Leto Holding GmbH
Selbe AdresseBeteiligungsgesellschaften
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Kennzahlen extrahiert aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Gesetzliche Vertreter dieser Organisation
| Name | Rolle |
|---|---|
Marius Till Fritzsche-Rüschenbeck seit 26.9.2012 | Geschäftsführer |
Natürliche Personen, die das Unternehmen letztendlich besitzen oder kontrollieren – ermittelt durch Auflösen der Gesellschafterkette
| Name | Anteil |
|---|---|
| 11.17% | |
| 0.15% |
| Name | Anteil |
|---|---|
| 48.36% | |
Apeiron Investment Group Limited | 12.50% |
Tripos GmbHEigenbeteiligung | 11.44% |
| 5.65% | |
KfW - Kreditanstalt für Wiederaufbau - A.d.ö.R. | 4.80% |
Eigentümer- und Gesellschafterstruktur des Unternehmens
11 Gesellschafter
GmbH-Struktur
5 von 11 angezeigt
Bilanzkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Gewinn- und Verlustkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
| Posten |
|---|
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
Burnhard GmbH (vormals: Springlane GmbH)DüsseldorfJahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023Lagebericht für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023der Burnhard GmbH, Düsseldorf1. Grundlagen des Unternehmens 1.1 Geschäftsmodell Die Burnhard GmbH (ehem. Springlane GmbH) ist ein international agierendes Direktvertriebsunternehmen (D2C) mit Sitz in Düsseldorf. Gemäß der Mission "Don't be ordinary. Be wild" macht es sich das Unternehmen zum Ziel, Menschen für BBQ zu begeistern. BURNHARD steht für großartige Gasgrills und BBQ-Tools - von Grillern, für Griller. Hierzu adressiert das Unternehmen eine Grill- und Outdoor-liebende Zielgruppe mit der Marke "BURNHARD". Um bestmögliche Produkt- und Servicequalität zu gewährleisten, aggregiert das Unternehmen sämtliche Stufen der Wertschöpfungskette, verzichtet im Kerngeschäft auf Zwischenhändler und vertreibt so die Produkte direkt an den Endkunden. Die Entwicklung und das Design der Produkte erfolgen zunehmend in Deutschland, die Produktion in hochspezialisierten Fabriken in Asien und Europa. Der Vertrieb der Produkte erfolgt über eigene Online-Shops in Deutschland, Österreich und den Niederlanden, sowie über Marktplätze in Deutschland, Österreich, Schweiz, den Niederlanden, Frankreich, Italien, Großbritannien und Spanien. Für das Marketing und den Markenaufbau setzt die Burnhard GmbH auf digitale Medien und verfügt über eine ausgewiesene Kompetenz im Bereich Content Marketing und entsprechende Reichweiten in den relevanten Zielgruppen mit bis zu 8 Mio. erreichbaren Nutzern pro Monat (historische Auswertungen). 1.2 System zur Leistungsmessung Die Burnhard GmbH steuert das Geschäft unter Verwendung der Leistungsindikatoren Umsatz und EBITDA. Darüber hinaus werden weitere finanzielle und nicht finanzielle Kennziffern zur Bewertung des Geschäftsverlaufes herangezogen. Das Unternehmen setzt dabei auf tägliche, wöchentliche und monatliche Analysen, die einen Abgleich zwischen Plan- und Ist-Werten ermöglichen und eine Grundlage zur Ableitung von Handlungsmaßnahmen darstellen. 2. Wirtschaftsbericht Die wirtschaftliche Entwicklung des Unternehmens war im Berichtsjahr wesentlich von den adressierten Zielmärkten, den weltweiten geldpolitischen Maßnahmen gegen die Inflation und geopolitischen Risiken in der Ukraine und dem Nahen Osten sowie der vorangetriebenen Transformation des Geschäftsmodells geprägt. 2.1 Markt- und Geopolitisches Umfeld Zum Ende des Berichtsjahres war die Burnhard GmbH in acht europäischen Ländern aktiv. Der Umsatz sowie die Profitabilität des Unternehmens werden von den Bedingungen und Aussichten in eben diesen Märkten beeinflusst. Hierzu zählen neben der gesamtwirtschaftlichen Entwicklung, die Entwicklungen des BBQ- & Outdoor-Marktes sowie die Aussichten für den E-Commerce (einschließlich mobiler Kanäle). Die globale Wirtschaftslage war im Jahr 2023 herausfordernd und von hoher Unsicherheit geprägt, erwies sich aber insgesamt als recht robust. Gemessen an der preisbereinigten Wirtschaftsleistung (BIP) büßte sie allerdings gegenüber dem vorherigen Jahr an Dynamik ein (2,9 % ggü. 3,3 % im Jahr 2022). Dabei sind die internationalen Konjunkturen sektoral wie regional stark differenziert. Während Dienstleistungen stärker als die Industrie das Wirtschaftswachstum trieben, ging der Welthandel spürbar zurück. Innerhalb der G20 Staaten zeigt sich ein differenziertes Bild: Einerseits expandierte die US-amerikanische Wirtschaft recht stark. Andererseits wurden wirtschaftliche Erholungen in China durch die dortige Immobilienkrise gebremst und in rohstoffexportierenden Volkswirtschaften durch die Preisrückgänge bei Getreide und Industriemetallen eingetrübt. Deutschland rutschte im Jahr 2023 sogar in eine Rezession (BIP: -0,3 % ggü. dem Vorjahr). (1) Weiterhin hohe Inflationsraten belasteten das Konsumklima im Berichtsjahr. Die Inflationsentwicklung war in dem Zusammenhang von weiterhin erhöhten Energiekosten infolge des anhaltenden Ukrainekrieges sowie sich im Berichtsjahr erholenden Lieferketten (Frachtraten, Einkaufspreise) beeinflusst. Die Konsumentenstimmung entwickelte sich infolgedessen gemessen am Gfk-Konsumklima-Index im Jahr 2023 deutlich positiver als noch im Vorjahr, lag jedoch weiterhin auf einem niedrigeren Niveau. Ursächlich ist unter anderem eine anhaltend spürbare Kerninflation. Geldpolitische Maßnahmen zur Eindämmung der Inflation durch EZB und FED in Form von Zinsanhebungen bremsten gegenwärtig Investitionen und somit letztlich das Wirtschaftswachstum und eine steigende Nachfrage. Die restriktive Geldpolitik führte zudem zur Konsolidierung von Großbanken in den USA (Silicon Valley Bank & First Republic Bank) und der Schweiz (Credit Suisse). Die Auswirkungen dessen bremsten das rasante Wachstum des E-Commerce der Vorjahre und ließen die Wachstumsentwicklung des Sektors E-Commerce auf die prognostizierte (langfristige) Trendlinie zurückkehren. Im Jahr 2023 wuchs der Onlinehandel ggü. Vorjahr insgesamt leicht um 0,9 %. (2) 2.2 Transformation des Geschäftsmodells Als Folge des Geschäftsjahres 2022 wurden unterschiedliche Maßnahmen zur Transformation des Geschäftsmodells entwickelt. Die Umsetzung dieser Maßnahmen erfolgte zum Teil im Geschäftsjahr 2023. Das Markenportfolio der Gesellschaft wurde auf Umsatzwachstum und Profitabilität hin analysiert und bewertet. In dem Zuge wurde das Sortiment auf die Marke BURNHARD fokussiert und die Marke Springlane in einen strukturierten Verkaufsprozess gegeben. Dieser Prozess konnte Anfang Q4 abgeschlossen werden. Mit der Fokussierung im Markenportfolio steigt die Fokussierung im Team hinsichtlich Exekution der Strategie für die Marke BURNHARD. In der Warenbeschaffung führten die weniger stark bis nicht ausgelasteten Produktionskapazitäten in den Fabriken zu pre-pandemischen Vorlaufzeiten, Transportkosten (z. B. Containerfrachtraten und Nachlaufkosten) sowie Lieferzeiten. In den mit den Lieferanten geführten Verhandlungen konnten darüber hinaus z.T. signifikante Preisreduktionen erzielt werden. Als weitere zentrale, strategische Maßnahme wurde im vergangenen Geschäftsjahr die Ausschreibung für einen neuen Dienstleister für das Hauptwarenlager der Gesellschaft angestoßen und im Herbst beauftragt. Zielsetzung der Ausschreibung war es ein Lager Set-Up zu schaffen, was in Systemen und Struktur auf die Marke BURNHARD zugeschnitten ist und vor der Saison 2024 planmäßig bezugsfertig ist. In der Produktentwicklung führte die wieder mögliche, persönliche Kommunikation mit den Produktionspartnern zur deutlich engeren Zusammenarbeit der Entwicklungsingenieure vor Ort. Der strategische Fokus und die Ausrichtung des Sortiments auf BURNHARD, führte darüber hinaus zu frei gewordenen Kapazitäten. Dadurch begünstigt konnte die Weiterentwicklung der Produktpipeline um Produktinnovationen insgesamt deutlich effizienter als in Vorberichtsjahre angebahnt und vorangetrieben werden. Auf der Kundenseite war durch die allgemeine Unsicherheit durch den Ukraine-Krieg und der einhergehenden hohen Inflation, bedingt durch u.a. die Energiekrise, eine vermehrte Kaufzurückhaltung weiterhin spürbar. Zwar stiegen die Nominallöhne in Deutschland im Jahr 2023 im Vergleich zu den Vorjahreswerten recht deutlich, die positiven Effekte wurden aber bis ins 3. Quartal 2023 nahezu ganz durch die Inflation neutralisiert. Im Ergebnis sah sich die Gesellschaft mit einer durchwachsenen Konsumentennachfrage gepaart mit starker bis sehr starker Preiskonkurrenz zu anderen Marktteilnehmern auf seinen Absatzmärkten konfrontiert. Das hohe Bestandsniveau zum Ende des Geschäftsjahres 2022 konnte die Gesellschaft durch effizientes Working Capital Management und gezielte Produktvermarktungen deutlich reduzieren. (3) Das Management rechnet durch die strategische Transformation des Geschäftsmodells und die umgesetzten strategischen Maßnahmen mit erheblichen Komplexitäts- und Kosteneinsparungen entlang der gesamten Wertschöpfungskette. Die weitere Optimierung von Kernprozessen und -systemen wird laufend vom Management überwacht. 2.3 Geschäftsentwicklung Die Burnhard GmbH sah sich insbesondere im Zusammenhang mit der angestoßenen Transformation des Geschäftsmodells Herausforderungen gegenüber, die im Berichtsjahr durch das Management adressiert wurden. 2.3.1 Ertragslage Der erreichte Umsatz im Berichtsjahr 2023 lag unterhalb der initialen Planung. Ausschlaggebend dafür waren verschiedene Effekte. Zum einen sah sich die Gesellschaft im Geschäftsbereich Burnhard mit einem schlechten BBQ Saison-Start bedingt durch überdurchschnittlich schlechtes Wetter konfrontiert. Zum anderen wurde der Geschäftsbereich Springlane im Laufe des Jahres im Rahmen eines strukturierten Verkaufsprozesses veräußert. Das EBITDA (ohne Berücksichtigung der Erträge aus dem Verkauf des Geschäftsbereichs Springlane in Höhe von TEUR 4.342) lag ebenfalls unter dem geplanten EBITDA für das Geschäftsjahr 2023. Das Unternehmen erzielte für das Berichtsjahr 2023 einen Umsatz von TEUR 48.236. Dies entspricht einem Rückgang von -24,0 % gegenüber dem Vorjahr. Andererseits war das EBITDA mit TEUR -2.073 gegenüber TEUR -9.873 im Vorjahr 2022 stark verbessert, was zum Teil aus dem Verkauf des Geschäftsbereichs Springlane resultiert. Für die identifizierten Faktoren der Vorjahresentwicklung wurden im Zuge der in Q4 2022 angestoßenen Geschäftsmodelltransformation Gegenmaßnahmen definiert und umgesetzt. Die Bruttomarge verbesserte sich im Berichtsjahr 2023 gegenüber dem Vorjahr um 8,1 %-Punkte. Wesentlicher Treiber hierfür waren die neu verhandelten verbesserten Produkteinkaufspreise sowie die Normalisierung der weltweiten Lieferketten, infolgedessen sich auch die Bezugsnebenkosten wieder normalisierten. Die absoluten Personalkosten reduzierten sich gegenüber dem Vorjahr deutlich um TEUR -2.274. Im Verhältnis zum Umsatz entwickelten sich die Personalkosten aufgrund der deutlichen Planungsverfehlung des Geschäftsbereichs Springlane nur leicht degressiv. Es sind Personalaufwendungen i.H.v. TEUR 8.316 angefallen. Davon wurden 10,6 % an Führungskräfte und 89,4 % an die restlichen Mitarbeiter ausgezahlt. Im Zuge der Transformation wurde die Organisationsstruktur angepasst und die Anzahl an Führungskräften im Top-Management reduziert. Die Summe der Lohn- und Gehaltsaufwendungen entfielen zu 98,9 % auf fixe und zu 1,1 % auf variable Gehaltsbestandteile. In Summe lag die Personalkostenquote im Geschäftsjahr 2023 um -0,5 %-Punkte unter dem Vorjahr. Anteilig am Umsatz machen die sonstigen betrieblichen Aufwendungen im Berichtsjahr 53,9 % aus, was einem Anstieg gegenüber Vorjahr von 10,9 %-Punkten entspricht. Wesentliche Treiber hierfür sind die Kosten des strukturierten Verkaufsprozesses für den Geschäftsbereich Springlane sowie die daraus resultierende Verfehlung des geplanten Umsatzes für diesen Geschäftsbereich. Im Verhältnis zur Gesamtleistung, welche auch die aus dem Verkaufsprozess erlösten Erträge in den sonstigen betrieblichen Erträgen beinhalten, liegen die sonstigen betrieblichen Aufwendungen im Berichtsjahr bei 45,4 % und damit 4,1 %-Punkte über dem Vorjahr. Die EBITDA-Marge verbesserte sich im Berichtsjahr von -15,6 % auf -4,3 %. Die Abschreibungen (Anlagevermögen exkl. Finanzanlagen) befinden sich im Verhältnis zum Umsatz auf Vorjahresniveau. Die Gesellschaft hat zudem im Geschäftsjahr 2023 Finanzanlagen in Form von Aktien i.H.v. TEUR 3.607 zugebucht. Diese resultieren aus der Veräußerung des Geschäftsbereichs Springlane und beinhalten eine Abschreibung nach Werthaltigkeitsprüfung zum Jahresende i.H.v. TEUR 1.393. Unter Berücksichtigung von Zinsaufwendungen und Steuern verbesserte sich das Ergebnis im Berichtsjahr um TEUR 6.397. Die Burnhard GmbH weist somit einen Jahresfehlbetrag von TEUR 4.621 aus. Diese Entwicklungen sind Ausdruck der Umsetzung definierter Maßnahmen im Rahmen der laufenden Transformation sowie der Normalisierung von nicht beeinflussbaren makroökonomischen Effekten wie bspw. Frachtraten im Zuge der globalen Wirtschaftskrise sowie des strukturierten Verkaufsprozesses für den Geschäftsbereich Springlane. 2.3.2 Vermögenslage Das Anlagevermögen betrug zum Stichtag des Berichtsjahres 2023 TEUR 5.800 und machte damit 32,2 % des Gesamtvermögens aus (Vorjahr: 10,6 %). Der Anstieg resultiert im Wesentlichen aus dem erwähnten Zugang von Finanzanlagen aus der Veräußerung des Geschäftsbereich Springlane (TEUR 3.607). Die Anlagendeckung I (4) lag bei -51 % (Vorjahr -120 %). Das Umlaufvermögen betrug zum Stichtag des Berichtsjahres TEUR 8.966 und machte damit 49,8 % des Gesamtvermögens aus. Gegenüber dem Vorjahr wurde das Umlaufvermögen um TEUR 8.711 reduziert. Wesentlicher Treiber für die Entwicklung des Umlaufvermögens war die Reduktion der Vorräte um TEUR 10.441 auf TEUR 4.971. Die Reduktion spiegelt im Wesentlichen die im Rahmen der Veräußerung des Geschäftsbereichs Springlane übergegangene Springlane-Ware wider. Aufgrund sich erholender Lieferketten wurden zudem die Vorräte im Laufe des Geschäftsjahres bis zur Saisonmitte deutlich reduziert. Die liquiden Mittel haben sich um TEUR 279 auf TEUR 335 reduziert. Das Nettoumlaufvermögen - definiert als Vorräte zzgl. Anzahlungen auf Vorräte, kurzfristige Forderungen aus Lieferungen und Leistungen abzgl. Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen und Rückstellungen - hatte sich im Berichtsjahr gegenüber Vorjahr um TEUR 6.707 reduziert. Der Rückstellungsbestand ist im Geschäftsjahr 2023 um TEUR 480 gestiegen. Dieser Anstieg resultiert im Wesentlichen aus Rückstellungen für drohende Verluste, welche im Rahmen des Wechsels des Logistikdienstleisters gebildet werden mussten, sowie aus höheren Rückstellungen für Gewährleistungen. Gegenläufig haben sich die Personalrückstellungen aufgrund der Personalreduktion vermindert. Die Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten betrugen zum Stichtag TEUR 11.112 (Vorjahr: TEUR 13.960), was aus der Finanzierung des Working Capitals resultiert. Die Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen betrugen zum Stichtag TEUR 2.777 (Vorjahr: TEUR 3.260), was einer Reduktion von 15 % entspricht. Verbindlichkeiten aus Wechseln und gegenüber Gesellschaftern wurden zum Stichtag vollständig abgebaut. Die Gesellschaft erhöhte im Geschäftsjahr 2023 das Eigenkapital im Rahmen einer Erhöhung des Stammkapitals um TEUR 590 sowie über die Wandlung eines Nachrangdarlehens in die Kapitalrücklagen in Höhe von TEUR 4.050. Trotz der Erhöhung des Eigenkaptals liegt aufgrund des Jahresfehlbetrages der nicht durch Eigenkapital gedeckte Fehlbetrag in Höhe von TEUR 2.943 auf dem Niveau des Vorjahres. Die rechnerische Eigenkapitalquote (5) beträgt deshalb -16,3 % (Vorjahr -12,7 %). 2.3.3 Finanzlage Zur Finanzierung des Wareneinkaufs standen der Burnhard GmbH im Geschäftsjahr 2023 neben dem Kapitalfluss aus dem operativen Geschäft auch Kreditlinien zur Verfügung. Das Unternehmen war während des Berichtsjahres jederzeit in der Lage seinen finanziellen Verpflichtungen nachzukommen. In dem Zusammenhang wurden die mit den Banken im Vorjahr vereinbarten Rückführungen der Darlehen wie geplant durchgeführt. 2.4 Gesamtaussage zur Geschäftsentwicklung und zur Fortführung der Geschäftstätigkeit des Unternehmens Die Ertrags-, Vermögens- und Finanzlage hat sich unter Berücksichtigung des Verkaufsprozesses der Marke Springlane so entwickelt, wie zu Jahresbeginn erwartet. Zudem konnte die Fokussierung auf die Marke Burnhard als wesentlicher Teil der Transformation des Geschäftes abgeschlossen werden. Der Geschäftsverlauf war daher aus Sicht der Geschäftsführung unter Berücksichtigung erhöhter Kaufzurückhaltung während der BBQ Saison zufriedenstellend. Die ergebnisseitigen Effekte der Herausforderungen im Marktumfeld und des Ukraine-Kriegs (vgl. 2.1) belasteten auch im Geschäftsjahr 2023 das Ergebnis. Die Rentabilität konnte im Geschäftsjahresverlauf stetig gestärkt werden. Das negative Ergebnis konnte in der Folge ggü. dem Vorjahr zwar stark reduziert werden, fiel aber höher aus, als von der Geschäftsführung erwartet. Die Gesellschaft schließt das Geschäftsjahr 2023 in der Folge mit einem nicht durch Eigenkapital gedeckten Jahresfehlbetrag ab. Infolge der Geschäftsentwicklung hat das Management im vorangegangenen Geschäftsjahr 2022 zeitnah eine Strategie zur Transformation des Geschäftsmodells erarbeitet und mit der Veräußerung des Geschäftsbereichs Springlane zum Ende des Geschäftsjahres 2023 einen Meilenstein dieses Prozesses bereits vorzeitig erreichen können. Diesem trägt der veränderte Ausblick für 2024 Rechnung und spiegelt eine zentrale Maßnahme zur Erhöhung des Deckungsbeitrages und der Reduzierung der Fixkostenbasis wider. Unter Berücksichtigung bestehender Herausforderungen hat die Geschäftsführung beschlossen, den Ausblick für das Geschäftsjahr 2024 dahingehend anzupassen, dass die Wachstumsaussichten auf einem reduzierten Niveau liegen werden und sich die erwarteten Kosten aufgrund der (angestoßenen) Transformation im Verhältnis zum Umsatz reduzieren werden. Die im Bereich der Bezugskosten aufgesetzten Maßnahmen, insbesondere zur weiteren Frachtkostenoptimierung, führten bereits im Geschäftsjahresverlauf 2023 zu einer verbesserten Rentabilität und sollen die Rentabilität auch in der Zukunft erhöhen. Der Finanzierungsplan - als Teil des Transformationskonzeptes - ist im Hinblick auf die Zuführung von weiteren finanziellen Mitteln durch die Gesellschafter in 2023 erfolgreich umgesetzt worden. Der Rückführungsplan mit der Laufzeit bis Ende 2026 wurde nach Veräußerung des Geschäftsbetriebs dahingehend bestätigt, dass dieser aus dem laufenden Geschäftsbetrieb von Burnhard allein getragen werden kann. Angesichts der einer Planung innewohnenden Risiken besteht eine wesentliche Unsicherheit, dass sich die Annahmen der Planung nicht wie im Transformationskonzept, welches mit den finanzierenden Banken vereinbart wurde, definiert über den Planungszeitraum bis zum Jahr 2026 materialisieren. In diesem Fall könnte die Gesellschaft den nicht durch Eigenkapital gedeckten Fehlbetrag nicht innerhalb des Planungszeitraums beseitigen und wäre für die Fortführung der Unternehmenstätigkeit auf weitere Finanzierungen oder andere Liquiditätszuflüsse angewiesen. Aufgrund der bereits umgesetzten Maßnahmen des verabschiedeten Transformationskonzeptes geht die Geschäftsführung trotz des Jahresfehlbetrags, dem negativen Eigenkapital zum Bilanzstichtag und den bestehenden Herausforderungen im Markt von einer positiven Fortführungsprognose der Gesellschaft aus. 3. Risiken und Chancen 3.1 Risikobericht Der nachstehende Bericht stellt die wesentlichen Risiken dar, die nach Bewertung der Burnhard GmbH als relevant für das Unternehmen eingestuft wurden. 3.1.1 Konjunkturelle Risiken Hinsichtlich des Risikos der Fortführung der Unternehmenstätigkeit verweisen wir auf Punkt 2.4. Das Wachstum und die Profitabilität der Burnhard GmbH sind von globalen und regionalen konjunkturellen Entwicklungen beeinflusst. Sollte es zu einer Rezessionsphase kommen, steigt die Arbeitslosigkeit und die allgemeine Kaufkraft sinkt. Eine gleichzeitig steigende und anhaltende Inflation könnten diesen Effekt noch verstärken. Deshalb beobachtet das Team der Burnhard GmbH die globalen und regionalen konjunkturellen Entwicklungen genau. Sollten sich Veränderungen abzeichnen, kann das Unternehmen aufgrund des integrierten Geschäftsmodells schnell reagieren und den Fokus des Marketings innerhalb weniger Tage verändern. 3.1.2 Finanzielle Risiken Die Burnhard GmbH bezahlt einen Großteil der Ware in Fremdwährungen. Die Profitabilität des Unternehmens ist damit den Schwankungen von Währungskursen am Devisenmarkt ausgesetzt. Um diesem Risiko zu begegnen, werden Entwicklungen des Devisenmarktes analysiert und entsprechende Kurssicherungen vorgenommen. 3.1.3 Operative Risiken Exogene, geopolitische Faktoren wie beispielsweise die weitere Entwicklung des Ukraine-Krieges, eine eskalierende Situation im Nahen Osten oder ein Zuspitzen des Taiwan-Konflikts bergen ein erhebliches operatives Risiko. Insbesondere Auswirkungen auf dem wichtigen Seeweg durch den Suez-Kanal als zentrale Verbindung von China nach Europa könnten zu erneuten erschwerten Bedingungen in der Warenbeschaffung sowie in der Logistik führen. Dadurch könnten die geplante Sortimentsentwicklung und Warenversorgung und in letzter Konsequenz das geplante Umsatzwachstum negativ beeinflusst werden. Um die Warenbeschaffung und die Logistik abzusichern, steht das Team der Burnhard GmbH in einem engen direkten Austausch mit allen Fabriken und prüft den Ausbau des Partnernetzwerks für den internationalen Güterverkehr. Mit dem Grill- und Outdoorbereich hat die Burnhard GmbH ein wetterabhängiges Produktsortiment. Hierbei ist sie dem Risiko ausgesetzt, dass vor allem nasse und kalte Temperaturen im Frühjahr den Beginn der Grillsaison nach hinten schieben können, was sich negativ auf die Umsatzerlöse auswirken könnte. In dem Zusammenhang werden Märkte mit zum Heimatmarkt gegensätzlicher Saisonalität analysiert und bewertet. Ein weiteres Risiko stellt die Cyberkriminalität dar. Deshalb setzt die Springlane GmbH auf namhafte Hosting-Partner und modernste IT-Sicherheitssoftware. Zudem arbeitet das Unternehmen mit spezialisierten Partnern zusammen, um die IT-Infrastruktur den Anforderungen entsprechend immer auf dem aktuellen Stand zu halten. Die Sichtbarkeit der Online-Shops der Burnhard GmbH und deren kontinuierliche Verfügbarkeit im Internet hängt unter anderem von einer stabilen Server-Infrastruktur ab. In diesem Zusammenhang stellen verfügbare Serverkapazitäten und deren schnelle Skalierbarkeit ein Risiko für das operative Geschäft dar. Um Überlastungen der Online-Shops und damit verbundenen Ausfällen vorzubeugen, plant das Unternehmen Serverkapazitäten in Einklang mit der Marketing- und Absatzplanung. Hierbei werden für Peak-Phasen zudem Puffer in Server-Kapazitäten eingeplant. Für die Umsetzung seiner Vision ist das Unternehmen auf den Einsatz, das Wissen und die Passion seiner Mitarbeitenden angewiesen. Deren täglicher Beitrag und Enthusiasmus sind einer der Kernerfolgsfaktoren der Burnhard GmbH. Für die Entwicklung des Unternehmens ist es daher wichtig, dass Mitarbeitende weiterhin für das Unternehmen begeistert und gehalten sowie neue qualifizierte Mitarbeitende gewonnen werden können. In diesem Zusammenhang besteht in einzelnen Fachbereichen das Risiko hohen Wettbewerbs am Arbeitsmarkt. 3.2 Chancenbericht Der nachstehende Bericht stellt die wesentlichen Chancen dar, die nach Bewertung der Burnhard GmbH als relevant für das Unternehmen eingestuft wurden. 3.2.1 Konjunkturelle Chancen Die europäische sowie weltweite Konjunktur könnte - sollte die (Kern-) Inflation früher als erwartet bekämpft werden können - schneller wieder in Schwung kommen. Darüber hinaus könnte ein anhaltender Zuwachs der Nettolöhne - wie im Jahr 2023 in Deutschland zu beobachten - zu (realem) Kaufkraftzuwachs und damit erhöhter Nachfrage der Haushalte führen. Weitere Beschleunigung der konjunkturellen Lage kann von Regierungen durch initiierte Wirtschaftsprogramme geschaffen werden. Dadurch könnte es weiter zu sinkender Arbeitslosigkeit, gesteigerter Kaufkraft und erhöhten Konsumausgaben kommen. Für die Kaufentscheidung des Kunden ist es zunehmend relevant, wie eine Marke über digitale Kanäle kommuniziert. Da die Burnhard GmbH über eine ausgewiesene Expertise im Bereich Content Marketing, Social Media und Community Management verfügt, könnte das Unternehmen auch im Vergleich zu anderen Online-Geschäftsmodellen überproportional stark profitieren. 3.2.2 Finanzielle Chancen Die Burnhard GmbH folgt zur Absicherung von Währungskursschwankungen in US-Dollar und Renminbi einem strukturierten Analyseprozess und arbeitet mit spezialisierten Partnern zusammen, die beim Abschluss von Kurssicherungsgeschäften zur Warenfinanzierung in Fremdwährung beratend zur Seite stehen. Die Nähe zu den Entwicklungen des Devisenmarktes, das Verständnis für die Unternehmensentwicklung und den daraus resultierenden Bedarf an Fremdwährungen bieten der Burnhard GmbH die Chance, hieraus Erträge zu erzielen bzw. Aufwendungen zu vermeiden. 3.2.3 Operative Chancen Die Burnhard GmbH integriert mit Blick auf das operative Geschäft wesentliche vermarktungsrelevante Disziplinen unternehmensintern. Dies versetzt das Unternehmen in die Lage, mit hoher Geschwindigkeit auf sich ändernde Marktbedingungen und Trends abgestimmt zu reagieren. Damit besteht das Potenzial, überproportional von einer sich erholenden Kundennachfrage zu profitieren. 3.3 Gesamtaussage zu Chancen und Risiken des Unternehmens Insgesamt agiert die Burnhard GmbH in Versorgungs- und Absatzmärkten, welche durch die makroökonomische Lage und geopolitische Risiken beeinflusst werden, dies führt in Konsequenz zu operativen Herausforderungen in der Umsetzung der Unternehmensstrategie. Gleichermaßen ergeben sich allerdings auch Chancen insbesondere durch die Nähe zum Kunden, die Markenpositionierung sowie die unternehmensinterne Integration wesentlicher Fachdisziplinen, die die Burnhard GmbH durch die hieraus resultierende Handlungsgeschwindigkeit nutzen kann. 4. Ausblick Die Prognose für die Entwicklung des Geschäftsjahres 2024 basiert auf Annahmen, die im Wirtschaftsbericht sowie im Risiko- und Chancenbericht dargestellt wurden. Das Management hat im Laufe des abgelaufenen Berichtsjahres die Transformation des Geschäftsmodells in den wesentlichen Punkten angestoßen und teilweise bereits umgesetzt, was nicht zuletzt in der Umfirmierung der Gesellschaft in die "Burnhard GmbH" mündete und die Fokussierung des Geschäftsmodells konkretisiert. Im Laufe von Q1 2024 sind erste Erfolge der definierten Transformationsmaßnahmen in der Profitabilität ersichtlich. Dennoch wird der Umzug des Warenlagers zum neuen Dienstleister als Teil des Transformationsprozesses das Ergebnis im ersten Halbjahr des neuen Geschäftsjahrs belasten. Die Geschäftsführung erwartet mit Abschluss des Projektes Ende Q2 / Anfang Q3 einen verbesserten Deckungsbeitrag 2 (CM2). Zudem arbeitet das Management an der Optimierung weiterer Kernprozesse und -systeme. Als zentraler Katalysator für die künftige Geschäftsentwicklung wird die Produktentwicklung mit Sortimentsergänzungen durch Komplementärprodukte und Produktinnovationen vorangetrieben, um die künftige Ertragskraft zu sichern. Darüber hinaus werden weitere Kosteneinsparungspotenziale identifiziert und geprüft (z.B. Kundenservice, IT-Systeme). Dennoch geht die Geschäftsführung aufgrund beschriebener Herausforderungen durch Inflation und Unsicherheit im Konsumentenmarkt von einem herausfordernden Geschäftsjahr insbesondere auf Kundennachfrage- bzw. Umsatzseite aus. Unter Berücksichtigung aller Entwicklungen erwartet die Geschäftsführung für das Geschäftsjahr 2024 ein leichtes Umsatzwachstum i.H.v. +10 %.(6) Aufgrund der erwarteten Aufwendungen im Zuge des Transformationsprozesses sieht die Geschäftsführung für das Jahr 2024 das EBITDA weiterhin im negativen Bereich, jedoch auf einem leicht verbesserten Niveau als im Geschäftsjahr 2023. Besonderer Dank gilt abschließend dem gesamten Team der Burnhard GmbH für das eingebrachte Engagement und die Bewältigung aufgetretener Herausforderungen unter erschwerten Bedingungen.
Düsseldorf, 28. Juni 2024 Geschäftsführer Marius Till Fritzsche-Rüschenbeck (1) OECD Wirtschaftsausblick 2023 -
https://www.oecd-ilibrary.org/sites/7a5f73ceen/1/3/1/index.html?itemId=/content/publication/
(2) IFH Köln - https://www.ifhkoeln.de/onlineumsatz-2023-wieder-ueber-100-milliarden-euro/; Statista - https://de.statista.com/statistik/daten/studie/2425/umfrage/gfk-konsumklima-index/ (3) Destatis - https://www.destatis.de/DE/Themen/Arbeit/Verdienste/Realloehne-Nettoverdienste/_inhalt.html _achtwjh8q (4) Anlagendeckung I: (Eigenkapital / Anlagevermögen) * 100 (5) Eigenkapitalquote: (Eigenkapital / Gesamtkapital) * 100 (6) Die Aussage zum Umsatzwachstum bezieht sich auf den Geschäftsbereich Burnhard: Durch die Veräußerung des Geschäftsbereichs Springlane im Geschäftsjahr 2023 entfällt der diesem Geschäftsbereich zurechenbare Umsatzanteil künftig. BILANZ ZUM 31. DEZEMBER 2023BURNHARD GMBH (VORMALS: SPRINGLANE GMBH), DÜSSELDORFAKTIVA
GEWINN- UND VERLUSTRECHNUNG FÜR DAS GESCHÄFTSJAHR 2023
Anhang für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023der Burnhard GmbH, Düsseldorf(1) Allgemeine Angaben und Erläuterungen zum Abschluss des Geschäftsjahres Die Burnhard GmbH (bis zum 27. Dezember 2023 Springlane GmbH) hat ihren Sitz in Düsseldorf. Die Gesellschaft ist eingetragen im Handelsregister des Amtsgerichts Düsseldorf unter der Nummer HRB 68760. Der Jahresabschluss der Burnhard GmbH wurde auf der Grundlage der Rechnungslegungsvorschriften für Kapitalgesellschaften des Handelsgesetzbuches sowie den ergänzenden Vorschriften des GmbH-Gesetzes aufgestellt. Die Gesellschaft hat die geltenden Schwellenwerte nach § 267 Abs. 3 HGB für eine mittelgroße Kapitalgesellschaft im Geschäftsjahr 2022 zum ersten Mal an zwei aufeinanderfolgenden Stichtagen überschritten und gilt seitdem als große Kapitalgesellschaft. Im Geschäftsjahr 2023 wurden die geltenden Schwellenwerte erstmalig unterschritten, sodass die Klassifizierung als große Kapitalgesellschaft weiterhin gilt. Das Geschäftsjahr ist das Kalenderjahr. Der Grundsatz der Stetigkeit wurde bei Anwendung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden beachtet. Die Gewinn- und Verlustrechnung wurde nach dem Gesamtkostenverfahren gem. § 275 Abs. 2 HGB aufgestellt. Im Geschäftsjahr 2022 sah sich die Gesellschaft erhöhten Herausforderungen aufgrund der makroökonomischen Entwicklungen gegenüber, die sich in einer wesentlich reduzierten Rentabilität niederschlugen. Um dem zu begegnen wurde ein Transformationskonzept erstellt und verabschiedet. Im Geschäftsjahr 2023 konnten hieraus bereits definierte Maßnahmen erfolgreich umgesetzt werden, sodass die Rentabilität gemäß Plan wieder deutlich erhöht werden konnte. Dessen ungeachtet schließt die Gesellschaft das Geschäftsjahr 2023 mit einem Verlust und einem nicht durch Eigenkapital gedeckten Fehlbetrag ab, insofern liegt ein bestandsgefährdendes Risiko vor (siehe hierzu die weiteren Ausführungen im Lagebericht unter 2.4). Aufgrund der bereits umgesetzten Maßnahmen des verabschiedeten Transformationskonzeptes geht die Geschäftsführung trotz des Jahresfehlbetrags und dem negativen Eigenkapital zum Bilanzstichtag von einer positiven Fortführungsprognose der Gesellschaft aus. Dies vorangestellt, wurde der Abschluss unter der Annahme der Fortführung der Unternehmenstätigkeit im Sinn des § 252 Abs. 1 Nr. 2 HGB aufgestellt. (2) Bilanzierungs- und Bewertungsgrundsätze Die Bewertung erfolgte nach den Bewertungsgrundsätzen des HGB sowie den Grundsätzen ordnungsgemäßer Buchführung. Die Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden waren gegenüber dem Vorjahr im Wesentlichen unverändert. Im Einzelnen wurden die nachfolgenden Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden angewendet: Anlagevermögen Vom Wahlrecht zur Aktivierung selbstgeschaffenen immaterieller Vermögensgegenstände wurde nach § 248 Abs. 2 HGB Gebrauch gemacht. Die Bewertung erfolgt zu Herstellungskosten nach den Regelungen des § 255 Abs. 2 HGB. Entgeltlich von Dritten erworbene und selbst geschaffene immaterielle Vermögensgegenstände wurden zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten - und soweit abnutzbar - vermindert um lineare Abschreibungen, bei einer betriebsgewöhnlichen Nutzungsdauer von drei bis zehn Jahren bewertet. Die Bewertung der Sachanlagen erfolgte zu Anschaffungskosten abzüglich planmäßiger linearer Abschreibungen, die nach der jeweiligen voraussichtlichen betriebsgewöhnlichen Nutzungsdauer ermittelt wurden. Die einzelnen Posten des Anlagevermögens haben Nutzungsdauern von:
Im Jahr des Zugangs erfolgte die planmäßige Abschreibung pro rata temporis. Für bewegliche Anlagegüter mit einem Netto-Einzelwert von mehr als EUR 250,00 bis EUR 1.000,00 wurde das steuerliche Sammelpostenverfahren gemäß § 6 Abs. 2a EStG aus Vereinfachungsgründen auch in der Handelsbilanz angewandt. Der Sammelposten wurde pauschalierend jeweils mit 20 % p. a. im Zugangsjahr und in den vier darauffolgenden Jahren abgeschrieben. Der Abgang wird im fünften Jahr unterstellt. Die Finanzanlagen wurden zu Anschaffungskosten bzw. zu Nennwerten angesetzt. Abschreibungen auf den niedrigeren beizulegenden Wert werden, sofern erforderlich, vorgenommen. Umlaufvermögen Die Vorräte wurden zu Anschaffungskosten unter Beachtung des strengen Niederstwertprinzips angesetzt. Die Bewertung des Vorratsvermögens erfolgte unter Anwendung der gewogenen Durchschnittsmethode. Bestandsrisiken infolge der Lagerdauer bzw. verminderter Verwertbarkeit wurden durch Gängigkeitsabschläge Rechnung getragen. Es wird verlustfrei bewertet. Geleistete Anzahlungen wurden zu Nennwerten angesetzt. Forderungen aus Lieferungen und Leistungen sowie sonstige Vermögensgegenstände wurden zum Nennwert angesetzt. Auf Forderungen, deren Ausfall drohte, wurden unter Berücksichtigung aller erkennbaren Risiken angemessene Wertberichtigungen vorgenommen. Auf den nicht einzelwertberichtigten Netto-Forderungsbestand wurde zur Abdeckung des allgemeinen Ausfallrisikos eine Pauschalwertberichtigung in Höhe von 2 % gebildet. Der Kassenbestand und Guthaben bei Kreditinstituten wurden jeweils zum Nennwert angesetzt. Die Bewertung der kurzfristigen Forderungen sowie Guthaben bei Kreditinstituten und Kassenbeständen in Fremdwährung erfolgte nach § 256a HGB mit dem Devisenkassamittelkurs am Bilanzstichtag. Aktive Rechnungsabgrenzungsposten Der Aktive Rechnungsabgrenzungsposten dient der periodengerechten Aufwandsverteilung von bereits gezahlten Aufwendungen, soweit diese Aufwand für eine bestimmte Zeit nach dem Bilanzstichtag darstellen. Das steuerlichen Wahlrecht gemäß § 5 Abs. 5 Satz 2 EstG für den Verzicht des Ansatzes von Rechnungsabgrenzungsposten, deren Betrag nach § 6 Abs.2 Satz 1 EStG von geringem Wert ist, wurde auch handelsrechtlich angewendet. Latente Steuern Von dem Wahlrecht, auf den Ansatz des aktiven latenten Steuerüberhangs aufgrund sich ergebender Steuerentlastungen nach § 274 Abs. 1 Satz 2 HGB zu verzichten, wird Gebrauch gemacht. Passive latente Steuern resultieren aus den Bewertungsunterschieden zwischen der Handels- und Steuerbilanz bei den selbsterstellten immateriellen Vermögensgegenständen. Aktive latente Steuern resultieren aus den Bewertungsunterschieden zwischen der Handels- und Steuerbilanz bei den Urlaubs- und Drohverlustrückstellungen sowie auf steuerliche Verlustvorträge. Die Ermittlung erfolgt mit einem Steuersatz von 31,2250%. Eigenkapital Das Eigenkapital wurde zum Nennwert bewertet. Rückstellungen Sonstige Rückstellungen berücksichtigen alle ungewissen Verbindlichkeiten und drohenden Verluste aus schwebenden Geschäften. Die Rückstellungen berücksichtigen alle weiteren zum Zeitpunkt der Aufstellung des Jahresabschlusses der Höhe oder dem Grunde nach ungewissen Verpflichtungen und sind mit dem nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrag passiviert. Künftige Preis- und Kostensteigerungen zum Zeitpunkt der Erfüllung der Verpflichtung wurden angemessen berücksichtigt. Die im Jahresabschluss gezeigten Rückstellungen sind unverändert gegenüber dem Vorjahr kurzfristig. Verbindlichkeiten Verbindlichkeiten wurden mit ihrem Erfüllungsbetrag passiviert. Verbindlichkeiten in Fremdwährung wurden nach § 256a HGB mit dem Devisenkassamittelkurs am Abschlussstichtag bewertet. Rechnungsabgrenzungsposten Der Passive Rechnungsabgrenzungsposten dient der periodengerechten Erfassung von bereits vereinnahmten Erträgen, soweit diese auf eine bestimmte Zeit nach dem Bilanzstichtag entfallen. (3) Erläuterungen zur Bilanz Anlagevermögen
Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände Forderungen und Sonstige Vermögensgegenstände wurden mit dem Nennwert bzw. mit dem am Bilanzstichtag beizulegenden niedrigeren Wert angesetzt. Die Forderungen aus Lieferungen und Leistungen wurden unverändert gegenüber dem Vorjahr grundsätzlich innerhalb eines Jahres fällig. In den sonstigen Vermögensgegenständen enthaltene Kautionen in Höhe von TEUR 34 (Vorjahr: TEUR 40) hatten eine Restlaufzeit von über einem Jahr. Die übrigen sonstigen Vermögensgegenstände hatten unverändert gegenüber dem Vorjahr eine Restlaufzeit von bis zu einem Jahr. Die in diesem Bilanzposten aus Sicherheitseinbehalten resultierenden Forderungen gegen Zahlungsanbieter betrugen TEUR 0 (Vorjahr: TEUR 36). Ein weiterer wesentlicher Bestandteil waren Forderungen gegen Marktplätze und Payment Provider in Höhe von TEUR 311 (Vorjahr: TEUR 809) und debitorische Kreditoren in Höhe von TEUR 350 (Vorjahr: TEUR 14). Die sonstigen Vermögensgegenstände beinhalten mit TEUR 97 (Vorjahr TEUR 153) Forderungen aus Vorsteuer, die erst nach dem Abschlussstichtag rechtlich entstehen. Zudem sind Zahlungen in Höhe von TEUR 902 unter den sonstigen Vermögensgegenständen ausgewiesen, die aus dem Verkauf des Geschäftsbereichs Springlane resultieren. Diese dienen als temporärer Sicherheitseinbehalt im Rahmen der Verkaufstransaktion und werden durch einen Treuhänder verwaltet. Kassenbestand, Guthaben bei Kreditinstituten und Schecks Es handelt sich im Wesentlichen um Guthaben bei Kreditinstituten; diese sind in inländischer und ausländischer Währung von insgesamt TEUR 335 (Vorjahr: TEUR 614) ausgewiesen. Aktiver Rechnungsabgrenzungsposten Der aktive Rechnungsabgrenzungsposten betraf wie im Vorjahr überwiegend Vorauszahlungen für noch nicht oder nicht vollständig abgerufene Leistungen, insbesondere Versicherungen und Dienstleistungen in Höhe von TEUR 293 (Vorjahr: TEUR 221). Gezeichnetes Kapital Das gezeichnete Kapital beträgt TEUR 1.035 (Vorjahr: TEUR 445) und ist voll eingezahlt. Kapitalrücklage Im Geschäftsjahr 2023 wurden der Kapitalrücklage TEUR 4.050 zugeführt. Die Einzahlungen stammen aus einem Wandeldarlehen, das im Geschäftsjahr 2022 strukturiert wurde und im Juni 2023 gewandelt wurde. Rückstellungen Der überwiegende Teil der sonstigen Rückstellungen umfassen zum Bilanzstichtag vor allem mit TEUR 348 (Vorjahr: TEUR 635) auf den Personal- und Sozialbereich, mit TEUR 831 (Vorjahr: TEUR 585) auf Gewährleistungen sowie mit TEUR 905 (Vorjahr: TEUR 484) insbesondere auf ausstehende Rechnungen sowie andere mögliche Ansprüche Dritter. Des Weiteren wurden Rückstellungen für Drohverluste in Höhe von TEUR 699 (Vorjahr: TEUR 390) gebildet. Verbindlichkeiten Die erhaltenen Anzahlungen hatten unverändert gegenüber dem Vorjahr eine Restlaufzeit von bis zu einem Jahr (im Vorjahr hatten zudem die Wechselverbindlichkeiten eine Restlaufzeit bis zu einem Jahr). Unter den Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen wird eine Mietkaufverbindlichkeit in Höhe von TEUR 235 (Vorjahr: TEUR 330) mit einer Restlaufzeit zwischen einem und fünf Jahren ausgewiesen, die restlichen Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen haben wie im Vorjahr eine Restlaufzeit bis zu einem Jahr. Die Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten waren in Höhe von TEUR 8.134 (Vorjahr: TEUR 9.000) im Wesentlichen Förderdarlehen. Diese waren mit dem vorhandenen Vorratsvermögen in Verbindung mit einer Raumsicherungsübereignung und Globalzession besichert. In Anspruch genommene Kontokorrentrahmen bei verschiedenen Banken beliefen sich auf TEUR 838 (Vorjahr: TEUR 2.262). Darüber hinaus bestanden Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten TEUR 2.140 (Vorjahr: TEUR 2.697) aus Einkaufsfinanzierungen. Die Sonstigen Verbindlichkeiten enthielten ein im Frühjahr 2020 im Wege des Crowdfunding aufgenommenes verzinsliches Nachrangdarlehen in Höhe von TEUR 573 (Vorjahr: TEUR 634). Die sonstigen Verbindlichkeiten enthielten Verbindlichkeiten aus Steuern in Höhe von TEUR 210 (Vorjahr: TEUR 1.373) sowie im Rahmen der sozialen Sicherheit in Höhe von TEUR 12 (Vorjahr: TEUR 17). Die Verbindlichkeiten haben folgende Restlaufzeiten:
(4) Erläuterungen zur Gewinn- und Verlustrechnung Umsatzerlöse Die Aufteilung der Umsatzerlöse in Höhe von TEUR 48.236 (Vorjahr: TEUR 63.448) nach geografischen Märkten ist der folgenden Tabelle zu entnehmen:
Die Umsatzerlöse resultieren zu 94 % aus dem Geschäftsfeld B2C und zu 6 % aus dem Geschäftsbereich B2B. Andere aktivierte Eigenleistungen Aufwendungen für Grundlagenforschung fallen aufgrund der Geschäftstätigkeit keine an. Die Personalkosten der Mitarbeiter, die u. a. auch für die Produktentwicklung zuständig sind, betrugen im Geschäftsjahr 2023 TEUR 342. Hiervon wurden TEUR 113 aktiviert. Aktivierte Eigenleistungen in Höhe von TEUR 101 (Vorjahr: TEUR 78) wurden im Geschäftsjahr für selbst geschaffene immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens abgegrenzt, welche in Folge-Geschäftsjahren aktiviert und abgeschrieben werden. Sonstige betriebliche Erträge Die sonstigen betrieblichen Erträge beinhalten im Wesentlichen Erträge aus dem Verkauf des Geschäftsbereichs Springlane in Höhe von TEUR 3.928, Erträge aus der Auflösung von Rückstellungen in Höhe von TEUR 506 (Vorjahr: TEUR 298), Währungsumrechnung in Höhe von TEUR 276 (Vorjahr: TEUR 1.720) sowie Erträge aus Versicherungsentschädigungen in Höhe von TEUR 264 (Vorjahr: TEUR 246). Darüber hinaus beinhaltete der Posten weitere periodenfremde Erträge in Höhe von TEUR 161 (Vorjahr: TEUR 15). Abschreibungen Die Abschreibungen des Geschäftsjahres auf immaterielle Vermögensgegenstände und Sachanlagen erfolgten ausnahmslos planmäßig. Die Abschreibungen entfielen auf immaterielle Vermögensgegenstände in Höhe von TEUR 247 (Vorjahr: TEUR 129) und Sachanlagen in Höhe von TEUR 355 (Vorjahr: TEUR 332). Sonstige betriebliche Aufwendungen In den sonstigen betrieblichen Aufwendungen waren im Wesentlichen mit TEUR 2.865 (Vorjahr: TEUR 4.516) Marktplatzprovisionen, mit TEUR 2.163 (Vorjahr: TEUR 2.207) Lagerkosten, mit TEUR 4.685 (Vorjahr: TEUR 5.898) Versandkosten, mit TEUR 466 (Vorjahr TEUR 506) Verpackungskosten, mit TEUR 5.222 (Vorjahr: TEUR 7.284) Werbe- und Reisekosten, mit TEUR 759 (Vorjahr: TEUR 566) Reparatur und Instandhaltung, mit TEUR 599 (Vorjahr: TEUR 816) Aufwendungen für Währungsumrechnung sowie mit TEUR 477 (Vorjahr: TEUR 454) Raumkosten. Des Weiteren sind periodenfremde Aufwendungen in Höhe von TEUR 396 (Vorjahr: TEUR 71) enthalten. Abschreibungen auf Finanzanlagen und auf Wertpapiere des Anlagevermögens Die Abschreibungen betreffen in voller Höhe außerplanmäßige Abschreibungen der Wertpapiere des Anlagevermögens wegen dauerhafter Wertminderungen. Die Bewertung zum Bilanzstichtag nach einer DCF-Methode beruht auf den Planungsannahmen, wie sie der Burnhard GmbH von der Aktien ausgebenden Gesellschaft zur Verfügung gestellt worden sind, sowie auf verschiedenen Bewertungsparametern, u.a. einem Diskontierungszinssatz von 7,9 %. Diese Annahmen stellen aus Sicht der Gesellschaft die besten Schätzannahmen zum Bilanzstichtag dar, unterliegen aber einer immanenten Schätzunsicherheit. (5) Sonstige Angaben Sonstige finanzielle Verpflichtungen und außerbilanzielle Geschäfte Zum Abschlussstichtag bestanden sonstige finanzielle Verpflichtungen aus Miet- und Leasingverträgen in Höhe von TEUR 8.121.
Daneben bestand ein Pfandrecht in Höhe von TEUR 6 zu Gunsten der R+V Versicherung, welches in Form eines Tagesgeldes angelegt und zur Kautionsabsicherung an die R+V Versicherung abgetreten wurde. Zum Bilanzstichtag bestanden sieben offene Devisentermingeschäfte mit Laufzeitoptionen zur Absicherung des Währungsrisikos für den Einkauf von Waren in Höhe von TEUR 4.323. Diese Devisentermingeschäfte sichern ein USD-Volumen in Höhe von TEUR 458 (Vorjahr: TEUR 1.461) mit einer Laufzeitrahmen von bis zu 5 Monaten nach dem Abschlussstichtag sowie ein RMB-Volumen in Höhe von TEUR 3.865 (Vorjahr: TEUR 3.281) mit einem Laufzeitband bis zu 1 Monat nach dem Abschlussstichtag. Für die Termingeschäfte, die zum Bilanzstichtag einen negativen beizulegenden Zeitwert aufweisen, wurde eine Drohverlustrückstellung in Höhe von TEUR 44 (Vorjahr: TEUR 352) gebildet. Die Marktbewertung erfolgte dabei mit dem Devisenkassamittelkurs am Bilanzstichtag. Neben den dargelegten sonstigen finanziellen Verpflichtungen sowie Haftungsverhältnissen existierten keine außerbilanziellen Geschäfte, die für die Finanzlage der Gesellschaft von Bedeutung wären. Honorar für den Abschlussprüfer Die im Geschäftsjahr als Aufwand erfassten Honorare für Abschlussprüfungsleistungen betrugen TEUR 41, für sonstige Bestätigungsleistungen TEUR 5 und für Steuerberatungsleistungen TEUR 40. Mitarbeiterzahl während des Geschäftsjahres Die nachfolgenden Arbeitnehmergruppen waren während des Geschäftsjahres im Unternehmen auf der Berechnungsweise des § 267 Abs. 5 HGB durchschnittlich beschäftigt:
Die im Gegensatz zum Vorjahr reduzierte Anzahl an leitenden Angestellten resultiert aus einer Umstrukturierung der Organisationsstruktur in der Führungsebene. Geschäftsführer Während des abgelaufenen und des laufenden Geschäftsjahres wurden die Geschäfte des Unternehmens durch folgenden hauptberuflich tätigen Geschäftsführer geführt: Marius Till Fritzsche-Rüschenbeck (Kaufmann), Köln einzelvertretungsberechtigt Der Geschäftsführer wurde von den Beschränkungen des § 181 BGB befreit. Die Burnhard GmbH hat die Befreiungsvorschrift nach § 286 Abs. 4 HGB in Anspruch genommen. ErgebnisverwendungsvorschlagDie Geschäftsführung schlägt vor, den Jahresfehlbetrag in Höhe von TEUR 4.261 auf neue Rechnung vorzutragen. Der gemäß § 268 Abs. 8 HGB zur Ausschüttung gesperrte Betrag für die Aktivierung selbst geschaffener immaterieller Vermögensgegenstände beträgt TEUR 347. Ereignisse nach dem Bilanzstichtag von besonderer Bedeutung Nach dem Bilanzstichtag sind keine Ereignisse von besonderer Bedeutung zu verzeichnen.
Düsseldorf, 28. Juni 2024 Burnhard GmbH Geschäftsführung Marius Till Fritzsche-Rüschenbeck Bestätigungsvermerk des unabhängigen AbschlussprüfersAn die Burnhard GmbH (vormals: Springlane GmbH), Düsseldorf Prüfungsurteile Wir haben den Jahresabschluss der Burnhard GmbH (vormals: Springlane GmbH), Düsseldorf, - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2023 und der Gewinn und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der Burnhard GmbH (vormals: Springlane GmbH), Düsseldorf, für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 geprüft. Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse
Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat. Grundlage für die Prüfungsurteile Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen. Wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit Wir verweisen auf die Angaben "(1) Allgemeine Angaben und Erläuterungen zum Abschluss des Geschäftsjahres" im Anhang sowie die Angaben in Abschnitt "2.4 Gesamtaussage zur Geschäftsentwicklung und zur Fortführung der Geschäftstätigkeit des Unternehmens" des Lageberichts, in denen die gesetzlichen Vertreter beschreiben, dass, falls sich die Annahmen der Planung nicht wie im Transformationskonzept definiert über den Planungszeitraum bis zum Ende des Jahres 2026 materialisieren, die Gesellschaft den nicht durch Eigenkapital gedeckten Fehlbetrag nicht innerhalb des Planungszeitraums beseitigen kann und für die Fortführung der Unternehmenstätigkeit auf weitere Finanzierungen oder andere Liquiditätszuflüsse angewiesen wäre. Wie in den Angaben "(1) Allgemeine Angaben und Erläuterungen zum Abschluss des Geschäftsjahres" im Anhang und in Abschnitt "2.4 Gesamtaussage zur Geschäftsentwicklung und zur Fortführung der Geschäftstätigkeit des Unternehmens" des Lageberichts dargelegt, zeigen diese Ereignisse und Gegebenheiten, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen kann und die ein bestandsgefährdendes Risiko im Sinne des § 322 Abs. 2 Satz 3 HGB darstellt. Unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht sind bezüglich dieses Sachverhalts nicht modifiziert. Sonstige Informationen Die gesetzlichen Vertreter sind für die sonstigen Informationen verantwortlich. Die sonstigen Informationen umfassen
aber nicht den Jahresabschluss, nicht die inhaltlich geprüften Angaben im Lagebericht und nicht unseren dazugehörigen Bestätigungsvermerk. Unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht erstrecken sich nicht auf die sonstigen Informationen, und dementsprechend geben wir weder ein Prüfungsurteil noch irgendeine andere Form von Prüfungsschlussfolgerung hierzu ab. Im Zusammenhang mit unserer Prüfung haben wir die Verantwortung, die oben genannten sonstigen Informationen zu lesen und dabei zu würdigen, ob die sonstigen Informationen
Falls wir auf Grundlage der von uns durchgeführten Arbeiten zu dem Schluss gelangen, dass eine wesentliche falsche Darstellung dieser sonstigen Informationen vorliegt, sind wir verpflichtet, über diese Tatsache zu berichten. Wir haben in diesem Zusammenhang nichts zu berichten. Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens, Finanz und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d. h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist. Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen. Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können. Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet. Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen. Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus
Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger bedeutsamer Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.
Köln, 5. Juli 2024 RSM
Ebner Stolz GmbH & Co. KG
Holger Wildgrube, Wirtschaftsprüfer Stefan Römer, Wirtschaftsprüfer Die Feststellung erfolgte am 28. August 2024. Kapitalflussrechnung (ungeprüft)
Versicherung des gesetzlichen Vertreters Nach Maßgabe der relevanten anzuwendenden Rechnungslegungsvorschriften gemäß HGB sowie VermAnlG gibt die Geschäftsführung folgende Versicherung: "Die Geschäftsführung versichert nach bestem Wissen, dass gemäß den anzuwendenden Rechnungslegungsgrundsätzen der Jahresabschluss - bestehend aus der Bilanz, GuV, Anhang und Lagebericht sowie der Kapitalflussrechnung - der Burnhard GmbH ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt und im Lagebericht der Geschäftsverlauf einschließlich des Geschäftsergebnisses und die Lage der Gesellschaft so dargestellt sind, dass ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild vermittelt wird, sowie die wesentlichen Chancen und Risiken der voraussichtlichen Entwicklung der Gesellschaft beschrieben sind."
Düsseldorf, 28.06.2024 Geschäftsführer Marius Till Fritzsche-Rüschenbeck |
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