ILB Beteiligungsgesellschaft mbHLiquidiert

14473 Potsdam, DEU

Stammdaten

Register
Amtsgericht Potsdam HRB 11709
Eingetragen
22.5.2006
Branche
BeteiligungsgesellschaftenManagementtätigkeiten von Holdinggesellschaften mit überwiegend finanziellem AnteilsbesitzWagniskapital-Beteiligungsgesellschaften
Gegenstand
Der Erwerb und das Halten von Beteiligungen an Unternehmen und Projekten zur Umsetzung struktur-, regional- oder arbeitsmarktpolitischer Ziele im Land Brandenburg.

Historie

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Management

NameRolle
Olav Wilms
seit 14.1.2011
Geschäftsführer
Prokura

Wirtschaftlich Berechtigte

0.00% identifiziert100.00% ungelöst

Ungelöste Beteiligungen (1)

NameAnteil
Investitionsbank des Landes Brandenburg
100.00%

Gesellschafter

1 Gesellschafter

GmbH-Struktur

Investitionsbank des Landes Brandenburg
Germany
52.000 €
100.00%

Konzern- und Jahresabschlüsse

ILB Beteiligungsgesellschaft mbH

Potsdam

Jahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2017 bis zum 31.12.2017

Lagebericht für das Geschäftsjahr 2017

Rahmenbedingungen

Das Geschäftsklima auf dem deutschen Beteiligungsmarkt war im Jahr 2017 insgesamt durch neue Höchststände gekennzeichnet. Insbesondere die gute Entwicklung beim Fundraising und das ausgezeichnete Förderumfeld haben hierzu beigetragen. Als Kehrseite waren jedoch sehr hohe Einstiegspreise zu beobachten. Die Segmente Frühphasen- und Spätphasenfinanzierung haben sich hinsichtlich ihrer Marktbewegung nahezu gleich entwickelt; eine Ausnahme bildet die in der Branche wahrgenommene eher schlechtere Qualität des Dealflows bei Frühphasenfinanzierungen. 1

Die Verfügbarkeit von Eigenkapital ist für innovative Seed- und Start Up-Unternehmen zur Freisetzung wirtschaftlicher Potenziale und für eine erfolgreiche Anpassung an veränderte, zunehmend international ausgerichtete Märkte unabdingbar und überlebenswichtig. Angesichts der im internationalen Vergleich geringeren Größe des deutschen Venture Capital-Markts spielen öffentliche Beteiligungskapitalgeber eine Schlüsselrolle. Neben der Bereitstellung von öffentlichen Mitteln lässt sich insbesondere bei Frühphasen- und Wachstumsunternehmen auch privates Kapital mobilisieren und in die Gesamtfinanzierung einbinden. Um diesen Trend im Land Brandenburg zukünftig weiter aufrecht zu erhalten, ist es angesichts der im Bundesvergleich hierzulande noch immer schwachen Gründungsintensität entscheidend, Existenzgründern aber auch fortgeschrittenen innovativen Technologieunternehmen eine finanzielle Grundlage für den nachhaltigen unternehmerischen Erfolg zu bieten. 2

Der Fonds, an dem die ILB BG beteiligt ist, ist von diesen Marktentwicklungen insbesondere bei der Strukturierung von Folgeinvestitionen, der dazu erforderlichen Einwerbung Koinvestoren, aber auch bei der Umsetzung von Exitaktivitäten betroffen. Die mittelfristigen Herausforderungen für das Management liegen weiterhin in der Erzielung einer nachhaltigen Wertsteigerung im operativen Geschäft.

Geschäftstätigkeit

Entsprechend dem Unternehmensgegenstand wurde im Geschäftsjahr 2017 eine Beteiligung verwaltet: Hasso Plattner Ventures II GmbH & Co. KG (HPV II). Für die Entwicklung des Geschäftsverlaufes der ILB BG ist wesentlich, wie die Lage auf den Finanzmärkten die Entwicklung des bestehenden Portfolios der HPV II und die Realisierung von Exits beeinflusst.

Die ILB BG hat eine Kapitaleinlage von bis zu 10,0 Millionen Euro an dem Risikokapitalfonds HPV II mit einem Gesamtvolumen von 100,0 Millionen Euro gezeichnet. Dieser Fonds hält zum 31. Dezember 2017 Beteiligungen an fünf Unternehmen mit einem Buchwert von rund 12,1 Millionen Euro, die sich im Berichtsjahr überwiegend gut entwickelten. Bei den Portfoliounternehmen von HPV II handelt es sich in erster Linie um IT-Unternehmen mit hohen Realisierungs- und Entwicklungsrisiken.

Per 31. Dezember 2017 wurden insgesamt 9,125 Millionen Euro an HPV II ausgezahlt (davon im Jahr 2017 insgesamt 275 Tausend Euro). Den Abschreibungen des HPV-Fonds (insbesondere für Management) stehen im Jahr 2017 auf Ebene der ILB BG keinerlei Erträge aus Exits und Zinsen gegenüber.

Auf Grund des Werteverzehrs, resultierend aus Managementgebühren und Abschreibungen, wurde im Geschäftsjahr 2017 eine Bildung von Einzelwertberichtigungen auf den Beteiligungsansatz in Höhe von 437 Tausend Euro vorgenommen; die Risikovorsorge beläuft sich damit auf insgesamt rund 2,4 Millionen Euro.

Ertragslage

Den sonstigen betrieblichen Erträgen in Höhe von 0 Tausend Euro stehen Aufwendungen von rund 7 Tausend Euro gegenüber. Der Jahresfehlbetrag beläuft sich angesichts der erfolgten Risikovorsorge (437 Tausend Euro) auf rund 444 Tausend Euro (Jahresfehlbetrag im Vorjahr: 149 Tausend Euro). Die Veränderung des Jahresergebnisses resultiert aus einer höheren Einzelwertberichtigung im Vergleich zum Vorjahr.

Vermögenslage

Die Bilanzsumme der ILB BG beläuft sich per 31. Dezember 2017 auf 3,7 Millionen Euro (Vorjahr: 4,2 Millionen Euro). Maßgeblich für die Entwicklung ist die Beteiligung an HPV II und deren Bewertung (2,2 Millionen Euro). Das Umlaufvermögen beläuft sich auf 1,5 Millionen Euro (Vorjahr: 1,8 Millionen Euro) und setzt sich im Wesentlichen aus liquiden Mitteln zusammen.

Finanzlage

Die Liquidität der Gesellschaft war im Geschäftsjahr 2017 jederzeit gesichert. Per Jahresende ist eine Liquiditätsreserve in Höhe von rund 1,5 Millionen Euro zu verzeichnen und hat sich damit im Vergleich zum Vorjahr um rund 0,3 Millionen Euro reduziert. Die Entwicklung der Liquidität war maßgeblich von den Kapitalabrufen der HPV II bestimmt.

Gesamtaussage zur wirtschaftlichen Situation

Die Ertragslage der Gesellschaft ist stabil, die Vermögenslage der Gesellschaft ist geordnet. Die Kapitalausstattung ist als solide einzuschätzen. Die Finanzlage ist ebenfalls geordnet, die Zahlungsbereitschaft war im Berichtsjahr zu jeder Zeit gegeben. Wesentliche Liquiditätsrisiken sind aus der Bilanzstruktur nicht erkennbar.

Die Gesellschaft verfügte im Jahr 2017 über kein eigenes Personal.

Prognose-, Chancen- und Risikobericht

Die ILB BG wird auch zukünftig als strategisches Instrument für mögliche Aufgaben der ILB im Rahmen von gesellschaftsrechtlichen Lösungen zur Verfügung stehen. Das Eigenkapital und die Liquiditätsreserve reichen aus, um die laufende Geschäftstätigkeit der Gesellschaft zu finanzieren. Zum Ende des Jahres 2018 wird aufgrund von bereits im Jahr 2017 realisierten Exits ein leicht erhöhter Bestand an liquiden Mitteln erwartet.

Die Chancen und Risiken der Gesellschaft stehen im Zusammenhang mit der wirtschaftlichen Entwicklung der Beteiligungen von HPV II und daraus resultierenden Rückflüssen. Die Verwendung dieser Rückflüsse zur Rückführung von Kapitaleinlagen der ILB oder für neue Beteiligungsaktivitäten ist im Einvernehmen mit dem Gesellschafter zu entscheiden.

Die Möglichkeiten zur Veräußerung von Beteiligungen werden seitens des Managements von HPV II derzeit positiv eingeschätzt. Aufgrund der Exitaktivitäten erscheinen weitere Rückflüsse im Jahr 2018 durchaus möglich; sie sind aber aus Vorsichtsgründen nicht unterstellt. Portfoliopflege im Bedarfsfall durch Folgefinanzierungen wird weiterhin erfolgen. Der Fonds hat hierfür nach heutiger Einschätzung ausreichende Finanzierungsreserven.

Das Risikomanagement der Beteiligung an HPV II erfolgt in erster Linie durch regelmäßige Berichterstattung des Fonds und Managementmeetings. Daneben hat die ILB BG das Recht, ein Mitglied des Investment Komitees zu benennen.

Die Gesellschaft unterliegt den branchenüblichen Risiken einer Venture Capital-Gesellschaft. Nennenswerte Risiken der künftigen Entwicklung können insbesondere in der Entwicklung der einzelnen Portfoliounternehmen liegen. Die Identifikation von Exitpotenzialen und der Zugang zu Exitkanälen wird auch in den kommenden Jahren die Herausforderung für die Managementgesellschaft sein.

Die ILB BG erwartet für das Geschäftsjahr 2018 geringe Abschreibungen auf Finanzanlagen aufgrund des Werteverzehrs, der aus Managementgebühren resultiert. Somit ergibt sich ein leicht defizitäres Jahresergebnis.

Die bestehenden Ausfallrisiken der Finanzanlagen sind mit den vorgenommenen Wertberichtigungen im Sinne der Risikovorsorge ausreichend berücksichtigt.

 

Potsdam, 21. März 2018

Olav Wilms

1 German Private Equity Barometer (Q1 bis Q4 2017).
2 vgl. PriceWaterhouseCoopers AG (2014): Abschlussbericht Ex-ante-Bewertung von Finanzierungsinstrumenten des Ministeriums für Wirtschaft und Europaangelegenheiten des Landes Brandenburg in Vorbereitung des Operationellen Programms (OP) 2014-2020, 20. Juni 2014.

Bilanz zum 31. Dezember 2017

AKTIVA

    Vorjahr
  EUR TEUR
A. Anlagevermögen    
Finanzanlagen    
Beteiligungen 2.171.887,15 2.333
B. Umlaufvermögen    
I. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände    
sonstige Vermögensgegenstände 769,90 1
II. Guthaben bei Kreditinstituten 1.523.843,50 1.830
  3.696.500,55 4.164

PASSIVA

    Vorjahr
  EUR TEUR
A. Eigenkapital    
I. Gezeichnetes Kapital 52.000,00 52
II. Kapitalrücklage 3.545.000,15 3.545
III. Bilanzgewinn 92.836,40 536
  3.689.836,55 4.133
B. Rückstellungen    
sonstige Rückstellungen 6.664,00 5
C. Verbindlichkeiten    
1, Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen 0,00 1
2, sonstige Verbindlichkeiten    
davon aus Steuern: EUR 0,00 (Vorjahr: TEUR 25) 0,00 25
  3.696.500,55 4.164

Gewinn- und Verlustrechnung
für das Geschäftsjahr vom 01. Januar bis 31. Dezember 2017

    Vorjahr
  EUR TEUR
1, sonstige betriebliche Erträge 42,00 0
2, sonstige betriebliche Aufwendungen 6.679,61 10
3, sonstige Zinsen und ähnliche Erträge 0,00 5
5, Abschreibungen auf Finanzanlagen 437.000,00 100
5, Zinsen und ähnliche Aufwendungen 0,00 1
6, Steuern vom Einkommen und vom Ertrag 0,00 43
7, Ergebnis nach Steuern -443.637,61 -149
8, Jahresfehlbetrag -443.637,61 -149
9, Gewinnvortrag aus dem Vorjahr 536.474,01 685
10, Bilanzgewinn 92.836,40 536

Anhang zum Jahresabschluss 31. Dezember 2017

Allgemeine Angaben

Die ILB Beteiligungsgesellschaft mbH (ILB BG) wurde im Juni 1998 gegründet. Der Sitz der Gesellschaft ist Potsdam. Sie ist unter der Nummer HRA 11709 P im Register des Amtsgerichts Potsdam eingetragen. Das Stammkapital der Gesellschaft wird mit 52 Tausend Euro ausschließlich von der Investitionsbank des Landes Brandenburg (ILB) gehalten.

Mit Gesellschafterbeschluss vom 18. Dezember 2007 hat die Investitionsbank des Landes Brandenburg als Gesellschafterin Einlagen in die Kapitalrücklage der ILB Beteiligungsgesellschaft mbH in Höhe von bis zu 10,0 Millionen Euro, jeweils in Höhe der Kapitalabrufe von Hasso Plattner Ventures II GmbH & Co. KG, festgelegt.

Der Abschluss für das Geschäftsjahr 1. Januar 2017 bis 31. Dezember 2017 wurde entsprechend dem Gesellschaftsvertrag nach den handelsrechtlichen Vorschriften für große Kapitalgesellschaften aufgestellt.

Das Mutterunternehmen, in dessen Konzernabschluss die ILB Beteiligungsgesellschaft mbH einbezogen wird, ist die Investitionsbank des Landes Brandenburg mit Sitz in Potsdam. Der Konzernabschluss wird im elektronischen Bundesanzeiger veröffentlicht.

Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden

Für die Aufstellung des Jahresabschlusses waren die folgenden Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden maßgebend:

Die Bewertung der Finanzanlagen erfolgte zu den Anschaffungskosten bzw. dem zum Bilanzstichtag niedrigeren beizulegenden Wert. Sie erfolgt anteilig als spiegelbildliche Bewertung der Assets auf der jeweiligen Ebene der Beteiligungen.

Der Ausweis der sonstigen Vermögensgegenstände sowie Guthaben bei Kreditinstituten erfolgte zum Nennwert bzw. dem niedrigeren beizulegenden Wert.

Die Rückstellungen berücksichtigen alle ungewissen Verpflichtungen. Sie sind in Höhe des Erfüllungsbetrages gebildet worden, der nach kaufmännischer Beurteilung gemäß § 253 Abs. 1 Satz 2 HGB notwendig war.

Die Gewinn- und Verlustrechnung wird nach dem Gesamtkostenverfahren gemäß § 275 Abs. 2 HGB aufgestellt.

Die Berechnung der latenten Steuern beruht gemäß § 274 HGB auf den temporären Unterschieden zwischen handels- und steuerrechtlichen Wertansätzen der Bilanzposten. Die ILB BG macht von ihrem Wahlrecht zur Bilanzierung eines sich im Saldo ergebenden Aktivüberhangs aus aktiven latenten Steuern sowie aktiven latenten Steuern auf die vorhandenen Verlustvorträge keinen Gebrauch. Der zur Berechnung der latenten Steuern verwendete Ertragssteuersatz liegt bei 31,58 Prozent.

Die Unterschiedsbeträge zwischen den Wertansätzen in Handels- und Steuerbilanz resultieren aus steuerlich nicht nachvollzogenen Wertberichtigungen auf Beteiligungsansätze. Im Hinblick auf den bestehenden Aktivüberhang und den Verzicht auf die Aktivierung dieses Aktivüberhangs wurde von einer weitergehenden Überprüfung der Verlustvorträge auf Aktivierungsfähigkeit abgesehen.

Erläuterungen zur Bilanz

Anlagevermögen

Zur Darstellung des Bestandes und der Entwicklung des Finanzanlagevermögens ist der Anlagenspiegel in der Anlage zum Anhang beigefügt.

Nachfolgendes Unternehmen ist per 31. Dezember 2017 im Anlagenbestand:

Name und Sitz des Unternehmens Anteil 2017 in Prozent

Eigenkapital

2016 in TEUR

Ergebnis
2016 in TEUR
Hasso Plattner Ventures II GmbH & Co. KG, Potsdam 10 23.342,4 -111,9

Umlaufvermögen

Die sonstigen Vermögensgegenstände in Höhe von 1 Tausend Euro (Vorjahr: 1 Tausend Euro) beinhalten Forderungen gegenüber dem Finanzamt aus Erstattungsansprüchen der anrechenbaren Steuern für Kapitalerträge sowie Zinsabschlagsteuer und Solidaritätszuschlägen für das Jahr 2016. Die Forderungen haben Restlaufzeiten von unter einem Jahr.

Eigenkapital

Zum Ende des Geschäftsjahres 2017 beträgt das Eigenkapital der Gesellschaft 3,7 Millionen Euro.

Rückstellungen

Zum Stichtag 31. Dezember 2017 bestehen folgende Rückstellungen:

Prüfung Jahresabschluss 4 Tausend Euro
Erstellung Steuerklärung 3 Tausend Euro

Erläuterungen zur Gewinn- und Verlustrechnung

Bei den sonstigen betrieblichen Aufwendungen ist eine Senkung um 3 Tausend Euro auf 7 Tausend Euro zum Vorjahr infolge geringerer Beratungskosten zu verzeichnen. Überwiegend resultieren die Aufwendungen aus Beratungs- und Prüfungskosten für den Jahresabschluss 2017.

Die Wertberichtigung auf Finanzanlagen in Höhe von 437 Tausend Euro führt zu einer Erhöhung bei den Abschreibungen im Finanzergebnis gegenüber dem Vorjahr.

Sonstige finanzielle Verpflichtungen

Daneben bestehen zum 31. Dezember 2017 finanzielle Verpflichtungen in Höhe von insgesamt 875 Tausend Euro für Kapitalabrufe der Hasso Plattner Ventures II GmbH & Co. KG, Potsdam.

Nachtragsbericht

Vorgänge von besonderer Bedeutung nach dem Abschlussstichtag haben sich nicht ergeben.

Sonstige Angaben

Auf die Angabe des vom Abschlussprüfer für das Geschäftsjahr berechnete Gesamthonorar nach § 285 Nr. 17 HGB wird hier verzichtet. Diese erfolgt im Anhang zum Konzernabschluss des Mutterunternehmens ILB.

Die Gesellschaft beschäftigte im Geschäftsjahr 2017 keine eigenen Mitarbeiter.

Geschäftsführung

Geschäftsführer der Gesellschaft ist Herr Olav Wilms (Bereichsleiter Förderbereich Eigenkapital/Gründung bei der ILB). Ist ein Geschäftsführer bestellt, so vertritt er die Gesellschaft allein.

Prokura wurde Herrn Friedrich-Wilhelm Ulmke erteilt. Der Prokurist vertritt die Gesellschaft gemeinsam mit einem Geschäftsführer.

Der Geschäftsführer ist von den Beschränkungen des § 181 BGB befreit.

Der Geschäftsführer erhielt im Geschäftsjahr 2017 keine Bezüge von der Gesellschaft.

 

Potsdam, 21. März 2018

Olav Wilms

Anlagenspiegel per 31. Dezember 2017 (Tausend Euro)

Anschaffungskosten
01.01.2017 Zugänge Abgänge 31.12.2017
I. Finanzanlagen
1.Beteiligungen
4.287 275 0 4.562
Abschreibungen
01.01.2017 Abschreibungen des GJ Abgänge Zuschreibung 31.12.2017
I. Finanzanlagen
1.Beteiligungen
1.953 437 0 0 2.390
Buchwerte
31.12.2017 31.12.2016
I. Finanzanlagen
1.Beteiligungen
2.172 2.334

Bestätigungsvermerk des unabhängigen Abschlussprüfers

An die ILB Beteiligungsgesellschaft mbH, Potsdam

Prüfungsurteile

Wir haben den Jahresabschluss der ILB Beteiligungsgesellschaft mbH, Potsdam, - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2017 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2017 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der ILB Beteiligungsgesellschaft mbH für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2017 geprüft.

Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse

entspricht der beigefügte Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft zum 31. Dezember 2017 sowie ihrer Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2017 und

vermittelt der beigefügte Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Lagebericht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar.

Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat.

Grundlage für die Prüfungsurteile

Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen.

Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht

Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen - beabsichtigten oder unbeabsichtigten - falschen Darstellungen ist.

Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen.

Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können.

Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts

Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen - beabsichtigten oder unbeabsichtigten - falschen Darstellungen ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet.

Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus Verstößen oder Unrichtigkeiten resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen.

Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus

identifizieren und beurteilen wir die Risiken wesentlicher - beabsichtigter oder unbeabsichtigter - falscher Darstellungen im Jahresabschluss und im Lagebericht, planen und führen Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlangen Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, ist bei Verstößen höher als bei Unrichtigkeiten, da Verstöße betrügerisches Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können.

gewinnen wir ein Verständnis von dem für die Prüfung des Jahresabschlusses relevanten internen Kontrollsystem und den für die Prüfung des Lageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den gegebenen Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit dieser Systeme der Gesellschaft abzugeben.

beurteilen wir die Angemessenheit der von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von den gesetzlichen Vertretern dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben.

ziehen wir Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls wir zu dem Schluss kommen, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, sind wir verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Jahresabschluss und im Lagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, unser jeweiliges Prüfungsurteil zu modifizieren. Wir ziehen unsere Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum unseres Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass die Gesellschaft ihre Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann.

beurteilen wir die Gesamtdarstellung, den Aufbau und den Inhalt des Jahresabschlusses einschließlich der Angaben sowie ob der Jahresabschluss die zugrunde liegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt.

beurteilen wir den Einklang des Lageberichts mit dem Jahresabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage der Gesellschaft.

führen wir Prüfungshandlungen zu den von den gesetzlichen Vertretern dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Lagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehen wir dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von den gesetzlichen Vertretern zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteilen die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrunde liegenden Annahmen geben wir nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen.

Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.

 

Berlin, den 21. März 2018

PricewaterhouseCoopers GmbH
Wirtschaftsprüfungsgesellschaft

Peter Kleinschmidt, Wirtschaftsprüfer
ppa. Michael Quade, Wirtschaftsprüfer



Der Jahresabschluss zum 31.12.2017 wurde am 16.05.2018 festgestellt.

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