AUTOSCHMITT
IDSTEIN GmbH
Idstein
Jahresabschluss zum Geschäftsjahr
vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023
Lagebericht
I. GRUNDLAGEN DES UNTERNEHMENS
I.1. GESCHäFTSMODELL
Wir bieten in Idstein Neuwagen, Jahreswagen,
Gebrauchtwagen und Servicekompetenz. Wir sind
Vertragshändler und Servicepartner der Marken Audi,
Volkswagen und Volkswagen Nutzfahrzeuge.
II. WIRTSCHAFTSBERICHT
II.1. GESAMTWIRTSCHAFTLICHE UND BRANCHENBEZOGENE
RAHMENBEDINGUNGEN
Der Jahresverlauf 2023 der deutschen Wirtschaft war von
einer wirtschaftlichen Stagnation inklusive hohen, wenn auch
rückläufigen Inflationsraten gekennzeichnet. Die
Inflationsrate betrug im Jahr 2023 5,9 % und ist damit
weiterhin auf einem hohen Stand, obwohl diese unter dem
Vorjahr (6,9 %) lag. Das Bruttoinlandsprodukt (BIP) ist
um 0,3 % niedriger als im Vorjahr. Die trotz der
Rückgänge nach wie vor hohen Preise auf allen
Wirtschaftsstufen dämpften die Konjunktur. Hinzu kamen
ungünstige Finanzierungsbedingungen durch steigende
Zinsen und eine geringere Nachfrage aus dem In- und Ausland.
Im Jahr 2023 wurden insgesamt etwa 1,9 Millionen Pkw
durch gewerbliche Halter zugelassen. Auf private Halter
entfielen etwa 0,9 Millionen Neuzulassungen. Das entspricht
einem Anteil von rund 67 % gewerblich zugelassener
Neuwagen und etwa 33 % privat zugelassener Neuwagen. In
der Jahresbilanz stehen somit insgesamt 2,84 Millionen
Neuwagenzulassungen, das sind +7,3 Prozent mehr als 2022. Bei
allen Deutschen Marken zeigte sich das
Jahr 2023 positiv. Volkswagen (+3.9 %) bleibt der
führende Hersteller in Deutschland, Mercedes-Benz
(+5.3 %) und BMW (+4.5 %) verzeichnen ein stabiles
Wachstum, was auf eine hohe Nachfrage nach Premiumfahrzeugen
und Elektromodellen hinweist. Mit einem moderaten Anstieg
bleibt Audi (+2.6 %) ein wichtiger Akteur im
Premiumsegment. Opel (+2.6 %) zeigt positive
Marktresonanz für die neuen Modelle. Die Daten des
Kraftfahrt-Bundesamtes für das Jahr 2023 zeigen
insgesamt eine positive Entwicklung. Trotz der anhaltenden
Herausforderungen durch Lieferkettenprobleme und steigende
Rohstoffpreise konnten die meisten Hersteller ihre
Marktposition halten oder sogar verbessern.
Mit einem Neuzulassungsanteil von 30,1 % bildeten
die SUVs (+10,0 %) das stärkste Segment in der
Jahresbilanz, gefolgt von der Kompaktklasse mit 16,3 %
(+10,0 %) und den Kleinwagen mit 11,9 %
(+2,6 %). Der Anteil benzinbetriebener Pkw lag mit
34,4 % über dem Vorjahresniveau von 32,6 %,
während der Anteil dieselbetriebener Pkw in der
Jahresbilanz mit 17,1 % gegenüber dem Vorjahr
0,7 % zurück ging.
Bei den alternativen Antriebsarten fielen die
Jahresergebnisse unterschiedlich aus. Fahrzeuge mit
Hybridantrieb kamen auf einen Anteil von 29,5 %,
darunter die Plug-in-Hybride mit 6,2 %,
Elektro-Pkw mit 18,4 % und
flüssiggasangetriebener Pkw 0,5 %. Die Anteile
erdgasbetriebener Pkw verringerten sich deutlich
auf 0,0 %. Die CO2-Emission der Pkw stieg
2023 um 4,9 % an. Die Neuzulassungsstatistik wies auf
dem Nutzfahrzeugemarkt für die Zugmaschinen insgesamt
einen Zuwachs von +8,4 % aus. Davon stiegen die
Sattelzugmaschinen mit +30,1 %, gegenüber dem
Vorjahreszeitraum an. Die Lastkraftwagen (Lkw) stiegen um
+14,5 %, die Kraftomnibusse um +12,5 % und die
Sonstigen Kraftfahrzeuge (Kfz) legten um +0,3 % zu.
Trotz des plötzlichen Förderstopps im
Dezember legte die Zahl der neu zugelassenen Elektroautos auf
rund 54.700 zu. Im November waren es noch knapp 45.000
Einheiten. Im Vergleich mit dem Vorjahresmonat wurde jedoch
ein Rückgang um 47,6 % verzeichnet. Ende 2022 war
der Kauf reiner Elektroautos noch stärker vom Staat
gefördert worden, viele Interessenten zogen ihre
Käufe vor und sorgten so für
außergewöhnlich hohe Neuzulassungszahlen.
Die Jahresbilanz des Gebrauchtfahrzeugmarktes schloss
mit 7.024.629 (+5,7 %) umgeschriebenen Kfz und
414.785 Kfz-Anhängern (-1,2 %). Mehr als
6,03 Millionen Pkw (+6,9 %) wechselten im
Laufe des Jahres den Halter beziehungsweise die Halterin.
Trotz der insgesamt positiven Entwicklung des deutschen
Automarktes im Jahr 2023 wurde bereits zum Jahresende eine
rückläufige Entwicklung im Vergleich zu den Monaten
des Vorjahres festgestellt. Das moderate Wirtschaftswachstum,
steigende Rohstoffpreise, anhaltende Lieferkettenprobleme und
die Inflation beeinflussten die gesamte Wirtschaft und damit
auch die Automobilindustrie. Gleichzeitig führten
technologische Innovationen, regulatorische Anforderungen,
veränderte Marktnachfrage und der globale
Wettbewerbsdruck zu tiefgreifenden Veränderungen
innerhalb der Branche. Trotz dieser Herausforderungen bleibt
die deutsche Automobilindustrie gut positioniert, um durch
Investitionen in neue Technologien und nachhaltige Praktiken
ihren globalen Führungsanspruch zu behaupten.
II.2. DARSTELLUNG DES GESCHäFTSVERLAUFES
Auch im Geschäftsjahr 2023 waren die
Auslieferungen von Neufahrzeugen aufgrund des Halbleiter- und
Chipmangels erheblich reduziert.
Die hinzukommende wirtschaftliche Unsicherheit und
Inflation sowie ein wachsendes Umweltbewusstsein
verstärkten den Verkauf von Gebrauchtwagen im Jahr 2023
im Vergleich zu 2022 signifikant. Aufgrund des starken
Wettbewerbs, den konsumentenseitigen Einsparungen bei
Reparaturen, den längeren Service-Intervallen der
Fahrzeuge, der erhöhten Fahrzeug- und
Ersatzteilequalität und dem dadurch geringeren
Ersatzbedarf im Verschleißteilebereich bleibt es
schwer, zusätzliche Marktanteile in diesem
Geschäftsfeld zu generieren. Erschwerend werden hier in
Zukunft noch die erwartungsgemäß steigenden
Marktanteile von Elektrofahrzeugen einwirken, deren
Wartungsbedarf niedriger sein wird als bei konventionellen
Verbrennern. Der Geschäftsverlauf im Jahr 2023 war
insgesamt zufriedenstellend.
Entgegen unserer Vorjahresprognose sind die
Umsatzerlöse im Jahresvergleich mit 23,4 % deutlich
angestiegen. Da die Materialaufwandsquote abweichend von
unseren Erwartungen ebenfalls gestiegen ist, konnte infolge
der gestiegenen betrieblichen Aufwendungen mit T€ 13 ein
nur geringerer Jahresüberschuss als geplanter erzielt
werden.
II.3. DARSTELLUNG DER LAGE
VERMÖGENSLAGE
Die Bilanzsumme hat sich zum Bilanzstichtag 31.12.2023
um +4.619 T€ auf 17.659 € erhöht. Auf der
Aktivseite haben sich im Geschäftsjahr 2023 vorwiegend
die Forderungen aus Lieferungen und Leistungen um +2.072
T€, das Vorratsvermögen um +1.288 T€ auf 8.580
T€, sowie die liquiden Mittel um +1.168 T€ auf
2.010 T€ erhöht. Das Vermögen besteht zu
13,8 % (2.442 T€) aus Vorführwagen und
Euromobilen, die unter dem Anlagevermögen ausgewiesen
werden, sowie zu 46,9 % (8.275 T€) aus zum Verkauf
bestimmten Neu- und Gebrauchtwagen.
Auf der Passivseite erhöhten sich vorwiegend die
Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten um 4.700
T€ auf 6.200 T€, was wesentlich im Zusammenhang mit
den gestiegenen Fahrzeugbeständen im Umlaufvermögen
und den reduzierten Verbindlichkeiten aus Lieferungen und
Leistungen steht, sowie die sonstigen Verbindlichkeiten um
717 T€ auf 5.723 T€. Das Eigenkapital stieg in
Höhe des Jahresüberschusses um 13 T€ auf 1.899
T€, aufgrund der höheren Bilanzsumme ist die
Eigenkapitalquote auf 10,7 % (Vorjahr: 14,5 %)
gesunken.
FINANZLAGE
Der Cashflow aus operativer Tätigkeit beträgt
insbesondere infolge des Aufbaus des Fahrzeugbestands im
Umlaufvermögen, der gestiegenen Forderungen aus
Lieferungen und Leistungen und der Reduktion der
Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen -3.116
T€ (Vorjahr: -2.090 T€).
Zum 31. Dezember 2023 verfügte die Gesellschaft
über liquide Mittel in Höhe von 2.010 T€. Die
kurzfristigen Verbindlichkeiten gegenüber
Kreditinstituten betrugen zum Stichtag 6.200 T€, so dass
saldiert ein negativer Finanzmittefonds von 4.190 T€
bestand (Vorjahr -658 T€). Im Geschäftsjahr 2023
war unsere Gesellschaft zu jeder Zeit liquide, sodass wir zu
jedem Zeitpunkt alle finanziellen Verpflichtungen
uneingeschränkt erfüllen konnten.
Unser Finanzmanagement ist darauf ausgerichtet,
Verbindlichkeiten stets innerhalb der Zahlungsfrist zu
begleichen und Forderungen innerhalb der Zahlungsziele zu
vereinnahmen.
Monatliche Auswertungen im Rahmen eines Finanzstatus
zeigen die Guthabenbestände sowie die Inanspruchnahme
der Kreditlinien auf. Es erfolgt eine aktive
Liquiditätssteuerung.
ERTRAGSLAGE
Der Anstieg der Umsatzerlöse um insgesamt 7.707
T€ ist vorwiegend auf den Anstieg im
Gebrauchtwagenbereich um 3.955 T€ sowie im
Neuwagenbereich um 2.944 T€
zurückzuführen. Auch in den übrigen Bereichen
konnten steigende Umsätze verzeichnet werden. Die
Materialaufwendungen haben sich leicht überproportional
hierzu entwickelt und die Materialaufwandsquote erhöhte
sich von 80,0 % im Vorjahr auf 81,6 %. Das
Rohergebnis lag mit 7.790 T€ um rund 800 T€
über dem des Vorjahres.
Die Personalaufwendungen erhöhten sich im
Berichtsjahr um T€ 258 (7,0 %) auf
T€ 3.919. Dies ist wesentlich auf gestiegene
Verkaufsprovisionen und Einmalzahlungen
zurückzuführen. Die sonstigen betrieblichen
Aufwendungen stiegen um 166 T€ oder 6,6 %auf
2.688 T€. Das Finanzergebnis verringerte sich
aufgrund gestiegener Zinsaufwendungen infolge einer
höheren Inanspruchnahmen an Fremdmitteln und eines
höheren Zinsniveaus um 215 T€ auf -358
T€.
Insgesamt ergibt sich im Geschäftsjahr 2023 ein
Jahresüberschuss in Höhe von 13 T€.
II.4. FINANZIELLE LEISTUNGSINDIKATOREN
Die interne Unternehmenssteuerung erfolgt
unterjährig anhand von Kennzahlen aus den
Monatsabschlüssen. Hier erfolgt ein Soll-/Ist-Abgleich
mit Abweichungsanalyse. Neben der Deckungsbeitragsanalyse der
einzelnen Geschäftsbereiche (Neuwagen, Gebrauchtwagen,
After-Sales) wird auch der Auftragseingang, die
Auslieferungen, der Auftragsbestand sowie die
Fahrzeugbestände analysiert und die erforderlichen
Maßnahmen eingeleitet. Wesentliche Kennzahlen sind die
Umsatzerlöse, die Materialaufwandsquote und das
Ergebnis.
Die positive Beurteilung der
Unternehmensfortführung sowie die Erarbeitung der
zukünftigen Unternehmensstrategie erfolgte anhand
konkreter Planungs- und Bewertungsunterlagen und insbesondere
anhand eines Finanzplans.
III. AUSBLICK UND ZUKÜNFTIGE GESCHÄFTLICHE
ENTWICKLUNG
Für unser Unternehmen streben wir eine positive
Entwicklung im Folgejahr an. Maßgeblich wird in diesem
Zusammenhang u. a. sein, wie die Vorgaben der Regierung und
die Lieferfähigkeit der Hersteller sein werden.
Die aktuell stattfindende Transformation in unserer
Branche nehmen wir aufmerksam wahr. Diese Veränderung
erfordert Investitionen in die strukturelle Neuausrichtung
vieler Geschäftsprozesse, welche wir aktiv angehen.
Zentrale Investitionen erfolgen in die IT sowie
IT-Sicherheit, die Digitalisierung und die
Elektromobilität. Ergänzt werden diese Themen mit
einer stärker gesteuerten Schulung der eigenen
Mitarbeiter und effizienteren Mitarbeiterstruktur.
Nach unserer Einschätzung wird das
Servicegeschäft weiterhin mit den Auswirkungen der
aktiven Schadensteuerung im Versicherungsbereich
wettbewerbsintensiv bleiben. Dies gilt sowohl für den
Bereich der Unfallinstandsetzung (Schadensmanagement), als
auch der Instandhaltung (Wartung). Diese Prognosen decken
sich auch in diesem Jahr im Großen und Ganzen auch mit
denen des Verbandes der Automobilindustrie (VDA) und des
Verbandes der Internationalen Kraftfahrzeughersteller e.V.
(VDIK). Wir schließen uns dieser
Markteinschätzungen der Verbände an und richten
unser Unternehmen entsprechend aus.
Positiv zu verzeichnen ist, dass mit der zunehmenden
Komplexität moderner Fahrzeuge, die mit
fortschrittlicher Elektronik und speziellen Werkzeugen
gewartet werden müssen, auch die Anforderungen an
Werkstätten steigen. Dies begünstigt
Vertragswerkstätten wie uns, die über die
notwendige Ausrüstung und geschultes Personal
verfügen.
Da wir davon ausgehen, dass der Gebrauchtwagen-Markt
weiterhin gefragt ist und die durchschnittliche Haltedauer
der Fahrzeuge weiter steigt, und damit mehr Reparaturen
durchgeführt werden, erwarten wir im Jahr 2024 im
Vergleich zum Vorjahr leicht steigende Umsatzerlöse und
bei einer gleichbleibenden Materialaufwandsquote ein leicht
positives Jahresergebnis.
IV. CHANCEN UND RISIKEN DER ZUKüNFTIGEN
ENTWICKLUNG
IV.1. RISIKOBERICHT
Branchenbezogene Risiken
Die Konjunkturindikatoren weisen zwar eine Trendwende
aufgrund der leicht steigenden Kaufkraft in Deutschland auf,
dennoch sind die Risiken angesichts der schwachen
Auftragslage und der anhaltenden geopolitischen
Unsicherheiten hoch. Insbesondere führten die
Entwicklung im Nahen Osten zu Kaufzurückhaltung sowohl
bei Privatleuten als auch bei Unternehmen.
Die Automobilbranche erwartet ein Jahr ohne
großes Absatzwachstum. Die Zeiten des starken Wachstums
sind vorbei. Diese Entwicklung sorgt für
unterausgelastete Fabriken bei Autobauern und Zuliefern und
belastet zugleich deren Gewinnmargen. Dass in Deutschland nun
auch die Kaufprämien für Elektroautos gestrichen
wurden, sorgt zusätzlich für Druck.
Die Nachfrage nach Elektroautos ist nicht so hoch wie
erwartet und wird durch den Preisdruck auf die deutsche
Autoindustrie durch chinesische Hersteller verstärkt.
Die Margen der deutschen Hersteller werden somit auch sinken.
Die Automobilindustrie steht in den nächsten
fünf bis sieben Jahre vor der Herausforderung sowohl
substanziellen Investitionen in Zukunftstechnologien als auch
gleichzeitig einer strenger Kostendisziplin zu folgen.
Ertragsorientierte Risiken
Der Wettbewerb hat infolge des zunehmenden Vertriebs
von Fahrzeugen über das Internet tendenziell zugenommen.
Die Transparenz der Preise hat sich zugunsten der Kunden
verbessert und kann sich negativ auf Margen auswirken.
Ein Risiko ist in den noch bestehenden
Rücknahmeverpflichtungen von
Leasingrückläufern zu sehen. Hier stellen die zu
Leasingbeginn kalkulierten Restwerte potentielle
Verlustrisiken dar, da diese Preise aufgrund des
herstellerseitig erzeugten Absatzdrucks nicht immer den zu
realisierenden Transaktionspreisen der Automobilbörsen,
also dem tatsächlichen Transaktionspreis am Markt,
entsprechen. Das Risiko wird abgedeckt, in dem wir auch
weiterhin entsprechende Rückstellungen bilden, um dieses
Risiko abzudecken. Zusätzlich führen wir die
Teilnahme an den Absicherungsmodellen unserer Herstellerwerke
zur Absenkung dieser Risiken uneingeschränkt fort.
Unabhängig davon lassen wir unseren Leasingbestand durch
die Volkswagen Financial Services jährlich bewerten und
beobachten die realen Transaktionspreise von Gebrauchtwagen.
Somit ist es uns möglich, bei Bedarf bereits
entsprechende Maßnahmen direkt ins operative Geschehen
einfließen zu lassen und der jeweils aktuellen
Marktentwicklung damit Rechnung zu tragen, bzw. positiv
entgegenwirken zu können.
Ferner ist ein Fahrzeugbestand mit Risiken verbunden.
Um dieses Risiko zu reduzieren, besteht das Ziel, den
Fahrzeugbestand zu bereinigen. Die Überwachung der
Bestandentwicklung ist in unserem Controlling integriert.
Finanzielle Risiken
Finanziellen Risiken begegnen wir mit einem auf den
Einzelfall abgestimmten gezielten Finanzrisikomanagement. Um
die Liquidität sicherzustellen, werden die Mittelzu- und
-abflüsse überwacht und gesteuert. Kreditrisiken
werden durch die sorgfältige Auswahl der
Geschäftsfälle und -Partner sowie durch geeignete
Vertrags- und Zahlungsbedingungen reduziert.
Wir werden auch zukünftig in der Lage sein,
unseren Zahlungsverpflichtungen fristgerecht nachzukommen.
IV.2. CHANCENBERICHT
Wir gehen davon aus, dass die individuelle
Mobilität ein wichtiger Aspekt persönlicher
Freiheit bleibt. Das Automobil wird somit weiterhin Bestand
haben, jedoch verlagert sich die technologische Entwicklung
absehbar immer mehr in die Richtung Elektromobilität,
dies einschließlich der Hybrid-Fahrzeuge, bis hin zum
völlig autonomen Fahrzeug. Besonders der gewerbliche
Bereich an Konsumenten wird aufgrund seiner guten Kaufkraft
und der steuerlichen Regelung weiterhin großes
Potential für zukünftige Fahrzeugverkäufe
darstellen, woraus wir Chancen ableiten.
Eine positive Differenzierung vom Wettbewerb und die
damit verbundene Zufriedenstellung der Konsumenten bleibt
nach unserer Auffassung ein entscheidender Erfolgsfaktor.
Hinzu kommt aber auch die Anpassung an die neuen
Aufgabenstellungen durch die technologischen und
gesellschaftlichen Entwicklungen.
V. RISIKOBERICHTERSTATTUNG üBER DIE VERWENDUNG
VON FINANZINSTRUMENTEN
Zu den im Unternehmen bestehenden Finanzinstrumenten
zählen insbesondere Forderungen, Verbindlichkeiten und
Guthaben bei Kreditinstituten.
Die Gesellschaft verfügt über einen solventen
Kundenstamm.
Verbindlichkeiten werden innerhalb der vereinbarten
Ziele bezahlt.
Im kurzfristigen Bereich finanziert sich die
Gesellschaft überwiegend mittels Kreditlinien sowie
Darlehen nahestehender Unternehmen.
Durch ein vorsichtiges Finanz- und Risikomanagement
werden finanzielle Risiken frühzeitig erkannt. Beim
Management der Finanzpositionen verfolgt das Unternehmen eine
konservative Risikopolitik.
Soweit bei finanziellen Vermögenswerten Ausfall-
und Bonitätsrisiken erkennbar sind, werden entsprechende
Wertberichtigungen vorgenommen. Zur Minimierung von
Ausfallrisiken verfügt das Unternehmen über ein
Debitorenmanagement.
Idstein, 7. Juni 2024
AUTOSCHMITT IDSTEIN GmbH
Die Geschäftsführung: Jürgen Karpinski,
Yasmin Karpinski, Mark Karpinski
Bilanz
Aktiva
|
|
31.12.2023
EUR |
31.12.2022
EUR |
| A.
Anlagevermögen |
2.646.031,84 |
2.408.053,85 |
| I.
Immaterielle Vermögensgegenstände |
8,53 |
8,53 |
| 1.
sonstige immaterielle
Vermögensgegenstände |
8,53 |
8,53 |
| II.
Sachanlagen |
2.646.023,31 |
2.408.045,32 |
| 1.
Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und
Bauten einschließlich der Bauten auf fremden
Grundstücken |
136,00 |
2.900,00 |
| 2.
technische Anlagen und Maschinen |
82.382,62 |
110.779,62 |
| 3.
andere Anlagen, Betriebs- und
Geschäftsausstattung |
2.563.504,69 |
2.294.365,70 |
| B.
Umlaufvermögen |
15.006.111,17 |
10.621.992,06 |
| I.
Vorräte |
8.580.004,03 |
7.292.136,79 |
| 1.
erhaltene Anzahlungen auf Bestellungen, offen
abgesetzt |
48.360,79 |
300.378,25 |
| II.
Forderungen und sonstige
Vermögensgegenstände |
4.416.113,63 |
2.487.647,08 |
| 1.
sonstige Vermögensgegenstände |
4.416.113,63 |
2.487.647,08 |
| III.
Kassenbestand, Bundesbankguthaben, Guthaben bei
Kreditinstituten und Schecks |
2.009.993,51 |
842.208,19 |
| C.
Rechnungsabgrenzungsposten |
6.619,98 |
10.283,09 |
| Bilanzsumme,
Summe Aktiva |
17.658.762,99 |
13.040.329,00 |
Passiva
|
|
31.12.2023
EUR |
31.12.2022
EUR |
| A.
Eigenkapital |
1.898.714,99 |
1.885.665,37 |
| I.
gezeichnetes Kapital |
256.000,00 |
256.000,00 |
| II.
Kapitalrücklage |
145.000,00 |
145.000,00 |
| III.
Gewinnvortrag |
1.484.665,37 |
1.432.649,53 |
| IV.
Jahresüberschuss |
13.049,62 |
52.015,84 |
| B.
Rückstellungen |
1.343.868,37 |
1.061.077,14 |
| C.
Verbindlichkeiten |
14.407.429,63 |
10.093.586,49 |
| 1.
Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten |
6.199.894,00 |
1.500.000,00 |
| 2.
sonstige Verbindlichkeiten |
8.207.535,63 |
8.593.586,49 |
| davon
aus Steuern |
30.969,40 |
221.028,54 |
| davon
im Rahmen der sozialen Sicherheit |
4.829,44 |
6.624,38 |
| D.
Rechnungsabgrenzungsposten |
8.750,00 |
0,00 |
| Bilanzsumme,
Summe Passiva |
17.658.762,99 |
13.040.329,00 |
Gewinn- und Verlustrechnung
|
1.1.2023 - 31.12.2023
EUR |
1.1.2022 - 31.12.2022
EUR |
| 1.
Rohergebnis |
7.790.327,44 |
6.989.669,27 |
| 2.
Personalaufwand |
3.918.559,32 |
3.660.647,26 |
| a)
Löhne und Gehälter |
3.209.339,62 |
3.009.545,90 |
| b)
soziale Abgaben und Aufwendungen für
Altersversorgung und für Unterstützung |
709.219,70 |
651.101,36 |
| davon
für Altersversorgung |
75.638,00 |
36.813,60 |
| 3.
Abschreibungen |
706.925,50 |
603.649,57 |
| a)
Abschreibungen auf immaterielle
Vermögensgegenstände des Anlagevermögens
und Sachanlagen |
706.925,50 |
603.649,57 |
| 4.
sonstige betriebliche Aufwendungen |
2.687.917,67 |
2.522.053,90 |
| 5.
Zinsen und ähnliche Aufwendungen |
357.834,34 |
142.679,90 |
| davon
aus Abzinsung |
8.031,00 |
10.368,00 |
| 6.
Steuern vom Einkommen und Ertrag |
87.814,90 |
-6.418,59 |
| 7.
Ergebnis nach Steuern |
31.275,71 |
67.057,23 |
| 8.
sonstige Steuern |
18.226,09 |
15.041,39 |
| Jahresüberschuss |
13.049,62 |
52.015,84 |
Anhang
AUTOSCHMITT IDSTEIN GmbH
Idstein
Anhang
für das Geschäftsjahr
2023
I.
Allgemeine Angaben zum Unternehmen
1. Angaben zur Identifikation der Gesellschaft laut
Registergericht
| Firmenname laut
Registergericht: |
AUTOSCHMITT IDSTEIN
GmbH |
| Firmensitz laut
Registergericht: |
Idstein |
| Registereintrag: |
Handelsregister |
| Registergericht: |
Wiesbaden |
| Register-Nr.: |
HRB 18941 |
II.
Allgemeine Angaben zu Inhalt und Gliederung des
Jahresabschlusses
Der Jahresabschluss der AUTOSCHMITT IDSTEIN GmbH,
Idstein, zum 31. Dezember 2023 wurde auf der Grundlage der
Rechnungslegungsvorschriften des Handelsgesetzbuches
sowie den ergänzenden Bestimmungen des Gesetzes
betreffend die Gesellschaften mit beschränkter
Haftung erstellt.
Bei der Gesellschaft handelt es sich nach den in
§ 267 Abs. 2 HGB bezeichneten
Größenmerkmalen um eine mittelgroße
Kapitalgesellschaft. Bei der Aufstellung wurden daher die
größenabhängigen Erleichertungen für
mittelgroße Kapitalgesellschaften (teilweise) in
Anspruch genommen.
Soweit für Pflichtangaben ein Wahlrecht besteht,
diese in der Bilanz bzw. Gewinn- und Verlustrechnung
oder im Anhang darzustellen, sind diese aus Gründen der
Übersichtlichkeit im Anhang aufgeführt.
Die Gewinn- und Verlustrechnung wird nach dem
Gesamtkostenverfahren gegliedert.
III.
Angaben zu Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden
1.
Bilanzierungs- und Bewertungsgrundsätze
Die Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden wurden
gegenüber dem Vorjahr grundsätzlich beibehalten.
Die Bewertung der Vermögens- und Schuldposten trägt
im Rahmen der Grundsätze ordnungsmäßiger
Bilanzierung allen erkennbaren Risiken nach den
Grundsätzen vorsichtiger kaufmännischer Beurteilung
Rechnung.
Erworbene immaterielle Anlagewerte wurden zu
Anschaffungskosten angesetzt und, sofern sie der Abnutzung
unterlagen, um planmäßige Abschreibungen
vermindert.
Das Sachanlagevermögen wurde zu Anschaffungs- bzw.
Herstellungskosten angesetzt und, soweit abnutzbar, um
planmäßige Abschreibungen vermindert.
Die planmäßigen Abschreibungen wurden
über die folgenden (gruppeneinheitlichen) Nutzungsdauern
vorgenommen:
Anlagengruppe
|
Nutzungsdauer
|
Immaterielle
Vermögensgegenstände
|
3 Jahre
|
Grundstücke,
grundstücksgl. Rechte
|
10 bis 21 Jahre
|
technische Anlagen und
Maschinen
|
3 bis 18 Jahre
|
Anlagen, Betriebs- und
Geschäftsausstattung
|
1 bis 14 Jahre
|
Bei den neu angeschafften Vorführwagen und
Euromobilen betrug die betriebsgewöhnliche Nutzungsdauer
sechs Jahre.
Geringwertige Anlagegüter, deren
Anschaffungskosten € 800,00 nicht übersteigen,
wurden durch Sofortabzug geltend gemacht.
Bei den Vorräten erfolgte die Bewertung zu
Anschaffungs- oder Herstellungskosten. Es wurden angemessene
Bewertungsabschläge vorgenommen. In die
Herstellungskosten werden neben den direkt zurechenbaren
Einzelkosten auch angemessene Teile der Material und
Fertigungsgemeinkosten sowie der Werteverzehr des
Anlagevermögens, sofern dieser durch die Fertigung
veranlasst ist, einbezogen.
Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände
wurden grundsätzlich mit dem Nennwert oder mit ihren
Anschaffungskosten angesetzt. Erkennbare Risiken wurden durch
Wertberichtigungen berücksichtigt.
Die flüssigen Mittel wurden zum Nennwert
angesetzt.
Der Wertansatz der sonstigen Rückstellungen
berücksichtigt alle erkennbaren Risiken und ungewisse
Verbindlichkeiten. Sie sind mit dem Erfüllungsbetrag
bewertet, der nach vernünftiger kaufmännischer
Beurteilung notwendig ist (§ 253 Abs. 1 HGB).
Rückstellungen mit einer Restlaufzeit von mehr als
einem Jahr werden mit dem ihrer Restlaufzeit entsprechenden
durchschnittlichen Marktzinssatz der vergangenen sieben
Geschäftsjahre abgezinst (§ 253 Abs. 2 HGB).
Die Pensionsverpflichtungen wurden gem. § 253 Abs.
2 S. 2 HGB mit dem durchschnittlichen Zinssatz abgezinst, der
sich bei einer angenommene Laufzeit von 15 Jahren ergibt
(durchschnittlicher Marktzinssatz der vergangenen zehn
Geschäftsjahre).
Verbindlichkeiten wurden zum Erfüllungsbetrag
angesetzt.
Bestehen zwischen den handelsrechtlichen
Wertansätzen von Vermögensgegenständen,
Schulden und Rechnungsabgrenzungsposten und ihren
steuerlichen Wertansätzen Differenzen, die sich in
späteren Geschäftsjahren voraussichtlich abbauen,
so kann eine sich nach Saldierung insgesamt ergebende
Steuerentlastung als aktive latente Steuern in der Bilanz
angesetzt werden bzw. ist ein sich daraus insgesamt ergebende
Steuerbelastung als passive latente Steuern anzusetzen.
Allerdings wird vom Aktivierungswahlrecht nach § 274
Abs. 1 S. 2 HGB kein Gebrauch gemacht und auf den Ansatz
aktiver latenter Steuern in der Bilanz verzichtet.
IV.
Angaben zur Bilanz
1.
Anlagespiegel für die einzelnen Posten des
Anlagevermögens
Die gesamten Anschaffungskosten, die Zugänge,
Abgänge, Umbuchungen, Abschreibungen und
Zuschreibungen des Geschäftsjahres sowie die
kumulierten Abschreibungen je einzelnen Posten des
Anlagevermögens ergeben sich aus nachstehendem
Anlagenspiegel.
|
Anschaffungs-,
Herstellungs-
kosten
|
Zugänge
|
davon
FK-Zinsen
|
Abgänge
|
Umbuchungen
|
Anschaffungs-,
Herstellungs-
kosten
|
|
01.01.2023
|
|
|
|
|
31.12.2023
|
|
€
|
€
|
€
|
€
|
€
|
€
|
Anlagevermögen
|
|
|
|
|
|
|
Immaterielle
Vermögensgegenstände
|
|
|
|
|
|
|
entgeltlich erworbene
Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und
ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an
solchen Rechten und Werten
|
22.127,36
|
0,00
|
0,00
|
0,00
|
0,00
|
22.127,36
|
Summe immaterielle
Vermögensgegenstände
|
22.127,36
|
0,00
|
0,00
|
0,00
|
0,00
|
22.127,36
|
Sachanlagen
|
|
|
|
|
|
|
Grundstücke,
grundstücksgleiche Rechte und Bauten
einschließlich der Bauten auf fremden
Grundstücken
|
70.996,38
|
0,00
|
0,00
|
0,00
|
0,00
|
70.996,38
|
technische Anlagen und
Maschinen
|
968.100,74
|
5.003,12
|
0,00
|
0,00
|
0,00
|
973.103,86
|
andere Anlagen, Betriebs-
und Geschäftsausstattung
|
3.711.116,80
|
3.090.703,37
|
0,00
|
2.758.618,80
|
0,00
|
4.043.201,37
|
Summe Sachanlagen
|
4.750.213,92
|
3.095.706,49
|
0,00
|
2.758.618,80
|
0,00
|
5.087.301,61
|
Summe Anlagevermögen
|
4.772.341,28
|
3.095.706,49
|
0,00
|
2.758.618,80
|
0,00
|
5.109.428,97
|
|
kumulierte
Abschreibungen
|
Abschreibungen
Geschäftsjahr
|
Zugänge
|
Abgänge
|
Umbuchungen
|
kumulierte
Abschreibungen
|
|
01.01.2023
|
|
|
|
|
31.12.2023
|
|
€
|
€
|
€
|
€
|
€
|
€
|
Anlagevermögen
|
|
|
|
|
|
|
Immaterielle
Vermögensgegenstände
|
|
|
|
|
|
|
entgeltlich erworbene
Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und
ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an
solchen Rechten und Werten
|
22.118,83
|
0,00
|
0,00
|
0,00
|
0,00
|
22.118,83
|
Summe immaterielle
Vermögensgegenstände
|
22.118,83
|
0,00
|
0,00
|
0,00
|
0,00
|
22.118,83
|
Sachanlagen
|
|
|
|
|
|
|
Grundstücke,
grundstücksgleiche Rechte und Bauten
einschließlich der Bauten auf fremden
Grundstücken
|
68.096,38
|
2.764,00
|
0,00
|
0,00
|
0,00
|
70.860,38
|
technische Anlagen und
Maschinen
|
857.321,12
|
33.400,12
|
0,00
|
0,00
|
0,00
|
890.721,24
|
andere Anlagen, Betriebs-
und Geschäftsausstattung
|
1.416.751,10
|
670.761,38
|
0,00
|
607.815,80
|
0,00
|
1.479.696,68
|
Summe Sachanlagen
|
2.342.168,60
|
706.925,50
|
0,00
|
607.815,80
|
0,00
|
2.441.278,30
|
Summe Anlagevermögen
|
2.364.287,43
|
706.925,50
|
0,00
|
607.815,80
|
0,00
|
2.463.397,13
|
|
Zuschreibungen
Geschäftsjahr
|
Buchwert
|
Buchwert
|
|
|
31.12.2023
|
31.12.2022
|
|
€
|
€
|
€
|
Anlagevermögen
|
|
|
|
Immaterielle
Vermögensgegenstände
|
|
|
|
entgeltlich erworbene
Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und
ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an
solchen Rechten und Werten
|
0,00
|
8,53
|
8,53
|
Summe immaterielle
Vermögensgegenstände
|
0,00
|
8,53
|
8,53
|
Sachanlagen
|
|
|
|
Grundstücke,
grundstücksgleiche Rechte und Bauten
einschließlich der Bauten auf fremden
Grundstücken
|
0,00
|
136,00
|
2.900,00
|
technische Anlagen und
Maschinen
|
0,00
|
82.382,62
|
110.779,62
|
andere Anlagen, Betriebs-
und Geschäftsausstattung
|
0,00
|
2.563.504,69
|
2.294.365,70
|
Summe Sachanlagen
|
0,00
|
2.646.023,31
|
2.408.045,32
|
Summe Anlagevermögen
|
0,00
|
2.646.031,84
|
2.408.053,85
|
2.
Pensionsrückstellungen
Die Rückstellung für Pensionen und
ähnliche Verpflichtungen wurden nach der Projected Unit
Credit Method gebildet. Es wurden folgende Annahmen für
die Berechnung berücksichtigt (§ 285 Nr. 24 HGB):
- Rechnungszins: 1,82 % ohne Gehaltsteigerungen
- Sterbetafel: RICHTTAFELN 2018 G von Klaus Heubeck
- keine Gehaltsdynamik
- 2% Rentendynamik und keine
durchschnittliche Fluktuation
Der Differenzbetrag gemäß § 253 Abs. 6
HGB beläuft sich auf € 8.601,00.
3.
Verbindlichkeiten
Von den Verbindlichkeiten gegenüber
Kreditinstituten haben € 6.199.894,00 eine Restlaufzeit
von bis zu einem Jahr.
Von den Verbindlichkeiten aus Lieferungen und
Leistungen haben € 2.484.238,74 eine Restlaufzeit von
bis zu einem Jahr.
Von den sonstigen Verbindlichkeiten haben €
5.080.339,68 eine Restlaufzeit von bis zu einem Jahr, sowie
€ 642.957,21 eine Restlaufzeit von mehr als einem Jahr.
V.
Sonstige Angaben
1.
Gesamtbetrag der sonstigen finanziellen
Verpflichtungen
Sonstige finanzielle Verpflichtungen bestehen im
folgenden Umfang:
|
2024
|
2025
|
2026
|
2027
|
2028
|
|
T€
|
T€
|
T€
|
T€
|
T€
|
Miet- und
Pachtverträge
|
383
|
383
|
383
|
383
|
383
|
Leasing- und
Wartungsverträge
|
239
|
198
|
165
|
165
|
165
|
|
622
|
581
|
548
|
548
|
548
|
Der Gesamtbetrag der Verpflichtungen aus Miet- und
Leasingverträgen bis zum Vertragende beträgt
T€ 2.847.
Für die Pachtverträge ist ein Vertragsende
nicht vereinbart; sie können mit einer Frist von
zwölf Monaten zum Ende eines Kalenderjahrs
gekündigt werden. Das Mindestnutzungsentgelt für
beide Pachtverträge bis zum jeweiligen
Kündigungszeitpunkt beträgt T€ 383 pro Jahr.
Zum Bilanzstichtag 31. Dezember 2023 waren die
Pachtverträge nicht gekündigt.
Die Leasing- und Wartungsverträge betreffen die
EDV und verlängern sich automatisch, sofern keine
Kündigung der Verträge seitens der Gesellschaft
erfolgt.
Für Rücknahmeverpflichtungen von Fahrzeugen
aus Leasingverträgen bestehen bis zum 13. Dezember 2028
Rücknahmeverpflichtungen mit einem Gesamtwert in
Höhe von T€ 19.890.
2.
Organe
Im Geschäftsjahr waren zu
Geschäftsführern bestellt:
Herr Jürgen Karpinski (Vorsitzender der
Geschäftsführung)
Frau Yasmin Karpinski (Bereich Service, Marketing,
Finanzen und Personal)
Herr Mark Karpinski (Bereich Verkauf, Digitalisierung,
Kommunikation und elektronische Datenverarbeitung)
Der Geschäftsführer, Herr Jürgen
Karpinski, ist einzelvertretungsberechtigt und von den
Beschränkungen des § 181 BGB befreit.
Die Geschäftsführerin Frau Yasmin Karpinski
und der Geschäftsführer Herr Mark Karpinski sind
befugt, die Gesellschaft mit jeweils einem weiteren
Geschäftsführer oder mit einem Prokuristen zu
vertreten.
3.
Mitarbeiter
Im Jahresdurchschnitt 2023 wurden gemäß
§ 267 Abs. 5 HGB (ohne Geschäftsführer und
Auszubildende) 65 Arbeitnehmer (Vorjahr: 65)
beschäftigt.
|
2023
|
|
Anzahl
|
Kaufmännische
Angestellte
|
32
|
Gewerbliche Arbeitnehmer
|
23
|
Aushilfen
|
10
|
|
65
|
4.
Vorschlag bzw. Beschluss zur Ergebnisverwendung
Die Geschäftsführung schlägt der
Gesellschafterversammlung vor, den Jahresüberschuss in
Höhe von € 13.049,62 auf neue Rechnung
vorzutragen.
Idstein, den 7. Juni 2024
gez. Jürgen Karpinski
|
gez. Yasmin Karpinski
|
gez. Mark
Karpinski
|
Ergebnisverwendung
Der Gesellschafter hat beschossen, den ausgewiesenen
Jahresüberschuss in Höhe von € 13.049,62,
zusammen mit dem Gewinnvortrag in Höhe von €
1.484.665,37 insgesamt € 1.497.714,99 auf neue
Rechnungen vorzutragen.
sonstige Berichtsbestandteile
Angaben zur Feststellung:
Der Jahresabschluss wurde am 06.11.2024 festgestellt.
BESTÄTIGUNGSVERMERK
DES UNABHÄNGIGEN ABSCHLUSSPRÜFERS
An die AUTOSCHMITT IDSTEIN GmbH
Prüfungsurteile
Wir haben den Jahresabschluss der AUTOSCHMITT IDSTEIN
GmbH - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2023 und der
Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr
vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 sowie dem
Anhang, einschließlich der Darstellung der
Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft.
Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der AUTOSCHMITT
IDSTEIN GmbH für das Geschäftsjahr vom 1. Januar
2023 bis zum 31. Dezember 2023 geprüft.
Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der
Prüfung gewonnenen Erkenntnisse
· entspricht der beigefügte
Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen,
für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen
Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen
Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung
ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes
Bild der Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft zum
31. Dezember 2023 sowie ihrer Ertragslage für das
Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember
2023 und · vermittelt der beigefügte
Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der
Gesellschaft. In allen wesentlichen Belangen steht dieser
Lagebericht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht
den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die
Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung
zutreffend dar.
Gemäß § 322 Abs. 3
Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung
zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit
des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat.
Grundlage für die Prüfungsurteile
Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und
des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317
HGB unter Beachtung der vom Institut der
Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen
Grundsätze ordnungsmäßiger
Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung
nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im
Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für
die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts"
unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben.
Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in
Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und
berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen
deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen
Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die
von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und
geeignet sind, um als Grundlage für unsere
Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht
zu dienen.
Verantwortung
der gesetzlichen Vertreter
für den Jahresabschluss und den Lagebericht
Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für
die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen,
für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen
Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht.
Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich
für die internen Kontrollen, die sie in
Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen
ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig
bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu
ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen
Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d.h.
Manipulationen der Rechnungslegung und
Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist.
Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die
gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die
Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der
Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben
sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der
Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern
einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie
dafür verantwortlich, auf der Grundlage des
Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der
Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht
tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten
entgegenstehen.
Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter
verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der
insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft
vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem
Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen
Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der
zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner
sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die
Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als
notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines
Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden
deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und
um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im
Lagebericht erbringen zu können.
Verantwortung des Abschlussprüfers für die
Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts
Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit
darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes
frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von
dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der
Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der
Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen
mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung
gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen
gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und
Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend
darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen,
der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum
Lagebericht beinhaltet.
Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an
Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in
Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung
der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW)
festgestellten deutschen Grundsätze
ordnungsmäßiger Abschlussprüfung
durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche
Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können
aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und
werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise
erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt
die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und
Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von
Adressaten beeinflussen.
Während der Prüfung üben wir
pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine
kritische Grundhaltung. Darüber hinaus
· identifizieren und beurteilen wir die
Risiken wesentlicher falscher Darstellungen im
Jahresabschluss und im Lagebericht aufgrund von dolosen
Handlungen oder Irrtümern, planen und führen
Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch
sowie erlangen Prüfungsnachweise, die ausreichend und
geeignet sind, um als Grundlage für unsere
Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass aus dolosen
Handlungen resultierende wesentliche falsche Darstellungen
nicht aufgedeckt werden, ist höher als das Risiko, dass
aus Irrtümern resultierende wesentliche falsche
Darstellung nicht aufgedeckt werden, da dolose Handlungen
kollusives Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte
Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen
bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen
beinhalten können.
· gewinnen wir ein Verständnis von dem
für die Prüfung des Jahresabschlusses relevanten
internen Kontrollsystem und den für die Prüfung des
Lageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um
Prüfungshandlungen zu planen, die unter den gegebenen
Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel,
ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit dieser Systeme der
Gesellschaft abzugeben.
· beurteilen wir die Angemessenheit der von
den gesetzlichen Vertretern angewandten
Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von den
gesetzlichen Vertretern dargestellten geschätzten Werte
und damit zusammenhängenden Angaben.
· ziehen wir Schlussfolgerungen über
die Angemessenheit des von den gesetzlichen Vertretern
angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der
Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf
der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine
wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder
Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der
Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der
Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls wir
zu dem Schluss kommen, dass eine wesentliche Unsicherheit
besteht, sind wir verpflichtet, im Bestätigungsvermerk
auf die dazugehörigen Angaben im Jahresabschluss und im
Lagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben
unangemessen sind, unser jeweiliges Prüfungsurteil zu
modifizieren. Wir ziehen unsere Schlussfolgerungen auf der
Grundlage der bis zum Datum unseres Bestätigungsvermerks
erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse
oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass
die Gesellschaft ihre Unternehmenstätigkeit nicht mehr
fortführen kann.
· beurteilen wir die Darstellung, Aufbau
und Inhalt des Jahresabschlusses insgesamt
einschließlich der Angaben sowie ob der Jahresabschluss
die zugrunde liegenden Geschäftsvorfälle und
Ereignisse so darstellt, dass der Jahresabschluss unter
Beachtung der deutschen Grundsätze
ordnungsmäßiger Buchführung ein den
tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der
Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft
vermittelt.
· beurteilen wir den Einklang des
Lageberichts mit dem Jahresabschluss, seine
Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der
Lage des Unternehmens.
· führen wir
Prüfungshandlungen zu den von den gesetzlichen
Vertretern dargestellten zukunftsorientierten Angaben im
Lagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter
Prüfungsnachweise vollziehen wir dabei insbesondere die
den zukunftsorientierten Angaben von den gesetzlichen
Vertretern zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und
beurteilen die sachgerechte Ableitung der
zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein
eigenständiges Prüfungsurteil zu den
zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrunde liegenden
Annahmen geben wir nicht ab. Es besteht ein erhebliches
unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse
wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen.
Wir erörtern mit den für die Überwachung
Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die
Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame
Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger
Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während
unserer Prüfung feststellen.
Limburg a.d. Lahn, den 7. Juni
2024
MNT Revision und Treuhand GmbH
Wirtschaftsprüfungsgesellschaft
Steuerberatungsgesellschaft
gez.,
Udo Triesch
gez.
gez.
Udo Triesch, Christian Wendt
Wirtschaftsprüfer Wirtschaftsprüfer |