Euroblock Verpackungsholz GmbH
Selbe AdresseHerstellung von Paletten und anderen Ladungsträgern aus Holz
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Kennzahlen extrahiert aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Gesetzliche Vertreter dieser Organisation
| Name | Rolle |
|---|---|
Florian Meissner seit 22.10.2025 | Geschäftsführer |
Roger Fraenkel seit 12.3.2025 | Geschäftsführer |
Marlies Neidl seit 21.10.2022 | Prokura |
Tobias Keller seit 21.10.2022 | Prokura |
Christin Weding seit 21.10.2022 | Prokura |
Uwe Herold seit 9.10.2017 | Prokura |
Rüdiger Kornhoff seit 11.11.2011 | Prokura |
Natürliche Personen, die das Unternehmen letztendlich besitzen oder kontrollieren – ermittelt durch Auflösen der Gesellschafterkette
| Name | Anteil |
|---|---|
Alexander PfeiferPFEIFER Holding GmbH | 100.00% |
Eigentümer- und Gesellschafterstruktur des Unternehmens
1 Gesellschafter
GmbH-Struktur
Bilanzkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Gewinn- und Verlustkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
| Posten |
|---|
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
Pfeifer Holz GmbHKühbachJahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023LAGEBERICHT FÜR DAS GESCHÄFTSJAHR 2023PFEIFER HOLZ GMBH, KÜHBACHI. Grundlagen des Unternehmens Geschäftsmodell des Unternehmens Unsere Gesellschaft betreibt zwei Produktionswerke in Uelzen/Niedersachsen und in Unterbernbach/Bayern. Am Standort in Unterbernbach/Bayern werden in einem Großsägewerk mit nachgelagerter Trocknung und einer Palettenklotzfabrik Komponenten (Schnittholz und Klötze) für die Palettenindustrie und baunahe Schnittholzsortimente hergestellt, sowie Nadelholz-Pellets für den Hausbrand. Das Produktionswerk in Uelzen/Niedersachsen besteht aus einem Großsägewerk und einer Palettenklotzfabrik, dort werden ebenfalls Komponenten für die Palettenindustrie gefertigt. An beiden Standorten laufen Biomasse-Heizkraftwerke, bei denen aus anfallenden Produktionsresten und eingekaufter Biomasse Strom erzeugt wird, während die anfallende Wärmemenge für die Produktionsprozesse genutzt wird. Die Produktionsmenge an Schnittholz lag auf dem Niveau des Vorjahres, die Klotzproduktion musste gegenüber dem Vorjahr etwas reduziert werden. Die Herstellung von Pellets konnte deutlich erhöht werden. Die beiden Biomasse-Heizkraftwerke haben insgesamt ca. 119.000 MWh überwiegend für die interne Stromversorgung erzeugt; ein geringer Anteil wurde als EEG-Strom eingespeist. Weiterhin halten wir eine Reihe von Patenten zur Herstellung von Pressholz-Palettenklötzen. II. Wirtschaftsbericht 1. Entwicklung von Gesamtwirtschaft und Branche Die Nachholeffekte in den Schnittholzmärkten kamen zum Erliegen und der Einbruch bei den Baugenehmigungen verschärfte die Situation zusätzlich. Durch geringere Schadholzanfälle entwickelte sich der Rundholzpreis nach oben, während gleichzeitig die Verkaufspreise durch die vorhandenen Überkapazitäten auf den Märkten stark nachgaben. Auch bei den Palettenklötzen entwickelten sich sowohl die Preise als auch die Verkaufsmengen deutlich rückläufig. Positive Effekte entstanden nur durch die weiter gestiegenen Pelletsabsätze. Die gesamtwirtschaftliche Entwicklung in Europa war geprägt durch stark rückläufige Märkte sowohl bei den Exportvolumina als auch bei der Binnenkonjunktur. Die schwache Nachfragesituation führte zu Unterauslastungen in den Produktionen und in der Folge zu deutlichen Preisrückgängen. In Deutschland und Mitteleuropa stagnierte die Industrieproduktion. Auch die für uns wichtige DACH-Region verzeichnete im Laufe des Jahres ein stagnierendes Bruttosozialprodukt, wobei vor allem in Deutschland die bau- und produktionsnahen Bereiche sich rückläufig entwickelten. Die westeuropäische Palettenindustrie als Abnehmer unserer Paletten-Komponenten konnte sich dieser Entwicklung, die sich auch auf die globalen Märkte ausdehnte, nicht entziehen und musste die Produktionskapazitäten reduzieren. Dies ging mit Preisrückgängen einher, so dass auch die Umsätze sich rückläufig entwickelten. Im Bereich der Energieerzeugung wurden die Einspeiseverträge auf eine Überschusseinspeisung umgestellt, der Großteil der erzeugten Energie wurde für die energetische Versorgung der Standorte genutzt. 2. Geschäftsverlauf Umsatz- und Auftragsentwicklung Der Gesamtumsatz betrug im Jahr 2023 TEUR 261.748 gegenüber TEUR 424.465 im Vorjahr, was einer Verringerung um 38,3% entspricht. Aufgliederung der Umsatzerlöse:
Investitionen und Finanzierungsmaßnahmen Im Berichtsjahr wurden TEUR 36.768 (Vorjahr: 27.692) investiert. Hiervon entfielen auf immaterielle Vermögensgegenstände TEUR 0 (Vorjahr: 40), auf Grundstücke und Bauten TEUR 2.100 (Vorjahr: 2.551), auf technische Anlagen und Maschinen TEUR 5.854 (Vorjahr: 2.594), auf Betriebs- und Geschäftsausstattung TEUR 2.682 (Vorjahr: 4.346) und auf Anlagen im Bau TEUR 26.132 (Vorjahr: 18.161). Leasingverpflichtungen sind keine vorhanden. Die Finanzierung der Investitionen wurde über Bankkredite abgedeckt. Personal Die Zahl der Mitarbeiter hat sich zum jeweiligen Bilanzstichtag wie folgt entwickelt:
Sonstige wichtige Vorgänge des Geschäftsjahrs Keine 3. Darstellung der Lage Vermögenslage Das Vermögen sowie das Kapital unserer Gesellschaft stellen sich im Vergleich zum Vorjahr wie folgt dar:
Die Eigenkapitalquote (Eigenkapital im Verhältnis zum Gesamtkapital) beträgt 78,2% (Vorjahr 87,1 %). Der Kapitalumschlag (Umsatz / Gesamtkapital) beträgt 0,8 (Vorjahr 1,5). Finanzlage Der Cashflow hat sich im Vergleich zum Vorjahr um 88,5 Mio. EUR verringert. Dies ist auf den gesunkenen Jahresüberschuss zurückzuführen.
Ertragslage Im Geschäftsjahr 2023 wurde ein Jahresüberschuss von TEUR 6.987 erzielt (Vorjahr TEUR 95.416). Daraus ergibt sich eine Umsatzrendite (Jahresergebnis / Umsatz) von 2,7 % (Vorjahr 22,5 %) und eine Eigenkapitalrendite (Jahresergebnis / Eigenkapital) von 2,8 % (Vorjahr 39,4 %). Der Rohertrag (Umsatz abzüglich Wareneinsatz abzüglich Bestandsveränderung) betrug TEUR 77.373 (Vorjahr TEUR 206.694). Aus Aufwendungen aus Verlustübernahmen von verbundenen Unternehmen sind TEUR 32 in das Ergebnis eingeflossen. Das Finanzergebnis enthält Zinserträge in Höhe von TEUR 4.935 und Zinsaufwendungen in Höhe von TEUR 617. III. Voraussichtliche Entwicklung mit den wesentlichen Risiken und Chancen Der sich zum Jahresende hin verstärkende Konjunkturrückgang wird auch das Folgejahr in wesentlichen Teilen bestimmen. Die Produktionsstandorte der Pfeifer Gruppe konnten die Produktionsziele für das heurige Jahr nicht erreichen, nicht zuletzt wegen eines schadensbedingten Ausfalls der Palettenklotz- und Pelletsfertigungen in Lauterbach. Umsatz, Jahresergebnis und Liquidität gerieten in der Folge davon unter Druck und haben sich verschlechtert. Ausgehend von einer anhaltenden Stagnation der Wirtschaftsleistung werden für das Jahr 2024 die Produktionskapazitäten auf dem niedrigen Niveau belassen. Aufgrund von eingeleiteten Kostensenkungsmaßnahmen erwarten wir eine stabile Ertragslage auf dem Niveau des Vorjahres. Der andauernde Krieg in der Ukraine sowie die Konflikte im Nahen und Mittleren Osten führen weiterhin zu fragilen Lieferketten und volatilen Preisentwicklungen sowohl im Energiebereich als auch bei den Vorprodukten. Unsere Planung zeigt für das Jahr 2024 einen Jahresüberschuss, der das Ergebnis 2023 unterschreiten wird. In den bestehenden Heimmärkten Deutschland und Niederlande werden die Auswirkungen der schwächelnden Konjunktur und der andauernden kriegerischen Konflikte die Wirtschaftsentwicklung weiter beeinflussen. Die asiatischen Länder betrachten wir weiterhin als interessante Absatzmärkte. China als der größte asiatische Wirtschaftsraum bekommt, zunehmend die konjunkturelle Abschwächung der westlichen Industriestaaten und Sanktionen in der Tech-Industrie zu spüren. Der amerikanische Markt wird nicht zuletzt durch die Konjunkturprogramme der Regierung und einen starken Inlandsmarkt ein steigendes Bruttoinlandsprodukt erzielen. Insgesamt werden sich die globalen Warenströme auf einem etwas niedrigeren Niveau bewegen, aber zusätzlich von dem Trend zur Deglobalisierung aufgrund der kriegerischen Konflikte gebremst. Von daher ist zu erwarten, dass die Weltindustrieproduktion im kommenden Jahr das Vorjahresniveau nur schwer erreichen wird. Das Thema nachhaltiges und ökologisches Wirtschaften ist sowohl in den Führungsgrundsätzen des Unternehmens als auch als wichtiges Unternehmensziel tief verankert. Insbesondere mit der Verarbeitung von Rundholz zu den diversen Holzprodukten, gelingt es uns, CO 2 nachhaltig zu binden. Die von uns an den Produktionsstandorten verarbeiteten Rundholzmengen binden ca. 1.200.000 Tonnen CO 2 jährlich. Für die kommenden beiden Jahre gehen wir von volatilen Märkten aus und rechnen im kommenden Jahr mit einer von unsicheren Rahmenbedingungen geprägten Absatzsituation. Anschließend gehen wir von einer sich verbessernden Geschäftsentwicklung aus. Diesem Szenario liegt eine steigende Nachfragesituation auf dem wichtigsten Schnittholzmarkt in Deutschland zugrunde. Die Absatzmengen im Pelletsbereich sind konjunkturunabhängig und entwickeln sich stabil. Die zunehmende Konkurrenzsituation im Klotzbereich begegnen wir mit dem Neubau einer Altholzaufbereitungsanlage in Uelzen bei gleichzeitiger Optimierung unserer Produktionskapazitäten. Als reine Produktionsgesellschaft tragen wir keine direkten Risiken aus den Absatzmärkten. Dennoch würden sich Änderungen im Marktgefüge über niedrigere Verrechnungspreise bei uns auswirken. Wir sehen aufgrund der volatilen Märkte Risiken in den Absatzmärkten, die zu einem Produktionsrückgang führen können. Weitere Risiken bestehen auf den Beschaffungsmärkten für Rohstoffe, hier insbesondere Rundholz. Die aufgrund der Krisen in der Ukraine und im Nahen Osten bestehenden konjunkturellen Risiken können zu Nachfragerückgängen führen, was direkt auf unsere Produktionen durchschlagen würde. Das Risiko von Behinderungen im weltweiten Warenverkehr durch Sanktionen und Einfuhrbeschränkungen nimmt zu und damit auch die Gefahr, dass Exportmärkte wegfallen und somit der Druck auf die mitteleuropäischen Märkte steigt. Weitere Risiken, die über den normalen Geschäftsbetrieb hinausgehen, können nur entstehen, wenn die weltweite Konjunkturentwicklung einen Rückschlag erhält. Die Anwachsung der Anton Heggenstaller Unterbernbach GmbH & Co. Produktions-KG im Jahr 2009 wurde zu Verkehrswerten vorgenommen. Die hierbei durchgeführte Aufdeckung der stillen Reserven i. H. von EUR 17,5 Mio. wird in den nächsten Jahren zu einer höheren Abschreibung führen. IV. Risikomanagement und Risikokategorien der Finanzinstrumente Da unser gesamter Absatz über unsere Schwestergesellschaften, Euroblock Verpackungsholz GmbH und Pfeifer Timber GmbH, abgewickelt wird, tragen wir keinerlei Ausfallrisiken von Kundenforderungen. Aus dem gleichen Grund bestehen keine Währungsrisiken und damit kein Bedarf, derivative Finanzinstrumente zur Absicherung solcher Risiken einzusetzen. BILANZ ZUM 31. DEZEMBER 2023PFEIFER HOLZ GMBH, KÜHBACHRegistergericht Augsburg, HRB 1204 AKTIVA
GEWINN- UND VERLUSTRECHNUNG FÜR DAS GESCHÄFTSJAHR 2023
ANHANG FÜR DAS GESCHÄFTSJAHR 2023PFEIFER HOLZ GMBH, KÜHBACHI. Bilanzierungsgrundsätze Die Gesellschaft ist als große Kapitalgesellschaft im Sinne des § 267 des Handelsgesetzbuches (HGB) einzustufen. Der vorliegende Jahresabschluss wurde gemäß §§ 242 ff. und 264 ff. HGB sowie den einschlägigen Vorschriften des GmbHG aufgestellt. Angaben, die wahlweise in der Bilanz oder im Anhang gemacht werden können, wurden grundsätzlich im Anhang gemacht. Die Gewinn- und Verlustrechnung wurde nach dem Gesamtkostenverfahren aufgestellt. II. Bewertungsgrundsätze Die Bewertung wurde nach den Bestimmungen der §§ 252 bis 256a HGB vorgenommen. Die erworbenen immateriellen Vermögensgegenstände und die Sachanlagen sind mit den um planmäßige Abschreibungen verminderten Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten angesetzt. Bei immateriellen Vermögensgegenständen werden die Abschreibungen linear ermittelt. Bei den Sachanlagen erfolgen die Abschreibungen nach der linearen Methode. Im Berichtsjahr zugegangene Vermögensgegenstände mit Anschaffungskosten bis EUR 250,00 ohne Umsatzsteuer werden sofort als Betriebsausgaben verrechnet sowie Vermögensgegenstände mit Anschaffungskosten über EUR 250,00 bis EUR 800,00 ohne Umsatzsteuer sofort voll abgeschrieben. Die Finanzanlagen sind mit den Anschaffungskosten oder dem niedrigeren beizulegenden Wert aktiviert. Der Rückdeckungsversicherungsanspruch ist mit dem Deckungskapital angesetzt. Vorräte werden zu Anschaffungs- oder Herstellungskosten unter Beachtung des Niederstwertprinzips angesetzt. In die Herstellungskosten werden auch angemessene Teile der notwendigen Material- und Fertigungsgemeinkosten einbezogen. Die Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände sind zum Nennwert oder dem am Bilanzstichtag niedrigeren beizulegenden Wert angesetzt. Erkennbare Ausfallrisiken bestanden nicht. Die Rückstellungen werden in Höhe des nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrags passiviert. Dabei werden erwartete Preis- und Kostensteigerungen berücksichtigt. Rückstellungen mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr sind mit dem von der Bundesbank ermittelten maßgebenden Zinssatz abgezinst. Sie berücksichtigen alle erkennbaren Risiken und ungewissen Verpflichtungen. Verbindlichkeiten werden mit dem Erfüllungsbetrag angesetzt. III. Abweichungen von der Gliederung des Vorjahres Die Gliederung von Rundholz im Polterlager folgte bisher einer getrennten Betrachtung für die Werke in Deutschland und in Österreich; in Deutschland wurden die Polterlage unter unfertige Erzeugnisse gegliedert; in Österreich unter Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe. Die entsprechende Umgliederung innerhalb der Vorräte (von bisher unfertige Erzeugnisse auf Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe) erfolgte ab 1.1. 2023; die Vorjahreswerte wurden nicht angepasst. IV. Erläuterungen zur Bilanz zum 31.12.2023 1. Anlagevermögen Die Entwicklung des Anlagevermögens gemäß § 284 Abs. 3 HGB ist ausgehend von den historischen Anschaffungskosten dargestellt.
Angaben zu Beteiligungen i.S.d. § 285 Nr. 11 HGB
2. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände Im Posten "Forderungen gegen verbundene Unternehmen" sind Forderungen gegen Gesellschafter in Höhe von EUR 170.477.004,57 (Vorjahr EUR 136.936.925,70) enthalten. Der Posten "sonstige Vermögensgegenstände" enthält Beträge in Höhe von EUR 400.327,00 (Vorjahr EUR 417.443,00) mit einer Restlaufzeit über einem Jahr. 3. Ausschüttungsgesperrte Beträge Der Gesamtbetrag der ausschüttungsgesperrten Beträge setzt sich wie folgt zusammen:
4. Sonderposten für Zuwendungen Der Sonderposten beinhaltet einen Investitionszuschuss für Sachanlagevermögen und wird entsprechend der Nutzungsdauer des Vermögensgegenstands aufgelöst. 5. Pensionsrückstellungen Die Bewertung der Pensionsrückstellungen erfolgt nach der Projected Unit Credit Method nach IAS 19 auf der Grundlage eines Rechnungszinssatzes von 1,82 v.H. und der Sterbetafeln von Prof. Dr. Klaus Heubeck ("Richttafeln 2018 G"). Als Rententrend wurden 1,78v.H. angesetzt. Bei der Festlegung des Rechnungszinssatzes wurde gemäß der Vereinfachungsregelung des § 253 Abs. 2 Satz 2 HGB eine pauschale Laufzeit von 15 Jahren angenommen. Der Unterschiedsbetrag zwischen dem Ansatz nach Maßgabe des durchschnittlichen Marktzinssatzes aus den vergangenen zehn Geschäftsjahren und dem Ansatz nach Maßgabe des durchschnittlichen Marktzinssatzes aus den vergangenen sieben Geschäftsjahres ermittelt sich wie folgt:
6. Sonstige Rückstellungen Die sonstigen Rückstellungen setzen sich wie folgt zusammen:
7. Verbindlichkeiten Die Verbindlichkeiten weisen folgende Restlaufzeiten auf:
Im Posten "Verbindlichkeiten gegenüber verbundene Unternehmen" sind Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschaftern in Höhe von EUR 291.367,00 (Vorjahr EUR 1.788.038,00) enthalten. 8. Passive latente Steuern Die passivierten latenten Steuern beruhen auf folgenden Differenzen zwischen Handels- und Steuerbilanz:
Der Ermittlung der latenten Steuern wurde der Körperschaftsteuersatz von 15,0 v.H. zuzüglich des Solidaritätszuschlag von 5,5 v.H. sowie ein Gewerbesteuersatz von 13,3 v.H. zugrunde gelegt. Die passiven latenten Steuern haben sind im Berichtsjahr wie folgt entwickelt:
V. Erläuterungen zur Gewinn- und Verlustrechnung für die Zeit vom 01.01.2023 bis 31.12.2023 Aufgliederung der Umsatzerlöse
VI. Sonstige Angaben 1. Angaben zu Geschäftsführungsorganen Geschäftsführer der Gesellschaft sind: Gernot Hormeß, Geschäftsführer Finanzen Ewald Franzoi, Geschäftsführer Gesamtunternehmen (bis 05.05.2023) Thomas Nickel, Geschäftsführer Gesamtunternehmen (ab 05.05.2023) Carsten Doehring, Geschäftsführer Gesamtunternehmen (ab 08.12.2023) Auf die Angabe der Geschäftsführerbezüge wird unter Hinweis auf § 286 Abs. 4 HGB verzichtet. An frühere Geschäftsführer bzw. Vorstände wurden im Geschäftsjahr 2023 Gesamtbezüge in Höhe von TEUR 307,7 gezahlt. Die Pensionsrückstellungen für diese Personengruppe betragen am Bilanzstichtag TEUR 5.617,9. 2. Anzahl der Arbeitnehmer Im Durchschnitt waren während des Geschäftsjahres 2023 beschäftigt:
3. Honorar des Abschlussprüfers Das auf das Geschäftsjahr 2023 entfallende Honorar für den Abschlussprüfer für Abschlussprüfungsleistungen beträgt TEUR 33,6 und für sonstige Leistungen TEUR 0,4 4. Angaben zum Mutterunternehmen und Konzernabschluss Es wird für das Geschäftsjahr 2023 ein Konzernabschluss und Konzernlagebericht der Pfeifer Holding GmbH, Imst (Österreich) aufgestellt, der im österreichischen Firmenbuch veröffentlicht wird. In diesen Konzernabschluss wird die Pfeifer Holz GmbH einbezogen, so dass sie von der Verpflichtung zur Aufstellung eines Konzernjahresabschlusses und eines Konzernlageberichts für das Geschäftsjahr 2023 befreit ist. Aufgrund der gesetzlichen Vorschriften in Österreich kommt es zu folgenden Abweichungen zum HGB:
Unterbernbach, den 02.05.2024 gez. Gernot Hormeß, Geschäftsführer gez. Thomas Nickel, Geschäftsführer gez. Carsten Doehring, Geschäftsführer Bestätigungsvermerk des unabhängigen AbschlussprüfersAn die Pfeifer Holz GmbH Prüfungsurteile Wir haben den Jahresabschluss der Pfeifer Holz GmbH - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung vom 01. Januar 2023 bis 31. Dezember 2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der Pfeifer Holz GmbH für das Geschäftsjahr vom 01. Januar 2023 bis 31. Dezember 2023 geprüft. Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse
Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat. Grundlagen für die Prüfungsurteile Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen. Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d.h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist. Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen. Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können. Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet. Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen. Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus
München, 15. Mai 2024 Rath,
Anders, Dr. Wanner & Partner mbB
Metzler, Wirtschaftsprüfer Rothbächer, Wirtschaftsprüferin ErgebnisverwendungsbeschlussIn der Gesellschafterversammlung vom 23.12.2024 wurde beschlossen, vom ausgewiesenen Bilanzgewinn einen Betrag von EUR 160.000.000,00 per 27.12.2024 auszuschütten. Der Rest wird auf neue Rechnung vorgetragen. Der Jahresabschluss wurde gemäß Gesellschafterbeschluss vom 23.12.2024 festgestellt. |
||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||
Neueste Nachrichtenartikel und Medienerwähnungen
Echtzeit-Prüfung auf Insolvenzbekanntmachungen der Registergerichte
Prüfen, ob Insolvenzverfahren für dieses Unternehmen vorliegen
Echtzeit-Dokumentenabruf aus dem Handelsregister
Weitere Unternehmen an oder nahe dieser Geschäftsadresse
3 nahegelegene Organisationen
Herstellung von Paletten und anderen Ladungsträgern aus Holz
Verwaltung von Gewerbegrundstücken und Nichtwohngebäuden für Dritte
Großhandel mit Roh- und Schnittholz
Kennzahlen extrahiert aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Echtzeit-Dokumentenabruf aus dem Handelsregister
Echtzeit-Prüfung auf Insolvenzbekanntmachungen der Registergerichte
Prüfen, ob Insolvenzverfahren für dieses Unternehmen vorliegen