Stammdaten

Register
Amtsgericht Stuttgart HRB 460528
Eingetragen
4.10.1993
Branche
Herstellung von handgeführten Werkzeugen mit MotorantriebHerstellung von Verpackungsmitteln aus KunststoffenTätigkeiten der Großhandelsvermittlung von Werkzeugen
Gegenstand
Übernahme der persönlichen Haftung und Geschäftsführung von Gesellschaften des Handelsrechts, hier insbesondere der Firma Dr. Gert Forschner KG mit dem Sitz in Spaichingen. Ferner die Verfolgung wirtschaftlicher Zwecke, insbesondere die Planung, Konstruktion, Herstellung, der Vertrieb und Handel von und mit Metallwaren aller Art, Apparaten, elektrotechnischen und elektronischen Geräten jeder Art.

Finanzübersicht

Historie

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Management

NameRolle
Geschäftsführer
Eugen Forschner
seit 9.1.2007
Geschäftsführer

Wirtschaftlich Berechtigte

100.00% identifiziert0.00% ungelöst

Identifizierte Personen (1)

NameAnteil
100.00%

Gesellschafter

1 Gesellschafter

GmbH-Struktur

25.565 €
100.00%

Bilanzkonten

Gewinn- und Verlustrechnung

Posten

Konzern- und Jahresabschlüsse

GEFO Verwaltungs-GmbH

Spaichingen

Konzernabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023

Konzernlagebericht

Grundlagen des Konzerns

Die GEFO Verwaltungs-GmbH und ihre Tochtergesellschaften ("Forschner-Gruppe" oder "Konzern") ist in folgenden Geschäftsfeldern ("Business Units"; "BU") tätig:

- Verkabelungssysteme

- Schlauchsysteme für die SCR-Technologie

- Elektromechanische Systeme

- Hochvolt Boxen

- FOR-tech (Entwicklungsdienstleistungen und Eigenentwicklungen)

Im Berichtsjahr teilt sich der Umsatz innerhalb der einzelnen Geschäftsfelder wie folgt auf:

Der größte Anteil entfällt auf den Bereich Verkabelungssysteme mit ca. 51% (Vorjahr: 50%). Der verbleibende Umsatz umfasst Schlauchsysteme für die SCR-Technologie mit ca. 24% (Vorjahr: 24%), Hochvolt Boxen mit ca. 7% (Vorjahr: 6%), Elektromechanische Systeme und Spulen mit ca. 7% (Vorjahr: 8%) sowie die Bereiche "FOR-tech" und "Sonstige" mit 10% (Vorjahr: 5%). Der Bereich der Präzisionsdrehteile wurde in 2022 verkauft und beträgt somit in 2023 einen Anteil von 0% (Vorjahr: 7%).

Die Kunden der Forschner-Gruppe sind zu 98% (Vorjahr: 98%) dem Automobilbereich, sowie zu 2% (Vorjahr: 2%) der Medizintechnik (z.B. Hersteller von Röntgengeräten) zuzuordnen.

Im Geschäftsbereich Verkabelungssysteme beliefert die Forschner-Gruppe vor allem die Nutzfahrzeugindustrie Westeuropas. Namhafte Omnibushersteller sowie die Anbieter von Militär- und Kommunalfahrzeugen werden mit sog. "Bordnetzen" (elektrischen Leitungssätzen) ausgestattet. Neben den herkömmlichen Low-Volt-Bordnetzen werden auch Hochvoltkabelsysteme für Elektrofahrzeuge hergestellt. An den Standorten Uherske Hradiste (Tschechien), Swaljawa (Ukraine) und Tirana (Albanien) werden Leitungssätze in verlängerter Werkbank produziert. Sie werden dann vom Standort Spaichingen (Deutschland) an die Endkunden verkauft. Am Standort Spaichingen (Deutschland) werden insbesondere notwendige Prototypen für Musterfahrzeuge der Kunden aufgebaut. Die Werke in Istanbul (Türkei) und Querétaro (Mexiko) beliefern als vollstufige Werke jeweils direkt den lokalen Markt. Die Forschner-Gruppe hat sich in den vergangenen Jahren in diesem Geschäftsbereich vom Hersteller immer mehr auch zum "Dienstleister" entwickelt. Kunden können beispielsweise auch technische Beratung in Anspruch nehmen. Die Forschner-Gruppe bietet hierfür spezielle Konstruktions- und Entwicklungsleistungen an.

Im Geschäftsbereich Schlauchsysteme für die SCR-Technologie beliefert die Forschner-Gruppe vor allem namhafte Nutzfahrzeug- und PKW-Hersteller. Dieses Geschäftsfeld beinhaltet ausschließlich Lieferungen eigenentwickelter Produkte. Es wurden beheizte Schlauchleitungen für die SCR-Technologie entwickelt und patentiert. Produktionsstandorte für diesen Bereich befinden sich in Swaljawa (Ukraine), Sklabiná (Slowakei) sowie in Querétaro (Mexiko).

Im Geschäftsbereich Elektromechanische Systeme und Spulen beliefert die Forschner-Gruppe namhafte Zulieferer der Automobilindustrie im Nutzfahrzeug- und PKW-Segment. Gefertigt werden diese Produkte am Standort in Uherske Hradiste (Tschechien), sowie in Kunshan (China).

Im Geschäftsbereich Hochvolt Boxen werden Hochvoltkomponenten für Elektro- sowie Brennstoffzellenfahrzeuge hergestellt. Fertigungsstandorte für diese Produkte befinden sich in Spaichingen (Deutschland) und Uherske Hradiste (Tschechien).

Im Geschäftsbereich FOR-tech werden neben Entwicklungsdienstleistungen für Kunden vor allem auch Eigenentwicklungen durchgeführt. Die Entwicklungsdienstleistungen werden zu einen am Standort in Spaichingen (Deutschland) und zum anderen am Standort Istanbul (Türkei) erbracht. Dieser Geschäftsbereich soll zukünftig eine weitere, wichtige Säule innerhalb der Forschner-Gruppe darstellen. Er soll deshalb verstärkt ausgebaut und erweitert werden. Das bestehende, neu ausgebaute Entwicklungszentrum am Standort in Spaichingen soll, in Abhängigkeit des Kriegs in der Ukraine, mittelfristig weiter ausgebaut werden.

Wirtschaftsbericht

Geschäftsverlauf und Rahmenbedingungen

Die Weltwirtschaft entwickelte sich im Berichtsjahr mit 2,7% etwas langsamer als im Vorjahr (3%), jedoch nur leicht unter dem langfristigen Trend.

In der, für die Forschner-Gruppe relevanten Eurozone, entwickelte sich die Wirtschaft deutlich verhaltener, obwohl die enormen Belastungen durch hohe Energiepreise gegenüber dem Vorjahr spürbar nachließen. Trotzdem blieb der Industriesektor massiv unter Druck und schrumpfte im Gesamtjahr.

Allerdings konnten sich die Automobilmärkte ein Stück weit von der gesamtwirtschaftlichen Verlangsamung abkoppeln. Denn vor allem die Normalisierung der weltweiten Automobilproduktion sowie die teilweise noch vorhandenen Auftragspolster aus Pandemiezeiten förderten die Absatzentwicklung im letzten Jahr.

Im Berichtsjahr fielen die Umsätze (182,8 Mio. Euro) um 0,2% im Vergleich zum Vorjahr (183,2 Mio. Euro). Die im Vorjahreslagebericht erwartete Umsatzreduzierung ist somit eingetreten, aber deutlich weniger stark ausgefallen. Die Reduzierung liegt überwiegend an dem Verkauf der BU Präzisionsdrehteile.

Die Forschner-Gruppe sah sich in 2023 mit weiteren Kostensteigerungen, insbesondere in den Bereichen Material, Lohn und Energiekosten konfrontiert. Diese konnten an die Kunden nur teilweise weitergereicht werden.

Die Forschner-Gruppe erzielte im Berichtsjahr ein Ergebnis vor Steuern (EBT) von 4,9 Mio. Euro und liegt somit auf einem geringeren Niveau wie im Vorjahr. Im Vorjahresvergleichszeitraum betrug das EBT Euro 7,1 Mio., war jedoch wesentlich geprägt durch neutrale Gewinne aus der Veräußerung des Geschäftsbereichs Präzisionsdrehteile (Euro +1,2 Mio.).

Die einzelnen Geschäftsbereiche haben sich im Vergleich zum Vorjahr wie folgt entwickelt:

- Verkabelungssysteme: Umsatzwachstum von +2,7%
- Schlauchsysteme für die SCR-Technologie: Umsatzwachstum von +0,2%
- Elektromechanische Systeme: Umsatzrückgang von -6,7%
- Hochvolt Boxen: Umsatzwachstum von +31,3%
- Entwicklungsdienstleistungen sowie sonstige Erlöse: Umsatzwachstum von 76,3%
- Verkauf der Business-Unit Präzisionsdrehteile, daher -100%

Lage des Konzerns

Vermögenslage

Die Bilanzsumme der Forschner-Gruppe beträgt 91,2 Mio. Euro (Vorjahr: 91,7 Mio. Euro).

Das Anlagevermögen ist auf einen Buchwert von 19,8 Mio. Euro (Vorjahr: 19,4 Mio. Euro) leicht gestiegen. Hierfür sind insbesondere Neuinvestitionen für eMobility Projekte die Ursache. Außerdem wurden in 2023 planmäßige Abschreibungen in Höhe von 4,8 Mio. Euro vorgenommen. Die Forschner-Gruppe tätigte im Berichtsjahr Investitionen im Gesamtvolumen von 5,9 Mio. Euro.

Das Vorratsvermögen beträgt 47,2 Mio. Euro (Vorjahr: 47,5 Mio. Euro). Der größte Anteil umfasst Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe mit 23,8 Mio. Euro (Vorjahr: 22,8 Mio. Euro). Der Bestand der unfertigen Erzeugnisse und unfertigen Leistungen beträgt 14,0 Mio. Euro (Vorjahr: 14,6 Mio. Euro). Der Bestand an fertigen Erzeugnissen und Waren liegt mit 8,8 Mio. Euro über dem Niveau des Vorjahres (Vorjahr: 7,2 Mio. Euro).

Der Bestand an Forderungen aus Lieferungen und Leistungen ist mit 10,1 Mio. Euro (Vorjahr: 11,3 Mio. Euro) zurückgegangen. Die Forschner-Gruppe setzt weiterhin in Teilbereichen Factoring ein.

Der Bestand an liquiden Mitteln ist von 2,8 Mio. Euro auf 3,5 Mio. Euro zum Stichtag gestiegen.

Finanzlage

Der Cashflow aus der laufenden Geschäftstätigkeit hat sich um 7,8 Mio. Euro auf 13,7 Mio. Euro (Vorjahr: 5,9 Mio. Euro) erneut signifikant verbessert. Dies ist in erster Linie auf den Aufbau des Nettoumlaufvermögens im vorhergehenden Geschäftsjahr 2022 zurückzuführen, dem keine vergleichbare Entwicklung in 2023 folgte.

Der Cashflow aus der Investitionstätigkeit hat sich in 2023 um 14,3 Mio. Euro auf -5,2 Mio. Euro (Vorjahr: +9,1 Mio. Euro) vermindert. Die Veränderung gegenüber 2022 resultiert im Wesentlichen aus in 2022 vereinnahmten Einzahlungen aus der Veräußerung der Betriebsimmobilie in Spaichingen im Wege einer Sale & Lease Back-Transaktion (+5,9 Mio. Euro) sowie Einzahlungen aus dem Verkauf des Geschäftsbereichs Präzisionsdrehteile (+5,8 Mio. Euro). Der Cashflow aus der Finanzierungstätigkeit beträgt in 2023 -9,2 Mio. Euro (Vorjahr: -13,4 Mio. Euro) und betrifft im Wesentlichen die im Geschäftsjahr getätigten Tilgungen und gezahlten Zinsen bei im Vergleich zum Vorjahr höherer Neukreditaufnahme zurückzuführen.

Die Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten sind mit 42,8 Mio. Euro (Vorjahr: 46,4 Mio. Euro) niedriger als im Vorjahr. Dies liegt daran, dass der positive Cashflow aus der laufenden Geschäftstätigkeit überwiegend für die Rückführung von Bankverbindlichkeiten genutzt wurde.

Von den Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten sind 5,4 Mio. Euro (Vorjahr: 6,6 Mio. Euro) innerhalb eines Jahres fällig. Allerdings unterliegt die Finanzierung insoweit grundsätzlich einem kurzfristigen Zinsänderungsrisiko.

Die Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen betragen zum Jahresende 14,3 Mio. Euro (Vorjahr: 13,4 Mio. Euro) und haben sich daher im Vergleich zum Vorjahr kaum verändert.

Insgesamt ist das wirtschaftliche Eigenkapital (inkl. Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschaftern) - trotz eines Jahresüberschusses von 2,5 Mio. Euro - um 0,7 Mio. Euro auf 12,0 Mio. Euro (Vorjahr: 12,7 Mio. Euro) zurückgegangen. Die Reduzierung ist auf den erneuten Rückgang (-3,1 Mio. Euro) der unter dem Posten "Nicht beherrschende Anteile" ausgewiesenen Eigenkapitaldifferenz aus Währungsumrechnung aufgrund von Kursveränderungen in den Auslandsgesellschaften zurückzuführen.

Die Forschner-Gruppe war zu jedem Zeitpunkt im Geschäftsjahr 2023 zahlungsfähig.

Die Finanzlage der Forschner-Gruppe wird durch vorausschauendes Liquiditätsmanagement kontinuierlich überwacht und abgesichert. Dieses Liquiditätsmanagement dient der Sicherstellung der Erfüllung aller Zahlungsverpflichtungen der Forschner-Gruppe. Hierzu werden in der Liquiditätsplanung alle erwarteten Zahlungsströme erfasst. Auf entstehende Finanzierungsbedarfe wird mit Hilfe von Instrumenten der Liquiditätssteuerung frühzeitig reagiert.

Ertragslage

Im Geschäftsjahr 2023 erwirtschaftete die Forschner-Gruppe Umsatzerlöse in Höhe von 182,8 Mio. Euro (Vorjahr: 183,2 Mio. Euro). Die Umsatzerlöse reduzierten sich im Vergleich zum Vorjahr um 0,2%. Von den Umsatzerlösen entfallen 60,1% (Vorjahr: 63,3%) auf Inlands- und 39,9% (Vorjahr: 36,7%) auf Auslandsumsätze.

Der Materialaufwand belief sich im Geschäftsjahr 2023 auf 111,3 Mio. Euro (Vorjahr: 107,4 Mio. Euro). Grund für diesen Anstieg ist die höhere Materialaufwandsquote (in Bezug auf die Gesamtleistung). Diese betrug 60,6% und lag somit über dem Vorjahr (59,7%).

Im Berichtsjahr lag das Ergebnis vor Steuern bei 4,9 Mio. Euro und somit unter dem Vorjahresniveau (Vorjahr: 7,1 Mio. Euro), was insbesondere auf die gestiegene Materialaufwandsquote zurück zu führen ist.

Die durchschnittliche Zahl der Mitarbeiter in der Forschner-Gruppe ist im Geschäftsjahr 2023 auf 2.744 (Geschäftsjahr 2022: 2.838) gesunken. Auf Grund inflationsbedingter Lohnkostensteigerungen sind die Personalaufwendungen um 2,4 Mio. Euro im Vergleich zum Vorjahr gestiegen. Insgesamt betrugen diese 46,9 Mio. Euro (Vorjahr: 44,5 Mio. Euro). Aufgrund des nahezu unveränderten Umsatz hat sich daher die Personalintensität (bezogen auf die Gesamtleistung) von 24,7% auf 25,5% erhöht.

Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen sind von 19,3 Mio. Euro auf 21,1 Mio. Euro gestiegen.

Das Finanzergebnis hat sich im Vergleich zum Vorjahr von -2,5 Mio. Euro auf -3,2 Mio. Euro verschlechtert. Ursächlich hierfür sin die gestiegenen Zinskosten für das Fremdkapital.

Das Ergebnis vor Steuern (EBT) beträgt 4,9 Mio. Euro. Im Vorjahr betrug das EBT 7,1 Mio. Euro, war jedoch wesentlich geprägt durch neutrale Gewinne aus der Veräußerung des Geschäftsbereichs Präzisionsdrehteile (+1,2 Mio. Euro). Das EBT in 2023 enthält außerdem Netto-Kursgewinne in Höhe von 1,6 Mio. Euro (Vorjahr: 0,4 Mio. Euro) sowie übrige neutrale Effekte (saldiert) von -0,5 Mio. Euro (Vorjahr: +0,1 Mio. Euro). Die operative Ergebnisentwicklung ist auf gestiegene Material-, Personal- und Zinskosten zurückzuführen.

Die Steuern vom Einkommen und vom Ertrag betragen 2,3 Mio. Euro und liegen somit über dem Vorjahr (1,6 Mio. Euro).

Der Jahresüberschuss beträgt 2,5 Mio. Euro und liegt somit um 2,9 Mio. Euro unter dem Vorjahr (5,4 Mio. Euro.)

Im Rahmen eines umfassenden und aussagefähigen Berichtswesens überwacht die Forschner-Gruppe laufend die bedeutsamsten finanziellen Leistungsindikatoren wie Umsatz und Ergebnis vor Steuern, um frühzeitig Maßnahmen zur Risikominimierung ergreifen zu können.

Gesamtaussage

Das Gesamtergebnis des abgelaufenen Geschäftsjahres kann insgesamt als zufriedenstellend bezeichnet werden. Im Branchenvergleich konnte die Gesellschaft trotz gestiegener Kosten ein positives Ergebnis erzielen.

Nicht finanzielle Leistungsindikatoren

Ein verantwortungsvoller Umgang mit allen Ressourcen, unseren Kunden, Partnern, allen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern sowie unserer Umwelt ist Bestandteil des Erfolgs der Gesellschaft. Corporate Social Responsibility (CSR) ist bei Forschner schon seit der Unternehmensgründung eine Selbstverständlichkeit.

Unsere zentralen Werte liegen dem täglichen Handeln zugrunde - und in folgenden Leitsätzen haben wir unseren Auftrag an uns selbst formuliert. Daran möchten wir uns messen lassen:

• Offenheit

Wir sind aufgeschlossen und unvoreingenommen.

• Loyalität

Wir stehen hinter Forschner.

• Respekt

Wir gehen wertschätzend und rücksichtsvoll miteinander um.

• Teamgeist

Wir halten zusammen und stehen füreinander ein.

• Ehrgeiz

Wir wollen Erfolg.

• Disziplin

Wir ziehen es durch - zielorientiert, strukturiert, konsequent.

• Zuverlässigkeit

Wir halten Wort.

• Fairness

Wir handeln gerecht und objektiv.

• Eigeninitiative

Wir gestalten neu.

Prognose-, Chancen- und Risikobericht

Die Forschner-Gruppe ist im Rahmen ihrer operativen Tätigkeit Risiken ausgesetzt, die untrennbar mit dem unternehmerischen Handeln verbunden sind. Dieses unternehmerische Handeln besteht nicht zuletzt auch im Erschließen von Potentialen, die der Sicherung und dem Ausbau der Wettbewerbsfähigkeit des Unternehmens dienen.

Volkswirtschaftliche und politische Risiken

Die Weltwirtschaft verzeichnete im Jahr 2023 ein Wachstum von 2,7%. Der Internationale Währungsfonds (IWF) geht davon aus, dass die Weltwirtschaftsleistung im Jahr 2024 um 2,9% steigen wird.

Die verhaltenen gesamtwirtschaftlichen Rahmenbedingungen dürften das Wachstum der weltweiten Automobilmärkte zunehmend belasten. Nachdem im vergangenen Jahr die Normalisierung der weltweiten Automobilproduktion und die während der COVID19-Pandemie aufgebauten Auftragsbestände die Absatzentwicklung auf den Märkten noch stützten, dürfte nun die schwächere Nachfrage von Kundenseite mehr und mehr zum Tragen kommen.

Konzernspezifische Chancen und Risiken sowie Risikoberichterstattung über die Verwendung von Finanzinstrumenten

Unverändert zu den Vorjahren unterhält der Forschner Konzern Produktionskapazitäten in seiner Konzerngesellschaft in der Ukraine. Der in 2022 begonnene Krieg in der Ukraine wirkt sich dementsprechend direkt auf den Konzern und damit auch auf die Forschner Gruppe aus und stellt ein operatives und finanzielles Risiko dar. Da sich die Produktionsstätte im Westen der Ukraine befindet, konnten die Produktionsaktivitäten seit Kriegsbeginn fortgesetzt werden. Dennoch war die Forschner Gruppe aufgrund temporärer Werksschließungen oder Produktionsreduzierung der Kunden aufgrund fehlender Teile anderer Lieferanten indirekt betroffen. Sollte sich das Kriegsgeschehen zukünftig noch mehr in den Westen der Ukraine verlagern, würde dies eine signifikante Erhöhung der operativen und finanziellen Risiken für die Forschner Gruppe bedeuten. Diesem Risiko wurde in 2022 mit verschiedenen Maßnahmen begegnet. Im Rahmen eines Notfallplans wurden sämtliche Produktionslinien in der Ukraine an Produktionsstandorten in anderen Ländern dupliziert, so dass die technische Kapazität bei Bedarf außerhalb der Ukraine zur Verfügung steht. Dennoch wird sich der Krieg in der Ukraine auf die Vermögens-, Finanz- und Ertragslage auch weiterhin entsprechend auswirken.

Wir gehen derzeit davon aus, dass die Sonderkosten im Zusammenhang mit der Ukrainekrise, welche größtenteils auch an die Kunden weitergegeben werden konnten, weiter zurückgehen. Daher gehen wir auch in 2024 nur von einem leichten Umsatzwachstum aus. Trotz weiter anhaltendem Kostendruck auf dem Markt, gehen wir in 2024 von einem positiven Ergebnis vor Steuern aus.

Beschaffungsmarktrisiken ergeben sich für die Forschner Gruppe insbesondere aus den Lieferversorgungsrisiken der Lieferanten sowie dem Materialpreisrisiko.

Um die Lieferversorgungsrisiken zu minimieren, besitzt die Forschner Gruppe seit Jahren ein funktionierendes Lieferantenbewertungssystem, um Schwachstellen in der Lieferversorgung rechtzeitig zu erkennen und gegenwirken zu können. Neben der Lieferantenbewertung (halbjährlich) werden ausgewählte umsatzstarke Lieferanten, bei denen die Forschner Gruppe in großer Abhängigkeit ist, auch finanziell bewertet, um ein potenzielles Ausfallrisiko einschätzen zu können. Weitere Maßnahmen beinhalten unter anderem die wöchentliche Prüfung von Lieferrückständen, Ableitung von entsprechenden Maßnahmen, Vereinfachung und Verkürzung von Lieferwegen sowie wöchentliche Information an Lieferanten über das zukünftige 2-4 Wochen Lieferobligo.

Das Materialpreisrisiko ist für die Forschner Gruppe grundsätzlich vorhanden. Es bestehen Kupferpreisvereinbarungen mit der Mehrheit aller Kunden, insbesondere den Hauptkunden, bei denen vierteljährliche Anpassungen der Verkaufspreise auf Basis des aktuellen Kupferwertes vorgenommen werden. Mit den Hauptlieferanten werden derzeit analoge Vereinbarungen getroffen. Aufgrund der derzeitigen Marktentwicklung kann es zu deutlichen Preiserhöhungen in den vierteljährlichen Anpassungen kommen. Die vollumfänglichen Auswirkungen können derzeit nicht abgeschätzt werden. Daher nutzt die Forschner Gruppe zusätzlich Kupferabsicherungsgeschäfte zum Ausgleich möglicher Preisschwankungen innerhalb der Quartale.

Aufgrund des Krieges in der Ukraine und der immer noch vorhandenen Auswirkung von Corona ist eine mittel- bis langfristige Bewertung der Marktlage derzeit nahezu unmöglich. Die Forschner Gruppe hat mit dem Aufbau von redundanten Produktionskapazitäten, erweiterten Sicherheitsbeständen und einer vertieften Lieferantenkommunikation auf die Risiken reagiert, um allen Entwicklungen am Markt Sorge tragen zu können. Aufgrund hoher Rohstoffpreise und weiterhin angespannter Liefersituation sind wir jedoch nicht immer in der Lage, alle Probleme durch Vorab-Maßnahmen abzuwenden. Der Frachtpreisentwicklung sind wir z.B. ausgeliefert. Ein solches Risiko ist auch über vertragliche Regelungen nicht komplett auszuschließen.

Da das Beschaffungsrisiko nicht ganz reduziert werden kann, wurden entsprechende Eskalationsprozesse installiert. Dadurch soll bei Materialengpässen, die die Fertigung bedrohen könnten, gemeinsam mit dem Kunden die Situation analysiert und für beide Seiten die bestmögliche Lösung gefunden werden.

Bis dato haben sich obige Mechanismen bewährt, sodass die Lieferfähigkeit auch in dieser Krisensituation zum Großteil aufrechterhalten bzw. zum Teil sogar verbessert werden konnte. Unseren Kunden spiegeln uns unter Anderem sehr gutes Krisenmanagement der Allgemein-Situation wider und in einigen Fällen ist dies in Zusatzaufträgen gemündet.

Das Risiko bei Entwicklungsleistungen besteht insbesondere durch Entwicklungskosten, die im Rahmen von Vorentwicklungen entstehen, letztendlich aber nicht oder nicht in voller Höhe in Serienlieferungen eingepreist werden können. Zur Minimierung dieses Risikos wird ein Planungs- und Budgetierungssystem zur Kostenüberwachung eingesetzt. Damit wird ein rechtzeitiges Gegensteuern ermöglicht. Chancen bestehen in der erfolgreichen Einführung von Neuentwicklungen und der damit einhergehenden Erschließung von neuen Produkten und Märkten.

Informationstechnische Risiken spielen bei der Abwicklung von Geschäftsprozessen eine immer wichtigere Rolle. Die IT-Systeme der Forschner Gruppe werden deshalb laufend hinsichtlich Datensicherheit und Datenschutz geprüft und ggf. erweitert. Die eingesetzten Anlagen entsprechen dem marktüblichen Stand der Technik. Darüber hinaus ist die Forschner Gruppe Risiken durch Cyberkriminalität ausgesetzt. Diese Risiken werden ebenfalls versucht, durch ausgewählte Technik zu minimieren. Um die IT-Sicherheit zu erhöhen werden laufend die Absicherungskonzepte überprüft und optimiert. Daher sind auch in 2024 weitere Investitionen in die Cybersicherheit geplant.

Durch den Klimawandel und den daraus resultierenden staatlichen Regulierungen, insbesondre im Bereich der Emissions- und Verbrauchswerte, ergeben sich für die Forschner Gruppe sowohl Chancen als auch Risiken. Strengere Regeln in diesem Bereich bzw. abnehmende Akzeptanz bei den Verbrauchern für Verbrennungsmotoren stellen für den Geschäftsbereich SCR ein Risiko in Form von abnehmenden Stückzahlen dar. Für den Bereich Elektromobilität, in welche bewusste Vorleistungen getätigt werden, stellt der mögliche Wandel zu emissionsärmeren Elektrofahrzeugen eine Chance dar.

Risiken aus der Verwendung von Finanzinstrumenten

Zu den im Unternehmen bestehenden Finanzinstrumenten zählen im Wesentlichen Forderungen, Verbindlichkeiten und Guthaben bei Kreditinstituten.

Ziel des Finanz- und Risikomanagements der Gesellschaft ist die Sicherung des Unternehmenserfolgs gegen finanzielle Risiken jeglicher Art. Beim Management der Finanzpositionen verfolgt das Unternehmen eine konservative Risikopolitik.

Die Gesellschaft verfügt über einen solventen Kundenstamm. Es besteht eine langjährige Zusammenarbeit mit einem Großteil der Kunden. Soweit bei finanziellen Vermögenswerten Ausfall- und Bonitätsrisiken erkennbar sind, werden entsprechende Wertberichtigungen vorgenommen. Zur Minimierung von Ausfallrisiken verfügt das Unternehmen über ein adäquates Debitorenmanagement. Darüber hinaus informieren wir uns vor Eingehung einer neuen Geschäftsbeziehung stets über die Bonität unserer Kunden.

Ausfall- und Bonitätsrisiken bei Forderungen gegen verbundene Unternehmen wird - sofern notwendig - durch Einzelwertberichtigungen Rechnung getragen. In die Risikobeurteilung werden Informationen über die strategische Ausrichtung der jeweiligen Konzerngesellschaft in der Forschner-Gruppe sowie die Fähigkeit, ihre Verbindlichkeiten in der Zukunft begleichen zu können, einbezogen.

Verbindlichkeiten werden innerhalb der vereinbarten Zahlungsfristen gezahlt.

Im kurzfristigen Bereich finanziert sich die Gesellschaft überwiegend mittels Lieferantenkrediten und über Kreditlinien verschiedener Banken. Liquiditätsrisiken wird außerdem durch das Finanzierungsinstrument Factoring begegnet. Bestimmte Geldmarkt- und Kontokorrentkredite (Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten) werden auf Basis ihrer kreditvertraglichen Vereinbarungen unter den Verbindlichkeiten mit Restlaufzeiten über einem Jahr ausgewiesen, unterliegen jedoch einem kurzfristigen Zinsänderungsrisiko.

Wechselkursrisiken und -chancen bestehen insbesondere aus Wechselkursschwankungen von Fremdwährungen gegenüber dem Euro. Die Forschner Gruppe hat mit ihren europäischen Kunden ausschließlich Verkaufspreise in Euro vereinbart. Kunden, welche aus dem Werk in Mexiko bedient werden, werden in US-Dollar abgerechnet und Kunden aus China werden in lokaler Währung abgerechnet. Risiken und Chancen bestehen auf der Beschaffungsseite, welche aufgrund des geringen Fremdwährungsanteils jedoch als nicht wesentlich anzusehen sind.

Das derzeitige Niveau der Leitzinsen in Deutschland wirkt sich auch auf den Zinsaufwand der Forschner Gruppe aus, da der wesentliche Teil der Gruppenfinanzierung in Deutschland erfolgt. Allerdings stuft die Forschner Gruppe auch die noch zu erwartenden weiteren Zinsen nicht als Risiko für die Forschner Gruppe ein. Der Zinsanstieg für 2024 wurde in der Planung entsprechend berücksichtigt.

Ein umfassendes und aussagefähiges Berichtswesen der Forschner Gruppe trägt im Sinne eines Frühwarnsystems zur Risikoerkennung und damit auch zur Risikoreduzierung bei. Das bereits seit mehreren Jahren ausgebaute Risikoerkennungssystem wurde auch im Jahr 2023 weiter fortgeführt.

Prognosebericht

Im ersten Halbjahr 2024 liegt der Umsatz rund 2,0% über dem des Vorjahres. Die weiteren Auswirkungen des Krieges in der Ukraine können schwer abgeschätzt werden. Auch die Auswirkungen auf die Vermögens-, Finanz- und Ertragslage sind durch die dynamische Entwicklung schwer einzuschätzen. Vor dem Hintergrund des aktuell volatilen gesamtwirtschaftlichen Umfelds und den anhaltenden Unsicherheiten in der Automobilbranche gehen wir für 2024 von einem Umsatz leicht über dem Berichtsjahreswert sowie einem Ergebnis vor Steuern auf Vorjahresniveau aus. Mögliche Beschaffungsengpässe in den Lieferketten können zudem weiterhin Störungen hervorrufen, welche die Entwicklung der Gesellschaft beeinträchtigen können. Ähnlich verhält es sich mit Preissteigerungen auf dem Rohstoffmarkt bedingt durch den Krieg in der Ukraine. Auf Basis der aktuellen Umsatz- und Ergebnisentwicklung im Geschäftsjahr 2024 gehen wir davon aus, dass hieraus keine Liquiditätsengpässe entstehen werden.

 

Spaichingen, den 12. August 2024

GEFO Verwaltungs-GmbH

gez. Eugen Forschner

gez. Peter Decker

Konzernbilanz

Aktiva

31.12.2023
EUR
31.12.2022
EUR
A. Anlagevermögen 19.811.420,22 19.367.889,69
I. Immaterielle Vermögensgegenstände 142.215,27 263.763,92
1. Konzessionen, gewerbliche Schutz- und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 142.215,27 263.763,92
II. Sachanlagen 19.589.304,95 19.024.225,77
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 2.327.572,37 2.581.802,92
2. technische Anlagen und Maschinen 10.747.331,29 10.449.905,36
3. andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 4.852.398,17 4.728.242,89
4. geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 1.662.003,12 1.264.274,60
III. Finanzanlagen 79.900,00 79.900,00
1. Anteile an verbundenen Unternehmen 74.900,00 74.900,00
2. Beteiligungen 5.000,00 5.000,00
B. Umlaufvermögen 69.325.883,63 70.532.740,40
I. Vorräte 47.220.718,65 47.467.623,73
1. Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe 23.770.821,64 22.834.667,85
2. unfertige Erzeugnisse, unfertige Leistungen 14.013.912,39 14.607.332,79
3. fertige Erzeugnisse und Waren 8.846.943,61 7.228.065,70
4. geleistete Anzahlungen 589.041,01 2.797.557,39
II. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände 18.627.708,69 20.243.715,99
1. Forderungen aus Lieferungen und Leistungen 10.117.004,78 11.272.041,83
2. Forderungen gegen verbundene Unternehmen 17.212,59 45.895,73
3. Forderungen gegen Gesellschafter 235.075,05 0,00
4. sonstige Vermögensgegenstände 8.258.416,27 8.925.778,43
III. Kassenbestand, Guthaben bei Kreditinstituten 3.477.456,29 2.821.400,68
C. Rechnungsabgrenzungsposten 979.940,41 964.438,77
D. Aktive latente Steuern 1.039.660,69 811.451,72
Bilanzsumme, Summe Aktiva 91.156.904,95 91.676.520,58

Passiva

31.12.2023
EUR
31.12.2022
EUR
A. Eigenkapital 11.637.190,28 12.195.031,02
I. gezeichnetes Kapital 25.564,59 25.564,59
II. Gewinnvortrag 42.091,50 41.730,51
III. Konzernjahresfehlbetrag -1.860,74 360,99
IV. Nicht beherrschende Anteile 11.571.394,93 12.127.374,93
B. Rückstellungen 15.286.878,42 9.932.478,59
1. Rückstellungen für Pensionen und ähnliche Verpflichtungen 2.239.084,00 2.361.298,00
2. Steuerrückstellungen 1.823.765,17 1.452.839,90
3. sonstige Rückstellungen 11.224.029,25 6.118.340,69
C. Verbindlichkeiten 64.232.836,25 69.545.106,92
1. Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten 42.776.027,61 46.434.419,41
2. erhaltene Anzahlungen auf Bestellungen 1.819.212,92 4.597.269,41
3. Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen 14.261.256,58 13.410.007,35
4. Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschaftern 400.000,00 466.678,31
5. sonstige Verbindlichkeiten 4.976.339,14 4.636.732,44
D. Rechnungsabgrenzungsposten 0,00 3.904,05
Bilanzsumme, Summe Passiva 91.156.904,95 91.676.520,58

Konzern-Gewinn- und Verlustrechnung

1.1.2023 - 31.12.2023
EUR
1.1.2022 - 31.12.2022
EUR
1. Umsatzerlöse 182.809.643,12 183.166.645,81
2. Erhöhung (Vorjahr: Verminderung) des Bestandes an fertigen und unfertigen Erzeugnissen 961.126,18 -3.219.196,54
3. andere aktivierte Eigenleistungen 22.183,12 18.770,09
4. sonstige betriebliche Erträge 8.384.929,25 6.853.136,13
5. Materialaufwand 111.306.438,31 107.446.154,78
a) Aufwendungen für Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe und für bezogene Waren 95.809.170,35 90.721.365,59
b) Aufwendungen für bezogene Leistungen 15.497.267,96 16.724.789,19
6. Personalaufwand 46.863.459,68 44.532.364,20
a) Löhne und Gehälter 38.821.107,10 36.646.061,66
b) soziale Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung und für Unterstützung 8.042.352,58 7.886.302,54
7. Abschreibungen 4.822.586,58 6.008.723,57
a) auf immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens und Sachanlagen 4.822.586,58 5.408.723,57
b) auf Vermögensgegenstände des Umlaufvermögens, soweit diese die in der Kapitalgesellschaft üblichen Abschreibungen überschreiten 0,00 600.000,00
8. sonstige betriebliche Aufwendungen 21.088.140,06 19.273.977,41
9. sonstige Zinsen und ähnliche Erträge 184.199,23 56.880,12
10. Zinsen und ähnliche Aufwendungen 3.417.975,99 2.541.031,14
11. Ergebnis vor Steuern 4.863.480,28 7.073.984,51
12. Steuern vom Einkommen und Ertrag -2.277.079,01 -1.591.356,93
13. Ergebnis nach Steuern 2.586.401,27 5.482.627,58
14. sonstige Steuern 75.235,31 97.498,50
15. Jahresüberschuss 2.511.165,96 5.385.129,08
16. auf nicht beherrschende Anteile entfallender Gewinn -2.513.026,70 -5.384.768,09
Konzernjahresfehlbetrag (Vorjahr: Konzernjahresüberschuss) 1.860,74 -360,99

Konzernkapitalflussrechnung

Geschäftsjahr
Euro
Vorjahr
TEuro
1. Periodenergebnis einschließlich Ergebnisanteile anderer Gesellschafter 2.511.165,95 5.385,1
2. Abschreibungen auf Gegenstände des Anlagevermögens 4.822.586,58 5.408,7
3. Zunahme (+) / Abnahme (-) der Rückstellungen 5.397.062,96 2.162,7
4. Sonstige zahlungsunwirksame Aufwendungen (+) / Erträge (-) -1.971.333,88 -5.275,9
5. Zunahme (-) / Abnahme (+) der Vorräte, der Forderungen aus Lieferungen und Leistungen sowie anderer Aktiva, die nicht der Investitions- oder Finanzierungstätigkeit zuzuordnen sind 387.918,27 -10.002,7
6. Zunahme (+) / Abnahme (-) der Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen sowie anderer Passiva, die nicht der Investitions- oder Finanzierungstätigkeit zuzuordnen sind -1.259.347,31 4.752,0
7. Gewinn (-) / Verlust (+) aus dem Abgang von Gegenständen des Anlagevermögens -133.892,54 722,9
8. Zinsaufwendungen (+) / Zinserträge (-) 3.233.776,76 2.484,2
9. Ertragsteueraufwand (+) / Ertragsteuerertrag (-) 2.277.079,01 1.591,4
10. Ertragsteuerzahlungen (-) -1.602.906,24 -1.331,6
Cashflow aus der laufenden Geschäftstätigkeit 13.662.109,56 5.896,8
11. Auszahlungen (-) für Investitionen in das immaterielle Anlagevermögen -30.089,27 -58,5
12. Einzahlungen (+) aus Abgängen von Gegenständen des Sachanlagevermögens 437.507,03 7.071,6
13. Auszahlungen (-) für Investitionen in das Sachanlagevermögen -5.833.337,75 -5.487,3
14. Einzahlungen (+) aus Abgängen aus dem Konsolidierungskreis 0,00 5.825,6
15. Einzahlungen (+) aus dem Abgang von Rückdeckungsversicherungen 0,00 1.725,2
16. Erhaltene Zinsen (+) 184.199,23 56,9
Cashflow aus der Investitionstätigkeit -5.241.720,76 9.133,5
17. Auszahlungen (-) an Gesellschafter -285.753,36 -293,5
18. Einzahlungen (+) aus der Aufnahme von Finanzkrediten 2.619.407,37 484,1
19. Auszahlungen (-) aus der Tilgung von Finanzkrediten -8.162.316,12 -11.055,2
20. Gezahlte Zinsen (-) -3.377.454,99 -2.497,7
Cashflow aus der Finanzierungstätigkeit -9.206.117,10 -13.362,3
21. Zahlungswirksame Veränderungen des Finanzmittelfonds -785.728,30 1.668,0
22. Wechselkurs- und bewertungsbedingte Änderung des Finanzmittelfonds -351.671,37 -232,5
23. Konsolidierungskreisbedingte Änderung des Finanzmittelfonds 0,00 706,7
24. Finanzmittelfonds am Anfang der Periode -13.795.488,83 -15.937,7
25. Finanzmittelfonds am Ende der Periode -14.932.888,50 -13.795,5

Konzerneigenkapitalspiegel

Eigenkapital des Mutterunternehmen
Gezeichnetes Kapital
Euro
Gewinnvortrag
Euro
Konzernjahresüberschuss / Konzernjahresfehlbetrag
Euro
Summe
Euro
Stand am 01.01.2022 25.564,59 42.138,53 -408,02 67.295,10
Vortrag auf neue Rechnung 0,00 -408,02 408,02 0,00
Währungsumrechnung 0,00 0,00 0,00 0,00
Konzernjahresüberschuss 0,00 0,00 360,99 360,99
Stand am 31.12.2022 25.564,59 41.730,51 360,99 67.656,09
Vortrag auf neue Rechnung 0,00 360,99 -360,99 0,00
Währungsumrechnung 0,00 0,00 0,00 0,00
Konzernjahresfehlbetrag 0,00 0,00 -1.860,74 -1.860,74
Stand am 31.12.2023 25.564,59 42.091,50 -1.860,74 65.795,35
Nicht beherrschende Anteile
Nicht beherrschende Anteile vor Eigenkapitaldifferenz aus Währungsumrechnung und Jahresergebnis
Euro
Auf nicht beherrschende Anteile entfallende Eigenkapitaldifferenz aus Währungsumrechnung
Euro
Auf nicht beherrschende Anteile entfallende Gewinne/Verluste
Euro
Summe
Euro
Stand am 01.01.2022 11.612.486,02 -6.834.947,14 4.135.813,39 8.913.352,27
Vortrag auf neue Rechnung 4.135.813,39 0,00 -4.135.813,39 0,00
Währungsumrechnung 0,00 -2.170.745,43 0,00 -2.170.745,43
Konzernjahresüberschuss 0,00 0,00 5.384.768,09 5.384.768,09
Stand am 31.12.2022 15.748.299,41 -9.005.692,57 5.384.768,09 12.127.374,93
Vortrag auf neue Rechnung 5.384.768,09 0,00 -5.384.768,09 0,00
Währungsumrechnung 0,00 -3.069.006,70 0,00 -3.069.006,70
Konzernjahresfehlbetrag 0,00 0,00 2.513.026,70 2.513.026,70
Stand am 31.12.2023 21.133.067,50 -12.074.699,27 2.513.026,70 11.571.394,93
Konzerneigenkapital Summe
Euro
Stand am 01.01.2022 8.980.647,37
Vortrag auf neue Rechnung 0,00
Währungsumrechnung -2.170.745,43
Konzernjahresüberschuss 5.385.129,08
Stand am 31.12.2022 12.195.031,02
Vortrag auf neue Rechnung 0,00
Währungsumrechnung -3.069.006,70
Konzernjahresfehlbetrag 2.511.165,96
Stand am 31.12.2023 11.637.190,28

Konzernanhang

1. Allgemeine Angaben

Der Konzernabschluss der GEFO Verwaltungs-GmbH (im Folgenden auch "Muttergesellschaft") mit Sitz in Spaichingen wurde auf Grundlage der handelsrechtlichen Ansatz-, Bewertungs- und Gliederungsvorschriften erstellt. Ergänzend dazu waren die Bestimmungen des GmbH-Gesetzes zu beachten.

Die Muttergesellschaft ist im Handelsregister des Amtsgerichts Stuttgart unter der Nummer HRB 460528eingetragen.

Die Konzernbilanz wurde entsprechend den Gliederungsvorschriften der §§ 266 ff. HGB aufgestellt. Gemäß § 42 Abs. 3 GmbHG wurde die Konzernbilanz um die Posten Forderungen gegen Gesellschafter sowie Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschaftern erweitert. Die Konzern-Gewinn- und Verlustrechnung wurde gemäß § 275 Abs. 2 i.V.m. § 298 Abs. 1 HGB nach dem Gesamtkostenverfahren gegliedert.

2. Konsolidierungskreis

Die GEFO Verwaltungs-GmbH wird gemäß § 290 Abs. 1 in Verbindung mit Abs. 2 Nr. 2 HGB in den Konzernabschluss als oberstes Mutterunternehmen einbezogen und übt als Komplementärin die Geschäftsführung der Forschner GmbH & Co. KG, Spaichingen, aus.

In den Konzernabschluss werden neben der Muttergesellschaft folgende Unternehmen im Wege der Vollkonsolidierung einbezogen:

Gesellschaft Sitz Anteil
in %
Direkte Beteiligungen
Forschner GmbH & Co. KG Spaichingen 0
Indirekte Beteiligungen
Eugen Forschner GmbH Spaichingen 100
Forschner Magnetsysteme GmbH Spaichingen 100
Forschner spol. s.r.o. Uherske Hradiste / Tschechien 100
Forschner PTZ spol. s.r.o. Napajedla / Tschechien 100
Forschner T.O.B. Swaljawa / Ukraine 99
Forschner Kablo Sistemleri Anonym Sirketi Istanbul / Türkei 99
Forschner México S. de R.L. de C.V. Querétaro / Mexiko 100
Forschner Slovakia s.r.o. Sklabiná / Slowakei 100
Forschner Albania SH.P.K. Tirana / Albanien 100
Forschner Electrical & Mechanical Systems Kunshan Co., Ltd. Kunshan / China 100

Wegen untergeordneter Bedeutung für die Vermögens-, Finanz- und Ertragslage des Konzerns wird weiterhin auf die Einbeziehung der 60%igen Beteiligung an der ASQtec GmbH, Lichtenstein / Deutschland, gemäß § 296 Abs. 2 HGB verzichtet. Die Bilanzsumme der ASQtec GmbH beträgt weniger als 2 % und das Jahresergebnis weniger als 3 % der entsprechenden Beträge des Gesamtkonzerns.

Daneben bestehen Anteile an der Dumiatis Grundstücksverwaltungsgesellschaft mbH & Co. Vermietungs KG, Mainz ("Dumiatis KG"), mit einem Kapitalanteil von 100% und einem Stimmrechtsanteil von 10%. Die Gesellschaft wird mangels Beherrschung bzw. maßgeblichen Einflusses nicht in den Konzernabschluss einbezogen. Zum 31. Dezember 2023 beträgt das Eigenkapital und das Jahresergebnis der Dumiatis KG TEUR -510 bzw. TEUR -258.

3. Konsolidierungsmethoden

Die Kapitalkonsolidierung der Tochterunternehmen erfolgt für Konsolidierungszeitpunkte vor dem 01. Januar 2010 nach der Buchwertmethode gemäß § 301 Abs. 1 Satz 2 Nr. 1 HGB a.F.

Der Wertansatz der einzelnen Beteiligungen im Jahresabschluss des Mutterunternehmens wird mit dem auf die jeweilige Beteiligung entfallenden Eigenkapital des einbezogenen Tochterunternehmens verrechnet. Grundlage der Wertansätze ist der Zeitpunkt der erstmaligen Einbeziehung des Tochterunternehmens in den Konzernabschluss.

Bei der Verrechnung verbleibende aktive oder passive Unterschiedsbeträge zwischen dem Wertansatz im Jahresabschluss des Mutterunternehmens und dem anteiligen Eigenkapital der einbezogenen Tochterunternehmen werden wie folgt behandelt:

Aktive Unterschiedsbeträge werden, da in den Jahresabschlüssen der jeweiligen Tochtergesellschaften zum Zeitpunkt der erstmaligen Einbeziehung keine stillen Reserven oder stille Lasten vorhanden waren, vollständig als Geschäfts- oder Firmenwerte im Konzernabschluss angesetzt. Geschäfts- oder Firmenwerte wurden planmäßig linear über deren voraussichtliche Nutzungsdauer von 15 Jahren abgeschrieben. Außerplanmäßige Abschreibungen werden vorgenommen, wenn der Buchwert über dem niedrigeren beizulegenden Zeitwert liegt.

Passive Unterschiedsbeträge aus der Erstkonsolidierung beruhen ausschließlich auf Gewinnen, die von den betreffenden Tochterunternehmen vor der erstmaligen Einbeziehung erwirtschaftet und nicht ausgeschüttet wurden. Die passiven Unterschiedsbeträge wurden gem. § 309 Abs. 2 Nr. 2 HGB a.F. in die Gewinnrücklage eingestellt. Diese werden anschließend in den Posten "Ausgleichsposten für Anteile anderer Gesellschafter" umgegliedert, da der passive Unterschiedsbetrag nur Tochterunternehmen betrifft, an denen die GEFO Verwaltungs-GmbH kapitalmäßig nicht (direkt) beteiligt ist.

Bei Erwerb bzw. erstmaliger Einbeziehung in den Konzernabschluss nach dem 31. Dezember 2009 erfolgt die Kapitalkonsolidierung der Tochterunternehmen nach der Neubewertungsmethode gemäß § 301 Abs. 1 HGB.

Hierbei wird der Wertansatz des dem Mutterunternehmen gehörenden Anteils mit dem auf diesen Anteil entfallenden Betrag des Eigenkapitals der Tochtergesellschaft verrechnet. Das Eigenkapital ist dabei entsprechend der Neubewertungsmethode mit dem Betrag anzusetzen, der dem Zeitwert der in den Konzernabschluss aufzunehmenden Vermögensgegenstände, Schulden, Rechnungsabgrenzungsposten und Sonderposten entspricht, der diesen zum Erstkonsolidierungszeitpunkt beizulegen ist.

Sämtliche Forderungen und Verbindlichkeiten, Aufwendungen und Erträge sowie Zwischenergebnisse werden innerhalb des Konsolidierungskreises eliminiert.

4. Währungsumrechnung

Die auf fremde Währung lautenden Posten der Bilanz einer in den Konzernabschluss einbezogenen, ausländischen Tochtergesellschaft werden, mit Ausnahme des Eigenkapitals, das zum historischen Kurs in Euro umgerechnet wird, zum Devisenkassamittelkurs am Abschlussstichtag in Euro umgerechnet. Die Posten der Gewinn- und Verlustrechnung werden zum Jahresdurchschnittskurs in Euro umgerechnet. Eine sich ergebende Umrechnungsdifferenz wird innerhalb des Konzerneigenkapitals unter dem Posten "Eigenkapitaldifferenz aus der Währungsumrechnung" ausgewiesen. Dieser wird im Zuge der Konsolidierung in vollem Umfang dem Posten "Nicht beherrschende Anteile" zugeordnet.

Währungsumrechnungsdifferenzen aus konzerninternen Darlehensverhältnissen, welche aus Sicht des Mutterunternehmens beteiligungsähnlich bzw. aus Sicht des Tochterunternehmens eigenkapitalersetzenden Charakter haben, werden erfolgsneutral im Posten "Eigenkapitaldifferenz aus der Währungsumrechnung" erfasst. Dieser wird anschließend in den Posten "Nicht beherrschende Anteile" umgegliedert, da der Posten "Eigenkapitaldifferenz aus der Währungsumrechnung" nur Tochterunternehmen betrifft, an denen das Mutterunternehmen kapitalmäßig (direkt) beteiligt ist.

5. Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden

Die in den Konzernabschluss der GEFO Verwaltungs-GmbH einbezogenen Abschlüsse werden nach einheitlichen Bilanzierungs- und Bewertungsgrundsätzen aufgestellt. Hiervon wird abgewichen, wenn die Abweichungen für die Vermittlung eines realistischen Bildes der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage des Konzerns nicht wesentlich sind.

Entgeltlich erworbene immaterielle Vermögensgegenstände werden zu Anschaffungskosten, vermindert um planmäßige, nutzungsbedingte lineare Abschreibungen und ggf. außerplanmäßiger Abschreibungen auf den niedrigeren beizulegenden Wert, bewertet. Die Nutzungsdauern betragen zwischen 1 und 10 Jahren.

Die Bewertung des Sachanlagevermögens erfolgt zu Anschaffungs- und Herstellungskosten, abzüglich planmäßiger, nutzungsbedingter Abschreibungen und ggf. außerplanmäßiger Abschreibungen auf den niedrigeren beizulegenden Wert. Dabei kommt sowohl die lineare als auch die geometrisch-degressive Abschreibungsmethode zur Anwendung. Die betriebsgewöhnlichen Nutzungsdauern betragen zwischen 1 und 30 Jahren. Für im Mehrschichtbetrieb eingesetzte Anlagen gelten entsprechend kürzere Abschreibungszeiträume.

Geringwertige Vermögensgegenstände des Anlagevermögens mit Anschaffungs- oder Herstellungskosten bis Euro 800,00 werden im Jahr des Zugangs voll abgeschrieben.

Anteile an verbundenen Unternehmen und Beteiligungen sind mit den Anschaffungskosten oder zum niedrigeren beizulegenden Wert bewertet.

Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe und Waren werden mit ihrem durchschnittlichen Einkaufspreis unter Berücksichtigung von pauschalen Abschlägen für Überreichweiten sowie Ungängigkeiten bewertet. Werkzeuge, die regelmäßig ersetzt werden und dem laufenden Produktionsprozess dienen, werden in der Position Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe ausgewiesen.

Die Bewertung der unfertigen und fertigen Erzeugnisse umfasst neben den Einzelkosten angemessene Teile der notwendigen Material- und Fertigungsgemeinkosten sowie den Wertverzehr des (fertigungsbezogenen) Anlagevermögens. Zudem werden Fremdkapitalzinsen, soweit sie auf den zeitraum der Herstellung entfallen, in die Herstellungskosten einbezogen. Das strenge Niederstwertprinzip wird beachtet.

Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände sowie liquide Mittel kommen mit ihrem Nennwert zum Ansatz. Erkennbare Einzelrisiken werden durch Wertberichtigungen berücksichtigt. Dem allgemeinen Ausfall- und Kreditrisiko wird bei den Forderungen durch eine Pauschalwertberichtigung in Höhe von 1,0 % auf die Netto-Forderungen ausreichend Rechnung getragen.

Der aktive Rechnungsabgrenzungsposten beinhaltet im Wesentlichen geleistete Sonderzahlungen an Kunden für mehrjährige Projekte. Diese werden entsprechend ihrer Projektlaufzeit aufgelöst.

Bei den inländischen Konzerngesellschaften werden die Rückstellungen für Pensionen und ähnliche Verpflichtungen versicherungsmathematisch unter Zugrundelegung biometrischer Wahrscheinlichkeiten (Richttafeln Heubeck 2018 G) nach der Projected-Unit-Credit-Methode ermittelt. Bei der Ermittlung der Rückstellungen wurden, wie im Vorjahr, Rentensteigerungen von jährlich 2,0% unterstellt. Lohn- und Gehaltssteigerungen waren nicht zu berücksichtigen. Die Pensionsrückstellungen werden pauschal mit dem von der Deutschen Bundesbank veröffentlichten durchschnittlichen Marktzinssatz der vergangenen zehn Jahre abgezinst, der sich bei einer angenommenen Restlaufzeit von 15 Jahren ergibt. Dieser Zinssatz beträgt 1,82%.

Der Unterschiedsbetrag zwischen dem Ansatz der Pensionsrückstellungen nach Maßgabe des entsprechenden durchschnittlichen Marktzinssatzes aus den vergangenen zehn Geschäftsjahren und dem Ansatz der Rückstellungen nach Maßgabe des entsprechenden durchschnittlichen Marktzinssatzes aus den vergangenen sieben Geschäftsjahren beträgt zum Bilanzstichtag TEUR 24.

Die Steuerrückstellungen und die sonstigen Rückstellungen berücksichtigen alle erkennbaren Risiken und ungewissen Verbindlichkeiten. Die Bewertung erfolgt jeweils in Höhe des notwendigen Erfüllungsbetrags, der nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung erforderlich ist, um zukünftige Zahlungsverpflichtungen abzudecken. Zukünftige Preis- und Kostensteigerungen werden berücksichtigt, sofern ausreichende objektive Hinweise für deren Eintritt vorliegen. Rückstellungen mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr werden mit dem ihrer Restlaufzeit entsprechenden durchschnittlichen Marktzinssatz der vergangenen sieben Geschäftsjahre abgezinst.

Die Verbindlichkeiten werden mit ihrem Erfüllungsbetrag bilanziert.

Latente Steuern gemäß § 274 HGB i.V.m. § 298 HGB werden für zeitliche Unterschiede zwischen den handelsrechtlichen und steuerlichen Wertansätzen von Vermögensgegenständen, Schulden und Rechnungsabgrenzungsposten ermittelt. Zusätzlich zu den zeitlichen Bilanzierungsunterschieden werden steuerliche Verlustvorträge, soweit deren Verrechnung innerhalb der nächsten fünf Jahre erwartet wird, berücksichtigt. Eine sich insgesamt ergebende Steuerbelastung (Steuerentlastung) wird in der Bilanz als passive (aktive) latente Steuer angesetzt. Die Bewertung der latenten Steuern erfolgt mit dem unternehmensindividuellen Steuersatz der jeweiligen Konzerngesellschaft von 11,9 % bis 27,73 %, der im Zeitpunkt der Auflösung der zeitlichen Differenzen voraussichtlich gilt. Aktive und passive latente Steuern aus Konsolidierungsmaßnahmen werden gem. § 306 HGB bilanziert. Differenzen aus dem erstmaligen Ansatz eines Geschäfts- oder Firmenwertes bzw. eines negativen Unterschiedsbetrags aus der Kapitalkonsolidierung bleiben unberücksichtigt. Aktive und passive Steuerlatenzen werden verrechnet. Im Geschäftsjahr ergab sich insgesamt eine aktive latente Steuer.

Auf fremde Währung lautende Vermögensgegenstände und Verbindlichkeiten mit einer Restlaufzeit von weniger als einem Jahr sowie Kassenbestände und Bankguthaben in Fremdwährung werden zum Euro-Referenzkurs, veröffentlicht von der Deutschen Bundesbank, am Bilanzstichtag umgerechnet.

Bei einer Restlaufzeit von über einem Jahr erfolgt die Umrechnung bei den Forderungen mit dem Briefkurs am Entstehungstag oder zum niedrigeren Euro-Referenzkurs, veröffentlicht von der Deutschen Bundesbank, am Bilanzstichtag und bei den Verbindlichkeiten mit dem Geldkurs am Entstehungstag oder zum höheren Euro-Referenzkurs, veröffentlicht von der Deutschen Bundesbank, am Bilanzstichtag.

6. Angaben zur Konzernbilanz

Anlagevermögen

Die Entwicklung des Anlagevermögens im Geschäftsjahr ist im Konzern-Anlagespiegel nachfolgend dargestellt.

Forderungen

In den Forderungen gegen verbundene Unternehmen sind Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen in Höhe von TEUR 35 (Vorjahr: TEUR 4) enthalten. Die Forderungen gegen verbundene Unternehmen betreffen ausschließlich Lieferungen und Leistungen.

In den Forderungen gegen Gesellschafter sind Forderungen aus Lieferungen und Leistungen in Höhe von TEUR 44 (Vorjahr: TEUR 0) enthalten.

In den Forderungen aus Lieferungen und Leistungen sind Forderungen mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr in Höhe von TEUR 240 (Vorjahr: TEUR 0) und in den sonstigen Vermögensgegenständen in Höhe von TEUR 1.399 (Vorjahr: TEUR 1.031) enthalten.

Rechnungsabgrenzungsposten

Im aktiven Rechnungsabgrenzungsposten ist ein Disagio in Höhe von TEUR 51 (Vorjahr: TEUR 68) ausgewiesen.

Aktive latente Steuern

Die Ermittlung der latenten Steuern gemäß § 274 HGB i.V.m. § 298 HGB erfolgt auf Basis des kombinierten Ertragsteuersatzes der jeweiligen einbezogenen Gesellschaften. Diese liegen zum Stichtag zwischen 11,9 % und 27,73 %. Der kombinierte Ertragsteuersatz umfasst die Körperschaftsteuer und - bei den in Deutschland gelegenen Gesellschaften - den Solidaritätszuschlag sowie die Gewerbesteuer.

Steuerlatenzen gemäß § 274 HGB resultieren im Wesentlichen aus unterschiedlichen Wertansätzen von Sachanlagevermögen, Forderungen, Rückstellungen für Pensionen und sonstigen Rückstellungen sowie steuerlichen Verlustvorträgen. Steuerlatenzen gemäß § 306 HGB resultieren im Wesentlichen aus der Zwischengewinneliminierung.

Verbindlichkeiten

Die Verbindlichkeiten teilen sich in folgende Restlaufzeiten auf (Vorjahreswerte sind in Klammern angegeben):

Stand 31.12.2023
TEUR
Restlaufzeit bis zu 1 Jahr
TEUR
Restlaufzeit über 1 Jahr
TEUR
davon Restlaufzeit mehr als 5 Jahre
TEUR
1. Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten 42.776 5.364 37.412 2.250
(Vorjahr) (46.434) (6.636) (39.798) (602)
2. erhaltene Anzahlungen auf Bestellungen 1.819 1.819 0 0
(Vorjahr) (4.597) (4.597) (0) (0)
3. Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen 14.261 14.261 0 0
(Vorjahr) (13.410) (13.410) (0) (0)
4. Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschaftern 400 0 400 0
(Vorjahr) (467) (67) (400) (0)
5. sonstige Verbindlichkeiten 4.976 4.445 531 432
(Vorjahr) (4.637) (3.991) (646) (236)
Gesamtbetrag 64.233 25.889 38.343 2.682
(Vorjahr) (69.545) (28.701) (40.844) (838)

Die Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten sind in Höhe von TEUR 7.555 (Vorjahr: TEUR 2.773) durch Grundschulden, Pfandrechte an beweglichen Sachen, Verpfändung von Guthaben bei Kreditinstituten und Sicherungsübereignungen von Maschinen besichert.

Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten aus sog. Geldmarktkrediten werden, da sie im Rahmen von Kreditrahmenvereinbarungen prolongiert oder durch entsprechende andere Kreditvereinbarungen ersetzt werden können, gemäß der vertraglichen Restlaufzeit der Kreditrahmenvereinbarungen zum 31. Dezember 2023 unter den Verbindlichkeiten mit Restlaufzeiten über einem Jahr ausgewiesen. Gleichermaßen werden Kontokorrentkredite entsprechend der vertraglichen Restlaufzeit der Kreditrahmenvereinbarungen zum 31. Dezember 2023 unter den Verbindlichkeiten mit Restlaufzeit über einem Jahr ausgewiesen.

Die Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschafter betreffen in Höhe von TEUR 0 (Vorjahr: TEUR 30) Forderungen aus Lieferungen und Leistungen.

In den sonstigen Verbindlichkeiten sind Verbindlichkeiten im Rahmen der sozialen Sicherheit in Höhe von TEUR 665 (Vorjahr: TEUR 697) und aus Steuern in Höhe von TEUR 1.176 (Vorjahr TEUR 798) enthalten.

7. Angaben zur Konzern-Gewinn- und Verlustrechnung

Umsatzerlöse

Die Umsatzerlöse gliedern sich nach Tätigkeitsbereichen sowie nach geographisch bestimmten Märkten wie folgt:

Tätigkeitsbereich 2023
TEUR
2022
TEUR
Verkabelungssysteme 93.810 91.342
Präzisionsdrehteile 0 13.025
SCR-Systeme 43.901 43.828
Elektromechanische Systeme Spulen 13.374 14.340
Hochvolt Boxen 13.559 10.326
FOR-tech 5.301 5.564
sonstige Erlöse 12.865 4.742
182.810 183.167
geographisch bestimmte Märkte
Inland 109.804 115.970
Ausland 73.006 67.197
182.810 183.167

Bestandsveränderung

In der Erhöhung des Bestands an fertigen und unfertigen Erzeugnissen sind periodenfremde Aufwendungen in Höhe von TEUR 710 aus Wertberichtigungen auf Vorräte enthalten.

Sonstige betriebliche Erträge

Die sonstigen betrieblichen Erträge beinhalten periodenfremde Erträge aus der Herabsetzung der Einzelwertberichtigung auf Forderungen in Höhe von TEUR 480, aus dem Abgang von Gegenständen des Anlagevermögens von TEUR 72, aus der Ausbuchung von Verbindlichkeiten von TEUR 32, aus der Auflösung von Rückstellungen in Höhe von TEUR 21, aus der Erstattung von Krankenversicherungsbeiträgen und Nebenkosten von TEUR 10 sowie aus Schadensersatz in Höhe von TEUR 5.

Die sonstigen betrieblichen Erträge beinhalten Erträge aus Währungsumrechnungen in Höhe von TEUR 6.921 (Vorjahr: TEUR 1.458).

Personalaufwendungen

Die sozialen Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung und für Unterstützung beinhalten Erträge für Altersversorgung in Höhe von TEUR 61 (Vorjahr: Aufwand TEUR 11).

Sonstige betriebliche Aufwendungen

In den sonstigen betrieblichen Aufwendungen sind Aufwendungen aus Währungsumrechnungen in Höhe von TEUR 5.311 (Vorjahr: TEUR 1.045) und periodenfremde Aufwendungen in Höhe von TEUR 370 enthalten. Diese resultieren im Wesentlichen aus dem Abgang von Gegenständen des Anlagevermögens, der Ausbuchung von Forderungen, der Kompensation eines Projektabbruchs im Vorjahr sowie der Berechnung von Kosten aus dem Vorjahr.

Zinsen und ähnliche Aufwendungen

In den Zinsen und ähnlichen Aufwendungen sind Aufwendungen aus der Aufzinsung von Rückstellungen in Höhe von TEUR 41 (Vorjahr: TEUR 43) enthalten.

Steuern vom Einkommen und vom Ertrag

In den Steuern vom Einkommen und vom Ertrag sind Erträge aus latenten Steuern in Höhe von TEUR 228 (Vorjahr: Aufwendungen TEUR 41) enthalten.

sonstige Steuern

In den sonstigen Steuern sind periodenfremde Erträge in Höhe von TEUR 17 aus Steuererstattungen für Vorjahre sowie periodenfremde Aufwendungen in Höhe von TEUR 49 für Steuernachzahlungen für das Vorjahr enthalten.

8. Angaben zur Kapitalflussrechnung

In den Finanzmittelfonds werden Barmittel, jederzeit fällige Sichteinlagen sowie jederzeit fällige Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten, soweit sie zur Disposition der liquiden Mittel gehören, einbezogen. Der Finanzmittelfonds setzt sich wie folgt zusammen:

31.12.2023
TEUR
31.12.2022
TEUR
Kassenbestand 0 0
Guthaben bei Kreditinstituten 3.477 2.821
Kontokorrentkredite -18.410 -16.617
-14.933 -13.796

9. Sonstige Angaben

Haftungsverhältnisse, sonstige finanzielle Verpflichtungen und nicht in der Bilanz enthaltene Geschäfte

Zur Optimierung der Finanzstruktur werden Miet- und Leasingverträge abgeschlossen. Das Gesamtobligo aus den befristeten Miet- und Leasingverträgen beträgt TEUR 22.101. Die Miet- und Leasinggeschäfte führen zu einer Verbesserung der Liquidität. Weitere Vorteile bestehen in der kurzen Vertragsbindung, da die Maschinen und andere Sachanlagen bei technischem Fortschritt leicht ausgetauscht werden können. Risiken bestehen in der unkündbaren Grundmietzeit sowie den höheren Refinanzierungskosten. Die Miet- und Leasingverträge haben Restlaufzeiten zwischen einem und zwölf Jahre.

Außerdem wurde im Wege einer Sale & Lease Back Transaktion ein Betriebsgrundstück nebst Gebäude und Mietereinbauten, mit allen wesentlichen Bestandteilen, jedoch ohne Zubehör, an ein Unternehmen, mit dem ein Beteiligungsverhältnis besteht, veräußert und wieder angemietet. Diese Maßnahme dient der Verbesserung der Liquidität. Dem Liquiditätsvorteil stehen die zukünftigen Mietkosten (TEUR 337 p.a.) über eine Mindestlaufzeit von 15 Jahren gegenüber. Zum Bilanzstichtag ergibt sich hieraus insgesamt eine sonstige finanzielle Verpflichtung von MEUR 7,2.

Der Konzern hat zum 31. Dezember 2023 einen Teil seiner Forderungen aus Lieferungen und Leistungen im Rahmen eines Factoring-Vertrages an einen Finanzdienstleister abgetreten. Diese Maßnahme dient der kurzfristigen Verbesserung der Liquidität. Vor dem 31. Dezember 2023 flossen dem Konzern dadurch 7,45 Mio. Euro an Liquidität zu. Wir haften nur für den Bestand, nicht für die Bonität der Kunden. Dem Liquiditätsvorteil stehen die Finanzierungskosten gegenüber.

Abschlussprüferhonorar

Das vom Abschlussprüfer des Konzernabschlusses für das Geschäftsjahr berechnete Gesamthonorar schlüsselt sich wie folgt auf:

2023
TEUR
Abschlussprüfungsleistungen 70,6
andere Bestätigungsleistungen 0,0
sonstige Leistungen 0,8
Summe 71,6

Personal

Im Geschäftsjahr wurden durchschnittlich 2.744 (Vorjahr: 2.838) Arbeitnehmer beschäftigt. Hiervon entfielen 572 auf kaufmännische Mitarbeiter und 2.172 auf gewerbliche Mitarbeiter. Außerdem wurden durchschnittlich 13 Auszubildende beschäftigt.

Geschäftsführung

Die gesetzlichen Vertreter des Mutterunternehmens haben die Berichterstattung im Anhang gemäß § 314 Abs. 1 Nr. 6 Buchstaben a) und b) HGB über die Organbezüge aufgrund der Schutzwirkung des § 314 Abs. 3 HGB unterlassen.

Zum Bilanzstichtag bestehen Vorschüsse und Kredite i.S.d. § 314 Abs. 1 Nr. 6 Buchstabe c.) HGB in Höhe von TEUR 1.590. Die Vorschüsse und Darlehen sind unverzinslich, unbesichert und jederzeit fällig.

Inanspruchnahme von § 264b HGB

Die inländische Tochtergesellschaft Forschner GmbH &. Co. KG, Spaichingen, nimmt für das Geschäftsjahr 2023 die Befreiungsvorschrift des § 264b HGB in Bezug auf die Aufstellung eines Anhangs sowie die Offenlegung des Jahresabschlusses in Anspruch.

 

Spaichingen, den 12. August 2024

GEFO Verwaltungs-GmbH

gez. Eugen Forschner

gez. Peter Decker

Der Jahresüberschuss wird auf neue Rechnung vorgetragen.

Konzernanlagespiegel

Anschaffungs- und Herstellkosten
Stand 01.01.2023 Zugänge Umbuchungen Abgänge Währungsänderungen Stand 31.12.2023
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
1. entgeltlich erworbene gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 3.080.687,77 30.089,27 0,00 3.437,40 11.879,59 3.119.219,23
Summe immaterielle Vermögensgegenstände 3.080.687,77 30.089,27 0,00 3.437,40 11.879,59 3.119.219,23
II. Sachanlagen
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 4.151.029,01 13.181,31 0,00 15.185,67 -12.763,70 4.136.260,95
2. technische Anlagen und Maschinen 27.980.736,93 2.764.060,23 421.631,84 294.547,98 96.687,82 30.968.568,84
3. andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 15.652.941,33 1.696.408,14 368.202,68 375.027,18 -121.433,95 17.221.091,02
4. geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 1.279.948,84 1.359.688,07 -789.834,52 141.581,07 -30.929,41 1.677.291,91
Summe Sachanlagen 49.064.656,11 5.833.337,75 0,00 826.341,90 -68.439,24 54.003.212,72
III. Finanzanlagen
1. Anteile an verbundenen Unternehmen 74.900,00 0,00 0,00 0,00 0,00 74.900,00
2. Beteiligungen 5.000,00 0,00 0,00 0,00 0,00 5.000,00
Summe Finanzanlagen 79.900,00 0,00 0,00 0,00 0,00 79.900,00
Summe Anlagevermögen 52.225.243,88 5.863.427,02 0,00 829.779,30 -56.559,65 57.202.331,95
Abschreibungen
Stand 01.01.2023 Zugänge Umbuchungen Abgänge Währungsänderungen Stand 31.12.2023
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
1. entgeltlich erworbene gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 2.816.923,85 144.405,06 0,00 3.437,40 19.112,45 2.977.003,96
Summe immaterielle Vermögensgegenstände 2.816.923,85 144.405,06 0,00 3.437,40 19.112,45 2.977.003,96
II. Sachanlagen
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 1.569.226,09 245.931,30 0,00 0,00 -6.468,81 1.808.688,58
2. technische Anlagen und Maschinen 17.530.831,57 2.796.363,95 68.100,73 280.126,57 106.067,87 20.221.237,55
3. andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 10.924.698,44 1.635.886,27 64.410,15 242.600,83 -13.701,18 12.368.692,85
4. geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 15.674,24 0,00 0,00 0,00 -385,45 15.288,79
Summe Sachanlagen 30.040.430,34 4.678.181,52 132.510,88 522.727,40 85.512,43 34.413.907,77
III. Finanzanlagen
1. Anteile an verbundenen Unternehmen 0,00 0,00 0,00 0,00 0,00 0,00
2. Beteiligungen 0,00 0,00 0,00 0,00 0,00 0,00
Summe Finanzanlagen 0,00 0,00 0,00 0,00 0,00 0,00
Summe Anlagevermögen 32.857.354,19 4.822.586,58 132.510,88 526.164,80 104.624,88 37.390.911,73
Buchwerte
Stand 31.12.2023 Stand 31.12.2022
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
1. entgeltlich erworbene gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 142.215,27 263.763,92
Summe immaterielle Vermögensgegenstände 142.215,27 263.763,92
II. Sachanlagen
Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten
1. einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 2.327.572,37 2.581.802,92
2. technische Anlagen und Maschinen 10.747.331,29 10.449.905,36
3. andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 4.852.398,17 4.728.242,89
4. geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 1.662.003,12 1.264.274,60
Summe Sachanlagen 19.589.304,95 19.024.225,77
III. Finanzanlagen
1. Anteile an verbundenen Unternehmen 74.900,00 74.900,00
2. Beteiligungen 5.000,00 5.000,00
Summe Finanzanlagen 79.900,00 79.900,00
Summe Anlagevermögen 19.811.420,22 19.367.889,69

sonstige Berichtsbestandteile

Angaben zur Billigung:

Der Konzernabschluss wurde am 15.08.2024 gebilligt.

Bestätigungsvermerk

An die GEFO Verwaltungs-GmbH, Spaichingen

Prüfungsurteile

Wir haben den Konzernabschluss der GEFO Verwaltungs-GmbH, Spaichingen, und ihrer Tochtergesellschaften (Konzern) - bestehend aus der Konzernbilanz zum 31. Dezember 2023, der Konzern-Gewinn- und Verlustrechnung, dem Eigenkapitalspiegel und der Kapitalflussrechnung für das Geschäftsjahr vom 01. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 sowie den Konzernanhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Konzernlagebericht der GEFO Verwaltungs-GmbH, Spaichingen, für das Geschäftsjahr vom 01. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 geprüft.

Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse

• entspricht der beigefügte Konzernabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage des Konzerns zum 31. Dezember 2023 sowie seiner Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 01. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 und

• vermittelt der beigefügte Konzernlagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage des Konzerns. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Konzernlagebericht in Einklang mit dem Konzernabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar.

Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Konzernabschlusses und des Konzernlageberichts geführt hat.

Grundlage für die Prüfungsurteile

Wir haben unsere Prüfung des Konzernabschlusses und des Konzernlageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Konzernabschlusses und des Konzernlageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von den Konzernunternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Konzernabschluss und zum Konzernlagebericht zu dienen.

Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Konzernabschluss und den Konzernlagebericht

Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Konzernabschlusses, der den deutschen handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Konzernabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage des Konzerns vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Konzernabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d.h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist.

Bei der Aufstellung des Konzernabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit des Konzerns zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen.

Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Konzernlageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage des Konzerns vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Konzernabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Konzernlageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Konzernlagebericht erbringen zu können.

Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Konzernabschlusses und des Konzernlageberichts

Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Konzernabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Konzernlagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage des Konzerns vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Konzernabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Konzernabschluss und zum Konzernlagebericht beinhaltet.

Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Konzernabschlusses und Konzernlageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen.

Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus

• identifizieren und beurteilen wir die Risiken wesentlicher falscher Darstellungen im Konzernabschluss und im Konzernlagebericht aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern, planen und führen Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlangen Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass aus dolosen Handlungen resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, ist höher als das Risiko, dass aus Irrtümern resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, da dolose Handlungen kollusives Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können.

• gewinnen wir ein Verständnis von dem für die Prüfung des Konzernabschlusses relevanten internen Kontrollsystem und den für die Prüfung des Konzernlageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den gegebenen Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit dieser Systeme abzugeben.

• beurteilen wir die Angemessenheit der von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von den gesetzlichen Vertretern dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben.

• ziehen wir Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit des Konzerns zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls wir zu dem Schluss kommen, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, sind wir verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Konzernabschluss und im Konzernlagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, unser jeweiliges Prüfungsurteil zu modifizieren. Wir ziehen unsere Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum unseres Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass der Konzern seine Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann.

• beurteilen wir die Darstellung, den Aufbau und den Inhalt des Konzernabschlusses insgesamt einschließlich der Angaben sowie ob der Konzernabschluss die zugrunde liegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Konzernabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage des Konzerns vermittelt.

• holen wir ausreichende geeignete Prüfungsnachweise für die Rechnungslegungsinformationen der Unternehmen oder Geschäftstätigkeiten innerhalb des Konzerns ein, um Prüfungsurteile zum Konzernabschluss und zum Konzernlagebericht abzugeben. Wir sind verantwortlich für die Anleitung, Überwachung und Durchführung der Konzernabschlussprüfung. Wir tragen die alleinige Verantwortung für unsere Prüfungsurteile.

• beurteilen wir den Einklang des Konzernlageberichts mit dem Konzernabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage des Konzerns.

• führen wir Prüfungshandlungen zu den von den gesetzlichen Vertretern dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Konzernlagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehen wir dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von den gesetzlichen Vertretern zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteilen die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrunde liegenden Annahmen geben wir nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen.

Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger bedeutsamer Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.

 

Albstadt, den 15. August 2024

RWT Crowe GmbH
Wirtschaftsprüfungsgesellschaft
Steuerberatungsgesellschaft

gez. Frank Stäudle, Wirtschaftsprüfer

gez. Michael Jetter, Wirtschaftsprüfer

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