Stammdaten

Register
Amtsgericht Schwerin HRB 2222
Eingetragen
29.10.1990
Branche
Beseitigung von anderen Umweltverschmutzungen und sonstige Tätigkeiten in der AbfallbewirtschaftungErbringung von LogistikdienstleistungenEnergetische Verwertung von Abfällen
Gegenstand
sind umweltschützende Tätigkeiten durch Dienstleistungen im Bereich der Abfallwirtschaft, insbesondere Transport und Logistik für Abfälle aus Industrie und Gewerbe. Gegenstand des Unternehmens ist ferner: der Handel, die Zwischenlagerung und der Transport von Mineralöl und Mineralölprodukten.

Finanzübersicht

Historie

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Management

NameRolle
Daniel Grimm
seit 1.8.2025
Prokura
Anke Horn
seit 8.3.2016
Prokura
Claudius Martinetz
seit 23.2.2016
Geschäftsführer

Wirtschaftlich Berechtigte

0.00% identifiziert100.00% ungelöst

Ungelöste Beteiligungen (1)

NameAnteil
DAW Deutsche Abfallwirtschafts-Gesellschaft mbH
100.00%

Gesellschafter

1 Gesellschafter

GmbH-Struktur

DAW Deutsche Abfallwirtschafts-Gesellschaft mbH
Germany
512.000 €
100.00%

Bilanzkonten

Gewinn- und Verlustrechnung

Posten

Konzern- und Jahresabschlüsse

GER Umweltschutz GmbH

Grevesmühlen

Jahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2020 bis zum 31.12.2020

LAGEBERICHT FÜR DAS GESCHÄFTSJAHR 2020

GER UMWELTSCHUTZ GMBH, GREVESMÜHLEN

1. Grundlagen

Die GER Umweltschutz GmbH mit Sitz in Grevesmühlen (Nordwestmecklenburg) bietet an ihren insgesamt vier Standorten umfangreiche Dienstleistungen mit ganzheitlichen Lösungen und innovativen Technologien im Bereich der Abfallwirtschaft an. Die Tätigkeiten lassen sich wie folgt gliedern:

Disposition/Transportlogistik/Verwaltung/Vertrieb - Standorte Grevesmühlen und Hansestadt Wismar

Abfallbehandlung - Standort Neu Degtow (AV-Anlage u. Kompostwerk)

Abfallbehandlung - Standort Neubukow-Jörnstorf (mikrobiologische Boden- u. Bauschuttbehandlung)

Abfallzwischenlagerung - Standorte Neu Degtow und Hansestadt Wismar

2. Geschäft, Marktstruktur und Rahmenbedingungen

Hauptsächlich werden die Abfälle durch den eigenen Fuhrpark, Containerdienst und das Umleersammelsystem in den drei nach BImSchG genehmigten Anlagen angeliefert, behandelt bzw. zwischengelagert und anschließend den Endverwertungs- bzw. Beseitigungsanlagen zugeführt.

Die seit dem Frühjahr in Deutschland anhaltende COVID-19 Pandemie und die hieraus resultierenden politischen Maßnahmen zur Eindämmung und Bekämpfung (Lockdown) führten zu drastischen Einschnitten in allen Lebensbereichen. Die personellen und wirtschaftlichen Folgen der Pandemie waren über das gesamte Geschäftsjahr für GER erträglich und relativ milde.

Dieses ist vor allem der konsequenten Umsetzung von Hygienemaßnahmen und Verhaltensregelungen anzurechnen. Zum Schutz des Personals blieb der Recyclingpark in Neu Degtow zu Beginn der Pandemie für den Privatkundenverkehr vier Wochen lang geschlossen.

Ausgebliebene Abfallmengen und damit verbundene Umsatzeinbrüche von Privatkunden und aus den Bereichen der Tourismus- und Gastronomiebranche konnten an anderer Stelle durch gezielte Akquise zusätzlicher Abfallströme, wie z. B. hochkalorischen Reststofffraktionen, Altholz und Stäuben relativ gut kompensiert werden.

Neben den Auswirkungen der COVID-19 Pandemie und dem damit verbundenen Lockdown stellten die seit den letzten Jahren verschärften gesetzlichen Rahmenbedingungen (Novellierung DepV (§ 6), Novellierung AltholzV, Anpassung der Maut u. Anpassung des Mindestlohns) eine weitere Herausforderung dar. Auf der anderen Seite fehlt es aber auch an nötiger Rechtssicherheit. Hier ist insbesondere das Beispiel der Mantelverordnung (MantelV), welche u. a. den Einbau von RC-Produkten regeln soll, zu erwähnen.

GER konnte und wird diesen sich verschärfenden Rahmenbedingungen aufgrund ihrer schnellen Reaktionsfähigkeit, der hohen Verfügbarkeit an personellen und technischen Ressourcen und durch gezielte Optimierungen der Arbeitsprozesse angemessen begegnen.

Auch die Vielzahl an Outputwegen bzw. die Kooperation mit div. Endverwertungs- u. Beseitigungsanlagen, mit denen die GER Geschäftsbeziehungen pflegt, tragen hierzu bei.

Eine sehr hohe Entsorgungssicherheit ist für die Kunden somit gewährleistet. Der Kundenstamm der GER umfasst Privat- bzw. Gewerbekunden, aber auch kommunale Gebietskörperschaften und große Industrieunternehmen.

3. Ertragslage

Zum Anfang des Jahres 2020 setzte sich das relativ hohe Preisniveau der thermischen Endverwertungsanlagen fort. Mit dem Einsetzen der COVID-19 Pandemie und des hierdurch sinkenden Abfallaufkommens wurden die Endverwertungspreise leicht nach unten korrigiert.

Durch die Weitergabe dieser Preissenkung an Bestands- und Neukunden konnte GER zusätzliche Inputmengen sichern und die Umsatzerlöse im Bereich der Verbrennungsabfälle halten bzw. leicht steigern. Gleichzeitig war die Versorgung der Kraftwerke gewährleistet, welche maßgeblich zur Festigung und dem Ausbau der Geschäftsbeziehungen beitrug.

Im Bereich des Umleersammelsystems konnte der Rückgang des Gewerbeabfallaufkommens in den Sommermonaten teilweise wieder aufgeholt werden, wobei das Vorjahrniveau nicht erreicht wurde. Bei der PPK-Einsammlung konnte das durch massive Kürzungen der Verwertungserlöse hervorgerufene Defizit nur aufgrund der Einführung einer ab dem 01.07.2020 kostenpflichtigen "Blauen Tonne" leicht gemindert werden. Das Aufkommen an eingesammelten privaten Bioabfällen wurde durch Neukundengewinnung gesteigert, welches allgemein zu einer Umsatz- und Ergebnisverbesserung führte.

Im Bereich der mineralischen Abfälle zur Beseitigung auf Deponien der Klasse III wurden zum Jahresbeginn die Preise erneut angepasst. Leider konnten diese Anpassungen nicht durch alle Kunden getragen werden. Die Folge war ein leichter Mengenrückgang. Im Gegensatz hierzu konnten die Ausgangspreise für Materialien der Deponieklassen I-II konstant gehalten werden, was wiederum zu einer Erhöhung der Inputmenge führte. Auch trugen größere Sanierungsprojekte in den Hansestädten Wismar und Rostock zu dieser Erhöhung bei.

Des Weiteren konnte im Vergleich zum Vorjahr eine Umsatz- u. Ergebnissteigerung bei der externen Altholzaufbereitung erreicht werden. Bestehende Verträge wurden fortgeschrieben.

Hinzuzufügen ist, dass durch gezielte Maklertätigkeiten zusätzliche Altholzmengen akquiriert werden konnten.

Die sonstigen betrieblichen Erträge lagen mit rd. 296 T€ über denen des Vorjahres (204 T€) wobei die Umsatzerlöse um ca. 400 T€ zurückgingen.

Bei den sonstigen betrieblichen Aufwendungen gab es im Vergleich zum Vorjahr vor allem im Bereich der Betriebskosten einen deutlichen Anstieg. Dieser Anstieg ist vorwiegend auf die Maschinenmiete bzw. das Leasing und der Anpassung der Rückstellungen für den Sortierrückstand (Eigenleistungen) zurückzuführen.

Der Personalaufwand hat sich im Vergleich zu 2019 (3.499 T€) um ca. 180 T€ vermindert. Die GER beschäftigte im Berichtsjahr durchschnittlich 21 Angestellte und 64 gewerbliche Arbeitnehmer.

Die planmäßigen Abschreibungen auf Sachanlagen lagen (rd. 21 T€) über denen des Vorjahres.

Das Betriebsergebnis vor Steuern betrug im Berichtsjahr 1.163 T€. Dieses liegt deutlich über dem des Vorjahres (938 T€) und des anfänglich prognostizierten Ergebnisses.

Die Gewinn- und Verlustrechnung schließt aufgrund eines Ergebnisabführungsvertrages mit der Gesellschafterin mit einem Jahresüberschuss von 0 T€.

4. Finanzlage

Für die Finanzierung des Geschäfts standen 2020 ausreichend Mittelzuflüsse aus der laufenden Geschäftstätigkeit zur Verfügung. Der Cash-Flow lag hier bei 1.557 T€. Der Cash-Flow aus der Investitionstätigkeit betrug im Berichtsjahr -706 T€ (Vorjahr -844 T€). Der Cash-Flow aus der Finanzierungstätigkeit betrifft fast ausschließlich die Ergebnisabführung gegenüber der Gesellschafterin GAWE Entsorgung GmbH gemäß EAV in Höhe von -1.173 T€. Der Finanzmittelfonds weist zum Ende des Geschäftsjahres einen Wert von 2.914 T€ (Vorjahr 3.236 T€) aus.

5. Vermögenslage

Die Bilanzsumme hat sich im Berichtsjahr von 8.340 T€ auf 7.168 T€ vermindert. Das betrifft auf der Aktiva insbesondere die sonstigen Vermögensgegenstände und den Kassenbestand, auf der Passiva die Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen sowie gegenüber den Gesellschaftern. Die Innenfinanzierungsquote ist, bei Zuordnung der Verbindlichkeiten gegenüber den Gesellschaftern zum wirtschaftlichen Eigenkapital, von 44 % auf 51 % deutlich gestiegen.

6. Vorgänge von besonderer Bedeutung nach dem Bilanzstichtag

Entsprechende Vorgänge sind nicht zu verzeichnen.

7. Voraussichtliche Entwicklung mit wesentlichen Chancen und Risiken

Wie bereits eingangs berichtet, ist in Deutschland die anhaltende Covid-19 Pandemie aktuell die größte gesundheits- u. wirtschaftspolitische Herausforderung. Auch wenn das Berichtsjahr entgegen der Prognose erfolgreicher abgeschlossen wurde, so sind die Auswirkungen in der Abfallwirtschaft deutlich spürbar.

Ein Beispiel hierfür ist das seit Anfang des Jahres stark sinkende Aufkommen an Abfallmengen zur thermischen Verwertung. Der relativ kalte Winter hat bei den Kraftwerken für eine hohe Brennstoffnachfrage gesorgt. Dies führt derzeit zu einem erneuten Preiseinbruch für Abfälle zur thermischen Verwertung.

Hinzu kommt, dass durch die Ende Dezember im Bundestag beschlossene Novelle des EEG (EEG 2021) unter anderem die Fortführung der nach dem bisherigen EEG für Biomassekraftwerke mit einer Betriebszeit >20 Jahre zum 31.12.2020 auslaufenden Energieeinspeisevergütung um zwei weitere Jahre verlängert wurde. Die mit dem Auslaufen der Einspeisevergütung auf dem Markt erwarteten Mehrmengen an Altholz blieben aus.

Neben dieser Entwicklung führt die Anhebung der CO 2 -Steuer zu einer massiven Erhöhung der Logistikkosten. GER kann sich aufgrund ihres umfangreichen Controlling und ihrer starken Vertriebs- und Betriebsstruktur auf diese Ereignisse schnell und effektiv einstellen.

Des Weiteren wird sich GER durch den ständigen Ausbau und die Erweiterung ihrer vorhandenen Betriebsstäten sowie der Beteiligung bzw. dem Erwerb neuer Betriebsstätten und deren Geschäftsfelder weiterentwickeln. Gezeigt hat dieses in der Vergangenheit unter anderem die erfolgreiche Übernahme der mikrobiologischen Bodenbehandlungsanlage in Jörnstorf.

Die Fachkompetenz und das Knowhow der Mitarbeiter werden durch ihre ständige Aus- bzw. Weiterbildung gefestigt. Aufgrund der gezielten Optimierung der innerbetrieblichen Abläufe und das Implementieren neuer Behandlungstechnologien wird GER die aktuellen und zukünftigen Herausforderungen meistern und auch weiterhin ihre Marktposition sichern.

Für die Planung 2021 wird derzeit von einem Umsatzrückgang ausgegangen, wobei auch das prognostizierte Ergebnis trotz der o. g. Maßnahmen unter dem des Berichtsjahres liegen wird.

 

Grevesmühlen, den 10. März 2021

gez. Claudius Martinetz

BILANZ ZUM 31. DEZEMBER 2020

GER UMWELTSCHUTZ GMBH, GREVESMÜHLEN

AKTIVA

31.12.2020
31.12.2019
T€
A. ANLAGEVERMÖGEN 2.658.238,15 2.804
I. Immaterielle Vermögensgegenstände 103.816,00 142
II. Sachanlagen 2.554.422,15 2.662
B. UMLAUFVERMÖGEN 4.809.431,22 5.536
I. Vorräte 60.800,00 56
II. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände 4.298.505,31 4.288
III. Kassenbestand und Guthaben bei Kreditinstituten 450.125,91 1.192
7.467.669,37 8.340

PASSIVA

31.12.2020
31.12.2019
T€
A. EIGENKAPITAL 2.513.200,00 2.513
I. Gezeichnetes Kapital 512.000,00 512
II. Bilanzgewinn 2.001.200,00 2.001
B. RÜCKSTELLUNGEN 2.134.575,00 1.719
C. VERBINDLICHKEITEN 2.819.894,37 4.108
- davon aus Steuern: € 937.748,89 (Vorjahr: T€ 1.070)
- davon im Rahmen der sozialen Sicherheit: € 16.022,97 (Vorjahr: T€ 15)
7.467.669,37 8.340

GEWINN- UND VERLUSTRECHNUNG FÜR DAS GESCHÄFTSJAHR 2020

2020
2019
T€
1. Umsatzerlöse 19.790.608,39 20.198
2. Sonstige betriebliche Erträge 295.906,28 204
3. Materialaufwand -11.537.430,87 -12.426
a) Aufwendungen für bezogene Leistungen -11.537.430,87 -12.426
4. Rohergebnis 8.549.083,80 7.976
5. Personalaufwand -3.320.185,49 -3.499
a) Löhne und Gehälter -2.740.247,44 -2.884
b) Soziale Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung -579.938,05 -615
- Soziale Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung : € 0,00 (Vorjahr: T€ 0)
6. Abschreibungen auf immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens und Sachanlagen -928.504,75 -908
7. Sonstige betriebliche Aufwendungen -3.116.520,16 -2.608
8. Betriebsergebnis 1.183.873,40 961
9. Sonstige Zinsen und ähnliche Erträge 3.181,72 5
10. Zinsen und ähnliche Aufwendungen -9.818,21 -14
11. Finanzergebnis -6.636,49 -9
12. Ergebnis nach Steuern 1.177.236,91 952
13. sonstige Steuern -14.034,99 -14
14. Aufgrund von Gewinngemeinschaften, Gewinnabführungs- oder Teilgewinnabführungsverträgen abgeführte Gewinne -1.163.201,92 -938
15. Jahresüberschuss 0,00 0

ANHANG FÜR DAS GESCHÄFTSJAHR 2020

GER UMWELTSCHUTZ GMBH, GREVESMÜHLEN

I. ALLGEMEINE ANGABEN ZUM JAHRESABSCHLUSS

Der Jahresabschluss der GER Umweltschutz GmbH, Grevesmühlen (Handelsregistereintrag beim Amtsgericht Schwerin, Nr. HRB 2222) zum 31. Dezember 2020 ist unter Beachtung der handelsrechtlichen Vorschriften und ergänzender Vorschriften des Gesellschaftsvertrags erstellt.

Die Gesellschaft ist eine mittelgroße Kapitalgesellschaft i. S. v. § 267 Abs. 2 HGB.

Die Gewinn- und Verlustrechnung wird nach dem Gesamtkostenverfahren aufgestellt.

II. ANGABEN ZU DEN BILANZIERUNGS- UND BEWERTUNGSMETHODEN

Bewertungsmethoden

Sachanlagen werden zu Anschaffungs- und/oder Herstellungskosten abzüglich Abschreibungen für Abnutzung bewertet. Abschreibungen erfolgen linear zeitanteilig über die betriebsgewöhnliche Nutzungsdauer. Das steuerlich gegebene Abschreibungspotential wird ausgeschöpft.

Geringwertige Wirtschaftsgüter mit Anschaffungskosten (ohne USt) nicht über € 800,00 werden im Jahr des Zugangs in voller Höhe abgeschrieben.

Die Bewertung des Vorratsvermögens erfolgt zu Anschaffungskosten unter Beachtung des strengen Niederstwertprinzips.

Bei den Forderungen aus Lieferungen und Leistungen werden erkennbare Einzelrisiken durch Einzelwertberichtigungen berücksichtigt. Dem allgemeinen Ausfall- und Kreditrisiko wurde durch eine Pauschalwertberichtigung in Höhe von 1,27 % Rechnung getragen.

Die Rückstellungen werden mit dem nach kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrag angesetzt. Bei der Bildung wurde den erkennbaren Risiken und ungewissen Verbindlichkeiten Rechnung getragen.

Alle Verbindlichkeiten sind zum Erfüllungsbetrag bilanziert.

III. ANGABEN ZUR BILANZ

Die Entwicklung der in der Bilanz erfassten Anlagengegenstände im Jahr 2020 ist in einer Anlage zum Anhang dargestellt.

Forderungen mit Restlaufzeiten von über einem Jahr bestehen in Höhe von € 1.200,00.

Forderungen gegen Gesellschafter bestehen nicht. Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschaftern werden in Höhe von € 1.270.740,19 ausgewiesen.

Der ausgewiesene Bilanzgewinn resultiert aus vororganschaftlicher Zeit.

Von den "sonstigen Rückstellungen" entfallen auf

T€ Vorjahr
T€
Entsorgungsrückstände im Recycling-Park 1.824 1.209
Personal 175 376
sonstige 136 134
2.135 1.719

Die Restlaufzeiten bei den Verbindlichkeiten stellen sich wie folgt dar:

Davon mit einer Restlaufzeit
Gesamtbetrag 31.12.2020
bis zu einem Jahr
zwischen einem und fünf
Jahren €
von mehr als fünf
Jahren €
Gesamtbetrag 31.12.2019
Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen 1.485.684,35 1.236.923,33 248.761,02 0,00 2.866.426,72
Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen 11.698,75 11.698,75 0,00 0,00 878,05
Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschaftern 1.270.740,19 1.270.740,19 0,00 0,00 1.191.922,55
Sonstige Verbindlichkeiten 51.771,08 51.771,08 0,00 0,00 48.996,81
2.819.894,37 2.571.133,35 248.761,02 0,00 4.108.224,13

Zum 31. Dezember 2020 bestehen finanzielle Verpflichtungen aus Leasingverträgen in Höhe von T€ 101. Sonstige weitere nennenswerte finanzielle Verpflichtungen bestehen nicht.

V. SONSTIGE ANGABEN

Belegschaft

Im Durchschnitt des Berichtsjahres beschäftigte das Unternehmen (ohne Geschäftsführer) 21 Angestellte und 64 gewerbliche Arbeitnehmer.

Geschäftsführung

Als Geschäftsführer war im Berichtsjahr bestellt

Herr Claudius Martinetz, Dipl.-Ing. (FH), Wismar.

Gemäß § 286 Abs. 4 HGB wird von der Angabe der Gesamtbezüge des Geschäftsführers abgesehen.

Ergebnisverwendung

Das Ergebnis wurde im Rahmen des Ergebnisabführungsvertrages an das Mutterunternehmen abgeführt.

Feststellung Vorjahresabschluss

Der Jahresabschluss zum 31. Dezember 2019 wurde auf der Gesellschafterversammlung vom 19. März 2020 festgestellt.

Nachtragsbericht

Unternehmensspezifische Vorgänge von besonderer Bedeutung nach dem Bilanzstichtag waren nicht zu verzeichnen. Es ist jedoch nicht auszuschließen, dass sich in der Folgezeit auch für die Gesellschaft wirtschaftliche Auswirkungen der Corona-Pandemie ergeben können, die derzeit aber noch nicht abschätzbar sind.

 

Grevesmühlen, 10. März 2021

GER Umweltschutz GmbH

Geschäftsführung

gez. Claudius Martinetz

ANSCHAFFUNGS- UND HERSTELLUNGSKOSTEN
1. Jan. 2020
Zugänge
Umbuchungen
Abgänge
31. Dez. 2020
I. IMMATERIELLE VERMÖGENSGEGENSTÄNDE
Software 333.828,49 5.367,90 0,00 0,00 339.196,39
II. SACHANLAGEN
Grundstücke und Bauten 5.760.194,65 0,00 0,00 0,00 5.760.194,65
Technische Anlagen 2.240.429,76 10.097,50 0,00 0,00 2.250.527,26
Betriebs- und Geschäftsausstattung 6.523.592,69 689.241,35 8.674,00 625.776,04 6.595.732,00
Anlagen im Bau 31.609,75 78.999,85 -8.674,00 0,00 101.935,60
14.555.826,85 778.338,70 0,00 625.776,04 14.708.389,51
14.889.655,34 783.706,60 0,00 625.776,04 15.047.585,90
KUMULIERTE ABSCHREIBUNGEN
1. Jan. 2020
Zugänge
Abgänge
31. Dez. 2020
I. IMMATERIELLE VERMÖGENSGEGENSTÄNDE
Software 191.783,49 43.596,90 0,00 235.380,39
II. SACHANLAGEN
Grundstücke und Bauten 4.727.284,78 59.089,00 0,00 4.786.373,78
Technische Anlagen 1.694.416,72 218.347,50 0,00 1.912.764,22
Betriebs- und Geschäftsausstattung 5.472.901,03 607.471,35 625.543,02 5.454.829,36
Anlagen im Bau 0,00 0,00 0,00 0,00
11.894.602,53 884.907,85 625.543,02 12.153.967,36
12.086.386,02 928.504,75 625.543,02 12.389.347,75
NETTOBUCHWERTE
31. Dez. 2020
31. Dez. 2019
I. IMMATERIELLE VERMÖGENSGEGENSTÄNDE
Software 103.816,00 142.045,00
II. SACHANLAGEN
Grundstücke und Bauten 973.820,87 1.032.909,87
Technische Anlagen 337.763,04 546.013,04
Betriebs- und Geschäftsausstattung 1.140.902,64 1.050.691,66
Anlagen im Bau 101.935,60 31.609,75
2.554.422,15 2.661.224,32
2.658.238,15 2.803.269,32

Der Bestätigungsvermerk des Abschlussprüfers bezieht sich auf den Jahresabschluss in der aufgestellten Form. Die Offenlegung erfolgt in verkürzter Form gemäß §§ 325 ff. HGB.

Bestätigungsvermerk des unabhängigen Abschlussprüfers

An die GER Umweltschutz GmbH, Grevesmühlen:

Prüfungsurteile

Wir haben den Jahresschluss der GER Umweltschutz GmbH, Grevesmühlen, - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2020 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2020 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der GER Umweltschutz GmbH, Grevesmühlen, für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2020 geprüft. Die Erklärung zur Unternehmensführung nach § 289f Abs. 4 HGB (Angaben zur Frauenquote) haben wir in Einklang mit den deutschen gesetzlichen Vorschriften nicht inhaltlich geprüft.

Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse

entspricht der beigefügte Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft zum 31. Dezember 2020 sowie ihrer Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2020 und

vermittelt der beigefügte Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Lagebericht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar. Unser Prüfungsurteil zum Lagebericht erstreckt sich nicht auf den Inhalt der oben genannten Erklärung zur Unternehmensführung.

Gemäß § 322 Abs. 3 S. 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat.

Grundlage für die Prüfungsurteile

Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt.

Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen.

Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht

Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen - beabsichtigten oder unbeabsichtigten - falschen Darstellungen ist.

Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen.

Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können.

Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts

Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen - beabsichtigten oder unbeabsichtigten - falschen Darstellungen ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet.

Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus Verstößen oder Unrichtigkeiten resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen.

Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus

identifizieren und beurteilen wir die Risiken wesentlicher - beabsichtigter oder unbeabsichtigter - falscher Darstellungen im Jahresabschluss und im Lagebericht, planen und führen Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlangen Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, ist bei Verstößen höher als bei Unrichtigkeiten, da Verstöße betrügerisches Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können.

gewinnen wir ein Verständnis von dem für die Prüfung des Jahresabschlusses relevanten internen Kontrollsystem und den für die Prüfung des Lageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den gegebenen Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil über die Wirksamkeit dieser Systeme der Gesellschaft abzugeben.

beurteilen wir die Angemessenheit der von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von den gesetzlichen Vertretern dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben.

ziehen wir Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls wir zu dem Schluss kommen, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, sind wir verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Jahresabschluss und im Lagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, unser jeweiliges Prüfungsurteil zu modifizieren. Wir ziehen unsere Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum unseres Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass die Gesellschaft ihre Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann.

beurteilen wir die Gesamtdarstellung, den Aufbau und den Inhalt des Jahresabschlusses einschließlich der Angaben sowie ob der Jahresabschluss die zugrunde liegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt.

beurteilen wir den Einklang des Lageberichts mit dem Jahresabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage des Unternehmens.

führen wir Prüfungshandlungen zu den von den gesetzlichen Vertretern dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Lagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehen wir dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von den gesetzlichen Vertretern zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteilen die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrunde liegenden Annahmen geben wir nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen.

Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.

 

Lübeck, den 10. März 2021

Treuhand-Gesellschaft für Handel und Industrie m.b.H.
Wirtschaftsprüfungsgesellschaft
Steuerberatungsgesellschaft

gez. Dr. Stefan Schreiber

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