GEWO Leben gGmbH
Selbe AdresseAmbulante Betreuungsdienste für ältere Menschen
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Kennzahlen extrahiert aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Gesetzliche Vertreter dieser Organisation
| Name | Rolle |
|---|---|
Oliver Hanneder seit 7.3.2018 | Geschäftsführer |
Natürliche Personen, die das Unternehmen letztendlich besitzen oder kontrollieren – ermittelt durch Auflösen der Gesellschafterkette
| Name | Anteil |
|---|---|
Stadt Speyer | 76.34% |
Waisenhausstiftung Speyer | 23.66% |
Eigentümer- und Gesellschafterstruktur des Unternehmens
2 Gesellschafter
GmbH-Struktur
Unternehmen, an denen diese Organisation direkt beteiligt ist
| Name | Anteil |
|---|---|
| No data available | |
Bilanzkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Gewinn- und Verlustkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
| Posten |
|---|
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
GEWO Wohnen GmbHSpeyerJahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023Lagebericht für das Geschäftsjahr 20231. RAHMENBEDINGUNGEN UND GESCHÄFTSVERLAUF Gesamtwirtschaftliche Entwicklung Die gesamtwirtschaftliche Entwicklung in Deutschland kam im Jahr 2023 in einem nach wie vor krisengeprägten Umfeld ins Stocken. Zwar hat im Verlauf des Jahres die Inflation nachgelassen und sich der Anstieg der Lohneinkommen im Vergleich zum Vorjahr beschleunigt. Allerdings blieb die Erholung beim privaten Konsum bislang aus. In realer Rechnung sind die Einkommen in Deutschland über längere Zeit zurückgegangen. Die Zinsanhebungen der Europäischen Zentralbank leiteten zudem auf dem deutschen Immobilienmarkt einen deutlichen Einbruch ein. Bis zuletzt gingen deshalb insbesondere die Investitionen in Wohnbauten stark zurück. Das preisbereinigte Bruttoinlandsprodukt (BIP) ist im Jahr 2023 nach ersten Berechnungen des Statistischen Bundesamtes um 0,3 % gesunken. Kalenderbereinigt ging das BIP um 0,1 % zurück. Damit setzte sich die Erholung der deutschen Wirtschaft vom tiefen Einbruch im Corona-Jahr 2020 nicht weiter fort. So lag das BIP im Jahr 2023 preisbereinigt nur um 0,7 % höher als vor der Corona-Pandemie im Jahr 2019. Die Grundstücks- und Wohnungswirtschaft, die im Jahr 2023 rund 10,0 % der gesamten Bruttowertschöpfung erzeugte, erreicht für gewöhnlich nur moderate Wertschöpfungszuwächse und ist aber nur geringen Schwankungen unterworfen. Gerade diese Beständigkeit begründet die stabilisierende Funktion der Immobiliendienstleister für die Gesamtwirtschaft. Die Arbeitslosenquote im Jahresdurchschnitt stieg gegenüber dem Vorjahr um 0,4 Prozentpunkte auf 5,7 %. Entwicklung der Branche Die Baukonjunktur wurde aufgrund von Preissteigerungen bei Baumaterialien und Baupreisen, die durch den anhaltenden Krieg in der Ukraine noch deutlich verstärkt wurden, sowie durch steigende Zinsen und verschlechterte Finanzierungsbedingungen bei weiter anhaltendem Fachkräftemangel auf Abwärtskurs geschickt. Die Bauinvestitionen waren 2023 rückläufig und sanken um 2,1 %. Bereits im Vorjahr waren sie erstmals seit sechs Jahren um 1,8 % zurückgegangen. Im Wohnungsbau hat die Bundesregierung nach mehreren abrupten Förderstopps mit anschließenden deutlichen Verschärfungen der Förderbedingungen das Vertrauen in die Verlässlichkeit der Wohnungsbauförderung untergraben. Dies dürfte im Zusammenspiel mit dem deutlich ungünstigeren Finanzierungsumfeld und den hohen Preisen maßgeblich zu den hohen Stornierungsraten im Wohnbau beigetragen haben, die seit der zweiten Jahreshälfte 2022 zu beobachten waren. Erst zum Jahresende 2023 zeigen die Auftragseingänge im Wohnungsbau eine leicht stabilisierende Tendenz. Insgesamt nahmen die Wohnungsbauinvestitionen 2023 mit 2,8 % sogar spürbar stärker ab als die Bauinvestitionen insgesamt. Die Entwicklung der Wohnungsfertigstellungen entfernt sich damit immer deutlicher vom Ziel der Bundesregierung, rund 400.000 Wohnungen pro Jahr neu zu errichten. Vor dem Hintergrund steigender Wohnungsbedarfe, einer wachsenden Einwohnerzahl und um die Wohnungsbau- und Klimaziele nicht komplett abschreiben zu müssen, sollte die Bundesregierung schnell weitere Maßnahmen für ein Sofortprogramm für bezahlbaren und sozialen Wohnungsbau ergreifen. Aufgrund der weiterhin hohen Zuwanderung und einer wachsenden Bevölkerung bleibt der Bedarf an Wohnraum hoch. Die derzeit verfügbaren niedrigen Fördermittel, die weiterhin hohen Zinsen und das erreichte Niveau der Baupreise dürften den Wohnungsbau aber deutlich bremsen. Die bisher nicht ausgeglichenen Realeinkommensverluste der Privathaushalte in den vergangenen drei Jahren erschweren die Finanzierung von Wohnbauprojekten zusätzlich. Die hohe Nachfrage nach bezahlbaren Wohnungen kennzeichnete auch im Geschäftsjahr 2023 den lokalen Wohnungsmarkt in Speyer. Der durchschnittliche Mietpreis in Speyer beträgt 11,46 EUR/m 2 und liegt damit weit über der Durchschnittsmiete unseres Bestandes in Höhe von 5,92 EUR/m 2 (Ø 4,91 EUR/m 2 für öffentlich geförderten, und Ø 6,19 EUR/m 2 für freifinanzierten Wohnraum). Darstellung des Geschäftsverlaufs Nach wie vor ist die GEWO Wohnen GmbH der größte Wohnungsanbieter in der Stadt Speyer. Im Bestand befanden sich zum 31.12.2023:
Zum Bilanzstichtag standen sieben Wohnungen wegen Modernisierung oder Abriss länger als drei Monate leer. Die Erlösschmälerungen bleiben unverändert und betragen 1,0% (Vorjahr 1,0%). Der durchschnittliche Mietpreis stieg auf 5,92 EUR/m 2 (Vorjahr 5,82 €/m 2 ). Die Wohnungen der GEWO Wohnen blieben für breite Schichten der Bevölkerung bezahlbar. Die Mieterfluktuation im Geschäftsjahr 2023 betrug 5,6 % und lag somit unter dem Vorjahreswert (Vorjahr 7,0 %). Wie bereits in den vergangenen Jahren wurden auch im Geschäftsjahr 2023 notwendige Modernisierungs- und Instandhaltungsmaßnahmen durchgeführt, indem u. a. in den durch Mieterwechsel frei gewordenen Wohnungen erhebliche Investitionen in den Bereichen Heizung, Sanitär- und Elektroinstallation getätigt wurden. Die Wohnungen wurden damit auf den neuesten Stand der Technik gebracht und konnten dadurch erfolgreich am Markt platziert werden. Die Aufwendungen für Instandhaltung einschließlich erforderlicher Brandschutzmaßnahmen betrugen 5.710 TEUR, dies entspricht 30,89 EUR/m 2 (Vorjahr 35,01 EUR/m 2 ). Investitionen in das Anlagevermögen Die Gesamtinvestitionen in das Sachanlagevermögen betrugen rd. 8.956 TEUR. Im Wesentlichen handelt es sich um folgende Maßnahmen:
Die Modernisierungsmaßnahmen wurden mit Förderdarlehen der KfW finanziert. Die Neubaumaßnahme mit Kapitalmarktdarlehen und Förderdarlehen der Investitions- und Strukturbank. Personal- und Sozialbereich Die GEWO beschäftigte im Jahresdurchschnitt 2023 insgesamt 44 (Vorjahr: 43) MitarbeiterInnen - ohne Auszubildende. Die Bedingungen der Arbeitsverhältnisse richten sich nach dem jeweils gültigen Tarifvertrag für die Angestellten und gewerblichen Arbeitnehmer in der Wohnungs- und Immobilienwirtschaft. Es besteht für alle Arbeitnehmer eine zusätzliche Altersversorgung bei der Bayerischen Zusatzversorgungskasse München. Als Dienstleister der Vermietungsbranche sind wir in besonderer Weise auf die Zufriedenheit unserer Kunden angewiesen. Die Anforderungen an die Gesellschaft und ihre MitarbeiterInnen steigt stetig, weshalb wir Wert auf inner- und außerbetriebliche Weiterbildung legen. Im Jahr 2023 betrugen die Aufwendungen für Fort- und Weiterbildungsmaßnahmen rd. 12.800 EUR (Vorjahr: 16.300 EUR). Beteiligung Die Gesellschaft ist mit 49,97% an der TDG Technik und Dienstleistungs-GmbH, Speyer (TDG) beteiligt. Die Gesellschaft erwirtschaftet seit der im Jahr 2008 erfolgten Umstrukturierung Überschüsse, sodass eine im Jahr 2006 zunächst aufgrund voraussichtlicher dauerhafter Wertminderung erfolgte Abschreibung der Anschaffungskosten im Jahr 2014 wieder zugeschrieben werden konnte. Im Geschäftsjahr 2022 wurde ein Jahresüberschuss in Höhe von 195.917,14 EUR erzielt. Auch für die Geschäftsjahre 2023 und 2024 sehen die Wirtschaftspläne Jahresüberschüsse vor. Die Gesellschafter der TDG sind weiterhin bestrebt, die Nachhaltigkeit der Umstrukturierung sicherzustellen. Bei der im Jahr 2012 gegründeten Tochtergesellschaft "GEWO Leben gGmbH" ist im Geschäftsjahr 2023 ein ausgeglichenes Jahresergebnis entstanden. Datenschutz Die Verschärfung der datenschutzrechtlichen Vorgaben durch das Inkrafttreten der europäischen Datenschutzverordnung führte auch im Geschäftsjahr 2023 zu einer verstärkten Überprüfung des Umgangs mit Kunden- und Beschäftigungsdaten. Datenschutzrechtliche Verarbeitungsvorgaben und Aufbewahrungsfristen werden gemeinsam mit dem externen Datenschutzbeauftragen berücksichtigt. 2. VERMÖGENSLAGE Darstellung der wirtschaftlichen Lage der Gesellschaft Die Vermögenslage zeigt sich weitgehend unverändert. Die Bilanzsumme hat sich aufgrund der Zugänge im Sachanlagevermögen erhöht. Die kumulierten Abschreibungen auf das Sachanlagevermögen betragen zum Bilanzstichtag rd. 53 % der Anschaffungs- und Herstellungskosten. Die Eigenkapitalquote beträgt zum Bilanzstichtag 29,0 % (Vorjahr 28,4 %). Das Anlagevermögen ist am Bilanzstichtag zu 93,8 % nahezu vollständig durch Eigenkapital sowie mittel- und langfristiges Fremdkapital finanziert. Die Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft ist geordnet; die Gesellschaft war über das ganze Geschäftsjahr 2023 stets in der Lage ihren Zahlungsverpflichtungen nachzukommen. 3. FINANZLAGE Mit den Mittelzuflüssen aus der laufenden Geschäftstätigkeit in Höhe von rd. 5.976 TEUR und aus der Finanzierungstätigkeit von rd. 1.705 TEUR konnte der Mittelabfluss aus der Investitionstätigkeit von rd. 9.061 TEUR nicht vollständig finanziert werden. Der Liquiditätsbestand verringerte sich gegenüber dem Vorjahr um rd. 1.381 TEUR. Zudem sind zum 31.12.2023 Kontokorrentkredite in Höhe von 1.023 TEUR verfügbar, die nicht in Anspruch genommen wurden. Zu den zum Bilanzstichtag bestehenden Finanzinstrumenten zählen im Wesentlichen Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände, liquide Mittel sowie Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten und anderen Kreditgebern sowie ein Zinsswap zur teilweisen Absicherung gegen steigende Zinsen aus Vorjahren. Die Bankverbindlichkeiten und die Verbindlichkeiten gegenüber anderen Kreditgebern betreffen nahezu ausschließlich langfristige Objektfinanzierungen. Ausfallrisiken bei finanziellen Vermögenswerten werden durch entsprechende Wertberichtigungen berücksichtigt. 4. ERTRAGSLAGE Der Jahresüberschuss des Jahres 2023 beträgt rd. 1.755 TEUR und liegt um rd. 99 TEUR unter dem im Vorjahr erzielten Ergebnis. Der im Wirtschaftsplan für 2023 prognostizierte Gewinn wurde im Wesentlichen durch die aufgrund der stark angestiegenen Betriebskosten und der damit einhergehenden Vorauszahlungsanpassungen höher ausfallenden Bestandsveränderung überschritten. Die Sollmieten im Bereich Umsatzerlöse aus Hausbewirtschaftung sind im Vergleich zum Vorjahr um 2,4 % gestiegen. Der Instandhaltungsaufwand beträgt rd. 5.710 TEUR (Vorjahr 6.470 TEUR). Die Vermietbarkeit der Wohnungen ist aufgrund der Nachfrage gut. Leerstände bestehen fast ausschließlich wegen Modernisierungstätigkeiten. Für das Geschäftsjahr 2023 soll aus dem Bilanzgewinn eine Bruttodividende in Höhe von 4 % auf das Stammkapital ausgeschüttet werden. Der restliche Überschuss soll den anderen Gewinnrücklagen zugeführt werden. 5. BERICHTERSTATTUNG NACH § 289 Abs. 3 HGB Im Rahmen der Berichterstattung über nichtfinanzielle Leistungsindikatoren ist zu betonen, dass die Gesellschaft in Erfüllung ihrer satzungsmäßigen Aufgabe, mittlere und untere Einkommensschichten mit Wohnraum zu einem angemessenen Mietpreis zu versorgen, eine wesentliche Wertschöpfung für ihre Hauptgesellschafterin, der Stadt Speyer, im Sinne einer nachhaltigen Stadtrendite erbringt. Umweltbelange fließen in Form einer zunehmenden Berücksichtigung energetischer Gesichtspunkte bei Großmodernisierungen gezielt in die Unternehmenspolitik ein. Weiterer Schwerpunkt der Unternehmenspolitik ist es, vermehrt bezahlbaren, barrierefreien und -armen Wohnraum bzw. altersgerechten Wohnraum in Speyer anzubieten. 6. CHANCEN- UND RISIKOBERICHT Die derzeitige konjunkturelle Perspektive ist von geopolitischen Risiken getrübt: Im Krieg in der Ukraine gibt es weiterhin keine Anzeichen für eine Lösung. Die Bemühungen, die wirtschaftlichen Beziehungen zwischen der Europäischen Union (EU) und der Russischen Föderation zu trennen, dauern an. Der Krieg zwischen Israel und der Hamas könnte sich auf andere Länder in der Region ausweiten. Die relevanten Akteure im Nahen Osten haben zwar durchblicken lassen, dass sie keine Eskalation anstreben, doch unvorhergesehene Ereignisse könnten die Energiepreise steigen lassen. Seit dem Verfassungsgerichtsurteil vom 15. November muss sich die Wirtschaft für das Jahr 2024 auf neue Belastungen einstellen. Denn dem Bund ist es nun verwehrt, einen Teil seiner geplanten Ausgaben dem Sondervermögen des Klima- und Transformationsfonds und des Wirtschaftsstabilisierungsfonds Energie zuzurechnen und auf diese Weise die auf den Bundeshaushalt bezogene Schuldenbremse in den kommenden Jahren einzuhalten. Die Kürzungen der öffentlichen Subventionen und die Verunsicherung dürften die privaten Investitionen unmittelbar und in den kommenden Quartalen deutlich schmälern. Trotz der bremsenden Faktoren erwartet die Mehrheit der Institute im laufenden Jahr 2024 eine Stabilisierung der Wirtschaftslage. Nach einem schwierigen Winterhalbjahr sollte die deutsche Wirtschaft in der zweiten Jahreshälfte wieder mehr Schwung aufnehmen. Marktrisiken und Chancen Das wirtschaftliche Ergebnis ist durch das Kerngeschäft, die Bestandsbewirtschaftung geprägt. Innerhalb des Immobilienmarktes in Speyer besitzt die GEWO Wohnen GmbH eine hervorragende Marktposition mit hohem Marktanteil. Der Wohnungsmarkt gestaltet sich stabil und eine hohe Nachfrage beeinflusst die Geschäftsentwicklung positiv. Erlösausfälle und Leerstände liegen auf niedrigem Niveau. Es ist davon auszugehen, dass sich dies mittelfristig nicht ändert. Im Rahmen des Risikomanagements werden in regelmäßigen Abständen Daten zur Hausbewirtschaftung wie Kündigungen, Vergaben und Nachfragen, Entwicklung der Leerstände, der fristlosen Kündigungen, der Instandhaltungsausgaben und der Möglichkeit der Sollmietenerhöhung erhoben. Für Investitionen außerhalb der üblichen Instandhaltungsaufwendungen werden Wirtschaftlichkeitsberechnungen erstellt. Die Wirtschafts- und Finanzpläne werden kontinuierlich fortgeschrieben und analysiert. Aufgrund des steigenden Armutsrisikos und des demografischen Wandels mit den einhergehenden, immer mehr zunehmenden Zahlungsunfähigkeiten und Privatinsolvenzen, steigt der Betreuungs- und Verwaltungsaufwand. Mit einem aktiven Forderungsmanagement wird hier gegengesteuert. Das von der Stadt Speyer entwickelte Wohnungsmarktkonzept und die Baulandstrategie sollen den politischen Forderungen nach bezahlbarem Wohnraum Rechnung tragen. Künftig sollen stärker als bisher neue Wohnungen durch die GEWO erstellt werden. Aufgrund der ständig steigenden energetischen Anforderungen sind die Wohnungen jedoch nicht immer kostengünstig zu erstellen. Die Miethöhen der Förderprogramme reichen oft nicht aus, eine kostendeckende Miete zu erzielen. Es wird sich zeigen, ob die Erwartungen erfüllt werden können. Chancen und Risiken aus Projekten Die GEWO Wohnen GmbH legt bei Bauprojekten hohen Wert auf eine qualitativ hochwertige Planung, Ausschreibung, Vergabe und Bauleitung. Damit der Projekterfolg gewährleistet wird, werden zeitnahe Kontrollen durchgeführt und dadurch die Transparenz der Projekte erhöht. Die Schaffung und Erhaltung eines nachfrageorientierten Wohnungsangebotes ist und bleibt Schwerpunkt der Geschäftspolitik und wird durch Neubau-, Modernisierungs- und Instandhaltungsmaßnahmen gewährleistet. Die kontinuierlichen umfassenden energetischen Modernisierungs- und Instandhaltungsmaßnahmen verbessern auch in Zukunft den von der GEWO Wohnen angebotenen Wohnraum und führen zum Erreichen eines verbesserten Qualitätsstandards. Diese Investitionen sind unumgänglich, um den Wohnungsbestand attraktiv zu halten und die Vermietung auch in Zukunft zu gewährleisten. Das im letzten Jahr baulich begonnene Neubauprojekt St. Otto in der Kurt-Schumacher-Straße mit 42 Wohnungen und einer Investition in Höhe von 19.000 TEUR wurde trotz schwieriger werdenden Rahmenbedingungen weiterverfolgt, da bereits nicht unerhebliche Architektenkosten angefallen sind, und die Finanzierung noch zu sehr günstigen Konditionen erfolgen konnte. Die Wirtschaftlichkeitsberechnungen wurden kontinuierlich den sich rasant ändernden Bedingungen angepasst und den Gremien zur Genehmigung vorgelegt. Das Projekt wird nach heutigem Stand die künftigen Jahresergebnisse nicht unerheblich belasten und aufgrund der Förderrichtlinien in hohem Maße liquide Mittel als eingebrachtes Eigenkapital binden. Der Neubau soll bis Ende 2025 realisiert werden. Aufgrund der mehrjährigen Bauzeit sind Kostensteigerungen nicht auszuschließen. Das Wohnheim für Nichtwohnfähige auf dem Gelände der Industriestraße wurde im Geschäftsjahr 2023 fertiggestellt. Mieter ist die Stadt Speyer. Die Miete deckt sämtliche Kosten, sodass diese Immobilie das Jahresergebnis der Gesellschaft in keiner Weise belastet. Das von den Aufsichtsgremien der GEWO Wohnen gewünschte und unterstützte soziale Engagement der Tochtergesellschaft GEWO Leben führte im Geschäftsjahr 2023 zu einem ausgeglichenen Jahresergebnis bei der GEWO Leben gGmbH. Die Bundes- und Landesfördermittel konnten die angefallenen Personal- und Mietaufwendungen nicht vollständig kompensieren; die von den Gesellschaftern beschlossene Verlustübernahme in Höhe von bis zu 240 TEUR ist im Jahresabschluss 2023 der GEWO Wohnen GmbH mit rd. 160 TEUR berücksichtigt. Es ist davon auszugehen, dass dieses für die Quartiere erforderliche soziale Engagement auch die künftigen Jahresergebnisse der GEWO Wohnen GmbH in ähnlicher Höhe belasten wird. Die mit den Stadtwerken Speyer geschlossene Vereinbarung über den Glasfaserausbau in Speyer Nord wurde im Geschäftsjahr 2022 begonnen und vollständig abgeschlossen, somit fielen im Jahr 2023 anders als ursprünglich erwartet keine weiteren Kosten an. Mit den Stadtwerken Speyer wurde ebenfalls vereinbart, dass bis zum Jahr 2031 64 Hauseingänge in Speyer Nord sukzessive Anschluss an die Fernwärmeversorgung erhalten sollen. Im Geschäftsjahr 2023 wurden zwei Gebäude (Kosten: rd. 39 TEUR) angeschlossen, weitere werden in den nächsten Jahren folgen. Die künftigen Investitionen werden insgesamt rd. 300 TEUR betragen, verteilt auf mehrere Jahre. Chancen und Risiken aus der Fremdfinanzierung Der hohe fremdfinanzierte Anteil des Anlagevermögens macht die Gesellschaft von den zukünftigen Zinsentwicklungen stark abhängig. Die Verbindlichkeiten gegenüber Banken und anderen Kreditgebern betreffen nahezu ausschließlich langfristige Darlehen mit festen Zinssätzen zu Objektfinanzierungen. Es besteht nur noch ein variabel verzinsliches Darlehen, für das jedoch ein branchenübliches Zinssicherungsgeschäft abgeschlossen wurde. Durch die recht gleichmäßige Verteilung der Zinsbindungsfristen und der steigenden Tilgungsanteile bei den Annuitätendarlehen halten sich die Zinsänderungsrisiken jedoch in einem überschaubaren Rahmen. Die Entwicklung der Zinsen wird laufend überwacht, rechtzeitig vor Ablauf der Zinsbindung wird eine Prolongation bzw. der Abschluss eines Forward Darlehens angestrebt. Das in den letzten Jahren günstige Zinsniveau und der Abschluss von langfristigen Verträgen führen zu einem ausgeglichen Kreditportfolio. Die derzeit stark ansteigenden Zinsen werden die zukünftigen Jahresergebnisse belasten. In die Fünf-Jahrespläne sind die Zinsaufwendungen der anstehenden Prolongationen bereits mit den zu erwartenden höheren Zinssätzen eingeflossen. Die Gesellschaft besitzt in ausreichender Höhe Finanzreserven. Risiken aus Finanzierungsmodellen, der Kreditportfoliostruktur oder durch Auswahl der Kreditgeber, welche die Vermögens-, Finanz- und Ertragslage nachhaltig negativ beeinflussen, sind unter normalen finanzwirtschaftlich üblichen Bedingungen der Kreditwirtschaft nicht erkennbar. Ergebnis Die durch die konjunkturelle Entwicklung bedingten Risiken werden von der Geschäftsführung laufend beobachtet, um bedarfsweise mit angemessenen Maßnahmen gegensteuern zu können. Dies betrifft auch Maßnahmen zur Anpassung von operativen Geschäftsprozessen unter Nutzung aktueller technologischer Möglichkeiten. Als Ergebnis des Risikoberichts kann festgehalten werden, dass keine Preisänderungs-, Ausfall- und Liquiditätsrisiken sowie Risiken aus Zahlungsstromschwankungen, die einer besonderen Absicherung bedürfen, erkennbar sind. Bestandsgefährdende und sonstige Risiken mit einem wesentlichen Einfluss auf die Vermögens-, Finanz- und Ertragslage bestehen nach derzeitigem Kenntnisstand auch für den Prognosezeitraum sowie die überschaubare Zukunft nicht. 7. PROGNOSEBERICHT Ausblick Die planbaren Instandhaltungs- und Modernisierungsmaßnahmen orientieren sich an der Bestandsstrategie sowie an der Innenfinanzierungskraft des Unternehmens. Für die beobachteten finanziellen und nichtfinanziellen Leistungsindikatoren erwartet die Gesellschaft auf Basis der Unternehmensplanung folgende Entwicklung: Aufgrund der Wohnungsknappheit in der Region hat sich die GEWO Wohnen im Rahmen einer strategischen Bestandsplanung damit beschäftigt, in welchem Umfang von ihr ein Beitrag zur Beseitigung oder Abmilderung der Situation geleistet werden kann. Der nach wie vor auf allen politischen Ebenen bestehenden Forderung nach neuen, bezahlbaren Wohnungen für Speyer wird Rechnung getragen durch den Neubau von 42 Wohnungen in der Kurt-Schumacher-Straße in Speyer. Die Maßnahme wird die künftigen Jahresergebnisse in einem nicht unerheblichen Rahmen belasten. Im Rahmen eines Fünfjahresplanes werden die Modernisierungsmaßnahmen so geplant, dass diese pro Objekt in einem überschaubaren Zeitrahmen insgesamt zu einer wesentlichen Verbesserung (auch im Sinne von § 255 Abs. 2 HGB) führen und der Gebrauchswert der Immobilie - bzw. ihr Wohnstandard - deutlich gegenüber dem bisherigen Wert erhöht wird. Die geplanten Modernisierungsmaßnahmen werden mittels KfW-Mitteln und Eigenkapital finanziert. Im Geschäftsjahr 2023 erfolgte die Fertigstellung der in 2021/2022 begonnenen energetischen Sanierungen, sowie der Beginn der Sanierung der Objekte Sophie-dela-Roche-Straße 2+4 (12 WE), Fliederweg 17+19 (16 WE) und Fliederweg 35+37 (16 WE). Im Geschäftsjahr 2024 ist der Beginn der nachfolgend aufgeführten Investitionen vorgesehen:
Die Investitionen sollen im Wesentlichen mittels KfW-Darlehen finanziert werden. Demografisch gewinnt die Altersgruppe der über 60-Jährigen zunehmend an Bedeutung. Daher werden in Zukunft die Bedürfnisse dieser Zielgruppe bei Modernisierungen und Umbaumaßnahmen stärker berücksichtigt. Der bestehende Fünfjahresplan für Sanierungen/Modernisierungen sieht Gesamtinvestitionen in Höhe von rd. 21.500 TEUR vor. Das im Jahr 2019 vom Stadtrat Speyer beschlossene "Handlungsprogramm Nachhaltiges Speyer" begleitet und unterstützt die lokale Umsetzung der Agenda 2030-Ziele. Im Zuge dessen haben die Gremien der GEWO Wohnen GmbH beschlossen und mit den Stadtwerken vereinbart, dass bis zum Jahr 2031 67 Bestandsgebäude in Speyer Nord eine Fernwärmeversorgung erhalten sollen, welcher Baustein der Klimaschutz- und Energieleitlinie der Stadt Speyer ist. Auch künftig wird vor dem Hintergrund steigender Energiepreise das energetisch optimierte Modernisieren ein sehr wichtiger Bestandteil für den Vermietungserfolg sein. Daher werden bei allen Entscheidungen zu Neubau, Instandhaltung und Modernisierung die Erfordernisse des energetischen Bauens vorrangig berücksichtigt, auch unter dem Gesichtspunkt der Wirtschaftlichkeit. Das Mietniveau soll generell - wie in den vergangenen Jahren auch - nur moderat angehoben werden, damit das Gesellschaftsziel, breite Bevölkerungsschichten mit bezahlbarem Wohnraum zu versorgen, eingehalten werden kann. Der besondere Vorteil unseres Geschäftsmodells liegt in den regelmäßig eingehenden Nutzungsgebühren (Mieten). Weder ist aufgrund der aktuellen Marktlage noch der erwarteten Entwicklung mit nennenswertem Leerstand oder mit umfangreichen Mietausfällen zu rechnen. Als Jahresüberschuss abzgl. Dividende rechnen wir 2024 mit einem Betrag von rd. 1.762 TEUR. Durch die Auswirkungen des Russland-Ukraine Krieges sowie der Krieg zwischen Israel und der Hamas, die von der derzeitigen Regierung vorangetriebene Zeitenwende in der Energiepolitik sowie die hohe Inflationsrate sind die Prognosen für die kommenden Geschäftsjahre mit Unsicherheiten verbunden. Die Auswirkungen lassen sich schwer einschätzen, dennoch fließen die bekannten Veränderungen kontinuierlich in die Analyse unserer Finanz-, Ertrags und Vermögenslage ein. Die gesamtwirtschaftlichen Auswirkungen bleiben abzuwarten, dennoch erwarten wir für die nächsten beiden Jahre weiterhin eine stabile Ertrags- und Finanzlage. Die Gesellschaft wird auf absehbare Zeit in der Lage sein, ihren Zahlungsverpflichtungen jederzeit fristgerecht nachzukommen.
Speyer, den 19.04.2024 GEWO Wohnen GmbH Die Geschäftsführung Anhang für das Geschäftsjahr 2023I. ALLGEMEINE ANGABEN Die GEWO Wohnen GmbH ist in das Handelsregister beim Amtsgericht Ludwigshafen am Rhein unter der Registernummer HRB 51056 eingetragen. Sitz der Gesellschaft ist in 67346 Speyer, Landauer Straße 58. Der Jahresabschluss wurde nach den Vorschriften des Handelsgesetzbuches und den ergänzenden Vorschriften des GmbH-Gesetzes aufgestellt. Die Gesellschaft ist nach den Vorschriften des § 267 HGB als mittelgroße Gesellschaft einzustufen. Als kommunal verbundenes Unternehmen erstellt sie ihren Jahresabschluss satzungsgemäß nach den für große Kapitalgesellschaften geltenden Vorschriften. Die Bilanz sowie die Gewinn- und Verlustrechnung sind entsprechend den Formblättern für den Jahresabschluss von Wohnungsunternehmen gegliedert. Abweichend vom Formblatt für die Bilanzgliederung wird auf der Passivseite der Posten "Verbindlichkeiten aus Vermietung" gesondert ausgewiesen bzw. hinzugefügt. In der Gewinn- und Verlustrechnung wird die Grundsteuer für die bewirtschafteten Objekte unter dem Posten "Aufwendungen für die Hausbewirtschaftung" ausgewiesen, da es sich um eine Kostensteuer handelt, die im Rahmen der Betriebskostenabrechnung umlagefähig ist. Für die Gewinn- und Verlustrechnung wurde das Gesamtkostenverfahren gewählt. Im Interesse einer größeren Klarheit und Übersichtlichkeit sind die nach den gesetzlichen Vorschriften bei den Posten der Bilanz und der Gewinn- und Verlustrechnung anzubringenden Vermerke ebenso wie die Vermerke, die wahlweise in der Bilanz bzw. Gewinn- und Verlustrechnung oder Anhang anzubringen sind, insgesamt im Anhang aufgeführt. Angaben zur teilweisen Ergebnisverwendung sind durch Erweiterung der Gliederung der Gewinn- und Verlustrechnung berücksichtigt. Die Vorjahreszahlen sind in Klammern angegeben. II. BILANZIERUNGS- UND BEWERTUNGSMETHODEN Die Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden legen die Fortführungsprämisse zu Grunde und wurden grundsätzlich unverändert gegenüber dem Vorjahr beibehalten. Für die Aufstellung des Jahresabschlusses waren die nachfolgenden Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden maßgebend: Die Bewertung der entgeltlich erworbenen Software erfolgt zu Anschaffungskosten unter Berücksichtigung linearer Abschreibungen, wobei eine Gesamtnutzungsdauer von 3 Jahren zugrunde gelegt wird. Das Sachanlagevermögen wird zu Anschaffungs- oder Herstellungskosten abzüglich planmäßiger Abschreibungen bzw. dem niedrigeren beizulegenden Wert bewertet. Die Herstellungskosten beinhalten sowohl Fremdleistungen als auch Eigenleistungen. Die Eigenleistungen betreffen technische Leistungen sowie Verwaltungsleistungen. Auf die Bauzeit entfallende Fremdkapitalzinsen werden pro Projekt wahlweise aktiviert. Investitionszuschüsse werden von den Herstellungskosten abgesetzt. Die planmäßigen Abschreibungen der Wohngebäude erfolgen entsprechend der voraussichtlichen Nutzungsdauer von 50, bzw. bei älteren Bestandsgebäuden von 70 Jahren, wobei die Anschaffungs- und Herstellungskosten sowohl linear als auch mit fallenden Jahresbeträgen verteilt werden. Geschäftsgebäude werden planmäßig linear über eine Nutzungsdauer von 33 Jahren abgeschrieben. Garagen werden grundsätzlich über 20 Jahre abgeschrieben. Grundstücke ohne Bauten wurden zu Anschaffungskosten bilanziert. Die technischen Anlagen betreffen eine Photovoltaikanlage, welche planmäßig linear über 20 Jahre abgeschrieben wird, sowie Luftwärmepumpen, die über 15 Jahre linear abgeschrieben werden. Die Bewertung der Betriebs- und Geschäftsausstattung erfolgt zu Anschaffungskosten unter Berücksichtigung planmäßiger linearer Abschreibungen unter Zugrundelegung der voraussichtlichen Nutzungsdauer. Die Anteile an verbundenen Unternehmen sind zum beizulegenden Wert bilanziert. Die Bewertung der langfristigen Ausleihungen erfolgt zum Nominalwert. Die Beteiligungen sind zu Anschaffungskosten bewertet. Die Vorräte sind zu Anschaffungskosten bewertet. Bei den unfertigen Leistungen sind Bewertungsabschläge zur Berücksichtigung von Leerständen vorgenommen. Eigene Leistungen des Regiebetriebes werden aktiviert. Reparaturmaterialien sind zu Anschaffungskosten bewertet. Bei den zu Anschaffungskosten bzw. zu niedrigeren beizulegenden Werten angesetzten Forderungen ist den erkennbaren Risiken durch Abschreibungen oder Wertberichtigungen Rechnung getragen. Die Gesellschaft ist ein ehemals gemeinnütziges Wohnungsunternehmen. Daher besteht - insbesondere aufgrund der höheren steuerlichen Buchwerte für wesentliche Teile des Immobilienvermögens - ein signifikanter aktiver latenter Steuerüberhang, der in der Bilanz nicht angesetzt wird, da von dem Ansatzwahlrecht nach § 274 Abs. 1 Satz 2 HGB kein Gebrauch gemacht wird. Die sonstigen Rückstellungen werden in Höhe des Erfüllungsbetrages angesetzt, der nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendig ist. Die Rückstellungen beinhalten alle erkennbaren, ungewissen Verpflichtungen sowie im Geschäftsjahr 2023 unterlassene Aufwendungen für Instandhaltung, die innerhalb von drei Monaten nachgeholt werden sollen. Die sonstigen Rückstellungen mit einer Laufzeit von mehr als einem Jahr werden mit den fristadäquaten Zinssätzen abgezinst, die von der Deutschen Bundesbank bekannt gegeben worden sind; bei der Bewertung des Erfüllungsbetrages wurde eine Kostensteigerung von 1,5 % p.a. berücksichtigt. Die Verbindlichkeiten sind mit ihrem Erfüllungsbetrag angesetzt. Rechnungsabgrenzungsposten wurden für Ausgaben oder Einnahmen des Geschäftsjahrs angesetzt, die einen bestimmten Zeitraum nach dem Bilanzstichtag betreffen. III. ERLÄUTERUNGEN ZUR BILANZ AKTIVA Anlagevermögen Die Entwicklung des Anlagevermögens ergibt sich aus dem als Anlage 1 zum Anhang beigefügten Anlagespiegel. Sachanlagen Im Geschäftsjahr 2023 wurden im Wesentlichen die Kosten für energetische Modernisierungsmaßnahmen inkl. neuer Vorstellbalkone (5.069 TEUR) sowie die Kosten für den Neubau Kurt-Schumacher-Straße in Höhe von ca. 2.505 TEUR und für den Neubau in der Industriestraße in Höhe von ca. 1.247 TEUR aktiviert. Finanzanlagen Die Gesellschaft hält 100% des Stammkapitals (25.000,00 EUR) an der im Jahr 2012 gegründeten Tochtergesellschaft GEWO Leben gGmbH, Speyer. Hauptaufgabe der GEWO Leben gGmbH ist die Betreibung von sozialen Einrichtungen zur Betreuung der Mieter in den Stadtteilen Speyer Nord und West. Teilweise wird dieses Engagement mit Bundes- und Landesfördermitteln finanziert. Das Eigenkapital der GEWO Leben gGmbH zum 31.12.2023 betrug 37.028,03 EUR. Zur Sicherstellung der Liquidität hat die GEWO Wohnen GmbH in Form einer Verlustübernahme 160.015,01 EUR für das laufende Geschäftsjahr übernommen. Für das Geschäftsjahr 2023 ergibt sich bei der GEWO Leben gGmbH - nach dem Ertrag aus der Verlustübernahme von 160.015,01 EUR -ein ausgeglichenes Jahresergebnis. Die Beteiligung an der GEWO Leben gGmbH wurde aufgrund dauernder Wertminderung gem. § 253 Abs. 3 Sätze 5 und 6 HGB im Geschäftsjahr 2022 auf 1,00 EUR Erinnerungswert abgeschrieben. Die Gesellschaft ist in Höhe von 49,97% des gezeichneten Kapitals an der TDG Technik und Dienstleistungs- GmbH, Speyer, (TDG) beteiligt. Die TDG hat im Geschäftsjahr 2022 einen Jahresüberschuss von 195.917,14 EUR erzielt. Das Eigenkapital der TDG zum 31.12.2022 betrug 1.926.044,11 EUR. Umlaufvermögen Die unfertigen Leistungen beinhalten ausschließlich noch nicht abgerechnete Heiz- und Betriebskosten. Die Forderungen gegen Unternehmen, mit denen ein Beteiligungsverhältnis besteht, resultieren aus Lieferungen und Leistungen und Forderungen aus Vermietung. Die Forderungen gegen Gesellschafter sowie die Angaben zu den Restlaufzeiten der Forderungen sind in Anlage 2 zum Anhang dargestellt. Latente Steuern Von dem Ansatzwahlrecht gemäß § 274 Abs. 1 Satz 2 HGB wurde kein Gebrauch gemacht, d. h. der bestehende aktive latente Steuerüberhang wurde nicht aktiviert. Die wesentlichen Unterschiede zwischen den Wertansätzen der Handels- und der Steuerbilanz bestehen beim Bilanzposten "Grundstücke und grundstücksgleiche Rechte mit Wohnbauten". PASSIVA Eigenkapital Das gezeichnete Kapital beträgt unverändert 6.539.350,00 EUR; es wird mehrheitlich von der Stadt Speyer gehalten. Die Entwicklung der Rücklagen ist in Anlage 3 zum Anhang dargestellt. Rückstellungen Im Wesentlichen bestehen folgende Rückstellungen: Für unterlassene Instandhaltung 738.000,00 EUR (1.381.000,00 EUR), für übrige Personalkosten 230.835,00 EUR (209.015,00 EUR), für die Kosten der Erstellung der Betriebskostenabrechnungen und des Jahresabschlusses 138.040,00 EUR (164.480,00 EUR) sowie für Steuerberatung und Jahresabschlussprüfung 47.281,65 EUR (46.830,75 EUR). Erstmalig im Geschäftsjahr 2023 wurde eine Rückstellung gem. CO 2 -Kostenaufteilungsgesetz in Höhe von 10.554,00 EUR gebildet. Verbindlichkeiten Die Restlaufzeiten und Angaben über gewährte Sicherheiten sowie die Mitzugehörigkeit zu anderen Posten sind in den Anlagen 4 und 5 zum Anhang dargestellt. Die erhaltenen Anzahlungen betreffen von Mietern geleistete Abschlagszahlungen auf noch nicht abgerechnete Heiz- und Betriebskosten in Höhe von 6.110.842,80 EUR (5.289.978,16 EUR). Unter den sonstigen Verbindlichkeiten werden Verbindlichkeiten aus Steuern in Höhe von 22.551,82 EUR (20.285,80 EUR) ausgewiesen. Bei den Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen handelt es sich um Verbindlichkeiten gegenüber der Tochtergesellschaft GEWO Leben gGmbH. IV. ERLÄUTERUNGEN ZUR GEWINN- UND VERLUSTRECHNUNG Die Geschäftstätigkeit der Gesellschaft umfasst die Bewirtschaftung und Vermietung ihres Wohnungsbestandes in Speyer. Die Umsatzerlöse aus der Hausbewirtschaftung enthalten Erlöse aus der Abrechnung von Umlagen in Höhe von 4.748.223,30 EUR (4.737.278,00 EUR). Die sonstigen betrieblichen Erträge beinhalten im Wesentlichen Erträge aus BAFA- und KfW-Zuschüssen in Höhe von 160.059,00 EUR, Erträge aus der Auflösung von Rückstellungen in Höhe von 95.948,26 EUR sowie Erträge aus Nutzungsentschädigungen von 18.832,48 EUR. Die Aufwendungen für Hausbewirtschaftung enthalten insbesondere Betriebs- und Heizkosten von 5.148.260,48 EUR (4.770.378,76 EUR), sowie Instandhaltungsaufwendungen von 5.709.862,22 EUR (6.469.607,07 EUR). In den sozialen Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung sind Aufwendungen für Altersversorgung in Höhe von 193.949,89 EUR (193.950,15 EUR) enthalten. Unter den Steuern vom Einkommen und Ertrag ist die voraussichtlich zu zahlende Körperschaftsteuer inkl. Soli in Höhe von 18.389 EUR sowie die Gewerbesteuer in Höhe von 2.585,00 EUR berücksichtigt. Der Steueraufwand frühere Jahre in Höhe von 38.023,68 EUR resultiert aus der Kapitalertragssteuernachzahlung inkl. Solidaritätszuschlag für Dezember 2020, festgestellt im Rahmen der Betriebsprüfung des Finanzamtes. Unter den Aufwendungen aus Verlustübernahme sind 160.015,01 EUR (168.107,81 EUR) für den Ausgleich des Jahresverlustes 2023 der Tochtergesellschaft GEWO Leben gGmbH ausgewiesen. V. SONSTIGE ANGABEN Haftungsverhältnisse und sonstige finanzielle Verpflichtungen Wesentliche finanzielle Verpflichtungen aus bis Ende 2023 erteilten Bauaufträgen, die erst nach dem Bilanzstichtag von den Bauhandwerkern ausgeführt und abgerechnet werden, bestanden in Höhe von rd. 6.826,8 TEUR. Die mit den Stadtwerken Speyer geschlossene Vereinbarung über den Glasfaserausbau in Speyer Nord wurde im Geschäftsjahr 2022 begonnen und vollständig abgeschlossen, somit fielen im Jahr 2023 anders als ursprünglich erwartet keine weiteren Kosten an. Mit den Stadtwerken Speyer wurde ebenfalls vereinbart, dass bis zum Jahr 2031 64 Hauseingänge in Speyer Nord sukzessive Anschluss an die Fernwärmeversorgung erhalten sollen. Im Geschäftsjahr 2023 wurden zwei Gebäude (Kosten: rd. 39 TEUR) angeschlossen, weitere werden in den nächsten Jahren folgen. Die künftigen Investitionen werden insgesamt rd. 300 TEUR betragen, verteilt auf mehrere Jahre. Die Gesellschafter der GEWO Wohnen GmbH haben beschlossen, zur Aufrechterhaltung des Betriebes und Vermeidung eines Liquiditätsengpasses der Tochtergesellschaft "GEWO Leben gGmbH" deren Jahresfehlbetrag 2023 bis zu einer Höhe von 240.000,00 EUR (240.000,00 EUR) auszugleichen. Ein Guthaben auf einem Geldmarktkonto der GEWO Wohnen GmbH bei einem Kreditinstitut ist mit einem Betrag von 100.000,00 EUR zu Gunsten der GEWO Leben gGmbH verpfändet. Treuhandvermögen Die unter der Bilanz ausgewiesenen Treuhandvermögen und Treuhandverbindlichkeiten entfallen auf von Mietern geleistete Kautionen. Zusatzversorgung der Mitarbeiter Allen Mitarbeitern ist eine Zusatzversorgung nach den Regeln der Zusatzversorgung im öffentlichen Dienst zugesagt. Sie beruht auf der Mitgliedschaft der Gesellschaft in der Zusatzversorgungskasse der bayerischen Gemeinden (Bayerische Versorgungskammer), München. Die Zusatzversorgung umfasst Versorgungsrenten für Versicherte und deren Witwen/Witwern und Waisen sowie Sterbegeld und Abfindungen. Die Wartezeit beträgt 60 Umlagemonate. Die von der Zusatzversorgungskasse erhobene Umlage bemisst sich nach dem zusatzversorgungspflichtigen Entgelt der einzelnen Mitarbeiter. Es handelt sich aus Sicht der Gesellschaft um eine mittelbare Pensionsverpflichtung gegenüber ihren Mitarbeitern. In Ausübung des Wahlrechts nach Artikel 28 EGHGB wurde eine Rückstellung für diese mittelbare Pensionsverpflichtung nicht gebildet. Eine betragsmäßige Angabe über die Höhe der möglichen Subsidiärhaftung der Gesellschaft bzw. der hierfür nicht passivierten Pensionsverpflichtung ist wegen fehlender Information bezüglich des anteiligen Vermögens der Zusatzversorgungskasse nicht möglich. Zahl der im Geschäftsjahr durchschnittlich beschäftigten Arbeitnehmer (Vorjahr in Klammern)
Honorare des Abschlussprüfers Das für den Abschlussprüfer im Geschäftsjahr 2023 als Aufwand erfasste Honorar beträgt für die Abschlussprüfung rd. 20 TEUR und für Steuerberatungsleistungen rd. 15 TEUR (Angaben jeweils zzgl. Umsatzsteuer). Derivative Finanzinstrumente Im Geschäftsjahr 2012 wurde ein mit einem Festzins-Swap fixiertes variables Darlehen zur Finanzierung der Baumaßnahme Lessingstraße in Höhe von 4.568 TEUR abgeschlossen. Der Fest-Zinssatz beträgt 2,3%, die Laufzeit 15 Jahre. Die Bewertungen erfolgten anhand der mark-to-market Methode. Der Marktwert der abgeschlossenen Swap-Transaktion zum Stichtag 29.12.2023 ist in der folgenden Tabelle angegeben:
Angaben zu Bewertungseinheiten zum Bilanzstichtag 31.12.2023
Ausgleichende Wertänderungen aus den abgesicherten Risiken werden nicht bilanziert (Einfrierungsmethode). Die angegebene Höhe des abgesicherten Risikos des als Sicherungsinstrument eingegangenen Zinsswaps wird nach der Critical Term Match- Methode ermittelt. Der Ausgleich des variablen Zinses erfolgt unter Volumen-, Laufzeit- und Zinskongruenz; die prospektive/retrospektive Effektivität ist dabei vollständig. Mitglieder des Aufsichtsrates
Geschäftsführung Herr Dipl.Ing. (FH) Oliver Hanneder alleiniger technischer und kaufmännischer Geschäftsführer. Bezüge der Organe Die Gesamtaufwendungen für den Aufsichtsrat betrugen 2.344,24 EUR (2.493,54 EUR). Die Angabe der Gesamtbezüge der Geschäftsführung unterbleibt (§ 286 Abs. 4 HGB). Gewinnverwendungsvorschlag:Die Geschäftsführung schlägt folgende Gewinnverwendung vor:
1. Entwicklung des Anlagevermögens 2. Forderungen mit Restlaufzeit und Mitzugehörigkeit zu anderen Posten 3. Rücklagenspiegel 4. Verbindlichkeitenspiegel 5. Angaben zu Schuldposten gemäß § 265 Abs. 3 HGB und § 42 Abs. 3 GmbHG
Speyer, den 19.04.2024 GEWO Wohnen GmbH Die Geschäftsführung Bericht des Aufsichtsrates für das Geschäftsjahr 2023Im Geschäftsjahr 2023 wurden die nachstehenden Sitzungen abgehalten:
Der Aufsichtsrat hat sich laufend über die Angelegenheiten der Gesellschaft unterrichtet und von der Ordnungsmäßigkeit der Geschäftsführung überzeugt. Die nach Gesetz und Satzung erforderlichen Beschlüsse wurden gefasst. Der Aufsichtsrat hat nach dem Ergebnis seiner Prüfung keine Einwendungen gegen den Jahresabschluss, der den Lagebericht und den Anhang enthält, erhoben. Der Aufsichtsrat billigt den vorgelegten Jahresabschluss und schließt sich dem Vorschlag der Geschäftsführung für die Verwendung des Jahresüberschusses an.
Speyer, den 26.06.2024 Die Aufsichtsratsvorsitzende Stefanie Seiler, Oberbürgermeisterin Auszug aus AR_Protokoll der Sitzung vom 26.06.2024: TOP 2 c: Gewinnverwendungsvorschlag der Geschäftsführung - BeschlussvorlageDie Geschäftsführung macht dem Aufsichtsrat folgenden Gewinnverwendungsvorschlag:
Der Aufsichtsrat empfiehlt der Gesellschafterversammlung einstimmig die Annahme des Gewinnverwendungsvorschlages der Geschäftsführung. Auszug aus der Niederschrift über die Gesellschafterversammlung der GEWO am Montag, den 02.07.2024 -14:00 Uhr im Dienstzimmer der OberbürgermeisterinTOP 3: Beschlussfassungen über
Die Gesellschafterversammlung stellt den Jahresabschluss mit Bilanz, Gewinn- und Verlustrechnung, sowie Anhang gemäß § 19d fest.
Dem Vorschlag des Aufsichtsrates, den Bilanzgewinn wie folgt zu verwenden:
wird einstimmig zugestimmt. Die Auszahlung der Dividende soll zum 08.08.2024 erfolgen. Ende der Sitzung: 14:45 Uhr
Speyer, 02.07.2024 Leitung der Besprechung OBin Fr. Seiler Protokollführung Hr. Hanneder BESTÄTIGUNGSVERMERK DES UNABHÄNGIGEN ABSCHLUSSPRÜFERSAn die GEWO Wohnen GmbH, Speyer Prüfungsurteile Wir haben den Jahresabschluss der GEWO Wohnen GmbH, Speyer, - bestehend aus der Bilanz zum 31.12.2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der GEWO Wohnen GmbH, Speyer, für das Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023 geprüft. Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse
Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat. Grundlage für die Prüfungsurteile Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen. Verantwortung des gesetzlichen Vertreters und des Aufsichtsrats für den Jahresabschluss und den Lagebericht Der gesetzliche Vertreter ist verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner ist der gesetzliche Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die er in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt hat, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d.h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist. Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses ist der gesetzliche Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren hat er die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus ist er dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen. Außerdem ist der gesetzliche Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner ist der gesetzliche Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die er als notwendig erachtet hat, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können. Der Aufsichtsrat ist verantwortlich für die Überwachung des Rechnungslegungsprozesses der Gesellschaft zur Aufstellung des Jahresabschlusses und des Lageberichts. Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet. Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen. Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus
Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger bedeutsamer Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.
Frankfurt am Main, den 19.04.2024 Verband der Südwestdeutschen Wohnungswirtschaft e.V. Thomas Friede, Wirtschaftsprüfer Sebastian Pfeiffer, Wirtschaftsprüfer Entwicklung des Anlagevermögens 2023
Zuschreibungen erfolgten im Geschäftsjahr nicht. Zudem wurden keine Fremdkapitalzinsen in die Anschaffungs- und Herstellungskosten einbezogen. Angaben zu Vermögensposten zum 31.12.2023 gemäß § 265 Abs. 3 HGB und § 42 Abs. 3 GmbHG
Angaben zu Forderungen mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr gemäß § 268 Abs. 4 HGB
Rücklagenspiegel zum 31.12.2023
Verbindlichkeitenspiegel zum 31.12.2023Für die Verbindlichkeiten ergibt sich hinsichtlich der Fristigkeit und der Sicherung folgendes Bild:
* Grundpfandrechte und kommunale
Bürgschaften
Angaben zu Schuldposten zum 31.12.2023 gemäß § 265 Abs. 3 HGB und § 42 Abs. 3 GmbHG
Bilanz zum 31.12.2023 GEWO Wohnen GmbH SpeyerAKTIVA
PASSIVA
Gewinn- und Verlustrechnung für die Zeit vom 01.01.2023 bis 31.12.2023GEWO Wohnen GmbH Speyer
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