A.M.E. Bau GmbH
Selbe AdresseBauträger für Wohngebäude
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Kennzahlen extrahiert aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Gesetzliche Vertreter dieser Organisation
| Name | Rolle |
|---|---|
Takeharu Aoki seit 15.3.2026 | Geschäftsführer |
Takeshi Wakayama seit 14.7.2025 | Geschäftsführer |
Natürliche Personen, die das Unternehmen letztendlich besitzen oder kontrollieren – ermittelt durch Auflösen der Gesellschafterkette
| Name | Anteil |
|---|---|
EM Devices Corporation | 100.00% |
Eigentümer- und Gesellschafterstruktur des Unternehmens
1 Gesellschafter
GmbH-Struktur
Bilanzkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Gewinn- und Verlustkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
| Posten |
|---|
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
EM Devices Europe GmbHNeussJahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.04.2023 bis zum 31.03.2024
Bilanz
|
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| Stand am 31.03.2024 | Stand am 31.03.2023 | |
| EUR | EUR | |
| A. Anlagevermögen | ||
| I. Sachanlagen | ||
| Betriebs- und Geschäftsausstattung | 10.126,02 | 12.707,52 |
| 10.126,02 | 12.707,52 | |
| B. Umlaufvermögen | ||
| I. Vorräte | ||
| Waren | 9.007.103,47 | 3.616.260,73 |
| 9.007.103,47 | 3.616.260,73 | |
| II. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände | ||
| 1. Forderungen aus Lieferungen und Leistungen | 8.142.189,78 | 9.098.226,65 |
| 2. Forderungen gegen verbundene Unternehmen | 76.518,87 | 3.058.408,06 |
| 3. Sonstige Vermögensgegenstände | 35.221,99 | 570.935,08 |
| 8.253.930,64 | 12.727.569,79 | |
| III. Kassenbestand und Guthaben bei Kreditinstituten | 2.006.949,14 | 273.206,68 |
| 19.267.983,25 | 16.617.037,20 | |
| C. Rechnungsabgrenzungsposten | 18.476,92 | 17.131,18 |
| D. Aktive latente Steuern | 218.072,59 | 126.396,75 |
| 19.514.658,78 | 16.773.272,65 |
Passiva
| Stand am 31.03.2024 | Stand am 31.03.2023 | |
| EUR | EUR | |
| A. Eigenkapital | ||
| I. Gezeichnetes Kapital | 163.613,40 | 163.613,40 |
| II. Kapitalrücklage | 6.246.277,54 | 6.246.277,54 |
| III. Gewinnvortrag | 5.402.605,47 | 4.950.213,44 |
| IV. Jahresfehlbetrag (Vorjahr: Jahresüberschuss) | -527.970,95 | 452.392,03 |
| 11.284.525,46 | 11.812.496,41 | |
| B. Rückstellungen | ||
| 1. Steuerrückstellungen | 0,00 | 188.022,79 |
| 2. Sonstige Rückstellungen | 307.038,54 | 456.348,42 |
| 307.038,54 | 644.371,21 | |
| C. Verbindlichkeiten | ||
| 1. Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen | 2.487.836,87 | 2.588.779,63 |
| 2. Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschaftern | 4.630.128,42 | 859.330,03 |
| 3. Sonstige Verbindlichkeiten | 805.129,49 | 868.295,37 |
| 7.923.094,78 | 4.316.405,03 | |
| 19.514.658,78 | 16.773.272,65 |
| 2023/2024 | 2022/2023 | |
| EUR | EUR | |
| 1. Umsatzerlöse | 40.121.699,22 | 39.042.688,17 |
| 2. Sonstige betriebliche Erträge | 993.357,16 | 923.651,98 |
| 3. Gesamleistung | 41.115.056,38 | 39.966.340,15 |
| 4. Materialaufwand | ||
| a) Aufwendungen für bezogene Waren | 39.013.361,88 | 36.328.466,31 |
| b) Aufwendungen für bezogene Leistungen | 225.162,19 | 201.887,65 |
| 39.238.524,07 | 36.530.353,96 | |
| 5. Personalaufwand | ||
| a) Löhne und Gehälter | 1.009.049,89 | 1.078.533,83 |
| b) Soziale Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung und Unterstützung | 211.474,30 | 207.297,38 |
| 1.220.524,19 | 1.285.831,21 | |
| 6. Abschreibungen auf Sachanlagen | 6.192 99 | 6.503,49 |
| 7. Sonstige betriebliche Aufwendungen | 1.548.405,20 | 1.506.667,14 |
| 8. Sonstige Zinsen und ähnliche Erträge | 129.000,50 | 32.860,51 |
| 9. Zinsen und ähnliche Aufwendungen | 0,00 | 1.571,70 |
| 10. Steuern vom Einkommen und vom Ertrag | -244.611,62 | 212.750,13 |
| 11. Ergebnis nach Steuern | -524.977,95 | 455.523,03 |
| 12. Sonstige Steuern | 2.993,00 | 3.131,00 |
| 13. Jahresfehlbetrag (Vorjahr: Jahresüberschuss | -527.970,95 | 452.392,03 |
I. Allgemeine Hinweise
Die Gesellschaft ist unter der Firma EM Devices Europe GmbH mit Sitz in Neuss im Handelsregister des Amtsgerichts Neuss unter der Nummer HRB 7965 eingetragen.
Der vorliegende Jahresabschluss wurde gemäß §§ 242 ff. und §§ 264 ff. HGB sowie nach den einschlägigen Vorschriften des GmbHG aufgestellt. Gemäß § 267 Abs. 2 HGB gelten die Vorschriften für mittelgroße Kapitalgesellschaften. Von den Erleichterungen des § 288 Abs. 2 HGB wurde teilweise Gebrauch gemacht.
Die Gewinn- und Verlustrechnung ist nach dem Gesamtkostenverfahren aufgestellt. Das Geschäftsjahr beginnt am 1. April und endet am 31. März.
Um die Klarheit der Darstellung zu verbessern, haben wir die Angaben zur Mitzugehörigkeit Zu anderen Posten der Bilanz und Davon-Vermerke in diesem Anhang gemacht.
II. Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden
Für die Aufstellung des Jahresabschlusses waren im Wesentlichen die nachfolgenden Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden maßgebend.
Die Bewertung des Sachanlagevermögens erfolgt zu Anschaffungskosten, vermindert um die kumulierten Abschreibungen. Die Vermögensgegenstände des Sachanlagevermögens werden nach MaRßgabe der voraussichtlichen Nutzungsdauer linear abgeschrieben. Andere Betriebs- und Geschäftsausstattung wird über einen Zeitraum zwischen 3 und 13 Jahren abgeschrieben. Auf Zugänge des beweglichen Anlagevermögens wurde die Jahresabschreibung ab dem Zugangsmonat zeitanteilig verrechnet. Geringwertige Anlagegüter bis zu einem Netto-Einzelwert von € 250,00 sind im Jahr des Zugangs voll abgeschrieben bzw. als Aufwand erfasst worden; ihr sofortiger Abgang wurde unterstellt. Soweit die beizulegenden Werte einzelner Vermögensgegenstände des Sachanlagevermögens ihren Buchwert unterschreiten, werden weiterhin außerplanmäßige Abschreibungen bei voraussichtlich dauernder Wertminderung vorgenommen.
Die Vorräte werden zu Anschaffungskosten bzw. zu den niedrigeren Tageswerten angesetzt. Alle erkennbaren Risiken im Vorratsvermögen, die sich aus geminderter Verwendbarkeit und niedrigeren Wiederbeschaffungskosten ergeben, sind durch angemessene Abwertungen berücksichtigt.
Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände sind zum Nennwert angesetzt. Einzelrisiıken werden grundsätzlich durch angemessene Einzelwertberichtigungen berücksichtigt. Das allgemeine Kreditrisiko ist durch eine Pauschalwertberichtigung berücksichtigt.
Die liquiden Mittel sind zum Nennwert angesetzt.
Der aktive Rechnungsabgrenzungsposten betrifft Ausgaben vor dem Abschlussstichtag, die Aufwendungen für eine bestimmte Zeit nach diesem Tag darstellen. Der Posten ist mit den ursprünglichen Zahlungsbeträgen bewertet.
Das gezeichnete Kapital wird zum Nennwert bilanziert.
Die Steuerrückstellungen und die sonstigen Rückstellungen berücksichtigen alle ungewissen Verbindlichkeiten und drohenden Verluste aus schwebenden Geschäften. Sie sind in Höhe des nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrags angesetzt.
Die Verbindlichkeiten sind zum Erfüllungsbetrag angesetzt.
Für die Ermittlung latenter Steuern aufgrund von temporären oder quasi-permanenten Differenzen zwischen den handelsrechtlichen Wertansätzen von Vermögensgegenständen, Schulden und ihren steuerlichen Wertansätzen oder aufgrund steuerlicher Verlustvorträge werden diese mit den unternehmensindividuellen Steuersätzen im Zeitpunkt des Abbaus der Differenzen bewertet und die Beträge der sich ergebenden Steuerbe- und -entlastung nicht abgezinst. Aktive und passive Steuerlatenzen werden verrechnet.
Auf fremde Währung lautende Vermögensgegenstände und Verbindlichkeiten werden grundsätzlich mit dem Devisenkassamittelkurs des Jahres zum Abschlussstichtag umgerechnet. Bei einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr wird dabei das Realisationsprinzip (§ 252 Abs. 1 Nr. 4 Halbsatz 2 HGB) und das Anschaffungskostenprinzip (§ 253 Abs. 1 Satz 1 HGB) beachtet. Aus Vereinfachungsgründen erfolgt die Zugangsbewertung zum Devisenkassamittelkurs von vor 2 Monaten.
III. Erläuterungen zur Bilanz
Anlagevermögen
Die Entwicklung der einzelnen Posten des Anlagevermögens ist unter Angabe der Abschreibungen des Geschäftsjahres im Anlagenspiegel (Anlage 4) dargestellt.
Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände
Die Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände enthalten wie im Vorjahr keine Beträge mit einer Restlaufzeit von über einem Jahr.
Die Forderungen gegen verbundene Unternehmen beinhalten Forderungen gegen den Gesellschafter EM Devices Corporation, Shiroishi-shi, Miyagi / Japan, in Höhe von T€ 77 (Vorjahr: T€ 3.058) und betreffen Forderungen aus Lieferungen und Leistungen in Höhe von Te 55 (Vorjahr: T€ 43) sowie sonstige Vermögensgegenstände in Höhe von Te€ 22 (Vorjahr: T€ 3.015).
Latente Steuern
Die Bewertung der temporären Differenzen zwischen der Handels- und Steuerbilanz erfolgt mit dem für das Geschäftsjahr geltenden Steuersatz für Körperschaftsteuer und Gewerbesteuer von rund 31,75 %.
Zum 31. März 2024 ergibt sich insgesamt ein Aktivüberhang der latenten Steuern, welcher in Ausübung des Wahlrechts gern. § 274 HGB aktiviert wurde. Der aktive Überhang von TE 218 (Vorjahr: TE 126) setzt sich zusammen aus aktiven latenten Steuern in Höhe von T€E 224 (Vorjahr: TE 131) sowie passiven latenten Steuern in Höhe von T€ 6 (Vorjahr: T€ 5) und resultiert im Wesentlichen aus der Aktivierung steuerlicher Verlustvorträge und Differenzen bilanzieller Wertansätze der Fremdwährungsbewertung von Forderungen und Verbindlichkeiten sowie der Drohverlustrückstellungen.
Im Geschäftsjahr hat sich ein Anstieg von aktiven latenten Steuern von Te€ 93 (Vorjahr: TE 126) und ein Rückgang von passiven latenten Steuern von TE 17 (Vorjahr: Anstieg TE 1) ergeben.
Zum Abschlussstichtag 31. März 2024 unterliegen die aktiven latenten Steuern in Höhe von TE 218 (Vorjahr: TE 126) der Ausschüttungssperre gemäß §§ 253 Abs. 6, 268 Abs. 8 HGB. Auf Grund der ausreichenden Deckung durch freie Kapitalrücklagen ergibt sich für den Bilanzgewinn zum 31. März 2024 keine Ausschüttungssperre.
Rückstellungen
Die sonstigen Rückstellungen enthalten im Wesentlichen mitarbeiterbezogene Verpflichtungen und Beratungskosten.
Verbindlichkeiten
Sämtliche Verbindlichkeiten haben wie im Vorjahr eine Restlaufzeit von bis zu einem Jahr.
Die Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen beinhalten Verbindlichkeiten gegenüber dem Gesellschafter EM Devices Corporation, Shiroishi-shi, Miyagi/ Japan, in Höhe von Te€ 4.630 (Vorjahr: TE 859) und betreffen wie Iim Vorjahr ausschließlich Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen.
Die sonstigen Verbindlichkeiten beinhalten Verbindlichkeiten aus Steuern in Höhe von Te 792 (Vorjahr: TE 854) sowie Verbindlichkeiten im Rahmen der sozialen Sicherheit in Höhe von T€ 11 (Vorjahr: T€ 14).
Außerbilanzielle Geschäfte und sonstige finanzielle Verpflichtungen
Zum Stichtag bestehen sonstige finanzielle Verpflichtungen aus Bestellobligos in Höhe von TE 11.331 (davon gegenüber verbundenen Unternehmen Te 2.120).
An außerbilanziellen Geschäften liegen insbesondere Operating-Leasing-Verträge über die Nutzung von Sachanlagen vor. Dem Vorteil des über die Laufzeit verteilten Liquiditätsabflusses steht das Risiko der Bindung an eine bestimmte Laufzeit gegenüber. Zum 31. März 2024 bestehen sonstige finanzielle Verpflichtungen in Höhe von T€ 210 (Vorjahr: T€ 232) mit Restlaufzeiten von bis zu 25 Monaten.
IV. Erläuterungen zur Gewinn- und Verlustrechnung
Umsatzerlöse
| Power Relais | Signal Relais | Kommissionen | Summe | |
| Mio. € | Mio. € | Mio. € | Mio. € | |
| Inland | 5,5 | 1,0 | 0,0 | 6,5 |
| (Vorjahr) | (5,3) | (1,3) | (0,0) | (6,6) |
| Ausland | 31,8 | 1,6 | 0,2 | 33,6 |
| (Vorjahr) | (30,1) | (2,1) | (0,2) | (32,4) |
| Gesamt | 37,3 | 2,6 | 0,2 | 40,1 |
| (Vorjahr) | (35,4) | (3,4) | (0,2) | (39,0) |
Sonstige betriebliche Erträge
Die sonstigen betrieblichen Erträge enthalten Erträge aus der Währungsumrechnung (T€ 603; Vorjahr: TE 859) und periodenfremde Erträge (T€ 12; Vorjahr: T€ -5).
Personalaufwendungen
Die Personalaufwendungen enthalten Aufwendungen für Altersversorgung (TE 15; Vorjahr: T€ 15).
Sonstige betriebliche Aufwendungen
Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen enthalten Aufwendungen aus der Währungsumrechnung in Höhe von TE 646 (Vorjahr: TE 678) und periodenfremde Aufwendungen in Höhe von T€ 0 (Vorjahr: T€ 2).
Finanzergebnis
Die sonstigen Zinsen und ähnlichen Erträge enthalten Erträge von verbundenen Unternehmen in Höhe von T€ 129 (Vorjahr: T€ 33).
Steuern vom Einkommen und vom Ertrag
Die Steuern vom Einkommen und vom Ertrag ergeben sich wie folgt:
| 2023/2024 | 2022/2023 | |
| T€ | T€ | |
| Degtsc_h€ Körperschaftssteuer und Solidaritätszuschlag | -158 | 174 |
| Französische Körperschaftssteuer | 5 | 6 |
| -153 | 181 | |
| Gewerbesteuer | 0 | 175 |
| Latente Steuern | -92 | -143 |
| -245 | 213 |
Die Steuern vom Einkommen und vom Ertrag entfallen in voller Höhe auf das Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit.
V. Sonstige Angaben
Geschäftsführer
Geschäftsführer waren während des Geschäftsjahres:
| • |
Satoshi Yonezawa, Kaufmann, Düsseldorf |
| • |
Takaaki Ombe, Kaufmann, Tokyo/Japan (bis zum 1. August 2023) |
| • |
Naotaka Minami, Kaufmann, Sendai-Shi/Japan (bis zum 1. August 2023) |
| • |
Chihiro Yamamoto, Kaufmann / Repräsentative Director and President EMDC, Tokyo/Japan (seit 1. August 2023) |
| • |
Toshiyuki Goto, Kaufmann, Makati City/Philippinen (seit 1. August 2023) |
Die Geschäftsführer sind einzelvertretungsberechtigt und von den Beschränkungen gemäß § 181 BGB befreit.
Die Geschäftsführer Herr Takaaki Ombe, Herr Naotaka Minami, Herr Chihiro Yamamoto und Herr Toshiyuki Goto haben im Berichtsjahr keine Bezüge der Gesellschaft erhalten. Die Angabe der Bezüge des verbleibenden Geschäftsführers ist gemäß § 286 Abs. 4 HGB unterblieben.
Mitarbeiter
Im Geschäftsjahr waren im Durchschnitt unverändert 10 Mitarbeiter (alle in der Verwaltung) beschäftigt.
Konzernverhältnisse
Die Gesellschaft wird in den Konzernabschluss der EM Devices Corporation, Shiroishishi, Miyagi/Japan, einbezogen (kleinster und größter Konsolidierungskreis). Der Konzernabschluss ist am Sitz der Gesellschaft erhältlich.
Nachtragsbericht
Es bestehen die nachfolgenden Vorgänge von besonderer Bedeutung nach dem Bilanzstichtag.
Das Master Transaction Agreement über den Kauf, die Lieferung und die Zahlung von Waren zwischen der EMD und dem Logistikagenten Restar hat sich automatisch um ein Jahr bis zum 31. Juli 2025 verlängert.
Das Concomitant Debt Assumption Agreement zwischen EM Devices Europe GmbH, EM Devices Corporation und dem Logistikagenten wurde am 1. Oktober 2024 bis zum 31. März 2025 verlängert. Hierbei dient der Logistikagent beschaffungsseitig als Zwischenhändler zur schnelleren Bereitstellung von liquiden Mitteln für die Muttergesellschaft.
Am 13. September 2024 wurde ein Distributionsvertrag zwischen der EMD und dem Distributor Ryosan geschlossen. Ryosan vertreibt die von EMD erworbenen Waren exklusiv an Lear und ermöglicht der EMD absatzseitig einen schnelleren Zugang zu liquiden Mitteln.
Neuss, 31. Oktober 2024
EM
Devices Europe GmbH
Die Geschäftsführung
Satoshi Yonezawa
Chihiro Yamamoto
Toshiyuki Goto
| Anschaffungs- und Herstellungskosten | ||||
| 1.4.2023 | Zugänge | Abgänge | 31.03.2024 | |
| EUR | EUR | EUR | EUR | |
| Sachanlagen | ||||
| Betriebs- und Geschäftsausstattung | 145.733,44 | 3.611,99 | -529,00 | 148.816,43 |
| 145.733,44 | 3.611,99 | -529,00 | 148.816,43 | |
| Kumulierte Abschreibungen | ||||
| 1.4.2023 | Zugänge | Abgänge | 31.03.2024 | |
| EUR | EUR | EUR | EUR | |
| Sachanlagen | ||||
| Betriebs- und Geschäftsausstattung | 133.025,92 | 6.192,99 | -528,50 | 138.690,41 |
| 133.025,92 | 6.192,99 | -528,50 | 138.690,41 | |
| Buchwerte | ||
| 31.03.2024 | 31.03.2023 | |
| EUR | EUR | |
| Sachanlagen | ||
| Betriebs- und Geschäftsausstattung | 10.126,02 | 12.707,52 |
| 10.126,02 | 12.707,52 | |
1. Allgemeines
Wir verkaufen elektronische Komponenten an Kunden der Automobil-, Telekommunikationsund Elektronikbranche.
Der Hauptsitz der EM Devices Europe GmbH befindet sich in Neuss/Deutschland. Unsere Gesellschaft unterhält eine Zweigniederlassung in Frankreich.
2. Wirtschaftsbericht
2.1. Gesamtwirtschaftliche und branchenbezogene Rahmenbedingungen
Nach Berechnungen des Statistischen Bundesamtes (Destatis) war das preisbereinigte Bruttoinlandsprodukt (BIP) im Jahr 2023 um 0,3% niedrigearl s im Vorjahr. Trotz des Jüngsten Preisrückgangs blieben die Preise in allen Phasen der Wertschöpfung hoch und dämpften das Wirtschaftswachstum. Ungünstige Finanzierungsbedingungen durch steigende Zinsen und eine schwächere Binnen- und Auslandsnachfrage trugen ebenfalls ihren Teil dazu bei. Das BIP ist im Jahr 2023 um 0,7 % höher als 2019, dem Jahr vor dem Ausbruch der Covid-19- Pandemie.' Das reale Bruttoinlandsprodukt in China wuchs um 5,2%.*
Nach Angaben des Europäischen Verbands der Automobilhersteller (ACEA) wurden im Jahr 2023 in Europa rund 15 Millionen Pkw und weltweit7 6 Millionen Pkw gebaut. In der EU wurden 11,3 % mehr Fahrzeuge produziert als im Vorjahr. Dieser Anstieg ist vor allem auf die schwächere Vergleichsbasis von 2022 zurückzuführen.®
Im Jahr 2023 bauten die in Deutschland ansässigen Hersteller knapp 4,1 Millionen Autos, 18% mehr als 2022. Im Vergleich zum Vorkrisenjahr 2019 lag die Produktion aber immer noch 12% unter dem damaligen Wert.*
2023 erholten sich die weltweiten Autoverkäufe deutlich, nachdem sie 2022 stabil geblieben waren. Sie wuchsen um fast 10 % und überstiegen 72 Millionen Einheiten, da die Herausforderungen in der Lieferkette nachließen. Die Verkäufe in Europa stiegen 2023 um 18,6 % im Vergleich zu 2022. Ähnliche Trends in den Märkten der EU und Osteuropas trugen zu diesem Anstieg in der gesamten Region bei. Russland und die Ukraine verzeichneten im Jahr 2022 erhebliche Rückgänge und befinden sich nun auf einem langsamen Weg der Erholung.®
1 https://www.destatis.de/EN/Press/2024/01/PE24_019_81 l.htmll
2 https://www.stats.gov.cn/english/PressRelease/202401/t20240117_1946605.html
3 https://www.acea.auto/files/Economic_and_Market_Report-Full_year_2023.pdf
4 https://www.vda.de/en/press/press-releases/2024/240104_Car-production-in-Germany-in-2023
5 https://www.acea.auto/files/Economic_and_Market_Report-Full_year_2023.pdf
2.2. Geschäftsverlauf und Lage der Gesellschaft
Die Entwicklung der Produktumsätze nach Segmenten lässt sich wie folgt zusammenfassen:
| 2023/2024 | 2022/2023 | |
| TEUR | TEUR | |
| Power Relais (für Automobilbranche) | 37.352 | 35.359 |
| Signal Relais (für Elektronikbranche) | 2.587 | 3.456 |
| Verkaufsprovisionen | 183 | 228 |
| Gesamt | 40.122 | 39.043 |
| 2023/2024 | 2022/2023 | |
| Veränderung in % | Veränderung in % | |
| Power Relais (für Automobilbranche) | +5,6 | +8,7 |
| Signal Relais (für Elektronikbranche) | -25,2 | +64,3 |
| Verkaufsprovisionen | -19,8 | -15,2 |
| Gesamt | +2,8 | +11,9 |
Der Anteil der Produktumsätze nach Segmenten stellt sich wie folgt dar:
| 2023/2024 | 2022/2023 | |
| Anteil in % | Anteil in % | |
| Power Relais (für Automobilbranche) | 93,1 | 90,5 |
| Signal Relais (für Elektronikbranche) | 6,4 | 8,9 |
| Verkaufsprovisionen | 0,5 | 0,6 |
Im Vergleich zum Vorjahr stiegen die Umsatzerlöse im Bereich Power Relais um T€ 1.994 (5,6%), was auf eine verbesserte Nachfrage nach dem Einfluss von COVID-19 im vorangegangenen Geschäftsjahr zurückzuführen ist. Darüber hinaus wurde die letztjährige Verknappung an Halbleitern zwar behoben, aber die Auswirkungen des Krieges in der Ukraine und anderer Instabilitäten sind nach wie vor unübersehbar, und die Produktion der Kunden ist instabil.
Der Umsatz im Bereich Signal Relais sank im Vergleich zum Vorjahr um TE 869 (25,2%). Unsere Melderelais werden hauptsächlich in der Telekommunikation eingesetzt. Die Nachfrage nach medizinischen Geräten sowie Bewegungs-, Rauch- und Feuermeldern war in den letzten Jahren stabil und beständig.
Der Gesamtumsatz der Verkaufsprovisionen beläuft sich auf TE 183 (Vorjahr: TE 228). Der gesamte Betrag stammt aus dem Power Relais Geschäft in Asien und Amerika. Die Provisionen aus den asiatischen Ländern gingen aufgrund der schwächeren Nachfrage, insbesondere in China, ebenfalls zurück.
Zu den wichtigsten finanziellen Leistungsindikatoren des Unternehmens gehören die Umsatzerlöse und das Ergebnis vor Steuern (EBT). Wir haben die prognostizierten Umsatzergebnisse für 2023/2024 (T€ 44.119) nicht erreicht. Der Marktanteil ist aufgrund der unerwartet starken Nachfrage nach MOS-FETs (MOS-Feldeffekttransistoren) zurückgegangen. Außerdem wurde das prognostizierte Ergebnis vor Steuern (T€442) aufgrund von Anpassungen an neue Verkaufspreise für mehrere Schlüsselkunden und Verzögerungen bei Transferpreisanpassungen nicht erreicht.
2.2.1. Ertragslage
Im laufenden Geschäftsjahr haben wir einen Gesamtumsatz von TE 40.122 realisiert, was einen Anstieg von 2,8% gegenübedrem Vorjahr (Te€ 39.043) entspricht. Dieser Anstieg beruht auf einer langesamen Erholung nach der COVID-19-Pandemie und dem weiterhin anhaltenden Ukraine-Krieg.
Die Bruttomarge in Höhe von TE 883 (2,2%) sank hauptsächlich aufgrund einer aufgeschobenen Transferpreisanpassung um T€ 1.629 gegenüber dem Vorjahr (T€ 2.512; 6,4%).
Die sonstigen betrieblichen Erträge sind um T€ 69 auf T€ 993 gestiegen. Der Rückgang der Erträge aus Währungsumrechnungen (TEUR -256) wurde durch einen Anstieg der Erträge aus der Auflösung von Rückstellungen (TEUR 295) kompensiert.
Der Personalaufwand verringerte sich geringfügig von T€1.286 auf T€ 1.221.
Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen stiegen, im Wesentlichen aufgrund erhöhter Rechts- und Beratungskosten und Transportversicherungen, um T€41 auf TE 1.548.
Das laufende Geschäftsjahr endet mit einem Jahresfehlbetrag in Höhe von T€ -528 (Vorjahr: Jahresüberschuss T€ 452).
2.2.2. Vermögenslage
Die Bilanzsumme stieg um T€e 2.742. Die Eigenkapitalquote verringerte sich von 70,4% auf 57,8%. Die höhere Bilanzsumme resultiert hauptsächlich aus der Erhöhung der Vorräte um TEUR 5.391, um die Liquidität der Muttergesellschaft zu stützen. Die Forderungen aus Lieferungen und Leistungen verringerten sich um TEUR 956 aufgrund des Verkaufs von Vorräten an einen Vertriebshändler im März mit kürzeren Zahlungszielen. Auf der Passivseite sanken die Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen stichtagsbedingt von TEUR 2.589 auf TEUR 2.488. Andererseits stiegen die Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen von TEUR 859 auf TEUR 4.630 aufgrund der Änderung des Zahlungsplans zur Verbesserung der Cashflow-Effizienz der Muttergesellschaft. Die sonstigen Verbindlichkeiten verringerten sich leicht von TEUR 868 auf TEUR 805, was hauptsächlich auf den Rückgang der Verbindlichkeiten aus der Einfuhrumsatzsteuer (TEUR -62) zurückzuführen ist.
Das Master Transaction Agreement über den Kauf, die Lieferung und die Zahlung von Waren zwischen der EMD und dem Logistikagenten Restar hat sich automatisch um ein Jahr bis zum 31. Juli 2025 verlängert. Das Concomitant Debt Assumption Agreement zwischen EM Devices Europe GmbH, EM Devices Corporation und dem Logistikagenten wurde ebenfalls bis zum 31. März 2025 verlängert. Hierbei dient der Logistikagent beschaffungsseitig als Zwischenhändler zur schnelleren Bereitstellung von liquiden Mitteln für die Muttergesellschaft.
2.2.3. Finanzlage
Das Unternehmen finanziert sich durch die Muttergesellschasofwtie Lieferantenkredite. Durch den Wegfall des konzerninternen Darlehens an die Muttergesellschaft stiegen die liquiden Mittel von TE 273 auf TE 2.007
3. Einschätzung des Managements zum Geschäftsverlauf
Trotz der bestehenden geopolitischen Herausforderungen lassen die Ertragslage und die Kundennachfrage eine konstante zukünftige Ergebnisentwicklung zur Aufrechterhaltung des Geschäftsbetriebes und zum weiteren Ausbau erwarten.
Die Finanzlage lässt aufgrund der operativen Leistung des Unternehmens und der erwarteten zukünftigen Entwicklung positive Mittelzuflüsse erwarten, so dass das Unternehmen seine finanziellen Verpflichtungen jederzeit erfüllen kann.
4. Chancen- und Risikobericht
Im Folgenden werden die wichtigsten Chancen und Risiken für das Unternehmen dargestellt. Dabei werden neben den allgemeinen Marktrisiken auch die spezifischen Unternehmensrisiken beschrieben. Eine Quantifizierung wird nicht vorgenommen, da diese auch nicht zur internen Steuerung dient. Es ist zu beachten, dass unsere Erwartungen durch die konjunkturelle Lage erheblich beeinflusst werden könnten, wenn die Marktnachfrage nicht wie erwartet steigt.
Insgesamt ergeben sich aus den im Folgenden mit abnehmender Bedeutung dargelegten Risiken keine Risiken, die bestandsgefährdend für die Gesellschaft sein könnten.
Obwohl sich die Situation der Produktionskürzungen durch Kunden aufgrund von Lieferengpässen bei Halbleitern und anderen Produkten entspannt, liegt die tatsächliche Produktion immer noch durchweg unter dem Plan. Mit der Aufhebung der COVID-19- Beschränkungen haben sich die Geschäftsaktivitäten zudem auf den persönlichen Kontakt mit den Kunden verlagert. Aus diesem Grund haben wir die Kundenbesuche wieder aufgenommen, und parallel dazu konzentrieren wir uns seit einiger Zeit auf die Akquisition neuer Projekte mittels Webkonferenzen. Was die Auswirkungen des Einmarsches Russlands in der Ukraine betrifft, so haben wir von unseren Kunden Berichte erhalten, dass die Lage weiterhin instabil ist. Es ist nicht auszuschließen, dass in Zukunft weitere Probleme im Zusammenhang mit SCM (Supply Chain Management) aufgrund von Konflikten auftreten werden.
Sollte die geopolitische Lage in Osteuropa weiterhin angespannt bleiben oder sich verschlechtern, wird dies zu erheblichen Preissteigerungen im Energiesektor und bei vielen Rohstoffen und industriellen Vorprodukten führen und damit die Lieferketten und die Nachfrage nachhaltig stören. Die Auswirkungen auf unsere Umsatz- und Ergebnisentwicklung sind zum jetzigen Zeitpunkt nicht verlässlich vorhersehbar und hängen maRßgeblich von der Dauer der internationalen Sanktionen und der möglichen Ausweitung der Energieimporte aus Russland ab. Daher basiert die Prognose auf den ursprünglichen Plänen der einzelnen Kunden.
Die Gesellschaft ist in die IT-Infrastruktur der Muttergesellschaft eingebunden. Diese ist wiederum ständig bestrebt, die Sicherheit der IT-Infrastruktur weiterzuentwickeln. Dies beinhaltet die Etablierung von Abwehrmaßnahmen für Cyber-Risiken inklusive der effizienten Aufdeckung und Behandlung allfälliger Attacken. Für die Aufrechterhaltung der Business Continuity sind verschiedene Maßnahmen auf dem Gruppenlevel etabliert.
Unsere Kunden kommen aus der Automobilindustrie, der Telekommunikationsbranche, der Elektronikindustrie und aus Industriemärkten. Sollte der Erfolg unserer Kunden aus beliebigem Grund beeinträchtigt sein, beispielsweise durch die Auswirkungen einer Konjunkturschwäche der Endkundenmärkte, den Verlust der Wettbewerbsfähigkeit aufgrund verzögerter technologischer Entwicklung und/oder Kostendämpfungsmaßnahmen, könnte sich dies auch auf unser Geschäft auswirken. Zu den daraus resultierenden Risiken könnten sinkende Umsätze, überschüssige Vorräte oder unverkäufliche Warenbestände aufgrund gesunkener Nachfrage unserer Kunden und Probleme beim Einzug von Forderungen aus Lieferungen und Leistungen an unsere Kunden gehören. Unsere drei Hauptkunden sind Hersteller von Automobilzubehör, und auf diese Kunden entfallen rund 66% (Vorjahr: 70%) der Umsatzerlöse Ende März 2024.
Da unser Unternehmen nur die Produkte unserer Muttergesellschaft vertreibt, sind wir darauf angewiesen, dass wir in der Lage sind, die Produkte herzustellen, die unseren Bedürfnissen entsprechen, oder dass unsere Muttergesellschaft rechtzeitig neue Produkte entwickelt. Darüber hinaus könnte unser Unternehmen dem Risiko ausgesetzt sein, dass von unserer Muttergesellschaft entwickelte Produkte geistige Eigentumsrechte enthalten, die mit den Rechten Dritter kollidieren.
AuRerdem könnte unser Geschäft einem Risiko ausgesetzt sein, wenn die Produkte nicht von zufriedenstellender Qualität und Quantität sind oder nicht rechtzeitig produziert werden.
Es könnte ein Risiko bestehen, falls mehrere Interessengruppen erhebliche Compliance- Bedenken gegenüber unserer Muttergesellschaft erheben.
Die zukünftige Entwicklung des Unternehmens hängt in erster Linie von der Einführung neuer Produkte, von Investitionen der Betreiber in die Telekommunikationsinfrastruktur und von geeigneten Förderaktivitäten ab.
Gegen mögliche rechtliche und steuerliche Risiken sichern wir uns durch die Inanspruchnahme der entsprechenden konzerninternen Fachabteilungen und externer Fachberatearb .
Uns sind keine Verstöße der Gesellschaft gegen geltendes Recht bekannt.
Die in unserem Unternehmen installierten internen Informationssysteme gewährleisten eine ständige Überwachung der Unternehmensaktivitäten. Darüber hinaus trägt der aktive Erfahrungsaustausch innerhalb des Konzerns zu den internen Kontrollmechanismen bei.
Die Zahl der neu zugelassenen Pkw in der Europäischen Union stieg 2023 um 13,9 % (Vorjahr: -4,6 %).° Der Pkw-Absatz in Westeuropa wird voraussichtlich um 4,5 % gegenüber 2023 steigen, obwohl die gesamtwirtschaftlichen Aussichten in der gesamten Region gedämpft erscheinen. ' Wir gehen daher davon aus, dass die Nachfrage der Automobilindustrie nach unseren Power Relais, unserem wichtigsten Schlüsselprodukt, in 2024/2025 steigen wird. Auch hier haben wir schnell neue Produkte eingeführt, und unsere Produktpalette, die diese neuen Produkte umfasst, wird von unseren Kunden gut angenommen. Wirgehen davon aus, dass der Umsatz im Jahr2024 aufgrund der gestiegenen Nachfrage nach Autos im Vergleich zum Vorjahr steigen wird, und wir haben unsere Werke auf den Philippinen angewiesen, ihre Produktionskapazitätz u erhöhen.
Im Vergleich zum Vorjahr ist der Umsatz im Bereich der Signal Relais aufgrund der instabilen Wirtschaftslage rückläufig. Im Bereich der Signal Relais werden wir unsere Lösungen auch weiterhin anderen Märkten, wie der Medizin- und Sicherheitstechnik, anbieten. Mit diesen Maßnahmen erwarten wir, dass der Umsatz in diesem Segment sich stabilisieren wird.
Wir sehen erneut Chancen im asiatischen Raum, insbesondere in China, und gehen von einem Anstieg der Umsatzerlöse aus den Verkaufsprovisionen aus.
5. Prognosebericht
Im April 2024 bestehen keine Beschränkungen mehr im Zusammenhang mit der Covid- Pandemie. Im ersten Quartal 2024 stiegen die Pkw-Zulassungen in der Europäischen Union mit rund 0,52 Millionen verkauften Einheiten leicht an. Dies entspricht einem Anstieg von 19 % im Vergleich zu 2022. Die durch den Ukraine-Krieg verursachten Unterbrechungen der Lieferkette lassen nach, und die Pkw-Produktion nimmt allmählich zu.
Die Neuwagenverkäufe in Westeuropa werden im Jahr 2024 voraussichtlich um 7,8% gegenüber 2023 steigen.®
Die weltweite Instabilität und die Probleme in der Lieferkette bereiten unseren Kunden jedoch nach wie vor Sorgen, und es ist unklar, wie sich dies auf deren Produktion und Zukunftsaussichten auswirken wird.
6 https://www.acea.auto/files/Economic_and_Market_Report-Full_year_2023.pdf
7 ohttps://www.marklines.com/en/report/eu_report_202403
" https://www.marklines.com/en/report/eu_report_202403
Für das kommende Geschäftsjahr rechnen wir mit einem Umsatz in Höhe von T€ 40.474 und mit einem Ergebnis vor Steuern von T€ 810.
Neuss, 31. Oktober 2024
EM
Devices Europe GmbH
The Management
Satoshi Yonezawa
Chihiro Yamamoto
Toshiyuki Goto
An die EM Devices Europe GmbH, Neuss
Erklärung der Nichtabgabe von Prüfungsurteilen
Wir waren beauftragt, den Jahresabschluss der EM Devices Europe GmbH, Neuss, - bestehend aus der Bilanz zum 31. März 2024 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. April 2023 bis zum 31. März 2024 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - zu prüfen. Darüber hinaus waren wir beauftragt, den Lagebericht der EM Devices Europe GmbH, Neuss, für das Geschäftsjahr vom 1. April 2023 bis zum 31. März 2024 zu prüfen.
Wir geben keine Prüfungsurteile zu dem beigefügten Jahresabschluss und dem beigefügten Lagebericht ab. Aufgrund der Bedeutung des im Abschnitt "Grundlage für die Erklärung der Nichtabgabe von Prüfungsurteilen" beschriebenen Sachverhalts sind wir nicht in der Lage gewesen, ausreichende geeignete Prüfungsnachweise als Grundlage für Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu erlangen, und versagen daher den Bestätigungsvermerk.
Grundlage für die Erklärung der Nichtabgabe von Prüfungsurteilen
Die Gesellschaft befindet in einer angespannten Liquiditätssituation. Sie ist aufgrund ihrer vollständigen operativen, organisatorischen und finanziellen Einbindung in den Konzern der Muttergesellschaft von der finanziellen Entwicklung des gesamten Konzerns abhängig. Die gesetzlichen Vertreter haben den Jahresabschluss unter der Annahme der Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufgestellt. Sie gehen dabei davon aus, dass sich die Finanzlage des Konzerns positiv entwickelt. Wir haben jedoch keine geeigneten Prüfungsnachweise dafür erlangen können, dass ausreichende Finanzmittel für die Zahlungsfähigkeit des Konzerns vorhanden sind und dass die Muttergesellschaft bzw. deren Gesellschafter zu der ggf. erforderlichen finanziellen Unterstützung der Gesellschaft willens bzw. in der Lage sind. Wir waren daher nicht in der Lage, Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu ziehen.
Dieser Sachverhalt hat umfassende Bedeutung auch für die Beurteilbarkeit der im Lagebericht erfolgten Darstellung des Geschäftsverlaufs und der Lage der Gesellschaft sowie der Darstellung der Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung.
Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht
Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordanungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d. h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist.
Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen.
Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können.
Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts
liegt in unserer Verantwortung, eine Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchzuführen. Es liegt ferner in unserer Verantwortung, die Prüfung des Jahresabschlusses unter ergänzender Beachtung der International Standards on Auditing (ISA) durchzuführen. Des Weiteren liegt es in unserer Verantwortung, einen Bestätigungsvermerk zu erteilen. Aufgrund des im Abschnitt "Grundlage für die Erklärung der Nichtabgabe von Prüfungsurteilen" beschriebenen Sachverhalts sind wir nicht in der Lage gewesen, ausreichende geeignete Prüfungsnachweise als Grundlage für Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu erlangen.
Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt
Düsseldorf, 31. Oktober 2024
RSM
Ebner Stolz GmbH & Co. KG
Wirtschaftsprüfungsgesellschaft
Steuerberatungsgesellschaft
Joerg
Schoberth
Wirtschaftsprüfer
Daniel
Feiter
Wirtschaftsprüfer
Der Jahresabschluss wurde am 10. Januar 2025 von der Gesellschafterversammlung festgestellt.
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