TEAM ALPHA Consultants GmbH
Selbe AdresseUnternehmensberatung
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Kennzahlen extrahiert aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Gesetzliche Vertreter dieser Organisation
| Name | Rolle |
|---|---|
Dominique Claude Robert Derveaux seit 16.11.2023 | Geschäftsführer |
Matthieu Frechin seit 5.3.2020 | Geschäftsführer |
Natürliche Personen, die das Unternehmen letztendlich besitzen oder kontrollieren – ermittelt durch Auflösen der Gesellschafterkette
| Name | Anteil |
|---|---|
Vétoquinol International SAS | 73.01% |
Vétoquinol International SAS | 24.34% |
Vétoquinol International SAS | 2.65% |
Eigentümer- und Gesellschafterstruktur des Unternehmens
1 Gesellschafter
GmbH-Struktur
Bilanzkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Gewinn- und Verlustkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
| Posten |
|---|
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
Vetoquinol GmbHIsmaningJahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023Lagebericht für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis 31. Dezember 20231. Grundlagen Die Vetoquinol GmbH (im Folgenden "Vetoquinol" oder Vetoquinol GmbH) vertreibt in Deutschland tierpharmazeutische Produkte aller Art, sowie innovative technische Lösungen zur Unterstützung der diagnostischen tierärztlichen Aufgaben. Die Gesellschaft hat ihren Sitz in Ismaning und beschäftigt in Deutschland derzeit ca. 61 Mitarbeiter. 2. Wirtschaftsbericht Marktsituation in Deutschland 2023 Der veterinärmedizinische Markt in Deutschland wächst im Geschäftsjahr 2023 im Vorjahresvergleich um 14,1 % auf 968 Mio. € (Quelle: Kynetec Database Full Year 2023). Damit entwickelt sich der Markt wieder deutlich besser als das Bruttoinlandsprodukt, das im Jahr 2023 um 0,3% zurück ging (Quelle: Statistisches Bundesamt, Pressemitteilung Nr. 019 vom 15. Januar 2024). Der Hauptwachstumstreiber des veterinärmedizinischen Marktes nach Spezies (Quelle: Kynetec Daten Full Year 2023) ist der Bereich Hund/Katze, der den Hauptanteil hat mit 53,6% und auch weiter wächst mit +15,7%. Auch der Großtierbereich legt zu mit Rind +19,2% und Schwein +5,6%, während der Pferdebereich mit -1,1% leicht verliert. Nach Indikationsgebieten haben die Biologika den größten und wachsenden Anteil mit 18,3% (+5,5%) gefolgt von den Indikationsgebieten Antiparasitika mit einem Anteil von 17,3% (+20,1%), Antiinfektiva mit 11,6% (+20,7%) und den Futterstoffen und Futterergänzungsmitteln mit 8,5% (+11,4%). Der nach Einschätzung der Geschäftsführung für Vetoquinol relevante Markt beläuft sich auf 332 Mio. € (Vorjahr: 287 Mio. €), da Vetoquinol nur einen Teil der Indikationsgebiete abdeckt und insbesondere im Biologikamarkt nicht präsent ist. Der für Vetoquinol relevante Markt zeigte eine leicht positivere Entwicklung in 2023 vs. dem Gesamtmarkt mit +15,5%. Vertriebskanäle: Das Direktgeschäft hatte in 2023 mit 69% den größten Anteil an den Umsätzen (exklusive Intercompany Umsatzerlöse) und ist mit 1,9% gewachsen (interne Daten Net Sales). Der Großhandel als zweit-wichtigster Kanal hat einen Anteil von 15% und entwickelte sich mit +4,8% wieder positiv nach einem schwachen Vorjahr. Der Online-Handel konnte sein hohes Niveau aus dem Vorjahr stabil halten und hatte einen Anteil von 14%. Ertragslage Finanzielle Leistungsindikatoren sind die Umsatzerlöse und der Jahresüberschuss vor Gewinnabführung. Vetoquinol GmbH erzielte im vorliegenden Berichtsjahr Umsatzerlöse von € 29,0 Mio. und lag damit um € 0,8 Mio. (2,9%) über dem Vorjahresniveau. Dies liegt an höheren Umsätzen im Außendienst, Großhandel und dem Apothekenhandel, bedingt durch einen stabileren Markt. Die Umsatzerlöse liegen um € 0,2 Mio. (0,7%) unter der Prognose, da die Umsätze im Bereich Außendienst, Onlinehandel und Großhandel geringfügig hinter den Erwartungen lagen. Die Erlöse wurden, wie in den Vorjahren, fast ausschließlich auf dem heimischen Markt erzielt. In den Umsatzerlösen sind wie im Vorjahr die Erträge aus einem Betriebspachtvertrag mit der Vetoquinol S.A./Frankreich (Pächterin) aufgeführt. In 2023 ergaben sich Erlöse in Höhe von T€ 202 (Vorjahr: T€ 219). Die Umsatzrentabilität vor Gewinnabführung und vor Ertragsteuern blieb im Berichtsjahr 2023 gleich auf 6,71% (Vorjahr: 6,75%). Die gleichbleibende Umsatzrentabilität ist überwiegend auf den höheren Materialaufwand (€ 1,8 Mio. über dem Vorjahr), gegenläufig aber Einsparungen in den Personalkosten wegen einem niedrigeren Personalbestand (€ 0,3 Mio. niedriger als 2022), sowie auf niedrigere Werbe- und Reisekosten (€ 0,5 Mio. niedriger als 2022) zurückzuführen. Die relative Marge aus dem operativen Geschäft (Umsatzerlöse abzüglich Materialaufwand im Verhältnis zu den Umsatzerlösen) hat sich in 2023 mit 45,5% (Vorjahr 50,2%) leicht verschlechtert. Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen sanken absolut um € 0,7 Mio., das Verhältnis zu den Erlösen sank um etwas mehr als 2,9 Prozentpunkte auf 18,1%. Die Einsparung der sonstigen betrieblichen Aufwendungen ist im Wesentlichen auf Einsparungen in den Werbekosten und Reisekosten, sowie Reparaturen und Instandhaltung zurückzuführen. Im abgelaufenen Geschäftsjahr 2023 erwirtschaftete die Vetoquinol GmbH einen Jahresüberschuss vor Gewinnabführung in Höhe von T€ 1.944 und bewegt sich damit um T€ 45 über Vorjahresniveau (T€ 1.899) sowie innerhalb des für 2023 prognostizierten Wertes (€ 1,9 Mio.). Der Jahresüberschuss vor Gewinnabführung wird gemäß dem bestehenden Beherrschungs- und Gewinnabführungsvertrag vom 28. Dezember 2001 an die Alleingesellschafterin FREFIN Holding GmbH abgeführt. Vermögens- und Finanzlage Die Vetoquinol GmbH hat eine stabile Vermögens- und Finanzlage. Mit dem Mutterkonzern Vetoquinol S.A./ Frankreich besteht eine Cash-Pool Vereinbarung. Über- oder Unterdeckungen des Kontos der Vetoquinol GmbH werden täglich ausgeglichen. So ist sichergestellt, dass die Vetoquinol GmbH immer über ausreichende Liquidität verfügt. Der Bestand an Vorräten reduzierte sich auf T€ 2.173 (Vorjahr: T€ 4.197). Diese Reduzierung erfolgte vorwiegend aufgrund des Abverkaufs der Produkte. Die Cash-Pool Forderungen stiegen im Berichtsjahr auf T€ 4.653 (Vorjahr T€ 3.009). Der Anteil der Cash Pool Forderungen an den gesamten Forderungen gegen verbundene Unternehmen blieb konstant bei 94% (Vorjahr 92%). Das gezeichnete Kapital beträgt unverändert T€ 211. Das Eigenkapital ist aufgrund des mit der Alleingesellschafterin bestehenden Beherrschungs- und Gewinnabführungsvertrags unverändert im Vergleich zum Vorjahr (T€ 1.702). Die Eigenkapitalquote beträgt 17,2% (Vorjahr: 17,7%). Der leichte Rückgang der Eigenkapitalquote resultiert überwiegend aus der stichtagsbedingten Erhöhung der Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen und der dadurch erhöhten Bilanzsumme. Personalbereich Die durchschnittliche Mitarbeiterzahl der Vetoquinol GmbH liegt bei 61 Personen und bleibt damit gegenüber dem Vorjahresstand konstant. Der Personalaufwand belief sich im Geschäftsjahr 2023 auf T€ 6.145. Dies entspricht einem Umsatzanteil von 21,2% (Vorjahr: 22,8%). Gesamtaussage zum Geschäftsverlauf und der Lage des Unternehmens Die Geschäftsführung beurteilt die Entwicklung und Lage der Gesellschaft im Geschäftsjahr 2023 innerhalb der Erwartungen. 3. Prognose-, Chancen- und Risikobericht Im Folgenden findet sich eine Auswahl wichtigster Risiken und Chancen für die Geschäftstätigkeit der Vetoquinol GmbH. Die Bedeutung einzelner Chancen und Risiken ermittelt sich aus der Eintrittswahrscheinlichkeit und der Höhe der möglichen Auswirkungen auf die Vermögens-, Finanz- und Ertragslage sowie die Prognosen und Ziele. Die nachstehend genannten Chancen und Risiken sind zu thematischen Einheiten zusammengefasst. Chancen Effizientere Marktbearbeitung und Digitalisierung Das im Herbst 2020 gelaunchte CRM-System wurde auch in 2023 weiterentwickelt und vor allem der Einsatz durch das Sales- und Marketing-Team weiter gefördert. Bereits in 2022 ist der Launch des wichtigen Moduls des "Order-taking" umgesetzt worden, durch das die Bestellungen vor Ort direkt durch die Gebietsmanager eingegeben werden können. Durch das automatisierte Durchlaufen stellt sich der Bestellprozess noch effizienter als zuvor dar. Des Weiteren werden neue Marketing-Module zur Kampagnensteuerung eingeführt, die eine zielgerichtetere gemeinsame Marktbearbeitung durch das Gebietsmanager- und das Marketing-Team ermöglichen werden. Unterstützt wird das CRM-System durch die konkrete Umsetzung des europaweit aufgesetzten Segmentation & Targeting Projekts durch das Sales- und Marketing-Team, das den potentialgesteuerten Ressourceneinsatz zum Ziel hat: Kundenpotentiale werden aufgezeigt und eine passgenaue Ansprache wird ermöglicht. Vetoquinol hat den digitalen "Auftritt" seiner Produkte auf ausgewählten Bestellplattformen verbessert. Durch die verbesserte Darstellung der Produkte verspricht sich Vetoquinol eine verbesserte Reichweite und Sichtbarkeit sowie ein weiter verbessertes Image der freiverkäuflichen Produkte. Die Bedeutung dieser Chance wird als mittel eingestuft. Key Account Management Online und Tierarzt Das Key Account Management zum einen für den Online-Handel und zum anderen für den Bereich der Tierarztketten strebt in 2024 eine fortgesetzte und enge Zusammenarbeit mit den Kunden an, die in passgenaue Aktivitäten für die Vetoquinol Fokusprodukte münden. Ergänzend werden die Aktivitäten nunmehr durch ein gezieltes "digitales Marketing" unterstützt, dass sicherstellt, dass die entsprechenden Aktivitäten eine ausreichende Reichweite und Attraktivität entfalten. Wir versprechen uns hierdurch ebenfalls profitables sowie nachhaltiges Wachstum. Die Bedeutung dieser Chance wird als mittel eingestuft. Neue Produkte Eine weitere Dynamik in 2024 ist durch den weiteren Ausbau des sog. "Solution-Sellings" zu erwarten. Hierbei werden unseren Kunden in den Segmenten Kleintier & Großtier, ergänzend zu den relevanten Produkten, zusätzliche Services angeboten, die dazu dienen, dass unser Angebot nachhaltig bei den Tierärzten implementiert und eingesetzt wird. Die Erweiterung unserer Angebotspalette dient des Weiteren dazu sich vom Wettbewerb deutlich zu differenzieren, um langfristiges und stabiles Wachstum zu gewährleisten. Hervorzuheben ist in 2024 insbesondere das Produkt "Mastatest", dass es den Tierärzten ermöglicht, eine verlässliche sowie zeitnahe Diagnose im Bereich der evidenzbasierten Mastitis vorzunehmen. Die Bedeutung dieser Chance wird als mittel eingestuft. Gesamtbeurteilung Chancen Insgesamt werden die Chancen für die Gesellschaft als mittel eingestuft. Risiken Preiswettbewerb Online-Handel Ein Risiko für Vetoquinol stellt weiterhin der anhaltende grenzüberschreitende Preiswettbewerb im Online-Handel dar: Da die OTC-Produkte der Vetoquinol Range frei verkäuflich sind, suchen die Tierhalter - meist nach Erstkauf beim Tierarzt - für den Nachkauf im Internet nach dem Anbieter mit dem günstigsten Preis. Dadurch steigt zum einen der Preisdruck auf Vetoquinol durch die Online-Händler, die zu möglichst günstigen Konditionen die Produkte bei Vetoquinol einkaufen möchten, um im Markt wettbewerbsfähig zu sein. Zum anderen wandern Umsätze vom Tierarzt in den Onlinehandel, was zu Verärgerungen beim Tierarzt mit der Situation an sich und mit Vetoquinol im Besonderen führt. Da die Tierärzte die wichtigste Zielgruppe für Vetoquinol sind, ist hier die Herausforderung eine Balance zu finden zwischen Aufrechterhaltung und auch Steigerung der Loyalität der Tierarzt-Kundengruppe und einem möglichen Online-Umsatz. Darüber hinaus besteht ein erhöhter Wettbewerbsdruck im Bereich der verschreibungspflichtigen Medikamente. Insbesondere im relevanten Markt der Antiparasitika wird zur Marktanteilsgewinnung mit entsprechend hohen Rabatten gearbeitet was die Margen der Produkte reduziert. Auch Vetoquinol sieht sich veranlasst die Preisattraktivität seiner Medikamente für den Tierhalter zu erhalten, wodurch es zu einem Margenverlust kommen kann. Die Bedeutung dieses Risikos wird als mittel eingestuft. Weiterer Rückgang im Großtiergeschäft Wie die Marktdaten von Kynetec fortlaufend zeigen, ist das Großtiergeschäft anhaltend unter Druck und führte auch in 2023 durch einen weiter reduzierten Fleischkonsum zu einem in Deutschland rückläufigen Markt. Dies und die zu erwartende weitere Reduktion der Antiinfektiva im Bereich Tiermedizin wird einen Einfluss auf die Entwicklung der Großtierprodukte auch bei Vetoquinol haben. Die Bedeutung dieses Risikos wird als gering eingestuft. Stärkung der Verhandlungsmacht der Klinikketten und Einkaufsgemeinschaften Es wird im Bereich des Tierarzt-Klinikgeschäfts zu einer Stärkung der Klinikketten kommen und auch weitere Einkaufsgemeinschaften sind zu erwarten, die eine größere Verhandlungsmacht als individuell agierende Kliniken gegenüber Vetoquinol haben und diese vor allem bei den Preisverhandlungen einsetzen werden. Die Bedeutung dieses Risikos wird als gering eingestuft. IT- und Cyber-Risiken sowie Datenschutzthemen Weitere Risiken stellen Sicherheitsprobleme in der EDV dar. Diesen Risiken wird durch entsprechende Sicherheitsvorkehrungen in der IT entgegengewirkt. Darüber hinaus greifen die Richtlinien, Bestimmungen und Maßnahmen der IT-Security-Policy. Die Bedeutung des Risikos wird als gering eingestuft. Auswirkungen Russland-Ukraine sowie Nahost-Krieg Hierbei ergeben sich unterschiedlichste Risiken durch Ausfall der Liefer- und Auslieferketten sowie Umsatzausfällen. Daneben hat dies Auswirkungen auf die Energiepreise sowie die allgemeine Inflation. Die weitere Entwicklung ist mit starker Unsicherheit verbunden. Nach derzeitigem Kenntnisstand wird die Bedeutung des Risikos als gering eingestuft, ein direkter Einfluss ergibt sich nicht. Gesamtbeurteilung Risiken Bestandsgefährdende Risiken bestehen nicht. Insgesamt werden die Risiken für die Gesellschaft als mittel eingestuft. Im Vorjahresvergleich ergaben sich keine weiteren oder wesentlichen Änderungen an bestehenden Risiken. Voraussichtliche Entwicklung der Gesellschaft im Geschäftsjahr 2024 Nach aktuellen Konjunkturprognosen des ifo Institut für Wirtschaftsforschung wird das preisbereinigte Bruttoinlandsprodukt im Jahr 2024 um voraussichtlich 0,2 % gegenüber dem Vorjahr steigen. Im Geschäftsjahr 2024 sehen wir keinen negativen Einfluss auf unseren Umsatz durch den Russland-Ukraine oder den Nahost-Krieg. Für das Gesamtjahr erwarten wir einen Umsatz von ca. 28,0 Mio. € bedingt durch die allgemeine Marktentwicklung und ein Jahresergebnis vor Gewinnabführung von ca. 0,3 Mio. € angesichts steigender Personal- sowie Marketingkosten gegenüber dem Vorjahr. Die Forschung und Entwicklung erfolgt durch das oberste Mutterunternehmen, die Vetoquinol S.A., Lure/Frankreich.
Ismaning, den 25. April 2024 Matthieu Frechin, Geschäftsführer Dominique Claude Robert Derveaux, Geschäftsführer BilanzAktiva
Gewinn- und Verlustrechnung
Anhang für das Geschäftsjahr 2023Allgemeine Angaben Die Vetoquinol GmbH mit Sitz in Ismaning ist im Handelsregister beim Amtsgericht München (Reg.Nr. HRB 233929) eingetragen. Der Jahresabschluss für die Zeit vom 01. Januar bis 31. Dezember 2023 ist entsprechend den Bestimmungen des HGB unter Berücksichtigung der Änderungen des Bilanzrichtlinieumsetzungsgesetz (BilRUG) und des Gesellschaftsvertrags erstellt und in Euro (EUR) ausgewiesen. Die Vetoquinol GmbH weist zum Abschlussstichtag die Größenmerkmale einer mittelgroßen GmbH gemäß § 267 Abs. 2 HGB auf. Sie wendet teilweise freiwillig die Vorschriften für große Kapitalgesellschaften gemäß § 267 Abs. 3 HGB an. Der Jahresabschluss wurde auf der Grundlage der Ansatz-, Gliederungs- und Bewertungsvorschriften des Handelsgesetzbuches aufgestellt. Ergänzend zu diesen Vorschriften wurden die Regelungen des GmbH-Gesetzes beachtet. Die Gliederung der Gewinn- und Verlustrechnung folgt dem Gesamtkostenverfahren (§ 275 Abs. 2 HGB). Angaben, die in der Bilanz oder Gewinn- und Verlustrechnung bzw. wahlweise im Anhang zu erfolgen haben, wurden zur verbesserten Übersichtlichkeit insgesamt im Anhang aufgeführt. Zwischen unserer Gesellschaft und der Gesellschafterin FREFIN Holding GmbH, Ismaning, besteht mit Wirkung ab 1. Januar 2002 ein Beherrschungs- und Gewinnabführungsvertrag. Des Weiteren besteht ab diesem Zeitpunkt jeweils eine körperschaft- und gewerbesteuerliche sowie umsatzsteuerliche Organschaft mit der Gesellschafterin. Gliederungsgrundsätze / Darstellungsstetigkeit Der vorliegende Jahresabschluss ist grundsätzlich unter Beibehaltung der für den Vorjahresabschluss angewendeten Gliederungsgrundsätzen nach den für mittelgroße Kapitalgesellschaften geltenden Vorschriften des Handelsgesetzbuches aufgestellt (§§ 265 Abs. 1 Nr. 2, 266 ff. HGB). Bilanzierung und Bewertung Im Jahresabschluss sind sämtliche Vermögensgegenstände, Schulden, Rechnungsabgrenzungsposten, Aufwendungen und Erträge enthalten, soweit gesetzlich nichts anderes bestimmt ist. Die Posten der Aktivseite sind nicht mit Posten der Passivseite und Aufwendungen nicht mit Erträgen verrechnet worden mit Ausnahme der Pensions- und Altersteilzeitverpflichtungen, die mit dem Deckungsvermögen saldiert wurden. Das Anlagevermögen weist nur Gegenstände aus, die bestimmt sind, dem Geschäftsbetrieb dauernd zu dienen. Rückstellungen wurden nur im Rahmen des § 249 HGB und Rechnungsabgrenzungsposten wurden nach den Vorschriften des § 250 HGB gebildet. Bewertungsmethoden Die Wertansätze der Eröffnungsbilanz des Geschäftsjahres stimmen mit denen der Schlussbilanz des vorangegangenen Geschäftsjahres überein. Bei der Bewertung wurde von der Fortführung der Unternehmenstätigkeit ausgegangen. Die Vermögensgegenstände und Schulden wurden grundsätzlich einzeln bewertet. In Übereinstimmung mit den Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung wurden pauschale Bewertungsverfahren für die allgemeine Wertberichtigung auf Kundenforderungen verwendet. Einzelne Positionen wurden wie folgt bewertet: Immaterielle Vermögensgegenstände Entgeltlich erworbene immaterielle Anlagewerte wurden zu den Anschaffungskosten angesetzt und, sofern sie der Abnutzung unterlagen, um planmäßige Abschreibungen (Nutzungsdauer zwischen 1 und 5 Jahre) vermindert. Die Firmenwerte wurden über die betriebliche Nutzungsdauer von 8 (EQUISTRO) bzw. 4 Jahren (Vetoquinol) abgeschrieben. Sachanlagen Die Vermögensgegenstände des Sachanlagevermögens wurden zu den Anschaffungs- oder Herstellungskosten abzüglich planmäßiger Abschreibungen bewertet. Bei darüber hinausgehender Wertminderung werden außerplanmäßige Abschreibungen vorgenommen. Grundlage der planmäßigen Abschreibung war die voraussichtliche Nutzungsdauer des jeweiligen Vermögensgegenstandes (Mietereinbauten 10 Jahre, Betriebs- und Geschäftsausstattung 3 bis 10 Jahre). Selbständig nutzbare bewegliche Gegenstände des Anlagevermögens, die der Abnutzung unterliegen, werden im Zugangsjahr voll abgeschrieben, sofern ihre jeweiligen Anschaffungs- oder Herstellungskosten EUR 250 nicht übersteigen. Seit dem Geschäftsjahr 2018 wurden Anlagengegenstände, die selbständig nutzbar sind, mit Anschaffungs- oder Herstellungskosten bis maximal EUR 800 in voller Höhe abgeschrieben. Vorräte Die Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe sowie Waren sind zu Anschaffungskosten unter Durchschnittsbildung (Methode des gleitenden Durchschnitts) bewertet. Sofern erforderlich wurden die Vermögensgegenstände mit ihrem niedrigeren beizulegenden Wert angesetzt. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände Die Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände werden mit dem Nennbetrag angesetzt. Erkennbare Einzelrisiken wurden durch Einzelwertberichtigungen berücksichtigt. Das allgemeine Kreditrisiko bei den Forderungen aus Lieferungen und Leistungen wird durch eine Pauschalwertberichtigung berücksichtigt. Wertpapiere Die Wertpapiere werden mit den Anschaffungskosten angesetzt. Sofern erforderlich wurden die Wertpapiere mit ihrem niedrigeren beizulegenden Wert angesetzt. Kassenbestand und Guthaben bei Kreditinstituten Der Kassenbestand sowie die Guthaben bei Kreditinstituten sind zum Nennwert angesetzt. Aktive Rechnungsabgrenzungsposten Ausgewiesen werden Ausgaben vor dem Bilanzstichtag, soweit sie Aufwand für eine bestimmte Zeit nach dem Bilanzstichtag darstellen. Eigenkapital Die Positionen des Eigenkapitals sind mit dem Nennwert bilanziert. Rückstellungen Rückstellungen werden in Höhe des nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrags passiviert. Bei Rückstellungen mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr werden künftige Preis- und Kostensteigerungen berücksichtigt und es wird eine Abzinsung auf den Bilanzstichtag vorgenommen. Als Abzinsungssätze werden grundsätzlich die den Restlaufzeiten der Rückstellungen entsprechenden durchschnittlichen Marktzinssätze der vergangenen sieben Geschäftsjahre verwendet, wie sie von der Deutschen Bundesbank gemäß Rückstellungsabzinsungsverordnung monatlich ermittelt und bekannt gegeben werden. Rückstellungen für Jubiläumsgeldverpflichtungen werden nach § 253 Abs. 2 Satz 2 HGB pauschal mit dem durchschnittlichen Marktzinssatz in Höhe von 1,74% abgezinst, der sich bei einer angenommenen Restlaufzeit von 15 Jahren ergibt. Verbindlichkeiten Die Verbindlichkeiten wurden mit dem Erfüllungsbetrag ausgewiesen. Latente Steuern Nach der formalen Betrachtungsweise ist aufgrund der steuerlichen Organschaft alleinige Steuerschuldnerin die Alleingesellschafterin FREFIN Holding GmbH, Ismaning, als Organträgerin, d.h. auch tatsächliche und latente Steuern der Vetoquinol GmbH als Organgesellschaft sind vollständig in dem Jahresabschluss der Organträgerin auszuweisen, da diese alleine die Besteuerungsfolgen treffen. Dementsprechend werden die temporären Differenzen der Organgesellschaft Vetoquinol GmbH im Abschluss der Organträgerin FREFIN Holding GmbH erfasst. Aus dem Mindeststeuergesetz und aus ausländischen Mindeststeuergesetzen werden keine Auswirkungen hinsichtlich der Bilanzierung von tatsächlichen und latenten Steueraufwendungen und -erträgen aus der Anwendung dieser Gesetze erwartet. Erläuterungen zur Bilanz Anlagevermögen Die Entwicklung und Gliederung der einzelnen Posten des Anlagevermögens und die Abschreibungen des Geschäftsjahres sind aus dem nachstehend beigefügten Anlagenspiegel ersichtlich. Umlaufvermögen Die Ermittlung der Anschaffungskosten der Vorräte erfolgte auf Basis der durchschnittlichen Einkaufspreise. Abschreibungen gemäß § 253 Abs. 4 HGB wegen Ablauf des Verfalldatums wurden in Höhe von EUR 12.004,04 vorgenommen. Sämtliche Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände sind innerhalb eines Jahres fällig. Die Forderungen gegen verbundene Unternehmen in Höhe von EUR 4.949.272,28 (i. V. EUR 3.262.619,86) enthalten keine Forderungen gegen die Gesellschafterin. In den Forderungen gegen verbundene Unternehmen sind Forderungen aus Lieferungen und Leistungen in Höhe von EUR 296.568,04 (i. V. EUR 253.818,04), sowie solche aus Cash-Pooling in Höhe von EUR 4.652.704,24 (i. V. EUR 3.008.801,82) enthalten. Eigenkapital Das gezeichnete Kapital in Höhe von EUR 210.580,00 wird in voller Höhe von der FREFIN Holding GmbH, Ismaning, gehalten. Im Rahmen der Verschmelzung der Vétoquinol Verwaltungs GmbH auf unsere Gesellschaft mit Wirkung zum 1. Oktober 2008 wurde der den Nennbetrag der ausgegebenen Geschäftsanteile übersteigende Betrag (EUR 955.097,31) in die Kapitalrücklage eingestellt. Aufgrund des mit der FREFIN Holding GmbH bestehenden Beherrschungs- und Gewinnabführungsvertrags wurde der Jahresüberschuss 2023 (EUR 1.943.934,25) an die Organträgerin FREFIN Holding GmbH abgeführt. Sonstige Rückstellungen
Die übrigen Rückstellungen bestehen im Wesentlichen für ausstehende Rechnungen (EUR 173.766) und Resturlaub (EUR 107.549) von Mitarbeitern. Verbindlichkeiten Die Verbindlichkeiten haben eine Restlaufzeit bis zu einem Jahr. Die Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen sind regelmäßig durch Eigentumsvorbehalt an der gelieferten Ware besichert. Weitere Sicherheiten wurden nicht bestellt. Die Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen enthalten in Höhe von EUR 5.671.044,52 (i. V. EUR 5.406.682,81) Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschaftern, die sich wie folgt zusammensetzen:
In den Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen sind Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen in Höhe von EUR 969.260,47 (i. V. EUR 804.426,24) enthalten. Haftungsverhältnisse Im Rahmen des zentralen Finanzmittelausgleichs bestehen aufgrund der gesamtschuldnerischen Haftung der beteiligten Vetoquinol-Gesellschaften Haftungsverhältnisse aus Gewährleistungsverträgen für Forderungssalden der Deutsche Bank AG sowie der deutschen Niederlassung der BNP Paribas S.A. Für die Haftungsverhältnisse aus Gewährleistungsverträgen wurden keine Rückstellungen gebildet, weil mit einer Inanspruchnahme oder Belastung der Gesellschaft wegen ausreichender Liquidität im Konzern nicht gerechnet wird. Erläuterungen zur Gewinn- und Verlustrechnung Die Gewinn- und Verlustrechnung ist nach Maßgabe des Gesamtkostenverfahrens aufgestellt. Die Gesellschaft erzielt die Umsatzerlöse durch den Vertrieb von pharmazeutischen Produkten aller Art, insbesondere von Tierarzneimitteln, Futterergänzungsmitteln sowie Pflege- und Bedarfsmitteln für den Veterinärbereich nahezu ausschließlich im Inland. Der Jahresüberschuss wurde vertragsgemäß an die FREFIN Holding GmbH, Ismaning, abgeführt. Sonstige Angaben Soweit dieser Anhang keine Angaben über sonstige nach den §§ 264 ff., 284 ff. HGB angabepflichtigen Sachverhalte enthält, haben diese im Geschäftsjahr nicht vorgelegen. Sonstige finanzielle Verpflichtungen Sonstige finanzielle Verpflichtungen, die nicht in der Bilanz auszuweisen und auch keine Haftungsverhältnisse im Sinne von § 251 HGB sind, aber Bedeutung für die Beurteilung der Lage des Unternehmens haben, werden nachfolgend gesondert erläutert. Es bestehen Verpflichtungen aus Mietverträgen in Höhe von TEUR 470 (Ermittlung bis zum frühestmöglichen Kündigungstermin) und aus Leasingverträgen PKW in Höhe von TEUR 469 (Ermittlung bis zum Ablauf der Leasingverträge). Insgesamt ergeben sich Verpflichtungen in Höhe von TEUR 939, wovon TEUR 0 gegenüber verbundenen Unternehmen bestehen. Die Mietverträge betreffen das Bürogebäude und die Lager- und Stellplätze in Ismaning und haben eine Laufzeit bis 2027, die Leasingverträge betreffen ausschließlich den Fuhrpark mit einer durchschnittlichen Restlaufzeit von 3 Jahren. Der Lager- und Logistikvertrag hat eine Restlaufzeit bis zum 31. Dezember 2024 und wird automatisch um 12 Monate verlängert, sofern er nicht 12 Monate vorab gekündigt wurde. Beschäftigte Arbeitnehmer Während des abgelaufenen Geschäftsjahres waren durchschnittlich 61 (Vorjahr 62) Arbeitnehmer beschäftigt, davon 23 (Vorjahr 23) Mitarbeiter im Außendienst und 38 (Vorjahr 39) Mitarbeiter im Innendienst. Geschäftsführer Als Geschäftsführer waren im Geschäftsjahr berufen:
Herr Frechin ist CEO der Vetoquinol S.A. Herr Wuyts war dort für Europa und den Export zuständig. Herr Derveaux ist COO. Auf die Angabe der Geschäftsführerbezüge wird gemäß § 286 Absatz 4 HGB verzichtet. Die Gesellschaft hat den Geschäftsführern weder Vorschüsse oder Kredite gewährt, noch ist sie zu ihren Gunsten Haftungsverpflichtungen eingegangen. Konzernabschluss Der Kreis der verbundenen Unternehmen der Vetoquinol GmbH im Sinne des § 271 HGB umfasst das oberste Mutterunternehmen, die Vetoquinol S.A., Lure/Frankreich, und sämtliche Tochterunternehmen dieses Mutterunternehmens. Den Konzernabschluss für den größten Kreis von Unternehmen, in den die Vetoquinol GmbH einbezogen wird, stellt die Soparfin SCA, Paris/Frankreich, auf; dieser Konzernabschluss wird im französischen elektronischen Handelsregister (www.infogreffe.fr) unter der Firma "Soparfin SCA" bzw. der Registernummer 390 396 901 veröffentlicht. Den Konzernabschluss für den kleinsten Kreis von Unternehmen, in den die Vetoquinol GmbH einbezogen wird, stellt die Vetoquinol S.A., Lure/Frankreich, auf; dieser Konzernabschluss wird bei der französischen Finanzmarktaufsichtsbehörde "Autorité des marchés financiers" (www.amf-france.org) elektronisch veröffentlicht. Dieser Konzernabschluss ist auch über das elektronische Unternehmensregister (www.info-financiere.fr) unter der Firma "Vetoquinol" bzw. der ISIN-Nummer FR0004186856 erhältlich. Nachtragsbericht Wesentliche Auswirkungen aus dem Ukraine Krieg auf die Ergebnisentwicklung der Gesellschaft sind nicht zu erwarten. Zur voraussichtlichen Entwicklung der Gesellschaft im Geschäftsjahr 2024 wird auf die Darstellung im Lagebericht verwiesen. Auswirkungen auf die Vermögens-, Finanz- und Ertragslage dieses Abschlusses ergeben sich nicht. Ergebnisverwendung Aufgrund des mit der Organträgergesellschaft abgeschlossenen Beherrschungs- und Gewinnabführungsvertrags wird ein Betrag in Höhe von EUR 1.943.934,25 (i. V. EUR 1.899.017,20) an die FREFIN Holding GmbH abgeführt. Es wird vorgeschlagen, den Gewinnvortrag (EUR 536.050,47) auf neue Rechnung zu übernehmen.
Ismaning, den 25. April 2024 Matthieu Frechin, Geschäftsführer Dominique Claude Robert Derveaux, Geschäftsführer Die Feststellung bzw. Billigung des Jahresabschlusses erfolgte am 06.11.2024. Anlagenspiegel vom 01.01.2023 bis 31.12.2023
BestätigungsvermerkBei dem vorstehenden Jahresabschluss handelt es sich um die nach § 327 HGB für Offenlegungszwecke verkürzte Fassung. Zu dem vollständigen Jahresabschluss und dem Lagebericht wurde der folgende Bestätigungsvermerk erteilt: BESTÄTIGUNGSVERMERK DES UNABHÄNGIGEN ABSCHLUSSPRÜFERSAn die Vetoquinol GmbH, Ismaning Prüfungsurteile Wir haben den Jahresabschluss der Vetoquinol GmbH, Ismaning, - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der Vetoquinol GmbH für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 geprüft. Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse entspricht der beigefügte Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft zum 31. Dezember 2023 sowie ihrer Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 und vermittelt der beigefügte Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Lagebericht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar. Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat. Grundlage für die Prüfungsurteile Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen. Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d.h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist. Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen. Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können. Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet. Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen. Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus identifizieren und beurteilen wir die Risiken wesentlicher falscher Darstellungen im Jahresabschluss und im Lagebericht aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern, planen und führen Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlangen Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass aus dolosen Handlungen resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, ist höher als das Risiko, dass aus Irrtümern resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, da dolose Handlungen kollusives Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können. gewinnen wir ein Verständnis von dem für die Prüfung des Jahresabschlusses relevanten internen Kontrollsystem und den für die Prüfung des Lageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den gegebenen Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit dieser Systeme der Gesellschaft abzugeben. beurteilen wir die Angemessenheit der von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von den gesetzlichen Vertretern dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben. ziehen wir Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls wir zu dem Schluss kommen, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, sind wir verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Jahresabschluss und im Lagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, unser jeweiliges Prüfungsurteil zu modifizieren. Wir ziehen unsere Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum unseres Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass die Gesellschaft ihre Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann. beurteilen wir Darstellung, Aufbau und Inhalt des Jahresabschlusses insgesamt einschließlich der Angaben sowie ob der Jahresabschluss die zugrunde liegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. beurteilen wir den Einklang des Lageberichts mit dem Jahresabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage der Gesellschaft. führen wir Prüfungshandlungen zu den von den gesetzlichen Vertretern dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Lagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehen wir dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von den gesetzlichen Vertretern zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteilen die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrunde liegenden Annahmen geben wir nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen. Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger bedeutsamer Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.
München, den 25. April 2024 PricewaterhouseCoopers
GmbH
Petra Hälsig, Wirtschaftsprüfer ppa. Uta Menne, Wirtschaftsprüferin Anlagenspiegel (brutto)
Die Feststellung bzw. Billigung des Jahresabschlusses erfolgte am 6.11.2024. |
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