Stammdaten

Register
Amtsgericht Landshut HRB 3061
Eingetragen
11.2.1992
Branche
Allgemeine GebäudereinigungVerwaltung von Gewerbegrundstücken und Nichtwohngebäuden für DritteHausmeisterdienste
Gegenstand
Durchführung von Gebäudereinigungen nach dem Berufsbild des Gebäudereinigerhandwerks und Erbringung von Sicherheitsdienstleistungen im Sinne des § 34 a) GewO, sowie infrastrukturelle, kaufmännische und technische Dienstleistungen nach den Leitlinien und den Normen der DIN GEFMA und RealFM, zusätzlich im Bereich der Automotive, insbesondere im Tätigkeitsfeld der Fahrzeugaufbereitung, -wartung, -reparatur sowie Betrieb von Bauhöfen und Lagerstätten, insbesondere KFZ Werkstätten sowie technische Serviceeinrichtungen; Erbringung von Immobilienverwaltungstätigkeiten und -Betreuung im Sinne des § 34 c) GewO.

Finanzübersicht

Historie

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Management

NameRolle
Julia Werner
seit 14.4.2020
Geschäftsführer

Wirtschaftlich Berechtigte
Beta

0.00% identifiziert100.00% ungelöst

Ungelöste Beteiligungen (1)

Gesellschafter
Beta

1 Gesellschafter

GmbH-Struktur

Name
Ort
Betrag
Anteil
Werner companies GmbH & Co. KG Vermietung & Verpachtung
Germany
50.000 DM
100.00%

Beteiligungen
Beta

NameAnteil
No data available

Bilanzkonten

Gewinn- und Verlustrechnung

Posten

Konzern- und Jahresabschlüsse

Werner Companies GmbH

Ergolding

Jahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023

Lagebericht für das Geschäftsjahr 2023

Werner Companies GmbH, Ergolding

1. Grundlagen des Unternehmens

Die Werner Companies GmbH ist seit über 40 Jahren als mittelständisches Unternehmen für Gebäudereinigung und -management am Reinigungsmarkt positioniert. Die GmbH und ihre Tochtergesellschaft sind dabei überwiegend als regionale Dienstleistungsunternehmen mit dem klassischen Berufsbild des Gebäudereinigers schwerpunktmäßig im südostbayerischen Raum tätig.

Das weitere Entwicklungspotential der Firma Werner Companies und ihrer Tochter konzentriert sich zunehmend auch auf Bereiche des infrastrukturellen Gebäudemanagements. Die Tendenz geht hier zu ganzheitlichen Lösungen, bei denen eine vorgegebene Organisationsstruktur alle Belange der Qualitätssicherung, des Arbeitsschutzes und des Umweltschutzes mitberücksichtigt.

Die wichtigsten Eckpfeiler unserer Innovationskraft sind nach wie vor die vielen Mitarbeiter mit ihrem möglichen, ausbaufähigen Entwicklungspotential, welches wir von Jahr zu Jahr gezielt fördern.

2. Wirtschaftsbericht

a) Gesamtwirtschaftliche und branchenbezogene Rahmenbedingungen

Das Bruttoinlandsprodukt (BIP) ist in 2023 laut Statistischem Bundesamt preisbereinigt um 0,3% gesunken, der Freistaat Bayern (+0,3%) hat sich dabei wiederum als überdurchschnittlich dynamischer Wirtschaftsstandort erwiesen. Während diese stagnierende Konjunkturentwicklung, bedingt durch die hohen Inflationsraten und dadurch veranlassten Zinserhöhungen sowie geopolitischen Spannungen und Krisen, auch in der Gebäudereinigungssparte ihre Spuren hinterlassen und zu stagnierenden Umsätzen geführt hat, konnten in der Hausmeistersparte zusätzliche Umsätze und gute Erträge erwirtschaftet werden.

b) Geschäftsverlauf des Unternehmens

Trotz dieser Konjunkturentwicklung hat die Werner Companies GmbH im Geschäftsjahr 2023 durch ein vielfältiges Dienstleistungsangebot der Gebäudebewirtschaftung eine sehr gute Steigerung der Umsatzerlöse gegenüber dem Vorjahresniveau erzielt und blickt somit auf ein erfolgreiches Geschäftsjahr zurück. Die Steigerung liegt zum einen an dem Ausbau des Bestandskundengeschäfts im laufenden Geschäftsjahr, aber auch an der außerordentlichen Tariflohnerhöhung von 12,55% ab dem 1. Oktober 2022, welche mit durchschnittlich 10% auf unsere Preise umgelegt wurde.

Es wurde nochmals deutlich in die Qualitätssicherungssysteme sowie die automatische elektronische Dokumentation und IT Infrastruktur investiert. Mit der neu installierten Software besteht die Möglichkeit, neben der Abbildung einzelner Servicelevel auch viele Bereiche aus dem infrastrukturellen Gebäudemanagement und deren Qualitäts- und Servicelevel zu messen.

c) Ertragslage

Die Werner Companies GmbH hat sich im Geschäftsjahr 2023 im Branchenvergleich gut entwickelt und verzeichnete ein deutlich wachsendes Umsatzniveau. Zugleich wurden zum 1. Oktober 2022 aufgrund der regierungsseitigen Erhöhung des Mindestlohns ein neuer Tarifvertrag im Gebäudereinigungshandwerk abgeschlossen, was zu einer deutlichen Lohntariferhöhung von 12,55% führte. Dadurch stiegen die Personalkosten im Vergleich zum Vorjahr deutlich an. Dank einer Vielzahl von Weiterbildungsmaßnahmen sind die Qualifikation und die damit verbundene Personalentwicklung planmäßig verlaufen.

Die Materialaufwendungen sind insgesamt gestiegen, haben sich aber im Rahmen der Umsatzsteigerung entwickelt. Zusammen mit der überwiegend unterproportionalen Zunahme bei den sonstigen betrieblichen Aufwendungen hat sich das Ergebnis vor Zinsen und Steuern gegenüber dem Vorjahr um mehr als 56% verbessert. Dies liegt daran, dass im Geschäftsjahr 2023 mehrere profitable Neuobjekte gestartet sind.

Das Finanzergebnis ist dank eines Beteiligungsertrages und höherer Zinserträge mit TEUR 37 positiv. Nach Abzug des laufenden Steueraufwands wird somit ein sehr gutes Jahresergebnis von TEUR 1.676 (Vorjahr: TEUR 1.003) ausgewiesen.

d) Vermögens- und Finanzlage

Das Gesamtvermögen der Gesellschaft hat sich - hauptsächlich wegen der stichtagsbezogenen Zunahme der liquiden Mittel und Forderungen im Umlaufvermögen - um TEUR 1.082 auf TEUR 7.394 erhöht. Das Sachanlagevermögen ist wie in den Vorjahren relativ gering, da Betriebsgebäude und wesentliche Betriebsausstattungen im Wesentlichen auf Basis langjähriger Pachtverträge genutzt werden. Die eigenen Investitionen des Geschäftsjahres betrafen überwiegend geringwertige Wirtschaftsgüter.

Das Eigenkapital der Gesellschaft hat sich aufgrund des etwas höheren Jahresüberschusses nach Abzug der Gewinnausschüttung des Vorjahres auf TEUR 3.572 erhöht. Die Eigenkapitalquote stieg infolgedessen in Relation zur höheren Bilanzsumme auf 48,3% (Vorjahr: 45,9%) und ist damit weiterhin überdurchschnittlich im Branchenvergleich.

Die Liquiditätslage des Unternehmens ist unverändert gut. Es bestehen ausreichende und nicht ausgeschöpfte freie Kreditlinien. Unser Finanzmanagement ist darauf ausgerichtet, Verbindlichkeiten stets innerhalb der Zahlungsfrist zu begleichen und Forderungen innerhalb der Zahlungsziele zu vereinnahmen. Forderungsausfälle gab es im Geschäftsjahr 2023 so gut wie keine.

e) Finanzielle sowie nichtfinanzielle Leistungsindikatoren

Die interne Unternehmenssteuerung bezieht sich auf Kennzahlen und Ertrag pro Kunde. Die Vorgaben von wesentlichen Kosten wie Lohnkostenanteil pro Kunde werden monatlich aufgezeichnet, um so die Überwachung der Einsatzzeiten zu gewährleisten. Auffälligkeiten bei den einzelnen Kunden bezüglich Ertragssituation, Deckungsbeiträgen und Lage wird in den regelmäßig stattfindenden Bereichs- und Objektleitersitzungen kommuniziert. Hieraus werden Verbesserungs- und Optimierungsvorschläge entwickelt, Ursachen ermittelt und die evtl. Auswirkungen dargestellt.

3. Gesamtaussage

Der Jahresabschluss 2023 hat unsere letztjährige positive Erwartung übertroffen, so dass wir uns wie in den Vorjahren besser als der Branchendurchschnitt entwickelt haben.

4. Prognosebericht mit wesentlichen Chancen und Risiken der künftigen Entwicklung

Im Jahr 2024 befinden wir uns in einem gemischten gesamtkonjunkturellen Umfeld, da die schrittweisen Zinserhöhungen zu einem Rückgang der hohen Inflationsraten führen, allerdings in Kombination mit geopolitischen Spannungen und Krisen gleichzeitig die Wirtschaft belasten. Bei Werner Companies ist dennoch weiterhin eine positive Entwicklung geplant. Das erste Quartal verlief bisher weit über Plan und sehr gut. Des Weiteren sind wir nicht extrem betroffen, da wir nur im geringen Maße Material einkaufen müssen und unsere Kreditverträge langfristige Zinsbindungen beinhalten. Die größte Herausforderung sehen wir dieses und die kommenden Jahre in der Beschaffung von Personal. Wir gehen davon aus, dass es zukünftig immer schwerer wird Personal zu finden und der stärker umkämpfte Personalmarkt daher zu höheren Personalkosten führen wird. Zudem tritt ab 01.01.2024 eine weitere Tariflohnerhöhung auf 13,50 Euro in Kraft. Diese Lohnanpassung führt zu einer erwarteten Kostensteigerung im Personalaufwand, was verzögert auch höhere Preise gegenüber den Endkunden zur Folge haben wird. Ebenso treiben wir neue Konzepte wie "Cleaning on Demand" und Robotik voran um in Zukunft solche Personallücken füllen zu können. Dies wird folglich auch zu einer Veränderung des Verhältnisses von Lohnkosten zu Maschinen- und Gerätekosten sowie deren Reparaturen und Wartungen führen.

Da Kunden vermehrt auf eine Gebäudebewirtschaftung aus einer zuverlässigen Hand setzen, wächst die Bedeutung der Etablierung ganzheitlicher Konzepte und eines vielfältigen Dienstleistungsspektrums. Aus diesem Grund engagiert sich Werner Companies neben der klassischen Unterhaltsreinigung, die speziell im öffentlichen Bereich preislich nicht mehr so attraktiv wie in der Vergangenheit ist, im Tätigkeitsfeld des infrastrukturellen und technischen Gebäudemanagements, um seine Kunden in mehr Bereichen als nur bei der Gebäudereinigung zu unterstützen.

Auch die klassische vertragsmäßige Unterhaltsreinigung soll weiter ausgebaut werden, allerdings verstärkt in privatwirtschaftlich geführten Objekten und bei Mittelstandskunden sowie den in der Region vielfältig vorhandenen Zulieferern zur Automobilindustrie. Hierzu möchten wir uns auf hohem Qualitätsniveau weiterentwickeln und sämtliche technische Innovationen einfließen lassen.

Auch größere Konzerne, insbesondere aus der Automobilindustrie, entdecken die Vorteile eines regional stark anpassungsfähigen Unternehmens, das in seiner Organisation Konzernstrukturen aufweist, jedoch mit dem Vorteil der extrem guten Anpassungsfähigkeit eines mittelständischen Handwerksunternehmens.

Zukünftig wird es immer mehr von Bedeutung sein, die Produktions- und Leistungsprozesse zu verfeinern und mit einer straffen Organisation sowie flachen Hierarchien in den Verwaltungsebenen zu optimieren. Auch ist es von Bedeutung sich stetig an die Digitalisierung anzupassen, um auf dem neuesten Stand der Technik zu bleiben. Die Marktsituation in unserem Handwerk, insbesondere in unserer Südostbayerischen Region, bleibt nach unserer Prognose in den nächsten Jahren sehr gut und bietet Chancen für den geplanten Ausbau unserer Marktanteile und unseren Leistungsportfolios.

Ein beständig hohes Niveau der Kundenbetreuung ist aus unserer Sicht ein wichtiges Erfolgskriterium, um bestehende Aufträge zu sichern und neue hinzu zu gewinnen. Es ist geplant, die momentan unterstützende Software im Vertrieb durch eine bessere und leistungsfähigere zu ersetzen und dadurch Synergien mit der Verwaltung zu generieren.

Die Geschäftsführung erwartet für das laufende Geschäftsjahr 2024 auf Basis der derzeitigen Auftragslage und Marktentwicklung ein steigendes Umsatzniveau und Jahresergebnis. Dies liegt vor allem an der Tarifsteigerung im Umsatz und gleichzeitig an unseren langfristigen Kundenverträgen. Wesentliche Risiken der zukünftigen Entwicklung, die einen bedeutenden Einfluss auf die Vermögens-, Finanz- und Ertragslage haben könnten, sind in Form des schwierigen Personalmarktes sowie Inflations- und Zinssteigerung gegeben. Die ganzheitlichen Dienstleistungen im Bereich Gebäudemanagement bieten jedoch nach wie vor großes Wachstumspotential.

5. Nachhaltigkeitsbericht

Die familiengeführte Unternehmensgruppe Werner Companies lebt eine Unternehmenskultur, die auf Nachhaltigkeit basiert. Das Motto der Firma lautet: "Werte schaffen, Werte leben und Wert erhalten". Dafür werden bei der Entwicklung von Nachhaltigkeitszielen ökonomische, ökologische sowie soziale Aspekte gleichrangig berücksichtigt, denn sie sind eng miteinander verknüpft. In ihrer Nachhaltigkeitspolitik haben Werner Companies ihren Anspruch der fortlaufenden Verbesserung ihrer Prozesse und Arbeitsabläufe anhand dieser drei Dimensionen formuliert.

a) Ökonomische Verantwortung

Ökonomische Verantwortung bedeutet für Werner Companies, dass die Profitmaximierung nicht den einzigen Unternehmenszweck darstellen darf, sondern langfristige Strategien und faires Handeln verfolgt werden sollen. Die Qualität unserer Produkte und Dienstleistungen sowie Innovationskraft sind für uns die vorrangigen, ökonomischen Nachhaltigkeitsziele. Dadurch können neue Ziele gefördert werden, wie etwa die Steigerung der Lebensqualität oder Umweltschutz-Projekte.

Zentrale Faktoren für die Umsetzung bestehen in:

Kostenbewusstem Handeln

Reorganisation Prozessminimierung Ermittlung und Nutzung von Synergieeffekten in Bezug auf die Auftragsannahme und Objektbetreuung

b) Ökologische Verantwortung

Nachhaltiges ökologisches Denken bestimmt sowohl die Erbringung von Dienstleistungen für unsere Kunden als auch die internen Prozesse der Werner Companies. Dabei fokussieren wir unsere betrieblichen Aktivitäten auf den Einsatz umweltschonender Produkte, die Optimierung des Ressourcenverbrauch sowie die Energieeffizienz.

Darüber hinaus achten wir darauf, dass auch unsere Lieferanten Wert auf Nachhaltigkeit legen, indem wir bei der Auswahl unserer Handelspartner neben Leistungskriterien auch Faktoren wie Umweltrelevanz oder Energieeffizienz berücksichtigen.

c) Soziale Verantwortung

Als soziale Werte stehen bei Werner Companies die Förderung des Gemeinwesens, des gesellschaftlichen Zusammenhalts und der Beteiligung im Mittelpunkt. Insbesondere Mitarbeiterbelange und -zufriedenheit nehmen einen hohen Stellenwert in der Unternehmensgruppe ein, da die Überzeugung vertreten wird, dass Mitarbeiterzufriedenheit, Kundenzufriedenheit und eine hohe Qualität der Produkte und Services nur im gemeinsamen Zusammenspiel funktionieren. Zu unserer sozialen Verantwortung gehört zudem der Respekt vor unterschiedlichen Religionen und Kulturen, da bei Werner Companies 42 verschiedene Nationen miteinander interagieren.

Diesen Nachhaltigkeitsansatz, bestehend aus ökonomischen, ökologischen und sozialen Aspekten, setzen wir mit einem integrierten Managementsystem systematisch um und synchronisieren ihn mit Umwelt, Energie und Qualitätsmanagementnormen. Das hohe Niveau von Qualitätssicherung und Nachhaltigkeit der Unternehmensgruppe wird durch regelmäßige Zertifizierungen (DIN EN ISO 9001, DIN EN ISO 14001 und DIN EN ISO 45001) bestätigt.

Mit dem in Kraft treten der Corporate Sustainability Reporting Directive (CSRD) wird die Anzahl der zur Offenlegung verpflichteten Unternehmen sowie der Umfang der unternehmerischen Berichtspflichten im Hinblick auf ihren Beitrag zur Nachhaltigkeit erheblich ausgeweitet. Werner Companies unterstützen diese Entwicklung und haben ihre Bemühungen darauf abgestimmt, bereits für das Berichtsjahr 2024 auf freiwilliger Basis einen entsprechenden Nachhaltigkeitsbericht zu erstellen und zu veröffentlichen. Oberste Verantwortung für die Umsetzung der Nachhaltigkeitsstrategie in der gesamten Unternehmensgruppe obliegt unserer Qualitätsmanagement-Beauftragten, welche das Thema Nachhaltigkeit auf Ebene der Geschäftsführung vertritt.

Um sich auf die künftigen Anforderungen der CSRD vorzubereiten, werden im 1. Halbjahr des Geschäftsjahres 2024 im Rahmen einer Wesentlichkeitsanalyse sowohl Auswirkungen des Klimas auf das Unternehmen als auch Auswirkungen des Unternehmens auf das Klima untersucht und die bedeutendsten Handlungsfelder ermittelt. Darauf aufbauend werden konkrete Maßnahmen zur Verhinderung, Minderung oder Behebung dieser Auswirkungen entwickelt.

 

Ergolding, den 31. März 2024

Werner Companies GmbH

gez. Julia Werner

Bilanz

Aktiva

31.12.2023
EUR
31.12.2022
EUR
A. Anlagevermögen 26.865,00 29.899,00
I. Sachanlagen 1.865,00 4.899,00
1. andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 1.865,00 4.899,00
II. Finanzanlagen 25.000,00 25.000,00
1. Anteile an verbundenen Unternehmen 25.000,00 25.000,00
B. Umlaufvermögen 7.351.784,50 6.268.490,81
I. Vorräte 44.035,10 40.611,29
II. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände 5.386.878,75 5.491.654,28
1. Forderungen gegen verbundene Unternehmen 141.892,13 599.090,60
2. sonstige Vermögensgegenstände 5.244.986,62 4.892.563,68
III. Kassenbestand, Bundesbankguthaben, Guthaben bei Kreditinstituten und Schecks 1.920.870,65 736.225,24
C. Rechnungsabgrenzungsposten 15.500,17 14.040,50
Aktiva 7.394.149,67 6.312.430,31

Passiva

31.12.2023
EUR
31.12.2022
EUR
A. Eigenkapital 3.572.159,97 2.895.750,12
I. Gezeichnetes Kapital 25.564,59 25.564,59
II. Gewinnvortrag 1.870.185,53 1.867.513,22
III. Jahresüberschuss 1.676.409,85 1.002.672,31
B. Rückstellungen 1.452.004,53 975.829,00
C. Verbindlichkeiten 2.369.985,17 2.440.851,19
1. Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten 799.231,39
2. Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen 358.130,82 0,00
3. sonstige Verbindlichkeiten 2.011.854,35 1.641.619,80
Passiva 7.394.149,67 6.312.430,31

Gewinn- und Verlustrechnung

1.1.2023 - 31.12.2023
EUR
1.1.2022 - 31.12.2022
EUR
1. Rohergebnis 27.916.255,42 22.528.620,46
2. Personalaufwand 21.833.601,79 17.614.678,74
a) Löhne und Gehälter 17.601.127,07 14.219.315,67
b) soziale Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung und für Unterstützung 4.232.474,72 3.395.363,07
davon für Altersversorgung 14.874,00 23.686,27
3. Abschreibungen 62.215,25 42.310,20
a) auf immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens und Sachanlagen 62.215,25 42.310,20
4. sonstige betriebliche Aufwendungen 3.721.808,02 3.400.185,72
5. Erträge aus Beteiligungen 50.000,00
davon aus verbundenen Unternehmen 50.000,00
6. sonstige Zinsen und ähnliche Erträge 54.760,94 34.519,12
davon aus verbundenen Unternehmen 9.307,87 33.085,16
7. Zinsen und ähnliche Aufwendungen 67.513,25 82.301,52
8. Steuern vom Einkommen und vom Ertrag 632.844,87 394.438,17
9. Ergebnis nach Steuern 1.703.033,18 1.029.225,23
10. sonstige Steuern 26.623,33 26.552,92
11. Jahresüberschuss 1.676.409,85 1.002.672,31

Anhang für das Geschäftsjahr 2023

Werner Companies GmbH, Ergolding

Allgemeine Angaben

Die Firma Werner Companies GmbH mit Sitz in Ergolding ist im Handelsregister des Amtsgerichts Landshut unter HRB 3061 eingetragen.

Der Jahresabschluss wurde nach den handelsrechtlichen Vorschriften über die Rechnungslegung von mittelgroßen Kapitalgesellschaften sowie den anzuwendenden Vorschriften des GmbH-Gesetzes aufgestellt. Die Gliederung der Gewinn- und Verlustrechnung folgt dem Gesamtkostenverfahren gemäß § 275 Abs. 2 HGB.

Angaben zu Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden

Das Sachanlagevermögen wurde mit den Anschaffungskosten vermindert um planmäßige lineare Abschreibungen gemäß der voraussichtlichen Nutzungsdauer der Vermögensgegenstände angesetzt. Geringwertige Anlagegüter mit Einzelanschaffungskosten bis netto EUR 800,00 werden im Zugangsjahr voll abgeschrieben und als Abgang berücksichtigt.

Die Finanzanlagen wurden zu Anschaffungskosten angesetzt.

Die Lagerbestände an Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffen wurden mit den Einstandskosten oder mit den niedrigeren Tageswerten am Abschlussstichtag angesetzt.

Die Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände sind grundsätzlich mit ihren Nominalwerten aktiviert. Für das allgemeine Kreditrisiko im Forderungsbestand sowie für erkennbare Einzelrisiken wurden angemessene Wertberichtigungen gebildet.

Liquide Mittel wurden mit dem Nennwert angesetzt.

Aktive latente Steuern wurden gemäß dem Wahlrecht in § 274 HGB in der Bilanz nicht angesetzt. Passive latente Steuern waren nicht zu bilden.

Die Rückstellung für Pensionen wurde nach versicherungsmathematischen Grundsätzen auf der Grundlage eines Zinssatzes von 1,82 % (10-Jahres-Durchschnitt), einem Rententrend von 1 % und einer Fluktuation von 0 % mit ihrem Teilwert angesetzt. Als biometrische Rechnungsgrundlagen wurden die Richttafeln 2018G von Dr. Klaus Heubeck verwendet. Bei den Rückstellungen für Altersversorgungsverpflichtungen ergibt sich zwischen dem Ansatz nach dem durchschnittlichen Marktzinssatz aus den vergangenen zehn Geschäftsjahren und dem Ansatz nach dem durchschnittlichen Marktzinssatz aus den vergangenen sieben Geschäftsjahren ein Unterschiedsbetrag im laufenden Geschäftsjahr in Höhe von EUR 5.440,00. Für den Unterschiedsbetrag besteht eine Ausschüttungssperre (§ 253 Abs. 6 HGB).

Die Steuerrückstellungen beinhalten die das Geschäftsjahr betreffenden, noch nicht veranlagten Steuern.

Die sonstigen Rückstellungen berücksichtigen alle erkennbaren Risiken und ungewisse Verpflichtungen in Höhe der voraussichtlichen Inanspruchnahme.

Verbindlichkeiten wurden zum Erfüllungsbetrag angesetzt.

Ein grundlegender Wechsel von Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden gegenüber dem Vorjahr fand nicht statt.

Erläuterungen zur Bilanz

Anlagevermögen

Die Aufgliederung und Entwicklung der Anlagenwerte sowie der Abschreibungen je Posten der Bilanz ist aus dem beigefügten Anlagenspiegel zu entnehmen.

Umlaufvermögen

Die Forderungen gegen verbundene Unternehmen enthalten Forderungen aus Lieferungen und Leistungen in Höhe von EUR 111.892,13 (Vj. TEUR 135).

Von den Forderungen gegen verbundene Unternehmen entfallen EUR 0,00 (Vj. TEUR 464) auf verzinsliche Forderungen gegen Gesellschafter.

In den Sonstigen Vermögensgegenständen sind mit mehr als einem Jahr Restlaufzeit Mietkautionen u.ä. in Höhe von EUR 55.082,99 (Vj. TEUR 55) enthalten. Alle übrigen Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände haben eine Restlaufzeit von bis zu einem Jahr.

Rückstellungen

Die Pensionsrückstellungen enthalten alle Pensionsverpflichtungen der Gesellschaft. Eine zu verrechnende Rückdeckungsversicherung bestand zum 31.12.2023 im Gegensatz zum Vorjahr nicht mehr. Der Zinsaufwand der Rückstellung in Höhe von EUR 10.364,00 ist in den Zinsen und ähnlichen Aufwendungen enthalten.

Die sonstigen Rückstellungen erhalten im Wesentlichen Rückstellungen für Resturlaube, Tantieme, Beiträge und Gewährleistungsverpflichtungen.

Verbindlichkeiten

Sämtliche Verbindlichkeiten sind innerhalb eines Jahres fällig.

Angaben zu Haftungsverhältnissen gemäß § 251 HGB

Neben den in der Bilanz aufgeführten Verbindlichkeiten bestehen Haftungsverhältnisse aus Bürgschaften über insgesamt TEUR 8.000, davon gegenüber verbundenen Unternehmen TEUR 2.000 und gegenüber Banken TEUR 6.000. Die Inanspruchnahme der entsprechenden Kreditlinien durch die Kreditnehmer beträgt am Bilanzstichtag TEUR 3.810. Mit einer Inanspruchnahme aus den Bürgschaften ist aufgrund der guten Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Kreditnehmer nicht zu rechnen.

Erläuterungen zur Gewinn- und Verlustrechnung

Die sonstigen betrieblichen Erträge enthalten periodenfremde Erträge aus der Auflösung von Rückstellungen und Wertberichtigungen u. ä. in Höhe von EUR 62.002,57 (Vj. TEUR 20).

Von den Zinserträgen betreffen EUR 9.307,87 (Vj. TEUR 33) Zinsen von verbundenen Unternehmen.

Sonstige Angaben

Anzahl der Mitarbeiter

Die Anzahl der durchschnittlich beschäftigten Arbeitnehmer ergibt sich wie folgt:

Angestellte 68
Gewerbliche Arbeitnehmer 538
Geringfügig Beschäftigte 865
1.471

Geschäftsführung

Herr Anton Werner, Gebäudereinigermeister (ausgeschieden am 04.08.2023)

Frau Julia Werner, Gebäudereinigermeisterin

Angaben über den Anteilsbesitz gemäß § 285 Nr. 11 HGB

Firmenname/Sitz Anteil am Kapital
%
Eigenkapital
EUR
Jahresergebnis 2023
EUR
Beck Gebäudereinigung und Dienstleistungs- GmbH, Nürnberg 100,0 113.202,28 21.509,42

Ergebnisverwendungsvorschlag

Der Bilanzgewinn in Höhe von EUR 3.546.595,38 soll zur Ausschüttung einer Dividende von EUR 1.000.000,00 verwendet werden und im Übrigen auf neue Rechnung vorgetragen werden.

 

Ergolding, den 31. März 2024

Werner Companies GmbH, Ergolding

gez. Julia Werner

Entwicklung des Anlagevermögens (Beilage zum Anhang)

Kumulierte Anschaffungs-/Herstellungskosten
Vortrag zum 01.01.2023
EUR
Zugänge
EUR
Abgänge
EUR
Stand am 31.12.2023
EUR
Sachanlagen
andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 139.652,54 59.181,25 59.181,25 139.652,54
Finanzanlagen
Anteile an verbundenen Unternehmen 25.000,00 - - 25.000,00
164.652,54 59.181,25 59.181,25 164.652,54
Kumulierte Abschreibungen
Vortrag zum 01.01.2023
EUR
Abschreibungen des Geschäftsjahres
EUR
Auflösung wegen Abgang
EUR
Stand am 31.12.2023
EUR
Sachanlagen
andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 134.753,54 62.215,25 59.181,25 137.787,54
Finanzanlagen
Anteile an verbundenen Unternehmen - - - -
134.753,54 62.215,25 59.181,25 137.787,54
Buchwerte
Stand am 31.12.2023
EUR
Stand am 31.12.2022
EUR
Sachanlagen
andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 1.865,00 4.899,00
Finanzanlagen
Anteile an verbundenen Unternehmen 25.000,00 25.000,00
26.865,00 29.899,00

sonstige Berichtsbestandteile

Angaben zur Feststellung:

Der Jahresabschluss wurde am 23.07.2024 festgestellt.

Bestätigungsvermerk

Der folgende Bestätigungsvermerk bezieht sich auf den vollständigen Jahresabschluss. Der vorstehende, zur Offenlegung bestimmte Jahresabschluss macht von den Offenlegungserleichterungen gemäß § 327 HGB Gebrauch.

Bestätigungsvermerk des unabhängigen Abschlussprüfers

An die Werner Companies GmbH, Ergolding,

Prüfungsurteile

Wir haben den Jahresabschluss der Werner Companies GmbH - bestehend aus der Bilanz zum 31.12.2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis 31.12.2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der Werner Companies GmbH für das Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023 geprüft.

Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse

- entspricht der beigefügte Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft zum 31.12.2023 sowie ihrer Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023 und

- vermittelt der beigefügte Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Lagebericht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar.

Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat.

Grundlage für die Prüfungsurteile

Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben.

Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen.

Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht

Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d. h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist.

Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen.

Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können.

Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts

Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet.

Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen.

Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus

- identifizieren und beurteilen wir die Risiken wesentlicher falscher Darstellungen im Jahresabschluss und im Lagebericht, aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern, planen und führen Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlangen Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass aus dolosen Handlungen resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, ist höher als das Risiko, dass aus Irrtümern resultierende wesentlich falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, da dolose Handlungen kollusives Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können;

- gewinnen wir ein Verständnis von dem für die Prüfung des Jahresabschlusses relevanten internen Kontrollsystem und den für die Prüfung des Lageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den gegebenen Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit dieser Systeme der Gesellschaft abzugeben;

- beurteilen wir die Angemessenheit der von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von den gesetzlichen Vertretern dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben;

- ziehen wir Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls wir zu dem Schluss kommen, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, sind wir verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Jahresabschluss und im Lagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, unser jeweiliges Prüfungsurteil zu modifizieren. Wir ziehen unsere Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum unseres Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass die Gesellschaft ihre Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann;

- beurteilen wir die Gesamtdarstellung, den Aufbau und den Inhalt des Jahresabschlusses einschließlich der Angaben sowie ob der Jahresabschluss die zugrundeliegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt;

- beurteilen wir den Einklang des Lageberichts mit dem Jahresabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage des Unternehmens;

- führen wir Prüfungshandlungen zu den von den gesetzlichen Vertretern dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Lagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehen wir dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von den gesetzlichen Vertretern zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteilen die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrundeliegenden Annahmen geben wir nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ergebnisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen.

Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.

 

Augsburg, den 19. April 2024

SBM Steiner • Biermayer & Partner mbB
Wirtschaftsprüfungsgesellschaft

Harald Steiner, Wirtschaftsprüfer

Eva Biermayer, Wirtschaftsprüfer

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