rational < einbauküchen GmbH

Rationalstraße 4, 49328 Melle, DEU

Stammdaten

Register
Amtsgericht Osnabrück HRB 641
Eingetragen
25.3.1980
Branche
Herstellung von KüchenmöbelnHerstellung von BüromöbelnHerstellung von Schlaf-, Ess- und Wohnzimmermöbeln
Gegenstand
Die Herstellung und der Vertrieb von Möbeln und Einrichtungen aller Art, insbesondere Einbauküchen und deren Zubehör sowie die Beteiligung an Unternehmen aller Art.

Historie

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Management

NameRolle
Dante Giacomelli
seit 5.8.2019
Geschäftsführer

Wirtschaftlich Berechtigte

0.00% identifiziert100.00% ungelöst

Ungelöste Beteiligungen (1)

NameAnteil
Firma Snaidero Rino S.p.A.ITAEigenbeteiligung
100.00%

Gesellschafter

1 Gesellschafter

GmbH-Struktur

Snaidero Rino S.p.A.
Italy
11.250.000 €
100.00%

Beteiligungen

NameAnteil
No data available

Konzern- und Jahresabschlüsse

> rational < einbauküchen GmbH

Melle

Jahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2019 bis zum 31.12.2019

Lagebericht für das Geschäftsjahr 2019

1. Grundlagen der Gesellschaft

Die rational einbauküchen GmbH hat zum 30.06.2021 ihr wesentliches Nettovermögen zu Buchwerten an die Bravat GmbH, Lingen, veräußert. Ab diesem Zeitpunkt bilanziert die rational einbauküchen GmbH im Wesentlichen Forderungen und Verbindlichkeiten aus dem Verbundbereich. Außenumsätze werden nicht mehr realisiert. Es ist beabsichtigt, die rational einbauküchen GmbH im ersten Halbjahr 2022 auf die Snaidero Rino S.p.A. oder ein anderes Konzernunternehmen zu verschmelzen.

Mit dem Blick auf über 50 Jahre erfolgreiche Firmengeschichte genießt Rational heute den Ruf als einer der größten deutschen Einbauküchendesigner und -hersteller im mittleren/oberen Preissegment. Rational-Produkte stehen für innovatives Design und höchste Flexibilität sowie für besonderes Know-how in der Fertigung von lackierten Oberflächen.

Das Unternehmen ist sowohl deutschland- als auch weltweit im Einzelhandel tätig und operiert über ein umfangreiches Netzwerk aus über 400 Fachhändlern. Darüber hinaus beliefert es auch große Immobilienprojekte, vorwiegend in Nahen Osten und in Fernost. Die Produkte werden im Inland und auf den Exportmärkten unter dem Markennamen "Rational" vertrieben. In Österreich sind sie unter der lokalen Marke "Regina" erhältlich. Das Produkt hat sich im Inland im mittleren bis High-End-Segment positioniert und ist auch im Ausland im High-End-Segment vertreten.

Produktdesign und -entwicklung erfolgen sowohl firmenintern über ein engagiertes Team aus Designern und Technikern als auch in speziellen Kooperationen mit externen Industriedesignern.

Seit über 50 Jahren setzt Rational auf exzellentes Design, innovative Technologie und herausragende Funktionalität und bietet so Raum für persönliche Kreativität und individuelle Lösungen. Die kontinuierliche Arbeit an der Marke "rational" wurde mit dem "The Major German Brands 2019" belohnt.

2. Wirtschaftsbericht

Allgemeines

Laut dem Verband der Deutschen Küchenmöbelindustrie e.V. (VdDK) erhöhte sich der Gesamtumsatz der deutschen Küchenmöbelindustrie in 2019 im Vergleich zum Vorjahr um 2,8 % auf 5,013 Milliarden Euro. Dieses Ergebnis beruht auf einer von Quartal zu Quartal schwankenden Performance. Die Umsätze im Inlandsmarkt erhöhten sich im Vergleich zu 2018 um 0,5 %, die Exportmärkte um 6,2 %.

Lage der Gesellschaft

Steuerung der Gesellschaft

Für die Steuerung des operativen Geschäfts der Gesellschaft waren die Umsatzerlöse als primäre Steuerungsgröße anzusehen.

Ertragslage

Der Umsatz in 2019 lag bei 15,3 Mio. Euro. In 2018 betrug der Umsatz 21,7 Mio. Euro. Das Ergebnis nach Steuern lag im Jahr 2019 bei - 2,9 Mio. Euro, im Jahr 2018 bei -1,5 Mio. Euro. Die Umsätze im Inland und Ausland verminderten sich im Inland um 17 % und im Ausland um 33 %.

Eine weiterhin angespannte Wettbewerbssituation sowie die bisher fehlende Marge auf Umsätze speziell aus Deutschland haben die Firma rational gezwungen, komplett neue Ansätze zu verfolgen. Die im Jahr 2016 vorgenommenen Veränderungen der Verkaufskonditionen im Handel und das Wegfallen weiterer Sonderkonditionen in den Jahresvereinbarungen für 2019 haben zu einer gestiegenen Profitabilität pro Auftrag im deutschen Markt geführt, jedoch aufgrund des Umsatzeinbruches den Ertrag nicht verbessert.

Vermögenslage/Kapitalstruktur

Aufgrund des negativen Ergebnisses stieg die Überschuldung des Unternehmens auf 21,5 Mio. Euro an.

Im Geschäftsjahr 2014 wurde die Immobilie am Standort der Gesellschaft in Melle - Riemsloh für den Preis von 2,5 Mio. Euro veräußert. Ein Teilbetrag des Kaufpreises in Höhe von 1.000 TEuro wurde mittel- bis langfristig gestundet. Der Barwert der Kaufpreisforderung betrug am 31. Dezember 2019 738 TEuro wurde als sonstige Ausleihung unter den Finanzanlagen ausgewiesen.

Der Pachtzins für das weiterhin durch die Gesellschaft genutzte Verwaltungsgebäude beträgt 180 TEuro p. a. Der Pachtvertrag hat eine Laufzeit von 10 Jahren.

Die sonstigen Rückstellungen beinhalten im Wesentlichen die Rückstellungen für ausstehende Sanierungsbeiträge der Mitarbeiter in Höhe von 774 Teuro, Restrukturierungskosten für Mitarbeiter von 817 Teuro und für Zollrechtsstreitigkeiten von 150 TEuro.

Die Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten sind vollumfänglich Bestandteil der kurzfristigen Liquiditätsplanung des Unternehmens.

Zusammenfassung

Das 2019 erwartete Jahresergebnis in Höhe von -0,8 Mio. Euro wurde nicht erreicht.

Der Jahresfehlbetrag führte zu einer zusätzlichen bilanziellen Überschuldung. Insgesamt ist die wirtschaftliche Lage von rational weiterhin angespannt.

5. Forschungs- und Entwicklungsbericht

Rational produziert hochwertige Einbauküchen mit herausragendem und modernem Design, die im mittleren bis oberen Preissegment des Marktes platziert sind. Um den Erwartungen der Kunden gerecht zu werden, setzt das Unternehmen einen Schwerpunkt auf die kontinuierliche Verbesserung von Qualität und Technik sowie auf Designinnovation.

Überdies sind die Produkte von Rational, nicht zuletzt aufgrund der großen Bandbreite an individuellen Optionen, die kreative und technisch durchdachte Layouts für jede Art von Umgebung in jeder Größe und jedem Umfang ermöglichen, bei den Kunden hochgeschätzt.

6. Risikomanagementsystem für Finanzinstrumente

Das Unternehmen ist dank eines konzernweiten Kontrollsystems, das zur Risikofrüherkennung und zum Risikomanagement genutzt wird, vor finanziellen Risiken und anderen Risiken aller Art geschützt. Ziel dieses Prozesses ist es, ein angemessenes Gleichgewicht zwischen Risiko und Rendite zu garantieren. Das Risikomanagement basiert auf einer Risikokontrolle auf operativer Ebene sowie einer strategischen Kontrolle und einer internen Überwachung zur Früherkennung von auftretenden Risiken.

Die operative Risikokontrolle besteht aus ständig aktualisierten Informationen an das Management. Zusätzlich können im Bedarfsfall auch ergänzende Informationen abgerufen werden.

Es finden regelmäßig Meetings statt, in denen monatlich aktualisierte Wirtschafts- und Finanzberichte vorgelegt werden, einschließlich dem Status der Verbindlichkeiten, Forderungen und Bankguthaben, um aufkommende Risiken identifizieren und quantifizieren zu können und entsprechende korrektive und schadensbegrenzende Maßnahmen zu planen.

Verbindlichkeiten werden innerhalb der vereinbarten Zahlungsfrist beglichen. Für die Alt-Verbindlichkeiten gegenüber Snaidero Rino S.p.A. wurde eine Vereinbarung getroffen, die es der Gesellschaft erlaubt, diese auch außerhalb der vereinbarten Zahlungsziele zu begleichen, soweit es die eigene Finanzlage erlaubt. Zur Absicherung gegen Liquiditätsrisiken und um einen klaren Überblick über die laufende Liquidität zu behalten, wird wöchentlich ein detaillierter Zahlungsplan aufgestellt, der ständig an aktuelle Änderungen angepasst wird. Werden ausfallgefährdete finanzielle Vermögensgegenstände und/oder Kreditrisiken identifiziert, finden entsprechende Anpassungen statt. Außenstände werden in regelmäßigen Intervallen auf ihre Bonität analysiert. Darüber hinaus ist auch ein Kreditversicherungsinstrument verfügbar, um Verluste aufgrund von schlechter Bonität abzudecken.

7. Risiken- und Chancenbericht

Allgemeine Risiken, welche die zukünftige Ertragsentwicklung beeinflussen könnten, basieren vor allem auf der unsicheren Lage der europäischen und globalen Wirtschaft. Politische Einflüsse z.B. auf das Geschäft in der Türkei und im Iran sind auch weiterhin schwer planbar und können zu ungewollten Verzögerungen bei der Auftragsvergabe z.B. bei Großprojekten führen.

Die Entwicklung von zunehmend stärker am "fertigungsoptimierten Design" orientierten Modellen wurde fortgesetzt, um die Produktion weiter zu rationalisieren und so bei den Zulieferern (insbesondere Snaidero) bessere Einkaufskonditionen zu generieren. In enger Zusammenarbeit mit den Produktentwicklern der Muttergesellschaft in Italien wurde auch 2019 und auch für die Zukunft über eine weitere Vereinheitlichung der Produktionsprozesse bei gleichzeitiger Erhaltung der charakteristischen Design- und Alleinstellungsmerkmale der Marke "rational" entschieden. So konnten zusätzliche Synergien u.a. beim gemeinsamen Einkauf aber auch bei einer Zusammenführung unterschiedlicher Produktions- und Beschaffungswege genutzt werden.

Aufgrund der auch im Geschäftsjahr 2019 negativen Geschäftsentwicklung und der angespannten Liquiditätslage, ist der Fortbestand des Unternehmens von der weiteren finanziellen Unterstützung durch die Muttergesellschaft abhängig.

Aus diesem Grund hatte die Muttergesellschaft Snaidero Rino S.p.A. mit Datum vom 13. März 2019 eine Patronatserklärung abgegeben. Diese war zunächst ist befristet bis zum 31. Dezember 2019. Sie gilt nunmehr bis zum 30.09.2022. Darin verpflichtet sich Snaidero Rino S.p.A.,

die zum Zeitpunkt der Patronatserklärung bestehenden Darlehen und Verbindlichkeiten der Gesellschaft nur in dem Umfang zurück zu verlangen, in dem Rational finanziell in der Lage ist, diese zu bedienen, und

die zum Zeitpunkt der Patronatserklärung bestehenden Darlehen und Verbindlichkeiten der Gesellschaft fortzuführen, jedoch nicht zu erhöhen, und diese nur in dem Umfang zurück zu verlangen, in dem Rational finanziell in der Lage ist, diese zu bedienen, und

die Gesellschaft auf Basis des bestehenden Belieferungsvertrages weiterhin mit Küchenteile zu beliefern. Auf ein außerordentliches Kündigungsrecht des Belieferungsvertrages wird verzichtet.

8. Prognosebericht

Die rational einbauküchen GmbH hat auch in dem Geschäftsjahr 2020 bei rückläufigen Umsatzerlösen negative Jahresergebnisse erzielt.

Unter dem Datum vom 30. September 2021 hat die Muttergesellschaft der rational einbauküchen GmbH eine bis zum 30. September 2022 befristete Patronatserklärung dahingehend abgegeben, dass sie die rational einbauküchen GmbH auf erste Anforderung dergestalt mit notwendigen finanziellen Mitteln ausstatten wird, dass die rational einbauküchen GmbH in der Lage sein wird, ihre Verbindlichkeiten zu erfüllen.

 

Melle- Riemsloh, den 5. Januar 2022

Dante Giacomelli, Geschäftsführer

Bilanz zum 31. Dezember 2019

Aktiva

31.12.2019 31.12.2018
A. Anlagevermögen
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 118.448,00 94.820,20
118.448,00 94.820,20
II. Sachanlagen
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten 205.715,74 205.715,74
2. andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 179.821,00 160.177,00
3. geleiste Anzahlungen und Anlagen im Bau 0,00 18.813,22
385.536,74 384.705,96
III. Finanzanlagen
Ausleihungen an andere Unternehmen 737.913,95 978.132,62
737.913,95 978.132,62
1.241.898,69 1.457.658,78
B. Umlaufvermögen
I. Vorräte
1. Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe 0,00 90.263,73
2. Fertige Erzeugnisse und Waren 0,00 144.321,25
3. Geleistete Anzahlungen auf Vorräte 0,00 12.078,88
0,00 246.663,86
II. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände
1. Forderungen aus Lieferungen und Leistungen 1.312.586,59 2.445.715,27
(davon mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr € 33.098,28; Vorjahr € 3.816,60)
2. Forderungen gegen verbundene Unternehmen 201.090,68 175.701,54
3. sonstige Vermögensgegenstände 208.968,71 287.797,31
1.722.645,98 2.909.214,12
III. Kassenbestand, Guthaben bei Kreditinstituten 706.063,83 382.091,02
2.428.709,81 3.537.969,00
C. Rechnungsabgrenzungsposten 41.812,74 9.623,55
D. Aktiver Unterschiedsbetrag aus der Vermögensverrechnung 75.715,00 85.371,00
E. Nicht durch Eigenkapital gedeckter Fehlbetrag 21.565.324,70 18.673.306,01
25.353.460,94 23.763.928,34

Passiva

31.12.2019 31.12.2018
A. Eigenkapital
I. Gezeichnetes Kapital 11.250.000,00 11.250.000,00
II. Verlustvortrag -29.923.306,01 -28.414.771,26
III. Jahresfehlbetrag -2.892.018,69 -1.508.534,75
IV. Nicht durch Eigenkapital gedeckter Fehlbetrag 21.565.324,70 18.673.306,01
0,00 0,00
B. Rückstellungen
sonstige Rückstellungen 2.000.878,57 1.591.644,15
2.000.878,57 1.591.644,15
C. Verbindlichkeiten
1. Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten 1.717.219,86 2.637.071,15
(davon mit einer Restlaufzeit bis zu einem Jahr € 1.717.219,86; Vorjahr € 2.637.071,15)
2. erhaltene Anzahlungen auf Bestellungen 106.182,75 46.405,98
(davon mit einer Restlaufzeit bis zu einem Jahr € 106.182,75; Vorjahr € 46.405,98)
3. Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen 864.105,95 585.516,53
(davon mit einer Restlaufzeit bis zu einem Jahr € 864.105,95: Vorjahr € 585.516,53)
4. Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschaftern 19.146.948,88 17.186.883,66
(davon mit einer Restlaufzeit bis zu einem Jahr € 19.146.948,88; Vorjahr € 16.779.798,10)
5. sonstige Verbindlichkeiten 1.518.124,93 1.716.406,87
(davon aus Steuern € 37.274,36; Vorjahr € 45.706,62)
(davon im Rahmen der sozialen Sicherheit € 0,00; Vorjahr € 0,00)
(davon mit einer Restlaufzeit bis zu einem Jahr € 598.263,04; Vorjahr € 750.838,36)
(davon mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr € 919.861,89 ;Vorjahr € 919.861,89)
23.352.582,37 22.172.284,19
25.353.460,94 23.763.928,34

Gewinn- und Verlustrechnung für die Zeit vom 01. Januar bis 31. Dezember 2019

2019 2018
1. Umsatzerlöse 15.362.977,71 21.667.468,57
2. Erhöhung oder Verminderung des Bestands an fertigen Erzeugnissen 0,00 84.449,44
3. sonstige betriebliche Erträge 579.435,14 186.189,73
(davon aus der Währungsumrechnung € 33.214,13; Vorjahr € 18.758,63)
15.942.412,85 21.938.107,74
4. Materialaufwand
a) Aufwendungen für Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe und bezogene Waren 9.583.632,08 13.546.501,23
b) Aufwendungen für bezogene Leistungen 82.218,42 72.429,17
9.665.850,50 13.618.930,40
5. Personalaufwand
a) Löhne und Gehälter 2.929.703,09 3.083.901,45
b) soziale Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung und für Unterstützung 619.403,15 606.439,42
(davon für Altersversorgung € 39.558,79; Vorjahr € 25.842,10)
3.549.106,24 3.690.340,87
6. Abschreibungen auf immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens und Sachanlagen 174.161,48 747.288,50
7. sonstige betriebliche Aufwendungen 5.272.437,53 5.161.284,44
(davon aus der Währungsumrechnung € 114.402,73; Vorjahr € 19.989,62)
8. Erträge aus anderen Wertpapieren und Ausleihungen des Finanzanlagevermögens 9.781,33 9.684,48
9. sonstige Zinsen und ähnliche Erträge 27.799,21 25.248,68
10. Zinsen und ähnliche Aufwendungen 199.096,43 253.006,85
(davon an verbundene Unternehmen € 126.206,18; Vorjahr € 96.842,94)
(davon aus der Aufzinsung von Rückstellungen € 17.315,07: Vorjahr € 28.315,29)
11. Steuern vom Einkommen und vom Ertrag 723,55 0,00
11. Ergebnis nach Steuern -2.881.382,34 -1.497.810,16
12. sonstige Steuern 10.636,35 10.724,59
13. Jahresfehlbetrag -2.892.018,69 -1.508.534,75
14. Verlustvortrag aus dem Vorjahr 29.923.306,01 28.414.771,26
15. Bilanzverlust -32.815.324,70 -29.923.306,01

Anhang für das Geschäftsjahr 2019

I. ALLGEMEINE ANGABEN ZUM JAHRESABSCHLUSS

Die >rational< einbauküchen GmbH, Melle, wird beim Amtsgericht Osnabrück unter der Registernummer HRB 641 geführt.

Der Jahresabschluss der >rational< einbauküchen GmbH, Melle, zum 31. Dezember 2019 wurde auf der Grundlage der Rechnungslegungsvorschriften des Handelsgesetzbuches aufgestellt.

Ergänzend zu diesen Vorschriften waren die Regelungen des GmbH-Gesetzes zu beachten.

Die Gesellschaft hat zum Abschlussstichtag die Vorschriften für mittelgroße Kapitalgesellschaften gemäß § 267 Abs. 2 HGB zu beachten. Größenabhängige Erleichterungen wurden bei der Aufstellung des Anhangs teilweise in Anspruch genommen.

Die Gliederung der Bilanz entspricht den § 266 Abs. 2 und 3 HGB.

Gemäß § 42 Abs. 3 GmbHG wurde die Bilanz um die Posten Forderungen gegen Gesellschafter und Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschaftern erweitert.

Die Gesellschaft weist zum Bilanzstichtag einen nicht durch Eigenkapital gedeckten Fehlbetrag in Höhe von 21.565.324,70 € aus und ist daher bilanziell überschuldet. Die Geschäftsführung geht jedoch auf der Basis einer aktuellen Fortführungsprognose und unter Berücksichtigung der von der Muttergesellschaft abgegebenen Patronatserklärungen vom 13. März 2019 sowie vom 30. September 2021 von der Fortführung der Geschäftstätigkeit aus und hat dementsprechend die Bewertung der Vermögensgegenstände und Schulden zu Fortführungswerten vorgenommen. Es wird diesbezüglich auf die Ausführungen im Nachtragsbericht und im Lagebericht unter Abschnitt 5. Risiken- und Chancenbericht verwiesen.

II. ANGABEN ZU DEN BILANZIERUNGS- UND BEWERTUNGSMETHODEN

Für die Aufstellung des Jahresabschlusses waren im Wesentlichen die nachfolgenden Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden maßgebend, die im Vergleich zum Vorjahr im Wesentlichen unverändert geblieben sind.

1. Anlagevermögen

Entgeltlich erworbene immaterielle Vermögensgegenstände werden zu Anschaffungskosten erfasst und planmäßig linear unter Verwendung einer Nutzungsdauer von 3 Jahren abgeschrieben. Soweit erforderlich werden außerplanmäßige Abschreibungen auf den niedrigeren beizulegenden Wert vorgenommen.

Das Sachanlagevermögen ist mit den Anschaffungs- oder Herstellungskosten abzüglich linearer Abschreibungen entsprechend der voraussichtlichen wirtschaftlichen Nutzungsdauer bewertet. Die Sachanlagen unterliegen einer betriebsgewöhnlichen Nutzungsdauer zwischen 3 und 15 Jahren.

Abnutzbare bewegliche Wirtschaftsgüter des Anlagevermögens, die einer selbstständigen Nutzung fähig sind und deren Anschaffungs- oder Herstellungskosten im Einzelnen 800,00 € nicht übersteigen, werden im Wirtschaftsjahr der Anschaffung oder Herstellung voll abgeschrieben.

Die Finanzanlagen werden mit den fortgeführten Anschaffungskosten oder mit dem niedrigen beizulegenden Wert ausgewiesen.

2. Umlaufvermögen

Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände werden zum Nominalwert angesetzt. Erkennbare Einzelrisiken werden durch Wertberichtigungen berücksichtigt. Dem allgemeinen Kredit- und Ausfallrisiko wurde durch eine Pauschalwertberichtigung Rechnung getragen.

3. Rückstellungen

Die Rückstellung für Pensionen und ähnliche Verpflichtungen werden nach der Anwartschaftsbarwertmethode unter Verwendung der "Richttafeln 2018 G" ermittelt. Für die Abzinsung wurde pauschal der durchschnittliche Marktzinssatz bei einer restlichen Laufzeit von 10 Jahren von 3,29 % gemäß der Rückstellungsabzinsungsverordnung vom 18. November 2009, zuletzt geändert am 11. März 2016, verwendet.

Die ausschließlich der Erfüllung der Altersversorgungsverpflichtungen dienenden, dem Zugriff aller übrigen Gläubiger entzogenen Vermögensgegenstände (Deckungsvermögen i. S. d. § 246 Abs. 2 Satz 2 HGB) wurden mit ihrem beizulegenden Zeitwert mit den Rückstellungen verrechnet. Rückdeckungsansprüche wurden mit dem von der Versicherung genannten Aktivwert einschließlich Überschussanteile bewertet.

Die sonstigen Rückstellungen berücksichtigen alle ungewissen Verbindlichkeiten und drohenden Verluste aus schwebenden Geschäften. Sie sind in Höhe des nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrags (d. h. einschließlich zukünftiger Kosten- und Preissteigerungen) angesetzt. Rückstellungen mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr wurden abgezinst.

4. Verbindlichkeiten

Die Verbindlichkeiten sind zu ihrem Erfüllungsbetrag angesetzt.

5. Währungsumrechnung

Auf fremde Währung lautende Vermögensgegenstände und Verbindlichkeiten wurden grundsätzlich mit dem Devisenkassamittelkurs zum Abschlussstichtag umgerechnet. Bei einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr wurde dabei das Realisationsprinzip (§ 252 Abs. 1 Nr. 4 Halbsatz 2 HGB) und das Anschaffungskostenprinzip (§ 253 Abs. 1 Satz 1 HGB) beachtet.

6. Latente Steuern

Aus Bewertungsunterschieden zwischen Handels- und Steuerbilanz resultieren abzugsfähige temporäre Differenzen. Von dem Aktivierungswahlrecht für aktive latente Steuern wurde kein Gebrauch gemacht.

III. ANGABEN ZU DEN POSTEN DER BILANZ

1. Anlagevermögen

Die Aufgliederung und Entwicklung der einzelnen Posten des Anlagevermögens ergeben sich aus dem als Anlage A beigefügten Anlagenspiegel.

2. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände

Die Forderungen gegen verbundene Unternehmen betreffen ausschließlich Forderungen aus Lieferungen und Leistungen.

3. Aktiver Unterschiedsbetrag aus Vermögensverrechnung

Der aktive Unterschiedsbetrag resultiert aus der Saldierung nach § 246 Abs. 2 Satz 2 HGB von Altersversorgungs- und ähnliche Verpflichtungen mit Vermögensgegenständen, die ausschließlich der Erfüllung der Altersversorgungsverpflichtungen dienen und dem Zugriff aller übrigen Gläubiger entzogen sind (Deckungsvermögen i. S. d. § 246 Abs. 2 Satz 2 HGB). Bei den Vermögensgegenständen handelt es sich um Rückdeckungsversicherungen.

Die Erfolgswirkungen einer Veränderung des Abzinsungssatzes werden im Personalaufwand gezeigt. Die Zeitwertänderungen und laufenden Erträge aus dem Deckungsvermögen werden im Finanzergebnis gezeigt.

Position T€
Erfüllungsbetrag der verrechneten Schulden 628
Anschaffungskosten der Vermögensgegenstände 704
Beizulegender Zeitwert der Vermögensgegenstände 704
Verrechnete Aufwendungen 14
Verrechnete Erträge 27

Zum Ende des Geschäftsjahres bestehen ausschüttungsgesperrte Beträge in Höhe von T€ 25 aus der Änderung des Zeitraums zur Berechnung des Abzinsungssatzes für die saldierte Pensionsrückstellung.

4. Eigenkapital

Der Jahresfehlbetrag 2018 in Höhe von 1.508.534,75 € wurde auf neue Rechnung vorgetragen. Der Verlustvortrag der Gesellschaft beträgt 29.923.306,01 €.

5. Rückstellungen

Die sonstigen Rückstellungen setzen sich wie folgt zusammen:

Position
Zollrechtsstreitigkeiten 150.000,00
Gewährleistung 20.000,00
Personalkosten 59.120,94
Boni, Werbekostenzuschüsse 85.445,98
Restrukturierungskosten 817.318,42
Übrige 95.089,58
Summe 2.000.878,57

6. Verbindlichkeiten

Die Verbindlichkeiten sind in folgendem Verbindlichkeitenspiegel dargestellt:

Restlaufzeit < 1 Jahr Restlaufzeit 1 - 5 Jahre Summe davon gesichert
Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten 1.717.219,86 1.717.219,86 276.977,45
Erhaltene Anzahlungen auf Bestellungen 106.182,75 106.182,75
Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen 864.105,95 864.105,95
Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschaftern 19.146.948,88 19.146.948,88
sonstige Verbindlichkeiten 598.263,04 919.861,89 1.518.124,93
22.432.720,48 919.861,89 23.352.582,37 276.977,45

Die Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten sind durch die Sicherungsabtretung von Forderungen aus Lieferungen und Leistungen abgesichert.

IV. ANGABEN ZU DEN POSTEN DER GEWINN- UND VERLUSTRECHNUNG

1. Umsatzerlöse

Für die Gliederung der Gewinn- und Verlustrechnung haben wir unverändert zum Vorjahr das Gesamtkostenverfahren gemäß § 275 Abs. 2 HGB angewandt.

>rational< einbauküchen GmbH erzielt ihren Umsatz im Wesentlichen aus Vertrieb von Küchenmöbeln.

2. Periodenfremde Erträge und Aufwendungen

Die sonstigen betrieblichen Erträge enthalten periodenfremde Erträge in Höhe von 407 T€. Diese entfallen im Wesentlichen auf Erträge aus der Auflösung von Rückstellung für Zollrechtsstreitigkeiten (344 T€) und Einzelwertberichtigungen auf Forderungen (63 T€).

Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen enthalten periodenfremde Aufwendungen in Höhe von 189 T€. Diese betreffen im Wesentlichen Aufwendungen für Wertberichtigungen auf Forderungen bzw. Ausbuchung von Forderungen (147 T€). Die Verluste aus dem Abgang von Gegenständen des Anlagevermögens betragen 42 T€.

V. SONSTIGE ANGABEN

1. Arbeitnehmer

Im Geschäftsjahr 2019 sind durchschnittlich 60 Angestellte (Vorjahr: 64) bei >rational< einbauküchen GmbH beschäftigt gewesen.

2. Organe der Gesellschaft

Geschäftsführer der Gesellschaft seit April 2019

Herr Massimo Manelli, Kaufmann, Mailand / Italien (bis 12.10.2020)

Herr Dante Giacomelli, Kaufmann, Busto Arsizio (VA) / Italien

Geschäftsführer der Gesellschaft bis März 2019

Herr Edi Snaidero, Kaufmann, Majano (Udine) / Italien

Herr Thomas Klee, Kaufmann, Hiddenhausen / Deutschland

Die Angaben der Bezüge der Geschäftsführer unterbleibt gemäß § 286 Abs. 4 HGB.

3. Konzernabschluss

Die Muttergesellschaft, Snaidero Rino S.p.A., Majano Italien, stellt den Konzernabschluss für den kleinsten und größten Kreis von Unternehmen auf.

4. Anteilsbesitz

Der Anteilsbesitz der Gesellschaft i.S.v. § 285 Nr. 11 HGB umfasst die folgenden Beteiligungen:

Eigenkapital Anteil am Kapital Ergebnis Geschäftsjahr
TGBP T GBP
Rational Built-in Kitchens (U.K.) Ltd. Purley/Großbritannien -113 100% -31 2019

5. Ergebnisverwendung

Der Bilanzverlust des Jahres 2019 in Höhe von 32.815.324,70 €, der sich aus dem Jahresfehlbetrag in Höhe von 2.892.018,69 € und dem Verlustvortrag in Höhe von 29.923.306,01 € ergibt, wird auf neue Rechnung vorgetragen.

6. Nicht in der Bilanz enthaltene Geschäfte

Die Büroräume in Waldmünchen sind von der Snaidero Real Estate SRL, Udine/Italien, bis zum 30. November 2019 und ab dem 01. Dezember 2019 von der MHS GmbH, Waldmünchen gemietet. Die Restlaufzeit des Mietvertrags beträgt zum Bilanzstichtag ein Jahr. Der Mietzins beträgt 18 T€ p.a.

Das Verwaltungsgebäude in Melle - Riemsloh ist seit Ende 2014 von einem fremden Dritten für eine feste Laufzeit von zehn Jahren gepachtet. Der jährliche Pachtzins beträgt 180 T€.

Der Fuhrpark der >rational< einbauküchen GmbH ist geleast. Hier handelt es sich ausschließlich um ein PKW-Leasing für die Vertriebs- und Geschäftsleitung. Die Verträge wurden abgeschlossen, um die Finanzierung des Fuhrparks sicherzustellen. Es wurden PKW mit einem Listenpreis von 462 T€ incl. Umsatzsteuer geleast. Die Leasingraten betragen 61 T€ p. a. bei einer Laufzeit der Leasingverträge zwischen ein und vier Jahren.

7. Nachtragsbericht

Am 30. Januar 2020 hat die Weltgesundheitsorganisation (WHO) den internationalen Gesundheitsnotstand aufgrund des Ausbruchs des Coronavirus (COVID-19) ausgerufen. Seit dem 11. März 2020 stuft die WHO die Verbreitung des Coronavirus (COVID-19) nunmehr als Pandemie ein.

Auswirkungen auf den Jahresabschluss zum 31.12.2019 ergeben sich daraus grundsätzlich nicht.

Der weitere Verlauf der Ausbreitung des Coronavirus (COVID-19) und die möglichen Folgen auf den Geschäftsverlauf werden von der Geschäftsleitung laufend überwacht. Die Geschäftsleitung geht auf Grundlage der jüngsten Entwicklungen davon aus, dass sich die zunehmende Ausbreitung des Coronavirus (COVID-19) und die notwendigen Eindämmungsmaßnahmen auf den Absatz in allen wesentlichen Absatzmärkten / Absatzsegmenten negativ auswirken wird. Weiterhin bestehen Risiken bei vor- und nachgelagerten Prozessen, z.B. Beschaffung.

Mögliche Auswirkungen auf folgende Geschäftsjahre werden von der Geschäftsleitung im Prognosebericht (Lagebericht) beschrieben.

Die rational einbauküchen GmbH hat zum 30.06.2021 ihr wesentliches Nettovermögen (zu Buchwerten) an die Bravat GmbH, Lingen, veräußert; Verluste hieraus sind nicht entstanden. Ab diesem Zeitpunkt bilanziert die rational einbauküchen GmbH im Wesentlichen Forderungen und Verbindlichkeiten aus dem Verbundbereich.

Außenumsätze werden nicht mehr realisiert. Darüber hinaus hat unter dem Datum vom 30.09.2021 die Snaidero Rino S.p.A. eine Rangrücktrittserklärung hinsichtlich Ihrer Forderungen gegen die Gesellschaft gegeben; diese Erklärung ist befristet bis zum 30. September 2022.

 

Melle - Riemsloh, den 5. Januar 2022

Dante Giacomelli, Geschäftsführer

Entwicklung des Anlagevermögens 2019

Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten
01.01.2019 Zugänge Abgänge Umbuchungen 31.12.2019
Anlagevermögen
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
1. entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 2.914.225,97 60.200,00 166.966,66 32.800,00 2.840.259,31
2. geleistete Anzahlungen 18.234,20 32.800,00 18.234,20 -32.800,00 0,00
2.932.460,17 93.000,00 185.200,86 0,00 2.840.259,31
II. Sachanlagen
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten 300.227,79 0,00 0,00 0,00 300.227,79
2. andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 2.343.546,96 70.765,74 1.768.320,40 135.757,56 781.749,86
3. geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 18.813,22 121.795,71 4.851,37 -135.757,56 0,00
2.662.587,97 192.561,45 1.773.171,77 0,00 1.081.977,65
III. Finanzanlagen
sonstige Ausleihungen 978.132,62 9.781,33 250.000,00 0,00 737.913,95
978.132,62 9.781,33 250.000,00 0,00 737.913,95
6.573.180,76 295.342,78 2.208.372,63 0,00 4.660.150,91
Abschreibungen
01.01.2019 Zugänge Abgänge 31.12.2019
Anlagevermögen
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
1. entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 2.837.639,97 51.138,00 166.966,66 2.721.811,31
2. geleistete Anzahlungen 0,00 0,00 0,00 0,00
2.837.639,97 51.138,00 166.966,66 2.721.811,31
II. Sachanlagen
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten 94.512,05 0,00 0,00 94.512,05
2. andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 2.183.369,96 123.023,48 1.704.464,58 601.928,86
3. geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 0,00 0,00 0,00 0,00
2.277.882,01 123.023,48 1.704.464,58 696.440,91
III. Finanzanlagen
sonstige Ausleihungen 0,00 0,00 0,00 0,00
0,00 0,00 0,00 0,00
5.115.521,98 174.161,48 1.871.431,24 3.418.252,22
Restbuchwerte
31.12.2019 31.12.2018
Anlagevermögen
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
1. entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 118.448,00 76.586,00
2. geleistete Anzahlungen 0,00 18.234,20
118.448,00 94.820,20
II. Sachanlagen
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten 205.715,74 205.715,74
2. andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 179.821,00 160.177,00
3. geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 0,00 18.813,22
385.536,74 384.705,96
III. Finanzanlagen
sonstige Ausleihungen 737.913,95 978.132,62
737.913,95 978.132,62
1.241.898,69 1.457.658,78

BESTÄTIGUNGSVERMERK DES UNABHÄNGIGEN ABSCHLUSSPRÜFERS

An die > rational < einbauküchen GmbH, Melle

Prüfungsurteile

Wir haben den Jahresabschluss der >rational< einbauküchen GmbH, Melle, - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2019 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2019 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der >rational< einbauküchen GmbH für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2019 geprüft.

Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse

entspricht der beigefügte Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft zum 31. Dezember 2019 sowie ihrer Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2019 und

vermittelt der beigefügte Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Lagebericht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar.

Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat.

Grundlage für die Prüfungsurteile

Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen.

Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht

Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen - beabsichtigten oder unbeabsichtigten - falschen Darstellungen ist.

Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen.

Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können.

Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts

Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen - beabsichtigten oder unbeabsichtigten - falschen Darstellungen ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet.

Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus Verstößen oder Unrichtigkeiten resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen.

Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus

identifizieren und beurteilen wir die Risiken wesentlicher - beabsichtigter oder unbeabsichtigter - falscher Darstellungen im Jahresabschluss und im Lagebericht, planen und führen Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlangen Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, ist bei Verstößen höher als bei Unrichtigkeiten, da Verstöße betrügerisches Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können.

gewinnen wir ein Verständnis von dem für die Prüfung des Jahresabschlusses relevanten internen Kontrollsystem und den für die Prüfung des Lageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den gegebenen Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit dieser Systeme der Gesellschaft abzugeben.

beurteilen wir die Angemessenheit der von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von den gesetzlichen Vertretern dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben.

ziehen wir Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls wir zu dem Schluss kommen, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, sind wir verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Jahresabschluss und im Lagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, unser jeweiliges Prüfungsurteil zu modifizieren. Wir ziehen unsere Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum unseres Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass die Gesellschaft ihre Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann.

beurteilen wir die Gesamtdarstellung, den Aufbau und den Inhalt des Jahresabschlusses einschließlich der Angaben sowie ob der Jahresabschluss die zugrunde liegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt.

beurteilen wir den Einklang des Lageberichts mit dem Jahresabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage der Gesellschaft.

führen wir Prüfungshandlungen zu den von den gesetzlichen Vertretern dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Lagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehen wir dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von den gesetzlichen Vertretern zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteilen die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrunde liegenden Annahmen geben wir nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen.

Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.

 

Bielefeld, den 6. Januar 2022

PricewaterhouseCoopers GmbH
Wirtschaftsprüfungsgesellschaft

Peter Krupp, Wirtschaftsprüfer

ppa. Christian Mersch, Wirtschaftsprüfer

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