Herstellung von Waffen und Munition
CIRCET Networkservice GmbHLiquidiert
Am Aschenbach 3, 98630 Römhild, DEUStammdaten
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Finanzübersicht
Kennzahlen extrahiert aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Historie
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Bilanzkonten
Bilanzkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Gewinn- und Verlustrechnung
Gewinn- und Verlustkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
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Konzern- und Jahresabschlüsse
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
CIRCET Networkservice GmbH (vormals: Schneider Networkservice GmbH)RömhildJahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2020 bis zum 31.12.2020Lagebericht für das Geschäftsjahr 2020I. Wirtschaftsbericht 1 Gesamtwirtschaftliche branchenbezogene Rahmenbedingungen 2. Geschäftsmodell 3. Geschäftsverlauf und Lage a) Ertragslage b) Finanzlage c) Vermögenslage 4. Finanzielle Leistungsindikatoren 5. Gesamtaussage II. Chancen- und Risikobericht III. Prognosebericht IV. Forschung und Entwicklung V. Bestehende Zweigniederlassungen I. Wirtschaftsbericht 1. Gesamtwirtschaftliche und branchenbezogene Rahmenbedingungen Der Telekommunikationsausbau in Deutschland ist aufgrund des von der Bundesregierung festgelegten Breitbandziels in Verbindung mit den Bundesförderprogrammen und den durch die Coronakrise aufgezeigten Lücken in der Digitalisierung weiterhin stark im Wachstum begriffen. Ebenso ist hier ein ausgeprägtes Wachstum durch die zahlreichen Förderprogramme der Bundesländer und die Programme der Europäischen Union fortführend zu erwarten, die darüber hinaus für Netzbetreiber, Energieversorger und regionale Stadtnetzbetreiber zusätzliche Investitionsanreize in 2021 und für die nächsten Jahre schaffen. 2. Geschäftsmodell Die Schneider Networkservice GmbH ist ein Fullservice-Dienstleister der innovativen und zukunftsträchtigen Telekommunikationsbranche. Die Kernkompetenz liegt im professionellen Zusammenspiel der vollständigen Gewerkepalette: Planung, Projektleitung, Errichtung, Montage, Inbetriebnahme, Materiallogistik und Dokumentation von Telekommunikationseinrichtungen, sowie deren Wartung nach Inbetriebnahme. Die Schneider Networkservice GmbH hat sich zudem im Geschäftsjahr 2020 zum Anschluss an die Circet Deutschland - Teil der Circet Group Frankreich entschlossen, um das aus den letzten Jahren gezeigte starke Wachstum und die Innovationskraft nachhaltig beizubehalten. Die Circet Group ist ein französischer Konzern mit Aktivitäten in 10 europäischen Ländern und einem Gesamtumsatz von ca. 2 Mrd. EUR im Geschäftsjahr 2020. Als Fullservice-Dienstleister im Bereich der Nachrichtentechnik ist die Circet Group anerkannter Partner bei den großen Netzbetreibern inkl. des Segments des Mobilfunks. Zu den Kunden der Schneider Networkservice GmbH zählen nach wie vor die führenden Anbieter der Telekommunikationsbranche, sowie regionale Anbieter, Stadtwerke und Energieversorger. Zudem wird man den Fokus mit speziellen Angeboten (Umsetzung von Spezialtiefbauangeboten und Netzinfrastrukturplanung), innerhalb der Circet Deutschland, auf interne Kunden des Firmenverbundes erweitern. Unser Unternehmen ist nach RAL und GGF zertifiziert. Wir sind weiterhin bestrebt unser Einzugsgebiet zu erweitern, zu verdichten, den Einsatz von neuen, innovativen Techniken in der Erstellung von Infrastrukturen zu prüfen und in die gelebten Prozesse zu überführen, was im Wirtschaftsjahr 2020 erneut erfolgreich gelungen ist. 3. Geschäftsverlauf und Lage Die Umsatzerlöse haben sich gegenüber dem Vorjahr um 41,5% erhöht. Somit konnte die Prognose für 2020 deutlich übertroffen werden. Erfolgreich konnte die Schneider Networkservice GmbH auch im Geschäftsjahr 2020 wieder eine größere Anzahl von Gemeinden, Kommunen und Schulen aus den Förderverfahren mit schnellen, zukunftssicheren Glasfaseranschlüssen versorgen. Durch das verstärkte Anlaufen des Bundesförderprogrammes und die deutlichen Investitionserhöhungen im privatwirtschaftlichen Breitbandausbau, werden auch künftig nachhaltig ausgeprägte Umsätze in diesem Segment des Glasfaserausbaus zu erwarten sein. Neu in diesem Zusammenhang sind die volumenstarken Turn-Key-Ausbauprojekte in den Bereichen Fiber-to-the-Home (FttH), hierbei wird das Glasfaserkabel direkt bis in die Wohnung des Nutzers gebracht. Zudem werden die auszuführenden Leistungen zur Errichtung von Glasfaserinfrastrukturen verstärkt als Leistung aller Gewerke "aus einer Hand" gewünscht. Im Folgenden soll nun die Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Schneider Networkservice GmbH des Berichtsjahres mit dem Vorjahr verglichen werden. a) Ertragslage
Die Schneider Networkservice GmbH schloss das Geschäftsjahr mit einem Jahresüberschuss von T€ 2.235 (Vorjahr: T€ 848) ab. Dementsprechend hat sich das Betriebsergebnis um 163,4 % gegenüber dem Vorjahr gesteigert. Als Umsatzerlöse konnten im Geschäftsjahr 2020 T€ 34.114 realisiert werden. Im Vorjahr wurde demgegenüber einem Betrag von T€ 24.105 erzielt. Diese Steigerung entspricht 41,5 %. Der Personalaufwand betrug im Berichtsjahr T€ 5.456 gegenüber T€ 4.593 im Vergleichszeitraum 2019. Die absolute Veränderung beträgt damit T€ 864. Dies ergibt eine Erhöhungsrate von 18,8 %. Geschuldet ist dies im Wesentlichen dem notwendig gewordenen Personalaufbau im Bereich der Auftragsabwicklung, der erforderlichen Verstärkung im Bereich der Bau- / Projektleitung um den gestiegenen Anforderungen der Auftraggeber / Behörden und der Steuerung von Partnerunternehmen gerecht zu werden. Kennzahlen zur Ertragslage: EBIT (Earnings Before Interest and Taxes)
EBITDA (Earnings Before Interest, Taxes, Depreciation and Amortization)
b) Finanzlage Die Finanzlage der Schneider Networkservice GmbH ist weiterhin sehr solide und ausgewogen. Wie in den Vorjahren war unser Finanzmanagement erfolgreich, die Verbindlichkeiten stets innerhalb der Zahlungsfrist zu begleichen und Forderungen innerhalb der Zahlungsziele zu vereinnahmen. Die Eigenkapitalrendite betrug am Bilanzstichtag 29,82 % (Vorjahr: 14,48 %). Insgesamt lag die Eigenkapitalquote zum 31. Dezember 2020 über dem Vorjahresniveau. Den Abschreibungen im technischen Anlagenbereich (ohne Gebäude u. immaterieller VermG) von 584 T€ stehen Neuinvestitionen von 546 T€ gegenüber. Kennzahlen zur Finanzlage:
Cashflow
c) Vermögenslage Die Vermögenslage unserer Gesellschaft hat sich gegenüber dem Vorjahr deutlich verbessert.
Die Bilanzsumme von Schneider Networkservice GmbH belief sich zum Bilanzstichtag auf Euro 12.345.768,63. Sie hat sich gegenüber dem Vorjahr 2019 (Euro 10.120.634,73) um 21,99 % erhöht. Die Vermögensstruktur ist durch einen Anteil vom Anlagevermögen an der Bilanzsumme von 27,14 % gekennzeichnet. Die Vermögens- und Kapitalstruktur stellt sich in Kennzahlen wie folgt dar:
4. Finanzielle Leistungsindikatoren Im Rahmen der finanziellen Leistungsindikatoren liegt unser Fokus insbesondere auf:
Insbesondere für unsere interne Unternehmenssteuerung ziehen wir die Kennzahlen Umsatzrendite und den Cash-Flow heran. Die Umsatzrendite ist im Vergleich zum Vorjahr (3,52%) um 3,03 % Punkte auf 6,55 % gestiegen. Der Cash-Flow beträgt T€ 2.849 und ist damit um T€ 1.329 höher. Durch die Entwicklung unseres Betriebsergebnisses von (+T€ 1.387) zu 2019, konnten wir gegenüber Wettbewerbern eine deutlich bessere Ertragslage aufweisen. 5. Gesamtaussage Unsere Vermögens-, Finanz- und Ertragslage werten wir als sehr gut. Unsere Umsatz- und Ergebnisentwicklung ist sehr erfreulich. Unser Finanzmanagement ist weiterhin darauf ausgerichtet, Verbindlichkeiten stets innerhalb der Zahlungsfristen zu begleichen und die Forderungen innerhalb der Zahlungsziele zu vereinnahmen. Wir konnten in diesem Zusammenhang im Berichtsjahr bei allen Lieferverbindlichkeiten durch kurzfristige Zahlungen nicht unwesentliche Skontoerträge realisieren. II. Chancen- und Risikobericht Aufgrund des von der Bundesregierung festgelegten Breitbandausbauziels, der Ankündigungen durch die Netzbetreiber weiter verstärkt zu investieren und der erforderlichen, beschleunigten Digitalisierung ist auch in den kommenden Jahren mit einer deutlichen Zunahme von Aufträgen im Bereich des Breitbandausbaus zu rechnen. Ebenso sehen wir uns in der Lage, aufgrund unserer guten Reputation am Markt und durch die Einbindung in die Circet Deutschland eben diese Aufträge im großen Umfang für uns zu akquirieren und so unser geplantes Umsatzwachstum zu erreichen. Jedoch kann es auch durch unvorhersehbare Vorschriften für Auftragsvergaben, die Einhaltung von Spezialvorschriften auf europäischer Ebene (Auflagen im Umweltschutzbereich) zu einem erheblichen Investitionsbedarf führen und so auch weitere Neueinstellungen im Personalbereich erfordern. Dadurch könnte es ebenfalls möglich sein, die geplante Steigerung des Betriebsergebnisses nicht zu erreichen oder abzuschwächen. Vor dem Hintergrund unserer finanziellen Stabilität sehen wir weiterhin keine bzw. nur geringe Risiken, die unsere Entwicklung beeinträchtigen oder unseren Bestand gefährden. Risiken, die den Fortbestand der Gesellschaft gefährden könnten, sind derzeit nicht erkennbar. Ein Risiko besteht in der laufenden Corona-Pandemie und einer möglichen Investitionszurückhaltung der Netzbetreiber sollten die Auswirkungen auf den Finanzmärkten durch die Corona-Krise sichtbar werden. Wir sehen allerdings, gedeckt durch die Nachfrage bei Endkunden und Firmen für schnelle Glasfaseranbindungen, kaum Probleme in einem Rückgang der Nachfrage oder des Investitionsverhaltens der Netzbetreiber. Das Risiko besteht eher darin, dass unsere Leistungserbringung durch Probleme bei den Baustoff- und Baumaterialzuliefern und durch behördliche Maßnahmen gebremst wird. Eine weitere Unsicherheit bildet der Ausfall der Belegschaft durch die weiterhin bestehende Corona-Pandemie. III. Prognosebericht Um die positive Entwicklung des Unternehmens zu unterstützen, werden wir weiterhin mit unseren Partnerunternehmen eng zusammenarbeiten und das Nachauftragnehmernetzwerk unter Qualitätsgesichtspunkten weiter ausbauen. Im Wirtschaftsjahr 2020 wurden aus Qualitätsgründen und Gründen der Risikoabwägung einige strukturelle Änderungen im Bereich unserer Nachunternehmer vorgenommen um die geplante Umsatzsteigerung zu erreichen. Um weiterhin unseren hohen Qualitätsansprüchen gerecht zu werden, haben wir uns dazu entschieden, uns von einigen Nachunternehmern zu trennen. Zudem wird verstärkt mit Gewährleistungsbürgschaften und Gewährleistungseinbehalten zur Sicherung des Qualitätsversprechens der Schneider Networkservice GmbH gearbeitet. Darüber hinaus ist ein Engagement in der Ausformung der Circet Deutschland im Hinblick auf eine verstärkte Einbringung der Schneider Networkservice GmbH im Bereich des Spezialtiefbaus und der Netzinfrastrukturplanung für die Gruppe beabsichtigt. Wir beurteilen die voraussichtliche Entwicklung des Unternehmens positiv. Die Telekommunikationsbranche bietet auch weiterhin ein sehr großes Wachstumspotential. Den Risiken in Form von Kapazitätsengpässen im Bereich des Breitbandausbaus begegnen wir mit unseren leistungsstarken und zuverlässigen Partnerunternehmen, die wir im Berichtsjahr zusätzlich für uns gewinnen konnten. In unserer Planung gehen wir von einer Umsatzsteigerung von etwa 5,0 % aus. Insgesamt erwarten wir, dass sich der Umsatz auch in den nächsten Jahren weiterhin positiv entwickeln wird. Die folgende Tabelle stellt die erwartete Umsatzsteigerung in den kommenden Geschäftsjahren dar:
Wir werden auch zukünftig immer in der Lage sein, unseren Zahlungsverpflichtungen fristgerecht nachzukommen. Wir erwarten weiterhin eine positive Entwicklung der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage. IV. Forschung und Entwicklung Die Schneider Networkservice GmbH ist, aufgrund ihrer Aufstellung als Dienstleister, nicht an Forschung und Entwicklung gebunden. V. Bestehende Zweigniederlassungen Es bestehen keine Zweigniederlassungen. Unterschrift der Geschäftsführung
Römhild, den 17. März 2021 David Inder Alexander Breitenbach BILANZ ZUM 31. DEZEMBER 2020AKTIVA
GEWINN- UND VERLUSTRECHNUNG FÜR DAS GESCHÄFTSJAHR 2020
Anhang für das Geschäftsjahr 2020Allgemeine Angaben zum Jahresabschluss Der Jahresabschluss der Schneider Networkservice GmbH wurde auf der Grundlage der Rechnungslegungsvorschriften des Handelsgesetzbuchs für mittelgroße Kapitalgesellschaften aufgestellt. Angaben, die wahlweise in der Bilanz, in der Gewinn- und Verlustrechnung oder im Anhang gemacht werden können, sind insgesamt im Anhang aufgeführt. Die Gliederung der Bilanz sowie der Gewinn- und Verlustrechnung entspricht den Bestimmungen der §§ 266 und 275 HGB. Die Bilanz ist in Kontoform, die Gewinn- und Verlustrechnung in Staffelform nach dem Gesamtkostenverfahren aufgestellt. In der Bilanz und der Gewinn- und Verlustrechnung ist zu jedem Posten der entsprechende Wert des vorhergehenden Geschäftsjahres angegeben. Die Posten der Aktivseite sind nicht mit Posten der Passivseite, Aufwendungen nicht mit Erträgen, Grundstücksrechte nicht mit Grundstückslasten verrechnet. Das Anlage- und Umlaufvermögen, das Eigenkapital, die Schulden und Rechnungsabgrenzungsposten sind in der Bilanz gesondert ausgewiesen und hinreichend gegliedert. Dem Anlagevermögen sind nur Gegenstände zugeordnet, die dem Geschäftsbetrieb dauernd zu dienen geeignet und bestimmt sind. Posten der Bilanz und der Gewinn- und Verlustrechnung, die weder im Geschäftsjahr noch im Vorjahr einen Betrag ausweisen, werden gemäß § 265 Abs. 8 HGB nicht angegeben. Die auf den Jahresabschluss angewendeten Darstellungsgrundsätze sind im Wesentlichen beibehalten worden. Zusätzliche Angaben wegen der Nichtvergleichbarkeit einzelner Posten des Jahresabschlusses mit denen des Vorjahres sind nicht notwendig. Der Jahresabschluss vermittelt ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage. Angaben zur Identifikation der Gesellschaft laut Registergericht
Angaben zu Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden Bilanzierungs- und Bewertungsgrundsätze Bei der Aufstellung der Bilanz und der Gewinn- und Verlustrechnung werden folgende Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden angewandt: Entgeltlich erworbene immaterielle Vermögensgegenstände (u.a. Software) werden aktiviert und nach ihrer voraussichtlichen Nutzungsdauer abgeschrieben. Erworbene Software, deren Anschaffungskosten 800 Euro nicht übersteigen, wird als beweglicher Gegenstand des Anlagevermögens behandelt. Sachanlagen werden zu den Anschaffungs- und Herstellungskosten abzüglich Abschreibungen angesetzt. Bewegliche Anlagengegenstände werden ausschließlich linear abgeschrieben. Geringwertige Anlagengüter bis zu einem Anschaffungspreis von 800 Euro werden im Jahr der Anschaffung in voller Höhe aufwandswirksam berücksichtigt. Soweit erforderlich, wurde der am Bilanzstichtag vorliegende niedrigere Wert angesetzt. Die Vorräte wurden zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten angesetzt. Sofern die Tageswerte am Bilanzstichtag niedriger waren, wurden diese angesetzt. Forderungen aus Lieferungen und Leistungen, sonstige Vermögensgegenstände und flüssige Mittel wurden unter Berücksichtigung aller erkennbaren Risiken mit dem Nennwert bewertet. Der aktive Rechnungsabgrenzungsposten wurde zum Nennwert angesetzt. Die Rückstellungen wurden in Höhe des nach kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrages nach § 253 Abs. 1 Satz 2 HGB angesetzt. Dabei wurden die voraussichtlichen Kostensteigerungen bis zum jeweiligen Erfüllungstag berücksichtigt. Steuerrückstellungen wurden gebildet. Die sonstigen Rückstellungen wurden für alle weiteren ungewissen Verbindlichkeiten gebildet und mit dem Erfüllungsbetrag angesetzt. Dabei wurden alle erkennbaren Risiken berücksichtigt. Verbindlichkeiten wurden zum Erfüllungsbetrag angesetzt. Passive Rechnungsabgrenzungsposten und latente Steuern waren nicht zu bilden. Gegenüber dem Vorjahr abweichende Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden Beim Jahresabschluss konnten die bisher angewandten Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden im Wesentlichen übernommen werden. Ein grundlegender Wechsel von Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden gegenüber dem Vorjahr fand nicht statt. Angaben zur Bilanz Aktiva 1. Anlagevermögen Die kumulierten Abschreibungen betrugen zum Beginn des Geschäftsjahres: 2.226.345,59 EUR. Die kumulierten Abschreibungen betrugen am Ende des Geschäftsjahres: 2.590.837,45 EUR. Die im laufenden Geschäftsjahr vorgenommenen Abschreibungen betrugen: 648.631,47 EUR. Zu den Abschreibungen im Zusammenhang mit Zugängen und Abgängen sowie Umbuchungen im Laufe des Geschäftsjahres sind folgende Angaben zu machen: Die kumulierten Abschreibungen haben sich im Geschäftsjahr durch Abgänge aus dem Anlagevermögen um 284.139,61 EUR gemindert. Das Anlagevermögen veränderte sich im Geschäftsjahr wie folgt:
2. Umlaufvermögen Vorräte Die Vorräte sind aus dem Unternehmen vorliegenden Listen nachgewiesen. Fordrungen Die Forderungen aus Lieferungen und Leistungen sind einzeln und namentlich durch eine Saldenliste nachgewiesen. Angaben zu Forderungen mit einer Restlaufzeit größer einem Jahr Der Betrag der Forderungen mit einer Restlaufzeit größer einem Jahr beträgt 0,00 EUR (Vorjahr: 0,00 EUR). Sonstige Vermögensgegenstände Die Forderungen gegen Personal in Höhe von 16.580,25 EUR (Vorjahr: 25.448,86 EUR) ergeben sich aus Vorschüssen und Darlehen an Mitarbeiter. Die Zusammensetzung ist aus vorliegenden Listen ersichtlich. Die Forderungen gegen den Gesellschafter Circet Deutschland GmbH belaufen sich auf 800.000,00 EUR (Vorjahr: 0,00 EUR). Die Forderungen aus gewährten Darlehen (inkl. Personal) betragen 107.440,37 EUR (Vorjahr: 179.565,51 EUR). Davon haben 44.624,01 EUR eine Restlaufzeit von mehr als einem Jahr (Vorjahr: 106.560,10EUR). Die Forderungen aus Körperschaftsteuer und Gewerbesteuer belaufen sich auf 530.688,36 EUR (Vorjahr: 770.122,04 EUR). Die Forderungen soziale Sicherheit gegenüber Krankenkassen betragen 0,00 EUR (Vorjahr: 0,00 EUR). Die Forderungen gegenüber Krankenkassen aus AAG betragen 9.145,04 EUR (Vorjahr: 845,26 EUR). Debitorische Kreditoren sind mit 7.271,33 EUR enthalten (Vorjahr: 6.627,37 EUR). Kassenbestand, Guthaben bei Kreditinstituten Der Kassenbestand entspricht dem vorliegenden Kassenbuch. Die ausgewiesenen Bankguthabensalden stimmen mit den Rechnungsabschlüssen der Institute zum Bilanzstichtag überein. 3. Aktive Rechnungsabgrenzungsposten Der Rechnungsabgrenzungsposten enthält die Abgrenzung von Versicherungsaufwendungen, Kfz-Steuern und weiteren Aufwendungen. Passiva 1. Eigenkapital Die Gesellschaft hat ein Stammkapital von 25.000,00 Euro. Das Stammkapital ist voll eingezahlt. Die Kapitalrücklage hat einen Stand von 200.000,00 Euro. Das Jahresergebnis 2020 weist einen Jahresüberschuss von 2.235.087,92 EUR aus. 2. Rückstellungen In den Rückstellungen sind die nachfolgenden nicht unerheblichen Rückstellungsarten enthalten.
3. Verbindlichkeiten Verbindlichkeiten sind in Höhe von TEUR 672,8 durch Grundpfandrechte und Sicherungsübereignung gesichert. Gesondert anzugebende Bilanzposten nach § 327 HGB
Haftungsverhältnisse aus nicht bilanzierten Verbindlichkeiten gemäß § 251 HGB Neben den in der Bilanz aufgeführten Verbindlichkeiten sind die folgenden Haftungsverhältnisse zu vermerken: Bürgschaft für die SNG-Tiefbau GmbH in Höhe von 50.000,00 EUR. Mit einer Inanspruchnahme aus den Haftungsverhältnissen ist aufgrund der guten Liquiditätslage der Gesellschaft, für die die Haftung eingegangen wurde, nicht zu rechnen. Angaben zur Gewinn- und Verlustrechnung Die Gewinn- und Verlustrechnung wird nach dem Gesamtkostenverfahren aufgestellt. 1. Sonstige betriebliche Erträge Die sonstigen betrieblichen Erträge enthalten überwiegend Erträge aus verrechneten sonstigen Sachbezügen (166.181,78 EUR), Erträge aus Versicherungsentschädigungen, Schadenersatz (69.273,30 EUR) und Investitionszuschüsse (8.000,00 EUR). 2. Sonstige betriebliche Aufwendungen Die größten Posten in den sonstigen betrieblichen Aufwendungen setzen sich aus Fahrzeugkosten (1.158.083,54 EUR), verschiedenen betrieblichen Kosten (494.765,30 EUR), Werbe- und Reisekosten (228.426,15 EUR) und Reparaturen/Instandhaltungen (185.383,93 EUR) zusammen. 3. Steuern vom Einkommen und Ertrag Die errechneten Steuern vom Einkommen und Ertrag betragen 942.290,58 EUR. Sonstige Angaben Die Schneider Networkservice GmbH, Römhild, ist eine mittelgroße Kapitalgesellschaft im Sinne des § 267 Abs. 2 HGB. Finanzielle Verpflichtungen Es bestehen folgende, nach § 285 Nr. 3a HGB anzugebende, nicht in der Bilanz ausgewiesene oder vermerkte finanzielle Verpflichtungen, die für die Beurteilung der Finanzlage von Bedeutung sind:
Der Gesamtbetrag der finanziellen Verpflichtungen gem. § 285 Nr. 3a HGB beträgt 667.626,20 EUR. Durchschnittliche Zahl der während des Geschäftsjahrs beschäftigten Arbeitnehmer Die nachfolgenden Arbeitnehmergruppen waren während des Geschäftsjahres im Unternehmen beschäftigt:
Namen der Geschäftsführer Während des abgelaufenen Geschäftsjahrs wurden die Geschäfte des Unternehmens durch folgende Personen geführt:
Die Geschäftsführer sind stets einzelvertretungsberechtigt. Sie sind von den Beschränkungen des § 181 BGB befreit. Vergütungen der Geschäftsführer Von der Schutzklausel des § 286 Abs. 4 HGB wird Gebrauch gemacht. Mutterunternehmen Das Berichtsunternehmen ist in einem Unternehmenverbund eingegliedert. Das Mutterunternehmen ist die CIRECT Deutschland GmbH mit Sitz in Frankfurt am Main. Die CIRECT Deutschland GmbH wird mit ihren Tochterunternehmen in den Konzernabschluss der CIRECT Odyssée S.A.S. mit Sitz in Paris (Frankreich) einbezogen. Vorgänge von besonderer Bedeutung / Nachtragsbericht Vorgänge von besonderer Bedeutung mit wesentlichem Einfluss auf die Vermögens-, Finanz- und Ertragslage haben sich nach Schluss des Geschäftsjahrs nicht ergeben. Vorschlag bzw. Beschluss zur ErgebnisverwendungEs wird vorgeschlagen, den Jahresüberschuss in Höhe von EUR 2.235.087,92 auf neue Rechnung vorzutragen. Unterschrift der Geschäftsführung
Römhild, den 17. März 2021 David Inder Alexander Breitenbach Anlagenspiegel zum 31. Dezember 2020
Der Bestätigungsvermerk des Abschlussprüfers bezieht sich auf den Jahresabschluss in der aufgestellten Form. Die Offenlegung erfolgt in verkürzter Form gemäß §§ 325 ff. HGB. Bestätigungsvermerk des unabhängigen AbschlussprüfersAn die Schneider Networkservice GmbH, RömhildPrüfungsurteile Wir haben den Jahresabschluss der Schneider Networkservice GmbH, Römhild, - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2020 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2020 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der Schneider Networkservice GmbH, Römhild, für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2020 geprüft. Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse
Gemäß § 322 Abs. 3 S. 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat. Grundlage für die Prüfungsurteile Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen. Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen - beabsichtigten oder unbeabsichtigten - falschen Darstellungen ist. Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen. Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können. Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen - beabsichtigten oder unbeabsichtigten - falschen Darstellungen ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet. Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus Verstößen oder Unrichtigkeiten resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen. Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus
Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.
Marktredwitz, 14. April 2021 KRP
GmbH & Co. KG
Ruckdeschel M.A., Wirtschaftsprüfer Dipl.-Kffr. Rahn, Wirtschaftsprüferin |
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