Spedition - Holzspäne Werner Flohr e.K.
Selbe AdresseSpeditionen
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Kennzahlen extrahiert aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Gesetzliche Vertreter dieser Organisation
| Name | Rolle |
|---|---|
Philipp Engel seit 2.5.2022 | Vorstandsmitglied |
Denise Manns seit 2.5.2022 | Vorstandsmitglied |
Sebastian Engel seit 16.12.2019 | Prokura |
Unternehmen, an denen diese Organisation direkt beteiligt ist
| Name | Anteil |
|---|---|
| No data available | |
Bilanzkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Gewinn- und Verlustkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
| Posten |
|---|
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
Flohr AGNeuwiedJahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023Lagebericht für das Geschäftsjahr 2023der Flohr AGInhaltsverzeichnis A. Geschäfts- und Rahmenbedingungen B. Darstellung der Ertrags-, Finanz- und Vermögenslage 1. Ertragslage 2. Finanzlage 3. Vermögenslage 4. Gesamtaussage zur wirtschaftlichen Lage C. Prognosebericht D. Risikobericht E. Forschung und Entwicklung F. Bestehende Zweigniederlassungen G. Gesamtaussage A. Geschäfts- und Rahmenbedingungen Unternehmensstruktur, Geschäftstätigkeit Die Flohr AG wurde mit Gesellschaftvertrag vom 30.11.1999 als Flohr Spedition und Logistik GmbH gegründet und hat ihren Sitz in Neuwied. Durch Umwandlungsvertrag vom 23.08.2018 wurde die Flohr Spedition und Logistik GmbH im Wege eines Formwechsels zur Flohr AG. Neben dem bereits beschriebenen Formwechsel wurden ebenfalls durch Umwandlungsverträge vom 23.08.2018 die nachfolgenden Gesellschaften auf die Flohr AG mit Rückwirkung auf den 01.01.2018 verschmolzen: - RJE Verwaltungs- und Beteiligungs GmbH mit Sitz in Neuwied - Flohr Rest- und Gebrauchtholzhandels- GmbH mit Sitz in Neuwied - Flohr ILD GmbH mit Sitz in Neuwied - F & S Tank-Service GmbH mit Sitz in Neuwied Im Zuge der Verschmelzungen wurde das Stammkapital der Gesellschaft von EUR 100.000 auf EUR 200.000 erhöht. Die Verschmelzungen erfolgten handels- und steuerrechtlich zu Buchwerten. Die Firmengeschichte der vorgenannten Unternehmensgruppe beginnt im Jahr 1964 mit der Gründung eines Handelsbetriebes mit eigenem Fuhrpark durch Herrn Werner Flohr. Das Kerngeschäft bestand zunächst aus der Entsorgung von Rest- und Gebrauchtholz. Die Flohr AG ist bis heute familiengeführt. Die Geschäftstätigkeit der Flohr AG umfasste vor der Umwandlung im Wesentlichen den Betrieb einer Spedition, die Übernahme von logistischen Tätigkeiten in Zusammenhang mit dem Versand von Waren und Produkten sowie Lagerungen und Kommissionierungen. Im Rahmen der Verschmelzung wurde die Geschäftstätigkeit erweitert um den Handel, Transport und Entsorgung von Rest- und Gebrauchtholz, den Betrieb einer Tankstelle sowie die Beteiligung an anderen Unternehmen. Der Bereich Spedition wird seit dem Jahr 2021 durch die 2020 gegründete Scheidweiler-Flohr GmbH abgedeckt. Die Beteiligungsquote der Flohr AG beträgt 50%. Der Fuhrpark wurde in diesem Zusammenhang deutlich verkleinert. Darüber hinaus bietet die Flohr AG Prozess- und Logistikoptimierung an. Mit ca. 5.500 qm überdachter Hallenfläche übernimmt die Flohr AG als externer Dienstleister Logistikaufgaben für ihre Kunden im Bereich Versand, Ein- und Ausgangslogistik, Outsourcing, Lagerhaltung, Konfektionierung und Kommissionierung. Auf dem Firmengelände in Neuwied befindet sich zudem eine Pkw- und Lkw-Tankstelle für Diesel und Add-Blue. Das Angebot richtet sich an Unternehmen mit Fuhrpark. Als weiteres Geschäftsfeld ist die Flohr AG zertifizierter Entsorgungsfachbetrieb für unbehandeltes und behandeltes Rest- und Gebrauchtholz sowie für besonders überwachungsbedürftige Abfälle aus Biomasse. Sie ist Kooperationspartner der heimischen Sägeindustrie sowie der kommunalen und gewerblichen Entsorgungswirtschaft. Die Flohr AG hält seit dem 29.06.2020 nunmehr 100% der Anteile an der BHKW Flohr GmbH (zuvor 51%). Die BHKW Flohr GmbH betreibt die bisher größte Kaft-Wärme-Kopplungsanlage zur Gewinnung von Bioenergie in Rheinland-Pfalz mit Standort in Neuwied. Zur Energiegewinnung aus Biomasse stehen insbesondere Althölzer aus nachwachsender pflanzlicher Herkunft zur Verfügung, welche größtenteils über die Flohr AG bezogen werden. Es werden ausschließlich organische Reststoffe verwendet, die in der Industrie und Haushalten anfallen. Jährlich werden von der BHKW Flohr GmbH ca. 102.000 Tonnen Dampf (ausreichend für ca. 4.500 Einfamilienhäuser) und 47.000 Megawattstunden Strom (Versorgung für ca. 11.750 Einfamilienhäuser) erzeugt. Geschäftsverlauf Entwicklung der Gesamtwirtschaft Das preisbereinigte Bruttoinlandsprodukt (BIP) war im Jahr 2023 nach ersten Berechnungen des Statistischen Bundesamtes (Destatis) um 0,3 % niedriger als im Vorjahr. Die trotz der jüngsten Rückgänge nach wie vor hohen Preise auf allen Wirtschaftsstufen dämpften die Konjunktur. Hinzu kamen ungünstige Finanzierungsbedingungen durch steigende Zinsen und eine geringere Nachfrage aus dem In- und Ausland. Damit setzte sich die Erholung der deutschen Wirtschaft vom tiefen Einbruch im Corona-Jahr 2020 nicht weiter fort. Die Entwicklung der Bruttowertschöpfung verlief im Jahr 2023 in den einzelnen Wirtschaftsbereichen unterschiedlich: Die Wirtschaftsleistung im Produzierenden Gewerbe (ohne Baugewerbe) ging insgesamt deutlich zurück. Im Baugewerbe machten sich neben den weiterhin hohen Baukosten und dem Fachkräftemangel insbesondere die zunehmend schlechteren Finanzierungsbedingungen bemerkbar. Die meisten Dienstleistungsbereiche konnten ihre wirtschaftlichen Aktivitäten im Vorjahresvergleich dagegen erneut ausweiten und stützten die Wirtschaft im Jahr 2023. Der private Konsum nahm im Jahr 2023 preisbereinigt um 0,8 % gegenüber dem Vorjahr ab und entfernte sich damit wieder vom Vorkrisenniveau des Jahres 2019 (-1,5 %). Dies dürfte vor allem auf die hohen Verbraucherpreise zurückzuführen sein. Auch der Staat reduzierte im Jahr 2023 erstmals seit fast 20 Jahren seine preisbereinigten Konsumausgaben (-1,7 %). (Quelle: Destatis, Pressemitteilung Nr. 019/24 vom 15.01.2024) 13.01.2023, www.destatis.de)ww.destatis.de) Entwicklung der Branchen Das schwache Konjunkturumfeld beeinträchtigte im vergangenen Jahr die Umsatzentwicklung in der deutschen Holzindustrie deutlich. Der Branchenumsatz verringerte sich 2023 gegenüber dem Vorjahr insgesamt um 10,6 Prozent. (Quelle: HDH Hauptverband der Deutschen Holzindustrie und Kunststoffe verarbeitenden Industrie und verwandter Industrie- und Wirtschaftszweige e.V., Wirtschaftliche Auswertung 2/2024, www.holzindustrie.de) Die Versorgung mit Mineralöl konnte trotz des extrem schwierigen Marktumfelds zu jedem Zeitpunkt sichergestellt werden. Dennoch führte bereits die Erwartung an Liefereinschränkungen bei Rohöl und Erdgas - die dann auch eintraten -auf den internationalen Energiemärkten kurz nach Beginn des Ukrainekrieges für massive Turbulenzen. Eine höhere Nachfrage nach Benzin, Diesel und Heizöl bei gleichzeitiger Angebotsverknappung ließ die Produktpreise auf dem Weltmarkt in die Höhe schnellen. In der Folge kam es zu einem starken Preisanstieg. Aber aufgrund der aktuellen Umweltpolitik ist hier jedoch in Zukunft insgesamt mit eher rückläufigen Absatzmengen zu rechnen. (Quelle: Mineralölwirtschaftsverband e. V., Jahresbericht 2022, www.mwv.de) Einschätzung der Unternehmensleitung Im Geschäftsfeld Handel mit Rest- und Gebrauchtholz blieben die Absatzmengen konstant, allerdings wirkten sich die niedrigen Strompreise und hohen Altholzpreise negativ auf das Ergebnis aus. Im Bereich Verkauf von Dieselkraftstoffen ging der Umsatz aufgrund der Energiewende und der sinkenden Dieselpreise zurück. Der niedrigere Einkaufspreis führt daher auch zu einer Reduzierung der Kosten in diesem Bereich. Dementsprechend war die Geschäftsentwicklung der Flohr AG äquivalent dem negativen Trend der Gesamtwirtschaft im Geschäftsjahr nicht zufriedenstellend. B. Darstellung der Ertrags-, Finanz- und Vermögenslage Die Ertrags-, Finanz- und Vermögenslage der Flohr AG hat sich im Geschäftsjahr 2023 insgesamt leicht rückläufig entwickelt. 1. Ertragslage Der Jahresüberschuss vor Steuer vom Einkommen und Ertrag (EBT) hat sich im Vergleich zum Vorjahr deutlich reduziert auf TEUR 54 (Vorjahr: TEUR 11.171). Das Betriebsergebnis hat sich mit TEUR 43 im Vergleich zum Vorjahr (TEUR 10.702) ebenfalls deutlich reduziert. Die Umsatzrendite im Geschäftsjahr beläuft sich auf -1% (Vorjahr 36%). Bei der Versorgung mit Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffen traten im abgelaufenen Geschäftsjahr zu keinem Zeitpunkt Engpässe auf. Die Personalkostenquote hat sich von 9% (Vorjahr) auf 16% im Geschäftsjahr erhöht. Die Veränderungen des Ergebnisses in 2023 resultieren zum einen aus den stark gefallenen Strompreisen und im Gegenzug der gestiegenen Altholzpreise. Dies führte zu dem hohen Überschussrückgang. Der zweite wesentliche Grund war der Ausfall der Darlehen an die NHKW Flohr GmbH und an die UP International GmbH, welche in 2023 Insolvenz anmelden musste. 2. Finanzlage Der Cashflow aus der laufenden Geschäftstätigkeit im Geschäftsjahr 2023 betrug TEUR -1.424, maßgeblich beeinflusst durch die Vergabe von Darlehen (TEUR 1.750), welche aufgrund der Kundenbeziehung zu den Darlehensnehmern nicht der Finanzierungsaktivität zuzuordnen waren. Der Cashflow aus der Investitionstätigkeit betrug im Geschäftsjahr TEUR -7 aufgrund von Investitionen in das Sachanlagevermögen in Höhe von TEUR 1.118 sowie Einzahlungen aus Anlagenabgängen in Höhe von TEUR 1.125. Der Cashflow aus Finanzierungsaktivitäten im Geschäftsjahr belief sich auf TEUR -478 aufgrund der Rückführung von Darlehen inklusive Zinsen (TEUR -478). Der Gesamtcashflow im Geschäftsjahr betrug TEUR -1.895. Der Finanzmittelfonds (liquide Mittel) zum Abschluss des Geschäftsjahres belief sich auf TEUR 11.294 (Vorjahr TEUR 13.189). 3. Vermögenslage Die Bilanzsumme der Flohr AG belief sich zum Bilanzstichtag auf TEUR 26.226. Sie hat sich gegenüber dem Vorjahr 2022 (TEUR 28.286) um TEUR 2.060 bzw. 7 % vermindert. Maßgeblichen Einfluss auf die Verminderung der Bilanzsumme hatte der Gesamtcashflow und damit die Verminderung der liquiden Mittel. Die Vermögensstruktur ist auf der Aktivseite der Bilanz durch einen Anteil vom Anlagevermögen an der Bilanzsumme von 42 % gekennzeichnet. Die Eigenkapitalquote konnte 90 % im Vorjahr auf 97 % zum Abschluss des Geschäftsjahres gesteigert werden. Das Eigenkapital beträgt nunmehr TEUR 25.327 (Vorjahr TEUR 25.470). 4. Gesamtaussage zur wirtschaftlichen Lage Mit der geordneten Vermögens- und Finanzlage sind die wesentlichen Voraussetzungen geschafften, um auch künftig erfolgreich arbeiten und so finanzielle Verpflichtungen in Zukunft erfüllen zu können. C. Prognosebericht Voraussichtliche Entwicklung mit ihren Chancen und Risiken Die Gesellschaft erwartet für das Geschäftsjahr 2024 wieder eine Steigerung der Umsatz- und Ertragsentwicklung im Bereich Holz. Im Bereich Dieselkraftstoffe geht die Gesellschaft von stagnierenden Umsätzen analog der allgemeinen Branchenentwicklung aus. Durch die langjährige Erfahrung in allen Geschäftsbereichen sowie die stabile finanzielle Situation verbunden mit kurzen Entscheidungsprozessen, kann die Flohr AG auf allgemeine Branchenrisiken reagieren und hat damit gegenüber Konkurrenzunternehmen erhebliche Wettbewerbsvorteile. Chancen für die zukünftige Entwicklung liegen insbesondere in einer weiterhin belebenden Konjunktur und der seit 2021 bestehenden Klimaneutralität des Unternehmens. Aufgrund der Nachhaltigkeitszertifizierung nach RED II hat die Gesellschaft wesentliche Wettbewerbsvorteile. Die Geschäftspolitik wird im Wesentlichen unverändert bleiben. D. Risikobericht Risikomanagementziele und -methoden Vom Unternehmen wurden Maßnahmen getroffen, mit denen die Risikoerkennung, die Risikoanalyse und die Risikokommunikation sichergestellt werden. Dieses Risikomanagementsystem ist integraler Bestandteil aller Entscheidungen und Geschäftsprozesse. Es soll dazu beitragen, Entwicklungen, die den Fortbestand des Unternehmens gefährden könnten, frühzeitig aufzudecken. Zu dem internen Überwachungssystem gehören insbesondere die Anwendung einheitlicher Richtlinien, der Einsatz zuverlässiger Software sowie die Auswahl und Schulung von qualifiziertem Personal. Preisänderungs-, Ausfall- und Liquiditätsrisiken Preisänderungsrisiken können grundsätzlich nicht ausgeschlossen werden, können aber zeitnah an Kunden weitergegeben werden. Die Wahrscheinlichkeit eines Ausfalls prozesskritischer Informationssysteme wird als gering eingestuft und hätte keine umgehend bestandsgefährdende Auswirkung. Durch zeitnahe Rechnungsstellung und ein gut organisiertes Mahnwesen sowie Überprüfung der Bonität der Kunden sind Zahlungsausfallrisiken ebenfalls gering und nicht bestandsgefährdend. Die Flohr AG verfügt zudem über ausreichend liquide Mittel. weitere wesentliche Risiken Umfeld-, Branchen- und Wettbewerbsrisiken Die für die Flohr AG wesentlichen gesamtwirtschaftlichen Risiken sind vor allem in der konjunkturellen Entwicklung sowie der Umweltpolitik zu sehen. Personalrisiken Die Flohr AG ist auf qualifizierte Fach- und Führungskräfte angewiesen. Der allgemeine Fachkräftemangel ist für die Flohr AG kaum spürbar. Bestandsgefährdende Risiken Bestandsgefährdende wirtschaftliche und rechtliche Risiken sowie Risiken mit besonderem Einfluss auf die Vermögens-, Finanz- und Ertragslage sind nicht erkennbar. E. Forschung und Entwicklung Die Flohr AG betreibt keine Forschung und Entwicklung. F. Bestehende Zweigniederlassungen Die Flohr AG verfügt über keine Zweigniederlassungen. G. Gesamtaussage Die Gesellschaft rechnet für 2024 wieder mit einer Steigerung des Betriebsergebnisses. Nicht alle Risiken und Entwicklungen können aufgrund der aktuellen Weltlage sicher abgeschätzt werden. Aufgrund der finanziellen Stabilität kann jedoch davon ausgegangen werden, dass der Fortbestand der Gesellschaft auch in einem aktuell schwierigen weltpolitischen und konjunkturellen Umfeld nicht gefährdet ist.
Neuwied, 06. Mai 2024 gez. Ralf-Josef Engel, Vorstand gez. Philipp Engel, Vorstand gez. Denise Manns, Vorstand BilanzAktiva
Gewinn- und Verlustrechnung
Anhang für das Geschäftsjahr 2023der Flohr AGInhalt Allgemeine Angaben zum Jahresabschluss Angaben zu Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden Angaben zur Bilanz Sonstige Angaben Allgemeine Angaben zum Jahresabschluss Der Jahresabschluss wurde nach den Vorschriften der §§ 242 ff. HGB unter der Beachtung der ergänzenden Bestimmungen für mittelgroße Kapitalgesellschaften aufgestellt. Angaben zur Identifikation der Gesellschaft laut Registergericht
Angaben zu Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden Bilanzierungs- und Bewertungsgrundsätze Erworbene immaterielle Anlagewerte wurden zu Anschaffungskosten angesetzt und, sofern sie der Abnutzung unterlagen, um planmäßige Abschreibungen vermindert. Das Sachanlagevermögen wurde zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten angesetzt und, soweit abnutzbar, um planmäßige Abschreibungen vermindert. Die planmäßigen Abschreibungen wurden nach der voraussichtlichen Nutzungsdauer der Vermögensgegenstände linear und degressiv vorgenommen. Die Finanzanlagen wurden wie folgt angesetzt und bewertet: - Beteiligungen zu Anschaffungskosten - Anteile an verbundenen Unternehmen zu Anschaffungskosten Soweit erforderlich, wurde der am Bilanzstichtag vorliegende niedrigere Wert angesetzt. Die Vorräte wurden zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten angesetzt. Sofern die Tageswerte am Bilanzstichtag niedriger waren, wurden diese angesetzt. Forderungen und Wertpapiere wurden unter Berücksichtigung aller erkennbaren Risiken bewertet. Dem allgemeinen Kreditrisiko bei den Forderungen aus Lieferungen und Leistungen wurde zusätzlich durch eine ausreichend bemessene Pauschalwertberichtigung Rechnung getragen. Aktive Rechnungsabgrenzungen wurden für Ausgaben vor dem Bilanzstichtag, die erst Aufwand im Folgejahr darstellen, mit dem Nennwert angesetzt. Die Darstellung des Eigenkapitals erfolgte gem. § 272 HGB unter Berücksichtigung des Gesellschaftsvertrags. Die gesetzliche Rücklage gem. § 150 AktG wurde bis zum Höchstbetrag von 20.000,00 EUR gebildet. Die Steuerrückstellungen beinhalten die das Geschäftsjahr betreffenden, noch nicht veranlagten Steuern. Die sonstigen Rückstellungen wurden für alle weiteren ungewissen Verbindlichkeiten gebildet. Dabei wurden alle erkennbaren Risiken berücksichtigt. Verbindlichkeiten wurden zum Erfüllungsbetrag angesetzt. Gegenüber dem Vorjahr abweichende Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden Beim Jahresabschluss konnten die bisher angewandten Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden im Wesentlichen übernommen werden. Ein grundlegender Wechsel von Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden gegenüber dem Vorjahr fand nicht statt. Die Bilanzierung erfolgte zu Fortführungswerten. Angaben zur Bilanz Anlagespiegel für die einzelnen Posten des AnlagevermögensDie Geschäftsjahresabschreibung je Posten der Bilanz ist aus dem Anlagenspiegel zu entnehmen.
Angabe zu Forderungen mit einer Restlaufzeit größer einem Jahr Der Betrag der Forderungen mit einer Restlaufzeit größer einem Jahr beträgt 2.703.291,88 EUR (Vorjahr: 83.600,00 EUR). Eigenkapital / Angaben über die Gattung der Aktien Das Grundkapital von 200.000,00 EUR ist eingeteilt in: Zweihunderttausend auf den Namen lautende Stückaktien mit einem Nennbetrag von je 1,00 EUR. Veränderungen zum Vorjahr haben sich nicht ergeben. Entwicklung der Kapitalrücklagen Die Kapitalrücklage ist durch Verschmelzungsvorgänge im Jahr 2018 entstanden. Sie beinhaltet den übersteigenden Betrag zwischen übernommenem Reinvermögen zu dem Ausgabebetrag der dafür gewährten Anteile. Veränderungen zum Vorjahr haben sich nicht ergeben. Angaben und Erläuterungen zu Rückstellungen Im Posten sonstige Rückstellungen sind die nachfolgenden nicht unerheblichen Rückstellungsarten enthalten: - Personalkosten - Abschluss- und Prüfungskosten - Rückbauverpflichtungen Angabe zu Verbindlichkeiten mit Restlaufzeitvermerken Die Verbindlichkeiten sind wie folgt strukturiert:
Angabe zu Restlaufzeitvermerken Der Betrag der Verbindlichkeiten mit einer Restlaufzeit bis zu einem Jahr beträgt 659.314,28 EUR (Vorjahr: 1.415.310,99 EUR). Der Betrag der Verbindlichkeiten mit einer Restlaufzeit größer einem Jahr beträgt 109.500,00 EUR (Vorjahr: 167.869,61 EUR). Haftungsverhältnisse aus nicht bilanzierten Verbindlichkeiten gemäß § 251 HGB Neben den in der Bilanz aufgeführten Verbindlichkeiten sind die folgenden Haftungsverhältnisse zu vermerken: Unbefristete, selbstschuldnerische, betragsmäßig beschränkte Bürgschaft in Höhe von 1.000.000,00 EUR zur Sicherung aller Forderungen der Sparkasse Neuwied gegenüber der Beteiligungsfirma Scheidweiler-Flohr GmbH, 56564 Neuwied Mit einer Inanspruchnahme aus den Haftungsverhältnissen ist nicht zu rechnen. Nicht bilanzierte sonstige finanzielle Verpflichtungen Neben den in der Bilanz ausgewiesenen Verbindlichkeiten bestehen sonstige finanzielle Verpflichtungen. Die Verpflichtungen aus Mietverträgen bei unbeweglichen Vermögensgegenständen beträgt p.a. 457.800,00 EUR. Der Gesamtbetrag der Verpflichtungen aus Miet-, Pacht- und Leasingverträgen bei beweglichen Wirtschaftsgütern beträgt p.a. 52.022,11 EUR. Angaben zur Gewinn- und Verlustrechnung Erläuterung der Erträge und Aufwendungen von außergewöhnlicher Größenordnung oder außergewöhnlicher Bedeutung Bei den Aufwendungen von außergewöhnlicher Größenordnung oder außergewöhnlicher Bedeutung handelt es sich in Betrag und Art im Einzelnen um: - Forderungsverluste von gewährten Darlehen gegenüber Dritten aufgrund Insolvenz i.H.v. 511.395,00 EUR - Wertberichtigungen auf Forderungen von gewährten Darlehen gegenüber Beteiligungsunternehmen wegen Zweifelhaftigkeit i.H.v. 452.000,00 EUR Sonstige Angaben Durchschnittliche Zahl der während des Geschäftsjahrs beschäftigten Arbeitnehmer Die nachfolgenden Arbeitnehmergruppen waren während des Geschäftsjahres im Unternehmen beschäftigt:
Namen der Mitglieder des Vorstands und des Aufsichtsrats Während des abgelaufenen Geschäftsjahrs gehörten die folgenden Personen dem Vorstand an: Herr Ralf Josef Engel, Neuwied, Kaufmann (Vorstandsvorsitzender) Herr Philipp Engel, Neuwied, Industriekaufmann Frau Denise Manns, Boden, Diplom-Betriebswirtin Die Vorstandsmitglieder sind von den Beschränkungen des § 181 BGB befreit. Dem Aufsichtsrat gehörten folgende Personen an: Herr Ansgar Schmidt - Dipl.-Ing. und Geschäftsführer (Vorsitzender) CPM GmbH, Bannberscheid Herr Reinhold Thelen - Dipl. Finanzwirt (FH), Steuerberater (stellvertretender Vorsitzender) Peter Schmidt - Unternehmer Geschäftsführender Gesellschafter der UP International GmbH, Neustadt-Hombach Die Schutzklausel des § 286 Abs. 4 HGB wird angewendet. Angaben über den Anteilsbesitz an anderen Unternehmen von mind. 20 Prozent der Anteile Gemäß § 285 Nr. 11 HGB wird über nachstehende Unternehmen berichtet:
Die angegebenen Werte zum Jahresergebnis und Eigenkapital betreffen die Zahlen aus den vorliegenden Jahresabschlüssen 2022. Die entsprechenden, beschlossenen Abschlüsse des Jahres 2023 liegen zum Erstellungszeitpunkt noch nicht vor. Vorschlag bzw. Beschluss zur ErgebnisverwendungDer Vorstand schlägt der Hauptversammlung die folgende Ergebnisverwendung vor:
Unterschrift der Geschäftsführung
Neuwied, den 06. Mai 2024 gez. Ralf Josef Engel Philipp Engel Denise Manns Bericht des AufsichtsratsAn die Aktionärinnen und Aktionäre der Flohr AG Bericht des Aufsichtsrats der Flohr AG für das Geschäftsjahr 2023 Sehr geehrter Vorstand, der Aufsichtsrat hat im Geschäftsjahr 2023 die ihm durch Gesetz und Satzung übertragenen Aufgaben wahrgenommen und sich sowohl in Sitzungen als auch in Einzelbesprechungen durch den Vorstand über die Lage der Gesellschaft unterrichten lassen und die erforderlichen Beschlüsse gefasst. Ferner hat der Vorstand dem Aufsichtsrat aus sonstigen wichtigen Anlässen berichtet und ist damit seiner gesetzlichen Informationspflicht in vollem Umfang nachgekommen. Darüber hinaus fanden zahlreiche Einzelgespräche von Aufsichtsratsmitgliedern mit dem Vorstand oder einzelnen Vorstandsmitgliedern statt. Über das Ergebnis dieser Gespräche wurde jeweils der Aufsichtsrat unterrichtet. Herr Ansgar Schmidt, Herr Reinhold Thelen und Herr Peter Schmidt waren während des gesamten Geschäftsjahres 2023 Mitglieder des Aufsichtsrats Im Geschäftsjahr fanden zwei Aufsichtsratssitzung am 09.05.2023 und 09.12.2023 statt. Der Aufsichtsrat hat im Geschäftsjahr keine Ausschüsse gebildet. Alle Themen wurden im Plenum des Aufsichtsrats beraten und entschieden. Gegenstände der regelmäßigen mündlichen und schriftlichen Berichterstattungen waren neben der Gesamtlage des Unternehmens auch Einzelfragen von größerer Bedeutung. Der Vorstand hat zustimmungspflichtige Geschäfte dem Aufsichtsrat stets korrekt vorgelegt. Die wirtschaftliche Entwicklung des Unternehmens sowie die Vermögens-, Liquiditäts- und Ertragslage waren ständige Schwerpunkte der Beratungen des Aufsichtsrats. Die Rechtmäßigkeit, Ordnungsmäßigkeit und Wirtschaftlichkeit der Unternehmensleitung durch den Vorstand wurde durch regelmäßige Nachprüfung der Organisation der Gesellschaft, der Einrichtung und Einhaltung eines Risikomanagementsystems sowie die Compliance sichergestellt. Hierzu wurden Gespräche mit dem Vorstand und dem Abschlussprüfer geführt. Besondere Schwerpunkte der Tätigkeit des Aufsichtsrats waren • die Mitwirkung an der Planung des neuen Geschäftsjahres • der Umsetzung des Strompreisbremsengesetztes und dessen Auswirkungen • die Unterstützung der Scheidweiler-Flohr GmbH Der vom Vorstand aufgestellte Jahresabschluss 2023 und der Lagebericht der Flohr AG sind unter Einbeziehung der Buchführung von Frau Eva Litzenburger (LWT Wirtschaftstreuhand AG) geprüft worden. Der Abschlussprüfer hat keine Einwendungen erhoben und den uneingeschränkten Bestätigungsvermerk erteilt. Für das Geschäftsjahr 2023 sind dem Aufsichtsrat gem. § 170 AktG der Jahresabschluss und der Lagebericht des Vorstands vorgelegt worden. Darüber hinaus lagen dem Aufsichtsrat die Prüfungsberichte des Abschlussprüfers über die Prüfung des Jahresabschlusses vor. Der Aufsichtsrat hat den Jahresabschluss für die Flohr AG sowie die Prüfungsberichte des Abschlussprüfers in der Sitzung vom 06.05.24 in Anwesenheit des Abschlussprüfers beraten und geprüft. Die Prüfung, insbesondere auch der Prüfungsberichte des Abschlussprüfers, hat keine Anhaltspunkte für Beanstandungen ergeben; nach den Erkenntnissen des Aufsichtsrats entsprechen der Jahresabschluss sowie der Prüfungsbericht den gesetzlichen Anforderungen. Nach dem abschließenden Ergebnis seiner Prüfung erhebt der Aufsichtsrat keine Einwendungen. Der Aufsichtsrat hat den Jahresabschluss und den Lagebericht für das Geschäftsjahr 2023 gebilligt und somit sind Jahresabschluss und Lagebericht festgestellt. Dem Vorschlag des Vorstands zur Verwendung des Bilanzgewinns stimmt der Aufsichtsrat zu. Der Aufsichtsrat dankt dem Vorstand und allen Mitarbeitern der Flohr AG für Ihr Engagement und Ihre Leistungen im Geschäftsjahr 2023.
Mit freundlichen Grüßen Der Aufsichtsrat gez. Ansgar Schmidt als AR-Vorsitzender Einladung / TO HauptversammlungProtokoll Hauptversammlung Flohr AG 06.05.2024 Verwaltung Flohr AG, Neuwied Eröffnung Hauptversammlung: 17:30 • Unter Verzicht auf Form und Frist erteilt die Hauptversammlung dem Aufsichtsrat für 2023 Entlastung. • Der Bilanzgewinn wird vorgetragen. Damit wurde die Hauptversammlung um 17:45 geschlossen.
Neuwied, 06.05.2024 gez. Ralf Engel, Vorstand Flohr AG, Neuwied, 06.05.2024 gez. Ansgar Schmidt, Aufsichtsratsvorsitzender Flohr AG sonstige BerichtsbestandteileAngaben zur Feststellung: Der Jahresabschluss wurde am 06.05.2024 festgestellt. BESTÄTIGUNGSVERMERK DES UNABHÄNGIGEN ABSCHLUSSPRÜFERSAn die Flohr AG Prüfungsurteile Wir haben den Jahresabschluss der Flohr AG - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der Flohr AG für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 geprüft. Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse • entspricht der beigefügte Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft zum 31. Dezember 2023 sowie ihrer Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 und • vermittelt der beigefügte Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Lagebericht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar. Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat. Grundlage für die Prüfungsurteile Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen. Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d.h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist. Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen. Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können. Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet. Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen. Die Website des Instituts der Wirtschaftsprüfer (IDW) enthält unter https://www.idw.de/idw/verlautbarungen/bestaetigungsvermerk/hgb-ja-non-pie eine weitergehende Beschreibung der Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts. Diese Beschreibung ist Bestandteil unseres Bestätigungsvermerks.
Montabaur, 06. Mai 2024 LWT
Wirtschaftstreuhand GmbH
gez. Eva Litzenburger, Wirtschaftprüferin |
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