Mediflow Health UG (haftungsbeschränkt)
Selbe AdresseSonstiges Gesundheitswesen a. n. g.
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Gesetzliche Vertreter dieser Organisation
| Name | Rolle |
|---|---|
Jens Peter Hüpers seit 8.12.2015 | Geschäftsführer |
Unternehmen, an denen diese Organisation direkt beteiligt ist
| Name | Anteil |
|---|---|
| No data available | |
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
Apassionata GmbHBerlinJahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.07.2013 bis zum 30.06.2014Bilanz zum 30. Juni 2014AKTIVA
Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Juli 2013 bis zum 30. Juni 2014
Anhang für das Geschäftsjahr vom 1. Juli 2013 bis 30. Juni 2014Allgemeine AngabenDer Jahresabschluss wurde entsprechend den Vorschriften des Handelsgesetzbuches sowie den ergänzenden Regelungen des GmbH-Gesetzes erstellt. Die Gliederung der Bilanz erfolgt nach der für Kapitalgesellschaften geltenden Vorschrift des § 266 HGB. Die Gewinn- und Verlustrechnung wird nach dem Gesamtkostenverfahren gemäß § 275 Abs. 2 HGB erstellt. Die Form der Darstellung, insbesondere die Gliederung von Bilanz und Gewinn- und Verlustrechnung, ist gegenüber dem Vorjahr unverändert. Von den Erleichterungen gemäß § 288 Abs. 2 HGB wird Gebrauch gemacht. Bei der Gesellschaft handelt es sich um eine mittelgroße Kapitalgesellschaft i.S.d. § 267 Abs. 2 i.V.m. Abs. 4 HGB, die von der Peter Massine Entertainment GmbH, Berlin, gemäß §§ 301 und 302 AktG beherrscht wird. Bilanzierungs- und BewertungsmethodenDie auf den vorhergehenden Jahresabschluss angewendeten Ansatz- und Bewertungsmethoden werden stetig angewendet. Das Sachanlagevermögen wird zu Anschaffungskosten abzüglich planmäßiger Abschrei¬bungen bewertet. Die Vermögensgegenstände des Sachanlagevermögens werden entsprechend der voraussichtlichen Nutzungsdauer linear abgeschrieben. Die Finanzanlagen sind zu Anschaffungskosten bilanziert. Bei dauerhafter Wertminderung werden Abschreibungen auf den niedrigen beizulegenden Wert vorgenommen. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände werden grundsätzlich zum Nennwert angesetzt. Erkennbare Einzelrisiken wurden durch angemessene Wertberichtigungen berücksichtigt. Die flüssigen Mittel werden mit dem Nennbetrag angesetzt. Die aktiven Rechnungsabgrenzungsposten betreffen Ausgaben vor dem Abschlussstichtag, die Aufwand für eine bestimmte Zeit nach diesem Tage darstellen; die Auflösung des Postens erfolgt linear entsprechend dem Zeitablauf. Die sonstigen Rückstellungen berücksichtigen alle ungewissen Verbindlichkeiten. Sie sind in der Höhe des nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrages angesetzt. Bei Rückstellungen von mehr als einem Jahr werden grundsätzlich künftige Preis-und Kostensteigerungen berücksichtigt und eine Abzinsung auf den Abschlussstichtag vorgenommen. Die Verbindlichkeiten sind zum Erfüllungsbetrag angesetzt. Die auf fremde Rechnung lautenden Vermögensgegenstände und Schulden wurden gem. § 256a HGB mit dem Devisenkassamittelkurs am Abschlussstichtag umgerechnet. Erläuterungen zur BilanzAnlagevermögen Die Entwicklung des Anlagevermögens für das Geschäftsjahr 2013 / 14 ergibt sich aus dem nachfolgenden Anlagenspiegel: Entwicklung des Anlagevermögens im Geschäftsjahr 2013/14
Finanzanlagen Die Gesellschaft hält 80% der Geschäftsanteile an der Apassionata Academy GmbH, Berlin. Die Apassionata Academy GmbH weist zum 30. Juni 2014 ein Eigenkapital von 18 TEUR (im Vorjahr 24 TEUR) aus. Für das Geschäftsjahr lag ein Jahresfehlbetrag von 6 TEUR (im Vorjahr 1 TEUR) vor. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände Die Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände setzen sich aus Forderungen aus Lieferung und Leistungen, Forderungen gegen verbundene Unternehmen und sonstigen Vermögensgegenständen zusammen. Die Forderungen gegen verbundene Unternehmen in Höhe von 2.965 TEUR (Vorjahr: 3.190 TEUR) betreffen Forderungen aus Lieferungen und Leistungen in Höhe von 30 TEUR und sonstige Vermögengegenstände i.H.v. 2.935 TEUR. Die sonstigen Vermögensgegenstände in Höhe von 665 TEUR (Vorjahr: 1.259 TEUR) enthalten vollständig wertberichtigte Forderungen von insgesamt 3.310 TEUR gegen den ehemaligen Gesellschafter der im Jahr 2011 durch Verschmelzung auf die Gesellschaft untergegangene EquiArte GmbH & Co KG. Hinsichtlich der Forderungen gegen den Altgesellschafter werden mehrere Gerichtsverfahren geführt. Aufgrund des ungewissen Ausgangs der Verfahren wurden diese Forderungen bereits vollständig wertberichtigt. Des Weiteren liegen Forderungen gegenüber den Rivalda Studios in Ungarn in Höhe von 403 TEUR vor. Die Forderungen haben alle eine Restlaufzeit von bis zu einem Jahr. Kassenbestand, Bankguthaben Von den Guthaben bei Kreditinstituten mit einem Gesamtsaldo von 3.209 TEUR (Vorjahr: 1.277 TEUR) sind 856 TEUR auf einem Festgeldkonto verpfändet. Dabei handelt es sich um eine abgesicherte Hinterlegung für einen möglichen negativen. Prozessausgang. Im gleichen Umfang wurden Rückstellungen gebildet. Rückstellungen Im Wesentlichen durch den Verbrauch von Rückstellungen für Nachbelastungen der Produktionskosten der APA Park verringern sich die sonstigen Rückstellungen zum Vorjahr um 2.337 TEUR auf 1.470 TEUR. Diese beinhalten Rückstellungen für die Abschluss- und Prüfungskosten i.H.v. 68 TEUR und Rückstellungen für evtl. anfallender Prozesskosten, Gerichtskosten und Anwaltskosten (in erster Linie Wagner Rechtsstreit) in Höhe von 435 TEUR sowie einer Rückstellung für eine Prozessbürgschaft in Höhe von 856 TEUR, die mit Guthaben auf einem Festgeldkonto besichert ist. Weiterhin besteht eine Steuerrückstellung in Höhe von 560 TEUR. Verbindlichkeiten Die Restlaufzeiten aller Verbindlichkeiten liegen unter einem Jahr. Ausgenommen sind Verbindlichkeiten gegenüber ausländischen Finanzämtern i.H.v. 66 TEUR, die eine Laufzeit von über 5 Jahren aufweisen. Sonstige finanzielle Verpflichtungen Es bestehen sonstige finanzielle Verpflichtungen aus Mietverträgen, insbesondere Hallenmieten, bis 2017 in Höhe von 1.248 TEUR und Werbe-Verträge i.H.v. 150 TEUR. Es gibt weitere sonstige finanzielle Verpflichtungen gegenüber verbundenen Unternehmen (Massine Group) in Höhe von 290 TEUR bis 30.6.2015 für die Erbringung von Servicefunktionen, wie u.a. Geschäftsführung, Rechnungswesen und IT, aber auch für die Bereitstellung der Mieträume. Sonstige, weitere Verpflichtungen, die über den Bilanzstichtag hinausgehen liegen nicht vor. Erläuterungen zur Gewinn- und VerlustrechnungDie Umsatzerlöse i.H.v. 19.043 TEUR (Vorjahr: 18.869 TEUR) setzen sich aus Erlösen aus Ticketverkäufen im Inland (16.652 TEUR) und aus dem Ausland (2.391 TEUR) zusammen. Der BFH-Rechtsprechung (BFH Urteil vom 3.11 2011 - VR 16/09) folgend, werden Ticketverkaufsgebühren i.H.v. 522 TEUR (Vorjahr: 695 TEUR) als Teil des Entgeltes des Veranstalters verbucht. In gleicher Höhe werden die Entgelte für den Ticketdienstleister als Aufwand erfasst. Ein Ergebniseffekt wird somit ausgeschlossen. Sonstige betriebliche Erträge Die sonstigen betrieblichen Erträge in Höhe von 1.995 TEUR (Vorjahr: 231 TEUR) enthalten in erster Linie Zuschüsse vom ungarischen Staat (1.797 TEUR) und Erträge aus der Auflösung von Rückstellungen (45 TEUR). Sonstige betriebliche Aufwendungen Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen betragen 7.990 TEUR (Vorjahr: 7.978 TEUR). Hauptbestandteile sind Kosten für Werbung in Höhe von 3.974 TEUR, Werbungskosten der Peter Massine Production GmbH i.H.v. 206 TEUR, Ticket- Gebühren für die Nutzung des Verkaufssystems in Höhe von 290 TEUR, sowie Ticket Provisionen i.H.v. 740 TEUR. Sonstige AngabenGeschäftsführung Im Geschäftsjahr 2013/14 erfolgte die Geschäftsführung der Apassionata GmbH durch
Mitarbeiter Die Gesellschaft hat in diesem Geschäftsjahr durchschnittlich 20 Mitarbeiter beschäftigt. Die Gesellschaft wird in den freiwillig aufgestellten Konzernabschluss der obersten Muttergesellschaft, der Massine Group GmbH, Berlin, einbezogen, der aber nicht im Handelsregister offengelegt wird. Auf Grund des mit der Peter Massine Entertainment Holding GmbH im Geschäftsjahr 2012 abgeschlossenen Beherrschungs- und Ergebnisabführungsvertrages wird der im Geschäftsjahr 2013l14 erwirtschaftete Gewinn in voller Höhe an die Muttergesellschaft weitergegeben.
Berlin, 16. Februar 2015 Apassionata GmbH Peter Massine Dr. Thomas Bone-Winkel Lagebericht für das Geschäftsjahr vom 1. Juli 2013 bis 30. Juni 2014I. Wirtschaftliche Entwicklung der BrancheDie deutsche Wirtschaft hat sich im Jahresdurchschnitt 2014 insgesamt als stabil erwiesen. Das preisbereinigte Bruttoinlandsprodukt (BIP) war um 1,5 % höher als im Vorjahr und lag damit über dem Durchschnitt der letzten zehn Jahre von 1,2 %. Das Wachstum wird dabei von fast allen Wirtschaftsbereichen getragen und die Zahl der Erwerbstätigen erreichte 2014 mit 42,7 Millionen das achte Jahr in Folge einen neuen Höchststand. (Statistische Bundesamt) Laut der aktuellen GFK Studie ist nach einem schwierigen 2012 der deutsche Konzert- und Veranstaltungsmarkt 2013 auf den Wachstumspfad zurückgekehrt. Der Umsatz der gesamten Branche stieg laut der aktuellen Ergebnisse um 15 Prozent, auf insgesamt 3,822 Milliarden Euro, was einem Plus von 500 Millionen Euro entspricht. Das Wachstum wurde vor allem von einer im Vergleich zum vorangegangenen Kalenderjahr um 9 % gestiegenen Zahl von Veranstaltungsbesuchern getragen, deren Zahl 2013 bei 32,9 Millionen lag. Erhöhte Ticketkosten trugen nur zu einem Teil zum Umsatzwachstum bei. Die durchschnittlichen Ausgaben pro Ticket fielen mit einer fünfprozentigen Steigerung von 30,20 Euro auf 31,70 Euro eher moderat aus. In 2013 wurden mit 120,6 Millionen Tickets ca. 10% mehr verkauft als im Vorjahr. Musikveranstaltungen (Umsätze im Musical Markt sind mit der Apassionata vergleichbar) verzeichneten einen Anstieg von 13 % auf 24,3 Millionen Besucher, bei nicht Musikveranstaltungen lag der Anstieg mit 7 % und 19,2 Millionen Besuchern nicht ganz so hoch. Für die Umsatz-Zuwachsraten bedeutet dies im Musikbereich ein Plus von 17 % auf 2,704 Milliarden Euro. Nach dem deutlichen Rückgang im vergangenen Jahr konnte damit vor allem der Musikveranstaltungsmarkt wieder an die vergangenen Rekordjahre anknüpfen. Musicals erzielen mit 453 Millionen Euro weiterhin den größten Umsatz und bei um rund vier Euro gestiegenen durchschnittlichen Ausgaben pro Ticket von 59,84 Euro die höchsten Eintrittspreise in 2013. (GFK Studie) II. Tätigkeit des UnternehmensDie Haupttätigkeit der Apassionata GmbH in Berlin ist die Produktion und Veranstaltung der APASSIONATA Tour, eine Live-Entertainment Show mit Pferden, die jährlich in europäischen Städten spielt. An jedem Spiel-Wochenende finden zwischen drei und sechs Vorstellungen statt, in der Regel in der größten verfügbaren Veranstaltungsarena der jeweiligen Stadt. Die Tour Saison liegt im Wesentlichen in der Winterzeit zwischen November und Mai. Wie in dieser Branche üblich, bedient sich die Gesellschaft für die Produktion der Show in erheblichem Umfang externen Dienstleistern. Der Verkauf der Karten wird über die Systeme von Ticketdienstleistern abgewickelt. Die Apassionata GmbH ist ein verbundenes Unternehmen der Massine Group GmbH, Berlin, und hat mit der Peter Massine Entertainment Holding GmbH, Berlin, einen Beherrschungs- und Ergebnisabführungsvertrag abgeschlossen. III. Darstellung des GeschäftsverlaufesDie Apassionata GmbH veranstaltete in Europa 2013/14 die Show in 28 Städten. Dabei lag der Fokus auf Deutschland. Weitere Auftritte fanden in Dänemark, Finnland, Belgien, Niederlande, Österreich und der Schweiz statt. Pro Stadt wurden im Durschnitt über 15.000 Tickets verkauft. Insgesamt lag der Ticketverkauf bei über 425.000 Tickets und erhöhte sich damit zum Vorjahr um ca. 4% (2012/2013: ca. 410.000 Ticketverkauf). Die Marke ist gut positioniert und hat einen Bekanntheitsgrad von mehr als 80% in der deutschen Gesamtbevölkerung. Apassionata wurde für die Show ,Sehnsucht' der LEA-Award 2009/10, eine Auszeichnung für die beste Live Entertainment Show verliehen. IV. Gewinn- und VerlustrechnungSeit 12 Jahren ist APASSIONATA Europas erfolgreichste Live-Entertainment Show mit Pferden. Das Fundament der Show ist die starke emotionale Bindung zwischen Pferd und Mensch, die bereits seit Jahrhunderten besteht. Die Marke APASSIONATA steht für erstklassige Familienunterhaltung und verzeichnet in Umfragen eine Markenbekanntheit von 80%. Die stabilen Besucherzahlen auf hohem Niveau belegen dies. Die Umsätze des Wirtschaftsjahres 2013/2014 belaufen sich auf 19.044 TEUR. Gegenüber dem Vorjahr (18.869 TEUR) erhöhen sich damit die Umsätze leicht um 1%. Die sonstigen betrieblichen Erträge stiegen um 1.764 TEURO auf 1.995 TEURO. Im Wesentlichen handelt es sich um eine einmalige Förderung (1.797 TEURO) vom ungarischen Staat, der damit die ungarische Kultur in einer Koproduktion mit einem ungarischen Partner fördert. Der Materialaufwand stieg von 8.629 TEUR auf 8.773 TEURO (+2%). Die Materialaufwandsquote bleibt damit auf Vorjahresniveau und beläuft sich auf 46%. Im Materialaufwand sind anzumietenden Hallen in gleicher Höhe wie im Vorjahr von 1.857 TEURO berücksichtigt; Pferde, die für die Durchführung der Show bedeutend sind, wurden für 1.112 TEURO gemietet. Die Miete liegt damit 3,1% über dem Vorjahresniveau. Eingekaufte Fremdleistungen, die für die Umsetzung und Gestaltung der Show wesentlich sind (u.a. für Licht/Ton, Technik, Catering und Musik) belaufen sich im Geschäftsjahr 2014 auf 5.032 TEUR (Vorjahr: 5.016 TEUR). Die Personalkosten stiegen im Vergleich zum Vorjahr von 579 TEUR auf 813 TEUR. Der Anstieg ist auf die zusätzlichen Mitarbeiter zurück zu führen, die für die Organisation der Show quartalsweise angestellt wurden. Die durchschnittliche Anzahl der Mitarbeiter über die vier Quartale lag bei 20 (Vorjahr: 15). Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen haben sich um 12 TEUR auf 7.990 TEUR verringert. Darin enthalten sind die Kosten für klassische Werbung in Höhe von 3.974 TEUR (Vorjahr: 3.902 TEUR). Die Werbung ist dabei ein wesentlicher Garant für den Erfolg der Show. Auch wenn die Tour jeweils erst Anfang November beginnt, ist sie bereits Anfang September in den ersten nationalen Medien vertreten, um die Leute auf die Show aufmerksam zu machen. Mit etwa 35% floss daher ein großer Anteil des Werbebudgets in nationale Werbung (1.427 TEUR). Der größte Bestandteil ist dabei die nationale TV Werbung (1.050 TEUR). Diese wird gebraucht, um das Produkt APASSIONATA, dessen Markenkern hochemotional ist, audiovisuell in Szene zu setzen. Als Ergänzung zur nationalen Werbung, findet vermehrt 8-2 Wochen vor dem jeweiligen Showtermin regionale Werbung statt (ca. 40% -1.747 TEUR,), da regional geringere Streuverluste zu diesem Zeitpunkt gegeben sind. Weitere Kosten fallen für Online-Werbung und sonstige Maßnahmen der klassischen Werbung in Höhe von 800 TEUR an. In den Steuern vom Einkommen und vom Ertrag wurde den möglichen Risiken aus den laufenden Betriebsprüfungen Rechnung getragen. Hierbei handelt es sich im Wesentlichen um Gewerbesteuerrisiken. Sonstige Vermögensgegenstände wurden dabei wertberichtigt (236 TEUR) und zusätzlich Rückstellungen in Höhe von 560 TEUR gebildet. Das Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit stieg auf 3.571 TEUR und liegt damit 68% über dem Ergebnis im Vergleich zum Vorjahr (Vorjahr: 2.123 TEUR). Der Anstieg ist unter anderem auf die sonstigen betrieblichen Erträge zurückzuführen. Für 2014 ergibt sich ein Jahresüberschuss vor Ergebnisabführung in Höhe von 2.825 TEUR (Vorjahr: 1.674 TEUR). Durch den mit der Peter Massine Entertainment Holding GmbH abgeschlossenen Ergebnisabführungsvertrag wird der Jahresüberschuss vollständig an die Muttergesellschaft abgeführt. V. Vermögens- und FinanzlageDie Investitionen in das Anlagevermögen beliefen sich im Geschäftsjahr 2013/14 auf insgesamt 206 TEUR. Davon entfallen 194 TEUR auf andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung. Im Wesentlichen handelt es sich dabei um Anschaffungen für die Show und Szenenbild. Darin enthalten ist z.B. der Kauf eines Chevrolets, Reitbahnumrandungen mit LED-Beleuchtung und ein Portal zur Bespielung von Bewegbildern. Die Forderungen gegenüber verbundenen Unternehmen fielen auf 2.965 TEUR (Vorjahr: 3.190 TEUR). Die Bank- bzw. Kassenguthaben belaufen sich zum Ende des Geschäftsjahres auf 3.209 TEUR (Vorjahr: 1.277 TEUR). Es besteht eine vollständig wertberichtigte Forderung in Höhe von 3.266 TEUR gegen den ehemaligen Gesellschafter, R. Wagner, die im Jahr 2011 durch die Verschmelzung auf die Gesellschaft untergegangene EquiArte GmbH & Co KG gebildet wurde. Hinsichtlich der Forderungen gegen den Altgesellschafter werden mehrere Gerichtsverfahren geführt. Aufgrund des ungewissen Ausgangs der Verfahren wurden diese Forderungen bereits vollständig wertberichtigt. Zum 30. Juni 2014 betrug das Stammkapital der Gesellschaft 25.002 EUR. Nach Ergebnisabführung von 2.825 TEUR wird unverändert ein Eigenkapital von 85 TEUR ausgewiesen. Sonstige Rückstellungen belaufen sich auf 1.470 TEUR (Vorjahr: 3.807 TEUR). Der Rückgang erklärt sich in erster Linie durch den Verbrauch in Höhe von 2.232 TEUR, für Nachbelastungen der Produktionskosten APA V. Die Gesellschaft verfügte im Geschäftsjahr 2013/14 über Kreditlinien in Höhe von bis zu 1.400 TEUR. Bei den erhaltenen Anzahlungen von 1.727 TEUR handelt es sich um Kartenvorverkäufe für das Geschäftsjahr 2014 / 15 (Vorjahr 1.464 TEUR). Die Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen haben sich im Geschäftsjahr von 1.632 TEUR auf 3.764 erhöht. Darin enthalten sind eingegangene, aber noch nicht gezahlte Rechnungen für Nachbelastungen der APA V in Höhe von 2.232 TEUR. Insgesamt entspricht die Vermögens-, Finanz- und Ertragslage im Geschäftsjahr 2013/2014 unseren Erwartungen. Hervorzuheben ist, dass in der Tour APASSIONATA 11 (2013/2014) eine Auslastung der Hallen von 79% erreicht wurde. Für eine Arena-Show, die auf eine zwölfjährige Erfolgsgeschichte zurückblickt sind das hervorragende Zahlen, da bspw. Oberränge einer großen Halle das intensive Event-Erlebnis nicht mehr ermöglichen und daher nicht oder nur schwer zu verkaufen sind. Für das Wachstumspotential ist auch die natürliche Begrenzung der Shows pro Tour einzubeziehen. Mit 109 Shows befindet sich die Show auf sehr hohem Niveau und kann an Wochenenden nur noch begrenzt wachsen. Ein direkter Vergleich mit den GFK Zahlen, die einen aggregierten Markt abbilden ist daher nicht zielführend. Umsatzzuwächse des Gesamtmarktes sollten daher eher als Tendenz verstanden werden bzw. sind stark durch neue Veranstaltungen geprägt. Es kann festgehalten werden, dass sich die Umsätze der Apassionata Tour plangemäß entwickelt haben. WETTBEWERB / TICKETPREISE Direkte Wettbewerber gibt es nicht, da es das einzige Arena-Tour-Format mit Tieren ist. Unter diesen Gesichtspunkten sind auch die GFK Wachstumsraten zu sehen. Sie betrachten eine Branche, in dem sich das Umsatzwachstum z.B. durch Welt-Tourneen großer Stars und der Zunahme neuer Musical Locations ergibt. Mit etwa 44 EUR pro Ticket liegt der durchschnittliche Ticketpreis nachhaltig auf hohem Niveau. Die Kapitalflussrechnung für das Jahr 2013 / 14 stellt sich folgendermaßen dar in TEUR:
Die Apassionata finanziert sich im Wesentlichen aus der laufenden Geschäftstätigkeit. VI. Prognose-, Chancen- und RisikoberichtDie "Apassionata" Show ist seit Jahren in Europa ein bekannter Begriff für unsere Show. Die positive Resonanz der Besucher und die damit verbundene "Mund zu Mund Propaganda", die umfassende Berichterstattung durch Presse, Rundfunk, Fernsehen und im Internet sowie die einschlägigen Werbeaktionen sind Garant für gut besuchte Vorstellungen. Es wird auch für die kommenden Jahre weiterhin mit einem positiven Umfeld für die Apasssionata Show gerechnet. Die Umsatzerlöse sollten in den nächsten Jahren um durchschnittlich ca. 2% jährlich wachsen. In dem Jahr der Inbetriebnahme des Apassionata Parks jedoch (München), ist mit einem einmaligen Kanibalisierungseffekt zu rechnen. Darüber hinaus übernimmt die Tour in Eigenverantwortung den Großteil des Merchandisinggeschäfts. Deshalb ist mit zusätzlichen Merchandisingumsätzen in den nächsten Jahren zu rechnen. Aufgrund von Veränderungen im Showgeschäft (z.B. Personal Merchandising) wird es zu zusätzlichen Kosten kommen. Weiterhin wird geprüft, inwieweit Fremdleistungen durch eigenes Personal ersetzt werden können, um die Ertragslage weiter zu verbessern. Es wird erwartet, dass der Marketingaufwand in den nächsten Jahren konstant bleibt. Weiterhin wird damit gerechnet, dass die Gesamtkostenstruktur konstant bzw. leicht rückläufig sein wird. Eine Inbetriebnahme des Apassionata Parks in 2016 bedeutet für die Apassionata Show den Wegfall der Stadt München, mit einhergehenden Umsatzverlusten in München, aber auch Kosteneinsparungen. Besondere Chancen für Apassionata liegen in der Entwicklung weiterer Spielstädte in Europa, die jedoch von der weiteren wirtschaftlichen Entwicklung der Länder abhängt. Die Kapazitätsgrenzen der tourenden Show sind erst bei etwa 35 Städten erreicht. Weitere Spielstädte würden die Profitabilität der Apassionata erhöhen. Wir rechnen mit einem weiter stabilen Geschäftsverlauf und positiven Jahresergebnissen der Apassionata für die folgenden 2 Geschäftsjahre. Besondere Risiken der Live-Entertainment-Branche liegen in der Durchführung der Show. Beispielsweise könnte ein Unfall während einer Vorstellung trotz entsprechender Schadens-Versicherungen einen erheblichen nicht versicherbaren Reputations- und damit auch finanziellen Schaden verursachen. Weil die Show jedes Jahr im Wesentlichen hinsichtlich der erzählten Geschichte und einzelner Bestandteile neu konzipiert wird, könnte es sein, dass man in der Zukunft nicht den Geschmack der Zuschauer trifft. Ein weiteres typisches Risiko der Live-Entertainment Branche ist der Einsatz von freien Mitarbeitern. Sofern für den Erfolg des Unternehmens wichtige Personen zukünftig der Gesellschaft nicht mehr zur Verfügung stehen, könnte sich das nachteilig auf die zukünftige Entwicklung der Gesellschaft auswirken. Das eher geringe Eigenkapital der Apassionata könnte nicht ausreichen, wenn ein oder mehrere Risiken gleichzeitig eintreffen. Folgende Umstände relativieren die finanziellen Risiken:
Gegen die Bescheide nach einer im Jahr 2011 abgeschlossenen Betriebsprüfung bei der auf die Apassionata GmbH verschmolzenen EquiArte GmbH & Co. KG hat die Gesellschaft Einspruch eingelegt. Insgesamt wurde deshalb die Rückstellung für Betriebsprüfungen der Jahre 2005 bis 2011 auf 560 TEUR erhöht. Abgesehen von diesem noch offenen Einspruchsverfahren sind aus Sicht der Gesellschaft gegenwärtig keine nicht beherrschbaren materiellen Risiken mit besonderem Einfluss auf die Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Berichtsgesellschaft oder bestandsgefährdende Risiken gegeben. Der Rechtstreit mit dem ehemaligen Gesellschafter R. Wagner stellt kein weiteres Risiko dar, da dies in den Bilanzen bereits vollständig berücksichtigt wurde. VII. Vorgänge von besonderer Bedeutung nach Schluss des Geschäftsjahres und Ausblick"APASSIONATA" soll zudem ab dem Jahr 2016 eine permanente Spielstätte in München erhalten. Der APASSIONATA Park München ist ein Pferde-Themenpark mit einem Showpalast im Zentrum, in dem eine permanente Show spielt, sowie mit zahlreichen gastronomischen Bereichen und Souvenirläden. Der Park wird von einer Schwestergesellschaft betrieben. Die Apassionata GmbH wurde zum 31. Januar 2015 aus dem Verbund der Massine Group GmbH herausgelöst und als 100% Tochter von der neu gründenden Apassionata Entertainment GmbH erworben. Die weitere Tochter Apassionata Park GmbH & Go. KG wird sich in ihrer Haupttätigkeit um die Produktion und Durchführung des Parkgeschäfts und der täglichen Live-Show kümmern. Eine Inbetriebnahme des Apassionata Parks in 2016 bedeutet für die Apassionata Show den Wegfall der Stadt München, mit den einhergehenden Umsatzverlusten im München, aber auch Kosteneinsparungen. Weiterhin wurde die Marke "APASSIONATA" am 16.7.2014 an Dritte in Höhe von 4.000 TEUR verkauft.
Berlin, 16. Februar 2015 Apassionata GmbH Peter Massine Dr. Thomas Bone- Winkel Bestätigungsvermerk des AbschlussprüfersWir haben den Jahresabschluss - bestehend aus Bilanz, Gewinn- und Verlustrechnung sowie Anhang - unter Einbeziehung der Buchführung und den Lagebericht der Apassionata GmbH für das Geschäftsjahr vom 1. Juli 2013 bis 30. Juni 2014 geprüft. Die Buchführung und die Aufstellung von Jahresabschluss und Lagebericht nach den deutschen handelsrechtlichen Vorschriften und den ergänzenden Bestimmungen des Gesellschaftsvertrags liegen in der Verantwortung der gesetzlichen Vertreter der Gesellschaft. Unsere Aufgabe ist es, auf der Grundlage der von uns durchgeführten Prüfung eine Beurteilung über den Jahresabschluss unter Einbeziehung der Buchführung und über den Lagebericht abzugeben. Wir haben unsere Jahresabschlussprüfung nach § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung vorgenommen. Danach ist die Prüfung so zu planen und durchzuführen, dass Unrichtigkeiten und Verstöße, die sich auf die Darstellung des durch den Jahresabschluss unter Beachtung der Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung und durch den Lagebericht vermittelten Bildes der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage wesentlich auswirken, mit hinreichender Sicherheit erkannt werden. Bei der Festlegung der Prüfungshandlungen werden die Kenntnisse über die Geschäftstätigkeit und über das wirtschaftliche und rechtliche Umfeld der Gesellschaft sowie die Erwartungen über mögliche Fehler berücksichtigt. Im Rahmen der Prüfung werden die Wirksamkeit des rechnungslegungsbezogenen internen Kontrollsystems sowie Nachweise für die Angaben in Buchführung, Jahresabschluss und Lagebericht überwiegend auf der Basis von Stichproben beurteilt. Die Prüfung umfasst die Beurteilung der angewandten Bilanzierungsgrundsätze und der wesentlichen Einschätzungen der gesetzlichen Vertreter sowie die Würdigung der Gesamtdarstellung des Jahresabschlusses und des Lageberichts. Wir sind der Auffassung, dass unsere Prüfung eine hinreichend sichere Grundlage für unsere Beurteilung bildet. Unsere Prüfung hat zu keinen Einwendungen geführt. Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse entspricht der Jahresabschluss den gesetzlichen Vorschriften und den ergänzenden Bestimmungen des Gesellschaftsvertrags und vermittelt unter Beachtung der Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft. Der Lagebericht steht in Einklang mit dem Jahresabschluss, vermittelt insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar.
Berlin, 16. Februar 2015 LAUZAT
& EDER GmbH
Stephan Eder, Wirtschaftsprüfer Bei Veröffentlichung oder Weitergabe des Jahresabschlusses und/oder des Lageberichts in einer von der bestätigten Fassung abweichenden Form bedarf es zuvor unserer erneuten Stellungnahme, sofern hierbei unser Bestätigungsvermerk zitiert oder auf unsere Prüfung hingewiesen wird; wir weisen insbesondere auf § 328 HGB hin. Apassionata GmbH
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