Dr. Wunder Immobilien GmbH
Selbe AdresseVermietung, Verpachtung von eigenen oder geleasten Gewerbegrundstücken und Nichtwohngebäuden
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Gesetzliche Vertreter dieser Organisation
| Name | Rolle |
|---|---|
Armin Ziegler seit 28.7.2021 | Prokura |
Robin Schimpf seit 22.2.2017 | Geschäftsführer |
Natürliche Personen, die das Unternehmen letztendlich besitzen oder kontrollieren – ermittelt durch Auflösen der Gesellschafterkette
| Name | Anteil |
|---|---|
Robin Schimpf | 50.00% |
Günther Hertel | 50.00% |
Eigentümer- und Gesellschafterstruktur des Unternehmens
2 Gesellschafter
GmbH-Struktur
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
goldjunge GmbHLangenzennJahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 21.12.2019 bis zum 31.12.2019LageberichtInhalt I. Grundlagen des Unternehmens 1. Geschäftsmodell 2. Forschung und Entwicklung II. Wirtschaftsbericht 1. Gesamtwirtschaftliche Konjunktur 2. Gesamtwirtschaftliche branchenbezogene Rahmenbedingungen 3. Verlauf des Rumpfgeschäftsjahres vom 21.12.-31.12.2019 und Lage 4. Finanzielle Leistungsindikatoren 5. Gesamtaussage zum Geschäftsverlauf III. Zweigniederlassungsbericht IV. Prognosebericht V. Chancen- und Risikobericht 1. Chancen 2. Allgemeine Risiken 3. Finanzierungsrisiken 4. Überschuldungsrisiken VI. Berichterstattung über die Verwendung von Finanzinstrumenten I. Grundlagen des Unternehmens 1. Geschäftsmodell Geschäftstätigkeit Die goldjunge GmbH ist eine inhabergeführte Filial- und Handwerksbäckerei. Neben der zentralen Backstube in Langenzenn werden zum Bilanzstichtag 28 Fachgeschäfte betrieben. Gegenstand des Unternehmens ist die Produktion und der Vertrieb von Back- und Konditoreiwaren samt den dazugehörigen Artikeln sowie der Betrieb von Cafés mit Gastroanteil. 2. Forschung und Entwicklung Als klassische Handwerksbäckerei betreiben wir selbst keine Forschung und Entwicklung. Die Entwicklungen und Innovationen am Markt und im Lebensmittelbereich verfolgen wir, um auf eventuelle Trends reagieren zu können. II. Wirtschaftsbericht 1. Gesamtwirtschaftliche Konjunktur Das preisbereinigte Bruttoinlandsprodukt (BIP) war im Jahr 2019 nach ersten Berechnungen des Statistischen Bundesamtes (Destatis) um 0,6 % höher als im Vorjahr. Die deutsche Wirtschaft ist damit im zehnten Jahr in Folge gewachsen. Dies ist die längste Wachstumsphase im vereinten Deutschland. Das Wachstum hat 2019 aber an Schwung verloren. In den beiden vorangegangenen Jahren war das preisbereinigte BIP deutlich stärker gestiegen, 2017 um 2,5 % und 2018 um 1,5 %. Verglichen mit dem Durchschnittswert der vergangenen zehn Jahre von +1,3 % ist die deutsche Wirtschaft 2019 schwächer gewachsen (Quelle: Destatis Pressemitteilung Nr. 018 vom 15. Januar 2020). 2. Gesamtwirtschaftliche branchenbezogene Rahmenbedingungen Der Umsatz der Bäcker ist 2019 leicht gestiegen, der durchschnittliche Umsatz je Betrieb lag um gut 8 % über dem Vorjahresniveau. Im Durchschnitt kaufte 2019 ein Haushalt knapp 40 kg Brot. Die Zahl der Betriebe nahm erneut, diesmal um ca. 5%, ab. Auch wenn der Wandel der Gesellschaft weiter voranschreitet und die drei Hauptmahlzeiten am heimischen Tisch längst durch viele kleine Snacks zwischendurch ersetzt worden sind, erfreut sich das Brot seit neuestem einer großen Beliebtheit bei den Konsumenten. Die Käuferreichweite für Brot lag bei 97,9%, das heißt von 1.000 Haushalten in Deutschland kauften 979 im Jahr 2019 mindestens einmal Brot (https://www.baeckerhandwerk.de/baecker- handwerk/zahlen-fakten/brotverbrauch-und-brotkorb-der-deutschen/). Der Verbraucher legt zunehmend mehr Wert auf traditionelle Herstellungsweisen und informiert sich über Prozesse und Inhaltsstoffe. Das Problem des Mitarbeiter-, Nachwuchs- und Fachkräftemangels bleibt weiterhin eine Herausforderung. Die Corona Krise zeigte aber schnell einen leichten Wandel. Kurzarbeit, Kündigungen oder die Sorge vor Arbeitsplatzverlust haben die Bewerberzahlen bereits im April 2020 spürbar ansteigen lassen. 3. Verlauf des Rumpfgeschäftsjahres vom 21.12.-31.12.2019 und Lage Zum 20. Dezember 2019 wurde das Insolvenzverfahren durch einen Beschluss des zuständigen Gerichts formal aufgehoben. Damit endete das vorhergehende Geschäftsjahr und für die Zeit vom 21.12.-31.12.2019 wurde ein Rumpfgeschäftsjahr gebildet. Die isolierte Betrachtung dieses extrem kurzen Zeitraums ist wenig ergiebig. a) Ertragslage In diesem Rumpfgeschäftsjahr, das 11 Kalendertage umfasst hat, wurde ein Jahresüberschuss in Höhe von TEUR 8 erzielt. b) Finanzlage Der laufende Cash-Flow in diesem Zeitraum war positiv und betrug TEUR 36 (definiert als Jahresergebnis zuzüglich Abschreibungen). c) Vermögenslage Das gesamte Eigenkapital einschließlich Stammkapital und Rücklagen beläuft sich per 31.12.2019 auf 1,4 Mio. EUR. Das Anlagevermögen hat sich gegenüber dem Abschluss zum 20.12.2019 durch planmäßige Abschreibungen verringert. Die Vorräte sind mit einem relativen Anteil von 4,5% bezogen auf die Bilanzsumme von untergeordneter Bedeutung. Die "sonstigen Vermögensgegenstände" stellen einen Anteil von 24,5% und die liquiden Mittel einen Anteil von 13,1% bezogen auf die Bilanzsumme dar. Die Passivseite der Bilanz setzt sich aus den Posten Eigenkapital mit 26,8%, den Rückstellungen mit 4,1% und den Verbindlichkeiten mit 69,1% bezogen auf die Bilanzsumme zusammen. 4. Finanzielle Leistungsindikatoren Bei den finanziellen Leistungsindikatoren liegt unser Fokus auf: 1. Umsatzentwicklung 2. Wareneinsatzquote 3. Betriebsergebnis 4. Branchenentwicklung Wir ziehen für unsere interne Unternehmenssteuerung die Kennzahlen Umsatz pro Filiale, Retourenquote, Stundenleistung, Wareneinsatzquote und den Cashflow heran. 5. Gesamtaussage zum Geschäftsverlauf Im gesamten Kalenderjahr 2019 war der Geschäftsverlauf trotz des laufenden Insolvenzverfahrens positiv zu bewerten. Die Kunden haben eine unmittelbar umgesetzte Preiserhöhung bei den A-Artikeln mit Verständnis aufgenommen und die Filialen mit einem positiven Einkaufsverhalten stark unterstützt. Die Entwicklung kann nach einem anfänglichen Rückgang im Anschluss an die Insolvenzantragstellung im 4ten Quartal 2018 als positiv bezeichnet werden. Dieser Trend setzte sich auch im Anschluss in 2019 fort, der operative Rohertrag des Jahres 2018 wurde aufgrund von Konsolidierungsmaßnahmen nicht ganz erreicht. Seit der Sanierung zum 31.7.2019 ist die Geschäftsentwicklung stabil. Das Kundenfeedback zur Sanierung war durchwegs sehr positiv. Diese Aussagen gelten auch für den Zeitraum vom 21.-31.12.2019. III. Zweigniederlassungsbericht Die Gesellschaft unterhält keine Zweigniederlassungen. Es werden 28 Fachgeschäfte betrieben, in denen die hergestellten Backwaren verkauft werden. IV. Prognosebericht Die goldjunge GmbH strebt nach der Sanierung im Jahr 2019 ein gesundes Wachstum sowie ab dem Geschäftsjahr 2021 positive Jahresergebnisse an. Der neue Mitgesellschafter bringt sein Netzwerk und seine Kontakte mit in das Unternehmen ein, sodass hier von einer sukzessiven positiven Entwicklung ausgegangen wird. Der Start in das Jahr 2020 war bis zum Ausbruch der Corona-Krise durchweg positiv und lag über den Erwartungen. Die Branchenentwicklung wird durch den weiter bestehenden Wettbewerbsdruck gekennzeichnet sein. Durch die Sicherung unserer hohen Produktqualität und die attraktive Gestaltung unserer Verkaufsfilialen wollen wir uns vom Wettbewerb positiv abheben und dadurch unsere Marktstellung sichern und ausbauen. Umsatzausweitungen können in erster Linie durch die Eröffnung neuer Filialen realisiert werden. Derzeit sind keine Veränderungen in der Filialstruktur beschlossen. Um eventuelle Expansionsschritte oder Filialschließungen zu prüfen, finden laufend vertrauliche Gespräche mit externen Anbietern von Ladenlokalen sowie interne Wirtschaftlichkeitsprüfungen statt. Im Jahr 2020 besteht unser wesentliches Ziel darin, unsere Kosten zu verringern. Für 2020 streben wir einen leicht verbesserten Wareneinsatz sowie eine höhere Vertriebs-Stundenleistung an. Neben laufenden Ersatzinvestitionen, die aus dem Cash Flow finanziert werden, sind bis auf eine neue Filiale keine wesentlichen Investitionen geplant. Sofern neue Filialen ausgestattet oder andere Investitionen getätigt werden müssen, sind hierzu gesonderte Finanzierungsmaßnahmen erforderlich. Es sind keine wesentlichen Veränderungen in der Belegschaft vorgesehen. Insgesamt erwarten wir für 2020 ein leicht negatives Jahresergebnis. In Anbetracht der Corona-Pandemie ist dieses Ziel mit Unsicherheiten behaftet und von der allgemeinen konjunkturellen Entwicklung sowie einer etwaigen zweiten Corona-Welle abhängig. Zum Berichtszeitpunkt müssen durch die Ausgangsbeschränkungen im Zuge der Corona Pandemie ca. 200-250 TEUR Kosten verbucht werden, die das zum Jahresanfang prognostizierte leicht positive Jahresergebnis belasten. Zudem verbleiben nach den vorgenommenen Abschreibungen auf die niedrigeren beizulegenden Werte noch immer hohe Aufwendungen für Abschreibungen für die kommenden Jahre aus den ursprünglichen und angemessenen sowie den inzwischen angepassten Bewertungen des Anlagevermögens. Die Abschreibungen auf das zum Bilanzstichtag vorhandene Anlagevermögen wirken sich positiv auf den Cash-Flow aus, werden aber mit einer Höhe von ca. 575 TEUR p.a. in den kommenden beiden Jahren das Ergebnis belasten. Im Jahr 2022 werden auf das aktuell im Bestand befindliche Anlagevermögen etwa 425 TEUR und im Jahr 2023 etwa 340 TEUR Abschreibungen anfallen. V. Chancen- und Risikobericht 1. Chancen Die Chancen für unser Unternehmen sind aufgrund der erfolgreich beendeten Insolvenzphase positiv zu beurteilen. Die Kostenstruktur ist bereinigt und die Schuldenbelastung ist auf ein tragbares Maß reduziert. Die erfolgreiche Bewältigung der Insolvenz zeigt, dass das Unternehmen über eine solide Substanz verfügt. Diese Tatsache stellt eine belastbare Basis für den Aufbau und die Fortführung von Geschäftsbeziehungen dar. Mitarbeiter, Kunden und Lieferanten können in die Leistungsfähigkeit vertrauen und partiell verlorenes Vertrauen kann wieder zurückgewonnen werden. Nach einer Übergangsphase, in der sich unser Unternehmen noch bewähren muss, sehen wir weiteres Potenzial, um beispielsweise bessere Einkaufskonditionen zu verhandeln. Die Lieferantensituation ist gut. Alle Lieferanten haben die goldjunge GmbH während der Sanierung weiterhin unterstützt und beliefert. Zudem sind seit der Meldung über die Sanierung zahlreiche neue Lieferanten mit interessanten Angeboten an uns herangetreten. Hier sehen wir das Potential, den Wareneinsatz und weitere Kosten in 2020 sowie in den Folgejahren zu senken. 2. Allgemeine Risiken Die Gesellschaft hat im operativen Geschäft keine Währungsrisiken, da die Ein- und Verkäufe in Euro abgewickelt werden. Wie sich aus den Erfahrungen der Vergangenheit gezeigt hat, ist ein ausreichendes Angebot an Rohstoffen am Markt verfügbar. Die Anzahl an backenden Betrieben geht kontinuierlich zurück. Das eröffnet Chancen bzgl. frei werdender Standorte. Andererseits drängt der Handel immer weiter in Richtung Backwaren, was den Bäckereien eine konsequente Weiterentwicklung Ihres Angebotes abverlangt. Gute Mitarbeiter zu gewinnen und zu halten war in 2019 konstant eine anspruchsvolle Aufgabe. Einerseits ist hier die allgemeine Arbeitsmarktsituation zu nennen. Fachpersonal ist knapp und der Markt ist hart umkämpft. Das treibt die Lohnkosten nach oben und dies erschwert die Lage zusätzlich. Die erfolgreiche Sanierung, welche auch in der Presse vermeldet wurde, hat zu einer leichten Verbesserung der zuvor sehr harten Personalsituation geführt. Die Gesellschaft konnte mit der Sanierung einen leichten Anstieg der Bewerberzahlen verzeichnen. Neues Fachpersonal zu finden war branchenbedingt schwierig, situationsbedingt leicht besser als im Insolvenzverfahren. Auf dem Energiesektor steigen die Preise seit einigen Jahren kontinuierlich an. Mit diesem Trend wird weiterhin gerechnet. Die Fachgeschäfte sowie die Produktion haben einen hohen Stromverbrauch. Dem stehen die Möglichkeiten der Energieeinsparung entgegen, die für die goldjunge GmbH bislang noch nicht ausgeschöpft sind. In Zukunft wird intensiv an Energieeinsparungen gearbeitet werden, was dem steigenden Energiepreis entgegenwirken soll. Hierzu werden Projekte zum Energiecontrolling in den Fachgeschäften sowie zu Energiesparmaßnahmen am Produktionsstandort aufgesetzt. Im Projektverlauf wird über Zeitpunkt und Umfang etwaiger Maßnahmen entschieden. Auswirkungen der Corona-Krise oder einer etwaigen zweiten Welle können nicht zuverlässig prognostiziert werden. Die kurzfristigen Auswirkungen des Umsatzeinbruches aufgrund der Allgemeinverfügungen in Bayern gehen zum Berichtstag leicht zurück. Die Bewerbersituation hat sich bereits spürbar geändert - es können sehr viel mehr Bewerbungen verzeichnet werden. Die Soforthilfen und andere Hilfsprogramme wurden allesamt beantragt und teilweise bereits genehmigt. Der Betrieb hat seit April 2020 Kurzarbeit beantragt und genehmigt bekommen. 3. Finanzierungsrisiken Da das Insolvenzverfahren erst Ende 2019 aufgehoben wurde, verhalten sich die Finanzpartner derzeit tendenziell zurückhaltend. Der Jahresabschluss 2019 ist wesentliche Voraussetzung für eine Zurückerlangung einer realistischen Bonitätseinstufung, wenngleich die Sanierung lange nachwirkt. 4. Überschuldungsrisiken Zum Bilanzstichtag wird ein positives Eigenkapital in Höhe von 1,4 Mio. EUR ausgewiesen, sodass eine solide Basis vorhanden ist. VI. Berichterstattung über die Verwendung von Finanzinstrumenten Zu den im Unternehmen bestehenden Finanzinstrumenten zählen im Wesentlichen liquide Mittel, Eigenkapital, Forderungen und Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen sowie sonstige Verbindlichkeiten. Unsere Risikomanagementziele und - Methoden sind an den Bedürfnissen des operativen Geschäfts ausgerichtet. Die jederzeitige Sicherung der Verfügbarkeit und Absetzbarkeit unserer Waren - unter Erreichung unserer finanziellen Vorgaben - steht im Mittelpunkt unserer Bemühungen. Unsere Finanzströme sind erheblich von den Zahlungsflüssen aus den Filialumsätzen sowie von Debitoren und Kreditoren gekennzeichnet. Aufgrund unserer branchenbedingt sehr hohen Umschlagshäufigkeit der Vorräte haben wir nahezu keine Risiken im Vorratsbestand.
Langenzenn, den 4. September 2020 Robin Schimpf, Geschäftsführer Markus Schöllmann, Geschäftsführer BilanzAktiva
Gewinn- und Verlustrechnung
Ergebnisverwendung
AnhangAngaben zur Identifikation der Gesellschaft laut Registergericht Firmenname laut Registergericht: goldjunge GmbH Firmensitz laut Registergericht: Langenzenn Registereintrag: Handelsregister Registergericht: Fürth Register-Nr.: HRB 16067 A. Allgemeine Angaben zu Inhalt und Gliederung des Jahresabschlusses 1. Darstellungsstetigkeit Beibehaltung der Form der Darstellung, insbesondere der Gliederung der aufeinanderfolgenden Bilanzen und Gewinn- und Verlustrechnungen sowie des Ausweises Die Form der Darstellung, insbesondere die Gliederung der aufeinanderfolgenden Bilanzen sowie der Gewinn- und Verlustrechnungen wurden gegenüber dem Vorjahr unverändert beibehalten. Gegenüber dem Vorjahr wurden keine Ausweisänderungen vorgenommen. 1.2 Angabe und Begründung der Abweichungen von der Darstellungs- und Ausweisstetigkeit Es liegen keine Abweichungen von der Darstellungs- oder Ausweisstetigkeit vor. 2. Vergleichbarkeit mit dem Vorjahr Das Insolvenzverfahren wurde mit Beschluss des Amtsgerichts Fürth zum 20.12.2019 nach rechtskräftiger Bestätigung des Insolvenzplans aufgehoben. Dadurch endete das vorhergehende Geschäftsjahr vom 01.01.-20.12.2019. Für die Zeit vom 21.12.-31.12.2019 wurde ein Rumpfgeschäftsjahr gebildet. Aus diesem Grund sind die Zahlen des Geschäftsjahres nicht unmittelbar mit denen des Vorjahres vergleichbar. 3. Mitzugehörigkeitsvermerke Einzelne Sachverhalte können im vorliegenden Gliederungsschema mehreren Bilanzposten zugeordnet werden. Aus Gründen der Klarheit und Übersichtlichkeit wird dazu folgende Erläuterung gegeben: Die unter den sonstigen Vermögensgegenständen bzw. sonstigen Verbindlichkeiten ausgewiesenen Forderungen und Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschaftern könnten auch unter einem gesonderten Posten als Forderungen oder Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschaftern ausgewiesen werden. B. Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden 1. Bilanzierungsmethoden Der Jahresabschluss zum 31. Dezember 2019 wurde nach den Vorschriften des 3. Buches des Handelsgesetzbuches und des Gesetzes betreffend die Gesellschaften mit beschränkter Haftung erstellt. Auf die Rechnungslegung der Gesellschaft finden die Vorschriften für mittelgroße Kapitalgesellschaften im Sinne von § 267 Abs. 2 HGB Anwendung. Der Jahresabschluss wurde unter Beachtung der generellen Ansatzvorschriften der §§ 246-251 HGB sowie unter Berücksichtigung der besonderen Ansatzvorschriften für Kapitalgesellschaften, §§ 268-274a, 276-278 HGB, erstellt. Die Vorschrift des § 42 GmbHG wurde beachtet. Die Gliederung der Bilanz sowie der Gewinn- und Verlustrechnung entspricht den §§ 266 und 275 HGB, wobei für die Gewinn- und Verlustrechnung das Gesamtkostenverfahren Anwendung findet. Im Jahresabschluss sind sämtliche Vermögensgegenstände, Schulden, Rechnungsabgrenzungsposten, Aufwendungen und Erträge enthalten, soweit gesetzlich nichts anderes bestimmt ist. Die Posten der Aktivseite sind nicht mit Posten der Passivseite, Aufwendungen nicht mit Erträgen verrechnet worden. 2. Bewertungsmethoden Der Jahresabschluss wurde unter Beachtung der generellen Bewertungsvorschriften der §§ 252-256 HGB sowie unter Berücksichtigung der besonderen Bewertungsvorschriften für Kapitalgesellschaften, der §§ 279-283 HGB, erstellt. Die Wertansätze der Eröffnungsbilanz des Geschäftsjahres stimmen mit denen der Schlussbilanz des vorangegangenen Geschäftsjahres überein. Bei der Bewertung wurde von der Fortführung des Unternehmens ausgegangen. Die Vermögensgegenstände und Schulden wurden einzeln bewertet. Das aufgrund des Insolvenzantrages vom 25.10.2018 beantragte und am 01.01.2019 eröffnete Insolvenzverfahren wurde mit Beschluss des Amtsgerichts Fürth zum 20.12.2019 nach rechtskräftiger Bestätigung des Insolvenzplans aufgehoben. Aufgrund des Insolvenzplans wurden im Geschäftsjahr vom 01.01.-20.12.2019 in erheblichem Umfang Sanierungserträge realisiert. Zudem konnte ein weiterer Gesellschafter gewonnen werden, der einen Beitrag zur Stärkung der Eigenkapitalbasis geleistet hat. Aus diesen Gründen wird im Geschäftsjahr vom 01.01.-20.12.2019 ein positives Eigenkapital und ein positives Jahresergebnis ausgewiesen. Das finanzielle Gleichgewicht ist wiederhergestellt. Im Rumpfgeschäftsjahr vom 21.12.-31.12.2019 wurde ebenfalls ein positives Jahresergebnis erzielt. Somit sind die Grundlagen für eine Fortführung der Unternehmenstätigkeit und die Bilanzierung unter der Annahme der Unternehmensfortführung gegeben. Es ist vorsichtig bewertet worden, namentlich sind alle vorhersehbaren Risiken und Verluste, die bis zum Abschlussstichtag entstanden sind, berücksichtigt worden, selbst wenn diese erst zwischen Abschlussstichtag und der Aufstellung des Jahresabschlusses bekannt geworden sind. Gewinne sind nur berücksichtigt worden, wenn sie bis zum Abschlussstichtag realisiert wurden. Aufwendungen und Erträge des Geschäftsjahres sind unabhängig vom Zeitpunkt der Zahlung berücksichtigt worden. Im Berichtsjahr wurden gegenüber dem Vorjahr keine abweichenden Bewertungsmethoden angewandt. Im Einzelnen wurde die Bewertung wie folgt vorgenommen: Die immateriellen Vermögensgegenstände sind mit den Anschaffungskosten zuzüglich Anschaffungsnebenkosten abzüglich Skonti bzw. mit den Herstellungskosten bewertet. Die Anschaffungs- und Herstellungskosten enthalten alle aktivierungspflichtigen Kostenbestandteile. Der entgeltlich erworbene Geschäfts- oder Firmenwert wird gemäß § 253 Abs. 3 S. 3, 4 HGB über einen Zeitraum von 10 Jahren abgeschrieben. Die Vermögensgegenstände werden linear abgeschrieben. Soweit erforderlich erfolgte die Bewertung mit den niedrigeren beizulegenden Werten. Außerplanmäßige Abschreibungen wurden in Vorjahren auf der Grundlage von Bewertungsgutachten sowie den Einschätzungen der Geschäftsführung vorgenommen. Die Sachanlagen sind mit den Anschaffungskosten zuzüglich Anschaffungsnebenkosten abzüglich Skonti bzw. mit den Herstellungskosten bewertet. Die Anschaffungs- und Herstellungskosten enthalten alle aktivierungspflichtigen Kostenbestandteile. Soweit erforderlich erfolgte die Bewertung mit den niedrigeren beizulegenden Werten. Außerplanmäßige Abschreibungen wurden in Vorjahren auf der Grundlage von Bewertungsgutachten sowie den Einschätzungen der Geschäftsführung vorgenommen. Die planmäßigen Abschreibungen erfolgen unter Zugrundelegung der betriebsgewöhnlichen Nutzungsdauer. Die Vermögensgegenstände werden linear abgeschrieben. Für die im Geschäftsjahr neu angeschafften Vermögensgegenstände wird die Abschreibung pro rata temporis berechnet. Anlagegüter mit Einzelanschaffungskosten von unter EUR 250,00 werden unter Inanspruchnahme der steuerrechtlichen Bewertungsfreiheit gem. § 6 Abs. 2 EStG im Zugangsjahr voll abgeschrieben. Vermögensgegenstände des Anlagevermögens mit Anschaffungskosten von im Einzelfall über EUR 250,00 und unter EUR 1.000,00 werden im Jahr des Zugangs unter Berücksichtigung der Regelungen des § 6 Abs. 2a EStG in einen Sammelposten eingestellt und im Jahr der Bildung und in den folgenden vier Geschäftsjahren zu jeweils einem Fünftel gewinnmindernd aufgelöst. Eine von den Anschaffungs- und Herstellungskosten ausgehende Darstellung der einzelnen Bilanzpositionen des Anlagevermögens enthält der beigefügte Anlagenspiegel. goldjunge GmbH Mühlsteig 19, 90579 Langenzenn ANLAGENSPIEGEL ZUM 31. DEZEMBER 2019
Die Vorräte, wie Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe sowie Handelswaren und geleistete Anzahlungen, sind unter Beachtung des strengen Niederstwertprinzips mit den Anschaffungskosten oder den niedrigeren beizulegenden Werten angesetzt, § 253 Abs. 4 HGB. Bei der Bewertung wurde der Grundsatz der verlustfreien Bewertung beachtet. Die Forderungen aus Lieferungen und Leistungen sind mit ihrem Nominalwert angesetzt. Erkennbare und latente Risiken sind mit Einzel- und Pauschalwertberichtigungen erfasst. Die sonstigen Vermögensgegenstände sind mit ihren Nominalwerten, Rückzahlungsbeträgen und Barwerten angesetzt. Der Kassenbestand und die Guthaben bei Kreditinstituten sind zu Nennwerten angesetzt. Die Rechnungsabgrenzungsposten sind zu Anschaffungskosten bewertet. Sie betreffen Ausgaben, die Aufwand für eine bestimmte Zeit nach dem Bilanzstichtag darstellen. Die sonstigen Rückstellungen erfassen alle erkennbaren Risiken und ungewisse Verbindlichkeiten und sind mit dem Erfüllungsbetrag bewertet, der nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendig ist. Die Verbindlichkeiten, wie Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten, Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen sowie sonstige Verbindlichkeiten, sind mit ihrem Erfüllungsbetrag bilanziert. Forderungen und Verbindlichkeiten in fremden Währungen bestehen am Bilanzstichtag nicht. C. Erläuterungen zur Bilanz 1. Anlagevermögen Eine Übersicht über die Entwicklung des Anlagevermögens gibt der Anlagespiegel wieder. 2. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände Die Restlaufzeiten sämtlicher in der Bilanz aufgeführten Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände liegen unter einem Jahr. In den sonstigen Vermögensgegenständen sind Steuerforderungen in Höhe von TEUR 241 (Vorjahr: TEUR 182) enthalten. 3. Rechnungsabgrenzungsposten Der aktive Rechnungsabgrenzungsposten enthält Vorauszahlungen für Aufwendungen, die nachfolgende Geschäftsjahre betreffen. 4. Eigenkapital Das gezeichnete Kapital ist in voller Höhe einbezahlt. Es wird zum Nennwert ausgewiesen. Die Kapitalrücklagen sind gegenüber dem Vorjahr unverändert. 5. Rückstellungen Die sonstigen Rückstellungen wurden insbesondere für Jahresabschlusskosten sowie für bis zum Jahresende nicht genommenen Urlaub und Überstunden gebildet. Weitere Rückstellungen wurden im geschäftsüblichen Umfang für ungewisse Verbindlichkeiten gebildet. 6. Verbindlichkeiten Die Restlaufzeiten sowie die Art der Sicherung ergeben sich aus nachfolgendem Verbindlichkeitenspiegel:
Es bestehen sonstige Verbindlichkeiten mit einer Restlaufzeit von mehr als 5 Jahren in Höhe von EUR 427.497,72 (Vorjahr: EUR 414.236,72). Bei den Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten sowie den Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen bestehen Beträge mit einer Restlaufzeit von mehr als 5 Jahren in Höhe von EUR 0,00 (Vorjahr: EUR 0,00). In den sonstigen Verbindlichkeiten sind Steuerverbindlichkeiten in Höhe von EUR 52.392,53 (Vorjahr: EUR 466) enthalten. In den sonstigen Verbindlichkeiten sind Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschaftern in Höhe von TEUR 646 (Vorjahr: TEUR 648) enthalten. 7. Haftungsverhältnisse und sonstige finanzielle Verpflichtungen Haftungsverhältnisse Zum Bilanzstichtag bestanden keine Haftungsverhältnisse im Sinne von § 251 HGB. Sonstige finanzielle Verpflichtungen Die jährlichen Verpflichtungen aus Miet- und Leasingverträgen für unbewegliches und bewegliches Anlagevermögen belaufen sich auf netto TEUR 1.503. Die Verträge hatten ursprünglich Laufzeiten zwischen 2 und 5 Jahren bzw. sind die Verträge auf unbestimmte Zeit geschlossen. D. Erläuterungen zur Gewinn- und Verlustrechnung 1. Umsatzerlöse Eine Aufgliederung der Umsatzerlöse gemäß § 285 Nr. 4 HGB nach Tätigkeitsgebieten unterbleibt gemäß § 288 Abs. 2 HGB. 2. Abschreibungen Es wird auf die Ausführungen im Anlagenspiegel verwiesen. 3. außergewöhnliche Erträge und Aufwendungen Im Rumpfgeschäftsjahr vom 21.12.-31.12.2019 sind keine außergewöhnlichen Aufwendungen und Erträge angefallen. E. Sonstige Angaben 1. Organmitglieder Geschäftsführung und Vertretung Durch Beschluss des Amtsgerichts Fürth vom 26.10.2018 wurde die vorläufige Insolvenzverwaltung angeordnet und bestimmt, dass Verfügungen nur mit Zustimmung des vorläufigen Insolvenzverwalters, Herrn Dr. Jochen Zaremba, Rechtsanwalt, Nürnberg, wirksam sind. Das Insolvenzverfahren wurde am 1.1.2019 eröffnet. Zum Insolvenzverwalter wurde Herr Dr. Jochen Zaremba bestimmt. Mit der "Vereinbarung über die Freigabe des Geschäftsbetriebs" vom 27.08.2019 konnten die Geschäftsführer seit dem 01.08.2019 sämtliche Verfügungen frei treffen, die für die Führung des Geschäftsbetriebs von Belang sind. Durch Beschluss des Amtsgerichts Fürth vom 20.12.2019 wurde das Insolvenzverfahren nach rechtskräftiger Bestätigung des Insolvenzplans aufgehoben. Geschäftsführer der Gesellschaft waren im Geschäftsjahr: Robin Schimpf, Diplom-Kaufmann, Nürnberg als einzelvertretungsberechtigter Geschäftsführer Markus Schöllmann, Bäcker- und Konditormeister, Diespeck als einzelvertretungsberechtigter Geschäftsführer Prokura Im Geschäftsjahr war keine Prokura erteilt. 2. Gesamtbezüge der aktiven und früheren Organmitglieder Die Angabe der Gesamtbezüge der Mitglieder der Geschäftsführung unterbleibt gemäß § 286 Abs. 4 HGB. 3. Anzahl der Mitarbeiter Im Jahresdurchschnitt waren 210 Mitarbeiter beschäftigt. 4. Vorgänge von besonderer Bedeutung nach dem Schluss des Geschäftsjahres Nach dem Schluss des Geschäftsjahres haben sich keine Vorgänge von besonderer Bedeutung ereignet. 5. ErgebnisverwendungsvorschlagDie Geschäftsführung schlägt vor, den Bilanzgewinn zum 31. Dezember 2019 in Höhe von EUR 387.255,81 auf neue Rechnung vorzutragen.
Langenzenn, den 4. September 2020 Robin Schimpf, Geschäftsführer Markus Schöllmann, Geschäftsführer sonstige BerichtsbestandteileAngaben zur Feststellung: Der Jahresabschluss wurde am 09.10.2020 festgestellt. BestätigungsvermerkAn die goldjunge GmbH, Langenzenn Prüfungsurteile Wir haben den Jahresabschluss der goldjunge GmbH - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2019 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 21. Dezember 2019 bis zum 31. Dezember 2019 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der goldjunge GmbH für das Geschäftsjahr vom 21. Dezember 2019 bis zum 31. Dezember 2019 geprüft. Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse
Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat. Grundlage für die Prüfungsurteile Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen. Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen - beabsichtigten oder unbeabsichtigten - falschen Darstellungen ist. Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen. Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können. Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen - beabsichtigten oder unbeabsichtigten - falschen Darstellungen ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet. Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus Verstößen oder Unrichtigkeiten resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen. Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus
Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.
Coburg, den 4. September 2020 BNHS
GmbH
Bernhard Höfer, Wirtschaftsprüfer Mathis Neumann, Wirtschaftsprüfer Bei Veröffentlichung oder Weitergabe des Jahresabschlusses und/oder des Lageberichtes in einer von der bestätigten Fassung abweichenden Form bedarf es zuvor unserer erneuten Stellungnahme, sofern hierbei unser Bestätigungsvermerk zitiert oder auf unsere Prüfung hingewiesen wird. Insbesondere weisen wir auf § 328 HGB hin. |
|||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||
Neueste Nachrichtenartikel und Medienerwähnungen
Echtzeit-Prüfung auf Insolvenzbekanntmachungen der Registergerichte
Prüfen, ob Insolvenzverfahren für dieses Unternehmen vorliegen
Echtzeit-Dokumentenabruf aus dem Handelsregister
Weitere Unternehmen an oder nahe dieser Geschäftsadresse
8 nahegelegene Organisationen
Vermietung, Verpachtung von eigenen oder geleasten Gewerbegrundstücken und Nichtwohngebäuden
Allgemeine Gebäudereinigung
Großhandel mit Werkzeugmaschinen
Herstellung von Werkzeugmaschinen für die Metallbearbeitung
Forschung und Entwicklung im Bereich Biotechnologie
Herstellung von handgeführten Werkzeugen mit Motorantrieb
Großhandel mit Werkzeugmaschinen
Gas-, Wasser-, Heizungs- sowie Lüftungs- und Klimainstallation
Echtzeit-Dokumentenabruf aus dem Handelsregister
Echtzeit-Prüfung auf Insolvenzbekanntmachungen der Registergerichte
Prüfen, ob Insolvenzverfahren für dieses Unternehmen vorliegen