BKB Verwaltungs-GmbH
Selbe AdresseBeteiligungsgesellschaften
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Kennzahlen extrahiert aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Gesetzliche Vertreter dieser Organisation
| Name | Rolle |
|---|---|
Eleonore Hermine Lasch seit 10.3.2021 | Prokura |
Bilanzkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Gewinn- und Verlustkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
| Posten |
|---|
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
BKB GmbH & Co. KGKehlJahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023LageberichtGrundlagen der Unternehmung Die BKB GmbH & Co. KG, Kehl betreibt ein Zentrallager in Appenweier sowie zum Stichtag 14 Einzelhandelsmärkte für Tabakwaren und Rauchbedarfsartikel. Darstellung der Geschäfts- und Rahmenbedingungen Die gesamtwirtschaftliche Ausgangslage stellt sich durch die Nachwirkungen der vorangegangenen Krisen schwach dar. Nach einem kräftigen Jahresauftakt, in dem die Produktion im ersten Halbjahr in den fortgeschrittenen Volkswirtschaften deutlich gestiegen ist, hat die Weltwirtschaft im Sommer 2023 an Schwung verloren. Hier hat insbesondere der starke Kaufkraftverlust der privaten Haushalte als Folge des Energie- und Nahrungsmittelpreisanstiegs, die geopolitischen Krisen und die schwache weltwirtschaftliche Entwicklung der Erholung von der Pandemie ein jähes Ende bereitet. Gleichzeitig hat die EZB zur Bekämpfung der historisch hohen Inflation die Niedrigzinspolitik aufgegeben und die Leitzinsen innerhalb eines Jahres auf über 4 Prozent angehoben. Entsprechend haben sich die Geldmarktzinsen erhöht. Dies ist die kräftigste Zinsstraffung seit Bestehen der Europäischen Währungsunion. Diese Zinserhöhungen hatten gravierende Auswirkungen auf die Baubranche, da es durch die Verteuerung der Kredite auf dem Immobilienmarkt einen Rückgang der Kaufkraft gab, und auch die Bruttoanlageinvestitionen waren mit 0,3 Prozent aufgrund der Finanzierungs- und Materialkosten rückläufig. Die Politik hat Unternehmen und Haushalte zusätzlich massiv verunsichert; dies erschwerte ökonomische Planungen und trug dazu bei, dass die Konjunktur nicht zügig aus dem Abschwung herausfand. In energieintensiven Wirtschaftszweigen hat der sprunghafte Anstieg der Energiepreise, der sich als Angebotsschock herausstellte, einen Teil der Produktion wegbrechen lassen. Zusammen mit Zweitrundeneffekten bei anderen Gütergruppen hat der Energiepreisschock die schon zuvor anziehende Verbraucherpreisinflation auf über 8 Prozent steigen lassen. Die konjunkturelle Schwäche ist mittlerweile auch auf dem Arbeitsmarkt angekommen. Angesichts der notorischen Personalknappheit in vielen Bereichen zeigte sich ein moderater Anstieg der Arbeitslosigkeit auf ca. 2,6 Millionen Personen. Ein Teil der gestiegenen Arbeitslosenquote lässt sich auf die steigende Anzahl an Unternehmensinsolvenzen und Betriebsaufgaben zurückführen. Die Wirtschaftsleistung liegt nunmehr zwar wieder in etwa auf dem Niveau von vor der Pandemie, allerdings ist die Arbeitsproduktivität deutlich gesunken, da zu der Wirtschaftsleistung über eine halbe Million Erwerbstätige mehr beitragen. Dieses ist einer sinkenden Arbeitszeit je Erwerbstätigen und einer stagnierenden Stundenproduktivität geschuldet. Der demografische Wandel wird den Arbeitskräftemangel weiter verschärfen und die Unternehmen dazu veranlassen, ihre inländische Investitionstätigkeit zu verringern. Im Vergleich zum Jahr 2022 erhöhten sich die Preise für Nahrungs- u. Genussmittel um 12,4 Prozent. Im Jahresdurchschnitt waren alle Nahrungsmittelgruppen von der Preiserhöhung betroffen. Ohne die preistreibenden Gruppen Energie und Nahrungsmittel lag die Kerninflation bei 5,1 Prozent. Die Preisanstiege für CO 2 dürften die Inflationsrate in 2024 und 2025 um jeweils 0,1 Prozentpunkte erhöhen. Im Jahr 2023 wurden in Deutschland 64,0 Milliarden Zigaretten versteuert. Wie das Statistische Bundesamt (Destatis) mitteilt, waren das 2,7 % oder 1,8 Milliarden Stück weniger als im Jahr 2022. Im langfristigen Vergleich zum Jahr 1991 (146,5 Milliarden) ging der Zigarettenabsatz damit um mehr als die Hälfte zurück. Der Absatz von Zigarren und Zigarillos sank im Jahr 2023 gegenüber dem Vorjahr um 9,7 % auf 2,3 Milliarden Stück. Die Menge des versteuerten Tabak-Feinschnitts verringerte sich im Vorjahresvergleich um 6,0 % auf 23 581 Tonnen. Absatz von Wasserpfeifentabak steigt in zweiter Jahreshälfte deutlich Der Absatz von Wasserpfeifentabak belief sich im Jahr 2023 auf 727,7 Tonnen. Dabei stieg der Absatz nach dem Ende der Abverkaufsfrist für Kleinverkaufspackungen über 25 Gramm wieder deutlich an: Während im 1. Halbjahr 2023 lediglich 304 Tonnen Wasserpfeifentabak versteuert wurden, stieg die Absatzmenge im 2. Halbjahr 2023 gegenüber der ersten Jahreshälfte um 39,7 % auf 424 Tonnen. Seit dem Inkrafttreten der neuen Tabaksteuerverordnung am 1. Juli 2022 ist der Handel mit Wasserpfeifentabak in Packungsgrößen über 25 Gramm nicht mehr zulässig. Vorher versteuerte Packungen dieser Größe durften aber noch bis 30. Juni 2023 abverkauft werden. Der Absatz von klassischem Pfeifentabak stieg im Jahr 2023 mit 398 Tonnen deutlich um 22,6 % gegenüber dem Vorjahr. Die Menge der im Jahr 2023 versteuerten Substitute für Tabakwaren (z. B. Liquids für E-Zigaretten bzw. Verdampfer) betrug 1,2 Millionen Liter. Ein Vorjahresvergleich ist dabei nicht möglich, da Liquids erst seit dem 1. Juli 2022 der Tabaksteuer unterliegen und die abgesetzte Menge erst ab diesem Datum in die Statistik einfließt. Ein Vergleich ist somit lediglich für die zweite Jahreshälfte möglich: Demnach war die abgesetzte Menge an Tabak-Substituten im 2. Halbjahr 2023 mit 0,7 Millionen Litern um 181,1 % höher als im 2. Halbjahr 2022. Wasserpfeifentabak und Liquids erst seit 2022 mit eigener Besteuerung Für die unterschiedlichen Tabakprodukte beziehungsweise Substitute fallen nach dem Tabaksteuergesetz unterschiedliche Steuersätze an, die wiederum zu unterschiedlichen Zeitpunkten schrittweise erhöht werden. So wurde zum 1. Januar 2022 ein zusätzlicher Steuertarif für Wasserpfeifentabak und erhitzten Tabak eingeführt. Vorher wurden diese wie Pfeifentabak und somit niedriger versteuert. Für Liquids fiel ab 1. Juli 2022 erstmals Tabaksteuer an. Zum 1. Januar 2022 trat außerdem erstmals seit sieben Jahren wieder eine stufenweise Tabaksteuererhöhung in Kraft: ab 1. Januar 2022 für Zigaretten, Zigarren/Zigarillos, Feinschnitt und Pfeifentabak, ab 1. Januar 2023 für Wasserpfeifentabak und erhitzten Tabak und ab 1. Januar 2024 für Substitute für Tabakwaren (hierunter fallen z. B. die in E-Zigaretten genutzten Liquids). Umweltschutz und Nachhaltigkeit Im Bereich Recycling werden außer Restmüll alle Rohstoffe getrennt und der Wertstoffkette wieder zugeführt. Zur Vermeidung von übermäßigem Papierverbrauch werden fast alle Dokumente elektronisch archiviert. Geschäftsentwicklung Zum Jahresende 2023 zählten 16 Einzelhandelsgeschäfte zur BKB (Vorjahr: 15). Die hohe Inflation und die Unsicherheit durch den Krieg in der Ukraine haben zu deutlicher Kaufzurückhaltung und Verzicht auf höherpreisige Produkte geführt. Der Absatz von günstigen Artikeln und ist durch das erhöhte Preisbewusstsein der Verbraucher deutlich gestiegen. Trotz der Widrigkeiten zeigte der unternehmergeführte Einzelhandel auch 2023 wieder seine Stärken und Stabilität. Nähe zum Markt und zu den Kunden sind seine entscheidenden Wettbewerbsvorteile. Ertragslage Die hohe Inflation und die Unsicherheit durch den Krieg in der Ukraine haben zu deutlicher Kaufzurückhaltung und Verzicht auf höherpreisige Produkte geführt. Der Absatz von günstigen Artikeln ist durch das erhöhte Preisbewusstsein der Verbraucher deutlich gestiegen. Trotz der Widrigkeiten zeigten unsere Einzelhandelsstandorte auch 2023 wieder ihre Stärken und Stabilität. Nähe zum Markt und zu den Kunden sind seine entscheidenden Wettbewerbsvorteile. Insgesamt wurde in 2023 ein Jahresumsatz von € 35,5 Mio. erzielt; der Umsatzzuwachs beträgt 3,5 % im Vergleich zum Vorjahr. Im Geschäftsjahr 2023 wird ein Jahresüberschuss vor Steuern der Gesellschaft in Höhe von € 0,39 Mio. ausgewiesen. Dies bedeutet gegenüber dem Vorjahr eine Reduzierung um € 0,29 Mio. Vermögens- und Finanzlage Die Investitionen des Geschäftsjahres betrugen € 0,24 Mio. und betrafen überwiegend die Ausstattung der neu eröffneten Verkaufsstellen. Der Anteil des Anlagevermögens an der Bilanzsumme betrug zum Stichtag 35,0 % (Vorjahr: 41,3 %). Die Reduzierung der Vorräte gegenüber dem Vorjahresstichtag beträgt € -0,32 Mio. Der Anteil der flüssigen Mittel beträgt 8,5 % der Bilanzsumme. Die für den Geschäftszweck ausreichende Eigenkapitalausstattung stützt sich auch auf die hohe Umschlagshäufigkeit der Vorräte, so dass die Gesellschaft unter Berücksichtigung der Forderungen und der vorhandenen liquiden Mittel ihre finanziellen Verpflichtungen termingerecht erfüllen kann. Die Reduzierung der Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen gegenüber dem Vorjahr beträgt € 0,04 Mio. Bei der Vermögens- und Finanzlage haben sich darüber hinaus im Vergleich zum Vorjahr keine wesentlichen strukturellen Veränderungen ergeben. Personal Die Gesellschaft beschäftigte im Jahresdurchschnitt 96,5 Mitarbeiter (Angabe nach Köpfen, ohne Geschäftsführer). Durch eine nachhaltige Personalpolitik schafft die Gesellschaft die Voraussetzung für die langfristige Zukunftssicherung des Unternehmens. Chancen- und Risikobericht Der Krieg in der Ukraine hatte signifikante Auswirkungen auf die globale Wirtschaft mit langfristigen Konsequenzen, insbesondere auch auf die Energie- und Lebensmittelmärkte: Die Inflation wurde durch steigende Energie- und Treibstoffkosten angetrieben, Lieferketten gerieten aus dem Gleichgewicht und erschwerten zusammen mit Sanktionen und Handelsbeschränkungen die Warenverfügbarkeit bei gleichzeitigem Anstieg von Lebensmittelpreisen. Preiserhöhungen und fehlende Produkte wurden spürbar und änderten das Konsumverhalten der Verbraucher. Es wurden verstärkt Discounter aufgesucht und zu Produkten aus den Angeboten gegriffen. Durch eigene günstige-Artikel über alle Sortimente auf Preiseinstiegsniveau zum Discounter-Preis konnte die BKB-Standorte von Umsatzverlagerungen in dieses Segment bei einer preissensibleren Konsumentennachfrage partizipieren. Insgesamt hat die Beurteilung der gegenwärtigen Risikosituation ergeben, dass keine den Fortbestand des Unternehmens gefährdende Risiken bestehen und künftige bestandsgefährdende Risiken gegenwärtig nicht erkennbar sind. Auch der Krieg in der Ukraine mit all seinen Auswirkungen stellt für die BKB kein bestandsgefährdendes Risiko dar. Prognosebericht Das Jahr 2024 startet mit schlechten wirtschaftlichen Rahmenbedingungen. Geopolitische Krisen und der Streit in der deutschen Regierung um den Bundeshaushalt sorgen für Verunsicherung bei den Unternehmen und führen zu einem Rückgang der Investitionen. Für die Konsumenten wird die Finanzpolitik durch das Auslaufen der Umsatzsteuersenkung in der Gastronomie sowie bei Erdgas spürbar restriktiv wirken. Zudem werden sie durch die Erhöhung des CO 2 -Preises und die steigenden Mautkosten direkt und indirekt belastet. Für den Bund werden sich bei steigenden Einnahmen die Ausgaben unter anderem durch die Strompreissubvention (Erneuerbare-Energien-Gesetz), Zuschüsse im Gebäudebereich und Subventionen von Mikrochip-Herstellern erhöhen, sodass der restriktive Impuls bei 0,5 Prozent in Relation zum Bruttoinlandsprodukt liegen dürfte. Der hohe Auftragsbestand wird die industrielle Produktion stützen, jedoch wird die Nachfrage in den wichtigen weltwirtschaftlichen Umfeldern verhalten bleiben und erst langsam angekurbelt werden. An der Preisfront entspannt sich die Lage nach und nach. Die Inflationsrate lag im Jahr 2023 bei 5,9 Prozent und dürfte auf 2,6 Prozent im Jahr 2024 und 1,9 Prozent im Jahr 2025 zurückgehen. Die Kerninflation (Inflation ohne die Segmente Energie und Nahrungsmittel) sehen die Institute in den beiden kommenden Jahren bei 3,1 Prozent (2024) bzw. 2,3 Prozent (2025). Damit liegt sie voraussichtlich immer noch deutlich über ihrem langjährigen Durchschnitt von 1,6 Prozent. Die Energierohstoffpreise sind inzwischen deutlich niedriger als auf ihrem jüngsten Höhepunkt und die Energiekomponente des Verbraucherpreisindexes wirkt preisdämpfend. Es wird jedoch noch eine Weile dauern, bis alle Zweitrundeneffekte abgeschlossen sind und bis die geldpolitische Straffung gesamtwirtschaftlich voll durchschlägt. Durch die kräftig steigenden Nettolöhne und -gehälter in Verbindung mit der nachlassenden Inflation wird es zu realen Einkommensgewinnen der privaten Haushalte kommen, wodurch mit einer Belebung der konsumnahen Wirtschaftsbereiche gerechnet werden kann. Dies stabilisiert den privaten Konsum, sodass dieser im weiteren Verlauf wieder zur Expansion des Bruttoinlandsprodukts beitragen wird. Für 2024 prognostizierten die Institute im Herbst 2023 einen Zuwachs des Bruttoinlandsproduktes um 1,3 Prozent und im Jahr 2025 sollte eine weitere Steigerung der Wirtschaftsleistung von 1,5 Prozent erreicht werden. Allerdings wird laut der Prognose der Bundesregierung das Bruttoinlandsprodukt im Jahr 2024 lediglich um 0,2 Prozent im Vergleich zum Vorjahr wachsen. Damit befände sich Deutschland in einer Stagnation. Die Regierung rechnet für das Jahr 2024 mit einer erheblich schwächeren Entwicklung der Wirtschaftsleistung als noch im Herbst 2023 und korrigierte die Prognose um 1,1 Prozentpunkte deutlich nach unten. Die Auswirkungen der ansteigenden Preise im Energiesegment und allgemein der hohen Inflation sowie die allgemeine weltwirtschaftliche Schwäche, unter anderem bedingt durch die Folgen des Krieges in der Ukraine, belasten die deutsche Wirtschaft deutlich stärker als noch vor sechs Monaten angenommen. Auch für das Jahr 2025 wurde die Prognose nach unten korrigiert.
Kehl, den 21.04.2024 Marco Lasch BilanzAktiva
Gewinn- und Verlustrechnung
Anhang für den Jahresabschluss zum 31.12.2023A. Allgemeine Angaben Der Jahresabschluss der BKB GmbH & Co. KG wurde auf der Grundlage der Rechnungslegungsvorschriften des Handelsgesetzbuchs aufgestellt. Ergänzend zu diesen Vorschriften waren die Regelungen des GmbH-Gesetzes / des Aktiengesetzes zu beachten. Die Gesellschaft ist eine mittelgroße Kommanditgesellschaft i.S.v. § 267 HGB i.V.m. § 264a HGB und hat nach den dafür geltenden Vorschriften bilanziert. Die Firma BKB GmbH & Co. KG ist im Handelsregister des Registergerichts Freiburg i. Br. unter der Registernummer HRA 706883 eingetragen. Firmensitz der Gesellschaft ist Kehl. Die Gesellschaft wurde mit Gesellschaftsvertrag vom 04.03.2021 gegründet. B. Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden 1. Anlagevermögen Immaterielle Vermögensgegenstände Erworbene immaterielle Anlagewerte wurden zu Anschaffungskosten angesetzt und sofern sie der Abnutzung unterlagen, um planmäßige Abschreibungen vermindert. Die in den Geschäftsjahren 2016 und 2018 bis 2022 erworbenen Firmenwerte werden jeweils über einen Zeitraum von 10 Jahren abgeschrieben, der im Geschäftsjahr 2021 erworbene Kundenstamm wird über einen Zeitraum von 5 Jahren abgeschrieben. Sachanlagen Die Sachanlagen sind hinsichtlich der Zugänge mit den Anschaffungskosten einschließlich Anschaffungsnebenkosten abzüglich Skonti bewertet worden. Die Abschreibungen erfolgten unter Zugrundelegung der betriebsgewöhnlichen Nutzungsdauer. Bewegliche Wirtschaftsgüter wurden linear abgeschrieben. Bewegliche Gegenstände des Anlagevermögens bis zu einem Wert von EUR 800,00 wurden im Jahre des Zugangs voll abgeschrieben. 2. Umlaufvermögen Vorräte Die Handelsware ist zu Anschaffungskosten einschließlich Nebenkosten angesetzt. Sofern die Tageswerte am Bilanzstichtag niedriger waren, wurden diese angesetzt. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände Innerhalb der Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände wurde bei den Forderungen aus Lieferungen und Leistungen allen erkennbaren Einzelrisiken und dem allgemeinen Kreditrisiko durch angemessene Abwertung Rechnung getragen. 3. Rückstellungen Die Steuerrückstellungen beinhalten die das Geschäftsjahr betreffenden, noch nicht veranlagten Steuern. Die sonstigen Rückstellungen wurden für alle weiteren ungewissen Verbindlichkeiten gebildet. Dabei wurden alle erkennbaren Risiken berücksichtigt. 4. Verbindlichkeiten Diese Posten sind grundsätzlich mit den Rückzahlungsbeträgen angesetzt. Sofern die Tageswerte über den Rückzahlungsbeträgen lagen, wurden die Verbindlichkeiten zum höheren Tageswert angesetzt. C. Angaben zur Bilanz Anlagevermögen Die Entwicklung des Anlagevermögens, insbesondere die Geschäftsjahresabschreibung je Posten der Bilanz ist dem Anlagenspiegel zu entnehmen:
Ergebnisverwendung Der Jahresüberschuss wurde gemäß den vorliegenden Regelungen des Gesellschaftsvertrages den variablen Gesellschafterkonten zugeschrieben. Aufgliederung der Verbindlichkeiten und Sicherungsrechte nach der Restlaufzeit Die nachfolgende Darstellung zeigt Restlaufzeiten und Sicherungsrechte der in der Bilanz aufgeführten Verbindlichkeiten.
Die Nummern der Sicherungsvermerke bedeuten: 1 = Pfandrecht an unbeweglichen Sachen 2 = Pfandrecht an beweglichen Sachen 3 = Pfandrecht an übertragbaren Rechten 4 = Sicherungsübereignung Vorräte 5 = Sicherheitsabtretung Forderungen 6 = Eigentumsvorbehalt Darüber hinaus bestehen für die Verbindlichkeiten im üblichen Umfang branchenübliche bzw. kraft Gesetzes entstehende Sicherheiten. Haftungsverhältnisse aus nicht bilanzierten Verbindlichkeiten gemäß § 251 HGB Neben den in der Bilanz aufgeführten Verbindlichkeiten bestanden Haftungsverhältnisse in Höhe von 6.364.798,21 EUR aus der Bestellung von Sicherheiten für fremde Verbindlichkeiten (gesichert durch Sicherungsübereignung von Vorräten und Sicherheitsabtretung von Forderungen). Mit einer Inanspruchnahme aus den Haftungsverhältnissen ist nicht zu rechnen. Gesamtbetrag der nicht bilanzierten sonstigen Verpflichtungen gemäß § 285 Nr. 3a HGB Neben den in der Bilanz aufgeführten Verbindlichkeiten bestehen jährliche Verpflichtungen in Höhe von rd. 690.000,00 EUR. Davon entfallen rd. 635.000,00 EUR auf Miet- und rd. 55.000,00 EUR auf Leasingverträge. D. Angaben zur Gewinn- und Verlustrechnung Die Gewinn- und Verlustrechnung ist nach dem Gesamtkostenverfahren aufgestellt. Valutaposten sind grundsätzlich zum Wechselkurs am Entstehungstag umgerechnet. Die Steuern betreffen ausschließlich das Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit. E. Sonstige Angaben Durchschnittliche Zahl der beschäftigten Arbeitnehmer Bei den im Geschäftsjahr 2023 im Durchschnitt beschäftigten 96,5 Arbeitnehmern handelt es sich bei 66,5 um sozialversicherungspflichtig Beschäftigte ohne besondere Merkmale und bei 29,0 um geringfügig Beschäftigte. Geschäftsführung: Zur Geschäftsführung und Vertretung allein befugt war die Komplementärin, die BKB Verwaltungs-GmbH mit Sitz in Kehl, Stammkapital 25.000,00 EUR, eingetragen im Handelsregister des Amtsgerichts Freiburg unter HRB 722684, diese vertreten durch den Geschäftsführer Herrn Marco Lasch. Die Angaben über die Gesamtbezüge der Organe der Gesellschaft unterbleibt auf Grundlage des § 286 Abs. 4 HGB. F. Nachtragsbericht Es sind nach Ablauf des Geschäftsjahres keine Vorgänge von besonderer Bedeutung eingetreten, die weder in der Gewinn- und Verlustrechnung noch in der Bilanz für das abgelaufene Geschäftsjahr ersichtlich sind.
Kehl, den 5. Juni 2024 Marco Lasch sonstige BerichtsbestandteileAngaben zur Feststellung: Der Jahresabschluss wurde am 11.09.2024 festgestellt. BESTÄTIGUNGSVERMERK DES UNABHÄNGIGEN ABSCHLUSSPRÜFERSAn die BKB GmbH & Co. KG Prüfungsurteile Ich habe den Jahresabschluss der BKB GmbH & Co. KG - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus habe ich den Lagebericht der BKB GmbH & Co. KG für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 geprüft. Nach meiner Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse • entspricht der beigefügte Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen, für Personenhandelsgesellschaften im Sinne des § 264a HGB geltenden handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft zum 31. Dezember 2023 sowie ihrer Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 und • vermittelt der beigefügte Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Lagebericht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar. Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erkläre ich, dass meine Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat. Grundlage für die Prüfungsurteile Ich habe meine Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung unter Anwendung der IDW Prüfungsstandards für weniger komplexe Einheiten sowie unter ergänzender Beachtung der International Standards on Auditing (ISA) durchgeführt. Meine Verantwortung nach diesen Vorschriften, Grundsätzen und Standards ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" meines Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Ich bin von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und habe meine sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Ich bin der Auffassung, dass die von mir erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für meine Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen. Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Personenhandelsgesellschaften im Sinne des § 264a HGB geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d.h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist. Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen. Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können. Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts Meine Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der meine Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet. Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung unter Anwendung der IDW Prüfungsstandards für weniger komplexe Einheiten sowie unter ergänzender Beachtung der ISA durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen. Während der Prüfung übe ich pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahre eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus • identifiziere und beurteile ich die Risiken wesentlicher falscher Darstellungen im Jahresabschluss und im Lagebericht aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern, plane und führe Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlange Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für meine Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass aus dolosen Handlungen resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, ist höher als das Risiko, dass aus Irrtümern resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, da dolose Handlungen kollusives Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können. • gewinne ich ein Verständnis von dem für die Prüfung des Jahresabschlusses relevanten internen Kontrollsystem und den für die Prüfung des Lageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den gegebenen Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit dieser Systeme der Gesellschaft abzugeben. • beurteile ich die Angemessenheit der von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von den gesetzlichen Vertretern dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben. • ziehe ich Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls ich zu dem Schluss komme, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, bin ich verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Jahresabschluss und im Lagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, mein jeweiliges Prüfungsurteil zu modifizieren. Ich ziehe meine Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum meines Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass die Gesellschaft ihre Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann. • beurteile ich Darstellung, Aufbau und Inhalt des Jahresabschlusses insgesamt einschließlich der Angaben sowie ob der Jahresabschluss die zugrunde liegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. • beurteile ich den Einklang des Lageberichts mit dem Jahresabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage der Gesellschaft. • führe ich Prüfungshandlungen zu den von den gesetzlichen Vertretern dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Lagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehe ich dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von den gesetzlichen Vertretern zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteile die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrunde liegenden Annahmen gebe ich nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen. Ich erörtere mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger bedeutsamer Mängel im internen Kontrollsystem, die ich während meiner Prüfung feststelle.
Bad Rappenau, 11.09.2024 Daniela Binzer, vereidigter Buchprüfer |
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