Stammdaten

Register
Amtsgericht Bremen HRB 31179 HB
Vorher
Alumeco Augsburg GmbHAlumeco Deutschland GmbH
Eingetragen
19.9.2006
Branche
Großhandel mit NE-Erzen, NE-Metallen und NE-MetallhalbzeugGroßhandel mit Eisenerzen, Eisen, Stahl, Eisen- und StahlhalbzeugGroßhandel mit Metall- und Kunststoffwaren für Bauzwecke a. n. g.
Gegenstand
Der Im- und Export sowie der Handel mit Waren aller Art, insbesondere Metallen und Metallwaren.

Finanzübersicht

Historie

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Management

NameRolle
Ulrich Soujon
seit 7.3.2016
Geschäftsführer

Wirtschaftlich Berechtigte
Beta

0.00% identifiziert100.00% ungelöst

Ungelöste Beteiligungen (1)

NameAnteil
ALUMECO ApsDNK
100.00%

Gesellschafter
Beta

1 Gesellschafter

GmbH-Struktur

Name
Ort
Betrag
Anteil
ALUMECO Aps
Denmark
300.000 €
100.00%

Bilanzkonten

Gewinn- und Verlustrechnung

Posten

Konzern- und Jahresabschlüsse

ALCOBRA GmbH

Bremen

Jahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.07.2022 bis zum 30.06.2023

Auftragsbedingungen, Haftung und Verwendungsvorbehalt

Wir, die EY GmbH & Co. KG Wirtschaftsprüfungsgesellschaft, haben unsere Prüfung der vorliegenden Rechnungslegung im Auftrag der Gesellschaft vorgenommen. Neben der gesetzlichen Funktion der Offenlegung (§ 325 HGB) in den Fällen gesetzlicher Abschlussprüfungen richtet sich der Bestätigungsvermerk ausschließlich an die Gesellschaft und wurde zu deren interner Verwendung erteilt, ohne dass er weiteren Zwecken Dritter oder diesen als Entscheidungsgrundlage dienen soll. Das in dem Bestätigungsvermerk zusammengefasste Ergebnis von freiwilligen Abschlussprüfungen ist somit nicht dazu bestimmt, Grundlage von Entscheidungen Dritter zu sein, und nicht für andere als bestimmungsgemäße Zwecke zu verwenden.

Unserer Tätigkeit liegt unser Auftragsbestätigungsschreiben zur Prüfung der vorliegenden Rechnungslegung einschließlich der "Allgemeinen Auftragsbedingungen für Wirtschaftsprüfer und Wirtschaftsprüfungsgesellschaften" in der vom Institut der Wirtschaftsprüfer herausgegebenen Fassung vom 1. Januar 2017 zugrunde.

Klarstellend weisen wir darauf hin, dass wir Dritten gegenüber keine Verantwortung, Haftung oder anderweitige Pflichten übernehmen, es sei denn, dass wir mit dem Dritten eine anders lautende schriftliche Vereinbarung geschlossen hätten oder ein solcher Haftungsausschluss unwirksam wäre.

Wir weisen ausdrücklich darauf hin, dass wir keine Aktualisierung des Bestätigungsvermerks hinsichtlich nach seiner Erteilung eintretender Ereignisse oder Umstände vornehmen, sofern hierzu keine rechtliche Verpflichtung besteht.

Wer auch immer das in vorstehendem Bestätigungsvermerk zusammengefasste Ergebnis unserer Tätigkeit zur Kenntnis nimmt, hat eigenverantwortlich zu entscheiden, ob und in welcher Form er dieses Ergebnis für seine Zwecke nützlich und tauglich erachtet und durch eigene Untersuchungshandlungen erweitert, verifiziert oder aktualisiert.

Inhaltsverzeichnis

Bestätigungsvermerk

Rechnungslegung

Auftragsbedingungen, Haftung und Verwendungsvorbehalt

Bestätigungsvermerk des unabhängigen Abschlussprüfers

An die ALCOBRA GmbH

Prüfungsurteile

Wir haben den Jahresabschluss der ALCOBRA GmbH, Bremen, bestehend aus der Bilanz zum 30. Juni 2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Juli 2022 bis zum 30. Juni 2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der ALCOBRA GmbH für das Geschäftsjahr vom 1. Juli 2022 bis zum 30. Juni 2023 geprüft.

Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse

entspricht der beigefügte Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft zum 30. Juni 2023 sowie ihrer Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 1. Juli 2022 bis zum 30. Juni 2023 und

vermittelt der beigefügte Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Lagebericht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar.

Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat.

Grundlage für die Prüfungsurteile

Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen.

Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht

Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d. h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist.

Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen.

Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können.

Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts

Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet.

Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen.

Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus

identifizieren und beurteilen wir die Risiken wesentlicher falscher Darstellungen im Jahresabschluss und im Lagebericht aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern, planen und führen Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlangen Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass aus dolosen Handlungen resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, ist höher als das Risiko, dass aus Irrtümern resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, da dolose Handlungen kollusives Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können;

gewinnen wir ein Verständnis von dem für die Prüfung des Jahresabschlusses relevanten internen Kontrollsystem und den für die Prüfung des Lageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den gegebenen Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit dieser Systeme der Gesellschaft abzugeben;

beurteilen wir die Angemessenheit der von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von den gesetzlichen Vertretern dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben;

ziehen wir Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls wir zu dem Schluss kommen, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, sind wir verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Jahresabschluss und im Lagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, unser jeweiliges Prüfungsurteil zu modifizieren. Wir ziehen unsere Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum unseres Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass die Gesellschaft ihre Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann;

beurteilen wir die Gesamtdarstellung, den Aufbau und den Inhalt des Jahresabschlusses einschließlich der Angaben sowie ob der Jahresabschluss die zugrunde liegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt;

beurteilen wir den Einklang des Lageberichts mit dem Jahresabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage des Unternehmens;

führen wir Prüfungshandlungen zu den von den gesetzlichen Vertretern dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Lagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehen wir dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von den gesetzlichen Vertretern zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteilen die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrunde liegenden Annahmen geben wir nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen.

Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.

 

Leipzig, 26. Februar 2024

EY GmbH & Co. KG
Wirtschaftsprüfungsgesellschaft

Bätz, Wirtschaftsprüfer

Kirchheim, Wirtschaftsprüferin

Bilanz zum 30. Juni 2023

Aktiva

30.06.2023 30.06.2022
EUR EUR TEUR
A. Anlagevermögen
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
Entgeltlich erworbene Konzessionen 149.309,57 193
II. Sachanlagen
1. Technische Anlagen und Maschinen 42.284,60 48
2. Andere Betriebs- und Geschäftsausstattung 64.893,42 91
107.178,02 139
256.487,59 332
B. Umlaufvermögen
I. Vorräte
1. Waren 10.885.576,32 41.161
2. Geleistete Anzahlungen 1.603.128,53 8.281
12.488.704,85 49.442
II. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände
1. Forderungen aus Lieferungen und Leistungen 11.017.702,52 17.141
2. Forderungen gegen verbundene Unternehmen 6.517.038,33 1.452
3. Sonstige Vermögensgegenstände 38.969,68 355
17.573.710,53 18.948
III. Kassenbestand und Guthaben bei Kreditinstituten 21.444,48 0
30.083.859,86 68.390
30.340.347,45 68.722

Passiva

30.06.2023 30.06.2022
EUR EUR TEUR
A. Eigenkapital
I. Gezeichnetes Kapital 300.000,00 300
II. Kapitalrücklage 3.380.000,00 3.380
III. Bilanzgewinn 19.412.546,85 17.646
23.092.546,85 21.326
B. Rückstellungen
1. Steuerrückstellungen 843.525,55 8.124
2. Sonstige Rückstellungen 444.758,83 2.286
1.288.284,38 10.410
C. Verbindlichkeiten
1. Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten 2.909.019,87 20.562
2. Erhaltene Anzahlungen auf Bestellungen 95.369,42 920
3. Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen 1.190.843,91 11.509
4. Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen 1.420.883,85 2.740
5. Sonstige Verbindlichkeiten 343.399,17 1.255
davon aus Steuern EUR 21.856,71 (Vj. TEUR 25)
5.959.516,22 36.986
30.340.347,45 68.722

Gewinn- und Verlustrechnung für 1. Juli 2022 - 30. Juni 2023

2021/2022
EUR EUR TEUR
1. Umsatzerlöse 101.240.944,39 190.818
2. Sonstige betriebliche Erträge 3.029.018,97 6.916
davon Erträge aus der Währungsumrechnung EUR 3.002.356,74 (Vj. TEUR 6.894)
104.269.963,36 197.734
3. Materialaufwand
a) Aufwendungen für Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe und für bezogene Waren 91.313.340,65 153.931
b) Aufwendungen für bezogene Leistungen 3.743.629,04 11.319
4. Personalaufwand
a) Löhne und Gehälter 1.729.028,40 1.808
b) Soziale Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung und für Unterstützung 315.814,15 356
5. Abschreibungen auf immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens und Sachanlagen 70.600,81 48
6. Sonstige betriebliche Aufwendungen 4.737.318,42 8.274
davon Aufwendungen aus der Währungsumrechnung EUR 3.145.581.30 (Vj. TEUR 6.569)
101.909.731,47 175.736
7. Sonstige Zinsen und ähnliche Erträge 331.597,16 1
davon an verbundene Unternehmen EUR 323.491,32 (Vj. TEUR 0)
8. Zinsen und ähnliche Aufwendungen 311.587,09 206
davon an verbundene Unternehmen EUR 9.389,58 (Vj. TEUR 85)
20.010,07 -206
9. Steuern vom Einkommen und vom Ertrag 601.797,51 7.337
10. Ergebnis nach Steuern 1.778.444,45 14.455
11. Sonstige Steuern 11.808,55 10
12. Jahresüberschuss 1.766.635,90 14.445
13 Gewinnvortrag 17.645.910,95 4.501
14 Ausschüttung 0,00 -1.300
15 Bilanzgewinn 19.412.546,85 17.646

Anhang für 1. Juli 2022 - 30. Juni 2023

I. Allgemeine Hinweise

Der Jahresabschluss wurde gem. §§ 242 ff. und 264 ff. HGB sowie nach den einschlägigen Vorschriften des GmbHG aufgestellt. Es gelten die Vorschriften für große Kapitalgesellschaften.

Für die Gliederung der Gewinn- und Verlustrechnung wurde das Gesamtkostenverfahren nach § 275 Abs. 2 HGB gewählt.

Die Erstellung des Jahresabschlusses erfolgt grundsätzlich unter Annahme der Unternehmensfortführung (§ 252 Abs. 1 Nr. 2 HGB).

Die Gesellschaft ist unter der Firma ALCOBRA GmbH mit Sitz in Bremen im Handelsregister des Amtsgerichts Bremen unter der Nummer HR 31179 HRB eingetragen.

II. Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden

Für die Aufstellung des Jahresabschlusses waren unverändert die nachfolgenden Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden maßgebend.

Die Zugangsbewertung von Vermögensgegenständen des Sachanlagevermögens erfolgt zu Anschaffungs- oder Herstellungskosten im Zeitpunkt des Übergangs des wirtschaftlichen bzw. rechtlichen Eigentums.

Bei den Anschaffungskosten werden Anschaffungsnebenkosten und Anschaffungskostenminderungen berücksichtigt.

Die Folgebewertung des abnutzbaren Sachanlagevermögens ergibt sich aus Anschaffungskosten abzüglich planmäßiger Abschreibungen. Im Jahr des Zugangs erfolgte eine zeitanteilige Ermittlung der Abschreibung. Die Abschreibungen erfolgen linear. Bewegliche Gegenstände des Anlagevermögens bis zu einem Wert von EUR 800 werden in voller Höhe abgeschrieben. Vermögensgegenstände mit einem Wert von mehr als EUR 800 werden einzeln aktiviert.

Die Vorräte werden zu Anschaffungs- und Herstellungskosten bzw. zu den niedrigeren Tageswerten angesetzt. Als Bewertungsvereinfachungsverfahren wurde die gewogene Durchschnittspreismethode angewendet.

Die Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände sind zum Nennbetrag angesetzt.

Kassenbestand und Guthaben bei Kreditinstituten werden mit dem Nennbetrag angesetzt.

Der Ausweis und die Darstellung des Eigenkapitals erfolgt gem. § 272 HGB.

Die Steuerrückstellungen und die sonstigen Rückstellungen berücksichtigen alle erkennbaren drohenden Verluste aus schwebenden Geschäften und ungewissen Verbindlichkeiten und werden auf der Grundlage einer vorsichtigen kaufmännischen Beurteilung mit dem notwendigen Erfüllungsbetrag angesetzt.

Die Verbindlichkeiten wurden mit dem Erfüllungsbetrag angesetzt.

Für die Ermittlung latenter Steuern aufgrund von temporären oder quasi-permanenten Differenzen zwischen den handelsrechtlichen Wertansätzen von Vermögensgegenständen, Schulden und Rechnungsabgrenzungsposten und ihren steuerlichen Wertansätzen oder aufgrund steuerlicher Verlustvorträge werden die Beträge der sich ergebenden Steuerbe- und -entlastung mit den unternehmensindividuellen Steuersätzen im Zeitpunkt des Abbaus der Differenzen bewertet und nicht abgezinst. Aktive und passive Steuerlatenzen werden verrechnet ausgewiesen.

Auf fremde Währung lautende Vermögensgegenstände und Verbindlichkeiten wurden grundsätzlich mit dem Devisenkassamittelkurs zum Abschlussstichtag umgerechnet. Bei einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr wurde dabei das Realisationsprinzip (§ 252 Abs. 1 Nr. 4 Halbsatz 2 HGB) und das Anschaffungskostenprinzip (§ 253 Abs. 1 Satz 1 HGB) beachtet.

Die Erträge aus der Währungsumrechnung wurden unter den sonstigen betrieblichen Erträgen ausgewiesen. Die Vorjahreswerte wurden dahingehend angepasst. Daraus ergeben sich sonstige betriebliche Erträge in Höhe von TEUR 6.916 (vor Änderung TEUR 1.093) und sonstige betriebliche Aufwendungen in Höhe von TEUR 8.274 (vor Änderung TEUR 2.452).

Soweit Bewertungseinheiten gemäß § 254 HGB gebildet werden, kommen folgende Bilanzierungs- und Bewertungsgrundsätze zur Anwendung:

Ökonomische Sicherungsbeziehungen werden durch die Bildung von Bewertungseinheiten bilanziell nachvollzogen. In den Fällen, in denen sowohl die "Einfrierungsmethode", bei der die sich ausgleichenden Wertänderungen aus dem abgesicherten Risiko nicht bilanziert werden, als auch die "Durchbuchungsmethode", wonach die sich ausgleichenden Wertänderungen aus dem abgesicherten Risiko sowohl des Grundgeschäfts als auch des Sicherungsinstruments bilanziert werden, angewandt werden können, wird die Durchbuchungsmethode angewandt. Die sich ausgleichenden positiven und negativen Wertänderungen werden ohne Berührung der Gewinn- und Verlustrechnung erfasst.

III. Erläuterungen zur Bilanz

Die Zusammensetzung und Entwicklung des Anlagevermögens gemäß § 284 Abs. 3 HGB ist in der Anlage zum Anhang dargestellt.

Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände sind alle analog dem Vorjahr innerhalb eines Jahres fällig.

Gegen die Gesellschafterin Alumeco ApS bestehen sonstige Forderungen in Höhe von EUR 6.500.000,00 (Vorjahr: EUR 0,00).

Die restlichen Forderungen gegen verbundene Unternehmen resultieren aus Lieferungen und Leistungen.

Die sonstigen Rückstellungen betreffen im Wesentlichen folgende Verpflichtungen und ungewisse Verbindlichkeiten:

TEUR
Personal 227
Jahresabschlussprüfung 21
Ausstehende Rechnungen 187
Derivative Finanzinstrumente 9

Die Restlaufzeiten der ausgewiesenen Verbindlichkeiten stellen sich wie folgt dar:

Restlaufzeiten
Gesamtbetrag 30.06.2023 bis 1 Jahr 1 bis 5 Jahr Mehr als 5 Jahre
EUR EUR EUR EUR
Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten 2.909.019,87 2.909.019,87 0,00 0,00
(Vorjahr TEUR) (20.562) (20.562) (0) (0)
Erhaltene Anzahlungen auf Bestellungen 95.369,42 95.369,42 0,00 0,00
(Vorjahr TEUR) (920) (920) (0) (0)
Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen 1.190.843,91 1.109.843,91 0,00 0,00
(Vorjahr TEUR) (11.509) (11.509) (0) (0)
Verbindlichkeiten gegenüber Verbundenen Unternehmen 1.420.883,85 1.420.883,85 0,00 0,00
(Vorjahr TEUR) (2.740) (2.740) (0) (0)
Sonstige Verbindlichkeiten 343.399,17 343.399,17 0,00 0,00
(Vorjahr TEUR) (1.255) (1.255) (0) (0)
(Vorjahr TEUR) 5.959.516,22 5.959.516,22 0,00 0,00
(36.986) (36.986) (0) (0)
Davon durch Pfandrechte u. ähnliche Rechte gesichert Art und Form der Sicherheit
EUR
Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten 0,00
(Vorjahr TEUR) (0)
Erhaltene Anzahlungen auf Bestellungen 0,00
(Vorjahr TEUR) (0)
Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen 0,00
(Vorjahr TEUR) (0)
Verbindlichkeiten gegenüber Verbundenen Unternehmen 0,00
(Vorjahr TEUR) (0)
Sonstige Verbindlichkeiten 0,00
(Vorjahr TEUR) (0)
(Vorjahr TEUR) 0,00
(0)

Die ausgewiesenen Verbindlichkeiten sind (wie im Vorjahr) innerhalb eines Jahres fällig.

Die ausgewiesenen Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen beinhalten Verbindlichkeiten gegenüber der Gesellschafterin Alumeco ApS in Höhe von EUR 653.864,81 (Vorjahr: EUR 2.398.418,30), davon sind EUR 653.864,81 (Vorjahr: EUR 1.308.067,80) aus Lieferungen und Leistungen und die restlichen Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen resultieren aus Lieferungen und Leistungen, EUR 767.019,04 (Vorjahr: EUR 341.590,69).

Derivative Finanzinstrumente

Angaben zu Finanzinstrumenten:

Art/Kategorie Nominalbetrag Beizulegender Zeitwert Buchwert (sofern vorhanden) In Bilanzposten (sofern in Bilanz erfasst)
TEUR TEUR TEUR
Währungsbezogene Geschäfte 1.143 4 0 Sonstige Rückstellungen
(Vj. 7.782) (Vj. 280) (Vj. -2)
Warentermingeschäfte (Einkaufskontrakte) 118 -9 -9 Sonstige Rückstellungen
(Vj. 5.407) (Vj. -146) (Vj. -457)

Bei den Währungsbezogenen Geschäften handelt es sich um Wechselkurssicherungsderivate zur Absicherung des USD/EUR-Kurses.

Bei den Warentermingeschäften handelt es sich um über die London Metal Exchange erworbene Warenterminkontrakte auf Rohstoffe. Der beizulegende Zeitwert wurde nach der Mark-to-Market Methode zum Stichtagskurs bewertet.

IV. Erläuterungen zur Gewinn- und Verlustrechnung

Umsatzerlöse

Die Umsatzerlöse werden überwiegend aus dem Großhandel mit Aluminiumprodukten erzielt. Dabei entfallen 91,05 % (Vorjahr 97,81 %) der Umsatzerlöse auf den Verkauf von Aluminiumprodukten.

Aufgliederung der Umsatzerlöse nach geografischen Märkten:

2022/23 2021/22
TEUR % TEUR %
Inland 47.753 47 % 107.858 57 %
Übrige Europaländer 42.238 42 % 67.629 35 %
Drittländer 11.250 11 % 15.331 8 %
Gesamtumsatz 101.241 100 % 190.818 100 %

V. Sonstige Angaben

1. Anzahl der Arbeitnehmer

Während des Geschäftsjahres 2022/2023 wurden durchschnittlich 34 Mitarbeiter (Vorjahr: 35) beschäftigt, hierunter waren 28 Vollzeitkräfte.

2. Haftungsverhältnisse gemäβ § 251 HGB

Zum Stichtag 30.6.2023 existieren folgende Haftungsverhältnisse:

Zollbürgschaften zugunsten der HZA Hamburg-Stadt in Höhe von TEUR 500

Garantien zugunsten Maersk Deutschland A/S & Co. KG, Hamburg, in Höhe von TEUR 173

Mietbürgschaft zugunsten JKS Projekt GmbH, in Höhe von TEUR 9

Mietbürgschaft zugunsten Projektgesellschaft Sodenmatt mbh, in Höhe von TEUR 38

Das Risiko der Inanspruchnahme wird als gering eingestuft.

3. Sonstige finanzielle Verpflichtungen

Aus Miet- und Leasingverträgen resultieren folgende sonstige finanzielle Verpflichtungen:

TEUR
Fällig 2023/2024 340
Fällig 2024/2025 248
Fällig 2025/2026 138
Fällig 2026/2027 15
Fällig 2027/2028 2
743

4. Geschäftsführung

Geschäftsführer der ALCOBRA GmbH im Geschäftsjahr 2022/2023 waren:

Axel Wilfried Hans Biedermann, Weyhe; Managing Director ALCOBRA GmbH

Ulrich Soujon, Worpswede; Managing Director ALCOBRA GmbH

Die Gesamtbezüge der Geschäftsführung für das Geschäftsjahr 2022/2023 belaufen sich auf TEUR 451.

5. Konzernverhältnisse

Die ALCOBRA GmbH wird in den Konzernabschluss der Alumeco Holding ApS, Odense/Dänemark, einbezogen.

Die Alumeco Holding ApS stellt den Konzernabschluss für den größten Konzernkreis auf. Der offengelegte Konzernabschluss ist in Köbenhavn/Dänemark bei "Erhvervsstyrelsen" unter der Nummer 10035562 erhältlich.

6. Prüfungs- und Beratungsgebühren

Das für das Geschäftsjahr berechnete Honorar des Abschlussprüfers muss nicht angegeben werden, da es in die Angaben im Konzernabschluss der Alumeco Holding ApS, Odense/Dänemark, einbezogen wird.

7. Vorschlag zur Ergebnisverwendung

Die Geschäftsführung schlägt vor den Jahresüberschuss des Geschäftsjahres zum 30. Juni 2023 auf neue Rechnung vorzutragen.

8. Nachtragsbericht

Es sind keine Ereignisse eingetreten, die einen wesentlichen Einfluss auf die Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft haben.

 

Bremen, den 21. November 2023

ALCOBRA GmbH

Axel Wilfried Hans Biedermann, Geschäftsführer

Ulrich Soujon, Geschäftsführer

Entwicklung des Anlagevermögens 30. Juni 2023

Anschaffungs- und Herstellungskosten
01.07.2022 Zugänge Abgänge 30.06.2023
EUR EUR EUR EUR
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
Entgeltlich erworbene Konzessionen 218.502,57 0,00 0,00 218.502,57
II. Sachanlagen
1. Technische Anlagen und Maschinen 51.273,60 0,00 0,00 51.273,60
2. Andere Betriebs- und Geschäftsausstattung 228.793,40 945,10 15.796,47 213.942,03
280.067,00 945,10 15.796,47 265.215,63
498.569,57 945,10 15.796,47 483.718,20
Kumulierte Abschreibungen
01.07.2022 Zugänge Abgänge 30.06.2023
EUR EUR EUR EUR
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
Entgeltlich erworbene Konzessionen 25.492,00 43.701,00 0,00 69.193,00
II. Sachanlagen
1. Technische Anlagen und Maschinen 3.407,00 5.582,00 0,00 8.989,00
2. Andere Betriebs- und Geschäftsausstattung 137.635,49 21.317,81 9.904,69 149.048,61
141.042,49 26.899,81 9.904,69 158.037,61
166.534,49 70.600,81 9.904,69 227.230,61
Buchwerte
30.06.2023 30.06.2022
EUR TEUR
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
Entgeltlich erworbene Konzessionen 149.309,57 193
II. Sachanlagen
1. Technische Anlagen und Maschinen 42.284,60 48
2. Andere Betriebs- und Geschäftsausstattung 64.893,42 91
107.178,02 139
256.487,59 332

Lagebericht für 1. Juli 2022 - 30. Juni 2023

Grundlagen der Gesellschaft

Geschäftsmodell

Das Kerngeschäft der Gesellschaft ist der Im- und Export sowie Handel mit Metallen und Metallwaren aller Art.

Ziele und Strategien

Die Mission der ALCOBRA GmbH ist es Profitabilität zu erreichen, indem der metallverarbeitenden Industrie kompetente Beratung, zeitgerechte Lieferungen, reduziertes Arbeitskapital und hohe Flexibilität geboten werden.

Das Ziel der ALCOBRA GmbH ist es, durch verlässliche und engagierte Mitarbeiter die Beschaffung, Anpassung an den Kunden und Distribution von Aluminium-, Kupfer- und Bronzelegierungen zu optimieren.

Wirtschaftsbericht

Gesamtwirtschaftliche und Branchenspezifische Entwicklung

Die ALCOBRA GmbH konzentriert sich auf den Verkauf von NE-Metall Halbzeugen an Wiederverkäufer und Endverbraucher auf der ganzen Welt. Somit kann Rücksicht auf die Entwicklung auf diesen Märkten unter Bewertung der übergeordneten wirtschaftlichen Situation genommen werden. Für das aktuelle Geschäftsjahr erwartete die Gesellschaft eine Auftragsentwicklung auf einem deutlich niedrigen Niveau als im Geschäftsjahr 2021/2022 und einen entsprechend reduzierten Umsatz. Auf Grund der niedrigeren Nachfrage, die in den letzten zwei Monaten des letzten Geschäftsjahres eingetreten ist, erwartete das Unternehmen einen im Vergleich zum Vorjahr erheblich reduzierten Jahresüberschuss.

Die Entwicklung im aktuellen Geschäftsjahr resultiert aus einem extremen Überschuss von Material in den Lägern der Aluminium verarbeitenden Industrie und des Handels. Aufgrund der Situation im vorangegangenen Geschäftsjahr, das geprägt war von Materialknappheit und extremen Lieferzeiten, hat die Branche reagiert und hohe Bestände aufgebaut. Aufgrund der Verteuerung von Krediten durch hohe Zinsen ist die Bauwirtschaft fast komplett zum Erliegen gekommen. Neuinvestitionen der Unternehmen werden verschoben oder teils ganz abgesagt. 1 Das Ergebnis resultiert zu einem großen Teil aus einem Auftragsüberhang mit längerfristigen Verträgen aus dem vorangegangenen Geschäftsjahr. Der Umsatzrückgang in € ist weiter durch die erheblich schwächere LME zu erklären als auch durch die Bearbeitungspreise in der Wiederbeschaffung.

1 Euro area bank interest rate statistics: July 2023 (europa.eu)

Der Geschäftsklimaindex des Ifo Institutes zeigt hier eine ähnliche Entwicklung.

November 2022 86,7
Dezember 2022 88,6
Mai 2023 91,5
Juli 2023 87,4

Quellen: ifo-Geschäftsklimaindex

Geschäftsverlauf

Die Gesellschaft hat im Geschäftsjahr einen Umsatz von TEUR 101.241 realisiert, im Vergleich zu TEUR 190.818 im Jahr 2021/2022. Der Rückgang von 47 % ist auf die niedrigere Nachfrage zurückführen. Das Ungleichgewicht zwischen Angebot and Nachfrage hat sich am Ende des letzten Geschäftsjahres langsam ausgeglichen. Die Läger waren zu Anfang dieses Geschäftsjahres wieder voll. Trotz des Rückgangs von 47 % im Vergleich zum letzten Geschäftsjahr ist der Umsatz der zweitgrößte jemals und im Vergleich zum Jahr 2020/2021 um 70% gestiegen.

Ertragslage

Der Rohgewinn 2 in Höhe von TEUR 9.928 hat sich im Verhältnis zum Vorjahr (TEUR 36.887) in Höhe von TEUR 26.959 negativ entwickelt. Die Verminderung ist vor allem durch eine niedrigere Nachfrage auf den Märkten der Gesellschaft begründet.

2 Rohgewinn = Umsatz ./. Aufwendungen aus Roh-, Hilfs-, und Betriebsstoffen

Das EBIT der Gesellschaft hat sich von einem Gewinn im Vorjahr in Höhe von TEUR 21.997 auf einen Gewinn in Höhe von TEUR 2.360 im laufenden Geschäftsjahr vermindert. Die Verminderung des EBITs ist im Wesentlichen auf die Verminderung des Rohgewinns zurückzuführen.

Vermögens- und Finanzlage

Die Bilanzsumme am Ende des Geschäftsjahres hat sich von TEUR 68.722 auf TEUR 30.340 vermindert. Die Eigenkapitalquote beläuft sich auf 76 % (Vorjahr 31 %).

Die Verminderung der Bilanzsumme ist durch eine sehr markante Verminderung in den Vorräten entstanden. Die Vorräte waren am Stichtag des letzten Geschäftsjahres auf einem sehr hohen Niveau. In diesem Geschäftsjahr lag der Fokus auf der Optimierung der Vorratsbestände, um diese wieder auf ein niedrigeres Niveau zu bringen.

Die Liquidität war während des gesamten Geschäftsjahres gesichert. Die Gesellschaft verfügt bei der Danske Bank über einen Kontokorrentrahmen in Höhe von TEUR 5.000. Dieser wurde in Höhe von TEUR 2.909 in Anspruch genommen.

Finanzielle Leistungsindikatoren

Mit der Überwachung des EBIT und der Kontrolle der Deckungsbeiträge steuert die Geschäftsleitung die Wirtschaftlichkeit des Unternehmens.

Gesamtaussage

Der Geschäftsverlauf im Berichtsjahr 2022/2023 ist aus Sicht der Geschäftsführung als zufrieden stellend einzustufen.

Prognose-, Chancen- und Risikobericht

Für das Geschäftsjahr 2023/2024 erwarten die Vertreter der Gesellschaft eine Auftragsentwicklung auf gleichem Niveau wie im Geschäftsjahr 2022/2023.

Ausgehend von der aktuellen Auftragslage, geht die Geschäftsleitung für 2023/2024 von einem leicht reduzierten Umsatz, aufgrund einer leicht reduzierten Preisentwicklung, aus.

Für das Jahr 2023/2024 erwartet das Unternehmen auf Grund des reduzierten Gross Profit einen im Vergleich zum Vorjahr deutlich reduzierten Jahresüberschuss.

Chancenbericht

Die Gesellschaft ist bestrebt, ein moderner, zuverlässiger, wettbewerbsfähiger und serviceorientierter Partner zu sein. Die Gesellschaft ist Teil einer internationalen Gruppe, die sich auf kundenorientierte Lösungen in Kombination mit einem hohen Serviceniveau fokussieren will.

Risikobericht

Vorräte

Vom Zeitpunkt der Bestellung bis zum Zeitpunkt des Verkaufs der Ware unterliegt die Preisentwicklung starken Schwankungen der Rohstoffpreisentwicklungen auf dem Weltmarkt. Dies kann dazu führen, dass Vorräte zu teuer eingekauft werden und bei einem Verkauf negative Margen erwirtschaftet werden.

Dem Risiko der Rohstoffpreisschwankungen wird zum Teil durch Sicherungsgeschäfte und zum Teil durch Anstrengungen, einen hohen Lagerumschlag aufgrund von Umsatzsteigerungen zu generieren, entgegengewirkt.

Da die Rohstoffe in fremden Währungen eingekauft werden, besteht das generelle Risiko, Währungsverluste zu generieren. Diesem Risiko soll durch den Abschluss von Währungskurssicherungsgeschäften entgegengewirkt werden.

Die Konzernrichtlinien bewirken, dass wesentliche Fremdwährungsrisiken durch entsprechende Sicherungsgeschäfte abgedeckt werden. Die Überwachung und Durchführung der Sicherungsgeschäfte erfolgt zentral im Konzern und ist durch das vorhandene Informationssystem gewährleistet.

Krieg Russland / Ukraine

Der Krieg zwischen Russland und der Ukraine hat keine direkten Auswirkungen auf den Betrieb. Wir haben keine Kunden aus Russland und für die wenigen russischen Lieferanten, die wir vor dem Krieg hatten, wurden alternative Lieferanten gefunden.

IT Ausfall

Die ALCOBRA GmbH ist von mehreren gut funktionierenden IT-Systemen abhängig. Die IT-Systeme werden zentral von der Alumeco ApS in Dänemark zur Verfügung gestellt und deren Funktionsfähigkeit entsprechend garantiert.

Das ERP-System wird für die Konzerngesellschaften zentral am Hauptsitz in Odense/ Dänemark zur Verfügung gestellt. Die Verbindungen zu den Tochtergesellschaften erfolgen überwiegend durch Standleitungen.

Es existieren tägliche Backup-Routinen auf der zentralen Anlage, die auch vor Feuer geschützt ist. Alle zentralen Systeme sind aus unserer Sicht ausreichend geschützt.

Aus derzeitiger Sicht der Geschäftsführung sind keine bestandsgefährdenden oder die Entwicklung wesentlich beeinträchtigenden Risiken erkennbar.

Sonstige Angaben

Versicherungen

Das Unternehmen ist gegen Verluste aus Schäden an Gebäuden und Anlagen ausreichend versichert. Die Gesamtrisiken werden jährlich von der Geschäftsführung überprüft und die Versicherungssummen bei Bedarf entsprechend angepasst. Das Unternehmen ist auch gegen Schäden als Folge der Produkthaftung versichert, wenn kein Rückgriff auf die Lieferanten möglich ist.

Aus derzeitiger Sicht sind keine bestandsgefährdenden oder die Entwicklung wesentlich beeinträchtigenden Risiken erkennbar.

 

Bremen, den 21. November 2023

ALCOBRA GmbH

Axel Wilfried Hans Biedermann, Geschäftsführer

Ulrich Soujon, Geschäftsführer

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