cstack UG (haftungsbeschränkt)
Selbe AdresseErbringung von Beratungsleistungen auf dem Gebiet der Informationstechnologie
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Kennzahlen extrahiert aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Gesetzliche Vertreter dieser Organisation
| Name | Rolle |
|---|---|
Andreas Lück seit 17.1.2023 | Prokura |
Thorsten Katt seit 17.1.2023 | Geschäftsführer |
Constanze Friedrich seit 17.1.2023 | Prokura |
Christoph Kraemer seit 5.2.2015 | Prokura |
Stefan Heins seit 5.2.2015 | Geschäftsführer |
Peter Grewe seit 5.2.2015 | Prokura |
Natürliche Personen, die das Unternehmen letztendlich besitzen oder kontrollieren – ermittelt durch Auflösen der Gesellschafterkette
Daten zu wirtschaftlich Berechtigten sind nur für registrierte Nutzer zugänglich.
Eigentümer- und Gesellschafterstruktur des Unternehmens
Unternehmen, an denen diese Organisation direkt beteiligt ist
| Name | Anteil |
|---|---|
| 100.00% | |
| 50.00% |
Bilanzkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Gewinn- und Verlustkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
| Posten |
|---|
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
Biogas Service Tarmstedt GmbHWestertimkeJahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023Lagebericht für OffenlegungszweckeBiogas Service Tarmstedt GmbH, Westertimke Lagebericht für das Geschäftsjahr 2023 Grundlagen des Unternehmens Geschäftsmodell Die Biogas Service Tarmstedt GmbH betreut Biogasanlagen aller Hersteller im technischen Service. Die Betreuung umfasst die Wartung und Reparatur der Anlagen, wobei die Konzentration hier auf der Gärstrecke, also der Gaserzeugung, liegt. Neben dem technischen Service und entsprechend unserer Wachstumsstrategie haben wir mit dem Anlagenbau ein weiteres Standbein etabliert und hiermit die Breite unseres Betätigungsfeldes gefestigt. Im Mittelpunkt der Tätigkeiten im Geschäftsjahr 2023 standen zum einen die Flexibilisierung sowie die Anlagenerweiterung durch Behälter Zu- und Umbau, wo die Biogas Service Tarmstedt GmbH zum Bilanzstichtag mittlerweile fast 280 Projekte in der Umsetzung betreut hat und zum anderen der technische Service, in dessen Bereich mittlerweile über 800 Anlagen betreut werden. Organisatorische Struktur Die Geschäftsbereiche der Biogas Service Tarmstedt gliedern sich in die Bereiche Bau, Service und Wartung. Der Geschäftsbereich Bau gliedert sich noch einmal in die Betrachtung Bau In- und Ausland (insgesamt 26 % des Umsatzes, davon 90 % im Inland) und deckt im operativen Bereich den klassischen Anlagenneubau sowie Projekte der Flexibilisierung und Umstellung zur Kraftstoff-/ Biomethanerzeugung ab. Der Service nimmt mit ca. 59 % vom Gesamtumsatz die größte Säule ein. Hierunter fallen alle geplanten Service- und Reparatureinsätze sowie Notfall und Ad-hoc-Maßnahmen. Rechtliche Struktur Die Biogas Service Tarmstedt GmbH hat ihren alleinigen Firmensitz in Westertimke. Wirtschaftsbericht Gesamtwirtschaftliche und branchenbezogene Rahmenbedingungen Die Weltwirtschaft ist im Jahr 2023 nach den Berechnungen der bedeutenden Wirtschaftsforschungsinstitute um rd. 3,1 %, damit etwas weniger dynamisch als im Vorjahr (3,5 %), gewachsen. Bei diesem moderaten Wachstumstempo gab es deutliche regionale Unterschiede. Die USA blieben mit +2,5 % zwar unter dem Durchschnitt, konnten aber deutlich stärker zum globalen Wachstum beitragen, als der Euro-Wirtschaftsraum (0,5 %). Der Welthandel entwickelt sich ebenfalls schwach (+0,4 % nach +5,2 % im Jahr 2022). Insgesamt verlor die gesamtwirtschaftliche Entwicklung in 2023 etwas an Schwung, nachdem sie kurzzeitig Erholungs-Tendenzen gezeigt hatte. Nach einem robusten Start in das Jahr verlangsamte sich das Wachstum spürbar über den Sommer. Dies resultierte im Wesentlichen aus einer schwachen Industrieproduktion und einem signifikanten Anstieg der Zinsen in den meisten Weltregionen. Der Euroraum war im Jahr 2023 besonders stark von dieser Entwicklung betroffen. Gerade die exportorientierte deutsche Wirtschaft hat mit einem Negativeinfluss (-0,3 %) signifikant die Wachstumsrate des Euroraums auf die bereits genannten +0,5 % gedrückt. Die deutsche Wirtschaft blieb in 2023 somit ebenfalls in einer schwierigen Lage. Insbesondere der private Verbrauch erwies sich als anfällig für konjunkturelle Schwächen, und auch die Exporte verzeichneten einen Rückgang. Obwohl sich die Belastung von Unternehmen und privaten Haushalten durch die Energiepreise wieder etwas verringerte, reichte dies nicht aus, um andere negative Einflussfaktoren zu kompensieren. Energie aus Biogas hat sich seit Einführung der Erneuerbare-Energien-Gesetze ab 2000 zu einer wichtigen Stütze der Stromerzeugung entwickelt. So hat es bis 2011 einen sehr starken Zubau an neuen Anlagen gegeben, der mit dem EEG 2012 im ersten Schritt eingebremst wurde. Gleichzeitig hat sich aber die bedarfsgerechte Stromerzeugung (Flexibilisierung) entwickelt, die die Sinnhaftigkeit der Energieerzeugung aus Biomasse stark unterstreicht. Ende 2020 waren in Deutschland etwa 9.600 Biogasanlagen am Netz, die eine gesamte installierte Leistung von mehr als 5.000 MW aufweisen. Damit können mehr als 9,5 Mio. Haushalte mit Strom aus Biogas versorgt werden. Seit etwa 3 Jahren hat eine Fokussierung auf alternative Inputstoffe dafür gesorgt, dass verstärkt Reststoffe wie Mist und Gülle zur Energieerzeugung aus Biogas eingesetzt werden. 2021 gab es durch die EU-weite RED II-Richtlinie einen Schub in diesem Bereich. So haben sehr viele Betreiber von Biogasanlagen sich dazu entschieden, in die Planung der Umstellung Ihrer Anlagen auf Kraftstofferzeugung (auf Basis von Gülle und Mist) einzusteigen. Auf Grund von sinkenden Biomethanpreisen entwickeln sich diese Projekte derzeitig langfristiger. Die Amortisationszeiten haben sich stark verlängert, was eine differenzierte Planung erforderlich macht. Im Bereich von Verstromungsanlagen stellt sich für die Betreiber die Herausforderung, dass die Vergütungszeiten der jeweiligen EEGs enden und die Anlagen in einen zweiten Vergütungszeitraum überführt werden müssen. Für diese Anlagen werden auf Grund von Restriktionen zum Maisansatz alternative Inputstoffe erforderlich, die eine Anpassung der Anlagentechnik erforderlich machen. Diese Entwicklungen zeigen sich in den Tätigkeiten der Biogas Service Tarmstedt GmbH. Neben dem kontinuierlichen Geschäft des technischen Services hat der Umbau der Anlagen für eine zukünftig bedarfsgerechte Fahrweise und für die Verwendung von Reststoffen stark zugenommen, so dass in diesen Bereichen auch weiterhin mit einem hohen Auftragsvolumen zu rechnen ist. Der beratende Vertrieb nimmt dabei eine zentrale Rolle ein, um mit individuellen Konzepten die Anlagen wirtschaftlich erfolgreich für die Zukunft aufzustellen. Politische Rahmenbedingungen EU-Ziele: Der Förderung der Stromerzeugung aus erneuerbaren Energiequellen kommt in der Europäischen Union (EU) aus Gründen der Sicherheit und der Diversifizierung der Energieversorgung, des Umweltschutzes sowie des wirtschaftlichen und sozialen Zusammenhalts eine der höchsten Prioritäten zu. Die Richtlinie 2009/28/EG zur Förderung der Nutzung von Energie aus erneuerbaren Quellen sieht ehrgeizige Ziele für alle Mitgliedstaaten vor, damit die EU bis 2020 einen Anteil von 20 Prozent am Endenergieverbrauch aus erneuerbaren Quellen erreicht. Im Oktober 2014 hat die Europäische Union neuen Rahmenrichtlinien für Klima und Energie im Zeitraum zwischen 2020 und 2030 zugestimmt. Diese bauen auf dem bisherigen bis 2020 beschlossenen Rahmen auf und beziehen die längerfristige Zielsetzung der EU ein, den Ausstoß von Treibhausgasen bezogen auf den Stand von 1990 bis zum Jahr 2050 um 80 bis 95 Prozent zu vermindern. Ein wesentlicher Punkt der Rahmenrichtlinie ist der Ausbau des Anteils der erneuerbaren Energien am Energieverbrauch auf 27 Prozent bis zum Jahr 2030. Es liegt in der Verantwortung der einzelnen Mitgliedsstaaten, die EU-Ziele in nationale Politik umzusetzen. Deutschland: Von besonderer Bedeutung für die weitere Entwicklung der Energieerzeugung aus Biogas sind die rechtlichen Rahmenbedingungen, die im Erneuerbare-Energien-Gesetz (EEG) festgelegt sind. Das EEG gibt die Vergütung für Strom aus Biogas vor und legt den Einspeisevorrang für Strom aus erneuerbaren Energien in das Stromnetz fest. Die bisherige feste Vergütung für die Einspeisung von Strom aus Biogas ist seit 2017 in ein System von Ausschreibungen überführt worden. Die Höhe der erforderlichen Vergütung für Strom aus erneuerbaren Energien wird über Auktionen ermittelt. Der weitere Ausbau erfolgt damit zu wettbewerblichen Preisen. Das Ziel der Bundesregierung ist, den Anteil des Stroms aus erneuerbaren Energien an der Stromerzeugung von derzeit ca. 46 Prozent bis zum Jahr 2030 auf 80 Prozent auszubauen. Eine Klimaneutralität soll bis zum Jahr 2045 erreicht werden. Das System der Ausschreibungen schafft die Möglichkeiten für Bestandsanlagen, sich auch in Zukunft an der bedarfsgerechten Stromproduktion zu beteiligen und somit die auftretenden Schwankungen im Strommarkt auszugleichen. Hiermit kommt Biogasanlagen eine zentrale Rolle in der Sicherheit der Energieversorgung im deutschen Markt zu. Seit Einführung des EEG 2021 findet zudem ein moderater Zubau neuer Anlagen statt. So konnten im Jahr 2023 erste Neubauprojekte bereits abgeschlossen werden. Neue hochflexible BHKW-Satellitenkonzepte können ein möglicher Weg sein, um weitere Konzepte in Richtung Neubau zu entwickeln. Die aktuelle Krise in der Ukraine zeigt, wie wichtig die - unabhängige - Versorgung mit Gas und Strom zukünftig ist. Hier kann Biogas eine zentrale Rolle einnehmen, wenn die deutsche Politik den notwendigen Stellenwert und die Fähigkeit der Branche erkennt. Geschäftsverlauf und Lage Mit ihrer langjährigen Erfahrung als Servicedienstleister und Anlagenbauer im Biogasbereich ist die Biogas Service Tarmstedt GmbH in Deutschland, Frankreich und weiteren EU-Ländern tätig. Das Berichtsjahr 2023 stand in Deutschland vor allem unter dem Zeichen der Planung von Projekten zum Umbau von Bestandsanlagen zur Kraftstofferzeugung aus Biogas. Ende 2022 wurde mit dem Umbau und der Erweiterung einer Biogasanlage zur Kraftstofferzeugung begonnen. Der Umbau wird im Jahr 2024 abgeschlossen. Im Jahr 2023 haben die Umbauarbeiten an zwei weiteren Anlagen begonnen. Auch die Flexibilisierung wurde fortgeführt. So ist die installierte elektrische Leistung der Biogasanlagen in Deutschland weiter angestiegen, was vorrangig auf die Flexibilisierung der Bestandsanlagen zurückzuführen ist. Einen wichtigen Schritt für die weiteren Tätigkeiten in diesem Bereich bedeuten die im Berichtsjahr angeschobenen Planungen und Planungsaufträge für neue Projekte. Im Jahr 2023 wurde keine weitere Anlage in Frankreich gebaut. Der Fokus liegt derzeitig auf Bauprojekten im deutschen Markt. Der Umsatz aus dem Service konnte gegenüber dem Vorjahr um 24,9 % gesteigert werden. Dies ist zurückzuführen auf den weiter gewachsenen Bekanntheitsgrad der Biogas Service Tarmstedt GmbH. Im Bau ist der Gesamtumsatz um 4,1 % gestiegen, wobei der Umsatz im Heimatmarkt Deutschland um 184 % gestiegen und in den ausländischen Märkten um 84,9 % gefallen ist. Dieser Umstand ist auf den erhöhten Umbauaufwand bei Biomethanprojekten zurückzuführen. Nach langfristigen Planungen in den Vorjahren konnte die Erweiterung eines Kraftstoffprojektes im Jahr 2023 abgeschlossen werden. Ertragslage
Der Umsatz in der Biogasbranche blieb 2023 insgesamt auf einem weitestgehend gleichbleibenden Niveau (Prognose des Fachverbands Biogas) im Vergleich zum Vorjahr. Der Umsatz der Biogas Service Tarmstedt GmbH konnte im Jahr 2023 weiter gesteigert werden, was zu einem Rohergebnis in Höhe von T€ 13.863 führte. Der positive Trend bei der Biogas Service Tarmstedt GmbH ist zurückzuführen auf eine gute Marktposition und eine sehr starke Kundenbindung. Finanzlage Die Finanzlage wird als gut eingeschätzt. Der Cashflow aus laufender Geschäftstätigkeit (Jahresüberschuss zuzüglich Abschreibungen) beträgt im Berichtsjahr T€ 3.328. Mit den Zahlungsmittelzuflüssen aus der operativen Geschäftstätigkeit sowie aus den Kreditlinien können die notwendigen Investitionen finanziert und Zahlungen an Kreditgeber bedient werden. Vermögenslage
Das Anlagevermögen ist im Vergleich zum Vorjahr um T€ 327 gestiegen. Diese Entwicklung liegt hauptsächlich begründet im Umbau der 2022 erworbenen Lagerhalle sowie den dafür erforderlichen Anpassungen an den Außenanlagen. Die Forderungen aus Lieferungen und Leistungen sind von T€ 2.035 aus dem Vorjahr auf T€ 2.532 gestiegen. Im Vergleich zum Vorjahr sind mit der Entwicklung übereinstimmend die Unfertigen Leistungen um ca. T€ 395 gesunken. Das gesamte Eigenkapital beläuft sich zum Ende des Geschäftsjahres auf T€ 6.080. Die Eigenkapitalquote liegt bei 51,59 % (Vorjahr: 48,10 %). Die vorhandenen Kontokorrentlinien wurden, wie bereits im Vorjahr, nicht in Anspruch genommen. Die Darlehensverbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten haben sich im Geschäftsjahr um T€ 534 erhöht. Hintergrund der Darlehensaufnahme ist hauptsächlich im Erwerb einer Halle begründet. Die Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen sind mit T€ 932 um T€ 200 gestiegen. Unsere Geschäftsentwicklung hat im Geschäftsjahr eine über die Planansätze hinaus positive Entwicklung genommen. Die Biogas Service Tarmstedt GmbH rechnete für 2023 mit einem Jahresergebnis zwischen T€ 1.600 und T€ 1.800. Dieses Ergebnis konnten wir auf Grund der positiven Entwicklung der Märkte im Bereich der erneuerbaren Energien und damit einhergehend ein über den Planansätzen hinaus erzielten Geschäftsumfangs innerhalb des Jahres 2023 übertreffen. Finanzielle Leistungsindikatoren Bei den finanziellen Leistungsindikatoren liegt unser Fokus auf: Umsatzentwicklung Betriebsentwicklung und Branchenentwicklung Wir ziehen für unsere interne Unternehmenssteuerung die Kennzahlen Umsatz je Geschäftsfeld und Mitarbeiter und die Umsatzrendite heran. Durch eine bessere Disposition der Monteure konnte der Umsatz je Mitarbeiter erneut gesteigert werden. Die Umsatzrendite ist im Vergleich zum Vorjahr um ca. 0,82 %-Punkte angestiegen. Gesamtaussage Unsere Vermögens- Finanz- und Ertragslage schätzen wir als gut ein. Unsere Umsatz- und Ergebnisentwicklung ist konstant und konnte trotz schwierigerer politischer und genehmigungsrechtlicher Rahmenbedingungen das Vorjahresniveau übersteigen. Unser Finanzmanagement ist darauf ausgerichtet, Verbindlichkeiten stehts innerhalb der Zahlungsfrist zu begleichen und Forderungen innerhalb der Zahlungsziele zu vereinnahmen. Wir konnten im Berichtsjahr bei allen Lieferverbindlichkeiten durch kurzfristige Zahlungen Skontoabzüge realisieren. Die kurzfristigen Verbindlichkeiten sowie die Rückstellungen sind durch liquide Mittel und kurzfristige Vermögenswerte gedeckt. Prognosebericht Die Biogas Service Tarmstedt GmbH ist ein erfahrenes Unternehmen für Servicedienstleistungen/ Anlagenbau und -optimierungen im Bereich Biogas. Das Unternehmen vereint wirtschaftlichen Erfolg mit ökologischer Verantwortung. Die Wartung und Reparatur von Biogasanlagen sind und bleiben unser Kerngeschäft. Hinzu kommen die Tätigkeiten im Anlagenbau, im Speziellen die Ertüchtigung und Erweiterung bestehender Anlagen sowie der Bau von Gärrestlagern sowie Einbindungsmaßnahmen von zusätzlichen technischen Komponenten. Eine Servicestrategie im wachsenden Markt in Frankreich ist der für die nächsten Jahre geplante Schritt, um das Kerngeschäft Service weiter auszubauen. Hierzu wurde bereits in 2022 die BST France SAS gegründet. Im Jahr 2023 konnte das Servicegeschäft in Frankreich nochmals signifikant erweitert werden, was zu einem deutlichen Umsatzwachstum bei der BST France SAS geführt hat. Der Ausbau der erneuerbaren Energien ist ein weltweit diskutiertes Thema. Wir sind in einem Markt tätig, der weltweit kontinuierlich wächst. Der erfolgreiche Abschluss der Weltklimakonferenz im Dezember 2015 in Paris mit der Zielsetzung, einen Anstieg der Durchschnittstemperaturen um mehr als 2 Grad gegenüber dem Stand von 1990 zu verhindern und ihn möglichst auf 1,5 Grad zu begrenzen, zeigt, dass die Notwendigkeit einer Energiewende weltweit erkannt worden ist. Immer mehr Staaten betonen die dringende Notwendigkeit einer Wende in der Energieversorgung hin zu den erneuerbaren Energien und schaffen Rahmenbedingungen, mit denen der ökologisch richtige Ausbau auch ökonomisch sinnvoll wird. Davon profitiert die Biogaserzeugung, da sie aufgrund der technischen Entwicklung und der Speicherbarkeit des Biogases bereits besonders effektiv bedarfsgerecht zur Sicherung der künftigen Stromerzeugung beiträgt. Zudem bietet Biogas weitere Möglichkeiten, wie z. B. die Versorgung mit Biomethan zur Strom-, Wärme- oder Kraftstofferzeugung. Die EU-Vorgaben für das Ausbauziel der erneuerbaren Energien werden mit kontinuierlichen Investitionen verbunden sein. Um diese Ziele zu erreichen, ist ein weiterer intensiver Umbau vorhandener Anlagen und in neuen Märkten auch ein Neubau notwendig. Die Biogas Service Tarmstedt GmbH hat seit 2015 wesentliche Schritte vollzogen, um ihr Geschäftsmodell zu erweitern. Dazu gehören insbesondere die genannten Bereiche im Anlagenbau. In den Bau und die Fertigstellung der Anlagen müssen wir weiterhin zwar erheblich investieren, wir schaffen damit jedoch werthaltiges Vermögen für die Kunden und sichern nachhaltig das Servicegeschäft. Die Biogas Service Tarmstedt GmbH ist insgesamt sehr gut aufgestellt. Wir sind sehr zuversichtlich, auch künftig die Chancen im Wachstumsmarkt "Erneuerbare Energien" nutzen zu können. Wir halten eine Erhöhung des Umsatzvolumens von bis zu 10 % in der kommenden Periode für möglich, wobei durch ein optimiertes Kostenmanagement auch ein gutes Betriebsergebnis erwartet wird. Unseren Mitarbeitereinsatz können wir durch unser Angebot flexibler Arbeitszeitmodelle im Service und in der Verwaltung aufrechterhalten. Wir erwarten eine positive Entwicklung der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage. Chancen- und Risikobericht Risiken aus operativer Tätigkeit Ein wesentliches Risiko ist das Genehmigungsrisiko von Projekten im Bau. Bei zeitlichen Verzögerungen können sich Verschiebungen in den Liquiditätsflüssen, höhere Anzahlungserfordernisse und Ausfälle von geplanten Mittelrückflüssen ergeben. Zeitliche Verzögerungen können sich in der Projektumsetzung unter anderem wegen des ungewissen Zeitpunkts der Erteilung von Genehmigungen und Netzanschlusszusagen oder aus Witterungsgründen ergeben. Auch die Finanzierung ist häufig ein retardierender Faktor in der Projektumsetzung. Durch ein umfangreiches Projektcontrolling wird versucht, diesen komplexen Anforderungen zeitgerecht Rechnung zu tragen. Im Zuge der Projektrealisierung bleibt die Biogas Service Tarmstedt GmbH darauf angewiesen, den aus zukünftig entstehenden oder zukünftig fällig werdenden Verbindlichkeiten resultierenden Kapitalbedarf zu decken. Außerdem könnte weiterer Kapitalbedarf entstehen, wenn und soweit die Biogas Service Tarmstedt GmbH aus von ihr unmittelbar oder mittelbar gegebenen Bürgschaften in Anspruch genommen werden sollte, wobei dieses Risiko als eher gering einzuschätzen ist, da kundenseitig selten Bürgschaften gefordert werden. Liquiditätsrisiken, das operative Geschäft unterjährig finanzieren zu können, bestehen insbesondere, wenn die Witterung einen Anlagenbau über die Wintermonate verhindert. Da jedoch zum einen das Servicegeschäft größtenteils eine gewisse Kontinuität aufweist, zum anderen Restarbeiten an Projekten in den Wintermonaten erfolgen, werden diese Liquiditätsrisiken als weniger stark eingestuft, hätten beim Eintreten jedoch Auswirkungen auf die künftige Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Biogas Service Tarmstedt GmbH. Im Bereich der Anlagensanierungen konnte im Jahr 2023 erkannt werden, dass die vorgezogene Materialbeschaffung bei steigender Projektzahl Auswirkungen auf die Liquidität hat. Diesem Umstand wird mit Anpassungen in den Zahlungsplänen entgegengewirkt. Ein Lieferantenrisiko im Bereich Service und Anlagenbau ist aufgrund einer bei fast allen Komponenten gegebenen Redundanz zu vernachlässigen. Aufgrund besserer Konditionen legt die Gesellschaft dennoch großen Wert auf eine langfristige Lieferbeziehung mit namhaften Herstellern von Anlagenkomponenten und verfolgt hier eine Strategie der langfristigen Partnerschaft. Die Vereinbarung der fristgerechten Lieferung wird als selbstverständlich angesehen. Währungsrisiken sind aktuell nicht vorhanden, da aktuell ausschließlich in € gehandelt wird. So ist dieses Risiko sowohl im operativen als auch im Investitionsbereich zu vernachlässigen, da Investitionen bislang nicht in Fremdwährungen erfolgten. Politische Risiken / Marktrisiken Unkalkulierbare Risiken können auch von außen in den Markt getragen werden. Hierzu würde insbesondere eine plötzliche Änderung der gesetzlichen Rahmenbedingungen in Deutschland oder den Auslandsmärkten zählen. Die Geschäftsführung der Biogas Service Tarmstedt GmbH ist der Ansicht, dass Biogasanlagen zu den aktuell gültigen Vergütungen und gesetzlichen Rahmenbedingungen wirtschaftlich optimiert und in speziellen Bereichen neu gebaut werden können. Erfahrungen in der deutschen Gesetzgebung zeigen, dass nicht vollumfänglich die vorliegenden Potenziale der Biogasbranche anerkannt werden. Zur Minderung dieses Risikos wird mit der strategischen Entwicklung in die europäischen Nachbarländer entgegengewirkt. Für bestehende Biogasanlagen, die das Ende ihrer Förderperiode laut EEG erreicht haben, werden seit 2017 Fördergelder von der Teilnahme an einer Ausschreibung der Bundesnetzagentur abhängig gemacht. Die Betreiber stehen untereinander im Wettbewerb - Fördergelder erhalten nur die Betreiber, die ihre Anlagen möglichst wirtschaftlich betreiben. Das derzeitig festgelegte Ausschreibungsvolumen mit rund 240 MW wurde im letzten Ausschreibungszeitraum im Jahr 2023 dreifach überzeichnet. Eine Änderung des Ausschreibungsvolumens ist notwendig, damit alle betroffenen Biogasanlagen die Chance erhalten, den Anlagenbetrieb wirtschaftlich aufrecht erhalten zu können. Rechtliche Risiken Alle erkennbaren Risiken werden laufend abgewogen und sind in diesen Bericht bzw. in die Unternehmensplanung eingeflossen. Die Geschäftsführung schätzt die Risiken als überschaubar ein und geht derzeit davon aus, dass sie keinen nennenswerten negativen Einfluss auf die Entwicklung der Gesellschaft haben werden. Dazu zählen auch Risiken aus noch nicht rechtskräftig abgeschlossenen Verfahren. Chancen Als Service- und Anlagenbauunternehmen agiert die Biogas Service Tarmstedt GmbH in einem internationalen Wachstumsmarkt. Unabhängige Studien gehen aufgrund der Endlichkeit der fossilen Energieträger, dem Zwang zur Verminderung von Klimaschadstoffen sowie dem Bedarf an sicheren Energiequellen von weiterhin hohen Zuwachsraten der Erneuerbaren Energien in den kommenden Jahren aus. Der erfolgreiche Abschluss der Weltklimakonferenz im Dezember 2015 in Paris mit der Zielsetzung, einen Anstieg der Durchschnittstemperaturen um mehr als 2 Grad gegenüber dem Stand von 1990 zu verhindern, zeigt, dass die Notwendigkeit einer Energiewende weltweit erkannt worden ist. Die Biogas Service Tarmstedt GmbH verfügt aufgrund ihres enormen Know-hows im Markt über die Voraussetzungen und die Erfahrungen, um von dieser Entwicklung langfristig zu profitieren. Hohe Chancen liegen in den Auslandsaktivitäten. Die Biogas Service Tarmstedt GmbH ist bereits in einer Reihe attraktiver Wachstumsmärkte tätig. Dabei erfolgt die Expansion primär in Ländern mit stabilen politischen Rahmenbedingungen und mit verlässlichen Vergütungs- und Förderregeln oder auch in Länder mit einem vergleichsweise hohen Marktpotential. Um die jeweiligen örtlichen Bedingungen hinreichend zu berücksichtigen, erfolgt der Markteintritt vielfach in Kooperation mit einem lokalen Partner. Diese Art der Internationalisierung hat sich als kosteneffiziente und erfolgversprechende Strategie bewährt. Auch künftig wird die Biogas Service Tarmstedt GmbH diesen bewährten Weg der selektiven Auslandsexpansion weiterverfolgen und vorhandene Marktchancen entschlossen nutzen. Weiterhin liegen besondere Chancen im Servicegeschäft, das aufgrund der älter werdenden Anlagen weiterwachsen wird und in der Umbautätigkeit vorhandener Anlagen. Die politische Tendenz, dass Reststoffe (Gülle/ Mist) zukünftig in hohem Maße in Biogasanlagen verwertet werden sollen, haben sich bewahrheitet. Die Umsetzung hat begonnen und zeigt sich in der hohen Anzahl der geplanten Projekte in diesem Bereich. Die Kernkompetenz der Biogas Service Tarmstedt GmbH liegt in der hohen Flexibilität im Service, der hohen Kompetenz im Anlagenbau und einem in der Branche sehr guten Ruf. Diese Kompetenz kann auch in weiteren Märkten mit Ausbaupotential genutzt werden. Solche Märkte werden daher kontinuierlich beobachtet und die Chancen für einen Markteintritt sorgfältig geprüft. Neben den Chancen der Internationalisierung stehen die Perspektiven, die der etablierte deutsche Markt für die Betreuung von Biogasanlagen weiterhin bietet. Die ehrgeizigen Klimaziele der Bundesregierung und die Notwendigkeit zur Erhöhung der Versorgungssicherheit erfordern die dynamische und stetige Anpassung von Biogasanlagen an die Bedarfe im Strom- und zukünftig auch im Kraftstoffmarkt. Die Biogas Service Tarmstedt GmbH zeichnet sich dadurch aus, dass sie mittlerweile fast 280 Projekte in der Umsetzung betreut hat und hier ein sehr hohes Maß an Erfahrung aufweisen kann. Schließlich bieten die aktuellen Rahmenbedingungen des Biogassektors in Deutschland erhöhte Perspektiven bei der Erbringung von Dienstleistungen an vorhandenen Anlagen. Die Biogas Service Tarmstedt GmbH versteht sich als verlässlicher Partner der Betreiber von Biogasanlagen und betreut diese in technischen, aber auch in kaufmännischen Fragestellungen. Dieser Bereich wird zielstrebig weiter ausgebaut. Einschätzung: Insgesamt haben sich Umfang und Gefährdungspotential der Risiken nach Einschätzung der Geschäftsführung, mit Ausnahme, der im Text erwähnten Veränderungen, gegenüber dem Vorjahr nicht wesentlich verändert. Die zukünftigen Perspektiven für die Entwicklung des Unternehmens sind aus Sicht der Geschäftsführung nach wie vor gut. Hier ist insbesondere die Rolle von Biogas für die zukünftige Versorgungssicherheit anzuführen. Somit ist nach Einschätzung der Geschäftsführung auch in den kommenden Geschäftsjahren mit einer positiven Unternehmensentwicklung zu rechnen. Das Geschäft gefährdende Risiken sind aktuell nicht ersichtlich. Insgesamt wird ein gleichbleibendes Geschäftsvolumen bei einer nachhaltigen Ertragskraft erwartet. Nach aktueller Datenlage rechnet die Biogas Service Tarmstedt GmbH in 2024 mit einem Jahresergebnis zwischen T€ 1.800 und T€ 2.000.
Westertimke, 30. Mai 2024 Stefan Heins Thorsten Katt Bilanz für OffenlegungszweckeAKTIVA
PASSIVA
Gewinn- und Verlustrechnung für Offenlegungszwecke
Anhang für OffenlegungszweckeBiogas Service Tarmstedt GmbH Westertimke Anhang für das Geschäftsjahr 2023 I. Allgemeine Angaben zum Jahresabschluss Der Jahresabschluss wurde nach den Vorschriften der §§ 242 ff. und §§ 264 HGB unter der Beachtung der ergänzenden Bestimmungen für mittelgroße Kapitalgesellschaften und den Sondervorschriften des GmbH-Gesetzes aufgestellt. Die Gesellschaft weist zum 31. Dezember 2023 die Größenklassenmerkmale einer mittelgroßen GmbH im Sinne von § 267 Abs. 2 HGB auf. Bei der Veröffentlichung des Jahresabschlusses werden die Erleichterungen für mittelgroße Kapitalgesellschaften in Anspruch genommen. Angaben zur Identifikation der Gesellschaft laut Registergericht Firmenname laut Registergericht: Biogas Service Tarmstedt GmbH Firmensitz laut Registergericht: Westertimke Registereintrag: Handelsregister Registergericht: Tostedt Register-Nr.: HRB 204881 II. Bilanzierungs- und Bewertungsgrundsätze Der Jahresabschluss wurde unter Beachtung der generellen Bilanzierungs- und Bewertungsnormen der §§ 246 - 256a HGB aufgestellt. Die Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden wurden gegenüber dem Vorjahr beibehalten. Erworbene immaterielle Anlagewerte wurden zu Anschaffungskosten angesetzt und, sofern sie der Abnutzung unterlagen, um planmäßige Abschreibungen vermindert. Das Sachanlagevermögen wurde zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten angesetzt und, soweit abnutzbar, um planmäßige Abschreibungen vermindert. Bewegliche Gegenstände des Anlagevermögens bis zu einem Wert von EUR 800,00 (netto) wurden im Jahr des Zugangs aus Vereinfachungsgründen vollständig abgeschrieben. Die planmäßigen Abschreibungen wurden nach der voraussichtlichen Nutzungsdauer der Vermögensgegenstände linear vorgenommen. Außerplanmäßige Abschreibungen kommen im Berichtsjahr nicht zum Ansatz. Bei den Finanzanlagen werden die Anteilsrechte zu Anschaffungskosten bzw. niedrigeren beizulegenden Werten angesetzt. Die Vorräte wurden zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten angesetzt. Sofern die Tageswerte am Bilanzstichtag niedriger waren, wurden diese angesetzt. Die Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände werden grundsätzlich zum Nennwert angesetzt. Soweit erforderlich, wurden die Forderungen wertberichtigt. Der Kassenbestand und die Guthaben und Verbindlichkeiten bei bzw. gegenüber Kreditinstituten entsprechen den Nominalwerten. Das gezeichnete Kapital ist zum Nennwert angesetzt. Die Steuer- und sonstigen Rückstellungen wurden in Höhe des Erfüllungsbetrages gebildet, der nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendig ist, um alle am Bilanzstichtag erkennbaren Risiken und ungewissen Verbindlichkeiten zu berücksichtigen. Verbindlichkeiten wurden zum Erfüllungsbetrag angesetzt. Die Rechnungsabgrenzungsposten betreffen Auszahlungen bzw. Einzahlungen, die erst im folgenden Geschäftsjahr aufwands- bzw. ertragswirksam werden. III. Angaben zur Bilanz Anlagevermögen Die Aufgliederung und Entwicklung der einzelnen Posten des Anlagevermögens zu Bruttowerten, gemäß § 284 Abs. 3 HGB einschließlich der Abschreibungen des Geschäftsjahres, sind dem Anlagenspiegel zu entnehmen. Vorräte Die fertigen Erzeugnisse und Waren wurden zuzüglich Anschaffungskosten und abzüglich Anschaffungspreisminderungen bewertet. Die unfertigen Erzeugnisse und Leistungen wurden zu Herstellungskosten einschließlich Gemeinkosten bewertet. Dies umfasst Material- und Fertigungseinzelkosten sowie auch angemessene Teile der Fertigungs- und Gemeinkosten und Sonderkosten der Fertigung. In allen Fällen wurde verlustfrei bewertet. Erhaltene und geleistete Anzahlungen sind mit dem Nennwert angesetzt. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände Sämtliche Forderungen aus Lieferungen und Leistungen und sonstige Vermögensgegenstände haben grundsätzlich eine Restlaufzeit von bis zu einem Jahr. Es bestehen Forderungen gegen verbundene Unternehmen in Höhe von EUR 677.655,16. Sonstige Rückstellungen Bei den sonstigen Rückstellungen handelt es sich im Wesentlichen um Gewährleistungsrückstellungen, Personalrückstellungen sowie Rückstellungen für Abschluss- und Prüfungskosten. Verbindlichkeiten Die Verbindlichkeiten, nebst Restlaufzeiten, ergeben sich wie folgt: Verbindlichkeitenspiegel (Vorjahreswerte in Klammern)
Der Gesamtbetrag der bilanzierten Verbindlichkeiten, die durch Pfandrechte oder ähnliche Rechte gesichert sind, beträgt EUR 1.352.204,74. Daneben wurden folgende Sicherheiten gewährt: - Raumsicherungsübertragung auf Inventargegenstände - Raumsicherungsübertragung des Warenbestandes Haftungsverhältnisse aus nicht bilanzierten Verbindlichkeiten gemäß § 251 HGB Neben den in der Bilanz aufgeführten Verbindlichkeiten sind die folgenden Haftungsverhältnisse zu vermerken: Für einen Auftrag (Vorjahr: zwei Aufträge) besteht eine Bürgschaftsverpflichtung zum Bilanzstichtag in Höhe von insgesamt EUR 1.000,00 (Vorjahr: EUR 20.760,58). Daneben besteht eine Bürgschaft in Höhe von insgesamt EUR 57.900,00 bei der Sparkasse Scheeßel, Scheeßel, zur Absicherung von Verbindlichkeiten der 100 %-igen Tochtergesellschaft BST Melktechnik GmbH, Westertimke. Mit einer Inanspruchnahme aus den Haftungsverhältnissen ist nicht zu rechnen. Nicht bilanzierte sonstige finanzielle Verpflichtungen und außerbilanzielle Geschäfte Neben den in der Bilanz ausgewiesenen Verbindlichkeiten bestehen in Höhe von EUR 861.899,22 sonstige finanzielle Verpflichtungen. Es handelt sich hierbei um zukünftige Leasingkosten für bewegliche Wirtschaftsgüter sowie zukünftige Mietzahlungen. Hiervon sind EUR 402.460,93 innerhalb eines Jahres fällig. Die Biogas Service Tarmstedt GmbH hat Sale and lease back Geschäfte in Bezug auf ein weiteres Firmenfahrzeug abgeschlossen, welches als Operate Leasing klassifiziert wird. Zweck des Geschäftes ist die Refinanzierung der Firmenfahrzeuge. Aus diesen Transaktionen resultieren marktübliche Mindestleasingzahlungen, die unter den sonstigen finanziellen Verpflichtungen angegeben werden. Darüber hinaus werden keine wesentlichen künftigen Vorteile oder Risiken gesehen. IV. Angaben zur Gewinn- und Verlustrechnung Die Gewinn- und Verlustrechnung wird nach dem Gesamtkostenverfahren gemäß § 275 Abs. 2 HGB aufgestellt. Die Steuern vom Einkommen und Ertrag entfallen auf das Gesamtunternehmensergebnis. V. Sonstige Angaben Angaben zum Anteilsbesitz Bei den Angaben zum Anteilsbesitz wurde die Schutzklausel des § 286 Abs. 3 HGB in Anspruch genommen. Durchschnittliche Zahl der während des Geschäftsjahrs beschäftigten Arbeitnehmer Die durchschnittliche Zahl der während des Geschäftsjahres im Unternehmen beschäftigten Arbeitnehmer betrug 116 (Vorjahr: 105). Die nachfolgenden Arbeitnehmergruppen waren während des Geschäftsjahres im Unternehmen beschäftigt:
Geschäftsführung Während des abgelaufenen Geschäftsjahrs wurden die Geschäfte des Unternehmens durch folgende Personen geführt:
Auf die Angaben der Bezüge der Geschäftsführung wird gemäß § 286 Abs. 4 HGB verzichtet. Vorschlag bzw. Beschluss zur Ergebnisverwendung Das Geschäftsjahr 2023 schließt mit einem Jahresüberschuss in Höhe von EUR 2.922.067,28 ab. Die Geschäftsführung schlägt vor, dass über die weitere Ergebnisverwendung in der Gesellschafterversammlung beschlossen wird. Unterschrift der Geschäftsführung
Westertimke, den 30. Mai 2024 gez. Stefan Heins, (Geschäftsführer) gez. Thorsten Katt, (Geschäftsführer) Angaben zur Feststellung: Der Jahresabschluss wurde am 30. August 2024 festgestellt. Anlagenspiegel für OffenlegungszweckeAnschaffungs- und Herstellungskosten
Abschreibungen
Buchwerte
Bestätigungsvermerk des Abschlussprüfers für OffenlegungszweckeAn die Biogas Service Tarmstedt GmbH, Westertimke Prüfungsurteile Wir haben den Jahresabschluss der Biogas Service Tarmstedt GmbH, Westertimke, - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der Biogas Service Tarmstedt GmbH, Westertimke, für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 geprüft. Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse
Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichtes geführt hat. Grundlage für die Prüfungsurteile Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen. Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d. h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist. Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen. Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können. Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichtes Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet. Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen. Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus
Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger bedeutsamer Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.
Bremen, 10. Juni 2024
Der Jahresabschluss wurde aufgrund der Inanspruchnahme von Erleichterungen nur teilweise offengelegt. Der Bestätigungsvermerk bezieht sich auf den vollständigen Jahresabschluss. Ergebnisverwendungsbeschluss Der Jahresüberschuss 2023 in Höhe von € 2.922.067,28 wird auf neue Rechnung vorgetragen. |
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