MSS Security GmbH
Selbe AdresseSicherheitsdienste a. n. g.
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Gesetzliche Vertreter dieser Organisation
| Name | Rolle |
|---|---|
Roger John Iliffe seit 3.4.2025 | Geschäftsführer |
Klaus Dieter Steingass seit 29.12.2023 | Prokura |
Martin Dr. Stoltefuß seit 29.12.2023 | Prokura |
Natürliche Personen, die das Unternehmen letztendlich besitzen oder kontrollieren – ermittelt durch Auflösen der Gesellschafterkette
| Name | Anteil |
|---|---|
Vitrofibre S.à r.l. | 100.00% |
Eigentümer- und Gesellschafterstruktur des Unternehmens
1 Gesellschafter
GmbH-Struktur
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
vitronet Projekte GmbHEssenJahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2018 bis zum 31.12.2018LageberichtI. Grundlagen und Geschäftsmodell des Unternehmens Die vitronet Projekte GmbH (HRB 21564) gehört seit Jahren zu den marktführenden Unternehmen in Deutschland im Bereich von Glasfaser- und Kupfer-Infrastrukturprojekten. Das Unternehmen mit Sitz in Essen ist in diesem Umfeld Partner von Telekommunikationsunternehmen, Stadtwerken, Energieversorgern und Netzbetreibern. Gegenstand des Unternehmens ist die Planung und Realisierung von Telekommunikationsinfrastrukturprojekten sowie die Ausführung von Instandhaltungs- und sonstigen Serviceleistungen. Neben der laufenden Betreuung der bestehenden Rahmenvertragskunden und Realisierung von kupferbasierten Projekten liegt der Fokus der Vertriebsaktivitäten in der Akquise von Aufträgen im Bereich der Planung und Errichtung von glasfaserbasierten Telekommunikationsinfrastrukturen als Projektgesellschaft für Kunden im Telekommunikations-/ EVU-Umfeld sowie im Bereich der Kupfer- und Glasfaser-Montage. Im Rahmen eines Full-Service-Ansatzes beauftragt die Gesellschaft in der Rolle eines Generalunternehmers zum Teil Subunternehmer mit der Realisierung der Kundenaufträge. Die Gesellschaft bietet ihre Dienstleistungen über ein bundesweit flächendeckendes Servicenetz an. Die vitronet Projekte GmbH verfügt derzeit über Montagestandorte in Essen, Mannheim, Nürnberg, Unterschleißheim, München, Leuna und Westerrönfeld. Die vitronet Projekte GmbH ist eine 100 % Tochtergesellschaft der vitronet GmbH, Essen, und wird entsprechend in den Konzernabschluss der vitronet GmbH, Essen, einbezogen. II. Wirtschaftsbericht 1. Gesamtwirtschaftliche und branchenbezogene Rahmenbedingungen Der Glasfasermarkt in Deutschland verfügt weiterhin über ein starkes Wachstumspotenzial, da Technologien wie DSL (Festnetz) und LTE (Mobilfunk) an ihre Kapazitätsgrenzen stoßen und eine nachweisliche Unterversorgung mit breitbandigen Internet- und Telefonieprodukten besteht. Das Datenvolumen pro Anschluss/ Monat wächst stetig. Services wie z.B. Cloud-Dienste, Data Storage, Social Networks, IOT (Internet of things) und TV- und Video-Anwendungen führen zu weiter steigenden Datenvolumina. Zukunftssichere Glasfaser bis ins Gebäude oder in die Wohnung ermöglicht nicht nur sehr hohe und zugleich symmetrische Bandbreiten bis weit in den Gigabit-Bereich, sondern - insbesondere für die kommende Gigabit-Gesellschaft mit einer digitalisierten Wirtschaft - hochqualitative Highspeed-Internetanschlüsse, die sich durch Qualitätsmerkmale wie extrem geringe Ping-Zeiten (Latenz) oder praktisch nicht existierende Bandbreitenschwankungen auszeichnen. Aus diesen Gründen braucht Deutschland hochleistungsfähige Gigabit-Glasfasernetze, um Wirtschaftswachstum - und damit Wohlstand - zu sichern. Nur direkte Glasfaseranschlüsse bis ins Gebäude oder bis in die Wohnung (Fiber to the Buildung - FTTB, Fiber to the Home - FTTH) sind in der Lage, die schon bald notwendigen Anforderungen der Gigabit-Gesellschaft zu erfüllen. Zukunftssichere Glasfasernetze bilden auch das Fundament der nächsten, der fünften Mobilfunkgeneration (5G). Glasfaserausbau und 5G-Rollout hängen klar voneinander ab und müssen daher synergetisch erfolgen. Auf diese Weise wird 5G zum Katalysator für den Glasfaserausbau - und damit auch zum Katalysator für die Digitalisierung in Deutschland. Die Breitbandstrategie der Bundesregierung sieht daher vor, bis 2025 eine bundesweite flächendeckende Gigabitnetz-Versorgung zur Verfügung stellen zu können. Gerade in ländlichen Gebieten lässt sich aufgrund höherer Anschlusskosten und geringer Nachfrage eine Erschließung über den Markt oft nur schwer darstellen. Hier greifen die Förderprogramme der Bundesregierung und innovative Finanzierungsformen, um Ausbauprojekte wirtschaftlich nachhaltig und in einem überschaubaren Zeitrahmen umsetzen zu können. Durch Darlehen mit günstigen Zinssätzen, langen Laufzeiten und einer tilgungsfreien Zeit in der Startphase bieten zudem öffentliche Förderbanken Investoren einen sicheren Finanzierungsrahmen an. Mittel werden z.B. durch die KfW-Bankengruppe, die Landwirtschaftliche Rentenbank, einige Förderbanken der Länder sowie die Europäische Investitionsbank (EIB) bereitgestellt. Die vitronet Projekte GmbH ist innerhalb dieses wachsenden Marktumfelds hervorragend positioniert und wird als ein in diesem Markt etabliertes Spezialdienstleistungsunternehmen an der zukünftigen Entwicklung des Glasfaserausbaus in Deutschland partizipieren. 2. Geschäftsverlauf und Lage Die vitronet Projekte GmbH ist im Juni 2017 durch die vitronet GmbH, einer Gesellschaft der DBAG-Gruppe, erworben worden. Die DBAG ist einer der führenden deutschen Beteiligungsfonds und beabsichtigt nachhaltiges Wachstum durch Kapitalbereitstellung zu erzielen. Im Rahmen dieser Wachstumsstrategie wurden der oben genannten Akquisition nachgelagert noch im selben Jahr die Unternehmen Dankers Bohrtechnik GmbH, Dankers Projektierung GmbH und vitronet-z GmbH erworben, die Schwestergesellschaften der vitronet Projekte GmbH darstellen. Durch die Sicherung von lukrativen Folgeaufträgen auf Bestandsprojekten sowie durch die Akquisition neuer Projekte konnte die Gesamtleistung im Jahr 2018 um ca. 10 % auf T€ 37.104 ausgeweitet werden. Somit konnte das Geschäftsjahr 2018 mit einem Jahresüberschuss in Höhe von T€ 2.444 abschließen (Vorjahr: T€ 2.404). Die aktuelle Auftragslage sowie der Ausblick auf in Anbahnung befindliche Opportunities ist in der vitronet Projekte GmbH sehr positiv. So konnte der für die in 2019 geplante Gesamtleistung benötigte Auftragsbestand bereits im ersten Quartal des neuen Geschäftsjahres vollständig akquiriert werden. a) Ertragslage
Der betriebliche Rohertrag hat sich um T€ 574 erhöht. Das EBITDA ist aufgrund von Wachstumsmaßnahmen um T€ -1.402 gesunken. Haupteinflussfaktor für das gesunkene Betriebsergebnis sind im Wesentlichen ein strategischer Personalaufbau und die damit einhergehenden Kosten. b) Finanzlage Der Cashflow aus laufender Geschäftstätigkeit ist aufgrund der positiven Geschäftsentwicklung ebenfalls deutlich positiv und auf vergleichbarem Niveau zum Vorjahr. Darüber hinaus konnten die Liquiditätssituation durch vertraglich zugesicherte Anzahlungen verbessert und Working Capital Effekte aufgrund des Geschäftszuwachses und der Vorfinanzierung im Rahmen von Großprojekten abgedämpft werden. Im Mai 2018 erfolgte eine Neufinanzierung der -vitronet Gruppe- durch ein Bankenkonsortium (Konsortialführer Landesbank Baden-Württemberg). c) Vermögenslage Die Bilanzsumme lag bei T€ 19.932 (Vorjahr T€ 13.309).
Das Anlagevermögen ist gegenüber dem Vorjahr leicht um T€ 48 gestiegen. Das Vorratsvermögen ist stichtagebezogen um T€ 448 gesunken und betrifft im Wesentlichen unfertige Leistungen. Durch das Einrichten einer bilateralen Kreditlinie im Rahmen der unter b) erwähnten Neufinanzierung, konnten die langfristigen Verbindlichkeiten auf 0 reduziert werden. 3. Finanzielle Leistungsindikatoren Bei den finanziellen Leistungsindikatoren liegt unser Fokus auf:
Wir ziehen für unsere interne Unternehmenssteuerung die Kennzahlen Gesamtleistung, Rohertragsmarge und EBITDA-Marge heran. Die Gesamtleistung beträgt für 2018 T€ 37.104 und ist damit um T€ 3.266 gegenüber dem Vorjahr gestiegen. Die Rohertragsmarge ist im Vergleich zum Vorjahr um 0,6 % [39,0 %] Punkte gestiegen. Die EBITDA-Marge ist aufgrund diverser Erweiterungsmaßnahmen (insb. Personalaufbau) auf 7,1 % (Vorjahr: 11,9 %) gesunken. Aufgrund der positiven Markt- und Geschäftsentwicklung konnten wir unseren Auftragsbestand im Vergleich zum Vorjahr deutlich erhöhen und somit die Wirtschaftsplanung 2019 bereits im ersten Quartal zu 100 % absichern. 4. Gesamtaussage Unsere Vermögens-, Finanz- und Ertragslage schätzen wir als gut ein. Unsere Umsatz- und Ergebnisentwicklung ist erfreulich. Unser Finanzmanagement ist darauf ausgerichtet, Verbindlichkeiten stets innerhalb der Zahlungsfrist zu begleichen und Forderungen innerhalb der Zahlungsziele zu vereinnahmen. Wir konnten im Berichtsjahr bei Lieferverbindlichkeiten durch kurzfristige Zahlungen Skontoabzüge realisieren. III. Zweigniederlassungsbericht Zweigniederlassungen werden von der Gesellschaft nicht unterhalten. Die vitronet Projekte GmbH verfügt derzeit über Montagestandorte in Essen, Mannheim, Nürnberg, Unterschleißheim, München, Leuna und Westerrönfeld. IV. Prognosebericht Aufgrund der steigenden Nachfrage nach breitbandigen Glasfasernetz-Infrastrukturen, insbesondere im EVU-Umfeld und ländlichen/ unterversorgten Regionen, was sich im Jahr 2018 durch ein nochmals gegenüber dem Vorjahr deutlich gestiegenes Ausschreibungsvolumen gezeigt hat, wird auch in 2019 mit einer weiterhin steigenden Nachfrage nach Breitbandprojekten gerechnet. Da der Planumsatz für das Jahr 2019 bereits im Q1 2019 zu 100% mit Auftragsbestand abgedeckt wurde, akquiriert die vitronet Projekte GmbH bereits Aufträge für die Jahre 2020 und folgende. Hierdurch und aufgrund der sehr guten Auftragslage wird im Geschäftsjahr 2019 mit einem positiven Jahresergebnis gerechnet. Entsprechend dieser Entwicklung wird erwartet, dass sich die Gesamtleistung sowie die Rohertrags- als auch die EBITDA-Marge über dem Niveau des Vorjahres entwickeln und verbessern werden. Darüber hinaus erwarten wir ebenfalls eine positive Entwicklung der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage. V. Chancen- und Risikobericht Grundsätzlich besteht in Deutschland ein weiter steigendes Interesse an dem Ausbau breitbandiger Glasfasernetz-Infrastrukturen und eine damit steigende Nachfrage nach Dienstleistungen zur Errichtung dieser modernen Glasfasernetze. Kritischer Erfolgsfaktor für das weitere Wachstum in diesem Markt ist momentan die Akquisition von Fachkräften in den Bereichen Projekt-/ Bauleitung und LWL-/ Kupfermontagen zur Abwicklung der entsprechenden Projektaufträge. Darüber hinaus ist die Bindung von Tiefbaupartnern in den GU-Projekten von großer Bedeutung, da aufgrund der angestiegenen Gesamtnachfrage im Markt sowohl die Preise in diesem Bereich steigen, als auch die frei verfügbaren Ressourcen in den relevanten Zeiträumen im Projektgeschäft knapper werden. Diese Themen sind erkannt und es wurden bereits geeignete Maßnahmen seitens der Geschäftsleitung ergriffen, um diese Herausforderungen entsprechend anzugehen. Infolge der gestiegenen Nachfrage nach Breitbandprojekten und der hohen Ausschreibungsdichte, konnte die Auftragslage im Vergleich zum Vorjahr bereits deutlich verbessert werden. Aufgrund dieses derzeit andauernden Markttrends und der gerade bereitgestellten Förderungsprogramme von Breitbandprojekten ist in den nächsten Jahren mit einer weiterhin hohen Nachfrage zu rechnen. Somit besteht die Chance, die positive Entwicklung der Gesellschaft fortzusetzen, die Auftragslage auch für die Folgejahre weiter auszubauen und abzusichern und die Gesellschaft weiter zu stabilisieren und nachhaltig in den relevanten Marktsegmenten zu etablieren. Vor diesem Hintergrund unserer finanziellen Stabilität sehen wir keine Risiken, die unsere Entwicklung beeinträchtigen oder unseren Bestand gefährden.
Essen, 28. Mai 2019 Thomas Simon Matthias Krause Florian Donath BilanzAktiva
Gewinn- und Verlustrechnung
AnhangI. Allgemeine Angaben zum UnternehmenDie vitronet Projekte GmbH hat ihren Sitz in Essen. Sie ist im Handelsregister des Amtsgerichts Essen unter HRB 21564 eingetragen. Die Gewinn- und Verlustrechnung wurde nach dem Gesamtkostenverfahren (§ 275 Abs. 2 HGB) aufgestellt. II. Allgemeine Angaben zu Inhalt und Gliederung des JahresabschlussesDer Jahresabschluss wurde nach den Vorschriften der §§ 242 ff. HGB unter Beachtung der ergänzenden Bestimmungen für mittelgroße Kapitalgesellschaften (§§ 264 ff. HGB) sowie des GmbHG aufgestellt. Größenabhängige Erleichterungen bei der Erstellung (§§ 266 I, 276, 288 HGB) des Jahresabschlusses wurden in Anspruch genommen. III. Bilanzierungs- und BewertungsmethodenAnlagevermögen: Die immateriellen Anlagewerte wurden zu Anschaffungskosten, vermindert um planmäßige Abschreibungen, angesetzt. Das Sachanlagevermögen wurde zu Anschaffungs-/ Herstellungskosten, soweit abnutzbar, vermindert um planmäßige Abschreibungen, angesetzt. Die planmäßigen Abschreibungen wurden nach der voraussichtlichen Nutzungsdauer der Vermögensgegenstände und entsprechend den steuerlichen Vorschriften linear vorgenommen. Umlaufvermögen: Die Roh- Hilfs- und Betriebsstoffe wurden zum gleitenden Durchschnittspreis angesetzt. Die unfertigen Leistungen wurden zu Herstellungskosten bzw. mit dem niedrigeren beizulegenden Wert am Bilanzstichtag angesetzt. Die Herstellungskosten umfassen neben den Fertigungslohn- und Materialeinzelkosten anteilige Fertigungs- und Materialgemeinkosten und bilden damit die handelsrechtliche Bewertungsuntergrenze ab. Kosten der allgemeinen Verwaltung wurden nicht einbezogen. Auch erfolgte keine Einbeziehung von Zinsen für Fremdkapital in die Herstellungskosten. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände wurden unter Berücksichtigung aller erkennbaren Risiken bewertet. Das übrige Umlaufvermögen wurde zum Nennwert angesetzt. Von der Möglichkeit des Ansatzes eines Überhangs aktiver latenter Steuern nach § 274 Abs. 1 S. 2 HGB wurde zum Stichtag 31. Dezember 2018 kein Gebrauch gemacht. Rückstellungen/Verbindlichkeiten: Die Rückstellungen wurden nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung für ungewisse Verbindlichkeiten gebildet. Alle erkennbaren Risiken wurden berücksichtigt und mit dem voraussichtlichen Erfüllungsbetrag zurückgestellt. Zum 31. Dezember 2018 wurde die Pensionsverpflichtung in Höhe von T€ 1.375 nach § 246 Abs. 2 HGB mit dem die Pensionsansprüche sichernden Treuhandvermögen saldiert und der bestehende Passivüberhang in Höhe von T€ 815 unter den Pensionsrückstellungen ausgewiesen. Die Bewertung des Treuhandvermögens erfolgte dabei zum Zeitwert mit T€ 561. Der Rückstellungsbewertung zum 31. Dezember 2018 liegen die Anwartschaftsbarwertmethode mit einem Rechnungszins von 3,21 % für den Erfüllungsbetrag gem. § 253 Abs. 2 S. 2 HGB und 2,32 % für den Unterschiedsbetrag gem. § 253 Abs. 6 HGB, die Richttafeln von Dr. Klaus Heubeck 2018 G sowie eine Rentenanpassung von 2,00 % zugrunde. Der Unterschiedsbetrag zwischen dem Ansatz der Rückstellung nach Maßgabe des entsprechenden durchschnittlichen Marktzinssatzes aus den vergangenen zehn Jahren bzw. den vergangenen sieben Jahren beläuft sich auf T€ 289 (i. Vj. TEUR 244) und ist nach Maßgabe des § 253 Abs. 6 S. 2 HGB ausschüttungsgesperrt. Im Zusammenhang mit der Saldierung der Pensionsverpflichtung mit dem Treuhandvermögen erfolgte in 2018 auch eine Saldierung von Aufwendungen in Höhe von T€ 161 (Erhöhung Pensionsverpflichtung) mit Erträgen in Höhe von T€ 28 und Auszahlungen aus dem Deckungsvermögen in Höhe von T€ 28, so dass sich ein saldierter Aufwand für 2018 in Höhe von T€ 161 ergab. Verbindlichkeiten wurden mit dem Erfüllungsbetrag passiviert. IV. Angaben zur BilanzAnlagevermögen Zur Entwicklung des Anlagevermögens wird auf den Anlagespiegel, der als Anlage beigefügt ist, verwiesen. Rückstellungen Die Pensionsrückstellungen betragen, nach Saldierung mit dem die Pensionsansprüche sichernden Treuhandvermögen, T€ 815 (i.Vj. T€ 653). Die sonstigen Rückstellungen beinhalten im Wesentlichen Rückstellungen für den Personalbereich (T€ 357), für Gewährleistungen (T€ 160), für ausstehende Rechnungen (T€ 772) sowie für Vertragsstrafen (T€ 463). Verbindlichkeiten Darlehen seitens der Gesellschafterin vitronet GmbH in Höhe von T€ 2.693 sind kurzfristig fällig. Darüber hinaus bestehen Bürgschaftslinien mit einem Gesamtrahmen in Höhe von ca. M€ 12,0, die zum Stichtag mit ca. M€ 7,38 ausgelastet sind. Diese Bürgschaftslinien sind mit T€ 981 bar besichert. Die Restlaufzeiten der übrigen in der Bilanz ausgewiesenen Verbindlichkeiten betragen sämtlich unter einem Jahr. Die Verbindlichkeiten sind nicht gesichert. Ausleihungen, Forderungen und Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschaftern/ verbundenen Unternehmen Zu den Ausleihungen, Forderungen und Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschaftern und verbundenen Unternehmen werden folgende Angaben gemacht:
Davon Umsatzsteuerverbindlichkeiten EUR 1.465.279,03 Davon Darlehensverbindlichkeiten EUR 2.692.656,22
Davon Umsatzsteuerforderungen EUR 356.944,59
V. Angaben zur Gewinn- und VerlustrechnungIn den Zinsaufwendungen sind Aufwendungen aus der Abzinsung von Rückstellungen in Höhe von T€ 148 (i.Vj. T€ 116) enthalten. Periodenfremde Erträge von insgesamt T€ 143 resultieren mit T€ 92 aus der Auflösung von Rückstellungen. VI. Sonstige AngabenEs bestehen sonstige finanzielle Verpflichtungen aus Leasingverträgen in Höhe von T€ 1.034 brutto und aus Mietverhältnissen in Höhe von T€ 1.036 brutto. Die Zahl der durchschnittlich im Geschäftsjahr beschäftigten Arbeitnehmer betrug 130. Diese lassen sich wie folgt in Gruppen einteilen:
Geschäftsführer:
Die Gesellschaft wird in den befreienden Konzernabschluss des deutschen Mutterunternehmens im Sinne des § 285 Nr. 14/ Nr. 14a HGB vitronet GmbH, Essen, einbezogen. Nach Abschluss des Geschäftsjahres gab es keine Vorgänge von besonderer Bedeutung. Die Geschäftsführung schlägt der Gesellschafterversammlung vor, den Jahresüberschuss in voller Höhe vorzutragen.
Essen, 28. Mai 2019 Thomas Simon Florian Donath Matthias Krause Anlagespiegel
sonstige BerichtsbestandteileAngaben zur Feststellung: Der Jahresabschluss wurde am 23.07.2019 festgestellt. Bestätigungsvermerk des unabhängigen AbschlussprüfersAn die vitronet Projekte GmbH, EssenPrüfungsurteile Wir haben den Jahresabschluss der vitronet Projekte GmbH, Essen - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2018 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2018 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der vitronet Projekte GmbH für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis 31. Dezember 2018 geprüft. 1. Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse
Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat. Grundlage für die Prüfungsurteile Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen. Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen - beabsichtigten oder unbeabsichtigten - falschen Darstellungen ist. Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen. Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können. Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen - beabsichtigten oder unbeabsichtigten - falschen Darstellungen ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet. Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus Verstößen oder Unrichtigkeiten resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen. 1. Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus
Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.
Köln, den 29. Mai 2019 KPMG
AG
Obergarz, Wirtschaftsprüfer Schneider, Wirtschaftsprüfer |
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