Stammdaten

Register
Amtsgericht Hamburg HRB 71935
Eingetragen
28.7.1999
Branche
Großhandel mit Mehl und GetreideproduktenGroßhandel mit sonstigen Nahrungs- und Genussmitteln a. n. g.Großhandel mit Kaffee, Tee, Kakao und Gewürzen
Gegenstand
Import von und der Handel mit Lebensmitteln, insbesondere Trockenfrüchten und Nüssen sowie sämtliche damit zusammenhängenden und den Gesellschaftszweck fördernden Geschäfte, ausgenommen Einzelhandel.

Finanzübersicht

Historie

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Management

NameRolle
Geschäftsführer
Andreas Warnke
seit 23.5.2007
Prokura
Robert Danon
seit 7.3.2002
Geschäftsführer

Wirtschaftlich Berechtigte
Beta

5.00% identifiziert95.00% ungelöst

Identifizierte Personen (1)

NameAnteil
5.00%

Ungelöste Beteiligungen (1)

NameAnteil
Voicevale Ltd.GBR
95.00%

Gesellschafter
Beta

2 Gesellschafter

GmbH-Struktur

Name
Ort
Betrag
Anteil
Voicevale Ltd.
United Kingdom
190.000 €
95.00%
A****** W*****
10.000 €
5.00%

Bilanzkonten

Gewinn- und Verlustrechnung

Posten

Konzern- und Jahresabschlüsse

Voicevale GmbH

Hamburg

Jahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023

Bilanz zum 31. Dezember 2023

AKTIVA

EUR EUR TEUR
31.12.2023 31.12.2022
ANLAGEVERMÖGEN
Immaterielle Vermögensgegenstände
Gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte 163.797,98 203
Sachanlagen
Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 22.925,16 26
Finanzanlagen
Beteiligungen 100.000,00 100
286.723,14 329
UMLAUFVERMÖGEN
Vorräte
Waren 8.027.470,07 7.748
Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände
Forderungen aus Lieferungen und Leistungen 4.028.160,46 4.226
Forderungen gegen verbundene Unternehmen 23.364,50 31
Forderungen gegen Gesellschafter 1.417,40 0
Sonstige Vermögensgegenstände 108.450,17 330
4.161.392,53 4.587
Kassenbestand und Guthaben bei Kreditinstituten 2.188.883,98 2.259
RECHNUNGSABGRENZUNGSPOSTEN 14.238,49 18
14.678.708,21 14.941

PASSIVA

EUR EUR TEUR
31.12.2023 31.12.2022
EIGENKAPITAL
Gezeichnetes Kapital 200.000,00 200
Gewinnvortrag 3.742.503,26 3.626
Jahresüberschuss 312.496,93 117
4.255.000,19 3.943
RÜCKSTELLUNGEN
Steuerrückstellungen 173.858,00 35
Sonstige Rückstellungen 162.122,75 141
335.980,75 176
VERBINDLICHKEITEN
Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten 3.909.060,46 6.317
Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen 5.837.498,32 4.087
Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen
Unternehmen 315.228,20 249
- davon gegenüber der Gesellschafterin: EUR 315.228,20 (Vj.: TEUR 249) -
Sonstige Verbindlichkeiten 25.940,29 169
10.087.727,27 10.822
14.678.708,21 14.941

Gewinn- und Verlustrechnung für die Zeit vom 1. Januar bis 31. Dezember 2023

2023 2022
EUR EUR TEUR
Rohergebnis 2.988.187,12 2.562
Personalaufwand
Löhne und Gehälter -1.044.711,00 -950
Soziale Abgaben -191.667,90 -174
-1.236.378,90 -1.124
Abschreibungen auf immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens und Sachanlagen -53.006,30 -53
Sonstige betriebliche Aufwendungen -977.176,66 -1.035
Betriebsergebnis 721.625,26 350
Sonstige Zinsen und ähnliche Erträge 11.307,83 0
Zinsen und ähnliche Aufwendungen -260.645,77 -176
Finanzergebnis -249.337,94 -176
Steuern vom Einkommen und vom Ertrag -159.790,39 -57
Ergebnis nach Steuern/Jahresüberschuss 312.496,93 117

Anhang zum Jahresabschluss 2023

1. Allgemeine Angaben

Die Voicevale GmbH ist beim Amtsgericht Hamburg unter der Nummer HRB 71935 registriert. Die Gesellschaft weist seit 2001 die Größenmerkmale einer mittelgroßen Gesellschaft im Sinne von § 267 HGB auf.

1. Bilanzierung und Bewertungsgrundsätze

Der Jahresabschluss wurde nach den handelsrechtlichen Vorschriften der §§ 242 ff. HGB unter Beachtung der ergänzenden Bestimmungen für mittelgroße Kapitalgesellschaften aufgestellt. In Aufbau und Gliederung folgen Bilanz und Gewinn- und Verlustrechnung den gesetzlichen Regelvorschriften.

Für die Gewinn- und Verlustrechnung wurde das Gesamtkostenverfahren gewählt.

Das Anlagevermögen ist zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten vermindert um planmäßige Abschreibungen angesetzt.

Die Abschreibungen wurden nach der linearen Methode ermittelt. Der Abschreibungszeitraum von drei bis 13 Jahren wird grundsätzlich entsprechend der steuerlich zulässigen betriebsgewöhnlichen Nutzungsdauer festgelegt.

Die Finanzanlagen sind mit dem niedrigeren beizulegenden Wert angesetzt.

Die Vorräte sind zu Anschaffungskosten oder dem niedrigeren beizulegenden Wert angesetzt.

Bei den Forderungen werden erkennbare Einzelrisiken durch Wertberichtigungen berücksichtigt. Dem allgemeinen Kreditrisiko ist durch eine Pauschalwertberichtigung zu Forderungen ausreichend Rechnung getragen.

Rückstellungen werden für ungewisse Verbindlichkeiten gebildet. Sie wurden in Höhe des Erfüllungsbetrages angesetzt, der nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendig ist.

Die Verbindlichkeiten sind zum Erfüllungsbetrag bewertet.

Forderungen und Verbindlichkeiten in fremder Währung sind mit dem Kurs am Tage des Geschäftsvorfalles oder mit dem jeweils niedrigeren bzw. höheren Kurs am Bilanzstichtag, bei Deckung durch Termingeschäfte mit dem Terminkurs bewertet.

2. Bilanzerläuterungen

Anlagevermögen

Die in der Bilanz ausgewiesenen Anlagepositionen und ihre Entwicklung sind im Anlagenspiegel dargestellt.

Finanzanlagevermögen

Die Gesellschaft ist mit einer Quote von 30% an einem chinesischen Produzenten beteiligt. Auf die Angaben gemäß § 285 Nr. 11 HGB wird unter Anwendung der Schutzklausel nach § 286 Abs. 3 HGB verzichtet.

Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände

Die Forderungen haben sämtlich wie im Vorjahr eine Restlaufzeit bis zu einem Jahr.

Die Forderungen gegen verbundene Unternehmen betreffen Forderungen aus Lieferungen und Leistungen.

Rückstellungen

Unter den sonstigen Rückstellungen werden im Wesentlichen Personalverpflichtungen sowie Kosten der Jahresabschlussprüfung und Steuererklärungen ausgewiesen.

Verbindlichkeiten

Die Verbindlichkeiten haben sämtlich wie im Vorjahr eine Restlaufzeit von weniger als einem Jahr.

Die Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten sind in voller Höhe TEUR 3.909 (Vj.: TEUR 6.317) durch die Abtretung der Forderungen aus Lieferungen und Leistungen, die Verpfändung von Guthaben sowie die Sicherungsübereignung von Warenpartien und die Abtretung der Forderungen aus ihrem Verkauf gesichert.

Die Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen betreffen wie im Vorjahr Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen.

Derivative Finanzinstrumente

Die Gesellschaft verwendet derivative Finanzinstrumente zur Minimierung bzw. Vermeidung des Fremdwährungsrisikos im Zusammenhang mit Lieferantenkontrakten in fremder Währung. Dazu werden Devisentermingeschäfte abgeschlossen, deren Nominalbeträge und Fälligkeitsdaten grundsätzlich mit denen des Grundgeschäfts übereinstimmen. Zum Bilanzstichtag werden die entsprechenden Verbindlichkeiten aus dem Grundgeschäft zum jeweiligen Terminkurs bewertet.

Der Zeitwert der Devisenkontrakte wurde nach der mark-to-market-Methode ermittelt und beträgt TEUR -189.

Im Rahmen von Mikro- und Makro-Hedges wurden mit Währungsrisiken behaftete Lieferantenverbindlichkeiten sowie kontrahierte Einkaufgeschäfte in Höhe von insgesamt TUSD 9.138 (TEUR 8.411) mit Devisentermingeschäften mit Laufzeiten bis zum 04. Dezember 2024 zu Bewertungseinheiten zusammengefasst. Die Devisentermingeschäfte bewirken, dass Kursverluste oberhalb des vereinbarten Sicherungskurses vollständig ausgeglichen werden, weil die Währungsrisiken in gleicher Weise auf das Grundgeschäft und auf das Sicherungsgeschäft einwirken. Grund- und Sicherungsgeschäfte weisen identische Fristigkeiten, Beträge und Währungen auf. Die Effektivität der Sicherungsbeziehungen wird prospektiv mittels der Critical-Terms-Match-Methode beurteilt. Bilanziell wird die sogenannte Einfrierungsmethode angewendet.

Sonstige finanzielle Verpflichtungen

Es bestanden keine Geschäfte außerhalb der Bilanz gemäß § 285 Nr. 3 HGB, die für die Beurteilung der Finanzlage von der Gesellschaft wesentlich ist.

Sonstige finanziellen Verpflichtungen gemäß § 285 Nr. 3a HGB, die für die Beurteilung der Finanzlage von Bedeutung sind, bestehen nicht.

Erläuterungen zur Gewinn- und Verlustrechnung

Die sonstigen betrieblichen Erträge enthalten Erträge aus der Währungsumrechnung in Höhe von TEUR 27 (Vj.: TEUR 0).

Unter den sonstigen betrieblichen Aufwendungen werden Aufwendungen aus der Währungsumrechnung in Höhe von TEUR 28 (Vj.: TEUR 12) ausgewiesen.

3. Sonstige Angaben

Zahl der Mitarbeiter

Durchschnittlich wurden 18 Mitarbeiter beschäftigt.

Benennung der Organe

Geschäftsführer im Geschäftsjahr 2023 waren Herr Berndt Glissmann, Kaufmann, Hamburg und Herr Robert Danon, hauptberuflich Geschäftsführer der Voicevale Ltd., London.Auf die Angabe der Gesamtbezüge der Geschäftsführung wurde gem. § 286 Abs. 4 HGB verzichtet.

Konzernverhältnis

Die Gesellschaft ist auf Grund der Kapitalbeteiligungsverhältnisse verbundenes Unternehmen i.S.v. § 271 (2) HGB der Voicevale Ltd., London, und wird in den Konzernabschluss der Voicevale Ltd. einbezogen. Sie stellt den Konzernabschluss sowohl für den größten als auch für den kleinsten Kreis von einbezogenen Unternehmen auf. Der Konzernabschluss der Voicevale Ltd. (Company no.: 01565241) ist elektronisch abrufbar auf der Internetseite des britischen Companies House.

 

Hamburg, 6. Juni 2024

Berndt Glissmann

Robert Danon

Anlagenspiegel zum 31. Dezember 2023

Anschaffungskosten
Stand 01.01.2023 Zugänge Abgänge Stand 31.12.2023
EUR EUR EUR EUR
Immaterielle Vermögensgegenstände
Gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte 331.774,57 1.918,16 43.419,50 290.273,23
Sachanlagen
Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 103.184,52 9.346,83 22.438,19 90.093,16
Finanzanlagen
Beteiligungen 241.000,00 0,00 0,00 241.000,00
675.959,09 11.264,99 65.857,69 621.366,39
Kumulierte Abschreibungen
Stand 01.01.2023 Zugänge Abgänge Stand 31.12.2023
EUR EUR EUR EUR
Immaterielle Vermögensgegenstände
Gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte 129.092,81 40.792,94 43.410,50 126.475,25
Sachanlagen
Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 77.255,71 12.213,36 22.301,07 67.168,00
Finanzanlagen
Beteiligungen 141.000,00 0,00 0,00 141.000,00
347.348,52 53.006,30 65.711,57 334.643,25
Buchwerte Buchwerte
Stand 31.12.2023 Stand 31.12.2022
EUR EUR
Immaterielle Vermögensgegenstände
Gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte 163.797,98 202.681,76
Sachanlagen
Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 22.925,16 25.928,81
Finanzanlagen
Beteiligungen 100.000,00 100.000,00
286.723,14 328.610,57

Lagebericht zum Jahresabschluss 2023

1. Grundlagen des Unternehmens

Die Gesellschaft importiert und vermarktet in erster Linie Nusskerne, Saaten und Trockenobst für die Süßwaren- und Cerealienindustrie sowie für Abpackbetriebe/Distributeure.

2. Rahmenbedingungen und Geschäftsverlauf

Im Vorjahr hatte sich der Krieg in der Ukraine durch stark gestiegene Kosten auf den Geschäftsverlauf unserer Gesellschaft ausgewirkt. Dieser allgemeine Kostenanstieg hat sich im Geschäftsjahr 2023 nicht fortgesetzt. Insbesondere sind die Seefrachtraten wieder deutlich gesunken. Die Lieferketten waren weiterhin nicht wesentlich beeinflusst, sodass wir unsere Lieferverpflichtungen gegenüber unseren Kunden vertragsgemäß erfüllen konnten.

3. Lage des Unternehmens

Ertragslage

Sowohl für den Umsatz als auch für den Jahresüberschuss hatten wir für 2023 eine leichte Steigerung erwartet.

Die angestrebte Umsatzsteigerung und auch die Steigerung des Jahresüberschusses konnten erreicht werden.

Durch den höheren Umsatz und eine erhebliche Verbesserung der Rohertragsquote konnte der Rohertrag einschließlich sonstiger betrieblicher Erträge gegenüber dem Vorjahr um TEUR 426 auf TEUR 2.988 gesteigert werden.

Bei insgesamt gestiegenen Betriebskosten aufgrund gegenüber dem Vorjahr höheren Personalkosten bei gleichzeitig gesunkenen sonstigen betrieblichen Aufwendungen und verschlechterten Finanzergebnis wegen des Anstiegs des allgemeinen Zinsniveaus wurde für das Geschäftsjahr 2023 ein Jahresüberschuss in Höhe von TEUR 312 (Vj.: TEUR 117) erzielt.

Vermögenslage/Finanzlage

Die Eigenkapitalquote war im Verlauf des Jahres 2023 immer gemäß den Vorgaben und beträgt zum 31.12.2023 29% (Vj.: 26,4%).

Zum Bilanzstichtag verfügte die Gesellschaft mit liquiden Mitteln in Höhe von TEUR 2.189 und mit Kreditlinien bei den Hausbanken in Höhe von insgesamt EUR 5,5 Mio. über ausreichende Liquiditätsreserven.

Gesamtaussage

Die Entwicklung von Umsatz bzw. Rohertrag und Jahresergebnis dienen uns als wesentliche Indikatoren unserer Leistungsfähigkeit.

Der Rohertrag ist 2023 gemessen am Umsatz etwas höher als der Rohertrag in 2022 und erfüllt somit unsere Erwartungen.

4. Risiko- und Chancenbericht

Das Risikomanagement erfolgt im Kern über die bewährten Instrumente der Buchführung. Die Nutzung des Warenwirtschaftssystems wird zur Informationsgewinnung und zeitnaher Auswertung der Daten genutzt. Die betriebswirtschaftlichen Auswertungen werden durch individuelle Berichte ergänzt.

Die Darstellung der Chancen und Risiken erfolgt in absteigender Reihenfolge. Die Reihenfolge bezieht sich hierbei auf die Vermögens-, Finanz-, und Ertragslage der Gesellschaft unter Berücksichtigung der jeweiligen Wahrscheinlichkeit des Eintretens von Risiken.

Preisveränderungsrisiken auf der Beschaffungsseite minimieren wir durch Back-to-Back-Geschäfte, d.h. wir decken uns grundsätzlich erst zum Zeitpunkt der Kontraktabschlüsse mit unseren Kunden mit den erforderlichen Liefermengen ein.

Verkäufe finden mehrheitlich in EURO statt, die Einkäufe dagegen überwiegend in USD Währung. Die sich daraus ergebenden Währungsrisiken aus den Zahlungsverpflichtungen in Fremdwährung (USD) werden durch Devisentermingeschäfte, die wir bei unseren Hausbanken abschließen, minimiert bzw. vermieden.

Liquiditätsrisiken können daraus entstehen, dass die Gesellschaft bestehende oder zukünftige Zahlungsverpflichtungen aufgrund einer unzureichenden Verfügbarkeit von Zahlungsmitteln nicht erfüllen kann. Damit die Zahlungssicherheit jederzeit sichergestellt werden kann, werden stets ausreichend liquide Mittel bereitgehalten, um sämtliche geplanten Zahlungsverpflichtungen zur jeweiligen Fälligkeit erfüllen zu können. Hierfür stehen ausreichend Kreditlinien bei unseren Hausbanken zur Verfügung.

Kreditrisiken bei den Forderungen aus Lieferungen und Leistungen begegnen wir durch eine Bonitätsprüfung der Kunden und ein konsequentes Mahnwesen. Sicherheiten liegen für einen Teil der Forderungen vor. Hierzu zählen insbesondere Kreditversicherungen und in Einzelfällen Anzahlungen. Grundsätzlich wird der Eigentumsvorbehalt mit unseren Kunden vereinbart. Grundsätzlich werden für alle Kunden Kreditlimits festgelegt.

Mit dem anhaltenden Krieg in der Ukraine ergeben sich unverändert nicht konkret abschätzbare Risiken für die Geschäftsentwicklung. Dies betrifft zum einen die Entwicklung der Energiekosten insbesondere bei unseren Kunden. Zum anderen ist die Entwicklung der Transportkosten für uns nicht absehbar. Wir begegnen diesen Risiken weiterhin durch den laufenden Austausch mit unseren Kunden und Lieferanten über die aktuelle Lage.

Auf Basis der aktuell vorhandenen Informationen ist festzustellen, dass sowohl heute als auch in absehbarer Zukunft keine wesentlichen Risiken bestehen, die einzeln oder kumulativ den Fortbestand der Gesellschaft gefährden könnten. Das vorhandene Risikomanagementsystem macht alle bestehenden Risiken im grundsätzlich erforderlichen Umfang transparent und beherrschbar.

Chancen sehen wir insbesondere dadurch, dass wir auf der Beschaffungsseite auf eine breite Palette von Liefermöglichkeiten zurückgreifen können. Unsere hohen Qualitätsansprüche setzen wir durch Qualitätskontrollen sowohl direkt bei unseren Lieferanten in den Herkunftsländern als auch durch unsere eigenen Mitarbeiterinnen durch. Dem Wettbewerb am Markt werden wir weiterhin durch Erfahrung, Zuverlässigkeit und durch ein hohes Maß an Qualität begegnen.

5. Prognosebericht

Wir erwarten auch für das kommende Jahr 2024 leichte Umsatzsteigerungen durch den weiteren, konsequenten Ausbau und die Erweiterung der bestehenden Sortimente und Kunden. Per Bilanzstichtag 2023 hatte die GmbH einen Kontraktbestand von rd. TEUR 25.895

Im Geschäftsjahr 2023 und bis zum Zeitpunkt der Aufstellung des Lageberichts hatte der Krieg in der Ukraine unverändert zum Vorjahr keinen wesentlichen Einfluss auf die Geschäftsentwicklung der Gesellschaft, sodass auf Grund der Intensivierung und Erweiterung von Kundenbeziehungen sowie des Ausbaus der Geschäftsfelder und Sortimente mit leicht steigenden Umsätzen gerechnet wird. Ebenso rechnen wir mit einem gegenüber 2023 leicht verbesserten Jahresergebnis.

Dies ist allerdings abhängig davon, wie sich die Lage in der Ukraine weiterhin entwickeln wird. Zusätzlich ergeben sich Unsicherheiten aus dem anhaltenden Konflikt im Nahen Osten. Die Folgen der Angriffe der Huthi-Rebellen auf Containerschiffe im Roten Meer belasten die Frachtkapazitäten zwischen Fernost und Europa. Wegen der Anschläge meiden Schiffe die Route durch den Suezkanal. Der Umweg über die Südspitze Afrikas kostet Zeit und führt zu einer erneuten Erhöhung der Frachtraten.

Die Auswirkungen auf unser Geschäft im Hinblick insbesondere auf den Transport der Waren sowie damit zusammenhängenden Kosten können noch nicht abschließend bewertet werden.

Wesentliche Änderungen in der Geschäftspolitik sind nicht geplant.

 

Hamburg, 6. Juni 2024

Berndt Glissmann

Robert Danon

Bei dem vorstehenden Jahresabschluss handelt es sich um die nach § 276 HGB für Offenlegungszwecke verkürzte Fassung. Zu dem vollständigen Jahresabschluss und dem Lagebericht wurde der folgende Bestätigungsvermerk erteilt:

BESTÄTIGUNGSVERMERK DES UNABHÄNGIGEN ABSCHLUSSPRÜFERS

An die Voicevale GmbH, Hamburg

Prüfungsurteile

Wir haben den Jahresabschluss der Voicevale GmbH, Hamburg, - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der Voicevale GmbH, Hamburg für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 geprüft.

Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse

entspricht der beigefügte Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft zum 31. Dezember 2023 sowie ihrer Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 und

vermittelt der beigefügte Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Lagebericht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar.

Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat.

Grundlage für die Prüfungsurteile

Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen.

Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht

Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d.h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist.

Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen.

Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können.

Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts

Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet.

Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen.

Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus

identifizieren und beurteilen wir die Risiken wesentlicher falscher Darstellungen im Jahresabschluss und im Lagebericht aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern, planen und führen Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlangen Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass aus dolosen Handlungen resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, ist höher als das Risiko, dass aus Irrtümern resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, da dolose Handlungen kollusives Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können.

gewinnen wir ein Verständnis von dem für die Prüfung des Jahresabschlusses relevanten internen Kontrollsystem und den für die Prüfung des Lageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den gegebenen Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit dieser Systeme der Gesellschaft abzugeben.

beurteilen wir die Angemessenheit der von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von den gesetzlichen Vertretern dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben.

ziehen wir Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls wir zu dem Schluss kommen, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, sind wir verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Jahresabschluss und im Lagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, unser jeweiliges Prüfungsurteil zu modifizieren. Wir ziehen unsere Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum unseres Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass die Gesellschaft ihre Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann.

beurteilen wir Darstellung, Aufbau und Inhalt des Jahresabschlusses insgesamt einschließlich der Angaben sowie ob der Jahresabschluss die zugrunde liegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt.

beurteilen wir den Einklang des Lageberichts mit dem Jahresabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage des Unternehmens.

führen wir Prüfungshandlungen zu den von den gesetzlichen Vertretern dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Lagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehen wir dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von den gesetzlichen Vertretern zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteilen die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrunde liegenden Annahmen geben wir nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen.

Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger bedeutsamer Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.

 

Hamburg, 6. Juni 2024

Baker Tilly GmbH & Co. KG
Wirtschaftsprüfungsgesellschaft
(Düsseldorf)

gez. Oliver Pegelow, Wirtschaftsprüfer

gez. Jöran Zehner, Wirtschaftsprüfer

Der Jahresabschluss zum 31.12.2023 der Voicevale GmbH wurde am 26. Juni 2024 festgestellt.

 

gez. Berndt Glissmann

gez. Andreas Warnke

gez. Roby Danon für die Voicevale Ltd.

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