FMN communications GmbHLiquidiert

Grimmelallee 4, 99734 Nordhausen, DEU

Stammdaten

Register
Amtsgericht Jena HRB 400306
Eingetragen
27.8.1990
Branche
Herstellung von Geräten und Einrichtungen der TelekommunikationstechnikHerstellung von Geräten der UnterhaltungselektronikHerstellung von elektronischen Bauelementen a. n. g.
Gegenstand
Entwicklung, Produktion und Vertrieb von Kommunikationsgeräten und -systemen sowie sonstigen elektronischelektrotechnischen Baugruppen und Geräten, ferner Durchführung von Dienstleistungen und Lizenzvergabe

Historie

Keine Bekanntmachungen für diesen Filter verfügbar

Management

NameRolle
Petra Bremer
seit 24.11.2022
Liquidator

Konzern- und Jahresabschlüsse

FMN communications GmbH

Nordhausen

Jahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2012 bis zum 31.12.2012

Bilanz

AKTIVA

  Euro Gesamtjahr/Stand
Euro
Euro Vorjahr
Euro
A. Anlagevermögen   49.532,89   43.910,38
I. Immaterielle Vermögensgegenstände   12.691,28   0,00
II. Sachanlagen   36.840,61   43.909,38
III. Finanzanlagen   1,00   1,00
B. Umlaufvermögen   1.431.843,24   1.808.061,14
I. Vorräte   397.055,69   589.500,00
II. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände   533.684,71   577.608,75
IV. Kassenbestand, Bundesbankguthaben, Guthaben bei Kreditinstituten und Schecks   501.102,84   640.952,39
C. Rechnungsabgrenzungsposten   4.933,35   1.149,29
Summe Aktiva   1.486.309,48   1.853.120,81

Passiva

       
  Euro Gesamtjahr/Stand
Euro
Euro Vorjahr
Euro
A. Eigenkapital   1.312.360,00   1.307.111,33
I. Gezeichnetes Kapital   500.000,00   500.000,00
II. Kapitalrücklage   800.000,00   800.000,00
IV. Bilanzgewinn/- verlust   12.360,00   7.111,33
B. Rückstellungen   117.360,00   156.330,00
C. Verbindlichkeiten   51.589,48   384.679.48
D. Rechnungsabgrenzungsposten   5.000,00   5.000,00
Summe Passiva   1.486.309,48   1.853.120,81

Anhang

I. Allgemeine Angaben

Für die FMN communications GmbH, Nordhausen, sind gemäß § 267 HGB die Vorschriften für kleine Kapitalgesellschaften anzuwenden. Der Jahresabschluss für das Geschäftsjahr vom 01.01.2012-31.12.2012 ist grundsätzlich nach den Vorschriften der §§ 264 ff. HGB für kleine Kapitalgesellschaften i.S. des § 267 HGB und den ergänzenden Bestimmungen des GmbHG aufgestellt worden. Für die Gewinn- und Verlustrechnung wurde das Gesamtkostenverfahren gemäß § 275 (2) 2 HGB gewählt. Von den größenabhängigen Erleichterungen gemäß §§274a und 288 HGB wurde teilweise Gebrauch gemacht.

Ein Lagebericht wurde gemäß § 264 (1) S.4 HGB nicht aufgestellt.

II. Rechnungslegungsgrundsätze

Im Jahresabschluss sind sämtliche Vermögensgegenstände, Schulden, Rechnungsabgrenzungsposten, Aufwendungen und Erträge enthalten, soweit gesetzlich nichts anderes bestimmt ist.

Die Posten der Aktivseite sind nicht mit Posten der Passivseite, Aufwendungen nicht mit Erträgen verrechnet worden, soweit dies nach den Vorschriften des § 246 HGB nicht ausdrücklich gefordert wird.

Die Wertansätze der Eröffnungsbilanz des Geschäftsjahres stimmen mit denen der Schlussbilanz des vorherigen Geschäftsjahres überein.

Bei der Bewertung wurde von der Fortführung des Unternehmens ausgegangen ( Going-concern-Prinzip ).

Die Vermögensgegenstände und Schulden sind zum Bilanzstichtag einzeln bewertet worden.

Es ist vorsichtig bewertet worden, namentlich sind alle vorhersehbaren Risiken und Verluste, die bis zum Abschlussstichtag entstanden sind, berücksichtigt worden, selbst wenn diese erst zwischen Abschluss-stichtag und der Aufstellung des Jahresabschlusses bekannt geworden sind. Gewinne sind, soweit dies gesetzlich nicht ausdrücklich gefordert wird, nur berücksichtigt worden, wenn sie bis zum Abschlussstichtag realisiert wurden. Aufwendungen und Erträge des Geschäftsjahres sind unabhängig vom Zeitpunkt der Zahlung berücksichtigt worden.

Die immateriellen Vermögensgegenstände sind zu Anschaffungskosten vermindert um planmäßige Abschreibungen bewertet. Die Abschreibungen werden linear über die betriebsgewöhnliche Nutzungsdauer vorgenommen.

Das Sachanlagevermögen ist mit den aktivierungspflichtigen Anschaffungs,-u. Herstellungskosten angesetzt und, soweit abnutzbar, um planmäßige und soweit erforderlich um außerplanmäßige Abschreibungen vermindert. Die Abschreibungen erfolgen über betriebsgewöhnliche Nutzungsdauer und werden nach der linearen Methode vorgenommen. Geringwertige Wirtschaftsgüter werden entsprechend den steuerlichen Regelungen abgeschrieben.

Die Finanzanlagen sind mit dem Erinnerungswert von EUR 1,00 bewertet.

Die Bewertung der Roh,- Hilfs- und Betriebsstoffe erfolgt zu Anschaffungskosten einschließlich Anschaffungsnebenkosten oder niedrigeren Zeitwerten, wobei für Lager und Verwertungsrisiken Abschläge in angemessenem Umfang vorgenommen wurden. Grundlage für die Bewertung der unfertigen und fertigen Erzeugnisse zu Herstellungskosten bilden die aus dem betrieblichen Rechnungswesen übernommenen kalkulatorischen Stückkosten.

Die kalkulatorischen Stückkosten enthalten Materialeinzel- und- gemeinkosten, Fertigungseinzel- und- gemeinkosten.

Abschreibungen auf den niedrigeren beizulegenden Wert gemäß § 253 (3) und (4) HGB sind vorgenommen worden. Die Waren sind zu Anschaffungskosten oder niedrigeren Marktpreisen bilanziert.

Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände werden zu Nennwerten angesetzt. Alle erkennbaren Einzelrisiken werden bei der Bewertung berücksichtigt. Für das allgemeine Kreditrisiko ist eine Pauschalwertberichtigung für Forderungen aus dem Liefer- und Leistungsverkehr mit 1% gebildet.

Die Rückstellungen berücksichtigen alle erkennbaren Risiken und ungewissen Verpflichtungen und sind nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung mit dem Erfüllungsbetrag nach § 253 (1) S. 2 HGB bewertet. Langfristige Rückstellungen wurden gemäß § 253 (2) 2 HGB n.F. abgezinst.

Die Verbindlichkeiten werden zu ihrem Erfüllungsbetrag nach § 253 (1) Satz 2 HGB bilanziert.

Forderungen und Verbindlichkeiten in fremder Währung werden im Rahmen der Zugangsbewertung mit dem Kurs am Tage des Geschäftsvorfalls bewertet. Verluste aus Kursänderungen bis zum Abschlussstichtag werden stets, Gewinne aus Kursänderungen nur bei Restlaufzeiten von einem Jahr oder weniger berücksichtigt.

III. Erläuterungen zur Bilanz und Gewinn- und Verlustrechnung

I.Bilanz

1. Anlagevermögen

Die gesondert dargestellte Entwicklung des Anlagevermögens ist integraler Bestandteil des Anhangs

2. Forderungen und sonstige Vermögengegenstände

Die Forderungen gegen Gesellschafter betreffen Forderungen aus Lieferungen und Leistungen und aus Darlehen.

Die sonstigen Vermögensgegenstände enthalten im Wesentlichen eine mit zukünftigen Mietverpflichtungen zu verrechnende Kaufpreisforderung aus der Immobilienveräußerung (TEUR 97).

3. Flüssige Mittel

Die Position enthält den Kassenbestand und die Guthaben bei Kreditinstituten.

4. Bilanzgewinn

Der Bilanzgewinn setzt sich wie folgt zusammen:

Stand am 31.12.2011 EUR 7.111,33
Jahresüberschuss 2012 EUR 5.248,67
Stand am 31.12.2012 EUR 12.360,00

5. Rückstellungen für Pensionen

Aufgrund der Regelungen des Insolvenzplanes verbleiben bei der Gesellschaft nur Pensionsverpflichtungen in der Höhe in der auch Rü ckdeckungsansprüche bestehen. Diese wurden im Geschäftsjahr nach § 246 (2) Satz 2 HGB miteinander verrechnet. Der Aktivwert der entsprechenden Rückdeckungsversicherung betrug zum 31.12.2012 gemäß dem Gutachten der Zurich Deutscher Herold, Lebensversicherung Aktiengesellschaft, Frankfurt am Main, EUR 437.600,00. Für die Bewertung des Erfüllungsbetrages der Pensionszusagen wurde als versicherungsmathematischen Berechnungsverfahren die Projected Unit Credit Methode (PUC) unter Zugrundelegung der Richttafeln 2005 von Prof. Dr. Klaus Heubeck angewandt.

6. Steuerrückstellungen

Auf die Bildung von Steuerrückstellungen für die Jahre bis einschließlich 2010 wurde verzichtet, da davon ausgegangen wird, dass die auf die Sanierungsgewinne entfallenden Ertragsteuern entsprechend des Sanierungserlasses bzw. nach Vorauskünften der zuständigen Gemeinde erlassen werden. Für 2011 wurde eine Steuerrückstellung gebildet, die eine vollständige Versteuerung des Ergebnisses 2011 berücksichtigt.

Für das Jahr 2012 wurden keine Steuerrückstellungen gebildet.

7. Rückstellungen

Die sonstigen Rückstellungen beinhalten im Wesentlichen Rückstellungen für Personal, Berufsgenossenschaft (TEUR 10), Rückstellung für Jahresabschluss (TEUR 8), Rückstellungen für die Aufbewahrung von Geschäftsunterlagen (TEUR 19) sowie für Garantien (TEUR 17).

8. Verbindlichkeiten

Verbindlichkeiten mit einer Laufzeit von mehr als 5 Jahren bestehen nicht. Es bestehen für die Verbindlichkeiten nur im üblichen Umfang branchenübliche beziehungsweise Kraft Gesetzes entstehende Sicherheiten.

Für die Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen bestehenbranchenübliche Eigentumsvorbehalte an den gelieferten Gegenständen.

Die Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschaftern betreffen Zinsen für eine hinterlegte Sicherheit.

9. Latente Steuern

Die passiven latenten Steuern ergeben sich im Wesentlichen aus Differenzen zwischen dem handelsrechtlichen und dem steuerrechtlichen

Bilanzansatz der Pensionsrückstellungen. Sie betreffen das Geschäftsjahr 2011.

IV. Sonstige Angaben

1. Beteiligungsverhältnisse

Die Gesellschaft ist als Kommanditist mit einer Einlage in Höhe von TEUR 24 an der BIL Objektverwaltungs-GMBH & Co.ZENON KG, Pöcking, beteiligt. Das Eigenkapital der Gesellschaft beträgt zum 31.12.2012 EUR 10.177,49. Im Jahr 2012 wurde ein Jahresüberschuss in Höhe von TEUR 2.565 erwirtschaftet. Mit Wirkung zum 31.12.2011 hat die Gesellschaft ihr einziges Objekt verkauft. Die finanzierende Bank hat auf den Ausgleich des Saldos des lfd. Bankkontos der Gesellschaft verzichtet. Mit Beschluss vom 07./11.03.2011 haben die Gesellschafter die Auflösung der Gesellschaft beschlossen.

2. Haftungsverhältnisse

Wesentliche Haftungsverhältnisse, sonstige finanzielle Verpflichtungen und nicht in der Bilanz enthaltene Geschäfte bestehen nicht.

V. Buchführung

Für das Unternehmen besteht nach § 238 HGB Buchführungspflicht. Die Buchführung wurde vom Mandanten selbst erstellt und über das ERP System Microsoft NAVISION geführt.

VI.Prüfungsvermerk zur Ordnungsmäßigkeit des DATEV-Programmes FIBU

Vorliegender Jahresabschluss wurde mit Hilfe des DATEV-Programms Kanzlei - Rechnungswesen pro erstellt.

Die Ordnungsmäßigkeit des DATEV- Programms Kanzlei-Rechnungswesen pro wurde zuletzt durch die Produktprüfung der Ernst & Young GmbH Wirtschaftsprüfungsgesellschaft in München am 31.01.2013 bestätigt.

Eine sachgemäße Anwendung des geprüften Systems lag vor.

VII.Beschäftigungszahl

Im Durchschnitt waren 30 Arbeitnehmer beschäftigt .

VIII.Organe

Geschäftsführer der GmbH ist:

Petra Bremer

Am Burgberg 17

99768 Harztor

IX.Ergebnisverwendung

Der Bilanzgewinn in Höhe von EUR 12.360,00 wird auf neue Rechnung vorgetragen.

 

Nordhausen, den 21. Januar 2014

gez. P. Bremer

Die Feststellung bzw. Billigung des Jahresabschlusses erfolgte am: 29.01.2014

Nachrichten & Medien

Insolvenzbekanntmachungen

Aktuelle Insolvenzverfahren

Prüfen, ob Insolvenzverfahren für dieses Unternehmen vorliegen

Handelsregister Dokumente

Gesellschafterliste
Aktueller Abdruck
Chronologischer Abdruck

Organisationen an dieser Adresse

13 nahegelegene Organisationen

Liste von Unternehmen und Organisationen an oder in der Nähe dieser Geschäftsadresse. Die Daten umfassen Firmennamen, Adressen, Registrierungsdetails und Branchenklassifikationen.
Die Informationen auf dieser Seite stammen aus öffentlichen Quellen, offiziellen Registern oder werden von Drittanbietern bereitgestellt. Fusionbase übernimmt keine Garantie für die Richtigkeit, Vollständigkeit oder Aktualität der Daten. Melde dich bei Fragen oder Anregungen über unser Kontaktformular.