Modell Technik GmbH & Co Formenbau KGLiquidiert

99610 Sömmerda, DEU

Stammdaten

Register
Amtsgericht Jena HRA 101135
Eingetragen
23.3.1994

Historie

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Konzern- und Jahresabschlüsse

Modell Technik GmbH & Co Formenbau KG

Sömmerda

Jahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2010 bis zum 31.12.2010

Lagebericht

1

Gesamtwirtschaftliche Entwicklung 2010

Nach dem Einbruch der Industrieproduktion im Jahr 2009, bedingt durch die weltweite Rezession, veränderte sich die wirtschaftliche Situation ab der zweiten Hälfte des Monats Mai 2010 fortlaufend positiv.

Durch die schrittweise Auflösung des Investitions- und Wartungsstaus seitens unserer Kunden stabilisierte sich der durchschnittliche monatliche Auftragszugang in sehr kurzer Zeit.

Bezogen auf den Betrachtungszeitraum Juni 2010 bis Februar 2011 liegt dieser bei rund 1.100 TEUR und kommt somit wieder langsam an den Spitzenwert des Jahres 2008 heran.

Geschäftsverlauf und Lage der Gesellschaft

Das positive Geschäftsklima führte dazu, dass trotz Kurzarbeit bis Mai die betriebliche Gesamtleistung um rund 41% gegenüber dem Vorjahr anstieg.

Zur Absicherung des Kapazitätsbedarfes machte es sich erforderlich, auch im personellen Bereich entsprechende Anpassungen vorzunehmen und Personal aufzustocken. Danach betrug die Personalstärke des Unternehmens am Ende des Jahres 2010, einschließlich Geschäftsführer und Azubis, 98 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter. Der Aspekt Wartung und Instandhaltung von Werkzeugen, welche nicht durch Modell Technik hergestellt worden sind, gewinnt zunehmend an Stellenwert. Über diese Schiene sind wir in der Lage, monatlich im Durchschnitt rund 80-100 TEUR Umsatz zu generieren.

Im Verlauf des Geschäftsjahres konnten drei Neukunden gewonnen werden.

Die Bedeutung der Laborgießerei hat ebenfalls weiter zugenommen. So hatten wir einen Zuwachs von rund 82% gegenüber dem Vorjahr bezogen auf Bemusterungen sowie der Fertigung von Kleinserien. Hauptsächlich konzentrierte sich der Kapazitätsbedarf auf die 2.300 t DGM. Hier war teilweise eine lückenlose Auslastung über drei und mehr Monate zu verzeichnen.

Nach Darstellung der Sachlage schätzen wir ein, dass sich diese positive wirtschaftliche Entwicklung auch im Jahr 2011 weiter fortsetzen wird.

Finanz- und Ertragslage

Zusammenhängend betrachtet, konnte das Unternehmen in 2010 ein sehr erfreuliches Jahresergebnis erwirtschaften. Das operative Ergebnis lag dabei rund 51% höher als das des Vorjahres.

Die Bilanzsumme erhöhte sich um 13,5% auf 10.936,2 TEUR.

Das wirtschaftliche Eigenkapital (inkl. 50% des Sonderpostens) verminderte sich im Vorjahresvergleich um 3,6 %. Daneben bestehen Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschaftern in Höhe von 5.490,1 TEUR (50,1% der Bilanzsumme).

Das Umlaufvermögen einschließlich Rechnungsabgrenzungsposten erhöhte sich um 1.734,8 TEUR auf 6.663,1 TEUR.

Die Zahlungs- und Kapitaldienstfähigkeit des Unternehmens war in 2010 zu jeder Zeit gewährleistet. Die von der Hausbank zur Verfügung gestellte Kreditlinie wurde nicht in Anspruch genommen. Der Kapitaldienst (Zins und Tilgung) für die Bankkredite betrug für das laufende Geschäftsjahr 567,43 TEUR.

Der Personaleinsatz erfolgte mittels flexibler Personaleinsatzplanung auf Basis von 42 Wochen-Stunden mit Gleitzeit und Arbeitszeitkonten. Im Durchschnitt betrug die Belegschaft 79 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter (ohne Geschäftsführer und Auszubildende). Am 31.12.2010 befanden sich 12 Personen in einem Ausbildungsverhältnis. Die Personalaufwendungen sind im Vergleich zum Vorjahr um 14,4 % angestiegen, wobei dieses im Wesentlichen auf personelle Freisetzungen und Kurzarbeit im Jahr 2009 zurückzuführen ist.

Die Einzelwertberichtigungen betrugen 123,4 TEUR und resultierten aus Kundeninsolvenzen.

Vorgänge von besonderer Bedeutung im Geschäftsjahr 2010

Absolvierung des Überwachungsaudits im Rahmen des Qualitätsmanagementsystems nach VDA 6.4 weiterer Ausbau des PPS-Systems

Nachrüsten der 2.300 t DGM mit einem Sprühroboter

Ausbau der Reparaturkapazitäten

Gründung eines Vertriebsbüros in Ost-Europa

Risiken für die zukünftige Entwicklung

Gravierende Verteuerung von E-Energie

Versorgungsengpässe im Bereich Rohstoffe

Fachkräftemangel

Mangel an ausreichend qualifizierten Bewerbern für Lehrlingsausbildung

Bestandsgefährdende Risiken

Auf Grund der aktuellen Auslastung des Unternehmens und seiner Ertragslage sehen wir keine bestandsgefährdenden Risiken.

Zukünftige Entwicklung

Wir sehen für das Unternehmen Modell Technik eine weiterhin positive Entwicklung. Die gute Auftragslage, das Kundenspektrum, verbunden mit der strategischen Ausrichtung sind hierfür deutliche Indikatoren. Es hat sich wieder gezeigt, wie wichtig es für den Markt ist, ein hohes Maß an Fullservice anbieten zu können. Unsere große Flexibilität, nicht zuletzt im Bereich der Mitarbeiter, lässt ein schnelles Reagieren auf wechselnde Bedürfnisse zu.

Mit dem Neubau der neuen Werkhalle in 2011 tritt eine weitere Verbesserung der Rahmenbedingungen ein. Es ist hierdurch mit einer weiteren Produktivitätssteigerung zu rechnen.

 

Sömmerda, April 2011

Matthias Huke, Geschäftsführer

Bilanz

Aktiva

  31.12.2010
EUR
31.12.2009
EUR
A. Anlagevermögen 4.273.122,97 4.710.130,95
I. Immaterielle Vermögensgegenstände 118.650,00 169.723,00
1. Konzessionen, gewerbliche Schutz- und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 118.650,00 169.723,00
II. Sachanlagen 4.154.472,97 4.540.407,95
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 1.531.807,97 1.631.288,97
2. Technische Anlagen und Maschinen 2.394.285,00 2.775.214,00
3. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 215.930,00 132.386,00
4. Geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 12.450,00 1.518,98
B. Umlaufvermögen 6.647.268,78 4.917.497,28
I. Vorräte 1.925.475,68 736.545,97
II. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände 1.011.036,74 590.159,13
III. Kassenbestand, Bundesbankguthaben, Guthaben bei Kreditinstituten und Schecks 3.710.756,36 3.590.792,18
C. Rechnungsabgrenzungsposten 15.831,21 10.828,58
Bilanzsumme, Summe Aktiva 10.936.222,96 9.638.456,81

Passiva

   
  31.12.2010
EUR
31.12.2009
EUR
A. Eigenkapital 640.500,00 640.500,00
I. Kapitalanteile 640.500,00 640.500,00
1. Kapitalanteile der Kommanditisten 640.500,00 640.500,00
B. Sonderposten 615.605,00 686.959,00
C. Rückstellungen 280.454,59 112.532,47
D. Verbindlichkeiten 9.399.663,37 8.198.465,34
1. Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten 2.345.715,30 2.797.119,85
2. Sonstige Verbindlichkeiten 7.053.948,07 5.401.345,49
Bilanzsumme, Summe Passiva 10.936.222,96 9.638.456,81

Gewinn- und Verlustrechnung

  1.1.2010 - 31.12.2010
EUR
1.1.2009 - 31.12.2009
EUR
1. Rohergebnis 6.697.272,34 5.680.901,33
2. Personalaufwand 3.029.802,74 2.647.403,23
a) Löhne und Gehälter 2.525.083,73 2.121.637,71
b) Soziale Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung und für Unterstützung 504.719,01 525.765,52
3. Abschreibungen 931.239,61 964.034,72
a) auf immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens und Sachanlagen sowie auf aktivierte Aufwendungen für die Ingangsetzung und Erweiterung des Geschäftsbetriebs 931.239,61 964.034,72
4. Sonstige betriebliche Aufwendungen 655.592,47 603.927,90
5. sonstige Zinsen und ähnliche Erträge 28.934,00 22.565,56
6. Zinsen und ähnliche Aufwendungen 333.021,06 316.764,56
7. Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit 1.776.550,46 1.171.336,48
8. Steuern vom Einkommen und Ertrag 267.306,00 153.833,00
9. Sonstige Steuern 17.727,36 8.387,46
10. Jahresüberschuss 1.491.517,10 1.009.116,02

Anhang

Bilanzierungs- und Bewertungsgrundsätze

Die Vermögens- und Schuldposten sind nach dem Anschaffungskostenprinzip bewertet worden.

Anlagevermögen

Die Vermögensgegenstände des Anlagevermögens sind zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten, vermindert um planmäßige Abschreibungen, bewertet worden. Es wird die betriebsgewöhnliche Nutzungsdauer zugrunde gelegt. Die Abschreibungen erfolgen ausschließlich linear. Nach Berücksichtigung der für 2010 erforderlichen Auflösung werden Euro 212.549,00 als Sonderposten gemäß Fördergebietsgesetz, auf der Passiva ausgewiesen. Im Rahmen der Anwendung neuer BilMoG-Vorschriften wurde für den Sonderposten nach Fördergebietsgesetz das Wahlrecht zur Beibehaltung und weiteren Auflösung gewählt, Art. 67 Abs. 3 Satz 1 EGHGB. Ein weiterer Sonderposten ist für die Gebäudezuschüsse gebildet worden. Der Stand zum 31. Dezember 2010 beträgt Euro 403.056,00. In 1999 wurde erstmals ein Sonderposten für Zuschüsse für bewegliche Wirtschaftsgüter gebildet. Zum 31. Dezember 2010 ist dieser Sonderposten aufgelöst.

Vorräte, unfertige Leistungen

Die Vorräte und die unfertigen Leistungen werden zu Anschaffungs- oder Herstellungskosten oder zum niedrigeren Marktwert bewertet. Die verlustfreie Bewertung erfolgt retrograd. Grundlage ist der mit Verkaufswerten ermittelte Leistungsstand zum Stichtag. Die Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe werden mit den Anschaffungskosten bewertet.

Forderungen, sonstige Vermögensgegenstände

Das latente Risiko der Forderungen aus Lieferungen und Leistungen wird durch Wertberichtigungen in Höhe von Euro 132.456,66 gedeckt. Die sonstigen Vermögensgegenstände beinhalten kein latentes Risiko.

Rechnungsabgrenzungsposten

Die Aufwendungen werden aktiviert und entsprechend der Laufzeit der zugrunde liegenden Verträge aufgelöst.

Rückstellungen

Rückstellungen für ungewisse Verbindlichkeiten sind mit dem nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrag angesetzt.

Verbindlichkeiten

Die Verbindlichkeiten werden mit dem Erfüllungsbetrag passiviert.

Erläuterungen zum Jahresabschluss

Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten mit einer Restlaufzeit von mehr als fünf Jahren bestehen in Höhe von Euro 664.716,04. Die Darlehen der Sparkasse Mittelthüringen sind in Höhe von Euro 2.505.330,22 durch Grundschuldeintragungen auf dem Grundstück in Sömmerda, Franz-Mehring-Straße 11 und Sicherungsübereignungen von beweglichen Anlagevermögen abgesichert. Es bestehen die üblichen Eigentumsvorbehalte aus dem Erwerb von Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffen sowie Halbfabrikaten und Waren.

Die Normalabschreibung hat sich gegenüber dem Vorjahr um Euro 32.795,11 verringert. Hierin ist die Veränderung der Abschreibungen aufgrund von Mehrschichtbetrieb in Höhe von Euro 13.797,00 enthalten. Die Einstellung des Sonderpostens aufgrund des Fördergebietsgesetzes und dessen Auflösung wird indirekt in Ansatz gebracht. Die Bestände zum Bilanzstichtag 31. Dezember 2010 sind unter A. II. des Anhangs ausgewiesen.

Außer den nach § 10 Ziff. 1 und 2 als Aufwand verbuchten Vergütungen an die persönlich haftende Gesellschafterin und an die Kommanditisten erfolgt die Gewinnverteilung nach den Vorschriften des § 10 Ziff. 3 bis 6 des Gesellschaftsvertrages.

Sonstige Angaben

Die Gesellschaft hat für die Nutzung zweier Fahrzeuge Leasingverträge abgeschlossen. Hierfür wurde ein Betrag von Euro 17.835,03 aufgewendet. Die Verpflichtung für das Jahr 2011 beträgt Euro 11.496,60. Bei den übrigen Mietkosten handelt es sich um kleinere monatliche Verpflichtungen, die nicht ins Gewicht fallen. Insgesamt werden in 2011 hieraus ca. Euro 3.000,00 erwartet.

Im Jahre 2010 wurden durchschnittlich 79 (Vorjahr 83) Arbeitnehmer beschäftigt. Hierbei sind der Geschäftsführer und die Auszubildenden nicht berücksichtigt.

Die Schutzklausel des § 286 Abs. 4 HGB wird angewendet.

Die Geschäftsführung obliegt der Modell Technik Beteiligungsgesellschaft mbH,

Franz-Mehring-Straße 11, 99610 Sömmerda, vertreten durch:

Matthias Huke, Thälmannstraße 54, 99610 Sömmerda

Anlagespiegel

  Anschaffungs-, Herstellungskosten Abschreibungen Buchwert Abschreibungen/ Zuschreibungen
  01.01.2010
EUR
Zugänge/ Abgänge
EUR
Umbuchungen
EUR
kumulierte 31.12.2010
EUR
31.12.2010
EUR
Geschäftsjahr
EUR
Anlagevermögen            
Immaterielle Vermögensgegenstände            
Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 687.904,19 19.500,00 0,00 588.754,19 118.650,00 70.573,00
Summe immaterielle Vermögensgegenstände 687.904,19 19.500,00 0,00 588.754,19 118.650,00 70.573,00
Sachanlagen            
Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 2.790.932,33 5.404,76 0,00 1.264.529,12 1.531.807,97 104.885,76
Technische Anlagen und Maschinen 10.692.525,34 306.220,64 1.518,98 8.605.979,96 2.394.285,00 688.668,62
Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 707.268,63 150.663,23 -15.634,07 0,00 626.367,79 215.930,00 67.112,23
Geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 2.850,27 12.450,00 -1.518,98 1.331,29 12.450,00 0,00
Summe Sachanlagen 14.193.576,57 474.738,63 -15.634,07 0,00 10.498.208,16 4.154.472,97 860.666,61
Summe Anlagevermögen 14.881.480,76 494.238,63 -15.634,07 0,00 11.086.962,35 4.273.122,97 931.239,61

sonstige Berichtsbestandteile

Angaben zur Feststellung:

Der Jahresabschluss wurde am 24.06.2011 festgestellt.

Bestätigungsvermerk

Wir haben den Jahresabschluss - bestehend aus Bilanz, Gewinn- und Verlustrechnung sowie Anhang - unter Einbeziehung der Buchführung und den Lagebericht der Modell Technik GmbH & Co. Formenbau KG für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis 31. Dezember 2010 geprüft. Die Buchführung und die Aufstellung von Jahresabschluss und Lagebericht nach den deutschen handelsrechtlichen Vorschriften liegen in der Verantwortung der gesetzlichen Vertreter der Gesellschaft. Unsere Aufgabe ist es, auf der Grundlage der von uns durchgeführten Prüfung eine Beurteilung über den Jahresabschluss unter Einbeziehung der Buchführung und über den Lagebericht abzugeben.

Wir haben unsere Jahresabschlussprüfung nach § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung vorgenommen. Danach ist die Prüfung so zu planen und durchzuführen, dass Unrichtigkeiten und Verstöße, die sich auf die Darstellung des durch den Jahresabschluss unter Beachtung der Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung und durch den Lagebericht vermittelten Bildes der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage wesentlich auswirken, mit hinreichender Sicherheit erkannt werden. Bei der Festlegung der Prüfungshandlungen werden die Kenntnisse über die Geschäftstätigkeit und über das wirtschaftliche und rechtliche Umfeld der Gesellschaft sowie die Erwartungen über mögliche Fehler berücksichtigt. Im Rahmen der Prüfung werden die Wirksamkeit des rechnungslegungsbezogenen internen Kontrollsystems sowie Nachweise für die Angaben in Buchführung, Jahresabschluss und Lagebericht überwiegend auf der Basis von Stichproben beurteilt. Die Prüfung umfasst die Beurteilung der angewandten Bilanzierungsgrundsätze und der wesentlichen Einschätzungen der gesetzlichen Vertreter sowie die Würdigung der Gesamtdarstellung des Jahresabschlusses und des Lageberichts. Wir sind der Auffassung, dass unsere Prüfung eine hinreichend sichere Grundlage für unsere Beurteilung bildet.

Unsere Prüfung hat zu keinen Einwendungen geführt.

Nach unserer Beurteilung auf Grund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse entspricht der Jahresabschluss den gesetzlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft. Der Lagebericht steht im Einklang mit dem Jahresabschluss, vermittelt insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft und stellt die Chancen und Risiken der künftigen Entwicklung zutreffend dar.

Schlussbemerkungen

Die Veröffentlichung oder Weitergabe des Jahresabschlusses und/oder Lageberichts in einer von der bestätigten Fassung abweichenden Form erfordert unsere erneute Stellungnahme, soweit dabei unser Bestätigungsvermerk zitiert oder auf unsere Prüfung hingewiesen wird. Wir weisen diesbezüglich auf § 328 HGB hin.

 

Erfurt, 2. Mai 2011

Herber GmbH
Wirtschaftsprüfungsgesellschaft

Winfried Herber, Wirtschaftsprüfer

René Göbel, Wirtschaftsprüfer

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