FM Klinikgesellschaft mbH

Am Seeblick 2, 17192 Klink, DEU

Stammdaten

Register
Amtsgericht Neubrandenburg HRB 6877
Eingetragen
19.2.2008
Branche
Vorsorge- und RehabilitationsklinikenAmbulante PflegediensteAmbulante Betreuungsdienste für ältere Menschen
Gegenstand
Betrieb von Kliniken, insbesondere solcher, die der Vorsorge und Rehabilitation dienen. Ferner betreibt die Gesellschaft Einrichtungen der stationären Altenhilfe und Altenpflege und erbringt ambulante Dienstleistungen in der Gesundheitsvorsorge.

Finanzübersicht

Historie

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Management

NameRolle
Mark Anton
seit 5.2.2026
Geschäftsführer
Douglas Dr. Fernando
seit 10.2.2011
Geschäftsführer
Thorsten Eckert
seit 10.2.2011
Prokura
Manfred Gailfuß
seit 25.11.2010
Geschäftsführer

Wirtschaftlich Berechtigte

100.00% identifiziert0.00% ungelöst

Identifizierte Personen (1)

NameAnteil
Dr. Douglas FernandoSt. Teresa GmbH+1
100.00%

Gesellschafter

1 Gesellschafter

GmbH-Struktur

Germany
10.000.000 DM
100.00%

Bilanzkonten

Gewinn- und Verlustrechnung

Posten

Konzern- und Jahresabschlüsse

FM Klinikgesellschaft mbH

Klink

Verkürzter Jahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis 31.12.2023

Lagebericht für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023

A. ALLGEMEINES

Im Geschäftsjahr betrieb die FM Klinikgesellschaft mbH (im Folgenden: Gesellschaft), wie auch in den Vorjahren, eine Vorsorge- und Rehabilitationsklinik (im Folgenden: Müritz Klinik) in Mecklenburg-Vorpommern mit den medizinischen Fachbereichen Orthopädie, Kardiologie, Urologie/Onkologie, Transplantationsvor- und -nachsorge, Dialyse, Schlaflabor und ambulante Behandlung.

Die Müritz Klinik in Klink wird von der Gesellschaft seit 1997 betrieben und verfügt über 227 Zimmer, davon 13 Doppelbettzimmer sowie seit dem Jahr 2022 in einem Extragebäude 14 weitere Zimmer für familienorientierte Reha für Kinder mit Nierenerkrankung und Nierentransplantation. Die Klinik liegt direkt am Ufer der Müritz und zum angrenzenden Müritz Nationalpark.

Im Geschäftsjahr wurden von der Klinik Leistungen in den Bereichen Prävention und medizinische Rehabilitation (REHA) und Anschlussheilbehandlungen (kurz "AHB" genannt) angeboten und durchgeführt. Für die Durchführung der AHB und der medizinischen REHA der gesetzlich Kranken- und Rentenversicherten ist die Zulassung der entsprechenden Versicherungsträger erforderlich. Die Müritz Klinik verfügt auch über Vereinbarungen mit privaten Krankenkassen.

Die Müritz Klinik ist von den Landesverbänden der gesetzlichen Krankenversicherung auf der Basis nach § 111 SGB V zugelassen. Der Versorgungsvertrag besteht seit dem 1. Juli 1997.

Mit der DRV Nord wurde eine Vereinbarung über eine familienorientierte Reha (FOR) für Kinder mit Nierenerkrankungen und nach Nierentransplantationen ab dem Februar 2021 geschlossen. Die DRV Nord hat mit der Müritz Klinik dazu einen neuen Basisvertag abgeschlossen.

Der Verband der Ersatzkassen e.V. (VdeK) hat sich dem Vertrag der DRV Nord über eine familienorientierte Reha (FOR) ab dem Januar 2022 angeschlossen.

Seit Oktober 2009 ist die Müritz Klink zertifiziert. Es erfolgte die Zertifizierung nach DIN EN ISO 9001 und der Deutschen Gesellschaft für Medizinische Rehabilitation (DEGEMED). Die Rezertifizierung erfolgte im Juli 2023. Es besteht weiterhin die Zertifizierung nach QS-Reha und nach DGPR.

Die Unternehmenssteuerung ist auf ein langfristig wertorientiertes und profitables Wachstum ausgerichtet. Hierzu sind Steuerungsprozesse definiert, wobei die Umsatzerlöse und das Jahresergebnis zu den wichtigsten finanziellen sowie die Auslastung zu den wichtigsten nichtfinanziellen Leistungsindikatoren zählen.

B. WIRTSCHAFTSBERICHT

1. Gesamtwirtschaftliche und branchenbezogene Rahmenbedingungen

Das preisbereinigte Bruttoinlandsprodukt (BIP) war im Jahr 2023 nach ersten Berechnungen des Statistischen Bundesamtes (Destatis) um 0,3 Prozent niedriger als im Vorjahr. Kalenderbereinigt betrug der Rückgang der Wirtschaftsleistung 0,1 Prozent. Die gesamtwirtschaftliche Entwicklung in Deutschland kam im Jahr 2023 im nach wie vor krisengeprägten Umfeld ins Stocken. Hohe Preise auf allen Wirtschaftsstufen hätten die Konjunktur gedämpft. Hinzu seien ungünstige Finanzierungsbedingungen durch steigende Zinsen und eine geringere Nachfrage aus dem In- und Ausland gekommen. Die Erholung der deutschen Wirtschaft vom tiefen Einbruch im Corona-Jahr 2020 hat sich somit nicht fortgesetzt. Auch der Staat habe im Jahr 2023 erstmals seit fast 20 Jahren seine preisbereinigten Konsumausgaben reduziert (1,7 Prozent). Das habe vor allem am Wegfall staatlich finanzierter Corona-Maßnahmen wie Impfungen und Ausgleichszahlungen für freie Bettenkapazitäten in Krankenhäusern gelegen. Durch solche Maßnahmen hatte der Staatskonsum in den Jahren ab 2020 die Wirtschaftsleistung gestützt (Quelle: Statistisches Bundesamt Deutschland).

Experten zufolge ist vor allem die lahmende Weltkonjunktur aber auch die Konsumzurückhaltung der Verbraucher infolge hoher Inflationsraten für die schwache deutsche Konjunktur verantwortlich. Die deutsche Wirtschaft bewegt sich nach Ansicht des Hamburgischen Weltwirtschaftsinstituts seit fast vier Jahren in einem nahezu andauernden Krisenmodus. Auf die Corona-Krise folgte im Februar 2022 der russische Angriff auf die Ukraine, der die Preise für Energie und Nahrungsmittel zeitweise extrem steigen ließ. Der Nahostkonflikt sorgt für neue Unsicherheit, zudem trifft die jüngste Haushaltskrise Deutschland in einem Moment wirtschaftlicher Schwäche (Quelle: Hamburgisches WeltWirtschaftsInstitut, HWWI Konjunkturprognose 1/2024).

In den letzten Jahren erfolgten keine wesentlichen gesetzlichen Initiativen zur Verbesserung der wirtschaftlichen Situation von Rehabilitationseinrichtungen. Es gibt zum Beispiel bisher keine gesetzliche Grundlage, nach welchen Kriterien die Vergütungssätze inhaltlich kalkuliert werden sollen. Damit ist eine leistungsgerechte Vergütung auf Grundlage einer gesetzlichen Regelung nur bedingt gewährleistet, und die Ergebnisse unterliegen den individuellen Verhandlungen. Ein Anstieg bei der Nachfrage nach Reha-Leistungen ist bereits seit längerem zu verzeichnen. Dies resultiert zum einen daraus, dass die geburtenstarken Jahrgänge 1955 bis 1965 ein fortgeschrittenes Alter erreichen und mit zunehmendem Alter die Inanspruchnahme von Reha-Leistungen steigt. Zum anderen führt auch die schrittweise Erhöhung des Rentenalters zu einem Anstieg des Reha-Bedarfs (Quelle: Statistisches Bundesamt Deutschland).

Die Patienten sind und werden deutlich pflege- und betreuungsintensiver. Dies ist zum einen auf die frühzeitige Verlegung aus den Akuthäusern, aber zum anderen auch auf eine deutliche Zunahme komplizierter Fälle mit behandlungsbedürftigen Nebendiagnosen zurückzuführen.

Bedeutsames Thema im Gesundheitswesen ist unverändert der Fachkräftemangel, gerade bei den Pflegefachkräften, welches in den Rehabilitationseinrichtungen zu einem stärker werdenden "Wettbewerb um Talente" führt. Der Fachkräftemangel im Gesundheitswesen wird zudem durch die Zunahme des Anteils älterer Beschäftigter, der sog. "Feminisierung der Medizin" und dem Wertewandel der sog. "Generation Y/Z" verstärkt. Gleichzeitig bringen die Alterung der Gesellschaft und die Zunahme multimorbider Patienten einen erhöhten Bedarf an Pflegefachkräften mit sich.

2. Geschäftsverlauf

Im Jahr 2023 wurde, wie auch in den Vorjahren, besonderer Vermerk daraufgelegt, die bestehenden Geschäftsverbindungen zu festigen und auszubauen.

Die weiterhin gute Auslastung der Müritz Klinik ist ein Indiz für die vertrauensvolle Zusammenarbeit mit den verschiedenen Kostenträgern und den guten Ruf der Müritz Klinik. Die hohe Anzahl der Patienten, die mehr als einmal als Patient im Hause waren, spricht für die hohe Zufriedenheit der Behandlungsergebnisse. Diese resultiert aus den individuell auf den Patienten abgestimmten Behandlungs- und Therapieplänen.

Die Geschäftsprozesse in der Müritz Klinik werden durch entsprechende IT-Systeme unterstützt. Entsprechende Investitionen wurden im Geschäftsjahr getätigt.

Der Datenschutz und die IT sichern und schützen sensible Daten. Insbesondere der Umgang mit personenbezogenen Daten der Patienten und Mitarbeiter werden durch den externen Datenschutzbeauftragten kontinuierlich kontrolliert und überprüft. Schulungen für das gesamte Personal erfolgen regelmäßig.

Auch in 2023 wurde auf die Instandhaltung und Weiterentwicklung der Infrastruktur der Klinik geachtet. Es wurden neue Therapiegeräte angeschafft, Umbaumaßnahmen vollzogen sowie weitere Renovierungen in Patientenzimmern vorgenommen.

3. Vermögenslage

Auf der Aktivseite zeigt sich durch Investitionen ins Anlagevermögen i.H.v. TEUR 375 und unter Berücksichtigung von Abschreibungen i.H.v. TEUR 691 ein Rückgang im Anlagevermögen von insgesamt TEUR 358. Der Anstieg der Vorräte von TEUR 238 auf TEUR 274 ist im Wesentlichen stichtagsbedingt und resultiert größtenteils aus einem etwas höheren Bestand an Handelswaren. Der Anstieg der Forderungen aus Lieferungen und Leistungen von TEUR 1.993 auf TEUR 2.765 ist im Wesentlichen auf eine höhere Belegungsquote zurückzuführen. Im Bereich der sonstigen Vermögensgegenstände zeigt sich ein Rückgang von T€ 215 auf T€ 44, der im Wesentlichen aus einem geringeren Saldo an debitorischen Kreditoren resultiert. Die liquiden Mittel sind bedingt durch die positive Geschäftsentwicklung im Jahr 2023 von TEUR 997 auf TEUR 1.795 angestiegen. Aus den vorgenannten Entwicklungen ergibt sich insgesamt eine Erhöhung der Bilanzsumme von TEUR 5.211 auf TEUR 6.297 bzw. ein Anstieg von 20,8 %.

Die Veränderung auf der Passivseite ist im Wesentlichen auf den im Geschäftsjahr erzielten Jahresüberschuss i.H.v. TEUR 1.923 zurückzuführen, der zu einem Anstieg des Eigenkapitals auf TEUR 2.463 führte (Vorjahr TEUR 540). Die Eigenkapitalquote verbesserte sich um 28,7 %-Punkte auf 39,1 % (Vorjahr 10,4 %). Im Bereich der Steuerrückstellungen werden TEUR 62 (Vorjahr TEUR 200) ausgewiesen, die zum Bilanzstichtag Rückstellungen für die Körperschaftsteuer sowie den Solidaritätszuschlag betreffen. Die sonstigen Rückstellungen liegen mit TEUR 358 deutlich unter dem Vorjahreswert von TEUR 756, was im Wesentlichen aus der Auflösung von Rückstellungen in Zusammenhang mit Rechtsstreitigkeiten betreffend die Kurtaxe und Honorarärzten resultiert. Die Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen sind stichtagsbedingt von TEUR 1.251 auf TEUR 970 gesunken. Die sonstigen Verbindlichkeiten betragen TEUR 2.444, sind inhaltlich größtenteils unverändert und liegen nur leicht unter dem Vorjahreswert von TEUR 2.464.

4. Ertragslage

2023
TEUR
2022
TEUR
Betriebliches Ergebnis 2.035 779
Finanzergebnis -5 -17
Steuern -107 -171
Jahresüberschuss 1.923 591

Die Umsatzerlöse haben sich im Jahr 2023 im Vergleich zum Vorjahr von TEUR 14.975 auf TEUR 16.937 und somit um TEUR 1.962 bzw. um 13,1 % erhöht. Grund dafür sind eine erhöhte Belegung durch die DRV, eine leicht verbesserte Auslastung sowie darüber hinaus Veränderungen in der Belegungsstruktur.

Die sonstigen betrieblichen Erträge sind von TEUR 117 auf TEUR 949 und somit um TEUR 832 gestiegen. Der Anstieg resultiert insbesondere aus Erträgen aus der Auflösung von sonstigen Rückstellungen und Erträgen aus der Ausbuchung von Verbindlichkeiten in Zusammenhang mit Rechtsstreitigkeiten aufgrund eines getroffenen gerichtlichen Vergleichs.

Der Materialaufwand liegt mit TEUR 1.787 auf dem Niveau des Vorjahres (TEUR 1.780). Inflations- und mengenbedingte Kostensteigerungen im laufenden Geschäftsjahr gleichen Sondereffekte im Vorjahr aufgrund von Rückstellungszuführungen weitestgehend aus.

Der Personalaufwand hat sich um 10,0 % auf TEUR 9.293 erhöht (Vorjahr TEUR 8.446). Grund für den Anstieg des Personalaufwands sind eine leicht gestiegene Mitarbeiterzahl, die Auszahlung einer Inflationsausgleichsprämie sowie im Geschäftsjahr durchgeführte Entgeltsteigerungen für die gesamte Belegschaft.

Im Bereich der sonstigen betrieblichen Aufwendungen ist ein Anstieg von TEUR 3.819 auf TEUR 4.087 zu verzeichnen, der im Wesentlichen aus Inflationseffekten resultiert. Der Posten ist inhaltlich im Wesentlichen unverändert.

Die Steuern vom Einkommen und vom Ertrag betragen TEUR 62 (Vorjahr TEUR 0) und betreffen vollumfänglich Rückstellungszuführungen für die Körperschaftsteuer sowie den Solidaritätszuschlag.

Das Geschäftsjahr endet mit einem Jahresüberschuss von TEUR 1.923 (Vorjahr TEUR 591).

5. Finanz-/ und Liquiditätslage

Die liquiden Mittel haben sich im Geschäftsjahr um TEUR 997 auf TEUR 1.795 erhöht. Der Anstieg resultiert im Wesentlichen aus dem positiven Cashflow aus der laufenden Geschäftstätigkeit bedingt durch die vorstehend beschriebene positive Geschäftsentwicklung.

Die Liquidität der Müritz Klinik wurde und wird aus der laufenden Geschäftstätigkeit gesichert. Im Geschäftsjahr 2023 waren keine Liquiditätsengpässe zu verzeichnen.

6. Gesamtaussage zum Geschäftsverlauf und zur Lage

Die im Vorjahr getroffenen Prognosen hinsichtlich eines leichten Anstiegs der Umsatzerlöse, eines leicht positiven Jahresergebnisses auf dem Niveau des Vorjahres sowie einer gleichbleibend hohen Auslastung konnten in allen drei Belangen übertroffen werden. Die Umsatzerlöse konnten insgesamt um TEUR 1.962 bzw. um 13,1 % auf TEUR 16.937 gesteigert werden. Das Jahresergebnis betrug TEUR 1.923 und lag um TEUR 1.332 über dem Vorjahreswert von TEUR 591. Einmaleffekte im Bereich der sonstigen betrieblichen Erträge wirkten sich positiv auf die Ergebnisentwicklung aus. Die bereits in den Vorjahren hohe Auslastung konnte bedingt durch die rückläufige Entwicklung der Corona-Pandemie noch einmal leicht gesteigert werden. Insgesamt kann die wirtschaftliche Entwicklung der Müritz Klinik somit rückblickend auf das Geschäftsjahr 2023 als sehr zufriedenstellend bezeichnet werden.

C. CHANCEN UND RISIKEN DER KÜNFTIGEN ENTWICKLUNG

1. Geschäftsperspektiven und Chancen

Die Müritz Klinik steht vor der immer wieder neu gestellten Aufgabe, in einem sich stetig wandelnden Umfeld der staatlichen Regelung des Gesundheitsmarktes schnell auf Veränderungen zu reagieren und dabei für die Patienten der gesetzlichen Krankenversicherungen, der gesetzlichen Rentenversicherung sowie Privatpatienten gesundheitsfördernde Angebote anbieten zu können.

2. Markt- und Konjunkturrisiken

Von den Entwicklungen der Binnenkonjunktur sind wir nur mittelbar betroffen, da die Gesundheitsausgaben vom Beitragsaufkommen der Versicherten und damit von der Lage am Arbeitsmarkt beeinflusst werden. Da wir ausschließlich auf dem inländischen Gesundheitsmarkt tätig sind, berühren uns außenwirtschaftliche Faktoren kaum.

Aufgrund der angespannten Situation in den Konflikten in der Ukraine und Israel können wirtschaftliche Risiken zum Zeitpunkt der Aufstellung des Jahresabschlusses nicht ausgeschlossen werden. Die korrespondierenden Auswirkungen könnten neben einer erheblichen Einflussaufnahme auf die Weltwirtschaft insbesondere Lieferketten (u.a. im Energiebereich) stören sowie den Zugriff auf qualifizierte medizinische Arbeitskräfte deutlich einschränken. Eine Quantifizierung korrespondierender Risiken ist zum gegenwärtigen Zeitpunkt nicht möglich.

Wie auch bei allen anderen Unternehmen im gleichen Sektor besteht mittel- und langfristig keine Planungssicherheit hinsichtlich der Erlöse für die Müritz Klinik. Die Höhe der Pflegesätze und die Belegung hängen von einer Vielzahl von Faktoren ab, die in weiten Teilen nur bedingt durch uns zu beeinflussen sind.

Die Situation am Arbeitsmarkt für die Beschaffung von Fachpersonal bleibt weiterhin sehr angespannt. Der Kampf um Fachkräfte betrifft nicht nur ärztliches, pflegerisches und therapeutisches Personal, sondern mittlerweile auch alle anderen Berufsgruppen. Der sich abzeichnende Fachkräftemangel im Gesundheitswesen macht es unumgänglich, attraktive Arbeitsplätze anzubieten und sich gegenüber konkurrierenden Arbeitgebern positiv abzuzeichnen. Dies kann insbesondere durch ein gutes Arbeitsklima, flexible Arbeitszeitmodelle sowie Fort- und Weiterbildungsmöglichkeiten erreicht werden.

3. Liquiditätsrisiken

Wir gehen davon aus, dass die finanzielle Situation der für die Rehabilitation relevanten Kostenträger angespannt bleibt, die Kosten im Gesundheitsbereich sich aber nach oben entwickeln werden. Die Geschäftsleitung setzt daher weiterhin auf effektives Kostenmanagement.

Das Unternehmen plant den laufenden Liquiditätsbedarf stetig neu und kann so sich ergebende Liquiditätsbedürfnisse mit dem erforderlichen Vorlauf erkennen.

Aufgrund der vorliegenden Finanz-, Ertrags- und Liquiditätsplanung kann die Liquidität mindestens für die Geschäftsjahre 2024 und 2025 als gesichert angesehen werden. Dabei wurden liquiditätssichernde Vereinbarungen mit der Gesellschafterin berücksichtigt.

4. Sonstige betriebliche Risiken

Um Risiken aus den Bereichen Arbeitssicherheit und Hygiene vorzubeugen, sind in der Müritz Klinik Konzepte und Richtlinien entwickelt und umgesetzt. Es sind Gremien wie Arbeitsschutz und Hygienekommission gebildet worden. Diese werden von externen Fachleuten regelmäßig und vertraglich begleitet.

Um Betriebs- und Ausfallrisiken vorzubeugen, werden in der Müritz Klinik regelmäßige Wartungen und Instandhaltungen sowie Kontrollen durch hauseigenes Technik- Fachpersonal und beauftragte Firmen durchgeführt.

5. Gesamtaussage zur Chancen- und Risikolage

Die Chancen- und Risikoposition der Gesellschaft hat sich im Vergleich zum Vorjahr nicht grundlegend geändert, wobei sich hinsichtlich der wirtschaftlichen Entwicklung der Müritz Klinik insgesamt eine positive Tendenz zeigt. Risiken, die den Fortbestand des Unternehmens gefährden könnten, sind zum jetzigen Zeitpunkt nicht ersichtlich.

D. PROGNOSEBERICHT

Vor dem Hintergrund der demografischen Entwicklung in Deutschland sehen wir positive Aspekte für die Zukunft der Rehabilitation und der Müritz Klinik.

Der Markt der stationären medizinischen Rehabilitationsleistungen ist sowohl durch die üblichen Marktmechanismen als auch durch intensive staatliche Reglementierungen - in immer kürzeren Veränderungszyklen - gekennzeichnet.

Für den Bereich der Anschlussheilbehandlung, im direkten Nachgang an den auslösenden Aufenthalt im Akutkrankenhaus, ist eine direkte Abhängigkeit von den Zulieferern gegeben.

Die Verhandlung neuer Pflegesätze, weitere Spezialisierungen sowie effizientere Versorgungsabläufe sollen uns dabei helfen, mit künftigen Kostensteigerungen umzugehen. Die Müritz Klinik hat sich im Verlauf ihres Bestehens einen festen Stand im Markt und in der Region erarbeitet. Dies ist nicht zuletzt auf den hohen Qualitätsstand und den damit verbundenen guten Ruf zurückzuführen.

Insgesamt ist die Müritz Klinik aufgrund der ständigen Weiterentwicklung der Qualitätsstandards, der Verbesserung der Arbeitsabläufe und der Überwachung der Kosten für die künftigen Aufgaben gut gerüstet.

Die allgemeine Geschäftspolitik wird im Wesentlichen unverändert bleiben.

Für die kommenden beiden Geschäftsjahre erwarten wir eine gleichbleibend hohe Auslastung. Die Umsatzerlöse dürften aufgrund von Inflationsausgleichen leicht steigen. Ein positives Jahresergebnis für 2024 und auch 2025 auf dem Niveau der Vorjahre (bereinigt um die Einmaleffekte im Bereich der sonstigen betrieblichen Erträge) wird erwartet.

Bilanz zum 31. Dezember 2023

Aktiva

31.12.2023
31.12.2022
A. Anlagevermögen
I. Immaterielle Vermögensgegenstände 30.726,50 110.226,39
II. Sachanlagen
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 4.902,15 4.902,15
2. technische Anlagen und Maschinen 422.648,50 395.927,50
3. andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 945.903,01 1.251.201,51
1.373.453,66 1.652.031,16
III. Finanzanlagen
Beteiligungen 3.000,51 3.000,51
1.407.180,67 1.765.258,06
B. Umlaufvermögen
I. Vorräte 274.455,24 238.382,59
II. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände 2.809.341,01 2.207.894,94
III. Kassenbestand, Bundesbankguthaben, Guthaben bei Kreditinstituten und Schecks 1.795.220,88 996.958,09
4.879.017,13 3.443.235,62
C. Rechnungsabgrenzungsposten 10.964,09 2.439,50
6.297.161,89 5.210.933,18

Passiva

31.12.2023
31.12.2022
A. Eigenkapital
I. Gezeichnetes Kapital 5.112.918,81 5.112.918,81
II. Verlustvortrag -4.572.967,40 -5.164.108,91
III. Jahresüberschuss 1.923.242,74 591.141,51
2.463.194,15 539.951,41
B. Rückstellungen 420.127,69 956.400,16
C. Verbindlichkeiten 3.413.840,05 3.714.581,61
(davon aus Steuern € 2.220.050,60; Vorjahr € 2.196.044,43)
6.297.161,89 5.210.933,18

Gewinn- und Verlustrechnung für die Zeit vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023

2023
2022
1. Umsatzerlöse 16.937.328,06 14.975.117,87
2. Erhöhung des Bestands an fertigen und unfertigen Erzeugnissen 6.491,17 80.293,14
3. Sonstige betriebliche Erträge 948.809,99 117.269,03
17.892.629,22 15.172.680,04
4. Materialaufwand
a) Aufwendungen für Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe 1.208.606,86 1.178.375,56
b) Aufwendungen für bezogene Leistungen 577.962,00 601.209,88
1.786.568,86 1.779.585,44
5. Personalaufwand
a) Löhne und Gehälter 7.898.873,39 7.181.337,44
b) Soziale Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung und für Unterstützung 1.394.129,53 1.264.845,29
(davon für Altersversorgung € 6.398,93; Vorjahr € 5.834,67)
9.293.002,92 8.446.182,73
6. Abschreibungen auf immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens und Sachanlagen 691.198,00 348.438,94
7. Sonstige betriebliche Aufwendungen 4.087.014,69 3.819.166,05
8. Sonstige Zinsen und ähnliche Erträge 743,74 0,00
9. Zinsen und ähnliche Aufwendungen 5.304,96 17.409,18
10. Steuern vom Einkommen und vom Ertrag 62.441,77 0,00
11. Ergebnis nach Steuern 1.967.841,76 761.897,70
12. Sonstige Steuern 44.599,02 170.756,19
13. Jahresüberschuss 1.923.242,74 591.141,51

Anhang für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023

I. Allgemeine Angaben zum Jahresabschluss

Die FM Klinikgesellschaft mbH hat ihren Sitz in Klink. Die Gesellschaft ist in der Abteilung B unter der Nr. 6877 im Handelsregister des Amtsgerichts Neubrandenburgs eingetragen.

Der Jahresabschluss wurde auf der Grundlage der Gliederungs-, Bilanzierungs- und Bewertungsvorschriften der §§ 238 ff. HGB i.V.m. den besonderen Vorschriften für Kapitalgesellschaften gemäß §§ 264 ff. HGB sowie unter Beachtung der ergänzenden Vorschriften des GmbHG aufgestellt.

II. Angaben zu Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden

Bilanzierungsmethoden

Die Gesellschaft weist zum Abschlussstichtag die Größenmerkmale einer mittelgroßen Kapitalgesellschaft gemäß § 267 Abs. 2 HGB auf.

Im Jahresabschluss sind sämtliche Vermögensgegenstände, Schulden, Rechnungsabgrenzungsposten, Aufwendungen und Erträge enthalten, soweit gesetzlich nichts anderes bestimmt ist. Die Posten der Aktivseite sind nicht mit Posten der Passivseite, Aufwendungen nicht mit Erträgen verrechnet worden. Das Saldierungsgebot des § 246 Abs. 2 S. 2 HGB wurde beachtet.

Bewertungsmethoden

Die Wertansätze der Eröffnungsbilanz des Geschäftsjahres stimmen mit denen der Schlussbilanz des vorangegangenen Geschäftsjahres überein. Bei der Bewertung wurde von der Fortführung des Unternehmens ausgegangen. Die Vermögensgegenstände und Schulden wurden einzeln bewertet.

Es ist vorsichtig bewertet worden, namentlich sind alle vorhersehbaren Risiken und Verluste, die bis zum Abschlussstichtag entstanden sind, berücksichtigt worden, selbst wenn diese erst zwischen Abschlussstichtag und der Aufstellung des Jahresabschlusses bekannt geworden sind.

Gewinne sind nur berücksichtigt worden, wenn sie bis zum Abschlussstichtag realisiert wurden. Aufwendungen und Erträge des Geschäftsjahres sind unabhängig vom Zeitpunkt der Zahlung berücksichtigt worden.

Einzelne Posten wurden wie folgt bewertet:

Das Anlagevermögen weist nur Gegenstände aus, die dazu bestimmt sind, dem Geschäftsbetrieb dauernd zu dienen.

Erworbene immaterielle Vermögensgegenstände werden mit den Anschaffungskosten, vermindert um die planmäßigen Abschreibungen, bewertet. Als Nutzungsdauern werden bei Software 1 bis 3 Jahre unterstellt.

Die geleisteten Anzahlungen auf immaterielle Vermögensgegenstände werden mit ihrem Nennwert bilanziert.

Die Vermögensgegenstände des Sachanlagevermögens wurden zu Anschaffungs- oder Herstellungskosten abzüglich planmäßiger Abschreibung bewertet.

Grundlage der planmäßigen Abschreibung war die voraussichtliche Nutzungsdauer des jeweiligen Vermögensgegenstandes in Anlehung an die steuerlichen AfA-Tabellen. Die Abschreibungen wurden beim beweglichen Anlagevermögen linear vorgenommen.

Soweit der nach vorstehenden Grundsätzen ermittelte Wert von Gegenständen des Anlagevermögens über dem Wert liegt, der ihnen am Abschlussstichtag beizulegen ist, wird dem durch außerplanmäßige Abschreibungen Rechnung getragen.

Das Finanzanlagevermögen betrifft Genossenschaftsanteile. Bei den Finanzanlagen sind die Beteiligungen zu Anschaffungskosten oder niedrigeren beizulegenden Werten bewertet. Bei Wegfall der Gründe für die Abschreibungen werden entsprechende Zuschreibungen vorgenommen.

Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe werden zu durchschnittlichen Anschaffungskosten unter Beachtung des Niederstwertprinzips bewertet. Unfertige Leistungen werden zu den durchschnittlichen Herstellungskosten angesetzt.

Die Bewertung des Vorratsvermögens erfolgt verlustfrei.

Die Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände wurden grundsätzlich mit dem Nennbetrag angesetzt. Erkennbare Einzelrisiken wurden durch Einzelwertberichtigungen berücksichtigt.

Der Kassenbestand und die Guthaben bei Kreditinstituten sind mit dem Nennwert angesetzt.

Unter dem aktiven Rechnungsabgrenzungsposten werden Ausgaben vor dem Abschlussstichtag ausgewiesen, sofern sie Aufwand für eine bestimmte Zeit nach diesem Stichtag darstellen. Die Bewertung erfolgt zum Nennwert.

Das gezeichnete Kapital ist zum Nennbetrag bewertet.

Die Rückstellungen wurden in Höhe des nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrages angesetzt. Rückstellungen mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr wurden mit dem ihrer Restlaufzeit entsprechenden durchschnittlichen Marktzins der vergangenen sieben Geschäftsjahre der Deutschen Bundesbank nach der sog. Bruttomethode abgezinst. Die sonstigen Rückstellungen berücksichtigen alle erkennbaren Risiken und ungewissen Verpflichtungen.

Verbindlichkeiten sind zum Erfüllungsbetrag angesetzt.

III. Angaben zur Bilanz

1. Anlagevermögen

Die Entwicklung des Anlagevermögens ergibt sich aus dem dieser Anlage beigefügten Bruttoanlagenspiegel.

Die Abschreibungen erfolgen über eine Nutzungsdauer von bis zu 15 Jahren.

Unter dem Finanzanlagevermögen ist der Anteil an einer Genossenschaft sowie der Erinnerungswert für erworbene Anteile an der PEG München ausgewiesen.

2. Eigenkapital/ Ergebnisverwendung

Die Geschäftsführung schlägt vor, den Jahresüberschuss für das Geschäftsjahr in voller Höhe auf neue Rechnung vorzutragen.

3. Rückstellungen

Die sonstigen Rückstellungen betreffen im Wesentlichen Rückstellungen für offene Urlaubsansprüche, Arbeitszeitguthaben, Rechtsstreitigkeiten, die Erstellung/Prüfung von Jahresabschluss und Steuererklärungen sowie die Offenlegung. Ferner sind angemessene Beträge für die Kosten der gesetzlichen Aufbewahrungspflichten enthalten.

4. Verbindlichkeiten

Sämtliche Verbindlichkeiten sind mit ihren jeweiligen Erfüllungsbeträgen passiviert und haben eine Restlaufzeit von bis zu einem Jahr.

Die Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen betragen T€ 772 (Vorjahr T€ 814) und betreffen i.H.v. T€ 558 (Vorjahr T€ 603) Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen sowie i.H.v. T€ 214 (Vorjahr T€ 211) sonstige Verbindlichkeiten.

IV. Angaben zur Gewinn- und Verlustrechnung

Die Gewinn- und Verlustrechnung wurde nach dem Gesamtkostenverfahren (§ 275 Abs. 2 HGB) gegliedert.

In den sonstigen betrieblichen Erträgen sind i.H.v. T€ 745 Erträge von außergewöhnlicher Größenordnung und Bedeutung enthalten, die aus der Auflösung von sonstigen Rückstellungen und der Ausbuchung von Verbindlichkeiten aufgrund eines getroffenen Vergleichs in Zusammenhang mit der Beendigung eines Rechtsstreits resultieren.

V. Sonstige Pflichtangaben

Zahlungsverpflichtungen aus Leasingverträgen bestehen i.H.v. T€ 284 sowie aus Mietverträgen i.H.v. T€ 2.400.

Die Gesellschaft beschäftigte im Jahresdurchschnitt 224 Mitarbeiter, davon 63 Teilzeitkräfte.

Geschäfte mit nahestehenden Personen, die der Angabepflicht des § 285 Nr. 21 HGB unterliegen würden, lagen im Geschäftsjahr 2023 nicht vor.

Die Geschäftsführung setzt sich wie folgt zusammen:

Herr Manfred Geilfuß, CEO der FM Klinikgesellschaft mbH / Betriebswirt, Klink sowie

Herr Dr. Douglas Fernando, Vorstandvorsitzender der AVILA-Gruppe / Kaufmann, Berlin.

Beide Geschäftsführer sind einzelvertretungsberechtigt, wohingegen ausschließlich Herr Dr. Douglas Fernando von den Beschränkungen des § 181 BGB befreit ist.

Von der Schutzklausel des § 286 Abs. 4 HGB wurde hinsichtlich der Angaben der Geschäftsführerbezüge Gebrauch gemacht.

Das Abschlussprüferhonorar für das Geschäftsjahr 2023 nach § 285 Nr. 17 HGB beträgt T€ 24.

 

Klink, den 19. Februar 2025

Dr. Douglas Fernando

Manfred Geilfuß

Entwicklung des Anlagevermögens

Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten
01.01.2023
Zugänge
Abgänge
31.12.2023
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
1. Entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 730.745,04 26.655,22 0,00 757.400,26
2. Geleistete Anzahlungen 40.168,89 0,00 40.168,89 0,00
770.913,93 26.655,22 40.168,89 757.400,26
II. Sachanlagen
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 4.902,15 0,00 0,00 4.902,15
2. Technische Anlagen und Maschinen 1.807.078,89 105.304,23 0,00 1.912.383,12
3. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 5.745.648,63 243.229,05 5.950,00 5.982.927,68
7.557.629,67 348.533,28 5.950,00 7.900.212,95
III. Finanzanlagen
Beteiligungen 3.000,51 0,00 0,00 3.000,51
8.331.544,11 375.188,50 46.118,89 8.660.613,72
Abschreibungen
01.01.2023
Zugänge
Abgänge
31.12.2023
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
1. Entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 660.687,54 65.986,22 0,00 726.673,76
2. Geleistete Anzahlungen 0,00 0,00 0,00 0,00
660.687,54 65.986,22 0,00 726.673,76
II. Sachanlagen
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 0,00 0,00 0,00 0,00
2. Technische Anlagen und Maschinen 1.411.151,39 78.583,23 0,00 1.489.734,62
3. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 4.494.447,12 546.628,55 4.051,00 5.037.024,67
5.905.598,51 625.211,78 4.051,00 6.526.759,29
III. Finanzanlagen
Beteiligungen 0,00 0,00 0,00 0,00
6.566.286,05 691.198,00 4.051,00 7.253.433,05
Restbuchwerte
31.12.2023
31.12.2022
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
1. Entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 30.726,50 70.057,50
2. Geleistete Anzahlungen 0,00 40.168,89
30.726,50 110.226,39
II. Sachanlagen
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 4.902,15 4.902,15
2. Technische Anlagen und Maschinen 422.648,50 395.927,50
3. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 945.903,01 1.251.201,51
1.373.453,66 1.652.031,16
III. Finanzanlagen
Beteiligungen 3.000,51 3.000,51
1.407.180,67 1.765.258,06

Bei dem vorstehenden Jahresabschluss handelt es sich um die nach § 327 HGB für Offenlegungszwecke verkürzte Fassung. Zu dem vollständigen Jahresabschluss und dem Lagebericht wurde der folgende Bestätigungsvermerk erteilt:

"BESTÄTIGUNGSVERMERK DES UNABHÄNGIGEN ABSCHLUSSPRÜFERS

An die FM Klinikgesellschaft mbH, Klink

Prüfungsurteile

Wir haben den Jahresabschluss der FM Klinikgesellschaft mbH, Klink, - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der FM Klinikgesellschaft mbH für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 geprüft.

Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse

entspricht der beigefügte Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft zum 31. Dezember 2023 sowie ihrer Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 und

vermittelt der beigefügte Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Lagebericht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar.

Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat.

Grundlage für die Prüfungsurteile

Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen.

Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht

Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d.h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist.

Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen.

Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können.

Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts

Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet.

Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen.

Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus

identifizieren und beurteilen wir die Risiken wesentlicher falscher Darstellungen im Jahresabschluss und im Lagebericht aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern, planen und führen Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlangen Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass aus dolosen Handlungen resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, ist höher als das Risiko, dass aus Irrtümern resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, da dolose Handlungen kollusives Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können.

gewinnen wir ein Verständnis von dem für die Prüfung des Jahresabschlusses relevanten internen Kontrollsystem und den für die Prüfung des Lageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den gegebenen Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit dieser Systeme der Gesellschaft abzugeben.

beurteilen wir die Angemessenheit der von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von den gesetzlichen Vertretern dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben.

ziehen wir Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls wir zu dem Schluss kommen, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, sind wir verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Jahresabschluss und im Lagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, unser jeweiliges Prüfungsurteil zu modifizieren. Wir ziehen unsere Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum unseres Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass die Gesellschaft ihre Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann.

beurteilen wir Darstellung, Aufbau und Inhalt des Jahresabschlusses insgesamt einschließlich der Angaben sowie ob der Jahresabschluss die zugrunde liegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt.

beurteilen wir den Einklang des Lageberichts mit dem Jahresabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage der Gesellschaft.

führen wir Prüfungshandlungen zu den von den gesetzlichen Vertretern dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Lagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehen wir dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von den gesetzlichen Vertretern zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteilen die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrunde liegenden Annahmen geben wir nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen.

Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger bedeutsamer Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.

 

Osnabrück, den 20. Februar 2025

PricewaterhouseCoopers GmbH
Wirtschaftsprüfungsgesellschaft

Andre Knufmann, Wirtschaftsprüfer

ppa. Marc Neppert, Wirtschaftsprüfer"

Der Jahresabschluss zum 31.12.2023 wurde am 24.02.2025 festgestellt.

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