Stammdaten

Register
Amtsgericht Göttingen HRB 1560
Eingetragen
6.2.1986
Branche
Großhandel mit Eisenerzen, Eisen, Stahl, Eisen- und StahlhalbzeugGroßhandel mit NE-Erzen, NE-Metallen und NE-MetallhalbzeugGroßhandel mit Altmaterialien und Reststoffen
Gegenstand
Geändert, nun: Handel mit Eisen, Metallen, Rohstoffen aller Art und deren Verwertung, Autoverwertung, Containerdienst, Sonderabfallentsorgung, Güternahverkehr sowie damit zusammenhängende Dienstleistungen

Finanzübersicht

Historie

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Management

NameRolle
Michaela Resebeck
seit 20.2.2023
Geschäftsführer
Ralf Fischer
seit 27.3.2006
Geschäftsführer

Wirtschaftlich Berechtigte
Beta

0.00% identifiziert100.00% ungelöst

Ungelöste Beteiligungen (1)

Gesellschafter
Beta

1 Gesellschafter

GmbH-Struktur

Name
Ort
Betrag
Anteil
H.A. Resebeck GmbH & Co. KG
Germany
250.000 €
100.00%

Beteiligungen
Beta

NameAnteil
No data available

Bilanzkonten

Gewinn- und Verlustrechnung

Posten

Konzern- und Jahresabschlüsse

Resebeck GmbH

Göttingen

Jahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023

Lagebericht

1. Darstellung des Geschäftsverlaufs

1.1. Wirtschaftliche Entwicklung

Im Rahmen unserer Lageberichterstattung für das Wirtschaftsjahr 2022 hatten wir konstatiert, dass bereits das Wirtschafsjahr 2022 aus Sicht der europäischen und deutschen Stahlindustrie als sehr durchwachsen beurteilt werden musste.

Wir müssen nunmehr leider feststellen, dass die Stahlproduktion in 2023 auf ein historisches Niveau gesunken ist. Insgesamt wurden in Deutschland in 2023 35,4 Mio. Tonnen Stahl produziert; es handelt sich um das niedrigste Produktionsvolumen seit der Finanzkrise 2009. Allerdings ging es damals nach scharfen Einschnitten bald wieder bergauf. Im direkten Vorjahresvergleich sank das Produktionsniveau um 3,8 %; der Negativtrend von 2022 hat somit weiter angehalten.

Die Rohstoffmärkte - und damit auch die deutsche Recycling- und Entsorgungswirtschaft wurden auch in 2023 stark durch den russischen Angriffskrieg auf die Ukraine beeinflusst. Die seit 2022 eingetretene Energiekrise mit den damit verbundenen hohen Energiekosten macht der stromintensiven Stahlproduktion besonders zu schaffen. Erhöhte Kosten für Baumaterialien und gestiegene Kreditzinsen ließen Bauträger von ihren Vorhaben abrücken. Dies hat deutliche Spuren auf dem Stahlmarkt und damit in unserer Recyclingbranche hinterlassen.

Auf dem internationalen Schrottmarkt zeichnete sich das Marktbild wie folgt ab:

Zunächst war in 2023 eine Kaufwelle türkischer Werke für Schrott zu verzeichnen, die aber durch das katastrophale Erdbeben im Südosten der Türkei im Februar 2023 jäh unterbrochen wurde. Zudem hatten viele Schrottlieferanten große Schwierigkeiten, den Materialzulauf zu ihren Exportlägern aufrechtzuerhalten. Die Unsicherheit über die Handelsaktivitäten, insbesondere mit Bewehrungsstählen, nahm Anfang Oktober 2023 zu Beginn des Nahost-Konflikts zwischen Israel und Palästina deutlich zu. Der Ausbruch des Krieges könnte erhebliche Auswirkungen auf Langstahlexporte haben, mutmaßten die Marktbeobachter. Sowohl die Schrottkäufer als auch die Schrottverkäufer zogen sich vorerst zurück, um die neue Situation zu analysieren.

Folgerichtig blickt die europäische und insbesondere die deutsche Stahlindustrie auch für 2023 sorgenvoll zurück. Die Nachfrage der deutschen Stahlwerke sowie derjenigen in dem benachbarten europäischen Ausland war gegen Ende des Geschäftsjahres 2023 gering. Aus den vorgenannten Gründen haben sich viele Stahlwerke dazu genötigt gesehen, ihre Produktion zeitlich früher als in den Vorjahren einzustellen.

Es muss auch festgestellt werden, dass die großen Herausforderungen, erhöhte Transportkosten, hohe Energiepreise, Fachkräftemangel und ein hohes Maß an Bürokratie sowohl politisch als auch gesellschaftlich nicht gelöst werden konnten, was auch zu Lasten der Recyclingbranche geht. Unsere Volkswirtschaft befand sich auch in 2023 in einem schwierigen ökonomischen Umfeld.

Vor diesem aus volkswirtschaftlicher Sicht in 2023 als schwierig zu bezeichnendem Hintergrund verzeichnet unsere Gesellschaft in dem Wirtschaftsjahr 2023 gegenüber dem Vorjahr eine Umsatzminderung von TEUR 6.695. Da sich die Reduktion der Materialaufwendungen demgegenüber in dem Berichtsjahr auf TEUR 5.428 belaufen hat, ergibt sich gegenüber dem Geschäftsjahr 2022 immerhin eine Abnahme des Rohertrags von TEUR 1.267.

Im Bereich der Sachkosten (Personalaufwand, Abschreibungen und sonstige betriebliche Aufwendungen) ist für unsere Gesellschaft ein Kostenanstieg in Höhe von insgesamt TEUR 40 zu konstatieren. Ursächlich für den gesamten Anstieg der vorgenannten Aufwandsarten ist der Bereich der sonstigen betrieblichen Aufwendungen. Hier ist eine Zunahme von TEUR 85 festzustellen. Der Sektor der Personalaufwendungen ist gegenüber dem Vorjahr um TEUR 59 gesunken. Im Bereich der Abschreibungen ergibt sich eine Zunahme von TEUR 14 gegenüber dem Vorjahr.

Gegenüber dem Geschäftsjahr 2022 weist unser Unternehmen in 2023 ein um TEUR 1.218 reduziertes Gesamtergebnis vor Ertragsteuern aus.

1.2. Produktion

Das zurückliegende Geschäftsjahr 2023 war durch die nachhaltige Verbesserung unserer vielfältig vorhandenen Produktionsfaktoren geprägt. Auf die diesbezüglich volkswirtschaftlichen Marktentwicklungen haben wir bereits hingewiesen. Auch in 2023 haben wir die sich auf hohem Niveau bewegenden Qualitätsanforderungen jederzeit mit hoher Effizienz erfüllt. Auf die sich in 2023 drastisch ändernden Marktbedingungen konnten wir jederzeit flexibel reagieren.

1.3. Beschaffung

Es gehört zu unserer Unternehmensphilosophie, dass wir in den vorangegangenen Jahren stets unsere Lagerbestände gepflegt haben; dies hat uns auch in 2023 in die Lage versetzt, auf die sich verändernden Nachfragepotenziale unserer Abnehmer preisorientiert reagieren zu können.

Natürlich führt die sich ändernde Nachfrage unserer Abnehmer zwar zu turbulenten Preisänderungen auf dem Absatzmarkt; unsere langfristig ausgerichtete Beschaffungspolitik erlaubt es uns aber, dass wir nicht vollumfänglich auf jede Preisänderung reagieren müssen.

Flexibilität und Ergebnisoptimierung stehen also unverändert im Vordergrund unseres Handelns.

Auch derzeit betreiben wir wieder substanzerhaltende und stille Reserven bildende Beschaffungspolitik. Unser diesjähriges Vorratsvolumen beläuft sich buchhalterisch auf ca. 107 % des Vorjahresvolumens.

1.4. Investitionen

Auch in dem zurückliegenden Geschäftsjahr haben wir ganz erheblich von unserem Reinvestitionsverhalten der vergangenen Jahre profitiert; der vorhandene Modernisierungsgrad unserer Anlagen und Maschinen einerseits, sowie derjenige unserer Betriebsausstattung andererseits hat dafür gesorgt, dass wir in sich verschlechternden Zeiten ohne betriebsnotwendige, erhebliche Investitionen zu Gunsten unserer Liquidität ausgekommen sind. Die von uns seit langer Zeit propagierten Grundsätze der realen Substanzerhaltung haben sich auch in 2023 sehr positiv auf unsere Liquidität ausgewirkt.

1.5. Kapital

Gegenüber dem Vorjahr hat sich die Bilanzsumme unserer Gesellschaft um TEUR 144 reduziert.

Auf beiden Seiten der Bilanz sind gegenläufige Entwicklungen zu konstatieren.

Auf der Aktivseite der Bilanz ergeben sich Erhöhungen in den Bereichen "Sachanlagen" (TEUR 193), "Vorratsvermögen" (TEUR 247) und "Forderungen" (TEUR 499).

Unsere Liquidität hat sich gegenüber dem Vorjahr um TEUR 1.066 reduziert. Ihr Anteil an der Bilanzsumme beträgt zum 31. Dezember 2023 ca. 35 %.

Auf der Passivseite der Bilanz ergibt sich eine Erhöhung unseres Eigenkapitals von TEUR 756. Die von uns gebildeten Rückstellungen haben sich gegenüber dem Vorjahr um TEUR 57 gemindert. Der Rückgang unserer gesamten Verbindlichkeiten gegenüber dem Vorjahr beträgt TEUR 843. Allerdings sind bei den Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen Erhöhungen von TEUR 49 zu verzeichnen.

Gegenüber dem Vorjahr (75,7 %) ergibt sich nunmehr eine Eigenkapitalquote von 80,1 %.

1.6. Personal

Unserer leicht gesunkenen Ertragskraft (Umsatzerlöse abzüglich Materialaufwand) entspricht auch eine leichte Abnahme unseres Personalaufwands in dem Berichtsjahr gegenüber dem Vorjahr. Absolut beträgt die Minderung unseres Personalaufwands TEUR 59. Es ergeben sich wiederum gegenläufige Effekte betreffend die Gehalts- oder Lohnsteigerungen unserer Mitarbeiter einerseits und den Rückgang variabler Gehaltsbestandteile unserer gesetzlichen Vertreter andererseits.

Unverändert verzeichnet unser Unternehmen einen hohen Bestand von qualifizierten Mitarbeitern. Unsere Mitarbeiter sind sehr gut ausgebildet; sie zeichnen sich durch Leistungsbereitschaft, Flexibilität und Kundenorientiertheit, vor allem aber durch uneingeschränkte Identifikation mit unserer Gesellschaft aus. Die Entlohnung unserer Belegschaft erfolgt im Monats- oder Stundenlohn.

1.7. Umweltschutz

Auch in dem vergangenen Geschäftsjahr hat sich unsere Gesellschaft den Anforderungen des Umweltschutzes erfolgreich gestellt. Als Recyclingunternehmen fühlen wir uns gerade den Zielsetzungen des Umweltschutzes in besonderem Maße verpflichtet.

Unsere Gesellschaft ist als Entsorgungsfachbetrieb erfolgreich zertifiziert. Die Genehmigung nach den Vorschriften des BImSchG ist seit langer Zeit erteilt. Auf Grund der vorgenannten Zertifizierung und Genehmigung sind die Einhaltung der gesetzlichen Bestimmungen einerseits, wie auch die Berücksichtigung der ideellen Zielsetzungen des Umweltschutzes andererseits, wesentliche Bestandteile unserer Unternehmensphilosophie.

2. Darstellung der Lage

2.1. Vermögenslage

Die Bilanzsumme unserer Gesellschaft hat sich gegenüber dem Vorjahr um TEUR 144 reduziert. Prozentual beträgt die Minderung der Bilanzsumme gegenüber dem Vorjahr 0,7 %.

Im Bereich der Sachanlagen ist eine Erhöhung des Buchwertes von TEUR 188 zu verzeichnen. Die Finanzanlagen belaufen sich auf TEUR 1.844.

2.2. Finanzlage

Bei dem vorgenannten leichten Rückgang der Bilanzsumme unserer Gesellschaft um TEUR 144 gegenüber dem Vorjahr hat sich unser Eigenkapital um TEUR 756 erhöht. In Anwendung der Grundsätze der realen Kapitalerhaltung, die denjenigen der realen Substanzerhaltung auf der Vermögensseite entsprechen, haben wir auch in dem Berichtsjahr 2023 von Gewinnausschüttungen an die Gesellschafterin abgesehen.

Die Eigenkapitalquote unseres Unternehmens beträgt nunmehr 80,1 %.

Die Liquidität unserer Gesellschaft hat sich gegenüber dem Vorjahr auf Grund der bereits beschriebenen konjunkturellen Einflüsse und dem damit verbundenen Rückgang unserer Ertragskraft um TEUR 1.066 reduziert. Unsere finanzielle Unabhängigkeit war und ist in keiner Art und Weise beeinträchtigt. Unsere Gesellschaft konnte in 2023 zu jedem Zeitpunkt jedwede Zahlungsverpflichtung erfüllen. Insbesondere konnten die im Vorjahr ausgewiesenen Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten planmäßig um TEUR 66 zurückgeführt werden. Auch diese Rückführung erhöht unsere Finanzierungsflexibilität nochmals bei der Durchführung zukünftiger Investitionen. Der Anteil der Bankverbindlichkeiten an unserer Bilanzsumme beträgt 2,8 %.

Die Kreditwürdigkeit hat infolge des Anstiegs unseres Eigenkapitals weiter zugenommen. Sämtliche Verbindlichkeiten unserer Gesellschaft könnten durch unsere vorhandene Liquidität jederzeit getilgt werden.

2.3. Ertragslage

In dem zurückliegenden Geschäftsjahr wurde eine deutliche Umsatzminderung von TEUR 6.695 verzeichnet. Der allgemeine Rückgang hat sich auf alle Sektoren verteilt. Die deutlichsten Minderungen betreffen die Bereiche "Eisenschrott" (TEUR 3.997), "Aluminium" (TEUR 1.222) und "Kupfer" (TEUR 341). Durch die breite Fächerung unseres Recyclingspektrums haben sich in vielen Bereichen unterjährig wechselnde Verschiebungen ergeben.

In der Position "sonstige betriebliche Erträge" ergibt sich gegenüber dem Vorjahr eine Erhöhung von TEUR 53. Ursächlich für diese Zunahme sind letztlich die gegenüber dem Vorjahr angestiegenen Erträge aus der Veräußerung von Sachanlagevermögen. Deutlich reduziert sind hingegen die Erträge aus Versicherungsentschädigungen.

Auf die Minderung unseres Rohertrags haben wir bereits hingewiesen. Unsere, auch in 2022 langfristig ausgelegte Strategie der Verfolgung eines konstanten Vorratsvermögens hat sich auch für 2023 als die richtige Maßnahme erwiesen. Folgerichtig konnten wir auf das jeweilige Marktgeschehen stets zeitnah und angemessen reagieren. Zwangsverkäufe mussten auf Grund unserer guten Liquiditätslage nicht vorgenommen werden. Auch zum Abschlussstichtag beläuft sich unser Vorratsvermögen wertmäßig über dem Niveau des Vorjahres.

Die Position "Personalaufwand" verzeichnet eine Minderung in Höhe von TEUR 59. Dieser Rückgang erklärt sich durch die Abnahme variabler Gehaltsbestandteile auf Grund des erzielten Ergebnisses. Andererseits wurden aber planmäßige Lohn- und Gehaltssteigerungen vorgenommen.

In den Vorjahren wurde die Substanz unseres Unternehmens durch gleichbleibendes Investitionsverhalten stabil aufgebaut. In 2023 wurde zukunftsweisend unsere Gleisanlage aufwendig (TEUR 464) auf den neuesten Stand gebracht; diese Investition wird in 2024 abgeschlossen sein. Darüber hinaus ist als weitere zukunftsweisende Investition unsere Photovoltaikanlage zu benennen, hier beläuft sich unser Investitionsvolumen derzeit auf ca. TEUR 109. Zusätzlich hat unsere Gesellschaft in dem Berichtsjahr in bewegliches Anlagevermögen investiert.

Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen sind gegenüber dem Vorjahr um insgesamt TEUR 85 gestiegen. Der uns in 2023 entstandene Reparaturaufwand ist gegenüber den Vorjahren deutlich angestiegen; die Zunahme beträgt EUR 228. Von herausragender Bedeutung war der Reparaturaufwand für die Schrottscheren etc. Dagegen war im Berichtsjahr eine Normalisierung unseres Aufwands für Treibstoffe festzustellen. Wir weisen darauf hin, dass es sich diesbezüglich um einen variablen, umsatzabhängigen Kostenbestandteil handelt. Des Weiteren haben sich in diesem Kostensegment keine auffälligen Abweichungen zum Ausweis des Vorjahrs ergeben.

Unser Finanzergebnis hat sich insgesamt um TEUR 36 gegenüber dem Vorjahr verbessert. Auch im Berichtsjahr wurden von unserer Tochtergesellschaft keine Ausschüttungen beansprucht.

Die Ertragssteuerbelastung unserer Gesellschaft hat sich gegenüber dem Vorjahr um TEUR 398 reduziert.

Das zurückliegende Geschäftsjahr ist für unsere Gesellschaft unter den gegebenen und während dieses Jahres verschlechternden Umständen noch positiv verlaufen. Sämtliche betriebswirtschaftlichen Kennziffern haben sich ebenfalls positiv entwickelt.

Im Rahmen eines Branchenvergleichs ist die Ertragslage unserer Gesellschaft für das Geschäftsjahr 2023 als sehr stabil zu beurteilen.

Der Jahresüberschuss unserer Gesellschaft ist allerdings gegenüber dem Vorjahr um TEUR 820 reduziert.

3. Beurteilung unserer Chancen und Risiken

Auch in 2023 haben wir von dem Fundament unseres, in den Vorjahren implementierten Risiko-Managements profitiert. Sensibilität sowohl in unserer unternehmerischen Handlungsweise als auch im Umgang mit unseren Mitarbeitern haben uns flexible Reaktionen auf Veränderungen der jeweiligen Marktsegmente ermöglicht. Wiederum war unsere Bestandsführung sehr gut auf die insgesamt in 2023 zu konstatierenden und sich ergebenden Veränderungen der Nachfragesituation vorbereitet. Nennenswerte Forderungsverluste hat unsere Gesellschaft in 2023 nicht realisiert.

Ein Risiko sehen wir weiterhin in der regionalen Entwicklung des Arbeitsmarkts und der damit einhergehenden Beschaffung von qualifiziertem Personal.

Von herausragender Bedeutung sind allerdings in 2023 die sich aus dem Aggressorkrieg Russlands gegenüber der Ukraine ergebenden volkswirtschaftlichen Risiken. Zusätzlich hat auch die Erdbebensituation in Vorderasien und das Kriegsgeschehen zwischen Palästina und Israel für erhebliche Marktnervosität gesorgt. Steigende Energiekosten haben sich in der Vergangenheit bereits negativ ausgewirkt und werden unsere Ertragslage auch in der Zukunft negativ beeinflussen.

Die in den Vorjahren durchgeführte Erweiterung unserer Unternehmensstruktur hat zwar auch in 2023 dazu beigetragen, dass wir auf volkswirtschaftliche Impulse unserer Gesellschaft jederzeit adäquat reagieren konnten. Die derzeitige Situation führt allerdings zu Risiken, die aktuell der Höhe nach nur schwierig einzuschätzen sind. Allerdings können wir wegen unserer ausgezeichneten Liquiditätslage auf die sich in der Zukunft ergebenden Einschnitte gut reagieren.

Finanzierungsbedürfnissen können wir immer noch entspannt entgegensehen. Investitionsvorhaben können darüber hinaus finanzierungsoptimal gestaltet werden.

4. Die voraussichtliche Entwicklung unserer Gesellschaft

Wie sich die Märkte in 2024 insgesamt entwickeln werden, kann derzeit immer noch nicht sicher beurteilt werden. Viele Stahlwerke haben auch in 2024 auf Grund hoher Energie- und Rohstoffkosten bisher nur eingeschränkt produziert. Betonstahlwerke spüren weiterhin den Einbruch der Baukonjunktur und die schwache Nachfrage ihrer Produkte. Der Stahlverbrauch im Automotive-Bereich und im Maschinenbau ist durch die, auch in 2024 noch bestehende Lieferkettenproblematik immer noch gering.

Unsere Branche hat weiterhin mit hohen Treibstoffpreisen und mit zunehmenden Energiekosten zu kämpfen. Deutschland exportiert in dem Jahr 2024 wiederum deutlich weniger Stahlschrott.

Zwar bewegt sich die Inflation auf einem spürbar geringerem Niveau, auf das Abnahmeverhalten unserer Nachfrager hat sich dieser Umstand jedoch noch nicht positiv ausgewirkt. Zusätzlich zu den steigenden Energiekosten verteuern auch die nicht ausreichend sanierten Bundesstraßen und Autobahnen unsere Leistungen.

Intelligente Recyclingkonzepte sind hinsichtlich der derzeit bestehenden schlechten Rahmenbedingungen notwendiger als je zuvor. Auch eine noch so darniederliegende Volkswirtschaft benötigt Metallschrott. Damit ist die Philosophie unserer Branche bestätigt. Auf der einen Seite ergeben sich zwar Marktreduktionen, auf der anderen Seite wird aber Schrott als Sekundärrohstoff wegen der Reduktion der Primärrohstoffe auch weiterhin wettbewerbsfähig bleiben. Wir können unseren Erdball nicht immer weiter ausbeuten, sondern müssen zwangsläufig wiederverwerten.

Unsere Gesellschaft hat sich im ersten Halbjahr 2024 den sich ergebenden konjunkturellen Einflüssen sowohl ertragsmäßig, als auch liquiditätsmäßig sehr stabil entgegengestellt. Im Gegensatz zu früheren Jahren bestehen aber für unsere Gesellschaft auch in 2024 die politischen und daraus resultierenden volkswirtschaftlichen Krisendeterminanten weiter. Solche Entwicklungen hat es in diesem Ausmaß und in dieser Ungewissheit seit über siebzig Jahren nicht gegeben. Unser Krisenmanagement ist daher neuen Herausforderungen ausgesetzt.

Für das zweite Halbjahr 2024 ist Vorsicht und Wachsamkeit der Grundstein für wirtschaftliche Kontinuität. Unsere Gesellschaft hat in den vergangenen Jahrzehnten ihres Bestehens immer Krisenbewusstsein bewiesen. Wir sind daher gut aufgestellt.

Mit vorsichtigem Optimismus gehen wir davon aus, dass der Jahresüberschuss 2024 das Niveau des Jahres 2023 überschreiten wird.

 

Göttingen, den 14. Oktober 2024

Ralf Fischer

Michaela Resebeck

Bilanz

Aktiva

31.12.2023
EUR
31.12.2022
EUR
A. Anlagevermögen 5.205.978,48 5.013.855,31
I. Immaterielle Vermögensgegenstände 9.824,00 5.387,00
1. Geschäfts- oder Firmenwert 1,00 1,00
2. Sonstige immaterielle Vermögensgegenstände 9.823,00 5.386,00
II. Sachanlagen 3.351.688,18 3.164.002,01
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 997.842,00 1.049.682,00
2. technische Anlagen und Maschinen 1.118.817,00 1.174.913,00
3. andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 638.651,00 887.196,00
4. geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 596.378,18 52.211,01
III. Finanzanlagen 1.844.466,30 1.844.466,30
1. Anteile an verbundenen Unternehmen 1.688.554,93 1.688.554,93
2. Beteiligungen 1.911,37 1.911,37
3. Sonstige Finanzanlagen 154.000,00 154.000,00
B. Umlaufvermögen 13.918.578,04 14.259.790,44
I. Vorräte 3.954.551,02 3.708.419,24
II. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände 3.223.522,36 2.744.619,45
1. Forderungen gegen verbundene Unternehmen 114.753,65 178.328,81
2. sonstige Vermögensgegenstände 3.108.768,71 2.566.290,64
III. Kassenbestand, Bundesbankguthaben, Guthaben bei Kreditinstituten und Schecks 6.740.504,66 7.806.751,75
C. Rechnungsabgrenzungsposten 17.200,31 12.807,57
Aktiva 19.141.756,83 19.286.453,32

Passiva

31.12.2023
EUR
31.12.2022
EUR
A. Eigenkapital 15.347.601,00 14.592.039,73
I. Gezeichnetes Kapital 250.000,00 250.000,00
II. Gewinnvortrag 14.342.039,73 12.765.967,69
III. Jahresüberschuss 755.561,27 1.576.072,04
B. Rückstellungen 1.232.154,21 1.289.412,00
C. Verbindlichkeiten 2.562.001,62 3.405.001,59
1. Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten 535.917,91 602.127,70
davon mit einer Restlaufzeit bis zu einem Jahr 66.941,78 66.209,79
davon mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr 468.976,13 535.917,91
2. Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen 48.886,50
davon mit einer Restlaufzeit bis zu einem Jahr 48.886,50
3. sonstige Verbindlichkeiten 1.977.197,21 2.802.873,89
davon mit Restlaufzeit bis zu einem Jahr 1.977.197,21 2.802.873,89
Passiva 19.141.756,83 19.286.453,32

Gewinn- und Verlustrechnung

1.1.2023 - 31.12.2023
EUR
1.1.2022 - 31.12.2022
EUR
1. Rohergebnis 9.446.084,37 10.660.423,48
2. Personalaufwand 3.522.608,25 3.582.121,12
a) Löhne und Gehälter 2.853.578,63 2.965.259,35
b) soziale Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung und für Unterstützung 669.029,62 616.861,77
davon für Altersversorgung 24.927,44 51.042,54
3. Abschreibungen 908.780,67 894.418,48
a) auf immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens und Sachanlagen 908.780,67 894.418,48
davon außerplanmäßige Abschreibungen 5.000,00
4. sonstige betriebliche Aufwendungen 3.896.250,69 3.810.807,23
5. Erträge aus Beteiligungen 3.945,00 3.930,00
6. sonstige Zinsen und ähnliche Erträge 26.874,95 51,09
davon Erträge aus Abzinsung 4.517,00
7. Zinsen und ähnliche Aufwendungen 31.295,28 40.784,43
davon an verbundene Unternehmen 1.366,97 3.206,14
davon sonstige Zinsen und ähnliche Aufwendungen aus Abzinsung 16.169,00 24.791,00
8. Steuern vom Einkommen und vom Ertrag 325.915,55 724.096,58
9. Ergebnis nach Steuern 792.053,88 1.612.176,73
10. sonstige Steuern 36.492,61 36.104,69
11. Jahresüberschuss 755.561,27 1.576.072,04

Anhang

1. Allgemeine Erläuterungen

Die Resebeck GmbH ist eine mittelgroße Kapitalgesellschaft i. S. d. § 267 HGB, hat ihren Sitz in Göttingen und ist im Handelsregister des Amtsgerichtes Göttingen unter B Nr. 1560 eingetragen.

2. Bilanzierungs- und Bewertungsgrundsätze

Der Jahresabschluss der Resebeck GmbH wurde auf der Grundlage der Bilanzierungs- und Bewertungsvorschriften nach den für mittelgroße Kapitalgesellschaften geltenden Vorschriften des Handelsgesetzbuches aufgestellt. Ergänzend zu diesen Vorschriften waren die Regelungen des GmbH-Gesetzes sowie des Gesellschaftsvertrages zu beachten.

Erworbene Immaterielle Vermögensgegenstände und Sachanlagevermögen wurden zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten angesetzt und - soweit abnutzbar - um planmäßige Abschreibungen vermindert. Die abnutzbaren Vermögensgegenstände wurden entsprechend ihrer voraussichtlichen Nutzungsdauer abgeschrieben.

Bei nachträglichen Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten für Vermögensgegenstände des Anlagevermögens wurde - soweit die Voraussetzungen der EStR 7.4 Abs. 9 S. 3 erfüllt waren - die diesbezügliche Vereinfachungsregelung für die Abschreibungen auch handelsrechtlich angewendet.

Ansatz und Bewertung von beweglichen Vermögensgegenständen mit Anschaffungskosten bis zu einem Wert von EUR 800,00, die ertragsteuerlich als geringwertige Wirtschaftsgüter behandelt werden, erfolgte unter Wesentlichkeitsaspekten nach der Maßgabe des § 6 Abs. 2 EStG mit dem Ziel einer schnellstmöglichen Abschreibung der Vermögensgegenstände.

Unter Finanzanlagen wurden Anteile an verbundenen Unternehmen, Beteiligungen, Wertpapiere des Anlagevermögens und Stiftungs-Anteile mit den Anschaffungskosten angesetzt.

Die Bewertung der Vorräte erfolgte - unter Berücksichtigung des Niederstwertprinzips - auf der Grundlage von Einstandspreisen, durchschnittlichen Einkaufspreisen sowie unter Berücksichtigung der Vorschriften des § 255 Abs. 2 HGB.

Die ausgewiesenen Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände wurden zum Nennwert angesetzt. Soweit erforderlich, wurden Pauschalwertberichtigungen unter Berücksichtigung der von der Gesellschaft abgeschlossenen Warenkreditversicherung gebildet.

Die Rückstellungen beinhalten sämtliche, nach vorsichtiger kaufmännischer Beurteilung erkennbare Risiken.

Die Rückstellungen für Pensionen und ähnliche Verpflichtungen sind durch versicherungsmathematische Gutachten nachgewiesen.

Rückstellungen mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr wurden mit dem Erfüllungsbetrag unter Berücksichtigung notwendiger Preis- und Kostensteigerungen bewertet. Der Erfüllungsbetrag wurde entsprechend abgezinst.

Die Verbindlichkeiten sind mit ihrem Erfüllungsbetrag passiviert.

3. Erläuterungen zur Bilanz

Die Entwicklung des Anlagevermögens ist im Anlagenspiegel dargestellt. Die Abschreibungen des Geschäftsjahres ergeben sich hieraus.

Die unter Finanzanlagen ausgewiesene Position "Anteile an verbundenen Unternehmen" betrifft folgende Gesellschaften:

Höhe der Beteiligung
TEUR %
Nordhäuser Rohstoffhandel GmbH, Nordhausen 1.689 100,0
1.689

Das im Jahresabschluss der Nordhäuser Rohstoffhandel GmbH, Nordhausen, zum 31. Dezember 2023 ausgewiesene Eigenkapital betrug TEUR 6.596, der Jahresüberschuss belief sich auf TEUR 436.

Die unter den Finanzanlagen als "Wertpapiere des Anlagevermögens" ausgewiesenen Fondsanteile mit einem Kurswert von TEUR 291 werden zum Bilanzstichtag in Höhe ihrer Anschaffungskosten (TEUR 150) ausgewiesen. Zu- oder Abschreibungen wurden nicht vorgenommen.

Die Forderungen gegen verbundene Unternehmen betreffen Verrechnungskonten.

Der Unterschiedsbetrag gemäß § 253 Abs. 6 HGB beträgt EUR 5.426,00. Der Unterschiedsbetrag ist bei der Ermittlung des ausschüttbaren Gewinns einschränkend zu berücksichtigen.

Beim Ansatz der sonstigen Rückstellungen wurden alle am Bilanzstichtag erkennbaren Risiken berücksichtigt.

Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten mit einer Restlaufzeit von mehr als fünf Jahren bestehen zum Bilanzstichtag in Höhe von TEUR 194.

Die Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten werden durch branchenübliche Sicherheitsübereignungen der finanzierten Vermögensgegenstände besichert.

Die Verbindlichkeiten gegen verbundene Unternehmen betreffen Verrechnungskonten.

Neben den in der Bilanz ausgewiesenen Verbindlichkeiten bestehen keine Haftungsverhältnisse i. S. d. § 251 HGB aus Bürgschaften für Darlehensverbindlichkeiten verbundener Unternehmen.

Des Weiteren bestehen neben den in der Bilanz ausgewiesenen Verbindlichkeiten jährliche Verpflichtungen aus Dauerschuldverhältnissen:

2023
TEUR
2022
TEUR
Pacht-/Mietverträge
(Betriebsgebäude, Container, Getränkeautomaten)
Laufzeit bis zu 5 Jahren
davon an verbundene Unternehmen (TEUR 7) 108 92
Laufzeit über 5 Jahre
davon an verbundene Unternehmen (TEUR 483) 505 507
613 599

Davon bestehen die Verpflichtungen mit einer Laufzeit von bis zu 15 Jahren in Höhe von TEUR 483 (Vorjahr: TEUR 483) sowie mit einer Laufzeit von bis zu 5 Jahren in Höhe von TEUR 7 (Vorjahr: TEUR 7) gegenüber der Gesellschafterin (verbundenes Unternehmen) im Rahmen einer steuerlichen Betriebsaufspaltung. Der Abschluss der übrigen Pacht- und Mietverträge dient vor allem der Entlastung der Bilanzsumme sowie der ergänzenden Stärkung der Liquidität. Wesentliche Risiken im Zusammenhang mit den vorgenannten Dauerschuldverhältnissen sind nicht erkennbar.

4. Erläuterungen zur Gewinn- und Verlustrechnung

Die Steuern vom Einkommen und Ertrag in Höhe von TEUR 326 (Vorjahr: TEUR 724) belasten ausschließlich das Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit.

Die Position "Zinsen und ähnliche Aufwendungen" beinhaltet einen Betrag von TEUR 16 aus der Abzinsung der Pensionsrückstellungen.

5. Sonstige Angaben

Während des abgelaufenen Geschäftsjahres lag die Führung der Geschäfte bei den alleinvertretungsberechtigten Geschäftsführern

Herr Ralf Fischer, Staufenberg, und

Frau Michaela Resebeck, Seeburg.

Der Beruf der Geschäftsführer entspricht ihrer Organstellung. Die Angabe der Bezüge der Geschäftsführung sowie der ehemaligen Organmitglieder unterbleibt gemäß § 286 Abs. 4 HGB.

Frau Michaela Resebeck wurde mit Wirkung zum 1. Januar 2023 zur Geschäftsführerin bestellt. Die Eintragung in das Handelsregister ist am 20. Februar 2023 erfolgt.

Im Durchschnitt waren während des Geschäftsjahres 58 Vollzeitkräfte (Vorjahr: 59) beschäftigt. Die Zahl der zusätzlichen Teilzeitbeschäftigten betrug 2 (Vorjahr: 5). Die Berechnung erfolgte nach Maßgabe des § 267 Abs. 5 HGB. Dabei verteilen sich die Arbeitnehmer auf folgende Funktionsbereiche:

Funktionsbereich Arbeitnehmer
Hofarbeiter 26
Kraftfahrer 16
Sonderabfall 2
Werkstatt 2
Verwaltung 14
60

Der Jahresüberschuss beträgt EUR 755.561,27. Über die Höhe der Ausschüttung entscheidet die Gesellschafterversammlung.

 

Göttingen, den 14. Oktober 2024

Ralf Fischer

Michaela Resebeck

Anschaffungs-, Herstellungskosten 01.01.2023
EUR
Zugänge
EUR
Abgänge
EUR
Anschaffungs-, Herstellungskosten 31.12.2023
EUR
A. Anlagevermögen
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
1. entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 128.501,70 9.597,25 2.323,15 135.775,80
2. Geschäfts- oder Firmenwert 10.419,02 10.419,02
Summe Immaterielle Vermögensgegenstände 138.920,72 9.597,25 2.323,15 146.194,82
II. Sachanlagen
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 3.284.326,53 3.284.326,53
2. technische Anlagen und Maschinen 6.387.454,25 388.500,00 304.942,64 6.471.011,61
3. andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 5.975.067,48 159.252,42 224.943,45 5.909.376,45
4. geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 52.211,01 718.087,17 168.920,00 601.378,18
Summe Sachanlagen 15.699.059,27 1.265.839,59 698.806,09 16.266.092,77
III. Finanzanlagen
1. Anteile an verbundenen Unternehmen 1.688.554,93 1.688.554,93
2. Beteiligungen 1.911,37 1.911,37
3. Wertpapiere des Anlagevermögens 150.000,00 150.000,00
4. übrige sonstige Finanzanlagen 4.000,00 4.000,00
Summe Finanzanlagen 1.844.466,30 1.844.466,30
Summe Anlagevermögen 17.682.446,29 1.275.436,84 701.129,24 18.256.753,89
kumulierte Abschreibung 01.01.2023
EUR
Abschreibung Geschäftsjahr
EUR
Abgänge
EUR
kumulierte Abschreibung 31.12.2023
EUR
A. Anlagevermögen
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
1. entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 123.115,70 5.157,25 2.320,15 125.952,80
2. Geschäfts- oder Firmenwert 10.418,02 10.418,02
Summe Immaterielle Vermögensgegenstände 133.533,72 5.157,25 2.320,15 136.370,82
II. Sachanlagen
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 2.234.644,53 51.840,00 2.286.484,53
2. technische Anlagen und Maschinen 5.212.541,25 444.587,00 304.933,64 5.352.194,61
3. andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 5.087.871,48 402.196,42 219.342,45 5.270.725,45
4. geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 0,00 5.000,00 5.000,00
Summe Sachanlagen 12.535.057,26 903.623,42 524.276,09 12.914.404,59
III. Finanzanlagen
1. Anteile an verbundenen Unternehmen 0,00 0,00
2. Beteiligungen 0,00 0,00
3. Wertpapiere des Anlagevermögens 0,00 0,00
4. übrige sonstige Finanzanlagen 0,00 0,00
Summe Finanzanlagen 0,00 0,00
Summe Anlagevermögen 12.668.590,98 908.780,67 526.596,24 13.050.775,41
Buchwert Geschäftsjahr 31.12.2023
EUR
Buchwert Vorjahr 31.12.2022
EUR
A. Anlagevermögen
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
1. entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 9.823,00 5.386,00
2. Geschäfts- oder Firmenwert 1,00 1,00
Summe Immaterielle Vermögensgegenstände 9.824,00 5.387,00
II. Sachanlagen
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 997.842,00 1.049.682,00
2. technische Anlagen und Maschinen 1.118.817,00 1.174.913,00
3. andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 638.651,00 887.196,00
4. geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 596.378,18 52.211,01
Summe Sachanlagen 3.351.688,18 3.164.002,01
III. Finanzanlagen
1. Anteile an verbundenen Unternehmen 1.688.554,93 1.688.554,93
2. Beteiligungen 1.911,37 1.911,37
3. Wertpapiere des Anlagevermögens 150.000,00 150.000,00
4. übrige sonstige Finanzanlagen 4.000,00 4.000,00
Summe Finanzanlagen 1.844.466,30 1.844.466,30
Summe Anlagevermögen 5.205.978,48 5.013.855,31

sonstige Berichtsbestandteile

Angaben zur Feststellung:

Der Jahresabschluss wurde am 15.10.2024 festgestellt.

Bestätigungsvermerk

Der nachfolgende Bestätigungsvermerk des Abschlussprüfers bezieht sich auf den von der Gesellschaft nach den handelsrechtlichen Vorschriften für mittelgroße Kapitalgesellschaften aufgestellten Jahresabschluss und nicht auf den unter Berücksichtigung zulässiger Erleichterungen offengelegten Jahresabschluss:

An die Resebeck GmbH

Prüfungsurteile

Wir haben den Jahresabschluss der Resebeck GmbH - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der Resebeck GmbH für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 geprüft.

Nach unserer Beurteilung auf Grund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse

• entspricht der beigefügte Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft zum 31. Dezember 2023 sowie ihrer Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 und

• vermittelt der beigefügte Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Lagebericht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar.

Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat.

Grundlage für die Prüfungsurteile

Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen.

Verantwortung der gesetzlichen Vertreter und des Aufsichtsrats für den Jahresabschluss und den Lagebericht

Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen auf Grund von dolosen Handlungen (d. h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist.

Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen.

Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können.

Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts

Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen auf Grund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet.

Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen.

Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus

• identifizieren und beurteilen wir die Risiken wesentlicher falscher Darstellungen im Jahresabschluss und im Lagebericht auf Grund von dolosen Handlungen oder Irrtümern, planen und führen Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlangen Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass aus dolosen Handlungen resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, ist höher als das Risiko, dass aus Irrtümern resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, da dolose Handlungen kollusives Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können.

• gewinnen wir ein Verständnis von dem für die Prüfung des Jahresabschlusses relevanten internen Kontrollsystem und den für die Prüfung des Lageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den gegebenen Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit dieser Systeme der Gesellschaft abzugeben.

• beurteilen wir die Angemessenheit der von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von den gesetzlichen Vertretern dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben.

• ziehen wir Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls wir zu dem Schluss kommen, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, sind wir verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Jahresabschluss und im Lagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, unser jeweiliges Prüfungsurteil zu modifizieren. Wir ziehen unsere Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum unseres Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass die Gesellschaft ihre Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann.

• beurteilen wir die Gesamtdarstellung, den Aufbau und den Inhalt des Jahresabschlusses einschließlich der Angaben sowie ob der Jahresabschluss die zu Grunde liegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt.

• beurteilen wir den Einklang des Lageberichts mit dem Jahresabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage des Unternehmens.

• führen wir Prüfungshandlungen zu den von den gesetzlichen Vertretern dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Lagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehen wir dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von den gesetzlichen Vertretern zu Grunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteilen die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zu Grunde liegenden Annahmen geben wir nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen.

Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.

 

Göttingen, den 15. Oktober 2024

RETREU GmbH
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