Kingspan
Insulation GmbH & Co.KG
Ibbenbüren
Jahresabschluss zum Geschäftsjahr
vom 01.01.2020 bis zum 31.12.2020
Lagebericht
Kingspan Insulation GmbH & Co. KG
Ibbenbüren
für das Geschäftsjahr 2020
GRUNDLAGEN DER GESELLSCHAFT
1. Geschäftsmodell
Die Firma Kingspan Insulation GmbH & Co. KG,
Ibbenbüren, ist ein Unternehmen der internationalen
Kingspan Group plc., Cavan/Irland, und beschäftigt
sich mit dem Handel, der Vermarktung und dem Verkauf von
Waren aller Art, insbesondere von
Hochleistungsdämmstoffen aus Polyurethan- und
Resolhartschaum. Die Komplemen-tärin ist die Kingspan
Insulation Verwaltungs GmbH, Ibbenbüren, die
6,1 % der Anteile an der Gesellschaft hält.
Einzige Kommanditistin ist die Kingspan Property B.V.,
Tiel/Niederlande, die die restlichen 93,9 % der Anteile
hält.
Unsere Gesellschaft betreibt eine eigene
Produktionsstätte für
Hochleistungsdämm-stoffe aus Polyurethan-Hartschaum
(PIR), die auch durch sie vertrieben werden. Die
Produktionsstätte befindet sich in Burkhardtsdorf
(Sachsen). Darüber hinaus vertreibt sie
Resolhartschaumdämmplatten, die sie von der
Konzerngesellschaft Kingspan Insulation B.V.,
Tiel/Niederlande, einkauft und vor allem in Deutschland an
Handelskunden verkauft.
2.
Steuerungssystem der Gesellschaft
Die Kingspan Insulation GmbH & Co. KG nutzt
ausschließlich Finanzkennzahlen zur Steuerung. Die
wesentlichen Steuerungsgrößen sind Umsatz und
das Jahres-ergebnis.
3. Forschung und Entwicklung
Dieser Bereich wird zentral innerhalb der Kingspan
Insulation Europe gesteuert. Unser Ziel ist es, innovative,
zukunftsorientierte Hochleistungsprodukte zu entwickeln.
WIRTSCHAFTSBERICHT
1. Gesamtwirtschaftliche und branchenbezogene
Rahmenbedingungen
Das gesamtwirtschaftliche Klima in Deutschland hat
sich bis 2020 verschlechtert. Die deutsche Wirtschaft ist
im Corona-Krisenjahr 2020 schwer getroffen. Im Vergleich zu
2019 hat das preisbereinigte Bruttoinlandsprodukt (BIP) um
4,6 Prozent abgenommen, verglichen mit einem Anstieg von
0,6 Prozent im Jahr 2019 und einem Anstieg von 1,5 Prozent
im Jahr 2018, so das Statistische Bundesamt. Die
Bauinvestitionen sind um 3,4 % gestiegen im Vergleich zum
Vorjahr (Quelle: destatis.de)
Die Dämmstoffmarkt / Bautätigkeiten in
Deutschland ist in 2020 gewachsen. Die
Herstellererlöse inklusive WDVS lagen im Jahr 2020 mit
knapp 3,44 Mrd. Euro über dem Vorjahresniveau (+2,2 %
gegenüber Vorjahr).1
Wie in den vergangenen Jahren war auch das Jahr 2020
durch eine aggressive Wettbewerbssituation gekennzeichnet.
Die Marktbedingungen sind aufgrund des Wettbewerbs und seit
März 2020 zudem wegen der Auswirkungen durch das
COVID-19-Virus noch immer als herausfordernd zu bezeichnen.
Die Erwartungen für die Gesamtwirtschaft im Jahr
2021 sind, genau wie die Bauindustrie, maßgeblich
durch die COVID-19 Pandemie geprägt gewesen und die
Prognosen waren mit einer großen Unsicherheit
behaftet. Im Vergleich zum Vorjahr ist die deutsche
Wirtschaft deutlich gewachsen. Die Auswirkungen von
Rohstoffmangel und Kapazitätengpässen
führten im Laufe des Jahres zu deutlichen Kosten- und
Preissteigerungen. Für das zweite Halbjahr zeichnet
sich eine leichte Entspannung, auf deutlich höherem
Niveau ab. Im 3. Quartal 2021 ist das Bruttoinlandsprodukt
(BIP) gegenüber dem Vorquartal weiter gestiegen
(kalender- und saisonbereinigt). Das saison- und
kalenderbereinigte Bruttoinlandsprodukt betrug im dritten
Vierteljahr 2021 rund 912 Milliarden Euro, im zweiten
Quartal 2020 lag dieses noch bei ca. 774 Milliarden
Euro. Das preis-, saison- und kalenderbereingte BIP ist im
4. Quartal 2021 gegenüber dem Vorquartal um 1,8
Prozent gestiegen.2 Durch den Ausbruch der Corona-Pandemie
kam es im Jahr 2020 zu einer Rezession.
2. Geschäftsverlauf
Nach einer Umsatzsteigerung um 0,2 Millionen EUR im
Vorjahr hat sich der Umsatz im Jahr 2020 im Vergleich zu
2019 um 1,3 Millionen EUR erhöht. Die Umsatzprognose
von 39,5 Million EUR ist damit übertroffen worden.
Das Ergebnis im Jahr 2019 wurde durch eine
Gewinnabführung in Höhe von TEUR 694 positiv
beeinflusst, während das Ergebnis im Jahr 2020 durch
eine Gewinnabführung in Höhe von TEUR 0 nicht
positiv beeinflusst wurde.
Ab dem 1. Januar 2021 entfällt diese
Gewinnabführung aufgrund der Verschmelzung der
Kingspan Investments GmbH.
Daraus ergibt sich für dieses Jahr ein Gewinn
von TEUR 1.404 nach Steuern.
3. Lage
a. Ertragslage
Nach einem leichten Umsatzanstieg im Vorjahr
erhöhte sich der Umsatz im Jahr 2020 um TEUR 1.320 auf
TEUR 40.879 aufgrund eines gestiegenen Absatzes.
Der Personalaufwand stieg um 5,0 % auf TEUR 4.203.
Die Abschreibungen auf Gebäude und andere
Sachanlagen beliefen sich auf TEUR 966 und sind im
Vergleich zum Vorjahr gestiegen.
Raumkosten, Fahrzeugkosten, Werbe- und Reisekosten,
Kosten für Versetzungen und Entsendungen,
Versicherungen, Reparaturen und Instandhaltung sowie Kosten
für den Verkauf von Waren waren niedriger als im
Vorjahr. Insgesamt führten diese Entwicklungen zu
einem deutlichen Rückgang der sonstigen betrieblichen
Aufwendungen von TEUR 3.903 auf TEUR 3.136. Aufgrund
der Beschränkungen, die im Zusammenhang mit COVID-19
auferlegt wurden, fielen kaum Reisekosten an. Die
niedrigeren Raumkosten hängen damit zusammen, dass die
Miete des Werks in Burkhardtsdorf nicht mehr in den Kosten
enthalten ist, nachdem die Kingspan Investments GmbH auf
die Kingspan Insulation GmbH & Co. KG verschmolzen
wurde.
b. Finanzlage, Investitionen und Liquidität
Die Finanzierung der Gesellschaft erfolgt zentral
durch die Kingspan-Gruppe. Kurz-fristiger Kreditbedarf wird
innerhalb der Gruppe durch den bestehenden Cashpool
abgedeckt. Die Forderungen und Verbindlichkeiten
gegenüber verbundenen Unter-nehmen werden
grundsätzlich nicht verzinst. Auch die
Cashpool-Verbindlichkeit wird ab dem Jahr 2017 nicht
länger verzinst.
Die wesentlichste Investition in den letzten
Geschäftsjahren betraf die Errichtung einer
Produktionsstätte in Burkhardtsdorf, die im Dezember
2014 in Betrieb genommen wurde und seitdem abgeschrieben
wird. Das geplante Gesamtinvestitionsvolumen betrug ca. EUR
17 Millionen, wovon der größte Teil mit knapp 30
% durch eine Zuwendung des Freistaates Sachsen
gefördert wurde. Neben der Zuwendung erfolgte die
Finanzierung der Investitionen überwiegend über
den Cashpool.
Im abgelaufenen Geschäftsjahr hat eine
Verschmelzung mit unserer ehemaligen Tochtergesellschaft
Kingspan Investments GmbH Ibbenbüren stattgefunden.
Aufgrund der Verschmelzung sind die Vorjahreszahlen,
die lediglich die Geschäftsvorfälle der
Kingspan Insulation GmbH & Co. KG umfassen, nicht mit
den Zahlen des Geschäftsjahres vergleichbar.
c. Vermögenslage
Der Rückgang der Cash-Pool-Verbindlichkeit im
Jahr 2020 wirkte sich positiv auf die Eigenkapitalquote von
57,3 % (gegenüber 37,5 % im Vorjahr) aus und kann als
gut bewertet werden. Die Abnahme des
Sachanlagevermögens steht im Zusammenhang mit der
beschriebenen Abschreibung der Produktionsstätte in
Burkhardtsdorf.
Unser Unternehmen wird weiterhin von der Kingspan
Holding Netherlands B.V., Tiel/Niederlande, finanziert. Im
Jahr 2020 wurde diese Verpflichtung weiter reduziert.
d. Gesamtaussage
Die Geschäftsführung erachtet die
Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft
als gefestigt und solide.
4. Finanzielle Leistungsindikatoren
Zur Entwicklung der finanziellen Leistungsindikatoren
verweisen wir auf unsere Ausführungen zum
Geschäftsverlauf und zur Ertragslage.
PROGNOSE-, CHANCEN- UND RISIKOBERICHT
1. Prognosebericht
Seit Januar 2021 breitet sich das Coronavirus
weltweit weiter aus (COVID 19-Krise). Trotz der
Einschränkungen im Geschäftsverkehr konnte das
Unternehmen den Geschäftsbetrieb während des
gesamten Geschäftsjahres ohne weitere
Einschränkungen aufrechterhalten. Für das
Geschäftsjahr 2021 haben wir ein Anstieg des
Umsatzvolumen auf dem Niveau des abgelaufenen
Geschäftsjahres geplant und realisiert. In den ersten
Monaten des Geschäftsjahres 2021 entwickelte sich der
Umsatz des Unternehmens vor allem aufgrund höherer
Auftragseingänge und höherer Verkaufspreise
positiv; dieser Trend setzte sich im weiteren Verlauf des
Jahres fort. Aufgrund der bisherigen positiven Entwicklung
haben wir für das Gesamtjahr 2021 eine deutliche
Umsatzsteigerung bei weitgehend stabilen Margen realisiert.
Unser Geschäftsergebnis für das
Geschäftsjahr 2021 betrug TEUR 2.088. Ebenso erwarten
wir eine stabile Gemeinkostenentwicklung, so dass für
das Geschäftsjahr 2022 mit einem höheren
Jahresergebnis als im abgelaufenen Geschäftsjahr 2021
und 2020 gerechnet wird. Trotz der Herausforderungen durch
die Pandemie sind wir zuversichtlich, dass wir mit der
Innovation unserer Hochleistungsdämmung, unserer
Bilanzstärke und unserer Zugehörigkeit zur
Kingspan-Gruppe in der Lage sind, diese Herausforderung zu
meistern und dass wir auf längere Sicht gut
positioniert sind.
Zum gegenwärtigen Zeitpunkt sind die
Auswirkungen der Pandemie auf die Bauindustrie weitgehend
aufgelöst. Die Ereignisse können sich jedoch
weiterhin negativ auf unsere Märkte und Kunden
auswirken. Dementsprechend bewerten wir die jüngsten
Entwicklungen genau und werden die notwendigen
Maßnahmen ergreifen. Notfallpläne werden
entwickelt, überwacht und umgesetzt. Auf der Grundlage
unseres derzeitigen Wissensstandes und der verfügbaren
Informationen gehen wir nicht davon aus, dass COVID-19
unsere Fähigkeit zur Fortführung des Unternehmens
in der Zukunft beeinträchtigen wird. Die Entwicklung
der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage wird
wesentlich durch die Produktionsstätte in
Burkhardtsdorf und die hiermit im Zusammenhang stehende
Konzernfinanzierung geprägt sein. Der Umsatz im
Geschäftsjahr 2021 ist um 40% auf TEUR 56.656
gestiegen. Die Erwartung ist, dass der Umsatz im
Geschäftsjahr 2022 um 18 % weiter wächst auf
TEUR 65.903. Aufgrund der hohen Unsicherheit der
Entwicklung der Pandemie ist die Prognosefähigkeit
stark eingeschränkt
2. Risikobericht
a. Risikomanagementsystem
Unsere Gesellschaft ist in das
Konzernrisikomanagement der Kingspan-Gruppe einbezogen. Das
Berichtswesen und Unternehmenscontrolling der Gruppe dient
konzernweit als Früherkennungssystem
für mögliche Risiken. Die Früherkennung von
Risiken im Unternehmen ist ein wichtiger Faktor für
zukunftsweisendes Management.
b. Risiken
Die Risiken sowie Chancen (3.) sind gemäß
ihrer Bedeutung absteigend aufgeführt. Die Marktpreise
wurden bereits seit einigen Jahren in einigen
Produktsegmenten durch neue Marktteilnehmer weiter unter
Druck gesetzt. Durch die strategische, konsequente
Weiterentwicklung von ertragreichen Produktsegmenten
können wir das Risiko für unser Unternehmen
reduzieren. Es besteht das Risiko, dass der Druck auf die
Marktpreise infolge der COVID-19-Krise weiterhin zunimmt.
Aufgrund unserer internationalen Marktposition und
langjährigen Geschäftsbeziehungen zu unseren
Lieferanten können wir das gegenwärtige Risiko
der rechtzeitigen Beschaffung von Rohstoffen, auch
während der COVID-19-Krise, als gering
einschätzen.
Risiken bestehen zudem aufgrund der Abhängigkeit
von der Kingspan-Gruppe mit Blick auf die
Konzernfinanzierung, die durch den gruppenweiten Cashpool
gewährleistet wird, wobei diese Mittel jederzeit in
der Vergangenheit bereitgestellt wurden als auch aktuell
bereitgestellt werden.
Durch konsequentes Forderungsmanagement können
die Forderungsverluste auf sehr niedrigem Niveau gehalten
werden, was sich zukünftig voraussichtlich fortsetzen
wird. Insgesamt bestanden im Geschäftsjahr 2020
für die Kingspan Insulation GmbH & Co. KG keine
bestandsgefährdenden Risiken. Weder aus
finanzwirtschaftlicher Sicht, noch im Absatz- oder
operationalen Bereich gab es Risiken, die für sich
allein oder in Kumulation eine akute
Bestandsgefährdung für die Gesellschaft bedeutet
hätten. Aus heutiger Sicht zeichnen sich zudem keine
den Fortbestand der Gesellschaft gefährdenden Risiken
ab.
Die Kingspan Insulation GmbH & Co. KG hält
keine Geschäftsbeziehungen in Russland oder der
Ukraine. Somit hat die dort-bestehende Kriegssituation nach
Einschätzung der Geschäftsführung keine
wesentlichen Auswirkungen auf die Gesellschaft.
3. Chancenbericht
Auch für die Zukunft rechnen wir mit einer
stabilen Entwicklung der Neubautätigkeit sowie des
Sanierungsmarktes, obwohl durch die COVID-19-Krise
kurzzeitig die Nachfrage zurückgehen kann. Ferner
gehen wir aufgrund von erhöhten energetischen
Anforderungen einzelner Bauteile davon aus, dass der Bedarf
an Hochleistungsdämmstoffen - unabhängig von der
Marktentwicklung - steigen wird. Zur Deckung dieses Bedarfs
wird dann auch unser Produktionsstandort in Burkhardtsdorf
beitragen.
Ferner werden die notwendigen Rahmenbedingungen zur
Erreichung der europäischen Klimaziele für eine
erhöhte Nachfrage an Hochleistungsdämmstoffen
sorgen.
Ibbenbüren, den 5. Mai
2022
Kingspan
Insulation Verwaltungs GmbH
Die
Geschäftsführung
David
Macdonald
Ian McAuliffe
Alan Lawlor
Will van Zonsbeek
1
https://www.haustec.de/gebaeudehuelle/daemmung/daemmstoffmarkt-2020-klassische-daemmstoffe-unter-druck
2 Bruttoinlandsprodukt: Ausführliche Ergebnisse
zur Wirtschaftsleistung im 1. Quartal 2022 - Statistisches
Bundesamt (destatis.de)
Bilanz
Aktiva
|
|
31.12.2020
EUR |
31.12.2019
EUR |
| A.
Anlagevermögen |
9.625.371,57 |
12.339.922,00 |
| I.
Immaterielle Vermögensgegenstände |
2,00 |
2,00 |
| 1.
entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche
Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie
Lizenzen an solchen Rechten und Werten |
2,00 |
2,00 |
| II.
Sachanlagen |
9.625.369,57 |
9.814.920,00 |
| 1.
Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und
Bauten einschließlich der Bauten auf fremden
Grundstücken |
2.558.600,78 |
2.102.983,50 |
| 2.
technische Anlagen und Maschinen |
6.909.298,04 |
7.572.038,00 |
| 3.
andere Anlagen, Betriebs- und
Geschäftsausstattung |
104.931,50 |
97.268,50 |
| 4.
geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau |
52.539,25 |
42.630,00 |
| III.
Finanzanlagen |
0,00 |
2.525.000,00 |
| 1.
Anteile an verbundenen Unternehmen |
0,00 |
2.525.000,00 |
| B.
Umlaufvermögen |
4.971.951,77 |
5.746.871,12 |
| I.
Vorräte |
3.037.381,78 |
3.242.936,25 |
| 1.
Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe |
1.149.306,76 |
1.744.657,76 |
| 2.
fertige Erzeugnisse und Waren |
1.888.075,02 |
1.498.278,49 |
| II.
Forderungen und sonstige
Vermögensgegenstände |
1.797.406,02 |
2.456.494,50 |
| 1.
Forderungen aus Lieferungen und Leistungen |
1.337.668,15 |
1.313.271,25 |
| 2.
Forderungen gegen verbundene Unternehmen |
426.111,67 |
1.003.653,13 |
| 3.
sonstige Vermögensgegenstände |
33.626,20 |
139.570,12 |
| III.
Kassenbestand, Bundesbankguthaben, Guthaben bei
Kreditinstituten und Schecks |
137.163,97 |
47.440,37 |
| C.
Rechnungsabgrenzungsposten |
115.171,62 |
17.388,20 |
| Aktiva |
14.712.494,96 |
18.104.181,32 |
Passiva
|
|
31.12.2020
EUR |
31.12.2019
EUR |
| A.
Eigenkapital |
8.435.630,90 |
6.791.694,88 |
| I.
Kapitalanteile |
1.910.766,19 |
266.830,17 |
| 1.
Kapitalanteile persönlich haftender
Gesellschafter |
566.397,45 |
241.265,58 |
| 2.
Kapitalanteile Kommanditisten |
1.344.368,74 |
25.564,59 |
| II.
Rücklagen |
6.524.864,71 |
876.882,20 |
| III.
Bilanzgewinn |
0,00 |
5.647.982,51 |
| B.
Rückstellungen |
1.656.142,61 |
1.501.658,68 |
| 1.
Steuerrückstellungen |
25.915,84 |
0,00 |
| 2.
sonstige Rückstellungen |
1.630.226,77 |
1.501.658,68 |
| C.
Verbindlichkeiten |
4.620.721,45 |
9.810.827,76 |
| 1.
Verbindlichkeiten gegenüber
Kreditinstituten |
176,57 |
|
| davon
mit einer Restlaufzeit bis zu einem Jahr |
176,57 |
|
| 2.
Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen |
2.036.073,37 |
1.074.130,02 |
| davon
mit einer Restlaufzeit bis zu einem Jahr |
2.036.073,37 |
1.074.130,02 |
| 3.
Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschaftern |
2.118.985,71 |
2.122.637,67 |
| davon
mit einer Restlaufzeit bis zu einem Jahr |
2.118.985,71 |
2.122.637,67 |
| 4.
Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen
Unternehmen |
3.398,00 |
6.459.801,29 |
| davon
mit einer Restlaufzeit bis zu einem Jahr |
3.398,00 |
6.459.801,29 |
| 5.
sonstige Verbindlichkeiten |
462.087,80 |
154.258,78 |
| davon
aus Steuern |
424.734,10 |
137.483,14 |
| davon
im Rahmen der sozialen Sicherheit |
0,00 |
8.417,45 |
| davon
mit einer Restlaufzeit bis zu einem Jahr |
462.087,80 |
154.258,78 |
| Passiva |
14.712.494,96 |
18.104.181,32 |
Gewinn- und Verlustrechnung
|
1.1.2020 - 31.12.2020
EUR |
1.1.2019 - 31.12.2019
EUR |
| 1.
Umsatzerlöse |
40.878.961,47 |
39.558.799,21 |
| 2.
Erhöhung des Bestandes an fertigen und
unfertigen Erzeugnissen |
249.173,96 |
-366.173,16 |
| 3.
sonstige betriebliche Erträge |
80.763,00 |
54.482,31 |
| 4.
Materialaufwand |
31.479.957,63 |
30.255.451,41 |
| a)
Aufwendungen für Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe
und für bezogene Waren |
31.150.265,83 |
29.838.514,09 |
| b)
Aufwendungen für bezogene Leistungen |
329.691,80 |
416.937,32 |
| 5.
Personalaufwand |
4.203.978,63 |
4.004.548,92 |
| a)
Löhne und Gehälter |
3.729.869,71 |
3.625.227,92 |
| b)
soziale Abgaben und Aufwendungen für
Altersversorgung und Unterstützung |
474.108,92 |
379.321,00 |
| 6.
Abschreibungen |
965.706,44 |
911.081,12 |
| a)
auf immaterielle Vermögensgegenstände des
Anlagevermögens und Sachanlagen |
965.706,44 |
911.081,12 |
| 7.
sonstige betriebliche Aufwendungen |
3.136.238,74 |
3.902.794,27 |
| davon
Aufwendungen aus der Währungsumrechnung |
11.978,65 |
-7.954,37 |
| 8.
auf Grund einer Gewinngemeinschaft, eines Gewinn-
oder Teilgewinnabführungsvertrags erhaltene
Gewinne |
0,00 |
694.285,03 |
| 9.
Zinsen und ähnliche Aufwendungen |
28,83 |
239,14 |
| 10.
Steuern vom Einkommen und vom Ertrag |
15.192,11 |
|
| 11.
Ergebnis nach Steuern |
1.407.796,05 |
867.278,53 |
| 12.
sonstige Steuern |
3.468,35 |
4.640,00 |
| Jahresüberschuss |
1.404.327,70 |
862.638,53 |
Anhang
Kingspan Insulation GmbH & Co. KG, Ibbenbüren
für das Geschäftsjahr 2020
Allgemeine Hinweise
Die Kingspan Insulation GmbH & Co. KG,
Ibbenbüren, wird im Handelsregister des Amtsgerichts
Steinfurt unter der Nummer HRA 4162 geführt, und hat
ihren Sitz in der Fuggerstraße 15, 49479
Ibbenbüren.
Der vorliegende Jahresabschluss wurde
gemäß §§ 242 ff. und
§§ 264a ff. HGB aufgestellt. Es
gelten die Vorschriften für mittelgroße
Kapitalgesellschaften und Personengesellschaften nach
§ 267 Abs. 2 HGB
i. V. m. § 264a HGB.
Die Bilanzgliederung erfolgte gemäß
§ 266 HGB, die Gewinn- und Verlustrechnung ist
nach dem Gesamtkostenverfahren (§ 275 Abs. 2
HGB) aufgestellt.
Komplementär der Gesellschaft ist
unverändert die Kingspan Insulation Verwaltungs GmbH,
Ibbenbüren, mit einem gezeichneten Kapital von EUR
25.564,59 (vormals DM 50.000,00). Einzige Kommanditistin
der Gesellschaft ist unverändert die Kingspan Property
B.V., Tiel/Niederlande.
Das Geschäftsjahr der Gesellschaft entspricht
dem Kalenderjahr.
Mit Wirkung zum 1. Januar 2020 sind die Kingspan
Insulation GmbH & Co. KG und Kingspan Investments GmbH
verschmolzen. Die Kingspan Investments GmbH war eine
hundertprozentige Tochtergesellschaft von Kingspan
Insulation GmbH & Co. KG.
Aufgrund der Verschmelzung sind die Vorjahreszahlen,
die lediglich die Geschäftsvorfälle der Kingspan
Insulation GmbH & Co. KG umfassen, nicht mit den Zahlen
des Geschäftsjahres vergleichbar.
Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden
Der Jahresabschluss wurde unter Berücksichtigung
der allgemeinen Bewertungsvorschriften des § 252
Abs. 1 Nr. 1-6 HGB i.V.m.
§ 264a HGB aufgestellt.
Erworbene und selbst geschaffene
immaterielle Vermögensgegenstände des
Anlagevermögens sind zu Anschaffungs- bzw.
Herstellungskosten bilanziert und werden, sofern sie der
Abnutzung unterliegen, entsprechend ihrer Nutzungsdauer um
planmäßige, lineare Abschreibungen vermindert.
Die
Bewertung des Sachanlagevermögens erfolgte
gemäß § 253 Abs. 1 S. 1 HGB zu
Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten, vermindert um
planmäßige Abschreibungen.
Für planmäßige Abschreibungen werden
überwiegend folgende Nutzungsdauern zugrunde gelegt:
Gebäude 40 Jahre, technische Anlagen und Maschinen
fünf bis fünfzehn Jahre, Betriebs- und
Geschäftsausstattung drei bis vier Jahre sowie
Software drei Jahre.
Die Abschreibungen auf Zugänge des
Sachanlagevermögens erfolgen grundsätzlich
zeitanteilig. Bei voraussichtlich dauerhaften
Wertminderungen wird auf den niedrigeren
beizulegenden Wert abgeschrieben. Soweit die
Gründe, die zu einer
außerplanmäßigen Abschreibung
geführt haben, nicht mehr bestehen, erfolgt eine
Wertaufholung bis maximal zu den fortgeführten
Anschaffungskosten.
Erhaltene Zuwendungen der öffentlichen Hand
werden anschaffungskostenmindernd berück-sichtigt.
Die
Bewertung des Finanzanlagevermögens erfolgte
gemäß § 253 Abs. 1 S. 1 HGB zu
Anschaffungskosten.
Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe werden mit den
Anschaffungskosten einschließlich
Anschaffungsnebenkosten bewertet.
Als Bewertungsvereinfachungsverfahren wurden für
Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe feste Transferpreise, die
monatlich revidiert werden, angewendet. Posten mit
verminderter Markt-gängigkeit (niedrigeren
Tageswerten, Marktpreisen) werden auf den niedrigeren
beizu-legenden Wert abgeschrieben.
Die
fertigen Erzeugnisse und Waren werden bis zum
Umsatzzeitpunkt zu Herstellungs-, bzw. zu
Anschaffungskosten bilanziert.Die Herstellungskosten
enthalten, neben den Fertigungseinzelkosten,
Materialeinzelkosten und Sondereinzelkosten der Fertigung,
auch angemessene Teile der Material- und
Fertigungsgemeinkosten, soweit diese durch die Fertigung
veranlasst sind. Zinsen für Fremdkapital werden nicht
in die Herstellungskosten einbezogen. Kosten der
allgemeinen Verwaltung sowie angemessene Aufwendungen
für soziale Einrichtungen des Betriebs, für
freiwillige soziale Leistungen und für die
betriebliche Altersversorgung wurden nicht aktiviert.
Forderungen und sonstige
Vermögensgegenstände sind zum Nennwert
angesetzt. Allen risikobehafteten Posten wird durch
die Bildung angemessener Einzelwertberichtigungen
Rechnung getragen.
Kassenbestand und
Guthaben bei
Kreditinstituten sind zum Nennwert angesetzt.
Als
aktive Rechnungsabgrenzungsposten sind Ausgaben vor
dem Abschlussstichtag angesetzt, soweit sie Aufwand
für einen bestimmten Zeitraum nach diesem Zeitpunkt
darstellen.
Das
Eigenkapital ist mit dem Nennwert angesetzt worden
(§ 272 Abs. 1 HGB). Die Kapitaleinlagen
der Komplementäre und Kommanditisten wurden in voller
Höhe erbracht.
Die
sonstigen Rückstellungen berücksichtigen
alle erkennbaren Risiken sowie alle ungewissen
Verpflichtungen. Sie werden in Höhe des nach
vernünftiger kaufmännischer Beurteilung
notwendigen Erfüllungsbetrags angesetzt
(§ 253 Abs. 1 S. 2 HGB).
Die
Verbindlichkeiten sind zum Erfüllungsbetrag
passiviert.
Geschäftsvorfälle in fremder Währung
werden grundsätzlich mit dem historischen Kurs zum
Zeitpunkt der Erstverbuchung erfasst. Bilanzposten werden
zum Stichtag wie folgt bewertet:
Kurzfristige Fremdwährungsforderungen und
-verbindlichkeiten (Restlaufzeit von einem Jahr oder
weniger) sowie Kassenbestände und Guthaben bei
Kreditinstituten oder andere kurzfristige
Vermögensgegenstände in Fremdwährung werden
zum Devisenkassamittelkurs am Bilanzstichtag umgerechnet.
Das Imparitätsprinzip wird in diesen Fällen nicht
beachtet.
Langfristige Forderungen oder Verbindlichkeiten in
Fremdwährung bestehen zum Bilanzstichtag nicht.
Für die Ermittlung latenter Steuern aufgrund von
temporären oder quasi-permanenten Differenzen zwischen
den handelsrechtlichen Wertansätzen von
Vermögensgegenständen, Schulden und
Rechnungsabgrenzungsposten und ihren steuerlichen
Wertansätzen oder aufgrund steuerlicher
Verlustvorträge werden diese mit den
unternehmensindividuellen Steuersätzen im
Zeitpunkt des Abbaus der Differenzen bewertet und die
Beträge der sich ergebenden Steuerbe- und -entlastung
nicht abgezinst. Die Aktivierung eines Überhangs
latenter Steuern unterbleibt in Ausübung des
dafür bestehenden Ansatzwahlrechts.
Erläuterungen zur Bilanz
Anlagevermögen
Die Entwicklung der einzelnen Posten des
Anlagevermögens ist im Anlagenspiegel (Anlage zum
Anhang) unter Angabe der Abschreibungen des
Geschäftsjahres dargestellt.
Zum 31. Dezember 2019 hielt die Gesellschaft 100% der
Anteile an der Kingspan Investments GmbH, Ibbenbüren.
Nach dem Verkauf des Gefinex-Geschäfts dieser
Gesellschaft zum 1. April 2017 wurde der
Gesellschaftsvertrag hinsichtlich des Firmennamens von
Kingspan Gefinex GmbH, Pritzwalk, in Kingspan Investments
GmbH, Ibbenbüren, geändert. Zum 31.
Dezember 2019 betrug das Eigenkapital dieser
Gesellschaft TEUR 2.525. Ab dem 1. Januar 2020 ist die
Kingspan Investments GmbH auf die Kingspan Insulation GmbH
& Co. Kg verschmolzen.
Forderungen und sonstige
Vermögensgegenstände
Die Forderungen gegen verbundene Unternehmen
betreffen Liefer- und Leistungsforderungen von TEUR 426
(Vorjahr: TEUR 309) gegen weitere Kingspan Insulation
Unternehmen.
Die Restlaufzeit der Forderungen und sonstige
Vermögensgegenständen beträgt weniger als
ein Jahr.
Rücklagen persönlich haftender
Gesellschafter
Die Rücklagen persönlich haftender
Gesellschafter resultieren aus einer im Geschäftsjahr
2011 erfolgten Einbringung einer Darlehensforderung durch
die Kingspan Insulation Verwaltungs GmbH (TEUR 898),
abzüglich dem Rücklagenkonto belasteter
Verlustanteile der Komplementärin für das
Geschäftsjahr 2011.
Gesamthänderisch gebundene Rücklagen
Die gesamthänderisch gebundene Rücklage
resultiert aus der im Geschäftsjahr 2012 erfolgten
Verschmelzung der ehemaligen Kommanditistin EcoTherm GmbH
auf die Gesellschaft, bei der die Buchwerte aus der
Verschmelzungsschlussbilanz der EcoTherm GmbH zum
31. März 2012 übernommen wurden. Dabei ergab
sich ein positiver Differenzbetrag in Höhe von
TEUR 19.314, der in eine gesamthänderisch
gebundene Rücklage eingestellt wurde, die in voller
Höhe zur Verlustverrechnung zur Verfügung steht.
Die in den darauffolgenden Geschäftsjahren
erwirtschafteten Jahresfehlbeträge minderten diese
Rücklage.
Sonstige Rückstellungen
Die sonstigen Rückstellungen betreffen im
Wesentlichen zum Bilanzstichtag ausstehende Bonuszahlungen
an Kunden (TEUR 1.299)
Verbindlichkeiten
Die Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen
Unternehmen betreffen in Höhe von TEUR 3
(Vorjahr: TEUR 34) Lieferverbindlichkeiten gegenüber
mehreren Kingspan Insulation Unternehmen, diese laufen
innerhalb von einem Jahr aus. Zudem sind hierin
Verbindlichkeiten gegenüber der Kingspan Holding
Netherlands B.V. aus Konzernfinanzierung in Höhe von
TEUR 2.109 (Vorjahr: TEUR 6.425) enthalten, diese laufen
innerhalb von einem Jahr aus. Die Verbindlichkeiten
gegenüber persönlich haftenden Gesellschaftern in
Höhe von TEUR 10 (Vorjahr: TEUR 14) beziehen sich auf
Dienstleistungen. Diese laufen innerhalb von einem Jahr
aus.
Latente Steuern
Latente Steuern existieren auf Grund
unterschiedlicher Wertansätze zwischen der Steuer- und
der Handelsbilanz. Auf Grund des Aktivüberhangs der
latenten Steuern, insbesondere aus Verlustvorträgen,
Sachanlagen und Rückstellungen zum Bilanzstichtag,
macht die Gesellschaft von dem Wahlrecht gemäß
§ 274 Abs. 1 Satz 2 HGB i.V.m.
§ 264a HGB Gebrauch. Es werden keine aktiven
latenten Steuern angesetzt.
Erläuterungen zur Gewinn- und Verlustrechnung
Umsatzerlöse
Die Umsatzerlöse wurden durch Lieferung von
Hochleistungsdämmstoffen an überwiegend
inländische Kunden erzielt.
Sonstige betriebliche Erträge
In den sonstigen betrieblichen Erträgen sind im
Wesentlichen Sachbezüge enthalten.
Sonstige betriebliche Aufwendungen
In den sonstigen betrieblichen Aufwendungen sind im
Wesentlichen Raumkosten, Kosten-weiterbelastungen und
-umlagen, Fahrzeugkosten, Reparaturen, Versicherungen sowie
Werbe- und Reisekosten enthalten.
Sonstige finanzielle Verpflichtungen
Der Gesamtbetrag der sonstigen finanziellen
Verpflichtungen von TEUR 80 ist mit TEUR 42 innerhalb
eines Jahres und mit TEUR 38 innerhalb von zwei bis
fünf Jahren fällig. Der Gesamtbetrag umfasst
Leasingverpflichtungen.
Haftungsverhältnisse
Die Gesellschaft haftet gesamtschuldnerisch mit
weiteren Konzerngesellschaften für die Inanspruchnahme
der durch mehrere Banken eingeräumten
Kontokorrentkreditlinien der Kingspan Group plc.
Unternehmensgruppe. Zum 31. Dezember 2020 sind diese
Kreditlinien in Höhe von EUR 751 Mio., für die
die Gesellschaft gesamtschuldnerisch haftet, nicht in
Anspruch genommen. Das Risiko einer Inanspruchnahme hieraus
schätzen die gesetzlichen Vertreter als gering ein.
Sonstige Angaben
Geschäftsführung
Die Geschäftsführung der Gesellschaft wird
durch die Kingspan Insulation Verwaltungs GmbH
ausgeübt, deren gezeichnetes Kapital zum
31. Dezember 2020 TEUR 26 betrug, vertreten
durch:
| • |
Hendrik Bassie, Managing
Director Kingspan Insulation B.V.,
Amsterdam/Niederlande (ohne Bezüge), (bis zum
31.03.2022)
|
| • |
David Macdonald, Managing
Director Kingspan Insulation B.V.,
Amsterdam/Niederlande (ohne Bezüge), (ab dem 1.
April 2022)
|
| • |
Ian McAuliffe,
Geschäftsführer Kingspan Insulation Europe,
Country Kildare/Irland (ohne Bezüge)
|
| • |
Alan Lawlor, Integration
Director, Kingspan Insulation Europe Dublin/Irland
(ohne Bezüge)
|
| • |
Will van Zonsbeek, Finance
Director Kingspan Insulation B.V.,
Ravenstein/Niederlande (ohne Bezüge)
|
Die Geschäftsführer sind
einzelvertretungsberechtigt, mit der Befugnis, im Namen der
Gesellschaft mit sich als Vertreter eines Dritten
Rechtsgeschäfte abzuschließen.
Mitarbeiter
Im Berichtsjahr waren durchschnittlich 62 (i. Vj. 68)
Arbeitnehmer beschäftigt.
Konzernverhältnisse
Mutterunternehmen des kleinsten und
größten Konsolidierungskreises ist die Kingspan
Group plc., Cavan/Irland. Diese Gesellschaft stellt einen
den EU-Richtlinien entsprechenden, befreienden
IFRS-Konzernabschluss zum 31. Dezember 2020 auf, der
am Sitz der Gesell-schaft erhältlich ist.
Ereignisse nach dem Bilanzstichtag
In 2021 sind keine wesentlichen Ereignisse nach dem
Bilanzstichtag zu erwähnen. Die Eskalation des
Konflikts zwischen Russland und der Ukraine begann im Jahr
2022. Kingspan Insulation GmbH & Co. KG hat keine
Geschäfte in Russland oder Ukraine, aus diesem Grund
hat der Konflikt keine direkten Auswirkungen auf die
Gesellschaft.
Die COVID-19 Krise hatte keinen wesentlichen Einfluss
auf die Gesellschaft.
Ibbenbüren, den 5. Mai
2022
Kingspan
Insulation Verwaltungs GmbH
David
Macdonald
Ian McAuliffe
Alan Lawlor
Will van Zonsbeek
sonstige Berichtsbestandteile
Angaben zur Feststellung:
Der Jahresabschluss wurde am 22.08.2022 festgestellt.
Bestätigungsvermerk
Bestätigungsvermerk des unabhängigen
Abschlussprüfers
An die Kingspan Insulation GmbH & Co. KG
Wir haben den Jahresabschluss der Kingspan Insulation
GmbH & Co. KG, Ibbenbüren, - bestehend aus der
Bilanz zum 31. Dezember 2020 und der Gewinn- und
Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1.
Januar bis zum 31. Dezember 2020 sowie dem Anhang,
einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und
Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus
haben wir den Lagebericht der Kingspan Insulation GmbH
& Co. KG für das Geschäftsjahr vom 1. Januar
bis zum 31. Dezember 2020 geprüft.
Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der
Prüfung gewonnenen Erkenntnisse
| • |
entspricht der beigefügte
Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den
deutschen, für Personenhandelsgesellschaften im
Sinne des § 264a Abs. 1 HGB geltenden
handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter
Beachtung der deutschen Grundsätze
ordnungsmäßiger Buchführung ein den
tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes
Bild der Vermögens- und Finanzlage der
Gesellschaft zum 31. Dezember 2020 sowie ihrer
Ertragslage für das Geschäftsjahr vom
1. Januar bis zum 31. Dezember 2020 und
|
| • |
vermittelt der beigefügte
Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der
Lage der Gesellschaft. In allen wesentlichen Belangen
steht dieser Lagebericht in Einklang mit dem
Jahresabschluss, entspricht den deutschen
gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen
und Risiken der zukünftigen Entwicklung
zutreffend dar.
|
Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB
erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen
Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des
Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat.
Grundlage für die Prüfungsurteile
Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses
und des Lageberichts in Übereinstimmung mit
§ 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der
Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen
Grundsätze ordnungsmäßiger
Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere
Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen
ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers
für die Prüfung des Jahresabschlusses und
des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks
weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen
unabhängig in Übereinstimmung mit den
deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen
Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen
Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen
Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass
die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend
und geeignet sind, um als Grundlage für unsere
Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum
Lagebericht zu dienen.
Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den
Jahresabschluss und den Lagebericht
Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich
für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der
den deutschen, für Personenhandelsgesellschaften im
Sinne des § 264a Abs. 1 HGB geltenden
handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen
Belangen entspricht, und dafür, dass der
Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen
Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung
ein den tatsächlichen Verhältnissen
entsprechendes Bild der Vermögens‑, Finanz-
und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind
die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die
internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit
den deutschen Grundsätzen
ordnungsmäßiger Buchführung als
notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines
Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von
wesentlichen - beabsichtigten oder unbeabsichtigten -
falschen Darstellungen ist.
Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die
gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die
Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der
Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren
haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang
mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit,
sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus
sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des
Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der
Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht
tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten
entgegenstehen.
Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter
verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts,
der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der
Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen
Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den
deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die
Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung
zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen
Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und
Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet
haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in
Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen
gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen und um
ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im
Lagebericht erbringen zu können.
Verantwortung des Abschlussprüfers für die
Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts
Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit
darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als
Ganzes frei von wesentlichen - beabsichtigten oder
unbeabsichtigten - falschen Darstellungen ist, und ob der
Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage
der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen
Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der
Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht,
den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die
Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung
zutreffend darstellt, sowie einen
Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere
Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum
Lagebericht beinhaltet.
Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an
Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in
Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der
vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW)
festgestellten deutschen Grundsätze
ordnungsmäßiger Abschlussprüfung
durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche
Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen
können aus Verstößen oder
Unrichtigkeiten resultieren und werden als wesentlich
angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden
könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der
Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts
getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von
Adressaten beeinflussen.
Während der Prüfung üben wir
pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine
kritische Grundhaltung. Darüber hinaus
| • |
identifizieren und beurteilen
wir die Risiken wesentlicher - beabsichtigter oder
unbeabsichtigter - falscher Darstellungen im
Jahresabschluss und im Lagebericht, planen und
führen Prüfungshandlungen als Reaktion auf
diese Risiken durch sowie erlangen
Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet
sind, um als Grundlage für unsere
Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass
wesentliche falsche Darstellungen nicht
aufgedeckt werden, ist bei Verstößen
höher als bei Unrichtigkeiten, da
Verstöße betrügerisches
Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte
Unvollständigkeiten, irreführende
Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen
interner Kontrollen beinhalten können;
|
| • |
gewinnen wir ein
Verständnis von dem für die Prüfung
des Jahresabschlusses relevanten internen
Kontrollsystem und den für die Prüfung des
Lageberichts relevanten Vorkehrungen und
Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu
planen, die unter den gegebenen Umständen
angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein
Prüfungsurteil zur Wirksamkeit dieser Systeme
der Gesellschaft abzugeben;
|
| • |
beurteilen wir die
Angemessenheit der von den gesetzlichen Vertretern
angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die
Vertretbarkeit der von den gesetzlichen
Vertretern dargestellten geschätzten Werte und
damit zusammenhängenden Angaben;
|
| • |
ziehen wir Schlussfolgerungen
über die Angemessenheit des von den gesetzlichen
Vertretern angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes
der Fortführung der Unternehmenstätigkeit
sowie, auf der Grundlage der erlangten
Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche
Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder
Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an
der Fähigkeit der Gesellschaft zur
Fortführung der Unternehmenstätigkeit
aufwerfen können. Falls wir zu dem Schluss
kommen, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht,
sind wir verpflichtet, im Bestätigungsvermerk
auf die dazugehörigen Angaben im Jahresabschluss
und im Lagebericht aufmerksam zu machen oder, falls
diese Angaben unangemessen sind, unser jeweiliges
Prüfungsurteil zu modifizieren. Wir ziehen
unsere Schlussfolgerungen auf der Grundlage der
bis zum Datum unseres Bestätigungsvermerks
erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige
Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu
führen, dass die Gesellschaft ihre
Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen
kann;
|
| • |
beurteilen wir die
Gesamtdarstellung, den Aufbau und den Inhalt des
Jahresabschlusses einschließlich der
Angaben sowie ob der Jahresabschluss die zugrunde
liegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse
so darstellt, dass der Jahresabschluss unter
Beachtung der deutschen Grundsätze
ordnungsmäßiger Buchführung ein den
tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes
Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der
Gesellschaft vermittelt;
|
| • |
beurteilen wir den Einklang des
Lageberichts mit dem Jahresabschluss, seine
Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte
Bild von der Lage des Unternehmens;
|
| • |
führen wir
Prüfungshandlungen zu den von den gesetzlichen
Vertretern dargestellten zukunftsorientierten
Angaben im Lagebericht durch. Auf Basis
ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise
vollziehen wir dabei insbesondere die den
zukunftsorientierten Angaben von den gesetzlichen
Vertretern zugrunde gelegten bedeutsamen
Annahmen nach und beurteilen die sachgerechte
Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen
Annahmen. Ein eigenständiges
Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten
Angaben sowie zu den zugrunde liegenden Annahmen
geben wir nicht ab. Es besteht ein erhebliches
unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse
wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben
abweichen. ·
|
Wir erörtern mit den für die Überwachung
Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die
Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame
Prüfungsfeststellungen, einschließlich
etwaiger Mängel im internen Kontrollsystem, die wir
während unserer Prüfung feststellen.
Köln, 18. August
2022
Ernst
& Young GmbH
Wirtschaftsprüfungsgesellschaft
Forst
Wirtschaftsprüfer
Hufnagel
Wirtschaftsprüfer
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