Scholpp Kran & Transport GmbH
Am Mittelkai 20, 70327 Stuttgart, DEUStammdaten
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Finanzübersicht
Kennzahlen extrahiert aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Historie
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Management
Gesetzliche Vertreter dieser Organisation
| Name | Rolle |
|---|---|
Robin Schuh seit 26.3.2025 | Prokura |
Jan Meissner seit 14.8.2024 | Geschäftsführer |
Tobias Krickl seit 14.8.2024 | Geschäftsführer |
Heinz Schuh seit 31.8.2016 | Prokura |
Stephan Herbert Burkhardt seit 25.9.2013 | Prokura |
Martin Scholpp seit 15.8.2005 | Geschäftsführer |
Wirtschaftlich Berechtigte
Natürliche Personen, die das Unternehmen letztendlich besitzen oder kontrollieren – ermittelt durch Auflösen der Gesellschafterkette
Daten zu wirtschaftlich Berechtigten sind nur für registrierte Nutzer zugänglich.
Gesellschafter
Eigentümer- und Gesellschafterstruktur des Unternehmens
1 Gesellschafter
GmbH-Struktur
Bilanzkonten
Bilanzkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Gewinn- und Verlustrechnung
Gewinn- und Verlustkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
| Posten |
|---|
Konzern- und Jahresabschlüsse
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
Scholpp Kran & Transport GmbHStuttgartJahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023Bilanz zum 31.12.2023AKTIVA
Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis 31. Dezember 2023
Anhang für das Geschäftsjahr 2023I. Allgemeine Angaben Die Scholpp Kran & Transport GmbH hat ihren Sitz in Stuttgart. Sie ist im Handelsregister des Amtsgerichts Stuttgart unter der HRB Nr. 16838 eingetragen. Der Jahresabschluss wurde nach den Vorschriften des Handelsgesetzbuches unter Beachtung der ergänzenden Vorschriften für Kapitalgesellschaften (GmbHG) aufgestellt. Angaben, die wahlweise in der Bilanz, in der Gewinn- und Verlustrechnung oder im Anhang gemacht werden können, sind insgesamt im Anhang aufgeführt. Für die Darstellung der Gewinn- und Verlustrechnung wurde das Gesamtkostenverfahren angewandt. Bei der Gesellschaft handelt es sich um eine mittelgroße Kapitalgesellschaft (§ 267 HGB). II. Angewandte Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden Die immateriellen Vermögensgegenstände werden zu fortgeschriebenen Anschaffungskosten bilanziert. Die Abschreibung erfolgt linear in Anlehnung an die steuerlichen Vorschriften. Dabei wird die EDV-Software über 3 Jahre abgeschrieben. Ein entgeltlich erworbener Firmenwert wird über 10 Jahre abgeschrieben, da sich die Ertragswirkungen der übernommenen Kundenbeziehungen voraussichtlich über diesen Zeitraum auswirken. Das Sachanlagevermögen wird zu Anschaffungs-/Herstellungskosten bewertet. Die Abschreibungen erfolgen in Anlehnung an die für das Steuerrecht geltenden Nutzungsdauern. Es wird grundsätzlich die lineare Abschreibungsmethode angewandt. Für geringwertige Anlagegüter mit Einzelanschaffungskosten von mehr als € 250,00 aber nicht mehr als € 1.000,00 wird entsprechend § 6 Abs. 2a EStG ein jährlicher Sammelposten (GWG-Sammelposten) gebildet und linear auf eine Nutzungsdauer von 5 Jahren abgeschrieben. Bei den Vorräten werden die unfertigen Leistungen zu Herstellungskosten unter Beachtung des Grundsatzes der verlustfreien Bewertung bilanziert. Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe sowie Fertige Erzeugnisse und Waren sind zu Anschaffungskosten oder zu niedrigeren Tagespreisen angesetzt. Die Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände sind zum Nennwert unter Abzug von Einzel- und Pauschalwertberichtigungen bilanziert. Die Rückstellungen wurden in der Höhe angesetzt, die nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendig ist. Bei der Abzinsung von langfristigen Rückstellungen wird grundsätzlich der laufzeitadäquate Abzinsungssatz gemäß § 253 Abs. 2 HGB der Deutschen Bundesbank angewandt. Sofern der betragsmäßige Unterschied zur steuerlichen Abzinsungsregelung nur geringfügig ist, wird der steuerliche Abzinsungssatz von 5,5% zugrunde gelegt. Die ausgewiesenen Verbindlichkeiten entsprechen dem Rückzahlungsbetrag. Die Verbindlichkeiten in Fremdwährung haben eine Restlaufzeit bis zu einem Jahr. Sie sind zum Devisenkassamittelkurs am Bilanzstichtag umgerechnet. III. Erläuterungen zur Bilanz 1. Entwicklung des Anlagevermögens Die Entwicklung des Anlagevermögens im Geschäftsjahr ergibt sich aus dem Anlagenspiegel (Blatt 3). 2. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände Sämtliche Forderungen sind innerhalb eines Jahres fällig. 3. Rückstellungen Die sonstigen Rückstellungen betreffen im Wesentlichen Personalkosten, noch zu erstellende Bonusgutschriften für 2023 sowie ausstehende Rechnungen.
Bei den geringwertigen Anlagegütern werden die Zugänge im Folgejahr als Abgang behandelt. Die jährlichen GWG-Sammelposten werden nach vollständiger Abschreibung im Folgejahr als Abgang behandelt.
Bei den geringwertigen Anlagegütern werden die Zugänge im Folgejahr als Abgang behandelt. Die jährlichen GWG-Sammelposten werden nach vollständiger Abschreibung im Folgejahr als Abgang behandelt.
Bei den geringwertigen Anlagegütern werden die Zugänge im Folgejahr als Abgang behandelt. Die jährlichen GWG-Sammelposten werden nach vollständiger Abschreibung im Folgejahr als Abgang behandelt. 4. Verbindlichkeiten Die Verbindlichkeiten haben folgende Restlaufzeiten:
Die Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten sind vollständig durch Pfandrechte und ähnliche Rechte gesichert. Von den Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschaftern sind T€ 2.500 mit einem Rangrücktritt versehen, um das wirtschaftliche Eigenkapital zu stärken. Die Laufzeit des Darlehens geht bis zum 31.12.2028. In den sonstigen Verbindlichkeiten sind enthalten:
5. Sonstige finanzielle Verpflichtungen Die wesentlichen sonstigen finanziellen Verpflichtungen betragen:
Die Leasingverpflichtungen haben Laufzeiten zwischen Mai 2024 und Juni 2029. 6. Optionen Zum Bilanzstichtag bestehen Rohwaren Call-Optionen über insgesamt 500 Tonnen Gas Oil-ICE. Die Optionsprämien wurden an den niedrigeren Marktwert der Optionen zum Bilanzstichtag angepasst. IV. Erläuterungen zur Gewinn- und Verlustrechnung 1. Soziale Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung In dieser Position sind Aufwendungen für Altersversorgung in Höhe von T€ 182 (Vorjahr T€ 161) enthalten. Es handelt sich hierbei um Beiträge zu Direktversicherungen und Rentenbeiträge. 2. Sonstige Zinsen und ähnliche Erträge Die Zinsen und ähnliche Erträge enthalten keine Beträge aus verbundenen Unternehmen und keine Abzinsungserträge. 3. Zinsen und ähnliche Aufwendungen
Aufwendungen aus der Aufzinsung langfristiger Rückstellungen sind nicht zu verzeichnen. V. Sonstige Angaben 1. Anzahl der Arbeitnehmer Im Durchschnitt waren im Geschäftsjahr beschäftigt:
2. Vorgänge von besonderer Bedeutung nach dem Stichtag Vorgänge von besonderer Bedeutung für die Vermögens-, Finanz- und Ertragslage nach Abschluss des Geschäftsjahres sind nicht zu verzeichnen. 3. Geschäftsführung a) Mitglied des Geschäftsführungsorgans war im Geschäftsjahr: Martin Scholpp, Stuttgart, Geschäftsführender Gesellschafter b) Die Angaben nach § 285 Nr. 9 Buchstaben a und b HGB unterbleiben unter Hinweis auf § 286 Absatz 4 HGB. 4. Gewinnverwendung Der Geschäftsführer schlägt vor, aus dem Jahresüberschuss von € 274.718,20 eine Dividende in Höhe von € 137.500,00 auszuschütten und € 137.218,20 zusammen mit dem bestehenden Gewinnvortrag auf neue Rechnung vorzutragen.
Stuttgart, den 14.02.2024 gez. Martin Scholpp Datum der Feststellung des Jahresabschlusses auf den 31.12.2023 gem. § 328 Abs. 1a Satz 1 HGB: 10.07.2024 Lagebericht für das Geschäftsjahr 2023I. Unternehmen Scholpp Kran & Transport GmbH Die Scholpp Kran & Transport GmbH (im Folgenden kurz SKT) ist ein Dienstleistungsunternehmen im Bereich von Kran-, Transport- und Montagedienstleistungen mit Standorten in Stuttgart, Leonberg, Villingen-Schwenningen, Karlsruhe, Heilbronn, Ludwigshafen und Mannheim. Die SKT ist ein eigentümergeführtes mittelständisches Unternehmen; 97,8 % der Gesellschaftsanteile werden von Herrn Martin Scholpp mittelbar über die Martin Scholpp GmbH gehalten, 2,2 % direkt von den weiteren Führungskräften. Das Führungsteam besteht aus dem geschäftsführenden Gesellschafter Herrn Martin Scholpp, zwei Regionalleitern und dem technischen und kaufmännischen Leiter. II. Wirtschaftsbericht 1. Gesamtwirtschaftliche Entwicklung 2023 war die deutsche Wirtschaft durch viele Krisen belastet: Der Ukrainekonflikt und die daraus resultierende Energiekrise, die hohe Inflation, der starke Anstieg der Leitzinsen sowie die schwächelnde Nachfrage aus Abnehmerländern führten zu einem Rückgang des Bruttoinlandsprodukts von 0,3 Prozent. In nahezu allen Wirtschaftsbereichen klagten die Unternehmen über eine sinkende Nachfrage. Zudem belasteten ein hoher Krankenstand und der andauernde Fachkräftemangel die Unternehmen. Die Inflation konnte durch die Maßnahmen der Notenbanken eingedämmt werden. Die Inflationsrate lag im Jahresmittel in Deutschland zwar bei weiterhin hohen 5,9 %, der Trend im Jahresverlauf war jedoch stark sinkend. Im Januar 2024 lag die Inflation mit 2,9 % schon auf deutlich moderaterem Niveau. Die Zinsen sind jedoch weiterhin sehr hoch. Mit Leitzinssenkungen wird erst im zweiten Halbjahr 2024 gerechnet. Der Arbeitsmarkt zeigte sich weiterhin stabil; der Anteil der Erwerbslosen lag 2023 im Schnitt bei 5,7 %. Die Geschäftsfelder Krandienstleistungen und Maschinenumzüge sind in ihrer Entwicklung in besonderem Maße von der Konjunktur der Branchen Bau, Mobilfunk, Energie, Petrochemie, Anlagen- und Maschinenbau sowie von Infrastrukturprojekten abhängig. Diese wichtigen Abnehmerbranchen der SKT waren von der konjunkturellen Schwächephase ebenfalls betroffen. Der private Wohnungsbau verzeichnete einen starken Rückgang und auch in der Industrie schmolzen die Auftragspolster. Die Planungsunsicherheit und die stark gestiegenen Zinsen waren bei Investitionsentscheidungen deutlich zu spüren. 2. Entwicklung und Lage der Gesellschaft a) Umsatz- und Ertragslage Die wirtschaftlichen Unwägbarkeiten 2023 hatten auch Auswirkungen auf unsere Umsatz- und Ertragslage. Mit € 34,9 Mio. an Umsatzerlösen konnten wir zwar den Vorjahreswert um T€ 800 übertreffen, allerdings blieben wir um € 1,6 Mio. unter unserem Planwert zurück. Ausschlaggebend hierfür war hauptsächlich die Absage eines Großauftrags, was durch die angestoßenen Transformationsprozesse im Zuge der Energiekrise begründet war. Unsere Betriebskosten wurden durch die inflationären Preisentwicklungen weiterhin belastet, die nicht vollumfänglich an unsere Kunden weitergeben werden konnten. Die spürbare Mehrbelastung unserer Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter durch die anhaltend hohe Inflation haben wir mit einem Maßnahmenpaket mit einem Gesamtvolumen i. H. v. T€ 160 abgefedert. Unsere SKT konnte das Jahr 2023 mit einer Gesamtleistung i. H. v. T€ 34.853 und einem positiven Ergebnis vor Steuern (EBT) i. H. v. T€ 521 abschließen. Der Ergebnisbeitrag aus Anlageverkäufen betrug T€ 1.192 (Vorjahr T€ 1.149). Dagegen stehen Investitionen in unseren Fuhrpark i. H. v. € 3,1 Mio. Da Erträge aus Anlagenverkäufen regelmäßig aus der laufenden Erneuerung und Modernisierung unseres Fuhrparks anfallen, sind diese als ordentliche Erträge des Geschäftsbetriebs anzusehen. Der Materialaufwand hat sich um T€ 234 auf T€ 2.947 verringert, was 8,5 % der Gesamtleistung entspricht. Diese Reduzierung resultiert aus den gesunkenen Treibstoffpreisen im Vergleich zum Vorjahr. Zudem haben wir das Eigenleistungsportfolio unserer Werkstätten durch gezielte Neueinstellungen erhöht. Unser Rohergebnis aus Dienstleistungen erhöhte sich durch die gestiegene Eigenleistung und die reduzierten Material- und Fahrzeugaufwendungen um € 2,3 Mio. auf € 23,7 Mio. In den sonstigen betrieblichen Erträgen sind neben den Veräußerungsgewinnen aus Anlagenabgängen vor allem Lieferantenskonti, Schadenersatzleistungen und Auflösungen von Wertberichtigungen und Rückstellungen enthalten. Der Personalaufwand hat sich um € 1 Mio. auf T€ 12.283 deutlich erhöht, die Personalaufwandsquote nahm um 2,2 Prozentpunkte auf 35,2 % zu. Neben dem Aufbau von Mitarbeitern, insbesondere im Vertrieb, schlagen sich hier die notwendigen inflationsgetriebenen Lohn- und Gehaltserhöhungen nieder. Mit € 1,8 Mio. lagen die Leasingaufwendungen um T€ 543 deutlich über dem Wert von 2022. Dieser Anstieg begründet sich aus der Überführung von drei Kranen in ein Sale-Lease-Back. Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen haben sich um T€ 390 auf T€ 4.232 erhöht. Die Netto-Grundstücksaufwendungen (saldiert um Mieterträge) sind um T€ 112 und die Versicherungsprämien um T€ 66 angestiegen. Die Abschreibungen haben sich aufgrund unserer defensiveren Investitionspolitik und teilweiser Leasingfinanzierung leicht um T€ 58 (=1,0 %) auf T€ 5.857 reduziert. Unser EBIT konnten wir deutlich um T€ 358 = + 40,1 % erhöhen; die EBIT-Marge hat sich um 1,0 Prozentpunkte auf 3,6% erhöht. Der Zinsaufwand erhöhte sich aufgrund der deutlich gestiegenen Zinssätze bei Neufinanzierungen und im Kontokorrent deutlich um T€ 166 (=29,3 %) auf T€ 733. b) Vermögenslage, Kapitalstruktur, Finanzlage Unser Anlagevermögen hat sich deutlich um T€ 3.188 auf T€ 24.916 reduziert; der Anteil des Anlagevermögens an der Bilanzsumme reduzierte sich um 2,3 Prozentpunkte auf 82,3 %. Die Reduzierung um 11,3 % resultiert aus unserer defensiveren Investitionspolitik sowie dem Umstand, dass drei Geräte über Leasing finanziert wurden. Dennoch haben wir 2023 insgesamt € 3,1 Mio. in unseren Fuhrpark investiert Insgesamt hat sich die Bilanzsumme um T€ 2.926 auf T€ 30.292 verringert. Das wirtschaftliche Eigenkapital hat sich um T€ 190 auf T€ 6.011 erhöht, wodurch im Zusammenspiel mit der geringeren Bilanzsumme unsere Eigenkapitalquote um 2,4 Prozentpunkte auf 19,9 % anstieg. Die Nettoverschuldung hat sich deutlich um T€ 3.575 (=15,3%) auf T€ 19.848 verringert. Die Veränderung ergibt sich als Saldo einer Reduktion der Bankverbindlichkeiten um T€ 2.441 und einer Erhöhung der liquiden Mittel um T€ 1.134. Der Cashflow (Jahresergebnis zuzüglich Abschreibungen und Veränderung langfristiger Rückstellungen) konnte um T€ 175 auf T€ 6.239 erhöht werden. Das Anlagevermögen ist insgesamt sehr solide durch Eigenkapital, Gesellschaftermittel und langfristige Bankdarlehen finanziert. III. Chancen und Risikobericht Durch unser monatliches Planungs- und Berichtswesen sichern wir die regelmäßige und zeitnahe Analyse und Bewertung von Chancen und Risiken, welches auf die Verantwortungsbereiche der Niederlassungen, des technischen und kaufmännischen Leiters heruntergebrochen wird. Dieses Berichtswesen wird durch regelmäßige Führungsteam-Sitzungen und eine offene Kommunikationskultur ergänzt. Die hohe Kapitalintensität unseres Fuhrparks sowie der anhaltende Margendruck in unserer Branche erfordern eine hohe Auslastung der Geräte. Diese erreichen wir durch ausreichend viele und gut ausgebildete Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter sowie die Fokussierung auf eine straffe und effiziente Vertriebssteuerung. Chancen ergeben sich durch unsere Fähigkeit, auch komplexe und anspruchsvolle Projekte in Planung und Umsetzung erfolgreich durchzuführen und die dafür notwendige Manpower und Gerätschaft auch bereitstellen zu können. Wir gehen davon aus, dass in der näheren Zukunft solche Projekte in den Bereichen Infrastruktur, Chemie und Industrie vermehrt an Bedeutung gewinnen und wir uns dadurch weiter vom Wettbewerb absetzen werden. Unser moderner Fahrzeugpark ist ein weiterer Erfolgsfaktor. Wir werden das geringe Durchschnittsalter unseres Fuhrparks nutzen, um die deutlich gestiegenen Wiederbeschaffungskosten etwas abzufedern. Das Risiko möglicher Forderungsausfälle begrenzen wir durch den Einsatz einer Kreditversicherung und einer darauf aufsetzenden Insolvenzanfechtungsversicherung. Bezüglich des Risikomanagements und der Verwendung von Finanzinstrumenten verfolgen wir eine konservative Politik, welche sich durch eine fristenkongruente Finanzierung, die Absicherung von Zinsrisiken sowie finanzielle Spielräume im Hinblick auf verfügbare Kreditlinien auszeichnet. Wechselkursschwankungen sind für unsere regional begrenzten Märkte nicht von Bedeutung. Entwicklungs- oder bestandsgefährdende Risiken sind derzeit nicht erkennbar. IV. Prognosebericht Trotz der wirtschaftlichen Unsicherheiten in Deutschland sehen wir dem Geschäftsjahr 2024 positiv entgegen. Die Konjunktur in den Branchen unserer Hauptabnehmer ist bisher weniger als zunächst befürchtet von den direkten Auswirkungen betroffen. Die Kommunikations- und Energiebranche sieht aufgrund des großen Nachholbedarfs und technologischer Fortschritte weiterhin Wachstumspotential, wovon wir profitieren werden. Auch der für uns ebenfalls wichtige Bereich Petrochemie signalisiert weiterhin stabile Umsatzerwartungen. Das Jahr 2024 ist gut angelaufen, sowohl im Umsatz als auch im Ergebnis konnten wir unsere Planwerte deutlich übertreffen. Wir planen daher für 2024 mit Umsatzerlösen von € 36,5 Mio. bei einem Ergebnis vor Steuern i. H. v. € 1 Mio.
Stuttgart, im Februar 2024 gez. Martin Scholpp, Geschäftsführender Gesellschafter Bestätigungsvermerk des unabhängigen AbschlussprüfersAn die Scholpp Kran & Transport GmbH Prüfungsurteile Wir haben den Jahresabschluss der Scholpp Kran & Transport GmbH - bestehend aus der Bilanz zum 31.12.2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der Scholpp Kran & Transport GmbH für das Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023 geprüft. Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse • entspricht der beigefügte Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft zum 31.12.2023 sowie ihrer Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023 und • vermittelt der beigefügte Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Lagebericht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar. Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat. Grundlage für die Prüfungsurteile Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen. Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d.h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist. Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen. Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können. Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet. Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen. Die Website des Instituts der Wirtschaftsprüfer (IDW) enthält unter https://www.idw.de/idw/verlautbarungen/bestaetigungsvermerk/hgb-ja-non-pie eine weitergehende Beschreibung der Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts. Diese Beschreibung ist Bestandteil unseres Bestätigungsvermerks.
Stuttgart, den 14.02.2024 Dr.
Vaih & Partner
gez. König, Wirtschaftsprüfer gez. Bilger, Wirtschaftsprüfer |
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