Stammdaten
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Finanzübersicht
Kennzahlen extrahiert aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Historie
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Management
Gesetzliche Vertreter dieser Organisation
| Name | Rolle |
|---|---|
Frank Alfred Zägel seit 21.11.2024 | Geschäftsführer |
Wirtschaftlich Berechtigte
Natürliche Personen, die das Unternehmen letztendlich besitzen oder kontrollieren – ermittelt durch Auflösen der Gesellschafterkette
Ungelöste Beteiligungen (1)
| Name | Anteil |
|---|---|
Bracco Imaging Holding B.V. | 100.00% |
Gesellschafter
Eigentümer- und Gesellschafterstruktur des Unternehmens
1 Gesellschafter
GmbH-Struktur
Bilanzkonten
Bilanzkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Gewinn- und Verlustrechnung
Gewinn- und Verlustkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
| Posten |
|---|
Konzern- und Jahresabschlüsse
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
BIPSO GmbHSingen HohentwielJahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023Lagebericht für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 20231 Allgemeine Angaben und Rahmenbedingungen Die BIPSO GmbH (nachfolgend auch "Gesellschaft" oder "BIPSO" genannt) ist eine 100 %-ige Tochtergesellschaft der Dafri GmbH, München. Die Dafri GmbH, München, ist eine indirekte Tochtergesellschaft der Bracco S.p.A., Mailand, Italien. Der Gegenstand der Gesellschaft ist die Erforschung, die Entwicklung, die Herstellung und der Vertrieb von pharmazeutischen Erzeugnissen, wobei der Schwerpunkt unserer Tätigkeit auf der Produktion am Standort Singen liegt. Nach der Einstellung der Lohnfertigung mit der Takeda-Gruppe Ende 2021 ist unser Hauptgeschäft die Herstellung von Erzeugnissen für den Bracco Konzern, die insbesondere bildgebende Diagnostika, Röntgenkontrastmittel (Imeron und Isovue/Solutrast) und Magnetresonanztomografiekontrastmittel (MultiHance und ProHance) umfasst. In diesem Geschäftsjahr wurden aus der Kapitalrücklage 15 Millionen EUR ausgeschüttet. Darüber hinaus wurde der Logistikprozess für den Warenausgang verändert, was in einem Anstieg des Bestandes an fertigen Erzeugnissen zum Jahresende resultiert. Die fertigen Erzeugnisse bleiben bis zur Freigabe in den von Takeda gemieteten Lagerräumen und werden danach direkt nach Nordamerika versendet. Bis September 2023 wurden die Fertigerzeugnisse nach dem Verpackungsprozess an das Europäische Bracco-Distributionszentrum ausgeliefert und noch unfrei an Bracco Gesellschaften weiterverkauft. Im Jahr 2022 wurde die Firma BIPSO erstmals für ein Umweltmanagementsystem nach der ISO14001 zertifiziert. Die erfolgreiche Rezertifizierung fand im Jahr 2023 statt. Weiterhin wurde im Jahr 2023 ein Managementsystem zur Einhaltung und Gewährleistung der Sicherheit und Gesundheit bei der Arbeit nach der ISO45001 aufgebaut und in der Praxis umgesetzt. 2 Wirtschaftsbericht Finanzielle Leistungsindikatoren: Die bedeutsamen finanziellen Leistungsindikatoren sind die Umsatzerlöse und das Jahresergebnis. Die Gesellschaft setzt ein umfangreiches Steuerungssystem für diese und andere Kennzahlen ein. Dazu gehören ein monatliches Reporting und Besprechungen mit den Bereichsleitern und der Geschäftsführung, in denen die Geschäftslage diskutiert wird. Ertragslage: Wir erzielten im Geschäftsjahr 2023 Umsatzerlöse von TEUR 63.825 (Vj.: TEUR 68.647), davon TEUR 62.035 (Vj.: TEUR 66.729) aus Verkäufen von Waren an den Bracco Konzern. Der Schwerpunkt der Produktion und des Verkaufs an den Bracco-Konzern lag mit einem Umsatz von TEUR 31.766 (Vj.: TEUR 27.091) bei dem Röntgenkontrastmittel Isovue/Solutrast (lopamidol). Darüber hinaus beinhalten die Umsatzerlöse Erträge aus Kostenweiterbelastungen von TEUR 1.791 (Vj.: TEUR 1.918). Trotz der geplanten höheren Produktion von Bracco Produkten, liegen die Umsatzerlöse aus Verkäufen von Waren um TEUR 4.694 unter dem Vorjahr. Der Umsatzrückgang resultiert aus dem veränderten Produktmix welcher mit dem neuen Logistikprozess verbunden ist und einen Fertigwarenbestand von TEUR 4.678 (Vj.: TEUR 103) generierte. Darüber hinaus wurden keine Umsätze mit Takeda erzielt, da die Lohnfertigung für Takeda bereits im Jahr 2021 eingestellt wurde (Vj.: TEUR 707). Die Materialaufwandsquote, bezogen auf die Gesamtleistung (Umsatzerlöse aus Warenverkäufen +/- Bestandsveränderung), erhöht sich von 32 % auf 36 %. Der Anstieg ist im Wesentlichen auf höhere Aufwendungen für Energie (+TEUR 1.806) zurückzuführen. Der Personalaufwand ging um TEUR 1.018 aufgrund geringerer Aufwendungen für die Altersvorsorge und geringerer Zinsaufwände für Pensionsrückstellungen zurück. Die Abschreibungen auf immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens und Sachanlagen entwickelten sich stabil. Das Ergebnis vor Gewinnabführung beträgt TEUR 3.203 (Vj.: TEUR 2.528) und wird aufgrund des Ergebnisabführungsvertrages an unsere Muttergesellschaft abgeführt. Die Veränderung von TEUR +675 beruht insbesondere auf folgenden Faktoren:
Der Anstieg des Ergebnisses entspricht der Prognose des letztjährigen Lageberichts, in dem ein insgesamt guter Geschäftsverlauf prognostiziert wurde. Vermögenslage: Wesentlicher Bestandteil der Bilanz ist auf der Aktivseite der aus der Einlage des Geschäftsbetriebs der BIPSO durch die Takeda am 1. Juli 2011 resultierende Firmenwert von TEUR 4.441 (Vj.: TEUR 6.217) sowie das Sachanlagevermögen von TEUR 42.562 (Vj.: TEUR 44.459). Das Anlagevermögen beträgt TEUR 51.194 (Vj.: 54.780) und stellt damit 60% der Bilanzsumme dar. Der Rückgang der Forderungen gegen verbundene Unternehmen ist auf die Ausschüttung der Kapitalrücklage in Höhe von TEUR 15.000 zurückzuführen. Die Eigenkapitalquote verringerte sich aufgrund der Kapitalausschüttung gegenüber dem Vorjahr um TEUR 15.000 und stellt 55% (Vj.: 61%) der Bilanzsumme dar. Der Anstieg der Pensionsrückstellungen wird im Wesentlichen durch die veränderten Annahmen der Gutachten über die versicherungsmathematischen Berechnungen der Pensionsverpflichtungen verursacht. Der Rückgang der sonstigen Rückstellungen beruht auf niedrigeren Rückstellungen für ausstehenden Rechnungen im Verbundbereich sowie auf periodenfremden Erträgen aus Rückstellungsauflösungen, im Wesentlichen für nicht freigegebene Produktchargen (TEUR: 0; Vj.: TEUR 739). Der Anstieg der Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen resultiert unter anderem aus dem höheren Jahresergebnis von TEUR 3.203 (Vj.: TEUR 2.528) und der damit verbundenen höheren Ergebnisabführung an die DAFRI GmbH. Finanzlage: Zum Bilanzstichtag bestehen Bankguthaben von TEUR 651 (Vj.: TEUR 609) sowie Cashpool-Forderungen von TEUR 10.752 (Vj.: TEUR 26.548). Die Finanzierung ist durch die Einbeziehung in das Cashpooling des Bracco-Konzerns jederzeit sichergestellt. Da unsere Kunden im Jahr 2023 ausschließlich Gesellschaften des Bracco-Konzerns sind, bestehen keine wesentlichen Ausfallrisiken und Preisänderungsrisiken. Das Jahresergebnis vor Ergebnisübernahme, Ertragsteuern, Zinsen und Abschreibungen (EBITDA) beträgt TEUR 9.575 (Vj.: TEUR 9.559). Insgesamt beurteilen wir die Vermögens-, Finanz- und Ertragslage als zufriedenstellend. 3 Personal und Sozialbereich Der Personalstand betrug im Jahr 2023 durchschnittlich 303 (Vj.: 314) Mitarbeiter. 4 Forschung und Entwicklung Zurzeit betreiben wir keine eigenen Forschungs- und Entwicklungsaktivitäten. Diese Aufgaben werden vom Bracco-Konzern wahrgenommen. 5 Risikomanagement Das Bracco-Gruppencontrolling wird regelmäßig über die Entwicklung unserer Gesellschaft informiert. Außerdem sind wir in das formalisierte quartalsweise Reporting des Bracco-Konzerns einbezogen. Im Rahmen der wöchentlichen Sitzungen unseres Management-Teams werden wir von der Geschäftsführung über neue Entwicklungen und eventuelle Risiken informiert. Es existiert eine 1-Jahres-Planung (Budget 2024) und eine 5-Jahres-Planung. Die aktuellen Zahlen werden monatlich und quartalsweise mit dem Budget abgeglichen, damit wir gegebenenfalls zeitnah Anpassungsmaßnahmen ergreifen können. 6 Voraussichtliche Entwicklung mit Hinweisen auf wesentliche Chancen und Risiken der künftigen Entwicklung Für das Geschäftsjahr 2024 rechnen wir mit höheren Umsatzerlösen aus Warenverkäufen und einem stabilen EBITDA. Die Steigerung der Umsatzerlöse liegt an einer geplanten höheren Produktion von Bracco Produkten im Vergleich zum Geschäftsjahr 2023. Wir erwarten eine deutliche Erhöhung der Produktion des Magnetresonanztomografiekontrastmittels lopamidol und im letzten Quartal des Jahres ein erweitertes Produktportfolio durch die Herstellung des neuen Kontrastmittels Gadopiclenol. Es wird im Jahr 2024 mit einem insgesamt guten Geschäftsverlauf gerechnet. Da die BIPSO ausschließlich für den Bracco-Konzern produziert, sind wir von dessen wirtschaftlicher Entwicklung abhängig. Daher ergeben sich für uns keine wesentlichen Risiken. Als Chance sehen wir für die BIPSO das geplante Produktionswachstum. Wesentliche entwicklungsbeeinträchtigende oder bestandsgefährdende Risiken bestehen nicht.
Singen, den 30. April 2024 BIPSO GmbH Dr. Reinhard Adam, Geschäftsführer Bilanz zum 31. Dezember 2023Aktiva
Passiva
Gewinn- und Verlustrechnung für den Zeitraum vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023
Anhang für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023I Allgemeine Angaben Die Firma BIPSO GmbH hat ihren Sitz in Singen und ist eingetragen in das Handelsregister beim Registergericht Freiburg (HRB-Nr. 706803). Der Jahresabschluss der Gesellschaft ist nach den für große Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Bilanzierungs- und Bewertungsvorschriften und den ergänzenden Vorschriften des GmbHG aufgestellt worden. Die Gesellschaft ist eine große Kapitalgesellschaft im Sinne des § 267 Abs. 3 HGB. Die Gliederung der Bilanz erfolgt gemäß § 266 HGB. Die Gewinn- und Verlustrechnung ist nach dem Gesamtkostenverfahren aufgestellt (§ 275 Abs. 2 HGB). II Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden Die Bilanzierungs- und Bewertungsgrundsätze sind im Berichtsjahr im Vergleich zum Vorjahr unverändert. Der Jahresabschluss wird unter Beachtung der generellen Bewertungsvorschriften der §§ 252 bis 256a HGB, unter Berücksichtigung der besonderen Ansatz- und Bewertungsbestimmungen für Kapitalgesellschaften (§§ 270 bis 274 HGB) aufgestellt. Forderungen und Verbindlichkeiten in fremder Währung werden im Jahresabschluss mit dem Tagesmittelkurs zum Zeitpunkt der Ersteinbuchung erfasst. Am Abschlussstichtag werden auf fremde Währung lautende Forderungen und Verbindlichkeiten mit einer Restlaufzeit bis zu einem Jahr zum Devisenkassamittelkurs umgerechnet. Gewinne und Verluste aus der Umrechnung von Fremdwährungsgeschäften in lokaler Währung werden erfolgswirksam erfasst und in der Gewinn- und Verlustrechnung gesondert unter dem Posten "Sonstige betriebliche Erträge" bzw. "Sonstige betriebliche Aufwendungen" ausgewiesen. Aktiva Immaterielle Vermögensgegenstände wurden zu Anschaffungskosten, vermindert um planmäßige lineare Abschreibungen, bewertet. Entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten werden im Wesentlichen über drei Jahre abgeschrieben. Der bilanzierte Geschäfts- oder Firmenwert wird planmäßig über eine voraussichtliche Nutzungsdauer von 15 Jahren abgeschrieben, da das produktionstechnische Know-how eine Nutzungsdauer von zumindest 15 Jahren erwarten lässt. Sachanlagen werden zu Anschaffungs- oder Herstellungskosten, solche mit zeitlich begrenzter Nutzungsdauer, vermindert um planmäßige lineare Abschreibungen, bewertet. Außerplanmäßige Abschreibungen werden bei Bedarf vorgenommen. Die Nutzungsdauern der Sachanlagen betragen im Wesentlichen für:
Bei den Finanzanlagen werden die Wertpapiere zu Anschaffungskosten bzw. mit dem am Bilanzstichtag niedrigeren Kurswert bewertet. Die Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe sind zu den durchschnittlichen Anschaffungskosten angesetzt. Abwertungen für Bestandsrisiken, die sich aus der Lagerdauer und verminderter Verwertbarkeit ergeben, werden gebildet. Unfertige und fertige Erzeugnisse sind zu Herstellungskosten bewertet. Die Herstellungskosten umfassen neben dem Fertigungsmaterial und Fertigungslöhnen anteilige Material- und Fertigungsgemeinkosten. In den Fertigungsgemeinkosten sind die Abschreibungen des Anlagevermögens, die durch die Fertigung veranlasst sind, enthalten. Abwertungen für Bestandsrisiken, die sich aus der Lagerdauer und verminderter Verwertbarkeit ergeben, werden gebildet. Die Forderungen, sonstigen Vermögensgegenstände und liquiden Mittel werden zum Nennwert oder dem am Bilanzstichtag niedrigeren beizulegenden Wert angesetzt. Bei Forderungen, deren Einbringlichkeit mit erkennbaren Risiken behaftet ist, werden angemessene Wertabschläge vorgenommen; uneinbringliche Forderungen werden abgeschrieben. Unverzinsliche Forderungen, mit Restlaufzeiten von mehr als einem Jahr, werden abgezinst. Latente Steuern werden aufgrund des Ergebnisabführungsvertrages und der ertragsteuerlichen Organschaft gegebenenfalls auf Ebene des Organträgers berücksichtigt. Passiva Das gezeichnete Kapital wird zum Nennwert angesetzt. Die Pensionsrückstellungen werden nach dem Anwartschaftsbarwertverfahren bzw. Projected-Unit-Credit-Method (PUC-Methode) unter Anwendung versicherungsmathematischer Grundsätze mit einem Rechnungszins von 1,82% p. a. (Vj.: 1,78%) auf Basis der Heubeck-Richttafeln 2018G ermittelt. Der Rechnungszins entspricht dem von der Deutschen Bundesbank ermittelten und veröffentlichten durchschnittlichen Marktzinssatz der vergangenen zehn Geschäftsjahre für eine angenommene Restlaufzeit von 15 Jahren. Wertpapiergebundene Pensionsrückstellungen, deren Höhe sich nach dem beizulegenden Zeitwert von Wertpapieren bestimmt, sind mit dem höheren beizulegenden Zeitwert dieser Wertpapiere angesetzt, soweit er den garantierten Mindestbetrag übersteigt. Die sonstigen Rückstellungen werden in Höhe des Erfüllungsbetrages angesetzt, der nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendig ist. Die sonstigen Rückstellungen, mit einer Laufzeit von mehr als einem Jahr, werden mit fristadäquaten Zinssätzen abgezinst, die von der Deutschen Bundesbank bekannt gegeben worden sind. Die Berechnung der Jubiläumsrückstellung erfolgt nach der PUC-Methode unter Zugrundelegung eines Rechnungszinssatzes von 1,74% p.a. (Vj.: 1,44%) für eine pauschale Restlaufzeit von 15 Jahren gemäß der RückAbzinsV unter Verwendung der Heubeck-Richttafeln 2018G sowie unter Berücksichtigung einer Fluktuationsquote von 2,0% (Vj.: 2,0%). Aufwendungen aus der Aufzinsung von Rückstellungen und die Effekte aus der Zinsänderung werden unter dem Posten "Zinsen und ähnliche Aufwendungen" ausgewiesen. Die Verbindlichkeiten werden mit ihrem Erfüllungsbetrag ausgewiesen. III Angaben und Erläuterungen zur Bilanz und Gewinn- und Verlustrechnung Anlagevermögen Die Gliederung und Entwicklung des Anlagevermögens im Geschäftsjahr 2023 ist in einer gesonderten Anlage zum Anhang dargestellt. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände Sämtliche Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände haben, wie im Vorjahr, eine Restlaufzeit von weniger als einem Jahr. Die Forderungen gegen verbundene Unternehmen von TEUR 20.187 (Vj.: TEUR 37.671) beinhalten Forderungen aus Lieferungen und Leistungen mit TEUR 9.435 (Vj.: TEUR 11.123) und aus Cashpool mit TEUR 10.752 (Vj.: TEUR 26.548). Rückstellungen Bei der Berechnung der Pensionsrückstellung wurden als Rechnungszins 1,82% p.a. (Vj.: 1,78%) gemäß RückAbzinsV, für künftige Gehaltssteigerungen 3,25% p.a. (Vj.: 3,25%) und Steigerungen der Beitragsbemessungsgrenze 3,0% p.a. (Vj.: 3,0%), für künftige Rentensteigerungen 2,20% p.a. (Vj.: 2,4%) sowie die Heubeck-Richttafeln 2018G zugrunde gelegt. Als Rechnungszins wurde der durchschnittliche Marktzinssatz der letzten zehn Jahre verwendet (Bundesbankzins), der sich bei einer angenommenen Restlaufzeit von 15 Jahren ergibt. Wertpapiergebundene Pensionszusagen von TEUR 2.777 (Vj.: TEUR 2.638), deren Höhe sich nach dem beizulegenden Zeitwert von Wertpapieren bestimmt, sind mit dem höheren beizulegenden Zeitwert der Wertpapiere angesetzt, soweit er den garantierten Mindestbetrag übersteigt. Der Zinsaufwand aus der Aufzinsung der Pensions- und Jubiläumsverpflichtung beträgt TEUR 233 (Vj.: TEUR 886). Die Zweitbewertung mit dem durchschnittlichen Marktzinssatz der vergangenen sieben Jahre basiert auf einem Rechnungszins von 1,74% (Vj.: 1,44%), der sich bei einer angenommenen Restlaufzeit von 15 Jahren ergibt. Der Unterschiedsbetrag zwischen dem Ansatz der Pensionsrückstellungen, nach Maßgabe des durchschnittlichen Marktzinssatzes aus den vergangenen zehn Geschäftsjahren und dem Ansatz der Pensionsrückstellungen nach Maßgabe des entsprechenden durchschnittlichen Marktzinssatzes aus den vergangenen sieben Geschäftsjahren, beträgt TEUR 416 (Vj.: TEUR 1.836). Die Ergebnisabführung wurde entsprechend dem Gesetzeswortlaut des § 253 Abs. 6 HGB ohne Berücksichtigung einer Abführungssperre ermittelt. Die sonstigen Rückstellungen von TEUR 4.892 (Vj.: TEUR 7.551) beinhalten im Wesentlichen Rückstellungen für ausstehende Rechnungen (TEUR 1.683; Vj.: TEUR 3.277), Jubiläen (TEUR 1.026; Vj.: TEUR 999), Mitarbeiterboni sowie Urlaub und Gleitzeit. Verbindlichkeiten Sämtliche Verbindlichkeiten haben, wie im Vorjahr, eine Restlaufzeit von bis zu einem Jahr. Die Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen von TEUR 3.837 (Vj.: TEUR 2.732) beinhalten Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen von TEUR 634 (Vj.: TEUR 204) und aus Ergebnisabführung Verbindlichkeiten gegenüber der Gesellschafterin von TEUR 3.203 (Vj.: TEUR 2.528). Umsatzerlöse Im Berichtsjahr beliefen sich die Umsatzerlöse aus Verkäufen von fertigen Erzeugnissen auf TEUR 62.035 (Vj.: TEUR 66.729). Hiervon entfielen TEUR 0 (Vj.: TEUR 707) auf das Inland und TEUR 62.035 (Vj.: TEUR 66.022) auf das Ausland. Die Umsatzerlöse aus Warenverkäufen entfallen auf die Bereiche Röntgenkontrastmittel (Imeron und Isovue/Solutrast) und Magnetresonanztomografiekontrastmittel (MultiHance und ProHance). Darüber hinaus beinhalten die Umsatzerlöse Erträge aus Kostenweiterbelastungen von TEUR 1.790 (Vj.: TEUR 1.918). Sonstige betriebliche Erträge Die sonstigen betrieblichen Erträge enthalten periodenfremde Erträge von TEUR 1.356 (Vj.: TEUR 655), im Wesentlichen aus der Auflösung von Rückstellungen. Die sonstigen betrieblichen Erträge beinhalten Erträge aus der Währungsumrechnung von TEUR 0 (Vj.: TEUR 1). Sonstige betriebliche Aufwendungen Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen beinhalten Aufwendungen aus der Währungsumrechnung von TEUR 1 (Vj.: TEUR 1). Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen beinhalten periodenfremde Aufwendungen aus Anlagenabgang von TEUR 17 (Vj.: TEUR 5) und periodenfremde Aufwendungen von TEUR 168 (Vj.: 625) IV Sonstige Pflichtangaben 1 Haftungsverhältnisse Am Bilanzstichtag bestanden keine angabepflichtigen Haftungsverhältnisse. 2 Sonstige finanzielle Verpflichtungen Die Gesellschaft hat diverse Pkw geleast. Weiter mietet die Gesellschaft ein Lagergebäude, für das sie einen externen Dienstleistungsvertrag abgeschlossen hat. Wesentliche Chancen bzw. Risiken ergeben sich hieraus nicht.
Das Bestellobligo beträgt TEUR 7.781, davon TEUR 0 aus verbundenen Unternehmen. 3 Mutterunternehmen Die Anteile an der Gesellschaft werden zu 100 % von der Dafri GmbH, München, gehalten. Der Konzernabschluss für den größten Konsolidierungskreis wird von der Bracco S.p.A., Mailand/Italien, erstellt und dort bei der Handelskammer unter der Nummer 00825120157, REA: Milano 348182, veröffentlicht. Der Konzernabschluss für den kleinsten Konsolidierungskreis wird von der Bracco Imaging S.p.A., Mailand/Italien, erstellt. 4 Zusammensetzung der Organe Geschäftsführer der Gesellschaft waren während des Geschäftsjahres 2023:
Auf die Angabe der Gesamtbezüge der Geschäftsführung wird verzichtet, weil nur ein Geschäftsführer Bezüge erhielt. Zum 30. Juni 2022 wurde ein Aufsichtsrat errichtet, der aus den folgenden Mitgliedern besteht:
Vergütungen für die Tätigkeit als Aufsichtsratsmitglied wurden im Geschäftsjahr 2023 nicht gewährt. 5 Geschäfte mit nahestehenden Unternehmen und Personen Nicht zu marktüblichen Bedingungen abgeschlossene Geschäfte mit nahestehenden Unternehmen und Personen wurden nicht getätigt. 6 Abschlussprüferhonorar Für das abgelaufene Geschäftsjahr sind Gesamthonorare für Abschlussprüfungsleistungen in Höhe von TEUR 56 angefallen. 7 Personalstand Im Geschäftsjahr 2023 wurden durchschnittlich 303 (Vj.: 314) Arbeitnehmer beschäftigt, davon 263 gewerbliche Mitarbeiter. 8 Vorgänge von besonderer Bedeutung nach Schluss des Geschäftsjahres Der Geschäftsführung sind keine Vorgänge von besonderer Bedeutung, die nach dem Schluss des Geschäftsjahres eingetreten sind, bekannt.
Singen, den 30. April 2024 BIPSO GmbH Dr. Reinhard Adam, Geschäftsführer ENTWICKLUNG DES ANLAGEVERMÖGENS IM GESCHÄFTSJAHR vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023
BESTÄTIGUNGSVERMERK DES UNABHÄNGIGEN ABSCHLUSSPRÜFERSAn die BIPSO GmbH, Singen Prüfungsurteile Wir haben den Jahresabschluss der BIPSO GmbH, Singen, - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der BIPSO GmbH, Singen, für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 geprüft. Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse
Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat. Grundlage für die Prüfungsurteile Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen. Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d.h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist. Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte im Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen. Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können. Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet. Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen. Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus
Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger bedeutsamer Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.
Stuttgart, den 10. Mai 2024 Deloitte
GmbH
Birgit Gillar, Wirtschaftsprüferin Johannes Graf, Wirtschaftsprüfer |
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