Robert Angermünde GmbHLiquidiert

22844 Norderstedt, DEU

Stammdaten

Register
Amtsgericht Kiel HRB 2061 NO
Eingetragen
1.12.2004
Branche
BeteiligungsgesellschaftenVerlegen von ZeitungenVerlegen von Büchern
Gegenstand
Betrieb einer Druckerei und eines Verlages sowie Handel mit Papierwaren und Durchführung aller damit im Zusammenhang stehender Geschäfte. Ferner hat die Gesellschaft die Beteiligung an anderen Unternehmen mit einem verwandten Unternehmenszweck sowie deren Geschäftsführung unter Übernahme der unbeschränkten Haftung zum Gegenstand.

Historie

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Management

NameRolle
Klaus Bernhardt
seit 13.6.2006
Geschäftsführer

Wirtschaftlich Berechtigte

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Gesellschafter

3 Gesellschafter

GmbH-Struktur

2 von 3 angezeigt

44.520 €
40.00%

Konzern- und Jahresabschlüsse

Robert Angermünde GmbH

Norderstedt

Jahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2012 bis zum 31.12.2012

Bilanz

AKTIVA

  Euro Gesamtjahr/Stand
Euro
Vorjahr
TEUR
A. Anlagevermögen      
I. Immaterielle Vermögensgegenstände 1.612,00   3
II. Sachanlagen 45.437,51   36
III. Beteiligungen 0,00   12
    47.049,51  
B. Umlaufvermögen      
I. Vorräte 43.400,00   100
II. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände 147.230,64   21
III. Kassenbestand, Guthaben bei Kreditinstituten und Schecks 2.901,64   1
    193.533,28  
C. Rechnungsabgrenzungsposten   0,00 0
Summe Aktiva   240.581,79 173

Passiva

     
  Euro Gesamtjahr/Stand
Euro
Vorjahr
TEUR
A. Eigenkapital      
I. Gezeichnetes Kapital 111.300,00   111
II. Verlustvortrag -108.150,88   -124
III. Jahresüberschuss 33.302,96   16
    36.452,08  
B. Rückstellungen   113.053,00 113
C. Verbindlichkeiten   91.076,71 56
D. Rechnungsabgrenzungsposten   0,00 1
Summe Passiva   240.581,79 173

Anhang

Allgemeine Angaben

Der Jahresabschluss für das Geschäftsjahr 2012 der Robert Angermünde GmbH wurde auf der Grundlage der Rechnungslegungsvorschriften des Handelsgesetzbuchs aufgestellt.

Ergänzend zu diesen Vorschriften waren die Regelungen des GmbH-Gesetzes zu beachten.

Soweit Wahlrechte für Angaben in der Bilanz, in der Gewinn- und Verlustrechnung oder im Anhang ausgeübt werden können, wurde der Vermerk in der Bilanz bzw. in der Gewinn- und Verlustrechnung gewählt.

Für die Gewinn- und Verlustrechnung wurde das Gesamtkostenverfahren gewählt.

Nach den in § 267 HGB angegebenen Größenklassen ist die Gesellschaft eine kleine Kapitalgesellschaft.

Besonderheiten der Form des Jahresabschlusses

Angaben zur Bilanzierung und Bewertung

Bilanzierungs- und Bewertungsgrundsätze

Erworbene immaterielle Anlagewerte wurden zu Anschaffungskosten angesetzt und, sofern sie der Abnutzung unterlagen, um planmäßige Abschreibungen vermindert. Den Abschreibungen liegt eine Nutzungsdauer bei der Software von 5 Jahren zugrunde. Der Firmenwert wird auf 15 Jahre abgeschrieben.

Das Sachanlagevermögen wird zu Anschaffungskosten, vermindert um die Abschreibungen des Jahres 2012 und der Vorjahre, bewertet. Die Abschreibungen der beweglichen Anlagegegenstände erfolgten nach der linearen Methode; bei den Zugängen an beweglichen Anlagen wurde die Abschreibung nur zeitanteilig für den Monat der Anschaffung und der folgenden Monate berücksichtigt. Geringwertige Wirtschaftsgüter mit Anschaffungskosten unter EUR 150,00 wurden voll abgeschrieben. Für geringwertige Wirtschaftsgüter mit Anschaffungskosten zwischen EUR 150,00 und EUR 1.000,00 wurde ein Sammelposten gebildet, der mit 20% aufgelöst wurde.

Die Bewertung der unfertigen Erzeugnisse erfolgte nach uns erteilter Auskunft retrograd unter Berücksichtigung des Fertigstellungsgrads und eines angemessenen Abschlags für nicht aktivierungsfähige Verwaltungs- und Vertriebskosten.

Die Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe sind mit den Anschaffungskosten bewertet.

Forderungen wurden unter Berücksichtigung aller erkennbaren Risiken bewertet. Dem allgemeinen Kreditrisiko bei den Forderungen aus Lieferungen und Leistungen wurde durch Einzelwertberichtigungen und einer Pauschalwertberichtigung in Höhe von 1 % Rechnung getragen.

Für ungewisse Verbindlichkeiten aus Pensionsverpflichtungen wurden Rückstellungen gebildet. Die Rückstellungsbildung wurde gem. § 253 Abs. 1 Satz 2 HGB in Höhe des nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrags bewertet. Die Pensionsrückstellungen betragen Euro 108.423,00.

Die sonstigen Rückstellungen wurden für alle weiteren ungewissen Verbindlichkeiten gebildet. Dabei wurden alle erkennbaren Risiken berücksichtigt.

Verbindlichkeiten wurden zum Erfüllungsbetrag angesetzt.

Gegenüber dem Vorjahr abweichende Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden

Beim Jahresabschluss konnten die bisher angewandten Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden im Wesentlichen übernommen werden.

Ein grundlegender Wechsel von Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden gegenüber dem Vorjahr fand - bis auf die Bewertung der Verbindlichkeiten (siehe unten) - nicht statt.

Angaben und Erläuterungen zu einzelnen Posten der Bilanz und Gewinn- und Verlustrechnung

Abschreibung auf Geschäfts- oder Firmenwert

Ein entgeltlich erworbener Firmenwert wurde aktiviert. Als betriebsgewöhnliche Nutzungsdauer werden 15 Jahre festgelegt.

Pensionsrückstellungen

Zur Ermittlung der Pensionsrückstellung wurde das Teilwertverfahren angewendet.

Für die Berechnungen wurden folgende Annahmen getroffen:

Zinssatz 5,04 %
erwartete Lohn- und Gehaltssteigerungen 5,00 %
zugrunde gelegte Sterbetafel Prof. Dr. K. Heubeck (Richttafeln 2005 G)  

Auf Grund der geänderten Bewertung der laufenden Pensionen war im Jahr 2010 eine Anpassung der Rückstellungen erforderlich. Der Erhöhungsbetrag (EURO 51.659,00) wird auf 15 Jahre verteilt.

Angabe zu Verbindlichkeiten

Der Betrag der Verbindlichkeiten mit einer Restlaufzeit bis zu einem Jahr beträgt Euro 32.076,51 (Vorjahr: 56.309,10). Die Gesellschaft hat im Jahr 2010 einen Vergleich mit einem ehemaligen Mitarbeiter geschlossen. Dieser sah eine Abfindungszahlung von EURO 160.000,0 vor, die in einem Einmalbetrag von EURO 25.000,00 und monatlichen Raten von EURO 2.000,00 getilgt wird. Abweichend von der Beurteilung in den Vorjahren wird zur Darstellung der tatsächlichen Vermögenslage die Verbindlichkeit in voller Höhe ausgewiesen.

Sonstige Pflichtangaben

Mit Beteiligungsvertrag vom 23. September 2011 ist die Gesellschaft der Mensing GmbH & Co. KG mit 25,1 % (EURO 20.560,89) beigetreten. Der zugewiesene Verlust für das Geschäftsjahr 2012 wird im Jahresabschluss bis zur Höhe der Anschaffungskosten als Wertberichtigung der Beteiligung ausgewiesen.

Alleiniger Geschäftsführer der Gesellschaft während des abgelaufenen Geschäftsjahrs ist Herr Klaus Bernhardt. Die Herren Volker Kühn, Johannes Oldekop-Russow und Frank Utesch haben Einzelprokura.

 

Norderstedt, den 10. Oktober 2014

Klaus Bernhardt

Die Feststellung bzw. Billigung des Jahresabschlusses erfolgte am: 10.10.2014

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