Green Bunker Solutions GmbH
Selbe AdresseWärme- und Kältehandel
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Gesetzliche Vertreter dieser Organisation
| Name | Rolle |
|---|---|
Jürgen Sommerhage seit 20.2.2012 | Prokura |
Winfried Herrmann seit 28.2.2011 | Prokura |
Matthias Schadeck seit 28.2.2011 | Prokura |
Marion Schmitt seit 28.2.2011 | Prokura |
Silvia Ruh seit 28.2.2011 | Prokura |
Günter Römhild seit 28.2.2011 | Geschäftsführer |
Detlef Karl Krejci seit 28.2.2011 | Prokura |
Jutta Czok seit 28.2.2011 | Prokura |
Bernd Ries seit 28.2.2011 | Prokura |
Klaus-Dieter Ackermann seit 28.2.2011 | Geschäftsführer |
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
Kögel Leasing GmbHNeu-IsenburgJahresabschluss zum 31.12.2011BilanzAktivseite
Anlagenspiegel
Gewinn- und Verlustrechnung
Lagebericht für das Geschäftsjahr 2011Kögel Leasing GmbH1. Unternehmensprofil 1.1 Geschäftsstrategie Die Kögel Leasing GmbH & Co. KG wurde im Juli 2008 als Joint Venture mit der Kögel Fahrzeugwerke GmbH, Burtenbach, gegründet. Ziel und Strategie war es, die Produkte der Firma Kögel Fahrzeugwerke GmbH mit Finanzierungslösungen der Kögel Leasing anzubieten. Leider musste die Kögel Fahrzeugwerke GmbH aufgrund des enormen Nachfragerückganges am 03.08.2009 Insolvenz anmelden, die am 30.10.2009 dann auch eröffnet wurde. Nach der Insolvenzanmeldung hat die Kögel Leasing unter Berücksichtigung der bis dahin erteilten Kundenzusagen das Neugeschäft eingestellt. Im September 2010, anlässlich der IAA Nutzfahrzeuge 2010, hat man mit dem neuen Eigentümer, der aus der Insolvenz hervorgegangenen Kögel Trailer GmbH & Co. KG, eine Wiederaufnahme der Zusammenarbeit beschlossen. Diese Zusammenarbeit geschieht zunächst als Kooperation ohne gesellschaftsrechtliche Verflechtung. 1.2 Wachstumsstrategie Die Wachstumsstrategie des Neugeschäftes hängt an dem Verkaufserfolg der Kögel Trailer GmbH & Co. KG. Da sich der gesamte Trailermarkt in 2011 erholt hat und die Perspektiven für 2012 günstig sind, geht die Kögel Leasing von einem Neugeschäftsvolumen zwischen 4 und 8 Mio. € aus. 1.3 Entwicklung der Dienstleistungen Neue Dienstleistungen werden noch nicht angeboten. Das Versicherungsprodukt der Albis Versicherungsdienste GmbH bietet auch Kögel Leasing an. 1.4 Unternehmenssteuerung Ertragssteuerung / Liquiditätssteuerung Die Steuerung der Erträge wird durch folgende Maßnahmen beeinflusst:
Die Steuerung der Liquidität wird durch tägliche, monatliche und jährliche Liquiditätsplanung überwacht. 2. Geschäftsjahr 2011 2.1 Wirtschaftliches Umfeld Die starke Nachfrage nach Gütern und Dienstleistungen im 2. Halbjahr 2010 setzten sich insbesondere im 1. Halbjahr 2011 fort. Maschinenbauprodukte, Elektroerzeugnisse und Fahrzeuge, sogar mit Lieferengpässen verbunden, sorgten für ein entsprechendes Wachstum. Leicht abgeschwächt setzte sich diese Entwicklung auch im 2. Halbjahr weiter fort. Auch das Mobilienleasing profitierte von dieser erfreulichen Entwicklung. Das Wachstum von 11,8% auf jetzt 46 Milliarden Euro verdeutlicht dies nachdrücklich. Das gesamte Leasingneugeschäft erreichte ein Wachstum von 7%, was in etwa der gesamtwirtschaftlichen Investitionsentwicklung entspricht. Die Leasingquote beträgt unverändert somit ca. 15%. 2.2 Rechtliche Rahmenbedingungen Aufgrund der im Februar 2009 erfolgten Akkreditierung bei der Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht (BaFin) als Finanzdienstleistungsinstitut i. S. d. § 1 Abs. 1a KWG wurde der Jahresabschluss der Kögel Leasing GmbH für das Geschäftsjahr 2011 nach den für Institute geltenden Regelungen der §§ 340 ff. HGB i. V. m. der RechKredV aufgestellt. Mit dem neuen Status als Finanzdienstleistungsunternehmen sind Änderungen im Berichtswesen und der Organisation der Gesellschaft erforderlich, die bereits umgesetzt sind. 2.3 Geschäftsentwicklung Allgemeine Entwicklung Die Refinanzierung wurde über eine Darlehenslinie mit einem Bankenpartner dargestellt. Die Gesellschaft hat kein eigenes Personal. Alle Tätigkeiten werden von Mitarbeitern der Muttergesellschaft NL Mobil Lease GmbH erbracht. Ertragslage Das operative Ergebnis der Gesellschaft inklusive der immer wichtiger werdenden Zusatzerlöse aus Dienstleistungsaktivitäten konnte nicht den Budgetansatz erreichen, da im letzten Quartal noch Vorsorgemaßnahmen getroffen werden mussten. Die wesentlich verbesserte Auftragssituation unserer Kunden, der Anstieg der Vermarktungspreise im second-hand-Markt führten dazu, dass der Rückstellungs- und EWB-Bedarf fast wieder ein Normalmaß erreicht hat. Die Ertragslage hat sich wie folgt entwickelt:
Finanz- und Vermögenslage Die Kögel Leasing war jederzeit zahlungsbereit; es standen genügend Kreditlinien bei verschiedenen Geschäftsbanken zur Verfügung, um Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen auszugleichen und das Volumen laufzeitkongruent zu refinanzieren. Das Leasing- und Mietkaufvermögen hat sich wie folgt entwickelt: Das Leasingvermögen wird auf Grundlage der betriebsgewöhnlichen Nutzungsdauer der Leasingobjekte linear abgeschrieben.
2.4 Veränderung in der Gesellschafterstruktur Mit der Insolvenzeröffnung der Kögel Fahrzeugwerke ist diese als 49%ige Gesellschafterin gemäß dem Gesellschaftervertrag vom 19.06.2008 ausgeschieden. Nach dem Ausscheiden wurde eine Auseinandersetzungsbilanz aufgestellt, nach dessen Berechnung keine Abfindungsansprüche entstanden. Zwischenzeitlich wurde die Komplementär GmbH zu 100% von der NL Mobil Lease GmbH übernommen, die Sitzverlegung nach Neu-Isenburg vollzogen und ein Ergebnisabführungsvertrag mit Wirkung zum 01.01.2011 vereinbart. Die Kögel Leasing Verwaltungs-GmbH hat im Geschäftsjahr 2010 alle Kommanditanteile der Kögel Leasing GmbH & Co. KG übernommen. Damit sind mit Wirkung zum 31.12.2010 im Wege der Gesamtrechtsnachfolge alle vertraglichen Beziehungen auf die Kögel Leasing GmbH übergegangen. 3. Risikobericht Die Übernahme von Risiken, insbesondere Adressausfallrisiken, war und ist ein zentraler Bestandteil unseres Geschäftsmodells und damit auch unserer Risikostrategie. Aus diesem Grund ist die Fähigkeit einer effektiven Risiko-Messung, -Analyse und -Steuerung für uns von existentieller Bedeutung. Bei jedem potentiellen Neugeschäft wird das individuelle Risiko bewertet, welches - unter Berücksichtigung des Ertragspotentials - die Entscheidungsbasis darstellt. Grundsätzlich sollen alle Risiken, die in unserem Geschäft unvermeidbar sind, durch geeignete Maßnahmen so weit reduziert werden, wie es ohne wesentlichen negativen Einfluss auf unsere Geschäftstätigkeit sowie unsere Ertragskraft möglich ist. Die Maßnahmen zu Risikoreduzierung/-controlling/-management haben deshalb in einem sinnvollen Verhältnis zur Höhe des Risikos sowie der Wahrscheinlichkeit des Eintritts zu stehen. 3.1 Risikoorganisation Die Risikomessung, -bewertung und -steuerung erfolgt durch den Geschäftsführer Marktfolge - für die Adressausfallrisiken in Zusammenarbeit mit der Kreditabteilung und dem KWG-Beauftragten, für Liquiditäts- und Zinsänderungsrisiken in Zusammenarbeit mit der Leiterin Rechnungswesen sowie bei allen anderen Risiken in Abstimmung mit dem KWG-Beauftragten und den einzelnen Abteilungen. Seit ihrer Auslagerung in die Gallinat Bank per 01.07.2011 betreibt die Kreditabteilung der Gallinat Bank das Risikomanagement von Einzeladressen auf Basis der Kreditrisikostrategie sowie der entsprechenden Unternehmensleitlinien der Gallinat Bank. Die Kernaufgaben des Kreditmanagements sind die Entscheidung von Einzelanfragen und Rahmenlinien gemäß den erteilten Kompetenzen sowie im Falle nicht vertragsgemäßen Verlaufs von Finanzierungen die Überwachung bestehender Engagements. Diese Kreditgrundlagen dienen als Entscheidungsgrundlage für alle Forfaitierungsgeschäfte, die mit der Gallinat-Bank getätigt werden. Die Verkaufsentscheidung trifft jedoch unverändert die Geschäftsleitung der Leasinggesellschaft. Der KWG-Beauftragte führt in Abstimmung mit den jeweiligen Fachabteilungen alle wesentlichen Risikoarten des Unternehmens zusammen und erstellt das regelmäßige Risikoberichtswesen, welches nach Abstimmung mit dem Geschäftsleiter Marktfolge an die Muttergesellschaft weitergeleitet wird. Das Risiko wird gemessen an historischen Erfahrungswerten unter Einbeziehung aktueller Branchenentwicklungen und sonstigen relevanten Entwicklungen. Das Forderungsmanagement befasst sich mit der Betreuung und Abwicklung von notleidenden Finanzierungen. Interne Revision Eine Interne Revision wurde auf Ebene des Teilkonzerns ALBIS Finance AG eingerichtet. Mit dem Vertrag vom 28.12.2010 haben die ALBIS Finance AG und ihre Tochtergesellschaften ihre Innenrevision an die Gallinat Bank AG ausgelagert. Plangemäß wurden Prüfungen bei der NL Mobil-Gruppe in den Bereichen Geldwäschegesetz, Anzeige- und Meldewesen, Internes Kontrollsystem, Rechnungswesen und IT im Juli/August 2011 durchgeführt. Es wurden keine wesentlichen oder schwerwiegenden Mängel festgestellt. 3.2 Risikomanagement Die Verantwortung für das Risikomanagement wird durch die Geschäftsleitung wahrgenommen. Die Grundlagen unseres Risikomanagements bilden die Kreditrisikostrategie sowie die allgemeine Risikopolitik und der Risikobericht. In den Risikobericht werden auf Teilkonzernebene sämtliche Unternehmensrisiken, kategorisiert als Adressausfallrisiken, Marktpreisrisiken, Liquiditätsrisiken, Operationelle Risiken und Sonstige Risiken, zusammengefasst. Die wesentlichen Risiken werden mindestens halbjährlich vom KWG-Beauftragten unter Einbeziehung der unterschiedlichen Abteilungen des Unternehmens ermittelt und beschrieben, die Eintrittswahrscheinlichkeiten und die potentiellen Auswirkungen auf die Ertragslage zusammen mit der Geschäftsführung eingeschätzt und an die Konzernobergesellschaft Albis Finance AG berichtet. Das Risikocontrolling innerhalb des Unternehmens findet in unterschiedlichen, dem jeweiligen Einzelrisiko angepassten Abständen statt. Bezüglich wesentlicher, kurzfristiger Risiken wie z.B. einer wesentlichen Verschlechterung des Neugeschäftsvolumens oder der Marge, Zahlungsschwierigkeiten von Großkunden oder Zinsänderungs- und Refinanzierungsrisiken findet beispielsweise ein Controlling und Reporting an die Geschäftsleitung auf täglicher, wöchentlicher oder monatlicher Basis statt. Andere Risiken werden über die halbjährliche Beurteilung hinaus nur bei tatsächlichem Eintreten berichtet. 3.3 Adressausfallrisiken Als Adressausfallrisiko definieren wir potentielle Verluste, die aufgrund einer Zahlungsunfähigkeit von Kunden, Lieferanten oder Sicherheitengebern nach Anrechnung der Verwertungserlöse der finanzierten Objekte und Sicherheiten zu erwarten sind. Um das Adressausfallrisiko einschätzen zu können, werden auf monatlicher Basis Finanzierungen mit erhöhtem Ausfallrisiko bewertet. Adressausfallrisiken entstehen grundsätzlich im Rahmen der Kreditentscheidung und sind im nicht forfaitierten Leasinggeschäft unvermeidbar. Um diese Risiken in einem akzeptablen Verhältnis zum Ertrag des Unternehmens zu halten, unterliegen alle risikorelevanten Kreditentscheidungen dem 4-Augen-Prinzip. Dabei werden sämtliche Finanzierungsanträge unter Berücksichtigung der entsprechenden Kompetenzregelungen von den Bereichen Markt und Marktfolge votiert. Durch den Geschäftszweck bzw. Tätigkeitsschwerpunkt der Kögel Leasing (Finanzierung von Aufliegern) ist eine gewisse Risikokonzentration unvermeidbar. Aufgrund der Tatsache, dass die Transportbranche mit fast allen Bereichen einer Volkswirtschaft verbunden ist, wird diese Konzentration aber wieder zum Teil aufgehoben. Eine weitere Reduzierung von Klumpenrisiken besteht darin, durch eine breite Kundenbasis unter Vermeidung von hohen Einzelengagements ein granulares Risiko zu erzielen. 3.4 Marktpreisrisiken Das Marktpreisrisiko besteht aus Veränderungen unserer Refinanzierungskosten, soweit sie nicht durch Forfaitierung und Darlehensaufnahmen oder andere geeignete Maßnahmen abgesichert sind und auch nicht an die Endkunden weitergegeben werden können. Grundsätzlich werden Finanzierungsverträge fristenkongruent refinanziert. Risiken bestehen insbesondere in starken Zinsveränderungen zwischen Vertragsabschluss und Refinanzierung von Leasing- und Mietkaufverträgen, die jedoch grundsätzlich an Kunden weitergegeben werden können. Ein Restwertrisiko ist durch unsere Vertragsgestaltung (Mietnachzahlungsverpflichtung) nicht vorhanden, lediglich bei Zahlungsunfähigkeit des Kunden ist ein Adressausfallrisiko vorhanden. 3.5 Liquiditätsrisiken Liquiditätsrisiken bestehen für unser Unternehmen darin, dass im kurz- oder langfristigen Bereich keine ausreichenden Mittel für die Refinanzierung von Leasing- und Mietkaufverträgen oder für die aus notleidenden Verträgen sichergestellten Objekte vorhanden sind. Dies könnte dazu führen, dass wir nicht in der Lage sind, unseren Zahlungsverpflichtungen in vollem Umfang und ohne zeitliche Verzögerung nachzukommen. Um die Liquidität im langfristigen Bereich zu sichern, müssen wir über ausreichende langfristige Refinanzierungslinien verfügen. Hier ist eine Risikostreuung wichtig, um bei einem Ausstieg eines oder mehrerer Refinanzierer nicht die Möglichkeit zu verlieren, Neugeschäft in ausreichendem Umfang zu realisieren. Dies bedingt auch signifikante Reserven im Bereich der langfristigen Kreditlinien, da aufgrund der hohen benötigten Kreditlinien damit zu rechnen ist, dass das Ersetzen eines oder mehrerer Refinanzierer eine gewisse Zeit in Anspruch nimmt, die mit bestehenden freien Linien überbrückt werden muss. Ein Vorteil der bestehenden langfristigen Refinanzierung der Kögel Leasing ist, dass diese Kreditlinien im Falle eines Versagens der Prolongation durch einen Refinanzierer aufgrund der Gestaltung der bestehenden Verträge nicht sofort fällig gestellt würden, sondern sich parallel zu den Finanzierungen der Endkunden abbauen würden und somit für den Bestand an Finanzierungen keine Ersatzfinanzierung benötigt würde. Im Bereich der kurzfristigen Refinanzierung muss zur Liquiditätssicherung darauf geachtet werden, dass stets ausreichende redundante Kreditrahmen zur Verfügung stehen, da hier bei Fälligstellung einer Linie durch einen Refinanzierer gegebenenfalls die gesamte Inanspruchnahme kurzfristig zurückzuführen wäre. Grundsätzlich ist außerdem darauf zu achten, dass Finanzierungen so rasch wie möglich aus der Zwischenfinanzierung in die endgültige Finanzierung transferiert werden, um die kurzfristigen Kreditlinien zu schonen (und dabei ebenfalls das Marktpreisrisiko zu begrenzen). Es findet ein täglicher Abgleich von Linien und Inanspruchnahme statt. Da wir nicht über Betriebsmittelkreditlinien verfügen, ist bei der Gestaltung von Objektfinanzierungen grundsätzlich darauf zu achten, dass sie nicht den Refinanzierungsrichtlinien unserer Bankenpartner widersprechen und somit keine flexiblen Eigen- oder Konzernmittel binden. Darüber hinaus besteht die Möglichkeit des Rückgriffs auf die Finanzierungsreserven der Konzernobergesellschaft. 3.6 Operationelle Risiken Unter Operationellen Risiken fassen wir potentielle Verluste zusammen, die durch fehlerhafte interne Prozesse, menschliche Fehler, Technologieversagen oder externe Ereignisse verursacht werden. Operationelle Risiken bestehen in jedem Unternehmen, so auch bei uns. Unser Ziel ist es, diese Risiken durch die Implementierung von entsprechenden Strukturen und Prozessen auf ein akzeptables Niveau zu begrenzen. Eine wesentliche Maßnahme ist hierbei das 4-Augen-Prinzip, das grundsätzlich bei allen risikorelevanten Vorgängen anzuwenden ist. Für externe Risiken (z.B. Katastrophen oder Gesetzesänderungen) sind angemessene Vorkehrungen zu treffen, die dazu geeignet sind, beim Eintreten eines solchen Risikos den Schaden einzugrenzen. Für den Fall einer Katastrophe wurde für den IT-Bereich ein Notfallplan entwickelt, um eine geregelte Bearbeitung/Abwicklung des Vertragsbestandes zu gewährleisten. Um im Hinblick auf Gesetzesänderungen frühzeitig agieren/reagieren zu können, wird u.a. die Mitgliedschaft im BDL der UTA Leasing GmbH genutzt. 3.7 Sonstige Risiken Sonstige Risiken enthalten vor allem geschäftsspezifische Risiken, die sich durch negative Entwicklungen der Konjunktur- oder Wettbewerbssituation ergeben können sowie grundsätzliche Unternehmensrisiken wie z.B. aus Betriebsprüfungen. Soweit möglich werden diese Risiken durch zeitnahe, konservative Planungen, durch enge Abstimmung mit unserem Steuerberater sowie durch andere adäquate Maßnahmen reduziert. 4. Vorgänge von besonderer Bedeutung nach dem Schluss des Geschäftsjahres Es liegen keine besonderen Vorgänge vor. 5. Prognosebericht zur voraussichtlichen Entwicklung mit ihren wesentlichen Chancen und Risiken für 2012 und 2013 Der Ifo Geschäftsklimaindex zeigt im Januar 2012 mit einem Anstieg von über 5% eine deutliche Verbesserung der konjunkturellen Stimmung der Spediteure an. Auch die Geschäftserwartungen für das kommende Halbjahr verbessern sich zum Jahresauftakt ungewöhnlich stark. Das Wachstum der Kögel Leasing hängt im Wesentlichen vom Verkaufserfolg der Kögel Trailer GmbH & Co. KG ab. Aufgrund der weiteren Erholung des Trailermarktes in 2011 sind die Perspektiven für 2012 und 2013 günstig. Die Kögel Leasing plant für 2012 ein Neugeschäftsvolumen zwischen 4 und 8 Mio. €, für 2013 erwarten wir zwischen 6 und 10 Mio. € Neugeschäft. Für das Jahr 2012 erwarten wir ein operativ erfolgreiches Jahr, mit einem Ergebnis von ca. 150.000,00 €.
Neu-Isenburg, im Februar 2012 Geschäftsführung Anhang für das Geschäftsjahrvom 1. Januar 2011 bis zum 3 1. Dezember 2011Kögel Leasing GmbH, Neu-IsenburgAllgemeine Hinweise Die Kögel Leasing GmbH betreibt das Finanzierungsleasing und ist damit ein Finanzdienstleistungsinstitut gemäß § 1 Abs. 1a Satz 2 Nr. 10 KWG. Für das Geschäftsjahr 2011 gelten für den Jahresabschluss der Kögel Leasing GmbH die allgemeinen Vorschriften der §§ 238 ff. HGB sowie die ergänzenden Vorschriften für Kreditinstitute und Finanzdienstleistungsinstitute nach §§ 340 ff. HGB i. V. m. der Verordnung über die Rechnungslegung der Kreditinstitute und Finanzdienstleistungsinstitute (RechKredV) und die Regelungen des Kreditwesengesetzes. Die Bilanz und die Gewinn- und Verlustrechnung sind im Geschäftsjahr 2011 nach RechKredV erstellt worden. Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden Gegenüber dem Vorjahr gab es keine wesentlichen Veränderungen bei den Bewertungsmethoden. Forderungen sind - bis auf Mietkaufforderungen - zum Nennwert angesetzt. Die Mietkaufforderungen sind zum Barwert angesetzt. Allen risikobehafteten Posten ist durch die Bildung angemessener Einzelwertberichtigungen Rechnung getragen; das allgemeine Kreditrisiko ist durch pauschale Abschläge auf die Mietkaufforderung (0,5%) berücksichtigt. Das Leasingvermögen ist zu Anschaffungskosten vermindert um planmäßige Abschreibungen und außerplanmäßige Abschreibungen angesetzt. Die Abschreibungen werden auf der Grundlage der betriebsgewöhnlichen Nutzungsdauer der Leasingobjekte nach der linearen Methode vorgenommen. Für die Bemessung der Nutzungsdauer werden die steuerlichen Abschreibungstabellen zugrunde gelegt. Im Bedarfsfall werden zusätzliche außerplanmäßige Abschreibungen vorgenommen. Grundlage für die Zurechnung des Leasingvermögens beim Leasinggeber ist das Schreiben des Bundesministeriums der Finanzen (BMF) vom 19. April 1971. Sonstige Vermögensgegenstände sind mit Ausnahme der Handelswaren zum Nennwert angesetzt. Die Handelswaren sind unter Beachtung des Niederstwertprinzips zu Anschaffungskosten bewertet. Risiken aus überdurchschnittlicher Lagerdauer und/oder geminderter Verwertbarkeit wurden durch angemessene Abwertungen berücksichtigt. Abgesehen von handelsüblichen Eigentumsvorbehalten sind die in dem Posten enthaltenen Vorräte frei von Rechten Dritter. Verbindlichkeiten sind zum Erfüllungsbetrag angesetzt. Die anderen Rückstellungen berücksichtigen alle erkennbaren Risiken und ungewisse Verbindlichkeiten. Die Rückstellung für drohende Verluste aus der Verwertung von Leasingobjekten wurde entsprechend der Stellungnahme HFA 1/1989 des Instituts der Wirtschaftsprüfer gebildet. Der passive Rechnungsabgrenzungsposten umfasst: a) die sogenannte Nutzungsüberlassungsverpflichtung, die daraus resultiert, dass zwar zukünftige Leasingforderungen an Dritte (Banken) veräußert werden, den Mietern aber für die gesamte Laufzeit der Mietverträge die Nutzung der Leasingobjekte zu gestatten ist (Nutzungsüberlassungsverpflichtung). Die Einnahmen aus dem Verkauf der Leasingforderungen werden zeitanteilig als Rechnungsabgrenzungsposten passiviert und linear aufgelöst. b) Abgrenzung von Leasingsonderzahlungen. Aufwendungen und Erträge sind entsprechend ihrem Verursachungs- und Realisationszeitpunkt in der Gewinn- und Verlustrechnung erfasst. Erläuterungen zur Bilanz Soweit nichts anderes vermerkt ist, sind die Werte in den tabellarischen Aufgliederungen in TEUR angegeben. Forderungen an Kreditinstitute Nach Restlaufzeiten gliedern sich die Forderungen an Kreditinstitute zum Bilanzultimo wie folgt:
Die Forderungen an Kreditinstitute sind bis zu einer Höhe von TEUR 80 verpfändet. Forderungen an Kunden Nach Restlaufzeiten gliedern sich die Forderungen an Kunden zum Bilanzultimo wie folgt:
Die Forderungen an Kunden umfassen fällige Posten aus Leasingverträgen und Objektverkäufen sowie zukünftig fällige Forderungen aus Mietkaufverträgen. Anlagevermögen Die Entwicklung des Anlagevermögens gem. § 268 Abs. 2 HGB ist der Anlage I Seite 10 zu entnehmen. Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten Nach Restlaufzeiten gliedern sich die Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten zum Bilanzultimo wie folgt:
Verbindlichkeiten gegenüber Kunden Nach Restlaufzeiten gliedern sich die Verbindlichkeiten gegenüber Kunden zum Bilanzultimo wie folgt:
Die Verbindlichleiten gegenüber Kunden enthalten Verbindlichkeiten gegenüber der Gesellschafterin NL Mobil Lease GmbH in Höhe von TEUR 90. Rechnungsabgrenzungsposten Der passive Rechnungsabgrenzungsposten betrifft im Wesentlichen die Einnahmen aus der Forfaitierung zukünftiger Leasingratenforderungen bei verschiedenen Kreditinstituten. Im Rahmen der Forfaitierungsverträge sind die den Leasingverträgen zugrunde liegenden Leasinggegenstände sicherungsübereignet. Die Auflösung der passiven Rechnungsabgrenzung erfolgt linear über die Laufzeit der Leasingverträge. Die Erträge aus der Auflösung werden unter den Leasingerlösen ausgewiesen. Rückstellungen Die anderen Rückstellungen wurden im Rahmen vernünftiger kaufmännischer Beurteilung gebildet. Verbindlichkeitsrückstellungen wurden in Höhe der erwarteten Kosten, Rückstellungen für drohende Verluste in Höhe der erwarteten Verluste gebildet. Die sonstigen Rückstellungen beinhalten über-wiegend Rückstellungen für Restratenabwicklung (TEUR 52), Rückstellungen für Zinsen und Gebühren aus der ABS-Transaktion (TEUR 5) sowie Rückstellung für drohende Verluste aus Vertragsabwicklung (TEUR 132). Eigenkapital Das Stammkapital der Gesellschaft beträgt € 25.000,00. Haftungsverhältnisse Haftungsverhältnisse, die nicht aus der Bilanz ersichtlich sind, bestehen zum Abschlussstichtag nicht. Erläuterungen zur Gewinn- und Verlustrechnung Die Leasing- und Mietkaufaufwendungen beinhalten im Wesentlichen Wareneinkauf Mietkaufobjekte (TEUR 2.252), Abgangsbuchwerte aus der Verwertung von Leasingvermögen und Vorräten (TEUR 802), Verwertungsaufwendungen (TEUR 34) sowie Aufwendungen aus dem Rückerwerb zuvor verkaufter Forderungen (TEUR 97). Die Zinsaufwendungen stehen im Zusammenhang mit der Aufnahme von Krediten für die Refinanzierung von Mietkauf- und Leasingverträgen. Die Leasing- und Mietkauferträge enthalten im Wesentlichen die Erlöse aus der Verwertung von Vorräten (TEUR 427), aus Mietkaufverträgen (TEUR 2.607) und Leasingverträgen (TEUR 435), aus Forderungsverkauf (TEUR 591) sowie Erlöse aus der Verwertung von Leasinggegenständen und Vorräten (TEUR 239). Die Leasing- und Mietkauferlöse wurden maßgeblich im Inland getätigt. In den Zinserträgen sind insbesondere die laufenden Zinsen aus Mietkaufverträgen (TEUR 264) enthalten. Sonstige Angaben Organe Geschäftsführung Geschäftsführer sind die Herren: Bankkaufmann Klaus Dieter Ackermann, Nieder-Olm Diplom-Betriebswirt Günter Römhild, Kelsterbach Die Geschäftsführer sind von den Beschränkungen des § 181 BGB befreit. Zahl der Mitarbeiter Es werden keine Mitarbeiter beschäftigt. Honorar des Abschlussprüfers Das im Geschäftsjahr als Aufwand erfasste Honorar für den Abschlussprüfer BDO AG, Hamburg, in Höhe von TEUR 12 für Tätigkeiten bei der Kögel Leasing GmbH setzt sich im Einzelnen wie folgt zusammen:
Konzernverhältnisse Der Jahresabschluss der Kögel Leasing GmbH wird in einen freiwilligen Teilkonzernabschluss der NL Mobil Lease GmbH sowie den Konzernabschluss der Albis Leasing AG einbezogen. Der Konzernabschluss der Albis Leasing AG, Hamburg, ist beim elektronischen Bundesanzeiger einzureichen. Ergebnisabführungsvertrag Mir Wirkung zum 01.01.2011 wurde mit der NL Mobil Lease GmbH ein Ergebnisabführungsvertrag geschlossen. Die Eintragung ins Handelsregister erfolgte am 03.02.2011. Es wurde ein Verlust von TEUR 146 von der Gesellschafterin ausgeglichen.
Neu-Isenburg, 8. Februar 2012 Geschäftsführung Bestätigungsvermerk des AbschlussprüfersWir haben den Jahresabschluss ― bestehend aus Bilanz, Gewinn- und Verlustrechnung sowie Anhang ― unter Einbeziehung der Buchführung und den Lagebericht der Kögel Leasing GmbH, Neu-Isenburg, für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2011 bis zum 31. Dezember 2011 geprüft. Die Buchführung und die Aufstellung von Jahresabschluss und Lagebericht nach den deutschen handelsrechtlichen Vorschriften liegen in der Verantwortung der gesetzlichen Vertreter der Gesellschaft. Unsere Aufgabe ist es, auf der Grundlage der von uns durchgeführten Prüfung eine Beurteilung über den Jahresabschluss unter Einbeziehung der Buchführung und über den Lagebericht abzugeben. Wir haben unsere Jahresabschlussprüfung nach § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung vorgenommen. Danach ist die Prüfung so zu planen und durchzuführen, dass Unrichtigkeiten und Verstöße, die sich auf die Darstellung des durch den Jahresabschluss unter Beachtung der Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung und durch den Lagebericht vermittelten Bildes der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage wesentlich auswirken, mit hinreichender Sicherheit erkannt werden. Bei der Festlegung der Prüfungshandlungen werden die Kenntnisse über die Geschäftstätigkeit und über das wirtschaftliche und rechtliche Umfeld der Gesellschaft sowie die Erwartungen über mögliche Fehler berücksichtigt. Im Rahmen der Prüfung werden die Wirksamkeit des rechnungslegungsbezogenen internen Kontrollsystems sowie Nachweise für die Angaben in Buchführung, Jahresabschluss und Lagebericht überwiegend auf der Basis von Stichproben beurteilt. Die Prüfung umfasst die Beurteilung der angewandten Bilanzierungsgrundsätze und der wesentlichen Einschätzungen der gesetzlichen Vertreter sowie die Würdigung der Gesamtdarstellung des Jahresabschlusses und des Lageberichts. Wir sind der Auffassung, dass unsere Prüfung eine hinreichend sichere Grundlage für unsere Beurteilung bildet. Unsere Prüfung hat zu keinen Einwendungen geführt. Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse entspricht der Jahresabschluss den gesetzlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft. Der Lagebericht steht in Einklang mit dem Jahresabschluss, vermittelt insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar.
Hamburg, 24. Februar 2012 BDO
AG
gez. ppa. Brandt, Wirtschaftsprüfer gez. von Thermann, Wirtschaftsprüfer |
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