MAHLE Holding GmbH
Selbe AdresseManagementtätigkeiten von sonstigen Holdinggesellschaften
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Gesetzliche Vertreter dieser Organisation
| Name | Rolle |
|---|---|
Tilla Ilke Dr. Heymann-Vassholz seit 2.1.2020 | Prokura |
Markus Kapaun seit 2.1.2020 | Geschäftsführer |
Markus Alexander Mangold seit 22.5.2019 | Geschäftsführer |
Georg Wende seit 14.5.2014 | Prokura |
Klaus Heidenberger seit 1.9.2009 | Prokura |
Natürliche Personen, die das Unternehmen letztendlich besitzen oder kontrollieren – ermittelt durch Auflösen der Gesellschafterkette
| Name | Anteil |
|---|---|
MAHLE STIFTUNG Gesellschaft mit beschränkter Haftung | 63.45% |
MAHLE STIFTUNG Gesellschaft mit beschränkter Haftung | 36.47% |
MABEG – Verein zur Förderung und Beratung der Mahle-Gruppe e.V. | 0.05% |
MABEG – Verein zur Förderung und Beratung der Mahle-Gruppe e.V. | 0.03% |
Eigentümer- und Gesellschafterstruktur des Unternehmens
1 Gesellschafter
GmbH-Struktur
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
MAHLE Ventiltrieb Brandenburg GmbHWustermarkJahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2008 bis zum 31.12.2008Bilanz zum 31. Dezember 2008AKTIVA
Gewinn- und Verlustrechnung für die Zeit vom 01. Januar bis 31. Dezember 2008
Anhang für das Geschäftsjahr 2008Allgemeine Angaben zum JahresabschlussDie Gesellschaft weist zum Abschlussstichtag die Größenmerkmale einer großen Kapitalgesellschaft gemäß § 267 Abs. 3 HGB auf. Soweit Angaben nach dem Gesetz wahlweise in der Bilanz bzw. in der Gewinn- und Verlustrechnung oder im Anhang gemacht werden können, haben wir diese in den Anhang genommen. Bilanzierungs- und BewertungsgrundsätzeDer Jahresabschluss der MAHLE Ventiltrieb Brandenburg GmbH, Wustermark, wurde für 2008 nach den Vorschriften des Handelsgesetzbuches erstellt. Im Jahresabschluss sind die Vermögensgegenstände, Verbindlichkeiten, Aufwendungen und Erträge vollständig enthalten, soweit gesetzlich nichts anderes bestimmt ist. Die Posten der Aktivseite sind nicht mit Passivposten und Erträge nicht mit Aufwendungen verrechnet worden. Das Anlage- und Umlaufvermögen, das Eigenkapital und die Schulden sind gesondert ausgewiesen und entsprechend gegliedert. Das Anlagevermögen weist nur Wirtschaftsgüter aus, die dafür bestimmt sind, dem Betrieb dauernd zu dienen. Rückstellungen wurden nur im zulässigen Rahmen des § 249 HGB gebildet und nur aufgelöst, soweit der Grund hierfür entfallen war. Die Wertansätze der Eröffnungsbilanz sind mit denen der Schlussbilanz des vorangegangenen Jahres identisch. Bei der Bewertung wird von der Fortführung der Unternehmenstätigkeit ausgegangen, dem auch tatsächlich und rechtlich nichts entgegensteht. Die Vermögensgegenstände und Schulden sind zum Abschlussstichtag einzeln bewertet. Es galt der Grundsatz der vorsichtigen Bewertung. Insbesondere wurden alle vorhersehbaren Risiken und Verluste, die bis zum Abschlussstichtag entstanden sind, berücksichtigt, auch dann, wenn diese erst zwischen Abschlussstichtag und Tag der Aufstellung bekannt geworden sind. Es wurden ausschließlich realisierte Gewinne ausgewiesen. Im Einzelnen wurden folgende Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden angewendet: Die immateriellen Vermögensgegenstände und Sachanlagen wurden zu Anschaffungs- oder Herstellungskosten abzüglich planmäßiger Abschreibung bewertet. Ausgehend von den betriebsgewöhnlichen Nutzungsdauern wurde die degressive bzw. die lineare Methode angewandt. Die Vorräte haben wir mit Anschaffungs- oder Herstellungskosten bewertet, unfertige und fertige Erzeugnisse unter Einbeziehung angemessener Teile der Material- und Fertigungsgemeinkosten und des Werteverzehrs des Anlagevermögens. Notwendige Abwertungen auf niedrigere Marktpreise oder niedrigere beizulegende Werte haben wir vorgenommen. Die übrigen Vermögensgegenstände des Umlaufvermögens wurden mit dem Nennwert bzw. dem niedrigeren beizulegenden Stichtagswert angesetzt. Für Pensionsverpflichtungen wurden aufgrund versicherungsmathematischer Grundsätze nach dem Teilwertverfahren auf der Basis eines Rechnungszinsfußes von 6 % errechnete Rückstellungen für Pensionen gebildet. Als Rechnungsgrundlage wurden die Richttafeln 2005 G von Prof. Dr. Klaus Heubeck verwendet. Die sonstigen Rückstellungen berücksichtigen alle erkennbaren Risiken und ungewissen Verpflichtungen. Verbindlichkeiten wurden mit dem Rückzahlungsbetrag angesetzt. Die Umrechnung von Geschäftsvorfällen in fremder Währung erfolgte bei den Verbindlichkeiten mit dem Briefkurs am Entstehungstag bzw. dem höheren Kurs am Abschlussstichtag, bei den Forderungen mit dem Geldkurs am Entstehungstag bzw. dem niedrigeren Kurs am Abschlussstichtag. Angaben zu einzelnen Posten der BilanzEntwicklung des Anlagevermögens
In den Forderungen gegen verbundene Unternehmen sind TEUR 792 Forderungen aus Lieferungen und Leistungen enthalten. Der Sonderposten für Investitionszulage und Investitionszuschüsse zum Anlagevermögen betrifft Investitionszulagen nach InvZulG und Investitionszuschüsse nach der Gemeinschaftsaufgabe "Verbesserung der regionalen Wirtschaftsstruktur" (TEUR 3.824). Die sonstigen Rückstellungen enthalten im wesentlichen Personalrückstellungen (TEUR 488), Rückstellungen für unterlassene Instandhaltungen (TEUR 95), ausstehende Rechnungen/unterwegs befindliche Ware (TEUR 1.840) und Rückstellungen für drohende Verluste aus schwebenden Geschäften (TEUR 3.260). In den Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen sind TEUR 2.629 Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen enthalten. Von den Verbindlichkeiten gegen verbundene Unternehmen betreffen TEUR 9.828 Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschaftern (davon TEUR 2.198 Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen). Angaben zur Gewinn- und VerlustrechnungDie Umsatzerlöse (TEUR 48.653) wurden zu 37,0% im Inland und zu 63,0% im Ausland erzielt. Der Gesamtumsatz wird im Wesentlichen in der Automobilindustrie erwirtschaftet. Der aus dem Sonderposten aufgelöste Betrag (TEUR 628) wird unter den sonstigen betrieblichen Erträgen ausgewiesen. Der in den Sonderposten eingestellte Betrag (TEUR 139) wird unter den sonstigen betrieblichen Aufwendungen ausgewiesen. Sonstige AngabenEs bestehen sonstige finanzielle Verpflichtungen von TEUR 149. Im Jahr 2008 beschäftigte die Gesellschaft durchschnittlich:
Unsere Anteile befinden sich - nach Verschmelzung der MAHLE Motorteile GmbH, Stuttgart, auf die MAHLE Ventiltrieb GmbH, Stuttgart, mit Wirkung zum 01.01.2008 - zu 100 % im Eigentum der MAHLE Ventiltrieb GmbH, Stuttgart. Die Gesellschaft wird in den Konzernabschluss der MAHLE GmbH, Stuttgart, zum 31. Dezember 2008 einbezogen. Dieser wird beim elektronischen Bundesanzeiger eingereicht und im elektronischen Unternehmensregister hinterlegt. Im Berichtsjahr erfolgte die Geschäftsführung durch:
Die Angaben nach § 285 Nr. 9 a HGB wurden unter Bezugnahme auf § 286 Abs. 4 HGB unterlassen.
Wustermark, 02. Februar 2009 MAHLE Ventiltrieb Brandenburg GmbH Georg Dietz LageberichtI. VorbemerkungenDie seit der Gründung positiv verlaufene Entwicklung des Produktionswerkes hat sich im zweiten Halbjahr 2008 nicht mehr fortgesetzt. Gründe dafür finden sich insbesondere in den beginnenden Ausläufen einiger BMW Produkte. Dadurch sind erhebliche Aufwendungen für Neuanläufe notwendig geworden. Im 2. Halbjahr 2008 machte sich außerdem der beginnende Absatzrückgang der Automobilindustrie bemerkbar. Im Jahr 2008 erstreckte sich die Tätigkeit der MAHLE Ventiltrieb Brandenburg GmbH als Automobilzulieferer ausschließlich auf die Fertigung von Nockenwellen. II. Ertragslage der GesellschaftTrotz des Anlaufs von Neukundenaufträgen und der Implementierung einer neuen Technologie (Fügen) konnte der Vorjahresumsatz nicht erreicht werden. Insgesamt reduzierte sich der Umsatz um 5,3 Mio. € auf 48,7 Mio. €. Der Jahresumsatz wurde - ebenso wie in den Vorjahren - zum größten Teil mit BMW Produkten erzielt. Einen etwas geringeren, aber nicht zu vernachlässigenden Umsatz-Anteil erbrachten die Neuprodukte für GM, PSA, Ford, AMG und der Anlauf der Bearbeitung von VW-Nockenwellen. Der für 2008 geplante Start einer Nockenwellenfertigung für den Neukunden ISUZU verzögerte sich kundenseitig und ist nun für das erste Halbjahr 2009 angesetzt. Bedingt durch die Neuanläufe der oben genannten Produkte sowie dem Aufbau der Fügetechnologie kam es innerhalb des Werks zu einem erhöhten Aufwand für Umbauten in der Fertigung. Gepaart mit den starken Umsatzeinbrüchen im zweiten Halbjahr konnten die Erwartungen an das Ergebnis im Jahr 2008 nicht erfüllt werden. III. Nicht finanzielle LeistungsindikatorenIn den Bereichen Gesundheits- und Arbeitsschutz des Personal- und Sozialbereichs haben sich im Geschäftsjahr keine besonderen Vorkommnisse ergeben. Uns wurde in einem Zertifizierungsaudit nachgewiesen, dass unser Umwelt-Managementsystem und unsere Umweltpolitik den Anforderungen der internationalen Norm entsprechen. IV. Voraussichtliche Entwicklung mit wesentlichen Chancen und Risiken für 2009BMW wird auch in 2009 weiterhin der Hauptkunde der MAHLE Ventiltrieb Brandenburg GmbH bleiben. Es bestehen mit diesem Kunden langfristige Liefervereinbarungen für bereits im Einsatz befindliche Nockenwellen. Für Neuentwicklungen sind weitere Anfragen eingegangen und es wurden dem Kunden entsprechende Angebote unterbreitet. Für die nächsten Jahre rechnen wir mit dem geplanten Auslauf vorhandener Aufträge für unseren Hauptkunden BMW. Ferner laufen die Ford Produkte Ende 2009 aus. Es wird mit dem Neuanlauf eines Auftrags mit Isuzu gerechnet. Aufgrund der Investition in die Fügetechnologie sowie die Kernkompetenz bei der Fertigung der Gussnockenwellen sehen wir dennoch ein großes Potential bei der weiteren Akquisition neuer Kundenprojekte. Die notwendigen Anpassungen an die Absatzsituationen sind vollzogen. Gegebenenfalls kann auch kurzfristig die Produktion wieder erhöht werden. Vom weiteren Verlauf der Automobilkonjunktur in 2009 hängt die Ergebnissituation maßgeblich ab. Aus heutiger Sicht ist mit einem negativen Ergebnis in 2009 zu rechnen. Risiken durch Fremdwährungsgeschäfte bestehen nicht, da der Einkauf von Rohmaterial in Yen für das gesamte Jahr 2009 abgesichert ist. Es besteht weiterhin ein Ergebnisabführungsvertrag mit der jetzigen Muttergesellschaft MAHLE Ventiltrieb GmbH, Stuttgart (bis 2007 MAHLE Motorteile GmbH, Stuttgart). Wesentliche Risiken oder besonders Risiko behaftete Sachverhalte mit gravierendem Einfluss auf die Vermögens-, Finanz- und Ertragslage bestehen nicht.
Wustermark, 29. Januar 2009 Bestätigungsvermerk des AbschlussprüfersWir haben den Jahresabschluss - bestehend aus Bilanz, Gewinn- und Verlustrechnung sowie Anhang - unter Einbeziehung der Buchführung und den Lagebericht der MAHLE Ventiltrieb Brandenburg GmbH, Wustermark, für das Geschäftsjahr vom 01. Januar bis zum 31. Dezember 2008 geprüft. Die Buchführung und die Aufstellung von Jahresabschluss und Lagebericht nach den deutschen handelsrechtlichen Vorschriften und den ergänzenden Bestimmungen des Gesellschaftsvertrags liegen in der Verantwortung der gesetzlichen Vertreter der Gesellschaft. Unsere Aufgabe ist es, auf der Grundlage der von uns durchgeführten Prüfung eine Beurteilung über den Jahresabschluss unter Einbeziehung der Buchführung und über den Lagebericht abzugeben. Wir haben unsere Jahresabschlussprüfung nach § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung vorgenommen. Danach ist die Prüfung so zu planen und durchzuführen, dass Unrichtigkeiten und Verstöße, die sich auf die Darstellung des durch den Jahresabschluss unter Beachtung der Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung und durch den Lagebericht vermittelten Bildes der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage wesentlich auswirken, mit hinreichender Sicherheit erkannt werden. Bei der Festlegung der Prüfungshandlungen werden die Kenntnisse über die Geschäftstätigkeit und über das wirtschaftliche und rechtliche Umfeld der Gesellschaft sowie die Erwartungen über mögliche Fehler berücksichtigt. Im Rahmen der Prüfung werden die Wirksamkeit des rechnungslegungsbezogenen internen Kontrollsystems sowie Nachweise für die Angaben in Buchführung, Jahresabschluss und Lagebericht überwiegend auf der Basis von Stichproben beurteilt. Die Prüfung umfasst die Beurteilung der angewandten Bilanzierungsgrundsätze und der wesentlichen Einschätzungen der gesetzlichen Vertreter sowie die Würdigung der Gesamtdarstellung des Jahresabschlusses und des Lageberichts. Wir sind der Auffassung, dass unsere Prüfung eine hinreichend sichere Grundlage für unsere Beurteilung bildet. Unsere Prüfung hat zu keinen Einwendungen geführt. Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse entspricht der Jahresabschluss den gesetzlichen Vorschriften und den ergänzenden Bestimmungen des Gesellschaftsvertrags und vermittelt unter Beachtung der Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft. Der Lagebericht steht in Einklang mit dem Jahresabschluss, vermittelt insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar.
Stuttgart, 06. Februar 2009 Haussmann
Welz Seeger & Partner GmbH & Co. KG
Andreas Mayer, Wirtschaftsprüfer Michael Lacher, Wirtschaftsprüfer GesellschafterbeschlussAm 19. Mai 2009 hat die Gesellschafterversammlung den Jahresabschluss für das Geschäftsjahr 2008 festgestellt. |
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