ST-Mobility GmbH
Selbe AdresseVermietung von Kraftwagen mit einem Gesamtgewicht von 3,5 t oder weniger mittels Carsharing
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Kennzahlen extrahiert aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Gesetzliche Vertreter dieser Organisation
| Name | Rolle |
|---|---|
Michael Doczekala seit 2.1.2014 | Prokura |
Stefan Erik Leonardus Bäckmann seit 14.5.2007 | Geschäftsführer |
Natürliche Personen, die das Unternehmen letztendlich besitzen oder kontrollieren – ermittelt durch Auflösen der Gesellschafterkette
Daten zu wirtschaftlich Berechtigten sind nur für registrierte Nutzer zugänglich.
Eigentümer- und Gesellschafterstruktur des Unternehmens
3 Gesellschafter
GmbH-Struktur
2 von 3 angezeigt
Bilanzkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Gewinn- und Verlustkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
| Posten |
|---|
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
Autohaus Bäckmann GmbHKölnJahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023LAGEBERICHT FÜR DAS GESCHÄFTSJAHR 2023AUTOHAUS BÄCKMANN GMBH, KÖLNA. Geschäfts- und Rahmenbedingungen Unternehmensstruktur, Geschäftstätigkeit Die Autohaus Bäckmann GmbH (vormals Gebr. Bäckmann & Sassert GmbH) wurde im Jahr 1975 gegründet und hat ihren Sitz in Köln. Die Autohaus Bäckmann GmbH besteht damit seit mehr als 45 Jahren. Unsere Unternehmensstruktur hat sich zuletzt im Geschäftsjahr 2020 aus folgenden Gründen verändert: Zum Stichtag 31.12.2019/01.01.2020 wurden unter dem Dach der Autohaus Bäck- mann GmbH in Köln die Standorte Wesseling und Düsseldorf durch einen Asset Deal eingeglie- dert. Der Schwerpunkt der Geschäftstätigkeit der Autohaus Bäckmann GmbH liegt im Handel mit Suzuki-Neufahrzeugen. Des Weiteren ist der Standort in Köln als Markenvertretung der Marke Mazda im Vertrieb und Service tätig. Ebenso wird an dem Kölner Standort die Marke Ford als autorisierter Servicepartner geführt. An den Standorten Düsseldorf und Wesseling wird als Mar- kenvertretung nur die Marke Suzuki im Bereich Vertrieb und Service repräsentiert. An beiden Standorten werden Reparaturen aller Marken angeboten und durchgeführt. Damit ist die Auto- haus Bäckmann GmbH spezialisiert auf die Marken Suzuki, Mazda und Ford, deren Vertrags- händler die GmbH auch ist. Die Geschäftstätigkeit der Autohaus Bäckmann GmbH umfasst Handel mit Neu- und Gebrauchtfahrzeugen, Reparatur und Dienstleistungen rund um die Neu- & Gebrauchtwagen und Fahrzeuge aller Art. Der Einkauf von Neufahrzeugen und Ersatzteilen für die Hersteller Mazda und Suzuki wird ausschließlich direkt über die Hersteller abgewickelt. Die Werkstätten des Autohauses bieten sämt- liche Leistungen wie: Inspektionen nach Herstellervorgaben, einen kompletten Unfallservice, Hauptuntersuchung nach § 29 StVZO, Reifenservice inkl. Einlagerungen und allen weiteren Reparaturservice, die der Kunde erwartet. Der Einkauf von Gebrauchtfahrzeugen erfolgt zum größten Teil über die Inzahlungnahme von verkauften Neu- oder Gebrauchtfahrzeugen. Der aktive Zukauf von Gebrauchtfahrzeugen erfolgt über das Internet von Privatkunden oder über Fahrzeugauktionen im Netz. Die Strategie der Autohaus Bäckmann GmbH bezieht sich auf: - Ausbau der Marktanteile, - Aufbau eines flächendeckenden Partnernetzes, - separierte Geschäftsbereiche, - Auf- und Ausbau von kompletten Digitalisierungsschienen sowie - die Eingliederung von Partnern in die Gruppe. Im Berichtsjahr haben wir weitere umfangreiche Digitalisierungsmaßnahmen ausgebaut. Ziel dieser Maßnahmen war die Senkung der Allgemeinkosten und die Steigerung der Produktivität. Im Geschäftsjahr 2023 haben wir weitere Aktivitäten im Onlinehandel durchgeführt, um die Kon- kurrenzfähigkeit unserer Leistungen zu sichern und digitale Prozesse zu verbessern. Geschäftsverlauf a) Gesamtwirtschaftliche Entwicklung Die gesamtwirtschaftliche Lage kam 2023 im nach wie vor krisengeprägten Umfeld in Stocken. Das preisbereinigte Bruttoinlandsprodukt (BIP) sank nach ersten Berechnungen des Statisti- schen Bundesamtes (Destatis) um 0,3 % im Vergleich zum Vorjahr. Kalenderbereinigt betrug der Rückgang 0,1 %. Die anhaltende Energiekrise und geopolitischen Spannungen verunsicher- ten Produzenten, Investoren und Konsumenten. Die Energiepreise, die 2022 infolge des russischen Angriffs auf die Ukraine extrem gestiegen waren, stabilisierten sich auf hohem Niveau und belasteten insbesondere die Industrieproduktion. Steigende Zinsen verschlechterten die jahrelang günstigen Finanzierungsbedingungen. Die nach wie vor hohen Preise auf allen Wirtschaftsstufen und eine insgesamt schwache Nachfrage aus dem In- und Ausland dämpften die Konjunktur. Im Zuge dessen rutschte die deutsche Wirtschaft im Jahr 2023 ins Minus. Die preisbereinigte gesamtwirtschaftliche Bruttowertschöpfung sank im Jahr 2023 leicht um 0,1 % gegenüber dem Vorjahr. Dabei verlief die Entwicklung in den einzelnen Wirtschaftsbereichen recht unterschiedlich. Die meisten Dienstleistungsbereiche konnten ihre wirtschaftlichen Aktivitäten im Vorjahresvergleich erneut ausweiten und stützten die Wirtschaft im Jahr 2023. Der Anstieg fiel aber insgesamt schwächer aus als in den beiden vorangegangenen Jahren. Den größten preisbereinigten Zuwachs verzeichnete der Bereich Information und Kommunikati- on (+2,6 %). Der Bereich Öffentliche Dienstleister, Erziehung, Gesundheit (+1,0 %) und die Unternehmensdienstleister (+0,3 %) konnten ebenfalls leicht zulegen. Dagegen ging die preisbe- reinigte Bruttowertschöpfung im zusammengefassten Wirtschaftsbereich Handel, Verkehr, Gastgewerbe (-1,0 %) zurück. Das lag vor allem am Groß- und am Einzelhandel, die deutlich nachgaben, während der Kraftfahrzeughandel und der Verkehrsbereich zulegten. b) Branchenbezogene Rahmenbedingungen Die Markenhändler erzielten nach Angaben des Zentralverbands Deutsches Kraftfahrzeuggewerbe e. V. (ZDK) im Neuwagengeschäft mit ca. 66,6 Mrd. € rund 2,6 % höhere Umsätze als im Vorjahr. Das Neuwagengeschäft generierte rund 32,1 % der Gesamtumsätze im Kfz-Gewerbe in Höhe von 207,3 Mrd. €. Damit war der Bereich der größte Umsatzbringer für die Branche, vor dem Pkw-Gebrauchtwagenhandel der Markenbetriebe, auf den 28,2 % entfielen, dem Service (16,3 %) und dem Pkw-Gebrauchtwagengeschäft der freien Händler (15,5 %). Hinzu kam das Lkw-Geschäft mit Neu- und Gebrauchtfahrzeugen. Die Zahl aller Pkw-Neuzulassungen stieg 2023 um rund 7,3 % auf 2,84 Mio. Fahrzeuge. Ein Blick auf die einzelnen Pkw-Segmente zeigt, dass von Januar bis März 2023 die weitaus meisten Neuzulassungen auf SUVs mit 28,7 % und auf die Kompaktklasse mit 19,3 % entfielen. Mittelklassefahrzeuge (9,5 %), Geländewagen (11,9 %) und Kleinwagen (11,9 %) verzeichneten ebenfalls hohe Anteile an den Neuwagenzulassungen. Vor allem mit SUVs, Oberklassefahrzeugen sowie Gelände- und Sportwagen können die Händler attraktive Gewinnspannen erzielen. Die Umsätze im Gebrauchtwagenhandel sind 2023 um knapp 16,8 % auf insgesamt ca. 90,6 Mrd. € angestiegen. Dabei erhöhte sich der Umsatz des freien Handels mit Gebrauchten um 19,3 % auf rund 32,2 Mrd. €. Hier ist zu beachten, dass die durchschnittlichen Gebrauchtwa- genpreise deutlich angestiegen sind. Der Markenhandel verbuchte im Gebrauchtwagengeschäft ebenfalls einen erheblichen Anstieg um 15,2 % auf 58,4 Mrd. €. Insgesamt stieg 2023 die Zahl der Besitzumschreibungen einschließlich Privatmarkt um rund 6,9 % auf über 6,0 Mio. Pkw. Das waren knapp 400.000 Fahrzeuge mehr als im Jahr zuvor. Ein starkes Wachstum ergab sich auch im Geschäftsfeld Service und Reparatur. Hier erzielte die Branche 2023 rund 33,8 Mrd. €, der Umsatzanstieg belief sich damit auf 17,7 %. Die Quote der durchschnittlichen Werkstattauslastung lag bei 87 % und damit um 2 Prozentpunkte über dem Niveau von 2022 sowie um 4 Prozentpunkte über dem Wert des Vorkrisenjahres 2019. Die Anzahl der Betriebe ist nach den ZDK-Statistiken im vergangenen Jahr auf 36.170 gesunken. Während die Zahl der fabrikatsgebundenen Betriebe weiter um 1,2 % auf 14.120 zurück- ging, reduzierte sich die Zahl der freien Betriebe nur geringfügig um 0,4 % auf 22.050. Die Beschäftigtenzahl sank um etwa 4.000 auf rund 430.000. c) Einschätzung der Unternehmensleitung Die Geschäftsentwicklung der Autohaus Bäckmann GmbH war, in Anbetracht der gesamtwirtschaftlichen und branchenspezifischen Situation, insgesamt sehr zufriedenstellend. Im Neuwa- gengeschäft konnte die Gesellschaft eine positive Geschäftsentwicklung verzeichnen und ihren Umsatz um rd. 80 % steigern. Zusätzlich zu der allgemein positiven Auftragslage in 2023 profitierte das Autohaus insbesondere von wesentlichen Nachholeffekten aus dem Vorjahr. Die Erholung der globalen Lieferketten- problematik führte zu Nachlieferungen von Neufahrzeugen, die im Vorjahr aufgrund von Engpässen nicht ausgeliefert wurden. Diese Periodenverschiebung trug maßgeblich zu der signifikanten Umsatzsteigerung im Neuwagengeschäft bei. Sehr zufriedenstellend entwickelte sich der Gebrauchtwagenverkauf, in dem eine Steigerung der Umsätze von 14 % zum Vorjahr erzielt werden konnte. Im selben Zeitraum steigerte sich der Umsatz mit Ersatzteilen um 9 %. Im Ergebnis konnte ein Jahresüberschuss in Höhe von EUR 129.013,70 erwirtschaftet werden. Die Geschäftsführung betrachtet die Entwicklung im Jahr 2023 als positiv und zufriedenstellend. B. Darstellung der Ertrags-, Finanz- und Vermögenslage 1. Ertragslage Der Umsatz entwickelte sich mit TEUR 21.939 (i.Vj. TEUR 14.412) positiver als ursprünglich erwartet. Im Neuwagen- und Vorführwagengeschäft konnten wir ein Umsatzplus im Vergleich zum Vorjahr von TEUR 7.140 bzw. rd. 80 % verzeichnen. Diese signifikante Umsatzsteigerung wurde, wie erwartet, auch wesentlich durch den oben erwähnten Nachholeffekt beeinflusst. Der Er- satzteilhandel stieg um TEUR 122 bzw. 9 %. Im Gebrauchtwagenhandel konnten wir steigende Umsätze von TEUR 345 bzw. 14 % verzeichnen. Insgesamt betrachten wir die Umsatz- und Auftragsentwicklung unter den Eindrücken der gesamtwirtschaftlichen Gegebenheiten als zufriedenstellend. Unsere Beschaffungs- und Vorratspolitik war darauf ausgerichtet, die zur Fertigung erforderli- chen Einsatzstoffe mit geringstmöglichen Beschaffungs-, Lager- und Fehlmengenkosten zum Bedarfszeitpunkt termingerecht bereitzustellen. Durch den Abschluss langfristiger Lieferverein- barungen wurde die termingerechte Versorgung mit den notwendigen Einsatzstoffen gesichert. Aufgrund leicht gestiegener Preise ist unsere Materialaufwandsquote erwartungsgemäß gestiegen, und zwar auf rd. 79 % (i.Vj. 76 %). In den Materialaufwendungen enthalten sind auch die Unterstützungen, respektive Verkaufshilfen, der Hersteller, welche wir durch die starke Steigerung der Verkaufszahlen um TEUR 2.054 erhöhen konnten. Im Vergleich zum Vorjahr sind die Personalkosten erneut gestiegen. Diese betragen in 2023 TEUR 2.495 (i.Vj. TEUR 2.191). Der Anstieg beruht im Wesentlichen auf Lohnanpassungen. Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen belasten das Ergebnis im Vergleich zum Vorjahr nur geringfügig, da sie gegenüber 2022 lediglich um TEUR 202 gestiegen sind. Die Erhöhung ist im Wesentlichen auf höhere Verkaufsprovisionen, Forderungsverluste, Leasingrückläufer sowie höhere IT-Kosten zurückzuführen. Gegenüber dem Vorjahr steigerte sich das Jahresergebnis vor Ertragsteuern um TEUR 91 auf TEUR 156. 2. Finanzlage Die Liquiditätslage unseres Unternehmens war im Berichtsjahr ausgewogen; den Einkaufsfinan- zierungen stehen die Warenbestände und Kfz-Bestände gegenüber. Zum Bilanzstichtag stehen kurzfristigen Verbindlichkeiten und Rückstellungen in Höhe von TEUR 5.930 kurzfristige Vermögenswerte in Höhe von TEUR 6.774 gegenüber. Hieraus errechnet sich eine Deckung der kurzfristigen Schulden mit entsprechenden kurzfristigen Gegenwer- ten von rd. 114 % (i.VJ. rd. 97 %). Unser gesamter Cash-Flow betrug im Jahr 2023 TEUR -417. Diese Entwicklung ergibt sich im Wesentlichen aus einer Erhöhung des Vorratsbestand von TEUR 1.366. Durch diesen soll die Nachfrage in 2024 kurzfristig gedeckt werden. Zudem ergibt sich diese Entwicklung aus dem Kauf einer Immobilie in Höhe von TEUR 450. Wir rechnen damit, auch künftig unsere finanziellen Verpflichtungen jederzeit erfüllen zu können. Mit einer geordneten Vermögens- und Finanzlage sehen wir eine wesentliche Voraussetzung erfüllt, um künftig erfolgreich zu sein. 3. Vermögenslage Die Bilanzsumme der Autohaus Bäckmann GmbH belief sich zum Bilanzstichtag auf TEUR 7.654. Sie hat sich gegenüber dem Vorjahr 2022 (TEUR 5.856) um TEUR 1.798 erhöht. Die Vermögensstruktur ist durch einen Anteil vom Anlagevermögen an der Bilanzsumme von rd. 28 % gekennzeichnet. Die immateriellen Vermögenswerte betragen TEUR 80 und beinhalten im Wesentlichen den Geschäfts- oder Firmenwert aus dem Kauf der aktiven Geschäftsbetriebe der Autohaus Südmoor GmbH in Wesseling und der Pagalies Service & Vertriebs GmbH in Düsseldorf zum 31.12.2019 bzw. 01.01.2020. Das Sachanlagevermögen erhöhte sich um TEUR 736. Hier schlägt sich im Wesentlichen der Erwerb einer Immobilie und der Aufbau des Vorführwagenbestandes zum Bilanzstichtag nieder. Die Vorräte liegen über dem Niveau des Vorjahres und machen mit rd. 49 % den größten Vermögensgegenstand unseres Unternehmens aus. Geleistete Anzahlungen aus Bestellungen des Jahres 2023, die erst in 2024 geliefert wurden, belaufen sich zum Bilanzstichtag auf TEUR 264 (i.Vj. TEUR 1.016). Die Erhöhung der Forderungen aus Lieferungen und Leistungen um TEUR 335 auf TEUR 720 resultiert aus der allgemeinen Erhöhung der Umsatzerlöse sowie KFZ-Verkäufen gegen Ende des Geschäftsjahres. Unter den sonstigen Vermögensgegenständen in Höhe von TEUR 523 sind im Wesentlichen Prämienforderungen ausgewiesen. Der Bestand an liquiden Mitteln beträgt zum Bilanzstichtag TEUR 461 (i.Vj. TEUR 878). Aufgrund der Erhöhung der Bilanzsumme ist die Eigenkapitalquote zum 31.12.2023 gegenüber dem Vorjahr leicht gesunken und beträgt 9 % (i.Vj. 10 %). Die Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten sind um TEUR 313 auf TEUR 4.069 zum Jahresende 2023 gestiegen. Ursächlich ist die Erhöhung der PKW-Bestände. Die Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen sind um TEUR 1.739 auf TEUR 1.917 gestiegen. Hierin sind im Wesentlichen Einkaufsfinanzierungen von TEUR 1.811 (i.Vj. TEUR 467) enthalten. Die sonstigen Verbindlichkeiten bestehen im Wesentlichen aus Rückkaufverbindlichkeiten von Leasingfahrzeugen in Höhe von TEUR 156 (i.Vj. TEUR 121) sowie Verbindlichkeiten aus Steuern in Hö- he von TEUR 104 (i.Vj. TEUR 20) Alle übrigen Bilanzpositionen sind von untergeordneter Bedeutung. C. Voraussichtliche Entwicklung (Prognosebericht) Eine Prognose der zukünftigen Geschäftsentwicklung ist vor dem Hintergrund der allgemeinen konjunkturellen Entwicklung, der branchenspezifischen Unsicherheiten sowie aufgrund unter- nehmerischer Entscheidungen seitens der Hersteller sehr schwierig. Aus unserer Sicht er- scheint folgende Prognose als realistisch: Da die Erwartungen der Verkaufseingänge für das Geschäftsjahr 2024 rückläufig sind und alle Verträge im laufenden Jahr abgeschlossen werden konnten, sehen wir das Geschäftsjahr 2024 als sehr herausfordernd an. Ferner ist zu berücksichtigen, dass auch herstellerseitig die Pro- gnose für das kommende Jahr nicht positiv ausfällt. Das kann zukünftig dazu führen, dass Vertriebsprämien durch die Hersteller reduziert oder sogar gestrichen werden. Die Streichung der Prämien hätte massive Auswirkungen auf das Absatzvolumen und den Ertrag der Gesellschaft. Da die Fahrzeugmodelle "Ignis" und "Swift Sport" im Jahr 2024 aus dem Modellprogramm von Suzuki gestrichen werden, haben wir unseren Vorratsbestand dieser Modelle massiv nach oben gefahren. Insbesondere durch den Wegfall des Kleinwagens "Ignis" erwarten wir massive Umsatzeinbrüche, da unser Unternehmen in den vergangenen Jahren einer der stärksten Ignis- Händler Deutschlands war. Durch den Aufbau des Vorratsbestands erhoffen wir uns, dass der Umsatzrückgang durch den Wegfall der Modelle in 2024 teilweise kompensiert werden kann. Zusätzlich sehen wir für die künftige Entwicklung einen negativen Aspekt darin, dass der Her- steller das aus unserer Sicht ertragsreiche Modell "Jimny" in 2024 aus der Modellpalette nehmen wird. Zudem werden wir den Standort in Wesseling im Geschäftsjahr 2024 aufgrund seiner schlech- ten Zukunftsfähigkeit für die neuen Herausforderungen der E-Mobilität schließen. Aufgrund des Fachkräftemangels haben wir uns dazu entschlossen, die Mitarbeiter vom Standort Wesseling im Kölner Betrieb einzugliedern. Zudem wurden Bestandskunden an den Standort Köln überführt. Wir erwarten, dass sich die Schließung des o.g. Standortes im kommenden Geschäftsjahr ebenfalls negativ auf die Entwicklung der Umsatzerlöse auswirken wird. Aufgrund der oben genannten negativen Entwicklungen rechnen wir im Geschäftsjahr 2024 mit einem starken Umsatzrückgang und einem negativen Ergebnis vor Ertragsteuern von rd. TEUR 100. Diese Entwicklung hat die Geschäftsführung veranlasst, Maßnahmen einzuleiten, um die Gesellschaft in einem anspruchsvollen Umfeld wieder profitabel zu machen. Neben Einsparungen in allen Bereichen soll vor allem bei der Auswahl der angebotenen Fahrzeuge noch stärker auf nachfragestarke Modelle gesetzt werden. Darüber hinaus wollen wir mit externen Beratern zukunftsfähige Konzepte erarbeiten, um das Autohaus nachhaltig profitabel aufzustellen. D. Wesentliche Chancen und Risiken (Chancen- und Risikobericht) 1. Risiken Wir haben Maßnahmen getroffen, mit denen die Risikoerkennung, die Risikoanalyse und die Risikokommunikation sichergestellt werden. In Übereinstimmung mit branchenüblichen Standards und gesetzlichen Bestimmungen hat die Gesellschaft ein Kontroll- und Risikomanagementsys- tem eingerichtet, um potenzielle Risiken zu erkennen und über alle Funktionen hinweg beobach- ten und beurteilen zu können. Wesentlich für ein Risikomanagementsystem sind ein internes Überwachungssystem sowie ein Controlling- und Frühwarnsystem. Hierzu gehören unter ande- rem die Anwendung einheitlicher Richtlinien sowie Arbeitsanweisungen, der Einsatz zuverlässi- ger Software, die Auswahl und Schulung qualifizierten Personals, Abweichungsanalysen, Regelungen zur Vertretungsvollmacht und Maßnahmen zur Funktionstrennung. Ein wesentliches Risiko erkennen wir in der Entwicklung der aktuellen gesamtwirtschaftlichen Rahmenbedingungen. Steigende Preise und Unsicherheiten hinsichtlich der zukünftigen Entwicklung führen zu einer starken Verunsicherung am Markt und können in einem zurückhalten- den Kaufverhalten bei den Kunden resultieren. Zusätzlich ergibt sich ein Risiko aus der Verlagerung der Erstkontakte auf digitale Kanäle und dem zunehmenden Wettbewerb durch Online-Autobörsen. Die zunehmende Digitalisierung und die Dominanz des Internets im Automobilhandel stellen für stationäre Autohändler eine Reihe von Risiken dar. Diese Veränderungen betreffen insbesondere den Verkaufsprozess, die Kundengewinnung und die Wettbewerbsfähigkeit des Unternehmens. Das Risiko betrifft sowohl den Handel mit Fahrzeugen als auch mit Ersatzteilen. Aus den zuvor genannten Änderungen der Modellpalette von Suzuki ergibt sich für die Gesellschaft das Risiko eines erheblichen Absatzrückgangs. Inwiefern neue Modelle durch den Her- steller eingeführt und vom Markt angenommen werden, ist nicht absehbar. 2. Chancen Unsere Standorte in Köln und Düsseldorf schaffen die Möglichkeit, uns enger im lokalen Markt zu vernetzen. Dies wird unterstützt durch die Tätigkeit unseres Geschäftsführers in der Innung des Kraftfahrzeuggewerbes Köln. Auch sehen wir weitere Möglichkeiten zur Geschäftsentwicklung in einem modern ausgerüsteten Service, der zudem die Anforderungen der E-Mobilität beherrscht. Unser Verkaufsteam werden wir laufend persönlich weiterentwickeln, um mit quali- fizierten, freundlichen und motivierten Verkäufern weitere Chancen zu heben. Hierzu dient auch eine leistungsgerechte Vergütung. Chancen sehen wir darüber hinaus in dem weiteren Ausbau der Digitalisierung der Geschäftsprozesse. Der ausgebaute Online-Vertrieb soll wei- ter intensiviert werden. Auch dient die Digitalisierung dazu, Geschäftsprozesse an die Anforderungen unserer Kundengruppen anzupassen. Die Geschäftsführung weist darauf hin, dass es sich bei den obigen Ausführungen um Annahmen handelt und die tatsächliche Entwicklung davon abweichen kann. Die Geschäftsführung beobachtet laufend die Märkte, um die Chancen und Risiken zu erkennen und hierauf zu reagieren. Hierbei verhält sich die Geschäftsführung grundsätzlich risikoavers.
Köln, den 10. April 2025 AUTOHAUS BÄCKMANN GMBH - Geschäftsführung - HandelsbilanzAktiva
Gewinn- und Verlustrechnung
ANHANG FÜR DAS GESCHÄFTSJAHR 2023Autohaus Bäckmann GmbH, KÖLNI. ALLGEMEINE ANGABEN ZUM JAHRESABSCHLUSS Die Gesellschaft ist eine mittelgroße Kapitalgesellschaft im Sinne des HGB. Angaben zur Identifikation der Gesellschaft laut Registergericht Firmenname laut Registergericht: Autohaus Bäckmann GmbH Firmensitz laut Registergericht: Köln
Der Jahresabschluss zum 31. Dezember 2023 ist nach den Rechnungslegungsvorschriften des Handelsgesetzbuchs und den ergänzenden Regelungen im Gesellschaftsvertrag aufgestellt. II. ANGABEN ZU DEN BILANZIERUNGS- UND BEWERTUNGSMETHODEN Die Gliederung der Bilanz und der - nach dem Gesamtkostenverfahren aufgestellten - Gewinn- und Verlust-Rechnung erfolgt nach den §§ 266 und 275 HGB. Geschäftszweigbedingte Abweichungen von dem gesetzlichen Gliederungsschema sind nicht erforderlich. Bilanzierung und Bewertung erfolgten unter der Prämisse der Unternehmensfortführung gemäß § 252 Abs. 1 Nr. 2 HGB und entsprechen den gesetzlichen Vorschriften und den Grundsätzen ordnungsmäßiger Bilanzierung (insbesondere Realisationsprinzip, Imparitätsprinzip und die Grundsätze der Periodenabgren- zung und Einzelbewertung). Der Grundsatz der formellen Bilanzkontinuität ist erfüllt. Der Grundsatz der Stetigkeit gem. §§ 246 Abs. 3, 252 Abs. 1 Nr. 6 und 265 Abs. 1 HGB wird beachtet. Das Anlagevermögen wird zu Anschaffungskosten bzw. Herstellungskosten, vermindert um planmäßige li- neare Abschreibungen, angesetzt. Zum 31.12.2019 wurden die Standorte Düsseldorf und Wesseling im Rahmen eines Asset-Deals hinzuerworben. Die angeschafften Geschäfts- und Firmenwerte werden über eine betriebsgewöhnliche Nutzungsdauer von 15 Jahren abgeschrieben. Bei der Schätzung der Nutzungsdauer haben wir uns an unseren langfristigen Unternehmensplanungen und den langfristig abgeschlosse- nen Verträgen orientiert. Gleichzeitig haben wir jedoch auch das Vorsichtsprinzip in unsere Schätzung übernommen, so dass wir davon ausgehen, dass die gewählte Nutzungsdauer einen angemessenen Kom- promiss zwischen langfristiger Planung und Vorsichtsprinzip bildet. Geringwertige Wirtschaftsgüter mit Einzelanschaffungskosten bis € 800,00 werden im Jahr des Zugangs voll abgeschrieben. Fertige Erzeugnisse und Waren sind zu Anschaffungskosten oder dem niedrigeren beizulegenden Wert bewertet. Geleistete Anzahlungen sind mit dem Nennwert ausgewiesen. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände sind zu Nennwerten bilanziert. Dem allgemeinen Kre- ditrisiko ist durch eine Pauschalwertberichtigung auf Forderungen aus Lieferungen und Leistungen von 3% des nicht einzelwertberichtigten (Netto-) Forderungsbestands Rechnung getragen. Liquide Mittel sind zu Nennwerten bilanziert. Das gezeichnete Kapital ist in voller Höhe eingezahlt und wird zum Nennwert bewertet. Die Rückstellungen sind in Höhe des nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrags angesetzt worden. Rückstellungen mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr werden abgezinst. Die Verbindlichkeiten sind zu Erfüllungsbeträgen bilanziert. III. ANGABEN ZU DEN POSTEN DER BILANZ Eine von den gesamten Anschaffungs- und Herstellungskosten ausgehende Darstellung der Entwicklung der Posten des Anlagevermögens ist auf der folgenden Seite dargestellt. sonstige Berichtsbestandteile
in Köln am 26.06.2024 unterzeichnet durch den Geschäftsführer Stefan Bäckmann Angaben zur Feststellung:Der Jahresabschluss wurde am 26.06.2024 festgestellt. BESTÄTIGUNGSVERMERK DES UNABHÄNGIGEN ABSCHLUSSPRÜFERSAn die Autohaus Bäckmann GmbH, Köln Prüfungsurteile Wir haben den Jahresabschluss der Autohaus Bäckmann GmbH, Köln, - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der Autohaus Bäckmann GmbH, Köln, für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 geprüft. Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse - entspricht der beigefügte Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft zum 31. Dezember 2023 sowie ihrer Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 und • vermittelt der beigefügte Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Lagebericht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar. Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat. Grundlage für die Prüfungsurteile Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen. Verantwortung des gesetzlichen Vertreters für den Jahresabschluss und den Lagebericht Der gesetzliche Vertreter ist verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner ist der gesetzliche Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die er in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt hat, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d.h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist. Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses ist der gesetzliche Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren hat er die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus ist er dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen. Außerdem ist der gesetzliche Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner ist der gesetzliche Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die er als notwendig erachtet hat, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können. Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet. Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen. Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus - identifizieren und beurteilen wir die Risiken wesentlicher falscher Darstellungen im Jahresabschluss und im Lagebericht aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtü- mern, planen und führen Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlangen Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass aus dolosen Handlungen resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, ist höher als das Risiko, dass aus Irrtümern resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, da dolose Handlungen kollusives Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können. - gewinnen wir ein Verständnis von dem für die Prüfung des Jahresabschlusses relevanten internen Kontrollsystem und den für die Prüfung des Lageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den gegebenen Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit dieser Systeme der Gesellschaft abzugeben. - beurteilen wir die Angemessenheit der von dem gesetzlichen Vertreter angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von dem gesetzlichen Vertreter dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben. - ziehen wir Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von dem gesetzlichen Vertreter angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls wir zu dem Schluss kommen, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, sind wir verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Jahresabschluss und im Lagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, unser jeweiliges Prüfungsurteil zu modifizieren. Wir ziehen unsere Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum unseres Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass die Gesellschaft ih- re Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann. - beurteilen wir Darstellung, Aufbau und Inhalt des Jahresabschlusses insgesamt einschließlich der Angaben sowie ob der Jahresabschluss die zugrunde liegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. - beurteilen wir den Einklang des Lageberichts mit dem Jahresabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage der Gesellschaft. - führen wir Prüfungshandlungen zu den von dem gesetzlichen Vertreter dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Lagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehen wir dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von dem gesetzlichen Vertreter zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteilen die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrunde liegenden Annahmen geben wir nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen. Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger bedeutsamer Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.
Köln, den 10. April 2025 Zacharias & Demmer GmbH Wirtschaftsprüfungsgesellschaft Dipl.-Kfm. Hans-Josef Demmer, Wirtschaftsprüfer Dipl.-Kfm. (FH) Kai Arnold, Wirtschaftsprüfer |
||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||
Neueste Nachrichtenartikel und Medienerwähnungen
Echtzeit-Prüfung auf Insolvenzbekanntmachungen der Registergerichte
Prüfen, ob Insolvenzverfahren für dieses Unternehmen vorliegen
Echtzeit-Dokumentenabruf aus dem Handelsregister
Weitere Unternehmen an oder nahe dieser Geschäftsadresse
3 nahegelegene Organisationen
Vermietung von Kraftwagen mit einem Gesamtgewicht von 3,5 t oder weniger mittels Carsharing
Errichtung von Fertigteilbauten
Kennzahlen extrahiert aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Echtzeit-Dokumentenabruf aus dem Handelsregister
Echtzeit-Prüfung auf Insolvenzbekanntmachungen der Registergerichte
Prüfen, ob Insolvenzverfahren für dieses Unternehmen vorliegen