Stammdaten

Register
Amtsgericht Freiburg HRB 715767
Eingetragen
3.1.2017
Branche
Herstellung von KrafträdernHerstellung von Fahrrädern sowie von BehindertenfahrzeugenReparatur und Instandhaltung von Krafträdern
Gegenstand
Die Konstruktion und Produktion von Zweirädern und Fahrrädern ohne und mit Motor, der Handel mit Zweirädern und Fahrrädern ohne und mit Motor, die Reparatur und Pflege von Zweirädern und Fahrrädern ohne und mit Motor, die Vermietung von Zweirädern und Fahrädern ohne und mit Motor, die Vermittlung von Versicherungen, Finanzierungen und Leasinggeschäften für Zweiräder und Fahrräder ohne und mit Motor, sowie die Durchführung damit zusammenhängenden Geschäfte, außerdem die Vermietung und Verpachtung von Grundstücken aller Art.

Finanzübersicht

Historie

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Management

NameRolle
Tim Kamil Scholz
seit 1.12.2025
Geschäftsführer
Geschäftsführer
Geschäftsführer

Wirtschaftlich Berechtigte
Beta

70.00% identifiziert30.00% ungelöst

Identifizierte Personen (1)

NameAnteil
70.00%

Ungelöste Beteiligungen (1)

NameAnteil
Litterst GbR
30.00%

Gesellschafter
Beta

1 Gesellschafter

GmbH-Struktur

Name
Ort
Betrag
Anteil
Litterst Holding GmbH
Germany
150.000 €
100.00%

Bilanzkonten

Gewinn- und Verlustrechnung

Posten

Konzern- und Jahresabschlüsse

LinkRadQuadrat GmbH

Gengenbach

Jahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023

LAGEBERICHT FÜR DAS GESCHÄFTSJAHR 2023

LINKRADQUADRAT GMBH, GENGENBACH

A WIRTSCHAFTSBERICHT

I. Darstellung und Analyse des Geschäftsverlaufs und des Geschäftsergebnisses 2023

Nach drei Jahren der Pandemie mit hoher Nachfrage und zu wenig Angebot aufgrund nicht funktionierender Lieferketten wurden wir in 2023 mit neuen Herausforderungen konfrontiert. So mussten wir uns einer neuen gesamtwirtschaftlichen Situation gerade im Bereich der Überkapazität an Ware stellen. Viele Händler haben ihre Preise im zweiten Halbjahr 2023 deutlich gesenkt um die Bestände vor Beginn der Nebensaison zu reduzieren.

Die Entspannung in den Lieferketten führte im Jahr 2023 dennoch in Summe bis zum Jahresende zu einem deutlichen Überangebot mit hohen Warenbeständen bei Herstellern und Handel. Diese Situation führte zu weiteren Preisreduktionen seitens des Handels bis zum Jahresende. Die Margen wurden dadurch deutlich reduziert. Eine Kaufzurückhaltung in 2023 konnten wir, wie in unserer Umsatzverbesserung ersichtlich, allerdings trotz der generellen Unsicherheit (Inflation, Ukraine-Krieg) nicht feststellen.

Das Jahr 2023 war für die deutsche Wirtschaft mit einem leichten Rückgang des Bruttoinlandsprodukts, einer leicht abnehmenden Inflation und einem relativ stabilen Arbeitsmarkt weiterhin herausfordernd. Der private Verbrauch fiel um 0,8%, die Investitionen schrumpften um 0,3% und die Staatsausgaben sanken um 1,7%.

Dennoch zeigt sich, dass Fahrräder und E-Bikes in Deutschland nicht nur äußerst beliebt sind; sie können als Garant für die Alltagsmobilität angesehen werden. Zweiräder, mit und ohne elektrischen Antrieb, waren und sind weiterhin die Verkehrsmittel der Stunde.

Die Wirtschaftsdaten der deutschen Fahrradindustrie für das Jahr 2023 hier in Kürze:

• Der Absatz (in Stück) an Fahrrädern und E-Bikes lag 2023 mit 4,0 Mio. Einheiten um -15% unter Vorjahr, was der gesunkenen Nachfrage nach den Boom-Jahren 2020 bis 2022 geschuldet war

• Der anteilige Absatz an E-Bikes in Höhe von 2,1 Mio. Stück am Gesamtabsatz von 4 Mio. Stück ist auf 53% gestiegen und hat somit erstmal den Anteil an Fahrrädern ohne Motor übertroffen

• Der Umsatz (in Euro) mit Fahrrädern und E-Bikes erreichte im Jahre 2023 den Wert von 7,06 Mrd. Euro, einem Minus von 4% zum Jahr 2022

• Der durchschnittliche Verkaufspreis pro Fahrrad (inkl. E-Bikes) lag 2023 bei 1.788,00 Euro und wird von dem hohen E-Bike-Anteil dominiert. Das entspricht einer Steigerung von 11,5% gegenüber dem Vorjahr. (vgl. Pressemitteilung ZIV vom 1.03.2024)

Der Umsatz unserer Gesellschaft ist im Vergleich zum Vorjahr um 57% gestiegen. Die größte Steigerung mit 92,5% im Vergleich zum Vorjahr wurde im Online-Sale erwirtschaftet, das Ladengeschäft konnte mit einer Steigerung um 10,4% weitere Marktanteile gewinnen.

Bezüglich des Produktportfolios liegt unser Schwerpunkt im Bereich der sportlichen Mountainbikes und Rennräder sowie hochwertiger E-Bikes/Pedelecs.

Das Rohergebnis als finanzieller Leistungsindikator ist im Vergleich zum Vorjahr (T€ 9.011) in 2023 (T€ 9.745) um T€ 734 gestiegen. Das entspricht einem Plus von 8,1%.

Wir sind im Einzelhandel und im Radhandel tätig und unterhalten ein stationäres Ladengeschäft mit Zweirad-Werkstatt in Gengenbach sowie einen starken Online-Handel unter der Domäne www.staterabikes.de.

Die Marktsituation ist seit Jahren durch einen deutlichen Zuwachs an motorisierten Fahrrädern (E-Bikes/Pedelecs). gekennzeichnet. Wir haben von Beginn an sehr stark auf diese Entwicklung gesetzt.

In 2015 haben wir unsere Eigenmarke "LIQBikes" gegründet. Die Räder lassen wir nach unseren Vorgaben in Design und Ausstattung bei einem der größten Radhersteller in Deutschland qualitativ hochwertig fertigen. Im gleichen Jahr haben wir die Marke LIQBikes beim Deutschen Patent- und Markenamt schützen lassen.

LIQBikes sind ausschließlich als Pedelecs/E-Bikes erhältlich.

Die Marke LIQBikes steht zwischenzeitlich für eines der besten Preis-/Leistungsräder im Online-Handel in der Sparte E-Bikes/Pedelecs. Wir setzen ausschließlich auf Motoren und Akkus der Marke BOSCH.

II. Lage des Unternehmens

Die nachfolgende vereinfachte Bilanz verdeutlicht die wesentlichen Veränderungen der Vermögens- und Finanzlage im Geschäftsjahr 2023.

Die Vermögenslage unserer Gesellschaft ist weiterhin als stabil zu bezeichnen. Trotz des deutlichen Anstiegs der Bilanzsumme ist der Anteil des Umlaufvermögens nahezu unverändert. Der Anteil der Vorräte hat sich von 91,0% auf 88,3% reduziert, im Gegenzug hat sich der Anteil der liquiden Mittel entsprechend erhöht.

Unsere Finanzlage ist trotz des Rückgangs der Eigenkapitalquote von 41,8% auf 31,2% als gesichert zu bezeichnen. Unser Finanzmanagement ist darauf ausgerichtet, Verbindlichkeiten innerhalb der Zahlungsfrist zu begleichen und Forderungen innerhalb der Zahlungsziele zu vereinnahmen.

Unsere Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen werden regelmäßig innerhalb der vorgegebenen Zahlungsfristen beglichen. Durch entsprechende Vereinbarungen mit den Lieferanten konnten die Mittelabflüsse zur Bezahlung der Steuerrückstellungen sowie der Rückführung der Bankverbindlichkeiten sichergestellt werden.

Wir betreiben unser Ladengeschäft in gemieteten Räumen. Am 1. Mai 2023 wurde unser ehemaliges Großraumbüro, das sich im gleichen Gebäude wie der stationäre Radladen befindet, als Ausstellungsraum für Gebrauchträder eröffnet. Wir wollen hier das große Potential an gebrauchten Rädern abgreifen und unseren Kunden beim Neukauf die Möglichkeit einer Inzahlungnahme anbieten. Die ersten acht Monate konnten mit dem neuen Geschäftsfeld deutlich über unseren Erwartungen und mit 655 verkauften Gebrauchträdern und einem Durchschnittspreis von 1.667,00 Euro netto abgeschlossen werden. Wir haben hier aktiv hochwertige Zweitwahl-/Testräder unserer Hersteller zugekauft. Der Rohertrag für die verkauften Räder aus dem Bereich beläuft sich auf T€ 262 (23,95%)

Die Mitarbeiter des Online-Sales, der Verwaltung sowie Marketing und Geschäftsführung sind im Mai 2023 in die dafür neu gemieteten Räumlichkeiten im gegenüber befindlichen "Ärztehaus" umgezogen. Weitere räumliche Veränderungen sind in 2024 nicht geplant.

Weiterhin haben wir zum 1. Februar 2023 unsere Auslieferungs-/Übergabe-Abteilung in dem gleichen Gebäude (Ärztehaus) installiert. Auf einer Fläche im Erdgeschoss mit 545 m 2 erhalten unsere Kunden das gekaufte Rad erklärt und übergeben. Die durch den Umzug der Auslieferungsabteilung frei gewordene Fläche im Gebäude des Radladens haben wir zu einer Service-Annahme mit Lounge-Charakter umgebaut.

Unsere noch auskömmliche Ertragslage war in 2023 durch die bereits beschriebene Veränderung der Zweiradbranche in Verbindung mit unserem sehr starken und professionell geführten Online-Handel geprägt, auch wenn ein deutlicher Margenverlust in 2023 uns zugesetzt hat.

Das Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit hat sich gegenüber dem Vorjahr um 98,6% verschlechtert, was den nachfolgenden Gründen zuzuschreiben ist.

• Geringere Marge durch hohe Nachlässe aufgrund hohem Wettbewerb

• Erhöhung der Personalkosten um 14% aufgrund neuer Geschäftsfelder/Übergabe-Center

• Gestiegene Raumkosten aufgrund zusätzlicher Anmietung unseres neuen Zentrallagers "ALISEO" mit weiteren 3.626 m 2

• Erhöhung der Werbekosten, hauptsächlich "Google Ads", um 95% um den Abverkauf im Geschäftsjahr weiter zu forcieren und um Marktanteile zu gewinnen

Das Jahresergebnis hat sich um T€ 2.000 auf T€ 27 im Wesentlichen aufgrund der oben genannten Faktoren reduziert.

Wir beschäftigen qualifiziertes und engagiertes Fachpersonal. Der Personalaufwand erhöhte sich um 14% gegenüber dem Vorjahr, was der Installation des neuen Auslieferungs-Centers sowie dem neuen Geschäftsfeld "USED BIKES" geschuldet war. Ebenso haben wir weiter in unser Service-Team investiert, um hier mit der Schaffung von zwei weiteren Arbeitsplätzen die Kundenzufriedenheit deutlich zu stärken, bzw. auszubauen.

B Bericht über die zukünftige Entwicklung sowie Chancen und Risiken des Unternehmens

I. Voraussichtliche Entwicklung des Unternehmens

Auch in 2024 werden wir weiterhin daran arbeiten, uns online und stationär als "DER RADLADEN" zu positionieren. Dafür steht für uns an erster Stelle, eine deutlich bessere Kundenbindung im Vergleich zu unserer Konkurrenz zu schaffen. Wir werden weiterhin verstärkt Kombinationen mit Kooperationspartnern schaffen.

II. Risikobericht

1. Allgemeiner Risikobericht

Die weiterhin positive Entwicklung der deutschen Fahrradindustrie in den vergangenen Jahren, gerade im Bereich der E-Mobilität, und ihre Wirkung als Jobmotor in der heimischen Wirtschaft, wird gefährdet durch den bestehenden Mangel an Arbeitskräften. Diese Situation wird sich im Gesamtmarkt absehbar weiter verschlechtern. Daher erwartet der ZIV (Zweirad-Industrie-Verband) vernünftige, moderne Weiterbildungsmöglichkeiten, die auch Quereinsteigern den Wechsel in die Fahrradindustrie erleichtern sowie eine vernünftige Einwanderungspolitik. Wir sind hier gerade im Bereich der Zweirad-Mechaniker aktuell gut aufgestellt, um künftige Potentiale abdecken zu können. Wir investieren aktiv in Mitarbeiterschulungen und interne Motivationsveranstaltungen.

Die Gesellschaft hat keine Währungsrisiken. Gegen den Wettbewerb am Markt, vor allem gegen die zunehmende Konkurrenz im Online-Handel, müssen wir unsere Vertriebsstrategie laufend überprüfen und ggfs. anpassen, wie uns das auch in 2023 durch die starke Umsatzausweitung erfolgreich gelungen ist.

Das Risiko der aktuell noch hohen Lagerbestände im Handel und bei den Herstellern auf fallende Transaktionspreise aufgrund von Preisreduzierungen kann nicht abgeschätzt werden. Allerdings kaufen wir aktuell zu stark reduzierten Preisen bei unseren Herstellern Ware nach, die uns eine positive Entwicklung der Marge in 2024 generieren wird.

2. Spezieller Risikobericht

Die Liquiditätslage ist gut; aufgrund der vorhandenen Kreditlinien sind keine Engpässe zu erwarten.

Zu den im Unternehmen bestehenden Finanzinstrumenten zählen im Wesentlichen Forderungen, Verbindlichkeiten und Guthaben bei Kreditinstituten.

Die Gesellschaft verfügt über ein effizientes Mahnwesen; Forderungsausfälle sind die Ausnahme. Verbindlichkeiten werden innerhalb von vereinbarten Zahlungsfristen gezahlt.

Wir haben keine langfristigen Finanzierungen. Die Gesellschaft finanziert sich ausschließlich über ein Kontokorrentkonto.

III. Chancenbericht

Aktuell gehen wir in 2024 von einem deutlich höheren Jahresergebnis im Vergleich zu 2023 bei nochmaligem Umsatzwachstum aus. Dies ist vor allem bedingt durch die zunehmende Bedeutung des Fahrrads als "Mobilitätswandler". Wir sehen aktuell, dass eine hohe Nachfrage nach unserem Produkten im Ladengeschäft sowie im Online-Handel besteht. Durch den Zukauf von stark reduzierter Ware bei unseren Herstellern können wir trotz dem Warendruck und damit einhergehenden Preisreduzierungen unserer Mitbewerber die Marge im Vergleich zu 2023 ausbauen.

Unsere Chancen liegen in unserer Marktstellung im Online-Sales, dem weiteren Ausbau unseres Ladengeschäftes, der logistischen Möglichkeit, große Volumen zu günstigen Preisen einzukaufen, eines gut finanzierten breit aufgestelltem Warenlager, sehr gut ausgebildeten Mitarbeitern sowie serviceorientierter Kontakt zu den Kunden

IV. Prognosebericht

Wir beurteilen die Entwicklung des Unternehmens für 2024 positiv. Wir erwarten in 2024 aufgrund unseres Einkaufsverhaltens und einem weiteren Ausbau unseres Marktanteiles aufgrund diverser Marketingaktivitäten ein deutlich besseres Ergebnis wie in 2023.

Wir rechnen für 2024 mit einem deutlich besseren Ergebnis bei deutlich gestiegenem Umsatz. Der Rohertrag wird in 2024 deutlich steigen.

In den ersten drei Monaten des Jahres 2024 lag der Umsatz um 91,46% über dem vergleichbaren Zeitraum in 2023.

Wir werden auch zukünftig in der Lage sein, unseren Zahlungsverpflichtungen fristgerecht nachzukommen.

Das Rohergebnis als finanzieller Leistungsindikator wird gemäß unserer Planung in 2024 deutlich zum Vorjahr 2023 steigen.

Bezüglich der Risiken verweisen wir aus unseren Risikobericht.

 

Gengenbach, Mai 2024

gez. Peter Litterst

gez. Narek Sermanoukian

Bilanz

Aktiva

31.12.2023
EUR
31.12.2022
EUR
A. Anlagevermögen 370.085,00 216.413,00
I. Sachanlagen 370.085,00 216.413,00
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 229.590,00 127.042,00
2. andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 140.495,00 89.371,00
B. Umlaufvermögen 10.619.412,53 7.914.993,75
I. Vorräte 9.714.547,67 7.421.315,30
II. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände 603.765,53 445.449,58
III. Kassenbestand, Bundesbankguthaben, Guthaben bei Kreditinstituten und Schecks 301.099,33 48.228,87
C. Rechnungsabgrenzungsposten 12.828,00 23.692,00
Aktiva 11.002.325,53 8.155.098,75

Passiva

31.12.2023
EUR
31.12.2022
EUR
A. Eigenkapital 3.436.743,71 3.409.937,41
I. Gezeichnetes Kapital 150.000,00 150.000,00
II. Kapitalrücklage 30.000,00 30.000,00
III. Bilanzgewinn 3.256.743,71 3.229.937,41
B. Rückstellungen 559.915,53 2.151.880,90
C. Verbindlichkeiten 6.998.870,29 2.573.188,44
1. Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten 211.142,57 1.758.956,14
2. sonstige Verbindlichkeiten 6.787.727,72 814.232,30
D. Rechnungsabgrenzungsposten 6.796,00 20.092,00
Passiva 11.002.325,53 8.155.098,75

Gewinn- und Verlustrechnung

1.1.2023 - 31.12.2023
EUR
1.1.2022 - 31.12.2022
EUR
1. Rohergebnis 9.744.576,39 9.011.296,92
2. Personalaufwand 2.820.490,10 2.481.992,54
a) Löhne und Gehälter 2.369.780,17 2.080.495,62
b) soziale Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung und für Unterstützung 450.709,93 401.496,92
davon für Altersversorgung 2.098,36
3. Abschreibungen 91.329,43 110.653,28
a) auf immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens und Sachanlagen 91.329,43 110.653,28
4. sonstige betriebliche Aufwendungen 6.681.893,45 3.588.732,00
5. sonstige Zinsen und ähnliche Erträge 4,02 9.977,53
6. Zinsen und ähnliche Aufwendungen 105.234,90 3.567,28
7. Steuern vom Einkommen und vom Ertrag 17.087,23 808.138,18
8. Ergebnis nach Steuern 28.545,30 2.028.191,17
9. sonstige Steuern 1.739,00 2.141,00
10. Jahresüberschuss 26.806,30 2.026.050,17
11. Gewinnvortrag aus dem Vorjahr 3.229.937,41 3.203.887,24
12. Ausschüttung 2.000.000,00
13. Bilanzgewinn 3.256.743,71 3.229.937,41

Anhang

Allgemeine Angaben zum Jahresabschluss

Der Jahresabschluss der LinkRadQuadrat GmbH wurde auf der Grundlage der Rechnungslegungsvorschriften des Handelsgesetzbuchs aufgestellt.

Ergänzend zu diesen Vorschriften waren die Regelungen des GmbH-Gesetzes zu beachten.

Angaben, die wahlweise in der Bilanz, in der Gewinn- und Verlustrechnung oder im Anhang gemacht werden können, sind insgesamt im Anhang aufgeführt.

Für die Gewinn- und Verlustrechnung wurde das Gesamtkostenverfahren gewählt.

Nach den in § 267 HGB angegebenen Größenklassen ist die Gesellschaft eine mittelgroße Kapitalgesellschaft.

Der Jahresabschluss wurde nach den Vorschriften der §§ 242 ff. HGB unter der Beachtung der ergänzenden Bestimmungen für mittelgroße Kapitalgesellschaften aufgestellt.

Angaben zur Identifikation der Gesellschaft laut Registergericht

Firmenname laut Registergericht: LinkRadQuadrat GmbH
Firmensitz laut Registergericht: Gengenbach
Registereintrag: Handelsregister
Registergericht: Freiburg
Register-Nr.: HRB 715767

Angaben zu Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden

Bilanzierungs- und Bewertungsgrundsätze

Das Sachanlagevermögen wurde zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten angesetzt und, soweit abnutzbar, um planmäßige Abschreibungen vermindert.

Die planmäßigen Abschreibungen wurden nach der voraussichtlichen Nutzungsdauer der Vermögensgegenstände linear und degressiv vorgenommen.

Bewegliche Gegenstände des Anlagevermögens bis zu einem Wert von EUR 800,-- wurden im Jahre des Zugangs voll abgeschrieben.

Die Vorräte wurden zu Durchschnittspreisen inkl. Anschaffungsnebenkosten angesetzt. Sofern die Tageswerte am Bilanzstichtag niedriger waren, wurden diese angesetzt.

Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände wurden mit dem Nominalwert unter Berücksichtigung aller erkennbaren Risiken bewertet. Dem allgemeinen Kreditrisiko wird durch eine Pauschalwertberichtigung zu Forderungen ausreichend Rechnung getragen. Einzelwertberichtigungen auf Forderungen wurden in angemessener Höhe berücksichtigt.

Die Position "Kassenbestand, Bundesbankguthaben und Guthaben bei Kreditinstituten und Schecks" wurde zum Nominalwert bewertet.

Die Steuerrückstellungen beinhalten die das Geschäftsjahr sowiedas Vorjahr betreffenden, noch nicht veranlagten Steuern.

Die sonstigen Rückstellungen wurden für alle weiteren ungewissen Verbindlichkeiten gebildet. Die Bewertung erfolgte nach kaufmännischer Beurteilung in Höhe des notwendigen Erfüllungsbetrags. Dabei wurden alle erkennbaren Risiken berücksichtigt.

Verbindlichkeiten wurden zum Erfüllungsbetrag angesetzt.

Gegenüber dem Vorjahr abweichende Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden

Beim Jahresabschluss konnten die bisher angewandten Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden im Wesentlichen übernommen werden.

Angaben zur Bilanz

Anlagespiegel für die einzelnen Posten des Anlagevermögens

Die Geschäftsjahresabschreibung je Posten der Bilanz ist aus dem Anlagenspiegel zu entnehmen.

Anlagespiegel zum 31.12.2023

LinkRadQuadrat GmbH Handel mit Zweirädern, Gengenbach

Anschaffungs-, Herstellungskosten 01.01.2023
EUR
Zugänge
EUR
Abgänge
EUR
A. Anlagevermögen
I. Sachanlagen
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 170.419,00 141.779,77
2. andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 513.665,77 103.221,66 33.000,00
Summe Sachanlagen 684.084,77 245.001,43 33.000,00
Summe Anlagevermögen 684.084,77 245.001,43 33.000,00
Anschaffungs-, Herstellungskosten 31.12.2023
EUR
kumulierte Abschreibung 01.01.2023
EUR
A. Anlagevermögen
I. Sachanlagen
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 312.198,77 43.377,00
2. andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 583.887,43 424.294,77
Summe Sachanlagen 896.086,20 467.671,77
Summe Anlagevermögen 896.086,20 467.671,77
Abschreibung Geschäftsjahr
EUR
Abgänge
EUR
kumulierte Abschreibung 31.12.2023
EUR
Buchwert 31.12.2023
EUR
A. Anlagevermögen
I. Sachanlagen
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 39.231,77 82.608,77 229.590,00
2. andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 52.097,66 33.000,00 443.392,43 140.495,00
Summe Sachanlagen 91.329,43 33.000,00 526.001,20 370.085,00
Summe Anlagevermögen 91.329,43 33.000,00 526.001,20 370.085,00

Angabe zu Forderungen mit einer Restlaufzeit größer einem Jahr

Sämtliche Forderungen sind kurzfristig (ebenso im Vorjahr).

Forderungen gegenüber verbundenen Unternehmen bestehen keine.

Gewinn-/Verlustvortrag bei teilweiser Ergebnisverwendung

Bei Aufstellung der Bilanz unter Berücksichtigung der teilweisen Ergebnisverwendung wurde im Bilanzgewinn ein Gewinnvortrag von 3.229.937,41 EUR einbezogen.

Angabe zu Verbindlichkeiten mit Restlaufzeitvermerken

Art der Verbindlichkeit zum Gesamtbetrag davon mit einer Restlaufzeit
31.12.2023 T-EUR bis 1 J.
T-EUR
1 bis 5 J.
T-EUR
größer 5 J.
T-EUR
gegenüber Kreditinstituten 211,1 211,1 0,0 0,0
erhaltene Anzahlungen 253,8 253,8 0,0 0,0
aus Lieferungen und Leistungen 6.136,4 6.136,4 0,0 0,0
sonstige Verbindlichkeiten 397,6 397,6 0,0 0,0
Summe 6.998,9 6.998,9 0,0 0,0

Die Verbindlichkeiten sind kurzfristig (ebenso im Vorjahr).

Bezüglich der Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten besteht eine Sicherungsübereignung der Waren /Warenlager.

Nicht bilanzierte sonstige finanzielle Verpflichtungen

bis zu einem Jahr
EUR
zwischen einem und fünf Jahren
EUR
von mehr als fünf Jahren
EUR
Miete 469.315,00 804.380,00 0,00
Leasing 51.684,00 38.471,00 0,00

Sonstige Angaben

Durchschnittliche Zahl der während des Geschäftsjahrs beschäftigten Arbeitnehmer

Im Jahresdurchschnitt waren im Unternehmen 40 Angestellte und zwei geringfügig Beschäftigte beschäftigt.

Namen der Geschäftsführer

Während des abgelaufenen Geschäftsjahrs wurden die Geschäfte des Unternehmens durch folgende Personen geführt:

Erster Geschäftsführer: Peter Litterst, Gengenbach (Geschäftsführer Marketing/Vertrieb/Einkauf/Verwaltung)

Weitere Geschäftsführer: Narek Sermanoukian, Durbach (Geschäftsführer Logistik)

Vorschlag bzw. Beschluss zur Ergebnisverwendung

Die Geschäftsführung schlägt in Übereinstimmung mit den Gesellschaftern die folgende Ergebnisverwendung vor:

Der sich aus dem Jahresüberschuss in Höhe von 26.806,30 EUR und dem Gewinnvortrag ergebende Bilanzgewinn in Höhe von 3.256.743,71 EUR wird auf neue Rechnung vorgetragen.

sonstige Berichtsbestandteile

 

Gengenbach, 02.07.2024

gez. Peter Litterst

gez. Narek Sermanoukian

Angaben zur Feststellung:

Der Jahresabschluss wurde am 02.07.2024 festgestellt.

BESTÄTIGUNGSVERMERK DES UNABHÄNGIGEN ABSCHLUSSPRÜFERS

Nach dem abschließenden Ergebnis unserer Prüfung haben wir dem Jahresabschluss zum 31. Dezember 2023 (Anlagen 1 bis 3) und dem Lagebericht für das Geschäftsjahr 2023 (Anlage 4) der LinkRadQuadrat GmbH, Gengenbach, mit Datum vom 3. Mai 2024, den folgenden Bestätigungsvermerk erteilt, der hier wiedergegeben ist:

An die LinkRadQuadrat GmbH:

Prüfungsurteile

Wir haben den Jahresabschluss der LinkRadQuadrat GmbH - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der LinkRadQuadrat GmbH für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 geprüft.

Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse

• entspricht der beigefügte Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft zum 31. Dezember 2023 sowie ihrer Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 und

• vermittelt der beigefügte Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Lagebericht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar.

Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat.

Grundlage für die Prüfungsurteile

Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen.

Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht

Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d. h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist.

Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen.

Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können.

Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts

Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet.

Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen.

Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus

• identifizieren und beurteilen wir die Risiken wesentlicher falscher Darstellungen im Jahresabschluss und im Lagebericht aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern, planen und führen Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlangen Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass aus dolosen Handlungen resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, ist höher als das Risiko, dass aus Irrtümern resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, da dolose Handlungen kollusives Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können.

• gewinnen wir ein Verständnis von dem für die Prüfung des Jahresabschlusses relevanten internen Kontrollsystem und den für die Prüfung des Lageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den gegebenen Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit dieser Systeme der Gesellschaft abzugeben.

• beurteilen wir die Angemessenheit der von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von den gesetzlichen Vertretern dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben.

• ziehen wir Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls wir zu dem Schluss kommen, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, sind wir verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Jahresabschluss und im Lagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, unser jeweiliges Prüfungsurteil zu modifizieren. Wir ziehen unsere Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum unseres Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass die Gesellschaft ihre Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann.

• beurteilen wir Darstellung, Aufbau und Inhalt des Jahresabschlusses insgesamt einschließlich der Angaben sowie ob der Jahresabschluss die zugrunde liegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt.

• beurteilen wir den Einklang des Lageberichts mit dem Jahresabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage des Unternehmens.

• führen wir Prüfungshandlungen zu den von den gesetzlichen Vertretern dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Lagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehen wir dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von den gesetzlichen Vertretern zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteilen die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrunde liegenden Annahmen geben wir nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen.

Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger bedeutsamer Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.

 

Stuttgart, den 3. Mai 2024

dhpg GmbH
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