1A VERWALTUNGS AGLiquidiert

50667 Köln, DEU

Stammdaten

Register
Amtsgericht Köln HRB 28741
Vorher
Döres AG
Eingetragen
3.2.2000
Branche
Erbringung von Beratungsleistungen auf dem Gebiet der InformationstechnologieBetrieb von Datenverarbeitungseinrichtungen für DritteErbringung von sonstigen Dienstleistungen der Informationstechnologie
Gegenstand
die Planung, Beratung, Inbetriebnahme, Installation und der Handel von EDV-Anlagen, Netzwerken und -Telekommunikation, Erstellung von Software, Handel mit EDV Hard- und Software, Wartung von EDV-Systemen, Betrieb, Einrichtung, Betriebsunterstützung, Überwachung und Verwaltung von EDV-Netzwerken, Rechenzentren und deren Infrastruktur sowie Management- und Organisationsberatung;

Historie

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Management

NameRolle
Ulrich Döres
seit 21.12.2007
Vorsitzender des Vorstands

Konzern- und Jahresabschlüsse

Döres AG

Köln

Jahresabschluss zum 31. Dezember 2016

BILANZ ZUM 31. DEZEMBER 2016

DÖRES AG, KÖLN

A K T I V A

31.12.2016 
EUR
31.12.2015 
EUR
A. ANLAGEVERMÖGEN 98.561,50 36.410,00
I. Immaterielle Vermögensgegenstände 0,50 276,50
II. Sachanlagen 98.561,00 36.133,50
B. UMLAUFVERMÖGEN 1.547.222,53 52.179,55
I. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände 1.117.152,25 51.751,99
II. Kassenbestand, Bundesbankguthaben, Guthaben bei Kreditinstituten und Schecks 430.070,28 427,56
C. RECHNUNGSABGRENZUNGSPOSTEN 2.716,36 8.328,95
D. AKTIVE LATENTE STEUERN 0,00 129.225,64
E. NICHT DURCH EIGENKAPITAL GEDECKTER FEHLBETRAG 0,00 976.344,63
1.648.500,39 1.202.488,77

P A S S I V A

31.12.2016 
EUR
31.12.2015 
EUR
A. EIGENKAPITAL 1.011.626,10 0,00
I. Gezeichnetes Kapital 725.500,00 725.500,00
II. Gewinnrücklagen 130.963,95 130.963,95
III. Bilanzgewinn (i. V. Bilanzverlust) 155.162,15 -1.832.808,58
IV. Nicht durch Eigenkapital gedeckter Fehlbetrag 0,00 976.344,63
B. RÜCKSTELLUNGEN 335.461,22 604.290,52
C. VERBINDLICHKEITEN 301.413,07 597.570,64
D. RECHNUNGSABGRENZUNGSPOSTEN 0,00 627,61
1.648.500,39 1.202.488,77

Anhang der Döres AG, Köln
für das Geschäfftsjahr 2016

I. Rechnungslegungsgrundsätze

Bei der Bilanzierung und Bewertung sind im Jahresabschluss der Döres AG, Köln (Amtsgericht Köln, HRB 28741) die Vorschriften des HGB für große Kapitalgesellschaften angewandt worden. Für den Anhang hat die Gesellschaft die größenabhängigen Erleichterungen für kleine Kapitalgesellschaften gemäß §§ 267a Abs. 2, 288 HGB in Anspruch genommen.

Im Berichtsjahr wurden die durch das Bilanzrichtlinie-Umsetzungsgesetz (kurz: BilRUG) geänderten Vorschriften des HGB erstmals angewandt. Die Änderungen betreffen insbesondere die Anwendung des geänderten Gliederungsschemas für die Gewinn- und Verlustrechnung unter Anpassung der jeweiligen Vorjahreszahlen. Im Übrigen entsprechen Darstellung und Gliederung des Jahresabschlusses den Vorjahresgrundsätzen.

Ansatz und Bewertung des Jahresabschlusses entsprechen den Vorjahresgrundsätzen mit Ausnahme der vorgenommenen Bewertungsänderungen bei den Pensionsrückstellungen.

Die angewandten Bilanzierungs-, Bewertungs- und Abschreibungsmethoden berücksichtigen alle erkennbaren Risiken. Sie sind im Einzelnen bei der Erläuterung der Bilanzposten dargestellt.

II. Erläuterungen zur Bilanz

Die entgeltlich erworbenen immateriellen Vermögensgegenstände sind zu Anschaffungskosten vermindert um planmäßige kumulierte Abschreibungen bewertet. Die Abschreibungen werden linear über die betriebsgewöhnliche Nutzungsdauer von drei Jahren vorgenommen.

Die Sachanlagen sind zu Anschaffungs- oder Herstellungskosten, vermindert um planmäßige, nutzungsbedingte Abschreibungen bewertet. Die betriebsgewöhnlichen Nutzungsdauern liegen hierbei zwischen 3 und 11 Jahren. Zugänge werden ausschließlich nach der linearen Methode (bis 2009 degressiv) abgeschrieben. Von der Möglichkeit des Übergangs von der degressiven Methode auf die lineare Methode wird Gebrauch gemacht, sofern dies zu einer höheren Abschreibung führt. Geringwertige Wirtschaftsgüter werden im Jahr der Anschaffung voll abgeschrieben.

Die Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände werden zu Nominalwerten angesetzt. Alle erkennbaren Einzelrisiken werden bei der Bewertung berücksichtigt. Eine Pauschalwertberichtigung wurde aus Gründen der Wesentlichkeit nicht gebildet.

Unter den sonstigen Vermögensgegenständen sind Forderungen mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr in Höhe von TEUR 658 (i. V. TEUR 2) ausgewiesen.

Unter den aktiven Rechnungsabgrenzungsposten sind Ausgaben vor dem Bilanzstichtag ausgewiesen, die Aufwand für eine bestimmte Zeit nach dem Bilanzstichtag darstellen.

Das Grundkapital enthält 725.500 Stück auf den Namen lautende Nennbetragsaktien zum Nennwert von jeweils EUR 1,00.

Im Bilanzgewinn ist ein Verlustvortrag von TEUR 1.833 (i. V. TEUR 1.117) einbezogen.

Die Pensionsverpflichtungen werden nach anerkannten versicherungsmathematischen Grundsätzen unter Zugrundelegung biometrischer Wahrscheinlichkeiten (Richttafeln 2005 G von Prof. Dr. Klaus Heubeck) nach dem Teilwertverfahren ermittelt. Zukünftig erwartete Entgelt- und Rentensteigerungen werden bei der Ermittlung der Verpflichtung berücksichtigt. Dabei wird derzeit von jährlichen Anpassungen von 0,00 % bei den Entgelten und von 2,0 % bei den Renten ausgegangen. Die Bewertung berücksichtigt eine unternehmensspezifische Fluktuationsrate von 0,00 %. Bei der Festlegung des laufzeitkongruenten Rechnungszinssatzes wird in Anwendung des Wahlrechts nach § 253 Abs. 2 Satz 2 HGB bei der Abzinsung pauschal eine durchschnittliche Restlaufzeit von 15 Jahren unterstellt. Der zum Abschlussstichtag verwendete Rechnungszinssatz beträgt 4,03 %.

Der Rechnungszinssatz basiert in 2016 erstmalig - entsprechend der gesetzlichen Neuregelung in § 253 Abs. 2 Satz 1 HGB - auf dem von der Deutsche Bundesbank ermittelten durchschnittlichen Marktzinssatz der vergangenen zehn Jahre in Höhe von 4,03 %; Stand November 2016 (im Vorjahr: durchschnittlicher Marktzinssatz der vergangenen sieben Jahre in Höhe von 4,00 %; Stand Oktober 2015).

Aus der Abzinsung der Rückstellungen für Pensionen mit dem durchschnittlichen Marktzinssatz der vergangenen zehn Jahre ergibt sich zum 31. Dezember 2016 im Vergleich zur Abzinsung mit dem durchschnittlichen Marktzinssatz der vergangenen sieben Jahre eine Verminderung der Rückstellungen für Pensionen (Bewertungsänderung) in Höhe von EUR 33.380,00 (Unterschiedsbetrag). Dieser Betrag ist nach § 253 Abs. 6 Satz 2 HGB ausschüttungsgesperrt.

Zum 31. Dezember 2016 bestehen nicht in der Bilanz ausgewiesene Pensionsverpflichtungen aus der im Jahr 2010 erfolgten Umstellung auf das BilMoG in Höhe von EUR 20.267,20. In Anwendung des Übergangswahlrechts nach Art. 67 Abs. 1 Satz 1 EGHGB soll der ursprüngliche Unterschiedsbetrag über eine Laufzeit von 15 Jahren verteilt werden. Im Geschäftsjahr 2016 erfolgte entsprechend der Vorgehensweise der Vorjahre eine Zuführung zu den Pensionsrückstellungen in Höhe von EUR 2.533,40.

Vermögensgegenstände, die dem Zugriff aller übrigen Gläubiger entzogen, unbelastet und insolvenzsicher sind sowie ausschließlich zur Erfüllung von Schulden aus Pensionsverpflichtungen dienen (Deckungsvermögen), werden gemäß § 246 Abs. 2 Satz 2 HGB unmittelbar mit den kor-respondierenden Schulden verrechnet. Das Deckungsvermögen ist zum Zeitwert bewertet. Der beizulegende Zeitwert des Deckungsvermögens (Rückdeckungsversicherungen) entspricht den fortgeführten Anschaffungskosten gemäß § 255 Abs. 4 Satz 3 HGB und besteht aus dem so genannten geschäftsplanmäßigen Deckungskapital des Versicherungsunternehmens zuzüglich eines gegebenenfalls vorhandenen Guthabens aus Beitragsrückerstattungen (so genannte unwiderrufliche Überschussbeteiligung).

Angaben zur Verrechnung mit Deckungsvermögen nach § 246 Abs. 2 Satz 2 HGB:

EUR
Pensionsverpflichtung 197.388,80
Deckungsvermögen (beizulegender Zeitwert) 45.770,58
Pensionsrückstellung 151.618,22

Die übrigen Rückstellungen berücksichtigen alle erkennbaren Risiken und ungewissen Verpflichtungen und sind in Höhe des nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrages bewertet. Zukünftige Preis- und Kostensteigerungen werden berücksichtigt, sofern ausreichend objektive Hinweise für deren Eintritt vorliegen. Wesentliche Rückstellungen mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr bestehen nicht.

Die Steuerrückstellungen enthalten die Gewerbesteuer (TEUR 58) sowie die Körperschaftsteuer inkl. Solidaritätszuschlag (TEUR 65) für das Veranlagungsjahr 2016.

Die sonstigen Rückstellungen beinhalten im Wesentlichen Beträge für den Personalbereich (TEUR 55).

Die Verbindlichkeiten werden mit dem jeweiligen Erfüllungsbetrag bilanziert. Sämtliche Verbindlichkeiten haben Restlaufzeiten bis zu einem Jahr.

III. Haftungsverhältnisse und sonstige finanzielle Verpflichtungen

Haftungsverhältnisse im Sinne von § 251 HGB bestehen nicht. Es bestehen sonstige finanzielle Verpflichtungen aus Mietverträgen in Höhe von TEUR 5.

IV. Sonstige Angaben

Beschäftigte

Die durchschnittliche Zahl der während des Geschäftsjahres beschäftigten Arbeitnehmer beträgt 6,00 Mitarbeiter.

Vorstand

Ulrich Döres (Kaufmann), Köln (Vorsitzender)

Aufsichtsrat

Sigi Zielinski (Dipl.-Ingenieur), Bornheim (Vorsitzender)

Wolfgang Heckner (Geschäftsführer), Köln

Azora Döres (Veranstaltungskauffrau), Köln (bis 31. Januar 2016)

Horst Döres (Rentner), Wachtberg (ab 1. Februar 2016)

Ergebnisverwendung

Nach dem Vorschlag des Vorstands soll der Bilanzgewinn in Höhe von EUR 155.162,15 auf neue Rechnung vorgetragen werden.

Köln, 28. Dezember 2017

Döres AG

Vorstan

Ulrich Döres

Die Billigung des Jahresabschlusses der Döres AG, Köln, zum 31. Dezember 2016 erfolgte am 18. März 2018.

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