JOBHANDY GmbH
Selbe AdresseVermietung von Büromaschinen, Datenverarbeitungsgeräten und -einrichtungen
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Kennzahlen extrahiert aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Gesetzliche Vertreter dieser Organisation
| Name | Rolle |
|---|---|
Ümit Akbulut seit 30.9.2020 | Geschäftsführer |
Natürliche Personen, die das Unternehmen letztendlich besitzen oder kontrollieren – ermittelt durch Auflösen der Gesellschafterkette
| Name | Anteil |
|---|---|
| 26.00% | |
Bülent Karslı | 26.00% |
Eigentümer- und Gesellschafterstruktur des Unternehmens
1 Gesellschafter
GmbH-Struktur
Bilanzkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Gewinn- und Verlustkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
| Posten |
|---|
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
MOTION TM Vertriebs GmbHTroisdorfKonzernabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2021 bis zum 31.12.2021BilanzAktiva
Passiva
Gewinn- und Verlustrechnung
Konzernanhang für das Geschäftsjahr 20211. Allgemeine Angaben zum Konzernabschluss Allgemeine Informationen Die MOTION TM Vertriebs GmbH ist als Mutterunternehmen gem. § 290 HGB und durch Überschreiten der Größenmerkmale des § 293 HGB verpflichtet, für den Konsolidierungskreis einen Konzernabschluss nach §§ 297 ff. HGB aufzustellen. Der Konzernabschluss der MOTION TM Vertriebs GmbH wurde auf der Grundlage der Rechnungslegungsvorschriften des Handelsgesetzbuches aufgestellt. Der Konzernabschluss wurde auf den Stichtag des Mutterunternehmens zum 31.12.2021 aufgestellt. Das Geschäftsjahr des Konzerns entspricht dem Kalenderjahr. Der Konzernabschluss ist in Euro aufgestellt. Angaben, die wahlweise in der Bilanz, in der Gewinn- und Verlustrechnung oder im Anhang gemacht werden können, sind insgesamt im Anhang aufgeführt. Angaben zur Identifikation der Muttergesellschaft laut Registergericht
2. Angaben zur Konsolidierung 2.1. Konsolidierungskreis In den Konzernabschluss der MOTION TM Vertriebs GmbH ist folgendes Tochterunternehmen im Wege der Vollkonsolidierung einbezogen und nutzt die Erleichterungen des §§ 264 Abs. 3 bzw. 264b HGB zur Offenlegung seines Einzelabschlusses:
2.2. Konsolidierungsmethoden Die auf den Jahresabschluss des Tochterunternehmens angewandten Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden stimmen mit den entsprechend den gesetzlichen Vorschriften einheitlich festgelegten, für den Konzernabschluss geltenden Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden des Mutterunternehmens überein. Bei allen in den Konzernabschluss einbezogenen Unternehmen entspricht der Stichtag des Einzelabschlusses dem Stichtag des Konzernabschlusses. Kapitalkonsolidierung Die Kapitalkonsolidierung wurde nach der Neubewertungsmethode auf den Zeitpunkt der Einbeziehung des Tochterunternehmens in den Konzernabschluss vorgenommen. Schuldenkonsolidierung Ausleihungen und andere Forderungen und Verbindlichkeiten zwischen den in den Konzernabschluss einbezogenen Gesellschaften wurden entsprechend § 303 HGB aufgerechnet. Zwischenergebniseliminierung In den Konzernabschluss zu übernehmende Vermögensgegenstände, die ganz oder teilweise auf Lieferungen zwischen in den Konzernabschluss einbezogenen Unternehmen beruhen, wurden bei Wesentlichkeit gemäß § 304 Abs. 1 HGB mit den Werten in der Konzernbilanz angesetzt, die sich nach der Eliminierung von Zwischenergebnissen ergeben. Die Gesellschaft machte insofern vom Wahlrecht des § 304 Abs. 2 HGB Gebrauch, wenn die Eliminierung im Einzelfall nur einen unwesentlichen Einfluss auf die Vermögens-, Finanz- und Ertragslage des Konzerns hätte. Aufwands- und Ertragskonsolidierung In der Konzern- Gewinn- und Verlustrechnung sind Erlöse und sonstige Erträge aus gruppeninternen Lieferungen und Leistungen mit den entsprechenden Aufwendungen verrechnet worden. 3. Angaben zu Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden Bilanzierungs- und Bewertungsgrundsätze Im Konzernabschluss sind sämtliche Vermögensgegenstände, Schulden, Rechnungsabgrenzungsposten, Aufwendungen und Erträge enthalten, soweit gesetzlich nichts anderes bestimmt ist. Die Posten der Aktivseite sind nicht mit Posten der Passivseite, Aufwendungen nicht mit Erträgen verrechnet worden. Bei der Bewertung wurde von der Fortführung der einbezogenen Unternehmen ausgegangen. Die Vermögensgegenstände und Schulden wurden einzeln bewertet. Es ist vorsichtig bewertet worden, namentlich sind alle vorhersehbaren Risiken und Verluste, die bis zum Abschlussstichtag entstanden sind, berücksichtigt worden, selbst wenn diese erst zwischen Abschlussstichtag und der Aufstellung des Konzernabschlusses bekannt geworden sind. Gewinne sind nur berücksichtigt worden, wenn sie bis zum Abschlussstichtag realisiert wurden. Aufwendungen und Erträge des Geschäftsjahres sind unabhängig vom Zeitpunkt der Zahlung berücksichtigt worden. Die in den Konzernabschluss nach § 300 Abs. 2 HGB übernommenen Vermögensgegenstände, Schulden und Rechnungsabgrenzungsposten sowie die Erträge und Aufwendungen der in den Konzernabschluss einbezogenen Unternehmen sind nach den auf den Jahresabschluss des Mutterunternehmens angewandten Bewertungsmethoden einheitlich bewertet. Für die Gewinn- und Verlustrechnung wurde das Gesamtkostenverfahren gewählt. Immaterielle Vermögensgegenstände Selbst geschaffene immaterielle Vermögensgegenstände werden nicht aktiviert. Entgeltlich erworbene immaterielle Vermögensgegenstände wurden zu Konzernanschaffungskosten bilanziert und mit Beginn der Nutzung planmäßig nach der linearen Methode über die voraussichtliche Nutzungsdauer von 3 bis 5 Jahren abgeschrieben. Sofern notwendig erfolgen außerplanmäßige Abschreibungen. Sachanlagen Das Sachanlagevermögen wird mit Konzernanschaffungskosten aktiviert. Abnutzbare Gegenstände werden planmäßig nach der linearen Methode über die voraussichtliche Nutzungsdauer abgeschrieben. Im Fall von voraussichtlich dauernden Wertminderungen erfolgen außerplanmäßige Abschreibungen. Für Abschreibungen des beweglichen Anlagevermögens werden überwiegend folgende Nutzungsdauern zu Grunde gelegt:
Waren Die Waren werden mit den Konzernanschaffungskosten unter Beachtung des Niederstwertprinzips angesetzt. Alle erkennbaren Risiken im Vorratsvermögen, die sich aus überdurchschnittlicher Lagerdauer, geminderter Verwertbarkeit und / oder niedrigeren Wiederbeschaffungskosten ergeben, werden berücksichtigt. Geleistete Anzahlungen sind mit dem Nennbetrag bewertet. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände werden zum Nennwert bzw. mit dem am Bilanzstichtag beizulegenden niedrigeren Wert unter Berücksichtigung aller erkennbaren Risiken bewertet. Kassenbestand und Guthaben bei Kreditinstituten Die Kassenbestände und Guthaben bei Kreditinstituten sind zu Nennwerten am Bilanzstichtag bilanziert. Sämtliche Guthaben bei Kreditinstituten sind frei verfügbar. Aktiver Rechnungsabgrenzungsposten Unter den aktiven Rechnungsabgrenzungsposten sind Ausgaben vor dem Abschlussstichtag aktiviert, die Aufwendungen für eine bestimmte Zeit nach diesem Tag darstellen. Eigenkapital Das Eigenkapital ist zum Nennwert angesetzt. Rückstellungen Die Steuerrückstellungen beinhalten noch nicht veranlagten Steuern in Höhe der voraussichtlichen Inanspruchnahmen. Die sonstigen Rückstellungen wurden für alle weiteren ungewissen Verbindlichkeiten gebildet. Dabei wurden alle erkennbaren Risiken berücksichtigt. Die Bewertung erfolgte gem. § 253 Abs. 1 Satz 2 HGB in Höhe des nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrags. Verbindlichkeiten Verbindlichkeiten wurden zum Erfüllungsbetrag angesetzt. Gegenüber dem Vorjahr abweichende Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden Beim Konzernabschluss konnten die bisher angewandten Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden im Wesentlichen übernommen werden. Ein grundlegender Wechsel von Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden gegenüber dem Vorjahr fand nicht statt. 4. Angaben zur Konzernbilanz Anlagevermögen Die Entwicklung des Konzernanlagevermögens ist in der Anlage zu diesem Anhang dargestellt. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände Die Forderungen sind sämtlich innerhalb eines Jahres fällig. Eigenkapital Die Entwicklung des Eigenkapitals ist im Konzern-Eigenkapitalspiegel dargestellt, der nach DRS 22 aufgestellt wurde. Das gezeichnete Kapital des Mutterunternehmens beträgt zum 31.12.2021 wie im Vorjahr 25.000,00 € und ist voll eingezahlt. Rückstellungen Im Posten sonstige Rückstellungen sind die nachfolgenden nicht unerheblichen Rückstellungsarten enthalten:
Die Rückstellungen mit einer Laufzeit größer einem Jahr werden mit den von der Deutschen Bundesbank festgelegten Abzinsungssätzen nach § 253 Abs. 2 HGB abgezinst. Verbindlichkeiten Die Restlaufzeiten der Verbindlichkeiten ergeben sich wie folgt:
Haftungsverhältnisse gemäß § 251 HGB Zum Bilanzstichtag lagen keine Haftungsverhältnisse vor. Sonstige finanzielle Verpflichtungen Neben den in der Bilanz ausgewiesenen Verbindlichkeiten bestehen aus laufenden Miet- und Leasingver-trägen für die Unternehmensgruppe sonstige finanzielle Verpflichtungen in Höhe von 2.093 T€ (Vorjahr 3.352 T€), die im Wesentlichen aus den Mietverpflichtungen für das Geschäftsgebäude in Troisdorf bis 2028 resultieren. Davon ist ein Gesamtbetrag von 497 T€ (Vorjahr 594 T€) innerhalb eines Jahres fällig. 5. Angaben zur Konzern-Gewinn- und Verlustrechnung Umsatzerlöse Die Umsatzerlöse werden gemäß § 314 Abs. 1 Nr. 3 HGB wie folgt aufgegliedert:
Der Konzern erzielt seine Umsatzerlöse weitgehend im Inland. Sonstige betriebliche Erträge Die sonstigen betrieblichen Erträge beinhalten im Wesentlichen Erträge aus der Auflösung von Rückstellungen mit 88 T€ (Vj. 132 T€) und PKW-Nutzung in Höhe von 231 T€ (Vorjahr 206 T€). Materialaufwendungen Die Materialaufwendungen in Höhe von 375.939 T€ (Vorjahr 421.175 T€) bestehen aus Aufwendungen für bezogene Waren mit 365.486 T€ (Vorjahr 407.506 T€) sowie Aufwendungen für bezogene Leistungen mit 10.453 T€ (Vorjahr 13.669 T€). Sonstige betriebliche Aufwendungen Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen in Höhe von 4.710 T€ (Vorjahr 5.065 T€) bestehen aus Kosten der Warenabgabe in Höhe von 1.307 T€ (Vorjahr 1.837 T€), Kosten für die Instandhaltung der EDV in Höhe von 860 T€ (Vorjahr 776 T€), Raumkosten in Höhe von 343 T€ (Vorjahr 344 T€) und Werbe- und Reisekosten in Höhe von 149 T€ (Vorjahr 390T€). Steuern vom Einkommen und vom Ertrag Die Steuern betreffen ausschließlich laufende Ertragsteuern. Latente Steuern sind im Steueraufwand nicht enthalten. 6. Angaben zur Konzern-Kapitalflussrechnung Der Finanzmittelfonds der Kapitalflussrechnung umfasst die in der Konzernbilanz ausgewiesenen flüssigen Mittel, saldiert mit den Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten auf den laufenden Girokonten der in den Konzernabschluss einbezogenen Gesellschaften. Der ausgewiesene Finanzmittelfonds setzt sich wie folgt zusammen:
7. Sonstige Pflichtangaben Durchschnittliche Zahl der während des Geschäftsjahrs beschäftigten Arbeitnehmer Die Gesamtzahl der durchschnittlichen beschäftigten Arbeitnehmer beträgt 86 (Vj. 79). In der durchschnittlich beschäftigten Anzahl der Arbeitnehmer sind ausschließlich kaufmännische Angestellte enthalten. Geschäftsführung Während des abgelaufenen Geschäftsjahres wurden die Geschäfte des Mutterunternehmens durch folgende Personen geführt:
In Bezug auf die Geschäftsführerbezüge und Bezüge früherer Organmitglieder wird von der Schutzklausel des § 314 Abs. 3 HGB i.V.m § 286 Abs. 4 HGB Gebrauch gemacht. Honorar des Konzernabschlussprüfers Das vom Konzernabschlussprüfer für das Geschäftsjahr berechnete Gesamthonorar beträgt 29.000,00 € und gliedert sich wie folgt:
Vorgänge von besonderer Bedeutung nach Abschluss des Geschäftsjahres Vorgänge von besonderer Bedeutung haben sich bis zum heutigen Tag nach Schluss des Geschäftsjahrs nicht ergeben. Vorschlag bzw. Beschluss zur Ergebnisverwendung des Mutterunternehmens Die Geschäftsführung schlägt in Übereinstimmung mit den Gesellschaftern die folgende Ergebnisverwendung vor: Der Jahresüberschuss des Mutterunternehmens wird in den Gewinnvortrag für das Folgejahr eingestellt. Unterschrift der Geschäftsführung
Troisdorf, den 20.10.2022 MOTION
TM Vertriebs GmbH
- Geschäftsführung - Ümit Akbulut Stefan Lange Entwicklung des Anlagevermögens
Konzernlagebericht für das Geschäftsjahr 20211. Grundlagen des Konzerns GESCHÄFTSMODELL Die MOTION TM Vertriebs GmbH (im Folgenden auch "MOTION TM" genannt) bietet ihren Kunden ein umfassendes Portfolio an Tarifen und Produkten, insbesondere aus dem Bereich Smartphone-Vertrieb sowie mobiler Sprach- und Datendienste. Als klassisches Handelsunternehmen vermarktet sie Mobilfunkdienstleistungen der Mobilfunknetzbetreiber Vodafone GmbH, Düsseldorf, und Telefónica Germany GmbH & Co. OHG, München, und der Deutsche Telekom Privatkunden-Vertrieb GmbH. Daneben werden Mobilfunkdienstleistungen der Service-Provider mobilcom-debitel GmbH, Büdelsdorf, klarmobil GmbH, Büdelsdorf, und der Drillisch Online GmbH, Maintal, sowie Mobilfunkgeräte aller namhaften Hersteller sowohl an Endkunden als auch an Wiederverkäufer vermarktet. Als Vertriebsform dienen dabei vor allem onlinebasierende Vertriebskanäle. Mit der Gründung der Smieten GmbH am 07.08.2020, als 100%-ige Tochtergesellschaft der MOTION TM Ver-triebs GmbH, begibt sich MOTION TM in ein neues Geschäftsfeld. Die Smieten GmbH betreibt ein Webportal (www.smieten.com), welches Produkte für Endkunden und Ge-schäftskunden zu Miete anbietet. Das Produktportfolio umfasst derzeit Smartphones, Tablets und Notebooks, welche für 6, 12, 24 oder 36 Monate gemietet werden können. Im Mietmodell können neue, gebrauchte oder auch wieder aufbereitete Produkte ausgewählt werden. Für die Kunden bietet Smieten einen alternativen Hardwarebezug, indem das genutzte Produkt geschützt und versichert ist. Der kalkulierte Restwert, kommt dem Kunden schon in der Mietrate zugute. Nach der Miete wird das Produkt weiterverwendet. Es wird verwertet oder nach Aufbereitung wieder vermietet oder verkauft. Dabei ist unter dem Nachhaltigkeitsaspekt vorrangiges Ziel, dass alle Produkte einen längeren Lebenszyklus erfahren. Zunächst wurde die Plattform für Verbraucher (www.smieten.com) entwickelt, im letzten Jahr lag der Fokus auf der Entwicklung der Geschäftskunden Plattform (www.business.smieten.com). Das Vermietungsgeschäft befindet sich noch im Aufbau und trägt unwesentlich zum Ergebnis bei. FORSCHUNG UND ENTWICKLUNG Die MOTION TM Vertriebs GmbH ist als typischer Wiederverkäufer tätig. Insofern unterhält das Unternehmen keine eigene Abteilung für Forschung und Entwicklung im klassischen Sinne. Gleichwohl setzt sich die Gesellschaft intensiv mit dem rasanten technologischen Fortschritt im Bereich des Online- sowie Omnichannel-Vertriebes und den Trends im Bereich mobile Sprach- und Datendienste auseinander, um in diesem innovativen Marktumfeld langfristig wettbewerbsfähig zu bleiben. Vor allem werden seit geraumer Zeit Kundenbewertungen zu Produkten analysiert und ausgewertet, mit dem Ziel, Absätze zu steigern. Darüber hinaus kann durch die Analyse unter Verwendung von online-Tools eine größere Transparenz sowie Benchmarks geboten werden. Mit dem Smartphone Mietmodell entwickelt MOTION einen potenziellen, neuen Geschäftszweig. Neben den klassischen Unternehmenszielen für Smieten, Entwicklung in Umsatz und Ertrag, können sich hier auch Synergieeffekte zwischen MOTION und Smieten ergeben. PRODUKTE Auch im Jahr 2021 standen Smartphones und Mobilfunk nahe Konvergenzprodukte, wie Tablets und Notebooks im Fokus sowie die entsprechenden Tarife der Netzbetreiber dazu. Das Mobilfunk Portfolio umfasste neben der Hardware und dem Vertragsportfolio auch Produkte aus dem Zubehörsegment. Die MOTION TM Vertriebs GmbH arbeitet hier mit fast allen Herstellern und Providern zusammen, um den Kunden immer das beste Produkt bieten zu können. Neben der weiteren Entwicklung des Vermietungsgeschäfts Smieten im letzten Jahr, welches darauf ausgelegt ist, anders als das Vertragsvermittlungsgeschäft, eigene Kundenbeziehungen (customer ownership) zu generieren, hat MOTION 2021 die Distributionseinheit um eine dedizierte Einheit erweitert, die sich auf die Warenbeschaffung für Amazon in West-Europa spezialisiert hat. So beschafft MOTION diverse Produkte aus der Kategorie Technik und Haushalt für Amazon und beliefert die Ländergesellschaften Deutschland, Niederlande, Frankreich, Spanien, Polen, Schweden, Italien. Ziel ist es ein weiteres Standbein außerhalb des Mobilfunkgeschäftes zu etablieren. Produkte aus dem Bereich Technik und Haushalt binden weniger Kapital und sind margenträchtiger. Die Aktivitäten im Endkundenbereich, Groß- und Fachhandel, Distribution und Vermietung verschaffen MOTION eine unvergleichbare Flexibilität - sowohl in der Angebotsgestaltung für den Absatz als auch in der Risikobetrachtung für Lagerwert und Kapitalbindung. STEUERUNGSSYSTEM UND LEISTUNGSINDIKATOREN Die Geschäftstätigkeit der MOTION TM Vertriebs GmbH gliedert sich in die drei Hauptgeschäftsbereiche Hardware-Handelsgeschäft, klassischer Online-Kartenvertrieb und den Betrieb des Unterhändler-Vertriebsportals MOON. Entscheidende steuerungsrelevante finanzielle Leistungsindikatoren für das Geschäft der MOTION TM Vertriebs GmbH sind der Umsatz und das EBITDA (Ergebnis vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen). Neben den finanziellen Leistungsindikatoren spielt die Vertriebsleistung (Gesamtanzahl der vermittelten Laufzeitverträge) der MOTION TM Vertriebs GmbH bei der Vermittlung von Endkundenverträgen im Online-Kartenvertrieb und im Kartenvertrieb über Unterhändler eine bedeutende Rolle, da sie einen direkten Einfluss auf die Höhe der Provisionserlöse hat. Die Nachhaltigkeit ist für uns als nichtfinanzieller Leistungsindikator bedeutsam. Dabei orientieren wir uns derzeit an der Geschäftsentwicklung der Smieten. Im Sinne der Kreislaufwirtschaft wird Hardware, die nicht mehr beim Nutzer verbleibt, zurückgeführt und wieder aufbereitet, um sie erneut einzusetzen. Ist sie nicht mehr zwecktauglich wird sie zur fachgerechten Entsorgung einem Verwerter zugeführt. Strukturen und Prozesse in diesen Bereichen sind noch im Entwicklungsstadium und reifen bei Ausweitung des Vermietungsgeschäfts. 2. Wirtschaftsbericht MARKTENTWICKLUNG 2021 Für unseren Markt ist der grundsätzliche Bedarf an Mobilfunkprodukten im Einzel-, Groß- und Online Handel relevant. Hinzu kommen die Abschlüsse der passenden Mobilfunktarife. Dabei hat die technologische Entwicklung der Produkte wenig Einfluss auf den Umsatzerfolg. MOTION ist in seiner Stellung als Gesamtanbieter kaum vergleichbar mit anderen Anbietern in den jeweiligen Sparten. Durch unsere Aktivitäten in den verschiedenen Geschäftsbereichen sind wir von einzelnen Marktentwicklungen unabhängig. Extreme Abweichungen in Preis und Lieferfähigkeit gegenüber dem Vorjahr sind ausgeblieben. Die Corona Pandemie hatte im Berichtsjahr so gut wie keinen Einfluss mehr im Mobilfunkmarkt. Die Umsätze in der deutschen Mobilfunkbranche sind weitestgehend robust gegenüber Kriseneinflüssen. Gesamtwirtschaftliche Rahmenbedingungen Die gesamtwirtschaftlichen Rahmenbedingungen waren bundesweit insbesondere geprägt durch die wirtschaftlichen Auswirkungen der Pandemie, Lieferkettenprobleme und Lieferengpässe. Die Wettbewerbssituation und unsere Stellung im Markt haben sich gegenüber dem Vorjahreszeitraum nicht verändert. Branchenbezogene Entwicklung Mobilfunkmarkt In Deutschland werden nach Schätzungen des Verbands der Anbieter von Telekommunikations- und Mehrwertdiensten e.V. (VATM) rund eine halbe Milliarde EUR mehr Umsatz als noch in 2020 erzielt (Steigerung von 58,5 auf 59,1 Milliarden). Im reinen Smartphone Markt stieg der Umsatz zwar um 4,4 % auf 11,2 Milliarden EUR (GfK Pressemitteilung Februar 2022). Der Umsatz stieg zwar, allerding sank die Anzahl der verkauften Smartphones und es gab eine Fokussierung auf die Premiumgeräte der Hersteller. Dabei steig der durchschnittliche Verkaufspreis von 501 auf 567 EUR, zeitgleich setzte sich der negative Trend fort, das mit weniger innovativen Endgeräten die Absatzmenge stagniert. Hinzu kam ein Einbruch des Absatzes im zweiten Halbjahr aufgrund der coronabedingt schwierigen Lieferketten um 11 %. GESCHÄFTSVERLAUF Entwicklung finanzieller und nicht finanzieller Leistungsindikatoren Mit dem im Berichtszeitraum realisierten Umsatz in Höhe von 390 Mio. € haben wir unseren ursprünglich geplanten Wert in Höhe von 365 Mio. € deutlich übertroffen. Gegenüber dem Vorjahr wurde der Umsatz um margen- und ertragsarme Geschäfte sowohl im Handel als auch in der Vermarktung der Tarife bereinigt. Im Online-Endkundengeschäft hat sich demzufolge die Zahl der aktivierten Laufzeit-Telefonverträge reduziert. Es wurden insgesamt (online und stationär) 67.429 Verträge vermittelt, wohingegen 2020 die Gesamtleistung 95.974 betrug. Als maßgebliche Kennziffer für die Erreichung der operativen Planung gilt die Rohertragsbetrachtung. Der Rohertrag konnte von 2020 mit 12,7 Mio. € in 2021 auf 14,9 Mio. € und damit um 17,6 % gesteigert werden. Die Steigerung ergab sich im Wesentlichen aus der Konzentration von Distributionsumsatz außerhalb des Smartphone Segments sowie der Steigerung des Endkunden Vertragsgeschäfts. Der Mobilfunk Fachhandelsumsatz verlief auf gleichbleibendem Niveau. Das für die Steuerung des Geschäfts relevante EBITDA ist von 3,29 Mio. € im Vorjahr auf 4,66 Mio. € in 2021 gestiegen. Dies entspricht einer Steigerung von 41,6 %. Die prognostizierte Steigerung des EBITDA wurde erreicht. Neue Vertriebskanäle Neben Smieten wurde die MOTION Distribution um eine Einheit erweitert, welche sich auf die Warenbeschaffung für Amazon in West Europa konzentriert. Der Umsatzanteil ist mit 25,4 Mio. € Umsatz noch relativ gering, soll aber in den kommenden Jahren anwachsen und zum Ergebnis beitragen. Vermögens- und Finanzlage Die Bilanzsumme zum 31. Dezember 2021 ist mit 36.127 T€ gegenüber dem 31. Dezember 2020 mit 31.120 T€ um 5.008 T€ gestiegen. Der Warenbestand ist gegenüber dem Vorjahr von 7.554 T€ auf 8.414 T€ angestiegen. Die Forderungen aus Lieferungen und Leistungen haben sich von 20.734 T€ auf 23.702 T€ zum 31. Dezember 2021 erhöht. Die Forderungen aus Lieferungen und Leistungen resultieren im Wesentlichen aus Warenrechnungen gegen Geschäftspartner der Gesellschaft sowie aus Provisionsforderungen gegen Netzbetreiber. Die liquiden Mittel betrugen zum 31. Dezember 2021 konsolidiert 3.453 T€ (Vorjahr 2.194 T€). Die liquiden Mittel betrafen ausschließlich Bank- und Kassenguthaben. Die Eigenkapitalquote ist von 15,24 % im Vorjahr auf 22,90 % zum 31.12.2021 gestiegen. Die Sonstigen Rückstellungen sind im Vergleich zum Vorjahr von 5.396 T€ auf 2.927 T€ zurückgegangen und betreffen im Wesentlichen ausstehende Provisionsansprüche von Händlern, Risiken aus Prozesskosten und Rückstellungen für Kundenboni. Gründe liegen vor allem in der Konzentration der Partnerbindung durch Konditionsmodelle mit nachrangiger Vergütungstechnik, sowohl im Handels- als auch im Provisionsgeschäft. Die Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen sind von 12.433 T€ auf 18.351 T€ zum 31. Dezember 2021 gewachsen. Die Veränderungen ergaben sich weitestgehend aus dem normalen Geschäftsverlauf. Hinsichtlich der Pandemie wurden Waren vorgehalten, um Verfügbarkeit zu gewährleisten und auf Grund Vermeidung von Risiken Forderungen abgebaut. Die sonstigen Verbindlichkeiten haben sich von 3.998 T€ auf 855 T€ reduziert und bestehen im Wesentlichen aus Steuerverbindlichkeiten. Zwecks Absicherung des Umsatzwachstums wurde ein Kredit i. H. v. 3,0 Mio. € in Anspruch genommen. Größere Investitionen sind derzeit nicht geplant. Ertragslage Die Umsatzerlöse werden im Wesentlichen durch Hardwareverkäufe in Höhe von 354.424 T€ (Vorjahr 381.289 T€) und Provisionen aus der Vermittlung von Kundenverträgen in Höhe von 36.022 T€ (Vorjahr 51.816 T€) erzielt. Im Geschäftsjahr 2021 lagen die Umsatzerlöse aufgrund des niedrigeren Hardware-Handelsvolumens mit 390.483 T€ deutlich unter dem Niveau des Vorjahres (433.107 T€), welches sich aus der Konzentration auf Produkte außerhalb des Smartphone Segments ergibt. Die Smieten GmbH hat in ihrem ersten vollen Geschäftsjahr 38 T€ Umsatzerlöse erzielen können. Der Materialaufwand ist von 421.176 T€ im Vorjahr um 45.237 T€ bzw. 10,74 % auf 375.939 T€ im Berichtsjahr gesunken. Auf Grund der überproportionalen Minderung im Materialeinsatz konnte unser Rohergebnis von 12.657 T€ in 2020 auf 14.883 T€ in 2021 gesteigert werden. Dies entspricht einer Steigerung von 17,58 %. Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen sind von 5.065 T€ im Vorjahr auf 4.710 T€ gesunken. Unser EBITDA konnte von 3,292 Mio. € im Vorjahr auf 4,664 Mio. € im Berichtszeitraum gesteigert werden. Die Erhöhung um 1,372 Mio. € und damit um 41,7 % resultiert aus unserer Leistungssteigerung im Rohertrag. Mit dem erzielten EBITDA in Höhe von 4,66 Mio. € liegen wir im Geschäftsjahr 2021 über dem ursprünglich geplanten Wert in Höhe von 4,28 Mio. €. Mitarbeiter Der MOTION Konzern beschäftigte zum Jahresende 2021 86 Mitarbeiter. 3. Risiko-, Chancen- und Prognosebericht RISIKOMANAGEMENTSYSTEM Um den langfristigen Unternehmenserfolg der MOTION Gruppe zu sichern, werden Risiken, die die zukünftige Entwicklung des Unternehmens beeinflussen, überwacht. Im Jahr 2021 wurden die Kontrollsysteme weiter optimiert. Auf Tagesbasis können v.a. im wettbewerbsintensiven Hardwarevertrieb die Umsatz- und Ertragszahlen gemessen werden, zur eventuellen Gegensteuerung. Tägliche Margenanalysen erweitern die Kontrollmechanismen. Wir verfügen über ein eigens für unser Geschäftsmodell entwickeltes Managementsystem, dass alle relevanten Informationen zielführend aufbereitet und verdichtet. RISIKOBERICHT Markt- und Wettbewerbsrisiken Als netzunabhängiger Wiederverkäufer in der Telekommunikationsbranche basiert der wirtschaftliche Erfolg hauptsächlich aus dem Bereich des Hardwarevertriebes und der Vermittlung von Kundenverträgen im Bereich Mobilfunk. Hierzu zählen vor allem die Gewinnung von Postpaid-Neukunden und die Verlängerung des bestehenden Kundenbestandes. Refinanzierungszahlungen durch die Partner sowie die Vermarktung von Ergänzungsprodukten wie Zubehör oder Elektronikversicherungen haben einen weiterhin steigenden Ergebnisbeitrag. Die sich hieraus ergebenden und als mittel eingestuften Risiken sind im Wesentlichen:
In der Smieten GmbH könnte ein Risiko im Zahlungsausfall des Endkunden sowie im Wertverlust der gebrauchten Ware liegen. Um einem Zahlungsausfall vorzubeugen, wird die Bonitätsprüfung sehr restriktiv ausgesteuert und großes Augenmerk auf Inkasso Prozesse gelegt. Ein potenzielles Restwertrisiko der vermieteten Ware verringert Smieten durch Aufbereitung und Wiedervermietung der Waren. Liquiditätsrisiken Das als mittleres Risiko eingestufte allgemeine Liquiditätsrisiko der Gesellschaft besteht darin, dass die Gesellschaft möglicherweise ihren finanziellen Verpflichtungen nicht nachkommen kann, zum Beispiel der Bezahlung von Einkaufsverpflichtungen und der Verpflichtungen aus Leasingverträgen. Ausfallrisiken Liquiditätsengpässe können zusätzlich durch Ausfallrisiken im Hinblick auf die in der Bilanz ausgewiesenen Forderungen aus Lieferungen und Leistungen und übrigen Vermögensgegenstände entstehen. Mit einer aktiven Kreditlimitsteuerung sowie Warenkreditversicherung minimiert die Gesellschaft das Risiko etwaiger Zahlungsausfälle. Technische Infrastruktur Die Betriebsbereitschaft und Leistungsfähigkeit der technischen Infrastruktur inklusive der Onlineshops und der Warenwirtschaft des Unternehmens sind für dessen erfolgreiches Operieren und Fortbestand von erheblicher Bedeutung. Es besteht das geringe Risiko, dass Netzwerkausfälle oder Serviceprobleme auf Grund von Systemfehlern oder -ausfällen oder Hacker-Angriffen durch fehlende Betreuung der Kunden zum Kundenverlust führen können. Neben dem Rückgang der Umsatzerlöse bei einem Verlust von Kunden könnte bei einem Ausfall der Systeme keine Leistung seitens der MOTION TM Vertriebs GmbH erbracht und damit auch kein Umsatz beziehungsweise kein positiver Beitrag zum erwarteten Ergebnis erzielt werden. Um Ausfallrisiken zu vermeiden, werden technische Frühwarnsysteme eingesetzt. Ständige Pflege und Updates halten die Sicherheitsvorkehrungen stets auf dem aktuellen Stand. Zudem ist das Unternehmen in dem Punkt sehr auf den IT- Dienstleister, der die Shops und Warenwirtschaft entwickelt, angewiesen. CHANCENBERICHT Die MOTION TM Vertriebs GmbH hat im Geschäftsjahr 2021 den Ertrag gegenüber dem Vorjahr gesteigert durch die Bereinigung des Umsatzes um ertragsarme Geschäfte. Für das Jahr 2022 sind weitere Maßnahmen vorgesehen, welche die nachhaltige Wettbewerbsfähigkeit des Unternehmens sicherstellen sollen. Dazu zählen als operative Schwerpunkte und Chancen:
PROGNOSEBERICHT MOTION TM wird das Kerngeschäft im Handel mit Mobilfunkgeräten und Tarifen nicht verändern. Ziel für 2022 ist, den Ertrag im Hardwarehandel weiter zu steigern und die Logistikprozesse laufend zu optimieren und weiterzuentwickeln. Ergänzend sollen Sortimentserweiterungen in den Produktgruppen Zubehör und Multimedia für zusätzliche Erträge weiter intensiviert werden. Darüber hinaus werden explizite Maßnahmen zur Steigerung des EBITDA getroffen. Im Vergleich zu 2020 hatte die Pandemie nahezu keine Auswirkungen auf das Geschäft 2021. Auch künftig sollte es keinen pandemiebedingten Einfluss mehr geben. Das Management priorisiert weiterhin den Onlinevertrieb und das Distributionsgeschäft. Im Ergebnis geht die Geschäftsführung insgesamt von einem steigenden Ergebnis in 2022 aus. Die Geschäftsleitung plant für 2022 mit einem EBITDA in Höhe von 5,03 Mio. € und damit einer Steigerung von ca. 7,9 % gegenüber dem Berichtsjahr.
Troisdorf, den 20. Oktober 2022 MOTION
TM Vertriebs GmbH
Geschäftsführung Ümit Akbulut Stefan Lange Konzern-Eigenkapitalspiegel
Konzern-Kapitalflussrechnung
Bestätigungsvermerk des unabhängigen AbschlussprüfersAn die MOTION TM Vertriebs GmbH, 53842 Troisdorf Prüfungsurteile Wir haben den Konzernabschluss der MOTION TM Vertriebs GmbH und ihrer Tochtergesellschaft (der Konzern) - bestehend aus der Konzernbilanz zum 31.12.2021, der Konzern- Gewinn- und Verlustrechnung, dem Konzerneigenkapitalspiegel und der Konzernkapitalflussrechnung für das Geschäftsjahr vom 01.01.2021 bis zum 31.12.2021 sowie dem Konzernanhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Konzernlagebericht der MOTION TM Vertriebs GmbH für das Geschäftsjahr vom 01.01.2021 bis zum 31.12.2021 geprüft. Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse
Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Konzernabschlusses und des Konzernlageberichts geführt hat. Grundlage für die Prüfungsurteile Wir haben unsere Prüfung des Konzernabschlusses und des Konzernlageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grund-sätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Konzernabschlusses und des Konzernlageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von den Konzernunternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Konzernabschluss und zum Konzernlagebericht zu dienen. Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Konzernabschluss und den Konzernlagebericht Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Konzernabschlusses, der den deutschen handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Konzernabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage des Konzerns vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Konzernabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen - beabsichtigten oder unbeabsichtigten - falschen Darstellungen ist. Bei der Aufstellung des Konzernabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit des Konzerns zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen. Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Konzernlageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage des Konzerns vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Konzernabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Konzernlageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Konzernlagebericht erbringen zu können. Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Konzernabschlusses und des Konzernlageberichts Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Konzernabschluss als Ganzes frei von wesentlichen - beabsichtigten oder unbeabsichtigten - falschen Darstellungen ist, und ob der Konzernlagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage des Konzerns vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Konzernabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Konzernabschluss und zum Konzernlagebericht beinhaltet. Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus Verstößen oder Unrichtigkeiten resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Konzernabschlusses und Konzernlageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen. Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus
Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.
Nürnberg, den 28. Oktober 2022 Conrad
GmbH
Martin Conrad, Wirtschaftsprüfer |
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