PALETTE Sozialservice gGmbHLiquidiert

47533 Kleve, DEU

Stammdaten

Register
Amtsgericht Kleve HRB 2514
Eingetragen
15.5.2002
Branche
Ambulante Betreuungsdienste für Menschen mit BehinderungAmbulante Betreuungsdienste für ältere MenschenErbringung von ergotherapeutischen Dienstleistungen
Gegenstand
Gegenstand des Unternehmens sind: a) die Beschäftigung von Langzeitarbeitslosen und Personen, bei denen besondere Lebensverhältnisse mit sozialen Schwierigkeiten verbunden sind und die aus eigener Kraft nicht fähig sind, diese Schwierigkeiten zu überwinden (z.B. Strafentlassene, Drogenabhängige, Langzeitarbeitslose, Wohnungslose, Personen mit wesentlichen Einschränkungen der Arbeitsfähigkeit, anderweitig Betreute) mit dem Ziel, diese Personen in den ersten Arbeitsmarkt zu führen. Dabei liegt die Hauptausrichtung auf der sozialen Betreuung und praktischen Schulung unter Hinzuziehung von Sozialarbeitern und Psychologen. Die Hilfen umfassen alle Maßnahmen, die notwendig sind, um die Schwierigkeiten abzuwenden, zu beseitigen, zu mildern oder ihre Verschlimmerung zu verhüten, vor allem Beratung und persönliche Betreuung für den Hilfesuchenden und seine Angehörigen, Hilfen zur Ausbildung, Erlangung und Sicherung des Arbeitsplatzes, Schuldenabbau, Maßnahmen bei der Erhaltung und Beschaffung einer Wohnung, etc. Die nachfolgend unter b) bis e) genannten Tätigkeiten dienen dabei als Hilfsmittel; b) die Annahme gebrauchter Haushaltsgegenstände aller Art zum Zwecke der Aufarbeitung durch die Beschäften unter Anleitung; c) die Lieferung aufgearbeiteter Haushaltsgegenstände an Haushalte mit Niedrigeinkommen zur Verbesserung der Grundversorgung dieser Haushalte; d) soziale Dienstleistungen wie Haushaltsauflösungen, Entrümpelungen und sonstige Hilfsdienste gegenüber bedürftigen Haushalten; e) sonstige caritative Tätigkeiten, die der Gesellschaft von ihren Gesellschaftern zugeordnet werden. Die Gesellschaft ist zu allen Geschäften und Maßnahmen berechtigt, die dem Gegenstand des Unternehmens dienen. Die Gesellschaft kann oder ähnliche Unternehmungen errichten, bestehende erwerben oder sich an solchen beteiligen. Die Gesellschaft kann Zweigniederlassungen errichten. Die Gesellschaft kann erworbene Unternehmen oder Beteiligungen an solchen verwalten.

Historie

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Management

NameRolle
Rainer Borsch
seit 15.1.2021
Liquidator
Martina Hoferichter
seit 27.8.2019
Prokura
Rainer Zeitz
seit 30.11.2016
Prokura

Wirtschaftlich Berechtigte

0.00% identifiziert100.00% ungelöst

Ungelöste Beteiligungen (2)

Gesellschafter

2 Gesellschafter

GmbH-Struktur

Caritasverband Kleve e.V.
Germany
20.000 €
80.00%
Diakonisches Werk im Kirchenkreis Kleve e.V.
Germany
5.000 €
20.00%

Konzern- und Jahresabschlüsse

PALETTE Sozialservice gGmbH

Kleve

Jahresabschluss für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2018

Bilanz zum 31. Dezember 2018

A K T I V A

31.12.2018 
EUR
31.12.2017 
TEUR
A. ANLAGEVERMÖGEN 31.341,00 26,3
Sachanlagen 31.341,00 26,3
B. UMLAUFVERMÖGEN 120.519,38 105,2
I. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände 94.446,60 88,2
- davon gegen Gesellschafter: EUR 55.534,63 (Vorjahr: TEUR 57,0)
II. Kassenbestand, Guthaben bei Kreditinstituten 26.072,78 17,0
C. AKTIVER UNTERSCHIEDSBETRAG AUS DER VERMÖGENSVERRECHNUNG 1.265,88 0,0
153.126,26 131,5

P A S S I V A

31.12.2018 
EUR
31.12.2017 
TEUR
A. EIGENKAPITAL 27.838,96 2,9
I. Gezeichnetes Kapital 25.000,00 25,0
II. Verlust-/Gewinnvortrag -22.101,50 61,8
III. Jahresüberschuss/-fehlbetrag 24.940,46 -83,9
B. SONDERPOSTEN AUS ZUWENDUNGEN ZUR FINANZIERUNG VON SACHANLAGEN 10.623,00 14,8
C. RÜCKSTELLUNGEN 62.267,67 69,3
D. VERBINDLICHKEITEN 52.396,63 44,5
- davon mit einer Restlaufzeit bis zu einem Jahr: EUR 29.076,13 (Vorjahr: TEUR 37,6)
- davon mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr: EUR 23.320,50 (Vorjahr: TEUR 6,9)
- davon gegenüber Gesellschaftern: EUR 45.900,86 (Vorjahr: TEUR 26,4)
153.126,26 131,5

Anhang für das Geschäftsjahr 2018

I. Allgemeine Angaben

Die PALETTE Sozialservice gGmbH hat ihren Sitz in Kleve und ist eingetragen in das Handelsregister beim Amtsgericht Kleve Reg. Nr. HRB 2514.

Der Jahresabschluss der Gesellschaft zum 31. Dezember 2018 wurde auf der Grundlage der Bilanzierungs- und Bewertungsvorschriften des Handelsgesetzbuches (HGB) aufgestellt.

Die Gesellschaft ist eine kleine Kapitalgesellschaft im Sinne des § 267 Abs. 1 HGB.

Die Bilanz wurde gemäß § 265 Abs. 5 HGB in ihrer Gliederung auf der Passivseite um die Posten "Sonderposten aus Zuwendungen zur Finanzierung von Sachanlagen" erweitert.

II. Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden

Bei der Aufstellung der Bilanz wurden die nachfolgend dargestellten Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden im Vergleich zum Vorjahr unverändert angewandt.

Der Jahresabschluss wurde unter der Annahme/Zugrundelegung der Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufgestellt.

Die Sachanlagen des Anlagevermögens sind zu Anschaffungs- oder Herstellungskosten, vermindert um die planmäßigen Abschreibungen, bewertet. Die Abschreibungen erfolgen linear über die voraussichtliche Nutzungsdauer.

Geringwertige Anlagegüter mit einem Anschaffungswert von unter EUR 800,00 (EUR 410,00, jeweils ohne Umsatzsteuer) wurden im Zugangsjahr sofort abgeschrieben und im Anlagenspiegel in die Abgänge einbezogen.

Die Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände werden mit dem Nennwert angesetzt.

Die flüssigen Mittel sind zum Nennwert aktiviert.

Der aktive Unterschiedsbetrag aus der Vermögensverrechnung enthält den übersteigenden Betrag, der sich aus der Verrechnung verpfändeter, dem Zugriff aller Gläubiger entzogenen Bankguthaben (Planvermögen) mit den gegenüberstehenden zu verrechnenden Verpflichtungen aus Altersteilzeitvereinbarungen (Wertguthaben) ergibt.

Die Sonderposten aus Zuwendungen zur Finanzierung von Sachanlagen enthalten die für Anschaffungen der Vermögensgegenstände des Anlagevermögens verwendeten Zuwendungsbeträge, vermindert um die Beträge, die den bis zum Bilanzstichtag angefallenen Abschreibungen auf die mit diesen Mitteln finanzierten Vermögensgegenstände entsprechen.

Die Rückstellungen berücksichtigen alle erkennbaren Risiken und ungewissen Verpflichtungen. Der Ansatz erfolgt jeweils in Höhe des Erfüllungsbetrages, der nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung erforderlich ist, um zukünftige Zahlungsverpflichtungen abzudecken. Zukünftige Preis- und Kostensteigerungen werden berücksichtigt.

Bezüglich der in den Rückstellungen enthaltenen Verpflichtungen aus Altersteilzeitvereinbarungen wurden Verrechnungen mit gegenüberstehenden verpfändeten Bankguthaben (Planvermögen) vorgenommen. Die verpfändeten Bankguthaben sind dem Zugriff aller Gläubiger des Unternehmens im Wege der Einzelvollstreckung oder im Fall der Insolvenz entzogen.

Die folgende Tabelle zeigt die in der Bilanz zum 31. Dezember 2018 verrechneten Beträge:

TEUR
Verpfändete Bankguthaben (Planvermögen) 24
Altersteilzeitverpflichtungen (Erfüllungsbetrag) 23
Saldo 1

Verbindlichkeiten sind mit dem Erfüllungsbetrag angesetzt.

III. Erläuterungen zur Bilanz

Die Verbindlichkeiten beinhalten mit EUR 4.715,36 Verbindlichkeiten mit einer Restlaufzeit von mehr als fünf Jahren.

Zu den Verbindlichkeiten in Höhe von EUR 2.334,33 bestehen die üblichen Eigentumsvorbehalte an den gelieferten Gegenständen.

IV. Sonstige Angaben  

Die Zahl der durchschnittlich beschäftigten Arbeitnehmer betrug 76,25.

Den Arbeitnehmern der Gesellschaft wird eine Zusatzversorgung gewährt, die über die Kirchliche Zusatzversorgungskasse des Verbandes der Diözesen Deutschlands Anstalt des öffentlichen Rechts (KZVK), Köln, abgewickelt wird. Die Zusatzversorgung umfasst eine Alters-, Erwerbsminderungs- sowie eine Hinterbliebenenversorgung, für die eine Wartezeit von 60 Monaten erfüllt sein muss. Die Beiträge zur KZVK werden für alle ständig Beschäftigten der Gesellschaft entrichtet. Sie belaufen sich für das Jahr 2018 auf 5,8 % (Vorjahr 5,3 %) der zusatzversicherungspflichtigen Entgelte. Seit dem 1. Juli 2016 beteiligt die Gesellschaft ihre Arbeitnehmer, entsprechend dem Beschluss der AVR Bundeskommission vom 16. Juni 2016, an der Beitragserhebung. Die Hälfte des 5,2 % des zusatzversicherungspflichtigen Entgelts überschreitenden Anteils des Beitrags wird dabei vom Bruttoarbeitsentgelt des Arbeitnehmers einbehalten. Die Summe der der Beitragserhebung zugrunde liegenden umlagepflichtigen Entgelte beträgt EUR 710.586,42 (Vorjahr TEUR 728,9).

Bezüglich der Rentenansprüche und Rentenanwartschaften aus Zusagen, die vor dem 1. Januar 2002 (Umstellungsstichtag auf kapitalgedeckte Zusagen) von der Gesellschaft getätigt wurden, reicht das Vermögen der KZVK für eine vollständige Deckung nicht aus. Die Erfassung dieser Rentenansprüche und Rentenanwartschaften erfolgt in dem sog. Abrechnungsverband S der KZVK. Die in diesem Abrechnungsverband bestehende Unterdeckung soll über einen zusätzlichen Finanzierungsbeitrag bis zum Jahr 2040 geschlossen werden. Der von der KZVK nach versicherungsmathematischen Grundsätzen ermittelte und der Gesellschaft mitgeteilte Barwert der Deckungslücke aus dem Abrechnungsverband S beläuft sich auf insgesamt TEUR 55.

Kleve, den 22. März 2019

Herr Rainer Borsch, Geschäftsführer

In der Gesellschafterversammlung vom 20. Mai 2019 wurde der Jahresabschluss zum 31. Dezember 2018 festgestellt.

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