ADIGO GmbH
Selbe AdresseErbringung von Beratungsleistungen auf dem Gebiet der Informationstechnologie
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Kennzahlen extrahiert aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Gesetzliche Vertreter dieser Organisation
| Name | Rolle |
|---|---|
Kathrin Nitzsche seit 18.11.2025 | Prokura |
Florian Ammer seit 18.11.2025 | Prokura |
André Schkade seit 18.11.2025 | Prokura |
Marcel Schaller seit 24.2.2020 | Prokura |
André Wünsche seit 7.7.2017 | Prokura |
Dirk Kaiser seit 7.7.2017 | Prokura |
Thomas Kohl seit 7.7.2017 | Prokura |
Kai-Uwe Helget seit 7.7.2017 | Prokura |
Carsten Uwe Klemm seit 1.2.2012 | Geschäftsführer |
Natürliche Personen, die das Unternehmen letztendlich besitzen oder kontrollieren – ermittelt durch Auflösen der Gesellschafterkette
| Name | Anteil |
|---|---|
| 100.00% |
Eigentümer- und Gesellschafterstruktur des Unternehmens
1 Gesellschafter
GmbH-Struktur
Bilanzkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Gewinn- und Verlustkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
| Posten |
|---|
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
E.INFRA GmbHDresdenJahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023Lagebericht1 GRUNDLAGEN DES UNTERNEHMENS1.1 Geschäftsmodell des UnternehmensDie E.INFRA GmbH ist ein elektrotechnischer Gesamtanbieter, aber auch Spezialist in den Einzeldisziplinen elektrotechnischer Anlagenbau, Schaltanlagenbau, Gebäudeautomation, Netzwerkinfrastruktur, Sicherheitstechnik sowie Netzwerk- und Kommunikationslösungen. Das Unternehmen mit Hauptsitz in Dresden entwickelt, plant und produziert technische Lösungen für Industrie, Handel, Logistik, Gesundheitswesen und Verwaltungsbauten. Wir verstehen uns als Full-Service-Dienstleister und bieten unseren Kunden durchdachte und effiziente Komplettlösungen aus einer Hand von der Anlagenplanung über die technische Ausführung bis hin zur Wartung und umfassendem Service. Die Geschäftsfelder gliedern sich wie folgt: » Gebäudetechnik und Anlagenbau » Netzwerktechnik und Kommunikation » Sicherheitstechnik » Wartung, Service und Kundendienst » IoT und Nachhaltigkeit » Consulting. Der Schwerpunkt der Geschäftstätigkeit der E.INFRA liegt im Bereich Anlagenbau und ist geprägt durch die Betreuung langjähriger Bestandskunden. Regelmäßig werden auch neue Kunden akquiriert. Die Projektlaufzeit beträgt im Durchschnitt mehrere Monate. E.INFRA ist Systemlieferant von ganzheitlichen Lösungen für technische Gebäudeinfrastruktur. Somit können Projekte von Trassen- und Kabelführungssystemen über Installations- und Beleuchtungstechnik bis hin zu Energie- und Schaltanlagen geplant, realisiert und betreut werden. Die im digitalen Zeitalter essentielle Informations- und Kommunikationstechnik, die sowohl aktive als auch passive IT-Infrastruktur umfasst, gehört ebenso zum Angebot von E.INFRA, wie die umfangreiche IT-Beratung von Mandanten. Unter dem Geschäftsfeld Sicherheitstechnik werden diverse Lösungen zum Schutz von Personen und Gebäuden, u.a. Brandschutz und Gefahrenmeldeanlagen, angeboten. Außerdem umfasst das Leistungsspektrum der E.INFRA Dokumentationssysteme im Bereich Sicherheits-/Überwachungs- und Kontrolltechnik. Über ein bundesweit durch unsere Niederlassungen und mit Kooperationspartnern gedecktes Servicenetz bieten wir unsere Dienstleistungen an und entwickeln anwendungsspezifische Lösungen. Die Verzahnung über die gesamte Breite unseres Produkt- und Leistungsspektrums sichert uns und unseren Kunden dauerhaft Wettbewerbsvorteile. Im Geschäftsjahr 2023 wurde die Niederlassung am Standort Sindelfingen weiter ausgebaut und forciert. Deren Schwerpunkt liegt auf der Weiterentwicklung des Leistungsspektrums um Consultingleistungen im Bereich IoT und Nachhaltigkeit. Der Hauptstandort Dresden wurde erweitert, sodass mehr Fläche für der Schaltanlagenbau und zum Vorkommissionieren von Projektmaterial zur Verfügung steht. 2 WIRTSCHAFTSBERICHT2.1 Gesamtwirtschaftliche branchenbezogene RahmenbedingungenDie E.INFRA GmbH bedient mit ihrem Produktportfolio eine Vielzahl von Märkten. Diese können den Segmenten Gebäudetechnik und Anlagenbau, Netzwerktechnik und Kommunikation, Sicherheitstechnik, Wartung, Service und Kundendienst sowie Consulting zugeordnet werden. Das branchenspezifische sowie das gesamtwirtschaftliche Geschehen wurde im Jahr 2023 maßgeblich von den Auswirkungen der Energiewende und der Abkühlung der Märkte bestimmt. Trotz schwachem Neubaugeschäft ist die Auftragslage im E-Handwerk gut und die Umsatzzahlen wachsend. Dies hängt einerseits mit gestiegenen Einstandspreisen zusammen, jedoch auf der anderen Seite auch mit einer wachsenden Nachfrage nach Leistungen im Bereich der Zukunftstechnologien. Jedoch wird ein weiterer konjunktureller Abschwung auch an der E-Handwerksbranche nicht spurlos vorüberziehen. "Trotz weiterhin sehr guter wirtschaftlicher Kennzahlen zeigen sich im E-Handwerk vermehrt Anzeichen einer konjunkturellen Abkühlung." (Quelle: ZVEH Konjunkturbericht Frühjahr 2024) Die Stimmungslage im E-Handwerk, im Frühjahr 2024, bezogen auf die kommenden sechs Monate, flaute leicht ab. Der Zentralverband der Deutschen Elektro- und Informationstechnischen Handwerke (nachfolgend kurz: ZVEH) weist in seinem Jahresbericht für 2023 für E-Handwerke insgesamt ein Umsatzplus von 7,9% aus. Diese Steigerung resultiert zum einen aus der hohen Inflation. Aber auch die sehr breit gefächerten Tätigkeitsbereiche der E-Handwerke und die steigende Nachfrage nach Leistungen im Bereich der Erneuerbaren Energien tragen aus Sicht des ZVEH erheblich zur Umsatzsteigerung bei. Die Beschäftigtenzahl wies einen Rückgang um 0,6 % aus. Bei den Beschäftigten ist dies der erste Rückgang seit vielen Jahren. (Quelle: zveh.de, Jahresbericht 2023) Ein Erklärungsansatz ist die beginnende Verrentung der geburtenstarken Jahrgänge, welche durch Ausbildung neuer Fachkräfte nur zum Teil kompensiert werden kann. Die Branchenkennzahlen sind ein deutlicher Indikator für die Resilienz des Elektrohandwerks. Jedoch sieht der ZVEH-Hauptgeschäftsführer Alexander Neuhäuser auch die Gefahr, dass ein weiterer Rückgang der Gesamtwirtschaft auch in den E-Handwerken Spuren hinterlassen wird. (Quelle: zveh.de, Jahresbericht 2023) Gemäß Bitkom Presseinformation vom 24.01.2024 wuchs der Umsatz im ITK-Sektor um 2,0 Prozent auf 215 Milliarden Euro, was sich auch positiv auf den Arbeitsmarkt mit einer wachsenden Zahl an Beschäftigen in diesem Bereich niederschlägt. Im Jahr 2023 entstanden 28.000 neue Arbeitsplätze - dieser Trend soll sich im Folgejahr fortsetzen. "Die meisten Unternehmen der Bitkom-Branche präsentieren sich krisenfest. Auch unter schwierigen konjunkturellen Bedingungen, geprägt von geopolitischen Krisen und Haushaltskürzungen, legen Umsätze und Beschäftigung zu. Insbesondere das Arbeitsplatzwachstum könnte noch deutlich größer ausfallen, der Fachkräftemangel erweist sich hier als Hemmschuh", sagt Bitkom-Präsident Dr. Ralf Wintergerst. "Digitalisierung ist die Antwort auf die aktuellen Herausforderungen für Wirtschaft, Gesellschaft und Staat. Unser Vorsatz für 2024 muss lauten: Mehr Entschlossenheit bei der Digitalisierung und mehr Freiraum für Innovationen." (Quelle: bitkom.org, "Digitalbranche zeigt sich von Krisen unbeeindruckt", 10.01.2024) Mit dem angebotenen Leistungsspektrum deckt E.INFRA die anhaltende Nachfrage der umsatz-treibenden Zweige Energie-, Gebäude- sowie Informationstechnik. Durch den Geschäftszweig IoT wird auch die Verbrauchsmessung von elektrotechnischen Anlagen und deren Effizienz im Sinne der Nachhaltigkeit in den Fokus gerückt. Konsequente Fort- und Weiterbildung sollen dazu beitragen das Leistungsspektrum der E.INFRA auch weiterhin zukunftswirksam auszubauen. Damit soll eine solide Basis geschaffen werden um sowohl den Anforderungen unserer Kunden, des Marktes als auch den selbst gesetzten Qualitätsstandards gerecht zu werden. Auch das Jahr 2024 wird bei E.INFRA im Zeichen des Ausbaus der Personalstruktur mit Fachkräften stehen. Einen entscheidenden Beitrag leistet dazu die Ausbildung im eigenen Haus. E.INFRA ist nach gängigen Standards zertifiziert. Ein Wettbewerbsvorteil gegenüber kleinen Konkurrenten stellt insbesondere die Zertifizierung des Qualitätsmanagementsystems nach ISO 9001:2015 und die Zertifizierung nach DIN 14675 dar. 2.2 Geschäftsverlauf und LageDurch die Schlussrechnung von langläufigen Großprojekten im Bereich Anlagenbau gab es im Vorjahr einen besonders stark ausgeprägten Umsatzanstieg. Da es sich dabei um einen einmaligen Sondereffekt handelt, sollten die Geschäftszahlen vor diesem Hintergrund mit denen der Vorjahre in Kontext gebracht werden. Als Folge dieses Sondereffekt ergab sich ein Umsatzrückgang für dieses Jahr um 24,43% zum Vorjahr. Ohne Berücksichtigung dieses Einmaleffekts wird deutlich, dass der Umsatz über die vorangegangenen Perioden betrachtet in der Tendenz weiterhin kontinuierlich steigt. Die Gesamtleistung verringerte sich im Vorjahresvergleich um 2,97 %. Dagegen erhöhte sich der Bestand an unfertigen Leistungen um knapp 9 Mio. EUR auf 19,6 Mio. EUR. Durch langfristige Großprojekte, die erst in den Folgejahren im Umsatz relevant werden, hat sich der Bestand angearbeiteter Leistungen wieder erheblich aufgebaut. Die Auftragslage ist trotz der aktuell angespannten und durch die Depression in der Baubranche angeschlagenen Marktsituation weiterhin stabil. Der Auftragseingang belief sich im Jahr 2023 auf 71,32 Mio. EUR. Ein Großteil der erhaltenen Aufträge wird die Ressourcen der E.INFRA GmbH bis ins dritte Quartal des Folgejahres auslasten. 2.2.1 Ertragslage
Das Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit ging bedingt durch die einmalige starke Erhöhung im Vorjahr zurück (-72,9%). Werden die vorangegangenen Perioden zur Betrachtung herangezogen und der einmalige Sondereffekt des Vorjahres vernachlässigt, ergibt sich ein stetiges Wachstum. Im Vorjahr wurde der hohe Bestand an unfertigen Leistungen aus den Vorperioden als Erträge realisiert. Dies führt zu der Feststellung, dass das um die Sondereffekte bereinigte Ergebnis des Berichtsjahrs als vergleichbar mit den Vorperioden zu werten ist. Die Tendenz der Vorjahre, bei der Projekte mit hohem Dienstleistungsfaktor zunehmend von Bedeutung sind und maßgeblich das Ergebnis beeinflussen, setzt sich fort. Zur Realisierung solcher Aufträge wird zum einen auf die gezielte Übernahme von Mitarbeitern aus Arbeitnehmerüberlassungsverträgen gesetzt, um die Kompetenzen und die entsprechenden Fachkräfte ins eigene Haus zu holen. Zunehmend wird jedoch auf Aus- und Weiterbildung im eigenen Haus gesetzt. So konnte das Unternehmen zum 31.12.2023 einen Bestand an 21 Lernenden vorweisen, zwei Mitarbeiter konnten nach Abschluss ihrer Ausbildung in ein festes Anstellungsverhältnis übernommen werden. 2.2.2 Finanzlage Die Eigenkapitalquote liegt bei 15,49 % und hat sich im Vergleich zum Vorjahr um 8,51 % verringert. Die Erhöhung dieser Quote wird ein wesentliches Ziel für die kommenden Geschäftsjahre sein. Gleichzeitig haben sich die liquiden Mittel als auch das Anlagevermögen und die kurzfristigen Vermögenswerte signifikant erhöht. Die Gesellschaft hat im Berichtsjahr vorrangig in das Warenwirtschaftssystem, den Bereich IoT mit Sensorik und Messtechnik für Energieverbrauchsmessung und -management sowie in Gebäude- und Mieterausbauten investiert. So konnte der 2054011080Ausbau der Niederlassung Hannover für die Bürobereiche und das Lager nahezu fertiggestellt2054011080HNNoack, HeikeMietereinbauten Hannover im Anlagevermögen noch als Anlagen im Bau ausgewiesen, aber Sindelfingen ist fertiggestellt werden. In Dresden wurde eine neue Halle zur Vorkommissionierung von Projektmaterial angemietet. Der Umbau des Hauptsitzes in Dresden sowie die weitere Installation von Solaranlagen auf den Dachflächen wird im kommenden Geschäftsjahr zum Tragen kommen. Bei der mitarbeiterbezogenen IT-Ausstattung erfolgt eine regelmäßige Aktualisierung von Altgeräten und auch die neuen Mitarbeiter und Lernenden werden vollumfänglich mit den notwendigen Geräten ausgestattet. Weiterhin sind als wesentliche Punkte zu nennen: - Aus- und Umbau einzelner Standorte - Entwicklung im Bereich IoT und Nachhaltigkeitsberichterstattung - Warenwirtschaftssystem inkl. Dokumentenmanagementsystem und digitaler Rechnungseingangsverarbeitung 2.2.3 Vermögenslage
2.3 Finanzielle LeistungsindikatorenBei den finanziellen Leistungsindikatoren liegt unser Fokus auf: » Umsatzentwicklung, » Betriebsergebnis und » Branchenentwicklung. Wir ziehen für unsere interne Unternehmenssteuerung die Kennzahlen Vergleichszeiträume und den Cashflow heran. 2.4 GesamtaussageUnsere Vermögens-, Finanz- und Ertragslage schätzen wir als gut ein. Unsere Umsatz- und Ergebnisentwicklung ist erfreulich. Unser Finanzmanagement ist darauf ausgerichtet, Verbindlichkeiten innerhalb der Zahlungsfrist zu begleichen und Forderungen innerhalb der Zahlungsziele zu vereinnahmen. 3 ZWEIGNIEDERLASSUNGSBERICHTUnser Unternehmen verfügt neben dem Hauptsitz in Dresden über sechs inländische Niederlassungen in » Bayreuth (Bayern), » Unna (Nordrhein-Westfalen) » Erfurt (Thüringen) sowie » Hannover (Niedersachsen) » Köln (Nordrhein-Westfalen) » Sindelfingen (Baden-Württemberg) Insgesamt beschäftigen wir 254 Mitarbeiter (238 im Vorjahr). 4 PROGNOSEBERICHTUnser Konzept des Full-Service-Dienstleisters wird sich künftig insbesondere in Großprojekten und im Bereich des Facility-Managements aber auch auf die ITK-Branche auswirken. Im Zuge dessen wird der IT-Consultingbereich und der, der Ausführungsphase vorgelagerte, Planungsprozess für die E.INFRA GmbH stetig an Zuwachs gewinnen. Die vorsichtige, aber positive Prognose im zurückliegenden Jahr lässt sich zum aktuellen Zeitpunkt auch mit Ausblick auf das Jahr 2024 fortschreiben. Jedoch sind die Beeinflussung der Marktlage durch die Energiewende sowie die gesamtpolitische Situation in Folge der geopolitischen Konflikte nicht zu unterschätzen. Eine schwächelnde Bauwirtschaft, sowie zahlreiche Insolvenzen in den unterschiedlichsten Branchen auf der einen Seite, Inflation, Materialengpässe und massive Preissteigerungen auf der anderen Seite werden die Geschäftstätigkeit auch im folgenden Jahr maßgeblich beeinflussen und sind als Risikofaktor und große unternehmerische Herausforderung zu werten. Im Gegensatz zu den Erwartungen der Gesamtwirtschaft, wird die ITK-Branche laut bitkom-ifo-Digitalindex im Jahr 2024 weiter wachsen. Für die E.INFRA Bereiche IT-Hardware und IT-Services ist somit eine grundsätzlich positive Marktsituation zu erwarten. Insbesondere die Nachfrage nach dem Ausbau von Serverlandschaften und Rechenzentren wird im Zuge der Digitalisierung weiter steigen. Auch die Energiewende wird ein Treiber sein, damit Unternehmen ihre Anlagen energieeffizienter gestalten. Der ZVEH zeigt nach seiner Konjunkturumfrage im Frühjahr 2024 die Gefahr einer weiterhin schwächelnden Wirtschaft auf und fordert Maßnahmen von Seiten der Politik. Es sei nur eine Frage der Zeit, bis die Einflüsse der Gesamtwirtschaft das Auftragspolster der derzeit solide aufgestellten E-Handwerke verzehren. Auch der Blick auf die kommenden Monate fällt bei den befragten Unternehmen eher verhalten aus. [Vgl. zveh.de, "ZVEH-Konjunkturumfrage Frühjahr 2024", ] Die bisherige Entwicklung aus den vergangenen Jahren lässt einen vorsichtigen Ausblick auf eine Umsatzausweitung innerhalb der nächsten drei Jahre um 3 % zu. 5 CHANCEN- UND RISIKOBERICHTDie Trends der Branche, wie der steigende Technikanteil in Gebäuden, die Anforderungen an die Energieeffizienz im Zuge der Energiewende, die vermehrte Digitalisierung und schnelllebige Wandel an Netzwerksystemen begünstigen in den nächsten Jahren weiterhin die Nachfrage nach Dienstleistungen und Lösungen von E.INFRA. Das Geschäft mit dem Einbau und der Wartung von Energietechnik sowie Informations- und Kommunikationstechnologie wird stabil bleiben. Das neue Geschäftsfeld IoT greift die Forderungen an die Energieeffizienz, bessere Kommunikationsbedingungen in Gebäuden und strengere Umweltgesetzgebungen auf, denn dies sind entscheidende Faktoren, die eine positive Marktentwicklung vorantreiben werden. Ein Restrisiko aufgrund der Abhängigkeit von der Entwicklung der in Abschnitt 2.1 benannten Branchen muss jedoch stets beachtet werden.
Dresden, 27. August 2024 Carsten Klemm, Geschäftsführer BilanzAktiva
Gewinn- und Verlustrechnung
AnhangAllgemeine Angaben zum Jahresabschluss Der Jahresabschluss wurde nach den Vorschriften der §§ 242 ff. HGB unter der Beachtung der ergänzenden Bestimmungen für große Kapitalgesellschaften aufgestellt. Angaben, die wahlweise in der Bilanz, in der Gewinn- und Verlustrechnung oder im Anhang gemacht werden können, sind insgesamt im Anhang aufgeführt. Für die Gewinn- und Verlustrechnung wurde das Gesamtkostenverfahren gewählt. Nach den in § 267 HGB angegebenen Größenklassen ist die Gesellschaft eine große Kapitalgesellschaft Angaben zur Identifikation der Gesellschaft laut Registergericht
Angaben zu Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden Bilanzierungs- und Bewertungsgrundsätze Erworbene immaterielle Anlagewerte wurden zu Anschaffungskosten angesetzt und, sofern sie der Abnutzung unterlagen, um planmäßige Abschreibungen vermindert. Das Sachanlagevermögen wurde zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten angesetzt und, soweit abnutzbar, um planmäßige Abschreibungen vermindert. In die Herstellungskosten wurden neben den unmittelbar zurechenbaren Kosten auch notwendige Gemeinkosten und durch die Fertigung veranlasste Abschreibungen einbezogen. Die planmäßigen Abschreibungen wurden nach der voraussichtlichen Nutzungsdauer der Vermögensgegenstände linear vorgenommen. Bewegliche Gegenstände des Anlagevermögens bis zu einem Wert von EUR 800,00 wurden im Jahr des Zugangs voll abgeschrieben. Die Vorräte wurden zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten angesetzt. Sofern die Tageswerte am Bilanzstichtag niedriger waren, wurden diese angesetzt. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände wurden unter Berücksichtigung aller erkennbaren Risiken bewertet. Guthaben bei Kreditinstituten und Kassenbestände sind zu Nominalwerten bilanziert. Unter den aktiven Rechnungsabgrenzungsposten wurden Ausgaben periodengerecht abgegrenzt, die Aufwendungen für die Zeit nach dem Bilanzstichtag sind. Die Steuerrückstellungen beinhalten die zum Bilanzstichtag bestehenden, noch nicht veranlagten Steuern. Die sonstigen Rückstellungen wurden für alle weiteren ungewissen Verbindlichkeiten gebildet. Dabei wurden alle erkennbaren Risiken berücksichtigt. Verbindlichkeiten wurden zum Erfüllungsbetrag angesetzt. Die übrigen Vermögenswerte wurden mit Nennwerten, die übrigen Verbindlichkeiten mit den Rückzahlungsbeträgen bilanziert. Forderungen und Verbindlichkeiten in Fremdwährungen wurden zum Devisenkassamittelkurs am Abschlussstichtag gemäß § 256a Absatz 2 HGB bewertet. Unter den passiven Rechnungsabgrenzungsposten wurden Einnahmen periodengerecht abgegrenzt, die Erlöse für die Zeit nach dem Bilanzstichtag sind. Gegenüber dem Vorjahr abweichende Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden Beim Jahresabschluss konnten die bisher angewandten Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden im Wesentlichen übernommen werden. Ein grundlegender Wechsel von Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden gegenüber dem Vorjahr fand nicht statt. Angaben zur Bilanz Anlagespiegel für die einzelnen Posten des AnlagevermögensDie Geschäftsjahresabschreibung je Posten der Bilanz ist aus dem Anlagenspiegel zu entnehmen.
Angaben zu Ausleihungen, Forderungen und Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschaftern (§ 42 Abs. 3 GmbHG/ § 264c Abs. 1 HGB) Gegenüber den Gesellschafter E.INFRA Beteiligungs GmbH bestehen die nachfolgenden Rechte und Pflichten:
Die Forderung wurde mit einem Zinssatz von 5% verzinst.
Angaben und Erläuterungen zu Rückstellungen Im Posten sonstige Rückstellungen sind die nachfolgenden nicht unerheblichen Rückstellungsarten enthalten. Rückstellungsart Betrag in Euro
Angaben zu Verbindlichkeiten
Angaben zu Restlaufzeiten Der Betrag der Forderungen mit einer Restlaufzeit größer einem Jahr beträgt EUR 451.211,85 (Vorjahr: EUR 2.326.964,88). Der Betrag der Verbindlichkeiten mit einer Restlaufzeit bis zu einem Jahr beträgt EUR 13.031.864,40 (Vorjahr: EUR 13.971.198,09). Der Betrag der Verbindlichkeiten mit einer Restlaufzeit größer einem Jahr beträgt EUR 60.594,54 (Vorjahr: EUR 102.204,04). Die latenten Steuern beruhen auf nachfolgenden Differenzen: In 2022 erfolgte erstmalig eine Zuführung zu den passiven latenten Steuern in Höhe von Euro 281.357,29. Diese betreffen die in der Steuerbilanz in 2022 vorgenommenen Sofortabschreibungen für Hard- und Software, während in der Handelsbilanz Nutzungsdauern zwischen 3 und 5 Jahren zugrundegelegt werden. Für das Jahr 2023 ergibt sich daraus eine Differenz zwischen Handels- und Steuerbilanz in Höhe von Euro 627.800,00. Die darauf entfallenden passiven latenten Steuern entwickelten sich wie folgt:
Bei der Berechnung der latenten Steuern wurden die derzeit geltenden Steuersätze zur Körperschaft- und Gewerbesteuer angewandt. Nicht bilanzierte sonstige finanzielle Verpflichtungen Neben den in der Bilanz ausgewiesenen Verbindlichkeiten bestehen in Höhe von 1.549.724,10 EUR sonstige finanzielle Verpflichtungen. Im Einzelnen beinhalten diese Verpflichtungen folgende Sachverhalte: - Leasingverträge über Kfz Angaben zur Gewinn- und Verlustrechnung Erläuterung der periodenfremden Erträge In der Erfolgsrechnung sind periodenfremde Erträge in Höhe von 30.110,88 EUR enthalten, welche insbesondere nachberechnete Versicherungsbeiträge betreffen. Sonstige Angaben Durchschnittliche Zahl der während des Geschäftsjahrs beschäftigten Arbeitnehmer Die nachfolgenden Arbeitnehmergruppen waren während des Geschäftsjahres im Unternehmen beschäftigt:
Namen der Geschäftsführer Während des abgelaufenen Geschäftsjahrs wurden die Geschäfte des Unternehmens durch folgende Personen geführt:
Honorar des Abschlussprüfers Das vom Abschlussprüfer für das Geschäftsjahr berechnete Gesamthonorar beträgt 19.000,00 EUR und betrifft ausschließlich die Jahresabschlussprüfung. Vorgänge von besonderer Bedeutung Nach dem Schluss des Geschäftsjahrs traten keine Vorgänge von besonderer Bedeutung auf, über die zu berichten wäre. Vorschlag bzw. Beschluss zur ErgebnisverwendungDie Geschäftsführung schlägt in Übereinstimmung mit den Gesellschaftern die folgende Ergebnisverwendung vor: Der Jahresüberschuss beträgt 990.690,59 EUR. Einschließlich des zu berücksichtigenden Gewinnvortrags aus dem Vorjahr i.H.v. EUR 6.194.838,53 und der Vorabausschüttung i.H.v. EUR 3.000.000,00 ergibt sich ein Betrag von 4.185.529,12 EUR, der zu verwenden ist. Auf neue Rechnung werden 4.185.529,12 EUR vorgetragen. Unterschrift der Geschäftsführung
Dresden, 05. August 2024 E.INFRA GmbH vertreten durch den Geschäftsführer gez. Carsten Klemm sonstige BerichtsbestandteileAngaben zur Feststellung: Der Jahresabschluss wurde am 02.09.2024 festgestellt. BestätigungsvermerkPrüfungsurteile Wir haben den Jahresabschluss der E.INFRA GmbH, Dresden - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der E.INFRA GmbH, Dresden für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 geprüft. Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse • entspricht der beigefügte Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft zum 31. Dezember 2023 sowie ihrer Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 und • vermittelt der beigefügte Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Lagebericht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar. Gemäß § 322 Absatz 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat. Grundlage für die Prüfungsurteile Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen. Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d.h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist. Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen. Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können. Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet. Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen. Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus • identifizieren und beurteilen wir die Risiken wesentlicher falscher Darstellungen im Jahresabschluss und im Lagebericht aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern, planen und führen Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlangen Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass aus dolosen Handlungen resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, ist höher als das Risiko, dass aus Irrtümern resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, da dolose Handlungen kollusives Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können. • gewinnen wir ein Verständnis von dem für die Prüfung des Jahresabschlusses relevanten internen Kontrollsystem und den für die Prüfung des Lageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den gegebenen Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit dieser Systeme der Gesellschaft abzugeben. • beurteilen wir die Angemessenheit der von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von den gesetzlichen Vertretern dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben. • ziehen wir Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls wir zu dem Schluss kommen, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, sind wir verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Jahresabschluss und im Lagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, unser jeweiliges Prüfungsurteil zu modifizieren. Wir ziehen unsere Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum unseres Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass die Gesellschaft ihre Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann. • beurteilen wir die Gesamtdarstellung, den Aufbau und den Inhalt des Jahresabschlusses einschließlich der Angaben sowie ob der Jahresabschluss die zugrundeliegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. • beurteilen wir den Einklang des Lageberichts mit dem Jahresabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage der Gesellschaft. • führen wir Prüfungshandlungen zu den von den gesetzlichen Vertretern dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Lagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehen wir dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von den gesetzlichen Vertretern zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteilen die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrundeliegenden Annahmen geben wir nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen. Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.
Dresden, 28. August 2024 Dr.
Heide & Noack PartGmbB
gez. Dr. Winfried Heide, Wirtschaftsprüfer gez. Heike Noack, Wirtschaftsprüferin |
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