Mietwäsche-Service GmbH
Sterzinger Straße 7, 86165 Augsburg, DEUStammdaten
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Historie
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Management
Gesetzliche Vertreter dieser Organisation
| Name | Rolle |
|---|---|
Martin, Friedberg, *12.01.1983 Greif seit 24.2.2014 | Geschäftsführer |
Markus, Augsburg, *20.12.1976 Greif seit 4.2.2010 | Geschäftsführer |
Wirtschaftlich Berechtigte
Natürliche Personen, die das Unternehmen letztendlich besitzen oder kontrollieren – ermittelt durch Auflösen der Gesellschafterkette
Ungelöste Beteiligungen (1)
| Name | Anteil |
|---|---|
| 100.00% |
Gesellschafter
Eigentümer- und Gesellschafterstruktur des Unternehmens
1 Gesellschafter
GmbH-Struktur
Konzern- und Jahresabschlüsse
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
Mietwäsche-Service GmbHAugsburgKonzernabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2013 bis zum 31.12.2013Konzernlagebericht für das Geschäftsjahr 2013I. Grundlagen des Unternehmens1. Geschäftsmodell des Unternehmens Der Konzern ist Teil einer Unternehmensgruppe, deren Gesellschaften sich deutschlandweit alle auf den Bereich der textilen Dienstleistungen fokussieren und jeweils alle die gleichen Gesellschafter vorweisen. Die Standorte des Konzerns sind in Augsburg und in Eggenfelden. Die Gesellschaft stellt Ihren Kunden Textilien, wie Bett-, Frottee-, Tischwäsche, Berufsbekleidung, Schmutzfangmatten, sowie Produkte für den Bereich der Waschraumhygiene zur Verfügung, und übernimmt die Aufbereitung / das Waschen sowie den Service hin zu den Kunden. Die Kunden der Gesellschaft sind aus der Hotellerie / der Gastronomie und aus der Industrie / dem Gewerbe. Als Teil der Unternehmensgruppe ist es Aufgabe des Konzerns, die Absatzmärkte Südbayern, Ostbayern, Thüringen und darüber hinaus noch die österreichischen Bundesländer Tirol und Vorarlberg zu bedienen. Die gesamtwirtschaftliche Lage hat einen wesentlichen Einfluss auf die Entwicklung der Gesellschaft. Die allgemeine Reisetätigkeit und die Arbeitslosigkeit sind dabei zwei entscheidende Indikatoren, die sich gegenüber den Vorjahren weiter als sehr stabil zeigen. 2. Forschung und Entwicklung Einen bedeutenden Teil der Forschungs- und Entwicklungsarbeit der Textilservicebranche erfolgt durch die Zulieferer, wobei sich die Gesellschaft an der Entwicklungsarbeit auch beteiligt. Eigene Projekte in diesem Bereich beziehen sich hauptsächlich auf Prozessoptimierungen, sowie Energieeffizienz. Dies ist ein ständiger Prozess, der sich gegenüber dem Vorjahr nicht verändert hat. II. Wirtschaftsbericht1. Gesamtwirtschaftliche branchenbezogene Rahmenbedingungen Die schwierige Lage in Europa und der Welt bremst auch 2013 die wirtschaftliche Entwicklung in Deutschland. Trotz starker Binnennachfrage wuchs das Bruttoinlandsprodukt im Jahr 2013 in Deutschland nur noch um 0,4 %. Deutschland liegt damit im europäischen Vergleich zwar immer noch vorn, aber deutlich unter dem Durchschnitt der vorangegangenen zehn Jahre. Während der Konsum weiter als Wachstumsmotor gesehen wird, zeigte sich vor allem der Außenhandel als wachstumshemmend. Als positiv ist die Lage auf dem Arbeitsmarkt zu bewerten. Bereits zum siebten Mal in Folge gab es mehr Erwerbstätige als im Vorjahr. Die Gesellschaft ist im Bereich der textilen Dienstleistung tätig und bedient hauptsächlich das Hotel- und Gaststättengewerbe, sowie die Industrie und das Gewerbe. Nach Schätzungen des Verbandes WIRTEX ist die komplette Branche Textil Service 2013 in Deutschland um 2,1 % gegenüber dem Vorjahr gewachsen. Das Wachstum lag damit deutlich unter dem Wachstum des Vorjahrs mit 5 %. Die Gesellschaft mit Ihren beiden Geschäftsbereichen sieht sich dennoch gut aufgestellt. So zählt sie im Bereich Hotellerie und Gastronomie zu den Marktführern in Deutschland und im Bereich Industrie und Gewerbe zusammen im Verbund zu den ersten zehn. Dies hat sich seit dem Vorjahr auch nicht verändert. 2. Geschäftsverlauf Die Gesellschaft ist Teil eines Unternehmensgruppenübergreifenden Konsolidierungsprozesses. Dieser Prozess beinhaltet Vereinheitlichungen, eine ausgewogene und optimierte Verteilung von zentralen und dezentralen Aufgaben, sowie Optimierungen in der Logistik, sowie Verteilung der Produktionsleistungen. Die Wettbewerbssituation in der Branche ist nach wie vor sehr angespannt. Wie in den Jahren zuvor sind Kostensteigerungen weiter durch Rationalisierungsmaßnahmen auszugleichen. Dennoch konnte die Gesellschaft auch Preiserhöhungen bei ihren Kunden platzieren. Im Gegensatz zu anderen europäischen Ländern wie Frankreich oder UK, ist der deutsche Markt noch sehr durch viele kleine Wettbewerber geprägt, so dass in manchen Regionen durchaus ein Überangebot herrscht. Ein Trend hin zur Marktkonsolidierung wie in den anderen europäischen Ländern ist aber langsam erkennbar. 3. Lage der Gesellschaft Die Gesellschaft konnte im Geschäftsjahr 2013 ein ausschließlich organisches Wachstum von 3 % erzielen. Das Wachstum resultiert besonders durch erfolgreiche Neuakquise, sowie der Ausbau des Bestandskundegeschäfts. Auch eine durchgeführte notwendige Preiserhöhung bei einem überwiegenden Teil der Kunden trug zu dem Wachstum bei. Das Ergebnis nach Steuern hat sich im Vergleich zum Vorjahr um T€ 132 erhöht. Insgesamt ist ein Jahresergebnis nach Steuern von T€ 896 ausgewiesen. Im Berichtszeitraum stand immer ausreichend Liquidität zur Verfügung. Alle Zahlungsverpflichtungen konnten jederzeit fristgerecht erfüllt werden. Die Finanzierung der Gesellschaft erfolgte sowohl aus Eigen- als auch Fremdmittel. Die Eigenkapitalquote konnte durch die Rückführung von Bankverbindlichkeiten auf 53 % bei einer Bilanzsumme von T€ 23.186 erhöht werden. Die Produktion arbeitete durchgehend zweischichtig, in den Sommermonaten auch dreischichtig. Im Geschäftsjahr 2013 wurden 25.110 Tonnen Wäsche bearbeitet. Ein Teil der Aufträge wird durch Gesellschaften der Unternehmensgruppe, sowie durch externe Subunternehmen ausgeführt, vor allem in Gebieten, die außerhalb des Liefergebietes liegen. Des Weiteren umfasst die Angebotspallette der Gesellschaft auch Produkte, die nicht in Eigenproduktion abgewickelt werden. Dieser Teil wird auch über externe Subunternehmer ausgeführt, welche sich auf diese spezielle Bearbeitung von Artikeln wie Maschinenputztücher und Stoffhandtuchrollen spezialisiert haben. Die Belieferung der Kunden erfolgt ausschließlich durch den werkseigenen Fuhrpark. Ein Teil der Fahrzeuge wird jedes Jahr durch LKW der neuesten Generation ersetzt. Die Kunden im ostbayerischen Raum werden durch das Servicedepot in Eggenfelden betreut und der Raum Thüringen durch das Depot in Erfurt. Die Bearbeitung dieser Wäsche erfolgt durch den Betrieb in Augsburg, sowie durch die Betriebe in Cadolzburg und Wolfratshausen, die Teil der Unternehmensgruppe sind. Durch die Servicedepots werden der regionale Verkauf, der Kundendienst, sowie die Auslieferung erbracht. Beide Niederlassungen weisen eine erfreulich positive Umsatzentwicklung auf. Seit 1995 ist das Qualitäts- und Umweitmanagementsystem ISO 14001 und DIN ISO 9001 eingeführt. 2013 erfolgte durch die Dekra das Wiederholungsaudit. Das Zertifikat wurde bis 2017 erteilt. Die erhöhten Hygieneanforderungen, insbesondere für den Lebensmittelbereich, werden nach den Vorgaben des RABC-Zertifikats erfüllt. Die regelmäßigen Audits erfolgen durch das WFK Institut Krefeld. Die im Umweltmanagement Handbuch jährlich neu festgelegten Ziele werden in der Regel erreicht, teilweise übertroffen. Durch regelmäßige Eigen-, sowie Fremdkontrollen, in Zusammenarbeit mit den Chemikalienlieferanten, wird ein höchst effizienter Verbrauch an Ressourcen erreicht. Eine Optimierung und Weiterentwicklung der Prozesse wird permanent durchgeführt, um zum einen die Umwelt zu entlasten und zum anderen, um Kosten zu sparen. Auch in diesem Geschäftsjahr wurden erhebliche Investitionen durchgeführt. Rationalisierung und Reduzierung des Ressourcenverbrauchs waren die wichtigsten Entscheidungskriterien. Die Gesellschaft beschäftigte im Geschäftsjahr 2013 durchschnittlich 531 Mitarbeiter, davon 318 Frauen und 213 Männer. Des Weiteren wurden 11 Auszubildende beschäftigt. Die Zusammenarbeit mit dem Betriebsrat erfolgt auf einer guten sachorientierten Basis. Als Mitglied im Arbeitgeberverband INTEX stand auch 2013 für die Gesellschaft eine Lohnerhöhung an. Zum 01. Juni 2013 wurde für die Mitarbeiter der Gesellschaft eine Erhöhung von 2,5 % wirksam. III. NachtragsberichtEs gab keine berichtspflichtigen Vorgänge von besonderer Bedeutung. IV. PrognoseberichtFür das Jahr 2014 geht die Gesellschaft von einem Umsatzwachstum in Höhe von 5 % sowie einem leicht steigenden Ergebnis aus. Kostensteigerungen v. a. im Bereich Personal werden durch Preiserhöhungen bei den Kunden ausgeglichen. Neuinvestitionen sind 2014 fest eingeplant und dienen der Steigerung der Produktivität, der Energieeffizienz, sowie der Rationalisierung. Aufgrund der ansteigenden Konsolidierung in der Branche des Textilservice, geht die Gesellschaft von einer langsamen Entspannung der Wettbewerbssituation aus. V. Chancen- und RisikoberichtDas Ziel der Gesellschaft besteht seit vielen Jahren darin, Chancen optimal zu nutzen und die damit verbundenen Risiken zu steuern und zu kontrollieren. Durch eine große Anzahl an Kunden und längerfristige Vertragsbindungen wird eine hohe Risikostreuung erreicht. Der Anteil des größten Kunden vom Gesamtumsatz ist im niedrigen einstelligen Prozentbereich. Der Gefahr von Zahlungsausfällen wird intern durch professionelles Abarbeiten Rechnung getragen. Durch ein bereichs- und standortübergreifendes Berichtswesen in wöchentlichem bzw. monatlichem Rhythmus kann auf Abweichungen zeitnah mit Gegenmaßnahmen reagiert werden.
Augsburg, 17. November 2014 Mietwäsche-Service GmbH Angelika Greif, Geschäftsführerin Walter Greif jun., Geschäftsführer Markus Greif, Geschäftsführer Martin Greif, Geschäftsführer KONZERNBILANZ zum 31. Dezember 2013Aktiva
KONZERNGEWINN- und VERLUSTRECHNUNG vom 01. Januar 2013 bis 31. Dezember 2013
KonzernanhangAllgemeine HinweiseDer vorliegende Konzernabschluss wurde gemäß §§ 290 ff. HGB aufgestellt. Zur Klarheit und Übersichtlichkeit des Konzernabschlusses haben wir einzelne Posten der Konzernbilanz und Konzerngewinn- und Verlustrechnung zusammengefasst. Diese Posten sind im Anhang gesondert erläutert. Die für einzelne Posten geforderten Zusatzangaben haben wir ebenfalls in den Anhang übernommen. Die Konzerngewinn- und Verlustrechnung stellten wird nach dem Gesamtkostenverfahren auf. Der Ausweis erfolgt unverändert. KonsolidierungskreisDer Konzernabschluss umfasst die Mietwäsche-Service GmbH sowie die Walter Greif GmbH & Co. KG, Augsburg. Neben dem vorstehend vollkonsolidierten Tochterunternehmen wurden zwei inländische Gesellschaften quotal im Konzernabschluss berücksichtigt. KonsolidierungsgrundsätzeDie im Konzernabschluss einbezogenen Abschlüsse der Tochtergesellschaften wurden nach den gesetzlichen Vorschriften des HGB aufgestellt. KonsolidierungsmethodenDie Kapitalkonsolidierung erfolgte weiterhin nach der Buchwertmethode gemäß § 301 Abs. 1 Satz 2 Nr. 1 HGB a.F. durch Verrechnung der Buchwerte der Anteile mit dem anteiligen Eigenkapital des in den Konzernabschluss einbezogenen Tochterunternehmens zum Zeitpunkt ihres Erwerbs bzw. der erstmaligen Einbeziehung in den Konzernabschluss. Folgende Gesellschaft wurde ensprechend einbezogen:
Nach der Quotenkonsolidierung gemäß § 310 HGB besteht für die im folgenden ausgewiesenen Gesellschaften eine Einbeziehungspflicht, sofern diese Unternehmen von einem in den Konzernabschluss einbezogenen Mutter- oder Tochterunternehmen zusammen mit einem nicht einbezogenen Unternehmen geführt werden. Als Erstkonsolidierungszeitpunkt wurde der jeweilige Erwerbszeitpunkt gewählt. Vorjahresveränderungen der jeweiligen Gewinn- bzw. Verlustvorträge wurden mithin im Konsolidierungsausgleichsposten verrechnet. Es wurden insgesamt zwei Tochtergesellschaften im Rahmen von Quotenkonsolidierung berücksichtigt. Die Vorschriften der §§ 297 bis 301, §§ 303 bis 306, 308, 309 HGB wurden entsprechend angewendet.
Die Schuldenkonsolidierung erfolgt nach § 303 Abs. 1 HGB durch Eliminierung der Forderungen mit den entsprechenden Verbindlichkeiten zwischen den in den Konzernabschluss einbezogenen Unternehmen. Für in den Konzernabschluss zu übernehmende Vermögensgegenstände, die ganz oder teilweise auf Lieferungen oder Leistungen zwischen den in den Konzernabschluss einbezogenen Unternehmen beruhen, wurden die Zwischenergebnisse gemäß § 304 Abs. 1 HGB eliminiert. Die Aufwands- und Ertragskonsolidierung erfolgt gemäß § 305 Abs. 1 HGB durch Verrechnung der Umsatzerlöse und sonstigen betrieblichen Erträge zwischen den Konzernunternehmen mit den auf sie entfallenden Aufwendungen. Zinserträge und ähnliche Erträge sind ebenso mit den entsprechenden Aufwendungen verrechnet worden. In gleicher Weise wurde mit konzerninternen Ergebnisausschüttungen und Beteiligungserträgen verfahren. Latente Steuern aus Konsolidierungsvorgängen wurden abgegrenzt. Bilanzierungs- und BewertungsgrundsätzeDie Abschlüsse der in den Konzernabschluss der Mietwäsche-Service GmbH einbezogenen Unternehmen wurden nach einheitlichen Bilanzierungs- und Bewertungsgrundsätzen erstellt. Realisations- und Imparitätsprinzip wurden beachtet; Vermögensgegenstände bewerteten wir höchstens zu Anschaffungs- oder Herstellungskosten. Entgeltlich erworbene immaterielle Vermögensgegenstände wurden zu Anschaffungskosten aktiviert und entsprechend ihrer voraussichtlichen Nutzungsdauer planmäßig abgeschrieben bzw. mit dem niedrigeren beizulegenden Wert bilanziert. Das Sachanlagevermögen wurde zu Anschaffungs- oder Herstellungskosten vermindert um planmäßige Abschreibungen angesetzt. Für geringwertige Anlagegüter mit einem Wert von mehr als 150 € bis 1.000 € wurde entsprechend den steuerlichen Vorschriften ein Sammelposten gebildet und über fünf Jahre planmäßig abgeschrieben. Das Finanzanlagevermögen wurde zu Anschaffungskosten bzw. zum niedrigeren beizulegenden Wert bilanziert und bewertet. Die Vorräte wurden zu Anschaffungs- oder Herstellungskosten unter Berücksichtigung des Niederstwertprinzips bewertet. Bei den Forderungen und sonstigen Vermögensgegenständen fanden erkennbare Einzelrisiken durch Absetzung Berücksichtigung. Dem allgemeinen Kreditrisiko wurde durch eine entsprechende Pauschalwertberichtigung Rechnung getragen. Die Rückstellungen für Pensionen und ähnliche Verpflichtungen wurden nach der modifizierten Teilwertmethode gebildet. Es wurden folgende Annahmen für die Berechnung berücksichtigt (§ 285 Nr. 24 HGB):
Die Bemessung der sonstigen Rückstellungen erfolgt unter Berücksichtigung aller erkennbarer Risiken sowie ungewissen Verbindlichkeiten. Sie sind mit dem Erfüllungsbetrag bewertet, der nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendig ist. Rückstellungen mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr werden grundsätzlich mit dem ihrer Restlaufzeit entsprechenden durchschnittlichen Markzinssatz der vergangenen sieben Geschäftsjahre abgezinst. Verbindlichkeiten gingen mit dem Erfüllungsbetrag in den Abschluss ein. Sofern der Rückzahlungsbetrag einer Verbindlichkeit über dem Auszahlungsbetrag lag, wurde das Disagio unter den aktivischen Rechnungsabgrenzungsposten ausgewiesen und planmäßig aufgelöst. Latente Steuern werden nach der bilanzorientierten Methode ermittelt und auf temporäre Differenzen angesetzt. Aktive und passive latente Steuern werden verrechnet. Der verwendete Ertragsteuersatz beträgt 30 %. Erläuterungen zur KonzernbilanzAnlagevermögen Die Entwicklung des Anlagevermögens ist im Konzernanlagespiegel dargestellt. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände
Eigenkapital Das Konzerneigenkapital der Mietwäsche-Service GmbH berücksichtigt auch die Anteile fremder Gesellschafter. Insbesondere wurde hierbei das Eigenkapital des Kommanditisten als wirtschaftliches Eigenkapital in der Konzernbilanz ausgewiesen, um dem besonderen Charakter dieser Einlagen Rechnung zu tragen. Rückstellungen Pensionen und ähnliche Verpflichtungen Die Pensionsrückstellungen berücksichtigen alle Verpflichtungen des Konzerns. Steuerrückstellungen Die Steuerrückstellungen berücksichtigen die Ertragssteuern der Tochtergesellschaften sowie der Muttergesellschaft. Sonstige Rückstellungen Bei den sonstigen Rückstellungen handelt es sich im Wesentlichen um Rückstellungen für ausstehende Rechnungen, Urlaubsansprüche, Gewährleistungen und Sonstiges. Verbindlichkeiten Verbindlichkeiten sind zum Erfüllungsbetrag bilanziert. Restlaufzeiten der Verbindlichkeiten
Latente Steuern Auf die ergebniswirksamen Konsolidierungsvorgänge wurde eine Steuerabgrenzung vorgenommen. Sie berücksichtigt die temporären Unterschiede zwischen der Handelsbilanz und der jeweiligen steuerlichen Bemessungsgrundlage. Hierbei wurden die latenten Steuerunterschiede jeweils getrennt nach der jeweiligen Verursachung ermittelt und gesondert ausgewiesen. Als Steuersatz wurde der zur Zeit gültige verwendet, der sich im Durchschnitt aller Gesellschaften rechnerisch ergibt (30 %). Aktive latente Steuern ergeben sich im Wesentlichen bei den Pensions- und sonstigen Rückstellungen (T€ 86) sowie bei dem Aktiven Rechnungsabgrenzungsposten (T€ 12). Passive latente Steuern ergeben sich im Wesentlichen bei den Sachanlagen (T€ 150). Sonstige finanzielle Verpflichtungen Die Verpflichtungen resultieren aus diversen Miet- bzw. Leasingverträgen, die der Konzern abgeschlossen hat. Für die kommenden fünf Geschäftsjahre ergibt sich eine jährliche Belastung von voraussichtlich T€ 580. Erläuterungen zur Konzerngewinn- und VerlustrechnungErlöse Die Umsatzerlöse verteilen sich auf die einzelnen Länder wie folgt:
Ergebnisbeeinflussung durch Steuervergünstigungen Eine Ergebnisbeeinflussung durch die Inanspruchnahme steuerlicher Vergünstigungen im Geschäftsjahr und in früheren Geschäftsjahren sowie das Ausmaß künftiger Belastungen aus diesen Bewertungen haben sich nicht ergeben. Mitarbeiter Die Zahl der Arbeitnehmer hat im Geschäftsjahr 2013 durchschnittlich 531 (Vorjahr 518) betragen. Haftungsverhältnisse Im Rahmen des Konzerns haftet dieser wie folgt: Die Walter Greif GmbH & Co. KG ist gegenüber der Unicreditbank eine Höchstbetragsbürgschaft in Höhe von T€ 1.500 für die Greif Holding GmbH & Co. KG eingegangen. Ferner ist sie weiterer Kreditnehmer zweier an die Greif Holding GmbH & Co. KG ausgereichter Darlehen der Augusta-Bank mit einem Bestand zum Geschäftsjahresende in Höhe von T€ 1.771. Die auf den Grundstücken Sterzinger Straße liegenden Buchgrundschulden wurden ferner für ein an die Greif Holding GmbH & Co. KG durch die Stadtsparkasse Augsburg ausgereichtes Darlehen als Sicherheit überlassen. Weiter wurde der Stadtsparkasse Augsburg eine Bürgschaft in Höhe von T€ 100 für das verbundene Unternehmen Grevotex GmbH & Co. KG gewährt. Aufgrund der positiven Entwicklung der Gesellschaften, für deren Verbindlichkeiten die Walter Greif GmbH & Co.KG haftet, schätzt die Gesellschaft das Risiko eine Inanspruchnahme als sehr gering ein. Erkennbare Anhaltspunkte, die eine andere Beurteilung erforderlich machen würden, liegen uns nicht vor. Geschäftsführung Geschäftsführer der Mietwäsche-Service GmbH, Augsburg sind Frau Angelika Greif (kaufmännische Angestellte), Herr Walter Greif jun. (Kaufmann) und Herr Markus Greif (Kaufmann). Auf die Angabe der Geschäftsführervergütung wird unter Hinweis auf § 286 Abs. 4 HGB verzichtet. Die Mietwäsche-Service GmbH ist zugleich Komplementärin der Walter Greif GmbH & Co. KG, Augsburg. Offenlegung Der Konzernabschluss der Mietwäsche-Service GmbH hat gemäß der §§ 264 i.V.m. § 264b HGB befreiende Wirkung für die Walter Greif GmbH & Co. KG, Augsburg, so dass eine Offenlegung des Jahresabschlusses bzw. Lageberichts nicht erforderlich ist. Honorar der Abschlussprüfer Gemäß § 314 Abs. 1 Nr. 9 HGB wird nachfolgend das Honorar der Konzernabschlussprüfer aufgeschlüsselt:
Anteilsbesitz des Konzerns gemäß § 313 Abs. 2 Nr. 1 HGB
Augsburg, 17. November 2014 Mietwäsche-Service GmbH Angelika Greif, Geschäftsführerin Walter Greif jun., Geschäftsführer Markus Greif, Geschäftsführer Martin Greif, Geschäftsführer Bestätigungsvermerk des AbschlussprüfersWir haben den von der Mietwäsche-Service GmbH aufgestellten Konzernabschluss - bestehend aus Bilanz, Gewinn- und Verlustrechnung, Anhang, Kapitalflussrechnung und Eigenkapitalspiegel - und den Konzernlagebericht für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2013 bis 31. Dezember 2013 geprüft. Die Aufstellung von Konzernabschluss und Konzernlagebericht nach den deutschen handelsrechtlichen Vorschriften und den ergänzenden Bestimmungen des Gesellschaftsvertrags liegt in der Verantwortung der gesetzlichen Vertreter der Gesellschaft. Unsere Aufgabe ist es, auf der Grundlage der von uns durchgeführten Prüfung eine Beurteilung über den Konzernabschluss und den Konzernlagebericht abzugeben. Wir haben unsere Konzernabschlussprüfung nach § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung vorgenommen. Danach ist die Prüfung so zu planen und durchzuführen, dass Unrichtigkeiten und Verstöße, die sich auf die Darstellung des durch den Konzernabschluss unter Beachtung der Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung und durch den Konzernlagebericht vermittelten Bildes der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage wesentlich auswirken, mit hinreichender Sicherheit erkannt werden. Bei der Festlegung der Prüfungshandlungen werden die Kenntnisse über die Geschäftstätigkeit und über das wirtschaftliche und rechtliche Umfeld des Konzerns sowie die Erwartungen über mögliche Fehler berücksichtigt. Im Rahmen der Prüfung werden die Wirksamkeit des rechnungslegungsbezogenen internen Kontrollsystems sowie Nachweise für die Angaben im Konzernabschluss und Konzernlagebericht überwiegend auf der Basis von Stichproben beurteilt. Die Prüfung umfasst die Beurteilung der Jahresabschlüsse der in den Konzernabschluss einbezogenen Unternehmen, der Abgrenzung des Konsolidierungskreises, der angewandten Bilanzierungs- und Konsolidierungsgrundsätze und der wesentlichen Einschätzungen der gesetzlichen Vertreter sowie die Würdigung der Gesamtdarstellung des Konzernabschlusses und des Konzernlageberichts. Wir sind der Auffassung, dass unsere Prüfung eine hinreichend sichere Grundlage für unsere Beurteilung bildet. Unsere Prüfung hat zu keinen Einwendungen geführt. Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse entspricht der Konzernabschluss den gesetzlichen Vorschriften und den ergänzenden Bestimmungen des Gesellschaftsvertrags und vermittelt unter Beachtung der Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage des Konzerns. Der Konzernlagebericht steht in Einklang mit dem Konzernabschluss, vermittelt insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage des Konzerns und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar.
Augsburg, 17. November 2014 Ott&Partner
Treuhand
Stefan Biechele, Wirtschaftsprüfer Andreas Richlich, Wirtschaftsprüfer Anlagenspiegel zum 31.12.2013
Konzernkapitalflussrechnung zum 31.12.2013
Der Finanzmittelfonds besteht aus dem Kassenbestand und Guthaben bei Kreditinstituten Konzerneigenkapitalspiegel zum 31.12.2013gemäß DRS 7
Anmerkungen zum Konzerneigenkapital:Insgesamt stehen den Gesellschaftern der Mietwäsche-Service GmbH Ausschüttungen in Höhe von T€ 5.039 (Vorjahr: T€ 5.183) zur Verfügung. Es gibt keine gesetzlichen, satzungsmäßigen Ausschüttungssperren, auch nicht nach Gesellschaftsvertrag. Angaben zur Feststellung:Der Konzernabschluss wurde am 28.11.2014 gebilligt. |
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