Erbringung von sonstigen Informationsdienstleistungen
POSTERLOUNGE GmbH
Braunstraße 3, 04347 Leipzig, DEUStammdaten
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Finanzübersicht
Kennzahlen extrahiert aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Historie
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Management
Gesetzliche Vertreter dieser Organisation
| Name | Rolle |
|---|---|
Florian Teßmer seit 8.3.2010 | Geschäftsführer |
Falk Teßmer seit 1.8.2008 | Geschäftsführer |
Wirtschaftlich Berechtigte
Natürliche Personen, die das Unternehmen letztendlich besitzen oder kontrollieren – ermittelt durch Auflösen der Gesellschafterkette
Identifizierte Personen (2)
| Name | Anteil |
|---|---|
| 50.00% | |
| 50.00% |
Gesellschafter
Eigentümer- und Gesellschafterstruktur des Unternehmens
2 Gesellschafter
GmbH-Struktur
Bilanzkonten
Bilanzkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Gewinn- und Verlustrechnung
Gewinn- und Verlustkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
| Posten |
|---|
Konzern- und Jahresabschlüsse
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
Posterlounge GmbHLeipzigJahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023Lagebericht für das Geschäftsjahr 2023Posterlounge GmbH, Leipzig1. Grundlage des Unternehmens Die Posterlounge GmbH, Leipzig (Posterlounge) ist eine inhabergeführte, deutsche Kunstdruckerei in Leipzig mit angebundenem Online-Shop für Wanddekoration. Seit 2003 produziert und vertreibt Posterlounge Wandbilder über einen eigenen mehrsprachigen Online-Shop. Posterlounge ist aktuell in über 17 Ländern in Europa präsent und bietet ein Sortiment mit über 80.000 Motiven aus allen Kunstrichtungen an. Darüber hinaus werden unsere Produkte auch auf Amazon, eBay und OTTO (Marktplätze) unter unserem Namen angeboten. Gegründet wurde Posterlounge 2003 von den Leipzigern Frau Mandy Reinmuth sowie den Brüdern Falk und Florian Teßmer. Gemeinsam hatten die drei Gründer die Vision, eine Plattform für junge Künstler zu schaffen, auf der sie ihre Werke einem breiten Publikum präsentieren und die auf Bestellung als hochwertige Wanddrucke verkauft werden können. Heute ist Posterlounge einer der großen deutschen Direktanbieter für Kunstdrucke und Wandbilder bezogen auf die Sichtbarkeit und Traffic-Schätzung (organische Reichweite) laut Sistrix (SEO-Tool) in Deutschland sowie die Sichtbarkeit in Europa1 Wirtschaftsbericht 1.1 Gesamtwirtschaftliche, branchenbezogene Rahmenbedingungen Die Kaufkraft in Deutschland stieg im Jahr 2023 nominal um etwa 3,3 % auf durchschnittlich 26.271 Euro pro Kopf an. Dennoch wurde dieser Zuwachs durch die weiterhin hohe Inflationsrate stark relativiert, sodass viele Menschen faktisch nicht mehr Geld zur Verfügung hatten. Infolgedessen neigten die Konsumenten dazu, größere Anschaffungen zu verschieben und mehr zu sparen, was auch Auswirkungen auf den Konsum im Onlinehandel hatte.2 Obwohl der Onlinehandel 2023 in Deutschland wieder die Marke von 100 Milliarden Euro Umsatz erreichte, blieb der Anstieg im Vergleich zu den pandemiebedingten Boomjahren moderat. Im Vergleich zu 2019 zeigt der Onlinehandel jedoch immer noch ein starkes Wachstum, was die zunehmende Etablierung des E-Commerce in den letzten Jahren unterstreicht.3 Jedoch gaben die Deutschen 2023 insgesamt deutlich weniger online aus - etwa 17 % weniger im Vergleich zu den Vorjahren. Dies lag zum Teil daran, dass viele Konsumenten nach den Pandemie-Jahren wieder verstärkt den stationären Handel aufsuchten. Besonders stark betroffen war der Onlineverkauf von Kategorien wie Uhren und Schmuck, die einen Rückgang von bis zu 44 % verzeichneten. Der einzige Bereich, der im Onlinehandel Wachstum verzeichnete, war der Gesundheits- und Pflegebereich.4 Die Kaufkraft in Deutschland hat sich 2023 zwar nominal verbessert, doch die reale Kaufkraft bleibt durch die hohe Inflation eingeschränkt. Der Onlinehandel bleibt weiterhin ein wesentlicher Bestandteil des deutschen Konsummarktes, auch wenn die Ausgaben in diesem Bereich teilweise rückläufig sind, da Konsumenten wieder verstärkt den stationären Handel nutzen. Gleichzeitig stellen die Auswirkungen des E-Commerce auf die urbanen Infrastrukturen neue Herausforderungen dar. 1.2 Geschäftsverlauf Wir verzeichneten im Geschäftsjahr 2023 einen geringen Umsatzanstieg von 0,8% auf nunmehr EUR 14,1 Mio. bei einem Jahresergebnis von TEUR 406,3 (+216 % gegenüber dem Vorjahr). Die Bestellungen verringerten sich geringfügig um - 3,91 % zum Vorjahr. Damit liegen wir in dem bundesweiten Trend. Der Onlinehandel war viele Jahre der Umsatzturbo für den Einzelhandel in Deutschland. Die hohen Wachstumsraten während der Corona-Jahre aber machen es der Branche schwer, die Messlatte immer weiter nach oben zu legen. Wir erleben deshalb auch in diesem Jahr eine weitere Normalisierung bei den Online-Umsätzen.5 Es war zu beobachten, dass wie in den Vorjahren hohe Bestellmengen in den Monaten November bis Januar eingehen. Die Höhe des durchschnittlichen Warenkorbwertes je Bestellung nahm um 6,45 % weiter zu. Die Zunahme resultiert aus moderaten Preisanpassungen innerhalb des Jahres. Der Anteil der Retouren an den Gesamtartikeln lag 2023 bei 1,7 % und befindet sich nach unserer Ansicht weiterhin auf einem niedrigen Niveau. Im Durchschnitt aller Produktgruppen liegt die artikelbezogene Retourenquote zwischen sechs und zehn Prozent laut der EHI-Studie.6 Es gab keine kritischen Lieferschwierigkeiten und alle Bestellungen wurden fristgerecht ausgeführt. Die Zahlungsfähigkeit unserer Gesellschaft war im Jahr 2023 jederzeit gegeben. Wir sehen im Umsatz sowie der Umsatzrendite der Gewinn- und Verlustrechnung die für uns relevanten finanziellen Leistungsindikatoren. Die Umsatzrendite betrug im Geschäftsjahr 2023 2,88 % und liegt damit über dem Vorjahreswert von 0,92 %. Unsere Prognose aus dem Vorjahr für das Geschäftsjahr 2023 haben wir für das Jahresergebnis und die Umsatzrendite damit erreicht. Wir gingen bei dieser Prognose von einer Umsatzrendite zwischen 2 bis 3 % aus. Die Posterlounge GmbH erzielte nach unserer Einschätzung im Geschäftsjahr 2023 ein solides Ergebnis und entwickelte sich gegenüber dem Vorjahr positiv. 2. Lage der Posterlounge GmbH 2.1 Vermögenslage Die Bilanzsumme der Posterlounge GmbH erhöhte sich geringfügig im Vergleich zum Vorjahr um 0,21 % von TEUR 5.796 am 31. Dezember 2022 auf TEUR 5.808 im Berichtsjahr. Das Anlagevermögen verringerte sich im Geschäftsjahr 2023 um TEUR 271. Dies ist eine Abnahme um 13,82 %. Der Anteil des Anlagevermögens an der Bilanzsumme beträgt damit im Berichtsjahr 29,08 % nach 33,8 % in 2022. Grund für diese Entwicklung waren insbesondere ausbleibende Investitionen in Drucktechnik sowie Abschreibungen von TEUR 340 und damit leicht unter dem Vorjahrsniveau von TEUR 367. Das Umlaufvermögen erhöhte sich um TEUR 292 auf TEUR 4.070 (2022: TEUR 3.778). Der Bestandsaufbau von Roh- Hilfs- und Betriebsstoffen auf TEUR 753 wurde bewusst im 3. Quartal 2023 vorgenommen, um mit den Erfahrungen der Vorjahre, die erwartet starke Nachfrage nach unseren Produkten in den Monaten November bis Januar erfüllen zu können. Die Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände verringerten sich um TEUR 167 bzw. 32,02 %. Die Position Kassenbestand und Guthaben bei Kreditinstituten wurde um TEUR 229 bzw. 9,18 % gegenüber dem Vorjahr auf TEUR 2.723 erhöht. Der Anteil des Umlaufvermögens an der Bilanzsumme erhöhte sich um 4,87 % auf nunmehr 70,07 % am 31. Dezember 2023. 2.2 Finanzlage Die Finanzierung erfolgt im Geschäftsjahr 2023 unverändert aus dem Bestand an liquiden Mitteln, die sich um TEUR 229 bzw. 9,2 % auf TEUR 2.723 erhöhten. Die Eigenkapitalquote stieg geringfügig auf 72,1 % (2022: 69,5 %). Die Rückstellungen sanken um TEUR 35 auf TEUR 582 bzw. um 5,6 % und liegen damit unter dem Vorjahresniveau (2022: TEUR 617). Der Rückgang resultiert insbesondere aus geringeren Steuerrückstellungen, die sich um TEUR 43 auf TEUR 66 reduzierten. Die sonstigen Rückstellungen erhöhten sich um TEUR 9 auf TEUR 517. Erhaltene Anzahlungen auf Bestellungen betrugen zum 31.12.2023 TEUR 74. Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen sanken im Vergleich zum Vorjahr um TEUR 78 auf TEUR 277 (2022: TEUR 355). Insgesamt besteht ein Finanzmittelfonds in Höhe von TEUR 2.723 am Ende der Berichtsperiode (2022: TEUR 2.494). Die Zahlungsfähigkeit unserer Gesellschaft war jederzeit gegeben. Der operative Cashflow im Geschäftsjahr 2023 betrug TEUR 534. Der Investitionscashflow betrug TEUR - 88 und der Cashflow aus Finanzierungstätigkeit TEUR - 247. Insgesamt erhöhte sich der Finanzmittelfonds im Geschäftsjahr um TEUR 229 auf TEUR 2.723 und beinhaltet wechselkursbedingte Anpassung von TEUR 30. 2.3 Ertragslage Der Jahresüberschuss liegt mit TEUR 406,3 um TEUR 277,6 über dem Vorjahresniveau (2022: TEUR 128,7). Obwohl der Umsatz nur leicht um TEUR 113 bzw. 0,8 % auf EUR 14,1 Mio. stieg, liegt das Jahresergebnis deutlich um 216 % über dem Vorjahresergebnis. Hierfür sind folgende Gründe zu nennen. Zum einen konnten die Umsatzerlöse durch moderate Preisanpassungen stabil gehalten und die Kosten für Warenabgabe reduziert werden. Eine Anpassung unseres Provisionsmodells im August 2023 mit dem Ziel die Kosten bei der Warenabgabe im Bereich der Provisionszahlungen zu senken verlief sehr erfolgreich. Mit der Umstellung auf ein marktübliches Modell (x-Prozent vom Verkaufspreis) sanken unsere Kosten für Warenabgabe um TEUR 379 bzw. 8,78 %. Wir konnten trotz dieser deutlichen Reduzierung der Provisionen die Zusammenarbeit mit unseren Partnern bis auf Einzelne aufrechterhalten. Die Höhe der jährlichen Aufwendungen für Abschreibungen hat sich um TEUR 27 bzw. 7,44 % auf TEUR 340 verringert. Die Materialaufwendungen stiegen von EUR 1,52 Mio. im Vorjahr auf EUR 1,79 Mio. bzw. um 17,73 %. Der im Verhältnis zum Umsatzwachstum deutlich höhere Anstieg der Materialaufwendungen ist im Wesentlichen durch schlechtere Einkaufskonditionen und allgemeine Preissteigerungen begründet. 3. Prognose-, Chancen- und Risikobericht 3.1 Prognosebericht Wir erwarten für das Geschäftsjahr 2024 ein gegenüber 2023 leicht verbessertes Jahresergebnis bei einem Umsatz leicht über dem Niveau des vorangegangenen Geschäftsjahres 2023. Die Umsatzrendite planen wir für das Geschäftsjahr 2024 etwas verbessert zwischen 3 % und 5 %. Unsere Prognose beruht auf den Erkenntnissen der Entwicklung der Anzahl der Bestellungen und Bestellgrößen bis zum Datum dieses Lageberichts sowie unseren Erwartungen zum Konsumentenverhalten und der Einkaufspreisentwicklung vor dem Hintergrund von stark gestiegenen Energiepreisen, einer unsicheren gesamtwirtschaftlichen Entwicklung und einer aktuellen Inflationsrate von 2,3 % im Juli 2024 gegenüber dem Vorjahresmonat.7 Ab Mitte 2024 nutzen wir als Unternehmen eine Photovoltaik-Anlage zur Verringerung der Abhängigkeit von Energielieferungen und Kostensteigerungen. Wir gehen davon aus, dass weit mehr als die Hälfte unseres jährlichen Strombedarfs von 225.000 kWh darüber produziert wird. Mitte 2024 sinkt zudem unser Strompreis für Gewerbestrom um 50%, aufgrund auslaufender Altverträge. 3.2 Chancenbericht Chancen ergeben sich nach unserer Einschätzung weiterhin aus dem Standortvorteil der Stadt Leipzig mit einer starken Hochschullandschaft und seinen Fachkräften. Der Standort in Zentrumsnähe inklusive einer sehr guten ÖPNV-Anbindung unterstützt unsere Personalgewinnung und Personalbindung weiterhin positiv. Kurze Arbeitswege bzw. geringe Fahrtkosten sowie flexible Arbeitszeiten sprechen für Posterlounge als Arbeitgeber. Unsere Betriebsfläche ist jederzeit skalierbar und bietet Platz für bis zu 100 Arbeitsplätze. Der weitere Ausbau unseres kuratierten Sortiments stellt gegenüber unseren Wettbewerbern einen entscheidenden Vorteil dar. Klassiker und Trendmotive stehen dabei für einen stabilen Abverkauf. Produktergänzungen zum Thema Wandgestaltung bieten Chancen für Umsatzsteigerungen und sind in bestehende Abläufe und Prozesse gut integrierbar. Durch die Stärkung unserer Marke in den wichtigsten europäischen Märkten sind weitere Umsatzsteigerungen realisierbar. Das Erschließen weiterer Märkte steht für uns als Option für weiteres Wachstum. Durch das Anlegen liquider Mittel in Festgeld können wir an der Zinsentwicklung der Finanzmärkte partizipieren. Daraus können nach unserer Ansicht Chancen zur Ergebnisverbesserung resultieren, wenn im Jahr 2024 die Zinsen auf einem hohen Niveau verbleiben werden. 3.3 Risikobericht 3.3.1 Konjunkturelles Risiko Inflation und Konsumzurückhaltung: Trotz einer allmählichen Normalisierung der Inflationsrate (von 5,9 % im Jahr 2023 auf voraussichtlich 2,2 % im Jahr 2024) bleibt die Unsicherheit hoch, insbesondere durch die hohe Kerninflation ohne Energie. Dies führt zu einer weiterhin gedämpften Konsumnachfrage, da viele Haushalte aufgrund steigender Lebenshaltungskosten weniger ausgeben.8 9 Schwache Wachstumsprognose: Die deutsche Wirtschaft wird für 2024 lediglich ein moderates Wachstum von 0,4 % bis 1,5 % aufweisen. Dies ist zwar eine Erholung im Vergleich zu 2023, aber das geringe Wachstum wird den Einzelhandel belasten, da die wirtschaftlichen Rahmenbedingungen insgesamt noch schwach bleiben.10 Restriktive Finanzpolitik: Die Finanzpolitik wird im Jahr 2024 restriktiv bleiben, da verschiedene Hilfsmaßnahmen auslaufen, die während der Energiekrise eingeführt wurden. Dies könnte die Investitionsbereitschaft im Handel weiter dämpfen und den Markt unsicher machen.11 Langsame Erholung des Arbeitsmarktes: Der deutsche Arbeitsmarkt zeigt zwar Anzeichen von Erholung, bleibt aber insgesamt schwach. Eine höhere Arbeitslosigkeit und ein langsames Beschäftigungswachstum könnten den Konsum weiter belasten.12 Insgesamt steht der Handel 2024 vor der Herausforderung, sich in einem unsicheren wirtschaftlichen Umfeld zu behaupten, das durch eine fragile Konjunktur und gedämpften Konsum gekennzeichnet ist. 3.3.2 Personalrisiken Derzeit sehen wir keine Risiken bei der Personalbeschaffung bzw. Personalbindung. Durch eine Vielzahl an Maßnahmen sind wir weiterhin gut aufgestellt. 3.3.3 Absatzmärkte / Marktplätze Die Abhängigkeit von Marktplätzen ist sehr begrenzt. Jedoch bleibt nach unserer Ansicht ein geringes Risiko bei einem Delisting auf einem der genutzten Marktplätze auf Amazon, eBay und OTTO. Neue Pflichten und Vorgaben seitens des Gesetzgebers setzen die Marktplätze restriktiv um und verursachen auf Seiten der Händler und Hersteller Bürokratie, Zusatzkosten, Zeitaufwand und Frust. 3.3.4 Bildrechte / Nutzungsrechte Die Überlassung der Nutzungsrechte durch unsere Partner und Künstler stellt ein latentes Risiko dar. Als Inverkehrbringer der Motive sind hier Marken-, Urheber- und Persönlichkeitsrechte zu beachten. Durch bestehende Verträge und risikoreduzierende Regelungen mit Künstlern und Partnern ist dieses Risiko nach unserer Ansicht kalkulierbar und als gering zu bewerten. 3.3.5 Wettbewerbsrecht / Rechtssicherheit Es bestehen grundsätzlich Risiken möglicher Verstöße und daraus resultierende Abmahnungen wegen Wettbewerbs- und Rechtsverstößen. Dieses Risiko ist nach unserer Einschätzung und Erfahrung der vergangenen zehn Jahre als sehr gering zu bewerten, aufgrund der Nutzung von Dienstleistern im Bereich Rechtssicherheit im Internet. 3.3.6 Ausfälle / Hackerangriffe Das Risiko eines Ausfalls, eines Datendiebstahls und Hackerangriffs ist ein latentes und erhebliches Risiko vor allem im E-Commerce und damit für unser Unternehmen. Umfangreiche Präventionsmaßnahmen und aktuelle Versionen der eingesetzten Software sorgen für eine Risikoreduzierung auf ein für uns akzeptables Maß. Hierzu zählen: Einsatz von Firewalls, tägliche Backup-Sicherungen, gesicherte VPN-Verbindungen, SSL-Zertifikate und die Nutzung deutscher Server. Ein Schutz gegen Ausfälle bieten darüber hinaus in begrenztem Umfang hierbei entsprechende von uns abgeschlossene Versicherungen. 3.3.7 Finanzielle Risiken In die Risikobetrachtung werden auch die verwendeten Finanzinstrumente einbezogen. Zu den verwendeten Finanzinstrumenten zählen im Wesentlichen die Forderungen und Verbindlichkeiten, die sich aus der laufenden Geschäftstätigkeit ergeben. Die Forderungen unterliegen einem Ausfallrisiko, das heißt dem Risiko, dass Geschäftspartner ihren Verpflichtungen nicht nachkommen können und somit ein Ausfall der Forderung zu verzeichnen ist. Diesem Risiko wird im Regelfall durch Einschaltung von Zahlungsdienstleistern in die Abwicklung entgegengewirkt, so dass bei Versand der Produkte uns gegenüber bereits bestätigten Zahlungen vorliegen. Im Bereich der Zahlungsabwicklung besteht das Risiko des Betruges durch Kunden und des damit zusammenhängenden Ausfalls von Forderungen. Insbesondere durch gestohlene Kreditkartendaten sowie betrügerische Lastschriften können dem Unternehmen Risiken entstehen. Zur Minimierung dieser Risiken wird hier ein spezifisches Risikomanagementsystem des Zahlungsverkehrsanbieters eingesetzt. Der Kauf auf Rechnung ist weitgehend durch Zahlungsverkehrsanbieter abgesichert. Dadurch entsteht nur ein sehr geringes Risiko für das Unternehmen. Währungskursschwankungen betreffen das Ergebnis des Unternehmens bisher in einem überschaubaren Maß und stellen nach unserer Einschätzung auch künftig kein relevantes Risiko dar. Grundsätzlich besteht für uns die Möglichkeit alle Bestände in Fremdwährungen zum Tageskurs in EUR zu konvertieren. Darüber hinaus sind wir Liquiditätsrisiken und Zahlungsschwankungen ausgesetzt, denen über eine stetige Überwachung der Liquidität und ein entsprechendes Cash-Management begegnet wird. Auf den Einsatz derivativer Finanzinstrumente wird vollständig verzichtet. Vor dem Hintergrund der vorhandenen Guthaben bei Kreditinstituten sehen wir die Zahlungsfähigkeit unseres Unternehmens auch im Falle einer ungünstigen konjunkturellen Entwicklung jederzeit gesichert. Nach unserer Einschätzung sind derzeit keine Risiken erkennbar, die allein oder in Kombination mit anderen Risiken den Fortbestand unseres Unternehmens gefährden könnten.
Leipzig, 16.08.2024 Falk Teßmer, Geschäftsführer Florian Teßmer, Geschäftsführer 1 Quelle: Sistrix Tool - Vergleich des Wettbewerbs bezogen auf Sichtbarkeit 2 Quelle: https://www.gfk.com/de/presse/kaufkraft-der-deutschen-steigt-2023-auf-26271euro 3 Quelle: https://www.ifhkoeln.de/wp-content/uploads/2023/12/231207_Onlineumsatz_2023_wieder_ueber_100_Milliarden_Euro.pdf 4 Quelle: https://www.gfk.com/de/insights/deutsche-geben-2023-deutlich-weniger-online-aus 5 Quelle: https://einzelhandel.de/presse/aktuellemeldungen/14499-hde-online-monitor-2024 6 Quelle: https://lebensmittelpraxis.de/handel-aktuell/38907-ehi-studie-retouren-belasten-online-handel-weiter.html 7 Quelle: https://www.destatis.de/DE/Presse/Pressemitteilungen/2024/08/PD24_305_611.html 8 Quelle: https://www.dihk.de/de/themen-und-positionen/wirtschaftspolitik/konjunktur-und-wachstum/konjunkturumfrage-fruehsommer-2024 9 Quelle: https://www.ifo.de/fakten/2024-06-20/ifo-konjunkturprognose-sommer-2024-neue-hoffnung-aber-noch-kein-sommermaerchen 10 Quelle: https://www.sachverstaendigenrat-wirtschaft.de/fileadmin/dateiablage/Konjunkturprognosen/2023/KJ2023_Gesamtausgabe.pdf 11 Quelle: https://www.ifo.de/fakten/2024-06-20/ifo-konjunkturprognose-sommer-2024-neue-hoffnung-aber-noch-kein-sommermaerchen 12 Quelle: https://www.sachverstaendigenrat-wirtschaft.de/fileadmin/dateiablage/Konjunkturprognosen/2023/KJ2023_Gesamtausgabe.pdf BilanzAktiva
Gewinn- und Verlustrechnung
AnhangJahresabschluss für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis 31. Dezember 2023Posterlounge GmbH, LeipzigAllgemeine Angaben zum Jahresabschluss Der Jahresabschluss wurde nach den Vorschriften der §§ 242 ff. HGB unter der Beachtung der ergänzenden Bestimmungen für mittelgroße Kapitalgesellschaften aufgestellt. Bei der Bewertung wird von der Fortführung der Unternehmenstätigkeit ausgegangen. Bei der Gesellschaft handelt es sich nach den in § 267 HGB angegebenen Größenklassen um eine mittelgroße Kapitalgesellschaft. Bei der Aufstellung wurden daher die größenabhängigen Erleichterungen für mittelgroße Kapitalgesellschaften in Anspruch genommen. Die Gewinn- und Verlustrechnung wurde nach dem Gesamtkostenverfahren aufgestellt. Angaben zur Identifikation der Gesellschaft laut Registergericht
Angaben zu Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden Bilanzierungs- und Bewertungsgrundsätze Die immateriellen Vermögensgegenstände werden im Zeitpunkt des Übergangs des wirtschaftlichen bzw. rechtlichen Eigentums mit den Anschaffungskosten aktiviert und planmäßig über die voraussichtliche Nutzungsdauer und ggf. außerplanmäßig abgeschrieben. Der Umfang der Anschaffungskosten entspricht § 255 Abs. 1 HGB. Die planmäßigen Abschreibungen werden linear über (gruppeneinheitliche) Nutzungsdauern von 3 bis 5 Jahren vorgenommen. Die Gesellschaft nimmt das Wahlrecht nach § 248 Abs. 2 S. 1 HGB nicht in Anspruch und aktiviert keine selbst geschaffenen immateriellen Vermögensgegenstände des Anlagevermögens. Das Sachanlagevermögen wird im Zeitpunkt des Übergangs des wirtschaftlichen und rechtlichen Eigentums mit den Anschaffungskosten abzüglich, soweit abnutzbar, nutzungsbedingter planmäßiger und ggf. außerplanmäßiger Abschreibungen angesetzt. Der Umfang der Anschaffungskosten entspricht § 255 Abs. 1 HGB. Die planmäßigen Abschreibungen wurden nach der voraussichtlichen Nutzungsdauer der Vermögensgegenstände linear vorgenommen. Im Jahr des Zugangs erfolgt die Abschreibung pro-rata-temporis. Geringwerte Anlagegüter mit Anschaffungs- oder Herstellungskosten bis EUR 800 werden im Zugangsjahr voll abgeschrieben. Ihr Abgang wird nach Ablauf von fünf Jahren unterstellt. Die planmäßigen Abschreibungen werden über die folgenden (gruppeneinheitlichen) Nutzungsdauern vorgenommen:
Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe sowie Waren werden zu Anschaffungskosten bei zulässigen Bewertungsvereinfachungsverfahren oder zu niedrigeren Tageswerten angesetzt. Die unfertigen und fertigen Erzeugnisse werden zu Herstellungskosten (Einzelkosten, angemessene Material- und Fertigungsgemeinkosten sowie Wertverzehr des Anlagevermögens, soweit durch die Fertigung veranlasst) bewertet, sofern nicht nach § 253 Abs. 4 HGB um noch anfallende Aufwendungen geminderte Verkaufswerte anzusetzen sind. Fremdkapitalzinsen werden nicht in die Herstellungskosten einbezogen. Abwertungen werden vorgenommen, soweit der Ansatz mit einem niedrigeren Wert erforderlich ist. Abwertungen für Bestandsrisiken werden berücksichtigt. Das Prinzip der verlustfreien Bewertung wird angewandt. Die Anschaffungs- oder Herstellungskosten der Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe sowie der unfertigen und fertigen Erzeugnisse und Waren werden nach der Fifo-Methode ermittelt. Die Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände werden grundsätzlich mit dem Nennwert oder mit ihren Anschaffungskosten angesetzt. Erkennbare Einzelrisiken bei zweifelhaften Forderungen werden durch entsprechende Einzelwertberichtigungen berücksichtigt. Uneinbringliche Forderungen werden auf den niedrigeren beizulegenden Wert abgeschrieben. Dem allgemeinen Kredit-, Zins- und Ausfallrisiko bei den Forderungen aus Lieferungen und Leistungen werden durch eine Pauschalwertberichtigung auf die einzelwertberichtigten Forderungen Rechnung getragen. Der Kassenbestand und die Guthaben bei Kreditinstituten werden jeweils zum Nennwert angesetzt. Als aktive Rechnungsabgrenzungsposten werden gemäß § 250 Abs. 1 HGB Ausgaben vor dem Abschlussstichtag, die Aufwand für eine bestimmte Zeit nach diesem Tag darstellen, abgegrenzt. Latente Steuern werden für zeitliche Unterschiede zwischen handelsbilanziellen und steuerlichen Wertansätzen von Vermögensgegenständen, Schulden und Rechnungsabgrenzungsposten ermittelt. Die Ermittlung der latenten Steuern erfolgt auf Basis des kombinierten Ertragsteuersatzes. Dieser setzt sich aus dem Körperschaftsteuersatz zzgl. des Solidaritätszuschlags und dem Gewerbesteuersatz zusammen. Aktive und passive latente Steuern werden saldiert. Eine sich insgesamt ergebende Steuerbelastung wird in der Bilanz als passive latente Steuern angesetzt. Im Falle einer Steuerentlastung wird von dem Aktivierungswahlrecht für aktive latente Steuern nach § 274 Abs. 1 S. 2 HGB kein Gebrauch gemacht. Das gezeichnete Kapital wird mit dem Nennbetrag angesetzt. Die Bilanz wird ohne Verwendung des Jahresergebnisses aufgestellt. Der Sonderposten für Zuschüsse beruht auf Investitionszuschüssen der Sächsischen Aufbaubank sowie aus einem Investitionszuschuss aus Fördermitteln des Bundesministeriums für Wirtschaft und Energie. Seine Auflösung wird analog zur Abschreibung oder zum Abgang der bezuschussten Vermögensgegenstände vorgenommen. Steuerrückstellungen und sonstige Rückstellungen werden in Höhe des aufgrund vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrags passiviert. Bei Rückstellungen mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr werden künftige Preis- und Kostensteigerungen in Höhe der allgemeinen Inflationsrate berücksichtigt und eine Abzinsung auf den Bilanzstichtag vorgenommen. Als Abzinsungssatz werden die den Restlaufzeiten der Rückstellungen entsprechenden durchschnittlichen Marktzinssätze der vergangenen sieben Geschäftsjahre verwendet, wie sie von der Deutschen Bundesbank gemäß Rückstellungsabzinsungsverordnung monatlich ermittelt und bekannt gegeben werden. Die Steuerrückstellungen beinhalten die das Geschäftsjahr betreffenden, noch nicht veranlagten Steuern. Verbindlichkeiten wurden zum Erfüllungsbetrag angesetzt. Umsatzerlöse werden realisiert, wenn die Lieferungen und Leistungen ausgeführt sind und der Gefahrenübergang erfolgt ist. Aufwendungen und Erträge des Geschäftsjahres sind unabhängig von den Zeitpunkten der entsprechenden Zahlungen im Jahresabschluss berücksichtigt. Alle vorhersehbaren Risiken und Verluste, die bis zum Abschlussstichtag entstanden sind, werden berücksichtigt. Gewinne werden nur berücksichtigt, wenn sie am Abschlussstichtag realisiert sind. Auf fremde Währung lautende Vermögensgegenstände und Verbindlichkeiten mit einer Laufzeit bis zu einem Jahr werden am Abschlussstichtag zum Devisenkassamittelkurs umgerechnet. Gewinne und Verluste aus der Umrechnung von Geschäften in Fremdwährung werden erfolgswirksam erfasst und in der Gewinn- und Verlustrechnung gesondert unter dem Posten "sonstige betriebliche Erträge" bzw. "sonstige betriebliche Aufwendungen" ausgewiesen. Gegenüber dem Vorjahr abweichende Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden Beim Jahresabschluss konnten die bisher angewandten Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden unverändert übernommen werden. Angaben zur Bilanz Anlagenspiegel für die einzelnen Posten des Anlagevermögens Die Entwicklung der einzelnen Posten des Anlagevermögens sowie die Entwicklung der Abschreibungen im Geschäftsjahr können aus dem als Anhang beigefügten Anlagenspiegel entnommen werden. Angabe zu Sicherungsrechten Sicherungsrechte für Verbindlichkeiten bestehen zum 31.12.2023 nicht. Angabe zu Verbindlichkeiten mit Restlaufzeitvermerken
Latente Steuern Der Saldo der latenten Steuern am Ende des Geschäftsjahres beträgt 83.700,00 EUR. Im Laufe des Geschäftsjahres gab es folgende Änderungen am Saldo der latenten Steuern: 14.100,00 EUR. Nicht bilanzierte sonstige finanzielle Verpflichtungen Neben den in der Bilanz ausgewiesenen Verbindlichkeiten bestehen in Höhe von 5.065 TEUR sonstige finanzielle Verpflichtungen, die aus Mietverträgen (4.690 TEUR) und Leasingverträgen (375 TEUR) resultieren. Angaben zur Gewinn- und Verlustrechnung Erläuterung der Erträge und Aufwendungen von außergewöhnlicher Größenordnung oder außergewöhnlicher Bedeutung Erträge von außergewöhnlicher Größenordnung oder außergewöhnlicher Bedeutung liegen nicht vor. Sonstige Angaben Durchschnittliche Zahl der während des Geschäftsjahrs beschäftigten Arbeitnehmer Die nachfolgenden Arbeitnehmergruppen waren während des Geschäftsjahres im Unternehmen beschäftigt:
Geschäfte mit nahestehenden Personen Im Berichtsjahr gab es keine wesentlichen Geschäfte mit nahestehenden Unternehmen und Personen, die für die Beurteilung der Finanzlage notwendig sind und zu nicht marktüblichen Bedingungen zustande gekommen sind. Gesamthonorar des Abschlussprüfers Auf die Angabe wird gemäß § 288 Abs. 2 HGB verzichtet. Wir werden die Angabe der Wirtschaftsprüferkammer auf deren schriftliche Anforderung übermitteln. Organe Unter Anwendung der Schutzklausel nach § 286 Abs. 4 HGB werden die Gesamtbezüge der Geschäftsführung nach § 285 Nr. 9a) HGB nicht angegeben. Während des abgelaufenen Geschäftsjahres wurden die Geschäfte des Unternehmens durch folgende Personen geführt:
Angaben über den Anteilsbesitz an anderen Unternehmen von mind. 20 Prozent der Anteile Anteilsbesitz an anderen Unternehmen mit mindestens 20 Prozent der Anteile besteht nicht. Vorgänge von besonderer Bedeutung nach dem Abschlussstichtag Für unser Unternehmen sehen wir gegenwärtig keine derartige Vorgänge mit wesentlicher Auswirkung auf die Vermögens-, Finanz- und Ertragslage. ErgebnisverwendungsvorschlagDer Jahresüberschuss für das Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis 31.12.2023 i. H. v. 406.287,11 EUR wird auf neue Rechnung vorgetragen. Unterschrift der Geschäftsführung
Leipzig, 16.08.2024 Falk Teßmer, Geschäftsführer Florian Teßmer, Geschäftsführer Anlagenspiegel (Beilage zum Anhang)
Bericht des Aufsichtsratsn/a sonstige Berichtsbestandteile
gez. Falk Teßmer, Geschäftsführer gez. Florian Teßmer, Geschäftsführer Angaben zur Feststellung:Der Jahresabschluss wurde am 05.12.2024 festgestellt. BestätigungsvermerkBei dem vorstehenden Jahresabschluss handelt es sich um die nach § 327 HGB für Offenlegungszwecke verkürzte Fassung. Zu dem vollständigen Jahresabschluss und dem Lagebericht wurde folgender Bestätigungsvermerk erteilt: BESTäTIGUNGSVERMERK DES UNABHäNGIGEN ABSCHLUSSPRüFERSAn die Posterlounge GmbH, Leipzig Prüfungsurteile Wir haben den Jahresabschluss der Posterlounge GmbH, Leipzig - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der Posterlounge GmbH, Leipzig für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 geprüft. Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse entspricht der beigefügte Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft zum 31. Dezember 2023 sowie ihrer Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023. Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse • entspricht der beigefügte Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft zum 31. Dezember 2023 sowie ihrer Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 und • vermittelt der beigefügte Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft. In allen wesentlichen Belangen steht der Lagebericht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar. Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses geführt hat. Grundlage für die Prüfungsurteile Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unser Prüfungsurteil zum Jahresabschluss zu dienen. Verantwortung der gesetzlichen Vertreter und der Gesellschafterversammlung als Aufsichtsorgan für den Jahresabschluss und den Lagebericht Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d.h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist. Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen. Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können. Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unser Prüfungsurteil zum Jahresabschluss beinhaltet. Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen. Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus • identifizieren und beurteilen wir die Risiken wesentlicher falscher Darstellungen im Jahresabschluss aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern, planen und führen Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlangen Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unser Prüfungsurteil zu dienen. Das Risiko, dass aus dolosen Handlungen resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, ist höher als das Risiko, dass aus Irrtümern resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, da dolose Handlungen kollusives Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können. • gewinnen wir ein Verständnis von dem für die Prüfung des Jahresabschlusses relevanten internen Kontrollsystem, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den gegebenen Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit dieser Systeme der Gesellschaft abzugeben. • beurteilen wir die Angemessenheit der von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von den gesetzlichen Vertretern dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben. • ziehen wir Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls wir zu dem Schluss kommen, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, sind wir verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Jahresabschluss aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, unser jeweiliges Prüfungsurteil zu modifizieren. Wir ziehen unsere Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum unseres Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass die Gesellschaft ihre Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann. • beurteilen wir die Darstellung, Aufbau und Inhalt des Jahresabschlusses insgesamt einschließlich der Angaben sowie ob der Jahresabschluss die zugrunde liegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. • beurteilen wir den Einklang des Lageberichts mit dem Jahresabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage des Unternehmens. • führen wir Prüfungshandlungen zu den von den gesetzlichen Vertretern dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Lagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehen wir dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von den gesetzlichen Vertretern zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteilen die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrunde liegenden Annahmen geben wir nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen. Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger bedeutsamer Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.
Leipzig, den 30. August 2024 addVALUE
audit&tax Leipzig GmbH
Schmidt, Wirtschaftsprüfer |
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