CANCOM Managed Services GmbH
Selbe AdresseErbringung von Beratungsleistungen auf dem Gebiet der Informationstechnologie
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Gesetzliche Vertreter dieser Organisation
| Name | Rolle |
|---|---|
Frank Anton Richter seit 1.4.2019 | Vorstandsmitglied |
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
Pironet AG (vormals: Pironet NDH Aktiengesellschaft)KölnJahresabschluss zum 31.12.2016Jahresabschluss und Lagebericht für das Geschäftsjahr 2016Pironet AG (ehemals: Pironet NDH Aktiengesellschaft) KölnBilanz
der Pironet AG (ehemals: Pironet NDH Aktiengesellschaft),
Köln
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Stand am 31.12.2016 | Stand am 31.12.2015 |
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EUR | EUR |
| A. | Anlagevermögen |
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| I. | Immaterielle Vermögensgegenstände |
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Entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten | 80.620,63 | 118.192,00 |
| II. | Sachanlagen |
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| 1. | Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken | 0,00 | 1.854,74 |
| 2. | Technische Anlagen und Maschinen | 82,93 | 331,76 |
| 3. | Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung | 103.591,15 | 125.814,14 |
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103.674,08 | 128.000,64 |
| III. | Finanzanlagen |
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| 1. | Anteile an verbundenen Unternehmen | 3.955.740,00 | 3.955.740,00 |
| 2. | Beteiligungen | 175.000,00 | 175.000,00 |
| 3. | Sonstige Ausleihungen | 1.806.750,00 | 1.802.250,00 |
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5.937.490,00 | 5.932.990,00 |
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6.121.784,71 | 6.179.182,64 |
| B. | Umlaufvermögen |
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| I. | Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände |
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| 1. | Forderungen gegen verbundene Unternehmen | 5.762.573,75 | 13.697.325,78 |
| 2. | Sonstige Vermögensgegenstände | 124.409,95 | 177.025,91 |
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5.886.983,70 | 13.874.351,69 |
| II. | Kassenbestand, Bundesbankguthaben, Guthaben bei Kreditinstituten und Schecks | 26.800.706,92 | 20.725.424,77 |
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32.687.690,62 | 34.599.776,46 |
| C. | Rechnungsabgrenzungsposten | 3.949,92 | 7.630,00 |
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38.813.425,25 | 40.786.589,10 |
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Stand am 31.12.2016 | Stand am 31.12.2015 |
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EUR | EUR |
| A. | Eigenkapital |
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| I. | Gezeichnetes Kapital | 14.589.900,00 | 14.589.900,00 |
| II. | Kapitalrücklage | 9.196.367,82 | 9.196.367,82 |
| III. | Bilanzgewinn | 7.124.794,40 | 3.424.492,80 |
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30.911.062,22 | 27.210.760,62 |
| B. | Rückstellungen |
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| 1. | Rückstellungen für Pensionen und ähnliche Verpflichtungen | 64.728,00 | 62.784,00 |
| 2. | Steuerrückstellungen | 1.069.112,01 | 631.200,00 |
| 3. | Sonstige Rückstellungen | 1.179.760,00 | 683.827,50 |
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2.313.600,01 | 1.377.811,50 |
| C. | Verbindlichkeiten |
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| 1. | Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen | 20.189,22 | 90.432,41 |
| 2. | Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen | 2.750.540,44 | 9.189.676,73 |
| 3. | Sonstige Verbindlichkeiten | 2.818.033,36 | 2.917.907,84 |
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- davon aus Steuern: EUR 39.728,74 (i. V. EUR 156.743,65) |
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- davon im Rahmen der sozialen Sicherheit: EUR 0,00 (i. V. EUR 1.176,00) |
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5.588.763,02 | 12.198.016,98 |
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38.813.425,25 | 40.786.589,10 |
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2016 | 2015 |
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EUR | EUR |
| 1. | Umsatzerlöse | 1.801.506,84 | 2.402.039,37 |
| 2. | Sonstige betriebliche Erträge | 847.325,63 | 912.378,58 |
| 3. | Materialaufwand | 278.156,84 | 189.205,87 |
| 4. | Personalaufwand |
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a) Löhne und Gehälter | 943.471,63 | 2.406.968,34 |
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b) Soziale Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung und für Unterstützung | 73.651,16 | 142.542,69 |
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|
- davon für Altersversorgung: EUR 10.316,16 (i. V. EUR 907,84) |
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1.017.122,79 | 2.549.511,03 |
| 5. | Abschreibungen auf immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens und Sachanlagen | 72.058,00 | 70.469,87 |
| 6. | Sonstige betriebliche Aufwendungen | 1.858.832,61 | 6.234.881,74 |
| 7. | Erträge aus Beteiligungen | 5.716.255,29 | 11.822.383,21 |
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|
- davon aus verbundenen Unternehmen: EUR 5.716.255,29 (i. V. EUR 7.815.904,21) |
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| 8. | Sonstige Zinsen und ähnliche Erträge | 59.424,26 | 61.033,62 |
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|
- davon aus verbundenen Unternehmen: EUR 42.633,61 (i. V. EUR 20.138,83) |
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| 9. | Aufwendungen aus Verlustübernahme | 0,00 | 5.120.941,06 |
| 10. | Zinsen und ähnliche Aufwendungen | 375.420,67 | 200.784,41 |
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|
- davon an verbundene Unternehmen: EUR 0,00 (i. V. EUR 17.941,83) |
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| 11. | Steuern vom Einkommen und vom Ertrag | 538.195,51 | 700.754,76 |
| 12. | Ergebnis nach Steuern | 4.284.725,60 | 131.286,04 |
| 13. | Sonstige Steuern | 828,00 | 1.307,00 |
| 14. | Jahresüberschuss | 4.283.897,60 | 129.979,04 |
| 15. | Gewinnvortrag | 2.840.896,80 | 3.294.513,76 |
| 16. | Bilanzgewinn | 7.124.794,40 | 3.424.492,80 |
Die Pironet AG hat ihren Sitz in Köln und ist
eingetragen in das Handelsregister beim Amtsgericht
Köln (Reg.Nr. 26734).
Der vorliegende Jahresabschluss wurde gemäß
§§ 242 ff. und §§ 264 ff. HGB in der
Fassung des Bilanzrichtlinie-Umsetzungsgesetzes (BilRUG)
sowie nach den einschlägigen Vorschriften des AktG
aufgestellt.
Die Gesellschaft gilt gemäß § 267 Abs. 1
i. V. m. Abs. 4 HGB als kleine Kapitalgesellschaft. Die
Aufstellung des Jahresabschlusses erfolgte freiwillig nach
den Vorschriften für große
Kapitalgesellschaften.
Der Jahresabschluss für das Geschäftsjahr 2016
enthält bis auf nachfolgende Ausnahme keine
Abweichungen von der Darstellungsstetigkeit oder der
Gliederung zum Vorjahr. Aufgrund des Ausweises von
Mieterlösen aus der Untervermietung an Dritte als
Umsatzerlöse werden die Aufwendungen aus deren
Anmietung nicht mehr unter den sonstigen betrieblichen
Aufwendungen, sondern nunmehr unter den bezogenen
Leistungen ausgewiesen. Infolge der geänderten
Gliederungsvorschriften des § 275 HGB ist der im
Vorjahr ausgewiesene Posten "Ergebnis der gewöhnlichen
Geschäftstätigkeit" entfallen. Neu eingefügt
wurde im Berichtsjahr der Posten "Ergebnis nach Steuern".
Um die Vergleichbarkeit herzustellen, wurde diese
Änderung auch auf das Vorjahr angewendet.
Gesetzlich geforderte Angaben zu einzelnen Posten der
Bilanz und der Gewinn- und Verlustrechnung werden teilweise
dort und teilweise im Anhang gemacht.
Für die Aufstellung des Jahresabschlusses waren
unverändert die nachfolgenden Bilanzierungs- und
Bewertungsmethoden maßgebend.
Erworbene immaterielle Vermögensgegenstände
sind zu Anschaffungskosten bilanziert und werden
entsprechend ihrer Nutzungsdauer um planmäßige
Abschreibungen (3 - 5 Jahre; lineare Methode) vermindert.
Das Sachanlagevermögen ist zu Anschaffungskosten
angesetzt und wird um planmäßige Abschreibungen
(3 - 13 Jahre; lineare Methode) vermindert.
Vermögensgegenstände mit einem Wert von EUR
150,00 bis EUR 1.000,00 werden analog steuerrechtlicher
Regelung (§ 6 Abs. 2a EStG) in einem Sammelposten
erfasst, der jährlich zu 20 % gewinnmindernd
aufgelöst wird. In den Jahren 2012 bis 2015 werden
Vermögensgegenstände mit einem Netto-Wert bis EUR
410,00 im Jahr des Zugangs sofort als Betriebsausgabe
erfasst (§ 6 Abs. 2 S. 1 EStG).
Bei den Finanzanlagen sind die Anteilsrechte zu
Anschaffungskosten bzw. mit dem ihnen am Stichtag
beizulegenden niedrigeren Wert angesetzt.
Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände
sind zum Nennwert angesetzt. Allen risikobehafteten Posten
ist durch die Bildung angemessener Einzelwertberichtigungen
Rechnung getragen.
Die Pensionsverpflichtungen wurden nach dem
Projected-Unit-Credit-Verfahren unter Anwendung
versicherungsmathematischer Grundsätze ermittelt.
Die sonstigen Rückstellungen berücksichtigen
alle ungewissen Verbindlichkeiten und erkennbaren Risiken.
Sie sind in der Höhe des nach vernünftiger
kaufmännischer Beurteilung notwendigen
Erfüllungsbetrages angesetzt.
Die Verbindlichkeiten sind mit ihren
Erfüllungsbeträgen angesetzt.
Forderungen und Verbindlichkeiten in Fremdwährung,
deren Restlaufzeit nicht mehr als ein Jahr beträgt,
wurden gemäß § 256a HGB mit dem
Devisenkassamittelkurs am Bilanzstichtag bewertet.
Die Entwicklung der einzelnen Posten des
Anlagevermögens ist unter Angabe der Abschreibungen
des Geschäftsjahres im Anlagespiegel (vgl. Anlage zum
Anhang) dargestellt.
Die Zusammensetzung des Anteilsbesitzes ist der
nachfolgenden Übersicht "Angaben zum Anteilsbesitz" zu
entnehmen.
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Beteiligung | Eigenkapital | Jahresergebnis |
|
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% | in TEUR | in TEUR |
| PIRONET Datacenter AG & Co. KG, Hamburg | 100,00 | 3.068 | 5.716 * |
| PIRONET Enterprise Solutions GmbH, Köln | 100,00 | 2.407 | 720 |
| PIRONET NDH LLC, Atlanta, Georgia, USA | 100,00 | 0 | 0 |
| PIRONET NDH Beteiligungs GmbH, Köln | 100,00 | 29 | 1 |
| prudsys AG, Chemnitz ** | 19,88 | 2.519 | 247 |
* Jahresüberschuss vor Gutschrift auf dem
Gesellschafterkonto
** gemäß vorläufigem
Jahresabschluss der Gesellschaft
Der Ausweis in Höhe von TEUR 1.807 betrifft ein
Darlehen nebst Zinsen gegenüber dem ehemaligen
verbundenen Unternehmen Pirobase Imperia GmbH.
Die Forderungen gegen verbundene Unternehmen in
Höhe von TEUR 5.763 (Vorjahr: TEUR 13.697) resultieren
in Höhe von TEUR 5.716 aus der phasengleichen
Gewinnvereinnahmung des Jahresüberschusses 2016 der
PIRONET Datacenter AG & Co. KG, der noch nicht
ausgezahlt ist. Der verbleibende Betrag betrifft
Forderungen aus Lieferungen und Leistungen.
Sämtliche ausgewiesenen Forderungen und sonstigen
Vermögensgegenstände haben mit Ausnahme der
Kautionen in Höhe von TEUR 1 und im Vorjahr das
Körperschaftsteuerguthaben in Höhe von TEUR 27
eine Restlaufzeit von weniger als einem Jahr.
Das Grundkapital beträgt EUR 14.589.900,00 und ist
eingeteilt in insgesamt 14.589.900 Stückaktien mit
einem rechnerischen Anteil am Grundkapital von je EUR 1,00.
Gemäß Beschluss der Hauptversammlung vom 30.
August 2011 wurde § 4 Abs. 3 der Satzung neu gefasst
und § 4 Abs. 4 der Satzung aufgehoben, um die
Neuschaffung eines genehmigten Kapitals zu
ermöglichen.
Der Vorstand war nach der Beschlussfassung nunmehr
ermächtigt, das Grundkapital der Gesellschaft mit
Zustimmung des Aufsichtsrats bis zum 29. August 2016
einmalig oder mehrmalig um bis zu insgesamt EUR
7.294.500,00 gegen Bar- und/oder Sacheinlagen durch Ausgabe
von bis zu 7.294.500 neuen, auf den Inhaber lautenden
Stückaktien zu erhöhen (Genehmigtes Kapital
2011). Die Ermächtigung wurde nicht ausgeübt.
Die Kapitalrücklage ist unverändert zum
Vorjahr.
Die Pensionsrückstellung wurde nach
versicherungsmathematischen Grundsätzen
gemäß der Projected Unit Credit Method
(PuC-Methode) berechnet. Dabei ist die jährliche
Rentenanpassung mit 1,5 % entsprechend berücksichtigt.
Als Rechnungszins wurde der durchschnittliche Marktzinssatz
der letzten zehn Jahre verwendet (Bundesbankzins), der sich
bei einer angenommenen Restlaufzeit von 15 Jahren ergibt.
Er beträgt 4,01 %. Es wurden die Richttafeln 2005 G
von Klaus Heubeck zugrunde gelegt.
Aus der versicherungsmathematischen Bewertung der
Pensionsrückstellungen zum 31. Dezember 2016 ergibt
sich eine Zuführung zum Erfüllungsbetrag i. H. v.
TEUR 2. Darin enthalten ist ein Zinsanteil i. H. v. TEUR 1
(Ausweis: Zinsen und ähnliche Aufwendungen).
Die sonstigen Rückstellungen wurden für
Personalsondervergütungen (TEUR 227), Prozesskosten im
Zusammenhang mit dem Beteiligungsverkauf der Pirobase
Imperia GmbH und damit verbundene Zinsaufwendungen (TEUR
804), Aufsichtsratsvergütungen (TEUR 90), ausstehende
Eingangsrechnungen (TEUR 24), Prüfungskosten (TEUR 25)
sowie sonstige Rückstellungen (TEUR 10) gebildet.
Die Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen
Unternehmen in Höhe von TEUR 2.751 bestehen im
Wesentlichen aus dem Cash Pool mit den
Tochtergesellschaften in Höhe von TEUR 2.728. Der
verbleibende Betrag betrifft sonstige Verbindlichkeiten in
Höhe von TEUR 21 und Verbindlichkeiten aus Lieferungen
und Leistungen in Höhe von TEUR 2.
Die ausgewiesenen Verbindlichkeiten haben eine
Restlaufzeit von weniger als einem Jahr. Es wurden keine
Sicherheiten gestellt.
Aktive latente Steuern resultieren im Wesentlichen aus
unterschiedlichen Wertansätzen von Kundenstämmen,
Einbauten in fremden Gebäuden,
Drohverlustrückstellungen und
Pensionsrückstellungen. Zudem bestehen latente
Steuerforderungen aufgrund bislang nicht genutzter
steuerlicher Verlustvorträge.
Die Ermittlung der latenten Steuern erfolgte auf
Grundlage eines kombinierten Ertragsteuersatzes von 32,45 %
für die Pironet AG. In Ausübung des Wahlrechts
aus § 274 Abs. 1 S. 2 HGB wurde für die aktiven
Steuerlatenzen eine aktive latente Steuer nicht bilanziert.
Am Bilanzstichtag liegen keine Haftungsverhältnisse
vor.
Am Bilanzstichtag bestehen in Höhe von TEUR 1.194
sonstige finanzielle Verpflichtungen aus laufenden Miet-
und Leasingverträgen, davon TEUR 11 gegen verbundene
Unternehmen.
Mit Ausnahme der im Abschnitt "Sonstige finanzielle
Verpflichtungen" dargestellten Miet- und
Leasingverträge existieren keine
außerbilanziellen Geschäfte. Die
Mietverträge betreffen die Anmietung von Räumen,
während die Leasingverträge Kraftfahrzeuge sowie
Hardware beinhalten. Diese Geschäfte dienen vorrangig
dem Zweck, die bei einer möglichen Anschaffung
vorliegende Kapitalbindung zu verhindern. Weitere Vorteile
bzw. Risiken liegen nicht vor.
Die Gewinn- und Verlustrechnung ist nach dem
Gesamtkostenverfahren aufgestellt.
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2016 | 2015 | ||
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TEUR | % | TEUR | % |
| Umsatzerlöse |
|
|
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| - Intern |
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| PIRONET Datacenter AG & Co. KG | 1.232 | 68,37 | 1.504 | 62,61 |
| PIRONET Enterprise Solutions GmbH | 290 | 16,09 | 404 | 16,82 |
| Pirobase Imperia GmbH bis 30. Juni 2015 | 0 | 0,00 | 293 | 12,20 |
|
|
1.522 | 84,46 | 2.201 | 91,63 |
| - Extern | 280 | 15,54 | 201 | 8,37 |
| GESAMT | 1.802 | 100,00 | 2.402 | 100,00 |
Die konzerninternen Umsatzerlöse resultieren im
Wesentlichen aus Geschäftsbesorgungsverträgen mit
verbundenen Unternehmen (Pirobase Imperia GmbH bis 30. Juni
2015). Die externen Umsätze resultieren
hauptsächlich aus Untermietverträgen
gegenüber dem ehemaligen verbundenen Unternehmen, der
Pirobase Imperia GmbH (ab 1. Juli 2015).
Unter den sonstigen betrieblichen Erträgen sind
periodenfremde Erträge in Höhe von insgesamt TEUR
53 enthalten. Diese beinhalten im Wesentlichen Erträge
aus der Realisation notleidender variabler
Kaufpreisforderungen aus dem Verkauf eines
Geschäftsbetriebs im Jahr 2011 in Höhe von TEUR
49.
Der Personalaufwand ist gegenüber dem Vorjahr um
EUR 1,5 Mio. reduziert. Neben weiteren Personaleinsparungen
war das Vorjahresergebnis durch Abfindungs- und weitere
Abstandszahlungen in Höhe von EUR 0,8 Mio. belastet.
Die Abschreibungen auf immaterielle
Vermögensgegenstände und Sachanlagen des
Anlagevermögens erhöhten sich von TEUR 70 in 2015
auf TEUR 72 im Berichtsjahr 2016.
Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen enthalten im
Wesentlichen Standortkosten (TEUR 830), Rechts-, Steuer-,
Beratungs- und Prüfungskosten (TEUR 444),
ITKO-Servicekosten (TEUR 195),
Aufsichtsratsvergütungen nebst Auslagenersatz (TEUR
90), Reise- und Kfz-Kosten (TEUR 53) sowie Kosten der
Hauptversammlung (TEUR 47).
Im Vorjahr wurden alle Geschäftsanteile an der
Pirobase Imperia GmbH verkauft und aus dem Abgang der
Anteile ergab sich insgesamt ein Verlust von TEUR 4.219,
der unter dieser Position ausgewiesen wurde.
Die Erträge aus Beteiligungen resultieren aus der
phasengleichen Gewinnvereinnahmung des
Jahresüberschusses der PIRONET Datacenter AG & Co.
KG für das Geschäftsjahr 2016 in Höhe von
TEUR 5.716 (Vorjahr 2015 TEUR 7.816). Der Posten
beinhaltete darüber hinaus im Vorjahr eine
Ausschüttung der Pirobase Imperia GmbH in Höhe
von TEUR 4.000.
Die sonstigen Zinsen und ähnlichen Erträge
resultieren aus der Verzinsung von
Steuererstattungsansprüchen, der sonstigen
Ausleihungen sowie der Anlage von Tagesgeldern (TEUR 16)
und aus Zinserträgen im Verbundbereich (TEUR 43).
Die Aufwendungen aus Verlustübernahme des Vorjahres
in Höhe von TEUR 5.121 resultierten aus der
Ergebnisabführung der Pirobase Imperia GmbH.
Die Zinsaufwendungen in Höhe von TEUR 375 stammen
im Wesentlichen aus einer Rückstellung für
Zinsaufwand im Zusammenhang mit der Klage gegen ein
ehemaliges verbundenes Unternehmen.
Der ausschüttungsgesperrte Unterschiedsbetrag der
Rückstellungen für
Altersversorgungsverpflichtungen nach § 253 Abs. 6 HGB
n.F. beträgt TEUR 9.
Die durchschnittliche Zahl der während des
Geschäftsjahres beschäftigten Mitarbeiter betrug
4 (i. V. 14).
Herr Frank Richter, Diplom-Betriebswirt, Kempten,
Vorsitzender (bis 30.11.2016) und Alleinvorstand (seit
1.12.2016)
Herr Thomas Stark, Dipl.-Wirtschaftsingenieur,
Wittislingen,
Finanzvorstand (bis 30.11.2016)
Die Gesellschaft wird durch zwei Vorstandsmitglieder
oder durch ein Vorstandsmitglied gemeinsam mit einem
Prokuristen vertreten. Ist nur ein Vorstandsmitglied
bestellt, so vertritt es die Gesellschaft allein.
Folgende Vorstände sind im Aufsichtsrat weiterer
Unternehmen vertreten:
| ― |
Herr Thomas Stark in:
|
Die Gesamtbezüge des Vorstands beliefen sich auf
TEUR 558.
Zum 31. Dezember 2016 hielt der Vorstand keinen Bestand
an gewährten Aktienoptionen.
Herr Rudolf Hotter, Mitglied des Vorstands der CANCOM
SE, Roßhaupten, Vorsitzender
Herr Prof. Dr. Dr. Claudius Schikora, Professor und
Präsident der Hochschule für angewandtes
Management, Feldafing am See,
stellvertretender Vorsitzender (seit 15.3.2016)
Herr Karl-Heinz Walla, selbständiger
Unternehmensberater im Bereich Informationstechnologie,
Haimhausen (seit 1.1.2016)
Das Amtsgericht Köln hat mit Beschluss vom 16.
Dezember 2015 Herrn Karl-Heinz Walla mit Wirkung zum 1.
Januar 2016 als Mitglied des Aufsichtsrats bis zum Ablauf
der nächsten ordentlichen Hauptversammlung der
Gesellschaft bestellt. Am 16. Juni 2016 wurde Herr
Karl-Heinz Walla im Rahmen der ordentlichen
Hauptversammlung als Aufsichtsratsmitglied mit Wirkung ab
Beendigung dieser Hauptversammlung für die Zeit bis
zur Beendigung der ordentlichen Hauptversammlung, die
über die Entlastung für das Geschäftsjahr
2016 beschließt, berufen.
Folgende Aufsichtsräte sind im Aufsichtsrat
weiterer Unternehmen vertreten:
| ― |
Herr Rudolf Hotter
|
||||
| ― |
Herr Prof. Dr. Dr. Claudius
Schikora
|
Die Bezüge des Aufsichtsrats beliefen sich auf TEUR
90 und verteilen sich wie folgt:
|
|
TEUR |
| Aufsichtsratsvorsitzender | 40 |
| Stellvertretender Aufsichtsratsvorsitzender | 30 |
| Aufsichtsratsmitglieder | 20 |
| Gesamt | 90 |
Für den Abschlussprüfer wurden für das
Geschäftsjahr folgende Honorare im Aufwand erfasst.
|
|
TEUR |
| Abschlussprüfungsleistungen | 55 |
| Steuerberatungsleistungen | 20 |
| Sonstige Leistungen | 42 |
|
|
117 |
Nach Abschluss des Geschäftsjahres 2016 sind keine
Vorgänge von besonderer Bedeutung eingetreten.
Die Pironet AG ist seit dem 21. November 2013 alleiniger
persönlich haftender Gesellschafter der PIRONET
Datacenter AG & Co. KG.
Der Jahresabschluss wird in den Konzernabschluss der
CANCOM SE, München, einbezogen. Dieser
Konzernabschluss wird nach IFRS erstellt und ist am Sitz
der CANCOM SE in München erhältlich oder kann auf
der Homepage der CANCOM SE eingesehen werden.
Köln, 8. März 2017
Pironet AG
Der Vorstand
Frank Richter
|
|
Anschaffungs-/Herstellungskosten | Kumulierte Abschreibungen | ||||
|
|
Stand am
1.1.2016 |
Zugänge | Abgänge | Stand am
31.12.2016 |
Stand am
1.1.2016 |
Zugänge |
|
|
EUR | EUR | EUR | EUR | EUR | EUR |
| I. Immaterielle Vermögensgegenstände |
|
|
|
|
|
|
| Entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten | 407.963,78 | 165,54 | 14.564,96 | 393.564,36 | 289.771,78 | 37.736,91 |
| II. Sachanlagen |
|
|
|
|
|
|
| 1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken | 49.884,00 | 0,00 | 295,00 | 49.589,00 | 48.029,26 | 1.825,24 |
| 2. Technische Anlagen und Maschinen | 16.696,47 | 0,00 | 0,00 | 16.696,47 | 16.364,71 | 248,83 |
| 3. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung | 226.623,33 | 10.024,03 | 43.112,96 | 193.534,40 | 100.809,19 | 32.247,02 |
|
|
293.203,80 | 10.024,03 | 43.407,96 | 259.819,87 | 165.203,16 | 34.321,09 |
| III. Finanzanlagen |
|
|
|
|
|
|
| 1. Anteile an verbundenen Unternehmen | 5.011.600,00 | 0,00 | 0,00 | 5.011.600,00 | 1.055.860,00 | 0,00 |
| 2. Beteiligungen | 3.823.000,00 | 0,00 | 0,00 | 3.823.000,00 | 3.648.000,00 | 0,00 |
| 3. Sonstige Ausleihungen | 1.802.250,00 | 4.500,00 | 0,00 | 1.806.750,00 | 0,00 | 0,00 |
|
|
10.636.850,00 | 4.500,00 | 0,00 | 10.641.350,00 | 4.703.860,00 | 0,00 |
|
|
11.338.017,58 | 14.689,57 | 57.972,92 | 11.294.734,23 | 5.158.834,94 | 72.058,00 |
|
|
Kumulierte Abschreibungen | Buchwerte | ||
|
|
Abgänge | Stand am
31.12.2016 |
Stand am
31.12.2016 |
Stand am
31.12.2015 |
|
|
EUR | EUR | EUR | EUR |
| I. Immaterielle Vermögensgegenstände |
|
|
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| Entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten | 14.564,96 | 312.943,73 | 80.620,63 | 118.192,00 |
| II. Sachanlagen |
|
|
|
|
| 1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken | 265,50 | 49.589,00 | 0,00 | 1.854,74 |
| 2. Technische Anlagen und Maschinen | 0,00 | 16.613,54 | 82,93 | 331,76 |
| 3. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung | 43.112,96 | 89.943,25 | 103.591,15 | 125.814,14 |
|
|
43.378,46 | 156.145,79 | 103.674,08 | 128.000,64 |
| III. Finanzanlagen |
|
|
|
|
| 1. Anteile an verbundenen Unternehmen | 0,00 | 1.055.860,00 | 3.955.740,00 | 3.955.740,00 |
| 2. Beteiligungen | 0,00 | 3.648.000,00 | 175.000,00 | 175.000,00 |
| 3. Sonstige Ausleihungen | 0,00 | 0,00 | 1.806.750,00 | 1.802.250,00 |
|
|
0,00 | 4.703.860,00 | 5.937.490,00 | 5.932.990,00 |
|
|
57.943,42 | 5.172.949,52 | 6.121.784,71 | 6.179.182,64 |
Die Pironet Aktiengesellschaft (nachfolgend Pironet AG
genannt) mit Sitz in Köln (HRB 26734) übernimmt
als Holdinggesellschaft die strategische Steuerung und
Koordination ihrer Konzerngesellschaften und Beteiligungen
und erbringt Administrationsdienstleistungen. Das operative
Geschäft in ihren jeweiligen Märkten wird durch
die Tochtergesellschaften eigenständig geführt
und verantwortet.
Trotz Unsicherheiten aufgrund zahlreicher
internationaler Ereignisse, Spannungen und Krisen hat sich
die deutsche Wirtschaft in 2016 robust gezeigt und Kurs
gehalten. Das Wirtschaftswachstum betrug laut Berechnung
des statistischen Bundesamtes 1,9 Prozent gegenüber
1,7 Prozent im Vorjahr. Eine positive Entwicklung der
Unternehmensinvestitionen sowie stabile private und
staatliche Ausgaben erzeugten die Impulse für das
Wachstum.
Das statistische Bundesamt geht für das Gesamtjahr
2016 von einer durchschnittlichen Inflationsrate in
Höhe von 0,5 Prozent, nach 0,3 Prozent in 2015 aus. Im
Langzeitvergleich ist die Inflation nach wie vor
vergleichsweise gering.
Die Europäische Zentralbank (EZB) hat den Leitzins
bis zum Zeitpunkt der Aufstellung des vorliegenden
Lageberichts auf seinem historischen Tiefstand bei Null
Prozent belassen. Zum zweiten Mal seit der Finanzkrise hat
die US-Notenbank die Leitzinsen um 0,25 Prozentpunkte auf
ein Niveau zwischen 0,5 und 0,75 Prozent angehoben.
Der Arbeitsmarkt 2016 hat sich günstig entwickelt.
Die Zahl der arbeitslosen Menschen ist erneut gesunken, die
Beschäftigung ist vor allem in der ersten
Jahreshälfte weiter gestiegen und die Nachfrage der
Betriebe nach neuen Mitarbeitern hat sich nochmals
erhöht.
Das Jahr 2016 ist für den IT-Sektor insgesamt gut
verlaufen. Nach den neuesten Prognosen des Bundesverbandes
Informationswirtschaft Telekommunikation und neue Medien
e.V. (BITKOM) verzeichnete der deutsche IT-Markt in 2016
ein Wachstum von 3,6 Prozent. Im Einzelnen wuchs der
Bereich IT-Hardware um 2,8 Prozent, der Bereich IT-Software
um 6,2 Prozent und der Bereich IT-Services um 2,7 Prozent.
Nach Einschätzung der European Information
Technology Observation (EITO) sollen die weltweiten
IT-Umsätze 2016 voraussichtlich um 2,6 Prozent auf 1,3
Billionen Euro steigen. Für die EU-Staaten erwartet
EITO, dass die IT-Umsätze voraussichtlich um 2,7
Prozent auf 388 Milliarden Euro zulegen.
Die Pironet AG übernimmt als Holdinggesellschaft
die strategische Steuerung und Koordination ihrer
Beteiligungen und erbringt zentrale
Administrationsdienstleistungen. Das operative
Geschäft in ihren jeweiligen Märkten wird durch
die Tochtergesellschaften eigenständig geführt
und verantwortet.
In der PIRONET Datacenter konnte aufgrund des
umfangreichen Outsourcing-Portfolios und der guten
Positionierung im Markt der monatlich wiederkehrende Umsatz
in 2016 weiter gesteigert werden, während der Bereich
Consulting wie erwartet aufgrund auslaufender Projekte
rückläufig war. Insgesamt ist die
Ergebnissituation weiterhin sehr zufriedenstellend und die
Planungen der Tochtergesellschaften für das
nächste Jahr erwarten deutliche Zuwächse in allen
Umsatzbereichen.
Durch die Restrukturierung der Pironet AG und der damit
verbundenen Ausgliederung der Unternehmensbereiche Einkauf,
Buchhaltung und Personal in die CANCOM SE in 2015 sind die
Gehaltskosten in der Pironet AG im Geschäftsjahr
deutlich geringer als im Vorjahr.
Die internen Umlagen in die Pironet
Tochtergesellschaften konnten durch verringerte
betriebliche Kosten in der Pironet AG gegenüber dem
Vorjahr deutlich gesenkt werden. Sämtliche
verrechenbaren Kosten aus der Pironet AG werden über
diese Umlagen an die Tochtergesellschaften
weiterverrechnet. Einmalige Aufwände und nicht
umlegbare Kosten wie Kosten der Hauptversammlung etc.
werden nicht weiterberechnet.
Im Berichtsjahr 2016 hat sich eine Veränderung in
der Aktionärsstruktur der Pironet AG ergeben. Die 2014
bereits mehrheitlich an der Pironet AG beteiligte CANCOM SE
erweiterte im Berichtsjahr 2016 ihren Anteilsbesitz.
Im Vorjahr veräußerte die Pironet AG mit
notariellem Kaufvertrag vom 19./20. Mai 2015 alle
Geschäftsanteile an der Pirobase Imperia mit Wirkung
zum 30. Juni 2015. Die daraus resultierende gerichtliche
Auseinandersetzung dauert an und die bis dahin entstandenen
und möglicherweise entstehenden Kosten wurden im
Jahresabschluss 2016 zurückgestellt.
Nach dem Verkauf der Pirobase Imperia in 2015 wird diese
ab dem 1.7.2017 aus dem Untermietverhältnis der
Pironet AG ausscheiden.
Der Aufsichtsrat setzt sich aus drei Mitgliedern von
Vertretern der Anteilseigner zusammen. Das Amtsgericht
Köln hat mit Beschluss vom 16. Dezember 2015
gemäß § 104 Abs. 1 AktG Herrn Karl-Heinz
Walla mit Wirkung zum 1. Januar 2016 bis zum Ablauf der
nächsten Hauptversammlung als Mitglied des
Aufsichtsrats bestellt. In der Aufsichtsratssitzung am 15.
März 2016 hat der Aufsichtsrat Herrn Prof. Dr. Dr.
Claudius Schikora als stellvertretenden Vorsitzenden des
Aufsichtsrats gewählt.
Im Verlauf des vergangenen Jahres haben sich
Veränderungen in der Zusammensetzung des Vorstands der
Pironet AG ergeben.
Das Vorstandsmandat von Thomas Stark in der Pironet AG
endete mit Ablauf des Vorstandsanstellungsvertrages zum 30.
November 2016.
Mit Beschluss der Hauptversammlung am 16. Juni 2016
wurde die Firma der Gesellschaft in "Pironet AG"
geändert (vormals Pironet NDH AG).
Die Pironet AG fungiert primär als reine
Management-Holding-Gesellschaft. Die im Berichtsjahr 2016
ausgewiesenen Umsatzerlöse in Höhe von 1,8 Mio.
EUR (Vorjahr: 2,4 Mio. EUR) sind im Wesentlichen auf
konzerninterne Administrations- und Management-Leistungen
sowie auf Erlöse aus Untermietverträgen
zurückzuführen. Im Rückgang der
betrieblichen Kosten nach der Restrukturierung in 2015
liegt auch der Rückgang der verrechneten Kosten im
Vergleich zum Vorjahr begründet.
Im Geschäftsjahr 2016 betrug der
Jahresüberschuss 4,3 Mio. EUR, welcher zum
Großteil durch die PIRONET Datacenter erwirtschaftet
wurde. Im letzten Geschäftsjahr wurde ein
Jahresüberschuss von 0,1 Mio. EUR erzielt.
Der Rückgang des Personalaufwands um 1,5 Mio. EUR
gegenüber dem Vorjahr auf nunmehr 1,0 Mio. EUR
resultiert aus der Restrukturierung der Pironet AG in 2015.
Die Abschreibungen auf immaterielle
Vermögensgegenstände und Sachanlagen des
Anlagevermögens blieben auf Vorjahresniveau in
Höhe von 0,1 Mio. EUR.
Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen sanken von 6,2
Mio. EUR auf 1,9 Mio. EUR in 2016 aufgrund der Ausbuchung
des Beteiligungsbuchwertes der Imperia im
Geschäftsjahr 2015. Sie beinhalten ansonsten im
Wesentlichen Standortkosten (0,8 Mio. EUR) sowie Rechts-
und Beratungskosten (0,5 Mio. EUR).
Im Geschäftsjahr 2016 wurden keine Beteiligungen
veräußert und somit keine Erträge aus
Beteiligungsverkäufen realisiert (im Vorjahr 4,0 Mio.
EUR nach Veräußerung der Pirobase Imperia).
Die Bilanzsumme hat sich gegenüber dem Vorjahr um
2,0 Mio. EUR auf nunmehr 38,8 Mio. EUR vermindert. Der
Anteil der liquiden Mittel an der Bilanzsumme beträgt
zum Jahresende 69,1 % (Vorjahr: 50,8 %). Das Eigenkapital
zum 31. Dezember 2016 ist mit 30,9 Mio. EUR gegenüber
dem Vorjahr (27,2 Mio. EUR) gestiegen. Die
Eigenkapitalquote stieg auf 79,6 % nach 66,7 % in 2015.
Der Wert des Anlagevermögens blieb im
Geschäftsjahr 2016 nahezu auf Vorjahresniveau mit 6,1
Mio. EUR (in 2015 6,2 Mio. EUR).
Die Forderungen gegen verbundene Unternehmen
verminderten sich gegenüber dem Vorjahr um 7,9 Mio.
EUR auf 5,8 Mio. EUR. In 2015 waren hier noch die
Ergebnisabführungen der Jahre 2014 und 2015 aus der
PIRONET Datacenter AG & Co. KG enthalten.
Die sonstigen Vermögensgegenstände blieben
weitgehend unverändert bei 0,1 Mio. EUR zum
Bilanzstichtag.
Die Pironet AG hat mit ihren verbundenen Unternehmen
Cash Pooling-Verträge abgeschlossen, um die
Liquidität und Dispositionsmöglichkeiten ihrer
Konten optimal zu steuern und eine effektive
Konzerninnenfinanzierung zu gewährleisten.
Die liquiden Mittel stiegen in 2016 auf 26,8 Mio. EUR
nach 20,7 Mio. EUR im Vorjahr.
Die sonstigen Rückstellungen in Höhe von 1,2
Mio. EUR sind gegenüber dem Vorjahr (0,7 Mio. EUR) im
Wesentlichen durch Rückstellungen für Kosten im
Rahmen der Auseinandersetzung mit der Pirobase Imperia
gestiegen.
Die Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen
Unternehmen sind um 6,4 Mio. EUR auf 2,8 Mio. EUR gesunken.
Ursächlich dafür ist die Ergebnisabführung
von 2014 und 2015 im Jahr 2016 durch die PIRONET Datacenter
AG & Co. KG.
Die sonstigen Verbindlichkeiten sanken von 2,9 Mio. EUR
in 2015 auf 2,8 Mio. EUR im Geschäftsjahr 2016.
In 2016 wurden keine wesentlichen Investitionen
getätigt.
Zum Jahresende 2016 waren bei der Pironet AG 3
Mitarbeiter beschäftigt (Stand 31. Dezember 2015: 5
Mitarbeiter). Im Jahresdurchschnitt waren es in 2016 4
Mitarbeiter und damit 10 weniger als im Durchschnitt in
2015.
Als Unternehmen in einer schnelllebigen Branche begegnet
die Pironet AG zahlreichen Chancen und Risiken, die
erhebliche Auswirkungen auf die Geschäftsentwicklung,
die damit einhergehende Finanz- und Vermögenslage und
das Ergebnis haben können. Unternehmerische Chancen
sind dabei immer auch mit gewissen Risiken verbunden.
Aufgrund der Zugehörigkeit zum CANCOM Konzern gelten
für die Pironet AG gleichermaßen die Risiken der
CANCOM Gruppe. Das Risikomanagement wird zentral durch den
CANCOM Konzern gesteuert.
Zur Definition und Sicherstellung eines adäquaten
Risikocontrollings wurden Risikogrundsätze formuliert
und ein zentraler Risikobeauftragter eingesetzt, der
regelmäßig etwaige Risiken überwacht und
bewertet. Zur Dokumentation der organisatorischen
Regelungen und Maßnahmen zur Risikoerkennung,
-analyse, -bewertung, -quantifizierung, -steuerung und
-kontrolle hat der CANCOM Konzern ein Risikohandbuch
erstellt, in dem unter anderem der angemessene Umgang mit
unternehmerischen Risiken beschrieben wird.
Vor diesem Hintergrund soll das Risikomanagement
zukünftige risikobehaftete Entwicklungen
frühestmöglich identifizieren, analysieren,
bewerten, steuern und überwachen, um den Erfolg des
Unternehmens langfristig sicherzustellen. Im Mittelpunkt
stehen
| ― |
die Risikovermeidung durch Prävention; |
| ― |
die Verringerung bestehender Risiken durch geeignete Maßnahmen; |
| ― |
die Kompensation und Absicherung bestehender Risiken durch Rückstellungen und Versicherungsschutz sowie |
| ― |
die Akzeptanz von Restrisiken in enger Abstimmung mit der Unternehmensführung. |
Somit wird sichergestellt, dass die
Entscheidungsträger über verlässliche
Informationen verfügen, um ihre operativen Aufgaben
bestmöglich wahrzunehmen. Nachfolgend wird ein
Überblick über die als wesentlich eingestuften
Risiken sowie über mögliche künftige
Entwicklungen oder Ereignisse mit potenziell negativen
Auswirkungen auf die Pironet AG gegeben. Darüber
hinaus kann nicht ausgeschlossen werden, dass Risiken, die
derzeit noch nicht bekannt sind oder Risiken, die aktuell
noch als unwesentlich eingeschätzt werden, die
zukünftige Geschäftstätigkeit
beeinträchtigen.
Bestandsgefährdende Risiken liegen dabei nach
momentaner Einschätzung zum Ende des Berichtsjahres
nicht vor.
Eine längere Rezession und aggressiver
Preiswettbewerb, ein deutlicher Umsatzrückgang in
wichtigen Märkten oder auch Forderungsausfälle in
beträchtlicher Höhe können die
Geschäftstätigkeit der Pironet AG beeinflussen
und die liquiden Mittel der Gesellschaft beanspruchen. Es
kann ferner nicht ausgeschlossen werden, dass die Pironet
AG Forderungsausfälle (indirekt über ihre
Tochtergesellschaften) zu verkraften hat, die sich zu einer
signifikanten Größenordnung summieren. Im Falle
der Insolvenz von Kunden könnte die Pironet AG
darüber hinaus gezwungen sein, aufgrund von
Insolvenzanfechtungen Zahlungen zu leisten. Zudem wurden
langfristige Ausleihungen begeben, die als uneinbringlich
eingestuft werden könnten.
Wichtig für ein unter Umständen notwendiges
und wirksames Gegensteuern ist ein frühzeitiges
Erkennen einer Negativentwicklung. Die Pironet AG
beobachtet und kontrolliert daher kontinuierlich eine
mögliche Verfehlung des Planumsatzes, insbesondere
auch der Tochtergesellschaften, als auch die Risiken, die
sich aus Forderungsausfällen und aus dolosen
Handlungen ergeben können.
Wesentliche Maßnahmen zur Risikominderung im
Zusammenhang mit einer verspäteten Information
über eine Veränderung des Umsatzwachstums sind
eine dezentrale Vertriebssteuerung in den jeweiligen
Tochterunternehmen mit zugeordneter Vertriebsverantwortung
auf der jeweiligen Vorstands- und
Geschäftsführungsebene, ein fortlaufendes
monatliches Umsatzcontrolling sowie ein detailliertes
Umsatz- und Angebotsreporting.
Dem Risiko doloser Handlungen begegnet die Pironet AG
mit restriktiven, exakt definierten Zeichnungsbefugnissen
und einer Vielzahl von Kontrollmechanismen (Ad hoc
Prüfungen, Zentralisierung des Einkaufs externer
Ressourcen, Definition von Mindestanforderungen an
Lieferanten etc.).
Die wesentlichen durch die Gesellschaft verwendeten
Finanzinstrumente umfassen liquide Mittel, kurz- und
mittelfristige Geld- und Kapitalanlagen sowie Forderungen
und Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen.
Deren Hauptzweck ist die Finanzierung der
Geschäftstätigkeit der Gesellschaft. Die
Liquiditätsdeckung erfolgt im Wesentlichen über
Eigenkapital und das Working Capital. Um schnell auf
Anforderungen des Marktes reagieren zu können und eine
hohe Flexibilität bei strategischen Entscheidungen
sicherzustellen, werden die finanziellen Mittel in
Tagesgelder oder kurzfristige Termingelder angelegt.
Die Gesellschaft verfolgt mit dieser Anlagestrategie
eine konservative Politik, die auf die Sicherung der
bestehenden Mittel ausgelegt ist. Der weit
überwiegende Teil der Geschäfte wird in EURO
abgerechnet. Die Gesellschaft hält zum Stichtag keine
Positionen, die einem Zinsänderungsrisiko unterliegen.
Derivative Finanzinstrumente werden zurzeit von der
Gesellschaft nicht eingesetzt.
Nahezu alle Kunden, die mit der Gesellschaft oder einem
verbundenen Unternehmen Geschäfte abschließen
möchten, werden einer Bonitätsprüfung
unterzogen. Das Ausfallrisiko der Gesellschaft (bzw. im
Wesentlichen ihrer Tochtergesellschaften) resultiert
hauptsächlich aus den Forderungen aus Lieferungen und
Leistungen sowie aus begebenen langfristigen Ausleihungen.
Die in der Bilanz ausgewiesenen Beträge verstehen sich
abzüglich der vorgenommenen Wertberichtigungen. Die
Tochterunternehmen der Pironet AG verfügen im
Einzelfall über höhere Forderungsbestände
und lange Forderungslaufzeiten, insbesondere im
Großkundengeschäft, sodass künftige
Forderungsausfälle nicht ausgeschlossen werden
können. Das Risiko wird als moderat eingestuft und
durch bestehende Maßnahmen des Forderungsmanagements
(permanente Forderungsüberwachung, Aging-Listen,
Bonitätsprüfungen, Bildung von
Einzelwertberichtigungen, Verkürzung der Mahnzyklen,
Einzug von Forderungen) vermindert. Der Prozess zur
regelmäßigen Information der operativen
Einheiten/Tochtergesellschaften über die
überfälligen Forderungen wird permanent
weiterentwickelt und optimiert. Ein grundsätzlicher
Versicherungsschutz gegen Forderungsausfall besteht nicht.
Zum 31. Dezember 2016 befand sich das Unternehmen
hinsichtlich seiner Liquidität und
Handlungsfähigkeit unverändert in einer
komfortablen Situation. Mit einem Bestand von 26,8 Mio. EUR
an liquiden Mitteln und einer Eigenkapitalquote von 79,6 %
ist das Unternehmen weder auf Bankverbindlichkeiten noch
auf eine sonstige Fremdfinanzierung angewiesen.
Der überwiegende Anteil des zukünftigen
Jahresüberschusses wird durch die phasengleiche
Gewinnvereinnahmung mit der PIRONET Datacenter AG & Co.
KG und somit im Geschäftsbereich Cloud Computing
erwirtschaftet, d. h. auf der Basis von
Betriebsdienstleistungen, die mit Kunden über viele
Jahre vertraglich fixiert werden und zu einem auch
langfristig stabilen Umsatz- und Mittelzufluss führen.
Das Ausfallrisiko bei den liquiden Mitteln ist
beschränkt, da diese bei Banken gehalten werden, die
in dem Einlagensicherungsfonds des Bundesverbands deutscher
Banken e.V. bzw. im Bundesverband der Deutschen Volksbanken
und Raiffeisenbanken e.V. einbezogen sind.
Die Pironet AG und ihre Tochtergesellschaften
verfügen über eine breite Kundenbasis. Es besteht
prinzipiell das Risiko der Abhängigkeit von einzelnen
Großkunden. Eine deutlich reduzierte Beauftragung
durch einen Großkunden oder der Wegfall der
Geschäftsbeziehung zu einem Großkunden
könnte sich, sofern der Wegfall nicht durch die
Akquisition eines neuen Kunden in gleicher
Größenordnung oder zusätzliche Projekte
kompensiert werden kann, negativ auf die
Geschäftsaussichten der Pironet AG auswirken.
Zur Begrenzung dieses Risikos achtet die Pironet AG
darauf, seine Kundenbasis kontinuierlich auszubauen und
weiter zu diversifizieren. Darüber hinaus werden die
Aktivitäten von Großkunden in sämtlichen
Bereichen fortlaufend überwacht. Der Eintritt dieses
Risikos kann nicht ausgeschlossen werden. Das mögliche
Schadensausmaß aus Großkundenrisiken wird als
hoch eingeschätzt, die Eintrittswahrscheinlichkeit als
gering bis mittel. Die Gesellschaft will dem Risiko durch
kontinuierlichen Ausbau der Kundenbasis und
Diversifizierung begegnen.
Die zentralen Produkte und Dienstleistungen der
Gesellschaften des CANCOM Konzerns basieren auf IT oder
beinhalten den Betrieb von Informationstechnik für die
Kunden in den konzerneigenen Hochsicherheitsrechenzentren.
Die Pironet AG bzw. deren Beteiligungen bieten
Rechenzentrumsleistungen an und könnten hierbei sowohl
verschuldensabhängig als auch
verschuldensunabhängig nicht mehr in der Lage sein,
die Rechenzentrumsleistungen und etwaige damit verbundene
Services zur Verfügung zu stellen. Beispielhaft
könnten Leitungen der Telekommunikationsanbieter
ausfallen oder nicht mehr in ausreichendem Umfang zur
Verfügung stehen. Mängel in der Stromversorgung
oder Stromschäden könnten auftreten,
Elementarschäden mit oder ohne höhere Gewalt
könnten an den für die Leistungserbringung
relevanten Objekten auftreten. Computer- und
Datenverarbeitungssysteme generell und somit auch die
Systeme der Pironet AG sind für Störungen,
Schäden, Stromausfälle, Computerviren,
Brände und ähnliche Ereignisse anfällig. Es
kann nicht ausgeschlossen werden, dass Systemausfälle
und -störungen (z. B. Routing- oder Programmierfehler,
Hackerangriffe, Ausspähung von sensiblen Kundendaten,
Prozessfehler, Ausfall der Rechenzentren) oder Fehler in
den zahlreichen Anbindungen an andere Unternehmen (z. B.
Internet- oder Direktanbindungen an Systeme, Programme,
Schnittstellen oder Prüfsysteme) Datenverluste
und/oder Kosten in einem erheblichen Umfang verursachen.
Ebenso könnte ein vorübergehendes Herunterfahren
der IT-Systeme Datenverluste und/oder beträchtliche
Kosten für Wiederherstellung und Überprüfung
der Daten verursachen. Darüber hinaus ist denkbar,
dass IT-Anwendungen die an sie gestellten Anforderungen
nicht erfüllen.
Insbesondere sogenannte Cyberattacken nehmen in
jüngster Vergangenheit deutlich zu. Es kann nicht
ausgeschlossen werden, dass die getroffenen
Sicherheitsmaßnahmen keinen ausreichenden Schutz
bieten und auch die Pironet AG ein Opfer von Cyberattacken
aller Art werden kann. In diesem Zusammenhang könnte
die Überwachung von Kunden aufgrund von nicht oder
nicht mehr vollständig funktionierenden
Managementtools fehlerhaft werden, was zu Störungen
bei den Kunden führt und Schäden verursachen
kann. Darüber hinaus könnten
Rechenzentrumsleistungen für Kunden nicht mehr oder
nur noch teilweise zur Verfügung stehen. Dies
könnte zu hohen Haftungsforderungen gegenüber der
Pironet AG führen sowie einen erheblichen
Reputationsschaden verursachen. Daneben könnten
erhebliche Eigenschäden aller Art auftreten.
Das mögliche Schadensausmaß aus Risiken aus
Betriebsunterbrechungen und Elementarereignissen wird von
der Unternehmensführung als sehr hoch
eingeschätzt, während die
Eintrittswahrscheinlichkeit als gering bis mittel
eingeschätzt wird. Die wesentlichen IT-Systeme der
Gesellschaft sind redundant, teilweise mehrfach redundant
ausgelegt und werden über unterschiedliche,
geographisch getrennte Rechenzentren parallel
bereitgestellt und betrieben. Die Pironet AG verfügt
zudem über ein nach der strengen internationalen Norm
ISO 27001 zertifiziertes
Informationssicherheits-Managementsystem
einschließlich umfangreicher und geprüfter
Notfallkonzepte.
Die definierten und installierten Vorkehrungen zur
Informationssicherheit regeln die organisatorischen und
technischen Maßnahmen zum Schutz sensibler
Informationen und unternehmenseigener Werte, vermindern die
Ausfallrisiken im Zusammenhang mit der unterbrechungsfreien
Aufrechterhaltung des eigentlichen Geschäftsbetriebs,
begrenzen das mögliche Schadensausmaß und
unterstützen eine zeitnahe Wiederherstellung des
Geschäftsbetriebs im Schadensfall. Grundsätzlich
können Betriebsunterbrechungen trotz aller
Maßnahmen nie ausgeschlossen werden. Die Risiken
einer wesentlichen Betriebsunterbrechung werden als gering
bis mittel angesehen. Im Bereich der Unternehmenssicherheit
werden die Sicherheitsverantwortlichen der Pironet AG sehr
eng mit dem CANCOM Konzern zusammenarbeiten sowie
zukünftig konzernweite Aufgaben wahrnehmen. Daraus
resultiert nicht nur ein Zugewinn für den Konzern,
sondern auch die Verbesserung der standorteigenen Expertise
für Kundenprojekte im Bereich Security Management.
Insbesondere die deutsche IT-Industrie ist von hoher
Dynamik und einem breit gefächerten, oft
internationalen Wettbewerb geprägt, der in der Folge
zu teils erheblichem Druck auf die Angebotspreise und die
Gewinnmargen der Anbieterunternehmen führt. Dieses
Risiko gilt für neue Märkte mit transformativer
Kraft für die gesamte IT-Branche und damit auch
für die Pironet AG. Führende Marktanalysten
erwarten daher, dass der Wettbewerbs- und Preisdruck weiter
zunehmen wird. Aufgrund des raschen technologischen Wandels
könnten zudem Produkte auf dem Markt eingeführt
werden, welche die Wettbewerbsfähigkeit der Pironet AG
einschränken.
Die Geschäftsaktivitäten der Pironet AG und
deren Töchter spiegeln in ihrer Gesamtheit ein
ausgewogenes, diversifiziertes Gesamtportfolio wider, das
sowohl langjährig etablierte Märkte wie
klassisches ITK-Outsourcing als auch vergleichbar junge und
sehr wachstumsstarke Felder wie Cloud Enabling und Platform
as a Service adressieren. In den etablierten Märkten
ist die Pironet AG mit ihren Töchtern bereits seit
mehr als 10 Jahren und mit einer großen
Bestandskundenbasis gut positioniert, in vielen
benachbarten Wachstumsmärkten konnte sich die
Gesellschaft bereits in kurzer Zeit eine gute Marktstellung
erarbeiten. Gleichwohl besteht das Risiko eines
künftig zunehmenden Konkurrenzdrucks in allen
Segmenten und von Anbieterunternehmen aller
Größenklassen.
Anders als viele Wettbewerber verfolgt die Pironet AG
allerdings keine Strategie der aggressiven
Preisführerschaft in singulären
Einzelmärkten oder dem Massenmarkt, sondern zielt auf
die Bereitstellung seines Portfolios für Auftraggeber
mit anspruchsvollen Anforderungen ab. Vor diesem
Hintergrund verlieren reine Preisvorteile ihre zentrale
Bedeutung in der Kundenbeziehung und werden von einer hohen
Erwartungshaltung an die Portfolio- und Servicebreite sowie
an Zuverlässigkeit und Verfügbarkeit des
Anbieters abgelöst. Die Pironet AG fokussiert sich auf
die Adressierung dieser vorgenannten Kriterien und auf eine
vollumfängliche Erschließung des Kunden im
Zeitverlauf. Aus diesem Grund wird der Eintritt des Risikos
als gering eingestuft.
Die Pironet AG agiert als Unternehmensgruppe in einem
dynamischen und komplexen IT-Marktumfeld. Der Erfolg der
Gesellschaft basiert dabei maßgeblich auf der
Leistung hochqualifizierter Mitarbeiterinnen und
Mitarbeiter. Es besteht das Risiko, dass auf der einen
Seite Leistungsträger das Unternehmen kurzfristig
verlassen könnten und auf der anderen Seite eine
Rekrutierung neuer Mitarbeiter mit den notwendigen
Qualifikationen und zu den geplanten Konditionen nicht
möglich ist. Der Fachkräftemangel und der Kampf
um die sogenannten klugen Köpfe sind in der IT-Branche
bereits allgegenwärtig und haben die Personalrisiken
im Berichtsjahr weiter verschärft.
Das Risiko, dass fehlende Personalressourcen zu
Engpässen in der Weiterentwicklung der Gesellschaft
führen, wird zum Ende des Geschäftsjahres 2016
als mittel eingestuft. Dies gilt im Besonderen vor dem
Hintergrund, dass es der Gesellschaft auch im
Geschäftsjahr 2016 nicht gelungen ist, ihren
Fachkräftebedarf vollständig am Personalmarkt zu
decken. Obschon diese Situation keinen unmittelbaren
Einfluss auf die Aufrechterhaltung des operativen
Geschäftsbetriebs hat, so wirkt sie doch einem
schnellen und zügigen Ausbau der
Geschäftsaktivitäten erheblich entgegen. Aus
Sicht der Pironet AG bildet die Verfügbarkeit von
qualifizierten Mitarbeitern das größte Risiko im
Zusammenhang mit einer Aufrechterhaltung und Beschleunigung
der künftigen Weiterentwicklung der Gesellschaft.
Zur Sicherung ihres kontinuierlichen Wachstums arbeitet
die Pironet AG daher intensiv an ihrer Attraktivität
als Arbeitgeber. So erleichtert ein attraktives
Einstiegsprogramm neuen Mitarbeitern den Start im
Unternehmen. Im Rahmen der Mitarbeiterentwicklung achtet
die Pironet AG vor allem auch auf die systematische
Kultivierung von Fach- und Führungskompetenzen, um den
Führungsnachwuchs möglichst aus den eigenen
Kräften zu decken und Mitarbeitern eine langfristige
Entwicklungsperspektive zu bieten.
Ferner ist die Vereinbarkeit von Familie und Beruf
(Work-Life-Balance) ein wichtiger Bestandteil der
Unternehmenskultur, den die Pironet AG im Rahmen der
Möglichkeiten eines mittelständischen
Unternehmens pflegt.
Dem Risiko der personellen Fluktuation im Zusammenhang
mit Veränderungsprozessen im Unternehmen begegnet die
Pironet AG mit einer hohen Transparenz und
regelmäßigen, internen
Informationsveranstaltungen. Hinzu kommen umfassende
Mit-arbeitermotivations- und
Mitarbeiterentwicklungsprogramme. Diese zum Teil bereits
seit vielen Jahren durchgeführten Programme stellen
einen wichtigen Eckpfeiler der Personalpolitik dar,
verstärken die Mitarbeiterbindung und erhöhen
gezielt die Kompetenz sowie das Know-how in den einzelnen
Unternehmen. Die Mitarbeiterentwicklungsprogramme umfassen
dabei neben fachgetriebenen Themen explizit auch die
Förderung von Managementqualitäten, um den
künftigen Führungsnachwuchs nach Möglichkeit
intern rekrutieren zu können.
Neben den Personalrisiken können sich weitere
Risiken durch ineffiziente Organisationsstrukturen sowie
unzureichend wahrgenommene Führungsfunktionen im
Management ergeben und somit die Erzielung der geplanten
Ergebnisse deutlich behindern. Mit der in den
Geschäftsjahren 2011 und 2012 durchgeführten
Neuausrichtung sowie dem auch räumlichen
Zusammenschluss aller Geschäftsaktivitäten der
Pironet AG am zentralen Firmensitz konnte die
gesellschaftsrechtliche und organisatorische
Komplexität deutlich reduziert, Berichtslinien,
Führungsfunktionen und Zuständigkeiten gestrafft
und eine Vielzahl von Prozessabläufen vereinfacht
werden. Regelmäßige Präsenzveranstaltungen
von Vorstand und Führungskräften sowie
quartalsweise Informationsveranstaltungen für alle
Mitarbeiter bilden gleichzeitig die Basis für eine
offene Management- und Informationskultur in der
Führungsspitze und im Gesamtunternehmen.
Vor dem Hintergrund dieser positiven Entwicklung wird
das Risiko, das ineffiziente Organisationsstrukturen und
Prozesse die Erzielung der geplanten Ergebnisse behindern,
von der Gesellschaft als gering eingeschätzt.
Steuerliche Betriebsprüfungen können zu
abweichenden rechtlichen Auffassungen steuerlich relevanter
Sachverhalte und zu Steuernachforderungen sowie
Nachforderungen von Abgaben führen.
Den Risiken der Geschäftsentwicklung wird im
Wesentlichen durch das wichtigste Instrument, dem internen
Rechnungswesen, begegnet. Durch monatliche Standard-sowie
Ad hoc-Reports erhalten alle Entscheidungsträger die
für sie relevanten Daten der Geschäftsentwicklung
ihrer Unternehmen. Die Vereinheitlichung des
Kennzahlensystems sowie die permanente Weiterentwicklung
der Standards gewährleisten eine schnelle Integration
neuer Unternehmen in die Gesellschaft.
Über monatliche Plan/IST-Abweichungsanalysen werden
die Entwicklungen aller Gesellschaften analysiert und
entsprechende Korrekturmaßnahmen eingeleitet.
Marktanalysen ergänzen diese Risikobetrachtung.
Insgesamt ergaben sich gegenüber dem Vorjahr keine
wesentlichen Änderungen in der Bewertung der
beschriebenen Einzelrisiken. Vor dem Hintergrund der
Gesamtrisikosituation auch in Verbindung mit der CANCOM SE
sieht das Management der Pironet AG den Bestand des
Unternehmens aus heutiger Sicht als nicht gefährdet.
Organisatorisch wurden alle sinnvollen und vertretbaren
Voraussetzungen geschaffen, um bei möglichen
Risikosituationen frühzeitig informiert zu sein und
entsprechend rasch handeln zu können. Aus diesem Grund
ist die Pironet AG zuversichtlich, den Herausforderungen,
die sich aus den genannten Risiken ergeben, auch 2017
erfolgreich begegnen zu können.
Dennoch können die künftigen Ergebnisse der
Pironet AG aufgrund dieser oder anderer Risiken erheblich
von den Erwartungen des Unternehmens abweichen.
Sämtliche Angaben in diesem Lagebericht sind, soweit
sie keine historischen Tatsachen darstellen, sogenannte
zukunftsbezogene Angaben. Sie basieren auf aktuellen
Erwartungen und Prognosen zukünftiger Ereignisse und
unterliegen einer regelmäßigen
Überprüfung durch das Risikomanagement.
Im Rahmen der internationalen
Geschäftstätigkeit in verschiedenen Bereichen der
IT-Branche eröffnen sich für CANCOM zahlreiche
Chancen. Zu deren Identifikation vollzieht der Konzern
regelmäßig eine umfassende Betrachtung des
Markt- und Wettbewerbsumfelds und legt den Fokus dabei
selbstverständlich auf die aktuellen Branchen- und
Technologietrends.
Nachfolgend geben wir einen Überblick über die
Chancen beziehungsweise über die möglichen
künftigen Entwicklungen und Ereignisse mit positiven
Auswirkungen auf die Umsatz- und Ergebnisentwicklung des
CANCOM Konzerns und damit der Pironet AG.
Das Kerngeschäft der Pironet AG
Geschäftseinheiten konnte auch 2016 durch zahlreiche
Neukunden und Bestandskundenverlängerungen erfolgreich
ausgebaut werden. Mit den sich komplementär
ergänzenden Tochtergesellschaften PIRONET Enterprise
Solutions GmbH und PIRONET Datacenter AG & Co. KG
konnte zunehmend auch projektübergreifend die
Wertschöpfung in gemeinsamen Kundenprojekten
realisiert werden. Der Mega-Trend Cloud Computing sorgt in
der IT Branche auch nachhaltig für eine optimale
Positionierung der Pironet Geschäftseinheiten in der
Wahrnehmung der Kunden.
Die von unabhängigen Analysten
regelmäßig bestätige Führungsrolle im
Bereich von Private Clouds bietet das optimale Fundament,
für Pironet auch im Zukunftsmarkt Public Cloud
erfolgreich mitzuwirken. Die in 2016 geschlossenen
strategischen Partnerschaften mit "Hyperscale"-Anbietern
ermöglichen den Pironet Geschäftseinheiten,
bereits heute im Spannungsfeld zwischen Private und Public
Cloud im Zukunftsmarkt Multi-Cloud zu agieren.
Die Transformation in eine digitale Zukunft ist in
vollem Gange. Vier große Themen durchziehen alle
Prognosen und beherrschen die Agenda der Unternehmen in den
kommenden Jahren: Geschwindigkeit, Kundennähe,
Innovation und Agilität. Der Fokus liegt demnach nicht
mehr nur auf Optimierung und Kostenreduzierung. Dabei
könnten sich in den kommenden Jahren nach Ansicht der
IT-Analysten auch die Budgets verschieben: Geld für
Legacy wird abgezweigt und fließt zu den
Fast-IT-Themen wie Big Data & Analytics, Internet of
Things und Customer Experience.
Der Handlungsdruck steigt und so müssen sich
eigentlich alle Unternehmen mit technologischen
Veränderungen beschäftigen, damit sie die
Anforderungen ihrer Kunden und Partner auch in Zukunft noch
erfüllen und damit ihre Wettbewerbsfähigkeit
sicherstellen können. Die IT ist in vielen Branchen
der wichtigste Treiber von Innovationen. Aufgrund der
hohen, strategischen Bedeutung ist davon auszugehen, dass
Unternehmen bereits geplante Digitalisierungsprojekte auch
bei einer möglichen Konjunktureintrübung umsetzen
könnten.
Parallel dazu sind aufgrund des enormen Zuwachses von
Smartphones, Tablets und mobiler Anwendungen der Alltag und
die Arbeitswelt mobiler geworden. Diese Entwicklungen haben
zu einem verstärkten Daten- und Nutzeraufkommen
geführt und die IT derart beeinflusst, dass wir heute
von der sogenannten Dritten Plattform sprechen. Diese
unterzieht auch die IT-Organisationen einem grundlegenden
Wandel.
Denn herkömmliche IT-Infrastrukturen können
weder die Anforderungen an die Haltung und vor allem
Nutzung immer größer werdender Datenmengen noch
die Herausforderungen in puncto Leistungsfähigkeit und
Skalierbarkeit kaum noch bewältigen. Vielmehr noch,
neue Technologien und Plattformen müssen in
vorhandene, oftmals von Tradition geprägte
IT-Landschaften, Strukturen und Prozesse etablierter
Unternehmen integriert werden. Bis 2019 werden dem
Marktforschungsinstitut IDC zufolge 75 Prozent der
IT-Ausgaben für Technologien und Services der Dritten
Plattform aufgewendet. Eine Untersuchung von Forrester
Research zeigt, dass Unternehmen in den kommenden Jahren
für ihre digitale Transformation zunehmend
Service-Unterstützung suchen.
Bei der Umsatz- und Ergebnisprognose für die
Pironet AG ist zu berücksichtigen, dass diese als
reine Managementholding ohne eigenes operatives
Geschäft agiert. Die bei der Holding generierten
Umsätze gehen in erster Linie auf Umlagen für
Administrationsleistungen zurück. Daneben wird das
Ergebnis in der Holding durch ihre 100 %ige Beteiligung an
der PIRONET Datacenter AG & Co. KG sowie durch die
Ergebnisübernahme aus einem bestehenden
Ergebnisübernahmevertrag mit der Tochtergesellschaft
geprägt.
Vor dem Hintergrund der Ergebnisplanungen in den
Tochtergesellschaften und den daraus abgeleiteten
Ergebnisübernahmen erwartet die Pironet AG für
das Jahr 2017 Umsatzerlöse in ähnlicher Höhe
wie für 2016 sowie ein weiter verbessertes
Jahresergebnis.
Köln, 8. März 2017
Pironet AG
-Vorstand-
Frank Richter
An die Pironet AG, Köln:
Wir haben den Jahresabschluss - bestehend aus Bilanz,
Gewinn- und Verlustrechnung sowie Anhang - unter
Einbeziehung der Buchführung und den Lagebericht der
Pironet AG (ehemals: Pironet NDH Aktiengesellschaft),
Köln, für das Geschäftsjahr vom 1. Januar
bis zum 31. Dezember 2016 geprüft. Die
Buchführung und die Aufstellung von Jahresabschluss
und Lagebericht nach den deutschen handelsrechtlichen
Vorschriften und den ergänzenden Bestimmungen der
Satzung liegen in der Verantwortung der gesetzlichen
Vertreter der Gesellschaft. Unsere Aufgabe ist es, auf der
Grundlage der von uns durchgeführten Prüfung eine
Beurteilung über den Jahresabschluss unter
Einbeziehung der Buchführung und über den
Lagebericht abzugeben.
Wir haben unsere Jahresabschlussprüfung nach §
317 HGB unter Beachtung der vom Institut der
Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen
Grundsätze ordnungsmäßiger
Abschlussprüfung vorgenommen. Danach ist die
Prüfung so zu planen und durchzuführen, dass
Unrichtigkeiten und Verstöße, die sich auf die
Darstellung des durch den Jahresabschluss unter Beachtung
der Grundsätze ordnungsmäßiger
Buchführung und durch den Lagebericht vermittelten
Bildes der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage
wesentlich auswirken, mit hinreichender Sicherheit erkannt
werden. Bei der Festlegung der Prüfungshandlungen
werden die Kenntnisse über die
Geschäftstätigkeit und über das
wirtschaftliche und rechtliche Umfeld der Gesellschaft
sowie die Erwartungen über mögliche Fehler
berücksichtigt. Im Rahmen der Prüfung werden die
Wirksamkeit des rechnungslegungsbezogenen internen
Kontrollsystems sowie Nachweise für die Angaben in
Buchführung, Jahresabschluss und Lagebericht
überwiegend auf der Basis von Stichproben beurteilt.
Die Prüfung umfasst die Beurteilung der angewandten
Bilanzierungsgrundsätze und der wesentlichen
Einschätzungen der gesetzlichen Vertreter sowie die
Würdigung der Gesamtdarstellung des Jahresabschlusses
und des Lageberichts. Wir sind der Auffassung, dass unsere
Prüfung eine hinreichend sichere Grundlage für
unsere Beurteilung bildet.
Unsere Prüfung hat zu keinen Einwendungen
geführt.
Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der
Prüfung gewonnenen Erkenntnisse entspricht der
Jahresabschluss den gesetzlichen Vorschriften und den
ergänzenden Bestimmungen der Satzung und vermittelt
unter Beachtung der Grundsätze
ordnungsmäßiger Buchführung ein den
tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild
der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der
Gesellschaft. Der Lagebericht steht in Einklang mit dem
Jahresabschluss, entspricht den gesetzlichen Vorschriften,
vermittelt insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der
Gesellschaft und stellt die Chancen und Risiken der
zukünftigen Entwicklung zutreffend dar.
Köln, 8. März 2017
Ebner Stolz GmbH & Co. KG
Wirtschaftsprüfungsgesellschaft
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| Dr. Werner Holzmayer | Werner Metzen |
| Wirtschaftsprüfer | Wirtschaftsprüfer |
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