Agilhart Katzer GmbH & Co. KG
Selbe AdresseHerstellung von Baubedarfsartikeln aus Kunststoffen
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Kennzahlen extrahiert aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Gesetzliche Vertreter dieser Organisation
| Name | Rolle |
|---|---|
Debora Okubanjo-Katzer seit 16.2.2023 | Prokura |
Roland Katzer seit 5.7.2006 | Geschäftsführer |
Natürliche Personen, die das Unternehmen letztendlich besitzen oder kontrollieren – ermittelt durch Auflösen der Gesellschafterkette
| Name | Anteil |
|---|---|
| 100.00% |
Eigentümer- und Gesellschafterstruktur des Unternehmens
1 Gesellschafter
GmbH-Struktur
Bilanzkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Gewinn- und Verlustkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
| Posten |
|---|
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
Spannrit GmbHKleinostheimJahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023BILANZ ZUM 31. DEZEMBER 2023AKTIVA
PASSIVA
GEWINN- UND VERLUSTRECHNUNG FÜR DAS GESCHÄFTSJAHR 2023
ANHANG FÜR DAS GESCHÄFTSJAHR 20231. Allgemeine Angaben zum Jahresabschluss Der Jahresabschluss der Firma Spannrit GmbH wurde auf der Grundlage der Rechnungslegungsvorschriften des Handelsgesetzbuchs aufgestellt. Ergänzend zu diesen Vorschriften waren die Regelungen des GmbH-Gesetzes zu beachten. Für die Gewinn- und Verlustrechnung wurde das Gesamtkostenverfahren gewählt. Die Gesellschaft weist zum Abschlussstichtag die Größenmerkmale einer mittelgroßen Kapitalgesellschaft im Sinne der §§ 264, 267 II HGB auf. Der vorliegende Jahresabschluss ist unter Beibehaltung der für den Vorjahresabschluss angewendeten Gliederungs-, Bilanzierungs- und Bewertungsgrundsätzen nach den für mittelgroße Kapitalgesellschaften geltenden Vorschriften des Handelsgesetzbuches aufgestellt (§§ 265 I 2, 266 ff. HGB) worden. Angaben zur Identifikation der Gesellschaft laut Registergericht
2. Erläuterungen zur Bilanz Bilanzierungs- und Bewertungsgrundsätze Erworbene immaterielle Anlagegüter wurden - sofern nicht ein niedrigerer Wert beizulegen war - zu Anschaffungskosten angesetzt und, soweit abnutzbar, um planmäßige lineare Abschreibungen vermindert. Das Sachanlagevermögen wurde - sofern nicht ein niedrigerer Wert beizulegen war - zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten angesetzt und, soweit abnutzbar, um planmäßige Abschreibungen vermindert. Die planmäßigen Abschreibungen wurden nach der voraussichtlichen Nutzungsdauer der Vermögensgegenstände und entsprechend den steuerlichen Vorschriften linear und degressiv vorgenommen. Degressive Abschreibungen werden nur vorgenommen, sofern diese dem Nutzungsverlauf entsprechen. Bewegliche Wirtschaftsgüter des Anlagevermögens mit Anschaffungskosten von mehr als 250,00 Euro aber nicht mehr als 800,00 Euro wurden im Jahr des Zugangs in voller Höhe abgeschrieben. Die Finanzanlagen wurden mit den Anschaffungskosten bzw. mit dem niedrigeren beizulegenden Wert angesetzt. Die Bewertung der Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe erfolgte zu den Anschaffungskosten, soweit nicht ein niedrigerer Wert beizulegen war (§ 253 IV HGB). Fertige und unfertige Erzeugnisse wurden zu Herstellungskosten bzw. mit dem niedrigeren beizulegenden Wert am Bilanzstichtag angesetzt. Die Herstellungskosten umfassen Einzelkosten und angemessene Teile der notwendigen Gemeinkosten sowie den Werteverzehr des Anlagevermögens, soweit er durch die Fertigung veranlasst ist. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände wurden zum Nennwert angesetzt. Erkennbare Risiken wurden durch Einzelwertberichtigungen berücksichtigt, das allgemeine Ausfallrisiko durch eine pauschale Wertberichtigung. Die liquiden Mittel sind mit dem Nennwert bilanziert. Vom Aktivierungswahlrecht für einen Aktivüberhang latenter Steuern wird kein Gebrauch gemacht. Das gezeichnete Kapital ist mit dem Nennbetrag angesetzt. Rückstellungen für Pensionen werden mit dem Erfüllungsbetrag bewertet, der nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendig ist (§ 253 I 2 HGB). Sie werden pauschal mit einem einer Restlaufzeit von 15 Jahren entsprechenden durchschnittlichen Marktzinssatz der vergangenen zehn Geschäftsjahre abgezinst (§ 253 II 2 HGB). Die Steuerrückstellungen beinhalten die das Geschäftsjahr betreffenden, noch nicht veranlagten Steuern. Die sonstigen Rückstellungen erfassen alle erkennbaren Risiken und ungewisse Verbindlichkeiten und sind mit dem Erfüllungsbetrag bewertet, der nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendig ist (§ 253 I 2 HGB). Rückstellungen mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr werden mit dem ihrer Restlaufzeit entsprechenden durchschnittlichen Marktzinssatz der vergangenen sieben Geschäftsjahre abgezinst (§ 253 II 1 HGB). Verbindlichkeiten wurden zum Erfüllungsbetrag angesetzt. Angaben zur Bilanz Anlagespiegel Die Aufgliederung und Entwicklung der Anlagenwerte ist aus dem Anlagenspiegel zu entnehmen. Die Geschäftsjahresabschreibung je Posten der Bilanz ist ebenfalls aus dem Anlagenspiegel zu entnehmen. Angaben zu Forderungen gegen Gesellschafter und antizipativen Forderungen In den sonstigen Vermögensgegenständen sind Forderungen gegen Gesellschafter in Höhe von TEUR 1.062 (Vorjahr: TEUR 0) enthalten. Antizipative Forderungen aus Steuererstattungsansprüchen bestehen zum Bilanzstichtag in Höhe von TEUR 80. Gewinnvortrag Im abgelaufenen Geschäftsjahr wurde eine Ausschüttung in Höhe von EUR 2,5 Mio. vorgenommen. Pensionsrückstellungen Die Rückstellung für Pensionen und ähnliche Verpflichtungen wurden nach dem Anwartschaftsbarwertverfahren (Projected Unit Credit Method) gebildet. Es wurden folgende Annahmen für die Berechnung berücksichtigt (§ 285 Nr. 24 HGB):
Bei den Rückstellungen für Altersversorgungsverpflichtungen ergibt sich zwischen dem Ansatz nach dem durchschnittlichen Marktzinssatz aus den vergangenen zehn Geschäftsjahren und dem Ansatz nach dem durchschnittlichen Marktzinssatz aus den vergangenen sieben Geschäftsjahren ein ausschüttungsgesperrter Unterschiedsbetrag in Höhe von EUR 38.702,00. Verrechnung von Vermögensgegenständen und Schulden Für die Saldierung von Schulden aus Altersvorsorgeverpflichtungen mit verrechnungsfähigen Vermögenswerten wurden folgende Werte ermittelt:
Angaben und Erläuterungen zu Rückstellungen Die sonstigen Rückstellungen beinhalten im Wesentlichen die Personalrückstellungen (TEUR 356), Rückstellungen für ausstehende Rechnungen (TEUR 285) sowie Rückstellungen für Abschluss- und Prüfungskosten (TEUR 45). Angaben zu Verbindlichkeiten Die nachfolgende Darstellung zeigt Restlaufzeiten und Sicherungsrechte der in der Bilanz aufgeführten Verbindlichkeiten.
Die Nummern der Sicherungsvermerke bedeuten: 1 = Pfandrecht an unbeweglichen Sachen 2 = Pfandrecht an beweglichen Sachen 3 = Pfandrecht an übertragbaren Rechten 4 = Sicherungsübereignung Vorräte 5 = Sicherheitsabtretung Forderungen 6 = Eigentumsvorbehalt Angaben zu Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschaftern Der Betrag der Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschaftern, welcher in den sonstigen Verbindlichkeiten enthalten ist, beläuft sich auf TEUR 0 (Vorjahr: TEUR 2.506). 3. Erläuterungen zur Gewinn- und Verlustrechnung Verrechnete Aufwendungen und Erträge In dem Posten "sonstige Zinsen und ähnliche Erträge" sind Erträge aus der Erhöhung von Rückdeckungsversicherungen (Zeitwertänderung) in Höhe von TEUR 44 mit Zinsaufwendungen aus der Zuführung von Pensionsrückstellungen in Höhe von TEUR 20 saldiert worden. Aufwendungen für Altersversorgung Die Aufwendungen für Altersversorgung betragen TEUR 19 (Vorjahr: TEUR 112). Aufwendungen aus der Abzinsung von Rückstellungen Die Aufwendungen aus der Abzinsung von Rückstellungen betragen TEUR 20 (Vorjahr: TEUR 19). Zinsen im Verbundbereich Die sonstigen Zinsen und ähnliche Erträge enthalten Zinsen aus verbundenen Unternehmen in Höhe von TEUR 15 (Vorjahr: TEUR 0). Die Zinsen und ähnliche Aufwendungen enthalten Zinsaufwendungen gegenüber verbundenen Unternehmen in Höhe von TEUR 32 (Vorjahr: TEUR 45). 4. Sonstige Angaben Haftungsverhältnisse, sonstige finanzielle Verpflichtungen und nicht in der Bilanz enthaltene Geschäfte Zum 31. Dezember 2023 sind folgende Haftungsverhältnisse gem. § 251 HGB zu vermerken:
Hinsichtlich der Haftungsverhältnisse aus der Bestellung von Sicherheiten für fremde Verbindlichkeiten ist derzeit nicht mit einer Inanspruchnahme zu rechnen, da der Schuldner eine gute Vermögens-, Finanz- und Ertragslage aufweist. Über die Produktions- und Verwaltungsgebäude besteht ein langjähriger Mietvertrag mit nächster Kündigungsmöglichkeit zum 31. Dezember 2036 und einer gesamten finanziellen Verpflichtung in Höhe von insgesamt EUR 15,1 Mio. zum Bilanzstichtag aus dem jährliche Liquiditätsabflüsse resultieren. Der Vorteil dieses Vertrages liegt in der geringeren Kapitalbindung im Vergleich zum Erwerb und im Wegfall des Verwertungsrisikos. Risiken könnten sich aus der Vertragslaufzeit ergeben, sofern das Objekt nicht mehr vollständig genutzt werden könnte, wozu es derzeit keine Anhaltspunkte gibt. Daneben bestehen zum Bilanzstichtag kurzfristige sonstige finanziellen Verpflichtungen, deren Höhe im Rahmen des üblichen Geschäftsverkehrs liegen. Durchschnittliche Zahl der während des Geschäftsjahrs beschäftigten Arbeitnehmer Die nachfolgenden Arbeitnehmergruppen waren während des Geschäftsjahres im Unternehmen beschäftigt:
Geschäftsführer Während des abgelaufenen Geschäftsjahrs wurden die Geschäfte des Unternehmens durch folgende Personen geführt:
ErgebnisverwendungsvorschlagDie Geschäftsleitung schlägt vor, den Jahresüberschuss zusammen mit dem Gewinnvortrag auf neue Rechnung vorzutragen. 5. Nachtragsbericht Vorgänge von besonderer Bedeutung, die nach dem Schluss des Geschäftsjahres eingetreten sind, liegen nicht vor. Hinsichtlich der Auswirkungen des Ukraine-Krieges wird auf die Ausführungen im Lagebericht verwiesen. Unterschrift der Geschäftsführung
Kleinostheim, den 31.10.2024 Gez. Roland Katzer Gesellschafterversammlung vom 23. Januar 2025
SPANNRIT GMBH, KLEINOSTHEIMENTWICKLUNG DES ANLAGEVERMÖGENS IM GESCHÄFTSJAHR 2023
LAGEBERICHT FÜR DAS GESCHÄFTSJAHR 2023A. Grundlagen und Steuerung des Unternehmens 1. Unternehmensprofil Die Spannrit GmbH wurde 1984 gegründet und hat ihren Sitz in Kleinostheim. Die Gesellschaft ist ein mittelständisches, inhabergeführtes Unternehmen, welches auf eine lange und erfolgreiche Historie zurückblicken kann. Der Schwerpunkt der Geschäftstätigkeit der Spannrit GmbH liegt in der Orthopädietechnik. Wir sind vor allem auf die Herstellung innovativer Schuheinlagekonzepte spezialisiert. Seit über 50 Jahren setzen wir auf eine gesunde Mischung aus Tradition und Innovation. Im Laufe der letzten Jahrzehnte haben wir durch gezielten Ausbau im Schuhkomponentenmarkt ein einmaliges Fachwissen aufgebaut das ständig in die Entwicklung unserer Produkte einfließt. Unser Produktionsprogramm umfasst insbesondere:
Zu unseren Kunden zählen Orthopädie- und Sportfachgeschäfte genauso wie der Schuheinzelhandel und Medizinfachgeschäfte. In einem stark wachsenden Markt im Bereich orthopädischer Produkt- und Serviceleistungen behaupten wir uns durch die Entwicklung neuer innovativer Ideen und Produkte. Wir sind auf die geänderte Marktsituation der Orthopädie-Betriebe eingerichtet und können durch unsere flexiblen Lösungen schnell auf geänderte Kundenwünsche reagieren. Durch unseren kontinuierlichen Ausbau unserer High-Tech-Fertigungsstraßen sind wir in der Lage auf die Kundenwünsche konkret einzugehen. Wir pflegen einen fachlich intensiven Austausch mit unseren Kunden und nutzen deren Erfahrungen für die Entwicklung modernster technischer Lösungen auf der Basis neuester wissenschaftlicher Erkenntnisse. 2. Forschung und Entwicklung Inhalt unserer Entwicklungstätigkeit ist die Verfahrensentwicklung zur Herstellung patentierter Laufsohlen bis hin zum industriellen Spritzgießen. Der Forschungs- und Entwicklungsaufwand liegt auf dem Vorjahrsniveau. Im Bereich Forschung und Entwicklung waren im abgelaufenen Geschäftsjahr 3 - 4 (Vj. 3 - 4) Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter beschäftigt. Wir werden die Aufwendungen für Forschung und Entwicklung in diesem und in den kommenden Jahren kontinuierlich ausbauen. In dieser Strategie sehen wir uns durch die gesteigerten Absatzmengen und den Anstieg von Neukunden in den letzten Jahren bestätigt. 3. Unternehmenssteuerung Die für die Unternehmenssteuerung bedeutsamsten Leistungsindikatoren sind die Umsatzerlöse, das Ergebnis vor Ertragsteuern und das Jahresergebnis. 4. Nachhaltigkeit Wir sind dauerhaft auf der Suche nach Lösungen, um unseren Fußabdruck als Unternehmen möglichst gering zu halten, gleichzeitig jedoch unsere Qualitätsstandards halten zu können. Nachhaltigkeitsthemen sind daher seit langem in unserem täglichen Produktionsablauf eingebaut. So ist beispielsweise die gesamte Dachfläche unseres Unternehmens mit einer Photovoltaikanlage ausgestattet. Mit dieser können wir 25 % unseres jährlichen Stromverbrauchs aus Eigenleistung zum Versorgen unserer Maschinen nutzen. Durch die Modernisierung unseres Kühlwassersystems konnten wir unseren Frischwasser- und Energiebedarf um mehr als 50 % reduzieren. Überschüssiges Wasser wird zurück an die Natur gegeben. Durch exakt aufeinander abgestimmte Herstellungsprozesse und besonders hohe Qualitätskontrollen können wir eine sehr geringe Ausschussquote bei der Produktion aller Produkte vorweisen. Die Herstellung unserer bezogenen Komponenten erfolgt größtenteils in Europa, klimaschädliche Emission durch lange Transportwege können wir dadurch vermeiden. Die Zutaten zur Herstellung von MEMOPUR®, das vor Ort produziert wird, werden aus Deutschland geliefert. Unser Polstermaterial "Rebound" hat einen PU-Recyclinganteil. Cora und Dakar werden fast CO 2 neutral hergestellt: Eine eigene Photovoltaikanlage betreibt alle Maschinen. Zudem wird das wasserlösliche Lösemittel zu 90 % wiederverwendet. Des Weiteren sind wir bestrebt unsere Firmenfahrzeuge nach und nach auf Elektroautos umzustellen. Hiermit haben wir bereits im vergangenen Jahr begonnen. B. Wirtschaftsbericht 1. Gesamtwirtschaftliche und branchenbezogene Rahmenbedingungen Nachdem die Wirtschaft der Eurozone im ersten Halbjahr, auch aufgrund von Nachholeffekten nach der Pandemie und nachlassender Lieferkettenstörungen und rückläufiger Energiepreise, noch ein kleines Wachstum verzeichnen konnte, ging die Wirtschaftsleistung in der zweiten Jahreshälfte wieder leicht zurück. Im Gesamtjahr ergab sich damit lediglich ein Plus von 0,4 %. Die Inflation in der Eurozone lag im Jahresdurchschnitt immer noch bei 5,4 %. Auch die weltweite Wirtschaftsleistung hat sich im Jahr 2023 in fast allen Wirtschaftsbereichen abgeschwächt. Hieraus ergibt sich eine Wachstumsrate von plus 3,1 % (im Vorjahr plus 3,4 %). Deutschland stellt für die Gesellschaft den Hauptabsatzmarkt für ihre Produkte dar. Die Wirtschaftsentwicklung Deutschlands verringerte sich 2023 deutlich gegenüber dem Vorjahr. Die Veränderungsrate des preisbereinigten Bruttoinlandsprodukts sank auf minus 0,3 %, nach plus 1,8 % im Vorjahr. Die allgemeine wirtschaftliche Lage stagnierte über weite Strecken auch angesichts anhaltend hoher Inflation und steigender Zinsen. Die Entwicklung der Gesamtwirtschaft hatte allerdings keinen negativen Einfluss auf die Entwicklung der Branche und nicht auf unsere Kunden, die im Wesentlichen im Inland sowie im europäischen Ausland ihren Sitz haben. Die Nachfrage nach medizinischen Produkten bleibt weiterhin auf einem wachsenden Niveau, was sich nicht nur an den steigenden Umsatzzahlen, sondern auch an der kontinuierlichen Erhöhung der Zahl der Arbeitsplätze zeigt. Eine aktuell besonders besorgniserregende Entwicklung ist der Rückgang von medizintechnischen Investitionen am Standort Deutschland zugunsten des Auslandes aufgrund zu strikter regulatorischer Bedingungen. Die Markttreiber der Medizintechnik, zu denen neben der Digitalisierung beispielsweise die demografische Entwicklung, steigendes Gesundheitsbewusstsein oder der medizinische Fortschritt zählen, tragen weiterhin zum Umsatzwachstum bei. Im abgelaufenen Jahr verzeichnete die deutsche Medizintechnikbranche einen Umsatzanstieg von knapp 5% gegenüber dem Vorjahr. An dieser positiven Branchenentwicklung konnte auch die Spannrit GmbH teilhaben. Der Umsatz konnte gegenüber dem Vorjahr sogar um mehr als 17% gesteigert werden. Unsere wirtschaftliche und finanzielle Lage wurde durch die gesamtwirtschaftlich angespannte Lage bislang nicht negativ beeinflusst. 2. Geschäftsverlauf Erwartungsgemäß ist der Umsatz gegenüber dem Vorjahr deutlich gestiegen. Der Umsatzanstieg ist insbesondere auf eine erhöhte Inlandsnachfrage zurückzuführen. Aufgrund eines leicht überproportional angestiegenen Materialaufwandes konnte ein Rohergebnis (TEUR 22.655, Vj. TEUR 19.551) erzielt werden, das um rund 16% über dem des Vorjahres liegt. Unter Berücksichtigung der um 8% gestiegenen Personalaufwendungen und den um 25% gestiegenen sonstigen betrieblichen Aufwendungen liegt das Ergebnis vor Ertragsteuern sowie der Jahresüberschuss deutlich über dem Vorjahresniveau. Der Jahresüberschuss beträgt EUR 4,7 Mio. (Vj. EUR 3,9 Mio.). Die Geschäftsentwicklung des Jahres 2023 ist aus unserer Sicht positiv zu bewerten. 3. Darstellung der Ertrags-, Finanz- und Vermögenslage Die Ertrags-, Finanz- und Vermögenslage der Spannrit GmbH hat sich im Geschäftsjahr 2023 insgesamt positiv entwickelt. a) Ertragslage Der Umsatz sowie die Gesamtleistung (Umsatzerlöse +/- Erhöhung bzw. Verminderung des Bestands an fertigen und unfertigen Erzeugnissen), die mit einer Erhöhung von rund 17% über dem Vorjahr liegen, entwickelten sich positiv. Unter Berücksichtigung leicht überproportional gestiegener Materialaufwendungen beläuft sich das Rohergebnis auf TEUR 22.645 (Vj. TEUR 19.551). Es ist gegenüber dem Vorjahr deutlich gestiegen. Im Vergleich zum Vorjahr sind die Personalkosten um ca. 8% gestiegen. Sie betragen TEUR 7.547 (Vj. TEUR 6.984). Die Erhöhung ist neben Lohn- und Gehaltssteigerungen insbesondere auf eine höhere Mitarbeiterzahl zurückzuführen. Die Abschreibungen auf Anlagevermögen betragen TEUR 1.129 (Vj. TEUR 1.155). Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen erhöhten sich gegenüber dem Vorjahr um TEUR 1.501. Ausschlaggebend hierfür waren im Wesentlichen höhere Vertriebskosten (plus EUR 0,8 Mio.) sowie Aufwendungen für Mietleasing (plus EUR 0,3 Mio.). Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen enthalten im Wesentlichen Aufwendungen für Miet-, Pacht- und Raumkosten (EUR 1,5 Mio.) sowie Vertriebskosten (EUR 3,9 Mio.). Das Finanzergebnis beträgt TEUR 93 (Vj. TEUR -107). Es beinhaltet im Wesentlichen Zinsaufwendungen für Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschaftern sowie Zinserträge aus Darlehen an Dritte und nahestehende Unternehmen. Aufgrund der vorgenannten positiven Entwicklungen wurde das Ergebnis vor Ertragsteuern des Vorjahres deutlich überschritten. Es stieg gegenüber dem Vorjahr um EUR 1,3 Mio. Der Jahresüberschuss für das abgelaufene Geschäftsjahr beträgt TEUR 4.718 (Vj. TEUR 3.853). b) Finanzlage Unsere Finanzlage ist als sehr stabil zu bezeichnen. Unser Finanzmanagement ist darauf ausgerichtet, Verbindlichkeiten stets innerhalb der Zahlungsfristen zu begleichen und Forderungen innerhalb der Zahlungsziele zu vereinnahmen. Künftige Liquiditätsengpässe sind derzeit nicht zu erwarten. Die Forderungen aus Lieferungen und Leistungen in Höhe von EUR 2,28 Mio. liegen stichtagsbedingt über dem Vorjahresniveau (EUR 1,23 Mio.). Aufgrund des funktionierenden Forderungsmanagements ist auch im kommenden Geschäftsjahr mit keinen wesentlichen Ausfällen zu rechnen. Die liquiden Mittel betragen zum Bilanzstichtag EUR 2,0 Mio. (Vorjahr: EUR 2,6 Mio.). Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten bestehen nicht. Der Cash-Flow aus der laufenden Geschäftstätigkeit (in Anlehnung an DRS 21) liegt stichtagsbedingt trotz eines höheren Jahresüberschusses unter dem Vorjahresniveau (EUR 1,0 Mio.; Vorjahr: EUR 2,9 Mio.). Ursächlich für den Rückgang sind insbesondere der stichtagsbedingte Anstieg der Forderungen aus Lieferungen und Leistungen und der sonstigen Vermögensgegenstände sowie aufgrund von Tilgungen deutlich reduzierte sonstige Verbindlichkeiten. Der Cash-Flow aus der Investitionstätigkeit ist aufgrund einer Rückabwicklung einer Investition insgesamt positiv (EUR 0,9 Mio.). Die getätigten Investitionen im Berichtsjahr konnten ohne die Aufnahme von Fremdmitteln finanziert werden. Der Cash-Flow aus der Finanzierungstätigkeit ist negativ und enthält ausschließlich eine Ausschüttung in Höhe von EUR 2,5 Mio. Der Finanzmittelbestand hat sich gegenüber dem Vorjahr von EUR 2,6 Mio. leicht auf EUR 2,0 Mio. reduziert. c) Vermögenslage Die Bilanzsumme der Gesellschaft belief sich zum Bilanzstichtag auf TEUR 20.506 und ist gegenüber dem Vorjahr weitgehend unverändert. Das Aktivvermögen beinhaltet im Wesentlichen kurzfristig gebundenes Vermögen in Form von Vorräten (TEUR 9.128, Vj. TEUR 8.510), Forderungen aus Lieferungen und Leistungen (TEUR 2.292, Vj. TEUR 1.229) sowie liquide Mittel (TEUR 1.986, Vj. TEUR 2.637). Das langfristig gebundene Vermögen umfasst im Wesentlichen die Sachanlagen (TEUR 3.523, Vj. TEUR 5.468) sowie das Finanzanlagevermögen (TEUR 284, Vj. TEUR 329). Die Sachanlagen betreffen im Wesentlichen technische Anlagen und Maschinen. Der Rückgang des Sachanlagevermögens resultiert im Wesentlichen aus planmäßigen Abschreibungen sowie einem Anlagenabgang für geleistete Anzahlungen (EUR 1,3 Mio.). Das Finanzanlagevermögen beinhaltet im Wesentlichen sonstige Ausleihungen. Die Kapitalstruktur ist durch einen Anteil vom Eigenkapital an der Bilanzsumme von ca. 78% (Vj. 69%) gekennzeichnet. Im abgelaufenen Geschäftsjahr wurde eine Ausschüttung in Höhe von EUR 2,5 Mio. vorgenommen. Zum Bilanzstichtag beträgt das Eigenkapital insgesamt TEUR 16.056 (Vj. TEUR 13.838). Die übrigen Passivposten beinhalten im Wesentlichen kurzfristiges Fremdkapital in Form von Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen (TEUR 827, Vj. TEUR 487) und sonstigen Verbindlichkeiten aus Lohn und Gehalt (TEUR 1.471, Vj. TEUR 1.439). Das langfristige Anlagevermögen ist durch unser Eigenkapital gedeckt. Über die Produktions- und Verwaltungsgebäude besteht ein langjähriger Mietvertrag mit nächster Kündigungsmöglichkeit zum 31. Dezember 2036 und einer gesamten finanziellen Verpflichtung in Höhe von insgesamt EUR 15,1 Mio. zum Bilanzstichtag aus dem jährliche Liquiditätsabflüsse, die aus dem laufenden Cash flow gedeckt sind, resultieren. Für die Zukunft sind weiterhin neben den Ersatzinvestitionen auch Erweiterungsinvestitionen insbesondere in Fertigungsanlagen geplant. 4. Finanzielle Leistungsindikatoren Die Umsätze konnten gegenüber dem Vorjahr spürbar gesteigert werden. Das Ergebnis vor Ertragsteuern und der Jahresüberschuss liegen im abgelaufenen Geschäftsjahr aus den vorgenannten Gründen deutlich über dem Vorjahresniveau. Die Eigenkapitalrentabilität (Jahresüberschuss im Verhältnis zum bilanziellen Eigenkapital) liegt bei (29%, Vj. 28%). Die Geschäftsleitung wird auch zukünftig das Ziel, die Sicherstellung einer stabilen Eigenkapitalbasis, verfolgen. Das Eigenkapital beträgt zum Bilanzstichtag insgesamt EUR 16,1 Mio. (Vj. EUR 13,8 Mio.). Der Anlagendeckungsgrad (Eigenkapital im Verhältnis zum Anlagevermögen) liegt bei 419% (Vj. 236%). 5. Gesamtaussage zur wirtschaftlichen Lage Die wirtschaftliche Lage ist aufgrund der erläuterten Vermögens-, Finanz- und Ertragslage weiterhin als gut zu bezeichnen. Mit einer geordneten Vermögens- und Finanzlage sehen wir eine wesentliche Voraussetzung erfüllt, um auch künftig erfolgreich arbeiten zu können. C. Prognose- und Chancenbericht Voraussichtliche Entwicklung (Prognosebericht) Unvorhersehbare, nicht vom Unternehmen zu beeinflussende Entwicklungen und Risiken erschweren jede Prognose. Die langfristigen negativen Auswirkungen der Corona-Pandemie und des Ukraine-Krieges sind aktuell für die kommenden Jahre noch nicht verlässlich einschätzbar. Die rasanten Preissteigerungen (Inflation) der letzten Monate, insbesondere bei Energie und Strom, aber auch Lohn- und Gehaltssteigerungen, belasten bereits spürbar die Gesamtwirtschaft und auch unser Unternehmen. Zudem bremst der Arbeitskräftemangel die wirtschaftliche Entwicklung. Unter Berücksichtigung der aktuellen Entwicklung erwarten wir für das Geschäftsjahr 2024 gleichwohl einen moderaten Umsatzanstieg im Vergleich zum Vorjahr. Hinsichtlich des Jahresüberschusses prognostizieren wir insbesondere aufgrund von deutlich höheren Aufwendungen allerdings einen spürbaren Rückgang gegenüber dem Vorjahr. Durch unsere hohen technischen Fertigungsmöglichkeiten und den positiven Entwicklungen bei Umsätzen und Auftragsbeständen im Folgejahr rechnen wir gleichwohl mit einem zufriedenstellenden Ergebnis und sehen uns weiterhin gut für die Zukunft gerüstet. Wir werden auch zukünftig in der Lage sein, unseren Zahlungsverpflichtungen fristgerecht nachzukommen. Auch für das Jahr 2024 wird mit einer Fortsetzung der positiven Liquiditätsentwicklung gerechnet. Die Geschäftspolitik wird im Wesentlichen unverändert bleiben. Chancenbericht Vor dem Hintergrund unserer High-Tech-Fertigungen und unserer innovativen Ideen und Lösungsmöglichkeiten bietet die Orthopädietechnik weiterhin Chancen und Wachstumspotentiale. Unsere zielgerichteten Forschungs- und Entwicklungsschritte stellen dabei die Grundlage für nachhaltiges Unternehmenswachstum dar. Die Integration neuer Technologien kann dabei zur effizienteren Herstellung beitragen. Im Eingehen von strategischen Kooperationen werden weitere Wachstumspotentiale gesehen. Effizienzgewinne können auch durch Auslagerung einzelner Produktionsschritte an verlässliche, externe Unternehmen erzielt werden. Wir beurteilen deshalb die voraussichtliche Entwicklung als positiv. Zusätzliche Chancen ergeben sich durch eine Weiterentwicklung und Optimierung der bestehenden Produktionsverfahren sowie aus einer kostenbewussten Produktion. Durch fortlaufende Forschungs- und Entwicklungsarbeit kann die Gesellschaft auch eine kosteneffiziente Produktion sicherstellen. Durch aktive Teilnahme auf entsprechenden Fachmessen ist die Gesellschaft in der Lage mithilfe innovativer Produkte auf die Nachfragesituation angemessen zu reagieren. Wir schätzen die Chancenlage, wie in den Vorjahren, weiterhin als gut ein. D. Risikobericht Risikomanagementziele und -methoden Trotz der stabilen Vermögens-, Finanz- und Ertragslage sehen wir uns im Marktumfeld einer zunehmenden Konkurrenz ausgesetzt. Dem werden wir weiterhin durch unsere Erfahrung, die hohe technische Fertigung, dem Angebot an innovativen Produkten, der Flexibilität auf Kundenwünsche zu reagieren und durch ein allgemein hohes Maß an Flexibilität begegnen. Das Risikomanagement der Gesellschaft ist auf die frühzeitige Erkennung wesentlicher Risiken ausgerichtet, um der Unternehmensleitung eine rechtzeitige und angemessene Reaktion mit entsprechenden Gegenmaßnahmen auf Risiken zu ermöglichen. Wesentliche Elemente einer frühzeitigen Erkennung und deren Kommunikation an die Unternehmensleitung sowie zur Einleitung von Maßnahmen im Hinblick auf einen angemessenen Umgang mit den Risiken sind:
Zukünftige Risiken können sich im Rahmen des Geschäftsumfeldes unserer spezifischen Branche, aber auch aus sonstigen Gegebenheiten ergeben. Von Bedeutung sind:
Unsere Gesellschaft verfügt über einen breit gestreuten und umfangreichen Kundenkreis. Forderungsausfälle waren bisher unbedeutend. Mit den meisten Kunden stehen wir langjährig in Verbindung. Das Debitorenmanagement informiert sich bei jeder neuen Geschäftsbeziehung über die Bonität des potentiellen Kunden. Zudem verfügen wir über ein effektives Mahnwesen. Die Verfügbarkeit ausreichender personeller Kapazitäten wird künftig bei weiterem, angestrebten nachhaltigem Umsatzwachstum eine besondere Herausforderung darstellen. Derzeit gelingt es uns zwar aufgrund attraktiver Arbeitsbedingungen in ausreichendem Maße personelle Kapazitäten aufzubauen, allerdings könnte sich dies in Zukunft aufgrund der demografischen Entwicklung zunehmend schwieriger gestalten. Die breite Palette von Lieferanten, mit denen wir zusammenarbeiten, erfüllen unsere hohen Qualitätsansprüche. Den Risiken von Lieferengpässen und Preiserhöhungen begegnen wir durch eine hohe Lagerbereitschaft, kapitalstarke Lieferanten und Partnerschaften. Weitere Risiken, die über das allgemeine wirtschaftliche Risiko einer unternehmerischen Betätigung hinausgehen, sind derzeit nicht zu verzeichnen. Von den allgemeinen negativen Auswirkungen der Corona-Pandemie sowie des Ukraine-Krieges sind wir unmittelbar nicht wesentlich betroffen. Die Risikolage der Gesellschaft ist im Wesentlichen unverändert zum Vorjahr. Risikoberichterstattung über die Verwendung von Finanzinstrumenten Ziel des Risikomanagements der Gesellschaft in Bezug auf die Verwendung von Finanzinstrumenten ist die Absicherung des Unternehmenserfolges gegen finanzielle Risiken jeglicher Art. Preisänderungsrisiken, Ausfallrisiken und Liquiditätsrisiken sowie Risiken aus Zahlungsstromschwankungen ist die Gesellschaft im branchenüblichen Umfang ausgesetzt. Ausfall- und Liquiditätsrisiken aus Zahlungsschwankungen begegnet die Gesellschaft mit einem entsprechenden Mahnwesen sowie Bonitätsabfragen. Zur Absicherung gegen das Liquiditätsrisiko und zur Aufrechterhaltung der jederzeitigen Zahlungsfähigkeit wird die Liquiditätssituation laufend überwacht. Soweit bei finanziellen Aktivposten Ausfall- und Bonitätsrisiken erkennbar sind, werden entsprechende Wertberichtigungen vorgenommen. Unterschrift der Geschäftsführung
Kleinostheim, 31. Oktober 2024 gez. Roland Katzer Vorstehender zur Offenlegung bestimmter Jahresabschluss nebst Lagebericht entspricht den gesetzlichen Vorschriften. Zu dem vollständigen Jahresabschluss und Lagebericht haben wir den folgenden Bestätigungsvermerk erteilt: BESTÄTIGUNGSVERMERK DES UNABHÄNGIGEN ABSCHLUSSPRÜFERSAn die Spannrit GmbH Prüfungsurteile Wir haben den Jahresabschluss der Spannrit GmbH - bestehend aus der Bilanz zum 1. Januar 2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 1. Januar 2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der Spannrit GmbH für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 1. Januar 2023 geprüft. Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse
Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat. Grundlage für die Prüfungsurteile Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung sowie unter ergänzender Beachtung der International Standards on Auditing (ISA) durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften, Grundsätzen und Standards ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen. Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d.h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist. Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen. Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können. Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet. Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung sowie unter ergänzender Beachtung der ISA durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen. Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus
Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger bedeutsamer Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.
Frankfurt a. M., 30.12.2024 Auren
GmbH
Stefan Amberg, Verantwortlicher Wirtschaftsprüfer Thilo Krohn, Zweitunterzeichner Wirtschaftsprüfer |
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Beteiligungsgesellschaften
Managementtätigkeiten von sonstigen Holdinggesellschaften
Managementtätigkeiten von sonstigen Holdinggesellschaften
Managementtätigkeiten von sonstigen Holdinggesellschaften
Großhandel mit Fleisch und Fleischwaren
Patentanwaltskanzleien
Herstellung von Würzmitteln und Soßen
Großhandel mit Kaffee, Tee, Kakao und Gewürzen
Wärme- und Kältehandel
Betrieb von Bahnhöfen für den Personenverkehr einschließlich Omnibusbahnhöfen
Personenbeförderung im Linienverkehr auf der Straße
Kennzahlen extrahiert aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Echtzeit-Dokumentenabruf aus dem Handelsregister
Echtzeit-Prüfung auf Insolvenzbekanntmachungen der Registergerichte
Prüfen, ob Insolvenzverfahren für dieses Unternehmen vorliegen