Tätigkeiten der Großhandelsvermittlung von Baustoffen und Anstrichmitteln
Müller-Dynamic GmbH
In Bommersfeld 2, 66822 Lebach, DEUStammdaten
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Finanzübersicht
Kennzahlen extrahiert aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Historie
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Management
Gesetzliche Vertreter dieser Organisation
| Name | Rolle |
|---|---|
Sarah Müller-Bamberg seit 18.8.2013 | Geschäftsführer |
Andreas Müller seit 18.8.2013 | Geschäftsführer |
Joachim Müller seit 26.1.2010 | Geschäftsführer |
Wirtschaftlich Berechtigte
Natürliche Personen, die das Unternehmen letztendlich besitzen oder kontrollieren – ermittelt durch Auflösen der Gesellschafterkette
Ungelöste Beteiligungen (1)
| Name | Anteil |
|---|---|
Autohaus Müller GmbH & Co. KG | 100.00% |
Gesellschafter
Eigentümer- und Gesellschafterstruktur des Unternehmens
1 Gesellschafter
GmbH-Struktur
Bilanzkonten
Bilanzkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Gewinn- und Verlustrechnung
Gewinn- und Verlustkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
| Posten |
|---|
Konzern- und Jahresabschlüsse
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
Müller-Dynamic GmbHLebachJahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023LAGEBERICHT FÜR DAS GESCHÄFTSJAHR 20231. Grundlagen des Unternehmens Der Schwerpunkt unserer Tätigkeit liegt im Handel mit Neu-, Jahres- und Gebrauchtwagen der Marke BMW und MINI sowie in der Durchführung von Kfz-Reparaturen an BMW- und MINI-Fahrzeugen. Die in der Vorperiode erarbeitete Marktposition konnte weiter gefestigt und unser Marktanteil in unserem Marktverantwortungsgebiet leicht ausgebaut werden. Im Geschäftsjahr 2023 waren durchschnittlich insgesamt 135 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter in unserem Unternehmen beschäftigt. 2. Wirtschaftsbericht 2.1 Wirtschaftliches Umfeld Gesamtwirtschaftliche Rahmenbedingungen sowie Branchenentwicklung Der Automobilmarkt 2023 wuchs um 7,3 % auf 2.844.609 PKW. Die Marke BMW wuchs um 11,2 %. Der Marktanteil von BMW betrug 8,2 %. 2.2 Lage des Unternehmens Darstellung des Geschäftsverlaufs der Gesellschaft Im Jahr 2023 konnten wir einen deutlich höheren Umsatz wie in den Vorjahren erreichen. Dies ist auf das Wachstum in allen Filialbetrieben und durch den neuen Standort in Trier zurückzuführen. Der wesentliche höhere Umsatz (+65%) führte auch zu einem nochmals höheren Betriebsergebnis. Ab dem Jahr 2024 rechnen wir, durch den zusätzlichen Standort in Trier, mit einer weiteren Steigerung von Umsatz und Ertrag. Bedeutsamste finanzielle Leistungsindikatoren Als bedeutsamste finanzielle Leistungsindikatoren, die auch für die Steuerung des Unternehmens herangezogen werden, sehen wir das Rohergebnis sowie das EBIT an. Diese haben sich in den vergangenen Jahren wie folgt entwickelt:
Eine positive Entwicklung in allen Geschäftsbereichen konnte erreicht werden. Vermögenslage Die Bilanzsumme hat sich von 20.880 T€ auf 26.085 T€ erhöht. Für Reinvestitionen in das Sachanlagevermögen haben wir im Geschäftsjahr 2.733 T€ aufgewandt. Unter Einbeziehung der Abschreibungen und der Anlagenabgänge weisen wir zum Stichtag ein Anlagevermögen in Höhe von 3.381 T€ (Vorjahr: 3.526 T€) aus. Das Umlaufvermögen hat sich insgesamt um 5.399 T€ auf 22.628 T€ (Vorjahr: 17.229 T€) erhöht. Der Barmittelbestand zum Stichtag ist von 339 T€ auf 282 T€ gesunken. Die Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände sind um 460 T€ auf 6.769 T€ (Vorjahr: 6.309 T€) gestiegen. Der Vorratsbestand erhöhte sich von 10.580 T€ auf 15.578 T€. Auf der Passivseite unserer Bilanz ist die Eigenkapitalquote auf 8,5 % gestiegen. Die Rückstellungen betragen 1.609 T€ (Vorjahr: 1.189 T€). Die Verbindlichkeiten haben sich von 18.094 T€ aus dem Vorjahr auf 22.262 T€ erhöht, was insbesondere auf die Erhöhung der Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten zurückzuführen ist. Ertragslage Das Rohergebnis hat sich von 10.721 T€ um 4.578 T€ auf 15.299 T€ in 2023 erhöht. Insgesamt ergibt sich ein EBIT in Höhe von 1.827 T€ (Vorjahr 728 T€). Nach Berücksichtigung des Zinssaldos und der Ertragsteuern verbleibt ein Jahresüberschuss i. H. v. 633 T€ (Vorjahr 331 T€). Gesamtbeurteilung der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage Die Finanzierung der Investitionen erfolgte aus eigenen Mitteln, Gesellschafterdarlehen und Bankkrediten. Die Liquiditätslage unseres Unternehmens war im Berichtsjahr stets geordnet und jederzeit gesichert. 3. Prognose-, Chancen- und Risikobericht 3.1 Voraussichtliche wirtschaftliche Entwicklung Voraussichtliche Entwicklung der KFZ-Branche Im Jahr 2024 ist der deutsche PKW-Markt um 1,0 % auf 2.817.331 Neuzulassungen gesunken. Die Zulassungen der Marke BMW sind um 0,1 % auf 232.886 PKW gesunken. Die Zulassungen der Marke MINI sind um 29,1 % auf 32.571 PKW gesunken. Im Jahr 2025 rechnen wir mit einem ähnlichen PKW Gesamtmarkt von ca. 2,8 Mio. Neuzulassungen. Voraussichtliche Entwicklung der Gesellschaft 2024 ist der Umsatz auf 82.954.000, - gestiegen. Das vorläufige Betriebsergebnis beträgt auf Grund höherer Personal- und Zinskosten 2.219 T€ und liegt damit deutlich über dem Branchendurchschnitt. Wir rechnen in 2025 mit ähnlichen Ergebnissen. 3.2. Chancen der zukünftigen Entwicklung Wir sehen folgende Chancen, die sich positiv auf die prognostizierte Entwicklung von Rohergebnis und EBIT auswirken können: Der hohe Auftragsbestand an Neuwagenbestellungen, sowie der weiterhin gute Auftragseingang lassen einen positiven Geschäftsverlauf 2025 erwarten. Auch im Aftersales verzeichnen wir eine weiterhin starke Nachfrage. 3.3. Risiken der zukünftigen Entwicklung Der Rückgang der Nachfrage nach E-Fahrzeugen wird vor allem im Privatkundenbereich zur Kaufzurückhaltung führen. Die weiterhin hohen Zinsen verhindern zusätzliches Wachstum. Wir rechnen jedoch nur mit einem geringen Einfluss auf unsere Geschäftstätigkeit Gesamtbewertung der Risikosituation Auf Grund der zuvor aufgezeigten wirtschaftlichen Lage gehen wir davon aus, dass sowohl derzeit als auch in absehbarer Zukunft keine Risiken bestehen, die den Fortbestand des Unternehmens gefährden. Wegen der sehr starken Marktposition unseres Unternehmens sind weder im Beschaffungs-, noch im Absatzbereich in näherer Zukunft Risiken ersichtlich, die sich wesentlich auf die Vermögens-, Finanz- und Ertragslage auswirken können. 3.4. Gesamteinschätzung der zukünftigen Entwicklung Die Gesellschaft strebt 2025 wie auch in den folgenden Geschäftsjahren eine nachhaltige Entwicklung an. Sie ist im Markt gut positioniert und mit den konsequent eingeleiteten Maßnahmen sind wir überzeugt, die zukünftigen Herausforderungen erfolgreich zu bewältigen. 4. Sonstige Angaben Die Gesellschaft unterhält Betriebsstätten in Lebach, Simmern, St. Wendel, Losheim und Trier.
Lebach, den 15.02.2025 Joachim Müller Sarah Müller-Bamberg Andreas Müller BilanzAktiva
Gewinn- und Verlustrechnung
AnhangI. Allgemeine Angaben zum Jahresabschluss Der Jahresabschluss der Müller-Dynamic GmbH wurde auf der Grundlage der Rechnungslegungsvorschriften des Handelsgesetzbuchs aufgestellt. Ergänzend zu diesen Vorschriften waren die Regelungen des GmbH-Gesetzes zu beachten. Angaben, die wahlweise in der Bilanz, in der Gewinn- und Verlustrechnung oder im Anhang gemacht werden können, sind insgesamt im Anhang aufgeführt. Für die Gewinn- und Verlustrechnung wurde das Gesamtkostenverfahren gewählt. Nach den in § 267 HGB angegebenen Größenklassen ist die Gesellschaft eine mittelgroße Kapitalgesellschaft. 1. Angaben zur Identifikation der Gesellschaft laut Registergericht
2. Vergleichbarkeit mit Vorjahr Die Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen sind mit dem Vorjahreswert nur bedingt vergleichbar, da debitorische Kreditoren im laufenden Geschäftsjahr als sonstige Vermögensgegenstände dargestellt werden. II. Angaben zu Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden 1. Bilanzierungs- und Bewertungsgrundsätze Erworbene immaterielle Anlagewerte wurden zu Anschaffungskosten angesetzt und, sofern sie der Abnutzung unterlagen, um planmäßige Abschreibungen vermindert. Das Sachanlagevermögen wurde zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten angesetzt und, soweit abnutzbar, um planmäßige Abschreibungen vermindert. Die planmäßigen Abschreibungen wurden nach der voraussichtlichen Nutzungsdauer der Vermögensgegenstände linear vorgenommen. Die Vorräte wurden zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten angesetzt. Sofern die Tageswerte am Bilanzstichtag niedriger waren, wurden diese angesetzt. Die Forderungen wurden unter Berücksichtigung aller erkennbaren Risiken bewertet. Die sonstigen Vermögensgegenstände und Guthaben bei Kreditinstituten sind mit den Nennwerten angesetzt. Die aktiven Rechnungsabgrenzungsposten betreffen zeitanteilige Aufwandsabgrenzungen. Die Rückstellungen beinhalten die das Geschäftsjahr und Vorjahr betreffenden, noch nicht veranlagten Steuern. Desweiteren wurden Rückstellungen für alle weiteren ungewissen Verbindlichkeiten gebildet. Dabei wurden alle erkennbaren Risiken berücksichtigt. Verbindlichkeiten wurden zum Erfüllungsbetrag angesetzt. 2. Gegenüber dem Vorjahr abweichende Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden Beim Jahresabschluss konnten die bisher angewandten Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden im Wesentlichen übernommen werden. Ein grundlegender Wechsel von Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden gegenüber dem Vorjahr fand nicht statt. III. Angaben zur Bilanz 1. Anlagengitter für die einzelnen Posten des Anlagevermögens Die Aufgliederung und Entwicklung der Anlagenwerte ist aus dem beigefügten Anlagengitter zu entnehmen. 2. Abschreibung auf Geschäfts- oder Firmenwert Der entgeltlich erworbene Geschäfts- oder Firmenwert wurde aktiviert. Als betriebsgewöhnliche Nutzungsdauer werden 8-15 Jahre festgelegt. Die Gründe für eine betriebsgewöhnliche Nutzungsdauer von mehr als 5 Jahren liegen im Wesentlichen in den bestehenden langjährigen Kundenbeziehungen. 3. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände Der Betrag der Forderungen mit einer Restlaufzeit größer einem Jahr beträgt € 40.000,00 (Vorjahr: € 40.000,00). 4. Angaben zu Ausleihungen, Forderungen und Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschaftern (§ 42 Abs. 3 GmbHG / § 264c Abs. 1 HGB) Gegenüber den Gesellschaftern bestehen die nachfolgenden Rechte und Pflichten:
5. Angabe zu Restlaufzeitvermerken Die Verbindlichkeiten haben in Höhe von € 22.084.914,94 (Vorjahr: € 17.817.461,98) eine Restlaufzeit von bis zu einem Jahr und in Höhe von € 176.640,84 (Vorjahr: € 276.714,38) eine Restlaufzeit von mehr als einem Jahr. Die innerhalb der Bilanzposition "Verbindlichkeiten" ausgewiesenen Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten weisen in Höhe von € 18.026.845,53 (Vorjahr: € 13.937.995,56) eine Restlaufzeit von bis zu einem Jahr und in Höhe von € 176.640,84 (Vorjahr: € 276.714,38) eine Restlaufzeit von mehr als einem Jahr aus. Es sind Verbindlichkeiten in Höhe von € 18.203.486,37 (Vorjahr: € 14.214.709,94) besichert. Die Verbindlichkeiten enthalten Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschaftern in Höhe von € 816.729,50 (Vorjahr € 270.684,13). 6. Haftungsverhältnisse aus nicht bilanzierten Verbindlichkeiten gemäß § 251 HGB Neben den in der Bilanz aufgeführten Verbindlichkeiten sind die folgenden Haftungsverhältnisse zu vermerken: Bei einem Kreditinstitut besteht eine Kreditlinie über insgesamt T€ 3.450. Diese kann wechselseitig im Rahmen einer gesamtschuldnerischen Haftung durch folgende verbundene Unternehmen in Anspruch genommen werden: • Müller-Dynamic GmbH • Auto A Müller GmbH • Rent by Müller's Autovermietung GmbH • R. Müller GmbH • müller-macht's GmbH • Müller lebt Autos GmbH Die Kreditlinie wurde zum 31.12.2023 in Höhe von insgesamt T€ 3.236 in Anspruch genommen. Die gesellschaftseigene Inanspruchnahme zum Bilanzstichtag beträgt T€ 1.236. Darüber hinaus hat die Gesellschaft zur Absicherung von einem nahestehenden Unternehmen gewährten Krediten gegenüber Kreditinstituten Bürgschaften in Höhe von T€ 1.000 sowie T€ 700 übernommen. 7. Inanspruchnahme aus Haftungsverhältnissen Die Wahrscheinlichkeit einer Inanspruchnahme aus den Haftungsverhältnissen schätzen wir aufgrund der derzeitigen Bonität und des Zahlungsverhaltens der Begünstigten in der Vergangenheit als gering ein; Anhaltspunkte für eine andere Beurteilung liegen uns derzeit nicht vor. 8. Haftungsverhältnisse aus nicht bilanzierten sonstigen finanziellen Verpflichtungen Neben den in der Bilanz ausgewiesenen Verbindlichkeiten bestehen in Höhe von T€ 965 p.a. sonstige finanzielle Verpflichtungen. Diese betreffen im Wesentlichen die angemieteten Betriebsimmobilien. IV. Sonstige Angaben 1. Durchschnittliche Zahl der während des Geschäftsjahres beschäftigten Arbeitnehmer Die nachfolgenden Arbeitnehmergruppen waren während des Geschäftsjahres im Unternehmen beschäftigt:
2. Namen der Geschäftsführer Während des abgelaufenen Geschäftsjahres wurden die Geschäfte des Unternehmens durch folgende Personen geführt: Einzelvertretungsberechtigte und von den Beschränkungen des § 181 BGB befreite Geschäftsführer der Gesellschaft waren im Geschäftsjahr Herr Joachim Müller, Frau Sarah Müller-Bamberg und Herr Andreas Müller. 3. Vergütungen der Geschäftsführer Auf die Angabe der Bezüge der Geschäftsführung wurde gem. § 286 Abs. 4 HGB verzichtet. 4. Vorschlag bzw. Beschluss zur ErgebnisverwendungDie Geschäftsführung schlägt in Übereinstimmung mit den Gesellschaftern die folgende Ergebnisverwendung vor: Der Jahresüberschuss beträgt € 632.787,49. Auf neue Rechnung werden € 632.787,49 vorgetragen. Anlagespiegel
sonstige BerichtsbestandteileUnterschrift der Geschäftsführung
Lebach, den 15.02.2025 Joachim Müller Sarah Müller-Bamberg Andreas Müller Angaben zur Feststellung:Der Jahresabschluss wurde am 17.02.2025 festgestellt. BestätigungsvermerkBei dem vorstehenden Jahresabschluss - bestehend aus Bilanz, Gewinn- und Verlustrechnung sowie Anhang - handelt es sich um die nach § 327 HGB für Offenlegungszwecke verkürzte Fassung. Zu dem vollständigen Jahresabschluss und Lagebericht wurde der folgende Bestätigungsvermerk erteilt: BESTÄTIGUNGSVERMERK DES UNABHÄNGIGEN ABSCHLUSSPRÜFERSAn die Müller-Dynamic GmbH Prüfungsurteile Wir haben den Jahresabschluss der Müller-Dynamic GmbH - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der Müller-Dynamic GmbH für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 geprüft. Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse • entspricht der beigefügte Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft zum 31. Dezember 2023 sowie ihrer Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 und • vermittelt der beigefügte Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Lagebericht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar. Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat. Grundlage für die Prüfungsurteile Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen. Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d.h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist. Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen. Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können. Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet. Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen. Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus • identifizieren und beurteilen wir die Risiken wesentlicher falscher Darstellungen im Jahresabschluss und im Lagebericht aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern, planen und führen Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlangen Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass aus dolosen Handlungen resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, ist höher als das Risiko, dass aus Irrtümern resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, da dolose Handlungen kollusives Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können. • gewinnen wir ein Verständnis von dem für die Prüfung des Jahresabschlusses relevanten internen Kontrollsystem und den für die Prüfung des Lageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den gegebenen Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit dieser Systeme der Gesellschaft abzugeben. • beurteilen wir die Angemessenheit der von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von den gesetzlichen Vertretern dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben. • ziehen wir Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls wir zu dem Schluss kommen, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, sind wir verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Jahresabschluss und im Lagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, unser jeweiliges Prüfungsurteil zu modifizieren. Wir ziehen unsere Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum unseres Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass die Gesellschaft ihre Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann. • beurteilen wir Darstellung, Aufbau und Inhalt des Jahresabschlusses insgesamt einschließlich der Angaben sowie ob der Jahresabschluss die zugrunde liegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. • beurteilen wir den Einklang des Lageberichts mit dem Jahresabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage der Gesellschaft. • führen wir Prüfungshandlungen zu den von den gesetzlichen Vertretern dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Lagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehen wir dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von den gesetzlichen Vertretern zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteilen die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrunde liegenden Annahmen geben wir nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen. Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger bedeutsamer Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.
Saarbrücken, den 17.02.2025 W+ST
WIRTSCHAFTSPRÜFUNG AG & CO. KG
Stefan Fleury, Wirtschaftsprüfer Frank Jung, Wirtschaftsprüfer |
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