GERAER BANK eGLiquidiert

Stammdaten

Register
Amtsgericht Jena GnR 200014
Eingetragen
4.4.1991
Branche
Kreditinstitute des SparkassensektorsKreditinstitute des GenossenschaftssektorsKreditinstitute mit Sonderaufgaben
Gegenstand
Durchführung von banküblichen und ergänzenden Geschäften, insbesondere a) die Pflege des Spargedankens, vor allem durch Annahme von Spareinlagen, b) die Annahme von sonstiger Einlagen, c) die Gewährung von Krediten aller Art, d) die Übernahme von Bürgschaften, Garantien und sonstigen Gewährleistungen, sowie die Durchführung von Treuhandgeschäften, e) die Durchführung des Zahlungsverkehrs, f) die Durchführung des Auslandsgeschäfts einschließlich des An- und Verkauf von Devisen und Sorten, g) die Vermögensberatung, Vermögensvermittlung und Vermögensverwaltung, h) der Erwerb und die Veräußerung sowie Verwahrung und Verwaltung von Wertpapieren und anderen Vermögenswerten, i) die Vermittlung oder der Verkauf von Bausparverträgen, Versicherungen, Postdienstleistungen und Reisen, j) die Vermittlung von und Eigengeschäfte in Immobilien. Die Genossenschaft kann Zweigniederlassungen errichten und sich an Unternehmen beteiligen. Die Ausdehnung des Geschäftsbetriebs auf Nichtmitglieder ist zugelassen.

Historie

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Konzern- und Jahresabschlüsse

GERAER BANK eG

Gera

Jahresabschluss zum 31. Dezember 2013

Lagebericht für das Geschäftsjahr 2013

GERAER BANK eG, Gera

I. Geschäftsverlauf

Die Bilanzsumme ist im Geschäftsjahr um 3,4 Prozent auf 359,3 Mio. EUR gestiegen. Der Zuwachs an Kundenforderungen und Kundeneinlagen führte zu einem gestiegenen Zinsüberschuss. Trotz eines gestiegenen Vermittlungsgeschäfts an Wertpapieren und Bausparverträgen verringerte sich der Provisionsüberschuss leicht. Die Verwaltungsaufwendungen sind im Berichtszeitraum planmäßig leicht angestiegen. Der Geschäftsverlauf wird als günstig beurteilt.

1. Entwicklung der Gesamtwirtschaft und der Kreditgenossenschaften

Konjunktur in Deutschland

Verhaltenes Wirtschaftswachstum

Im Jahr 2013 wurde die konjunkturelle Entwicklung Deutschlands nochmals durch die insgesamt schwierigen weltwirtschaftlichen Rahmenbedingungen belastet. Gemäß den aktuellen Angaben des Statischen Bundesamtes ist das preisbereinigte Bruttoinlandsprodukt lediglich um 0,4 Prozent über das Vorjahresniveau gestiegen, nachdem es bereits in 2012 mit 0,7 Prozent nur moderat expandiert war. Insbesondere der Jahresauftakt verlief für die deutsche Wirtschaft verhalten. Der rückläufige Außenhandel sowie der ungewöhnlich harte und lang andauernde Winter dämpften die Produktion. Im weiteren Jahresverlauf hellte sich die Wirtschaftslage aber merklich auf. Hierzu trugen nicht zuletzt die nachlassende Unsicherheit über die Entwicklung des Euroraums und eine Belebung des Exportgeschäfts bei. Dennoch gingen vom Außenhandel, ebenso wie von den Investitionsausgaben, auf Jahressicht kaum Wachstumsimpulse aus. Das Wirtschaftswachstum wurde vor allem vom Anstieg der Konsumausgaben getragen.

Konsum als zentraler Wachstumsmotor

Die privaten Konsumausgaben nahmen um 0,9 Prozent zu und damit etwas stärker als im Vorjahr (+0,8 Prozent). Zur Ausweitung der Konsumausgaben trugen der weitere Beschäftigungsaufbau, steigende Tarifeinkommen und eine Zunahme der monetären Sozialleistungen bei.

Arbeitsmarktentwicklung weiterhin günstig

Der deutsche Arbeitsmarkt zeigte sich ungeachtet des verhaltenen Wirtschaftswachstums nach wie vor in einer soliden Grundverfassung. In den Daten zur Erwerbstätigkeit und sozialversicherungspflichtigen Beschäftigung setzten sich die Aufwärtstrends fort.

Verbraucherpreise legten moderat zu

Die Verbraucherpreise wurden 2013 im Mittel um 1,5 Prozent erhöht. Der allgemeine Preisauftrieb fiel damit schwächer aus als im Vorjahr, in dem die Inflationsrate bei 2,0 Prozent lag.

Konjunktur in Ostthüringen

Die erste Jahreshälfte 2013 brachte der Ostthüringer Wirtschaft besonders mit dem langen und kalten Winter, der anhaltenden Schuldenkrise vieler EU-Staaten und einem schlimmen Hochwasser im Frühsommer viele Herausforderungen. Zur Jahresmitte hat sich laut IHK Ostthüringen zu Gera eine positive Trendwende gezeigt. Die anhaltend gute Lage auf dem Arbeitsmarkt und bei den Finanzierungsbedingungen stimulierten private Konsumausgaben. Insbesondere das Baugewerbe konnte davon profitieren.

Auch die Ostthüringer Industrieunternehmen sowie die unternehmensnahen Dienstleister profitieren von einer leicht beschleunigten Auslandsnachfrage und sind wieder auf solidem Wachstumskurs. Die Verkehrs- und Tourismusunternehmen in Ostthüringen schätzen ihre Geschäftslage deutlich positiv ein.

Im Ostthüringer Handwerk ist der Geschäftsklimaindex der positivste seit der Wiedervereinigung. 94 Prozent der Betriebe sind mit ihrer Geschäftslage zufrieden. Getragen wird die Handwerkskonjunktur von den Handwerken des persönlichen Bedarfs und den Bau- und Ausbaubetrieben. Die Umsätze konnten branchenübergreifend um 5 Prozentpunkte zulegen.

Entwicklung der Genossenschaftsbanken im Gebiet des Genossenschaftsverbandes e.V.

Die Bilanzsumme aller Kreditgenossenschaften im Verbandsgebiet ist im Jahr 2013 um 2,0 Prozent (= 3,8 Mrd. EUR) auf 191,5 Mrd. EUR gestiegen. Die Entwicklung der Aktivseite der Bilanz war geprägt von einer Zunahme der Kundenforderungen um 4,9 Mrd. EUR (= 4,5 Prozent) auf 114,0 Mrd. EUR. Das Wachstum der Kundenforderungen wird von Firmen- und Privatkunden parallel getragen.

Die Entwicklung der Kundeneinlagen auf insgesamt 143,4 Mrd. EUR wird unverändert von der Zunahme der täglich fälligen Verbindlichkeiten dominiert. Ihr Zuwachs liegt bei 9,3 Prozent seit Dezember 2012. Diese Zuwächse dürften im Vertrauen auf die Stabilität der Volksbanken und Raiffeisenbanken begründet sein.

2. Entwicklung der GERAER BANK eG

  Berichtsjahr
TEUR
2012
TEUR
2011
TEUR
2010
TEUR
2009
TEUR
Bilanzsumme 359.311 347.617 337.022 324.345 337.179
Außerbilanzielle Geschäfte *) 19.836 9.058 7.709 6.072 13.999

*) Hierunter fallen die Posten unter dem Bilanzstrich 1 (Eventualverbindlichkeiten), 2 (Andere Verpflichtungen) und Derivatgeschäfte.

Die Bilanzsumme ist gegenüber dem Vorjahr um 3,4 Prozent gestiegen. Die Veränderung ist erneut im Wesentlichen auf das Einlagenwachstum im Kundengeschäft in Höhe von 9,2 Mio. EUR zurückzuführen. Der Zuwachs im außerbilanziellen Geschäft ist auf den Abschluss von derivativen Geschäften in Höhe von 13 Mio. EUR zurückzuführen.

Aktivgeschäft Berichtsjahr
TEUR
2012
TEUR
2011
TEUR
2010
TEUR
2009
TEUR
Kundenforderungen 122.504 113.581 101.993 94.602 90.367
Wertpapieranlagen 162.840 156.957 130.721 118.007 127.109
Forderungen an Banken 55.204 59.869 86.673 94.450 101.179

Die Kundenforderungen sind im Jahre 2013 deutlich gestiegen. Dies resultierte vor allem aus der Vergabe erstrangig grundpfandrechtlich gesicherter gewerblicher und wohnwirtschaftlicher Finanzierungen im Gemeinschaftsgeschäft des genossenschaftlichen Finanzverbundes mit der Deutschen GenossenschaftsHypothekenbank AG in Höhe von 6 Mio. EUR sowie der Zeichnung von Schuldscheindarlehen in Höhe von 1,5 Mio. EUR. Im übrigen Kreditgeschäft konnten planmäßige und außerplanmäßige Tilgungen durch Neuausreichungen überkompensiert werden. Die der Bank aus fälligen Forderungen an Banken (Schuldscheindarlehen) zugeflossenen Mittel wurden erneut in Wertpapieren angelegt. Ebenso wurde der Kontokorrentbestand bei Banken reduziert und zur Anlage in Wertpapieren und Fonds verwendet.

Passivgeschäft Berichtsjahr
TEUR
2012
TEUR
2011
TEUR
2010
TEUR
2009
TEUR
Bankrefinanzierungen 18.857 18.233 16.762 18.834 41.276
Spareinlagen 96.325 95.438 80.096 80.209 82.646
andere Einlagen 216.419 208.057 216.403 209.085 197.573

In den Bankenrefinanzierungen sind fast ausschließlich zweckgebundene Mittel enthalten, deren Wachstum mit der Entwicklung der Kundenforderungen verbunden war. Der Trend zu kurzfristig verfügbaren Geldanlagen setzte sich in 2013 fort. Deutliche Zuwächse waren bei den Verbindlichkeiten in laufender Rechnung und bei Tagesgeldern zulasten von Sparbriefen zu verzeichnen.

Dienstleistungsgeschäft Berichtsjahr
TEUR
2012
TEUR
2011
TEUR
2010
TEUR
2009
TEUR
Erträge aus Wertpapierdienstleistungs- und Depotgeschäften 351 310 303 362 348
Vermittlungserträge 633 702 577 536 447
Erträge aus Zahlungsverkehr 1.939 1.954 1.857 1.805 1.613

Die Erträge aus dem Wertpapierdienstleistungs- und Depotgeschäft bewegen sich seit der Finanzmarktkrise 2008 auf einem weiterhin relativ niedrigen Niveau. Der leichte Rückgang der Vermittlungserträge resultiert vor allem aus geringeren Erträgen bei der Vermittlung von Krediten und Immobilien. Die Erträge aus dem Zahlungsverkehr bewegen sich auf gleichbleibendem Niveau.

Investitionen

Die wesentlichsten Investitionen im Geschäftsjahr 2013 betrafen die Erweiterung des Objekts der Hauptgeschäftsstelle in der Leipziger Straße in Gera mit 775 TEUR und die Investitionen in die neue Filiale in Gera-Lusan mit 219 TEUR.

Personal- und Sozialbereich

Im Jahre 2013 beschäftigte die GERAER BANK eG durchschnittlich 101 Mitarbeiter und neun Auszubildende.

Die GERAER BANK eG ist nicht tarifgebunden. Die Entlohnung erfolgt auf der Basis einzelvertraglicher Regelungen. Darüber hinaus bestehen Betriebsvereinbarungen zwischen dem Vorstand und dem Betriebsrat z.B. zur betrieblichen Lohngestaltung, freiwilligen Sozialleistungen, Arbeitszeit- und Urlaubsregelungen sowie der Aus- und Weiterbildung. Die Mitarbeiter der Vertriebsbereiche werden in Abhängigkeit der Vertriebsergebnisse anteilig leistungsorientiert vergütet. Die Mitarbeiter aller übrigen Bereiche werden in Abhängigkeit von der Erfüllung ihrer qualitativen Ziele und gesamtbankbezogener Erfolgsdaten vergütet. Das Vergütungssystem ist so gestaltet, dass keine übermäßige Anreizwirkung von Produktabschlüssen ausgeht, so dass eine ganzheitliche und an den Bedürfnissen der Kunden ausgerichtete Beratung stets im Vordergrund steht.

Um auch weiterhin ein hohes fachliches Qualitätsniveau sowohl im Vertrieb als auch im Stab und Betrieb zu gewährleisten, wurden 2013 insgesamt 62,4 TEUR für die Aus- und Weiterbildung des Personalbestandes investiert.

Sonstige wichtige Vorgänge im Geschäftsjahr

a) Beteiligungen und Geschäftsguthaben bei Genossenschaften

Das Beteiligungsvolumen betrug per 31.12.2013 insgesamt 2.317 TEUR.

b) Outsourcing

Zum 1. September 2013 wurde der Dienstleister DZ Service GmbH mit der Durchführung der beleghaften Bearbeitung von Kundenaufträgen, d.h. der Umwandlung von Überweisungen und Schecks in Datensätze und Weiterleitung an das Rechenzentrum inklusive Archivierung der Kassenbelege sowie im Dialog erfasster Belege, beauftragt.

Die Auslagerung entspricht der bankseitigen Strategie für Auslagerungen, wobei die Unwesentlichkeit der Auslagerung gemäß MaRisk anhand der Risikoanalyse vom 15.06.2013 festgestellt wurde.

Ab Januar 2014 wird im Rahmen der Kooperation die Volksbank Saaletal eG mit der Durchführung von allgemeinen Innenrevisionstätigkeiten beauftragt. Bisher wurden diese Tätigkeiten von der AWADO vorgenommen. Bei der AWADO verbleiben im Jahr 2014 die Prüffelder Jahresabschluss und Gesamtbanksteuerung.

Die Auslagerungen sind in das interne Risikosteuerungs- und Überwachungssystem einbezogen.

II. Darstellung der Lage sowie der Chancen und Risiken der voraussichtlichen Entwicklung der GERAER BANK eG

Die Vermögenslage der GERAER BANK eG ist gekennzeichnet von einem ausreichenden Eigenkapital in Form von Rücklagen, dem Fonds für allgemeine Bankrisiken und Vorsorgereserven nach § 340f HGB. Das Eigenkapital konnte sich in den vergangenen Jahren durch regelmäßige Zuführungen positiv entwickeln. Den wirtschaftlichen Risiken hat die GERAER BANK eG durch die Bildung ausreichender Wertberichtigungen und Rückstellungen Rechnung getragen. Darüber hinaus verfügt die Bank über stille Reserven im Wertpapierbereich. Die vorhandenen stillen Lasten haben im Vergleich zu den stillen Reserven einen unwesentlichen Umfang.

Die Bilanzstruktur der GERAER BANK eG ist gekennzeichnet von einem überdurchschnittlichen Kundeneinlagengeschäft und einem wachsenden, aber noch unterdurchschnittlichen Kundenkreditgeschäft sowie einem hieraus resultierenden überdurchschnittlichen Eigenanlagengeschäft. Im Ergebnis dessen weist die GERAER BANK eG ein leicht unterdurchschnittliches Zins- und Provisionsergebnis aus. Die Verwaltungsaufwendungen sind angemessen.

Risiken sieht die GERAER BANK eG für ihre geschäftliche Entwicklung insbesondere in den Auswirkungen der demographischen Bevölkerungsentwicklung, wobei nach wie vor eine anhaltende Überalterung festzustellen ist. Seit dem Jahre 1995 ist laut dem Thüringer Landesamt für Statistik ein Bevölkerungsrückgang von 174.215 auf 142.970 Einwohner (2012) im Geschäftsgebiet der GERAER BANK eG zu verzeichnen. Seit dem Jahr 2011 ist jedoch eine Abschwächung des Bevölkerungsrückgangs festzustellen.

Die strategische Unternehmensplanung (5 Jahres Planung) wird auf Basis des Unternehmensleitbildes der GERAER BANK eG erstellt. Hierbei werden insbesondere die Geschäftsbeziehungen zu Mitgliedern und Kunden, die Mitarbeiter, die Prozesse sowie die Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Bank berücksichtigt. Darauf aufbauend wurden unter Berücksichtigung der Risikosituation der einzelnen Geschäftsfelder (Risikohandbuch) die Teilstrategien für die Bereiche Kredit, Eigenhandel, Kundengeschäft sowie für Personal und Informationstechnologie aufgestellt und ständig weiter entwickelt.

Hieraus wird auf Basis der Umfeldanalyse (Strategisches Benchmarking des Bundesverbandes der Deutschen Volksbanken und Raiffeisenbanken e.V.), der Marktanalyse nach Marktanteilen und der zu erwartenden strukturellen Veränderungen der Region eine Zielplanung für alle Geschäftsfelder erstellt. Diese Zielwerte werden in jährliche Handlungsfelder mit bestimmten Zielstellungen unterlegt (operative Ziele) und in ihrer Erreichung gemessen.

Die GERAER BANK eG betreut im Geschäftsgebiet der Stadt Gera und den angrenzenden Städten und Gemeinden des früheren Landkreises Gera rund 23.179 Privatkunden und 3.653 Firmenkunden an acht Filialstandorten und der Hauptstelle in Gera.

In der geschäftspolitischen Ausrichtung orientiert sich die GERAER BANK eG streng an der Bedarfssituation ihrer Kunden. So erfolgt grundsätzlich eine gesamtbedarfsorientierte Beratung nach Lebensphasen. Produktkampagnen stehen nicht im Vordergrund. Außerdem stehen die Spezialisten für qualifizierte Bankgeschäfte sowie die Verbundmitarbeiter der R+V Versicherung und der Bausparkasse Schwäbisch Hall nach Terminvereinbarung und auch außerhalb der Geschäftszeiten zur Verfügung. Darüber hinaus können viele Bankgeschäfte über das Kunden Service Center montags bis freitags von 8 bis 18 Uhr telefonisch beauftragt werden.

Die GERAER BANK eG verfügt über sehr gut qualifizierte und motivierte Mitarbeiter. Die Mitarbeiter der Vertriebsbereiche verstehen sich als finanzielle Wegbegleiter ihrer Kunden und bieten kompetente partnerschaftliche Beratung. Die Mitarbeiter der internen Bereiche werden ihrer Rolle als interne Dienstleister für die Vertriebsbereiche gerecht.

Die Prozesse der GERAER BANK eG unterliegen einer stetigen Qualitätsverbesserung. Weiterhin hat der Bundesverband der Deutschen Volksbanken und Raiffeisenbanken e.V. als Unterstützungsleistung in Abstimmung mit den regionalen Prüfverbänden und den Rechenzentren in einer umfangreichen Projektarbeit Musterprozesse für den Aktiv und Passivbereich entwickelt. Auf deren Grundlage wurden Prozesse in der GERAER BANK eG überarbeitet und implementiert.

Im April 2013 wurde mit der Volksbank Saaletal eG vereinbart, auf verschiedenen Gebieten des Bankgeschäfts zu kooperieren. Die Kooperation dient der langfristigen Zukunftsfähigkeit beider Häuser durch Stärkung der inneren Struktur und Nutzung von Kostensynergien. Die Entscheidung über eine weitergehende Zusammenarbeit soll nach Reflexion der Kooperationsergebnisse zu einem späteren Zeitpunkt erfolgen.

1. Gesamtbanksteuerung, Risikomanagement

In dem Unternehmensleitbild richtet sich die GERAER BANK eG klar auf die Bedarfssituation ihrer Mitglieder aus und entwickelt daraus eine langfristige Unternehmensplanung, die eine dauerhafte Begleitung der Mitglieder in allen Finanzierungs- und Vermögensanlagenfragen sicherstellt.

Mit Hilfe von Kennzahlen- und Limitsystemen wird die Entwicklung des Instituts geplant und gesteuert. Der Begrenzung der Risiken in der Geschäftstätigkeit wird besondere Bedeutung beigemessen. Durch Funktionstrennungen in den Arbeitsabläufen und die Tätigkeit einer funktionsfähigen Internen Revision wird die Zuverlässigkeit der Steuerungsinformationen aus der ordnungsgemäßen Geschäftsabwicklung sichergestellt.

Das Risikomanagement zur Früherkennung von Risiken ist vor dem Hintergrund wachsender Komplexität der Märkte im Bankgeschäft von erheblicher Bedeutung. Die GERAER BANK eG versteht dies als eine zentrale Aufgabe. Die hierfür zuständigen Organisationseinheiten berichten direkt dem Vorstand.

Im Management der Risiken wird zwischen Adressenausfall-, Marktpreis-, Liquiditäts- und operationellen Risiken unterschieden, wobei die Adressenausfallrisiken und Marktpreisrisiken Schwerpunkte bilden.

Für die Überwachung der Kredit- und Marktpreisrisiken ist der Bereich Unternehmensplanung/Controlling verantwortlich. Mit Hilfe eines Limitsystems werden die Risiken der Gesamtbank gesteuert.

Die GERAER BANK eG ist als Kreditinstitut, insbesondere aufgrund von bestehenden Inkongruenzen zwischen ihren aktivischen und passivischen Festzinspositionen, dem allgemeinen Zinsänderungsrisiko ausgesetzt.

Für die Überwachung der Zinsänderungsrisiken ist der Bereich Unternehmensplanung/Controlling verantwortlich. Das Zinsänderungsrisiko wird monatlich mittels einer dynamisierten Zinselastizitätsbilanz ermittelt. Auf Basis der Daten per 31.12.2013 und der für die folgenden Jahre zugrunde gelegten Prognosen in verschiedenen Szenarien ist das Zinsänderungsrisiko vertretbar.

Das Liquiditätsrisiko stellt für die GERAER BANK eG ein wesentliches Risiko dar, wird aber als betriebswirtschaftlich gering eingeschätzt, da die DZ Bank für alle Interbanken- und Wertpapiergeschäfte als Kontrahent zur Verfügung steht und kurzfristige Liquiditätsaufnahmen gesichert sind. Darüber hinaus sind Liquiditätsbeschaffungen im Rahmen des Offenmarktgeschäftes mit der Deutschen Bundesbank möglich. Hierzu wird ein entsprechendes Pfanddepot unterhalten.

Im Management der operationellen Risiken werden die eingesetzten Verfahren und angewendeten Parameter regelmäßig geprüft und angepasst. Für technische Ausfälle besteht eine Notfallplanung. Regelmäßige Übungen werden durchgeführt.

Ausgehend von dem im Risiko Controlling ermittelten Limitauslastungen wird der jeweilige Steuerungsbedarf abgeleitet. Bei Erreichen bestimmter Limitauslastungen oder Überschreitungen werden entsprechende risikobegrenzende Maßnahmen durch den Vorstand eingeleitet.

2. Vermögenslage

Das bilanzielle Eigenkapital sowie die Eigenmittelausstattung und Solvabilität gemäß § 10 KWG haben sich in den letzten 5 Jahren wie folgt entwickelt:

Eigenmittel, Solvabilität Berichtsjahr
TEUR
2012
TEUR
2011
TEUR
2010
TEUR
2009
TEUR
Eigenkapital laut Bilanz *) 26.027 24.163 21.985 14.073 13.881
Haftendes Eigenkapital 33.005 30.526 26.260 26.013 24.269
Eigenmittel 33.005 30.526 26.260 26.067 24.269
Solvabilitätskennziffer 19,7 % 18,7 % 21,4 % 19,9 % 19,2 %

*) Hierzu rechnen die Passivposten 11 (Fonds für allgemeine Bankrisiken) und 12 (Eigenkapital).

Ein angemessenes haftendes Eigenkapital, auch als Bezugsgröße für eine Reihe von Aufsichtsnormen, bildet neben einer stets ausreichenden Liquidität die unverzichtbare Grundlage einer soliden Geschäftspolitik. Die von der Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht nach den Bestimmungen des KWG aufgestellten Anforderungen über die Eigenmittelausstattung wurden im Geschäftsjahr 2013 gut eingehalten.

Unter Berücksichtigung einer vom Vorstand und Aufsichtsrat zur kontinuierlichen Stärkung des Eigenkapitals beschlossenen Vorwegzuweisung von 100 TEUR zu den Ergebnisrücklagen, die noch der Zustimmung der Vertreterversammlung bedarf, beträgt das Kernkapital für Solvenzzwecke 24,1 Mio. EUR; das sind 6,7 Prozent der Bilanzsumme.

Nach unserer Unternehmensplanung ist von einer Einhaltung der Eigenmittelanforderungen bei dem erwarteten Geschäftsvolumenszuwachs sowie durch die geplanten Rücklagenzuführungen und die vorgesehene Einwerbung von Geschäftsguthaben auch zukünftig auszugehen.

Kundenforderungen

Struktur und räumlicher Umfang des Geschäftsgebietes der GERAER BANK eG ermöglichten weiterhin eine ausgewogene branchen- und größenmäßige Streuung unserer Ausleihungen. Die durch die Vertreterversammlung festgesetzten Kredithöchstgrenzen für die einzelnen Kreditnehmer sowie sämtliche Kreditrichtlinien des KWG wurden während des gesamten Berichtszeitraumes eingehalten. Die Forderungen an Kunden wurden auch zum Jahresende 2013 wieder mit besonderer Vorsicht bewertet. Die für erkennbare bzw. latente Risiken in angemessener Höhe gebildeten Einzel- und Pauschalwertberichtigungen wurden von den entsprechenden Aktivposten abgesetzt.

Allen vertretbaren und berechtigten Kreditwünschen der mittelständischen Kundschaft konnte entsprochen werden.

Das Kundenkreditvolumen (Inanspruchnahme) verteilt sich auf den gewerblichen Sektor mit 66,9 Prozent und das Privatkundenkreditgeschäft mit 33,1 Prozent. Die Struktur des gewerblichen Kreditgeschäfts ist von der regionalen Wirtschaftsstruktur und den gestiegenen Kreditforderungen im Immo-Meta Kreditgeschäft mit der DG Hyp geprägt. Insofern entfallen vom gesamten Kreditvolumen 24,8 Prozent auf das Grundstücks- und Wohnungswesen und 16,4 Prozent auf den sonstigen Dienstleistungssektor. Das Volumen der Kredite mit Wertberichtigungsbedarf ist gegenüber dem Vorjahr gestiegen. Die Überziehungen liegen wie im Vorjahr auf niedrigem Niveau und sind nicht bedenklich.

Wertpapieranlagen

Die Wertpapieranlagen der Genossenschaft setzen sich wie folgt zusammen:

Wertpapieranlagen Berichtsjahr
TEUR
2012
TEUR
2011
TEUR
2010
TEUR
2009
TEUR
Anlagevermögen 38.597 28.282 17.409 12.331 12.366
Liquiditätsreserve 124.242 128.675 113.312 105.676 114.742

Der Wertpapierbestand setzt sich zum Bilanzstichtag aus 134.618 TEUR Schuldverschreibungen und festverzinslichen Wertpapieren (Aktiva 5) und 28.222 TEUR anderen nicht festverzinslichen Wertpapieren (Aktiva 6) zusammen. Bei den nicht festverzinslichen Wertpapieren handelt es sich neben einem Genussschein der DZ BANK um Fonds der Union Investment.

Unsere Anlageschwerpunkte liegen in Anleihen des genossenschaftlichen Finanzverbundes und in gedeckten Papieren inländischer Kreditinstitute sowie Fonds der Union Investment.

Aufgrund der Bewertung der Wertpapiere des Anlagevermögens mit dem gemilderten Niederstwertprinzip bestehen stille Lasten in Höhe von 190 TEUR.

Der Wertpapierbestand wird täglich bewertet und nach Limitsystemen überwacht und gesteuert. Die aus Marktpreis- und Bonitätsverschlechterungen resultierenden Verlustpotenziale liegen im Rahmen der Risikotragfähigkeit der Bank.

Derivatgeschäfte

Im Berichtsjahr wurden von der Bank zum Zwecke der strategischen Zinsbuchsteuerung Festzinsempfängerswaps in Höhe von 13 Mio. EUR abgeschlossen.

Sonstige Risiken

Risiken in rechtlichen oder sonstigen Bereichen, die wesentlichen Einfluss auf die Bank haben können, bestehen nach derzeitigem Kenntnisstand nicht.

Mitgliedschaft in der Sicherungseinrichtung des BVR

Die GERAER BANK eG ist der Sicherungseinrichtung des Bundesverbandes der Deutschen Volksbanken und Raiffeisenbanken e.V. angeschlossen, die aus dem Garantiefonds und dem Garantieverbund besteht.

3. Finanz- und Liquiditätslage

Die Liquidität der GERAER BANK eG war im Geschäftsjahr 2013 jederzeit gewährleistet. Die von der Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht vorgegebene Liquiditätskennzahl der Liquiditätsverordnung (LiqV) wurde immer eingehalten.

Aus heutiger Sicht sind auch für die Zukunft keine die Liquiditätslage beeinträchtigende Umstände zu erwarten. Liquiditätsreserven bestehen insbesondere in den Refinanzierungsmöglichkeiten bei der Deutschen Bundesbank sowie der DZ BANK.

4. Ertragslage

Die wesentlichen Erfolgskomponenten der Genossenschaft haben sich in den letzten 5 Jahren wie folgt entwickelt:

Erfolgskomponenten Berichtsjahr
TEUR
2012
TEUR
2011
TEUR
2010
TEUR
2009
TEUR
Zinsüberschuss 1) 9.353 8.914 8.341 8.224 8.089
Provisionsüberschuss 2) 2.820 2.873 2.733 2.648 2.384
Verwaltungsaufwendungen 7.859 7.724 7.436 7.494 7.422
a) Personalaufwendungen 5.039 4.937 4.657 4.826 4.508
b) andere Verwaltungsaufwendungen 2.820 2.787 2.779 2.669 2.914
Betriebsergebnis vor Bewertung 3) 3.841 3.422 3.104 2.663 2.645
Bewertungsergebnis 4) -1.063 -396 6.056 -1.571 -1.958
Ergebnis der normalen Geschäftstätigkeit 2.777 3.027 9.160 1.092 688
Steueraufwand 859 782 1.135 932 469
Einstellungen in den Fonds für allgemeine Bankrisiken 1.675 1.960 7.750 0 0
Jahresüberschuss 243 284 275 224 218

1) GuV-Posten 1abzüglich GuV-Posten 2 zuzüglich GuV-Posten 3

2) GuV-Posten 5 abzüglich GuV-Posten 6

3) Saldo aus den GuV-Posten 1 bis 12

4) Saldo aus den GuV-Posten 13 bis 16

Der Zinsüberschuss als Saldo der Zinserträge und -aufwendungen stieg um 4,9 Prozent gegenüber dem Jahre 2012 auf 9,4 Mio. EUR an. Diese positive Entwicklung ist im Wesentlichen auf stärker sinkende Zinsaufwendungen gegenüber moderat sinkenden Zinserträgen zurückzuführen.

Die Provisionserträge bewegten sich im Berichtsjahr infolge des geringeren Neugeschäfts bei der Vermittlung von Krediten und Immobilien leicht rückläufig. Im Wertpapiergeschäft ist aufgrund des niedrigen Zinsniveaus eine steigende Nachfrage zu verzeichnen. Im Ergebnis reduzierte sich der Provisionsüberschuss als Saldo der Provisionserträge und -aufwendungen um 1,8 Prozent auf 2,8 Mio. EUR.

Die Verwaltungsaufwendungen sind im Berichtszeitraum um 1,7 Prozent auf 7,9 Mio. EUR gestiegen. Die Personalaufwendungen liegen in Folge von leistungsabhängigen Vergütungsbestandteilen mit 1,7 Prozent über dem Vorjahreswert. Die anderen Verwaltungsaufwendungen stiegen im Wesentlichen aufgrund von höheren Raumaufwendungen nach Eröffnung der Filiale Lusan, der erfolgten Kartenhauptausstattung, erhöhten Leiharbeitskosten und gestiegenen Versicherungskosten um 1,2 Prozent.

Das Bewertungsergebnis im Kreditgeschäft entspricht nahezu den Vorjahreswerten und ist besser als der langjährige Erwartungswert. Nach einem ausgeglichenen Bewertungsergebnis bei den eigenen Wertpapieren im Vorjahr waren in diesem Jahr erhebliche Belastungen aufgrund notwendiger Kurswertabschreibungen bei festverzinslichen Wertpapieren zu verzeichnen.

5. Zusammenfassende Beurteilung der Lage

Die Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der GERAER BANK eG ist geordnet. Für erkennbare Risiken wurde in ausreichendem Umfang Vorsorge getroffen. Latente Risiken sind angemessen durch Vorsorgereserven nach § 340f HGB und den Fonds für allgemeine Bankrisiken gemäß § 340g HGB gedeckt.

III. Vorgänge von besonderer Bedeutung nach dem Schluss des Geschäftsjahres

Vorgänge von besonderer Bedeutung nach dem Schluss des Geschäftsjahres haben sich nicht ergeben.

IV. Voraussichtliche Entwicklung (Prognosebericht)

Konjunkturelle Entwicklung

Nach einer IHK-Konjunkturumfrage zeigt sich die Ostthüringer Wirtschaft mit einer stabilen Arbeitsmarktlage und Investitionsbereitschaft weiter optimistisch. In der kreisfreien Stadt Gera setzt sich der Aufschwung fort. Viele Unternehmen schauen optimistisch ins Jahr 2014. Die verbesserte Ertragslage schlägt sich in einer deutlich verbesserten Investitionsbereitschaft in der Stadt nieder (plus 13 Prozentpunkte). Im Landkreis Greiz sind die optimistischen Zukunftsaussichten im Ostthüringer Vergleich am deutlichsten gestiegen. Jeder fünfte Greizer Unternehmer erwartet bessere Geschäfte im Jahr 2014. Viele Unternehmen des Landkreises konnten ihre Erträge verbessern und mehr Aufträge generieren.

Ertragslage

Die GERAER BANK eG geht in ihrer Planung von steigenden Volumen im klassischen Kundenkreditgeschäft und im Einlagengeschäft aus. Während im Kundenkreditgeschäft eine Erhöhung des Marktanteils erwartet wird, geht die GERAER BANK eG im Einlagengeschäft aufgrund des hohen Wettbewerbs und Margendrucks von einem "Halten" des Marktanteils aus. Risiken für den Geschäftsverlauf werden insbesondere in einem Anhalten der schlechten demographischen Bevölkerungsentwicklung gesehen.

In den nächsten zwei Jahren geht die GERAER BANK eG von einem Rückgang des Zinsüberschusses aus.

Risiken für das Zinsergebnis und das Bewertungsergebnis der Eigenanlagen sieht die GERAER BANK eG in einem schnellen starken Zinsanstieg. Hieraus ergeben sich aber langfristig gleichzeitig Ertragschancen für das Zinsergebnis. Für die zweite wesentliche Ertragsquelle, den Provisionsüberschuss, geht die GERAER BANK eG in den nächsten zwei Jahren von leicht steigenden Erträgen aus. Dies resultiert aus leichten Steigerungen bei den Erträgen im Zahlungsverkehr und den Vermittlungserträgen, insbesondere bei Versicherungsverträgen.

Auf der Aufwandsseite prognostiziert die GERAER BANK eG bis 2015 moderat steigende Personalkosten bei der leistungsorientierten Vergütung bei Erreichen der Vertriebsergebnisse. Im Sachaufwand geht die GERAER BANK eG in den nächsten zwei Jahren von einer leichten Steigerung aus. Beim Abschreibungsaufwand wird aufgrund des Erweiterungsbaus Leipziger Straße 39 und von Investitionen in das Filialnetz mit einem steigenden Aufwand gerechnet.

Die GERAER BANK eG erwartet innerhalb der nächsten zwei Jahre eine steigende Belastung aus dem klassischen Kundenkreditgeschäft. Bezogen auf den Bereich der Eigenanlagen werden bei einer Annäherung der Zinsstrukturkurve an den langjährigen Durchschnitt eine deutlich erhöhte Belastung prognostiziert.

Vor allem aufgrund der Belastung aus den Eigenanlagen wird mit einer abgeschwächten Ertragslage für die Jahre 2014 und 2015 gerechnet, die jedoch ausreichend ist, um moderate Zuführungen zum Eigenkapital zu ermöglichen.

Finanz- und Liquiditätslage

Die GERAER BANK eG geht auch in den Jahren 2014 und 2015 von einer jederzeit gewährleisteten Liquidität aus. Risiken werden aufgrund der zur Verfügung stehenden Liquiditätsreserven in Form der Refinanzierungsmöglichkeiten bei der Deutschen Bundesbank sowie der DZ BANK nicht gesehen.

Aufsichtsrechtliche Anforderungen

Die aufsichtsrechtlichen Anforderungen an die Eigenmittelausstattung und die Liquidität wird die GERAER BANK eG auch in den kommenden Jahren deutlich übersteigen.

Fazit

Bestandsgefährdende Risiken, die einen wesentlichen Einfluss auf die Vermögens , Finanz und Ertragslage der GERAER BANK eG hätten, sind nach der Prognose weiterhin nicht erkennbar. Wesentliche Risiken, die aus unvorhersehbaren Entwicklungen, etwa starken Änderungen des Zinsniveaus resultieren könnten, sind durch ausreichende stille Reserven und die zu erwartende Ertragslage gedeckt.

V. Zweigniederlassungen

Die GERAER BANK eG unterhält keine Zweigniederlassungen.

 

Gera, 11. März 2014

GERAER BANK eG

Der Vorstand

Luley

Ziegenbein

Vorschlag für die Ergebnisverwendung

GERAER BANK eG, Gera

Der Vorstand schlägt im Einvernehmen mit dem Aufsichtsrat vor, den Jahresüberschuss von EUR 243.275,06 - unter Einbeziehung eines Gewinnvortrages von EUR 5.595,27 sowie nach den im Jahresabschluss mit EUR 100.000,00 ausgewiesenen Einstellungen in die Rücklagen (Bilanzgewinn von EUR 148.870,33) - wie folgt zu verwenden:

  EUR
Ausschüttung einer Dividende von 5,00 % 144.309,15
Vortrag auf neue Rechnung 4.561,18
  148.870,33

 

Gera, 11. März 2014

GERAER BANK eG

Der Vorstand

Luley

Ziegenbein

Feststellung des Jahresabschlusses und Beschlussfassung über die Ergebnisverwendung

Die Vertreterversammlung vom 28.05.2014 hat den Jahresabschluss zum 31.12.2013 festgestellt und die Verwendung des Jahresüberschusses in Höhe von EUR 243.275,06 - unter Einbeziehung eines Gewinnvortrages in Höhe von EUR 5.595,27 - wie vom Vorstand vorgeschlagen beschlossen.

1. Jahresbilanz zum 31. Dezember 2013

GERAER BANK eG, Gera

Aktivseite

      Geschäftsjahr Vorjahr
  EUR EUR EUR EUR TEUR
1. Barreserve          
a) Kassenbestand     4.812.148,42   4.284
b) Guthaben bei Zentralnotenbanken     3.580.527,71   3.257
darunter: bei der Deutschen Bundesbank 3.580.527,71       (3.257)
c) Guthaben bei Postgiroämtern     0,00 8.392.676,13 0
2. Schuldtitel öffentlicher Stellen und Wechsel, die zur Refinanzierung bei Zentralnotenbanken zugelassen sind          
a) Schatzwechsel und unverzinsliche Schatzanweisungen sowie ähnliche Schuldtitel öffentlicher Stellen     0,00   0
darunter: bei der Deutschen Bundesbank refinanzierbar 0,00       (0)
b) Wechsel     0,00 0,00 0
3. Forderungen an Kreditinstitute          
a) täglich fällig     5.897.807,66   7.582
b) andere Forderungen     49.305.940,00 55.203.747,66 52.288
4. Forderungen an Kunden       122.504.470,99 113.581
darunter:          
durch Grundpfandrechte gesichert 22.500.000,00       (16.500)
Kommunalkredite 10.416.011,51       (9.826)
5. Schuldverschreibungen und andere festverzinsliche Wertpapiere          
a) Geldmarktpapiere          
aa) von öffentlichen Emittenten   0,00     0
darunter: beleihbar bei der Deutschen Bundesbank 0,00       (0)
ab) von anderen Emittenten   0,00 0,00   0
darunter: beleihbar bei der Deutschen Bundesbank 0,00       (0)
b) Anleihen und Schuldverschreibungen          
ba) von öffentlichen Emittenten   24.825.608,07     20.618
darunter: beleihbar bei der Deutschen Bundesbank 24.825.608,07       (20.618)
bb) von anderen Emittenten   109.792.514,97 134.618.123,04   109.024
darunter: beleihbar bei der Deutschen Bundesbank 109.792.514,97       (109.024)
c) eigene Schuldverschreibungen     0,00 134.618.123,04 0
Nennbetrag 0,00       (0)
6. Aktien und andere nicht festverzinsliche Wertpapiere       28.221.625,60 27.315
6a. Handelsbestand       0,00 0
7. Beteiligungen und Geschäftsguthaben bei Genossenschaften          
a) Beteiligungen     2.296.778,67   2.297
darunter:          
an Kreditinstituten 172.788,69       (173)
an Finanzdienstleistungsinstituten 0,00       (0)
b) Geschäftsguthaben bei Genossenschaften     20.050,00 2.316.828,67 20
darunter:          
bei Kreditgenossenschaften 14.000,00       (14)
bei Finanzdienstleistungsinstituten 0,00       (0)
8. Anteile an verbundenen Unternehmen       0,00 0
darunter:          
an Kreditinstituten 0,00       (0)
an Finanzdienstleistungsinstituten 0,00       (0)
9. Treuhandvermögen       10.803,80 13
darunter: Treuhandkredite 10.803,80       (13)
10. Ausgleichsforderungen gegen die öffentliche Hand einschließlich Schuldverschreibungen aus deren Umtausch       0,00 0
11. Immaterielle Anlagewerte:          
a) Selbst geschaffene gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte     0,00   0
b) entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten     5.340,00   9
c) Geschäfts- oder Firmenwert     0,00   0
d) geleistete Anzahlungen     0,00 5.340,00 0
12. Sachanlagen       6.361.254,82 5.731
13. Sonstige Vermögensgegenstände       1.665.168,00 1.585
14. Rechnungsabgrenzungsposten       10.541,97 13
Summe der Aktiva       359.310.580,68 347.617

Passivseite

         
      Geschäftsjahr Vorjahr
  EUR EUR EUR EUR TEUR
1. Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten          
a) täglich fällig     46.903,43   273
b) mit vereinbarter Laufzeit oder Kündigungsfrist     18.810.336,75 18.857.240,18 17.960
2. Verbindlichkeiten gegenüber Kunden          
a) Spareinlagen          
aa) mit vereinbarter Kündigungsfrist von drei Monaten   85.547.761,37     75.544
ab) mit vereinbarter Kündigungsfrist von mehr als drei Monaten   10.776.843,64 96.324.605,01   19.894
b) andere Verbindlichkeiten          
ba) täglich fällig   193.288.274,01     176.566
bb) mit vereinbarter Laufzeit oder Kündigungsfrist   23.131.165,12 216.419.439,13 312.744.044,14 31.491
3. Verbriefte Verbindlichkeiten          
a) begebene Schuldverschreibungen     0,00   0
b) andere verbriefte Verbindlichkeiten     0,00 0,00 0
darunter:          
Geldmarktpapiere 0,00       (0)
eigene Akzepte und Solawechsel im Umlauf 0,00       (0)
3a. Handelsbestand       0,00 0
4. Treuhandverbindlichkeiten       10.803,80 13
darunter: Treuhandkredite 10.803,80       (13)
5. Sonstige Verbindlichkeiten       699.720,91 523
6. Rechnungsabgrenzungsposten       28.850,10 49
6a. Passive latente Steuern       0,00 0
7. Rückstellungen          
a) Rückstellungen für Pensionen u. ähnliche Verpflichtungen     78.301,00   78
b) Steuerrückstellungen     0,00   0
c) andere Rückstellungen     864.550,22 942.851,22 1.063
8. [gestrichen]       0,00 0
9. Nachrangige Verbindlichkeiten       0,00 0
10. Genussrechtskapital       0,00 0
darunter: vor Ablauf von zwei Jahren fällig 0,00       (0)
11. Fonds für allgemeine Bankrisiken       11.385.000,00 9.710
darunter: Sonderposten nach § 340e Abs. 4 HGB 0,00       (0)
12. Eigenkapital          
a) Gezeichnetes Kapital     2.978.200,00   2.853
b) Kapitalrücklage     0,00   0
c) Ergebnisrücklagen          
ca) gesetzliche Rücklage   7.010.000,00     6.980
cb) andere Ergebnisrücklagen   4.505.000,00 11.515.000,00   4.435
d) Bilanzgewinn     148.870,33 14.642.070,33 185
Summe der Passiva       359.310.580,68 347.617
      Geschäftsjahr Vorjahr
  EUR EUR EUR EUR TEUR
1. Eventualverbindlichkeiten          
a) Eventualverbindlichkeiten aus weitergegebenen abgerechneten Wechseln   0,00     0
b) Verbindlichkeiten aus Bürgschaften und Gewährleistungsverträgen   743.003,69     1.216
c) Haftung aus der Bestellung von Sicherheiten für fremde Verbindlichkeiten   0,00 743.003,69   0
2. Andere Verpflichtungen          
a) Rücknahmeverpflichtungen aus unechten Pensionsgeschäften   0,00     0
b) Platzierungs- u. Übernahmeverpflichtungen   0,00     0
c) Unwiderrufliche Kreditzusagen   6.093.326,00 6.093.326,00   7.842
darunter: Lieferverpflichtungen          
aus zinsbezogenen Termingeschäften 0,00       (0)

2. Gewinn- und Verlustrechnung für die Zeit vom 1. Januar 2013 bis 31. Dezember 2013

      Geschäftsjahr Vorjahr
  EUR EUR EUR EUR TEUR
1. Zinserträge aus          
a) Kredit- und Geldmarktgeschäften   6.925.095,65     7.380
b) festverzinslichen Wertpapieren und Schuldbuchforderungen   3.792.629,89 10.717.725,54   3.849
2. Zinsaufwendungen     2.215.407,34 8.502.318,20 3.091
3. Laufende Erträge aus          
a) Aktien und anderen nicht festverzinslichen Wertpapieren     808.507,31   746
b) Beteiligungen und Geschäftsguthaben bei Genossenschaften     42.569,14   30
c) Anteilen an verbundenen Unternehmen     0,00 851.076,45 0
4. Erträge aus Gewinngemeinschaften, Gewinnabführungs- oder Teilgewinnabführungsverträgen       0,00 0
5. Provisionserträge     3.077.007,36   3.111
6. Provisionsaufwendungen     257.428,08 2.819.579,28 238
7. Nettoertrag/-aufwand des Handelsbestands       0,00 0
8. Sonstige betriebliche Erträge       217.132,12 164
9. [gestrichen]       0,00 0
10. Allgemeine Verwaltungsaufwendungen          
a) Personalaufwand          
aa) Löhne und Gehälter   4.127.322,03     4.053
ab) Soziale Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung und für Unterstützung   911.207,04 5.038.529,07   884
darunter: für Altersversorgung 155.338,11       (153)
b) andere Verwaltungsaufwendungen     2.819.995,57 7.858.524,64 2.787
11. Abschreibungen und Wertberichtigungen auf immaterielle Anlagewerte und Sachanlagen       608.940,83 696
12. Sonstige betriebliche Aufwendungen       82.078,06 109
13. Abschreibungen und Wertberichtigungen auf Forderungen und bestimmte Wertpapiere sowie Zuführungen zu Rückstellungen im Kreditgeschäft     859.071,66   360
14. Erträge aus Zuschreibungen zu Forderungen und bestimmten Wertpapieren sowie aus der Auflösung von Rückstellungen im Kreditgeschäft     0,00 -859.071,66 0
15. Abschreibungen und Wertberichtigungen auf Beteiligungen, Anteile an verbundenen Unternehmen und wie Anlagevermögen behandelte Wertpapiere     204.390,18   36
16. Erträge aus Zuschreibungen zu Beteiligungen, Anteilen an verbundenen Unternehmen und wie Anlagevermögen behandelten Wertpapieren     0,00 -204.390,18 0
17. Aufwendungen aus Verlustübernahme       0,00 0
18. [gestrichen]       0,00 0
19. Ergebnis der normalen Geschäftstätigkeit       2.777.100,68 3.027
20. Außerordentliche Erträge     0,00   0
21. Außerordentliche Aufwendungen     0,00   0
22. Außerordentliches Ergebnis       0,00 (0)
23. Steuern vom Einkommen und vom Ertrag     839.822,71   765
darunter: latente Steuern 0,00       (0)
24. Sonstige Steuern, soweit nicht unter Posten 12 ausgewiesen     19.002,91 858.825,62 17
24a. Einstellungen in Fonds für allgemeine Bankrisiken       1.675.000,00 1.960
25. Jahresüberschuss       243.275,06 284
26. Gewinnvortrag aus dem Vorjahr       5.595,27 1
        248.870,33 285
27. Entnahmen aus Ergebnisrücklagen          
a) aus der gesetzlichen Rücklage     0,00   0
b) aus anderen Ergebnisrücklagen     0,00 0,00 0
        248.870,33 285
28. Einstellungen in Ergebnisrücklagen          
a) in die gesetzliche Rücklage     30.000,00   30
b) in andere Ergebnisrücklagen     70.000,00 100.000,00 70
29. Bilanzgewinn       148.870,33 185

3. Anhang für das Geschäftsjahr 2013

GERAER BANK eG, Gera

A. Allgemeine Angaben

Der Jahresabschluss wurde nach den Vorschriften des Handelsgesetzbuches (HGB) und der Verordnung über die Rechnungslegung der Kreditinstitute und Finanzdienstleistungsinstitute (RechKredV) aufgestellt. Gleichzeitig erfüllt der Jahresabschluss die Anforderungen des Genossenschaftsgesetzes (GenG) und der Satzung der Bank.

B. Erläuterungen zu den Bilanzierungs-, Bewertungs- und Umrechnungsmethoden

Anteilige Zinsen, deren Fälligkeit nach dem Bilanzstichtag liegt, die aber am Bilanzstichtag bereits den Charakter von bankgeschäftlichen Forderungen oder Verbindlichkeiten haben, sind dem zugehörigen Aktiv- oder Passivposten der Bilanz zugeordnet.

Die auf EUR lautenden Barreserven wurden mit dem Nennwert angesetzt. Die Bewertung der Sorten erfolgte zum Kassakurs am Bilanzstichtag. Forderungen an Kreditinstitute und an Kunden wurden mit dem Nennwert angesetzt, wobei der Unterschiedsbetrag zwischen dem höheren Nennwert und dem Auszahlungsbetrag - sofern Zinscharakter vorliegt - in den passiven Rechnungsabgrenzungsposten abgegrenzt wurde. Dieser Unterschiedsbetrag wird, sofern vorhanden, grundsätzlich planmäßig, und zwar zeitanteilig aufgelöst.

Die bei den Forderungen an Kunden erkennbaren Bonitätsrisiken sind durch Bildung von Einzelwertberichtigungen und Einzelrückstellungen abgedeckt. Für die latenten Kreditrisiken wurde unter Berücksichtigung der steuerlichen Richtlinien eine Pauschalwertberichtigung gebildet. Zusätzlich bestehen zur Sicherung gegen die besonderen Risiken des Geschäftszweigs Vorsorgereserven gemäß § 340f HGB und ein Sonderposten für allgemeine Bankrisiken gemäß § 340g HGB.

Die wie Umlaufvermögen behandelten festverzinslichen Wertpapiere, Aktien und andere nicht festverzinsliche Wertpapiere wurden nach dem strengen Niederstwertprinzip bewertet. Dabei wurden die von den "Wertpapiermitteilungen" (WM-Datenservice) zur Verfügung gestellten Jahresschlusskurse herangezogen.

Die wie Anlagevermögen behandelten Wertpapiere und anderen nicht festverzinslichen Wertpapiere werden nach dem gemilderten Niederstwertprinzip bewertet. Anschaffungskosten über pari werden linear über die Restlaufzeit bis zum niedrigeren Einlösungskurs abgeschrieben. Aufgrund der aktuellen Kursentwicklung wurden bei einigen Wertpapieren im Geschäftsjahr Abschreibungen unterlassen.

Die Beteiligungen und die Geschäftsguthaben bei Genossenschaften wurden grundsätzlich zu fortgeführten Anschaffungskosten bilanziert.

Die Bewertung der Sachanlagen erfolgte zu den Anschaffungskosten bzw. Herstellungskosten und, soweit abnutzbar, vermindert um planmäßige Abschreibungen. Den planmäßigen Abschreibungen liegen die der geschätzten Nutzungsdauer entsprechenden Abschreibungssätze zugrunde.

Geringwertige Wirtschaftgüter wurden in voller Höhe als Aufwand erfasst bzw. abgeschrieben, sofern die Anschaffungs- oder Herstellungskosten, vermindert um einen darin enthaltenen Vorsteuerabzug, für das einzelne Wirtschaftsgut EUR 410 nicht übersteigen.

Die Passivierung der Verbindlichkeiten erfolgte - bis auf die abgezinsten Sparbriefe, die zum Ausgabebetrag zuzüglich anteilig abgegrenzter Zinsen bis zum Bilanzstichtag passiviert werden - zu dem jeweiligen Erfüllungsbetrag. Der Belastung aus Einlagen mit steigender Verzinsung und aus Zuschlägen sowie sonstigen über den Basiszins hinausgehenden Vorteilen für Einlagen wurde durch Rückstellungsbildung in angemessenem Umfang Rechnung getragen.

Derivate Finanzinstrumente (Swaps) im Nichthandelsbestand werden zur Steuerung des allgemeinen Zinsänderungsrisikos eingesetzt. Die Einbeziehung in die Bewertung aller bilanziellen und außerbilanziellen zinsbezogenen Finanzinstrumente (Zinsbuch) erfolgt nach dem Grundsatz der verlustfreien Bewertung. Eine Einzelbewertung erfolgt nicht.

Die Zinszahlungen wurden ergebniswirksam verbucht.

Die zinsbezogenen Finanzinstrumente des Bankbuchs werden im Rahmen einer Gesamtbetrachtung nach Maßgabe von IDW RS BFA 3 verlustfrei bewertet. Hierbei werden die zinsinduzierten Barwerte den Buchwerten gegenübergestellt und von dem positiven Überschuss die Risiko- und Bestandsverwaltungskosten abgezogen. Für einen danach eventuell verbleibenden Verlustüberhang wird eine Drohverlustrückstellung gebildet, die unter den anderen Rückstellungen ausgewiesen wird. Nach dem Ergebnis der Berechnungen zum 31.12.2013 war keine Rückstellung zu bilden.

Den Pensionsrückstellungen liegen versicherungsmathematische Berechnungen auf Basis der "Richttafeln 2005 G" (Prof. Dr. Klaus Heubeck) zugrunde. Laufende Rentenverpflichtungen sind mit dem Barwert bilanziert. Der bei der Abzinsung der Pensionsrückstellungen angewendete Zinssatz von 4,91 % wurde unter Inanspruchnahme der Vereinfachungsregel nach § 253 Abs. 2 Satz 2 HGB bei einer angenommenen Restlaufzeit von 15 Jahren festgelegt. Dieser beruht auf einem Rechnungszinsfuß gemäß Rückstellungsabzinsungsverordnung (RückAbzinsV).

Es wurde eine Rentendynamik in Höhe von 1,50 % (Vorjahr 1,50 %) zugrunde gelegt.

Den Rückstellungen für Jubiläumsverpflichtungen liegen versicherungsmathematische Berechnungen auf Basis der "Richttafeln 2005 G" (Prof. Dr. Klaus Heubeck) zugrunde. Der bei der Abzinsung der Jubiläumsrückstellungen angewendete Zinssatz von 4,91 % wurde unter Inanspruchnahme der Vereinfachungsregel nach § 253 Abs. 2 Satz 2 HGB bei einer angenommenen Restlaufzeit von 15 Jahren festgelegt. Dieser beruht auf einem Rechnungszinsfuß gemäß Rückstellungsabzinsungsverordnung (RückAbzinsV).

Im Übrigen wurden für ungewisse Verbindlichkeiten Rückstellungen in angemessener Höhe gebildet.

Rückstellungen mit einer Restlaufzeit von über einem Jahr wurden gemäß § 253 Abs. 2 HGB abgezinst.

Über die Höhe der passiven Steuerlatenzen hinausgehende aktive latente Steuern wurden in Ausübung des Wahlrechts gem. § 274 Abs. 1 Satz 2 HGB nicht aktiviert.

Aktive und passive latente Steuern werden saldiert.

Der Jahresabschluss wurde nach teilweiser Verwendung des Jahresergebnisses aufgestellt.

C. Entwicklung des Anlagevermögens 2013

(volle EUR)

  Anschaffungs-/ Herstellungskosten Zugänge Zuschreibung (a) (b) Umbuchungen Abgänge (a) (b) Abschreibungen (kumuliert)    
    des Geschäftsjahres      
  EUR EUR   EUR   EUR Buchwerte am Bilanzstichtag
EUR
Abschreibungen Geschäftsjahr
EUR
Immaterielle Anlagenwerte                
b) entgeltlich erwor- 84.885 3.546 (a) 0 (a) 83.091 5.340 7.531
bene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten   0 (b) 0 (b)      
Sachanlagen                
a) Grundstücke und 11.793.129 823.299 (a) -21.082 (a) 7.640.040 4.955.306 272.953
Gebäude   0 (b) 0 (b)      
b) Betriebs- und Geschäftsaus- 4.487.011 408.917 (a) 21.082 (a) 3.372.238 1.405.949 328.457
stattung   0 (b) 138.823 (b)      
a 16.365.025 1.235.762 (a) 0 (a) 11.095.369 6.366.595 608.941
    0 (b) 138.823 (b)      
  Anschaffungskosten
EUR
Veränderungen (saldiert)
EUR
Buchwerte am Bilanzstichtag
EUR
Wertpapiere des Anlagevermögens 27.738.480 10.274.610 38.013.090
Beteiligungen und Geschäftsguthaben bei Genossenschaften 2.316.829 0 2.316.829
b 30.055.309 10.274.610 40.329.919
Summe a und b 46.420.334   46.696.514

D. Erläuterungen zur Bilanz

In den Forderungen an Kreditinstitute sind EUR 55.082.996 Forderungen an die zuständige genossenschaftliche Zentralbank enthalten.

Die in der Bilanz ausgewiesenen Forderungen haben folgende Restlaufzeiten:

  bis 3 Monate
EUR
mehr als 3 Monate bis ein Jahr
EUR
mehr als ein Jahr bis 5 Jahre
EUR
mehr als 5 Jahre
EUR
Andere Forderungen an Kreditinstitute (A 3b) (ohne Bausparguthaben) 0 5.500.000 33.000.000 10.000.000
Forderungen an Kunden (A 4) 2.563.877 7.308.892 41.585.640 63.742.666

Anteilige Zinsen, die erst nach dem Bilanzstichtag fällig werden, wurden nicht nach den Restlaufzeiten gegliedert.

In den Forderungen an Kunden (A 4) sind EUR 7.237.743 Forderungen mit unbestimmter Laufzeit enthalten.

Von den in der Bilanz ausgewiesenen Schuldverschreibungen und anderen festverzinslichen Wertpapieren (A 5) werden im auf den Bilanzstichtag folgenden Geschäftsjahr EUR 28.244.350 fällig.

In den Forderungen sind folgende Beträge enthalten, die auch Forderungen an verbundene Unternehmen oder Beteiligungsunternehmen sind:

  Forderungen an
  verbundene Unternehmen Beteiligungsunternehmen
  Geschäftsjahr
EUR
Vorjahr
EUR
Geschäftsjahr
EUR
Vorjahr
EUR
Forderungen an Kreditinstitute (A 3) 0 0 72.755 67.997

In folgenden Posten sind enthalten:

  börsenfähig davon:  
  EUR börsennotiert
EUR
nicht börsennotiert
EUR
nicht mit dem Niederstwert bewertete börsenfähige Wertpapiere
EUR
Schuldverschreibungen und andere festverzinsliche Wertpapiere (A 5) 134.618.123 134.618.123 0 15.539.594
Aktien und andere nicht festverzinsliche Wertpapiere (A 6) 18.540.625 291.100 18.249.525 0

Im Wertpapierjournal sind die nicht nach dem strengen Niederstwertprinzip bewerteten Wertpapiere des Anlagevermögens besonders gekennzeichnet.

Zu den Finanzanlagen gehörende Finanzinstrumente, die über ihrem beizulegenden Zeitwert ausgewiesen werden, bestehen in folgendem Umfang (§ 285 Nr. 18 HGB):

Buchwert: 15.539.594 EUR

beizulegender Zeitwert: 15.729.564 EUR

Außerplanmäßige Abschreibungen gemäß § 253 Abs. 3 Satz 4 HGB sind für marktpreisbezogene Wertveränderungen unterblieben, da Störungen der Zins- und Tilgungsleistungen bei den betreffenden Wertpapieren nach unserer derzeitigen Einschätzung nicht zu erwarten sind.

In den Bilanzposten "Treuhandvermögen" und "Treuhandverbindlichkeiten" sind ausschließlich Kredite ausgewiesen, die wir im eigenen Namen für fremde Rechnung halten.

Im Aktivposten "Sachanlagen" sind Grundstücke und Bauten, die wir im Rahmen eigener Tätigkeit nutzen, in Höhe von EUR 4.381.448 und Betriebs- und Geschäftsausstattungen in Höhe von EUR 1.405.949 enthalten.

In dem Posten sonstige Vermögensgegenstände sind folgende wesentliche Einzelbeträge enthalten:

  31.12.2013
EUR
R+V Unfallversicherung 574.377
Erstattungsanspruch KSt-Guthaben 368.061
Steuererstattungsansprüche 371.478

In den folgenden Posten sind Vermögensgegenstände für die eine Nachrangklausel besteht, enthalten:

Posten/Unterposten Geschäftsjahr
EUR
Vorjahr
EUR
4 457.645 532.951
6 2.081.576 2.110.615

Bei den aufgeführten nachrangigen Forderungen des Aktivpostens 4 handelt es sich um haftungsfreigestellte Kredite.

In den Vermögensgegenständen sind Fremdwährungsposten im Gegenwert von EUR 19.452 enthalten.

In den Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten sind EUR 16.901.140 Verbindlichkeiten gegenüber der zuständigen genossenschaftlichen Zentralbank enthalten.

Die in der Bilanz ausgewiesenen Verbindlichkeiten weisen folgende Restlaufzeiten auf:

  bis 3 Monate
EUR
mehr als 3 Monate bis ein Jahr
EUR
mehr als ein Jahr bis 5 Jahre
EUR
mehr als 5 Jahre
EUR
Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten mit vereinbarter Laufzeit oder Kündigungsfrist (P 1b) 499.526 1.398.513 6.460.665 10.439.462
Spareinlagen mit vereinbarter Kündigungsfrist von mehr als drei Monaten (P 2ab) 603.905 3.727.389 6.366.165 0
Andere Verbindlichkeiten gegenüber Kunden mit vereinbarter Laufzeit oder Kündigungsfrist (P 2bb) 13.548.929 7.213.909 1.506.411 766.230

Anteilige Zinsen, die erst nach dem Bilanzstichtag fällig werden, wurden nicht nach den Restlaufzeiten gegliedert.

Im Posten "Sonstige Verbindlichkeiten" sind folgende wesentliche Einzelbeträge enthalten:

  31.12.2013
EUR
LOV Zahlung an Mitarbeiter 250.261

Latente Steuern sind nicht bilanziert. Bei einer Gesamtdifferenzbetrachtung errechnet sich ein aktiver Überhang von latenten Steuern, der in Ausübung des Wahlrechts nach § 274 Abs. 1 Satz 2 HGB nicht angesetzt wurde. Den passiven Steuerlatenzen aus Beteilungen stehen höhere aktive Steuerlatenzen aus der Bewertung von Kundenforderungen, Schuldverschreibungen und anderen festverzinslichen und nicht festverzinslichen Wertpapieren, Sachanlagen sowie Rückstellungen gegenüber.

Für die Berechnung latenter Steuern wurde ein Steuersatz von 31,2 % zugrunde gelegt.

Die unter Passivposten 12a "Gezeichnetes Kapital" ausgewiesenen Geschäftsguthaben gliedern sich wie folgt:

  EUR
Geschäftsguthaben  
a) der verbleibenden Mitglieder 2.939.850
b) der ausscheidenden Mitglieder 38.350

Die Ergebnisrücklagen (P 12c) haben sich wie folgt entwickelt:

  Gesetzliche Rücklage
EUR
andere Ergebnisrücklagen
EUR
Stand 01.01.2013 6.980.000 4.435.000
Einstellungen    
aus Jahresüberschuss des Geschäftsjahres 30.000 70.000
Stand 31.12.2013 7.010.000 4.505.000

Die im Posten 1b) und 2c) unter dem Bilanzstrich ausgewiesenen Verpflichtungen unterliegen den für alle Kreditverhältnisse geltenden Risikoidentifizierungs- und -steuerungsverfahren, die eine rechtzeitige Erkennung der Risiken gewährleisten.

Akute Risiken einer Inanspruchnahme aus den unter dem Bilanzstrich ausgewiesenen Haftungsverhältnissen sind durch Rückstellungen gedeckt. Die ausgewiesenen Verpflichtungen betreffen ausschließlich breit gestreute Bürgschafts- und Gewährleistungsverträge für bzw. offene Kreditzusagen gegenüber Kunden.

Die Risiken wurden im Zuge einer Einzelbewertung der Bonität dieser Kunden beurteilt.

Die ausgewiesenen Beträge unter 1b) zeigen nicht die zukünftig aus diesen Verträgen zu erwartenden tatsächlichen Zahlungsströme, da die überwiegende Anzahl der Eventualverbindlichkeiten nach unserer Einschätzung ohne Inanspruchnahme auslaufen werden.

Die Zinsderivate (Zinsswaps) wurden ausschließlich als Sicherungsinstrument im Rahmen der Steuerung des allgemeinen Zinsänderungsrisikos im Bankbuch (Aktiv/Passiv-Steuerung) abgeschlossen.

In der nachfolgenden Tabelle sind die nicht zum beizulegenden Zeitwert bilanzierten Derivatgeschäfte (Nichthandelsbestand), die am Bilanzstichtag noch nicht abgewickelt waren, zusammengefasst. (§ 36 RechKredV bzw. § 285 Nr. 19 HGB).

(Angaben in TEUR)

  Nominalbeträge beizulegender Zeitwert negativ (-)
Zinsbezogene Geschäfte 13.000 59

Zinsswaps des Nichthandelsbestands werden anhand der aktuellen Zinsstrukturkurve am Bilanzstichtag nach der Barwertmethode bewertet.

Von den Verbindlichkeiten und Eventualverbindlichkeiten sind durch Übertragung von Vermögensgegenständen gesichert:

Passivposten Gesamtbetrag der als Sicherheit übertragenen Vermögenswerte
in EUR
Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten (P 1) 18.800.369

E. Erläuterungen zur Gewinn- und Verlustrechnung

Die Provisionserträge aus für Dritte erbrachte Dienstleistungen insbesondere für die Vermittlung von Bausparverträgen, Versicherungen, Wertpapieren, Krediten, Immobilien und Reisen nehmen in der Ertragsrechnung einen festen Bestandteil ein.

Die sonstige betrieblichen Aufwendungen betreffen mit EUR 13.792 (Vorjahr EUR 11.797) Aufwendungen aus der Aufzinsung von Rückstellungen.

Die für das Geschäftsjahr ermittelten Auf- und Abzinsungseffekte für Zinsrückstellungen aus Zinsprodukten wurden unter den Zinserträgen und den Zinsaufwendungen erfasst. Dadurch hat sich der Zinsüberschuss per Saldo um EUR 1.297 (Vorjahr EUR -6.131) erhöht.

In den Posten der Gewinn- und Verlustrechnung sind periodenfremde Erträge in Höhe von EUR 147.070 und periodenfremde Aufwendungen in Höhe von EUR 102.706 enthalten.

Die Steuern vom Einkommen und vom Ertrag entfallen auf das Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit.

F. Sonstige Angaben

Auf die Angabe der Gesamtbezüge des Vorstands wurde gemäß § 286 Abs. 4 HGB aus datenschutzrechtlichen Gründen verzichtet. Die Gesamtbezüge des Aufsichtsrates betrugen EUR 17.750. An frühere Organmitglieder wurden Bezüge in Höhe von EUR 5.691 gezahlt.

Für frühere Mitglieder des Vorstands und deren Hinterbliebenen bestehen zum 31.12.2013 Pensionsrückstellungen in Höhe von EUR 78.301.

Die Forderungen an und aus eingegangenen Haftungsverhältnissen betrugen für Mitglieder des Vorstands EUR 581.938 und für Mitglieder des Aufsichtsrats EUR 308.252.

Geschäfte mit nahe stehenden Unternehmen und Personen zu nicht marktüblichen Bedingungen bestehen nicht.

Nicht in der Bilanz ausgewiesene oder vermerkte Verpflichtungen, die für die Beurteilung der Finanzlage von Bedeutung sind, bestehen in Form von Garantieverpflichtungen gegenüber der Sicherungseinrichtung des Bundesverbandes der Deutschen Volksbanken und Raiffeisenbanken e.V. (Garantieverbund) in Höhe von EUR 345.592.

Die Zahl der 2013 durchschnittlich beschäftigten Arbeitnehmer betrug:

  Vollzeitbeschäftigte Teilzeitbeschäftigte
Prokuristen 2 0
Sonstige kaufmännische Mitarbeiter 69 27
Gewerbliche Mitarbeiter 2 1
  73 28

Außerdem wurden durchschnittlich 9 Auszubildende beschäftigt.

Mitgliederbewegung

    Anzahl der Mitglieder Anzahl der Geschäftsanteile Haftsummen
EUR
Anfang 2013 2.737 56.158 5.615.800
Zugang 2013 138 3.406 340.600
Abgang 2013 58 767 76.700
Ende 2013 2.817 58.797 5.879.700
Die Geschäftsguthaben der verbleibenden Mitglieder haben sich im Geschäftsjahr vermehrt um EUR 131.950
Die Haftsummen haben sich im Geschäftsjahr vermehrt um EUR 263.900
Höhe des Geschäftsanteils EUR 50
Höhe der Haftsumme je Anteil EUR 100

Das vom Prüfungsverband für das Geschäftsjahr berechnete Gesamthonorar beträgt, aufgeschlüsselt in das Honorar für

- die Abschlussprüfungsleistungen EUR 112.618
- andere Bestätigungsleistungen EUR 8.752
- Steuerberatungsleistungen EUR 8.458

Der Name und die Anschrift des zuständigen Prüfungsverbandes lauten:

Genossenschaftsverband e.V.

Wilhelm-Haas-Platz

63263 Neu-Isenburg

Mitglieder des Vorstands, ausgeübter Beruf

Luley, Jens, Vorstandsmitglied GERAER BANK eG

Ziegenbein, Hendrik, Vorstandsmitglied GERAER BANK eG

Mitglieder des Aufsichtsrats, ausgeübter Beruf

Winter, Sabine, - Vorsitzende - , freiberuflicher Steuerberater

Krumbholz, Bernd, - stellvertretender Vorsitzender - , Rechtsanwalt in der Sozietät KRUMBHOLZ FERLING LEX Fachanwälte & Rechtsanwälte

Gaßmann, Erik, Mitinhaber der Generalvertretung der R+V Versicherung E.Gaßmann & H.Knöfel GbR

Lobert, Andreas, Inhaber der Firma Schuhhaus Lobert

Rauch, Ralf, Geschäftsführer der Thüringer Fernwasserversorgung GmbH

 

Gera, 11. März 2014

GERAER BANK eG

Der Vorstand

Luley

Ziegenbein

Bestätigungsvermerk des Prüfungsverbandes

Wir haben den Jahresabschluss - bestehend aus Bilanz, Gewinn- und Verlustrechnung sowie Anhang - unter Einbeziehung der Buchführung und den Lagebericht der GERAER BANK eG, Gera, für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis 31. Dezember 2013 geprüft. Die Buchführung und die Aufstellung von Jahresabschluss und Lagebericht nach den deutschen handelsrechtlichen Vorschriften und den ergänzenden Bestimmungen der Satzung liegen in der Verantwortung der gesetzlichen Vertreter der Genossenschaft. Unsere Aufgabe ist es, auf der Grundlage der von uns durchgeführten Prüfung eine Beurteilung über den Jahresabschluss unter Einbeziehung der Buchführung und über den Lagebericht abzugeben.

Wir haben unsere Jahresabschlussprüfung nach § 53 Abs. 2 GenG, §§ 340k und 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung vorgenommen. Danach ist die Prüfung so zu planen und durchzuführen, dass Unrichtigkeiten und Verstöße, die sich auf die Darstellung des durch den Jahresabschluss unter Beachtung der Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung und durch den Lagebericht vermittelten Bildes der Vermögens, Finanz- und Ertragslage wesentlich auswirken, mit hinreichender Sicherheit erkannt werden. Bei der Festlegung der Prüfungshandlungen werden die Kenntnisse über die Geschäftstätigkeit und über das wirtschaftliche und rechtliche Umfeld der Genossenschaft sowie die Erwartungen über mögliche Fehler berücksichtigt. Im Rahmen der Prüfung werden die Wirksamkeit des rechnungslegungsbezogenen internen Kontrollsystems sowie Nachweise für die Angaben in Buchführung, Jahresabschluss und Lagebericht überwiegend auf der Basis von Stichproben beurteilt. Die Prüfung umfasst die Beurteilung der angewandten Bilanzierungsgrundsätze und der wesentlichen Einschätzungen der gesetzlichen Vertreter sowie die Würdigung der Gesamtdarstellung des Jahresabschlusses und des Lageberichtes. Wir sind der Auffassung, dass unsere Prüfung eine hinreichend sichere Grundlage für unsere Beurteilung bildet.

Unsere Prüfung hat zu keinen Einwendungen geführt.

Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse entspricht der Jahresabschluss den gesetzlichen Vorschriften und den ergänzenden Bestimmungen der Satzung und vermittelt unter Beachtung der Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Genossenschaft. Der Lagebericht steht in Einklang mit dem Jahresabschluss, vermittelt insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Genossenschaft und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar.

 

Leipzig, 5. Mai 2014

Genossenschaftsverband e.V.

Müller, Wirtschaftsprüfer

Hähne, Wirtschaftsprüfer

Bericht des Aufsichtsrates

GERAER BANK eG, Gera

Der Aufsichtsrat hat im Berichtsjahr die ihm nach Gesetz, Satzung und Geschäftsordnung obliegenden Aufgaben erfüllt. Er nahm seine Überwachungsfunktion wahr und fasste die in seinen Zuständigkeitsbereich fallenden Beschlüsse.

Der Vorstand informierte den Aufsichtsrat in regelmäßig stattfindenden Sitzungen über die Geschäftsentwicklung, die Vermögens-, Finanz- und Ertragslage sowie über besondere Ereignisse.

Darüber hinaus standen die Aufsichtsratsvorsitzende und der stellvertretende Aufsichtsratsvorsitzende in einem engen Informations- und Gedankenaustausch mit dem Vorstand.

Im Rahmen der Überwachung wurden eigene Prüfungen des Aufsichtsrates durchgeführt.

Im April 2013 wurde mit der Volksbank Saaletal eG vereinbart, auf verschiedenen Gebieten des Bankgeschäfts zu kooperieren. Die Kooperation dient der langfristigen Zukunftsfähigkeit beider Häuser durch Stärkung der inneren Struktur und Nutzung von Kostensynergien. Dies erfährt die Unterstützung des Aufsichtsrates.

Der vorliegende Jahresabschluss 2013 mit Lagebericht wird vom Genossenschaftsverband e.V. geprüft. Über das Prüfungsergebnis wird in der Vertreterversammlung berichtet.

Den Jahresabschluss, den Lagebericht und den Vorschlag für die Verwendung des Jahresüberschusses hat der Aufsichtsrat geprüft und für in Ordnung befunden. Der Vorschlag für die Verwendung des Jahresüberschusses - unter Einbeziehung des Gewinnvortrages - entspricht den Vorschriften der Satzung.

Der Aufsichtsrat empfiehlt der Vertreterversammlung, den vom Vorstand vorgelegten Jahresabschluss zum 31.12.2013 festzustellen und die vorgeschlagene Verwendung des Jahresüberschusses zu beschließen.

Durch Ablauf der Wahlzeit scheiden in diesem Jahr Herr Krumbholz und Herr Gaßmann aus dem Aufsichtsrat aus. Die Wiederwahl der ausscheidenden Mitglieder des Aufsichtsrates ist zulässig.

Der Aufsichtsrat spricht dem Vorstand und den Mitarbeitern besonderen Dank für die geleistete Arbeit aus.

 

Gera, 31. März 2014

Der Aufsichtsrat

Winter, Vorsitzende

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