Becht Real Estate GmbH
Selbe AdresseVermietung, Verpachtung von eigenen oder geleasten Gewerbegrundstücken und Nichtwohngebäuden
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Kennzahlen extrahiert aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Gesetzliche Vertreter dieser Organisation
| Name | Rolle |
|---|---|
Marc Geyer seit 30.6.2024 | Geschäftsführer |
Heike Becht seit 14.4.2008 | Geschäftsführer |
Natürliche Personen, die das Unternehmen letztendlich besitzen oder kontrollieren – ermittelt durch Auflösen der Gesellschafterkette
| Name | Anteil |
|---|---|
BIW Invest AG | 100.00% |
Eigentümer- und Gesellschafterstruktur des Unternehmens
1 Gesellschafter
GmbH-Struktur
Unternehmen, an denen diese Organisation direkt beteiligt ist
| Name | Anteil |
|---|---|
| 100.00% |
Bilanzkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Gewinn- und Verlustkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
| Posten |
|---|
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
TB INTERNATIONAL GmbHOber-RamstadtJahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023LageberichtA. Geschäftsverlauf und Lage der Gesellschaft 1. Geschäftsmodell der Gesellschaft Die TB International GmbH (im Folgenden kurz "TB" genannt) ist eine 100%ige Tochtergesellschaft der BIW Invest AG, Schweiz, und im Rahmen des BIW-Konzerns für den Vertrieb der Waren in Deutschland verantwortlich. Auf der Grundlage eines Verkaufskommissionsvertrages erhält die TB als Kommissionär die für den Vertrieb bestimmten Waren - vorwiegend Bekleidungstextilien - und verkauft diese in Deutschland. 2. Ziele und Strategien Die TB hat als größte Vertriebsgesellschaft innerhalb des BIW-Konzerns eine wesentliche Rolle bei der Umsetzung der Wachstumsstrategie. Dazu werden Geschäftsprozesse und Organisationsstrukturen laufend optimiert. Das Hauptziel ist die Fokussierung der gesamten Organisation auf die Zielkunden und darauf, ein wettbewerbsfähiges Angebot für diese zu schaffen. Definiertes Ziel der Konzernstrategie ist ein organisches und nachhaltiges Wachstum, um Marktanteile zu steigern. B. Wirtschaftsbericht 1. Wirtschaftliche und branchenspezifische Rahmenbedingungen Das ökonomische Umfeld des Geschäftsjahres 2023 war insgesamt durch eine weltweite konjunkturelle Abkühlung geprägt. Grund dafür sind vor allem die Folgen des russischen Angriffskrieges auf die Ukraine, woraus zunächst ein Energiepreisschock und danach stark steigende Inflationsraten resultierten. Darauf wurde mit deutlich steigenden Leitzinsen reagiert, sodass die Inflation im Euroraum Ende 2023 auf 2,9 Prozent gesenkt werden konnte. Der private Konsum nahm im Jahr 2023 preisbereinigt um 0,8 % gegenüber dem Vorjahr ab und entfernte sich damit wieder vom Vorkrisenniveau des Jahres 2019 (-1,5 %). Dies dürfte vor allem auf die hohen Verbraucherpreise zurückzuführen sein. Von Rückgängen waren vor allem die Bereiche betroffen, in denen die Preise im Jahresverlauf entweder auf dem hohen Niveau des Vorjahres verharrten oder sogar noch weiter anstiegen. Die Wirtschaftsleistung wurde im Jahr 2023 von durchschnittlich 45,9 Millionen Erwerbstätigen im Inland erbracht. Das entspricht 0,7 % oder 333 000 Personen mehr als in dem Jahr zuvor und so viele wie noch nie in Deutschland. Dies ist ein Ergebnis aus der Zuwanderung ausländischer Arbeitskräfte sowie einer steigenden Erwerbsbeteiligung der inländischen Bevölkerung. Diese positiven Effekte überwogen insgesamt die dämpfenden Effekte des demografischen Wandels. Die preisbereinigte Bruttowertschöpfung ging im zusammengefassten Wirtschaftsbereich Handel, Verkehr und Gastgewerbe um 1,0 % zurück. Diese Entwicklung resultiert vor allem aus den Bereichen Groß- und am Einzelhandel, die deutlich nachgaben, während der Kraftfahrzeughandel und der Verkehrsbereich zulegten. Insgesamt lag das preisbereinigte Bruttoinlandsprodukt (BIP) nach ersten Berechnungen des Statistischen Bundesamtes im Jahr 2023 um 0,3 % unter als im Vorjahr. 2. Branchenspezifische Rahmenbedingungen Insgesamt verlief das Jahr 2023 nicht zufriedenstellend. Die einzelnen Segmente entwickelten sich jedoch unterschiedlich. Während die Unternehmen der Bekleidungsindustrie steigende Kennzahlen bei Umsatz (+ 2,7 %), Beschäftigung (- 0,8 %) und im Einzelhandel (+ 3,0 %) verzeichnen konnten, waren die Konjunkturdaten der Textilhersteller überwiegend von Rückgängen geprägt. Der Außenhandel leistete ebenfalls keinen positiven Beitrag. Insgesamt sanken die Exporte (- 2,5 %), insbesondere aber die Importe deutlich. Die jüngsten Umfrageergebnisse legen keine zeitnahe Trendwende in Richtung einer positiven Entwicklung hin nahe. Im Dezember 2023 liegt der Umsatz in der Bekleidungsbranche bei 466 Mio. Euro, während die Textilunternehmen einen Rückgang um 5,7 % auf 713 Mio. Euro verzeichneten. Von Januar bis Dezember 2023 verzeichnete die deutsche Textil- und Bekleidungsindustrie einen leichten Anstieg der Umsätze um 2,7 % auf insgesamt 17,74 Mrd. Euro. Innerhalb dieses Zeitraums sanken die Textilumsätze um 1,9 % auf 10,87 Mrd. Euro, während die Bekleidungsumsätze um 10,8 % auf 6,87 Mrd. Euro stiegen. 3. Geschäftsentwicklung/Geschäftsverlauf Insgesamt hat sich das Jahr 2023 für die Gesellschaft erfolgreich dargestellt. Im Geschäftsjahr 2023 ist der Umsatz gegenüber dem Vorjahr über 28,7 % gestiegen. Die Vorjahresprognose, worin von einem Umsatzwachstum von etwa 20% ausgegangen war, wurde damit sogar übertroffen. Für das folgende Geschäftsjahr 2024 wird mit einem weiteren Anstieg gerechnet. Weniger erfreulich war die Entwicklung des Jahresüberschusses - hier war ein Rückgang um 573 TEuro auf 74 TEuro zur verzeichnen. C. Darstellung der Lage der Gesellschaft 1. Ertragslage Die Ertragslage 2023, insbesondere die Umsatzentwicklung, war nicht mehr so positiv wie im Geschäftsjahr 2022 aber noch zufriedenstellend. Das Ergebnis für das Geschäftsjahr 2023 beträgt TEuro 74 (2022: TEuro 648). Das EBITDA betrug TEuro 796 (2022: TEuro 1.372). Die Umsatzerlöse für den Berichtszeitraum betragen Euro 458,4 Mio. (im Vergleichszeitraum 2022 Euro 356,1 Mio.). Die Materialaufwendungen, bezogen auf die Umsatzerlöse, betragen Euro 322,2 Mio. (2022: Euro 264,9 Mio.). Die Materialeinsatzquote inkl. bezogener Leistungen ist mit 70,3 % gegenüber dem Vergleichszeitraum leicht gesunken (im vorigen Kalenderjahr 73,6 %). Die Abschreibungen belaufen sich auf TEuro 642,3 (2022: TEuro 647,5). Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen betragen Euro 126,4 Mio. oder 27,6 % der Umsatzerlöse (2022: 82,3 Mio. oder 23,1 % der Umsatzerlöse). Der Anstieg resultiert im Wesentlichen aus höheren Lager- sowie Vertriebskosten. Erstmals fielen Zinsen und ähnliche Aufwendungen an. Diese belaufen sich im Geschäftsjahr 2023 auf TEuro 590,1 (2022: TEuro 0) und beeinflussten den Jahresüberschuss damit maßgeblich. Der Jahresüberschuss von TEuro 74,4 wird auf neue Rechnung vorgetragen. 2. Vermögens- und Finanzlage Die Vermögenslage der Gesellschaft ist gekennzeichnet durch einen Anstieg der Bilanzsumme auf TEuro 77.886. Auf der Aktivseite ist als wesentliche Veränderung der Anstieg des Umlaufvermögens um TEuro 14.709 zu nennen. Die Veränderung auf der Passivseite entsteht zum einen durch den Anstieg der sonstigen Rückstellungen um TEuro 4.832 (2022: TEuro 5.300) sowie durch den Anstieg der Verbindlichkeiten, insbesondere der sonstigen Verbindlichkeiten. Die Eigenkapitalquote beträgt 5,2 % gegenüber dem Vorjahr 2022 von 6,3 %. Das Anlagevermögen ist, wie bereits im Vorjahr, durch Eigenkapital gedeckt und somit langfristig finanziert. Finanzlage Die Finanzlage der TB International GmbH kann im Berichtszeitraum als solide bezeichnet werden. Die Finanzierung erfolgt im Wesentlichen über den anhaltend positiven Cashflow. Zahlungsverpflichtungen konnten jederzeit erfüllt werden. 3. Gesamtaussage Die Geschäftsführung der TB International GmbH blickt auf ein Geschäftsjahr mit einer soliden Vermögens- Finanz- und Ertragslage zurück. Insgesamt war das Jahr 2023 ein sehr positives Jahr mit extremen Herausforderungen. Das abgelaufene Geschäftsjahr war geprägt von einem massiven Nachholeffekt im Textil B2C Bereich, insbesondere im Onlinemarkt. Davon konnte die Gesellschaft aufgrund der Kundenstruktur direkt profitieren und ihre Umsätze steigern. Gegenläufig zu dieser positiven Entwicklung wirken sich die ungünstige Entwicklung des Dollarkurs und stark erhöhte Frachtkosten negativ auf den Jahresüberschuss aus. Angesicht der Branchenentwicklung und Marktpositionierung ist weiterhin von einer positiven Entwicklung der Gesamtlage des Unternehmens auszugehen. D. Prognosebericht Generell sind keine wesentlichen Änderungen der Geschäftspolitik geplant. Die Geschäftsführung der TB International GmbH geht davon aus, dass sich der Konsum im kommenden Jahr 2024 weiter beleben wird. Aufgrund dieser Erwartung rechnet die Geschäftsführung mit einem Umsatzanstieg im niedrigen zweistelligen Prozentbereich für das kommende Geschäftsjahr 2024. E. Risikobericht 1. Risikomanagement Das Risikomanagement der Gesellschaft zielt darauf ab, vor existierenden und künftigen Risiken zu schützen. Unser Risikomanagement basiert auf einem systematischen Prozess der Risikoerkennung und -Einschätzung im gesamten Unternehmen. Risiken zu kontrollieren schützt das Reinvermögen des Unternehmens, seine Finanz- und Ertragslage und ermöglicht es dem Management, ungünstige Entwicklungen frühzeitig zu erkennen, das heißt bevor ein Verlust auftritt, und sie schnell zu bekämpfen, sollte dies nötig sein. Das Risikomanagementsystem des Unternehmens ist ein integraler Bestandteil der Corporate Governance. Es umfasst alle bedeutenden Planungs-, Kontroll- und Berichtsprozesse der Gesellschaft. Die größten Risiken für die Gesellschaft liegen bei den Liquiditäts- und Kreditrisiken. Um mögliche Risiken im Zusammenhang mit den Geschäftsaktivitäten so früh wie möglich zu erkennen und geeignete Maßnahmen zu ergreifen, nutzen wir durchgehend Planungs- und Berichtssysteme sowie interne Analysen, die einen essentiellen Bestandteil unserer Geschäftsprozesse darstellen und einen starken Einfluss auf unsere Geschäftsentscheidungen ausüben. 2. Risiken Die Branche sieht sich mit starkem Wettbewerb konfrontiert, der sich erheblich auf unsere Gewinn- und Wachstumschancen auswirken kann. Der Absatz unserer Produkte unterliegt saisonalen Schwankungen und kann von schlechten Wetterbedingungen negativ beeinflusst werden. 2.1. Marktrisiken Rückgang der Nachfrage und Absatzmengen aufgrund von allgemein wirtschaftlichen Entwicklungen Die wirtschaftliche Entwicklung der Gesellschaft ist erheblich von der Nachfrage nach seinen Produkten auf dem Einzelhandelsmarkt geprägt. Diese ist wiederum unter anderem abhängig vom verfügbaren Einkommen der Kunden. Eine allgemeine Abschwächung der wirtschaftlichen Situation könnte einerseits dazu führen, dass die aktuelle Kundengruppe ein vergleichsweise niedriges Einkommen zur Verfügung hat und somit die Umsatz- und Gewinnlage beeinträchtigt wird. Andererseits könnte es dazu führen, dass sich die Kundengruppe der TB vergrößert, falls Kunden, die momentan in einem höheren Preissegment einkaufen, zum Preissegment von TB wechseln. Gemäß den Prognosen der offiziellen Institute hinsichtlich der wirtschaftlichen Entwicklung, erwartet TB eine Stabilisierung und einen positiven Trend in der allgemeinen makroökonomischen Lage. 2.2. Unternehmensrisiken Negative Auswirkungen von minderwertiger Handelsware TB produziert die Handelsware, die sie verkauft nicht selbst, sondern lässt sie von dritten Parteien herstellen. Obwohl TB umfassende Maßnahmen zur Überprüfung der gesetzten Standards eingeführt hat, ist es möglich, dass in äußerst seltenen Fällen mangelhafte Waren an Kunden verkauft werden. Dies könnte dazu führen, dass Kunden ihre Garantierechte ausüben und der Ruf von TB geschädigt wird. Darüber hinaus könnte die Nutzung einer unerlaubten Chemikalie nach der Straffung der Regeln der EU-Verordnung zu Registrierung, Bewertung, Zulassung und Beschränkung chemischer Stoffe (REACH) strafrechtliche Konsequenzen haben. TB achtet bei seinen internen Qualitätskontrollen und seinem internen Qualitätsmanagement besonders auf dieses Thema. Verlust der Kundenakzeptanz hinsichtlich der Handelsware Die Geschäftsentwicklung der Gesellschaft ist zum Teil abhängig davon, ob die Waren den Modegeschmack der Kunden treffen und somit für diesen attraktiv sind. Jedoch unterliegt der Modegeschmack des Kunden einem ständigen Wandel, weshalb die Kollektionen laufend auf den neuesten Stand gebracht werden müssen, um aktuellen Trends gerecht zu werden. Es besteht das Risiko, dass TB die Trends in manchen Regionen nicht hinreichend und frühzeitig identifiziert und somit die Kollektion nicht an den Trend anpassen kann. Wenn ein Modetrend nicht früh genug für eine Kollektion entdeckt wird, können die produzierten Waren nur zu stark reduzierten Preisen verkauft werden. Die Aufrechterhaltung der Logistik der Gesellschaft ist abhängig vom reibungslosen und ununterbrochenen Betrieb der IT-Anlagen (Computer und Datenverarbeitungssysteme), die das Versorgungsmanagementsystem unterstützen. Störung und/oder Ausfall der zur Aufrechterhaltung des Versorgungsmanagementsystems notwendigen IT-Anlagen können nicht ausgeschlossen werden. Dies kann aufgrund von externen Faktoren wie Computerviren, Brandschäden, Blitzschlag, Stromausfällen oder ähnlichen Ereignissen geschehen. Eine Störung und/oder ein Ausfall dieser Art bei den IT-Anlagen würden die Geschäftsaktivitäten der Gesellschaft beeinträchtigen und Probleme wie Verzögerungen in der Lieferkette verursachen. 2.3. Risikobericht bezüglich der Nutzung von Finanzinstrumenten Fremdwährungsforderungen und -verbindlichkeiten, die hauptsächlich auf USD lauten, werden auf Konzernebene durch Devisenoptionen in USD mit einem Planungshorizont von 6-12 Monaten abgesichert. Die Margen der zugrunde liegenden Transaktionen werden von der Entwicklung der Wechselkurse beeinflusst. 3. Chancen Trotz der starken Konkurrenz sehen wir Chancen auf weiterhin positive Geschäftsentwicklung, vor allem in den von uns angesprochenen Kundensegmenten. Mit dem klaren Fokus auf unsere Zielgruppe, der Stärkung unseres Produktportfolios und der Optimierung der Betriebsabläufe sieht das Management gute Chancen auf weitere Zugewinne von Marktanteilen. Eine weitere Chance sieht die Geschäftsführung im EU-weiten Ausbau des B2C-Geschäfts. Hier besteht für die Gesellschaft ein großes Wachstumspotential. Zudem sieht die Geschäftsführung aufgrund der allgemeinen schwierigen gesamtwirtschaftlichen Situation die Chance, dass viele Konsumenten, die bisher auf hochpreisige Textilien fokussiert waren, auf das preiswertere Textilien Angebot der Gesellschaft wechseln. Des weiteren bestehen zusätzliche Absatz-Chancen im von der Gesellschaft angebotenen Print on Demand Angebot bzw. in der auf kurzfristigen Bedarf abgestimmten Textil-Veredelung.
Ober-Ramstadt, den 29. März 2024 TB INTERNATIONAL GmbH Heike Becht BilanzAktiva
Gewinn- und Verlustrechnung
AnhangAllgemeine Angaben Anwendung gesetzlicher Vorschriften Die Gesellschaft ist eine große Kapitalgesellschaft im Sinne von § 267 Abs.2 HGB. Die Gesellschaft ist unter der Firma TB International GmbH beim Amtsgericht Darmstadt unter der Nummer HRB 9330 mit Sitz in Ober-Ramstadt eingetragen. Der Jahresabschluss der TB International GmbH wurde unter Anwendung der Vorschriften des Handelsgesetzbuches aufgestellt. Ergänzend zu diesen Vorschriften waren die Regelungen des GmbH-Gesetzes zu beachten. Für die Gewinn- und Verlustrechnung wurde das Gesamtkostenverfahren gemäß § 275 Abs. 2 HGB gewählt. Das Geschäftsjahr entspricht dem Kalenderjahr. Der vorliegende Jahresabschluss ist in den Konzernabschluss des Mutterunternehmens, der Negotiari AG, registriert in Appenzell, Schweiz einbezogen. Der Konzernabschluss ist nach schweizer Rechnungslegungsvorschriften OR (Obligationenrecht) aufgestellt. Dieser ist im Sitz der Muttergesellschaft einsehbar. Bilanzierungs- und Bewertungsgrundsätze Die für die Kapitalgesellschaft geltenden handelsrechtlichen Bewertungsvorschriften wurden unter Berücksichtigung der Fortführung der Unternehmenstätigkeit beachtet. Die auf den vorhergehenden Jahresabschluss angewandten Bewertungsmethoden wurden beibehalten. Die immateriellen Vermögensgegenstände, Sachanlagen und Finanzanlagen sind zu Anschaffungskosten angesetzt und werden, soweit abnutzbar, um planmäßige Abschreibungen vermindert. Entgeltlich erworbene Geschäfts- und Firmenwerte werden über 10 Jahre abgeschrieben. Die Abschreibungen des beweglichen Sachanlagevermögens werden über die betriebsgewöhnliche Nutzungsdauer nach der linearen Methode vorgenommen. Geringwertige Wirtschaftsgüter gem. § 6 (2) S. 1 EStG mit Anschaffungskosten zwischen Euro 250,00 und Euro 800,00 wurden im Erwerbsjahr in voller Höhe abgeschrieben. Die Vorräte sind zu Anschaffungskosten angesetzt. Sofern die Tageswerte am Bilanzstichtag niedriger waren, wurden diese angesetzt. Forderungen, sonstige Vermögensgegenständen und liquide Mittel werden grundsätzlich mit dem Nennbetrag angesetzt. Auf Forderungen aus Lieferungen und Leistungen werden notwendige Einzelwertberichtigungen vorgenommen. Im aktiven Rechnungsabgrenzungsposten sind Vorauszahlungen für künftige Zeiträume zeitanteilig abgegrenzt. Die Eigenkapitalposten sind zum Nennbetrag bewertet. Das gezeichnete Kapital ist voll eingezahlt. Die Steuerrückstellungen und sonstigen Rückstellungen berücksichtigen im Zeitpunkt der Bilanzerstellung alle ungewissen Verbindlichkeiten. Sie sind in Höhe des nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrages angesetzt. Dabei wurden alle erkennbaren Risiken berücksichtigt. Rückstellungen mit einer Laufzeit von mehr als einem Jahr wurden laufzeitkongruent abgezinst. Verbindlichkeiten wurden mit ihrem Erfüllungsbetrag angesetzt. Auf fremde Währung lautende Forderungen und Verbindlichkeiten wurden grundsätzlich mit dem Tageskurs zum Bilanzstichtag umgerechnet. Bei einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr wurde das Realisationsprinzip (§252 Abs. 1 Nr. 4 Halbsatz 2 HGB) und das Anschaffungskostenprinzip (§253 Abs. 1 Satz 1 HGB) beachtet. Gegenüber dem Vorjahr abweichende Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden Bei Jahresabschluss konnten die bisher angewandten Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden im Wesentlichen übernommen werden. Ein grundlegender Wechsel von Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden gegenüber dem Vorjahr fand nicht statt. Erläuterungen zur Bilanz und zur Gewinn- und Verlustrechnung BilanzAnteile verbundene Unternehmen
Die Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände lassen sich im wesentlichen wie folgt aufgliedern:
Es liegen Vermögensunterschiede zwischen den handelsrechtlichen und steuerlichen Wertansätzen bei den immateriellen Vermögensgegenständen sowie bei den Rückstellungen vor. Nach Verrechnung der aktiven und passiven Steuerlatenzen ergibt sich ein Aktivüberhang. Das Wahlrecht nach § 274 Abs. 1 HGB wurde ausgeübt, um von einer Aktivierung abzusehen. Der Berechnung wurde ein Steuersatz von 30,0 % zu Grunde gelegt. Die sonstigen Rückstellungen lassen sich im wesentlichen wie folgt aufgliedern:
Verbindlichkeitenspiegel
Zum Bilanzstichtag bestanden sonstige finanzielle Verpflichtungen § 285 HGB in Höhe von TEuro 13.235,7. Gewinn- und Verlustrechnung Die Umsatzerlöse wurden entsprechend der Neudefinition des § 277 Abs. 1 HGB in der Fassung des BilRUG erfasst. Ergänzende Angaben Arbeitnehmer Im Jahresdurchschnitt 2023 wurden 217 Mitarbeiter beschäftigt, davon 168 Vollzeit und 49 Teilzeit. Geschäftsführer Als Geschäftsführer der Gesellschaft sind bestellt: Frau Heike Becht, Ober-Ramstadt, Herr Lars Kröckel, Großostheim (bis 14.06.2023). Die Geschäftsführer sind alleingeschäftsführungs- und alleinvertretungsberechtigt. Gesamtbezüge der Organe Auf die Angabe der gezahlten Gesamtbezüge der tätigen Geschäftsführer wird im Hinblick auf die Schutzklausel des § 286 Abs. 4 HGB verzichtet. Konzernzugehörigkeit Die BIW Invest AG, Appenzell/Schweiz, hält sämtliche Geschäftsanteile. Vorgänge von besonderer Bedeutung nach dem Abschlussstichtag Mit Eintragung vom 12. Februar 2024 ins Handelsregister wurde das Stammkapital der Gesellschaft im Rahmen einer Kapitalerhöhung aus Gesellschaftsmittel von Euro 25.000 auf Euro 1.000.000 erhöht. Haftungsverhältnisse Angabepflichtige Haftungsverhältnisse i.S. § 251 HGB liegen nicht vor. ErgebnisverwendungsvorschlagIch schlage vor, den Jahresüberschuss in Höhe von Euro 74.410,16 auf neue Rechnung vorzutragen.
Ober-Ramstadt, den 29. März 2024 TB INTERNATIONAL GmbH gez. Heike Becht, Geschäftsführerin Bruttoanlagenspiegel
sonstige BerichtsbestandteileAngaben zur Feststellung: Der Jahresabschluss wurde am 22.07.2024 festgestellt. Bestätigungsvermerk des unabhängigen AbschlussprüfersAn die TB INTERNATIONAL GmbH Vermerk über die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts Prüfungsurteile Wir haben den Jahresabschluss der TB INTERNATIONAL GmbH - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis 31. Dezember 2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der TB INTERNATIONAL GmbH für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis 31. Dezember 2023 geprüft. Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnise • entspricht der beigefügte Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft zum 31. Dezember 2023 sowie ihrer Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 und • vermittelt der beigefügte Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Lagebericht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar. Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat. Grundlage für die Prüfungsurteile Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen. Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d.h. Manipulation der Rechnungslegung und Vermögensschädigung) oder Irrtümern ist. Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen. Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können. Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet. Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen. Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus • identifizieren und beurteilen wir die Risiken wesentlicher falscher Darstellungen im Jahresabschluss und im Lagebericht aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern, planen und führen Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlangen Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass aus dolosen Handlungen resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, ist höher als das Risiko, dass aus Irrtümern resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, da dolose Handlungen kollusives Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können; • gewinnen wir ein Verständnis von dem für die Prüfung des Jahresabschlusses relevanten internen Kontrollsystem und den für die Prüfung des Lageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den gegebenen Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit dieser Systeme der Gesellschaft abzugeben. • beurteilen wir die Angemessenheit der von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von den gesetzlichen Vertretern dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben. • ziehen wir Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls wir zu dem Schluss kommen, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, sind wir verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Jahresabschluss und im Lagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, unser jeweiliges Prüfungsurteil zu modifizieren. Wir ziehen unsere Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum unseres Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass die Gesellschaft ihre Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann. • beurteilen wir die Gesamtdarstellung, den Aufbau und den Inhalt des Jahresabschlusses einschließlich der Angaben sowie ob der Jahresabschluss die zugrunde liegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. • beurteilen wir den Einklang des Lageberichts mit dem Jahresabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage der Gesellschaft. • führen wir Prüfungshandlungen zu den von den gesetzlichen Vertretern dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Lagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehen wir dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von den gesetzlichen Vertretern zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteilen die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrunde liegenden Annahmen geben wir nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen. Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.
Karlsruhe, den 29. Mai 2024 Moses
& Partner Revision und Treuhand GmbH
Moses, Wirtschaftsprüfer |
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