Piereck Vermögensverwaltung eGbR
Selbe AdresseWagniskapital-Beteiligungsgesellschaften
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Kennzahlen extrahiert aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Gesetzliche Vertreter dieser Organisation
| Name | Rolle |
|---|---|
Stefan Stobert seit 2.12.2025 | Prokura |
Michael Monitzer seit 10.9.2024 | Prokura |
Daniel Stephan seit 10.9.2024 | Prokura |
Fernanda von Christen seit 10.9.2024 | Prokura |
Franz Ulrich Hans Wolf Volker von Christen seit 18.10.2006 | Geschäftsführer |
Natürliche Personen, die das Unternehmen letztendlich besitzen oder kontrollieren – ermittelt durch Auflösen der Gesellschafterkette
| Name | Anteil |
|---|---|
Ulrich von Christen | 100.00% |
Eigentümerstruktur und Kapitalverteilung des Unternehmens
Unternehmen, an denen diese Organisation direkt beteiligt ist
| Name | Anteil |
|---|---|
| No data available | |
Bilanzkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Gewinn- und Verlustkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
| Posten |
|---|
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
Erbatech GmbHErbachJahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023LAGEBERICHT FÜR DAS GESCHÄFTSJAHR 2023DER ERBATECH GMBH, ERBACH/ODENWALD1. Grundlagen des Unternehmens Die Erbatech GmbH hat zwei Geschäftsbereiche und befasst sich in diesen mit der Herstellung von Maschinen für die Textilindustrie (Bekleidungsindustrie), sowie mit der Herstellung von Maschinen für die Bitumen-Dachbahnen Industrie (Baustoffzuliefererindustrie). Der Bereich Textilmaschinen fokussiert sich auf Anlagen für die kontinuierliche Nassveredelung (Bleichen, Waschen, Färben) von Maschen- und Webwaren. Die wichtigsten Märkte für solche Anlagen sind die typischen Herstellländer für Textilien und Bekleidung weltweit. Der Exportanteil dieses Geschäftes ist dementsprechend hoch. Ein weiterer, relativ neuer und wachsender, Markt besteht in Herstellern von technischen Textilien. Dieser Markt ist bisher vornehmlich in Europa und USA angesiedelt. Der Bereich Bitumen-Dachbahnen Maschinen stellt Anlagen für die Fertigung von Dachbahnen auf Bitumenbasis mit textilem Träger her. Diese Anlagen laufen im kontinuierlichen Betrieb, d.h. über weite Teile des Jahres ohne längere Unterbrechungen. Die Anlagen- und Servicequalität ist daher von besonderer Bedeutung. Die Hauptmärkte der Erbatech GmbH sind hierbei Mittel- und Osteuropa, sowie die USA. Zum Mai 2022 wurden die Assets der insolventen Karl Elektronikbau GmbH in Reinheim erworben und in eine neue Gesellschaft mit Namen "Erbatech Automation GmbH" eingebracht. Am Standort Reinheim im Odenwald (ca. 20 km von Erbach) werden mit ca. 40 Mitarbeitern Schaltschränke für Maschinen und Anlagen hergestellt. Die Firma Karl war bisher Lieferant von Erbatech gewesen und im Jahr 2021 in Insolvenz gegangen - der Umsatz der Firma hatte ca. 4 Mio.€ betragen. Die Erbatech Automation GmbH wird als Tochtergesellschaft geführt. 2. Rahmenbedingungen, Geschäftsverlauf Die allgemeinen Rahmenbedingungen der Weltkonjunktur waren in 2023 aus unserer Sicht insgesamt weitgehend stabil. Dies zum Trotz der vielfältigen Probleme und Konflikte zwischen den Nationen und des Krieges in der Ukraine. Im Geschäftsjahr 2023 konnten aus den beiden Geschäftsbereichen Aufträge für insgesamt 56 (Vorjahr: 58) Neumaschinen ausgeliefert werden. Die wichtigsten Absatzmärkte waren Türkei, USA, Deutschland, Pakistan und Italien. Diverse Anlagen aus dem Rest der Welt hatten ebenfalls einen bedeutenden Anteil am Gesamtumsatz. Der Anteil des Servicegeschäftes (Ersatzteile, Dienstleistungen) betrug im GJ 2023 TEUR 4.009 (Vorjahr: TEUR 4.826) und damit 9,87 % (Vorjahr: 12,8 %) auf den Gesamtumsatz bezogen. Der Umsatz stieg gegenüber dem Vorjahr um 7,7 % (Vorjahr: 25,3 %) und die Gesamtleistung der Firma vermindert sich um 11,7 % (Vorjahr: 30,0 %). Der Jahresüberschuss, beträgt TEUR 319 (Vorjahr: TEUR 554). Hierbei ist die Verlustübernahme der Tochtergesellschaft Erbatech Automation GmbH in Höhe von TEUR 541 (Vorjahr: TEUR 489) zu berücksichtigen. 3. Vermögens-, Finanz- und Ertragslage Der Umsatz und die Gesamtleistung stagnieren gegenüber dem GJ 2022. Der Materialaufwand vermindert sich analog dazu im Zeitraum absolut von TEUR 27.240 auf TEUR 20.743. Dabei verringert sich die Materialintensität (Materialkosten, ohne bezogene Leistungen) von 64,2 % im Vorjahr auf 55,0 %. Die Preissituation der Zulieferungen war in dem Geschäftsjahr 2023 weitgehend stabil bis teilweise leicht sinkend. Eine nachlassende Nachfrage führte zu einer Normalisierung und Entspannung der Lieferantensituation und Preisentwicklung. Der Personalaufwand erhöhte sich um 9,17 % (TEUR 8.006 im Jahr 2023 nach TEUR 7.340 im Jahr 2022). Grund hierfür war im Wesentlichen eine höhere Beschäftigtenanzahl von durchschnittlich 157 Mitarbeitern (Vorjahr:145 Mitarbeiter) sowie Lohn- und Gehaltserhöhungen in 2023. Die Personalintensität (Personalaufwand zzgl. sonstige Personalaufwendungen im Verhältnis zur Gesamtleistung) erhöht sich auf 21,2 % (Vorjahr: 17,2 %). Der Aufwand für Energieversorgung stieg weiterhin um 45 % auf Grund der Energie-Versorgungskrise seit 2022. Auch der Aufwand für Messen und Reisen erhöhte sich im GJ 2023 nochmals deutlich um 64,7 % gegenüber den Vorjahren. Hintergrund für die geringen Kosten für Messen in den Vorjahren war die Covid-19-Pandemie sowie damit verbundene nachfolgende wirtschaftliche Einbrüche. Die Ergebnissituation vor Steuern im GJ 2023 hat sich, unter Berücksichtigung der höheren Verlustübernahme der Tochtergesellschaft und einer höheren Zinsbelastung gegenüber dem Vorjahr leicht verschlechtert. Das Betriebsergebnis lag auf einer Höhe von TEUR 1.206 (Vorjahr: 1.301). Das Jahresergebnis nach Steuern beträgt TEUR 319 (Vorjahr: TEUR 554). Der Cashflow aus der laufenden Geschäftstätigkeit betrug TEUR 95 (Vorjahr: TEUR -8.192). Der Bestand an Kundenforderungen sinkt leicht im Geschäftsjahr 2023 (TEUR 4.779) zum Vorjahr (TEUR 5.175). Die weiterhin leicht positive Entwicklung der Geschäftstätigkeit konnte in 2023 wieder stärker über Kundenanzahlungen finanziert werden. Die Bilanzsumme verringert sich auf TEUR 17.233 (Vorjahr: TEUR 19.049). Das Eigenkapital der Gesellschaft stieg durch das, im Unternehmen verbliebene, Jahresergebnis auf TEUR 4.482 (Vorjahr: TEUR 4.163). Daraus ergibt sich eine höhere Eigenkapitalquote von 26,0 % (Vorjahr: 21,9 %). 4. Mitarbeiter, Unternehmensführung, Niederlassungen Im Jahresmittel waren bei Erbatech GmbH 157 gewerbliche und angestellte Mitarbeiter (Vorjahr: 145) beschäftigt. Neben den Bereichen Verwaltung, Engineering, Einkauf, Administration betreibt die Firma eine ausgedehnte eigene Fertigung und Montage. Alleiniger Geschäftsführer und Gesellschafter ist unverändert Herr Ulrich von Christen. Des Weiteren sind mit Herr Udo Hastert und Herr Udo Gebhardt als Prokuristen zwei erfahrene Mitarbeiter aktiv in der Geschäftsleitung. Einen Beirat hat die Gesellschaft nicht. Eine Gruppe von acht Abteilungsleitern bildet eine breite und belastbare zweite Ebene des Managements. Die Altersstruktur der Mitarbeiterschaft hat sich inzwischen normalisiert, nachdem in den letzten Jahren eine größere Anzahl jüngerer Mitarbeiter neu hinzugekommen sind. Erbatech GmbH wird als langfristig orientierter und regionaler Arbeitgeber in der Region geschätzt. Die Hauptniederlassung der Erbatech GmbH ist weiterhin die Werner-von-Siemens-Str. 30 in Erbach; mit der angrenzenden Erweiterung um das Gebäude Untere Stadtwiese 3. Die Zweigniederlassung für den Bereich Dachbahnen in der Zellerstr. 22 in Michelstadt bietet ca. 1.700 m 2 Hallenfläche und 440 m 2 Bürofläche. 5. Forschung und Entwicklung Erbatech GmbH betreibt Forschung und Produktentwicklungen vor allem im Kundenauftrag. Die diesbezüglichen Aufwendungen werden daher nicht aus F&E-Budgets bestritten, sondern sind Teil von individuellen Auftragskalkulationen. Die Gesellschaft betreibt mehrere Entwicklungsprojekte im Bereich vom Bleichen und Färben von Textilien und textilen Fasern. Im Bereich Dachbahnen entwickelt Erbatech GmbH Auftragssysteme für Wurzelschutzfolien und Linien für Bitumen/EPDM-Sandwichsysteme, beide wiederum im Kundenauftrag. Die in den Kundenaufträgen enthaltenen Kosten für Forschung & Entwicklung liegen in Summe im Bereich von etwa 5% (geschätzt) vom Umsatz des Unternehmens. 6. Planung, Prognose Für das Geschäftsjahr 2024 ist ein Jahresumsatz von 39,0 Mio. EUR und eine Gesamtleistung von 37,0 Mio. EUR geplant. Diese Zielmarke erscheint zum Zeitpunkt der Aufstellung des Lageberichts erreichbar. Die Höhe des Auftragsbestands beträgt zum Jahresbeginn 2024 bereits das für das Geschäftsjahr 2024 geplante Umsatzvolumen. Die Aussichten und das Interesse der Märkte an unseren Produkten beurteilen wir für 2024 und für die Folgejahre etwas verhaltener als in den Vorjahren. Es ist eine allgemeine Abkühlung der Nachfragesituation erkennbar. Für die nächsten drei Folgejahre planen wir eine Konsolidierung ungefähr auf dem Niveau der Vorjahre. Im GJ 2024 und in den darauffolgenden beiden Jahren rechnen wir mit einem prozentual, im Verhältnis zum Umsatz, ähnlichen Kostenniveau wie im GJ 2023. Die Margen werden, aufgrund einer sich verschärfenden Konkurrenzsituation in vielen Märkten, unter Druck bleiben. Unseren Mitarbeitereinsatz planen wir durch unser Angebot von Arbeitszeitmodellen in Fertigung, Service und in der Verwaltung weiter zu flexibilisieren und dem Bedarf der schwankenden Nachfrage im Sinne des Unternehmens anzupassen. Betriebsbedingte Kündigungen sind nicht vorgesehen. 7. Risiken/Chancen Währungskursentwicklungen Als international agierendes Unternehmen ist die Erbatech GmbH in mehr als 30 Ländern tätig und demzufolge in Teilen Fremdwährungsrisiken ausgesetzt. Als risikobehaftete Fremdwährungspositionen werden die Währungen US-Dollar, Britisches Pfund, Schweizer Franken, Chinesischer Renminbi, Türkische Lira gesehen. Fremdwährungsrisiken werden, soweit sie nicht gegeneinander aufgerechnet werden können, nach Bedarf durch Terminkontrakte bzw. Optionen abgesichert. Zinsänderungen Veränderungen der Marktzinsen weltweit wirken sich auf zukünftige Zinszahlungen für variabel verzinsliche Verbindlichkeiten aus und können daher zu Beeinträchtigungen der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage führen. Das Zinsänderungsrisiko entsteht vor allem bei variabel verzinsten, langfristigen Fremdkapitalaufnahmen. Aktuell sind große Teile der Fremdkapitalaufnahmen über feste Kreditzinsen begeben und unterliegen somit keinem Zinsänderungsrisiko. Da im Euroraum aktuell die Anzeichen für eine restriktivere Geldpolitik bestehen, stuft die Geschäftsführung das Risiko von Zinserhöhungen kurzfristig als nicht unwahrscheinlich ein. Die direkten Auswirkungen auf unsere Firma dürften jedoch begrenzt sein. Die Auswirkungen auf unsere Kunden uns Ihre Investitionsneigung werden jedoch als erheblich eingeschätzt und könnten sich für uns negtiv auswirken. Volkswirtschaftliche/Konjunkturelle Risiken und Chancen Der Erfolg der Erbatech GmbH hängt wesentlich von den makroökonomischen Entwicklungen ihrer Absatzmärkte und der Absatzmärkte ihrer Kunden ab. Deshalb werden in der Planung und der strategischen Ausrichtung wichtige Indikatoren für die wirtschaftliche Entwicklung berücksichtigt. Für die Einschätzung der makroökonomischen Entwicklung nutzt man unter anderem Prognosen allgemein anerkannter Institutionen wie etwa des IWF, der Bundesbank, renommierter Wirtschaftsforschungsinstitute und des VDMA. Als Risikofaktor für unser Geschäft bleibt die unsichere Entwicklung der Zollstreitigkeiten zwischen China und den USA bestehen. Diese belasten, zusammen mit der Inflationsbekämpfung durch höhere Zinsen, zunehmend das Konsumklima und damit die Investitionsneigung unserer Kunden. Das Zinsniveau ist in den meisten Märkten stark ansteigend. Die außerdem gestiegenen und insgesamt sehr volatilen Energiepreise wirken sich derzeit zusätzlich negativ aus und beinhaltet das Risiko einer längerfristigen Belastung für unser Geschäft. Als dominanten Risikofaktor stellt sich der Ukraine Konflikt dar. Die von zahlreichen Wirtschaftsnationen ausgesprochenen Sanktionen gegen vor allem russische Unternehmen und Banken treiben unter anderem die Energiepreise in die Höhe. Die Situation auf dem Beschaffungsmarkt wird sich durch diesen Konflikt weiterhin verschärfen und die Preise ggf. in die Höhe treiben.
Erbach/Odenwald, den 30.09.2024 Erbatech GmbH, Erbach/Odenwald gez. Ulrich von Christen, Geschäftsführer BilanzAktiva
Gewinn- und Verlustrechnung
AnhangAllgemeine Angaben zum JahresabschlussDer Jahresabschluss wurde nach den Vorschriften der §§ 242 ff. HGB unter der Beachtung der ergänzenden Bestimmungen für mittelgroße Kapitalgesellschaften aufgestellt.Der Jahresabschluss wurde gem. § 252 Abs. 1 Nr. 2 HGB und unter der Annahme der Unternehmensfortführung aufgestellt. Das Geschäftsjahr entspricht dem Kalenderjahr. Angaben zur Identifikation der Gesellschaft laut Registergericht
Angaben zu Bilanzierungs- und BewertungsmethodenBilanzierungs- und BewertungsgrundsätzeDie Bilanzierungs- und Bewertungsgrundsätze wurden unverändert gegenüber dem Vorjahr beibehalten. Die Gliederung der Bilanz entspricht dem in § 266 Abs. 2 und 3 HGB vorgesehenen Gliederungsschema. Die Gewinn- und Verlustrechnung ist gemäß § 275 Abs. 2 HGB wie in den Vorjahren nach dem Gesamtkostenverfahren aufgestellt. Erworbene immaterielle Anlagewerte wurden zu Anschaffungskosten angesetzt und, sofern sie der Abnutzung unterlagen, um planmäßige Abschreibungen vermindert. Das Sachanlagevermögen wurde zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten angesetzt und, soweit abnutzbar, um planmäßige Abschreibungen vermindert. Geringwertige Anlagegüter mit Anschaffungskosten bis zu EUR 800,00 wurden im Anschaffungsjahr voll abgeschrieben und in der Entwicklung des Anlagevermögens als Zugang und als Abgang erfasst. Die Vorräte wurden zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten angesetzt. Sofern die Tageswerte am Bilanzstichtag niedriger waren, wurden diese angesetzt. Die Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände sind mit den Nennwerten angesetzt. Möglichen Ausfallrisiken wurde durch ausreichend vorgenommene Einzel- und Pauschalwertberichtigungen Rechnung getragen. Der Kassenbestand und die Guthaben bei Kreditinstituten wurden zum Nennwert bewertet. Ausgaben vor dem Abschlussstichtag, soweit sie Aufwand für eine bestimmte Zeit nach diesem Tag darstellen, wurden unter dem Rechnungsabgrenzungsposten aktiv abgegrenzt. Die Bewertung erfolgte zum Nennwert. Die Rückstellungen wurden grundsätzlich mit dem nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrag angesetzt; alle bis zum Abschlussstichtag entstandenen und bis zum Tag der Bilanzaufstellung erkennbaren Risiken wurden berücksichtigt. Die Berechnung der Rückstellungen für Pensionen erfolgte unter Anwendung des Anwartschaftsbarwertverfahrens (PUC-Methode) nach den Richttafeln Heubeck 2018G. Unter Inanspruchnahme des Wahlrechts nach § 253 Abs. 2 Satz 2 HGB wurde pauschal mit dem durchschnittlichen Marktzinssatz von 1,82 %, bei einer angenommenen Restlaufzeit von 15 Jahren, abgezinst. Bei den allgemeinen Pensionsverpflichtungen sind keine Rentenanpassungen berücksichtigt. Der Unterschiedsbetrag § 253 Abs. 6 Satz 1 HGB beträgt EUR 11.745,00. Die Steuerrückstellungen beinhalten die das Geschäftsjahr betreffenden, noch nicht veranlagten Steuern. Die sonstigen Rückstellungen wurden für alle weiteren ungewissen Verbindlichkeiten gebildet. Dabei wurden alle erkennbaren Risiken berücksichtigt. Verbindlichkeiten wurden zum Erfüllungsbetrag angesetzt. Die Umrechnung von Fremdwährungsforderungen und -verbindlichkeiten ist mit den amtlich festgestellten Umrechnungskursen des Euro zum Zeitpunkt der Erstverbuchung erfolgt. Eine Umbewertung zum Bilanzstichtag wird vorgenommen, soweit dies nach dem handelsrechtlichen Niederstwertprinzip erforderlich ist. Angaben zur BilanzIm Jahresabschluss enthaltene Fremdwährungsgeschäfte wurden grundsätzlich mit dem Devisenkurs zum Zeitpunkt der Geschäftsvorfälle umgerechnet. Forderungen und Verbindlichkeiten in Fremdwährung, deren Restlaufzeit nicht mehr als ein Jahr beträgt, wurden mit dem Devisenkassamittelkurs am Bilanzstichtag bewertet. Alle übrigen Fremdwährungsforderungen (Fremdwährungsverbindlichkeiten) werden angepasst, soweit dies nach dem Niederstwertprinzip (Höchstwertprinzip) notwendig ist. Anlagespiegel für die einzelnen Posten des AnlagevermögensDie Entwicklung des Anlagenvermögens und die Geschäftsjahresabschreibung je Posten der Bilanz ist aus dem nachfolgenden Anlagenspiegel zu entnehmen. Ein entgeltlich erworbener Geschäfts- oder Firmenwert ist aktiviert. Als betriebsgewöhnliche Nutzungsdauer werden nach § 253 (3) HGB 10 Jahre festgelegt, da die voraussichtliche Nutzungsdauer nicht verlässlich geschätzt werden kann.
Angabe zu Forderungen aus Lieferungen und LeistungenDer Betrag der Forderungen aus Lieferungen und Leistungen mit einer Restlaufzeit kleiner einem Jahr beträgt 4.161.728,99 EUR (Vorjahr: 4.908.342,43 EUR). Der Betrag der Forderungen aus Lieferungen und Leistungen mit einer Restlaufzeit größer einem Jahr beträgt 618.184,00 EUR (Vorjahr: 267.120,69 EUR). PensionsrückstellungenFür ungewisse Verbindlichkeiten aus Pensionsverpflichtungen wurden Rückstellungen gebildet. Die Rückstellungsbildung wurde gem. § 253 Abs. 1 Satz 2 HGB in Höhe des nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrags bewertet. Die Pensionsrückstellungen betragen 1.317.088,00 EUR. Zur Ermittlung der Pensionsrückstellung wurde das Anwartschaftsbarwertverfahren angewendet. Den Erfüllungsbetrag zum Stichtag 31.12.2022 wurde auf Basis eines versicherungsmathematischen Gutachtens in Höhe von 1.387.296,00 EUR ausgewiesen. Somit ergibt sich eine Veränderung in Höhe von 70.208,00 EUR. Dieser Veränderungsbetrag ergibt sich aus den Komponenten Zinsaufwand zzgl. Personalaufwand. Der Zinsaufwand des Jahres 2023 wurde in dem vorliegenden versicherungsmathematischen Gutachten in Höhe von 23.853,00 EUR ausgewiesen. Daraus ergibt sich ein Personalaufwand in Höhe von -94.061,00 EUR. Sonstige RückstellungenDie sonstigen Rückstellungen betreffen im Wesentlichen:
Verbindlichkeiten, Angaben zu RestlaufzeitvermerkenDer Gesamtbetrag der bilanzierten Verbindlichkeiten mit einer Restlaufzeit von mehr als 5 Jahren beträgt 981.018,38 EUR (Vorjahr: 1.223.382,29 EUR). In den sonstigen Verbindlichkeiten sind Verbindlichkeiten aus Steuern in Höhe von 66.149,57 EUR (Vorjahr: 88.820,29 EUR) enthalten. Die Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten sind in Höhe von 2.000.000,00 EUR durch Grundschulden und in Höhe von 519.282,56 EUR durch Sicherungsübereignung von Anlagevermögen besichert. Die Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen sind durch übliche Eigentumsvorbehalte gesichert. Der Betrag der Verbindlichkeiten mit einer Restlaufzeit größer einem Jahr beträgt 1.953.687,47 EUR (Vorjahr: 2.238.208,19 EUR). Haftungsverhältnisse nach § 251 HGBNeben den in der Bilanz ausgewiesenen Verbindlichkeiten bestehen folgende Haftungsverhältnisse: Grundschuld für ein Darlehen des Geschäftsführers, Valuta von 37.493,59 EUR / Bürgschaft gegenüber einem Kreditinstitut für Verbindlichkeiten der Erbatech Automation GmbH, Valuta von 387.328,21 EUR. Die Wahrscheinlichkeit einer Inanspruchnahme kann aufgrund der gegenwärtigen Bonität und des bisherigen Zahlungsverhaltens der Begünstigten als gering eingeschätzt werden. Erkennbare Anhaltspunkte, die eine andere Beurteilung erforderlich machen würden, liegen uns nicht vor. Weitere außerbilanzielle Haftungsverhältnisse bestehen nicht. Angaben zur Gewinn- und VerlustrechnungErläuterung der Erträge und Aufwendungen von außergewöhnlicher Größenordnung oder außergewöhnlicher BedeutungSonstige betriebliche Erträge Im Wesentlichen sind die sonstigen betrieblichen Erträge aus einem Zuschuss für Digitalisierung in Höhe von 10.000,00 EUR und der Förderung für Qualitätssicherung der EuroNorm in Höhe von 38.810,00 EUR entstanden. Erträge aus anderen Wertpapieren und Ausleihungen des FinanzanlagevermögensIn den Erträgen aus anderen Wertpapieren und Ausleihungen des Finanzanlagevermögens sind die Zinserträge aus dem Wechselgeschäft in Höhe von 41.881,93 EUR (Vorjahr: 19.987,00 EUR) enthalten. Sie resultieren im Wesentlichen aus dem Verkauf einer Forderung. Zinsen und ähnlichen AufwendungenIn den Zinsen und ähnlichen Aufwendungen sind Aufwendungen aus der Abzinsung von Pensionsrückstellungen in Höhe von 23.853,00 EUR (Vorjahr: 26.023,00 EUR), Zinsaufwendungen f. langfristige Verbindlichkeiten in Höhe von 80.029,70 EUR (Vorjahr: 67.814,48 EUR), Zinsaufwendungen f. kurzfristige Verbindlichkeiten in Höhe von 203.323,53 EUR (Vorjahr: 31.010,42 EUR) und zinsähnliche Aufwendungen in Höhe von 60.283,09 EUR (Vorjahr: 7.133,29 EUR) enthalten. Diese resultieren im Wesentlichen aus den anfallenden Gebühren für Exportkreditgarantien. Sonstige AngabenOrganschaftsverhältnisDie ERBATECH GmbH, Erbach (AG Darmstadt, HRB 70021) hat als herrschendem Unternehmen am 14.10.2022 ein Beherrschungs- und Ergebnisabführungsvertrag mit der Erbatech Automation GmbH, Erbach (AG Darmstadt, HRB 103550) abgeschlossen. Ihm hat die Gesellschafterversammlung vom 14.10.2022 zugestimmt. Die Erbatech Automation GmbH schließt das Geschäftsjahr zum 31.12.2023 mit einem Jahresfehlbetrag in Höhe von 540.734,69 EUR ab. Dieser Jahresfehlbetrag wurde durch den bestehenden Beherrschungs- u. Ergebnisabführungsvertrag von der ERBATECH GmbH (Organträgerin) übernommen und wurde entsprechend gewinnminderd berücksichtigt. Die Erbatech Automation GmbH ist als verbundenes Unternehmen zugleich ein Unternehmen mit dem ein Beteiligungsverhältnis besteht.
Durchschnittliche Zahl der während des Geschäftsjahrs beschäftigten ArbeitnehmerDie nachfolgenden Arbeitnehmergruppen waren während des Geschäftsjahres im Unternehmen beschäftigt:
Namen der Geschäftsführer Während des abgelaufenen Geschäftsjahrs wurden die Geschäfte des Unternehmens durch folgende Personen geführt: Herr Ulrich von Christen, Ingenieur Anwendung der Ausnahmeregelung nach § 286 Abs. 4 HGBDie Angabe der Geschäftsführerbezüge unterbleibt gemäß § 286 Abs. 4 HGB. Vorschlag bzw. Beschluss zur ErgebnisverwendungDie Geschäftsführung beschließt in Übereinstimmung mit den Gesellschaftern die folgende Ergebnisverwendung: Der Jahresüberschuss beträgt 318.659,22 EUR. Einschließlich des zu berücksichtigenden Gewinnvortrages in Höhe von 3.328.362,09 EUR ergibt sich ein Betrag von 3.647.021,31 EUR, der zu verwenden ist. Zur Ausschüttung ist ein Betrag von 0,00 EUR vorgesehen. Auf neue Rechnung werden 3.647.021,31 EUR vorgetragen. Unterschrift der Geschäftsführung
Erbach, den 30.09.2024 gez. Ulrich von Christen sonstige BerichtsbestandteileAngaben zur Feststellung: Der Jahresabschluss wurde am 30.09.2024 festgestellt. BestätigungsvermerkAn die Erbatech GmbH, Erbach Prüfungsurteile Ich habe den Jahresabschluss der Erbatech GmbH, Erbach, - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 01. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus habe ich den Lagebericht der Erbatech GmbH, Erbach, für das Geschäftsjahr vom 01. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 geprüft. Nach meiner Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse • entspricht der beigefügte Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft zum 31. Dezember 2023 sowie ihrer Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 01. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 und • vermittelt der beigefügte Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Lagebericht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar. Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erkläre ich, dass meine Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat. Grundlage für die Prüfungsurteile Ich habe meine Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Meine Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" meines Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Ich bin von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und habe meine sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Ich bin der Auffassung, dass die von mir erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für meine Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen. Verantwortung des gesetzlichen Vertreters für den Jahresabschluss und den Lagebericht Der gesetzliche Vertreter ist verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner ist der gesetzliche Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die er in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt hat, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d.h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist. Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses ist der gesetzliche Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren hat er die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus ist er dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen. Außerdem ist der gesetzliche Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner ist der gesetzliche Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die er als notwendig erachtet hat, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können. Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts Meine Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der meine Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet. Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen. Während der Prüfung übe ich pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahre eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus • identifiziere und beurteile ich die Risiken wesentlicher falscher Darstellungen im Jahresabschluss und im Lagebericht aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern, plane und führe Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlange Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für meine Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass aus dolosen Handlungen resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, ist höher als das Risiko, dass aus Irrtümern resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, da dolose Handlungen kollusives Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können. • gewinne ich ein Verständnis von dem für die Prüfung des Jahresabschlusses relevanten internen Kontrollsystem und den für die Prüfung des Lageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den gegebenen Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit dieser Systeme der Gesellschaft abzugeben. • beurteile ich die Angemessenheit der von dem gesetzlichen Vertreter angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von dem gesetzlichen Vertreter dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben. • ziehe ich Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von dem gesetzlichen Vertreter angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls ich zu dem Schluss komme, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, bin ich verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Jahresabschluss und im Lagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, mein jeweiliges Prüfungsurteil zu modifizieren. Ich ziehe meine Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum meines Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass die Gesellschaft ihre Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann. • beurteile ich Darstellung, Aufbau und Inhalt des Jahresabschlusses insgesamt einschließlich der Angaben sowie ob der Jahresabschluss die zugrunde liegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. • beurteile ich den Einklang des Lageberichts mit dem Jahresabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage der Gesellschaft. • führe ich Prüfungshandlungen zu den von dem gesetzlichen Vertreter dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Lagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehe ich dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von dem gesetzlichen Vertreter zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteile die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrunde liegenden Annahmen gebe ich nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen. Ich erörtere mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger bedeutsamer Mängel im internen Kontrollsystem, die ich während meiner Prüfung feststelle.
Bensheim, den 30. September 2024 gez. Sven Müller, Dipl.-Betribswirt FH, Wirtschaftsprüfer |
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