Dietz GmbHLiquidiert

96465 Neustadt bei Coburg, DEU

Stammdaten

Register
Amtsgericht Coburg HRB 1008
Vorher
Federnfabrik Dietz GmbH
Eingetragen
28.12.1983
Branche
Herstellung von Drahtwaren, Ketten und FedernHerstellung von Lagern, Getrieben, Zahnrädern und AntriebselementenHerstellung von Werkzeugmaschinen für die Metallbearbeitung
Gegenstand
Herstellung, Bearbeitung und Vertrieb von technischen Federn und Metallgegenständen jeglicher Art

Finanzübersicht

Historie

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Management

NameRolle
Tobias Geßlein
seit 16.9.2025
Prokura
Andrea Dietz
seit 20.7.2007
Prokura
Matthias Dietz
seit 23.3.2004
Geschäftsführer

Wirtschaftlich Berechtigte

0.00% identifiziert100.00% ungelöst

Ungelöste Beteiligungen (1)

Gesellschafter

1 Gesellschafter

GmbH-Struktur

Germany
100.000 €
100.00%

Bilanzkonten

Gewinn- und Verlustrechnung

Posten

Konzern- und Jahresabschlüsse

Dietz GmbH

Neustadt b. Coburg

Jahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2024 bis zum 31.12.2024

Lagebericht für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2024 bis 31. Dezember 2024

Dietz GmbH

A. Geschäftstätigkeit

Gegenstand des Unternehmens sind die Herstellung und der Vertrieb von technischen Federn, Draht- und Bandbiegeteilen, Stanz-Umformteilen, Montageteilen sowie auch kunststoff- bzw. silikonumspritzter Draht- und Bandbiegeteile. Im Wettbewerb stehen ca. 100 inländische gleichgeartete Federnfabriken (davon mehrere Großkonzerne) und einige wenige ausländische Großkonzerne, wobei wir uns als Innovationsführer und Entwicklungspartner vom Wettbewerb abheben wollen.

Die Wettbewerbssituation bzw. die Marktverhältnisse sind auf der Nachfrageseite gekennzeichnet durch eine Vielzahl von kleinen und mittelgroßen Abnehmern aus nahezu allen Branchen sowie einigen global agierenden Großkunden.

Die Beschaffungsseite ist gekennzeichnet durch wenige Großkonzerne der Stahlindustrie.

B. Darstellung des Geschäftsverlaufs einschließlich des Geschäftsergebnisses

1. Gesamtwirtschaftliche Entwicklung und Branchensituation

Das Geschäftsjahr 2024 begann mit einer anhaltenden wirtschaftlichen Herausforderung in Deutschland. Zu Jahresbeginn zeichnete sich ab, dass die Erholung der deutschen Wirtschaft weiterhin schwierig war. Die Auswirkungen des Ukrainekriegs, hohe Energiekosten und die anhaltende Inflation belasteten die Wirtschaft erheblich. Im Laufe des Jahres kam der Aufwärtstrend ins Stocken, und die Wirtschaft schrumpfte um 0,2 %.

Auf der Materialseite gab es im Kohlenstoffbereich und im rostfreien Stahlbereich im Geschäftsjahr 2024 keine nennenswerten Preisanstiege. Im Ne-Metall-Bereich sank die Metallbasis übers Jahr kontinuierlich auf ein akzeptables Niveau. Insgesamt haben wir aber zum Jahresende keine weitere Verknappung an Metallen bemerken können. Deutlich zu schaffen machen jedoch die generellen Preiserhöhungen bei zugekauften Dienstleistungen; hauptsächlich bedingt durch die hohen Strom- und Gaspreise.

2. Auftrags- und Umsatzentwicklung

Im Kontext eines herausfordernden Marktumfelds verzeichneten wir eine Anpassung unserer Gesamtleistung von 21.114 TEUR auf 17.734 TEUR. Trotz dieses Rückgangs konnten wir durch effizientes Materialmanagement unsere Materialeinsatzquote senken, was unsere Fähigkeit zur Kostenoptimierung unter Beweis stellt. Das Rohergebnis belief sich auf 11.113 TEUR, was zwar eine Veränderung in Höhe von -1.170 TEUR gegenüber dem Vorjahr darstellt, jedoch vor dem Hintergrund der allgemeinen Marktentwicklung zu betrachten ist.

Der Auftragsbestand zum 31. Dezember 2024 lag bei über 10.565 TEUR (Vorjahr: 12.232 TEUR). Hierbei ist zu berücksichtigen das es im November 2024 eine Systemumstellung bei der Bewertung des Auftragsbestandes gab. Seit diesem Zeitpunkt werden noch nicht fixierte und verbindliche Abrufmengen aus Rahmenaufträgen, sogenannte „Vorschauzahlen“, nicht im Gesamtauftragsbestand berücksichtigt. Allgemein lässt sich sagen das wir seit November 2024 einen steigenden Auftragsbestand realisieren können.

3. Produktion

Trotz kontinuierlicher Modernisierung der Maschinentechnik durch fortlaufende Investitionen in allen Bereichen und der erfolgreichen Umsetzung verschiedener Optimierungsprozesse, zeigte sich eine rückläufige Entwicklung in der Auslastung. Im Vergleich zum Vorjahr war die Auslastung über alle Quartale hinweg niedriger, was dazu führte, dass die Produktion das ganze Jahr über, bis auf Ausnahmen während der Urlaubszeit im Sommer, in Kurzarbeit operieren musste.

4. Beschaffungsmarkt

Der Beschaffungsmarkt ist gekennzeichnet durch ein Oligopol weniger qualitativ hochwertiger Stahlhersteller. Aufgrund der stetig fallenden Nachfrage seit Mitte 2022 gehen wir jedoch von keinen weiteren Preisanstiegen aus. Durch die freien Kapazitäten sollte sich auch die Verfügbarkeit wesentlich verbessern.

5. Geschäftsergebnis

Durch den Rückgang des Rohergebnisses wurde der Ertrag des Unternehmens verringert. Das Ergebnis vor Steuern weißt einen Verlust in Höhe von 769 TEUR aus und liegt damit um 865 TEUR unter dem Vorjahresergebnis.

6. Investitionen

Die im Geschäftsjahr getätigten Investitionen in das Anlagevermögen belaufen sich auf 683 TEUR und entfallen im Wesentlichen auf Software, technische Anlagen und Maschinen. Außerdem wurden Investitionen in Maschinen sowie Betriebs- und Geschäftsausstattung über Leasingfinanzierungen getätigt.

Investitionen, welche über Leasing finanziert wurden, belaufen sich auf 443 TEUR und betreffen im Wesentlichen Maschinen und Anlagen.

7. Tochtergesellschaften

Die Dietz GmbH hält eine Tochtergesellschaft, die Dietz s.r.o. in Tschechien.

8. Mitarbeiter

Im Jahr 2024 waren durchschnittlich 178 Personen (Vorjahr: 176 Personen) arbeitsvertraglich mit dem Unternehmen verbunden, davon 19 Auszubildende (Vorjahr: 20 Auszubildende).

9. Forschung und Entwicklung

Die Dietz GmbH beteiligt sich aktiv an diversen AiF-Forschungsvorhaben in Zusammenarbeit mit dem VdFI.

Auch im Bereich der Prozessverbesserung und Energieeffizienz arbeitet man mit unterschiedlichen externen Partnern in diversen Forschungsprojekten zusammen.

10. Finanzielle Leistungsindikatoren

Die Dietz GmbH zieht für ihre interne Unternehmenssteuerung die Kennzahlen Umsatz, Umsatzrendite und den Cashflow heran. Die Umsatzrendite berechnen wir mit dem EBT im Verhältnis zu den Umsatzerlösen, den Cashflow aus der Summe aus Jahresergebnis, Abschreibungen und Dotierung (bzw. Auflösung) längerfristiger Rückstellungen.

11. Nachhaltigkeit

Die Dietz GmbH hat schon immer das Thema Nachhaltigkeit in ihrer Strategie verankert. Als Familienunternehmen ist man immer bestrebt, das Unternehmen bestmöglich an die Folgegeneration zu übergeben. Als Ergebnis unserer jahrzehntelangen Bestrebungen erhielten wir Auszeichnungen; den Deutschen Umweltmanagement-Preis 2023 für die beste Strategie für eine Nachhaltige Unternehmensentwicklung und 2024 für den besten Nachhaltigkeitsbericht.

Obwohl wir als KMU aktuell noch keinen Regularien unterliegen, ermitteln wir seit 2020 unsere jährlichen Treibhausgasemissionen und haben für 2023 bereits unseren zweiten Nachhaltigkeitsbericht erstellt. Der Nachhaltigkeitsbericht ist auf unserer Homepage dietz.eu veröffentlicht.

C. Darstellung der Lage des Unternehmens

1. Ertragslage

Das Rohergebnis lag mit 11.113 TEUR (Vorjahr: 12.283 TEUR) um 9,5 % unter dem Vorjahresniveau. Diese Entwicklung ist vor allem auf die rückläufige Gesamtleistung zurückzuführen, wobei gleichzeitig eine konsequente Optimierung der Materialeffizienz gelang.

Die Umsatzrentabilität lag im Berichtszeitraum bei -3,89 %. Dieser Wert spiegelt die aktuellen Herausforderungen im Marktumfeld wider. Wir haben bereits gezielte Maßnahmen zur Effizienzsteigerung und Kostenoptimierung eingeleitet, um die Profitabilität zu verbessern. Trotz des kurzfristigen Rückgangs sehen wir positive Signale für eine Erholung und bleiben zuversichtlich, dass unsere strategischen Anpassungen zu einer nachhaltigen Verbesserung der Umsatzrentabilität führen werden.

Die Personalkosten reduzierten sich um 547 TEUR, was hauptsächlich auf die Einführung von Kurzarbeit und die Anpassung an die geringere Gesamtleistung zurückzuführen ist. Diese Maßnahmen ermöglichten es uns, flexibel auf die veränderten Marktbedingungen zu reagieren und gleichzeitig unsere qualifizierten Mitarbeiter zu halten. Trotz dieser Einsparungen stieg die Personaleinsatzquote um 3,7 Prozentpunkte.

Die Abschreibungen sind im Vergleich zum Vorjahr um 90 TEUR gesunken und belaufen sich auf 1.025 TEUR gegenüber 1.115 TEUR im Vorjahr.

Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen betrugen 3.411 TEUR und liegen damit um 318 TEUR über dem Vorjahreswert.

Das negative Finanzergebnis in Höhe von -282 TEUR (Vorjahr -268 TEUR) resultiert im Wesentlichen aus der Rückführung der Kreditverpflichtungen.

Unter Berücksichtigung der genannten Effekte ergibt sich ein Ergebnis vor Steuern in Höhe von -769 TEUR (Vorjahr 96 TEUR). Nach Abzug des Steueraufwandes in Höhe von 14 TEUR (Vorjahr 38 TEUR) verbleibt ein Jahresergebnis vor Gewinnabführung in Höhe von -782 TEUR (Vorjahr 59 TEUR).

2. Finanz- und Vermögenslage

Die Bilanzsumme per 31. Dezember 2024 verringerte sich um 5,8 % auf 14.288 TEUR (Vorjahr 15.167 TEUR).

Im Geschäftsjahr 2024 wurden 683 TEUR in Anlagevermögen investiert, denen Abschreibungen auf das gesamte Anlagevermögen in Höhe von 1.025 TEUR gegenüberstehen. Die Anlagenintensität zum Bilanzstichtag beträgt 59,2 % (Vorjahr 58,1 %).

Das Working-Kapital hat sich um 1.362 TEUR auf 224 TEUR verringert.

In der Position der sonstigen Rückstellungen finden sich überwiegend Rückstellungen für Personalkosten in Höhe von 61 TEUR (Vorjahr 111 TEUR), für unterlassene Instandhaltungen in Höhe von 16 TEUR (Vorjahr 17 TEUR) sowie für zukünftige Gewährleistungsverpflichtungen in Höhe von 50 TEUR (Vorjahr 50 TEUR).

Unsere finanzielle Situation zeigt eine dynamische Entwicklung: Die Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen erhöhten sich um 258 TEUR, was auf eine Ausweitung unserer Geschäftsbeziehungen hindeutet. Gleichzeitig konnten wir durch eine strategische Neustrukturierung unserer Finanzierung die Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten um 126 TEUR reduzieren, trotz der Aufnahme neuer Darlehen. Diese Umschichtung unterstreicht unsere proaktive Finanzstrategie und stärkt unsere Basis für zukünftiges Wachstum.

Der Cashflow aus der laufenden Geschäftstätigkeit beläuft sich auf 1.195 TEUR (Vorjahr 1.401 TEUR). Unter Berücksichtigung der liquiden Mittel zu Beginn des Jahres, des Cashflows aus Investitionstätigkeiten in Höhe von -680 TEUR (Vorjahr -369 TEUR) und des Cashflows aus Finanzierungstätigkeit in Höhe von -943 TEUR (Vorjahr -1.124 TEUR) ergibt sich zum Ende des Geschäftsjahres 2024 ein Finanzmittelfonds in Höhe von -3.012 TEUR (Vorjahr -2.584 TEUR).

Risikobericht

Beschaffungsmarktrisiken:

Beschaffungsrisiken können sich durch Preissteigerungen bei Rohstoffen und Energie ergeben. Mit den Lieferanten werden langfristige Lieferverträge abgeschlossen. Außerdem wird versucht, Preissteigerungen an die Kunden weiterzureichen.

Produktrisiken:

Risiken aus Produktmängeln trägt die Gesellschaft. Allerdings können diese durch intensive und umfangreiche Produkttests und -zertifizierungen sowie enger Zusammenarbeit mit den Prüfinstituten stark eingeschränkt werden. Risiken aus Gewährleistungsverpflichtungen werden im Jahresabschluss mit ausreichenden Rückstellungen berücksichtigt und sind über entsprechende Versicherungen abgesichert.

Absatzmarktrisiken:

Durch permanente Beobachtung der Märkte sollen Absatzrisiken rechtzeitig erkannt werden. Die Gesellschaft hat ein breit gestreutes Produktsortiment in verschiedenen Branchen. Somit können Flauten in einzelnen Branchen aufgefangen werden.

Personalwirtschaftliche Risiken:

Falls Führungskräfte oder andere qualifizierte Fachkräfte das Unternehmen verlassen und kein entsprechender Ersatz gefunden wird, könnte dies die Geschäfte der Dietz GmbH beeinträchtigen. Daher wird besonderer Wert auf eine langfristige, familienorientierte Personalpolitik gelegt.

IT-Risiken:

Aufgrund des notwendigen Einsatzes unserer EDV-Systeme und Netzwerke sowie durch potenzielle externe Zugriffe auf unsere IT-Systeme bestehen IT-Risiken. Diesen Risiken wird durch eine permanente Aktualisierung der im Einsatz befindlichen Systeme und einer regelmäßigen Wartung der Hard- und Software entgegengetreten. Die Risiken aus diesem Bereich sind beherrschbar. Wir wurden im Jahr 2024 erstmals und erfolgreich ohne Abweichungen nach TISAX zertifiziert, was gerade in der Automobilindustrie mittlerweile der Standard hinsichtlich Daten- und Informationssicherheit ist und nachweist das die Dietz GmbH in diesem Bereich sehr gut aufgestellt ist.

Finanzwirtschaftliche Risiken sowie Risiken aus Finanzinstrumenten:

Die Dietz GmbH ist im Rahmen ihrer operativen Tätigkeit finanzwirtschaftlichen Risiken ausgesetzt. Durch interne Kontrollmechanismen wird versucht, diesen bereits im Vorfeld entgegenzuwirken. Ein systematisches, kurzfristig regelmäßiges Forderungsmanagement sowie ein operativ ausgerichtetes Controlling bilden dabei den Schwerpunkt.

Dem Liquiditätsrisiko sowie Risiken aus Zahlungsstromschwankungen wird durch eine tägliche Überwachung und rollierende Planung der flüssigen Mittel begegnet. Einem möglichen Ausfallrisiko im Bereich der Forderungen wird durch ein effektives Forderungsmanagement begegnet.

Gesamtrisikoposition:

Unser Unternehmen befindet sich derzeit in einer Phase der strategischen Umgestaltung. In enger Zusammenarbeit mit renommierten Beratungsunternehmen arbeiten wir intensiv daran, unsere Geschäftsprozesse zu optimieren und unsere finanzielle Stabilität zu stärken. Diese Maßnahmen sind notwendig, um das Unternehmen langfristig erfolgreich zu machen und seine Wettbewerbsfähigkeit zu erhöhen.

Wir haben engen Kontakt mit unseren Bankpartnern, um sicherzustellen, dass alle notwendigen finanziellen Mittel bereitgestellt werden, um unsere Sanierungspläne erfolgreich umzusetzen. Diese Partnerschaft ermöglicht es uns, unsere finanziellen Herausforderungen zu meistern und eine solide Grundlage für zukünftiges Wachstum zu schaffen.

Sobald unsere Sanierungspläne vollständig umgesetzt sind, erwarten wir eine Rückkehr zu einem stabilen und nachhaltigen Betrieb. Dies wird es uns ermöglichen, unsere Kunden und Partner wieder mit der gewohnten Qualität und Zuverlässigkeit zu bedienen. Wir sind zuversichtlich, dass diese Maßnahmen uns in die Lage versetzen werden, unsere Geschäftsziele zu erreichen und unsere Position im Markt zu stärken.

D. Chancenbericht

Durch eine aktive Vertriebsstrategie und gezielte technische Betreuung wird ein Ausbau des Marktanteils in verschiedensten Bereichen angestrebt. In Bereichen der hybriden Bauteile konnten viele neue Kontakte geknüpft werden, die sich aktuell in diversen Muster- und Versuchsreihen widerspiegeln und zu künftigen interessanten Umsätzen führen können. Durch die Marktstellung als Innovations- und Nachhaltigkeitsführer in der Branche besteht zusätzlich die Chance zur Umsetzung von Markttrends und damit von Neugeschäften.

E. Prognosebericht

Die Gesellschaft rechnet für 2025 mit leicht stärkeren Umsätzen und Auftragseingängen gegenüber dem Vorjahr. Durch die anhaltenden diversen Krisenszenarien werden bestehende Artikel rückläufig nachgefragt, was aber mit einem sehr gutem Neu- und Projektgeschäft aufgefangen werden kann. Die Umsatzrendite sowie der Cashflow sollen weiterhin verbessert werden.

Für das Geschäftsjahr 2025 wird mit einem positiven operativen Ergebnis geplant. Durch Restrukturierungs- und Transformationsmaßnahmen werden jedoch außerordentliche Aufwendungen entstehen, welche nochmals zu einen leichten negativen Jahresergebnis führen können. Durch diese Maßnahmen soll die Ertragskraft des Unternehmens für die Folgejahre wiederhergestellt werden. Diese Maßnahmen werden in enger Zusammenarbeit mit einem renommierten Beratungsunternehmen umgesetzt. An Investitionen für das Geschäftsjahr 2025 werden durch die Firmengruppe Dietz jedoch nur Prozessverbesserungen, Überholungen von Maschinen und Automatisierungen geplant. Der Cashflow wird in 2025 wieder positiv sein, die Kreditlinien können weiter zurückgeführt werden und allen Zahlungsverpflichtungen kann nachgekommen werden.

 

Neustadt bei Coburg, den 8. Mai 2025

Dietz GmbH

gez. Matthias Dietz, Geschäftsführer

Bilanz

Aktiva

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31.12.2024
EUR
31.12.2023
EUR
A. Anlagevermögen 8.457.961,64 8.805.356,11
I. Immaterielle Vermögensgegenstände 263.065,84 258.160,26
II. Sachanlagen 8.193.304,54 8.545.604,59
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 6.310.369,71 6.584.067,53
2. technische Anlagen und Maschinen 1.271.845,55 1.254.679,83
3. andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 536.634,91 683.090,36
4. geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 74.454,37 23.766,87
III. Finanzanlagen 1.591,26 1.591,26
1. Beteiligungen 1.591,26 1.591,26
B. Umlaufvermögen 5.464.299,00 6.252.890,43
I. Vorräte 3.485.582,96 3.726.454,12
1. erhaltene Anzahlungen auf Bestellungen 274.105,80 128.475,00
II. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände 1.547.571,24 2.103.007,36
III. Kassenbestand, Bundesbankguthaben, Guthaben bei Kreditinstituten und Schecks 431.144,80 423.428,95
C. Rechnungsabgrenzungsposten 360.906,77 99.015,01
D. Aktive latente Steuern 4.629,16 9.612,84
Aktiva 14.287.796,57 15.166.874,39

Passiva

31.12.2024
EUR
31.12.2023
EUR
A. Eigenkapital 2.269.938,41 3.149.592,68
I. Gezeichnetes Kapital 100.000,00 100.000,00
II. Gewinnrücklagen 3.049.556,68 3.089.384,48
III. Jahresfehlbetrag 879.618,27 39.791,80
B. Sonderposten für Zuschüsse und Zulagen 301.109,42 321.350,98
C. Rückstellungen 288.024,46 438.394,01
D. Verbindlichkeiten 11.428.724,28 11.257.536,72
1. Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten 7.371.760,69 7.497.535,09
2. Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen 759.272,25 599.186,45
3. sonstige Verbindlichkeiten 3.297.691,34 3.160.815,18
Passiva 14.287.796,57 15.166.874,39

Gewinn- und Verlustrechnung

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1.1.2024 - 31.12.2024
EUR
1.1.2023 - 31.12.2023
EUR
1. Rohergebnis 11.113.395,21 12.283.638,43
2. Personalaufwand 7.163.849,18 7.710.691,23
a) Löhne und Gehälter 5.689.013,18 6.200.672,85
b) soziale Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung und für Unterstützung 1.474.836,00 1.510.018,38
davon für Altersversorgung 174.744,86 201.153,61
3. Abschreibungen 1.025.047,55 1.115.386,49
a) auf immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens und Sachanlagen 1.025.047,55 1.115.386,49
4. sonstige betriebliche Aufwendungen 3.410.649,22 3.093.543,08
5. sonstige Zinsen und ähnliche Erträge 563,17 740,51
6. Zinsen und ähnliche Aufwendungen 282.900,21 268.590,79
davon an verbundene Unternehmen 19.388,32 6.024,00
7. Steuern vom Einkommen und vom Ertrag -3.101,95 21.587,81
davon Aufwendungen aus der Zuführung und Auflösung von latenten Steuern 4.983,68 1.291,44
8. Ergebnis nach Steuern -765.385,83 74.579,54
9. sonstige Steuern 16.732,44 16.704,67
10. aufgrund einer Gewinngemeinschaft, eines Gewinnabführungs- oder Teilgewinnabführungsvertrags abgeführte Gewinne 97.500,00 97.666,67
11. Jahresfehlbetrag 879.618,27 39.791,80

Anhang für den Jahresabschluss zum 31. Dezember 2024

Allgemeine Angaben zum Jahresabschluss

Angaben zur Identifikation der Gesellschaft laut Registergericht

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Firmenname laut Registergericht: Dietz GmbH
Firmensitz laut Registergericht: Neustadt bei Coburg
Registereintrag: Handelsregister
Registergericht: Coburg
Register-Nr.: HRB 1008

Der Jahresabschluss der Dietz GmbH wurde nach den für alle Kaufleute geltenden Vorschriften entsprechend §§ 242 ff HGB sowie den ergänzenden Vorschriften des GmbHG aufgestellt. Der Jahresabschluss wurde unter Beachtung der generellen Bewertungsvorschriften der §§ 252 - 256 HGB erstellt.

Nach den in § 267 HGB angegebenen Größenklassen ist die Gesellschaft eine mittelgroße Kapitalgesellschaft i. S. des § 267 Abs. 2 HGB.

Für die Gewinn- und Verlustrechnung wurde das Gesamtkostenverfahren gemäß § 275 Abs. 2 HGB gewählt.

Angaben, die wahlweise in der Bilanz gemacht werden können, sind insgesamt im Anhang aufgeführt.

Die Umrechnung von Geschäftsvorfällen in fremder Währung erfolgte nach den Vorschriften des § 256a HGB mit dem Devisenkassamittelkurs.

Angaben zu Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden

Bilanzierungs- und Bewertungsgrundsätze

Erworbene immaterielle Anlagewerte wurden zu Anschaffungskosten angesetzt und, sofern sie der Abnutzung unterlagen, um planmäßige Abschreibungen vermindert.

Das Sachanlagevermögen wurde zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten angesetzt und, soweit abnutzbar, um planmäßige Abschreibungen vermindert.

Die planmäßigen Abschreibungen wurden nach der voraussichtlichen Nutzungsdauer der Vermögensgegenstände linear und degressiv vorgenommen.

Der Übergang von der degressiven zur linearen Abschreibung erfolgt in den Fällen, in denen dies zu einer höheren Jahresabschreibung führt.

Die Finanzanlagen wurden wie folgt angesetzt und bewertet:

- Anteile an verbundenen Unternehmen zu Anschaffungskosten

Soweit erforderlich, wurde der am Bilanzstichtag vorliegende niedrigere Wert angesetzt.

Die Vorräte wurden zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten angesetzt. Sofern die Tageswerte am Bilanzstichtag niedriger waren, wurden diese angesetzt.

Forderungen und Wertpapiere wurden unter Berücksichtigung aller erkennbaren Risiken bewertet.

Für ungewisse Verbindlichkeiten aus Pensionsverpflichtungen wurden Rückstellungen gebildet. Die Rückstellungsbildung wurde gem. § 253 Abs. 1 Satz 2 HGB in Höhe des nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrags bewertet. Die Pensionsrückstellungen betragen Euro 104.994,00.

Die sonstigen Rückstellungen wurden für alle weiteren ungewissen Verbindlichkeiten gebildet. Dabei wurden alle erkennbaren Risiken berücksichtigt.

Verbindlichkeiten wurden zum Erfüllungsbetrag angesetzt.

Gegenüber dem Vorjahr abweichende Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden

Beim Jahresabschluss konnten die bisher angewandten Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden im Wesentlichen übernommen werden.Ein grundlegender Wechsel von Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden gegenüber dem Vorjahr fand nicht statt.

Angaben zur Bilanz

Anlagespiegel für die einzelnen Posten des Anlagevermögens

Die Geschäftsjahresabschreibung je Posten der Bilanz ist aus dem Anlagenspiegel zu entnehmen.

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Anschaffungs-, Herstellungskosten 01.01.2024
EUR
Zugänge
EUR
Abgänge
EUR
Umbuchungen
EUR
Anschaffungs-, Herstellungskosten 31.12.2024
EUR
Anlagevermögen
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 1.424.560,74 169.377,44 19.523,14 0,00 1.574.415,04
Summe Immaterielle Vermögensgegenstände 1.424.560,74 169.377,44 19.523,14 0,00 1.574.415,04
II. Sachanlagen
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 10.715.978,34 7.295,40 0,00 0,00 10.723.273,74
2. technische Anlagen und Maschinen 14.317.726,77 400.179,74 0,00 0,00 14.717.906,51
3. andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 3.966.663,57 53.957,36 22.992,81 0,00 3.997.628,12
4. geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 23.766,87 53.000,00 2.312,50 0,00 74.454,37
Summe Sachanlagen 29.024.135,55 514.432,50 25.305,31 0,00 29.513.262,74
III. Finanzanlagen
Beteiligungen 1.591,26 0,00 0,00 0,00 1.591,26
Summe Finanzanlagen 1.591,26 0,00 0,00 0,00 1.591,26
Summe Anlagevermögen 30.450.287,55 683.809,94 44.828,45 0,00 31.089.269,04
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kumulierte Abschreibung 01.01.2024
EUR
Abschreibung Geschäftsjahr
EUR
Abgänge
EUR
Umbuchungen
EUR
kumulierte Abschreibung 31.12.2024
EUR
Anlagevermögen
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 1.166.400,48 160.627,50 15.678,78 0,00 1.311.349,20
Summe Immaterielle Vermögensgegenstände 1.166.400,48 160.627,50 15.678,78 0,00 1.311.349,20
II. Sachanlagen
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 4.131.910,81 280.993,22 0,00 0,00 4.412.904,03
2. technische Anlagen und Maschinen 13.063.046,94 383.014,02 0,00 0,00 13.446.060,96
3. andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 3.283.573,21 200.412,81 22.992,81 0,00 3.460.993,21
4. geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 0,00 0,00 0,00 0,00 0,00
Summe Sachanlagen 20.478.530,96 864.420,05 22.992,81 0,00 21.319.958,20
III. Finanzanlagen
Beteiligungen 0,00 0,00 0,00 0,00 0,00
Summe Finanzanlagen 0,00 0,00 0,00 0,00 0,00
Summe Anlagevermögen 21.644.931,44 1.025.047,55 38.671,59 0,00 22.631.307,40
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Zuschreibung Geschäftsjahr
EUR
Buchwert Geschäftsjahr 31.12.2024
EUR
Buchwert Vorjahr 31.12.2023
EUR
Anlagevermögen
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 0,00 263.065,84 258.160,26
Summe Immaterielle Vermögensgegenstände 0,00 263.065,84 258.160,26
II. Sachanlagen
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 0,00 6.310.369,71 6.584.067,53
2. technische Anlagen und Maschinen 0,00 1.271.845,55 1.254.679,83
3. andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 0,00 536.634,91 683.090,36
4. geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 0,00 74.454,37 23.766,87
Summe Sachanlagen 0,00 8.193.304,54 8.545.604,59
III. Finanzanlagen
Beteiligungen 0,00 1.591,26 1.591,26
Summe Finanzanlagen 0,00 1.591,26 1.591,26
Summe Anlagevermögen 0,00 8.457.961,64 8.805.356,11

Angabe zu Forderungen mit einer Restlaufzeit größer einem Jahr

Der Betrag der Forderungen mit einer Restlaufzeit größer einem Jahr beträgt Euro 37.742,25 (Vorjahr: Euro 37.742,25).

Angaben zu Forderungen gegenüber Gesellschaftern

Der Wert der Forderungen gegenüber Gesellschaftern beläuft sich auf Euro 0,00 (Vorjahr: Euro 0,00). Diese betreffen ausschließlich verbundene Unternehmen.

Aktivierte Disagiobeträge

In die Rechnungsabgrenzungsposten wurde ein Disagiobetrag in Höhe von Euro 0,00 eingestellt.

Ausschüttungssperre

Der Gesamtbetrag, der gem. § 268 Abs. 8 HGB der Ausschüttungssperre unterliegt, beträgt Euro 4.629,16.

Im Einzelnen gliedert sich der Gesamtbetrag wie folgt:

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Gesamtbetrag gemäß Ausschüttungssperre Euro
Aktivierung latenter Steuern 4.629,16
Verzinsung Pensionsrückstellungen 0,00
Gesamtbetrag 4.629,16

Pensionsrückstellungen

Zur Ermittlung der Pensionsrückstellung wurde das Anwartschaftsbarwertverfahren angewendet. Für die Berechnungen wurden folgende Annahmen getroffen:

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Zinssatz 1,90 %
erwartete Lohn- und Gehaltssteigerungen 0,00 %
zugrunde gelegte Sterbetafel Richttafeln 2018 G von Klaus Heubeck

Bei den Rückstellungen für Altersversorgungsverpflichtungen ergibt sich zwischen dem Ansatz nach dem durchschnittlichen Marktzinssatz aus den vergangenen zehn Geschäftsjahren und dem Ansatz nach dem durchschnittlichen Marktzinssatz aus den vergangenen sieben Geschäftsjahren ein Unterschiedsbetrag im laufenden Geschäftsjahr in Höhe von Euro -312,00.

Angaben und Erläuterungen zu Rückstellungen

Die sonstigen Rückstellungen setzen sich im Wesentlichen aus Rückstellungen für Personalkosten in Höhe von Euro 61.030,46 (Vorjahr Euro 110.695,01), für unterlassene Instandhaltungen in Höhe von Euro 16.000,00 (Vorjahr Euro 17.000,00), sowie Gewährleistungsrückstellungen in Höhe von Euro 50.000,00 (Vorjahr Euro 50.000,00) zusammen.

Restlaufzeiten der Verbindlichkeiten

Die Verbindlichkeiten haben folgende Restlaufzeiten:

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bis 1 Jahr
Euro
2 bis 5 Jahre
Euro
größer 5 Jahre
Euro
Gesamt
Euro
Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten 4.176.616,13 1.976.573,39 1.218.571,17 7.371.760,69
Vorjahr 3.570.473,25 2.363.905,46 1.563.156,38 7.497.535,09
Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen 923.051,56 0,00 0,00 923.051,56
Vorjahr 665.001,59 0,00 0,00 665.001,59
erhaltene Anzahlungen auf Bestellungen 0,00 0,00 0,00 0,00
Vorjahr 1.345,00 0,00 0,00 1.345,00
Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen 759.272,25 0,00 0,00 759.272,25
Vorjahr 599.186,45 0,00 0,00 599.186,45
sonstige Verbindlichkeiten 874.639,78 1.500.000,00 0,00 2.374.639,78
Vorjahr 994.468,59 1.000.000,00 500.000,00 2.494.468,59
Summe 6.733.579,72 3.476.573,39 1.218.571,17 11.428.724,28
Vorjahr 5.830.474,88 3.363.905,46 2.063.156,38 11.257.536,72

Sonstige Angaben zu Verbindlichkeiten

Die Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten sind mit Bürgschaften, Grundschulden, Sicherungsübereignungen und einer Globalzession abgesichert. Die Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen unterliegen den branchenüblichen Eigentumsvorbehalten.

Ein Gläubiger hat am 24.04.2025 gegenüber der Dietz GmbH einen Rangrücktritt für sein Darlehen erklärt. Das Darlehen ins unter den Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen ausgewiesen und beträgt am Bilanzstichtag Euro 60.769,32.

Angaben zu Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschaftern

Der Betrag der Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschaftern beläuft sich auf Euro 698.502,93 (Vorjahr: Euro 599.186,45).

Latente Steuern

Der Saldo der latenten Steuern am Ende des Geschäftsjahres beträgt Euro 4.629,16. Für die Bewertung wird ein Steuersatz von 29,13 % unterstellt.

Haftungsverhältnisse aus nicht bilanzierten Verbindlichkeiten gemäß § 251 HGB

Mit der Dietz Vermögensverwaltungs-KG bestehen gemeinsame Kreditlinien, welche bei dem Mutterunternehmen zum Bilanzstichtag mit 0 TEUR in Anspruch genommen wurden. Darüber hinaus sind die Forderungen aus Lieferungen und Leistungen sowie das Vorratslager als Sicherheiten abgetreten worden. Mit einer Inanspruchnahme aus diesen Haftungsverhältnissen war zum Bilanzstichtag nicht zu rechnen.

Nicht bilanzierte sonstige finanzielle Verpflichtungen

Neben den in der Bilanz ausgewiesenen Verbindlichkeiten bestehen sonstige finanzielle Verpflichtungen.

Aus Leasingverträgen bestehen folgende zukünftige Zahlungsverpflichtungen:

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Jahr TEUR
2025 595
2026 - 2029 1.066
2030 ff. 34

Aus bestehenden Miet- und Pachtverträgen bestehen jährliche Zahlungsverpflichtungen in Höhe von TEUR 200.

Sonstige Angaben

Durchschnittliche Zahl der während des Geschäftsjahrs beschäftigten Arbeitnehmer

Die nachfolgenden Arbeitnehmergruppen waren während des Geschäftsjahres im Unternehmen beschäftigt:

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2024 2023
Gewerbliche Arbeitnehmer 128 128
Angestellte 31 28
Auszubildende 19 20
Beschäftigte insgesamt 178 176

Namen der Geschäftsführer

Im Geschäftsjahr erfolgte die Geschäftsführung durch Herrn Matthias Dietz, Dipl.-Wirtsch.-Ing. (TU), Neustadt bei Coburg.

Angaben zu Vergütungen an Mitglieder und frühere Mitglieder der Geschäftsführung entfallen für das Geschäftsjahr 2024 gemäß § 286 Abs. 4 i.V.m. § 285 Nr. 9a HGB und i.V.m. § 285 Nr. 9b HGB.

Angaben über den Anteilsbesitz an anderen Unternehmen von mind. 20 Prozent der Anteile

Gemäß § 285 Nr. 11 HGB wird über nachstehende Unternehmen berichtet:

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Anteil
%
Jahresergebnis
Dietz s.r.o., Tschechien 100 % 291 TCZK

Vorschlag bzw. Beschluss zur Ergebnisverwendung

Die Geschäftsführung schlägt in Übereinstimmung mit den Gesellschaftern die folgende Ergebnisverwendung vor:

Der Jahresfehlbetrag beträgt Euro 879.618,27. Auf neue Rechnung werden Euro 879.618,27 vorgetragen.

Seite 1

sonstige Berichtsbestandteile

Unterschrift der Geschäftsführung

Hiermit bestätige ich die Richtigkeit des vorstehenden Jahresabschlusses der Dietz GmbH, Neustadt bei Coburg, für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2024 bis zum 31. Dezember 2024 und unterschreibe diesen gemäß § 245 HGB.

 

Neustadt bei Coburg, den 8. Mai 2025

Dietz GmbH

gez. Matthias Dietz, Geschäftsführer

Angaben zur Feststellung:

Der Jahresabschluss wurde am 13.05.2025 festgestellt.

Bestätigungsvermerk

Bei dem vorstehenden Jahresabschluss (Bilanz, Gewinn- und Verlustrechnung sowie Anhang) handelt es sich um die nach §§ 327, 276, 288 HGB für Offenlegungszwecke verkürzte Fassung. Zu dem vollständigen Jahresabschluss und Lagebericht wurde der folgende Bestätigungsvermerk erteilt:

BESTÄTIGUNGSVERMERK DES UNABHÄNGIGEN ABSCHLUSSPRÜFERS

An die Dietz GmbH

Prüfungsurteile

Wir haben den Jahresabschluss der Dietz GmbH - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2024 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2024 bis zum 31. Dezember 2024 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der Dietz GmbH für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2024 bis zum 31. Dezember 2024 geprüft.

Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse

• entspricht der beigefügte Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft zum 31. Dezember 2024 sowie ihrer Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2024 bis zum 31. Dezember 2024 und

• vermittelt der beigefügte Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Lagebericht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar.

Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat.

Grundlage für die Prüfungsurteile

Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt „Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts“ unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen.

Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht

Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen - beabsichtigten oder unbeabsichtigten - falschen Darstellungen ist.

Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen.

Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können.

Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts

Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen - beabsichtigten oder unbeabsichtigten - falschen Darstellungen ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet.

Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus Verstößen oder Unrichtigkeiten resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen.

Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus

• identifizieren und beurteilen wir die Risiken wesentlicher - beabsichtigter oder unbeabsichtigter - falscher Darstellungen im Jahresabschluss und im Lagebericht, planen und führen Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlangen Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, ist bei Verstößen höher als bei Unrichtigkeiten, da Verstöße betrügerisches Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können.

• gewinnen wir ein Verständnis von dem für die Prüfung des Jahresabschlusses relevanten internen Kontrollsystem und den für die Prüfung des Lageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den gegebenen Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit dieser Systeme der Gesellschaft abzugeben.

• beurteilen wir die Angemessenheit der von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von den gesetzlichen Vertretern dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben.

• ziehen wir Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls wir zu dem Schluss kommen, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, sind wir verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Jahresabschluss und im Lagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, unser jeweiliges Prüfungsurteil zu modifizieren. Wir ziehen unsere Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum unseres Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass die Gesellschaft ihre Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann.

• beurteilen wir die Gesamtdarstellung, den Aufbau und den Inhalt des Jahresabschlusses einschließlich der Angaben sowie ob der Jahresabschluss die zugrunde liegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt.

• beurteilen wir den Einklang des Lageberichts mit dem Jahresabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage der Gesellschaft.

• führen wir Prüfungshandlungen zu den von den gesetzlichen Vertretern dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Lagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehen wir dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von den gesetzlichen Vertretern zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteilen die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrunde liegenden Annahmen geben wir nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen.

Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.

 

Coburg, den 8. Mai 2025

BNHS GmbH
Wirtschaftsprüfungsgesellschaft

gez. Bernhard Höfer, Wirtschaftsprüfer

gez. Mathis Neumann, Wirtschaftsprüfer

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