Stammdaten

Register
Amtsgericht Ingolstadt HRB 1383
Eingetragen
7.5.1992
Branche
Großhandel mit Installationsbedarf für Gas, Wasser und HeizungWärme- und KältehandelGas-, Wasser-, Heizungs- sowie Lüftungs- und Klimainstallation
Gegenstand
Heizungsbau und die Sanitärinstallation, die Durchführung von Schmiedearbeiten und der Handel mit Heizungs- und Sanitärartikeln aller Art.

Historie

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Management

NameRolle
Roswitha Riegel
seit 10.12.2010
Liquidator

Wirtschaftlich Berechtigte
Beta

100.00% identifiziert0.00% ungelöst

Identifizierte Personen (1)

NameAnteil
100.00%

Gesellschafter
Beta

1 Gesellschafter

GmbH-Struktur

Name
Ort
Betrag
Anteil
Xaver Riegel
Landstr. 2, 86676 Ehekirchen
50.000 DM
100.00%

Konzern- und Jahresabschlüsse

Riegel GmbH i.L.

Ingolstadt

Jahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2010 bis zum 31.12.2010

Bilanz

Aktiva

31.12.2010
EUR
31.12.2009
EUR
A. Anlagevermögen 108.119,70 175.608,91
I. Immaterielle Vermögensgegenstände 4,50 4,50
II. Sachanlagen 97.358,00 165.558,50
III. Finanzanlagen 10.757,20 10.045,91
B. Umlaufvermögen 600.434,35 724.487,82
I. Vorräte 7.000,00 60.035,20
II. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände 592.531,13 629.983,66
III. Kassenbestand, Bundesbankguthaben, Guthaben bei Kreditinstituten und Schecks 903,22 34.468,96
C. Rechnungsabgrenzungsposten 0,00 600,00
D. sonstige Aktiva 0,00 40,00
Bilanzsumme, Summe Aktiva 708.554,05 900.736,73

Passiva

31.12.2010
EUR
31.12.2009
EUR
A. Eigenkapital 165.214,15 224.650,36
I. gezeichnetes Kapital 25.564,59 25.564,59
II. Gewinnvortrag 199.085,77 185.416,66
III. Jahresfehlbetrag 59.436,21 -13.669,11
B. Rückstellungen 169.200,67 147.974,00
C. Verbindlichkeiten 374.139,23 528.112,37
Bilanzsumme, Summe Passiva 708.554,05 900.736,73

Anhang

Anhang für das Geschäftsjahr 2010

Grundlagen der Rechnungslegung

Der vorliegende Jahresabschluss wurde nach den maßgeblichen Vorschriften des Handelsgesetzbuches und denen des GmbH-Gesetzes aufgestellt.

Die Bilanz sowie die Gewinn- und Verlustrechnung sind entsprechend den Bestimmungen des HGB gem. §§ 266, 275 HGB gegliedert. Die Darstellung der Gewinn- und Verlustrechnung wurde nach dem Gesamtkostenverfahren gem. § 275 Abs. 2 HGB erstellt. Nach § 267 Abs. 1 HGB ist die Gesellschaft eine sog. "kleine Kapitalgesellschaft. Von den größenabhängigen Erleichterungen zur Berichtspflicht in der Bilanz und im Anhang nach §§ 274 a, 288 HGB wurde Gebrauch gemacht. Ein Lagebericht nach § 264 (1) HGB war daher ebenfalls nicht zu erstellen.

Grundsätze zur Bilanzierung und Bewertung

Die Wertansätze in der Bilanz der Riegel GmbH i.L. zum 31.12.2009 wurden unverändert als Bilanzvorträge in neue Rechung übernommen.

Durch die erstmalige Anwendung des Bilanzrechtsmodernisierungsgesetzes (BilMoG) haben sich Veränderungen bei den Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden ergeben. Auf die Anpassung der Vorjahreszahlen wurde gem. Art. 67 Abs. 8 EGHGB verzichtet.

Immaterielle Vermögensgegenstände wurden zu Anschaffungskosten angesetzt und um planmäßige Abschreibungen vermindert.

Die Sachanlagen sind zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten, vermindert um planmäßige Abschreibungen entsprechend der Nutzungsdauer angesetzt.

Als Abschreibungsmethode kam sowohl die degressive als auch die lineare Absetzung für Abnutzung zur Anwendung. Das Wahlrecht zur Inanspruchnahme von Sonderabschreibungen nach § 7 g EStG n.F. wurde ausgeübt.

Geringwertige Wirtschaftsgüter bis zu 150,00 € werden im Jahr des Zugangs gem. § 6 Abs. 2 EStG voll abgeschrieben.

Die Finanzanlagen wurden zu Anschaffungskosten bzw. soweit erforderlich zum niedrigeren, beizulegenden Wert bewertet.

Die Bewertung der auf Valuta-Basis erworbenen Anteile an verbundenen Unternehmen erfolgte zu dem am Anschaffungstag maßgebenden Wechselkurs ohne Berücksichtigung der bis zum Bilanzstichtag eingetretenen Kursänderungen.

Die Vorräte sind nach den folgenden Grundsätzen aktiviert worden:

Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe und Waren wurden mit den Anschaffungskosten bzw. unter Beachtung des Niederstwertprinzips mit dem niedrigeren am Abschlussstichtag beizulegenden Wert angesetzt.

Die unfertigen und fertigen Erzeugnisse sind zu Herstellungskosten bzw. zum niedrigeren am Abschlussstichtag beizulegenden Wert angesetzt. Die Herstellungskosten setzen sich aus den Einzelkosten sowie Material- und Fertigungsgemeinkosten zusammen. Fremdkapitalzinsen sind nicht berücksichtigt.

Die Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände wurden grundsätzlich zum Nominalwert angesetzt. Bei den Forderungen aus Lieferung und Leistungen sind Einzelrisiken durch Einzelwertberichtigungen, das allgemeine Kreditrisiko durch eine Pauschalwertberichtigung, berücksichtigt.

Der Kassenbestand, Bundesbankguthaben, Guthaben bei Kreditinstituten und Schecks sind zum Nennwert angesetzt.

Die Eigenkapitalpositionen sind mit dem Nennbetrag angesetzt.

Die Rückstellungen beinhalten sämtliche, nach vorsichtiger kaufmännischer Beurteilung erkennbaren Risiken. Die Steuerberechnung ist auf der Grundlage des Gewinnverwendungsvorschlages erfolgt.

Die Pensionsrückstellung beruht auf versicherungsmathematischen Berechnungen entsprechend den unter Berücksichtigung der nach BilMoG geltenden Bewertungsvorschriften für Pensionsrückstellungen nach der sogen. "Projected Unit Credit - Methode (PUC-Methode)". Zudem wurden die Sterbetafeln nach Heubeck aus dem Jahr 2005 verwendet.

Gemäß § 246 Abs. 2 Satz 3 HGB wurde der Zeitwert der Rückdeckungsversicherung mit der Pensionsverpflichtung saldiert und aktiv ausgewiesen. Der aktive Unterschiedsbetrag beträgt 53.719,00€.

Die Verbindlichkeiten sind mit ihrem Erfüllungsbetrag passiviert.

Grundlagen der Währungsumrechnung

Im vorliegenden Jahresabschluss sind Währungsforderungen zum Tageskurs am Bilanzstichtag oder zu einem niedrigeren Kurs angesetzt. Währungsverbindlichkeiten sind zum Tageskurs am Bilanzstichtag bzw. einem höheren Kurs bewertet.

Allgemeine Angaben zum Jahresabschluss

Rechnungsabgrenzungsposten

Im Rechnungsabgrenzungsposten ist kein Disagio enthalten.

Rückstellungen

Die sonstigen Rückstellungen betreffen Jahresabschluss- und Steuererklärungskosten, Tantieme- und Urlaubsansprüche sowie übrige Rückstellungen.

Haftungsverhältnisse

Haftungsverhältnisse i. S. d. § 251 HGB haben zum Bilanzstichtag nicht bestanden.

Sonstige finanzielle Verpflichtungen

Zum Bilanzstichtag bestanden keine sonstigen finanziellen Verpflichtungen.

Sonstige Angaben

Geschäftsführung

Während des abgelaufenen Geschäftsjahres lag die Führung der Geschäfte unverändert bei Frau Roswitha Riegel.

Die Gesellschaft wurde am 30.11.2010 zur Liquidation angemeldet.

Die Voraussetzungen des § 264 Abs. 2 Satz 2 HGB liegen hinsichtlich dieses Jahresabschlusses nicht vor.

Soweit dieser Anhang keine Angaben über sonstige, nach den §§ 264 ff, 284 ff HGB angabepflichtige Sachverhalte enthält, haben diese im Geschäftsjahr nicht vorgelegen.

Bonsal, 28.04.2011

gez. Roswitha Riegel

...........................................

Geschäftsführerin

Die Feststellung bzw. Billigung des Jahresabschlusses erfolgte am 28.4.2011.

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