Großhandel mit pharmazeutischen Erzeugnissen
AGP Bauzentrum GmbHLiquidiert
38855 Wernigerode, DEUStammdaten
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Historie
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Management
Gesetzliche Vertreter dieser Organisation
| Name | Rolle |
|---|---|
Alexander Koch seit 24.11.2022 | Geschäftsführer |
René Rieder seit 13.9.2021 | Geschäftsführer |
Björn Fischer seit 24.3.2021 | Prokura |
Andreas Dipl.-Ökonom Strietzel seit 21.9.2017 | Geschäftsführer |
Mike Dziersk seit 21.9.2017 | Geschäftsführer |
Jens Kaiser seit 26.11.2015 | Prokura |
Tilo Hinz seit 26.11.2015 | Prokura |
Konzern- und Jahresabschlüsse
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
AGP Bauzentrum GmbHWernigerodeJahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2015 bis zum 31.12.2015Lagebericht 2015der AGP Bauzentrum GmbH, WernigerodeA. Darstellung des Geschäftsverlaufs und der Lage des Unternehmens 1. Allgemeine Informationen Die Gesellschaft betreibt einen Handel mit Baustoffen und Baumaschinen und den damit im Zusammenhang stehenden Waren. Geführt wird die Gesellschaft von dem Geschäftsführer, Herrn Christoph Meier. Die Tätigkeit der Gesellschaft wird an den Standorten Wernigerode (Hauptstandort), Wolfenbüttel und Braunschweig ausgeführt. 2. Entwicklung der Branche Insgesamt wurde auch im Kalenderjahr 2015 in Deutschland eine leichte Umsatz- steigerung innerhalb der Baustoffhandelsbranche festgestellt. Dieser Trend hat sich auch in der AGP Bauzentrum GmbH widergespiegelt. Auch zukünftig ist mit einer positiven Tendenz zu rechnen. 3. Geschäftsverlauf / Ertragslage Durch die Steigerung des Umsatzes konnte im Geschäftsjahr 2015 der Rohgewinn von 9.527 T-Euro (Vorjahr 8.420 T-Euro) - ohne Berücksichtigung der sonstigen betrieblichen Erträge - um 1.107 T-Euro gesteigert werden. Es konnte somit an das ebenfalls positive Jahr 2014 angeknüpft werden. Die Personalkosten betrugen im Kalenderjahr 2015 4.507 T-Euro ( Vorjahr 4.109 T-Euro ). Im Kalenderjahr 2015 wurden durchschnittlich 132 Mitarbeiter (Vorjahr 120 Mitarbeiter) beschäftigt. 4. Investitionen Investitionen erfolgten im Geschäftsjahr 2015 in den Bereichen Software, Betriebs- und Geschäftsausstattung, Fuhrpark und Büroeinrichtung, als auch für Geringwertige Wirtschaftsgüter. Mit rund 180 T-Euro sind die Investitionen von wesentlicher Bedeutung. 5. Finanz- und Vermögenslage sowie Liquidität Die Vorräte sind im Vergleich zum Vorjahr gestiegen. Die Forderungen haben sich zum Bilanzstichtag erhöht. Die Verbindlichkeiten sind im Vergleich zum Vorjahr gesunken. Die Mittel wurden zur Erweiterung des Anlagevermögens und zur Minderung von Verbindlichkeiten verwendet. Durch diese Veränderungen hat sich die Eigenkapitalquote zum Bilanzstichtag auf 32,6 % erhöht. Die Liquidität war im Geschäftsjahr jederzeit gegeben. Die Liquidität 2. Grades betrug zum Bilanzstichtag rd. 90 %, im Vorjahr rd. 87 % (Flüssige Mittel zzgl. Forderungen und Sonstige Vermögensgegenstände bis 1 Jahr im Verhältnis zum kurzfristigen Fremdkapital). B. Risiken der künftigen Entwicklung Auch für das kommende Jahr wird nach derzeitiger Einschätzung mit begrenzten und überschaubaren Risiken gerechnet. Ein weiteres Abflauen der Baubranche im Gebiet der Standorte ist derzeit nicht zu erwarten. Am Standort Braunschweig werden Umsatzzugänge erwartet. Das gute Debitorenmanagement und die frühzeitige Bonitätsprüfung werden weiter dazu beitragen, Forderungsausfälle in Grenzen zu halten. Sicherlich können dennoch Forderungsausfälle aufgrund von Insolvenzen eintreten, die sich nicht vollständig über das Debitorenmanagement ausschließen lassen. Dieses Risiko besteht in allen Branchen und kann daher nicht als branchentypisches Risiko eingestuft werden. Durch ein straffes Mahnwesen können die Risiken hieraus als überschaubar eingestuft werden. Das Debitorenmanagement nimmt auch in Zukunft einen hohen Stellenwert im Unternehmen ein. Das Preisänderungsrisiko ist ebenfalls eher gering, insbesondere da die Waren im Wesentlichen speziell für die Kunden geordert und an diese innerhalb kurzer Zeit nach Erhalt abgegeben werden. Für den Bereich der Vorräte besteht aufgrund der Mischung des Sortiments ein untergeordnetes Risiko. Zukünftige Risiken, die den Fortbestand des Unternehmens gefährden könnten, sind nicht bekannt. Wesentliche Vorgänge von besonderer Bedeutung nach dem Stichtag gemäß § 289 Abs. 2 Nr. 1 HGB bestanden nicht. C. Chancen der zukünftigen Entwicklung Das Unternehmen ist sehr gut mit seinen drei Standorten, Wernigerode, Wolfenbüttel und Braunschweig, positioniert. Aufgrund der nach wie vor günstigen Bauzinsen und relativ günstigen Baukosten sollte sich mittelfristig die Baukonjunktur erholen. Aufgrund der etablierten Standorte der Niederlassungen, bestehen Erwägungen weiterer örtlicher Optimierungen. Hierin kann eine zusätzliche Stärkung der Gesellschaft erwartet werden. Für die Geschäftsjahre 2016 und 2017 kann weiterhin von einer kontinuierlichen und positiven Geschäftsentwicklung ausgegangen werden.
Wernigerode, den 17. März 2016 Christoph Meier BilanzAktiva
Gewinn- und Verlustrechnung
Ergebnisverwendung
Anhang1. Vorbemerkungen Der Jahresabschluss der AGP Bauzentrum GmbH, Wernigerode, wurde nach den Vorschriften der §§ 242 und 264 HGB und nach § 42 GmbHG aufgestellt. 2. Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden Die Bewertung der immateriellen Vermögensgegenstände und der Sachanlagen erfolgte zu Anschaffungskosten, vermindert um lineare Abschreibungen entsprechend der betriebsgewöhnlichen Nutzungsdauer von bis 25 Jahren. Geringwertige Anlagegüter werden gemäß § 6 Abs. 2 EStG abgeschrieben. Die Bewertung der Finanzanlagen erfolgt zu den Anschaffungskosten bzw. zum niedrigeren Teilwert. Die Vorräte sind zu Anschaffungs- oder Herstellungskosten einschließlich Nebenkosten abzüglich Rabatte bewertet worden. Hinsichtlich der Verwertbarkeit wurden die Vorräte untersucht und - soweit erforderlich - Abschläge vorgenommen. Die Forderungen aus Lieferungen und Leistungen wurden zu Nennwerten angesetzt. Erkennbare Risiken wurden durch Einzelwertberichtigungen berücksichtigt. Für das latente Ausfallrisiko sowie Skonti und Zinsverluste wurde eine Pauschalwertberichtigung gebildet. Der Ansatz der übrigen Forderungen, sonstigen Vermögensgegenstände und liquiden Mittel erfolgte zu Nennwerten. Der Rechnungsabgrenzungsposten enthält Ausgaben vor dem Bilanzstichtag, die Aufwendungen für eine bestimmte Zeit nach diesem Tag darstellen. Bei der Bildung der Rückstellungen wurde den erkennbaren Risiken und ungewissen Verbindlichkeiten angemessen Rechnung getragen. Sie wurden in der Höhe bemessen, die nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendig ist. Sämtliche Verbindlichkeiten wurden jeweils mit dem Erfüllungsbetrag angesetzt. 3. Forderungen gem. § 268 Abs. 4 HGB Die Forderungen haben wie im Vorjahr eine Laufzeit bis zu einem Jahr. 4. Eigenkapital Das Eigenkapital der Gesellschaft setzt sich zusammen aus dem Gezeichneten Kapital mit Euro 2.000.000,00, der Kapitalrücklage mit Euro 100.000,00, der Gewinnrücklage mit Euro 58.883,65 und dem Bilanzgewinn mit Euro 2.013.387,99. Im Bilanzgewinn ist ein Gewinnvortrag aus dem Vorjahr in Höhe von Euro 1.483.442,93 enthalten. 5. Verbindlichkeiten gem. §§ 268 Abs. 5 und 285 Nr. 1 HGB
6. Sicherheiten und Bilanzvermerke Für sämtliche Verbindlichkeiten bei Kreditinstituten - Sicherungsübereignungen von Maschinen, Fahrzeugen sowie Vorräten - Grundschulden - Globalzession von Kundenforderungen und Abtretung von Ansprüchen an Kreditversicherungen - übliche Eigentumsvorbehalte (Lieferverbindlichkeiten) Es bestehen Haftungsverhältnisse aus Gewährleistungen für fremde Verbindlichkeiten in Form eines Schuldbeitritts in Höhe von TEuro 64,8 (Vj.: TEuro 148,2). Eine weitere Absicherung erfolgt durch Sicherungsübereignung des Warenlagers Dornbergsweg 26, 38855 Wernigerode, Forderungsabtretung der Forderungen aus Lieferungen und Leistungen und der Rechte aus Warenkreditversicherungen. 7. Weitere Angaben Es bestehen Leasing- und Mietkaufverpflichtungen mit einer Laufzeit von 1 bis 4 Jahren in Höhe von TEuro 978,0 (Vj.: TEuro 1.138,0). Von den sonstigen Rückstellungen entfallen TEuro 131,2 (Vj.: TEuro 131,2) auf Leergut und TEuro 300,3 (Vj.: TEuro 267,2) auf Resturlaube und Überstunden. Von den sonstigen Verbindlichkeiten entfallen TEuro 290,7 (Vj: TEuro 191,6) auf Steuern und TEuro 0,6 (Vj: TEuro 0,6) auf die soziale Sicherheit. Geschäftsführer der Gesellschaft ist Herr Christoph Meier (Kaufmann). Die Gesamtvergütung der Geschäftsführung wird gemäß § 286 Absatz 4 HGB nicht angegeben. Gegenüber dem Geschäftsführer besteht eine Darlehensforderung in Höhe von TEuro 691,1. Eine Verzinsung erfolgte zu 4 % bzw. 4,5 % p.a. Die Forderungen gegen verbundene Unternehmen bestehen gegen die Gesellschafterin. Im Berichtsjahr wurden durchschnittlich 79 kaufmännische (Vj.: 73) und 53 gewerbliche (Vj.: 47) Arbeitnehmer beschäftigt. Anlagespiegel
sonstige Berichtsbestandteile
Wernigerode, den 17. März 2016 gez. Christoph Meier, Geschäftsführer Angaben zur Feststellung: Der Jahresabschluss wurde am 01.12.2016 festgestellt. Bestätigungsvermerk des AbschlussprüfersWir haben den Jahresabschluss - bestehend aus Bilanz, Gewinn- und Verlustrechnung sowie Anhang - unter Einbeziehung der Buchführung und den Lagebericht der AGP Bauzentrum GmbH, Wernigerode, für das Geschäftsjahr vom 01. Januar bis 31. Dezember 2015 geprüft. Die Buchführung und die Aufstellung von Jahresabschluss und Lagebericht nach den deutschen handelsrechtlichen Vorschriften und den ergänzenden Bestimmungen des Gesellschaftsvertrags liegen in der Verantwortung der gesetzlichen Vertreter der Gesellschaft. Unsere Aufgabe ist es, auf der Grundlage der von uns durchgeführten Prüfung eine Beurteilung über den Jahresabschluss unter Einbeziehung der Buchführung und über den Lagebericht abzugeben. Wir haben unsere Jahresabschlussprüfung nach § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung vorgenommen. Danach ist die Prüfung so zu planen und durchzuführen, dass Unrichtigkeiten und Verstöße, die sich auf die Darstellung des durch den Jahresabschluss unter Beachtung der Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung und durch den Lagebericht vermittelten Bildes der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage wesentlich auswirken, mit hinreichender Sicherheit erkannt werden. Bei der Festlegung der Prüfungshandlungen werden die Kenntnisse über die Geschäftstätigkeit und über das wirtschaftliche und rechtliche Umfeld der Gesellschaft sowie die Erwartungen über mögliche Fehler berücksichtigt. Im Rahmen der Prüfung werden die Wirksamkeit des rechnungslegungsbezogenen internen Kontrollsystems sowie Nachweise für die Angaben in Buchführung, Jahresabschluss und Lagebericht überwiegend auf der Basis von Stichproben beurteilt. Die Prüfung umfasst die Beurteilung der angewandten Bilanzierungsgrundsätze und der wesentlichen Einschätzungen der gesetzlichen Vertreter sowie die Würdigung der Gesamtdarstellung des Jahresabschlusses und des Lageberichts. Wir sind der Auffassung, dass unsere Prüfung eine hinreichend sichere Grundlage für unsere Beurteilung bildet. Unsere Prüfung hat zu keinen Einwendungen geführt. Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse entspricht der Jahresabschluss den gesetzlichen Vorschriften und den ergänzenden Bestimmungen des Gesellschaftsvertrags und vermittelt unter Beachtung der Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft. Der Lagebericht steht in Einklang mit dem Jahresabschluss, vermittelt insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar.
Goslar, den 18. März 2016 Alff-Eickhoff
GmbH & Co. KG
Dipl.-Kfm. Wirtschaftsprüfer Florian Alff |
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