Stammdaten

Register
Amtsgericht München HRB 111307
Vorher
Maiwald Patentanwaltsgesellschaft mbHMaiwald Patentanwalts- und Rechtsanwaltsgesellschaft mbH
Eingetragen
22.11.1995
Branche
PatentanwaltskanzleienRechtsanwaltskanzleien und NotariateErbringung sonstiger juristischer Dienstleistungen
Gegenstand
Beratung und Vertretung in Rechtsangelegenheiten im Sinne der §§ 3 sowie 52b Patentanwaltsordnung und der §§ 3 sowie 59b Bundesrechtsanwaltsordnung. Diese Tätigkeiten werden nur durch die in den Diensten der Gesellschaft stehenden zugelassenen Patentanwälte und Rechtsanwälte unabhängig, weisungsfrei und eigenverantwortlich unter Beachtung ihres Berufsrechtes ausgeführt. Die Gesellschaft schafft die insoweit erforderlichen personellen, sachlichen und räumlichen Voraussetzungen und tätigt die damit verbundenen Geschäfte; sie unterhält insbesondere die nach dem Berufsrecht der Patentanwälte und Rechtsanwälte vorgeschriebenen Berufshaftpflichtversicherungen.

Finanzübersicht

Historie

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Management

NameRolle
Naho Fujimoto
seit 10.6.2022
Geschäftsführer
Christian Dr. Pioch
seit 27.1.2020
Geschäftsführer
Ralf Dr. Höcherl
seit 28.9.2017
Prokura
Ralf Dr. Kotitschke
seit 31.7.2017
Geschäftsführer
Marco Stief
seit 13.2.2017
Geschäftsführer
Eva Dr. Dörner
seit 25.1.2017
Geschäftsführer
Andreas Dr. Ledl
seit 2.11.2015
Geschäftsführer
Alexander Ortlieb
seit 12.3.2015
Geschäftsführer
Eva Dr. Ehlich
seit 31.5.2012
Geschäftsführer
Berthold Dr. Lux
seit 7.6.2010
Geschäftsführer
Derk Dr. Vos
seit 12.10.2009
Geschäftsführer
Angela Zumstein
seit 12.10.2009
Geschäftsführer
Geschäftsführer
Alexander Dr. Schmitz
seit 28.7.2008
Geschäftsführer
Dirk Dr. Bühler
seit 7.11.2007
Geschäftsführer
Norbert Dr. Hansen
seit 19.4.2006
Geschäftsführer
Martin Dr. Huenges
seit 19.4.2006
Geschäftsführer
Holger Dr. Glas
seit 19.4.2006
Geschäftsführer
Lutz Kietzmann
seit 11.12.2003
Geschäftsführer
Regina Dr. Neuefeind
seit 19.10.2001
Geschäftsführer

Wirtschaftlich Berechtigte

Identifizierte Personen (20)

NameAnteil
Dr. R***** N********
4.55%
Dr. E** D*****
4.55%
Dr. M***** H******
4.55%

Ungelöste Beteiligungen (1)

NameAnteil
Maiwald GmbHEigenbeteiligung
4.55%

Beteiligungen

NameAnteil
4.55%

Bilanzkonten

Gewinn- und Verlustrechnung

Posten

Konzern- und Jahresabschlüsse

Maiwald GmbH

München

Jahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023

Bilanz zum 31.12.2023

AKTIVA

31.12.2023 31.12.2022
A. ANLAGEVERMÖGEN
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
1. entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 660.822,00 223.246,00
2. Geschäfts- oder Firmenwert 2,00 2,00
660.824,00 223.248,00
II. Sachanlagen
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 14.500,00 18.808,00
2. andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 1.094.112,00 1.131.805,00
1.108.612,00 1.150.613,00
B. UMLAUFVERMÖGEN
I. Vorräte
1. unfertige Erzeugnisse, unfertige Leistungen 855.272,00 1.049.322,00
2. geleistete Anzahlungen 0,00 12.349,37
855.272,00 1.061.671,37
II. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände
1. Forderungen aus Lieferungen und Leistungen 14.417.573,58 11.774.614,60
2. Forderungen gegen Gesellschafter 525.817,42 607.258,06
- davon mit einer Restlaufzeit über einem Jahr € 180.000,00 (Vj. € 280.000,00)
3. sonstige Vermögensgegenstände 904.499,83 701.576,01
15.847.890,83 13.083.448,67
III. Kassenbestand, Bundesbankguthaben, Guthaben bei Kreditinstituten und Schecks 896.354,66 1.984.433,72
17.599.517,49 16.129.553,76
C. RECHNUNGSABGRENZUNGSPOSTEN 229.307,32 267.785,18
19.598.260,81 17.771.199,94

PASSIVA

31.12.2023 31.12.2022
A. EIGENKAPITAL
I. Gezeichnetes Kapital 120.000,00 120.000,00
II. Kapitalrücklage 823.532,00 823.532,00
III. Gewinnrücklage 606.859,00 606.859,00
IV. Gewinnvortrag 5.277.466,32 3.348.841,68
V. Jahresüberschuss 2.065.337,69 1.928.624,64
8.893.195,01 6.827.857,32
B. RÜCKSTELLUNGEN
1. Steuerrückstellungen 168.839,66 835.183,41
2. sonstige Rückstellungen 1.909.143,02 1.411.049,33
2.077.982,68 2.246.232,74
C. VERBINDLICHKEITEN
1. Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten 2.376.148,00 1.971.146,00
2. erhaltene Anzahlungen auf Bestellungen 136.070,43 149.666,49
3. Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen 3.325.962,42 3.541.965,79
4. Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschaftern 57.096,50 55.889,99
5. sonstige Verbindlichkeiten 2.731.805,77 2.977.137,61
- davon aus Steuern € 1.042.602,22 (Vj. € 799.472,97)
- davon im Rahmen der sozialen Sicherheit € 30.465,17 (Vj. € 41.227,79)
8.627.083,12 8.695.805,88
D. RECHNUNGSABGRENZUNGSPOSTEN 0,00 1.304,00
19.598.260,81 17.771.199,94

Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr 2023

01.01. - 31.12.2023 01.01. - 31.12.2022
1. Rohergebnis 38.392.281,64 34.451.988,24
2. Personalaufwand:
a) Löhne und Gehälter -25.707.989,67 -22.856.315,13
b) soziale Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung und für Unterstützung -3.384.685,62 -29.092.675,29 -3.027.153,37 -25.883.468,50
- davon für Altersversorgung € 245.486,43 (Vj. € 221.833,36)
3. Abschreibungen:
auf immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens und Sachanlagen -599.726,40 -517.244,68
4. sonstige betriebliche Aufwendungen -5.540.321,20 -5.132.404,94
- davon aus Währungsumrechnung € 147.558,72 (Vj. € 324.719,10)
3.159.558,75 2.918.870,12
5. sonstige Zinsen und ähnliche Erträge 19.084,95 4.083,00
6. Zinsen und ähnliche Aufwendungen -69.528,66 -46.349,89
Finanzergebnis -50.443,71 -42.266,89
7. Steuern vom Einkommen und vom Ertrag -1.042.951,35 -946.577,59
8. Ergebnis nach Steuern 2.066.163,69 1.930.025,64
9. sonstige Steuern -826,00 -1.401,00
10. Jahresüberschuss 2.065.337,69 1.928.624,64

ANHANG für das Geschäftsjahr 2023

I. Allgemeine Angaben zum Jahresabschluss

Der Jahresabschluss zum 31.12.2023 wird nach den handelsrechtlichen Rechnungslegungsvorschriften aufgestellt und unter Gegenüberstellung der Werte zum 31.12.2022 ausgewiesen.

Die Aufstellung des Jahresabschlusses erfolgt nach den Vorschriften des HGB für mittelgroße Kapitalgesellschaften im Sinne von § 267 Abs. 2 HGB.

Gemäß § 42 Abs. 3 GmbHG wurde die Bilanz um die Posten Forderungen und Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschaftern erweitert. Die Vorjahreswerte wurden entsprechend angepasst.

Die Gewinn- und Verlustrechnung wird nach dem Gesamtkostenverfahren aufgestellt. Von der Möglichkeit des § 276 HGB, die Posten 1 bis 5 in der Gewinn- und Verlustrechnung zusammenzufassen, wird in der für die Veröffentlichung des Jahresabschlusses vorgesehenen Version Gebrauch gemacht.

Der Firmensitz der Maiwald GmbH befindet sich in der Elisenstraße 3 in 80335 München, eingetragen im Handelsregister (HRB 111307) beim Amtsgericht München.

II. Bilanzierungs- und Bewertungsgrundsätze

Die immateriellen Vermögensgegenstände und Sachanlagen werden zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten, vermindert um planmäßige Abschreibungen, angesetzt. Die im Berichtsjahr zugegangenen beweglichen Wirtschaftsgüter wurden ausschließlich linear über die betriebsgewöhnliche Nutzungsdauer abgeschrieben. Die planmäßige Abschreibung der betriebsgewöhnlichen Nutzungsdauer beträgt bei den immateriellen Vermögensgegenständen 2 bis 6 Jahre und bei den Sachanlagen 2 bis 23 Jahre.

Geringwertige Wirtschaftsgüter mit Anschaffungskosten über EUR 250,00 bis EUR 800,00 werden in voller Höhe abgeschrieben.

Die Entwicklung des Anlagevermögens im Einzelnen ist dem nachfolgenden Anlagenspiegel zu entnehmen.

Die Vorräte werden mit den Anschaffungs- oder Herstellungskosten bzw. dem niedrigeren beizulegenden Wert am Bilanzstichtag angesetzt. Die Ermittlung der Herstellungskosten erfolgt ohne die Berücksichtigung von Verwaltungskosten und Zinsen für Fremdkapital.

Die Bewertung der Forderungen erfolgt zum Nennwert. Bei den Forderungen aus Lieferungen und Leistungen wird dem allgemeinen Kreditrisiko durch eine Pauschalwertberichtigung Rechnung getragen. Für Forderungen, bei denen die Wahrscheinlichkeit eines Zahlungsausfalls besteht, wurden individuelle Einzelwertberichtigungen von 30 - 100% vorgenommen. Forderungen in fremder Währung wurden mit dem wöchentlichen Mittelkurs zum Zeitpunkt der Erstverbuchung erfasst und gemäß § 256a HGB zum Devisenkassamittelkurs am Bilanzstichtag umgerechnet. Gewinne und Verluste aus der Umrechnung von Fremdwährungsgeschäften werden erfolgswirksam erfasst und in der Gewinn- und Verlustrechnung unter dem Posten sonstige betriebliche Erträge bzw. sonstige betriebliche Aufwendungen ausgewiesen.

Die flüssigen Mittel und sonstigen Vermögensgegenstände sind zum Nennwert am Bilanzstichtag angesetzt. Die Geldbestände in fremder Währung werden zum Devisenkassamittelkurs am Bilanzstichtag bilanziert.

Der aktive Rechnungsabgrenzungsposten enthält Ausgaben, die Aufwendungen für eine bestimmte Zeit nach dem Bilanzstichtag darstellen. Der Ausweis erfolgt zum zeitanteiligen Ausgabebetrag.

Das Stammkapital zum Bilanzstichtag beträgt EUR 120.000,00. Der Ausweis erfolgt zum Nennwert. Die Stammeinlagen sind in voller Höhe einbezahlt.

Die Steuerrückstellungen betreffen Körperschaftsteuer, Solidaritätszuschlag und Gewerbesteuer.

Die sonstigen Rückstellungen sind in Höhe des nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrages angesetzt.

Die Verbindlichkeiten werden zum Erfüllungsbetrag passiviert. Verbindlichkeiten in fremder Währung gegenüber Lieferanten werden mit dem wöchentlichen Mittelkurs zum Zeitpunkt der Erstverbuchung erfasst und gemäß § 256a HGB zum Bilanzstichtag zum Devisenkassamittelkurs bewertet.

III. Erläuterungen zur Bilanz

Alle Forderungen aus Lieferungen und Leistungen sind innerhalb eines Jahres fällig.

In den sonstigen Vermögensgegenständen sind Vorsteueransprüche in Höhe von TEUR 12,7 (Vj. TEUR 21,8) enthalten, für die zum Bilanzstichtag noch keine Rechnungen vorliegen, sowie Gewerbesteuerforderungen für das Veranlagungsjahr 2023 in Höhe von TEUR 311.

Der Steueraufwand wurde gem. der gesondert erstellten Steuerbilanz errechnet. Auf den Ausweis aktiver latenter Steuern wurde nach § 274 Abs. 1 Satz 2 HGB verzichtet.

Verbindlichkeiten in Höhe von EUR 0,00 (Vj. EUR 232.235,56) haben eine Restlaufzeit von mehr als fünf Jahren.

IV. Erläuterungen zur Gewinn- und Verlustrechnung

Die Gewinn- und Verlustrechnung wurde nach dem Gesamtkostenverfahren gegliedert.

V. Sonstige Pflichtangaben

a) Sonstige finanzielle Verpflichtungen

Die Gesellschaft hat mehrjährige Miet- und Leasingverträge abgeschlossen. Die daraus für Folgejahre resultierenden Verpflichtungen belaufen sich bei Mietverträgen auf TEUR 7.627, bei Leasingverträgen für Fahrzeuge und Büroausstattung auf TEUR 193.

b) Anzahl der Mitarbeiter im Jahresdurchschnitt

2023 2022
Angestellte 224 211
Geringfügig Beschäftigte/Studenten 17 18

c) Geschäftsführer

Alleinvertretungsberechtigte Geschäftsführer im Geschäftsjahr 2023 waren:

 

Frau Dr. Regina Neuefeind, Patentanwältin

 

Herr Dipl.-Ing. Lutz Kietzmann, Patentanwalt

 

Herr Dr. Martin Huenges, Patentanwalt

 

Herr Dr. Holger Glas, Patentanwalt

 

Herr Dr. Norbert Hansen, Patentanwalt

 

Herr Dr. Dirk Bühler, Patentanwalt

 

Frau Pharmazeutin Angela Zumstein, Patentanwältin

 

Herr Dr. Christian Schäflein, Patentanwalt

 

Herr Dr. Alexander Schmitz, Patentanwalt

 

Herr Dr. Derk Vos, Patentanwalt

 

Herr Dr. Berthold Lux, Patentanwalt

 

Frau Dr. Eva Ehlich, Patentanwältin

 

Herr Dipl.-Phys. Alexander Ortlieb, Patentanwalt

 

Herr Dr. Andreas Ledl, Patentanwalt

 

Frau Dr. Eva Dörner, Patentanwältin

 

Frau Dr. Sophie Ertl, Patentanwältin

 

Herr RA Marco Stief, Rechtsanwalt

 

Herr Dr. Ralf Kotitschke, Patentanwalt

 

Herr Dr. Christian Pioch, Patentanwalt

 

Frau Dr. Naho Fujimoto, Patentanwältin

Die Gesamtbezüge der Geschäftsführer betrugen im Geschäftsjahr EUR 8.178.887,92.

Zum Bilanzstichtag bestanden Verbindlichkeiten aus laufenden Verrechnungen gegenüber den Gesellschaftern von EUR 57.096,50. Die Verrechnungskonten wurden mit 2,5% über dem Basiszins verzinst.

Gleichzeitig ergaben sich zum Bilanzstichtag gegenüber den Gesellschaftern Forderungen aus laufenden Verrechnungen von EUR 245.817,42 und Forderungen aus der Verpflichtung zur Leistung einer Kapitaleinlage EUR 280.000,00. Die Verrechnungskonten wurden mit 2,5% über dem Basiszinssatz verzinst.

Die Geschäftsführung schlägt vor den Jahresüberschuss auf neue Rechnung vorzutragen.

 

München, 04. Juli 2024

Dr. Regina Neuefeind, Geschäftsführerin

Dipl.-Ing. Lutz Kietzmann, Geschäftsführer

Dr. Norbert Hansen, Geschäftsführer

Dr. Martin Huenges, Geschäftsführer

Dr. Holger Glas, Geschäftsführer

Dr. Dirk Bühler, Geschäftsführer

Dr. Christian Schäflein, Geschäftsführer

Dr. Alexander Schmitz, Geschäftsführer

Angela Zumstein, Geschäftsführerin

Dr. Derk Vos, Geschäftsführer

Dr. Berthold Lux, Geschäftsführer

Dr. Eva Ehlich, Geschäftsführerin

Dipl.-Phys. Alexander Ortlieb, Geschäftsführer

Dr. Andreas Ledl, Geschäftsführer

Dr. Eva Dörner, Geschäftsführerin

Dr. Sophie Ertl, Geschäftsführerin

Dr. Marco Stief, Geschäftsführer

Dr. Ralf Kotitschke, Geschäftsführer

Dr. Christian Pioch, Geschäftsführer

Dr. Naho Fujimoto, Geschäftsführerin

Entwicklung des Anlagevermögens für die Zeit vom 01.01. - 31.12.2023

Anschaffungs- oder Herstellungskosten
01.01.2023 Zugänge Abgänge Umbuchungen 31.12.2023
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
1. entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 953.574,82 660.494,50 0,00 0,00 1.614.069,32
2. Geschäfts- oder Firmenwert 1.360.670,43 0,00 0,00 0,00 1.360.670,43
2.314.245,25 660.494,50 0,00 0,00 2.974.739,75
II. Sachanlagen
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 119.457,64 0,00 0,00 0,00 119.457,64
2. andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 3.166.728,47 337.317,90 202.416,47 0,00 3.301.629,90
3.286.186,11 337.317,90 202.416,47 0,00 3.421.087,54
5.600.431,36 997.812,40 202.416,47 0,00 6.395.827,29
Abschreibungen
01.01.2023 Zugänge Abgänge 31.12.2023
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
1. entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 730.328,82 222.918,50 0,00 953.247,32
2. Geschäfts- oder Firmenwert 1.360.668,43 0,00 0,00 1.360.668,43
2.090.997,25 222.918,50 0,00 2.313.915,75
II. Sachanlagen
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 100.649,64 4.308,00 0,00 104.957,64
2. andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 2.034.923,47 372.499,90 199.905,47 2.207.517,90
2.135.573,11 376.807,90 199.905,47 2.312.475,54
4.226.570,36 599.726,40 199.905,47 4.626.391,29
Buchwerte
31.12.2023 31.12.2022
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
1. entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 660.822,00 223.246,00
2. Geschäfts- oder Firmenwert 2,00 2,00
660.824,00 223.248,00
II. Sachanlagen
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 14.500,00 18.808,00
2. andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 1.094.112,00 1.131.805,00
1.108.612,00 1.150.613,00
1.769.436,00 1.373.861,00

Lagebericht für das Geschäftsjahr 2023

I. Grundlagen

Die Maiwald GmbH ist eine international tätige Kanzlei zum Schutze des Geistigen Eigentums (Intellectual Property, IP). Die Gesellschaft hat ihren Sitz in München und besitzt eine Zweigniederlassung in Düsseldorf. Mehr als 90 Patent- und Rechtsanwälte vertreten die Interessen des Mandantenkreises in den Bereichen Patentanmeldung, Patentschutz, Marken- und Vertragsrecht. Zu den Mandanten von Maiwald zählen internationale Konzerne aus dem In- und Ausland, mittelständische Betriebe, Universitäten, Forschungseinrichtungen und Start-Up-Unternehmen.

Die Fachgebiete der Kanzlei liegen in den Bereichen Pharmazie, Chemie, Biochemie, Biologie, Maschinenbau sowie Elektrotechnik und Medizintechnik. Im Rechtsbereich werden u.a. Patentverletzung, Markenrecht, Vertragsrecht sowie weitere Themen des gewerblichen Rechtschutzes abgedeckt.

Organisatorisch sind die Fachgebiete in die Geschäftsbereiche Life Science, Engineering und Recht gegliedert. Innerhalb dieser Bereiche trägt jeder Partner Verantwortung für die Betreuung von Mandanten und laufender Mandate. Die Partner greifen zur Erfüllung dieser Aufgaben auf Teams von spezialisierten und erfahrenen Patentanwälten sowie Patentfachangestellten zurück.

Die Kanzlei wird von zwanzig geschäftsführenden Gesellschaftern (Partnern) geleitet, die alle Berufsträger sind. Im Rahmen des Geschäftsverteilungsplanes sind die Aufgaben des Kanzleimanagements wie Finanzen, Personal, IT, Business Development und weitere Bereiche auf einzelne Geschäftsführer verteilt. Die Führung der laufenden Geschäfte ist dem Management-Gremium übertragen. Dieses besteht aus vier gewählten Partnerinnen und Partnern, die durch den kaufmännischen Leiter unterstützt werden. In den Gesellschafterversammlungen werden Entscheidungen von grundsätzlicher und strategischer Bedeutung getroffen.

Die zentralen Verwaltungsbereiche umfassen Rechnungswesen, Personal und IT. Die IT untergliedert sich in die Bereich Infrastruktur, Netze und Nutzersupport, sowie Softwareentwicklung. Das Marketing und das Business Development unterstützen die Anwälte bei ihren Außenaufgaben.

Die GmbH unterhält eine Zweigniederlassung in Düsseldorf (Gründung 2001). Die Zweigniederlassung in Düsseldorf wird von einem Partner vor Ort geführt. Es sind Fachanwälte aus allen Geschäftsbereichen der Kanzlei in Düsseldorf vertreten. Die Repräsentanz ist auch deshalb bedeutsam, weil die Patentstreitkammern des Landgerichts Düsseldorf europaweit die meisten Patentverletzungsstreitfälle entscheiden. Außerdem befindet sich in Düsseldorf eine weitere Lokalkammer des Einheitspatentgerichts (EPG), so dass Maiwald neben dem Zentralkammer- und Lokalkammerstandorts München des EPG an zwei Standorten vertreten ist.

II. Wirtschaftsbericht

1. Gesamtwirtschaftliche und branchenbezogene Rahmenbedingungen

Nach der COVID-19 Pandemie in den 2 Jahren zuvor kam es Anfang des Jahres 2022 zum Überfall Russlands auf die Ukraine. Der damit ausgelöste Krieg dauerte auch im Jahr 2023 an. Zusätzliche weltpolitische Spannungen ergaben sich durch den Überfall der Hamas auf Israel am 07. Oktober 2023 und die damit ausgelöste Reaktion von Israel.

Das Bruttoinlandsprodukt ist im Jahr 2023 um 3,2% gestiegen, allerdings geht dieser Anstieg maßgeblich auf China (5,4%) und Indien (7,7%) zurück. Die Entwicklung war in den Vereinigten Staaten (2,5%), Japan (1,9%), dem Euroraum (0,6%) und UK (0,1%) deutlich verhaltener. Die Inflationsrate betrug im Euroraum 5,4% und war mit Ausnahme von China (0,2%) in allen anderen Ländern auf vergleichbarem Niveau.

Das Aufkommen an Patentanmeldungen und die Aktivitäten im Patent- und Markenschutz haben sich jedoch weiterhin positiv entwickelt. Das Volumen der Anmeldungen am europäischen Patentamt ist 2023 um 2,9% auf 199.275 Anmeldungen gestiegen. Die meisten Anmeldungen kamen aus den USA (48.155, +0,4%), Deutschland (24.966, +1,4%), Japan (21.520, -0,3%), China (20.735, +8,8%) und Süd-Korea (12.575, +21%). Die Kanzlei ist in diesen Ländern gut vertreten und konnte insgesamt an dem Wachstum teilnehmen.

2. Geschäftsverlauf

Erneut ist der Geschäftsverlauf von einem Wachstum geprägt. Insgesamt ist die Gesamtleistung von 45.628 T€ auf 49.759 T€ (9%) gestiegen. Die positive Entwicklung basiert auf dem Zugang von Neumandaten und dem Wachstum von Bestandsmandaten. Es handelt sich überwiegend um generisches Wachstum. Zusätzliche Effekte ergaben sich durch den Eintritt der Markenanwältin Dr. Aliki Busse im Januar 2023 sowie den Eintritt der Patentanwältin Dr. Isabel Tomerius im Oktober 2023. Die beiden neuen Partnerinnen waren lange in ihren eigenen Kanzleien tätig und setzen ihre erfolgreiche Arbeit nun bei Maiwald fort.

3. Darstellung der Lage der Gesellschaft

Ertragslage

Die Umsatzerlöse des Jahres 2023 i.H.v. 49.953 T€ bestehen zu 75% (37.429 T€) aus Umsätzen für eigene Leistungen in Form von Anwaltshonoraren, Grundgebühren und Gebühren für die Abwicklung von Taxen. Die restlichen 25% der Umsätze basieren im Wesentlichen auf der Weiterberechnung von Drittleistungen (Korrespondenzanwälte, Übersetzungen, Auslagen).

Von den Umsätzen aus Eigenleistung i.H.v. von 37.429 T€ kamen rd. 17,5% aus dem EU-Bereich, 34,7% aus dem Inland und 47,8% aus Drittländern (USA, China, Korea, Schweiz, sonstige).

Der größte Block an Aufwendungen sind für Maiwald als Berufsausübungsgesellschaft naturgemäß die Personalaufwendungen. Da der Mitarbeiterbestand von durchschnittlich 211 auf 224 (6%) Mitarbeiter angestiegen ist, sind auch die Aufwendungen für Gehälter von 22.856 T€ auf 25.708 T€ (12%) angestiegen. Die Gesellschaft ist bemüht, leistungsgerechte Gehälter zu zahlen und attraktive Arbeitsbedingungen zu schaffen, um die Mitarbeiter zu motivieren und zu binden.

Die Aufwendungen enthalten auch zahlreiche Posten, die langfristige, nicht aktivierbare Assets herstellen. Zu nennen die Personalaufwendungen für die zahlreichen Maßnahmen bei der Digitalisierung sowie Fortbildungsmaßnahmen. Auch die Personal- und Sachaufwendungen für Marketing, Business Development und Reisen stellen in diesem Sinne Investitionen dar, denn Kontakte und Reputation sind der Ausgangspunkt für Mandate.

Der Jahresüberschuss lag im Jahr 2023 mit 2.065 T€ um rd. 7% über dem Vorjahreswert (1.929 T€). Das EBITDA lag mit 3.778 T€ um rd. 10% über dem Vorjahreswert (3.439 T€). Das EBITDA ist stärker als der Jahresüberschuss gestiegen, weil im Jahr 2023 die Abschreibungen und Zinsaufwendungen gegenüber dem Vorjahr angestiegen sind.

Der Rohertrag (Gesamtleistung abzgl. Materialaufwand, ohne sonstige betriebliche Erträge) betrug 2023 37.856 T€. Gemessen an der Gesamtleistung ist das eine Quote von 76%, die um rd. 2% höher liegt als im Vorjahr.

Finanzlage

Das auch im Jahr 2023 anhaltende Wachstum der Kanzlei konnte auch durch den Finanzbereich erfolgreich unterstützt werden. Das Working Capital (hier definiert als Umlaufvermögen ohne flüssige Mittel abzüglich der kurzfristigen Verbindlichkeiten) der Gesellschaft ist von 7.423 T€ auf 10.452 T€ (41%) angestiegen. Gründe hierfür sind das gestiegene Umsatzvolumen und die weiter bestehenden Wünsche von Mandanten nach längeren Zahlungszielen. Die Liquidität 3. Grades (Umlaufvermögen zu kurzfristigen Verbindlichkeiten) hat sich von 240 % auf eine Deckung der kurzfristigen Verbindlichkeiten i.H.v. 292 % erhöht.

Der Cashflow des Jahres 2023 war mit -1.088 T€ negativ. Der gesamte Finanzmittelbestand ist per 31.12. von 1.984 T€ auf 896 T€ zurückgegangen. Wesentliche Gründe für den negativen Cashflow waren:

Investitionen in immaterielle Vermögensgegenstände (Software) und Sachanlagen (Büroausstattung, IT-Ausstattung) i.H.v. 995 T€.

Ertragssteuerzahlungen für das laufende Jahr sowie Vorjahre i.H.v. 2.020 T€.

Erhöhung der Forderungsbestände i.H.v. 2.637 T€.

Reduktion der Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen (-199 T€) sowie anderer Passiva (-292 T€).

Die Zunahme der Rückstellungen i.H.v. 489 T€ hat den Cashflow verbessert.

Aus dem Bereich der Finanzierung ist der Gesellschaft im Jahr 2023 ein Betrag von 809 T€ an Darlehen zugeflossen, die Tilgungen betrugen 403 T€.

Die Gesellschaft hat das Wachstum 2023 nahezu vollständig aus dem laufenden Cashflow abgebildet.

Vermögenslage

Die Bilanzsumme erhöhte sich von 17.781 T€ auf 19.598 T€. Maßgeblich hierfür waren unterschiedliche Effekte:

Erhöhung des Bestandes an Forderungen aus Lieferungen und Leistungen um 2.642 T€ (22%) von 11.775 T€ auf 14.418 T€. Die Erhöhung des Forderungsbestandes resultiert maßgeblich auf dem Wachstum der Gesamtleistung.

Der Bestand an flüssigen Mitteln (Finanzmittefonds) liegt mit 899 T€ deutlich unter dem Vorjahreswert von 1.997 T€ und ist auf ein präziseres Cash-Management zurückzuführen.

Das Eigenkapital der Gesellschaft ist gegenüber dem Vorjahr gestiegen. Die Eigenkapitalquote beträgt zum Jahresschluss 45 % (Vj. 38%).

Finanzielle Leistungsindikatoren

Die Steuerung der Gesellschaft erfolgt im Wesentlichen anhand der Indikatoren Gesamtleistung und Rohertrag.

4. Gesamtaussage

Insgesamt ist der Geschäftsverlauf im Jahr 2023 positiv zu beurteilen. Die Kanzlei ist erneut profitabel gewachsen. Die Gesamtleistung lag bei 49.735 TEUR um rd. 8% und der Rohertrag lag mit 38.392 T€ um 9% über den Planungen. Der Wachstumstrend konnte auch im ersten Halbjahr 2024 fortgesetzt werden. Auch im Jahr 2023 bestanden schwierige politische Rahmenbedingungen. Die wirtschaftlichen Wachstumsraten haben sich abgeschwächt und es gab eine höhere Inflation. Dennoch ist das Volumen an Patentanmeldungen gestiegen.

Die Kanzlei verfolgt weiter einen nachhaltig orientierten Wachstumskurs. Die zahlreichen Maßnahmen zur Gewinnung von Mandaten zeigen positive Ergebnisse. Intern wird das Wachstum durch zahlreiche organisatorische Maßnahmen gestützt.

Die positive Ertragslage versetzt die Kanzlei weiterhin in die Situation, Zukunftsinvestitionen in das Personal und Kanzleistrukturen vorzunehmen. Die finanziellen Anforderungen durch die höhere Kapitalbindung konnten erfolgreich dargestellt werden.

III. Nachtrags- und Prognosebericht

Das Ergebnis per Mai 2024 weist auf eine Fortsetzung der Entwicklung des Vorjahres hin. Der Rohertrag ist nach vorläufigen Zahlen gegenüber dem Vorjahr von 15.019 T€ auf 16.274 T€ angestiegen. Damit einher ging auch ein Anstieg in den Personalkosten, dennoch ist das Ergebnis vor Steuern per Mai um 185 T€ höher als im Vorjahreszeitraum. Das Ergebnisziel der konservativ ausgerichteten Unternehmensplanung wurde per Mai deutlich übertroffen.

Die Planung geht für das Jahr 2024 von einer Rohertragserhöhung im mittleren einstelligen Prozentbereich aus, die von Erhöhungen im Personalaufwand in vergleichbarer Höhe flankiert wird. Die Gesamtleistung 2024 ist vorsichtig geplant. Es wird von einer Steigerung im unteren einstelligen Bereich ausgegangen. Die Planung ist vorsichtig, weil mit der Erhöhung des Personalstandes eine größere Rohertragserhöhung einher gehen sollte. Das geplante Vorsteuerergebnis liegt mit 2.940 T€ leicht unter dem Vorjahreswert (3.203 T€).

IV. Chancen- und Risikobericht

Das wirtschaftliche Umfeld ist seit dem Corona-Jahr 2020 und die geopolitischen Ereignisse in der Ukraine und dem Mittleren Osten unsicherer geworden. In der Folge hat sich das Wirtschaftswachstum in vielen westlichen Volkswirtschaften verringert und die Inflationsrate ist gestiegen. Wir stellen fest, dass das auf die Nachfrage nach IP-Beratung bisher nur geringfügige Auswirkungen hat. Die Nachfrage nach patentanwaltlicher Beratung wird weiterhin als stabil eingeschätzt. In einigen Branchen finden technologische Umbrüche wie z.B. die Elektrifizierung oder der Einsatz von Methoden aus dem Bereich der künstlichen Intelligenz statt. Dies führt vereinzelt dazu, dass der Kostendruck bei Mandanten aus solchen Branchen zu einem erhöhten Preisdruck führt.

Die Kanzlei ist gefordert, das geplante Wachstum in Form zusätzlicher und neuer Mandate zu realisieren und dabei die ständig steigenden Kosten in Form von höheren Stundensätzen weiterzugeben. Diesen Herausforderungen stellt sich die Kanzlei durch ihre hohe Beratungsqualität, die aktive Präsenz auf den Märkten und ein systematisches Preiscontrolling.

Nach Einschätzung der Kanzlei ist das Wachstum in der anhaltenden Marktsituation möglich. Es bestehen keine Überkapazitäten in der Kanzlei. Auslastungsprobleme bei vergleichbaren Wettbewerbern sind nicht bekannt. Zudem rechnet die Kanzlei im Zuge der demographischen Entwicklung mit steigenden Personalengpässen. Der Leistungsfähigkeit des Personals kommt eine hohe Bedeutung für das Wachstum und die Wettbewerbsfähigkeit zu.

Diesem Marktumfeld begegnet die Kanzlei wie folgt

1. Aktive Marktbearbeitung

Über die jederzeit erstklassige Qualität der Dienstleistung hinaus versucht die Kanzlei ihre Visibilität und den Ruf zu verbessern. Grundlagen hierfür stellen das Marketing (Webseite, Newsletter, Social Media) und das Business Development (Veranstaltungen, Kontakte, Research). Die Partner präsentieren die Kanzlei weltweit im Rahmen von Veranstaltungen und Mandantenbesuchen.

2. Human Ressources

Die Leistungsfähigkeit und Zufriedenheit der Mitarbeiter spielen eine zentrale Rolle für den Erfolg der Kanzlei. Die Kanzleiführung misst der Attraktivität der Arbeitsbedingungen durch zahlreiche Maßnahmen eine hohe Bedeutung zu (Schulungen, Weiterbildung, Homeoffice, Arbeitsplatzausstattung, Mitarbeiterangebote zu Gesundheit und Wellness). Zudem engagiert sich die Kanzlei stark in der Ausbildung von Kandidaten und Förderung von Patentanwälten. Im Jahr 2023 hatte die Kanzlei zeitweise 14 Kandidaten. Die Kanzlei bildet mehrere Berufsbilder aus und steht auch Schülerpraktika aufgeschlossen gegenüber. Es gibt zahlreiche interne Weiterbildungsveranstaltungen für Anwälte zu aktuellen und grundsätzlichen Themen. Im Mai 2024 fand wieder eine anonymisierte Mitarbeiterumfrage statt. Sie wurde vom externen Gesundheitsdienstleister durchgeführt und kam zu sehr guten Ergebnissen hinsichtlich der Mitarbeiterzufriedenheit und des Betriebsklimas.

3. Prozessverbesserungen und Digitalisierung

Die Kanzlei betrachtet die weitere Digitalisierung der Arbeitsabläufe als grundlegende Zukunftsaufgabe. Die damit verbundenen Aufgaben entsprechen mehr einem Prozess als einem Projekt und erstrecken sich über einen langen Zeitraum. Die Kanzlei nutzt Standardprodukte und entwickelt eigene Applikationen die speziell auf die Anforderungen zugeschnitten sind. Dabei werden Methoden des agilen Managements eingesetzt, um erfolgreich zu entwickeln und Fehler frühzeitig zu erkennen.

Risiken, die den Fortbestand des Unternehmens gefährden, liegen aktuell nicht vor.

V. Zweigniederlassungsbericht

Die GmbH unterhält eine Zweigniederlassung in Düsseldorf (Gründung 2001). Die Zweigniederlassung in Düsseldorf wird von einem Geschäftsführer vor Ort geführt. Seit 2022 sind neben den Patentanwält:innen aus dem Engineering auch Patentanwält:innen im Bereich Chemie und Biochemie tätig. Der Standort richtet sich besonders an den Interessen der Unternehmen in Nordrheinwestfalen aus. Die Repräsentanz ist auch deshalb bedeutsam, weil die Patentstreitkammern des Landgerichts Düsseldorf europaweit die meisten Patentverletzungsstreitfälle entscheiden.

 

München, 18. Juli 2024

Dr. Martin Huenges, CEO, Sprecher

Dr. Derk Vos, Finanzen

Dr. Berthold Lux, Business Development

Bei dem vorliegenden Jahresabschluss handelt es sich um die nach § 327 HGB für Offenlegungszwecke verkürzte Fassung. Zu dem vollständigen Jahresabschluss und Lagebericht wurde der folgende Bestätigungsvermerk erteilt:

BESTÄTIGUNGSVERMERK DES UNABHÄNGIGEN ABSCHLUSSPRÜFERS

An die Maiwald GmbH, München

VERMERK ÜBER DIE PRÜFUNG DES JAHRESABSCHLUSSES UND DES LAGEBERICHTS

Prüfungsurteile

Wir haben den Jahresabschluss der Maiwald GmbH - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 01. Januar 2023 bis zum 31.Dezember 2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der Maiwald GmbH für das Geschäftsjahr vom 01. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 geprüft.

Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse

entspricht der beigefügte Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft zum 31. Dezember 2023 sowie ihrer Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 01. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 und

vermittelt der beigefügte Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Lagebericht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar. Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat.

Grundlage für die Prüfungsurteile

Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen.

Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss

Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d.h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist.

Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen.

Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können.

Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts

Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet.

Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen.

Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus

identifizieren und beurteilen wir die Risiken wesentlicher falscher Darstellungen im Jahresabschluss und im Lagebericht aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern, planen und führen Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlangen Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass aus dolosen Handlungen resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, ist höher als das Risiko, dass aus Irrtümern resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, da dolose Handlungen kollusives Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können.

gewinnen wir ein Verständnis von dem für die Prüfung des Jahresabschlusses relevanten internen Kontrollsystem und den für die Prüfung des Lageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den gegebenen Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit dieser Systeme der Gesellschaft abzugeben.

beurteilen wir die Angemessenheit der von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von den gesetzlichen Vertretern dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben.

ziehen wir Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls wir zu dem Schluss kommen, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, sind wir verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Jahresabschluss und im Lagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, unser jeweiliges Prüfungsurteil zu modifizieren. Wir ziehen unsere Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum unseres Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass die Gesellschaft ihre Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann.

beurteilen wir Darstellung, Aufbau und Inhalt des Jahresabschlusses insgesamt einschließlich der Angaben sowie ob der Jahresabschluss die zugrunde liegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt.

beurteilen wir den Einklang des Lageberichts mit dem Jahresabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage des Unternehmens.

führen wir Prüfungshandlungen zu den von den gesetzlichen Vertretern dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Lagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehen wir dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von den gesetzlichen Vertretern zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteilen die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrunde liegenden Annahmen geben wir nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen.

Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Abschlussprüfung feststellen.

 

München, 09. August 2024

Akanthus GmbH
Wirtschaftsprüfungsgesellschaft

Dr. Andreas Koller, Wirtschaftsprüfer

Susanne Wiegräfe, Wirtschaftsprüferin

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