Asia Markt City GmbH
Selbe AdresseGroßhandel mit Obst, Gemüse und Kartoffeln
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Kennzahlen extrahiert aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Gesetzliche Vertreter dieser Organisation
| Name | Rolle |
|---|---|
Naho Fujimoto seit 10.6.2022 | Geschäftsführer |
Christian Dr. Pioch seit 27.1.2020 | Geschäftsführer |
Ralf Dr. Höcherl seit 28.9.2017 | Prokura |
Ralf Dr. Kotitschke seit 31.7.2017 | Geschäftsführer |
Marco Stief seit 13.2.2017 | Geschäftsführer |
Eva Dr. Dörner seit 25.1.2017 | Geschäftsführer |
Andreas Dr. Ledl seit 2.11.2015 | Geschäftsführer |
Alexander Ortlieb seit 12.3.2015 | Geschäftsführer |
Eva Dr. Ehlich seit 31.5.2012 | Geschäftsführer |
Berthold Dr. Lux seit 7.6.2010 | Geschäftsführer |
Derk Dr. Vos seit 12.10.2009 | Geschäftsführer |
Angela Zumstein seit 12.10.2009 | Geschäftsführer |
Christian Dr. Schäflein seit 28.7.2008 | Geschäftsführer |
Alexander Dr. Schmitz seit 28.7.2008 | Geschäftsführer |
Dirk Dr. Bühler seit 7.11.2007 | Geschäftsführer |
Norbert Dr. Hansen seit 19.4.2006 | Geschäftsführer |
Martin Dr. Huenges seit 19.4.2006 | Geschäftsführer |
Holger Dr. Glas seit 19.4.2006 | Geschäftsführer |
Lutz Kietzmann seit 11.12.2003 | Geschäftsführer |
Regina Dr. Neuefeind seit 19.10.2001 | Geschäftsführer |
Natürliche Personen, die das Unternehmen letztendlich besitzen oder kontrollieren – ermittelt durch Auflösen der Gesellschafterkette
| Name | Anteil |
|---|---|
Dr. R***** N******** | 4.55% |
Dr. E** D***** | 4.55% |
Dr. M***** H****** | 4.55% |
| Name | Anteil |
|---|---|
Maiwald GmbHEigenbeteiligung | 4.55% |
Unternehmen, an denen diese Organisation direkt beteiligt ist
| Name | Anteil |
|---|---|
| 4.55% |
Bilanzkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Gewinn- und Verlustkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
| Posten |
|---|
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
Maiwald GmbHMünchenJahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023Bilanz zum 31.12.2023AKTIVA
PASSIVA
Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr 2023
ANHANG für das Geschäftsjahr 2023I. Allgemeine Angaben zum Jahresabschluss Der Jahresabschluss zum 31.12.2023 wird nach den handelsrechtlichen Rechnungslegungsvorschriften aufgestellt und unter Gegenüberstellung der Werte zum 31.12.2022 ausgewiesen. Die Aufstellung des Jahresabschlusses erfolgt nach den Vorschriften des HGB für mittelgroße Kapitalgesellschaften im Sinne von § 267 Abs. 2 HGB. Gemäß § 42 Abs. 3 GmbHG wurde die Bilanz um die Posten Forderungen und Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschaftern erweitert. Die Vorjahreswerte wurden entsprechend angepasst. Die Gewinn- und Verlustrechnung wird nach dem Gesamtkostenverfahren aufgestellt. Von der Möglichkeit des § 276 HGB, die Posten 1 bis 5 in der Gewinn- und Verlustrechnung zusammenzufassen, wird in der für die Veröffentlichung des Jahresabschlusses vorgesehenen Version Gebrauch gemacht. Der Firmensitz der Maiwald GmbH befindet sich in der Elisenstraße 3 in 80335 München, eingetragen im Handelsregister (HRB 111307) beim Amtsgericht München. II. Bilanzierungs- und Bewertungsgrundsätze Die immateriellen Vermögensgegenstände und Sachanlagen werden zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten, vermindert um planmäßige Abschreibungen, angesetzt. Die im Berichtsjahr zugegangenen beweglichen Wirtschaftsgüter wurden ausschließlich linear über die betriebsgewöhnliche Nutzungsdauer abgeschrieben. Die planmäßige Abschreibung der betriebsgewöhnlichen Nutzungsdauer beträgt bei den immateriellen Vermögensgegenständen 2 bis 6 Jahre und bei den Sachanlagen 2 bis 23 Jahre. Geringwertige Wirtschaftsgüter mit Anschaffungskosten über EUR 250,00 bis EUR 800,00 werden in voller Höhe abgeschrieben. Die Entwicklung des Anlagevermögens im Einzelnen ist dem nachfolgenden Anlagenspiegel zu entnehmen. Die Vorräte werden mit den Anschaffungs- oder Herstellungskosten bzw. dem niedrigeren beizulegenden Wert am Bilanzstichtag angesetzt. Die Ermittlung der Herstellungskosten erfolgt ohne die Berücksichtigung von Verwaltungskosten und Zinsen für Fremdkapital. Die Bewertung der Forderungen erfolgt zum Nennwert. Bei den Forderungen aus Lieferungen und Leistungen wird dem allgemeinen Kreditrisiko durch eine Pauschalwertberichtigung Rechnung getragen. Für Forderungen, bei denen die Wahrscheinlichkeit eines Zahlungsausfalls besteht, wurden individuelle Einzelwertberichtigungen von 30 - 100% vorgenommen. Forderungen in fremder Währung wurden mit dem wöchentlichen Mittelkurs zum Zeitpunkt der Erstverbuchung erfasst und gemäß § 256a HGB zum Devisenkassamittelkurs am Bilanzstichtag umgerechnet. Gewinne und Verluste aus der Umrechnung von Fremdwährungsgeschäften werden erfolgswirksam erfasst und in der Gewinn- und Verlustrechnung unter dem Posten sonstige betriebliche Erträge bzw. sonstige betriebliche Aufwendungen ausgewiesen. Die flüssigen Mittel und sonstigen Vermögensgegenstände sind zum Nennwert am Bilanzstichtag angesetzt. Die Geldbestände in fremder Währung werden zum Devisenkassamittelkurs am Bilanzstichtag bilanziert. Der aktive Rechnungsabgrenzungsposten enthält Ausgaben, die Aufwendungen für eine bestimmte Zeit nach dem Bilanzstichtag darstellen. Der Ausweis erfolgt zum zeitanteiligen Ausgabebetrag. Das Stammkapital zum Bilanzstichtag beträgt EUR 120.000,00. Der Ausweis erfolgt zum Nennwert. Die Stammeinlagen sind in voller Höhe einbezahlt. Die Steuerrückstellungen betreffen Körperschaftsteuer, Solidaritätszuschlag und Gewerbesteuer. Die sonstigen Rückstellungen sind in Höhe des nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrages angesetzt. Die Verbindlichkeiten werden zum Erfüllungsbetrag passiviert. Verbindlichkeiten in fremder Währung gegenüber Lieferanten werden mit dem wöchentlichen Mittelkurs zum Zeitpunkt der Erstverbuchung erfasst und gemäß § 256a HGB zum Bilanzstichtag zum Devisenkassamittelkurs bewertet. III. Erläuterungen zur Bilanz Alle Forderungen aus Lieferungen und Leistungen sind innerhalb eines Jahres fällig. In den sonstigen Vermögensgegenständen sind Vorsteueransprüche in Höhe von TEUR 12,7 (Vj. TEUR 21,8) enthalten, für die zum Bilanzstichtag noch keine Rechnungen vorliegen, sowie Gewerbesteuerforderungen für das Veranlagungsjahr 2023 in Höhe von TEUR 311. Der Steueraufwand wurde gem. der gesondert erstellten Steuerbilanz errechnet. Auf den Ausweis aktiver latenter Steuern wurde nach § 274 Abs. 1 Satz 2 HGB verzichtet. Verbindlichkeiten in Höhe von EUR 0,00 (Vj. EUR 232.235,56) haben eine Restlaufzeit von mehr als fünf Jahren. IV. Erläuterungen zur Gewinn- und Verlustrechnung Die Gewinn- und Verlustrechnung wurde nach dem Gesamtkostenverfahren gegliedert. V. Sonstige Pflichtangaben a) Sonstige finanzielle Verpflichtungen Die Gesellschaft hat mehrjährige Miet- und Leasingverträge abgeschlossen. Die daraus für Folgejahre resultierenden Verpflichtungen belaufen sich bei Mietverträgen auf TEUR 7.627, bei Leasingverträgen für Fahrzeuge und Büroausstattung auf TEUR 193. b) Anzahl der Mitarbeiter im Jahresdurchschnitt
c) Geschäftsführer Alleinvertretungsberechtigte Geschäftsführer im Geschäftsjahr 2023 waren:
Die Gesamtbezüge der Geschäftsführer betrugen im Geschäftsjahr EUR 8.178.887,92. Zum Bilanzstichtag bestanden Verbindlichkeiten aus laufenden Verrechnungen gegenüber den Gesellschaftern von EUR 57.096,50. Die Verrechnungskonten wurden mit 2,5% über dem Basiszins verzinst. Gleichzeitig ergaben sich zum Bilanzstichtag gegenüber den Gesellschaftern Forderungen aus laufenden Verrechnungen von EUR 245.817,42 und Forderungen aus der Verpflichtung zur Leistung einer Kapitaleinlage EUR 280.000,00. Die Verrechnungskonten wurden mit 2,5% über dem Basiszinssatz verzinst. Die Geschäftsführung schlägt vor den Jahresüberschuss auf neue Rechnung vorzutragen.
München, 04. Juli 2024 Dr. Regina Neuefeind, Geschäftsführerin Dipl.-Ing. Lutz Kietzmann, Geschäftsführer Dr. Norbert Hansen, Geschäftsführer Dr. Martin Huenges, Geschäftsführer Dr. Holger Glas, Geschäftsführer Dr. Dirk Bühler, Geschäftsführer Dr. Christian Schäflein, Geschäftsführer Dr. Alexander Schmitz, Geschäftsführer Angela Zumstein, Geschäftsführerin Dr. Derk Vos, Geschäftsführer Dr. Berthold Lux, Geschäftsführer Dr. Eva Ehlich, Geschäftsführerin Dipl.-Phys. Alexander Ortlieb, Geschäftsführer Dr. Andreas Ledl, Geschäftsführer Dr. Eva Dörner, Geschäftsführerin Dr. Sophie Ertl, Geschäftsführerin Dr. Marco Stief, Geschäftsführer Dr. Ralf Kotitschke, Geschäftsführer Dr. Christian Pioch, Geschäftsführer Dr. Naho Fujimoto, Geschäftsführerin Entwicklung des Anlagevermögens für die Zeit vom 01.01. - 31.12.2023
Lagebericht für das Geschäftsjahr 2023I. Grundlagen Die Maiwald GmbH ist eine international tätige Kanzlei zum Schutze des Geistigen Eigentums (Intellectual Property, IP). Die Gesellschaft hat ihren Sitz in München und besitzt eine Zweigniederlassung in Düsseldorf. Mehr als 90 Patent- und Rechtsanwälte vertreten die Interessen des Mandantenkreises in den Bereichen Patentanmeldung, Patentschutz, Marken- und Vertragsrecht. Zu den Mandanten von Maiwald zählen internationale Konzerne aus dem In- und Ausland, mittelständische Betriebe, Universitäten, Forschungseinrichtungen und Start-Up-Unternehmen. Die Fachgebiete der Kanzlei liegen in den Bereichen Pharmazie, Chemie, Biochemie, Biologie, Maschinenbau sowie Elektrotechnik und Medizintechnik. Im Rechtsbereich werden u.a. Patentverletzung, Markenrecht, Vertragsrecht sowie weitere Themen des gewerblichen Rechtschutzes abgedeckt. Organisatorisch sind die Fachgebiete in die Geschäftsbereiche Life Science, Engineering und Recht gegliedert. Innerhalb dieser Bereiche trägt jeder Partner Verantwortung für die Betreuung von Mandanten und laufender Mandate. Die Partner greifen zur Erfüllung dieser Aufgaben auf Teams von spezialisierten und erfahrenen Patentanwälten sowie Patentfachangestellten zurück. Die Kanzlei wird von zwanzig geschäftsführenden Gesellschaftern (Partnern) geleitet, die alle Berufsträger sind. Im Rahmen des Geschäftsverteilungsplanes sind die Aufgaben des Kanzleimanagements wie Finanzen, Personal, IT, Business Development und weitere Bereiche auf einzelne Geschäftsführer verteilt. Die Führung der laufenden Geschäfte ist dem Management-Gremium übertragen. Dieses besteht aus vier gewählten Partnerinnen und Partnern, die durch den kaufmännischen Leiter unterstützt werden. In den Gesellschafterversammlungen werden Entscheidungen von grundsätzlicher und strategischer Bedeutung getroffen. Die zentralen Verwaltungsbereiche umfassen Rechnungswesen, Personal und IT. Die IT untergliedert sich in die Bereich Infrastruktur, Netze und Nutzersupport, sowie Softwareentwicklung. Das Marketing und das Business Development unterstützen die Anwälte bei ihren Außenaufgaben. Die GmbH unterhält eine Zweigniederlassung in Düsseldorf (Gründung 2001). Die Zweigniederlassung in Düsseldorf wird von einem Partner vor Ort geführt. Es sind Fachanwälte aus allen Geschäftsbereichen der Kanzlei in Düsseldorf vertreten. Die Repräsentanz ist auch deshalb bedeutsam, weil die Patentstreitkammern des Landgerichts Düsseldorf europaweit die meisten Patentverletzungsstreitfälle entscheiden. Außerdem befindet sich in Düsseldorf eine weitere Lokalkammer des Einheitspatentgerichts (EPG), so dass Maiwald neben dem Zentralkammer- und Lokalkammerstandorts München des EPG an zwei Standorten vertreten ist. II. Wirtschaftsbericht 1. Gesamtwirtschaftliche und branchenbezogene Rahmenbedingungen Nach der COVID-19 Pandemie in den 2 Jahren zuvor kam es Anfang des Jahres 2022 zum Überfall Russlands auf die Ukraine. Der damit ausgelöste Krieg dauerte auch im Jahr 2023 an. Zusätzliche weltpolitische Spannungen ergaben sich durch den Überfall der Hamas auf Israel am 07. Oktober 2023 und die damit ausgelöste Reaktion von Israel. Das Bruttoinlandsprodukt ist im Jahr 2023 um 3,2% gestiegen, allerdings geht dieser Anstieg maßgeblich auf China (5,4%) und Indien (7,7%) zurück. Die Entwicklung war in den Vereinigten Staaten (2,5%), Japan (1,9%), dem Euroraum (0,6%) und UK (0,1%) deutlich verhaltener. Die Inflationsrate betrug im Euroraum 5,4% und war mit Ausnahme von China (0,2%) in allen anderen Ländern auf vergleichbarem Niveau. Das Aufkommen an Patentanmeldungen und die Aktivitäten im Patent- und Markenschutz haben sich jedoch weiterhin positiv entwickelt. Das Volumen der Anmeldungen am europäischen Patentamt ist 2023 um 2,9% auf 199.275 Anmeldungen gestiegen. Die meisten Anmeldungen kamen aus den USA (48.155, +0,4%), Deutschland (24.966, +1,4%), Japan (21.520, -0,3%), China (20.735, +8,8%) und Süd-Korea (12.575, +21%). Die Kanzlei ist in diesen Ländern gut vertreten und konnte insgesamt an dem Wachstum teilnehmen. 2. Geschäftsverlauf Erneut ist der Geschäftsverlauf von einem Wachstum geprägt. Insgesamt ist die Gesamtleistung von 45.628 T€ auf 49.759 T€ (9%) gestiegen. Die positive Entwicklung basiert auf dem Zugang von Neumandaten und dem Wachstum von Bestandsmandaten. Es handelt sich überwiegend um generisches Wachstum. Zusätzliche Effekte ergaben sich durch den Eintritt der Markenanwältin Dr. Aliki Busse im Januar 2023 sowie den Eintritt der Patentanwältin Dr. Isabel Tomerius im Oktober 2023. Die beiden neuen Partnerinnen waren lange in ihren eigenen Kanzleien tätig und setzen ihre erfolgreiche Arbeit nun bei Maiwald fort. 3. Darstellung der Lage der Gesellschaft Ertragslage Die Umsatzerlöse des Jahres 2023 i.H.v. 49.953 T€ bestehen zu 75% (37.429 T€) aus Umsätzen für eigene Leistungen in Form von Anwaltshonoraren, Grundgebühren und Gebühren für die Abwicklung von Taxen. Die restlichen 25% der Umsätze basieren im Wesentlichen auf der Weiterberechnung von Drittleistungen (Korrespondenzanwälte, Übersetzungen, Auslagen). Von den Umsätzen aus Eigenleistung i.H.v. von 37.429 T€ kamen rd. 17,5% aus dem EU-Bereich, 34,7% aus dem Inland und 47,8% aus Drittländern (USA, China, Korea, Schweiz, sonstige). Der größte Block an Aufwendungen sind für Maiwald als Berufsausübungsgesellschaft naturgemäß die Personalaufwendungen. Da der Mitarbeiterbestand von durchschnittlich 211 auf 224 (6%) Mitarbeiter angestiegen ist, sind auch die Aufwendungen für Gehälter von 22.856 T€ auf 25.708 T€ (12%) angestiegen. Die Gesellschaft ist bemüht, leistungsgerechte Gehälter zu zahlen und attraktive Arbeitsbedingungen zu schaffen, um die Mitarbeiter zu motivieren und zu binden. Die Aufwendungen enthalten auch zahlreiche Posten, die langfristige, nicht aktivierbare Assets herstellen. Zu nennen die Personalaufwendungen für die zahlreichen Maßnahmen bei der Digitalisierung sowie Fortbildungsmaßnahmen. Auch die Personal- und Sachaufwendungen für Marketing, Business Development und Reisen stellen in diesem Sinne Investitionen dar, denn Kontakte und Reputation sind der Ausgangspunkt für Mandate. Der Jahresüberschuss lag im Jahr 2023 mit 2.065 T€ um rd. 7% über dem Vorjahreswert (1.929 T€). Das EBITDA lag mit 3.778 T€ um rd. 10% über dem Vorjahreswert (3.439 T€). Das EBITDA ist stärker als der Jahresüberschuss gestiegen, weil im Jahr 2023 die Abschreibungen und Zinsaufwendungen gegenüber dem Vorjahr angestiegen sind. Der Rohertrag (Gesamtleistung abzgl. Materialaufwand, ohne sonstige betriebliche Erträge) betrug 2023 37.856 T€. Gemessen an der Gesamtleistung ist das eine Quote von 76%, die um rd. 2% höher liegt als im Vorjahr. Finanzlage Das auch im Jahr 2023 anhaltende Wachstum der Kanzlei konnte auch durch den Finanzbereich erfolgreich unterstützt werden. Das Working Capital (hier definiert als Umlaufvermögen ohne flüssige Mittel abzüglich der kurzfristigen Verbindlichkeiten) der Gesellschaft ist von 7.423 T€ auf 10.452 T€ (41%) angestiegen. Gründe hierfür sind das gestiegene Umsatzvolumen und die weiter bestehenden Wünsche von Mandanten nach längeren Zahlungszielen. Die Liquidität 3. Grades (Umlaufvermögen zu kurzfristigen Verbindlichkeiten) hat sich von 240 % auf eine Deckung der kurzfristigen Verbindlichkeiten i.H.v. 292 % erhöht. Der Cashflow des Jahres 2023 war mit -1.088 T€ negativ. Der gesamte Finanzmittelbestand ist per 31.12. von 1.984 T€ auf 896 T€ zurückgegangen. Wesentliche Gründe für den negativen Cashflow waren:
Die Gesellschaft hat das Wachstum 2023 nahezu vollständig aus dem laufenden Cashflow abgebildet. Vermögenslage Die Bilanzsumme erhöhte sich von 17.781 T€ auf 19.598 T€. Maßgeblich hierfür waren unterschiedliche Effekte:
Das Eigenkapital der Gesellschaft ist gegenüber dem Vorjahr gestiegen. Die Eigenkapitalquote beträgt zum Jahresschluss 45 % (Vj. 38%). Finanzielle Leistungsindikatoren Die Steuerung der Gesellschaft erfolgt im Wesentlichen anhand der Indikatoren Gesamtleistung und Rohertrag. 4. Gesamtaussage Insgesamt ist der Geschäftsverlauf im Jahr 2023 positiv zu beurteilen. Die Kanzlei ist erneut profitabel gewachsen. Die Gesamtleistung lag bei 49.735 TEUR um rd. 8% und der Rohertrag lag mit 38.392 T€ um 9% über den Planungen. Der Wachstumstrend konnte auch im ersten Halbjahr 2024 fortgesetzt werden. Auch im Jahr 2023 bestanden schwierige politische Rahmenbedingungen. Die wirtschaftlichen Wachstumsraten haben sich abgeschwächt und es gab eine höhere Inflation. Dennoch ist das Volumen an Patentanmeldungen gestiegen. Die Kanzlei verfolgt weiter einen nachhaltig orientierten Wachstumskurs. Die zahlreichen Maßnahmen zur Gewinnung von Mandaten zeigen positive Ergebnisse. Intern wird das Wachstum durch zahlreiche organisatorische Maßnahmen gestützt. Die positive Ertragslage versetzt die Kanzlei weiterhin in die Situation, Zukunftsinvestitionen in das Personal und Kanzleistrukturen vorzunehmen. Die finanziellen Anforderungen durch die höhere Kapitalbindung konnten erfolgreich dargestellt werden. III. Nachtrags- und Prognosebericht Das Ergebnis per Mai 2024 weist auf eine Fortsetzung der Entwicklung des Vorjahres hin. Der Rohertrag ist nach vorläufigen Zahlen gegenüber dem Vorjahr von 15.019 T€ auf 16.274 T€ angestiegen. Damit einher ging auch ein Anstieg in den Personalkosten, dennoch ist das Ergebnis vor Steuern per Mai um 185 T€ höher als im Vorjahreszeitraum. Das Ergebnisziel der konservativ ausgerichteten Unternehmensplanung wurde per Mai deutlich übertroffen. Die Planung geht für das Jahr 2024 von einer Rohertragserhöhung im mittleren einstelligen Prozentbereich aus, die von Erhöhungen im Personalaufwand in vergleichbarer Höhe flankiert wird. Die Gesamtleistung 2024 ist vorsichtig geplant. Es wird von einer Steigerung im unteren einstelligen Bereich ausgegangen. Die Planung ist vorsichtig, weil mit der Erhöhung des Personalstandes eine größere Rohertragserhöhung einher gehen sollte. Das geplante Vorsteuerergebnis liegt mit 2.940 T€ leicht unter dem Vorjahreswert (3.203 T€). IV. Chancen- und Risikobericht Das wirtschaftliche Umfeld ist seit dem Corona-Jahr 2020 und die geopolitischen Ereignisse in der Ukraine und dem Mittleren Osten unsicherer geworden. In der Folge hat sich das Wirtschaftswachstum in vielen westlichen Volkswirtschaften verringert und die Inflationsrate ist gestiegen. Wir stellen fest, dass das auf die Nachfrage nach IP-Beratung bisher nur geringfügige Auswirkungen hat. Die Nachfrage nach patentanwaltlicher Beratung wird weiterhin als stabil eingeschätzt. In einigen Branchen finden technologische Umbrüche wie z.B. die Elektrifizierung oder der Einsatz von Methoden aus dem Bereich der künstlichen Intelligenz statt. Dies führt vereinzelt dazu, dass der Kostendruck bei Mandanten aus solchen Branchen zu einem erhöhten Preisdruck führt. Die Kanzlei ist gefordert, das geplante Wachstum in Form zusätzlicher und neuer Mandate zu realisieren und dabei die ständig steigenden Kosten in Form von höheren Stundensätzen weiterzugeben. Diesen Herausforderungen stellt sich die Kanzlei durch ihre hohe Beratungsqualität, die aktive Präsenz auf den Märkten und ein systematisches Preiscontrolling. Nach Einschätzung der Kanzlei ist das Wachstum in der anhaltenden Marktsituation möglich. Es bestehen keine Überkapazitäten in der Kanzlei. Auslastungsprobleme bei vergleichbaren Wettbewerbern sind nicht bekannt. Zudem rechnet die Kanzlei im Zuge der demographischen Entwicklung mit steigenden Personalengpässen. Der Leistungsfähigkeit des Personals kommt eine hohe Bedeutung für das Wachstum und die Wettbewerbsfähigkeit zu. Diesem Marktumfeld begegnet die Kanzlei wie folgt 1. Aktive Marktbearbeitung Über die jederzeit erstklassige Qualität der Dienstleistung hinaus versucht die Kanzlei ihre Visibilität und den Ruf zu verbessern. Grundlagen hierfür stellen das Marketing (Webseite, Newsletter, Social Media) und das Business Development (Veranstaltungen, Kontakte, Research). Die Partner präsentieren die Kanzlei weltweit im Rahmen von Veranstaltungen und Mandantenbesuchen. 2. Human Ressources Die Leistungsfähigkeit und Zufriedenheit der Mitarbeiter spielen eine zentrale Rolle für den Erfolg der Kanzlei. Die Kanzleiführung misst der Attraktivität der Arbeitsbedingungen durch zahlreiche Maßnahmen eine hohe Bedeutung zu (Schulungen, Weiterbildung, Homeoffice, Arbeitsplatzausstattung, Mitarbeiterangebote zu Gesundheit und Wellness). Zudem engagiert sich die Kanzlei stark in der Ausbildung von Kandidaten und Förderung von Patentanwälten. Im Jahr 2023 hatte die Kanzlei zeitweise 14 Kandidaten. Die Kanzlei bildet mehrere Berufsbilder aus und steht auch Schülerpraktika aufgeschlossen gegenüber. Es gibt zahlreiche interne Weiterbildungsveranstaltungen für Anwälte zu aktuellen und grundsätzlichen Themen. Im Mai 2024 fand wieder eine anonymisierte Mitarbeiterumfrage statt. Sie wurde vom externen Gesundheitsdienstleister durchgeführt und kam zu sehr guten Ergebnissen hinsichtlich der Mitarbeiterzufriedenheit und des Betriebsklimas. 3. Prozessverbesserungen und Digitalisierung Die Kanzlei betrachtet die weitere Digitalisierung der Arbeitsabläufe als grundlegende Zukunftsaufgabe. Die damit verbundenen Aufgaben entsprechen mehr einem Prozess als einem Projekt und erstrecken sich über einen langen Zeitraum. Die Kanzlei nutzt Standardprodukte und entwickelt eigene Applikationen die speziell auf die Anforderungen zugeschnitten sind. Dabei werden Methoden des agilen Managements eingesetzt, um erfolgreich zu entwickeln und Fehler frühzeitig zu erkennen. Risiken, die den Fortbestand des Unternehmens gefährden, liegen aktuell nicht vor. V. Zweigniederlassungsbericht Die GmbH unterhält eine Zweigniederlassung in Düsseldorf (Gründung 2001). Die Zweigniederlassung in Düsseldorf wird von einem Geschäftsführer vor Ort geführt. Seit 2022 sind neben den Patentanwält:innen aus dem Engineering auch Patentanwält:innen im Bereich Chemie und Biochemie tätig. Der Standort richtet sich besonders an den Interessen der Unternehmen in Nordrheinwestfalen aus. Die Repräsentanz ist auch deshalb bedeutsam, weil die Patentstreitkammern des Landgerichts Düsseldorf europaweit die meisten Patentverletzungsstreitfälle entscheiden.
München, 18. Juli 2024 Dr. Martin Huenges, CEO, Sprecher Dr. Derk Vos, Finanzen Dr. Berthold Lux, Business Development Bei dem vorliegenden Jahresabschluss handelt es sich um die nach § 327 HGB für Offenlegungszwecke verkürzte Fassung. Zu dem vollständigen Jahresabschluss und Lagebericht wurde der folgende Bestätigungsvermerk erteilt: BESTÄTIGUNGSVERMERK DES UNABHÄNGIGEN ABSCHLUSSPRÜFERSAn die Maiwald GmbH, München VERMERK ÜBER DIE PRÜFUNG DES JAHRESABSCHLUSSES UND DES LAGEBERICHTS Prüfungsurteile Wir haben den Jahresabschluss der Maiwald GmbH - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 01. Januar 2023 bis zum 31.Dezember 2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der Maiwald GmbH für das Geschäftsjahr vom 01. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 geprüft. Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse
Grundlage für die Prüfungsurteile Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen. Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d.h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist. Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen. Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können. Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet. Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen. Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus
Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Abschlussprüfung feststellen.
München, 09. August 2024 Akanthus
GmbH
Dr. Andreas Koller, Wirtschaftsprüfer Susanne Wiegräfe, Wirtschaftsprüferin |
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