Powersheds GmbH
Selbe AdresseHerstellung von handgeführten Werkzeugen mit Motorantrieb
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Kennzahlen extrahiert aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Gesetzliche Vertreter dieser Organisation
| Name | Rolle |
|---|---|
Andreas Sandner seit 10.12.2024 | Geschäftsführer |
Markus Weinberger seit 10.12.2020 | Prokura |
Mattheo Binder seit 29.5.2018 | Geschäftsführer |
Gebhard Dünser seit 4.1.2018 | Geschäftsführer |
Natürliche Personen, die das Unternehmen letztendlich besitzen oder kontrollieren – ermittelt durch Auflösen der Gesellschafterkette
| Name | Anteil |
|---|---|
Binder Beteiligungs AG | 94.79% |
Franz Binder Privatstiftung | 5.21% |
Eigentümer- und Gesellschafterstruktur des Unternehmens
1 Gesellschafter
GmbH-Struktur
Bilanzkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Gewinn- und Verlustkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
| Posten |
|---|
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
Binderholz Wolfegg GmbHOberrotJahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023Bilanz zum 31.12.2023AKTIVA
PASSIVA
Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 01.01. bis zum 31.12.2023
Anhang für das Geschäftsjahr 2023I. Allgemeine Angaben zum Unternehmen Die Binderholz Wolfegg GmbH hat ihren Sitz in 74420 Oberrot, Eugen-Klenk-Str. 2-4 und ist im Handelsregister Stuttgart unter HRB 742738 eingetragen. Eine Zweigniederlassung besteht in 88364 Wolfegg, Grimmenstein 10. Zweck der Gesellschaft ist der Betrieb eines Sägewerkes. Die Gesellschaft produziert im Wesentlichen als Auftragsfertiger für ihre Muttergesellschaft, Binderholz Oberrot | Baruth GmbH, Oberrot. II. Allgemeine Angaben zu Inhalt und Gliederung des Jahresabschlusses Der Abschluss der Binderholz Wolfegg GmbH, Oberrot, für das Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023 ist nach den Vorschriften des Handelsgesetzbuches und ergänzenden Vorschriften des Gesetzes der Gesellschaften mit beschränkter Haftung betreffend sowie des Gesellschaftsvertrages aufgestellt. Die Gewinn- und Verlustrechnung wird nach dem Gesamtkostenverfahren aufgestellt. Die Gesellschaft ist eine große Kapitalgesellschaft im Sinne des § 267 Abs. 3 HGB. III. Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden Für die Aufstellung des Jahresabschlusses waren im Wesentlichen unverändert die nachfolgenden Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden maßgebend. Erworbene immaterielle Vermögensgegenstände sind zu Anschaffungskosten bilanziert und werden entsprechend ihrer Nutzungsdauer um planmäßige Abschreibungen (3 bis 5 Jahre; lineare Methode) vermindert. Die Bewertung des Sachanlagevermögens basiert auf den Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten, vermindert um planmäßige Abschreibungen, die linear entsprechend der voraussichtlichen betriebsgewöhnlichen Nutzungsdauer (3 bis 10 Jahre) vorgenommen werden. Die Abschreibungen auf Zugänge des Sachanlagevermögens erfolgen zeitanteilig. Geringwertige Anlagegüter bis zu einem Netto-Einzelwert von EUR 800,00 werden im Jahr des Zugangs voll abgeschrieben bzw. als Aufwand erfasst; ihr sofortiger Abgang wird unterstellt. Für Anlagegüter mit einem Netto-Einzelwert von mehr als EUR 250,00 bis EUR 1.000,00 wurde bis 2018 der jährlich steuerlich zu bildende Sammelposten aus Vereinfachungsgründen in die Handelsbilanz übernommen. Von den jährlichen Sammelposten, deren Höhe insgesamt von untergeordneter Bedeutung war, wurde entsprechend den steuerlichen Vorschriften pauschalierend jeweils 20 % p. a. im Jahr, für dessen Zugänge er gebildet wurde, und den vier darauffolgenden Jahren abgeschrieben. Die Vorräte werden, soweit es sich um Rundholz handelt, mit den gewogenen Einkaufspreisen frei Haus bewertet. Der Bewertung der übrigen Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe liegen die jeweils letzten Einkaufspreise bzw. der am Abschlussstichtag beizulegende niedrigere Wert zugrunde. In der Bewertung von Ersatzteilen wurden Abschläge aufgrund der Altersstruktur vorgenommen. Die unfertigen und fertigen Erzeugnisse werden auf Artikelgruppenebene zu Herstellungskosten bzw. dem am Abschlussstichtag beizulegenden niedrigeren Wert angesetzt. Die Herstellungskosten berücksichtigen neben den Material- und Fertigungseinzelkosten, Sonderkosten der Fertigung, angemessene Teile der Material- und Fertigungsgemeinkosten sowie des Werteverzehrs des Anlagevermögens, soweit dieser durch die Fertigung veranlasst ist. Handelswaren sind zu Anschaffungskosten oder niedrigeren Marktpreisen bilanziert. Es bestehen nur handelsübliche Eigentumsvorbehalte. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände sind zum Nennwert bzw. zum niedrigeren beizulegenden Wert angesetzt. Das allgemeine Kreditrisiko und sonstige Abzüge bei den Kundenforderungen werden durch pauschale Einzelwertberichtigungen, insbesondere für voraussichtlich in Anspruch genommene Skonti und aufgrund der Altersstruktur berücksichtigt. Der Posten Kassenbestand, Guthaben bei Kreditinstituten und Schecks ist zum Nominalwert bewertet. Für die Ermittlung latenter Steuern aufgrund von temporären oder quasi-permanenten Differenzen zwischen den handelsrechtlichen Wertansätzen von Vermögensgegenständen, Schulden und Rechnungsabgrenzungsposten und ihren steuerlichen Wertansätzen werden die Beträge der sich ergebenden Steuerbe- und -entlastung mit den unternehmensindividuellen Steuersätzen im Zeitpunkt des Abbaus der Differenzen bewertet und nicht abgezinst. Aktive und passive Steuerlatenzen werden verrechnet ausgewiesen. Die passiven latenten Steuern betragen im Geschäftsjahr 2023 EUR 17.194,00 (Vorjahr TEUR 9). Der Ausweis in der Gewinn- und Verlustrechnung erfolgt unter den Steuern vom Einkommen und Ertrag. Die Steuerrückstellungen und sonstigen Rückstellungen berücksichtigen alle ungewissen Verbindlichkeiten und drohenden Verluste aus schwebenden Geschäften. Sie sind in der Höhe des nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrags (d. h. einschließlich zukünftiger Kosten- und Preissteigerungen) angesetzt. Soweit die zugrundeliegende Verpflichtung einen Zinsanteil enthält, wird die Rückstellung zum Barwert mit einem fristenkongruenten Zinssatz gemäß der Rückstellungsabzinsungsverordnung angesetzt. Verbindlichkeiten sind zum Erfüllungsbetrag angesetzt. Auf fremde Währung lautende Forderungen bzw. Verbindlichkeiten mit einer Restlaufzeit von weniger als einem Jahr werden mit dem Devisenkassamittelkurs am Abschlussstichtag umgerechnet. Umsatzerlöse werden grundsätzlich ausgewiesen, wenn die Lieferungen und Leistungen ausgeführt sind und der Gefahrenübergang erfolgt ist. Betriebliche Aufwendungen werden mit Inanspruchnahme der Leistung bzw. zum Zeitpunkt ihrer Verursachung ergebniswirksam. Die bisher angewandten Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden sowie die Form der Darstellung wurden bei der Erstellung des vorliegenden Jahresabschlusses beibehalten. IV. Erläuterungen zur Bilanz Anlagevermögen Die Entwicklung der einzelnen Posten des Anlagevermögens ist unter Angabe der Abschreibungen des Geschäftsjahres im Anlagenspiegel dargestellt.
Forderungen gegen verbundene Unternehmen Hierin sind Forderungen gegen die Gesellschafterin (§ 42 Abs. 3 GmbHG) in Höhe von EUR 1.731.746,80 (Vj.: EUR 2.208.086,06 ) enthalten. Mitzugehörigkeitsvermerk
Die sonstigen Vermögensgegenstände gegen verbundene Unternehmen beinhalteten im Vorjahr Finanzforderungen in Höhe von TEUR 7.052 aus dem Cash-Pool gegenüber der Binder Beteiligungs AG, Fügen (Österreich). Im Geschäftsjahr 2023 besteht eine Finanzverbindlichkeit aus dem Cash-Pool. Die Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände haben eine Restlaufzeit bis zu einem Jahr. Latente Steuern Die latenten Steuern resultieren im Wesentlichen aus unterschiedlichen Wertansätzen im Bereich der sonstigen Rückstellungen und aus der Ausübung des Wahlrechtes der degressiven Afa für bewegliche Wirtschaftsgüter des Anlagevermögens gem. § 7 Abs. 2 EStG. Der Berechnung wurde ein Steuersatz von 28 % zugrunde gelegt. Eigenkapital Das gezeichnete Kapital in Höhe von EUR 1.500.000,00 ist vollständig eingezahlt. Rückstellungen Die Steuerrückstellungen betreffen die Körperschaftsteuer und die Gewerbesteuer für das Jahr 2022 in Höhe von EUR 1.198.162,81. Die sonstigen Rückstellungen wurden im Wesentlichen für Personalansprüche (EUR 198.138,00; Vj .: TEUR 216), ausstehende Eingangsrechnungen und für noch nicht abgerechnete Beratungsleistungen gebildet (EUR 66.514,56; Vj.: TEUR 8). Verbindlichkeiten Die Restlaufzeiten der Verbindlichkeiten sind im Verbindlichkeitenspiegel im Einzelnen dargestellt. Verbindlichkeitenspiegel zum 31. Dezember 2023
In den Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen sind, wie im Vorjahr, keine Verbindlichkeiten gegenüber der Gesellschafterin enthalten. Mitzugehörigkeitsvermerk Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen:
Die Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen beinhalten Finanzverbindlichkeiten aus einem Betriebsmittelkredit in Höhe von TEUR 1.002 Vj.: TEUR 0) sowie aus dem Cash-Pool in Höhe von TEUR 168 (Vj.: TEUR 0) gegenüber der Binder Beteiligungs AG, Fügen (Österreich). Seit dem Geschäftsjahr 2021 besteht eine Cash-Pool Vereinbarung mit der Großmuttergesellschaft, Binder Beteiligungs AG als Cash-Pool Leader. V. Sonstige Angaben Haftungsverhältnisse Zwischen der Binder Beteiligungs AG, Fügen (Österreich) und der TTW Waldpflege GmbH, Oberrot, wurde am 15. Dezember 2017 ein Betriebsmittelkreditvertrag über EUR 3,5 Mio. abgeschlossen. Im Vertrag wurde eine Solidarhaftung der Binderholz Oberrot | Baruth GmbH, Oberrot, und der Binderholz Wolfegg GmbH vereinbart. Am 15. Juni 2018 wurde der Betriebsmittelrahmen auf EUR 5,5 Mio. erhöht. Am 2. Januar 2023 erfolgte eine Reduzierung auf einen max. ausnutzbaren Gesamtbetrag von EUR 4,5 Mio. Die Ausnützung zum Bilanzstichtag 31.12.2023 beträgt EUR 0,00 (Vorjahr: EUR 0,00). Sonstige finanzielle Verpflichtungen Aus einem Mietvertrag mit der Grimmenstein GmbH & Co. KG, 88364 Wolfegg über Grundstücke, Gebäude nebst Zubehör, Verkehrs- und Lagerflächen bestehen Verpflichtungen in Höhe von insgesamt EUR 391.684,47. Der Mietvertrag läuft bis zum 31.08.2025. Er verlängert sich automatisch um ein Jahr, wenn nicht spätestens 10 Monate vor Ablauf der Mietzeit eine Vertragspartei schriftlich kündigt. Verhandlungen über eine langfristige Vertragsverlängerung sind im Gange. Mitarbeiter Durchschnittliche Zahl der während des Geschäftsjahres beschäftigten Mitarbeiter:
1) Davon 4 (Vorjahr: 4)
Teilzeitbeschäftigte.
Organe der Gesellschaft Als Geschäftsführer waren im Geschäftsjahr 2023 folgende Herren bestellt:
Die Geschäftsführung hat von der Gesellschaft keine Bezüge erhalten. Vorgänge von besonderer Bedeutung nach dem Schluss des Geschäftsjahres Nach dem Bilanzstichtag sind keine wesentlichen Ereignisse eingetreten, die weder in der Gewinn- und Verlustrechnung noch in der Bilanz berücksichtigt sind. Ergebnisverwendungsvorschlag Vorbehaltlich der Zustimmung der Gesellschafterversammlung wird vom Bilanzgewinn in Höhe von EUR 10.273.542,85, bestehend aus dem Jahresüberschuss in Höhe von EUR 1.933.348,26 und dem Gewinnvortrag in Höhe von EUR 8.340.194,59 ein Teilbetrag von EUR 6.000.000,00 an die Gesellschafterin ausgeschüttet und der Restbetrag auf neue Rechnung vorgetragen. Konzernzugehörigkeit Die Gesellschaft gehört dem Vollkonsolidierungskreis der Binder Beteiligungsverwaltung GmbH, Fügen (Österreich) an und wird in deren Konzernabschluss für den kleinsten und größten Kreis einbezogen. Der Konzernabschluss wird beim Landesgericht Innsbruck (Österreich) hinterlegt. Mindestbesteuerung für Unternehmensgruppen Mit dem am 28.12.2023 in Deutschland in Kraft getretenen Gesetz zur Gewährleistung einer globalen Mindestbesteuerung für Unternehmensgruppen (Mindeststeuergesetz - MinStG) wurden die OECD-Mustervorschriften sowie die entsprechende EU-Richtlinie zur Gewährleistung einer globalen Mindestbesteuerung für Unternehmensgruppen ("Pillar Two") im deutschen Recht umgesetzt. Das MinStG ist für Wirtschaftsjahre, die ab 31.12.2023 beginnen, anzuwenden. Da die Gesellschaft dem Konsolidierungskreis der Binder Beteiligungsverwaltung GmbH, Fügen (Österreich), angehört, der die maßgeblichen Umsatzschwellen gemäß dem MinStG bzw. dem in Österreich in Kraft getretenen Mindestbesteuerungsgesetz überschreitet, unterliegt die Gesellschaft ab dem 1.1.2024 den entsprechenden gesetzlichen Vorschriften. Laufende Steuern aus der Umsetzung der deutschen bzw. vergleichbaren ausländischen Steuergesetze waren mangels Anwendbarkeit zum 31.12.2023 nicht zu erfassen. Die Binder Beteiligungsverwaltung GmbH, Fügen (Österreich), als oberste Muttergesellschaft evaluiert aktuell die künftig möglichen Auswirkungen des Mindeststeuergesetzes auf ihre Tochtergesellschaften. Nach dem derzeitigen Stand der Erkenntnisse wird nicht mit einer wesentlichen Steuermehrbelastung resultierend aus dem MinStG gerechnet.
Oberrot, den 11. April 2024 Matteo Binder Gebhard Dünser Konrad Wenkebach Lagebericht der Geschäftsführung für das Geschäftsjahr 2023I. Unternehmensgegenstand der Binderholz Wolfegg GmbH Die Binderholz Wolfegg GmbH ist eine 100 % Tochtergesellschaft der Binderholz Oberrot | Baruth GmbH. Die Gesellschaft betreibt in Wolfegg ein Sägewerk mit Profilierungs- und Zerspanungstechnik, vorgeschalteter Rundholzsortieranlage, Schnittholz-Trocknungsanlagen sowie ein Hobel- und Sortierwerk mit zwei voneinander unabhängigen Hobellinien. Ergänzt wird diese Schnittholz- und Hobelwarenproduktion durch ein Biomasse-Heizwerk zur Erzeugung der Prozesswärme für die Holztrocknung. Die Gesellschaft produziert im Wesentlichen als Auftragsfertiger für ihre Muttergesellschaft. Hauptzielgruppe waren die Kunden des von dem Stammsitz der Muttergesellschaft in Oberrot gesteuerten DIY-Geschäfts. Daneben zählen die Weiterverarbeitungsstandorte der Binderholz Gruppe zu den Abnehmern der Produkte. II. Bericht über den Geschäftsverlauf und die wirtschaftliche Lage 1. Gesamtwirtschaftliche Rahmenbedingungen Die Weltkonjunktur hielt sich im Jahr 2023 besser als erwartet, eine konjunkturelle Belebung zeichnet sich aber noch nicht ab. Die Befürchtung einer ausgeprägten Abschwächung der weltwirtschaftlichen Aktivität, aufgrund des Inflationsschocks im vergangenen Jahr und der daraufhin erfolgten scharfen geldpolitischen Reaktion, ist nicht eingetreten. Dabei gibt es große Unterschiede zwischen den Volkswirtschaften. Die Wirtschaft der Vereinigten Staaten zeigte sich im Jahr 2023 sehr robust. Europa und das Vereinigte Königreich stagnierten. 1 Die Inflation geht inzwischen zügig zurück. Der Preisauftrieb hat weltweit deutlich nachgelassen. In den G7-Ländern ist die Inflationsrate seit Oktober 2022 von 8,4 Prozent auf 3,2 % zurückgegangen. Maßgeblich war hierfür die Entspannung an den Energiemärkten. 2 Die Europäische Zentralbank (EZB) hat nach den kräftigsten Leitzinserhöhungen seit ihrem Bestehen zuletzt keine weiteren Zinsschritte unternommen. Zuvor hatte sie die Leitzinsen zwischen Juli 2022 und September 2023 zehnmal in Folge um insgesamt 450 Basispunkte erhöht. Damit liegen die Zinssätze für die Hauptrefinanzierungsgeschäfte zuletzt bei 4,5 %, für die Spitzenrefinanzierungsfazilität bei 4,75 % und für die Einlagefazilität bei 4 %. Aus Sicht der Notenbank leistet eine ausreichend lange Verweildauer auf diesem erhöhten Niveau einen wesentlichen Beitrag, um zeitnah zum mittelfristigen Inflationsziel von 2 % zurückzukehren.
1 KIELER KONJUNKTURBERICHTE Nr. 109 (2023|Q4),
Weltwirtschaft im Winter 2023, abgeschlossen am 13.
Dezember 2023, Seite 2 ff
Die einstige Konjunkturlokomotive Deutschland zeigt für 2023 eine schwache wirtschaftliche Entwicklung. Der Sachverständigenrat der Bundesregierung erwartet, dass das deutsche BIP im Jahr 2023 um 0,4 % zurückgeht. Die Stimmung in der deutschen Wirtschaft hat sich gemäß ifo Geschäftsklima im März 2024 gegenüber dem Jahresbeginn leicht verbessert, ist allerdings immer noch auf einem schwachen Niveau (siehe Abbildung auf Seite 1). Der ifo Geschäftsklimaindex ist im März 2024 auf 87,8 Punkte gestiegen, nach 86,3 Punkten im Dezember. An der Grafik ist der positive Jahresstart ins Jahr 2023 abzulesen, der sich ab der Mitte des Jahres zunehmend verschlechterte. Insbesondere das Bauhauptgewerbe und der Handel litten unter der nachlassenden Nachfrage. Deutschland befindet sich in einer Rezession. 2. Direktes Marktumfeld der Binderholz Wolfegg GmbH Im vergangenen Jahr schrumpfte das Bauvolumen im EUROCONSTRUCT-Gebiet schätzungsweise um 1,7 % auf 2,07 Bio. Euro (in Preisen von 2022). Mit rund 1,6 Bio. Euro entfielen dabei fast vier Fünftel der Bauleistungen auf den Hochbau. Der Tiefbau stand mit seinen etwa 450 Mrd. Euro dagegen nur für gut ein Fünftel. 2024 dürften die Bauleistungen insgesamt erneut, und zwar mit 2,1 % noch etwas stärker zurückgehen. Mit 2,03 Bio. Euro würde das Marktvolumen damit nur um gut 4 % über dem Wert des Coronajahres 2020 liegen. Nicht nur die Zinswende und die massiven Baupreissteigerungen, auch die durch die hohe Inflation ausgelösten Kaufkraftverluste der Privathaushalte und das nur mäßige Wirtschaftswachstum haben negative Folgen für die Hochbaunachfrage. Nach den kräftigen Zuwächsen der Wirtschaftsleistung in den Jahren 2021 (6,2 %) und 2022 (3,5 %) war vergangenes Jahr wohl nur ein kleines Plus von rund 0,5 % zu verzeichnen. Der Ausblick für dieses Jahr bleibt mit 1,3 % gedämpft. Überdies dürfte die Konjunktur in den meisten Mitgliedsländern im Prognosezeitraum bis 2026 kaum wesentlich besser in Schwung kommen. Die unterstellten Jahresraten von 1,6 % entsprechen dabei ungefähr den vorhergesagten Wachstumsraten für den Bausektor. 4 Der Branchenumsatz der deutschen Holzindustrie verringerte sich 2023 gegenüber dem Vorjahr um 10,6% auf 40,4 Mrd. €. Ausschlaggebend für den zweistelligen Umsatzrückgang war laut dem Hauptverband der Deutschen Holzindustrie (HDH) die Entwicklung in der Säge-, Holzwerkstoff-, Möbelindustrie, Holzverpackungen und nicht zuletzt in der baunahen Holzindustrie. In der Sägeindustrie sank der Umsatz im Jahr 2023 um 27 % auf EUR 6,4 Mrd. 5 Diese Entwicklung spiegelt sich auch in den Exportzahlen des statistischen Bundesamtes (Destatis) wider. Im Gesamtjahr 2023 wurden 5,680 (2022: 6,536) Mio. m 3 exportiert. Dies entspricht einem Rückgang der Exportmenge zum Vorjahr in Höhe von 13 %. Hielten sich die Rückgänge im 1. und 2. Quartal noch im Rahmen so verstärkten sich diese im 3. und vor allem im 4. Quartal. Dies entspricht der Nachfrageentwicklung im Jahr 2023. Während die Lieferungen an außereuropäische Länder mit 1,858 (2,174) m 3 um 14 % zurückgegangen sind, gaben die Ausfuhren innerhalb Europas um 12 % auf 3,821 (4,361) Mio. m 3 nach. Der Anteil der außereuropäischen Exporte hat sich entsprechend um knapp einen Prozentpunkt auf 32,7 (33,5) % verringert. Hauptabnehmer blieb Österreich mit 683.537 (796.584) m 3 , gefolgt von Frankreich mit 613.541 (665.352) m 3 und Italien mit 533.717 (514.968) m 3. Als größter Absatzmarkt außerhalb Europas hat Indien China abgelöst. Während die Ausfuhren nach Indien um 19 % auf 416.964 (350.026) m 3 erhöht wurden, sind die Exporte nach China um rund ein Drittel auf 393.235 (576.670) m 3 gesunken. Trotz eines Rückgangs um 48 % blieben die USA mit 217.578 (416.867) m 3 auf Platz drei. 6
4 Entnommen aus "ifo Schnelldienst 2 / 2024 77.
Jahrgang 14. Februar 2024, Ludwig Dorffmeister,
"Europäische Baukonjunktur verliert 2024 weiter an
Dynamik / Ausgewählte Ergebnisse der
EUROCONSTRUCT-Winterkonferenz 2023", Seite 67 ff
Ausschlaggebend für die Rückgänge waren eine im Jahresverlauf immer schwächere Nachfrage sowohl im Inland als auch im Export. Die Hochpreisphase im Jahr 2022 endete im Jahr 2023. Die Nachfrage nach Schnittholz und Hobelware reduzierte sich in Folge der schwachen konjunkturellen Entwicklung. Der Mix aus stark steigenden Lebenshaltungskosten, hohem Zinsniveau und starker Verunsicherung bei den Konsumenten führte zu einer deutlich rückläufigen Bautätigkeit. Dies ist insbesondere am Rückgang der Baugenehmigungen in Deutschland ablesbar. Im Jahr 2023 wurden in Deutschland rd. 260.000 Baugenehmigungen erteilt. Dies ist eine Reduktion im Vergleich zum Vorjahr von 27%. Die deutschen Bau- und Heimwerkermärkte schlossen laut dem Handelsverband Heimwerken, Bauen und Garten (BHB) das Vorjahr mit einem Gesamtumsatz von 21,24 Mrd. € ab. Das entspricht einem Rückgang von -3,1 Prozentpunkten (auf bereinigter Fläche -3,4 Prozentpunkten). Im Vergleich zu den im Vor-Corona-Jahr 2019 erreichten 19,46 Mrd. ergibt sich dennoch ein durchschnittliches jährliches Wachstum von 2,2%. In Österreich lag der Rückgang 2023 bei -3,2% (Gesamtumsatz 2023: 3,07 Mrd. €). Die Schweiz hat sich sowohl gegenüber dem Vorjahr (-4,9% auf 3,53 Mrd. Sfr) als auch im Vierjahresvergleich (+1,2%) etwas schwächer entwickelt. 7 Die Binderholz Gruppe ist nach wirtschaftlich sehr erfolgreichen Jahren finanziell sehr gut aufgestellt. Die Gesellschaft selbst ist in guter Verfassung, um den Herausforderungen auf der Rohstoffseite und den damit einhergehenden Preissteigerungen begegnen zu können. Die ersten Monate des laufenden Geschäftsjahres sind bislang besser als geplant verlaufen. 3. Bericht über den Geschäftsverlauf der Gesellschaft Das gesamte Geschäftsjahr war aufgrund des schwachen konjunkturellen Umfelds und der damit einhergehenden Volatilität geprägt. Die Gesellschaft konnte sich aufgrund der Einbettung in die Binderholz Gruppe zufriedenstellend behaupten. Das Jahr 2023 war auf der Beschaffungsseite von einer stabilen Versorgung gekennzeichnet. Die Rundholzpreise entwickelten im 1. Quartal nach oben, stabilisierten sich im 2. Quartal auf hohem Niveau. Mit Beginn des 3. Quartals gelang es, die Preise merklich zu senken. In Summe hat das Geschäftsjahr 2023 den Plan nicht erreicht. Die Binderholz Wolfegg GmbH konnte mit einer EBITDA Marge von 9,4%-Punkten angesichts der vorherrschenden Marktbedingungen dennoch ein zufriedenstellendes Ergebnis erzielen. In fast allen Schnittholz- und Hobelwarensortimenten konnten wir unsere Marktstellung behaupten. Trotz leichter Mengeneinbußen gelang es, die Verkaufsmenge gegenüber dem Vorjahr in etwa zu halten. Die Preisspitzen des Vorjahres konnten nicht erreicht werden. Die Preise entwickelten sich aufgrund der im Jahresverlauf nachlassenden Nachfrage rückläufig. Neben dem Bedarf der weiterverarbeitenden Werke der Binder Gruppe waren auch die Überseemärkte aufnahmefähig. Die Preise entwickelten sich auf allen Märkten im Jahresverlauf nach unten. Zusammenfassend bewerten wir die Entwicklung unserer Absatzmärkte positiv. Die Gesellschaft konnte daher das Geschäftsjahr zufriedenstellend abschließen. Mit einem Jahresüberschuss für das abgelaufene Geschäftsjahr in Höhe von TEUR 1.933 konnte sich die Gesellschaft in einem volatilen Umfeld behaupten.
7 Quelle: EUWID Holz Möbel | 12.2024 vom
21.03.2024 | Jahrgang 98, Seit 14 ff
3.1. Verkauf- und Absatzentwicklung Die Binderholz Wolfegg GmbH hat ihre in Wolfegg hergestellten Produkte an die Muttergesellschaft vermarktet. Das Drittkundengeschäft betraf im Wesentlichen Kunden in der Verpackungsindustrie sowie für Sägenebenprodukte. 3.2. Beschaffung / Produktion Die Versorgung mit Rundholz war während des gesamten abgelaufenen Wirtschaftsjahres sehr gut. Die Beschaffung des Rundholzes erfolgte in hohem Maße durch die Schwestergesellschaft TTW Waldpflege GmbH. Die Zusammenarbeit mit der TTW Waldpflege GmbH hat sich auch im abgelaufenen Jahr wieder bewährt. Die dadurch geschaffene Rückwärtsintegration sichert den Unternehmen der Binderholz Gruppe einen guten Zugang zum Rohstoff Holz, sowohl was das Volumen betrifft als auch die Qualität. Durch die Zugehörigkeit zur Binderholz Gruppe haben sich zudem neue Beschaffungsquellen im Fernbezug ergeben. Die Produktionsmenge des Sägewerkes lag im Berichtsjahr rd. 5 % unter dem Vorjahresniveau. Die Binderholz Wolfegg GmbH profitiert vom Geschäftsmodell der Binderholz Gruppe. Das Ergebnis im Jahr 2023 wurde von den internen und externen Zugängen zu den Beschaffungs- und Absatzmöglichkeiten unterstützt. III. Vermögens-, Finanz und Ertragslage 1. Ertragslage
Im Jahr 2023 erzielte die Binderholz Wolfegg GmbH Umsatzerlöse in Höhe von TEUR 42.652, die um 29,3 % unter den Vorjahresumsätzen lagen. Das EBITDA beläuft sich für das Jahr 2023 auf TEUR 4.008 gegenüber TEUR 14.924 im Vorjahr. Der Rückgang resultiert aus dem verminderten Rohertrag. 2. Finanzlage
Die Eigenkapitalquote der Gesellschaft beträgt zum Stichtag 31.12.2023 65,6 % (im Vorjahr: 64,3 %). Im Geschäftsjahr 2023 wurden EUR 6,0 Mio. an den Gesellschafter Binderholz Oberrot | Baruth GmbH, Oberrot, ausgeschüttet. Die Finanzierung sämtlicher Konzerngesellschaften der Binderholz Gruppe erfolgt zentral über die Konzernholding Binder Beteiligungs AG, Fügen (Österreich). Zum Bilanzstichtag 31.12.2023 lag eine Inanspruchnahme von TEUR 1.170 vor (im Vorjahr: TEUR 0). 2.1. Investitionen Im Geschäftsjahr 2023 wurden rund TEUR 1.679 in Sachanlagen investiert. Die Investitionen in das Sachanlagevermögen betrafen insbesondere die Erneuerung der Sägezubringung. 3. Vermögenslage Die Bilanzsumme verminderte sich gegenüber dem Vorjahr von TEUR 24.667 auf TEUR 17.982.
Das Anlagevermögen erhöhte sich im Berichtsjahr um TEUR 374, wobei den Investitionen von TEUR 1.679 die planmäßigen Abschreibungen von TEUR 1.306 gegenüberstanden. Die Vorräte haben sich auf TEUR 9.446 erhöht. Niedrigere Einkaufspreise bei Rundholz gegenüber dem Vorjahr wurden durch eine höhere Bestandsmenge überkompensiert. Der Rückgang der Forderungen betrifft im Wesentlichen Cash-Pool-Forderungen an die Cash-Pool-Führerin Binder Beteiligungs AG, Fügen (Österreich) mit TEUR 0 (im Vorjahr TEUR 7.052). Unter den Rückstellungen sind insbesondere die Steuerrückstellungen gesunken. Die Finanzverbindlichkeiten betreffen Cash-Pool-Verbindlichkeiten an die Cash-Pool-Führerin Binder Beteiligungs AG, Fügen (Österreich) mit TEUR 168 sowie eines konzerninternen Darlehens (TEUR 1.002). 4. Nicht Finanzielle Leistungsindikatoren Umweltschutz und Arbeitnehmerbelange Die ökologischen Ziele des Unternehmens umfassen die Setzung aller technologisch verfügbaren Maßnahmen zur Vermeidung von Umweltschäden; hierbei kommt insbesondere der erheblichen Reduktion von Schadstoffausstoß durch Verwendung von Filteranlagen eine maßgebliche Bedeutung zu. Die auf dem Gebiet des Umweltschutzes erzielten technischen Fortschritte werden laufend auf ihre Verwendbarkeit für unsere Betriebsanlagen untersucht. Die Binderholz Wolfegg GmbH besitzt zudem eine Zertifizierung nach ISO 50001 (Energiemanagementsystem). Der Personalstand betrug im Jahr 2023 im Durchschnitt 109 (Vorjahr: 113) Mitarbeiter. Das Unternehmen verfügt über Verantwortliche für Umweltbelange, Brandschutz, den Arbeitnehmerschutz sowie für Aus- und Weiterbildung. IV. Bericht über die voraussichtliche Entwicklung und die Risiken des Unternehmens 1. Prognosebericht - Voraussichtliche Entwicklung des Unternehmens Das globale Wachstum wird für 2024 mit 3,1 Prozent und für 2025 mit 3,2 Prozent prognostiziert, wobei die Prognose für 2024 um 0,2 Prozentpunkte höher ausfällt als im Weltwirtschaftsausblick (WEO des IMF) vom Oktober 2023, da die USA und mehrere große Schwellen- und Entwicklungsländer widerstandsfähiger sind als erwartet und China fiskalische Unterstützung erhält. Die Prognose für 2024-25 liegt jedoch unter dem historischen (2000-19) Durchschnitt von 3,8 Prozent, da die Leitzinsen der Zentralbanken zur Inflationsbekämpfung erhöht wurden und die fiskalische Unterstützung angesichts der hohen Verschuldung, die die Wirtschaftstätigkeit belastet, sowie des geringen Produktivitätswachstums, zurückgenommen wurde. Die Inflation geht in den meisten Regionen schneller zurück als erwartet. Die globale Gesamtinflation wird voraussichtlich auf 5,8 Prozent im Jahr 2024 und auf 4,4 Prozent im Jahr 2025 fallen, wobei die Prognose für 2025 nach unten korrigiert wurde. 8
Wie aus obiger Abbildung hervorgeht, ist die rückläufige Entwicklung des europäischen Bausektors in den Jahren 2023 und 2024 ausschließlich auf den Wohnungsbau zurückzuführen. Dieses Bausegment dürfte im vergangenen Jahr um knapp 5 % (Prognose im Sommer 2023 :- 3,6 %) geschrumpft sein. 2024 ist zudem mit einem Rückgang um 5,4 % (3,2 %) zu rechnen. Erst 2025 dürfte der Wohnungsbau wieder ins Plus drehen. Laut dem deutschen Bundesinstitut für Bau- Stadt- und Raumforschung wird 2024 infolge der voraussichtlich schwachen Baunachfrage mit einem Rückgang der Baupreise um 3 % gerechnet. Der Tiefpunkt wird nach derzeitigem Stand im Folgejahr mit einem Minus von 5,5 % erwartet. In der Folge sollten die Preise mit zunehmender Baunachfrage wieder leicht ansteigen. Dies sollte die Nachfrage nach Bauprodukten mittelfristig neben der Erwartung einer wirtschaftlichen Erholung auf europäischer Ebene ankurbeln. Die Bauwirtschaft steht in Summe vor großen strukturellen Herausforderungen. Der Rückgang der Inflation und die erwarteten Zinssenkungen sollte die Stimmung in der Immobilienwirtschaft aufhellen. Dazu beitragen sollten auch die rückläufigen Energiepreise. Für den Holzbau eröffnet sich mittelfristig durch die große Versorgungslücke im Wohnbau, Stichwort modulares Bauen, und die CO 2 Speicherfähigkeit von Holz die Chance nicht nur den Marktanteil zu erhöhen, sondern auch die Klimaziele nachhaltig zu unterstützen. Die führenden Wirtschaftsforschungsinstitute sehen nach wie vor große Unsicherheiten in der Entwicklung der Weltwirtschaft. Die Wachstumsprognosen für das Jahr 2024 sind sehr verhalten. So reduzierte das Institut für Weltwirtschaft Kiel (IfW) die Prognose im Vergleich zum IMF (siehe nachfolgende Tabelle) für die Expansion der Weltwirtschaft nochmals um 0,3 Prozentpunkt auf ca. 2,8 % für das Jahr 2024, wobei es große Unterschiede in den einzelnen Regionen der Welt gibt. Die stärksten Wachstumsraten dürften sich in Indien und in Ostasien einstellen. Die Risiken für die Weltkonjunktur sind vor allem geopolitischer Natur, insbesondere einer Zuspitzung von Handelskonflikten sowie die Unwägbarkeiten im Zusammenhang mit den US-Präsidentschaftswahlen. Bruttoinlandsprodukt und Verbraucherpreise in ausgewählten Ländern und Regionen 2023-2025
Aggregate gewichtet auf Basis von Kaufkraftparitäten des Jahres 2022; Ostasien: ohne China, Indien und Japan. Grau hinterlegt: Prognose des IfW Kiel. 10 Die Verbraucherpreise sollten nicht mehr die Rolle wie in den Vorjahren spielen, sondern sich im Jahr 2024 auf das gewünschte Niveau einpendeln. Daraus ableitend gehen nahezu alle Prognostiker davon aus, dass Mitte 2024 die Zentralbanken mit Zinssenkungen beginnen werden. Die Corona-Pandemie und die Energiekrise haben in Europa und insbesondere in Deutschland deutliche Spuren hinterlassen. Die deutsche Wirtschaftsleistung liegt derzeit nahezu auf demselben Niveau wie zu Beginn der Corona-Pandemie vor knapp vier Jahren. Deutschland verzeichnet damit seit Beginn der Corona-Pandemie das geringste Wachstum aller Volkswirtschaften des Euro-Raums. Zwar kam Deutschland zunächst noch vergleichsweise gut durch die Corona-Pandemie. Während der Energiekrise entwickelte sich die deutsche Wirtschaft jedoch sehr schwach. Gegenüber dem Vorjahr dürfte die Wirtschaftsleistung im Jahr 2023 schrumpfen und im Jahr 2024 deutlich langsamer wachsen als in den 2010er-Jahren. Das Bruttoinlandsprodukt (BIP) wird im Jahr 2023 laut Sachverständigenrat um 0,4% zurückgehen. Für das laufende Jahr prognostiziert der Sachverständigenrat zur Begutachtung der gesamtwirtschaftlichen Entwicklung ein leichtes Wachstum von 0,7%. 11
10 Quelle:
https://www.ifw-kiel.de/de/themendossiers/konjunktur/#m-tab-0-welt;
Eckdatentabelle | Welt, Stand Dezember 2023, Prognose IfW
Kiel
In einem weiter schwierigen wirtschaftlichen Umfeld wird die Bautätigkeit in Europa 2024 mit 2,1% noch etwas stärker zurückgehen als im Vorjahr. Für die kommenden beiden Jahre rechnet das EUROCONSTRUCT-Netzwerk mit einer moderaten Erholung. Während der Hochbau unter dem gestiegenen Zinsniveau, den stark verteuerten Bauleistungen und den gesunkenen finanziellen Spielräumen der verschiedenen Auftraggeber leidet, wächst der Tiefbau - angesichts der staatlichen Rückendeckung für Infrastrukturvorhaben - bis 2026 mit beachtlicher Schlagzahl weiter. Die aktuell rückläufigen Bauaktivitäten haben vor allem mit der Marktkorrektur im Wohnungsneubau zu tun. Im Zwei-Jahres-Zeitraum 2023 bis 2024 dürfte dieses Teilsegment um insgesamt 15% schrumpfen. Mittelfristig ist hier keine nennenswerte Nachfragebelebung in Sicht. 12 Entgegen den Befürchtungen hat es im Jahr 2023 in den USA keine "harte Landung" für den Wohnbausektor gegeben. Die Nachfrage nach Einfamilienhäusern war stabil. Die Housing Starts werden für 2024 auf dem Niveau von 2023 in Höhe von 1,5 Mio. Einheiten erwartet. Raymond James geht von fallenden Hypothekarzinsen aus, die zu einer erhöhten Nachfrage nach Wohnraum führen wird. Nachdem gerade im "Single Family"-Bereich der Einsatz von Holz als Baumaterial am höchsten ist, sollte die Nachfrage im Jahr 2024 und 2025 weiterhin die Holzindustrie unterstützen, was sich positiv auswirken sollte. Wir gehen daher nach wie vor von einer sehr volatilen Entwicklung unserer relevanten Absatz- und Beschaffungsmärkten aus. Steigende Energiepreise belasten auf Unternehmensseite insbesondere Unternehmen der Transportbranche und energieintensive Industrien. Von steigenden Treibstoffpreisen wird auch die von externen Logistikdienstleistungen auf der Beschaffungs- wie auf der Absatzseite abhängige Binderholz Wolfegg GmbH betroffen sein. Gleiches gilt für Strombezugskosten. Die Verfügbarkeit des Rohstoffs Holz war bislang zufriedenstellend. Für den weiteren Jahresverlauf gehen wir davon aus, dass die Versorgung des Sägewerks mit Rundholz zwar eine wachsende Herausforderung sein wird, aber die Versorgung aufgrund der gut aufgestellten Einkaufsorganisation der Binderholz Gruppe gewährleistet werden kann. Neben der Verfügbarkeit des Rohstoffs ist dessen Preis ein wesentlicher Faktor, der die Ergebnissituation der Binderholz Wolfegg GmbH bestimmt. In den ersten Monaten des neuen Geschäftsjahres haben sich die durchschnittlichen Preise gegenüber dem Niveau des letzten Quartals des Vorjahres erhöht. Für den weiteren Verlauf des Jahres gehen wir von einem weiteren Preisanstieg aus. Die Aussichten für das Exportgeschäft werden als zufriedenstellend eingeschätzt. Der für die Gesellschaft wichtige Absatzmarkt USA zeigt unverändert eine ausreichende Aufnahmefähigkeit bei einem auskömmlichen Preisniveau. Die Absatzmärkte in Asien werden zunehmend für die Gesellschaft interessanter. Die Binderholz Wolfegg GmbH unterhält sowohl einkaufs- als auch verkaufsseitig keine Geschäftsbeziehungen mit Lieferanten oder Kunden aus Russland, Weißrussland oder der Ukraine. Der Verkauf von Sägenebenprodukten ist für die Sägeindustrie weiterhin ein wichtiger Bestandteil, um profitabel wirtschaften zu können. Dementsprechend hat die Entwicklung der Preise für Hackschnitzel und Sägemehl einen gewichtigen Einfluss auf die Rentabilität der Sägeunternehmen. Die Preise im Januar und Februar 2024 lagen deutlich unter dem Vergleichszeitraum des Vorjahres. Das neue Geschäftsjahr 2024 ist besser als geplant gestartet. Die Geschäftsführung erwartet sich eine Belebung der Geschäftstätigkeit in den kommenden Monaten, und zeigt sich optimistisch, was das Gesamtjahr betrifft. Durch die Einbindung in die Gesellschafterfinanzierung der Binder Beteiligungs AG ist die Liquidität der Gesellschaft gesichert. Sofern sich die wirtschaftlichen Rahmenbedingungen nicht deutlich verschlechtern, erwartet die Geschäftsleitung ein Jahresergebnis in etwa auf dem Vorjahresniveau. Trotz gegebener Unsicherheiten durch die geopolitischen Herausforderungen und den damit in Zusammenhang stehenden möglichen Verwerfungen sowie der erwarteten volatilen Entwicklung unserer Märkte beurteilt die Geschäftsleitung die Aussichten auf das kommende Geschäftsjahr 2024 insgesamt positiv. Durch die Diversifikation auf den Beschaffungs- und Absatzmärkten, die hohe Integration der Produktionsstandorte und eine stabile Finanzierungssituation, und nicht zuletzt aufgrund unserer motivierten Mitarbeiter, sehen wir uns für verschiedene Szenarien gut gerüstet. 2. Wesentliche Ereignisse nach dem Bilanzstichtag Nach dem Bilanzstichtag gab es keine Ereignisse von besonderer Bedeutung. 3. Chancen- und Risikobericht - Wesentliche Risiken und Ungewissheiten Die Binderholz Wolfegg GmbH ist als 100 % -Tochter der Binderholz Oberrot | Baruth GmbH vollständig in das Risikomanagementsystem und das Finanzierungskonzept der Binderholz - Gruppe eingebunden. Das von der Muttergesellschaft Binderholz Oberrot | Baruth GmbH eingeführte, an den Bedürfnissen und Vorgaben der Gesellschaft ausgerichtete Risikomanagement-System wird systematisch genutzt und kontinuierlich an die aktuellen Erfordernisse adaptiert. Alle aus der Art des Geschäftsbetriebs resultierenden, betriebstypischen Standardrisiken, wie Feuer - und Feuerbetriebsunterbrechung, Haftpflichtrisiken oder auch Forderungsausfälle, sind, sofern möglich, versichert. Die Verträge und Konditionen werden permanent überwacht und ggfs. an sich verändernde Gegebenheiten angepasst, um so den jeweils besten Versicherungsschutz für die Einzelgesellschaften der Gruppe sicherzustellen. Die letzten Jahre haben gezeigt, dass die größten finanziellen Risiken auf der Beschaffungsseite liegen. Den notwendigen Rohstoff Holz in ausreichender Menge zu akzeptablen Preisen zu bekommen, ist für den wirtschaftlichen Erfolg der Gesellschaft entscheidend. Im Konzernverbund mit der Binderholz Gruppe haben sich neue Beschaffungswege erschlossen. Die Gesellschaft verfügt somit über eine gute Versorgung mit dem Rohstoff Holz und hat damit im Verhältnis zum Wettbewerb einen strategischen Vorteil. Die Holzbeschaffungsmengen und -preise werden, wie in den Vorjahren von den anfallenden Schadholzmengen abhängen; wobei wir aufgrund der Marktkonstellationen von steigenden Rundholzpreisen ausgehen. Deutliches Potential sieht die Geschäftsführung weiterhin in der Verbesserung innerbetrieblicher Abläufe und Prozesse. Durch die kontinuierliche Integration in die Binderholz Gruppe und das durch diese zur Verfügung gestellte Geschäftsmodell sollten sich positive Effekte einstellen. Personalseitig rechnen wir mit keinen großen Risiken. Im Geschäftsjahr 2023 beschäftigten uns weder eine große Fluktuation noch übermäßig starke Krankenstände der Mitarbeiter. Das Risiko von Forderungsausfällen ist aufgrund der nahezu ausschließlichen Vermarktung an Konzerngesellschaften begrenzt. Die Gesellschaft kann bei Bedarf auf ein effizientes Mahnwesen zurückgreifen. Forderungsausfälle sind die Ausnahme. Soweit bei finanziellen Vermögenswerten Ausfalls- und Bonitätsrisiken erkennbar sind, werden entsprechende Wertberichtigungen vorgenommen. Verbindlichkeiten werden innerhalb der vereinbarten Zahlungsfristen unter Ausnutzung von Skonti gezahlt. Ziel des Finanz- und Risikomanagements der Gesellschaft ist die Sicherung gegen finanzielle Risiken jeglicher Art. Zur Absicherung gegen grundsätzlich bestehende Liquiditätsrisiken und zur Aufrechterhaltung der jederzeitigen Zahlungsfähigkeit wird ein fortlaufender Liquiditätsplan erstellt, der permanent an aktuelle Änderungen angepasst wird und als Basis für die Geldmitteldisposition dient. Beim Finanzmanagement verfolgt das Unternehmen eine konservative Risikopolitik. Die Gesellschaft finanziert sich im Wesentlichen aus dem erwirtschafteten Cash-Flow und über Konzerndarlehen. Hier bestehen langfristige Kreditvereinbarungen. Seit Mitte 2021 ist die Gesellschaft zudem in einen Cash-Pool-Vertrag mit der Binder Beteiligungs AG, Fügen (Österreich), einbezogen. Durch die Gesellschafterfinanzierung der Binder Beteiligungs AG ist die Finanzierung über den Planungshorizont gesichert. Der gesamtwirtschaftliche Ausblick ist geprägt von geopolitischen Krisen (Ukraine, Naher Osten, Taiwan) und hohen Volatilitäten auf den Energie- und Rohstoffmärkten. Die mittlerweile zwar rückläufige Inflation, die zu einer Zinserhöhungswelle führte, hat zu einer stagnierenden bzw. in Teilbereichen schrumpfenden Weltwirtschaft geführt. Die Geschäftsführung begegnet diesen Herausforderungen mit einer intensiven laufenden Analyse, einer flexiblen Steuerung sowie schnellen Entscheidungen, die durch die Einbettung in die finanziell starke Binder Gruppe unterstützt wird. Die Angaben und Prognosen im Bericht über die voraussichtliche Entwicklung und die Risiken des Unternehmens beruhen auf den aktuellen Einschätzungen der Geschäftsführung über die zukünftige Entwicklung, welche durch Unsicherheiten oder Risiken im Marktumfeld beeinflusst werden können, und daher zu Abweichungen von unseren derzeitigen Einschätzungen führen können. V. Bericht über Forschung und Entwicklung Forschungs- und Entwicklungsprojekte werden mit Unterstützung der zentralen Forschungs- und Entwicklungsabteilung der Binderholz Gruppe durchgeführt. In Zusammenarbeit mit Technischen Universitäten, Hochschulen und Forschungseinrichtungen sowie der F&E Abteilung der Binderholz Gruppe arbeiten wir neben der Weiterentwicklung unserer Produkte an Verfahrens- und Produktionsoptimierungen.
Oberrot, den 11. April 2024 Die Geschäftsführung der Binderholz Wolfegg GmbH Matteo Binder Gebhard Dünser Konrad Wenkebach BESTÄTIGUNGSVERMERK DES UNABHÄNGIGEN ABSCHLUSSPRÜFERSAn die Binderholz Wolfegg GmbH, Oberrot Prüfungsurteile Wir haben den Jahresabschluss der Binderholz Wolfegg GmbH, Oberrot - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 01. Januar bis zum 31. Dezember 2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der Gesellschaft für das Geschäftsjahr vom 01. Januar bis zum 31. Dezember 2023 geprüft. Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse
Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat. Grundlage für die Prüfungsurteile Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unser Prüfungsurteil zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen. Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d.h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist. Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen. Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können. Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unser Prüfungsurteil zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet. Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen. Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus
Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger bedeutsamer Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.
München, den 11. April 2024 Nexia
GmbH
Zelger, Wirtschaftsprüfer Schön, Wirtschaftsprüfer ErgebnisverwendungsbeschlussVom Bilanzgewinn in Höhe von EUR 10.273.542,82, bestehend aus dem Jahresüberschuss in Höhe von EUR 1.933.348,26 und dem Gewinnvortrag in Höhe von EUR 8.340.194,59, wird ein Teilbetrag von EUR 6.000.000,00 an den Gesellschafter ausgeschüttet und der Restbetrag in Höhe von EUR 4.273.542,85 auf neue Rechnung vorgetragen. Die Ausschüttung an den Gesellschafter wird am 16. Mai 2024 erfolgen. Feststellung des JahresabschlussesDer Jahresabschluss wurde am 8. Mai 2024 festgestellt. |
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