Stammdaten

Register
Amtsgericht Ingolstadt HRB 191038
Vorher
DeMark-Management GmbH
Eingetragen
7.2.2001
Branche
Wagniskapital-BeteiligungsgesellschaftenEffekten- und WarenterminhandelBeteiligungsgesellschaften
Gegenstand
Vermittlung von Investmentanteilen, Anlageberatung sowie Anlagevermittlung von Finanzinstrumenten

Historie

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Management

NameRolle
Werner Paul Dlugosch
seit 17.9.2019
Liquidator

Wirtschaftlich Berechtigte
Beta

100.00% identifiziert0.00% ungelöst

Identifizierte Personen (2)

NameAnteil
50.00%
50.00%

Gesellschafter
Beta

Name
Ort
Anteil
Werner Dlugosch
85051 Ingolstadt, Lassallestraße 12
50.00%
Josef Kempf
85296 Rohrbach, Kernbauernleite 12
50.00%

Konzern- und Jahresabschlüsse

InCapital GmbH

Ingolstadt

Jahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2016 bis zum 31.12.2016

Bilanz zum 31. Dezember 2016

AKTIVA

31.12.2016 Vorjahr
Euro Euro
1. Barreserve    
a) Kassenbestand 0,00 2.003,46
2. Forderungen an Kreditinstitute    
a) täglich fällig 188.489,78 212.347,00
3. Forderungen an Kunden 49.454,65 74.959,85
4. Sachanlagen 2.101,00 797,00
5. Sonstige Vermögensgegenstände 32.960,43 2.057,00
6. Rechnungsabgrenzungsposten 5.018,23 7.368,23
  278.024,09 299.532,54

PASSIVA

   
  31.12.2016 Vorjahr
  Euro Euro
1. Verbindlichkeiten gegenüber Kunden    
a) andere Verbindlichkeiten    
aa) täglich fällig 12.194,92 12.825,89
2. Sonstige Verbindlichkeiten 4.108,03 3.649,04
3. Rückstellungen    
a) andere Rückstellungen 25.490,00 36.250,00
4. Eigenkapital    
a) Gezeichnetes Kapital 100.000,00 100.000,00
b) Gewinnvortrag 127.616,97 115.767,64
c) Jahresüberschuss 8.614,17 31.039,97
  278.024,09 299.532,54

GEWINN- UND VERLUSTRECHNUNG
vom 01.01.2016 bis 31.12.2016

Geschäftsjahr Vorjahr
EUR EUR EUR
1. Zinserträge aus      
a) Kredit- und Geldmarktgeschäften   1.904,40 67,14
2. Zinsaufwendungen   3.878,00 0,00
    -1.973,60  
3. Provisionserträge 307.023,43   391.334,33
4. Provisionsaufwendungen 34.312,84 272.710,59 69.771,41
5. Sonstige betriebliche Erträge   11.861,81 8.150,11
6. Allgemeine Verwaltungsaufwendungen      
a) Personalaufwand      
aa) Löhne und Gehälter 196.735,56   207.595,56
ab) Soziale Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung und für Unterstützung 13.050,38 209.785,94 13.109,68
b) andere Verwaltungsaufwendungen   59.409,56 63.766,51
    13.403,30 45.308,42
7. Abschreibungen und Wertberichtigungen auf immaterielle Anlagenwerte und Sachanlagen   646,12 703,29
8. Sonstige betriebliche Aufwendungen   306,70 281,56
9. Ergebnis der normalen Geschäftstätigkeit   12.450,48 44.323,57
10. Steuern vom Einkommen und vom Ertrag   3.836,31 13.283,60
11. Jahresüberschuss   8.614,17 31.039,97

ANHANG FÜR DAS GESCHÄFTSJAHR 2016

InCapital GmbH
Ingolstadt

I. Allgemeine Angaben

Der Jahresabschluss der InCapital GmbH zum 31.12.2016 wurde auf der Grundlage der Rechnungslegungsvorschriften des Handelsgesetzbuches und des GmbH-Gesetzes aufgestellt. Weiterhin waren die Vorschriften der RechKredV anzuwenden. Für die Gewinn-und Verlustrechnung wurde das Gesamtkostenverfahren gewählt.

Nach § 340 Abs. 4 HGB in Verbindung mit § 340a Abs.1 HGB hat die Gesellschaft die Vorschriften für große Kapitalgesellschaften anzuwenden. Sie ist prüfungspflichtig gem. § 340k HGB und § 36 WpHG. Am 09.10.2008 wurde von der Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht die Erlaubnis gem. § 32 Abs. 1 KWG für die Anlagevermittlung, die Anlageberatung und die Abschlussvermittlung erteilt. Die Erlaubnis zur Abschlussvermittlung wurde 2014 zurückgegeben.

II. Gliederung

Die Gliederung der Bilanz und der Gewinn- und Verlustrechnung entspricht den Regelungen der RechKredV, die für alle Kredit- und Finanzdienstleistungsinstitute anzuwenden ist.

III. Bilanzierungs- und Bewertungsgrundsätze

Der Jahresabschluss wurde unter Beachtung der allgemeinen Ansatz- und Bewertungsvorschriften sowie der besonderen Ansatz- und Bewertungsvorschriften für Kapitalgesellschaften erstellt.

Änderungen bei der Ausübung von Bewertungswahlrechten gegenüber dem Vorjahr haben sich nicht ergeben.

Im Einzelnen wurden folgende Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden angewendet.

Das Sachanlagevermögen wurde zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten angesetzt und soweit abnutzbar, um planmäßige Abschreibungen vermindert. Die planmäßigen Abschreibungen wurden nach der voraussichtlichen Nutzungsdauer der Vermögensgegenstände linear vorgenommen.

Forderungen aus Lieferungen und Leistungen und sonstige Vermögensgegenstände wurden zu den Anschaffungskosten angesetzt. Einzel- oder Pauschalwertberichtigungen waren nicht zu bilden.

Als aktive Rechnungsabgrenzungsposten wurden vorausbezahlte Versicherungsentgelte und Werbemaßnahmen zeitanteilig abgegrenzt. Andere Rückstellungen wurden für alle weiteren ungewissen Verbindlichkeiten gebildet. Angesetzt wurde der Erfüllungsbetrag.

Verbindlichkeiten gegenüber Kunden und sonstige Verbindlichkeiten wurden mit dem Erfüllungsbetrag angesetzt.

Barbestände in fremder Währung wurden gem. § 256a HGB mit dem Kurs am Bilanzstichtag, höchstens zu Anschaffungskosten, bewertet. Guthaben bei Kreditinstituten sind mit ihren Anschaffungskosten in der Bilanz erfasst.

Bei der Bewertung wurde von der Fortführung des Unternehmens ausgegangen. Die Vermögensgegenstände und Schulden wurden einzeln bewertet. Es wurde vorsichtig bewertet, namentlich wurden alle vorhersehbaren Risiken und Verluste, die bis zum Abschlussstichtag entstanden sind, berücksichtigt. Die Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden des Vorjahres wurden fortgeführt. Eine Mitzugehörigkeit von Vermögensgegenständen und Schulden zu anderen Posten der Bilanz bestand nicht.

IV. Erläuterungen zur Bilanz

Der Anlagenspiegel gem. § 268 Abs. 2 HGB ist im Anhang auf Blatt 6 dargestellt.

Die Forderungen an Kreditinstitute und Kunden haben folgende Restlaufzeiten:

täglich fällig bis zu 3 Monaten bis zu 1 Jahr 1 Jahr bis 5 Jahre mehr als 5 Jahre
TEUR TEUR TEUR TEUR TEUR
Forderungen Kreditinstitute 188 0 0 0 0
Forderungen an Kunden 0 49 0 0 0

Die Verbindlichkeiten gegenüber Kunden und die sonstigen Verbindlichkeiten haben folgende Restlaufzeiten:

täglich fällig bis zu 3 Monaten bis zu 1 Jahr 1 Jahr bis 5 Jahre mehr als 5 Jahre
TEUR TEUR TEUR TEUR TEUR
Verbindlichkeiten gegenüber Kunden 12 0 0 0 0
sonstige Verbindlichkeiten 0 4 0 0 0

Die anderen Rückstellungen entfallen mit TEUR 10,0 (Vorjahr: TEUR 8,5) auf Abschluss-und Prüfungskosten, mit TEUR 14,0 (Vorjahr: TEUR 14,0) auf Kosten für Aufbewahrungspflichten, mit TEUR 0,2 (Vorjahr: TEUR 2,9) auf sonstige Bereiche und mit TEUR 1,3 (Vorjahr TEUR 10,9) auf Personalkosten.

V. Erläuterungen zu einzelnen Bilanzpositionen:

1. sonstige Vermögensgegenstände:   EUR 32.960,43,00
EUR  
Körperschaftsteuerrückforderung 2016 4.756,00  
Solidaritätszuschlag 2016 262,00  
Gewerbesteuerrückforderung 2016 7.637,00  
Umsatzsteuer aus Betriebsprüfung 20.260,00  
Sonstige 45,43  
  32.960,43  
2. sonstige Verbindlichkeiten   EUR 4.108,03
  EUR  
Lohnsteueranmeldung 12/2016 3.255,03  
Sonstige 853,00  
  4.108,03  
3. andere Rückstellungen   EUR 25.490,00
  EUR  
Berufsgenossenschaft 2016 200,00  
Jahresabschluss 2016 4.500,00  
WP-Kosten Prüfung nach HGB und KWG 5.500,00  
Rückstellung für Aufbewahrungspflichten 14.000,00  
Urlaubsrückstellungen 2016 1.290,00  
  25.490,00  

VI. Erläuterungen zur Gewinn- und Verlustrechnung

Von den gesamten Provisionserträgen von TEUR 307,0 wurden TEUR 169,7 in Luxemburg erzielt.

Außerordentliche Aufwendungen und Erträge liegen nicht vor.

VII. Sonstige Angaben

Das für das Geschäftsjahr berechnete Gesamthonorar des Abschlussprüfers beträgt EUR 5.500,00 und betrifft ausschließlich Abschlussprüferleistungen.

Das Unternehmen beschäftigte im Durchschnitt 2 (Vorjahr: 2) Angestellte, davon den Geschäftsführer (Vollzeit) und eine Vollzeitkraft.

Es bestehen sonstige finanzielle Verpflichtungen aus Dauerschuldverhältnissen mit einem Jahresbetrag von TEUR 11,6 (Vorjahr: TEUR 11,6).

Alleiniger Geschäftsführer ist Herr Werner Dlugosch, Diplom-Volkswirt, Lassallestr. 12 in 85051 Ingolstadt.

Gemäß Abs. 286 Abs. 4 HGB unterbleiben die in § 285 Nr. 9 HGB verlangten Angaben über die Geschäftsführerbezüge.

 

Ingolstadt, den 18.04.2017

Werner Dlugosch

Anlagenspiegel 2016

InCapital GmbH
Ingolstadt

Anschaffungs- Herstellungskosten 01.01.2016 Zugänge Abgänge Umbuchungen Stand 31.12.2016
EUR EUR EUR EUR EUR
Büroeinrichtung 14.657,69 1.951,12 1.298,48 0,00 15.310,33
Geringwertige Wirtschaftsgüter 5.588,50 0,00 0,00 0,00 5.588,50
Wirtschaftsgüter Sammelposten 3.685,36 0,00 0,00 0,00 3.685,36
  23.931,55 1.951,12 1.298,48 0,00 24.584,19
Abschreibungen 01.01.2016 Zugänge Abgänge Abschreibungen kumuliert bis 31.12.2016
EUR EUR EUR EUR
Büroeinrichtung 13.861,69 646,12 1.297,48 13.210,33
Geringwertige Wirtschaftsgüter 5.587,50 0,00 0,00 5.587,50
Wirtschaftsgüter Sammelposten 3.685,36 0,00 0,00 3.685,36
  23.134,55 646,12 1.297,48 22.483,19
Buchwert 31.12.2016 Buchwert 31.12.2015
EUR EUR
Büroeinrichtung 2.100,00 796,00
Geringwertige Wirtschaftsgüter 1,00 1,00
Wirtschaftsgüter Sammelposten 0,00 0,00
  2.101,00 797,00

Lagebericht für das Geschäftsjahr 2016

1. Allgemeine Grundlagen

Geschäftszweck der Gesellschaft ist die Vermittlung von Investmentanteilen, die Anlage-Beratung sowie die Anlagevermittlung von Finanzinstrumente.

Die Gesellschaft unterliegt der Erlaubnispflicht nach § 1 Abs. la Satz 1 Nr. 1 la und 2 KWG. Die Erlaubnis wurde am 09.10.2008 von der Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht erteilt.

2. Geschäftsverlauf 2016

a. Gesamtwirtschaftliche Rahmenbedingungen

Eine weltweit gedämpfte Konjunkturentwicklung prägte auch das Jahr 2016.

Das globale Wirtschaftswachstum auf Basis der kaufparitätischen Wechselkurse stieg lt. dem internationalen Währungsfonds ( IWF) um ca. 3,1%.

Dies erscheint trotzdem umso bemerkenswerter als auch das Jahr 2016 von einschneidenden politischen und wirtschaftlichen Ereignissen geprägt war.

So führte die BoJ erstmals ab Januar Negativzinsen ein, die EZB kündigte im März eine Ausweitung ihres QE Programms an, im Juni stimmte Großbritannien für den Brexit, die Wahl in USA hatte mit Donald Trump einen unerwarteten Wahlsieger und der italienische Ministerpräsident Renzi musste nach einem im Dezember verloren gegangenem Referendum zurücktreten.

Der MSCI local als globaler Aktienindex stieg trotzdem um 6,80%. Die Renditen für 10jährige Staatsanleihen reduzierten sich in Deutschland auf 0,19%, in Japan sogar auf 0,045% während sie in den USA leicht auf 2,48% anstiegen. Der USD verbesserte sich gegenüber dem EUR auf 1,0555.

Die Erwartung eines einschneidenden Politikschwenks in den USA wird vielfach auch als Ursache für die Aufhellung der Konjunkturaussichten gewertet. Die Geldpolitik, die dazu beigetragen hat, die Kreditkosten zu senken und Investitionen zu stimulieren, werden trotz aller Risiken der Niedrigzinspolitik, weiter konjunkturell unterstützend wirken.

Trotzdem bleibt festzustellen, dass es wiederum v.a. politische Risiken sind, wie etwa die Wahlen in Frankreich und Deutschland die das Gesamtbild gefährden könnten.

b. Schwerpunkt der Geschäftstätigkeit

Die Hauptgeschäftstätigkeit besteht in der Beratung von Wertpapierfonds im In- und Ausland.

c. Mitarbeiter, Organisation

Die Zahl der Mitarbeiter hat sich im Verlauf des Geschäftsjahres nicht verändert. Zum Jahresende waren der Geschäftsführer und eine Vollzeitkraft im Unternehmen tätig.

3. Lage der Gesellschaft

a. Liquiditätslage

Die Gesellschaft hat keine langfristigen Finanzierungsmittel aufgenommen. Das kurzfristige Vermögen ist zu 85% durch Eigenkapital finanziert. Alle kurzfristigen Verbindlichkeiten wurden fristgemäß beglichen. Die Liquidität war zu jedem Zeitpunkt gesichert.

b. Vermögenslage

31.12.2016 31.12.2015 Änderung geg. Vorjahr in
TEUR % TEUR % TEUR %
Barreserve und Forderungen an Kreditinstitute 189 67 214 71 -25 -12
Kundenforderungen (kzfr.) 49 18 75 25 -26 -35
Sachanlagen 2 1 1 0 1 100
Sonst. Vermögensgegenstände 33 12 2 1 31 1550
Rechnungsabgrenzungsposten 5 2 8 3 -3 -38
Summe Aktiva 278 100 300 100 -22 -7
Verbindlichkeiten gg Kunden 12 4 13 4 -1 -8
Sonstige Verbindlichkeiten 4 2 4 1 0 0
Rückstellungen (kzfr.) 25 9 36 13 -11 -31
Eigenkapital 237 85 247 82 -10 -4
Summe Passiva 278 100 300 100 -22 -7

Der Anteil des Eigenkapitals an der Bilanzsumme ist von 82% im Vorjahr auf 85% im Berichtsjahr gestiegen. Langfristige Aktiva sind durch Eigenmittel gedeckt. Die Vermögenslage ist stabil.

c. Ertragslage

31.12.2016 31.12.2015 Änderung geg. Vorjahr in
TEUR % TEUR % TEUR %
Zinserträge 2 1 0 0 2 0
Zinsaufwendungen -4 -1 0 0 -4 0
Provisionserträge, Gebühren 55 20 60 19 -5 -8
Honorare 252 93 332 103 -80 -24
Provisionsaufwendungen -34 -13 -70 -22 36 -51
Zwischensumme 271 100 322 100 -51 -16
Sonstige betriebliche Erträge 12 4 8 2 4  
Personalaufwand 210 77 221 69 -11 -5
Allgemeine Verwaltungsaufwend. 60 22 64 20 -4 -6
AfA auf Anlagevermögen 1 0 1 0 0 0
Sonstige betriebliche Aufwend. 0 0 0 0 0  
Ergebnis der ord. Geschäfts. 12 4 44 10 -32 -73
Steuern -4 -1 -13 -4 9 -69
Jahresüberschuss 8 3 31 10 -23 -74

Die Erträge aus dem Provisionsgeschäft sind um 8% auf TEUR 55 gesunken. Wegen der Entwicklung der betreuten Fondsvermögen und fehlender Performancegebühren sind die vom verwalteten Vermögen abhängigen Honorare um 24% auf TEUR 252 zurückgegangen. Bei nahezu unveränderter Kostenstruktur ergibt sich daher ein Rückgang des Ergebnisses der normalen Geschäftstätigkeit auf TEUR 12 (Vorjahr TEUR 44). Die Ertragslage ist noch befriedigend.

d. Dreijahresvergleich

2016 2015 2014
TEUR TEUR TEUR
Ergebnis der normalen Geschäftstätigkeit 12,4 44,3 29,5
Eigenkapital 236,2 246,8 215,8
Cashflow vor Ausschüttungen 9,2 31,7 21,2

4. Risiken und Chancen

Immer noch befinden sich die Zinsen auf einem historisch niedrigen Niveau. Die großen Zentralbanken haben durch ihre drastischen geldpolitischen Maßnahmen dafür gesorgt.

Es ist aber schon eigenartig und besorgniserregend, wenn als Konsequenz dieser Maßnahmen Aktien wegen ihrer Dividendenrendite gekauft werden, hingegen Bonds wegen möglicher Kursgewinne bzw. als sicherer Hafen gewählt werden. Anders lässt es sich nicht erklären wieso 2-jährige Wertpapiere der Bundesrepublik Deutschland mit einer Rendite von 0,80% (!) im Frühjahr 2017 gekauft werden.

Dies zeigt das Ausmaß des Dilemmas in dem Investoren am Kapitalmarkt mittlerweile stecken.

Für die Finanzindustrie kommt noch der extreme Regulierungsdruck hinzu, den Vertreter der Genossenschaftsbanken mittlerweile bei ca. 7 bis 8 Prozent der Personalkosten beziffern.

Diese Entwicklung birgt für unsere Kunden und auch für uns gewisse Risiken. Ein möglicher Rückzug der privaten Anleger in Sachwerte kann zu Mittelabflüssen bei den beratenen Fonds führen und damit das Volumen der beratenen Vermögen und die Beratungshonorarbasis schmälern.

Unsere fachliche Kompetenz und unsere gute langfristige Performance, die sich auch in zahlreichen Fondsvergleichen immer wieder bewiesen hat, bieten auch in Zukunft die Chancen, am Markt erfolgreich zu bestehen. Das interne Überwachungssystem entspricht dem Geschäftsumfang.

Ein Totalausfall aller Kunden oder der im Unternehmen handelnden Personen ist unwahrscheinlich. Fremdes Vermögen wird nicht verwaltet. Kurzfristige Verbindlichkeiten konnten immer zeitnah beglichen werden. Personal- und Sachkosten sind überschaubar und kurzfristig an veränderte Bedingungen anzupassen. Währungsrisiken sind nicht vorhanden. Alle Transaktionen der Gesellschaft werden in Euro abgewickelt.

Weitere Risiken, die über das normale unternehmerische Risiko hinausgehen und den Fortbestand des Unternehmens gefährden können, sind uns derzeit nicht bekannt.

Zusammensetzung und Anlagephilosophie unserer Kunden werden wie in der Vergangenheit dazu führen, dass auch in Krisenzeiten nicht mit unkontrollierbaren Mittelabflüssen zu rechnen ist.

5. Prognosebericht

Für das Jahr 2017 hellen sich dagegen die Konjunkturerwartungen auf. Die Schätzungen des IWF liegen bei +3,4% und für das Jahr 2018 sogar bei +3,6%.

Insbesondere zeigen zahlreiche volkwirtschaftliche Indikatoren eine Belebung der Industrie und des Welthandels an. Als Zugpferd der wirtschaftlichen Belebung werden sowohl die Volkswirtschaften der aufstrebenden Länder (China, Indien, Russland, ...) gesehen, als auch die der etablierten Länder wie USA, Japan und sogar die Eurozone. In der Eurozone verbessern sich die Rahmenbedingungen nach Irland für die Sorgenkinder Spanien und Portugal während Italien sehr kritisch zu sehen ist und Griechenland offensichtlich als hoffnungsloser Fall toleriert wird.

Für das Jahr 2017 rechnen wir mit einem befriedigenden Geschäftsverlauf.

Unsere Kapazitäten waren in den ersten 3 Monaten des laufenden Jahres voll ausgelastet. Wir erwarten weiterhin eine gute Liquiditätslage.

Geschäftsziel für 2017 ist die Weiterentwicklung und Vergrößerung der von uns betreuten Sondervermögen.

 

Ingolstadt, den 18.04.2017

Werner Dlugosch, Geschäftsführer

BESTÄTIGUNGSVERMERK

Nach Abschluss unserer auftragsgemäß durchgeführten Prüfung erteilen wir dem Jahresabschluss zum 31.12.2016 der

InCapital GmbH

Ingolstadt

mit der Bilanzsumme von EUR 278.024,09 und dem Jahresüberschuss von EUR 8.614,17 den nachstehenden Bestätigungsvermerk:

"Wir haben den Jahresabschluss unter Einbeziehung der Buchführung und den Lagebericht der InCapital GmbH für das Geschäftsjahr vom 01.01. bis 31.12.2016 geprüft. Die Buchführung und die Aufstellung von Jahresabschluss und Lagebericht nach den deutschen handelsrechtlichen Vorschriften liegen in der Verantwortung des Unternehmens. Unsere Aufgabe ist es, auf der Grundlage der von uns durchgeführten Prüfung eine Beurteilung über den Jahresabschluss unter Einbeziehung der Buchführung und über den Lagebericht abzugeben.

Wir haben unsere Jahresabschlussprüfung nach § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung vorgenommen. Danach ist die Prüfung so zu planen und durchzuführen, dass Unrichtigkeiten und Verstöße, die sich auf die Darstellung des durch den Jahresabschluss unter Beachtung der Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung und durch den Lagebericht vermittelten Bildes der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage wesentlich auswirken, mit hinreichender Sicherheit erkannt werden. Bei der Festlegung der Prüfungshandlungen werden die Kenntnisse über die Geschäftstätigkeit und über das wirtschaftliche und rechtliche Umfeld des Unternehmens sowie die Erwartungen über mögliche Fehler berücksichtigt. Im Rahmen der Prüfung werden die Wirksamkeit des internen Kontrollsystems sowie Nachweise für die Angaben in Buchführung, Jahresabschluss und Lagebericht überwiegend auf der Basis von Stichproben beurteilt.

Die Prüfung umfasst die Beurteilung der angewandten Bilanzierungsgrundsätze und der wesentlichen Einschätzungen des Unternehmens sowie die Würdigung der Gesamtdarstellung des Jahresabschlusses und des Lageberichts. Wir sind der Auffassung, dass unsere Prüfung eine hinreichend sichere Grundlage für unsere Beurteilung bildet.

Unsere Prüfung hat zu keinen Einwendungen geführt.

Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse entspricht der Jahresabschluss den gesetzlichen Vorschriften und den ergänzenden Bestimmungen des Gesellschaftsvertrages und vermittelt unter Beachtung der Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der InCapital GmbH.

Der Lagebericht steht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den gesetzlichen Vorschriften, vermittelt insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft und stellt die Chancen und Risiken der künftigen Entwicklung zutreffend dar."

 

Landshut den 04. Mai 2017

RSM AWT AG
Wirtschaftsprüfungsgesellschaft

Dr. Franz Gabelsberger

Wirtschaftsprüfer

Ulrich Heine

Wirtschaftsprüfer

Ergebnisverwendungsvorschlag

Die Geschäftsführung schlägt vor, den Jahresüberschuss des Geschäftsjahres 2016 in Höhe von EUR 8.614,17 auf neue Rechnung vorzutragen.

Feststellung des Jahresabschlusses

Der Jahresabschluss für das Geschäftsjahr vom 01.01.2016 bis 31.12.2016 wurde in der Gesellschafterversammlung am 30.06.2017 festgestellt.

Es wurde beschlossen, den Jahresüberschuss des Geschäftsjahres 2016 in Höhe von EUR 8.614,17 auf neue Rechnung vorzutragen.

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